Das nächste große MMORPG von NCSoft heißt Project TL, beziehungsweise Throne and Liberty, wie wir mittlerweile wissen. Noch 2022 sollte der Titel erscheinen, wird nun aber doch ins nächste Jahr geschoben. Wir von MeinMMO fassen zusammen.
TL verschiebt seinen Release: Am 12. August fand der Earnings-Call von NCSoft statt, bei dem das Unternehmen seinen Quartalsbericht vorstellte und anschließend einigen Investoren erlaubt, Fragen zu stellen. Natürlich ging es dabei auch um Throne and Liberty, das nächste große MMORPG des Entwicklers und Publishers.
Das sollte ursprünglich noch im Jahr 2022 erscheinen und war eines der heiß erwarteten Titel im Genre. Vor allem dank der Unreal Engine 5 Grafik und der langen Entwicklungszeit waren Fans schon richtig im Hype auf das Spiel.
Nun allerdings hat der Entwickler bestätigt, dass Throne and Liberty nicht mehr 2022 erscheint, sondern im ersten Halbjahr 2023. Als Grund dafür nennt der Entwickler ein besseres strategisches Timing für den globalen Markt.
Außerdem möchte man mit dem besten Partner für den Release im Westen zusammenarbeiten. Neuesten Gerüchten zufolge ist das Amazon, bestätigt hat NCSoft das aber noch nicht.
Gameplay aus Throne and Liberty könnt ihr hier sehen:
Video starten
Klingt, als starten bald Beta-Tests für Throne and Liberty
Brauch das Spiel noch Feinschliff? Die Entwickler vermeiden in dem Call exakte Informationen. Sie verraten aber, dass TL eigentlich soweit fertig sei. 3.000 Leute haben das MMORPG intern bereits erfolgreich getestet und diese Tests sollen “bald” auch nach außen fortgeführt werden.
Die Anmeldung für diese Tests soll dann über einen “unüblichen” Weg erfolgen, den NCSoft aber auch noch nicht weiter verdeutlicht. Ob diese Anspieltests auch in Europa spielbar sein werden, ist ebenfalls nicht bekannt.
Ebenfalls möchte man TL vor dem globalen Release noch auf den westlichen Markt anpassen. Das Spiel setzt aktuell noch auf viele Mechaniken, die im Westen eher unüblich sind. Das möchte man ausbügeln, um einen erfolgreichen, globalen Launch zu gewährleisten.
Was haltet ihr von den neuen Infos? Habt ihr euch dieses Jahr auf TL gefreut, oder habt ihr die Verschiebung kommen sehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.
Pokémon GO nimmt in diesem Jahr erstmals an den Pokémon-Weltmeisterschaften teil und startet in diesem Rahmen ein Weltmeisterschaft-Event im Spiel. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, welche Spawns und Boni euch dabei erwarten.
Um was für ein Event geht es? Gemeinsam mit der Pokémon Company und anderen Pokémon-Spielen findet vom 18. bis 21. August die Pokémon Weltmeisterschaft in London statt. Und auch Pokémon GO wird erstmals Teil davon sein.
Das muss natürlich ordentlich gefeiert werden, weshalb Niantic neben den Inhalten rund um das Live-Event auch für alle Trainer ein passendes Ingame-Event startet. Dabei könnt ihr euch selbstverständlich auf zahlreiche Spawns freuen, sowie auf den einen oder anderen Bonus. So erwarten euch unter anderem:
Pikachu im Weltmeisterschafts-Kostüm
Exklusive Event-Attacken für ausgewählte Pokémon
Welche Inhalte konkret geplant sind und was es zum Live-Event zu wissen gibt, haben wir euch nachfolgend zusammengefasst.
Wann läuft das Event? Während die Pokémon-Weltmeisterschaft vom 18. bis 21. August in London stattfindet, läuft das dazugehörige Event vom 18. August 2022 um 10:00 Uhr Ortszeit bis zum 23. August 2022 um 20:00 Uhr Ortszeit.
Alle Boni zum Weltmeisterschaft-Event
Welche Boni erwarten euch? Selbstverständlich könnt ihr euch beim WM-Event wieder auf einige Boni freuen. Diese drehen sich thematisch passend vor allem um Trainer-Kämpfe. Folgendes erwartet euch:
Herausforderer an PokéStops, die mit den Teams der Sieger der Regionalmeisterschaften antreten
10 Kampfsets (insgesamt 50 Kämpfe) in der GO-Kampfliga pro Tag
3-facher Sternenstaub als Belohnung für gewonnene Kämpfe in der GO-Kampfliga
Befristete Forschung
Belohnung: Top-Sofort-TM, Top-Lade-TM und eine Begegnung mit Pikachu im Weltmeisterschaft-Kostüm*
Exklusive Attacken für ausgewählte Pokémon
besondere Avatar-Artikel im Ingame-Shop:
Drachen-Sport-Oberteil
Drachen-Sport-Shorts
Unlicht-Sport-Oberteil
Unlicht-Sport-Shorts
Neue Avatar-Artikel im Ingame-Shop
Exklusive Attacken zum Weltmeisterschafts-Event
Um was geht es dabei? Während des Events können ausgewählte Pokémon eine spezielle Event-Attacke lernen. Diese bekommt ihr, wenn ihr bei der jeweiligen Vorentwicklung die Weiterentwicklung auslöst. Dadurch könnt ihr euch folgende Attacken sichern:
Attacke
Entwicklung
Felswerfer
Rizeros zu Rihornior
Finsterfaust
Alpollo zu Gengar
Nassschweif
Karpador zu Garados
Sternenhieb
Metang zu Metagross
Einäschern
Dartignis zu Fiaro
Lohnen sich die Attacken? Die oben genannten Entwicklungen sind richtig stark und gehören zu den besten Angreifern in Pokémon GO, können sich aber auch in der GO-Kampfliga behaupten. Die jeweiligen Event-Attacken leisten hierbei entsprechend Unterstützung und sollten daher ein fester Bestandteil ihres Movesets sein.
So schafft es Fiaro mit einem Moveset aus Einäschern, Sturzflug und Nitroladung auf den 14. Platz der Hyperliga im PvPoke-Ranking. Garados kann sich hingegen mit seinem Moveset Feuerodem, Nassschweif und Knirscher sowohl in der Hyper- als auch Meisterliga behaupten.
Und auch in Raid-Kämpfen könnt ihr die Event-Attacken optimal nutzen. Rihornior gehört zu den besten Gesteins-Angreifern im Spiel und setzt auf das Moveset Katapult und Felswerfer, mit dem er richtig viel Schaden beim Gegner macht.
Auch Metagross kann als stärkster Stahl-Angreifer mit einem Moveset aus Patronenhieb und Sternenhieb in den Raids, aber auch in den PvP-Kämpfen, punkten. Es lohnt sich also, die Chance zu nutzen, um sich die Event-Attacken zu sichern. Danach sind sie vorerst nur noch per Top-Sofort-TM bzw. Top-Lade-TM erlernbar.
Das neue kostümierte Pokémon zur Weltmeisterschaft
Im Zusammenhang mit einem solchen großen Event, darf natürlich eines nicht fehlen: ein kostümiertes Pikachu im Weltmeisterschafts-Kostüm. Das beliebte Elektro-Pokémon wird während des Events in Raids zu finden sein, sich aber auch in den Belohnungen von Feldforschungen und der befristeten Forschung verstecken. Mit etwas Glück entdeckt ihr sogar ein schillerndes Exemplar.
Neues kostümiertes Pikachu
Alle Spawns zum Weltmeisterschaft-Event
Das neue kostümierte Pikachu ist allerdings nicht das einzige Monster, dem ihr während des Weltmeisterschafts-Events begegnen könnt. In der Wildnis, in Raids sowie in Feldforschungen warten noch zahlreiche andere Pokémon auf euch.
Allen, denen ihr auch in ihrer schillernden Form begegnen könnt, haben wir euch nachfolgend mit einem (*) markiert:
Wilde Spawns:
Nidoran (weiblich)*
Menki*
Machollo*
Hydropi*
Zobiris*
Meditie*
Wablu*
Seemops*
Glibunkel*
Araqua
Zurrokex
Galar-Flunschlik*
Pokémon in Raids:
Level-1-Raids: Pikachu mit Weltmeisterschafts-Kostüm*, Galar-Porenta*, Marill*, Schmerbe*, Praktibalk*, Zurrokex
Level-3-Raids: Rasaff, Schlurp*, Panzaeron*
Level-5-Raids: Zacian, Zamazenta
Mega-Raids: Mega-Lahmus*
Pokémon aus Feldforschungen:
Bisasam*
Pikachu im Weltmeisterschafts-Kostüm*
Nebulak*
Rihorn*
Karpador*
Endivie*
Hydropi*
Galar-Zigzachs*
Tanhel*
Galar-Flunschlik*
Dartiri*
Die Pokémon-Weltmeisterschaft 2022 in London
Was ist die Pokémon-Weltmeisterschaft überhaupt? Die Pokémon Company veranstaltet in regelmäßigen Abständen sogenannte Pokémon-Weltmeisterschaften, bei denen die besten Trainer der verschiedenen Spielen jeweils ihr Können unter Beweis stellen und in diesem Zusammenhang gegeneinander um den Weltmeister-Titel kämpfen.
2022 wird auch erstmals Pokémon GO Teil dieses Spektakels sein. Ihr hattet dafür in den vergangenen Monaten die Möglichkeit euch für die Veranstaltung zu qualifizieren. Nun stehen die weltweit besten Trainer fest und werden während des Live-Events in London in der GO Kampfliga gegeneinander antreten.
Neben dem Weltmeister-Titel werden sie dabei aber auch noch um weitere Preise spielen. So erhält der Sieger beispielsweise eine exklusive Pose im Spiel sowie ein Weltmeister-Outfit.
Kann man die Weltmeisterschaft verfolgen? Ja, die Kämpfe um den Weltmeister-Titel könnt ihr im Livestream auf dem Twitch-Kanal von Pokémon GO verfolgen. Dort finden diese vom 18. August 2022 bis 21. August 2022 jeweils ab 08:00 Uhr UTC, also 10:00 Uhr deutscher Zeit, statt.
Gibt es Boni für alle Spieler? Ja, das Live-Event hält für euch ebenfalls besondere Boni bereit. Wer selbst an der Weltmeisterschaft teilnimmt, der erhält für seinen Avatar ein besonderes rotes Weltmeister-Shirt.
Aber auch Trainer, die den Wettkampf von zu Hause aus verfolgen sollten gut hinschauen, denn während des Live-Streams veröffentlicht Niantic spezielle Promo-Codes, mit denen ihr euch ein blaues Weltmeisterschafts-Shirt für euren Avatar sichern könnt.
T-Shirts zur Pokémon-Weltmeisterschaft
Wie gefallen euch die Inhalte des Weltmeisterschafts-Events? Hattet ihr euch dafür andere Monster und Boni gewünscht? Und werdet ihr euch die Kämpfe im Livestream auf Twitch ansehen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.
Ein neuer Patch für World of Warcraft steht in den Startlöchern. Wir verraten euch, was im Update 9.2.7 von Shadowlands steckt.
Auch wenn die 4. Saison von World of Warcraft Dragonflight gerade erst angelaufen ist, hat Blizzard noch einen kleinen Patch vorbereitet, der ein paar kleine aber feine Features mit sich bringt. Der Patch 9.2.7 dürfte vor allem Auktionshaus-Fans begeistern und auch jenen einen Gefallen tun, die sich am Boosting-Spam gestört fühlen.
Was steckt im Patch? Eigentlich nur drei Features, die aber einige Auswirkungen haben dürften.
Das Auktionshaus ist wieder Teil der WoW Companion App
Aktuelle Auktionen durchsuchen und einsehen.
Bieten und Sofortkäufe abschließen.
Nach bestimmten Auktionen suchen.
