10 Monate verteidigt Destiny 2 eine verhasste Idee eisern – Rudert nun ganz leise zurück

Bei Destiny 2 dreht sich die Diskussion seit 10 Monaten um ein hoch umstrittenes Feature: Das „Sunsetting“, den Waffenruhestand. Fans liefen lang dagegen Sturm, doch Bungie stand eisern zu seiner Idee. Jetzt, still und leise, ziehen sie das Feature zurück, verkaufen es aber anders. MeinMMO-Autor Schuhmann sagt: Das lief ganz seltsam.

Um dieses Feature geht es: Die Idee heißt „Sunsetting“ – das Wort kommt aus alten Western. Wenn der Held nach getaner Arbeit in den wohlverdienten Ruhestand reitet, dem Sonnenuntergang entgegen.

Die Idee war, dass legendäre Waffen und Rüstungen in Destiny 2 nach einer gewissen Zeit ihre Schuldigkeit getan hatten und ausgetauscht werden sollten: Die Waffen konnten nur eine Zeit lang bis auf das jeweilige maximale Power-Level aufgewertet werden, dann ging es für die Waffen und Rüstungen aber nicht mehr weiter. Das maximale Power-Level steigt in Destiny 2 ungefähr alle 3-4 Monate an.

Die Spieler sollten sie „in den Ruhestand schicken“ und neue Waffen und Rüstungen sammeln, die sie dann ins Endgame begleiten würden. Das sollte mit “Beyond Light” losgehen, der großen 2020er-Erweiterung.

Max-Power-Cap-Infusion-Ruhestand-Destiny-2
Höher als 1060 kommt diese Waffe beispielsweise nicht mehr.

Waffen und Rüstungen mit Verfalls-Datum

Deshalb fanden Spieler das furchtbar: Die Ankündigung kam früh: Bereits im Mai 2020 gab Bungie den Plan bekannt, der erst ein halbes Jahr später ins Spiel kommen würde.

Aber sofort gab es einen gewaltigen Widerstand bei den Hütern gegen die Idee. In dem 1. Artikel zum Sunsettig gab es hier auf MeinMMO 219 Kommentare der Fans, die meisten davon verärgert.

Wir zitieren exemplarisch einen Kommentar von damals:

Destiny 2 hat bei mir auch ein Verfallsdatum. Das endet mit dem Zeitpunkt, zu dem ich meine Einsiedelerspinne und Gipfel nicht mehr nutzen kann. Ich hasse PVP wie die Pest und ich hab eine Menge geschwitzt und geflucht, bis ich beide endlich hatte. Und bald sind beide auf ein Mal wertlos.

doc.toa auf MeinMMO

Das war kein wirklich rationaler Ärger, sondern dahinter steckte: „Ich arbeite hier an meinem perfekten Setup, such mir die beste Waffe und Rüstung, grinde dafür wochenlang oder noch länger – und dann kommt Bungie und nimmt mir das einfach weg, was ich mir im Schweiße meines Angesicht verdient habe, indem ich Aliens das Gesicht wegbrutzel.“

Ein halbes Jahr lang war bei den Spielern das Gefühl da: Alle Waffen und Rüstungen, die ich gerade sammel und mag, sind nur auf Zeit da und spielen später keine Rolle mehr, wenn ich sie brauche. Das fühlte sich einfach nicht gut an.

Es wurde eigentlich ständig gegen diese Änderung geschossen: Nichts in Destiny 2 ärgerte die Spieler mehr.

Bungie weiß es besser

So wurde die Idee verteidigt: Bungie blieb eisenhart. Wie die Gischt an Felsen brandete die Kritik der Hüter auf Bungie, die sich keinen Fußbreit rührten.

Die Argumentation war: Die Spieler würden sich völlig zu Unrecht verrückt machen. Waffenruhestand sei gar nicht so schlimm, das Power-Level sei ohnehin nur für Endgame-Aktivitäten relevant, sonst könnten die Leute die Waffen ja weiterspielen.

Ein großer Destiny-Experte, SC_Slayerage, sagte: Man müsse Ausrüstungsgegenstände immer wieder aus Destiny 2 rausnehmen, um Platz für neue aufregende Waffen und Rüstungen zu bieten. Man solle Bungie vertrauen, die könnten das schon. Die hätten auch in der Vergangenheit immer wieder gute Items geliefert.

Es war einmal mehr das Gefühl da: Bungie denkt, sie wissen als einzige, was für ihr Spiel gut ist, haben mit dem Shitstorm schon gerechnet und sitzen den jetzt aus. Doch langfristig würden die Spieler schon sehen, dass Bungie hier im Recht ist.

Destiny 2: Ein Loot-Shooter ohne Loot

So war es dann wirklich: Als im November 2020 der Waffenruhestand in Destiny 2 ankam, bestätigten sich alle Befürchtungen der Hüter und es wurde sogar noch schlimmer, als gedacht.

Denn zwar rotierten viele Waffen aus dem Fundus der wirklich starken Items raus, doch Bungie hatte in „Beyond Light“ kaum Ersatz geliefert: Destiny 2 litt unter einem nun viel zu kleinen Pool an Waffen.

  • Bungie hatte die Befürchtung: Ohne Waffenruehstand wäre der Pool an Items viel zu groß
  • in der Realität war er nun aber viel zu klein

Die Spieler lästerten: Destiny 2 sei ein Loot-Shooter ohne Loot.

Mehr zum Thema
Destiny 2: Spieler spüren jetzt, wie schmerzhaft der Waffenruhestand wirklich ist
von Philipp Hansen

Bungie gab sich dann einsichtig und versprach, über das Thema nachzudenken und noch mal zu reflektieren. Konkrete Ansagen gab es aber nicht. Es sah im November 2020 noch so aus, als hielten die an ihrer Idee weiterhin fest.

Bungie: “Am Ziel vorbeigeschossen”

Das ist jetzt die Änderung: In einem butterweichen Blog-Post hat der neue starke Mann bei Bungie, Joe Blackburn, die Änderung jetzt de facto zurückgezogen, ohne aber so richtig darauf einzugehen, dass die Idee von Beginn an zum Scheitern verurteilt war und die Fans es ihnen 10 Monate lang haarklein vorgebetet hatten.

Blackburn sagt lediglich: „Man habe da am Ziel vorbeigeschossen.“

Jetzt heißt es: „Das System habe dafür gesorgt, dass sich Belohnungen so anfühlten, als hätten sie ein Verfalls-Datum“: Genau das hatten ihnen Spieler schon knapp 10 Monate lang und breit erklärt – und das in einer Lautstärke, die unmöglich zu überhören war.

Daher will Bungie jetzt, wenn es weitergeht, die Waffen wieder ohne „Verfalls-Datum“ in Destiny 2 lassen. Die Waffen, die von Sunsetting bereits betroffen sind, bleiben davon aber weiter betroffen.

Joe-Black-Burn-Destiny
Das ist Joe BLackburn, der neue starke Mann bei Bungie.

Das steckt dahinter: Das ist seltsam gelaufen. Bungie hat bekommen, was sie wollten: Der Loot-Pool ist jetzt dünner. Das wollten sie erreichen.

Aber der Preis dafür sind verärgerte Fans, die sich so fühlen, als höre ihnen Bungie einfach nie zu, sondern weiß es immer besser – auch wenn sie sich ständig irren.

Bungie gibt jetzt mit genau den Argumenten nach, die Destiny-2-Fans ihnen 10 Monate lang entgegenbrüllten. Das weckt einmal mehr den Eindruck, dass Bungie stur ist und immer wieder betont, wie sehr sie auf die Community hören, aber dann doch ihre eigenen Pläne durchziehen, egal wie viel Gegenwind sie kriegen.

Jetzt rudern sie zurück, wo der Schaden schon angerichtet ist.

Einzigartiges Problem von Bungie

Was ist das eigentliche Problem? In vielen MMORPGs wie WoW „verfallen“ Waffen: Spieler sammeln im Laufe einer Erweiterung die besten Items und wenn die nächste Erweiterung kommt, bleiben diese Items zurück und man ersetzt sie durch neue, bessere Waffen, die dann noch 10% bis 20% bessere Werte haben und mehr Schaden anrichten. Bei WoW ist das kein Problem, weil die Waffen im Prinzip nur Träger von bestimmten Werten sind –  kaum wer ist da wirklich emotional an seinen Bogen oder seinen Zauberstab gebunden.

In Destiny 2 fühlt sich jede Waffe durch Gameplay-Mechaniken etwas anders an: Der Rückstoß, die Feuerfrequenz, das Zielfernrohr, der Sound – jede Waffe ist hier irgendwie eigen. Deshalb ist das Thema bei Destiny 2 so heikel und auch einzigartig.

Bungie will kein Spiel haben, in dem Spieler die Wahl zwischen 200 Waffen haben und in der nächsten Erweiterung die Zahl dann auf 250 wächst. Denn das ist ein Balacning-Albtraum. Aber die Spieler wollen das so, die möchten mit jeder Erweiterung „noch coolere und spannendere Waffen“, die es sich wieder zu grinden lohnt.

Destiny Gjallarhorn
Ikonische Waffe aus Destiny – pulverisierte Bosse in Sekunden.

Wenn Bungie aber immer „coolere und stärkere Waffen“ liefern, hat man einen “Power Creep”, bei dem am Ende Hüter mit Waffen wie der Gjallarhorn rumlaufen, die jeden Boss in Sekunden pulverisiert. Dann sind Gameplay-Mechaniken der Bosse völlig egal, wenn eh jeder Boss tot ist, bevor er seinen geheimen Power-Angriff starten kann. So einen Zustand gab es in Destiny 2 immer wieder.

Bungie muss für dieses einzigartige Problem von Destiny 2 eine Lösung finden und will sich jetzt offenbar dafür auch viel Zeit lassen. Wichtig ist aber, dass man die Spieler beteiligt und nicht an einer Idee festhält, die von Beginn an für einen Volksaufstand sorgt, nur um sie erst ewig zu verteidigen und sie dann still und leise zu kassieren.

Destiny 2 spricht über die Zukunft: 9 wichtige Änderungen für 2021

WoW: Wann kommt Patch 9.1 Ketten der Herrschaft?

In WoW warten viele Spieler auf den großen Patch 9.1, Ketten der Herrschaft. Der soll viele neue Inhalte bringen – aber wann kommt er?

Langsam aber sicher sind die Start-Inhalte von WoW: Shadowlands abgeschlossen. Die Pakt-Kampagnen haben schon längst ein Ende gefunden und in der kommenden Woche haben auch die meisten Spieler Ruhm-Stufe 40 erreicht und damit das aktuelle Maximum. So manch einer schielt deswegen schon hungrig auf neuen Content.

Der kommt aber nicht mit dem Patch 9.0.5, sondern erst mit dem Update 9.1 Das wurde auf der BlizzConline vorgestellt – wird aber wohl noch eine ganze Weile auf sich warten lassen. Wir wagen eine Prognose, wann der Patch erscheinen dürfte und tragen zusammen, was bereits bekannt ist.

Erstmal muss Patch 9.05 erscheinen: Bevor Patch 9.1 Ketten der Herrschaft überhaupt getestet werden kann, müssen erstmal die Arbeiten an Patch 9.0.5 abgeschlossen werden. Das dürfte zwar in den nächsten Wochen der Fall sein, denn Update 9.0.5 hat bereits einen „Release Candidate“ – aber bisher sind die Server noch online.

Erst wenn Patch 9.0.5 vollkommen „fertig“ ist, dann kann auch Patch 9.1 auf die Testserver aufgespielt werden.

Was muss alles getestet werden? Ein weiterer wichtiger Punkt ist der Umfang von Patch 9.1 Der bringt nämlich insgesamt 18 neue Bosse, die alle auf Herz und Nieren getestet werden wollen. 8 dieser Bosse warten im neuen Mega-Dungeon Tazavesh und sind für kleine Gruppen gedacht, lediglich auf der Schwierigkeitsstufe Mythisch.

Anders sieht das jedoch beim Raid „Sanktum der Herrschaft“ aus. Dort sind es wieder satte 10 Bosse, die umfangreich getestet werden müssen. Und das nicht nur auf einer Schwierigkeit, sondern gleich auf vier verschiedenen. Immerhin gibt es neben dem normalen Modus auch noch den LFR, die heroische und die mythische Variante. Auch wenn die mythischen Bosse oft nur in Auszügen oder gar nicht getestet werden, muss das Tuning für die 10 Bosse auf allen Schwierigkeitsstufen grob stimmen.

WoW Patch 91 Sanctum of Domination Raid
Das Sanctum der Herrschaft muss ausgiebig getestet werden. Das braucht Zeit.

Für gewöhnlich werden Tests immer punktuell und auf einzelne Bosse gerichtet vorgenommen und gehen meistens über 2-3 Tage. Für alle Bosse sollte man also schonmal mindestens einen Monat Testzeit auf dem PTR planen – vermutlich eher mehr.

Das ist aber noch lange nicht alles. Patch 9.1 will auch alte Systeme weiter ausbauen. Alle Seelenbande bekommen neue Reihen mit Fähigkeiten und das Ruhm-System soll um satte 40 Stufen ausgebaut werden.

