11 Tipps und Einstellungen für die Nintendo Switch, die ihr unbedingt kennen solltet

Ihr habt euch eine Switch gekauft oder sucht nach den richtigen Einstellungen? MeinMMO stellt euch die besten Einstellungen und Tipps für eure Switch vor, die ihr nutzen solltet.

Wenn ihr euch eine Switch gekauft habt oder sie zum ersten Mal startet, übernimmt die Switch viele Einstellungen. Doch neben den Grundeinstellungen gibt es auch noch ein paar weitere Tipps und Hinweise, die ihr beachten solltet. Denn mit den richtigen Einstellungen könnt ihr nicht nur die Akkulaufzeit verlängern, sondern spart auch ordentlich Zeit im Online-Shop der Switch.

MeinMMO stellt euch die besten Einstellungen und Tipps für die Switch vor, die ihr beherzigen solltet. Auf diese Weise könnt ihr das Maximum aus der Switch herausholen.

Hinweis: Der Artikel erschien am 18. April 2022. Wir haben den Artikel am 5. September mit 3 zusätzlichen Tipps für euch aktualisiert. Mit dabei sind Tipps zur Tastenbelegung, Bluetooth und TV-Einstellungen.

Knopfbelegung ändern

Was bringt das? Wenn ihr noch andere Konsolen zuhause habt, kann es schon mal vorkommen, dass ihr aufgrund von Gewohnheit und “muscle memory” versehentlich die falsche Taste auf eurer Switch drückt. Dies liegt an den Besonderheiten, die der Controller, der sich an dem japanischen System orientiert, für Menschen aus dem Westen mit sich bringt.

So sind beispielsweise sowohl die A- und B- als auch die X- und Y-Tasten der Switch mit denen des Microsoft Controllers vertauscht. Und dies führt beispielsweise auch auf der PlayStation dazu, dass die X-Taste (welche meist für das Bestätigen einer Aktion gebraucht wird) des DualShock- oder DualSense-Gamepads die unterste der vier Buttons ist, bei der Switch aber mit der A-Taste, welche rechts liegt, bestätigt wird.

Seit dem System-Update 10.00 könnt ihr eure Buttonbelegung manuell ändern und auf eure individuellen Bedürfnisse anpassen. Dies ist aktuell für die Joy Cons und den Nintendo Switch Pro-Controller möglich. Bei Gamepads von Drittanbietern, wie beispielsweise dem Split Pad Pro funktioniert dies leider nicht.

So ändert ihr die Knopfbelegung

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „Controller und Sensoren“ und wählt „Knopfbelegung ändern“.
  • Nun könnt ihr den Controller wählen, den ihr bearbeiten wollt. Klickt anschließend auf “Ändern” und nun seid ihr auch schon in der Konfiguration der Buttons und könnt diese nach euren Wünschen anpassen.
  • Zum Schluss bestätigt ihr mit „Fertig“.

Bluetooth-Audiogeräte mit der Switch verbinden

Was bringt das? Wie keine andere Konsole steht die Switch für Mobilität. Und obwohl sie zwar über einen Aux-Eingang verfügt, an dem ihr euren kabelgebundenen Kopfhörer an der der Konsole anschließen könnt, war es lange nicht möglich, Bluetooth-Headphones mit der Switch zu verbinden.

Mittlerweile könnt ihr jedoch Bluetooth-Headsets und Kopfhörer problemlos mit euer Switch benutzen. Und das ist tatsächlich ganz einfach:

So verbindet ihr Bluetooth-Audiogeräte:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „Bluetooth-Audio“.
  • Wählt „Gerät hinzufügen“ aus und stellt sicher, dass euer Audiogerät gefunden werden kann.
  • Habt ihr dieses gefunden und eine Verbindung konnte hergestellt werden, bestätigt ihr mit „OK“.
  • Euer Audiogerät ist nun mit eurer Switch gekoppelt und verbindet sich automatisch mit eurer Konsole.

TV-Bildschirmauflösung verbessern

Was bringt das? Die Switch schafft eine maximale Auflösung von 720p im Handheld- und 1080p im Docking Modus, sollte sie mit einem entsprechend leistungsfähigen Endgerät verbunden sein. Doch noch immer wissen eine Menge Spieler nicht, wie man dies einstellen kann. Da das Standard-Setting der Switch “Automatisch” ist, kann es also unter Umständen vorkommen, dass ihr mit einer Auflösung von gerade einmal 480p oder 720p spielt, obwohl deutlich mehr drin wäre.

Außerdem könnt ihr auch das RGB-Spektrum eurer Konsole aufwerten. Auch hier ist die Standard-Einstellung “Automatisch”. Gut möglich, dass ihr also auch hier mehr aus eurer Konsole herausholen könnt.

So ändert ihr die TV-Bildschirmauflösung und das RGB-Spektrum:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „TV-Wiedergabe“ und wählt „TV-Bildschirmauflösung“ aus.
  • Hier wählt ihr nun 1080p und bestätigt anschließend mit “Ok”.
  • Das nahezu selbe Spiel wie bei der TV-Bildschirmauflösung gilt, falls ihr das RGB-Spektrum anpassen wollt.
  • Wählt hierfür einfach “RGB-Spektrum” unter der “TV-Wiedergabe aus”, stellt auf “Volles Spektrum” und bestätigt anschließend mit “Ok.”

Zweit-Account erstellen

Was bringt das? Viele Spiele bieten euch nur einen einzigen Speicherplatz pro Account. Solltet ihr aber mehrere Speicherstände anlegen wollen, dann könnt ihr einen Trick nutzen. Denn wenn ihr einen zweiten Account anlegt, könnt ihr auch mit diesem “User” ein Spiel speichern. Insgesamt könnt ihr bis 8 Nutzer-Accounts auf einer Switch erstellen.

Stellt ihr das Land eures Accounts auf Japan um, dann bekommt ihr außerdem noch Zugriff auf diverse exklusive Demos, die ihr mit einem deutschen Account nicht nutzen könnt.

So erstellt ihr einen Zweit-Account:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt nach unten zu „Nutzer“ und wählt „Nutzer hinzufügen“ aus und klickt auf „Weiter“.
  • Wählt das Symbol aus, das ihr für den Account möchtet. Tippt auf „Mehr Optionen“, um auf zusätzliche Charaktere und Hintergründe zuzugreifen.
  • Wenn ihr euch für ein Bild entschieden habt, gebt einen Spitznamen ein. Wählt „OK“ aus.
  • Anschließend könnt ihr den neuen Nutzer-Account mit einem Nintendo-Account verknüpfen.