Gegenstände zur Favoriten-Liste hinzufügen oder entfernen.
Eigene Auktionen einsehen oder abbrechen.
Die Handwerks- und Alltagsgegenstände werden im Auktionshaus nun regionsweit gehandelt. Ihr könnt also Materialien von anderen Realms kaufen und verkaufen.
Ein neuer Chat-Kanal für die Suche nach und das Anbieten von Diensten wie Schlachtzüge, Dungeons oder PvP-Aktivitäten: Handel (Dienste).
Dieser Kanal ist im Grunde für den Verkauf und die Suche nach Boosting-Angeboten. Wer andere Spieler gegen Gold durch Inhalte ziehen will, um ihnen etwa Erfolge, Ausrüstung oder auch Reittiere zu bescheren, hat dafür künftig einen festen Channel.
Das hat den Vorteil, dass andere Bereiche, wie das LFG-Tool, mit solchen Anfragen nicht mehr bombardiert werden und jeder, der daran kein Interesse hat, den Channel einfach ausblenden kann.
Zu guter Letzt soll damit der klassische Handels-Channel wieder für Items und Berufe genutzt werden.
Es wäre durchaus möglich, dass im Patch noch ein paar „versteckte“ oder undokumentierte Änderungen stecken, aber darüber ist bisher nichts bekannt. Die Patch Notes fallen entsprechend dürftig aus und enthalten nur die beiden oben erwähnten Punkte.
Wann erscheint der Patch? Patch 9.2.7 geht am 17. August 2022 live, also bereits in der kommenden Woche mit den Wartungsarbeiten am Mittwoch.
Kommt da noch mehr vor Dragonflight? Das ist wohl eher unwahrscheinlich. Lediglich der Pre-Patch 10.0, der einige Wochen vor dem offiziellen Release von Dragonflight anstehen dürfte, wird noch vorher veröffentlicht. Ein Patch 9.3 ist nach aktuellen Kenntnisstand nicht geplant. Allerdings gibt es schon Hinweise darauf, dass ihr mit dem Pre-Patch in den Genuss kommen könnt, bereits einen Rufer der Dracthyr zu spielen – denn die haben erst kürzlich eine Pakt-Fähigkeit und sogar legendäre Gegenstände in der Alpha erhalten, die in den Regionen von Shadowlands genutzt werden können.
Was haltet ihr von der Einführung eines „Boosting“-Channels? Genau die richtige Lösung, um den Spam zu begrenzen? Oder sollte das alles gar nicht erlaubt sein?
Der Totenbeschwörer in Diablo Immortal ist sehr beliebt, doch offenbar gibt es gerade ein Problem: Das beste Set für die Klasse hat wohl einen Fehler.
Um dieses Set geht es: “Des Schäfers Ruf an die Wölfe” ist eines der verschiedenen Sets in Diablo Immortal. Die 6 verschiedenen Set-Teile muss man sich dabei aus jeweils einem eigenen Dungeon holen.
Das ist schonmal gar nicht so einfach, denn die Dungeons rangieren von der Schwierigkeit zwischen Hölle I und Hölle IV. Allerdings wird man dafür mit einem sehr mächtigen Set belohnt. Das ist zugleich der Grund, warum der Fehler erst jetzt auftaucht: viele Spieler waren noch nicht so weit.
Des Schäfers Ruf an die Wölfe verbessert eure Beschwörungen. Im besten Fall könnt ihr eure Beschwörungen in den “Wutzustand” versetzen, in dem sie deutlich mehr Schaden anrichten. Außerdem könnt ihr euren Krit-Schaden verbessern.
Damit ist das Set vor allem für Nekromanten interessant. Einer der besten Builds für Totenbeschwörer setzt voll auf Beschwörungen und “Pets” sind eine beliebte spielweise für die Klasse.
Totenbeschwörer finden sich weiter oben auf der Tier-List von Diablo Immortal. Im Gameplay seht ihr Gameplay zum Nekromanten und den anderen Klassen:
Video starten
Set funktioniert nicht ganz so, wie es soll
Was kann das Set eigentlich? Das Ausmaß der Verbesserungen hängen davon ab, wie viele Teile des Sets ihr habt:
2er-Set: Beschwörungen richten 15 % mehr Schaden an.
4er-Set: Die kritische Trefferchance ist für jede eurer beschworenen Kreaturen um 3 % erhöht, bis zu einem Maximum von 18 %.
6er-Set: Eure Beschwörungen gehen nach jedem ihrer kritischen Treffer 12 Sekunden lang in den Wutzustand über. Der erhöht Schaden und Angriffsgeschwindigkeit um 60 %.
Der 6er-Effekt kann nur alle 40 Sekunden auftreten, aber wenn, dann lohnt er sich. Oder zumindest sollte er das – denn aktuell scheint es Probleme zu geben.
Das ist das Problem: Im Blizzard-Forum für Bugs und Probleme sowie im Diablo-Immortal-Subreddit berichten Spieler, dass der 6er-Bonus nicht all die Boni bringt, die er sollte.
So würde es zwar einen Speed-Boost durch das Set geben, doch der eigentlich dazugehörende Schadensbonus von 60 % fehlt aktuell offenbar.
Das ist besonders ärgerlich, wenn man bedenkt, dass es sich hierbei um ein Endgame-Item handelt, mit dem man den meisten Schaden wie nur irgend möglich anrichten möchte.
Ob das Problem bereits angegangen wird, ist derweil noch nicht bekannt. Spieler hoffen jedenfalls, dass der Bonus wieder verfügbar wird – und nicht am Ende einfach nur die Beschreibung fehlerhaft ist und nur der Schadensbonus vorgesehen ist.
Der Dschungel (engl: „Jungle“) gilt in League of Legends als die unbeliebteste Position überhaupt. Damit Spieler davon aber nicht mehr abgeschreckt werden, will Riot die Position nun vollständig überarbeiten. Vielleicht. Denn die Infos wurden postwendend wieder gelöscht.
Was ist das für eine Position? Als Jungler habt ihr mehrere Aufgaben in League of Legends und nutzt besondere Mechaniken zu eurem Vorteil:
Erfahrung und Gold erhaltet ihr vor allem aus Monstern im Wald.
Eure Haupt-Aufgabe ist es, die Wege zwischen den Lanes zu bewachen und zu „ganken“, also Kills für eure Mitspieler zu ermöglichen.
Außerdem verwaltet ihr wichtige Buffs wie den Drachen, den Rift Herald oder Baron Nashor.
Die Rolle ist aber äußerst unbeliebt und undankbar. Denn grundsätzlich gilt: der Jungler ist Schuld, wenn etwas nicht funktioniert. Denn tatsächlich seid ihr durchaus wichtig fürs Team, habt aber zugleich einen echt schweren Job. Profis raten sogar davon ab, Jungler zu spielen.
Um der Jungler-Position ein wenig von ihrem schlechten Ruf zu nehmen, überlegt Riot offenbar gerade richtig große Überarbeitungen. Der Post kam aber offenbar zu früh und verschwand wieder von der Website.
Bel’veth ist der neuste dedizierte „Jungler“ und ist so stark, dass sie absurd oft gebannt wird. Seht die Kaiserin der Leere hier im Trailer:
Video starten
Jungle soll angeblich neue Items und sogar Pets bekommen
Das stand angeblich im Post: Wie PCGamesN berichtet, sollten die aktuellen Jungler-Items gegen neue getauscht werden. Außerdem soll es eine Hilfestellung für Wege geben, die durch den Wald führen – sodass man nicht auf Websites zurückgreifen oder alles auswendig lernen muss.
Die vielleicht größte Änderung ist aber, dass Begleiter („Pets“) kommen sollen, die euch beim Junglen unterstützen. Ein solche Feature wäre vor allem für AP-Jungler wie Lillia hilfreich, die traditionell größere Probleme zu Beginn des Spiels haben, wenn sie noch wenig Schaden verursachen.
Riot plane aber angeblich mit dem Rework, den Einstieg als Jungler zu vereinfachen und die große Schere zwischen starken und schwachen Spielern auf der Position etwas zu schließen. Laut PCGamesN hieß es im Post:
„Wenn die klare Optimierung nicht mehr die große Einstiegshürde für Jungler ist, können dort weitaus mehr Champions gespielt werden. Die Meta ist weniger in Stein gemeißelt. Der Dschungel selbst sagt dir nicht, dass du schlecht im Spiel bist, nur weil du Warwick ausgewählt hast und gegen die Raptoren kämpfst. Skill sollte im gesamten Kader belohnt werden, nicht nur bei den wenigen Auserwählten, die den Dschungel gerade effizient aufräumen können.“
Prüfen können wir die Informationen nicht mehr, denn der Post wurde mittlerweile schon wieder gelöscht. Er soll auf Garena erschienen sein, dem News-Blog von League of Legends in Südostasien.
Wann soll der Rework erscheinen? Laut Informationen stehen die Änderungen für die Preseason 2023 an. Diese ist aber noch einige Monate entfernt und wird voraussichtlich erst etwa im November 2022 starten. Ob und wie die Änderungen kommen, werdet ihr bis dahin wohl noch erfahren.
Wenn ihr euch bereits jetzt als Jungler versuchen wollt, haben wir einen handlichen Tipp für euch:
In Tower of Fantasy werdet ihr früher oder später auf die Ingame-Währung „Dunkle Kristalle“ stoßen. Diese schwarzen Steinchen sind nützlich, da ihr mit ihnen coole Sachen aus dem Item-Shop erwerben könnt. Wir zeigen euch, wie ihr sie kostenlos bekommt und wo ihr sie genau ausgeben könnt.
Was sind dunkle Kristalle? Diese wertvolle Ressource ist gleichzusetzen, wie die Urgesteine in Genshin Impact. Mit ihnen können Spieler im Ingame-Shop Dinge und Items erwerben, die man normalerweise mit Echtgeld kaufen kann. Bevor ihr also euer hart verdientes Geld in ToF steckt, zeigen wir euch alle Wege, mit denen ihr kostenlos an diese dunklen Steinchen rankommt.
Falls ihr noch nicht wisst, wie cool die Grafik von Towers of Fantasy ist, haben wir für euch den passenden Trailer:
Video starten
So findet ihr die dunklen Kristalle
Welche Fundorte gibt es? Die dunklen Kristalle sind leider nicht so leicht anzutreffen wie Gold. Trotz dessen gibt es verschiedene Quellen, in denen ihr sicherlich das eine oder andere Steinchen ergattern könnt. Folgende kostenlose Möglichkeiten sind bekannt:
Tägliche Login-Belohnungen
Wöchentliche Aktivitäten
Apex-Liga
Besondere Aktionen wie das Folgen der Entwickler auf Sozialen Netzwerken
Level-Meilensteine (pro fünf Stufen erwartet euch ein Paket mit Items)
Versorgungstruhen (Kein garantierter Kristall-Drop beim Öffnen der Truhen)
Insgesamt habt ihr also neun Wege, mit denen ihr kostenlos an die dunklen Kristalle rankommt. Ein vergleichsweise sicherer Weg ist jedoch das Aufspüren und öffnen von Versorgungstruhen auf der Map. Dabei handelt es sich aber nur um Zufallsdrops – Ihr könnt also nicht bei jeder Truhe dunkle Kristalle ergattern.
Wo löse ich meine dunklen Kristalle ein? Um mit den dunklen Steinchen shoppen gehen zu können, müsst ihr in eurem Rucksack auf die Steinchen tippen. Dort müsste neben eurer Anzahl auch ein Shop-Icon stehen. Auf diesen tippt ihr und werdet sofort in den Item-Shop weitergeleitet.
Was haltet ihr von den dunklen Kristallen? Findet ihr sie besser als die bekannten Urgesteine? Und wie findet ihr ToF im Allgemeinen? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren!