Außerdem wird Fliegen als Features freigeschaltet und damit müssen sämtliche Gebiete der Schattenlande erstmal mit Flugreittieren erkundet und auf Probleme überprüft werden.

All das lässt darauf schließen, dass der nächste Patch wohl mindestens 6 bis 8 Wochen auf dem PTR sein wird und viele Inhalte mehrere Versionen durchlaufen.

Patch 9.1 – Alles, was wir zum Termin wissen

Wann erscheint Patch 9.1 Ketten der Herrschaft? Wenn man all diese Faktoren zusammenzieht, kann man sich schon grob ausrechnen, wann der Patch erscheint. Dann ist ein realistischer Release-Termin wohl frühestens Ende Mai, vermutlich aber eher im Juni.

Beachtet hierbei jedoch, dass es noch keine feste Aussage von Blizzard zu dem Thema gibt. Sobald es einen offiziellen Release-Termin für Patch 9.1 gibt, werden wir darüber berichten und diesen Artikel aktualisieren.

Könnt ihr die Wartezeit bis zum Patch 9.1 gut überbrücken? Oder langweilt ihr euch bereits in WoW?

Warum Patch 9.1 trotz aller Kritik recht gut aussieht, erklärt Cortyn von MeinMMO hier.

YouTuber baut das „ultimative Gaming-Bett“ aus IKEA-Möbeln – So könnt ihr das auch

Wollt ihr aus dem Bett heraus zocken und andere wichtige Dinge erledigen? Linus Sebastian von Linus Tech Tips findet diese Idee super und hat jetzt ein Gaming-Bett gebaut. Dabei hat er nur Möbel des Möbelgiganten IKEA verwendet.

Worum geht’s? Aus einem Gaming-Bett heraus alle wichtigen Dinge machen und PC, Konsole und Zubehör direkt in Reichweite haben? Eine japanische Firma namens Bauhütte hatte Mitte 2020 ein Gaming-Bett vorgestellt, dass für viele Gamer sicher ein Traum ist.

Dieses Bett hatte auch Linus Sebastian von Linus Tech Tips entdeckt und wollte es bestellen. Als er vom japanischen Hersteller nichts gehört hatte, beschloss er selbst so ein Bett zu bauen. In seinem Video stellt er sein „ultimatives Gaming-Bett“ vor. Dabei verwendet er fast ausschließlich IKEA-Möbel.

Wer ist Linus? Linus Sebastian ist Chef von Linus Tech Tips, einem der bekanntesten Tech-Kanäle auf YouTube. Linus hatte den Kanal 2008 gegründet und kommt mittlerweile auf rund 13 Millionen Abonnenten (Stand: 22. Februar 2021).

Linus Tech Tips baut Gaming Bett nur aus IKEA-Möbeln

Welche Möbel verwendet er? Für sein ultimatives Gaming-Bett verwendet er folgende Möbel von IKEA und veröffentlichte eine Liste in seinem Forum. Falls möglich schreiben wir euch die Euro-Preise dazu:

  • Brunkrissla (12,99 € )
  • Myskgräs (nicht bei IKEA Deutschland verfügbar)
  • Rosenkärm (14,99 € )
  • Vesken (9,00 € )
  • Ullvide (14,99 €)
  • Lörby (9,99 € )
  • Setskog (24,99 € )
  • Minnesund (nicht bei IKEA Deutschland verfügbar)
  • Flekke (199,00 € )

Wie kompliziert ist der Aufbau? Ihr müsst vor allem ein Tagesbett (Flekke) und mehrere Beistelltische aufzubauen. Der Aufwand hält sich also in Grenzen. Anschließend hat Linus ein paar Details vorgenommen:

  • In einem weiteren Schritt wurden an die Rücklehne des Betts zwei Surround-Lautsprecher des Herstellers VIZIO montiert und die entsprechende Soundbar unter dem Fernseher platziert. Dabei handelt es sich um einen 65-Zoll-Fernseher von VIZIO.
  • Auf der rechten Seite befindet sich ein Schwenkarm, an welchem er ein Tablet befestigt hat.
  • Auf einem Beistelltisch hat er außerdem eine Kaffeemaschine gestellt, um sich schnell warme Mahlzeiten machen
  • In den Schubladen des Betts hat er jede Menge Snacks, Getränke und Fertigmahlzeiten gepackt.
  • Zum Zocken am PC hat er sich sein ROCCAT SOVA Gaming-Lapboard mitgebracht. Dabei handelt es sich um eine Kombination aus Tastatur und Tisch.

So sieht das Bett aus: In seinem YouTube-Video stellt Linus das finale Ergebnis vor. Wir haben das (englische) Video hier für euch eingebettet.

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Bald gibt es “richtige” Gaming-Möbel von IKEA

Linus Sebastian hat also jede Menge Möbel zu seinem “ultimativen” Bett kombiniert. Doch IKEA hatte bereits erklärt, dass man sich mit ASUS zusammentun will, um richtige Gaming-Möbel für IKEA zu entwickeln. Dazu gehört übrigens auch eine schicke Gaming-Hand, die euch beim Zocken unterstützen möchte.

Nils Raettig von der GameStar hat sich die neu vorgestellten Gaming-Möbel von IKEA angesehen und ist alles andere als überzeugt. Für Raettig verdienen diese Möbel das Attribut “Gaming” nicht wirklich. Was ihn nicht überzeugt, könnt ihr in seiner Kolummne bei der GameStar nachlesen.

Neues MMORPG wurde 2,5 Jahre entwickelt, ist bereits nach 4 Monaten tot

Naïca Online war als Free2Play-MMORPG für Oldschool- und Pixel-Art-Fans gedacht. Ende 2020 startete eine Beta, doch jetzt wurde die Einstellung des Spiels bekannt gegeben.

Was ist passiert? Naïca Online startete am 10. November in eine Beta für PC und Android und etwas später auch für iOS. Doch den vollen Release wird das Spiel nicht erleben.

Denn die Entwickler teilten im Discord mit, dass die Arbeiten an dem 2D-MMORPG eingestellt werden. Zudem muss ein großer Teil des Teams das Studio verlassen. Anstelle von 8 Mitarbeitern wird es zukünftig nur noch 2 Personen geben, die das Studio betreuen.

Die beiden werden jedoch nicht an dem MMORPG arbeiten, sondern an einem neuen Projekt zu Naïca. Was das genau wird, soll später erklärt werden.

Naica Online Einstellung Discord
Die offizielle Meldung zur Einstellung von Naïca Online aus dem Discord.

Woran ist es gescheitert? Wie die Entwickler verrieten, war Naïca ihr erstes Projekt überhaupt. Doch schon beim Beta-Start gab es etliche Probleme. Das Spiel hatte einige Bugs und mit neuen Updates, die einige Fehler behoben haben, sollen oftmals neue Fehler implementiert worden sein.

Am Ende soll Naïca Online für die Firma einfach nicht rentabel gewesen sein, weswegen die Arbeit nicht fortgesetzt wird. Die Entwickler saßen nach eigener Aussage rund 2,5 Jahre an der Entwicklung, bevor die Beta startete.

Sind 2,5 Jahre Entwicklung lang für ein MMORPG? Die großen Indie-MMORPGs wie Pantheon, Camelot Unchainend oder Ashes of Creation befinden sich alle schon seit über 5 Jahren in der Entwicklung und ein Release ist noch nicht in Sicht.

Im Vergleich dazu wirken die 2,5 Jahre von Naïca eher kurz. Doch durch den Pixel-Look und die 2D-Welt fallen einige aufwendige Aspekte in der Entwicklung weg. Das erfolgreiche Tibia Online, das 2021 gerade boomt, wurde in einem vergleichbaren Zeitraum entwickelt.

Naïca erinnerte Spieler an alte Hits wie Tibia Online

Was ist Naïca überhaupt? Das MMORPG versetzt euch in eine bunte Fantasywelt, in der Tierwesen mit Menschen koexistieren. Ihr entscheidet euch für eines von fünf Völkern und beginnt euer Abenteuer im Cerulean Forest, der zwar wunderschön aussieht, aber voller Gefahren steckt.

  • Es gibt keine festen Klassen, ihr bestimmt euren Spielstil anhand von Skill-Bäumen (Schwert, Magie, Bogen)
  • Ihr könnt mit anderen Spielern Dungeons erkunden
  • Euch erwarten Bossmonster in der offenen Welt
  • Ihr könnt euch im PvP mit anderen Spielern messen
  • Es gibt zwei Götter, für die ihr Ruf sammeln könnt. Dabei könnt ihr euch für einen Gott entscheiden oder beide gleichzeitig verbessern. Das soll Einfluss auf eure Charakterentwicklung nehmen.

Optisch erinnert das Spiel an Titel wie das MMORPG Dragon Eye aus der 16-Bit-Ära des SNES und Oldschool-MMORPGs wie Tibia oder RuneScape.

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Wann wird das Spiel eingestellt? Aktuell heißt es, dass Naïca vorerst mit dem aktuellen Stand an Updates weiterlaufen soll. Wer das Spiel ausprobieren möchte, sollte sich dennoch beeilen. Eine Garantie für eine lange Laufzeit gibt es nicht.

Habt ihr euch Naïca angesehen? Oder schreckte euch der Grafik-Stil ab?

Auch wenn die Einstellung eines weiteren MMORPGs eine schlechte Nachricht ist, so gibt es doch einige positive Nachrichten für Fans des Genres im Jahr 2021:

11 Gründe, warum sich MMORPG-Fans auf 2021 freuen können

Pokémon GO kündigt Event mit Shiny Nasgnet an – Bringt euch 4 seltene Pokémon

In Pokémon GO startet bald das Event “Suche nach Legenden”. Dieses Event bringt erstmalig Shiny Nasgnet ins Spiel, aber auch andere seltene Shinys haben dort ihren Auftritt.

Wann läuft das Event? Los geht es am 9. März um 10:00 Uhr. Das Event läuft bis zum 14. März um 20:00 Uhr Ortszeit. Ihr habt also nicht mal eine Woche, um das Event auszunutzen.

Im Event geht es um zahlreiche Gestein-Pokémon. Aber auch Monster, die man sonst nicht so oft in der Wildnis antrifft, tauchen auf.

Alle Infos zum Event “Suche nach Legenden”

Das sind die Boni: Wir geben euch hier eine Übersicht über alle Boni des Events. Vor allem Raids, Eier und Spawns werden davon beeinflusst:

  • In der Wildnis erscheinen folgende Pokémon: Digda, Kleinstein, Magnetilo, Nasgnet, Stollunior, Puppance, Kiesling und Rotomurf
  • Shiny Nasgnet erscheint erstmalig im Spiel
  • Der Rauch lockt folgende Monster an: Alola-Digda, Alola-Kleinstein, Magnetilo, Nasgnet, Stollunior, Stollrak, Tanhel, Kiesling und Rotomurf
  • In 5-km-Eiern findet ihr diese Pokémon: Magnetilo, Nasgnet, Stollunior, Puppance, Tanhel und Rotomurf
  • In Raids erscheinen folgende Monster: Alola-Digda, Nasgnet, Kiesling, Rotomurf, Kastadur, Klikk, Alola-Georok, Magneton, Panzaeron und Metang
  • Es gibt besondere Quests und eine befristete Forschung, die sich unter anderem um Nasgnet drehen
Shiny Nasgnet Pokemon GO

Diese Pokémon sind interessant: Natürlich ist die Jagd nach Shiny Nasgnet spannend. Dieses Pokémon solltet ihr euch also auf alle Fälle merken.

Ansonsten findet ihr in der Wildnis noch Puppance, Kiesling und Rotomurf. Das sind alles Pokémon, die sonst eher selten in der Wildnis erscheinen. Kiesling und Puppance können sogar Shiny sein, während die Entwicklung von Rotomurf zu den besten Boden-Angreifern im Spiel gehört.

In Raids werdet ihr zudem noch Kastadur antreffen. Das ist besonders spannend, denn die Shiny-Form davon wurde durch ein regionales Event eingeführt und ist seitdem nie wieder vermehrt angetroffen worden. Nun könnt ihr euer Glück in Raids versuchen.

Das ist die Geschichte von Nasgnet: Dieses Monster wird auch das “Kompass-Pokémon” genannt. Genau deshalb passt es auch zum Event “Suche nach Legenden”, denn eine Suche funktioniert mit einem Kompass am besten.

Der Kompass von Nasgnet funktioniert durch seine Nase. Die Nase ist nämlich immer in Richtung Norden ausgerichtet, sodass man daran die Himmelsrichtungen erkennen kann.

Lohnt sich das Event? Durchaus! Die Spawns sind interessant und unterscheiden sich deutlich von den Spawns, die ansonsten in der Wildnis auftauchen. Dazu gibt es noch ein neues Shiny, was jedermann jagen sollte.

Was passiert sonst im Spiel? Während des Events werdet ihr in den legendären Raids die Inkarnationsformen von Boreos und Voltolos antreffen.