Dark Mode aktivieren

Was bringt das? Den Dark Mode findet ihr mittlerweile auf etlichen Geräten und sogar im Browser. Der Dark Mode entlastet eure Augen, da ihr nicht mehr auf so viele helle Flächen blicken müsst.

Helle Pixel werden im Dark Mode dunkel dargestellt, dunkle Pixel hell. Texte, Websites und Menüs werden mit schwarzer Schrift auf weißem Hintergrund angezeigt. Im Dark Mode ist das genau umgekehrt: Die Schrift wird in Weiß angezeigt, der Hintergrund schwarz. Auf diese Weise müssen weniger Pixel hell leuchten als im normalen Modus.

Zockt ihr mit einer Switch OLED-Version, lohnt sich der Dark Mode besonders. Denn bei einem OLED-Display leuchtet jeder Pixel. Senkt ihr nun die Helligkeit, dann kann man viel Strom sparen, da viele Pixel nicht so hell leuchten müssen. Bei LCD-Displays ist der Gewinn nicht ganz so groß, da hier im Hintergrund der Flüssigkristalle immer Licht leuchtet (via spiegel.de).

So aktiviert ihr den Dark Mode:

  • Ihr befindet euch nun im Menü – Wählt unten in der Leiste „Systemeinstellungen“ aus.
  • Scrollt im linken Menü nach unten zu „Designs“.   
  • Wählt jetzt „Schwarz“ aus.

Helligkeit einstellen

Was bringt das? Die Helligkeit frisst einen großen Teil der Akkulaufzeit. Senkt ihr die Helligkeit, dann könnt ihr die Akkulaufzeit verlängern. Wenn ihr also die Helligkeit verringert, dann könnt ihr die Akkulaufzeit der Switch verlängern. Vor allem, wenn ihr abends oder im Dunkeln zockt, dann solltet ihr auf jeden Fall die Helligkeit senken.

So stellt ihr die Helligkeit der Switch ein:

  • Haltet den HOME-Knopf mindestens eine Sekunde lang gedrückt, um die Schnelleinstellungen aufzurufen.
  • Hier könnt ihr die Option „Helligkeit automatisch anpassen“ ein- oder ausschalten oder die Helligkeit manuell über den Schieberegler einstellen.

Flugzeugmodus aktivieren

Was bringt das? Die Switch möchte sich ständig mit dem Internet verbinden. Denn hier sucht sie nach neuen Updates und prüft regelmäßig, ob eure Freunde online sind und welche Spiele sie gerade spielen oder gestartet haben. Oder ihr bekommt Benachrichtigungen, was gerade im Shop im Angebot ist.

Zockt ihr aber gerade ein Singleplayer-Spiel, dann verbraucht die Hintergrundaktivität nur unnötig eure Akkuladung. Wenn ihr den Flugmodus einschaltet, dann fallen alle diese Aufgaben der Switch einfach weg und ihr merkt es spürbar. Sollte euch das nicht reichen, dann gibt es noch ein sinnvolles Gadget, mit dem ihr Nintendo Switch deutlich verbessern könnt.

So aktiviert ihr den Flugzeugmodus:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ aus.
  • Wählt bei den Optionen links „Flugzeugmodus“ aus.
  • Geht dann zur rechten Seite und wählt „Flugzeugmodus“ aus. Drückt dann zum Aktivieren den A-Knopf. Um den Flugzeugmodus wieder zu deaktivieren, drückt erneut A.

Passwort für den eShop deaktivieren

Was bringt das? Wenn den eShop der Switch öffnen wollt, dann müsst ihr euch jedes Mal mit eurem Passwort einloggen. Seid ihr genervt davon, dass ihr das Passwort jedes Mal braucht? Dann schaltet doch die Eingabe einfach ab.

So deaktiviert ihr das Passwort:

  • Öffnet dazu den eShop, wählt euer Profilsymbol oben rechts.
  • Anschließend sucht ihr eure Kontoinformationen.
  • Hier werdet ihr gefragt, für welche Dinge ihr euer Passwort nutzen wollt. Deaktiviert das Passwort beim Öffnen des Shops. Anschließend müsst ihr zur Bestätigung noch einmal das Passwort eingeben.

Cloudsave-Funktion aktivieren

Was bringt das? Für 20 Euro im Jahr bekommt ihr auf Amazon den Online-Service „Switch Online“ von Nintendo. Hier ist neben dem Online-Multiplayer auch die Cloudsave-Funktion enthalten. Diese solltet ihr nutzen, wenn ihr die Saves von euren Offline-Spielen speichern wollt und auch auf anderen Geräten nutzen wollt.

Der Switch Expansion Pass für 30 Euro zusätzlich im Jahr lohnt sich wiederum nicht. Denn hier bekommt ihr zusätzlich Zugriff auf eine Sammlung lieblos restaurierter Klassiker, die den Aufpreis nicht Wert ist.

So aktiviert ihr die automatische Speicherung:

  • Wählt im HOME-Menü „Systemeinstellungen“ und hier „Datenverwaltung“. Unter diesem Punkt findet ihr „Speicherdaten-Cloud“.
  • Wählt den gewünschten Nutzer und danach „Einstellungen“.
  • Wählt „Automatisches Speicherdaten-Backup erstellen“, um die Funktion zu aktivieren. Wählt die Option erneut, um die Funktion zu deaktivieren.
Für den Service “Switch Online” bietet Nintendo mittlerweile ein überteuertes Erweiterungspaket an.

Ein Schutzglas für die Switch kaufen

Was bringt das? Wenn ihr eure Switch regelmäßig mit euch herumtragt oder häufiger aus der Docking-Station holt, dann solltet ihr euch ein Schutzglas für eure Switch kaufen. Denn auf diese Weise erhöht ihr die Lebensdauer der Switch und schützt das Display vor Kratzern.

Ihr zahlt im Schnitt rund 15 bis 20 Euro für ein gutes Schutzglas für eure Switch. Diese Schutzgläser bekommt ihr sowohl für die Nintendo Switch als auch für die Switch OLED.

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Kauft einen zusätzlichen Controller

Was bringt das? Euch sind die Joycons der Nintendo Switch zu klein oder seid grundsätzlich mit den beiliegenden Controllern unzufrieden? Dann legt euch einen zusätzlichen und ergonomischen Controller für eure Switch zu. Denn andere Controller wie etwa der Pro Controller passen besser in die Hand und bieten teilweise auch zusätzliche Funktionen an.

Mit einem zusätzlichen Bluetooth-Dongle könnt ihr sogar euren Xbox-Controller an der Nintendo Switch verwenden.

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Ansonsten steht häufig in der Beschreibung oder in der Bedienungsanleitung, ob der Controller mit der Nintendo Switch kompatibel ist.