Bald erscheint mit Wrath of the Lich King die neue Erweiterung für WoW Classic. Ursprünglich erschien mit WotLK der Dungeon Finder in der ersten Form, wie ihr ihn nun aus dem modernen WoW kennt. Und obwohl das Feature oft als „Anfang vom Ende“ von WoW gesehen wird, beschweren sich nun einige Leute darüber, dass es fehlt.
Was ist das für ein Feature? Der Dungeon Finder ermöglicht es euch, per Knopfdruck eine Gruppe für einen Dungeon zu finden und euch zu dessen Eingang zu teleportieren. So, wie ihr es heute vermutlich kaum noch anders kennt.
Vor dem Dungeon Finder gab es dessen Vorgänger, das LFG-Tool. Hier müsst ihr Gruppen in einer Art Anschlagtafel oder alternativ über Addons oder den Chat suchen und anschließend selbst zum Eingang der Instanz reisen. Das dauerte oft genauso lang oder länger als der Dungeon selbst.
Der Dungeon Finder erschien mit dem letzten WotLK-Patch, mit dem auch die Classic-Version erscheint. Schon seit einer Weile wissen wir, dass WotLK Classic ohne Dungeon Finder kommen wird und eigentlich sollte das gerade Classic-Spieler freuen. Nun meckern sie aber.
Gerade Veteranen aus Vanilla-WoW und Burning Crusade schätzten an den Gruppen damals, dass man sich zusammenfand, um auch wirklich etwas zu reißen – selbst, wenn der Run mehrere Stunden dauert. So lange man den Dungeon nur zu Ende bringt.
Das Zusammenstellen der Gruppe und das Anreisen sorgten bereits für Smalltalk und soziale Bindung oder Zusammenhalt in der Gilde, wenn man schnell mal nach Hilfe fragen konnte. Gerade das Thema soziale Bindung ist der Grund, den Blizzard gegen die Implementierung des Dungeon Finders nennt (via WoW-Foren).
Da viele dieser Faktoren durch den Dungeon Finder wegfallen, empfinden Veteranen das Spiel als unpersönlicher. Dazu kommt, dass gerade die frühen Versionen des Tools Spieler mit massiven Strafen belegt haben, wenn sie vorzeitig verschwunden sind. Besonders seltenere Rollen wie Tanks haben sich das ab und an zu Nutze gemacht, um ganze Gruppen als „Geisel“ zu halten, wie Nutzer auf reddit erklären.
Warum meckern die Fans nun? Blizzard bestätigte in einem Forenpost noch einmal, dass der Dungeon Finder nicht in WotLK Classic erscheinen wird, nicht zu Release und vermutlich auch nicht später. Das stieß auf viel Kritik.
Verteidiger des Dungeon Finders schätzen den Komfort und sehen keinen Verlust an sozialer Interaktion. Vor allem im Vergleich zur Classic-Version des LFG-Tools sei der Dungeon Finder eine viel angenehmer. Auf reddit schreibt Nutzer Ranec:
Schau mal, wenn wir schon nicht den Dungeon Finder bekommen, macht WENIGSTENS das LFG-Tool so wie in Retail. Das aktuelle ist SO schlecht. Ich bin echt verwundert, dass sie einfach ein neues [Tool] gemacht haben aber schlechter als das, was sie schon haben.
Auch im Forum stößt die Entscheidung auf Kritik, vor allem mit Blick auf das LFG-Tool. Hier wünscht man sich ebenfalls den Dungeon Finder als neues Feature oder doch zumindest eine bessere Version der Gruppensuche als die, die aktuell existiert.
MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch ist übrigens ein großer Verfechter von Dungeon Findern in allen MMORPGs:
Mit dem Release am 27. September wird WotLK Classic in einigen Belangen anders sein, als ihr es noch in Erinnerung habt. Im neusten Post erklärt Blizzard noch einmal einige der Änderungen:
Raids teilen sich eine ID im normalen und heroischen Modus, nicht aber in der 10- und 25-Spieler-Variante.
Fraktions- und Volkswechsel werden zu einem späteren Zeitpunkt in der Erweiterung möglich sein.
Titel und Erfolge werden auch in der 2v2-Arena erspielbar sein.
Reittiere und Erfolge sind an den Charakter gebunden, nicht an den Account.
Außerdem gab es schon früher die Entscheidung, den „Quest Helper“ aus WotLK Classic zu streichen. Das Feature hat etwa Quests direkt auf der Karte markiert. Diese Entscheidung wurde aber rückgängig gemacht, die Funktion bleibt im Spiel.
Da Blizzard hier bereits zurückgerudert ist, hoffen Fans nun auch darauf, dass vielleicht doch noch ein Dungeon Finder ins Spiel kommt. Ob das jedoch passieren wird, steht noch offen – aktuell sieht es nicht danach aus.
Wer sich außerdem auf die Schlacht von Tausendwinter gefreut hat, wird vermutlich etwas enttäuscht:
Die sozialen Medien sind vermutlich der letzte Ort, an dem man von seiner Entlassung erfahren möchte. Doch genau das ist offenbar dem Overwatch-Profi “Myunbong” passiert.
Um wen geht es? Sang-min “Myunbong” Seo ist 23 Jahre alt und spielte zuletzt eine Support-Rolle für das Overwatch-Team New York Excelsior. Er spielte unter anderem Ana und Zenyatta.
Myunbong hatte sich dem Team erst im Januar 2022 angeschlossen, nachdem er zuvor knapp zwei Jahre für Boston Uprising gespielt hatte. Doch nach nur etwas über einem halben Jahr ist schon wieder Schluss: NY Excelsior hat sich von dem 23-Jährigen getrennt.
Davon erfuhr Myunbong aber offenbar erst, als alle anderen es schon wussten – über einen Tweet seines ehemaligen Teams, das über 130.000 Follower auf Twitter hat.
Großes Hin und Her auf Twitter um den Overwatch-Profi
Das Team New York Excelsior (NYXL) postete auf Twitter offenbar ein Abschieds-Statement, in dem es sich für die Zeit des Profis bei ihrem Team bedankte.
Auf den mittlerweile gelöschten Post reagierte Myunbong lediglich mit einem Fragezeichen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das warf in den Kommentaren die Frage auf, ob Myunbong überhaupt von seiner Entlassung wusste. Infolgedessen trat NYXL wieder auf den Plan. Denn offenbar sollte dieses Statement tatsächlich noch nicht rausgehen.
Man habe das Dankes-Statement an Myunbong gepostet, aber es vorher versäumt, das vernünftig mit dem Team abzustimmen: “Wir übernehmen die volle Verantwortung, das ist nicht zu entschuldigen”, schreibt das Team via Twitter.
Auch an Myunbong wendet sich NYXL nochmal direkt: “Unsere Misskommunikation tut uns sehr leid, und das wir dich in diese Situation versetzt haben. Auch wenn wir uns gewünscht hätten, dass es besser kommuniziert worden wäre, wissen wir deine Zeit bei uns sehr zu schätzen und wünschen dir nur das beste in der Zukunft.”
Myunbong selbst meldete sich auf Twitter dann später auch nochmal zu Wort und erklärte, dass eine Entlassung in einer Feedback-Session Thema war, es dann aber sehr plötzlich passierte.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
“Die plötzliche Nachricht, die das Ergebnis eines Fehlers einer anderen Abteilung im Team war, sowie die Tatsache, dass ich nichts über die Möglichkeit, dass ich entlassen, gehört habe, fühlt sich sehr ungerechtfertigt an. GL NYXL”, schreibt Myunbong im bislang letzten Tweet zu dem Thema.
Wieso es genau zu der großen Misskommunikation kam, ist bislang noch unklar, genau so wie die tatsächlichen Gründe für die Trennung. Allerdings wird Myunbong nicht mehr auf der aktiven Kader-Seite des Teams geführt – der Abschied scheint also final zu sein.
Seit 8 Jahren gibt es im deutschsprachigen YouTube ein einzigartiges Phänomen: den YouTuber Rainer „Drachenlord“ Winkler (33) und den Hass auf ihn. Eine Gruppe von Menschen, bekannt als „Hater“, will den YouTuber zu Fall bringen, verstehen es als Spiel, als „Drachengame“, den Mann zu drangsalieren und zu bedrängen, bis er die Beherrschung verliert. Jetzt jubeln sie: Der Drachenlord sei „besiegt“, denn YouTube hat seine Kanäle gelöscht, doch Winkler sieht das anders. Denn mittlerweile gibt es zu YouTube einige Alternativen wie TikTok.
Was ist das für ein seltsames Phänomen?
Rainer „Drachenlord“ Winkler hat zu Beginn seiner Karriere über viele verschieden Themen gesprochen. Das tat er mit starkem Akzent, oft verletzend und unbedacht. Eine Gruppe von Leuten begann, sich offen über ihn im Netz lustig zu machen und sich zu empören.
Über Jahre hat sich ein Kampf zwischen dem Drachenlord und seinen „Hatern“ entwickelt. Leute fuhren zu ihm nach Hause und belästigten ihn vor Ort. Es kam zu Konflikten, Anzeigen und Gerichtsurteilen. Die Hater sehen Drachenlord als schlechten Menschen. Manche wünschen ihm das Gefängnis, andere sogar den Tod. Dabei werden sie selbst dafür kritisiert, längst jedes Maß verloren zu haben.
Der Fall „Drachenlord“ ist schon längst kein kleines YouTube-Phänomen mehr. Experten sehen darin ein Phänomen unseres Internet-Zeitalters. Sascha Lobo hat sich 2021 in einer Spiegel-Kolumne mit dem Fall „Drachenlord“ als kulturelles Phänomen beschäftigt. Er sieht den Fall als Beweis dafür, dass das deutsche Rechtssystems zu veraltet ist, um Konflikte im Internet zu verstehen (via spiegel.de).
YouTube löscht Accounts des Drachenlords offenbar wegen “Ban Evasion”
Warum jubeln seine Feinde jetzt? YouTube hat die Kanäle des Drachenlords gelöscht. Grund dafür ist offenbar ein Verstoß gegen die Richtlinien der Plattform. Genaue Details sind offiziell nicht bekannt.
Man vermutet, es könnte eine Strafe für die „Umgehung einer Content-Sperre“ sein, eine sogenannte “Ban Evasion”:
Winkler hatte eine Verwarnung wegen einer Verletzung des Urheberrechts erhalten, was normalerweise eine Zwangspause nach sich zieht (via watson).
Der Drachenlord war dann aber auf einem anderen YouTube-Kanal doch aktiv. Das ist gegen die Regeln.
Gut möglich, dass YouTube den Kontext des Verstoßes bedacht hat und entschied, den Dauer-Konfliktherd Drachenlord loszuwerden.
Die Hater im Netz jubilieren jedenfalls und erklären den Drachenlord für „besiegt.“
Ohne den YouTube-Kanal habe er seine Haupteinnahme-Quelle verloren und damit keine Ressourcen mehr. Einige scheinen sich den Bann auch als persönliche Leistung anheften zu wollen: Es wird gefrotzelt, man habe den Kanal in die Sperre “gemeldet”.
Damit spielt man auf die Idee an, dass Plattformen wie YouTube und Twitch jeden Kanal automatisch bannen, wenn nur genügend Leute eine Meldung einreichen. Plattformen leugnen aber, dass der Melde-Algorithmus so missbraucht werden kann.
Wie sieht Winkler das selbst? Der reagiert erstaunlich entspannt. In zwei Videos auf TikTok erklärt Drachenlord vor einem Greenscreen, er sei überhaupt nicht „besiegt“ – den Bann auf YouTube hält Winkler für ein kleines Problem, das sich bald aus der Welt schaffen lasse. Er habe seinen Kanal bislang noch immer zurückbekommen. So sei es schon seit Jahren.