Außerdem wird es noch Raid- und Rampenlichtstunden geben. Dazu ist der März noch voll von anderen Events. Damit ihr den Durchblick nicht verliert, geben wir euch hier die Übersicht:

Alle Events im März 2021 in Pokémon GO findet ihr hier.

Destiny 2 spricht über die Zukunft: 9 wichtige Änderungen für 2021

Bungie hat seine Pläne für Destiny 2 im Jahr 2021 gezeigt. Es geht um Balance, die Zukunft der Franchise, Crossplay und sogar PvP.

So gesprächig ist Bungie: Am Abend des 25. Februar 2021 hat Destiny 2 für ordentlichen Wirbel gesorgt. Der neue starke Man bei Bungie, Joe Blackburn, veröffentlichte einen langen Post, der sich mit der Zukunft von Destiny 2 beschäftigt.

Darin legt der Assistant Game Director die Pläne des Studios für 2021 offen und erzählt sogar einige Details darüber hinaus.

Im Prinzip hat Bungie 8 gute und eine schlechte Nachricht für euch. Destiny-Experten wie Fallout Plays titeln sogar bei ihren Analysen “Bungie hat gerade Destiny 2 gerettet” (via YouTube).

MeinMMO geht auf die 9 wichtigsten Aspekte kurz ein und sagt, wann ihr mit den Änderungen zu rechnen habt.

Joe-Black-Burn-Destiny
Joe Blackburn hat den Staffelstab von Luke Smith erhalten, der schrieb sonst die langen “State of The Game”-Posts

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1. Die Hexenjagd kommt nicht mehr 2021

Zuerst der Wermutstropfen: 2020 startete Destiny 2 mit der Erweiterung Beyond Light (jenseits des Lichts) eine Trilogie von jährlichen DLCs. Im Herbst 2021 sollte dann Witch Queen (die Hexenkönigin) kommen, bevor Lightfall die Story beenden sollte. Das ist nicht mehr aktuell.

Witch Queen ist nun auf Anfang 2022 datiert. Mehr zur großen Erweiterung, auf die alle Seasons von Jahr 4 derzeit hinsteuern, erfahren wir von Bungie im Sommer dieses Jahres.

Welche 3 Gründe Bungie für die Verschiebung nennt, könnt ihr hier im Detail auf MeinMMO nachlesen: Destiny 2 verschiebt nächste große Erweiterung – Verspricht bis dahin mehr Inhalte

Bereits Beyond Light wurde vom September, dem klassischen Destiny-Erweiterungs-Monat, auf November verschoben. Ob man so der Konkurrenz wie Call of Duty und den ganzen Releases zum Jahresende aus dem Weg gehen möchte? Anderseits sicher auch finanziell ein Wagnis, bedenkt man das lukrative Vorweihnachtsgeschäft.

2. Destiny 2 ist noch lange nicht zu Ende erzählt

Deswegen hat die “Saga” erst begonnen: Während der fortlaufenden Entwicklung von Witch Queen ist Bungie klar geworden, dass sie nicht bei der geplanten Trilogie bleiben können.

  • Ursprünglich sollte ja im Herbst die Hexenkönigin Savathûn, Schwester von Obermacker Oryx auf den Plan treten und dann ein Jahr später der große Showdown zwischen Licht und Dunkelheit folgen.
  • Bungie entschloss sich nun, das eine weitere Erweiterung nach Lightfall vonnöten sei. Der Name und das Thema sind derzeit aber völlig unbekannt.
  • Das vierte Kapitel soll dann die Saga um Licht und Dunkelheit abschließen. Damit ist Destiny aber noch nicht am Ende. Blackburn spricht davon, dass dies erst die erste Saga war.
  • Das Action-MMO soll sich zu einer immer stärker verzahnten Welt entwickeln, mit einer stets fortlaufenden Handlung. Übrigens soll auch Ikora Rey bald wieder eine aktivere Rolle einnehmen, und nicht nur im Turm rumstehen.
Destiny-Oryx
Wer aus Oryx’ Sippe wohl noch einen Auftritt hat?

Zu den weitreichenden Plänen passt auch, dass Bungie kürzlich über massive Expansion sprach. So kommt ein Standort in Europa dazu, die alten Chefs haben neue Projekte und die Größe des Hauptquartiers nahe Seattle wird nahezu verdoppelt – auf die Größe von 29 Fußballfeldern (208.000 m²).

3. Seasons sollen einsteigerfreundlicher werden

Das ändert sich am Level-Grind: Mit jeder neuen Season steigt das maximale Powerlevel nur noch um 10 Stufen. Das heißt für euch, dass ihr dann nach Season 13 im Mai 2021 bis auf 1.320 klettern könnt – ohne saisonales Artefakt. Aktuell ging es pro Season 50 Level rauf.

So soll der langweilige Grind in den ersten Wochen einer neuen Season wegfallen, über den die Hüter sich wirklich jedes Mal beschweren. Wart ihr in der Vorgänger-Season sehr fleißig, seid ihr dann direkt am Spitzen-Cap.

Das Ganze gilt übrigens nicht für eine große Erweiterung. Wenn Witch Queen erscheint, gibt es wie immer einen deutlichen Anstieg im maximalen Level und ihr müsst über die Story und zahlreichen Aktivitäten hochleveln.

4. Bungie hört auf die Community und killt den Waffenruhestand

Das habt ihr euch gewünscht: Beginnend mit Season 14 fallen die als sehr kritisch gesehenen Infundiergrenzen bei legendären Waffen und Rüstungen weg. Das sogenannte Sunsettig oder auch der Waffenruhestand tötete für viele den Spaß im Loot-Shooter: sich mächtige Ausrüstung zu erspielen. Stets schwang im Hinterkopf mit, dass das Item ja eh bald sein Verfallsdatum erreichen würde.

Diese Änderung wird von vielen als die wichtigste der Liste angesehen. Daher hat MeinMMO dem einen eigenen Artikel gewidmet. Da lest ihr auch, welche Waffen jetzt für immer relevant bleiben und welche Gedanken sich Bungie zum Thema Powercreep macht:

Mehr zum Thema
Kein Waffenruhestand mehr – Destiny 2 killt endlich seinen größten Kritikpunkt
von Philipp Hansen

Auf der nächsten Seite schauen wir uns 5 weitere Änderungen an, die alle noch 2021 auf die Hüter zukommen.

Quelle(n):
  1. Bungie

WoW hat schon wieder einen der härtesten Dungeons generft

Die Blutigen Tiefen in World of Warcraft werden noch einmal generft. Ist der Dungeon nun deutlich einfacher zu schaffen?

Passend mit den heutigen Wartungsarbeiten hat Blizzard auch einen neuen Hotfix aufgespielt, der einen der härtesten Dungeons von WoW: Shadowlands etwas einfacher machen soll. Die Blutigen Tiefen haben gleich drei Nerfs spendiert bekommen, mit denen der Aufenthalt ein wenig entspannter ablaufen sollte.

Was wurde geändert? Insgesamt drei Dinge wurden geändert, die ab sofort live sind:

  • Tückische Unterdrückerin wirkt den Zauber Seelenqual nun seltener und er hat eine Zauberzeit von 2 Sekunden (vorher 1,5 Sekunden).
  • Majestätischer Nebeltänzer wirkt den Widerhallenden Stoß nun seltener und der Schaden wurde um 20 % reduziert.
  • Generalin Kaal hat während des Events im letzten Gang nun 10 % weniger Leben.
WoW GM Gamemaster Red Eyes No title titel 1280x720
Blizzard nerft wieder, was zu hart ist – eine gute Entscheidung?

Was bringen die Änderungen? Grundsätzlich sorgen sie dafür, dass die meisten Gruppen in den Blutigen Tiefen weniger tödlich sind. Vor allem die Majestätischen Nebeltänzer konnten auf höheren Schwierigkeitsstufen ein Problem werden, da man den Widerhallenden Stoß nicht so oft unterbrechen konnte. Nach und nach wurde so die ganze Kampffläche mit den Echos des Zaubers erfüllt und ein Ausweichen wurde nahezu unmöglich.

Auch die Reduktion der Lebenspunkte von Kaal während des Events ist hilfreich, weil man so schneller von Gruppe zu Gruppe ziehen kann. Da es während des Events keine Pause gibt und die ganze Gruppe permanent als „im Kampf“ markiert ist, kann der Heiler nie Mana regenerieren. Ein kürzeres Event kommt somit allen entgegen.

Waren die Nerfs notwendig? Ziemlich sicher. Die Blutigen Tiefen haben zusammen mit dem Dungeon „Die Andre Seite“ den Ruf, besonders hart zu sein. Auf hohen Schlüsselsteinen meiden viele Gruppen diese beiden Dungeons, da die Kombination aus Mechaniken und knackigen Trash-Gruppen ziemlich hart ist. Im Gegensatz zu anderen Dungeons auf ähnlicher Schwierigkeitsstufe gelten die beiden als besonders unbeliebt.

Schon in Battle for Azeroth hatte sich ein Dungeon den Ruf als „härtester“ Dungeon erarbeitet und wurde dann fast die ganze Erweiterung über gemieden, obwohl es viele Nerfs gab.

Ob die Blutigen Tiefen sich noch zu einem Liebling der Spieler entwickeln, bleibt abzuwarten – ab heute sind einige Details auf jeden Fall leichter und dürften einen oder zwei kleine Fehlerchen pro Durchlauf mehr verzeihen.

Findet ihr die Anpassungen gut und sinnvoll? Hätte noch mehr geändert werden müssen? Oder ist der Dungeon nun viel zu leicht?

Wütend sind die Spieler wegen einem kleinen Satz – der hat sie auf der BlizzCon unzufrieden gemacht.

So entschädigt Pokémon GO euch für die kaputte Kanto-Tour

Die Kanto-Tour sorgte in Pokémon GO für Probleme. Jetzt steht der Start-Termin für ein “Ersatz-Event” fest, an dem aber nicht jeder Spieler teilnehmen kann. Das ist eine spezielle Forschung und ein Geschenk.

Was ist das für ein Event? Im Februar 2021 lief die große Kanto-Tour bei Pokémon GO. Ein Event, das über mehrere Stunden an einem einzigen Tag stattfand. Doch einige Trainer wurden währenddessen von Problemen heimgesucht. Besonders ärgerlich war es für die Spieler, die sich ein Ticket für 12 € kauften und danach nicht richtig am bezahlten Event teilnehmen konnten.

Niantic erklärte noch am Tag des Events, dass ein Ersatz-Event für die kaputte Kanto-Tour stattfinden wird. Am Abend des 2. März gaben die Entwickler bekannt, dass es im März in Form einer besonderen Forschung starten wird.

Bonus-Event für Kanto-Tour – Die Forschung

Wann geht das los? Ab dem 5. März um 10:00 Uhr Ortszeit könnt ihr die begrenzte Forschung in Pokémon GO angehen. Ihr habt dafür einen Monat lang Zeit. Bis zum 5. April um 10:00 Uhr Ortszeit hält die Forschung an – danach könnt ihr die Aufgaben nicht mehr lösen.

Was bringt die Forschung? Diese Forschung soll euch als Wiedergutmachung mit Gegenständen belohnen. Wie die Aufgaben aussehen, ist bisher noch unklar. Die folgenden Belohnungen erhaltet ihr fürs Lösen:

  • 30 Hyperbälle
  • Ein Lockmodul
  • Ein Knursp
  • Eine Super-Brutmaschine
  • Ein Glücksei
  • Drei silberne Sananbeeren
  • Ein Sternenstück
  • Eine Top-Lade-TM
  • Eine Top-Sofort-TM
  • Eine Lade-TM
  • Eine Sofort-TM
  • 100 Mew Bonbons

Eine weitere Belohnung findet ihr während der Zeit vom 5. März bis 5. April im Shop von Pokémon GO. Da wartet ein kostenloses Paket mit 3 Fernraid-Pässen auf euch.

Kriegt das jeder Spieler? Nein. Nur Spieler, die sich für die Kanto-Tour ein Ticket kauften, können an der Forschung teilnehmen oder sich dieses spezielle, kostenlose Paket mit 3 Fernraid-Pässen sichern.

Das waren die Probleme der Kanto-Tour

Das sagt Niantic dazu: Im Blog-Post auf der Webseite von Pokémon GO schreibt Niantic:

“Trainer, aufgrund eines technischen Problems, das während der Pokémon GO Tour: Kanto auftrat, konnten einige Trainer auf den ticketpflichtigen Teil des Events zugreifen, ohne ein Ticket zu kaufen.

Wir entschuldigen uns für dieses Problem. Um Trainern, die ein Ticket gekauft haben, das Gefühl zu geben, dass sie den Wert des Tickets erhalten, können Besitzer eines bezahlten Tickets an einem Bonus-Event teilnehmen.”