Wer einen Controller für seine Switch sucht: MeinMMO hat jetzt eine Alternative zum offiziellen Pro-Controller getestet. Im Test auf MeinMMO könnt ihr nachlesen, ob sich der Controller für euch lohnt:

Fusion Pro für die Nintendo Switch im Test – Ist der kabellose Controller die 107 € wert?

Twitch-Streamer levelt so schnell, dass er von CoD Warzone gebannt wird – 2 Tage für Max-Level 1.000

Der Twitch-Streamer „Tasty“ hat mitgeteilt, dass er einen Shadow-Bann in Call of Duty: Warzone kassiert hat. Sein Account wird auf verdächtige Aktionen überprüft. Der Streamer hat nach dem Start der Season 5 nur 2 Tage gebraucht, um das maximale Season-Level von 1.000 zu erreichen.

Call of Duty hat sein Prestige-System vor ein paar Jahren auf ein Season-System umgestellt. Früher erreichte man ein festgelegtes Max-Level, konnte seinen Fortschritt manuell zurücksetzen und dann auf einer höheren Prestige-Stufe erneut auf das Max-Level hochspielen.

Heut setzt sich euer Level in jeder Season zurück, aber ihr behaltet all eure freigespielten Items. Dafür bekommt ihr 1.000 Season-Level zum Aufsteigen und könnt euch damit jede Menge Cosmetics und Herausforderungen freispielen.

Das Season-Level 1.000 zu erreichen, ist schon eine echte Leistung. Spielt ihr einfach nur Warzone, dauert es ewig, auch nur in die Nähe des Maximums zu kommen. Der Twitch-Streamer „Tasty“ nutzte einen kleinen Trick und schaffte die 1.000 Level von Season 5 in nur 2 Tagen.

Dafür steht er jetzt aber unter Cheat-Verdacht.

Die Story der aktuellen Season 5 von Warzone könnt im Trailer begutachten:

Video starten

Zu gut gelevelt: Streamer kassiert Shadow-Bann

Am 03. September 2022 schrieb Tasty einen Tweet:

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Er bemerkte bei seinen Matches, dass das Match-Making deutlich länger dauert und er es nun ständig mit Cheatern zu tun bekommt. Deutliche Anzeichen dafür, dass man einen Shadow-Bann kassiert hat.

Auf Nachfrage bei Activision fand er dann heraus, dass sein Account derzeit „Under Review“ sei. Tasty bekam also tatsächlich einen Shadow-Bann und spielte nur noch mit Accounts zusammen, die ebenfalls „Under Review“ sind.

Mehr zum Thema
Was ist ein Shadowban in CoD Warzone und was kann man dagegen tun?
von Maik Schneider

Für den Streamer ist klar: Bei der Überprüfung dreht es sich um die Tatsache, dass er die 1.000 Level in Warzone innerhalb von 2 Tagen erreicht hat. Ohne Cheats oder Unlock-Tools lässt sich das auf den ersten Blick nämlich kaum erklären.

Wie hat er es dann gemacht? Tasty hat eine sehr starke Methode zum Steigern des Account-Levels entdeckt. Besonders auf der kleinen Map „Fortune’s Keep“ funktioniert das richtig gut. Zudem wurde seine Methode durch das aktuelle Event „Das Letzte Gefecht“ verstärkt.

  • Landet beim POI „Keep“ und öffnet Kisten, was das Zeug hält
  • Jede Kiste gibt 200 XP fürs Öffnen und 200 XP für die Event-Marke
  • Beim Spiel-Modus „Wiederbelebung“ startet sicher ein „Schuss-Verkauf“ jede Runde
  • Sammelt viel Cash über die Kisten und nutzt den Schuss-Verkauf, um Platten-Bundles zu kaufen
  • Die Bundles kosten euch nur 300 Cash im Schuss-Verkauf, bringen aber 550 Account-XP

Die Methode ist schon seit der Einführung der Schuss-Verkauf-Events ein Ding, ist aber bisher nur wenig bekannt. Durch die exzessive Nutzung von Twitch-Streamer Tasty hat sich das nun geändert, möglicherweise steht demnächst ein Nerf an.

Wollt ihr euch die Methode von Tasty selbst erklären lassen, dann schaut bei seinem englischen Video auf YouTube vorbei (via youtube.com).

Allerdings solltet ihr bei der Nutzung vorsichtig sein. Durch den Bann von Tasty ist klar, dass die Entwickler ein so schnelles Leveln nicht vorgesehen haben. Es ist sogar „Cheat-verdächtig“ und kann einen Shadow-Bann zur Folge haben.

Seht ihr hier einen Exploit, für den man gebannt werden sollte? Oder seht ihr das locker? Schreibt eure Meinung in die Kommentare.

Seid ihr jetzt auf der Suche nach einer effizienten Level-Methode für eure Waffen, dann schaut hier vorbei: CoD Warzone: Waffen komplett leveln in 1 Stunde – Experte verrät effizienteste Technik

Quelle(n):
  1. Dexerto

TikTok wurde angeblich gehackt – Aber die Plattform streitet es ab

Laut verschiedenen Berichten soll die beliebte Videoplattform TikTok gehackt worden sein. Die Berichte sind Moment noch widersprüchlich. Dennoch solltet ihr auf jeden Fall euer Passwort ändern und in nächster Zeit auf böswillige E-Mails achten.

Hacker versuchen regelmäßig, Daten von großen Firmen zu erbeuten, um damit an Konten oder andere Dinge zu gelangen. Die Hacker nutzen die erbeuteten Daten etwa, um Programme als offizielle Nvidia-Software zu fälschen.

Nun soll es ein großes Datenleck bei der Videoplattform TikTok gegeben haben. Das berichtet unter anderem das Online-Magazin Forbes.

Das Sicherheitsteam von Beehive erklärt in einem Twitter-Post, dass das Datenleck mittlerweile offiziell sei, nennt aber keine konkrete Quelle. Das Unternehmen Behive bezeichnet sich selbst als “unabhängiges CyberSecurity Research & Enforcement Team.”

https://twitter.com/BeeHiveCyberSec/status/1566360718059851776
Das Sicherheitsteam von Beehive empfiehlt das Ändern des Passworts bei TikTok und eine Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Wir haben als MeinMMO das Unternehmen TikTok um eine Stellungnahme gebeten und halten euch auf dem Laufenden, wenn es etwas Neues dazu gibt.

Ändert euer Passwort und achtet auf merkwürdige E-Mails

Was ist das für ein angeblicher Hack? Die ersten Berichte über einen angeblichen Hack tauchten am 3. September in einem Forum auf. Hier hatte ein User Screenshots von einem angeblichen Einbruch bei TikTok und WeChat gepostet. Die Tabellen, Screenshots und ein Video sind mittlerweile auf Twitter sichtbar.