Zuerst einmal: Ja, mein YouTube-Account ist gelöscht worden. Nein, ich mach mir keine Sorgen, denn es ist immer noch so, dass es bearbeitet wird […] Ich warte auf die Antwort von YouTube, das kann eine Weile dauern. Ich krieg Milliarden Nachrichten auf Whatsapp: Höhöhö besiegt! – Schau’ ich aus, als würd’ ich mir Sorgen machen?
Selbst, wenn der YouTube-Account weg ist, besiegt bin ich deswegen noch lange nicht. Erstens hab ich hier auf TikTok noch mehr als 200.000 Follower und selbst wenn nicht, muss ich halt mein OnlyFans noch ein bisschen umarbeiten.
Er habe da einen „kleinen Fehler“ begangen, der jetzt geprüft werde und dann gehe es für ihn auf YouTube weiter.
Winkler glaubt, dass er auf YouTube zurückkommt und selbst wenn nicht, „dann gehe er halt auf TikTok“. Zudem zieht er OnlyFans als Alternative zu YouTube in Betracht, eine Plattform über die eigentlich andere Formen von Creators viel Geld verdienen können:
Aus seiner Sicht sei alles geklärt. Er zocke jetzt Fable 2 auf der Xbox und mache sich kein Stress darum.
Dann mach ich halt in Zukunft TikTok-Videos und nur das. Dann mach ich 5 TikTok-Videos am Tag statt 3 Videos – Scheiß doch drauf.
Leute im Internet wollen nächstes Melde-System missbrauchen – Sehen Drachenlord wie einen NPC
Wie geht das weiter? Offenbar leider genauso wie die ganze Zeit. Auf Twitter kursieren sofort Aufrufe, das Melde-System von TikTok zu missbrauchen, damit der Drachenlord auch dort seinen Kanal verliert.
Das steckt dahinter: Was auffällt, ist, dass Winkler mittlerweile genau die Rolle spielt, die ihm von den “Hatern” zugedacht wird. Das sieht man daran, wie sich das Vokabular angleicht. Da wo Hater jubeln, er sei “besiegt”, wie ein NPC in einem Videospiel, erklärt er sich selbst als “noch lange nicht besiegt”.
Der Gebrauch des “Besiegens” um den Drachelord stammt ursprünglich sogar von einem Ausschrei Winkler selbst. In den Anfängen des gesamten Falles schrie er in einem seiner Live-Streams: “Ihr werdet mich niemals besiegen!” Zusammen mit einem Shirt mit der Aufschrift “Unbesiegt auf ewig” entstand daraus das Verlangen der Hater, den Drachenlord tatsächlich zu besiegen.
Schon bei früheren Vorfällen fiel auf, dass Hater im Drachenlord eine Art fiktionalisierte Figur sehen, wie in einer Fernseh-Show:
So sprachen von der letzten Gerichts-Verhandlung einige als “Staffel-Finale”.
Jetzt liest man, die Leute freuten sich schon auf “Die TikTok-Staffel”.
Tatsächlich ist nicht mal aus den USA ein populärer Fall bekannt, wo ein Content-Creator über lange Zeit derart bedrängt und dämonisiert wird wie Winkler in Deutschland. Aber auch in den USA sind Konflikte um Content-Creator schon eskaliert:
Heute ging es für das Anime-MMORPG Tower of Fantasy endlich los, doch viele Spieler kritisieren die Server. Was steckt dahinter?
Was ist mit den Servern los? Tower of Fantasy öffnete heute seine Pforten. In den sozialen Netzwerken melden jedoch einige Spieler, dass sie nicht spielen können – Server-Probleme und Warteschlangen machen ihnen anscheinend einen Strich durch die Rechnung .
Was ist das eigentlich für ein Spiel? Bei Tower auf Fantasy handelt es sich um ein kostenloses MMORPG im Anime-Stil, das von Hotta Studio entwickelt wird und optisch an das Spiel Genshin Impact erinnert.
Das MMORPG erschien auf der Webseite des Spiels sowie für Mobile-Geräte im App-Store und im Google Play Store.
Im Laufe des Jahres soll ebenfalls ein Release bei Steam und im Epic Games Store folgen.
Trotz seiner optischen Ähnlichkeit zu Genshin Impact ist Tower of Fantasy ein typisches MMORPG und setzt auf eine offene Spielwelt, PvP, Gilden, Handel sowie Gruppeninhalte und verfügt auch über Dungeons und zahlreiche Quests.
Wenn ihr euch einen Eindruck über das MMORPG verschaffen wollt, schaut euch doch den Launch-Trailer an:
Video starten
“Ich kann nicht spielen, aber es sieht wenigstens gut aus”
Was sagten die Spieler zu den Warteschlangen? Viele Spieler schrieben auf YouTube unter dem Launch-Trailer Kommentare zu den Server-Problemen und den Warteschlangen, wobei sich zahlreiche davon humorvoll äußerten:
RimxunYT: “Ich bin hier und warte darauf, dass der Server stärker wird.”
°-Mia-°: “Rip an alle Spieler, die versuchen auf den Server zu kommen, mich eingeschlossen.”
Eis_Kalt_Sprite: “Die Wartezeit für mich ist nicht fair!”
Rimxun YT: “Ich bin hier und warte darauf, dass der Server stärker wird, weil das Kampfsystem so cool ist und es nicht laggt, außer wenn der Server einen rauswirft.
TheCheezcake Man: “Das Spiel sieht gut aus. Ich kann nicht spielen, weil die Server voll sind, aber es sieht wenigstens gut aus.”
Auf reddit sind die Kommentare zwar weniger humorvoll, berichten jedoch ebenfalls von starken Problemen mit den Servern:
comfycal: “Ja, es ist ärgerlich, mit all diesen Fehlermeldungen konfrontiert zu werden – ‘Server unterbrochen’, ‘Spieler bereits eingeloggt’ und der Fehlercode. Ich habe bei allen 3 Meldungen auf ‘Abbrechen’ gedrückt und gespammt, bis ich in die Warteschlange kam (via reddit).”
xxNuke: “Zwei Uhr morgens mitten in der Woche und die EU-Warteschlangen sind riesig. Was um alles in der Welt… (via reddit)”
demondus: “Ich habe nur begrenzte Spielzeit, also bringt es mir nichts, 30 Minuten zu warten, um zu spielen. Schade, ich hätte es auch gerne ausprobiert (via reddit).”
raininggalaxy: “Ich bin mir nicht sicher, ob die Server down sind oder ob zu viele Leute versuchen sich einzuloggen (via reddit).”
Habt ihr auch schon versucht Tower of Fantasy zu spielen? Wenn ja, seid ihr ins Spiel gekommen oder seid ihr ebenfalls an Server-Problemen und Warteschlangen gescheitert? Teilt es uns gerne hier auf MeinMMO in den Kommentaren mit!
Spieler, die bereits erfolgreich Tower of Fantasy testen konnten, sind vor allem von dem Charakter-Editor begeistert und leben dort ihre Kreativität aus.
FIFA 23 hat die Neuerungen für Ultimate Team bekannt gegeben. Darunter ist ein ziemlich heftiger Umbruch: Das alte Chemie-System wird gestrichen, ein neues kommt zum Einsatz. Und das bringt viel mehr Freiheit. Außerdem kommt ein neuer Modus.
So wichtig war die „alte” Chemie: Die Chemie war das grundlegende System, nach dem ihr eure Teams in Ultimate Team aufbauen musstet. Zwischen allen Spielern, die nebeneinander auf dem Platz standen, bestanden individuelle Verbindungen, die unterschiedlich stark sein konnten.
Die Chemie wurde besser, je mehr dieser 3 Faktoren die Spieler gemeinsam haben:
Nationalität
Verein
Liga
So sahen die direkten Verbindungen aus – die braucht ihr nicht mehr
Je stärker die Verbindung der Spieler untereinander, desto höhere Boni auf die Stats bekamen sie. Gleichzeitig gingen die Werte runter, wenn die Chemie-Verbindungen nicht stimmten. Zudem gab es eine Gesamt-Team-Chemie, die ebenfalls Boni brachte.
Dieses Chemie-System beschränkte stark, welche Spieler in welchen Kombinationen man in sein Team stellen konnte. Dadurch hat es über Jahre bestimmt, wie die Mannschaften in Ultimate Team gestaltet wurden. Doch das wird nun komplett umgebaut.
FIFA 23 Ultimate Team: So funktioniert die neue Chemie
Das ist das neue System: Die Chemie wird nicht komplett abgeschafft, aber deutlich gelockert. So gibt es jetzt keine Verbindungen mehr zwischen den Spielern, die nebeneinander auf dem Platz stehen.
Stattdessen ist lediglich wichtig, dass ein paar eurer Spieler die Werte Nationalität, Verein oder Liga teilen – wo die aber genau positioniert sind, ist für die Verbindung erstmal egal. Dann steigen sie in der Chemie-Stufe, wobei jeder Spieler drei Chemie-Punkte erreichen kann.
Ein Beispiel: Euer Linksverteidiger kann jetzt Chemie mit eurem Rechtsverteidiger aufbauen, Stürmer linken auch mit Torhütern.
Entscheidend für die einzelnen Spieler ist lediglich, dass sie auf ihrer richtigen Position stehen. Stellt also keinen Keeper in den Sturm.
Die Verbindungen gibt es nicht mehr
Außerdem werden alle negativen Effekte für eure Spieler abgeschafft, wenn die Chemie “schlecht” ist. Stattdessen spielen eure Spieler jetzt immer mindestens so gut, wie ihre Werte auf der Karte angeben – sie werden nicht geschwächt, nur weil sie die falschen Mitspieler haben. Es gibt nur noch positive Effekte für gute Chemie.
Das bedeutet: Wenn ihr einen coolen, neuen Spieler bekommt, der eigentlich nicht in euer Team passt, könnt ihr ihn trotzdem recht risikofrei ausprobieren.
Zudem wird das Positionssystem ein wenig angepasst. Eure Spieler haben nun feste Alternative Positionen, auf die sie wechseln können – dafür gibt es dann ein bestimmtes Verbrauchs-Item. Das war bereits im Vorfeld geleakt worden und ist nun offiziell. Genaueres dazu findet ihr hier:
Was bedeutet das für die Teams? Durch das neue System ist es etwa denkbar, ein Team mit drei Spielern aus der Premier League, dreien aus der Bundesliga, dreien aus der Ligue 1 und zwei aus der Serie A zu bauen – oder so ähnlich.
Ihr habt also viel, viel mehr Freiheiten als zuvor, und könnt Liga-übergreifend mächtige Spieler aufstellen und irre Teams bauen. Die Chemie kann euch nicht mehr davon abhalten, absolute Top-Stürmer wie Mbappé und Ronaldo in ein Team zu setzen. Da ist eher das Problem, dass man die voraussichtlich auch weiterhin nur schwer bekommen wird.
Außerdem wird es so voraussichtlich auch einfacher möglich sein, “ungewöhnliche” Karten einzubauen. Da ist ein richtig guter Spieler in der portugiesischen Liga NOS, ihr spielt aber vor allem Bundesliga-Spieler? Wahrscheinlich könnt ihr ihn trotzdem gut einbauen.
Gleichzeitig birgt das neue System auch eine Gefahr: Die Chemie hat Spieler ein Stück weit gezwungen, kreativ zu werden. Nun könnte es passieren, dass einfach alle versuchen, die “stärksten” Spieler zu bekommen und aufzustellen – ohne irgendwie schauen zu müssen, dass das noch gut zusammenpasst.
Was ist mit Heros und Ikonen? Diese Karten waren gerade aufgrund ihrer Chemie-Vorteile sehr beliebt.
Auch in FIFA 23 kehren Helden und Ikonen zurück, aber sie werden leicht geändert: Ikonen geben Spielern mit derselben Nationalität einen Chemie-Boost, Helden boosten dafür die Spieler mit der gleichen Liga. Aber als richtiges “Bindeglied” braucht ihr sie nicht mehr.