Was ist denn die Kanto-Tour?
Pokémon GO startete im Februar 2021 ein “Tour”-Event, das sie schon im Dezember ankündigten. Das erste Thema dieser Tour ist die Kanto-Region. Pokémon der ersten Generation standen im Rampenlicht. Erstmals ließ man alle Shinys aus der 1. Gen im Spiel frei.
Trainer konnten sich durch den Kauf eines Tickets weitere spezielle Inhalte freischalten, die Trainer ohne Ticket eigentlich nicht erhalten sollten.
Wegen der Probleme, die während des Events auftraten, legte Niantic das Ersatz-“Event” fest.

Das berichten Trainer: In den sozialen Netzwerken und bei uns auf MeinMMO schilderten zahlreiche Trainer ihre Probleme der Kanto-Tour.

  • Fernraids waren verbuggt und konnten nicht gestartet werden
  • Trainer mit Ticket hatten keinen Zugriff auf die Forschungen
  • App-Abstürze begleiteten das Event den ganzen Tag
  • Das Spiel fror bei einigen Trainern ein
  • Bei manchen ließ sich die Freundesliste nicht öffnen
  • Probleme mit der Erreichbarkeit der PvP-Liga

Durch die befristete Forschung und das Paket mit den drei Fernraid-Pässen sollen die Trainer mit einem Ticket Belohnungen erhalten, die dann nur ihnen zustehen. Viele klagten darüber, dass Trainer ohne Ticket trotzdem während des vergangenen Events die kostenpflichtigen Boni freigeschaltet bekamen und fanden das unfair.

Wie findet ihr die Wiedergutmachung von Niantic? Ist so eine Forschung mit besonderen Items genau das, was ihr euch vorgestellt habt? Oder hättet ihr lieber erneut für ein paar Stunden die Kanto-Tour gespielt, wie man sie aus dem Februar-Event kannte? Schreibt es uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Anthem ist tot – Das kurze Leben und lange Sterben von EAs „nächstem großen Ding“

EA und BioWare hatten den Online-Shooter Anthem als „Spiel für 10 Jahre“ beworben. Im Februar 2019 war der Release von Anthem. Pünktlich zum zweiten Geburtstag, im Februar 2021, ist das Spiel nun tot. Unser Autor Schuhmann sagt: Eigentlich ist es schon ein halbes Jahr nach Release gestorben.

So war Anthem angekündigt: In der Entwicklungsphase trug Anthem den Code-Namen „Dylan“ – wie der Folk-Sänger Bob Dylan sollte Anthem lange Zeit relevant bleiben, am liebsten „auf ewig“.

2017 hieß es über Anthem: Das sei ein „Spiel für 10 Jahre.“ Das sagte nicht irgendwer, sondern ein wichtiger Manager von EA, Patrick Söderlund. Als Executive Vice President leitete er damals die Spiel-Entwicklung aller Titel von Electronic Arts:

Anthem ist ein Social-Game, in dem du und deine Freunde auf Quests und Abenteuer-Reise gehen könnt. Es ist ein Spiel, an dem wir jetzt fast 4 Jahre gearbeitet haben und eins das nächste Jahr erscheinen wird. Ich denke, es wird der Start einer 10-jährigen Reise für uns sein.

Patrick Söderlund, damals Vice President bei EA

Mit dem Statement suchte EA klar den Vergleich zu Destiny: Auch die große Loot-Shooter-Reihe von Bungie war für 10 Jahre angekündigt. Und Anthem war schon seit 2012 in Entwicklung – das würde also ein richtig dickes Spiel werden.

Erste Trailer sahen stark aus.

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Der Trailer machte 2017 richtig Lust auf Anthem

Auch wenn Anthem später von 2018 auf 2019 verschoben wurde: Die Stimmung war vorm Launch noch freudig. Immerhin war Anthem das erste große SF-Spiel von BioWare seit Jahren, die hatten sich mit Mass Effect einen großen Namen gemacht.

Anthem zeigt zum Launch Potential, wird aber als “unfertig” kritisiert

So war es zum Release: Als Anthem erschien war die Vorfreude auf das Game riesig. Eine Demo kurz vorm Start hatten die Freude auf Anthem angeheizt und die Server von EA lahmgelegt.

Das Spiel war klar als „der Blockbuster im Frühjahr 2019 gedacht“, erschien aber zu nur mäßigen Reviews. Große Gaming-Seiten bewerten das Spiel zwischen 60% und 70%. Das Game wurde als „unfertig“ kritisiert. Es habe gute Ideen, es mangele aber an der Umsetzung. Es gebe zu wenig Story, sei zu grindy, hieß es von der Fachpresse. Es sei höchstens ein halbes gute Spiel.

Bei Meta-Critic kam das Spiel nur auf 59%.

Doch BioWare steuerte gegen. Sie legten eine große Roadmap vor. Schon einen Monat nach Release, im März 2019, sollten wichtige neue Entwicklungen kommen, die Welt von Anthem sollte sich verändern. Vor allem der „Cataclysm“, ein episches Event, weckte die Hoffnung der Fans, dass Anthem noch ein richtig gutes Spiel wird.

Anthem-Roadmap
Die Roadmap von Anthem machte 2019 noch Hoffnung.

Meta-Critic gibt Anthem 59% – MeinMMO-Leser werten es mit 72%

Gerade MMO-Spieler, also Leser unserer Seite, fanden Anthem deutlich besser als die klassischen Singleplayer-Fans: Man lobte vor allem den Gameplay-Loop aus Fliegen, Schießen und Looten. Für viele MMO-Spieler ist Grind nichts, was sie fürchten, sondern suchen.

Bei einer Umfrage von MeinMMO Machten damals 4.280 Nutzer mit. Sie bewerteten Anthem mit 72%.

Das war der große Bruch: Im April 2019 war die Anfangs-Euphorie bei Anthem langsam verschwunden. Die Leute warteten auf Patches und darauf, dass BioWare die Probleme des Games angeht: Der Loot machte keinen Spaß, das Endgame war praktisch nicht vorhanden, die Fortschritts-Systeme stimmten nicht und es gab einfach zu wenig zu tun.

Doch schon im April 2019, zwei Monate nach Release, erschien ein großer Insider-Bericht über die Entwicklung von Anthem. Dort wurde klar:

  • BioWare hatte sich über Jahre völlig verrannt, weil keine klare Vision für Anthem da war und eine starke Leitung fehlte
  • Während der Entwicklung kam es mehrere Richtungs-Änderungen und viele Entwickler hätten das Studio verlassen – einige mit Burnout
Anthem General Manager Casey Hudson
Das ist Casey Hudson. Er leitete die Entwicklung von Anthem früh, ging dann aber und hinterließ offenbar eine große Lücke.
  • BioWare kam mit dem Befehl von EA, dass jeder die Frostbite-Engine nutzen musste, überhaupt nicht klar – die sei nicht für RPGs ausgelegt, klagte man.
  • Das Spiel war eigentlich nur in den letzten Monate zustande gekommen, als ein Producer zum Team stieß und alles auf „Wir machen es fertig“ trimmte.

Schon nach dem Insider-Bericht war eigentlich klar: Anthem war grade so zum Release fertig geworden. Mit viel mehr Content war nicht zu rechnen.

Die Hoffnungen schwanden.

Das Team um Anthem löst sich auf

Das kam abseits von Anthem noch dazu: Kurze Zeit nach dem Insider-Bericht, im Mai 2019, wurde dann auch offiziell klar:

Die Leute von BioWare versicherten den Fans im Mai 2019 aber: Das ändere nichts. Das Team stehe weiter voll hinter Anthem.

https://twitter.com/GambleMike/status/1124129488701251584
Im Mai 2019 sagten BioWare-Leute noch: Wir stehen hinter Anthem. Chad Robertson war ein halbes Jahr später weg.

Das Tragische: Die Leute, die den Reboot eigentlich leiten sollten, verließen noch 2019 BioWare.

Anthem Ben Irving Titel
Das war Ben Irving bei seinem Auftritt auf der E3. Kurz danach war er weg.

Anthem geht schon ein halbes Jahr nach Release die Luft aus

So lief es tatsächlich im Spiel ab: Der Cataclysm, auf den sich viele Spieler freuten, kam einfach nicht. Erst Monate nach dem Release, im August 2019, ging mit 15 GB ein großes Update live.

Doch das war zum Release noch ewig weit entfernt. Überhaupt passierte in der Anfangs-Phase von Anthem praktisch nichts.

Stattdessen stellten die Spieler enttäuscht fest, dass es im Endgame von Anthem viele Probleme gab:

  • Es waren zu wenig Dungeons im Spiel
  • das Item-System funktionierte überhaupt nicht
  • es machte keinen Spaß, den Charakter weiterzuentwickeln und Loot zu sammeln

Anthem ging schon kurz nach Release die Luft aus.

Das Ende des aktiven Spiels war im September 2019 erreicht: Damals zog BioWare seine Roadmap zurück und wollte nicht mehr über die Zukunft des Spiels sprechen. Ab da, schon ein halbes Jahr nach Release, war Anthem schon so gut wie tot.

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Anthem: Wie konnte es so schlimm werden und wird’s noch mal besser?
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Rework macht den Fans große Hoffnung

Das war die Hoffnung: Im November 2019 gab es endlich ein Hoffnungs-Zeichen. Derselbe Insider, der den vernichtenden Bericht über die Entwicklung von Anthem verfasst hatte, sagte nun: BioWare arbeite an einem Rework des Spiels.

Im Februar 2020 wurde das dann auch offiziell: Ein kleines Team von 30 Mitarbeitern arbeitete in Austin, Texas, an Anthem Next, einem Anthem 2.0.

Ein Jahr lang veröffentlichte das Team kleine Blogposts und Bilder, wie man da im Homeoffice an dem neuen Projekt arbeitete. Angeblich mit viel Eifer, einem tollen Team und viel Unterstützung der Community.

Das Live-Anthem auf den Servern war da gerade ein Jahr alt geworden und wurde nicht mehr groß weiterentwickelt.

Anthem-33-Entwickler
Das ist offenbar das Team von 33 Leuten, die von zu Hause an Anthem 2.0 arbeiteten.

So starb diese Hoffnung: Ein Jahr nach der Vorstellung von Anthem 2.0 gab das Team bekannt, dass das Projekt nun doch eingestellt wird. Anthem wird nicht mehr weiterentwickelt.

Es heißt vom Team, man wolle sich bei BioWare der Entwicklung von Mass Effect und Dragon Age widmen. Man bedauert, wie das alles gelaufen sei.

Das sagte der Insider diesmal: Anthem 2.0 war bis dahin ein Jahr lang in der „Inkubations-Phase“ gewesen. EA hatte im Februar 2021 entscheiden müssen:

  • ob man an Anthem Next glaubt uns das Team verdreifacht und auf 100 Entwickler aufstockt
  • oder ob man den Stecker zieht und Anthem ganz einstellt.

EA hat sich offenkundig für das Ende von Anthem entschieden.

6 Gründe, die dafür sorgten, dass Anthem sterben musste

Was lief da bei Anthem alles schief? Da kommt einiges zusammen:

BioWare hat offenbar völlig die Entwicklung eines solchen Spiels unterschätzt – das Studio schien gar nicht in der Verfassung zu sein, so ein Spiel zu entwickeln. Da muss vieles in der Entwicklung schon schief gelaufen sein. Vor allem hat BioWare über Jahre offenbar eine gemeinsame Vision für das Spiel gefehlt.

Der Plan für die Weiterentwicklung des Spiels war von Beginn an eine Katastrophe: Wenn das Hauptteam weiterzieht und ein „kleines Live“-Team übernehmen soll, kann man kein Spiel für „10 Jahre“ versprechen.

anthem rework social header
Anthem: So viel Potential und so viele schlechte Entscheidungen.

Ein großes Problem war offenbar der Zeitdruck: Anthem sollte unbedingt im Februar 2019 erscheinen, um das Finanzjahr von EA noch zu retten – das Spiel war aber in keinem Release-Zustand. Eigentlich müssen Spiele wie Anthem schon „100% fertig“ erscheinen und das Studio muss schon DLCs vorbereitet haben. Anthem war aber nur gerade so zum Release fertig geworden.

Dann hat EA offenbar auch die Lust an Anthem verloren, weil der Shooter Apex Legends plötzlich die Funktion hatte, die eigentlich Anthem erfüllen sollte: Apex Legends funktionierte als Free2Play-Titel viel besser als das Premium-Spiel Anthem und erfüllte die Funktion eines „Games-as-a-service“-Titels.

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Es war von Tag 1 an völlig unklar, wie EA noch Geld mit Anthem verdienen wollte. Es gab lediglich einen dürren Cash-Shops, für DLCs wollte man kein Geld nehmen.

Und die Idee, ein Anthem 2.0 zu machen, das aber ein Jahr lang keiner sieht und am Live-Spiel vorbei entwickelt wird, hat sich als problematisch herausgestellt.

Das macht das Ende von Anthem so bitter: Was viele schmerzt, ist es, dass Anthem tatsächlich das „Herzstück“ eines guten Spiels hatte. Das Gameplay war stark, die Welt interessant, die Produktions-Qualität war hochwertig.

Die Lehre aus Anthem ist aber, dass ein MMO unbedingt einen soliden Plan für die Entwicklung nach einem Release braucht.