Der User erklärte außerdem, dass die Hacker angeben, rund 2 Milliarden Datensätze aus der Datenbank gestohlen zu haben. Dazu gab es einen Link zu zwei Beispielen und ein Video mit einer Tabelle mit einigen Daten.

TikTok erklärte in einer ersten Stellungnahme (via bloomberg.com), dass die Behauptungen über eine am Wochenende (3. und 4. September 2022) entdeckte Sicherheitslücke falsch seien:

Unser Sicherheitsteam hat diese Behauptung untersucht und festgestellt, dass der fragliche Code nichts mit dem Backend-Quellcode von TikTok zu tun hat.

Troy Hunt, ein australischer Berater für Websicherheit, hatte ebenfalls das gepostete Material angesehen und erklärt, dass es Übereinstimmungen zwischen Nutzerprofilen und Videos gebe (via twitter.com). Bei einigen Details in den geleakten Dateien handelte es sich jedoch um öffentlich zugängliche Daten, die man auch ohne einen Leak hätte finden können.

Zusätzlich gibt es Spekulationen, dass die Daten gar nicht von TikTok selbst stammen, sondern von einem Drittanbieter, der TikTok zu Marketing- oder E-Commerce-Zwecken integriert.

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6 Gaming-TikToker, die ihr unbedingt mal besuchen solltet
von Sayumi (Lena)

Was bedeutet das für euch? Als Erstes solltet ihr euer Passwort ändern, wenn ihr das nicht schon getan habt. Ob der Hack nun bestätigt ist oder nicht, ein neues Passwort verbessert eure Account-Sicherheit enorm.

Solltet ihr euer Passwort von TikTok auch auf anderen Plattformen nutzen, dann ändert diese ebenfalls. Denn ist euer Passwort erst einmal in der Datenbank von Hackern, dann können sie schnell Zugriff auf andere Konten erhalten.

Außerdem solltet ihr auf TikTok die Zwei-Faktor-Authentifizierung (2FA) aktivieren. Das ist eine zusätzliche Sicherheitsmaßnahme und schützt euch.

Obendrein solltet ihr auf merkwürdige E-Mails achten. Haben Hacker tausende E-Mails von Usern erbeutet, dann werden diese oftmals nach der Aktion dazu genutzt, um manipulierte E-Mails zu verschicken. Mit solchen E-Mails fangt ihr euch dann schnell Schadcode oder andere fiese Dinge ein.

Tipps und Tricks rund um Passwörter: Ihr sucht Hilfe oder braucht ein neues Passwort? Dann schaut doch einmal in unsere Übersicht. In unserem Artikel stellen wir euch eine handvoll Tipps vor, die ihr für ein neues Passwort nutzen solltet:

7 Tipps für starke Passwörter und warum ihr sie überhaupt braucht

Netflix-Kracher Arcane verdient sich einen Emmy – LoL-Serie schlägt sogar die Simpsons

Auf Netflix erschien 2021 die kinoreife Serie „Arcane“. Dabei verzauberte die Story nicht nur langjährige Fans von League of Legends, sondern auch Zuschauer, die zuvor nie was vom Riot-MOBA gehört hatten. Arcane war sogar so gut, dass sie sich einen Emmy verdient haben.

Arcane gewinnt nicht nur Fans: Am 4. September fanden die Emmy-Award-Verleihungen in den Vereinigten Staaten statt. Bei dieser Veranstaltung werden verschiedene Unterhaltungsprogramme wie Serien, die im Fernsehen ausgestrahlt werden, nominiert und als die Besten gekrönt.

Zu diesem Anlass wurde auch Arcane, die LoL-Serie auf Netflix, dazu eingeladen. Denn sie konnten nicht nur die Fans beeindrucken, sondern auch die Jury. Ganze vier Emmys holten sie mit nachhause.

Emmy-Award für das beste Animationsprogramm

Arcane hat viele Zuschauer emotional mitgerissen und sie in eine unbekannte Welt voller Geheimnisse eintauchen lassen. Das ließ sich sehen, denn die Umsetzung war so gut, dass die Entwickler hinter der Serie den Award für das beste Animationsprogramm verliehen bekamen.

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Dabei bedankten sich die Gewinner per Twitter herzlich bei RiotGames und vor allem bei den Zuschauern, denn sie haben es ihnen möglich gemacht, überhaupt so weit zu kommen.

Arcane hatte zudem auch eine beeindruckende Konkurrenz vor sich. Dazu zählten die gelben Simpsons, die verrückte Serie “Rick and Morty”, der bekannteste Imbiss “Bobs Burgers” und Marvel: What if…? Alle Serien wurden besiegt und durch die Lore des MOBAs in den Schatten gestellt.

Wird Arcane eine zweite Staffel bekommen? Mit der ersten Staffel ist es noch nicht getan, denn die Serie endete mit einem dramatischen Cliffhanger. Alte und neue Fans warten nun sehnlichst auf die Fortführung der Serie. Ein genaues Datum ist nicht bekannt, doch der CEO von RiotGames stellt klar, dass 2022 nicht das Jahr des Release sein wird. Man geht also davon aus, dass frühesten 2023 mit der Veröffentlichung gerechnet werden kann.

Was haltet ihr davon, dass Arcane einen Emmy gewonnen hat? Findet ihr es krass, dass die Story hinter LoL sogar Nicht-Fans beeindruckt und in seinen Bann zieht? Lasst uns in den Kommentaren erfahren, wie ihr darüber denkt!

Quelle(n):
  1. massivelyop.com

Wikinger-MMORPG stirbt – Entwickler steckten rund 800.000 € in Kryptowährung, die heute keinen Cent wert ist

Das Wikinger-MMORPG Northern Guild ist pleite. Denn die Entwickler haben auf die risikoreiche Kryptowährung LUNA gesetzt. Doch die Währung ist heute kaum noch etwas wert. was die Entwickler in die Pleite getrieben hat.

Einige Entwickler setzen heute auf digitale Währungen oder auf andere Pay-to-Earn-Systeme in ihren Spielen. Die Idee ist: Ihr könnt, während ihr spielt, nebenbei noch etwas Geld verdienen. Doch einige Entwickler setzen bei ihrem Spiel auf risikoreiche Ideen.

Das ist jetzt dem Team des MMORPGs „Northern Guild“ passiert. Denn die haben auf eine Kryptowährung gesetzt, die heute fast wertlos ist, und müssen jetzt Insolvenz anmelden.

