Nicht mal der Chef weiß, ob ein Boss in Destiny 2 so schnell sterben darf

Bei Destiny 2 stirbt der Boss Riven im Raid „Der letzte Wunsch“ manchmal in Sekunden durch eine bestimmte Strategie. Selbst der Chef des Raids, Joe Blackburn, ist sich unsicher, ob das so okay oder ein Exploit ist.

Was ist da los? Der Endboss Riven im Forsaken-Raid „Letzter Wunsch“ ist eigentlich ein Brocken. Aber mit einer ganz bestimmten Taktik fällt er nach wenigen Augenblicken um.

Der Schlüssel hier sind verschiedene Fähigkeiten der Hüter, die Schaden erhöhen, und dazu Raketenwerfer mit „Clusterbomben.“

Diese Kombination macht Riven schnell platt. Wir haben die genauen Details für den schnellen Riven-Kill hier vorgestellt.

Exploit oder clever? Die Riven-Taktik

Die Spieler diskutieren über diese Taktik seitdem. Es gibt zwei Lesarten:

  • das ist ein Exploit, der so nicht beabsichtigt war und den man nicht anwenden sollte
  • das ist eine clevere Ausnutzung der Spielmechaniken, und damit absolut in Ordnung. Es zeichne gerade gute Spieler aus, sowas clever zu nutzen

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Das sagt Bungie dazu: In einem Interview zu dieser Mechanik wird klar, dass selbst der Verantwortliche bei Bungie nicht weiß, ob das ein Bug oder okay ist.

Raid-Chef Joe Blackburn sagt, dass das Team die Situation beobachtet und auf die Reaktion der Community achtet. Man betrachte das und überlege, wie man mit der Boss-Begegnung umgehen wird.

Man will „das finden, was richtig für den Encounter ist.“

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Raids sollen am Anfang 20 Stunden dauern, später 20 Minuten

Das steckt dahinter: Im Interview (via Gamesradar) vertritt Blackburn die Idee, dass ein Raid beim ersten Mal 20 Stunden dauern müsse. Danach wollten die Spieler ihn aber in 20 Minuten erledigen. Das entspreche dem Wunsch der Spieler.

Blackburn hält das für einen wichtigen Rat an Game-Designer. Dessen Umsetzung könne man etwa bei Super Mario oder Dark Souls beobachten.

Das Ziel sei es,

  • dass ein Level am Anfang so herausfordernd scheint, dass Spieler denken, sie könnten ihn nie schaffen
  • aber die Mechaniken so berechenbar bleiben, dass Spieler sie lernen und verlässlich meistern können, wenn sie es drauf haben

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Was ist ein Exploit und was clever im Raid?

Das ist okay: So findet es Blackburn kein Problem, dass die Spieler den Boss „Morgeth“ in kurzer Zeit erledigen, indem sie mit der IKELO Schrotflinte auf die Hinterseite eines Beins feuern. Wer die IKELOS-Waffe habe, der hätte Zeit in Destiny investiert und sich das dann verdient.

Das hänge mit der „20 Stunden – 20 Minuten“-Designidee zusammen, erklärt Blackburn. Man müsse da aber einen Mittelweg finden.

Wenn Spieler sich Waffen wie die Wispern des Wurm, die IKELOS Schrotflinte oder die 1000 Stimmen verdient hätten, dann sollten die Hüter auch das Gefühl haben, damit erfolgreich zu sein, ohne dass sich Content aber gleich langweilig anfühle.

Destiny 2 Forsaken IKELOS Shotgun

Das ist nicht okay: Im Gegensatz dazu, sei es ein Bug, dass Spieler das 100k Dämmerungsstrike-Emblem ausrüsten und dann keinen Schaden in einer bestimmten Phase von Shuro Chi erleiden. Das sei ein Bug, der gefixt werde.

Wie das bei Riven ausgeht, werden wir wohl in einem der nächsten Patches erleben. Es a stehen ja gleich zwei Updates für Destiny 2 im Oktober an.

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Mehr zum Raid „Last Wish“ lest Ihr hier:

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