Andere MMOs sind mit denselben Problemen wie Anthem gestartet. Auch The Elder Scrolls Online hatte 2014 ein furchtbares Endgame und war in einer tiefen Krise. Bei ESO arbeitete man aber von Tag 1 an daran, diese Probleme anzugehen. Bei Anthem war das Haupt-Team von Tag 1 an offenbar im Urlaub und bereitete sich auf Dragon Age 4 vor, während ein „Live Service Team“ die Scherben von Anthem zusammenkleben sollte.

So kann man kein „Spiel für 10 Jahre“ machen, das hätte EA nie so bewerben dürfen. Eine Lektion, die sie nun bitter gelernt haben.

Auch wenn die Entwicklung von Anthem offiziell erst nach 2 Jahren eingestellt wurde, hat BioWare die Live-Version des Games schon nach 6 Monaten aufgegeben. Die Server von Anthem werden zwar noch offen bleiben, das Spiel ist aber jetzt in einer Art Wartungs-Modus. Schade, um das Potential, das hier verloren ging.

Wie Spieler von Anthem auf das Ende des Games reagieren, lest ihr hier:

So reagieren Spieler aufs Ende von Anthem: „Die unnötigsten 70 € meines Lebens“

Alle fordern: Neue Heldin in Valorant darf unmöglich so erscheinen – Erscheint genau so

Der Taktik-Shooter Valorant hat mit Astra seinen 15. spielbaren Agenten bekommen. Die neue Heldin hat schon vor ihrem Release für Stirnrunzeln bei vielen Spielern gesorgt: sie sei einfach zu stark und müsste generft werden. Jetzt ist sie aber genau so im Spiel, wie viele befürchtet haben.

Was ist das für eine Heldin? Astra, die Taktikerin aus Ghana, spielt mit kosmischen Kräften und kommt wohl einem Magier in Valorant am nächsten. Sie besitzt eine Astralform, in der sie Sterne platzieren kann, die ihr mit anderen Fähigkeiten zu verschiedenen Eigenschaften verhelfen:

  • Astralform/Kosmische Spaltung (X): Aktiviert die Astralform, in der Astra die ganze Karte von oben sieht und Sterne platzieren kann. Mit aufgeladener Kosmischer Spaltung verbindet Astra zwei Punkte zu einer unendlichen Wand, die Schüsse blockt und Geräusche dämpft.
  • Nova Impuls (Q): Lässt einen Stern einen Impuls aussenden, der Gegner im Wirkungsbereich betäubt.
  • Sternnebel (E): Verwandelt einen Stern in Nebel (Rauch).
  • Gravitationsbrunnen (C): Lässt einen Stern Gegner in der Umgebung anziehen und macht sie durch eine Explosion „verletzlich“.
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Der Gameplay-Trailer von Astra.

In ihrer Astralform kann Astra über die Karte reisen und sich diverse Dinge ansehen. Sie sieht zwar weder Gegner noch die meisten Gegenstände, aber trotzdem hat sie einen entscheidenden Vorteil für ihr gesamtes Team.

Astralform ist zu stark – Wann kommt ein Nerf?

Das ist das Problem: Astra kann in der Astralform den Spike sehen, wenn er platziert wurde. Dieser bewegt sich, wenn Gegner versuchen, ihn zu entschärfen. Diese Bewegung kann sie ebenfalls sehen – ohne dabei selbst gesehen zu werden. Sie weiß also nicht nur, wo sich der Spike befindet, sondern auch, was mit ihm passiert.

Das führt dazu, dass sie ihrem Team genau sagen kann, wenn Gegner sich gerade am Spike zu schaffen machen oder ob sie das alles nur antäuschen und eine Falle stellen wollen. Dieses Detail wurde bereits im Vorfeld von vielen Spielern kritisiert (via reddit).

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Der Shooter-Profi und Streamer shroud etwa sagte am Tag vor ihrem Release: „Wenn Astra in ihrem aktuellen Zustand morgen erscheint, ohne irgendwelche Änderungen, wird sie vollkommen kaputt [zu stark] sein. Der Fakt, dass sie [den Spike] sehen kann, ist eine riesige Sache. Das muss sich auf jeden Fall ändern.“ (via Twitch)

Wird das noch geändert? Vermutlich ja. Es gibt zwar noch keine konkreten Pläne, aber der Riot-Mitarbeiter Altombre hat sich bereits in die Diskussion auf reddit eingemischt. Er sagt:

Den Zustand der Bombenentschärfung in der Astralform zu sehen? Ja, wir mögen dieses Verhalten nicht und wägen gerade die Optionen ab. Ich bin mir nicht sicher, wie leicht oder schwierig es ist, das zu ändern, weil ich kein Programmierer bin. Also kann ich gerade keine zeitlichen Versprechen machen, aber wir sind keine Fans von diesem Verhalten und schauen, was wir tun können.

Altombre via reddit

In der Zwischenzeit wird Astra aber in genau dieser Form im Spiel bleiben. Wann es zu einem Fix kommt, steht noch aus. Ihr solltet so lange also dringend darauf achten, ob Astra noch im Gegnerteam lebt, wenn ihr den Spike entschärfen wollt.

Fortnite: Dataminer finden Hinweise auf Live-Event – Kommt eine Map-Veränderung?

Die aktuelle Season 5 in Fortnite geht so langsam auf ihr Ende zu. Nun tauchen in Leaks erste Hinweise auf, die auf einen Umbruch zum großen Finale hindeuten könnten.

Das ist grad bei Fortnite los: In Fortnite wurde gerade das neue Update 15.50 aufgespielt, in dem ein paar kleinere Änderungen an den Waffen und Modi des Spiels vorgenommen wurden. Allerdings veränderte sich auch der sogenannte Zero-Point – also der große Energieball in der Mitte der Map – und scheint nun die Aura um sich herum aufzusaugen. Der Zero-Point ist im wahrsten Sinne der zentrale Punkt der aktuellen Map und wichtiger Bestandteil neuer Leaks.

Fortnite Zero Point
So sieht der Zero-Point aktuell aus

Denn mit dem Update haben auch Dataminer wieder neue Elemente im Code gefunden, die auf einige Veränderungen im Spiel hindeuten.

Was passiert mit dem Zero-Point?

Der Dataminer Mang0e hat in den Daten des Spiels geforscht und Hinweise darauf gefunden, dass sich der Punkt destabilisiert. Das tut er aber offenbar nicht still und heimlich, sondern er soll in den kommenden Wochen vier größere “Destabilisierungs-Wellen” über die Map jagen. Dies könnten laut dem Dataminer “Mini-Events” sein, die so langsam den Übergang zur Season 6 aufbauen sollen.

https://twitter.com/Mang0e_/status/1366689271306801155?s=20

Die Veränderungen könnten sich auch auf ungewohnten Ebenen bemerkbar machen. Mang0e hat Daten gefunden, denen zufolge der Zero-Point sich sogar auf den Voice-Chat im Spiel auswirken könnte und diesen mit Audio-Effekten belegt – beispielsweise während einer der Wellen, oder wenn man sich dem Nullpunkt nähert.

https://twitter.com/Mang0e_/status/1366703901190148099?s=20

Außerdem fand Mang0e Hinweise auf Teleportations-Effekte bei NPCs, die durch den Zero-Point verursacht werden.

Die Wellen, die der Zero-Point ausstößt, sollen sich “Reality Waves”, also Realitäts-Wellen, nennen. Es bleibt abzuwarten, inwieweit der Zero-Point für Veränderungen sorgen wird. Doch innerhalb der Story könnte ein explodierender oder zusammenbrechender Zero-Point für einen großen Umbruch stehen – schließlich sorgte er auch für die letzten Veränderungen der Map und agierte als Portal für Charaktere.

Bedenkt aber, dass es sich bei all diesen Inhalten vorerst um Datamines handelt, die nicht von Epic bestätigt sind. Inwieweit diese im Spiel umgesetzt werden, wird sich erst zeigen.

In der Vergangenheit endeten Seasons oft mit einem großen Live-Event, das sich in den Wochen zuvor immer weiter aufbaute – wie etwa bei Galactus. Denkbar, dass dies nun die ersten Schritte auf ein großes Event zum Ende der Season 5 hin sind – denn das steht voraussichtlich bald bevor.

Wann endet die Season 5? Laut Battle Pass endet die Season 5 – Kapitel 2 am Dienstag, den 16. März 2021. Eine offizielle Bestätigung, dass die Season auch definitiv zu diesem Zeitpunkt endet, steht allerdings noch aus. Es kam in der Vergangenheit schon Fälle, in denen das Season-Ende verschoben wurde.

Alle bisherigen Infos zum Ende der Season 5 und Start der Season 6 in Fortnite findet ihr hier.

Neuer Koop-Shooter zu Alien zeigt ersten Trailer – Fans fürchten alte Fehler

Die Alien-Reihe hat schon so einige Spiele hervorgebracht, nun wird sich mit “Aliens: Fireteam” ein Koop-Shooter hinzugesellen. Der Trailer zeigt jede Menge Aliens und Explosionen, lässt einige Fans aber skeptisch zurück.

Das zeigt der Trailer: Aliens: Fireteam basiert auf der Filmreihe, die Regisseur Ridley Scott 1979 mit dem Horror-Science-Fiction-Film “Alien” ins Leben rief. Die titelgebende Kreatur ist selbstverständlich auch im Trailer vertreten – und das gleich in diversen Variationen.

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Denn nach einer kurzen Einführung, in der ein dreiköpfiges Team mit Taschenlampen durch einen dunklen Raum schleicht und eines der Monster kurz an der Wand herumkriechend zu sehen ist, schaltet der Trailer auf “Action”.

Die Aliens attackieren das Trio im Rudel, rennen wie wild durch Räume und Kreischen furchteinflößend. Die attackierten Menschen setzen sich dabei mit einer Menge Kugeln, Flammen- oder Granatwerfern zur Wehr.

Das ist Alien: Fireteam: Die Entwickler von “Cold Iron Studios” stellen das Spiel auf der offiziellen Website als kooperativen Third-Person-Shooter vor. Man ist Teil eines “Fireteams” von Colonial Marines, die sich der Xenomorph-Bedrohung entgegenstellen soll. Die Story soll dabei 23 Jahre nach der Original-Trilogie anknüpfen. Es soll mehr als 20 Gegnertypen geben, inklusive 11 verschiedener Xenomorph-Typen.

Das eigene Team setzt dabei auf 5 Klassen – Gunner, Demolisher, Technician, Doc and Recon – die jeweils eigene Fähigkeiten mitbringen. Es soll mehr als 30 Waffen und über 70 Anpassungsmöglichkeiten geben.

Der Release ist für Sommer 2021 angedacht. Es soll auf PC (Steam), PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S erscheinen.

Spieler fürchten sich vor Colonial Marines

Das sagt die Community: Schaut man sich das Feedback auf den Trailer bei IGN an, sieht man erstmal ein positives Verhältnis bei den Likes. Dort stehen 15.077 Daumen nach oben insgesamt 471 negativen Feedbacks gegenüber.

In den Kommentaren allerdings zeigen sich einige Stimmen skeptisch. Der Grund: Das Spiel “Aliens: Colonial Marines”, das 2013 rauskam. Das wurde damals von Gearbox entwickelt und überzeugte ebenfalls mit einem vielversprechenden Trailer – dort hörten die positiven Aspekte aber auch schon weitestgehend auf.

Colonial Marines erwies sich damals als uninspirierter Shooter, der den Horror-Aspekten der Vorlage nicht gerecht wurde. Kritik gab es damals an der KI, der Story, der Grafik. Im Test der GameStar schnitt Colonial Marines 2013 ebenfalls eher schlecht ab (via GameStar).

Und genau hier fürchten Fans eine Wiederholung alter Fehler – und tun das beispielsweise in den Kommentaren des Trailers bei IGN kund:

  • “Sei nicht wie Colonial Marines. Macht dieses hier richtig”, wünscht sich ein User (via YouTube).
  • “Wehe, das ist wieder wie Colonial Marines” (via YouTube).
  • “8 Jahre später und wir alle haben Colonial Marines immer noch frisch in unseren Köpfen” (via YouTube).

Ein ähnliches Bild zeichnet sich in den Kommentaren unter dem offiziellen Trailer des eigenen Kanals von Fireteam. Einige Nutzer kritisieren die Horden an Aliens und wünschen sich eher ein Spiel im Stil von “Alien: Isolation”, das 2014 erschien und die Horror-Elemente in den Vordergrund stellt. Allerdings gibt es auch positive Stimmen, die betonen, dass der Shooter gerade im Koop eine spaßige Angelegenheit werden könnte.

In welche Richtung das neue Spiel der Entwickler von Cold Iron Studios geht, dürften die nächsten Monate zeigen.

Grundsätzlich weit weg von der Grundstimmung der Alien-Filmreihe dürfte wohl Fortnite sein. Doch genau dort findet gerade ein Crossover mit Alien statt – inklusive eines besonderer Alien-Gleiters.