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NFT-Spiel setzte auf Wikinger und Retro-Look

Was war das für ein Spiel? Die Entwickler von Pixie Interactive bezeichneten Northern Guild als „eine Spielwiese für Spieler und Gilden, die sich an die Freiheit der frühen MMORPGs erinnern, um sich selbst zu definieren und neu zu erfinden“:

  • Spieler sollten gemeinsam eine Welt aufbauen und Clans bilden können.
  • Der Handel im Game sollte auf den Spielern basieren und ihr solltet auch den Handel im Spiel komplett übernehmen können.
  • Ihr durftet entscheiden, ob ihr lieber ein Krieger oder Händler werden wolltet.

Northern Guild setzte außerdem auf einen knuffigen Retro-Pixel-Look und erinnerte damit eher an ältere Titel.

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Entwickler steckten ihr ganzes Geld in Luna – Heute ist die Krypo-Währung nichts mehr wert

Was war genau das Problem? Die Entwickler investierten rund 800.000 Euro in die Kryptowährung Luna, eine von vielen Währungen, die es mittlerweile auf dem Markt gibt. Doch genauso wie Bitcoin oder Ethereum hat auch Luna einen stark schwankenden Kurs.

In seiner letzten Hochzeit war 1 Luna 106,05 Euro wert, das war am 5. April 2022. Der Allzeit-Höchstwert lag sogar bei 120,23 Euro. Doch das blieb nicht lange so. Aktuell (Stand: 5. September 2022) ist 1 Lunacoin 0,000261 € wert. Ihr bekommt nicht mal einen einzigen Cent für einen Lunacoin.

Der Kurs von Luna beziehungsweise Terra (via coinbase.com).

Ein ehemaliger Entwickler hatte sich zu der Insolvenz im offiziellen Discord gemeldet. Er selbst sagte dazu, dass sich von den offiziellen Personen niemand melden würde. Denn die seien entweder verschwunden oder würden die Probleme nicht anerkennen oder sich entschuldigen wollen.

So schreibt der Entwickler zu dem Chaos (via martijnvwezel.com):

Unsere Gründer legten einen Teil der Steuergelder in Luna beiseite, und mit dem Untergang von Luna verloren sie alles. Soweit ich weiß, schuldete Pixie etwa 800.000 (Stand: Ende Juni 2022) an Steuern. Diese Entscheidung und der eventuelle Verlust sind der Grund dafür, dass die Schulden nicht beglichen werden konnten und dass Pixie letztendlich bankrott ist.

(via martijnvwezel.com)

Bereits im Februar 2022 soll es erste Gespräche mit neuen Investoren gegeben haben. Das soll einige verwundert haben, weil die letzte Finanzierungsrunde mehr als genug Geld für 1 – 1,5 Jahre Entwicklung in die Kassen gebracht haben sollte.

Doch auch abseits dieser falschen Investition soll es wohl innerhalb des Teams jede Menge Probleme gegeben haben, die zum Untergang des Studios beigetragen haben sollen:

  • Die Gründer des Teams sollen wohl ohne Wissen der anderen Kollegen an einem anderen NFT-Projekt gearbeitet haben.
  • Der Chef von Pixie Interactive soll immer seltener anwesend gewesen sein: Er konnte das Team angeblich kaum noch zusammenhalten.
  • Es soll viele Geschäftsreisen gegeben haben, die vor allem kostspielig gewesen sein sollen.
  • Neue, mögliche Investoren hätten das Projekt als nicht groß genug und mit zu geringer Reichweite angesehen.

Wie geht es jetzt weiter? Es heißt, dass das ehemalige Team alles daran setzt, um zumindest das geistige Eigentum an „Northern Guilds“ zurückzubekommen und zuminest einen Teil der Sachen zu retten. Denn man habe keine Lust, die Arbeit von 9 Monaten zu verlieren. Im besten Fall würde das Spiel am Ende doch noch irgendwo spielbar werden.

Weitere Storys rund um NFTs und Co: Entwickler können sich nicht nur stark verspekulieren, sondern es gibt auch einige schwarze Schafe, die es auf das Geld der Spieler abgesehen haben. Das ist einigen Spielern in Minecraft passiert:

Ein Spiel im Minecraft-Stil verkaufte NFTs im Wert von über 1,1 Millionen € und ist plötzlich weg

Pokémon GO wollte transparenter sein, verändert nun aber ständig heimlich Inhalte im Spiel

Die Kommunikation zwischen den Spielern und Pokémon GO sorgt immer wieder für Kritik, weshalb Niantic im letzten Jahr Besserung versprach. Nun werden aber ständig heimlich Inhalte im Spiel verändert. Wir von MeinMMO zeigen euch, um was es dabei geht.

Um welche Inhalte geht es? In Pokémon GO haben die Trainer die Möglichkeit, sich im Ingame-Shop diverse Boxen zu kaufen. Je nachdem, um welche es sich handelt, erwarten euch verschiedene Items, wie Raid-Pässe, Brutmaschinen oder Bälle, die euch beim Spielen behilflich sein sollen.

Und auch über spezielle Boxen konnten sich Trainer in den letzten Monaten an dieser Stelle freuen, wie die 1-Münz-Box, die in der vergangenen Woche einfach still und leise entfernt wurde. Doch damit war die Box nicht die einzige, die einer Reihe von heimlichen Änderungen zum Opfer fiel.

Diese Inhalte wurden heimlich verändert

Was wurde verändert? Wer in den letzten Wochen den Ingame-Shop etwas genauer beobachtet hat, dem sollte aufgefallen sein, dass die Übersicht der Boxen inzwischen etwas kahl aussieht. Das war nämlich nicht immer so. Vor wenigen Tagen erstrahlte in dieser Auflistung beispielsweise noch die wöchentliche Box, die ihr für eine PokéMünze kaufen konntet, oder auch die beliebte Abenteuerbox.

Und auch zu den monatlichen Community Days war euch in der Vergangenheit eine kleine kostenlose Event-Box mit 30 Hyperbällen sicher. Doch auch von dieser ist seit einiger Zeit weit und breit nichts mehr zu sehen.

Ein weiterer Blick in die verbleibenden Boxen verrät darüber hinaus, dass auch diese von den plötzlichen Änderungen nicht ganz verschont geblieben sind. So wurden die Items teilweise verändert und die Preise angehoben.

Wie reagieren die Trainer auf die Änderungen?

Auch wenn die Änderungen ohne das Wissen der Trainer durchgeführt wurden, sind sie dennoch zahlreichen Spielern aufgefallen. So auch dem reddit-User SparklinStar1440, der in seinem Beitrag von der Community wissen will, ob er etwa eine entsprechende Ankündigung verpasst hat oder es einfach nicht kommuniziert wurde.