Neuer Modus verspricht schnelle Belohnungen für wenig Spielzeit
Was ist das für ein Modus? Neben der Chemie-Änderung bekommt FUT auch noch einen neuen Modus namens “FUT Moments”. Der besteht effektiv aus kleinen Spiel-Szenen, die ihr mit passenden Spielern nachspielen müsst.
Das sieht dann etwa so aus:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Je nachdem wie gut ihr das macht, bekommt ihr dann “Sterne” als Belohnung, die ihr wiederum gegen Rewards wie Packs und Spieler einlösen könnt.
Diese Spiel-Szenen werden deutlich kürzer als normale Matches sein und teilweise auch auf Begegnungen und Momenten aus dem realen Fußball basieren. Das erinnert ein wenig an das Spiel “Score Hero”, ein beliebtes Fußball-Handy-Spiel.
Dieser Modus könnte eine interessante Abwechslung werden im Vergleich zu den gewohnten Rivals, Squad Battles und anderen Modi.
Was haltet ihr von den Neuerungen in FUT? Sind sie was für euch, oder habt ihr dafür nichts übrig? Erzählt es uns in den Kommentaren! Und unsere komplette Übersicht zum FIFA 23 Release findet ihr hier.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Das deutsche Twitch ist 2022 im Wandel. Der über 4 Jahre lang meistgesehene Streamer Marcel „MontanaBlack“ Eris hat seinen Platz an der Spitze verloren. In den letzten 180 Tagen büßte er bei den durchschnittlichen Zuschauern 43 % ein. Weil er auch weniger streamte, sank seine Watch-Time sogar um 70 %. Auffällig ist, dass MontanaBlack noch genauso viel auf Twitch redet wie 2021, aber er spielt lange nicht mehr so viel.
Wer sind die großen Verlierer bei den deutschen Top-Streamern auf Twitch? Wenn man sich anschaut, welche der großen deutschen Twitch-Kanäle in den letzten 180 Tagen die meisten durchschnittlichen Zuschauer eingebüßt haben, sieht man:
MontanaBlack verlor 43,3 % seiner durchschnittlichen Zuschauer
Jens „Knossi“ Knossala büßte 46,3 % seiner durchschnittlichen Zuschauer ein
Der Streamer xRohat verlor im letzten halben Jahr 51,9 % seiner durchschnittlichen Zuschauerzahlen
Video starten
Woran liegt der drastische Zuschauer-Verlust? Auffällig ist bei allen 3 Streamern, dass sie im letzten halben Jahr deutlich weniger auf Twitch zu sehen waren, als in der Zeit zuvor:
MontanaBlack war 45 % weniger auf Sendung als in dem halben Jahr zuvor
Bei Knossi fehlen 36,5 % seiner Stunden auf Twitch
xRohat war 40 % weniger zu sehen
Es liegt also nahe, dass wenn beliebte Twitch-Streamer seltener auf Sendung sind, Streams ausfallen oder kürzer sind, auch die durchschnittliche Zuschauer-Zahl sinkt.
Das scheint der alten Twitch-Regel zu entsprechen: Wenn du wachsen willst, sei möglichst oft auf Sendung. Ein Rat, der schon so manchen Streamer in den Burnout getrieben hat.
2021 war zudem vom Coronavirus und den Lockdowns geprägt, was die Twitch-Zahlen allgemein nach oben schraubte. Es ist also normal, dass Kanäle jetzt weniger Zuschauerzahlen haben.
Doch nicht alle deutschen Kanäle fielen in den letzten 180 Tagen:
Streamer wie eliasn97 (+18,6 %), NoWay4u_Sir (+5 %) oder Amar (+22,6 %) konnten ihre Zuschauerzahlen steigern.
Andere große Streamer wie Trymacs (-5,8 %) oder Gronkh (-11,6 %) verloren nur leicht.
Mit abugok9999 (+92,2 %) gibt es sogar einen großen Gewinner, der seine durchschnittliche Zuschauerzahl fast verdoppeln konnte
Unter den 10 größten deutschen Twitch-Kanälen hat niemand in den letzten 180 Tagen so stark an Zuschauern eingebüßt wie MontanaBlack. Quelle: Sullygnome
MontanaBlack redet so viel wie 2021 – spielt aber viel weniger
Was ist bei MontanaBlack jetzt anders? Bei MontanaBlack scheint zum Wegfall des Corona-Effekts dazu zu kommen, dass er im letzten halben Jahr kein Spiel gefunden hat, das ihm richtig passte:
2021 war er mit 484 Stunden vor allem in GTA Online aktiv, hier gab es einen Hype um Rollenspiel-Server. Dazu spielte er Call of Duty: Warzone, FIFA 22 und Mario Kart.
Der Fokus lag 2021 noch deutlich auf Games: So verbrachte er 484 Stunden alleine mit GTA und „nur“ 400 Stunden in Just Chatting.
Im letzten halben Jahr hat sich der Fokus von MontanaBlack verschoben: Er ist weiter so aktiv wie vorher in Just Chatting und hat dort in einem halben Jahr bereits 202 Stunden absolviert. Seine Gaming-Zeit auf Twitch hat MontanaBlack aber stark reduziert und „nur noch“ 55 Stunden in GTA 5 verbracht.
MontanaBlack findet offenbar gerade kein Spiel, das ihm gefällt. Das passt zu der Kritik, dass seine „Stammspiele“ wie FIFA oder Call of Duty im Jahr 2022 nicht so funktionierten wie einst. Glücksspiel auf Twitch, von dem MontanaBlack früher stark proftierte, ist in Deutschland inzwischen nicht mehr erlaubt. Seine einstige Liebe zu Fortnite ist weitgehend verblasst.
Dazu kam im letzten halben Jahr ein chronischer Mangel an “neuen Spielen für Twitch”, abseits von Elden Ring und Lost Ark, unter dem jeder Twitch-Streamer weltweit zu leiden hatte.
Sowas wollen die Zuschauer von MontanaBlack offenbar wieder mehr sehen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Nostalgie-Turnier in Call of Duty ist das Highlight 2022 bisher
Was war das Highlight der letzten Monaten? Dass MontanaBlack immer noch viele Zuschauer erreichen kann, bewies er am 26. Juni: An dem Tag konnte er mit einem Turnier zu Call of Duty: Black Ops 2 mal wieder die Marke von 100.000 gleichzeitigen Zuschauern auf Twitch brechen.
Gaming und gerade GTA 5 Schlüssel zum Erfolg im deutschen Twitch
Kann es daran liegen, dass GTA 5 nicht mehr zieht? Tatsächlich ist GTA für deutsche Streamer noch immer ein Schlüssel zum Erfolg. Das größte Wachstum im letzten halben Jahr verzeichnet der Streamer abugoku9999. Der streamte fast 1000 Stunden GTA V und hat seine durchschnittlichen Zuschauerzahlen um 92 % steigern können.
Der erfolgreichste deutsche Streamer, elian97, schafft seine Zuschauerzahlen mit einem Mix aus Just Chatting und verschiedenen typischen Twitch-Spielen wie Fortnite, Valorant, Falls Guys und dem FIFA, mit dem er einst berühmt wurde.
Der zweiterfolgreichste Streamer in Deutschland, Noway4u_Sir ist ein gnadenloser League of Legends-Spieler und verbringt dort einen Großteil seiner Twitch-Zeit.
Der Schlüssel zum Erfolg auf Twitch in Deutschland scheint also nach wie vor Gaming zu sein. Die „Just Chatting“-Clips laufen zwar exzellent in Zusammenschnitten auf YouTube, die Zuschauerzahlen auf Twitch können sie aber offenbar nicht dauerhaft oben halten.
In die schwache Zeit auf Twitch fällt auch eine persönliche Krise von MontanaBlack:
Das Anime-MMORPG Tower of Fantasy startet am 11. August 2022. Bereits vor dem Release haben Spieler Zugriff auf den Charakter-Editor. Dort erschaffen sie Nachbildungen ihrer liebsten Figuren aus verschiedenen Anime und Spielen. Die Community kann voten.
Durch die Möglichkeit, Tower of Fantasy bereits vor dem Release zu downloaden, konnten Spieler bereits auf den Charakter-Editor zugreifen. Der Editor bietet innerhalb des Anime-Spektrums detaillierte Einstellungsoptionen, um euren Charakter so individuell wie möglich zu gestalten.
Erstellte Avatare könnt ihr speichern und hochladen. In der Galerie können andere Spieler dann für ihre Favoriten abstimmen.
Fans erstellen virtuelle Cosplays ihrer Lieblinge
Wenn ihr ingame den Charakter-Editor öffnet, auf die Lobby klickt und dann oben den Reiter “Beliebtheitsvotum” auswählt, seht ihr die Charaktere mit den meisten Upvotes.
Diese Charaktere sind am Beliebtesten.
Erkennt ihr manche der Charaktere wieder? Falls nicht, findet ihr hier die Auflösung. Natürlich ist die Auflösung nicht offiziell, sondern basiert auf der Einschätzung der MeinMMO-Redaktion. Wir geben euch also keine Garantie.
Das sind die abgebildeten Charaktere von oben links nach unten rechts:
Hu Tao aus Genshin Impact
2B aus Nier Automata
Kequing aus Genshin Impact
Ken Kaneki aus Tokyo Ghoul
Nazuna Nanakusa aus Call of the Night
Raphtalia aus The Rising of the Shield Hero
Bennett aus Genshin Impact
Hinata Hyuga aus Naruto
Zhongli aus Genshin Impact oder Sasuke aus Naruto
Nezuko aus Demon Slayer
Pain aus Naruto
Minato Aqua
Die meisten der 12 Charaktere stammen also aus Genshin Impact und Naruto. Aus Anime und Anime-Games stammen alle der erstellten Charaktere. Naturgetreue Menschen aus anderen Genres sind mit dem Charakter-Editor vermutlich nicht so leicht zu erstellen. Zumindest nicht so, dass man sie erkennt.
Auf Twitter forderten die Entwickler auf, die erstellten Charaktere mit den Hashtags #createanimyself und #TowerofFantasy zu posten. Die 20 besten Avatare wollen sie belohnen. Zu gewinnen gibt es ein Mousepad, eine Trinkflasche, einen 50 Dollar Pizzagutschein und sogenannte “Mystery Gifts”, die ihr vermutlich ingame erhaltet.
Hier seht ihr den Release-Trailer des Spiels:
Video starten
Tower of Fantasy startete am 11. August 2022
Was ist das für ein Spiel? Tower of Fantasy ist ein kostenloses Anime-MMORPG, das stark an das Action-RPG Genshin Impact erinnert. Grafisch liegen beide nah beieinander. Entwickelt wird es von Hotta Studio, publiziert von Level Infinite. Es setzt auf eine offene Spielwelt, die ihr mit eurem Charakter erkunden könnt.
Ihr folgt einer Story auf dem Planeten Ada, den die Menschen in der Zukunft kolonisiert haben.
Eine offene Welt, in der ihr schwimmen, klettern und fliegen könnt.
Es gibt keine festen Klassen. Stattdessen bestimmt ihr den Spielstil mit eurer Ausrüstung.
Ein actionreiches Kampfsystem. Ihr müsst selbst zielen und ausweichen.
Ein Gacha-System für Waffen im Endgame
Dungeons, Raids und PvP-Inhalte
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung gaben die Entwickler auf der Website des Spiels an, über 4 Millionen Vorregistrierungen verbucht zu haben. Tower of Fantasy erwartet also eine großer Spielerbasis, die sich hoffentlich lange hält.
Was haltet ihr von dem MMORPG Tower of Fantasy? Glaubt ihr, es könnte Genshin Impact ernsthaft Konkurrenz machen? Oder wird der Hype nicht lange andauern? Wollt ihr das Spiel ausprobieren, oder spielt es sogar bereits? Habt ihr euren Charakter erstellt, oder einen der beliebtesten ausgewählt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Destiny 2 ist seit 8 Jahren fester Bestandteil der Loot-Shooter-Szene und daraus auch nicht mehr wegzudenken. Doch ein Phänomen des Weltraum-Shooters ist besonders kurios. Egal wie sehr sich Spieler über das Game und seine Inhalte beschweren, am Ende zocken sie es trotzdem immer wieder. MeinMMO ist dieser besonderen Hassliebe in Destiny 2 auf den Grund gegangen.
