So könnt ihr in Rust die ideale Basis bauen – Auch als Anfänger

Der Bau einer sicheren Base in Rust kann sehr komplex und zeitaufwendig sein. MeinMMO zeigt euch, wie ihr eine sichere Basis in kürzester Zeit bauen könnt. Unser Autor Florian Franck erhielt dabei Unterstützung vom MeinMMO-Leser “PaTToN”, einem Rust-Veteranen, der seit 2020 über 1.000 Stunden Rust gespielt hat. 

Der Guide zeigt euch, wie ihr eine Basis als Solo-Spieler oder als Duo bauen könnt. Das Layout ist dabei kompakt gewählt, um den Upkeep möglichst niedrig zu halten. Je größer ihr eure Basis baut, desto höher ist der Upkeep, also die Kosten um die Basis aufrecht zu halten.

Neben dem eigentlichen Bau der Basis solltet ihr vorab einige wichtige Punkte beachten. Befolgt ihr diese Schritte, könnt ihr den Hammer schwingen und die Baustelle zu eurem eigenen Heim errichten.

Die besten Orte für eure Basis

Für die eigene Basis benötigt ihr Rohstoffe. Außerdem solltet ihr ausreichend Nahrung und Wasser mit euch führen. Welche Rohstoffe ihr benötigt, erklären wir euch im Detail. Ebenfalls erfahrt ihr, warum der Standort der Basis enorm wichtig ist und warum ihr euch bei der Suche Zeit nehmen solltet.

Das braucht ihr für eure Basis: Zwei Rohstoffe sind beim Bau der Basis in Rust unerlässlich: Holz und Steine. Von beiden braucht ihr etwa 10.000 Stück, damit ihr euch voll auf die Errichtung konzentrieren könnt. Holz benötigt ihr für das Fundament, dieses besteht zu Beginn auf Zweigen (englisch “Twig”). Die Steine werden für das Upgrade des Fundaments, Wände und Dächern benötigt.

Wie ihr den passenden Standort für eure Basis sucht: Bei der Suche nach einem passenden Ort für die Base spielen mehrere Faktoren eine Rolle. Überprüft, ob alle Bedingungen der nachfolgenden Checkliste erfüllt werden:

  • Im direkten Umfeld gibt es keine Klippen und Felsen
  • Innerhalb von zwei Minuten ist ein Fluss oder Süßwassersee erreichbar
  • Es gibt in der unmittelbaren Umgebung essbare Pflanzen oder Wildschweine
  • Der Standort befindet sich nicht in direkter Nähe eines NPC-Lagers
  • Der Standort befindet sich nicht in Sichtweite einer anderen Base
  • Der Standort befindet sich nicht im Schnee- oder Wüstenbiom
  • Andere Spieler laufen auf dem Weg zur Ölbohrplattform nicht an der Base vorbei oder überfliegen sie

Warum die Checkliste im PvP wichtig ist: Auf einem PvE-Server könnt ihr eure Basis frei bauen und müsst nicht alle Punkte der Checkliste beachten. Auf einem solchen Server ist es wichtig, dass Wasser und Nahrung erreichbar sind und ihr genug Platz zum Bauen habt. Im PvP solltet ihr die oben genannten Punkte jedoch beachten. Neben den offensichtlichen Gründen, wie genug Platz zum Bauen und Nahrungsquellen in der Nähe, sollte eure Basis im PvP nicht durch Zufall entdeckt werden.

NPC-Lager werden von anderen Spielern oft aufgesucht, da sich dort Shops befinden. Größere Gruppen und Clans durchstreifen zudem oft das Schneebiom, da dort mehr und vor allem hochwertigere Ressourcen zu finden sind. Eine kleine Base ist auf einer Loot-Tour eine gefundene Abwechslung und wird gerne ausgeraubt.