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Damit sorgt er für ordentlich Diskussion unter den Trainern. Besonders um den Verlust der Abenteuerbox tut es vielen Spielern leid. Diese beinhaltete vor allem jede Menge (Super-) Brutmaschinen zu einem fairen Preis von 1.400 Münzen und war deshalb bei vielen Spielern beliebt.

Nun kann man zwar weiterhin Brutmaschinen in den anderen Boxen bekommen, allerdings in viel geringerer Stückzahl und zu einem vergleichsweise deutlich höheren Preis.

Und auch die Hyperbox wurde angepasst. Diese ist zwar im Shop noch zu finden, beinhaltet nun anstelle von 14 Premium-Kampf-Pässen (Stand 2019) nur noch 2 Fern-Raid-Pässe und 2 Premium-Raid-Pässe sowie 10 Super-Brutmaschinen und 5 normale Brutmaschinen für insgesamt 1.900 Münzen.

Hyperbox im September 2019 (links) und im September 2022 (rechts)

Neben dem Ärger über die nun fehlenden und veränderten Boxen, spielt für die Trainer aber vor allem ein Thema eine wichtige Rolle: die Kommunikation seitens Niantic. Diese steht aufgrund der vergangenen Geschehnisse nämlich immer wieder in der Kritik.

Trainer kritisieren Kommunikation seitens Niantic

Warum kritisieren Trainer immer wieder die Kommunikation? Die Kommunikation zwischen den Entwicklern von Pokémon GO und den Trainern stellt bereits seit einiger Zeit einen Dorn im Auge der Community dar. Grund dafür waren bereits in der Vergangenheit die ständigen Änderungen im Spiel, die aus Sicht der Spieler nicht in ihrem Sinne geschahen.

Und auch auf die Wünsche und Vorschläge der Spieler wurde bislang eher weniger Rücksicht genommen. So hatte Niantic beispielsweise im letzten Jahr einige Corona-Boni abschaffen wollen, was zu einem offenen Brief der Community und einem damit verbundenen Boykott führte.

Hierzu hatten die Entwickler dann schließlich doch Stellung bezogen, die kontroverse PokéStop-Änderung rückgängig gemacht und eine bessere Zusammenarbeit mit der Community versprochen. Ein wichtiger Punkt sollte hierbei insbesondere eine bessere Kommunikation zwischen Niantic und den Spielern sein, sowie mehr Transparenz.

“Das ist ihre verbesserte Kommunikation, von der sie uns erzählt haben”

Die heimlichen Änderungen der letzten Wochen sprechen jedoch für alles andere, nur nicht für eine offene und transparente Kommunikation. Das finden auch viele Trainer, weshalb man in den Kommentaren auf reddit folgendes lesen kann:

  • dukeofflavor: “Viele Spiele haben eine wesentlich gesündere Kommunikation mit den Spielern, und ihre Communitys sind deshalb viel weniger toxisch. Hören diese Spiele mehr auf das Feedback der Spieler und gestalten ihre Inhalte so, dass sie ihren Spielern auch Spaß machen? Das mag sein.”
  • NegativeCreeq: “Das ist ihre verbesserte Kommunikation, von der sie uns erzählt haben.”
  • JRE47: “Ich meine, das ist sozusagen ihr Modus Operandi, vor allem im letzten Jahr oder so. Oder genauer gesagt, das ‘ohne es uns zu sagen’, auch bekannt als Kommunikation, kommt zurück…wieder ein ganzes Stück. Tut mir leid, das zu sagen.”

Mögliche Gründe der mangelnden Kommunikation: Andere Spieler, wie Benthefighter, vermuten hinter der mangelnden Kommunikation, dass Niantic darauf setzt, dass es nicht alle Spieler bemerken und es somit nicht so viele wütende Reaktionen gibt.

So schreibt er auf reddit: “Wenn sie negative Änderungen kommunizieren, wird jeder wütend sein, wenn sie es nicht tun, werden viele Leute wütend sein und einige werden es nicht bemerken (ich für meinen Teil habe nicht bemerkt, dass die 30 Hyperbälle oder die 1-Münz-Box fehlen, bis ich diesen Beitrag gesehen habe).”

Warum wurden die Boxen abgeschafft und verändert?

Viele reddit-User stellen sich jedoch vor allem eine Frage: Warum? Dass die 1-Münz-Box in der vergangenen Woche abgeschafft wurde, können die meisten Trainer noch nachvollziehen. Immerhin wurden die Inhalte von Woche zu Woche schlechter und führten somit zu ordentlich Gegenwind aus der Community.

Hierbei ist es denkbar, dass auch die Absatz-Zahlen nicht mehr gepasst haben und sich Niantic deshalb dazu entschieden hat, sie nicht weiter anzubieten. Anders ist das jedoch bei den übrigen Boxen.

Vor allem die Abenteuerbox und die alten Inhalte der Hyperbox, waren bei den Trainern gern gesehene Pakete, für die einige auch bereit waren echtes Geld zu investieren. Die kostenlosen Hyperbälle zum Community Day waren darüber hinaus für viele ein netter Bonus. So können sich einige Spieler gar nicht vorstellen, dass diese Boxen nicht genügend Abnehmer gefunden haben.

Warum die Boxen nun tatsächlich verändert und entfernt wurden, lässt sich jedoch nur spekulieren. Möglich wäre, dass Niantic hier etwas herum probiert und schauen will, welche Items für die Spieler überhaupt interessant sind. Ob die Boxen in alter Form also bald wieder im Spiel sein werden oder nun dauerhaft mit neuen Inhalten bestückt sind, bleibt vorerst abzuwarten.

Wie findet ihr die heimlichen Änderungen der Boxen? Sollte Niantic eurer Meinung nach solche Überarbeitungen vorab ankündigen und somit besseren Kontakt zu den Spielern pflegen? Oder interessieren euch die neuen Inhalte im Ingame-Shop überhaupt nicht? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen.

In den kommenden Wochen ist in Pokémon GO einiges los. Wir zeigen euch alle Events im September und welche sich besonders lohnen.

LoL: Berliner Team fliegt per Zwangsabstieg aus der Prime League – Chef spricht von „schwarzem Loch“, das mehr als 100.000 € schluckte

In League of Legends wurde die Berliner E-Sport-Organisation “Penta 1860” am 2. September aus der deutschen Prime League geworfen. Das Team hätte sportlich die Relegation spielen müssen, um seinen Platz in der 1. Liga zu behalten. Jetzt aber wurde das Team wegen finanziellen Schwierigkeiten disqualifiziert und erhält nicht mal einen Platz in der 2. Liga. Ihr Partner, der Fußballverein 1860 München, zeigt sich “überrascht”.