Seit 8 Jahren sind Shooter-begeisterte Spieler jetzt schon in Destiny 2 unterwegs. Das Spiel bietet ihnen neben der riesigen Story ein exzellentes Gunplay und die Fiktion ein unsterblicher Hüter zu sein, der mit seinen Space-Fähigkeiten alles erreichen kann.
Es spricht so einiges gegen Destiny 2: In 8 Jahren war nicht immer alles perfekt und das ist es bis heute nicht. So hat sich zwischen den Spielern und Destiny 2 über die Zeit eine ganz besondere Hassliebe entwickelt, von der man nicht loskommt.
Für viele Spieler war Season 17 wieder eine der schlechteren Seasons in Destiny 2.
Wer nur von außen auf das Destiny-Universum blickt, fragt sich daher nicht ohne Grund: „Was kann man daran nur gut finden?“
Alter Content kommt nach ein paar Jahren wieder ins Spiel und wird als neu deklariert.
Spieler machen jede Season in Destiny 2 denselben Grind und oft sehr ähnliche Quests.
Neue Waffen kommen und gehen. Manche sind eine Weile gut, werden dann aber kaputtgenerft oder aufgrund einer neuen Meta wieder irrelevant.
Selbst Events klingen nach wenig Abwechslung, aber viel hartem Grind, der kaum zu schaffen ist.
Im Grunde sind das auch grundsätzlich die Dinge, die fast jedem Destiny-2-Spieler auf die Nerven gehen. Dazu kommen dann noch Details, die in Destiny 2 nur für aktive Spieler sichtbar sind.
Saisonale Herausforderungen, wöchentliche Meilensteine und tägliche Prämien fühlen sich manchmal wie eine lästige Pflicht an.
Und das Spiel hat viele Relikte und Überbleibsel aus vergangenen DLCs, Add-Ons oder alten Seasons, die immer noch im Spiel sind, obwohl sie eigentlich schon tot sind.
Man liebt es oder man hasst es.
Man liebt die Ideen von Bungie, aber man hasst es häufig, wie schlecht sie umgesetzt werden. Deswegen ist es inzwischen ein traditioneller Spieler-Brauch, sich furchtbar über Bungie und seine Ideen aufzuregen. So kommt es in den Seasons auch mal vor, dass man das Spiel deinstallieren will. Doch dieser kleine böse Grind-Kobold auf der Schulter flüstert: „Tu es nicht! Du musst alles haben!“
Doch was ist es, dass Spieler trotz aller Schwierigkeiten und Probleme weiter an Bungies Loot-Shooter festhalten lässt? Warum geht Destiny 2 einfach nicht unter und kann sich seit Jahren mit soliden Spielerzahlen behaupten? Darunter immer wieder Spitzenwerte von über 100.000 gleichzeitigen Spielern allein auf Steam.
Eigentlich will kaum ein Spieler wirklich, dass Destiny 2 brennt oder endet. Auch wenn sich der Weltraum-Shooter durch Veränderungen, neue Inhalte und neuen Seasons oft zwischen supergut und einfach schlecht bewegt.
Destiny hat einige der schönsten Open-World-Umgebungen, die man in einem Spiel erkunden kann. Jeder Ort ist einzigartig und immer atemberaubend.
Das Gunplay ist im Vergleich zu anderen Shootern eines der besten, wenn nicht sogar das Beste.
Dazu kommt die fantastische, tiefe Story, über die man jedes Geheimnis erfahren will.
Und es macht immer wieder Spaß, Feinden und Bossen als (koordiniertes) Fireteam in einem Strike, Dungeon oder Raid die besten Waffen abzujagen und über alles zu triumphieren.
Ein Destiny-Spieler hat das auf reddit einmal sehr treffend umschrieben, als er sagte:
[Destiny 2] ist eher wie deine superheiße Ex-Freundin, die du verlassen hast, weil sie sich als kompletter Albtraum entpuppt hat, aber du schreibst immer noch, dass du von Zeit zu Zeit vorbeischaust […]
Man muss Destiny 2 hassen, um es zu lieben: Bis jetzt hat es fast kein anderer Ego-Shooter geschafft, eine Welt zu schaffen, in der man so durchweg luxuriös schießen kann wie in Destiny 2. Man muss Destiny 2 also erst hassen, um es zu lieben. Denn erst, wenn man das Spiel einmal verlassen hat, kann man feststellen, wie gut es ist. Und das auch, weil es keine effektive Konkurrenz zu Destiny 2 gibt.
Ja, es gab und gibt genug Live-Service-Alternativen, die Bungies aufregende Shooter-Formel genommen haben, sie teilweise replizierten und versuchten daraus ein neues Erlebnis zu machen. Vergebens. Destinys Loot-Shooter-Maschinerie summt immer weiter.
Das Spiel ist auch heute noch weit davon entfernt, perfekt zu sein. Es wird immer etwas zu verbessern geben. Aber Bungie wird auch nicht müde, immer wieder etwas anzupassen. Das Spiel lebt, weil es wächst, sich verändert und entwickelt.
Ihr wollt mehr zu Destiny 2? Hier sind weitere News:
Hinzu kommt, dass Destiny nach 8 Jahren für viele nicht mehr nur ein Spiel ist. Es ist eher wie der Lieblings-Sweater, den man immer wieder gerne anzieht und in dem man sich gleich wohlfühlt. Durch das neue TV-Story-Modell finden seit Witch Queen auch wieder neue Spieler ihren Weg in den Loot-Shooter. Das ist eine ganz neue Generation der Destiny-Spieler, denn sie schätzen das aktuelle Universum mehr als viele der langjährigen Destiny-Veteranen. Destiny 1 hatte fantastische Inhalte. Aber die allgemeinen Upgrades von Destiny 2 mit Klassenfähigkeiten, Anpassung und Lebensqualität sind inzwischen einfach besser.
Obwohl diese Tatsache sicher nicht jedem gefällt, hat Destiny damit wohl einen einzigartigen Schlüssel für Langlebigkeit gefunden.
Wie steht es mit eurer Hassliebe zu Destiny 2? Könnt ihr gut ohne den Shooter sein oder gehört ihr zu den Mehrfachtätern, die immer wieder einen Abstecher ins Universum von Licht und Dunkelheit machen? Verratet es uns doch bitte in den Kommentaren.
Bald geht Destiny 2 in seine 18. Season. Was euch dann erwartet, lest ihr hier:
Chance „Sodapoppin“ Morris (28) gehört zu den größten Streamern auf Twitch. Angefangen hat er mit WoW, mittlerweile zählt er zu den Variety-Streamern. Seine Fans lieben ihn für seinen trockenen Humor, doch das scheint nicht auf Gegenseitigkeit zu beruhen.
Wer ist Sodapoppin?
Chance ist ein echtes Twitch-Urgestein und schon seit 2012 dabei, mittlerweile hat er fast 9 Millionen Follower
In einem Stream mit Nick „Nmplol“ Polom zeigte er, dass das Bild vom nahbaren Streamer nicht unbedingt zutreffend ist
Wer sich im Chat äußert oder Kommentare schreibt, ist ein Verlierer
So kam es dazu: Während seines Streams stellte Nick seinem Chat die Frage, ob sie ihn und Chance angesichts ihrer Konversation für dumm halten. Zahlreiche Zuschauer bejahten die Frage, wobei einige betonten, Sodapoppin sei der Intelligente der beiden.
Das hatte Soda dazu zu sagen: Der gab nicht viel auf die Meinungen im Chat. Bei so einer Frage würden die meisten einfach „Ja“ antworten, weil es lustiger sei. Außerdem würden die Streamer ja auch dauernd Unsinn vor der Kamera machen.
Das sei zwar nur ihr Job, doch die Zuschauer würden das für bare Münze nehmen.: „Sie fühlen sich besser, wenn sie schlecht über jemanden denken können, den sie kennen.“
Das hält Soda von seinen Zuschauern: Nick drehte den Spieß daraufhin um. Zunächst fragte er den Chat, ob sie sich selbst als intelligent einstufen würden. Die Antworten fielen unterschiedlich aus.
Klare Worte kamen dagegen von Soda, als der gefragt wurde, ob er den Chat für intelligent halte:
Fuck, Nein. Wenn ihr in den Chat auf Twitch schreibt oder auf YouTube kommentiert, schreibe ich euch in 90 % der Fälle als Loser ab.
Sodapoppin via Twitch
Die Zuschauer im Chat nahmen es mit Humor und auch Nick brach in Gelächter aus. Doch dann wurde ihm klar: Was bedeutet es für sie als Content Creator, auf diese „Loser“ angewiesen zu sein? Die beiden Streamer wurden sich schnell einig: Sie seien „Loser Farmer“.
Damit unterscheiden sich die beiden für Sodapoppin allerdings kaum von den meisten großen Unternehmen. Der Unterschied sei lediglich, dass andere einen Service anbieten würden. Ihre Dienstleistung sei eben Entertainment.
Wie reagieren Zuschauer auf die Kommentare? Die fanden das Ganze lustig und stimmten Sodapoppin größtenteils zu. Manche zeigten Selbstreflexion: Sie seien nicht da (im Chat), wenn sie clever wären.
Lurker, also Leute, die normalerweise nur zusehen und sich nicht im Chat äußern, sahen sich bestätigt: „Die Cleveren, wie ich, neigen dazu, leise zu sein.“
Das sagen die Leute auf Reddit: Im LivestreamFail-Subreddit wurden die Äußerungen diskutiert. Einige Nutzer schienen sich über Sodapoppin zu ärgern. Er sei genau der Grund, warum sie nie spenden würden. (via Reddit)
Andere maßen dem Ganzen nicht allzu viel Bedeutung bei. Leute würden zu viel über die Beziehung zwischen Streamern und ihren Zuschauern nachdenken, man solle einfach die Streamer unterstützen, die man unterhaltsam fände. So einfach sei das. (via Reddit)
Auch wurde davor gewarnt, sich Streamer wie Sodapoppin zum Vorbild zu nehmen. Er sei ein Streamer der alten Schule und könne nicht gleichzeitig Entertainer und Vorbild sein. Das mache ihn aber nicht zu einem schlechten Menschen. (via Reddit)
Wie seht ihr das? Gibt es Streamer, zu denen ihr aufschaut? Unterstützt ihr eure Lieblings-Streamer gerne mit Subs oder Donations, oder seid ihr lieber still im Chat und schaut nur zu? Lasst uns gerne eure Meinungen in einem Kommentar da.
Call of Duty musste sich in den letzten Wochen mit Plagiatsvorwürfen herumschlagen. Ein Skin für Warzone und Vanguard sah der Arbeit des Künstlers Sail Lin sehr ähnlich. Nun hat sich Activision-Blizzard entschuldigt und gesteht einen Fehler bei den internen Prozessen ein.
Um welchen Skin geht es?Der Skin heißt „Loyal Samoyed“ und ist ein mega-flauschiger Hund in Menschengröße – mit einer Knarre, versteht sich. Im folgenden Video seht ihr den Skin und das Bundle dazu:
https://youtu.be/IbRcJ3D30uA
Eigentlich sollte der Skin mit der aktuellen Season 4 ins Spiel kommen, doch daraus wird nichts. Activision hat alle Promotion-Bilder mit dem Skin entfernt und laut eines Dataminers auch die entsprechenden Dateien im Spiel gelöscht (via twitter.com).