Eine gute Nachbarschaft gibt es in Rust selten. Aus diesem Grund solltet ihr eure Base auch nicht Sichtweite von anderen Behausungen errichten. Auf der Karte seht ihr die Standorte der Ölbohrplattformen. Diese sind begehrte Ausflugsziele im Endgame. Wenn sich Spieler auf dem Weg dorthin befinden, greifen sie auch gerne Basen an, die auf dem Weg liegen. Als Solo-Spieler oder in einer kleinen Gruppe können diese Angriffe schneller zermürbend werden.

Das Grundgerüst für die Rust Base ist entscheidend 

Neben dem passenden Ort für die Base solltet ihr euch bereits vor dem Bau darüber im Klaren sein, wie die Base später aussehen soll. Als Solo-Spieler oder in einer kleinen Gruppe solltet ihr dabei möglichst platzsparend bauen, da die Unterhaltskosten für die Basis abhängig von ihrer Größe sind.

In diesem Guide gehen wir auf eine von zahlreichen verschiedenen Varianten ein und erklären diese genauer.

Der YouTuber “Evil Wurst” zeigt auf seinem Kanal viele weitere Layouts für Basen in Rust. Dabei geht er sehr detailliert auf die einzelnen Designs ein. Ein Beispiel für ein Layout findet ihr im nachfolgenden Video:

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In diesem Guide geht es um eine kompaktere und kleinere Base, die auch von Anfängern schnell errichtet werden kann und zugleich gut gesichert ist.

So beginnt der Bau: Platziert erst zwei viereckige Fundamente als Basis und fügt an der länglichen Seite ein rechteckiges Fundament hinzu. An der Außenseite des Rechteckes setzt ihr einen Türrahmen, dies wird später der Eingang zu eurer Base sein.

Das Fundament für eine sichere Base in Rust ist gelegt.

Auf der länglichen Seite des Rechteckes wird ebenfalls ein Türrahmen platziert. Dies ist der erste Schritt für eine spätere Schleuse. Diese Schleuse gewährt euch zusätzlichen Schutz vor feindlichen Spielern.

An den restlichen Ecken platziert ihr von innen Wände. In Rust haben Wände eine Soft- und Hardside. Die Softside gibt bei Angriffen schneller nach. Achtet unbedingt darauf, dass die Hardside nach außen zeigt. Wenn ihr die Wände von den Fundamenten aus platziert, zeigt die befestigte Seite automatisch nach außen.

Der Unterschied zwischen einer Hard- und Softside Steinwand.

Beginnt direkt mit dem Upgrade der Strukturen: Nachdem der Grundriss eures neuen Zuhauses steht, solltet ihr direkt mit dem Upgrade der Strukturen beginnen. Schaut die Struktuen mit dem Hammer in der Hand an und führt ein Upgrade mit Stein durch. 

Im Anschluss platziert ihr in der Luftschleuse die Türen. Die Eingangstür wird dabei nach innen platziert. Die zweite Tür setzt ihr vom inneren der Base aus ein. Sichert die Türen direkt mit einem Zahlenschloss. Legt direkt einen Code fest und achtet darauf, dass die rote Lampe leuchtet. Die grüne Leuchte zeigt an, dass die Tür für jeden offen steht – und das wollt ihr in Rust unbedingt vermeiden.

Beispiel für eine Luftschleuse für die Base in Rust

Nachdem die Türen platziert wurden, setzt ihr Böden zur Absicherung für das Dach ein. Diese erhalten nach dem Platzieren ebenfalls direkt ein Stein-Upgrade. Erst zu diesem Zeitpunkt ist eure Basis für den Anfang gesichert. 

Der Ressourcenschrank kommt in die Ecke: Der Ressourcenschrank (englisch “Tool Cupboard”) wird in die Ecke der Basis platziert. Sichert diesen mit einem Zahlenschloss und vergebt direkt einen Code. Andererseits können andere Spieler direkten Zugriff auf den Schrank erhalten und ebenfalls in diesem Bereich bauen.