So sah es sportlich für das Team aus:

  • Das Team Penta war am 21. Januar 2019 eine Partnerschaft mit dem Fußballverein „TSV 1860 München“ eingegangen und trägt seitdem den Namen „Penta 1860“
  • 2022 spielte man in der 1. deutschen Liga von LoL, der Prime League Division 1, mit 3 deutschen Spielern im Team
  • Es lief aber überhaupt nicht. Mit 2-16 landete man auf dem letzten Platz der Liga und hätte jetzt eigentlich gegen 3 andere Teams in der Relegation spielen müssen, um den Abstieg in die 2. Liga zu verhindern. Zu den Gegnern zählt das gerade populäre Team NNO.

Das Team NNO besteht aus 5 deutschen Streamer, die gerade spektakulär die 2. Liga in Lol gewonnen haben:

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LoL: 5 deutsche Twitch-Streamer schaffen den Miracle Run, gewinnen die Liga, brechen den Zuschauer-Rekord
von Schuhmann

Spieler und Angestellte nicht bezahlt

Das war jetzt die Entscheidung: Die Prime League hat am 2. September verkündet, dass das Team mit sofortiger Wirkung aus der Liga disqualifiziert wird. Grund dafür sei das „wiederholte Versäumen finanzieller Verpflichtungen“:

  • Das Team fliegt aus der Relegation
  • Das Team kommt nicht in die 2. Liga – dorthin steigt die E-Sport-Organisation „TeamOrangeGaming“ aus Ulm auf

Das Aushängeschild der Prime League ist 2022 das Team “Eintracht Spandau” von YouTuber HandOfBlood:

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Probleme durch Pandemie: Wachstumsmöglichkeit eines E-Sport-Clubs stark limitiert

Das sagt das Team: In einem Statement räumt Penta 1860 ein, Spieler und Mitarbeiter seien nicht bezahlt worden:

Die Gründe sind finanzielle Probleme im Hause Penta, welche wir nicht schnell genug lösen könnten.

Die Schuld liegt natürlich hier voll bei uns – aber es ist auch wichtig, auf die Gründe einzugehen.

Andreas Schetzke, Geschäftsführer und Eigentümer von Penta

Es heiß, es gab Probleme , welche durch die Pandemie entstanden seien, zudem seien Wachstumsmöglichkeiten für einen E-Sport-Club weiterhin stark limitiert.

“Schwarzes Loch” schluckte sechsstellige Summen

Laut den Eigentümern hätten sie in 6 Monaten über 100.000 € in den Club stecken müssen, um die laufenden Kosten zu decken. Diese “schwarze Loch” habe man nicht immer rechtzeitigen bedienen können.

Den finanziellen Verpflichtungen wolle man nachkommen.

lol-penta
Das Statement des Clubs.

Was heißt das für die Relegation? An der Relegation sind 4 Teams beteiligt: die 2 besten der 2. Liga und die 2 schlechtesten der 1. Liga.

Weil Penta 1860 jetzt aus der Relegation rausfliegt, heißt es, dass sich jetzt nur noch 3 Teams um 2 Plätze in der 1. Liga streiten. Aber „sicher“ aufgestiegen ist im Moment noch kein Team.

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Twitch-Streamer “NoWay” hätte eigentlich am Wochenende gegen Penta um den aufstieg in die 1. Liga spielen müssen. Er zollt mit dem “F” Respekt.

Münchner sagen: Wirtschaftliche Verantwortung lag in Berlin

Was sagen die Münchner Löwen? Die Partner des Teams sagen in einem Statement, man sei zwar Kooperationspartner, aber die wirtschaftliche Verantwortung lag in Berlin. Man sei als Verein von der Entwicklung „überrascht“. Es sei noch nicht absehbar, ob man die Zusammenarbeit fortsetzt.

E-Sport-Teams weltweit geraten immer wieder in finanzielle Schwierigkeiten. Wir haben im Juli 2022 auf MeinMMO über einen Fall berichtet, in dem sich die prekäre Lage der E-Sport-Teams besonders drastisch auf die Gesundheit eines Spielers ausgewirkt hat:

Profi-Spieler von CS:GO stirbt mit 19 Jahren – Team muss jetzt 72.000 € an seine Familie zahlen

Destiny 2 hat jetzt die beste Exo-Waffe gegen Bosse – Doch sie ist nur was für Masochisten

Stetig kommen neue Exo-Waffen in Destiny 2 zum Vorschein, die den Spielern mehr Spaß bei ihrem alltäglichen Geballer bringen sollen. Ein neues Gewehr jedoch ist so besonders, dass nur Sadisten damit ihre Freude haben werden. Wir zeigen euch, welche Knarre damit gemeint ist.

Um welche Waffe handelt es sich? Es handelt sich hierbei um das exotische Scoutgewehr “Boshafte Berührung”. Wer Destiny 1 kennt, weiß, um welches Schmuckstück es sich geht.

Dieses Gewehr aus dem Königsfall-Raid ist eine Besonderheit, denn eurer Magazin geht beim Feuern nie leer. Ihr behaltet immer den letzten Schuss im Magazin und erzeugt dafür die doppelte Menge an Schaden pro Schuss.

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Ein düsteres Werkzeug, um Gegner zu malträtieren

Um jedoch weiterfeuern zu können, müsst ihr einen Preis dafür bezahlen und das tut ihr mit eurer Lebensenergie. Sollte ihr also nicht nachladen und weiterfeuern, entzieht das Herz von Oryx eurer Leben pro Schuss, bis ihr entweder nachladet oder sterbt.

In Destiny 1 wurde das Gewehr nur im Königsfall-Raid benutzt, um Oryx und seine Töchter den Gar auszumachen. Für weitere Bosse war die Waffe untauglich, da sie Hüter recht schnell ins Grab brachte. In Destiny 2 jedoch hat Bungie die Waffe so optimiert, dass sie jetzt zu den besten Bosskiller-Waffen zählt, die der Loot-Shooter zu bieten hat.

Eine vernichtende Waffe mit verstecktem Effekt

Um euch zu verdeutlichen, wie krank die Waffe in Aktion ist, hat der Destiny-Profi “Gladd” einen Test durchgeführt. Sein Trupp mit insgesamt sechs Boshaften Berührungen hat sich gegen Raid-Bosse gestellt und jeden davon pulverisiert.

Dazu nochmal sein Video als Beweis für die Vernichtungen:

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Warum ist die Waffe in Destiny 2 jetzt so gut? Während sich in Destiny 1 das Scoutgewehr nur gegen zwei Raid-Bosse erfolgreich behaupten konnte, kennt das Gewehr in Destiny 2 keinen Halt.

Jeder Boss wird in einer Phase vernichtet und das ohne Probleme. Was liegt daran, dass die Warlock-Klasse mit ihrem Brunnen den erlittenen Schaden der Waffe ausgleichen kann.