Wie hat der Künstler reagiert? Am 29. Juli postete Sail Lin auf Twitter ein Bild mit Erklärung dazu, warum der Skin ziemlich eindeutig geklaut ist.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Es gibt viele Elemente an der Arbeit, die sich gleichen und schon hier wurde klar, dass es sich um eine ziemlich dreiste Kopie handelt. Das Artwork wurde von Sail Lin Ende 2021 veröffentlicht.
Für den chinesischen Künstler besonders bitter: Es war nicht der erste Plagiatsvorfall seiner Arbeit. Schon im Dezember 2021 wurden Bilder seiner „Monster Army“-Reihe von dubiosen NFT-Händlern verwendet, um Geld mit der geklauten Arbeit zu verdienen.
Wie entschuldigt sich Activision? Sail Lin tweetete am 01.08.22, dass Activision-Blizzard Kontakt aufgenommen hätte (via twitter.com). Über eine Woche später stellt sich heraus, dass Sail Lin mit der Art, wie der Milliarden-Konzern damit umgeht, überhaupt nicht zufrieden ist:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Tweet-Übersetzung: „Im Moment sieht es nicht gut aus. Meine Forderung war, dass sich Activision mit seinen offiziellen Medien entschuldigt und mir die Situation erklärt – keine oberflächliche Erklärung. Sie sind so arrogant wie immer, ich bin enttäuscht“.
Ein Statement von Activision lässt sich bei der US-Seite „Polygon“ finden. Darin heißt es:
Wir haben größten Respekt vor Kreativität und Content Creation. Wir lieben den „Loyal Samoyed“, aber leider gab es einen fehlerhaften Prozess und wir haben das Bild aus dem Spiel entfernt. Wir entschuldigen uns für den Fehltritt.
Was bedeutet „fehlerhafter Prozess“? Die Aussage bleibt vage und kann vieles bedeuten. Etwa, dass jemand im Skin-Team von Call of Duty den süßen Hund als Idee ins Team einbringen wollte, dann in den Urlaub ging und das restliche Team dachte, es wäre eine fertige Idee – ohne den Hintergrund zu checken.
Das sind jedoch reine Spekulationen – von „Versehen“ bis „Absicht“ ist nach dem Statement auf Polygon weiterhin alles möglich.
Wir von MeinMMO haben bei Activision ebenfalls um ein Statement gefragt und Antwort erhalten. Weitere Stellungnahmen zum Thema sind derzeit nicht vorgesehen.
Unter #NoApexAugust planten einige Spieler einen Boykott des Spiels Apex Legends und wollten, dass möglichst wenige im August das Spiel zockten. Nun passierte genau das Gegenteil: Apex Legends erreichte auf Steam seine höchste Spielerzahl bisher.
Jetzt erreichte das Spiel einen neuen Meilenstein im Boykott-Monat: Apex Legends hat mehr Spieler auf Steam als je zuvor.
Wie sollte der Boykott aussehen? Unter #NoApexAugust ging es um den Boykott des Spiels Apex Legends (via reddit). Vor allem auf den Plattformen Reddit und Twitter machte der Hashtag die Runde.
Hier seht ihr den Trailer zum Launch der neuen Season „Hunted“:
Video starten
Worum ging es im Boykott? Blickt man in die reddit-Posts unter dem Motto #noapexaugust fordern die Teilnehmenden vor allem technische Fixes und das Beheben von Bugs. Auch beschweren sich User über, ihrer Meinung nach, verbesserungswürdige Features, wie das Matchmaking im Game (via reddit).
Wie reagiert Twitter auf den Meilenstein im NoApexAugust?Der E-Sport-Journalist Jake Lucky veröffentlichte in einem Post zum Meilenstein von Apex Legends: „Letzten Monat war ‘No Apex August’ in aller Munde, als Streamer und Entwickler darüber nachdachten, das Spiel nicht zu spielen. Apex Legends hat jetzt die höchste Spielerzahl aller Zeiten auf Steam erreicht“.
Darunter zeigt Jake Lucky einen Screenshot mit den Apex Legends Stream Charts (via Twitter).
Wie steht es aktuell um Apex auf Steam? Auf steamcharts.com gibt es ein Ranking der Top Spiele, die anhand der aktuellen Spielerzahlen erstellt wird.
Apex ist hinter CS:GO und Dota 2 auf dem 3. Platz. Beim Verfassen des Artikels spielten gerade 295,550 Spieler Apex Legends und der Peak lag bei 510,286.
Damit sind die Zahlen im Gegensatz zum letzten Artikel zu #NoApexAugust gewachsen und das Spiel in der Rangliste der Top-Spiele um einen Platz nach oben gewandert (via steamcharts.com).
Auch kann man auf der Webseite sehen, dass der Peak mit 510,286 Spielern bisher der größte in Apex Legends ist. (via steamcharts.com)
Wie sagt die Twitter-Community dazu? Unter Jake Luckys Post schreiben die User Kommentare wie:
@exocs_: „Apex-Spieler vergessen, dass sie eine lähmende Sucht nach dem Spiel haben“
@lowkeydbjosh:„’Ded-Spiel. No 1 play.’ Ich hasse es wirklich, wenn ppl [Leute] kommentieren “ded Spiel” [Totes Spiel], weil es offensichtlich nicht ein totes Spiel ist, wenn es mietfrei in ihrem Kopf lebt“
@docx2gamer: „Boykotte wie diese funktionieren nie, sodass die Unternehmen ihre schlechten Praktiken nie ändern werden“.
Einige sind frustriert darüber, dass der Boykott nicht geklappt hatte, andere machen sich über den Versuch lustig oder sahen den Boykott von Anfang an zum Scheitern verurteilt.
Warum spielen momentan so viele Apex Legends? Am 9. August 2022 startete die 14. Saison unter dem Motto „Hunted“ (auf Deutsch: Gejagt) mit neuen Inhalten, wie der umgestalteten Königsschlucht oder der neuen Legende Vantage.
Mit der neuen Saison gab es auch einige Änderungen und Fixes im Spiel. Eine große Veränderung war zum Beispiel die Erhöhung der Stufenobergrenze im Game.
In den Kommentaren unter Jake Luckys Tweet schreiben einige User, dass viele der Probleme im Spiel, wegen derer zum Boykott aufgerufen wurde, durch das neueste Update gefixt wurden und, dass die neue Saison Spaß mache
Woran aber letztendlich der Anstieg der Spielerzahlen genau lag, kann nicht gesagt werden. Vielleicht war es die große Aufmerksamkeit um das Spiel während des Boykotts, die neue Season oder einfach Zufall, dass exakt im August ein Meilenstein im Spiel erreicht wurde.
Was haltet ihr vom Meilenstein in Apex Legends während des Boykotts? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.
In Pokémon GO könnt ihr während des Events “Käferkrabbelei” von einem besonderen Gruppenbonus profitieren. Doch gerade dieser sorgt bei den Trainern der reddit-Community für ordentlich Aufregung. Wir von MeinMMO zeigen euch, um was es dabei geht.
Um welchen Bonus geht es? In Pokémon GO läuft derzeit die Käferkrabbelei, ein besonderes Käfer-Event. Zu diesem Anlass könnt ihr in der Wildnis auf zahlreiche alte und neue Käfer-Pokémon treffen. Zusätzlich zu den üblichen Event-Boni, hat sich Niantic auch etwas als Gruppenbonus einfallen lassen.
Diese Art von Bonus kennt ihr bereits von den letzten Community Days, der vor allem das gemeinsame Spielen vor Ort fördern soll. Gewinnt ihr nämlich zusammen mit anderen Trainern einen Raid vor Ort, dann erscheinen für 15 Minuten in einem Umkreis von 300 Metern um die Arena bestimmte Spawns.
Doch insbesondere Stadt-Spieler sind von diesem Gruppenbonus einfach nur noch genervt und machen ihrem Ärger in den sozialen Netzwerken Luft. Wir zeigen euch, was das Problem ist.
Welche Monster kann man im Gruppenbonus bekommen? Während der Käferkrabbelei steht täglich ein anderes Pokémon im Mittelpunkt, welches ihr euch über den Gruppenbonus vermehrt sichern könnt. Mit etwas Glück begegnet ihr dabei sogar einem Shiny:
Mittwoch, 10. August: Waumpel
Donnerstag, 11. August: Raupy
Freitag, 12. August: Webarak
Samstag, 13. August: Zirpurze
Sonntag, 14. August: Toxiped
Montag, 15. August: Hornliu
Dienstag, 16. August: Ledyba
Darum sind Stadt-Spieler vom Gruppenbonus genervt
Eigentlich sollte der Gruppenbonus die Trainer wieder häufiger gemeinsam spielen lassen und einen zusätzlichen Anreiz für gemeinsame Raids bieten. Doch gerade dieser steht nun bei vielen Spielern in der Kritik. So auch bei dem reddit-User Diligent_Trifle_4018.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was stört den Trainer? Wie er in seinem reddit-Beitrag erklärt, findet er den Gruppen-Bonus zur Käferkrabbelei zwar grundsätzlich eine gute Idee, dessen Umsetzung hingegen aber einfach nur ärgerlich. Er lebt nämlich in einer Großstadt, in der sich gefühlt an jeder Ecke eine Arena befindet, in der Raids stattfinden und an denen somit der Bonus erspielt werden kann.
Doch gerade das führt seiner Meinung nach zu einem großen Problem. Er ist nämlich im Moment vor allem auf der Suche nach dem neuen Käfer-Pokémon Mabula und benötigt noch einige Bonbons, um es entwickeln zu können. Doch dazu muss er das kleine Pokémon erst einmal fangen.
Wird nun ein Gruppenbonus aktiviert, dann spawnt für 15 Minuten das ausgewählte Pokémon, wie beispielsweise Waumpel. Dazu werden jedoch die eigentlichen Spawns ersetzt. Wollte er also gerade noch ein Mabula fangen, kann er jetzt nur noch Waumpel entdecken.
Und auch nach Ablauf der 15 Minuten ist laut Diligent_Trifle_4018 von den vorherigen Spawns nichts mehr zu sehen. Aus diesem Grund wünscht sich der reddit-User hier ein anderes Vorgehen oder zumindest interessantere und vor allem seltenere Pokémon, wie Sichlor, Pinsir oder auch Mabula.
Wie ihr Mabula entwickeln könnt, verraten wir euch in unserem Guide:
Trainer finden: „Man will nicht dort spielen, wo andere raiden“
Wie denken andere Trainer über den Bonus? Diligent_Trifle_4018 ist mit dieser Problematik jedoch nicht allein. Wie man den Kommentaren unter seinem Beitrag entnehmen kann, finden viele die Idee mit den Gruppenboni zwar ebenfalls grundsätzlich super, haben allerdings ähnliche Erfahrungen gemacht.
Während normalerweise das Spielen in der Stadt etwas leichter ist, sehen Trainer nun sogar die ländlichen Spieler im Vorteil. Das liegt vor allem daran, dass es in den ländlichen Gegenden weniger Arenen gibt und somit auch nicht so viele Gruppenboni erspielt werden können.
Und auch die Auswahl der Pokémon, die im Rahmen des Bonus freigespielt werden, spielt, nicht nur laut Diligent_Trifle_4018 sondern auch nach der Meinung einiger anderer Trainern, hierbei eine entscheidenen Rolle. So kann man in den Kommentaren auf reddit folgendes lesen:
shadraig: “Das ist die Zeit, in der Pokemon GO in ländlichen Gebieten….besser ist.”
Mesoplodon: “Es ist eine wirklich lustige Idee, aber so wie es gemacht wurde, hat jedes aktive Gebiet jetzt das Käfer-Event effektiv ruiniert. Man will nicht aktiv dort spielen, wo andere Leute raiden könnten.”