Quelle(n):
  1. Aliens: Fireteam

Destiny 2: Weekly Reset am 02.03. – Neue Aktivitäten und Herausforderungen

Heute, am 2. März, ist es in Destiny 2 Zeit für den Weekly Reset. Dieser bringt den Hütern neue wöchentliche Herausforderungen sowie eine frische Feuerprobe. Doch was können die Hüter sonst noch erledigen?

Was passiert in Destiny 2? Die neue Destiny-Woche startet mit dem Update 3.1.0.2, das ihr zuerst herunterladen müsst, bevor ihr euch auf die neuen Inhalte stürzen könnt.

Ansonsten geht es in dieser Woche etwas ruhiger zu in Destiny 2, wie die Roadmap zur Season 13 zeigt.

Eine spannende Frage ist allerdings, welche Klasse in der Saison der Auserwählten den meisten Schaden anrichtet. Hier zeigen wir euch das Ergebnis:

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Destiny 2: Welche Super ist die stärkste in Season 13?
von Philipp Hansen

Die wichtigsten Infos zu den Aktivitäten vom 02.03. bis zum 09.03.

In Dämmerung: Die Feuerprobe steht der Strike

  • Gefallenen S.A.B.E.R.

für euch bereit. Den Schwierigkeitsgrad könnt ihr selbst auswählen.

Diese Woche erhaltet ihr in der Feuerprobe übrigens doppelten Loot. Am Wochenende erhöht sich zudem der Bonus für Platin, also wenn ihr alle Champions erledigt.

Außerdem gibt es in dieser Woche das neue Automatikgewehr Shadow Price als Belohnung in der Feuerprobe.

Playlist-Strikes gibt es mit diesen Modifikatoren:

  • Solar-Versengen
  • Stasis-Brand
  • Geerdet

Bedenkt dabei, dass der Versengen-Modifikator die ganze Woche lang gleich bleibt. Die übrigen Modifier rotieren täglich.

Schmelztiegel: Diese Playlists und Modi sind im PvP aktiv:

  • Privatmatch
  • Rumble
  • Kontrolle
  • Eliminierung
  • Ruhm-Überleben
  • Ruhm-Überleben: Freelance
  • Hexenkessel

Petra Venj findet ihr aktuell (Fluch-Woche 1) am Pavillon im Gebiet „Das Ufer“. Zudem könnt ihr die 5. Aszendenten-Herausforderung angehen.

Das sind die Quellen für Mächtigen Loot in der Season 13 von Destiny 2

So gliedert sich Mächtiger Loot in Destiny 2: Mächtigen Loot gibt es in mehreren Stufen, die euch verschiedene Power-Schübe verleihen. Dementsprechend gewähren euch höhere Stufen auch höhere Power-Schübe.

  • Stufe 1 (bis zu +3 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Stufe 2 (bis zu +4 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Stufe 3 (bis zu +5 über dem aktuellen Powerlevel)
  • Spitzenausrüstung (+5 oder mehr über dem Powerlevel. Die einzige Ausrüstung, die über 1300 und bis maximal 1310 geht – ab dann fallen die Level-Sprünge aber mit +1 geringer aus)

Quellen für Mächtigen Loot in Season 13: 

Stufe 1:

  • Erledigt 8 Schmelztiegel-Beutezüge
  • 7 Siege in der Ruhm-Schmelztiegel-Playliste
  • Erledigt 8 Gambit-Beutezüge
  • Erledigt 8 Variks-Beutezüge
  • Absolviert die Dämmerung: Feuerprobe
  • Gewinnt 7 Runden in Überleben
  • Beute aus Zorngeborenen Jagd
  • Imperiums-Jagd
  • Schlachtfelder (geht bis Stufe 3)

Stufe 2:

  • Clan-Erfahrung für Hawthorne sammeln

Stufe 3:

  • Exotische Engramme dekodieren
  • Exotic-Quests
  • Primus Engramme

Spitzen-Loot:

Destiny 2 tess everis
Was hat Tess Everis in dieser Woche im Angebot?

Glanzstaub-Highlights des Everversums

Das sind die Glanzstaub-Highlights dieser Woche:

  • Die exotische Geste „Starke Mischung“
  • Die exotische Geist-Hülle “Synchrotron-Hülle”
  • Das exotische Schiff “Giganten-Träger”
  • Das exotische Titan-Ornament für Ewiger Krieger “Nephrit-Vorbild”
  • Das exotische Waffenornament für Wahrheit „Gestohlene Güter“
  • Das exotische Waffenornament für Bastion “Stammbaum-Andenken”

Rust startet Beta für PS4 und Xbox One – So nehmt ihr teil

Das Survival-MMO Rust hat endlich seinen ersten Trailer zur kommenden Konsolen-Version für PlayStation 4 und Xbox One veröffentlicht. Zugleich erhielten die ersten Spieler ihren Closed-Beta-Zugang. Wir zeigen, wie Rust auf Konsole aussieht und wie ihr euch für die Beta anmeldet.

Wie mache ich bei der Beta mit? Wenn ihr das Survival-MMO Rust auf PS4 und Xbox One testen möchtet, könnt ihr euch dazu einfach auf der offiziellen Webiste der Konsolen-Version von Rust registrieren. Scrollt nach unten und tragt eure Daten ein. Ihr habt dann eine Chance, zum Test eingeladen zu werden.

Die ersten Einladungen zur Closed Beta wurden am 1. März 2021 an verschickt (via Twitter). Angeblich gibt es keine Möglichkeit, sich eine Einladung zu garantieren. Ihr müsst euch anmelden und dann hoffen. Die Beta steht zudem unter einem NDA, Inhalte dürfen also nicht öffentlich geteilt werden.

Laut ersten Berichten soll die Beta auch auf PS5 und Xbox Series X|S funktionieren, allerdings nicht zuverlässig und möglicherweise mit mehr Bugs. Die fertige Version wird dann per Abwärtskompatibilität auf den neuen Konsolen laufen.

Das ist der Trailer: Zusammen mit dem Start der Beta haben die Entwickler einen neuen Trailer veröffentlicht. Der gibt einen ersten Einblick in das, was euch in Rust auf PlayStation 4 und Xbox One erwarten wird:

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Beta von Rust auf PS4 und Xbox One läuft – Leaks zeigen Gameplay

Was steckt in der Beta? Da die Beta unter NDA steht, gibt es aktuell nur wenig Berichte über die Inhalte der Beta. Einige Spieler haben jedoch Gameplay und mögliche Änderungen zur PC-Version bereits geleakt.

Der Twitter-Kanal Rust Polls & News etwa teilt seit dem Beta-Release immer wieder Screenshots und Aufnahmen aus der Beta, die ihm zugespielt werden (via Twitter). Er analysiert diese Inhalte auch und kam dadurch etwa auf folgende Inhalte und Änderungen:

  • die Beta umfasst offenbar die gesamte Map von Rust mit allen Inhalten
  • die Grafik ist im Vergleich zum PC etwas weniger detailliert, um bessere FPS-Werte zu gewährleisten
  • Feuer etwa sieht weniger detailreich aus, klingt aber gleich, sodass Veteranen es noch immer erkennen
  • das UI ist etwas verändert, die Ausrüstungs-Slots sind nun etwa oberhalb des Menüs für eine bessere Controller-Steuerung. Das Crafting-Menü ist ebenfalls dafür angepasst
  • der Bildschirm färbt sich rot, wenn ihr sterbt

Der Kanal hat bereits zwei kurze Gameplay-Clips geleakt, die wir hier für euch einbinden:

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https://twitter.com/RustPolls/status/1366772766955995137

Wann erscheint Rust auf PS4 und Xbox One? Bisher gibt es noch kein offizielles Release-Datum für die Konsolen-Version. Allerdings hat Rust für PS4 und Xbox One mittlerweile ein ESRB-Rating erhalten und ist damit einen wichtigen Schritt näher am Release.

Wie lange die Beta geht und ob es eine offene Beta vor Release geben wird, können wir ebenfalls noch nicht genau sagen. Fest steht bisher lediglich, dass Rust noch 2021 auf PS4 und Xbox One erscheinen soll. Nachdem das Spiel Ende 2020 und Anfang 2021 einen großen Aufwind erlebt hat, freuen sich viele Nutzer nun darauf, Rust auf ihrer Plattform spielen zu können.

Destiny 2: Update 3.1.0.2 ist da – Alle Infos und Patch Notes

Bei Destiny 2 finden heute, am 02.03., Wartungsarbeiten auf PS4, PS5, Xbox One, Xbox Series X /S sowie auf dem PC und Google Stadia statt. Nach einem Server-Down steht dann das Update 3.1.0.2 zur Verfügung, das einige Probleme im Spiel behebt. MeinMMO liefert euch alle wichtigen Zeiten und Änderungen zum Hotfix.

Was steht heute an? Bevor die Hüter heute Abend zum Weekly Reset in eine frische Destiny-Woche der Season 13 starten, muss das neue Update 3.1.0.2 geladen werden. Der Hotfix kommt mit Wartungsarbeiten im Gepäck und bringt auch einen Server-Down mit sich.

  • Der Hotfix 3.1.0.2 ist nun auf allen Plattformen live. Auf der PS5 ist das Update 284 MB groß.

Damit ihr immer auf dem Laufenden seid, aktualisiert MeinMMO diesen Artikel, sobald es Neuigkeiten gibt. Hier findet ihr die geplanten Änderungen und auch die Zeiten, in denen ihr eine Zwangspause einlegen müsst – die ist zum Glück deutlich kürzer als beim letzten Update. Später haben wir dann alle Patch Notes für euch.

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Destiny 2 korrigiert alten Fehler, der für viele das Eisenbanner ruiniert
von Philipp Hansen

Wartung am 02.03. – Alles zum Ablauf und Server-Down

Diese Zeiten sind heute wichtig:

  • Die Wartungsarbeiten starten um 17 Uhr deutscher Zeit
  • 17:45 Uhr fahren die Destiny-Server runter. Seid ihr noch im Spiel, werdet ihr aus allen Aktivitäten gekickt.
  • Ab 18 Uhr fahren die Server schon wieder hoch und Hotfix 3.1.0.2 ist weltweit auf allen Plattformen verfügbar.
  • Sobald das Update geladen (und auch kopiert) wurde, könnt ihr euch einloggen und Destiny 2 spielen.
  • 19:00 Uhr enden die Wartungsarbeiten im Hintergrund dann, wenn alles wie geplant abläuft.

Denkt hier dran: Es ist durchaus möglich, dass die angegebenen Zeiten nicht haargenau zutreffen oder es zu unplanmäßigen Verzögerungen kommen könnte. Wir berichten dann dementsprechend. Zudem gilt wie immer, dass es bis zum Ende der Wartung (19 Uhr) zu Login-Problemen und Warteschlangen kommen könnte.

Während der Wartungsarbeit am 2. März stehen Drittanbieter-Anwendungen oder auch die offizielle Gefährten-App nicht mit allen Funktionen zur Verfügung.

Die Kabale auf den Schlachtfeldern sollen ab heute Abend fairer spielen

Welche Änderungen bringt heute Update 3.1.0.2 zu Destiny 2?

Kürzlich mussten die Trials of Osiris vorzeitig beendet werden. Eine Lücke, die massives Win-Trading ermöglicht, soll der Grund sein – so viele Hüter. Das heutige Update hatte Bungie jedoch schon zuvor am 25.02. mit einigen geplanten Änderungen angekündigt (via TWaB).

Diese Fixes sind angekündigt: Zum Start der neuen Saison der Auserwählten haben sich einige Probleme eingeschlichen. Laut Bungie gehören diese nach dem Update der Vergangenheit an:

  • Barriere-Kolosse in „Schlachtfeld: Koloss“ werden nicht mehr aus ihren Barriere-Schilden abhauen, um nichtsahnenden Hütern Hallo zu sagen.
  • Vorteilbringende Modifikatoren in der Schlachtfelder-Playlist funktionieren jetzt wie beabsichtigt. 
  • Spieler können jetzt mit der „Ausgewählte Zerstörung“-Umbral-Engramm-Fokuslinse Umbral-Engramme fokussieren. 

In den Patch Notes verstecken sich noch einige wichtige Änderungen:

Das ist Bungie bekannt: Die Destiny Devs haben auch noch einiges zur Vorzeichen-Mission zu sagen: So gut der Horror-Trip auch bei den Hütern ankommt, einige Probleme plagen die Quest dennoch:

  • Es gibt keine Champions in der Großmeister-Vorzeichen-Mission, weil Hohn-Champions nicht existieren. Das steht nun auf Bungies Liste der bekannten Probleme.
  • Wenn ihr euch den Katalysator also noch nicht verdient habt, solltet ihr die “einfachere” Variante der höheren Schwierigkeit möglichst bald laufen: Beste Mission von Destiny 2 gibt’s jetzt auf extra schwer – Das ist eure Belohnung
  • Bevor ihr Vorzeichen startet, solltet ihr darauf achten, dass die Quest “Die Stimme auf der anderen Seite” im Inventar ist. Ihr findet sie sonst im Quest-Archiv im Turm (neben dem Postmeister).
  • Habt ihr den Horror-Trip überlebt, müsst ihr eine Weile warten bis ein Timer beginnt abzulaufen. Verlasst ihr das Raumschiff frühzeitig manuell, erhaltet ihr keinen Questfortschritt.
Der hochgelobte Ausflug auf das Geisterschiff ist nicht ganz fehlerfrei

Eine Sammlung aller bekannten Probleme findet ihr hier bei Bungie (via Bungie.net).