So könnt ihr im inneren auf zwei Ebenen bauen: Um einen rechteckigen Boden auf halber Höhe im inneren zu bauen, müsst ihr zuerst außen ein rechteckiges Fundament platzieren. Auf diesem platziert ihr halbhohe Wände und einen Boden. Im Anschluss könnt ihr auf der innenliegenden Seite einen rechteckigen Boden platzieren. Dies ermöglicht euch auf zwei Ebenen Kisten zu platzieren, um mehr Stauraum zu erhalten.

Rust lässt euch keine Wände abreißen? Darauf müsst ihr achten

Die Absicherung der Basis in Rust von außen

Das doppelte Dach: Damit Angreifer nicht nur eine Wand zerstören müssen, um in eure Basis einzudringen, sind zusätzliche Absicherungen nötig. Platziert auf dem Dach halbhohe Mauern und weitere Böden. Versucht jemand vom Dach in eurer Basis einzudringen, muss er an dieser Stelle bereits zwei Böden zerstören.

Durch diese Technik müssen Angreifer zwei Wände zerstören, um in eure Base einzudringen.

An jeder Stelle zwei Wände: Platziert dreieckige Fundamente rings um eure Basis. Dabei zeigt die Spitze des Dreiecks immer von der Base weg. Platziert dort jeweils Wände und vergesst nicht sämtliche Fundamente und Wände mit Stein zu verbessern. Auf die Wände setzt ihr ebenfalls Böden. Dadurch müssen Angreifer immer zwei Wände zerstören, um in euer Zuhause zu gelangen. Beim Bau der Außenwände müsst ihr darauf achten, dass die Hardside nach außen zeigt.

Links Hardside, Rechts Softside Steinwand. Achtet beim Platzieren darauf, dass die Hardside nach außen zeigt.

Optionale Möglichkeiten für den Eingangsbereich: Der Eingangsbereich kann zusätzlich mit einem dreickigen Fundament erweitert werden. Dies ist sinnvoll, wenn ihr eine Shopfront für den Handel mit anderen Spielern errichten wollt oder eine Forschungsstation platzieren müsst. Dieser Bereich wird ebenfalls mit einer Tür gesichert. Zusätzlichen Schutz erhaltet ihr nicht, außer die angreifende Truppe möchte sich unbedingt durch drei Türen sprengen. Die meisten Teams verwenden dabei als Item C4, welches zu den stärksten Items in Rust gehört. Die dritte Tür wird ebenfalls nach innen platziert. Dadurch habt ihr eine weitere Luftschleuse gebaut.

Rust Base von Innen ausbauen

Nachdem eure Basis von außen gesichert ist, beginnt der Innenausbau. Platziert die Kisten in der hinteren Ecke eurer Basis und nutzt dabei auch den auf halber Höhe platzierten, rechteckigen Boden. Das Platzieren der Kisten kann etwas umständlich sein, ist am Ende habt ihr jedoch ausreichend Stauraum und nutzt dabei die Fläche der Basis optimal aus.

Schlafsack, Werkbank, Lagerfeuer und Ofen: Neben der Tür ist ausreichend Platz um eine Werkbank zu platzieren. Gegenüber der Tür könnt ihr zwei Brennöfen und ein Lagerfeuer platzieren. Die Schlafsäcke platziert ihr gegenüber der Werkbank neben den Kisten. Wenn ihr den Platz ideal nutzt, passen zwei Schlafsäcke in die Base.

Befolgt ihr diese Schritte, habt ihr eine sichere Base in Rust und könnt auch im Duo oder als Solo-Spieler überleben.

Eine Base alleine bietet zwar Schutz, es lauern aber dennoch viele Gefahren in Rust, wie MeinMMO-Autor Benedict Grothaus festgestellt hat: Ich habe 23 Stunden lang in Rust Prügel kassiert – So macht ihr es besser.

Habt ihr bereits eine eigene Base in Rust gebaut und wie sicher war diese? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare!

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