Ark42: “Kann ich bestätigen. Heute ist einfach überall Waumpel Community-Day. Sogar mein täglicher Abenteuer-Rauch war 100% Waumpel. Ich konnte keinen Platz zum Spazierengehen finden, der weit genug von einer Arena entfernt war.”
pokemonbreederOppar: “Das Problem ist nicht der Bonus selbst, sondern die vorgestellten Pokemon. Niemand würde wirklich versuchen, die Spawns von Raupy oder Waumpel zu erhöhen. Der Bonus ist eine gute Idee, aber braucht einige Verbesserungen, um Menschen dafür zu begeistern.”
Osts_ssp_ “Ich stimme zu, der Bonus ist sehr nervig. Ich spiele in Tokio und da es eine Tonne von Arenen gibt, in denen immer jemand raidet, ist Waumpel im Grunde überall und nichts anderes. Ich weiß, dass Städte in der Regel alle guten Sachen bekommen, also spiele ich hier die kleinste Geige der Welt (immerhin bekommen wir auch den CD bis 19 Uhr verlängert), aber ich wünschte, dass der Bonus als zusätzliche Spawns implementiert würde, der die bestehenden nicht ersetzt.”
Vorteil des Gruppenbonus in der Stadt
Gibt es auch Vorteile beim Gruppenbonus? Ja, der Gruppenbonus kann nämlich vor allem Stadt-Spielern auch einen enormen Vorteil bieten. Durch die Vielzahl an Arenen können dort deutlich mehr Bonus-Spawns freigeschaltet werden, was insbesondere den Shiny-Jägern eine bessere Chance bietet, dem einen oder andere Monster in seiner schillernden Form zu begegnen.
Welches Monster lohnt sich besonders? Vor allem Toxiped wird dabei für viele Spieler interessant sein, denn das Monster vom Typ Käfer und Gift wird während des Käfer-Events erstmals auch in seiner schillernden Form zu finden sein.
Dieser Meinung ist auch der reddit-User NDMac, der den Bonus in seinem Kommentar verteidigt (via reddit.com): “Wenn du ein Shiny-Jäger bist, wirst du das am Sonntag nicht sagen, wenn Toxiped aktiviert ist.”
In diesem Fall haben ländliche Spieler dann wohl eher das Nachsehen und müssen zum optimalen Fangen doch wieder in eine Stadt fahren, um von den zahlreichen Arenen zu profitieren.
Wie findet ihr den Gruppen-Bonus zur Käferkrabbelei? Stört es euch auch, dass ständig uninteressante Pokémon spawnen? Oder wohnt ihr eher ländlich und habt dieses Problem nicht? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
Zur Überraschung der Community ist in GTA Online plötzlich ein Rennwagen schusssicher, der eigentlich gar kein Upgrade in dieser Form erhalten sollte. Offenbar sorgt ein Bug für diese Änderung, doch die ist schon 2 Wochen im Spiel.
Wieso ist das Auto kugelsicher? Warum der Wagen jetzt immun gegen Schüsse ist, weiß niemand so genau. Seit dem großen “The Criminal Enterprises”-Update am 26. Juli hat sich einiges im Spiel verändert. Es gibt viele Quality of Life-Änderungen, neue Waffen und natürlich neue Autos. Eine willkürlich wirkende Änderung macht den Stirling GT kugelsicher. Man geht von einem Bug aus, der seit dem Release des DLCs nun im Spiel ist.
Wir zeigen euch hier, wie der Bug genau aussieht und wo ihr das Auto kaufen könnt.
Benefactor Stirling GT jetzt kugelsicher
Was ist das für ein Auto? Der Benefactor Stirling GT ist schon seit 2015 in GTA Online zu finden. Der Rennwagen ist ziemlich schnell und häufig in Garagen von Sammlern zu finden. Mit dem Criminal-Enterprises-Update im Juli bekam der Stirling GT ein paar weitere Möglichkeiten für optische Anpassungen spendiert. Dabei wurde der Wagen wohl versehentlich kugelsicher.
Spieler berichteten schnell von dieser versehentlichen Änderung. Wir haben uns das am 11. August im Spiel angesehen und können bestätigen, dass dieser Zustand auch nach dem heutigen Patch noch aktiv ist.
Egal ob Pistole, Gewehr oder Schrotflinte – der Stirling GT lässt sich nichts anmerken
Wie kann man das nachprüfen? Wer schauen will, ob der Fehler auch mit seinem Account aktiv ist, der kann sich den Stirling bei Legendary Motorsports kaufen. Der Wagen kostet dort 975.000 GTA-Dollar und ist in der 2-Türer-Kategorie zu finden.
Anfangs dachte man noch, dass man einen Überrollkäfig einbauen muss, damit der Bug aktiv wird. Allerdings ist das Auto direkt im Auslieferungszustand schon kugelsicher. Fahrt damit aus eurer Garage heraus, schießt drauf und findet es heraus.
Damit eignet sich der Wagen super für PvE-Missionen, bei denen ihr viele Feinde abballern müsst. Denn ein großer Vorteil ist die hohe Geschwindigkeit des Stirling GT.
Ein klarer Nachteil entsteht jedoch bei den Missionen des Fahrzeuglagerhauses. Dort kann es vorkommen, dass ihr den Stirling GT beschaffen und innerhalb des Auftrages den Fahrer aus dem Fahrzeug schießen müsst. Da das aktuell nicht funktioniert, erhöht ihr lediglich den Schadenswert, den ihr bei Ablieferung des Rennwagens bezahlen müsst. Um dies zu umgehen, solltet ihr den Stirling GT an einer geeigneten Position festklemmen und den NPC aus dem Auto ziehen.
Bleibt das für immer so? Schwer zu sagen. In GTA Online gab es in der Vergangenheit schon ähnliche Bugs. So wurde der Karin Kuruma in seiner ungepanzerten Version plötzlich kugelsicher. Es scheint sich diesmal um ein ähnliches Problem zu handeln. Nach einigen Tagen wurde dieser Fehler beim Kuruma behoben. Es ist davon auszugehen, dass man auch bereits an einer Lösung für den Stirling GT arbeitet.
Zwischen Microsoft und Sony gibt es einen Konflikt. Denn Microsoft hat angekündigt, Activision Blizzard zu kaufen. Damit würde Microsoft die Spielereihe „Call of Duty“ besitzen, eine der wichtigsten Reihen der Welt. Sony hat erklärt, was das für Probleme mit sich bringt – aber Microsoft sagt jetzt, Sony fürchte, seine Vormachtstellung im Konsolenmarkt zu verlieren, die durch Exklusiv-Titel entstanden sei. Denn ein Xbox Game Pass mit Call of Duty würde das Geschäftsmodell von Sony gefährden.
Diesem Kauf müssen verschiedene Aufsichtsbehörden weltweit zustimmen. Denn bei einer Fusion derart großen Markteilnehmer besteht die Gefahr, dass sich ein Monopol bildet, welches den freien Markt gefährdet.
Fast alle Firmen hatten keine Einwände, nur Sony bemerkte: Call of Duty sei ein einzigartiges Spiel und habe keine Konkurrenz, werde auch nie welche haben. Das gab man als Bedenken an, wenn Microsoft nun Activision Blizzard kauft
Der Release eines neuen Call of Duty ist für viele Shooter-Fans das Gaming-Ereignis eines Jahres:
Video starten
Wenn Call of Duty so einzigartig ist, gilt dasselbe für PlayStation
Das sagt jetzt Microsoft: Microsoft hat auf diese Vorbehalte von Sony reagiert. In einem 27-seitigen Dokument versucht man die Aussagen von Sony zu entkräften (via vgc)
Microsoft argumentiert, Call of Duty sei kein „einzigartiges Spiel“. Sony würde sich selbst widersprechen. Denn wenn Call of Duty einzigartig sei, weil es loyale Anhänger hat, dann müsste ja auch die PlayStation einzigartig sein, denn die habe ja auch loyale Anhänger.
Sonys eigene Playstation hat eine etablierte Basis von markentreuen Spielern. Diese Erkenntnis führt aber nicht zum Schluss, dass die PlayStation – oder jede andere Marke mit treuen Anhängern – einen eigenen Markt bildet gegenüber allen anderen Konsolen.
Die Idee aus dieser Erkenntnis abzuleiten, dass Call of Duty ein eigenes Genre an Spielen ist, kann nicht belegt werden – weder unter qualitativen noch quantitativer Analyse.
Microsoft glaubt, es geht um Xbox Game Pass vs. PS Plus
Sony wolle nicht, dass neue „Call of Duty“-Spiele bereits zum Release, an Tag 1, im Game Pass enthalten sind, denn sie wären „ärgerlich darüber, mit dem Abo-Modell von Microsoft konkurrieren zu müssen.“
Die öffentlichen Aussagen von Sony zu Abo-Spielen und ihre Antwort auf den Brief der Behörde machen klar: Sony will nicht, dass ein attraktives Abo-Modell ihre Dominanz beim digitalen Verteilungs-Markt für Konsolenspiele bedroht.
In anderen Worten: Sony wettert gegen die Einführung von neuen Monetarisierung-Modellen, die in der Lage sind, ihr Geschäftsmodell herauszufordern.
Aus der Sicht von Microsoft geht es Sony also darum, ihre Dominanz im Konsolen-Markt durch die PS5 und das Geschäfts-Modell PS Plus zu schützen.
Der Xbox Game Pass würde mit einem „kostenlosen“ Call of Duty gleich zum Release noch attraktiver werden. Das wolle Sony mit seinen Bedenken gegen die Übernahme von Activision Blizzard offenbar verhindern.
Microsoft sagt: Sony fürchtet den Game Pass und will ihn aktiv behindern
Das wirft Microsoft Sony vor: Microsoft sagt, Sony habe schon aktiv versucht, das Wachstum des Xbox Game Pass zu verhindern, indem man einige Entwickler dafür bezahlt hat, bestimmte Inhalte ihrer Spiele nicht auf den Game Pass zu bringen (via vgc). Microsoft spricht von “Blocking Rights”:
Das zeigt erneut die Angst vor einem innovativen Geschäftsmodell, das den Spielern hochqualitative Inhalte für geringe Kosten bietet. Das gefährdet eine Herrschaft, die über Jahre von einem Plattform- und Exklusiv-getrieben Ansatz geschmiedet wurde.
Call of Duty exklusiv für Xbox wäre wirtschaftlich unsinnig, sagt Microsoft
Wird Call of Duty exklusiv für Xbox? In weiteren Aussagen sagt Microsoft, dass man nicht plant, Call of Duty von der PlayStation auszuschließen. Das würde wirtschaftlich einfach keinen Sinn ergeben.
Denn man müsste ja dann mehr mit Verkäufen der Xbox verdienen, als man durch den Verlust der Verkäufe von Call of Duty auf der PlayStation verliert (via vgc).
Was sind die unterschiedlichen Geschäftsmodelle von Sony und Microsoft? Es gibt deutliche Unterschiede im Geschäftsmodell der beiden Konsolen-Giganten::
Sony setzt stark auf hochwertige Exklusiv-Titel der eigenen Studios, die als Vollpreis-Titel auf den Markt kommen. Ihr Abo-Dienst “PS Plus” ist notwendig, um online auf der PS5 zu spielen. Darüber hinaus gibt es jeden Monat einige ältere Spiele oder Budget-Titel kostenlos für Abonnenten. Sony will dabei eher auf Free2Play und Service-Games setzen, anstatt große Titel direkt zum Release bei PS Plus zu bringen.
Microsoft hingegen hat in den letzten Jahren den “Xbox Game Pass” aufgebaut: eine Art “Flatrate-Gaming-Abo” nach dem Modell von Netflix. Immer wieder erscheinen große, neue Titel bereits zum Release-Tag im Xbox Game Pass.
Microsoft glaubt offenbar, dass ihr Geschäftsmodell dem von Sony überlegen ist und dass der Kauf von Activision Blizzard den Xbox Game Pass noch attraktiver machen kann, wenn Titel wie Call of Duty oder neue Spiele von Bethesda wie Starfield oder ein The Elder Scrolls 6 Teil des Angebots werden.