Patch Notes für Update 3.1.0.2 bei Destiny 2

Was ist mit den Patch Notes? Ob im Update noch mehr als angekündigt steckt, erfahren wir erst aus den offiziellen Patch Notes. Hier listet Bungie alle Änderungen und Fixes zum Nachlesen auf.

Bis Bungie die deutschen Patch Notes veröffentlicht, verlinken wir euch hier den englischsprachigen Change Log:

Denkt ihr, im Update steckt noch mehr als angekündigt wurde? Welche Probleme nerven euch derzeit am meisten und sollten ganz oben auf der Prioritätenliste von Bungie stehen?

Ein Problem, das den Spielern aktuell jede Menge Spaß bereitet, gibt es übrigens auch: Glitch macht Destiny 2 noch mehr zum MMO – Erlaubt Raids mit 12 Leuten

2 der wichtigsten Streamer von CoD Warzone sagen: Neuer Patch ist furchtbar

Nick “Nickmercs” Kolcheff auf Twitch und Guy “DrDisrespect” Beahm auf YouTube gehören zu den wichtigsten und größten Streamern der Call of Duty: Warzone. Das Battle Royale brachte vor kurzem Season 2 und beide Streaming-Stars sind nicht gerade begeistert vom neusten Content-Drop.

Was ist da los? Nickmercs und DrDisrespect sind Fans der Call of Duty: Warzone und verbringen einen ordentlichen Teil ihrer Streams auf den Schlachtfeldern des Battle Royale.

Beide gehören zu den Schwergewichten der Warzone-Streamer – Nickmercs erreichte am Release-Tag der Season 2 einen Zuschauer-Peak von über 85.000 Zuschauern auf Twitch (via TwitchMetrics) und der Doc hat auf seinem YouTube-Stream zum Season-Start mehr als 500.000 Clicks (Stand: 02. Februar, 15 Uhr).

Doch die beiden teilen sich nicht nur den Erfolg ihrer Warzone-Streams. Nickmercs und DrDisrespect haben auch eine ähnliche Meinung zum großen Patch, der mit Season 2 ins Spiel kam – denn sie können ihn überhaupt nicht leiden.

Nickmercs meint, Season 2 hat Warzone schlechter gemacht

Was sagt Nickmercs zur Season 2? In seinem englischen YouTube-VoD zur Season 2 blättert er noch ganz friedlich und freundlich durch die Patch Notes der neuen Season. Besonders die Anpassungen beim Schaden, den man im Gas kassiert und die neuen reaktiven Skins findet er richtig gut.

Doch schon wenige Stunden später bleibt von dem guten Gefühl kaum etwas. In seinem Stream regt er sich über die Macken des Updates auf und meint, dass die Warzone nach dem Patch schlechter wäre als vorher.

Die Stimmung im Stream war gedrückt und sein Chat versuchte ihn aufzumuntern. Doch darauf meinte er: “Leute, es geht mir gut. Es ist nur dieses Update, das so verdammt schlecht ist. Das Spiel ist heute schlechter als gestern. Wie ist das möglich? Und es ist wirklich schlechter. Der Gulag ist Mist! Es ist schrecklich! Das Schiff ist laut und sinnlos” (via Dexerto). Kurz darauf entstand folgender Clip:

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Er möchte sich erklären und seine Probleme mit dem Update weiter ausführen. Doch in dem Moment fährt ihm die laute Zwischensequenz in die Parade, die in den ersten knapp 12 Stunden nach dem Update vor jedem einzelnen Match abgespielt wurde.

Er wollte kurz aufgeben, schreit dann aber doch seine Meinung ins Mikro: “Ich vergleiche das Spiel mit anderen Spielen, die regelmäßig Updates bringen. Und wenn ich das Update mit anderen Updates [von anderen Spielen] vergleiche, dann komme ich zu dem Schluss, dass dieses Update schrecklich ist!”. Er erwähnt besonders Fortnite, dessen Update-Politik ihm offenbar deutlich besser gefällt.

Die laute Zwischensequenz verschwand zwar noch am Tag des Updates, doch Nickmercs bleibt unzufrieden mit der Season 2.

DrDisrespect ist enttäuscht und meint, die Leute langweilen sich

Was sagt der Doc zur Season 2? DrDisrespect wird da nicht ganz so konkret, zeigt sich aber ebenfalls enttäuscht vom Start der neuen Season. In einem Zusammenschnitt seiner Stream-Highlights vom zweiten Tag des Updates äußert auch er sich negativ zum großen Patch. Das englische Video binden wir hier für euch ein. Die entsprechenden Szenen starten bei 18:30 Minuten:

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Für ihn sind besonders Stream-Sniper ein Problem. Das sind Spieler, die sich in derselben Lobby wie ein Streamer befinden und seine Live-Übertragung nutzen, um den Streamer abzuknallen.

Er meint, das Update wäre nicht attraktiv genug, um die Spieler ordentlich zu beschäftigen und vom Stream-Snipen abzuhalten. Zudem würden seiner Meinung nach auch keine neuen Spieler mehr dazu kommen, wenn Warzone nur solche Updates bringt: “Es ist ziemlich eindeutig, dass das Spiel momentan keine neuen Leute anzieht und dass sich die Leute [im derzeitigen Zustand des Spiels] verlieren und sich in Zombies verwandeln. Sie wissen nicht, was sie tun sollen”.

Statt ordentlich zu spielen, wollen sich die Spieler “ein Stück” von ihm holen, indem sie den Doc beim Stream-Snipen von der Map schießen – quasi aus Langeweile.

Er startet danach noch ein weiteres Match mit seinem Duo-Partner “ZLaner”, in dem es jedoch relativ schnell in den Gulag geht. Beim Duell um den Respawn meint er dann: “Dieser Patch ist schrecklich”. Kopfschüttelnd verliert er sein Match und war erstmal bedient von der Warzone.

Season 2 brachte NPC-Zombies – doch alle warten auf neue Map

Mit der Season 2 verbinden sich die Storys von Black Ops Cold War und Warzone. Das brachte dauerhaft Zombies auf die Map Verdansk, zusammen mit einem neuen Schauplatz – dem Schiffswrack. Doch Story ist in einem Battle Royale nicht unbedingt der gefragteste Content.

Und obwohl ein paar neue Schauplätze hinzukamen, war der Inhalt für Warzone in Season 2 eher dürftig. Auch, weil dadurch einige Schauplätze weichen mussten:

Nach einer fast kompletten Durststrecke seit dem Start der ersten Season Mitte Dezember 2020 hatte wohl der ein oder andere etwas mehr erwartet. Zum Beispiel konkrete Ankündigungen zu einer neuen, großen Warzone-Map. Bisher gibt es aber bloß Gerüchte und Mutmaßungen. Doch die Hinweise auf eine große Änderung im April 2021 nehmen zu.

Was haltet ihr von Season 2 in Warzone? Nehmt doch an unserer Umfrage im Artikel teil und sagt uns eure Meinung in den Kommentaren.

Quelle(n):
  1. Dexerto
  2. Dexerto

Pokémon GO: Trainer fangen plötzlich ungewöhnliches Shiny in der Wildnis – So kriegt ihr es

In Pokémon GO ist plötzlich ein Shiny in der Wildnis aufgetaucht, was dort eigentlich nichts verloren hat. Wir zeigen euch, was Trainer nun gesichtet haben.

Um dieses Shiny geht es: Auf reddit hat ein Trainer berichtet, dass er nun mehrere Posts rund um Shiny Arkani gefunden hat. Das Pokémon tauchte bei den Spielern in der Wildnis auf, was bisher eigentlich nicht möglich war.

Nun wird fleißig diskutiert. Waren das nur vereinzelte Fälle oder gibt es das Shiny jetzt für alle in der Wildnis? Wir geben euch die Übersicht.

Shiny Arkani in Pokémon GO – So bekommt ihr es

So gibt es Shiny Arkani bisher: Die Shiny-Form von Arkani ist schon lange im Spiel, doch allerdings bisher nur durch Entwicklung zu bekommen. Man musste also ein Shiny Fukano fangen und es dann entwickeln. Nur so kam man dann an Shiny Arkani.

Nun scheint sich das geändert zu haben. Nur die wenigsten Entwicklungen erscheinen als Shiny in der Wildnis. Ausnahmen sind hier beispielsweise Pokémon, die Baby-Pokémon als Vorentwicklungen haben, wie etwa Magmar oder Elektek. Eine andere Ausnahme ist Garados, was neben Karpador ebenfalls als Shiny in der Wildnis gefangen werden kann.

Pokémon GO Fukano Shiny
Das sind Shiny Fukano und Arkani.

Das wurde nun beobachtet: Auf Twitter und in diversen Discord-Channels gab es nun einige Begegnungen mit einem Shiny Arkani. Ein Einzelfall ist also ausgeschlossen. Bedenkt aber auch, dass Arkani ohnehin selten in der Wildnis ist, sodass es generell noch nicht so viele Funde der Shiny-Form gibt.

Andere Weiterentwicklungen sollen von der Anpassung nicht betroffen sein. So wurden zumindest keine anderen Pokémon, die bisher nicht als Shiny in der Wildnis auftauchten, als Shiny entdeckt.

Das ist Arkani: Das Monster wird auch das “Legendär-Pokémon” genannt. Das liegt vermutlich daran, dass das Design von Arkani einem Shishi ähnelt. Bei diesem handelt es sich um ein hundeartiges Fabelwesen in der chinesischen Kunst.

Deshalb passt die Einführung von Shiny Arkani durchaus. Da aktuell die legendäre Jahreszeit läuft, passt natürlich das “Legendär-Pokémon” ideal dazu.

Arkani stammt aus der 1. Generation und ist das Gegenstück zu Vulnona, der Weiterentwicklung von Vulpix. Zuletzt konnte man Fukano, die Vorentwicklung von Arkani, bei der großen Kanto-Tour fangen.

Wie kommt man an Arkani? Das ist aktuell durchaus schwierig. Arkani taucht in der Wildnis auf, doch ist dort ziemlich selten. Durch die neue Jahreszeit in Pokémon GO wurden die Spawns von Arkani allerdings leicht erhöht, sodass man zumindest bessere Chancen als noch letzten Monat hatte.

In den Raids gibt es Arkani aktuell nicht und auch keine Quest beinhaltet das Pokémon. Ihr müsst euch also voll auf die wenigen Spawns in der Wildnis verlassen, wenn ihr Shiny Arkani fangen wollt. Alternativ könnt ihr natürlich auch Shiny Fukano jagen, was deutlich häufiger vorkommt, und es dann zu Arkani entwickeln.

So geht es weiter: In diesem Monat steht noch eine Menge an in Pokémon GO. So warten Rampenlicht-, Raid- und Bonus-Stunden auf euch. Dazu kommen noch weitere Events mit neuen Shinys. Wir geben euch in unserem Event-Kalender die Übersicht:

Pokémon GO: Alle Events im März 2021 – Welches lohnt sich?

Pokémon GO: Rampenlichtstunde heute mit Krabby und Bonbon-Bonus

In Pokémon GO läuft heute, am 2. März, die Rampenlichtstunde mit dem Wasserpokémon Krabby. Dazu gibt es einen Bonus, der euch mehr Bonbons bringt. Wir zeigen euch alle Infos zum Event.

Was ist eine Rampenlichtstunde? Dieses Event findet jeden Dienstagabend in Pokémon GO statt. Für etwa eine Stunde steht ein Pokémon in Fokus des Spiels und ist an jeder Ecke zu fangen. Ein Bonus dazu rundet das Event dann ab.

In dieser Woche steht das Kanto-Pokémon Krabby im Mittelpunkt. Wir zeigen euch, was ihr zum Event wissen müsst.

Spotlight mit Krabby – Alle Infos

Wann startet das Event? Wie immer fällt der Startschuss um 18:00 Uhr Ortszeit. Eine Stunde lang ist das Event dann aktiv und sollte gegen 19:00 Uhr beendet werden.

Die Boni des Events: Während der Event-Zeit findet ihr nahezu überall Krabby in der Wildnis. Eine gute Chance also, euch ein paar starke Exemplare für die Sammlung zu sichern.

Dazu erhaltet ihr die doppelten Bonbons für das Verschicken von Pokémon. Wer also schon länger mal vorhatte, seine Pokémon-Sammlung aufzuräumen, sollte das während des Events machen. Denn dann erhaltet ihr mehr Bonbons als sonst.

Gibt es Shiny Krabby? Ja, die schillernde Version von Krabby ist bereits aktiv. Shiny Krabby könnt ihr bereits seit Oktober 2018 in Pokémon GO fangen.

Pokémon GO Krabby Kingler Shiny
So sehen Shiny Krabby und Shiny Kingler dann in Pokémon GO aus – Die schillernden Varianten unterscheiden sich deutlich zu den normalen

Wie gut sind Krabby und Kingler?

Lohnt sich die Stunde? Mit Krabby selbst könnt ihr in Pokémon GO nicht viel anfangen. Das lohnt sich dann vor allem für die Trainer, die noch Shinys sammeln wollen.

Kingler wurde aus dem Nichts plötzlich stark
Es dauerte bis zum August 2019, bis Kingler plötzlich eine wichtige Rolle in Pokémon GO spielte. Zusammen mit dem Wasser-Festival in Pokémon GO kam die Attacke Krabhammer ins Spiel und machte Kingler plötzlich zum stärksten Wasser-Angreifer.

Bezogen auf die Stärke ist Kingler eine spezielle Wahl. Mit dem Moveset bestehend aus Blubber und Krabhammer ist es von den reinen DPS her sogar etwas stärker als das legendäre Pokémon Kyogre. Allerdings ist Kyogre durch seinen Tank-Faktor die bessere Wahl in den meisten Raids. Kingler gesellt sich also auf Platz 2 der besten Wasser-Angreifer in Pokémon GO.

Wer also noch auf der Suche nach starken Wasser-Angreifern ist, sollte die Rampenlichtstunde heute nutzen.

Wie geht es weiter? Nach der Rampenlichtstunde erwarten euch noch weitere Events in dieser Woche. Die Raidstunde am Mittwoch steht bevor und Donnerstag startet zum ersten Mal eine Bonuswoche in Pokémon GO. In den nächsten Wochen starten viele weitere Termine. Wir haben euch alle Events im März 2021 bei Pokémon GO zusammengetragen und zeigen euch, welche davon sich lohnen.

LoL: Chinesische Regierung kann E-Sport-Profis nun auf Stufe 4 befördern

In China ist der E-Sport in Spielen wie League of Legends eine Sache, die vom Staat reguliert wird, so wie alles. 2019 erkannte die Regierung zwei E-Sport-Jobs als „offizielle Berufe“ an. Nun führte man ein Stufen-System ein, um den normalen E-Sportler der Stufe 5 vom staatstragenden Profi der Stufe 1 zu unterscheiden.

So war es bislang: Vor zwei Jahren, im Januar 2019, führte China offiziell zwei neue E-Sport-Berufe ein. Das gab das „Ministry for Human Resources and Social Security“ (CMHRSS) bekannt, also sowas wie das chinesische Ministerium für Arbeit und Soziales:

  • Der E-Sport-Professional ist ein Spieler, der in Turnieren und Events antritt oder der mit den Profis zusammen trainiert, in den Scrimmages, die grade bei LoL so wichtig sind
  • Der E-Sport-Operator ist jemand, der in irgendeiner Form ein E-Sport-Turnier organisiert oder an den Inhalten arbeitet, die daraus resultieren

Die zwei neuen Berufe im E-Sport waren 2019 Teil von mehr als einem Dutzend neuen „offiziell anerkannten Berufen“, die es dann in China gab: Neben dem Dronen-Pilot, dem AI Engineer und dem Big Data Engineer existieren nun eben auch 2 anerkannte E-Sport-Berufe in China.

Für Stufe 1: 4 Jahre auf Stufe 2 oder einen internationalen Preis

Das ist jetzt neu: Wie Inven berichtet, hat die chinesische Regierung diese Einteilung in die Jobs weiter verfeinert.

Das Ministerium sagt jetzt:

„Es gibt mehr als 5.000 E-Sport-Teams in China mit etwa 100.000 aktiven Profi-Spielern und 50.000 aktiven Semi-Profis. Es klafft eine große Lücke unter diesen Spielern, weniger als 15% von denen erfüllen die Standards. Wir haben ein System erschaffen, um dem schnellen Wachstum der E-Sport-Industrie gerecht zu werden.“

Statement des chinesischen Ministeriums für Arbeit und Soziales

Im Februar 2021 hat China eine standardisierte Klassifizierung der Berufe eingeführt.

  • Ein E-Sport-Profi in China hat nun eine von 5 Stufen
  • Die Stufe 5 ist dabei die niedrigste Stufe, die Stufe 1 ist die höchste Stufe, die jemand erreichen kann.
  • Wer etwa die Urkunde für das Erreichen der Stufe 1 haben möchte, muss 4 Jahre auf der Stufe 2 gespielt haben oder er muss eine Auszeichnung bei einem internationalen Event erhalten haben. Erst dann winkt die Beförderung in den E-Sport-Olymp.

Die chinesischen Final-Teilnehmer bei den LoL Worlds 2020, Suning, hätten also DAMWON Gaming besiegen müssen, um in den Genuss der höchsten Weihen zu kommen.

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So wird das gesehen: Die Seite Inven sagt, die Experten für die chinesische E-Sport-Szene sind sich noch uneins, wie man diese Entwicklung bewertet. Einerseits wäre das ein Schritt, dass der E-Sport in China weiter anerkannt wird. Das könnte vielleicht für E-Sportler wichtig werden, die in Rente gehen.

Andererseits sagen Experten auch: Nicht mal in der E-Sport-Szene hätte sich diese Entwicklung schon rumgesprochen. Man ist daher skeptisch, welchen tatsächlichen Nutzen das in der Praxis hat.

LoL-Tian-Finals-MVP
Hier bekommt der Chinese Tian die Auszeichnung als Finals MVP bei den LoL Worlds 2019. Bildquelle: Inven

Das steckt dahinter: China scheint den E-Sport als wichtigen Faktor erkannt zu haben, um international an Bedeutung und Anerkennung zu gewinnen. Südkorea hat diese Entwicklung bereits vollzogen: Bei denen gelten LoL-Profis wie Faker als Nationalheiligtum.

In der chinesischen Regelung wirkt die Beförderung nach „4 Jahren“ ziemlich seltsam, ist die Karriere eines E-Sport-Profis doch überraschend kurz. Gerade in China wurden LoL-Profis über Jahre regelrecht verheizt und die Karriere von vielen Profis war schon nach wenigen Jahren vorbei. Nur wenige wurden als Profis älter als 22 oder 23.

Sogar einer der besten chinesischen LoL-Spieler, der legendäre ADC Uzi, beendete seine Karriere schon früh.

Einer der besten LoL-Spieler aller Zeiten hört auf – Gesundheit kaputt mit 23

10 legendäre Waffen, die ihr in Outriders jetzt farmen könnt und warum ihr das tun solltet

Der Loot-Shooter Outriders hat mit legendären Waffen besonders spezielle Tötungswerkzeuge zu bieten. Manche davon sind bereits in der Demo verfügbar. Wir zeigen euch, welche das sind und ob sie sich lohnen.

Was sind legendäre Waffen? Das sind die seltensten Waffen in Outriders. Wie es zahlreiche Spieler aus anderen Loot-Shootern kennen dürften, gibt es in Outriders unterschiedliche Seltenheitsstufen von Grau (normal) bis Gold (Legendär).

Was macht sie besonders? Legendär ist, soweit bisher bekannt, die letzte Waffenstufe. Diese Waffen sind besonders selten, haben spezielle Eigenschaften und haben ein einzigartiges Design. Sie verfügen über Mods mit eigenen Effekten, die diese Waffen von anderen abheben.

Wer die kostenlose Demo von Outriders spielt, die seit dem 25. Februar verfügbar ist, kann bereits jetzt einige Exemplare bekommen. MeinMMO zeigt euch die 10 legendären Waffen, die bisher in der Demo gefunden wurden und ob sie sich lohnen.

1. Rarog’s Gaze (Gewehr)

Dieses schicke Gewehr hat eine explosive, legendäre Mod.
  • Legendäre Mod: Weakness Trap
    • Schüsse verursachen Explosionen, die in einem Radius von fünf Metern 46 Schaden anrichten und einen Abschwächen-Effekt auf Feinde verursachen. Cooldown: 3 Sekunden
  • Sekundäre Mod: Burning Bullets
    • Schüsse verursachen einen Brand-Effekt bei Gegnern. Cooldown: 8 Sekunden

2. Torment and Agony (Pistole)

  • Legendäre Mod: Judgement Enforcer
    • Schüsse markieren Feinde. Sobald ihr nachladet, richtet ihr das fünffache des Waffenschadens bei jedem markierten Feind an
    • Markierungen verschwinden, sobald ihr die Waffe wechselt
  • Sekundäre Mod: Clip Combustion
    • Das Nachladen der Waffe verursacht eine Schockwelle, die Gegnern im Umkreis von 5 Metern 25 Schaden zufügt.

3. Golem’s Limb (Pump Action Schrotflinte)

  • Legendäre Mod: Golem Rising
    • Kills geben euch für 3 Sekunden einen schützenden Golem-Effekt
  • Sekundäre Mod: Vampire
    • Kills geben euch +15 % Lebensentzug für Skills, hält 20 Sekunden

4. Thunderbird (Sturmgewehr)

  • Legendäre Mod: Ultimate Storm Whip
    • Schüsse lassen Blitze auf Gegnern einschlagen und richten 26 Schaden an
  • Sekundäre Mod: Striga
    • 30% eures kritischen Schadens erhaltet ihr als Lebenspunkte zurück

5. Aerie Master (Pump Action Schrotflinte)

  • Legendäre Mod: Weightlessness
    • Schüsse lassen Gegner für 5 Sekunden in der Luft schweben.
  • Sekundäre Mod: Critical Point
    • Erhöht die Chance, einen kritischen Treffer zu erzielen, um +15 %

6. The Iceberg (Gewehr)

  • Legendäre Mod: Winter Blast
    • Kann durch kritische Treffer Gegner im Umkreis von vier Metern einfrieren
  • Sekundäre Mod: Icebreaker
    • Das Töten von eingefrorenen Gegnern lässt sie explodieren und richtet 90 Schaden im Umkreis an

7. The Migraine (Maschinenpistole)

  • Legendäre Mod: Ultimate Bleeding Bullets
    • Schüsse verursachen einen Blutungseffekt bei Feinden.
  • Sekundäre Mod: Bomb’s Ahead
    • Kills machen Feinde zu einer Anomalie-Bombe, die 101 Schaden anrichtet. Cooldown: 3 Sekunden

8. Amber Vault (Double Gun)

  • Legendäre Mod: Killing Spree
    • Kills erhöhen den Waffenschaden für 30 Sekunden um 30 %. Bonus nimmt mit der Zeit ab, kann bis zu 5-mal gestapelt werden
  • Sekundäre Mod: Brain-Eater
    • Kritische Treffer verbrauchen keine Munition

9. Voodoo Matchmaker (Sturmgewehr)

  • Legendäre Mod: Ultimate Damage Link
    • Schüsse verlinken zwei Feinde, die sich 30 % des Waffenschadens und 10 % des Skillschadens teilen, den sie erleiden
  • Sekundäre Mod: Vulnerability Bullets
    • Schüsse verursachen bei Feinden einen Abschwächen-Status, während dem sie mehr Schaden erleiden. Cooldown: 8 Sekunden

10. Grim Marrow (Leichtes Maschinengewehr)

  • Legendäre Mod: Singularity
    • Kills erzeugen eine Anomalie-Singularität. Wenn diese zerstört wird, explodiert sie und richtet 240 Schaden bei Gegnern in einem Umkreis von 6,5 Metern an
  • Sekundäre Mod: Improved Stiffening
    • Schüsse verlangsamen Feinde. Cooldown: 4 Sekunden

Alle Waffen könnt ihr euch auch in diesem Video von KhrazeGaming anschauen:

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Es kann sich lohnen, jetzt schon legendäre Waffen zu besitzen

Wieso sollte man in der Demo legendäre Waffen brauchen? Der Fortschritt, denn ihr in der Demo erzielt, wird mit ins Hauptspiel übernommen, sofern ihr euch die Vollversion holt. Alles, was ihr in der Demo erreicht, wirkt sich also auch auf das Hauptspiel aus.

Allerdings erreicht man in der Demo nur Level 7. Im Verlauf der Hauptstory geht es bis zum Level-Cap 30 hoch und im Endgame geht das Ausrüstungslevel bis 50.

Was bringt es dann, schon jetzt legendäre Waffen zu farmen? Der Clou ist das Crafting-System von Outriders. Durch das Zerlegen von Ausrüstung könnt ihr die Modifikationen der jeweiligen Waffen extrahieren und an anderen Ausrüstungsteilen anbringen.

Zwar ist die Mod-Funktion in der Demo noch nicht vorhanden, ihr könnt aber schon Ausrüstung zerlegen und Mods sammeln. Oder ihr hebt eure Waffen einfach für das Hauptspiel auf.

Das hängt natürlich davon ab, wie viel Zeit ihr überhaupt investieren wollt, um diese Waffen zu farmen. Da die Chance gering ist, kann es ziemlich lange dauern, bis ihr eine bekommt.

Wie ihr die Waffen kommt, hat MeinMMO in einem Guide für euch zusammengefasst: Die 5 besten Farm-Spots für legendäre Waffen in der Demo von Outriders