Eure Boshafte Berührung kann euch also nicht schnell genug das Leben entziehen, da der Brunnen eure verlorenen Lebenspunkte wieder regeneriert. Somit überlistet ihr den Tod und könnt mit doppelten Schadenszahlen punkten. Doch Bungie hat mehr an der Waffe herumgeschraubt, um sie noch besser zu machen.

Bungie hat die Waffe alltagstauglich gemacht: Das Gewehr hat noch weitere Effekte, die euch zugutekommen. Falls ihr also drei Kills in schneller Abfolge hinbekommt, wird eure Lebensregeneration eingeleitet. Dadurch habt ihr es leichter, mit dieser Waffe zu überleben.

Solltet ihr dann noch 10 Präzisionstreffer landen, wird das Herz von Oryx mit Fäule überladen. Diese Überladung könnt ihr dann auf eure Gegner feuern, die sie blendet, in Fäule hüllt und eine große Menge an Schaden bewirkt. Was viele jedoch nicht wissen, ist, dass diese Fäule bei direkten Treffern einen temporären Debuff auf eure Gegner loslässt.

Dieser Debuff funktioniert aber nicht so wie ihr denkt. Anstatt dass ihr erhöhten Schaden mit allen Waffen bewirkt, könnt ihr nur erhöhten Schaden mit Waffen der Dunkelheit auf eure verfluchten Gegner erzeugen. Dazu gehören:

Eine kleine Mechanik, die von Hütern mit der Boshaften Berührung ausgenutzt werden kann. Sollte also eurer Trupp diese Knarre besitzen, wäre ein Taktikwechsel vielleicht von großem Vorteil.

Was haltet ihr von dem Gewehr? Findet ihr es krass, dass die Boshafte Berührung so gut in Destiny 2 implementiert wurde, dass jeder Hüter auch außerhalb von Raids damit vernichten kann? Lasst es uns gerne in den Kommentaren erfahren, wie ihr dazu denkt!

Hier verraten wir euch auch, warum ihr als Besitzer des Raid-Exotics Boshafte Berührung zudem unbedingt Basketball spielen solltet:

Valorant vs. CS:GO: Die ewigen Rivalen – Trotz der Ähnlichkeiten streiten sich Spieler seit Jahren

Valorant und Counter Strike: Global Offensive: Zwei Shooter, die sich einerseits im Gunplay ziemlich ähneln, gleichzeitig von der Aufmachung her so unterschiedlich sind wie Tag und Nacht. Seit Jahren streiten immer wieder die Fans beider Spiele, welches nun das bessere Game sei. Vor kurzem gab es eine Diskussion, in der ein reddit-User nach den Meinungen zu diesem Spieler-Konflikt fragte. Die haben wir uns näher angesehen und haben sind auf etwas gestoßen, was beide Spieler-Fronten gemeinsam haben.

Die beiden Shooter CS:GO und Valorant werden regelmäßig miteinander verglichen. Auch Streamer und Profispieler hatten in der Vergangenheit beide Games gegenübergestellt und ihr favorisiertes Spiel öffentlich verkündet.

Schaut man auf reddit, gibt es immer wieder Fragen, Vergleiche und Diskussionen, welches Spiel nun eigentlich das bessere sei. Hier ein kleiner exemplarischer Überblick:

Im Folgenden könnt ihr nachlesen, warum es ständig zum Vergleich der beiden Spiele kommt. Wir haben uns eine aktuelle Diskussion von Spielern angeschaut und ein Fazit gezogen.

Hier seht ihr einen Trailer zu CS:GO:

Video starten

Valorant und CS:GO – So ähnlich und doch grundverschieden

Warum gibt es immer wieder Diskussionen um dieses Thema? Valorant und CS:GO könnten auf den ersten Blick wohl nicht unterschiedlicher sein. Einerseits haben wir das bunte Valorant mit seinen Helden und seiner verspielten Art. Dem gegenüber steht das deutlich ernstere CS:GO, das mit dem Konflikt zwischen Terroristen versus Antiterroreinheit in eine völlig andere Richtung geht.

Eine große Gemeinsamkeit liegt jedoch in den Shooter-Mechaniken. Denn tatsächlich ähneln sich Valorant und CS:GO im Gunplay. Beide Spiele verfügen über tendenziell ungenaue Waffenhandhabung, vor allem wenn sich Spieler in Bewegung befinden. Dazu kommt noch der kompetitive Fokus in Valorant und CS:GO, der die beiden Spiele verbindet.

Gunplay und kompetitiver Fokus – beides unterscheidet Valorant und CS:GO beispielsweise auch von anderen Shootern wie CoD oder Battlefield.

Im Grunde haben wir mit Valorant und CS:GO zwei Spiele, die sich einerseits im Gameplay total ähneln, aber einfach absolut unterschiedlich in ihrer Umsetzung sind. Entsprechend unterschiedlich sind die Zielgruppen, die die beiden Spiele mit ihren Konzepten ansprechen. Reibung scheint vorprogrammiert.

„Es ist einfach die gute alte Rivalität“

Auf reddit öffnete User TrueNiner88 eine Diskussion mit der Überschrift: „Warum hassen CS:GO-Spieler Valorant und umgekehrt, warum sehe ich viele Valorant-Spieler, die CS:GO nicht mögen?“. Der Thread sammelte beinahe 400 Kommentare und führte zu einer regen Diskussion beider Parteien.

Darunter schrieb TrueNiner88 weiter: „Ich habe viele Leute auf beiden Seiten gesehen, die argumentieren, dass das eine [Spiel] besser ist als das andere. Aber keine der beiden Seiten gibt Gründe an, warum. Ich würde gerne die Meinung aller zu diesem Thema erfahren“.

Was sagten die User? Relevant_Income_4932 meinte: „Ich kam von CS:GO und wechselte zu Valorant vor über einem Jahr und ich genieße Valorant einfach mehr (abgesehen von den buchstäblich 9 Jahre alten Kindern in Lobbys). Die einzige Sache, die ich bevorzuge, ist das Gunplay in Counter Strike. Es fühlt sich einfach besser und kontrollierbarer an (auch wenn Valorant Gunplay wirklich einfach zu bedienen ist)“.

Weiterhin bewerten einige User die Charakter-Designs und den Flair von Valorant als besser.

Hier seht ihr im direkten Vergleich sehen, wie unterschiedlich die beiden Spiele gestaltet sind:

StoneyCalzoney lobt etwa CS:GO, sieht aber auch deutliche Unterschiede beim Gameplay-Fokus der beiden Shooter:

„[…] Das Spiel [Valorant] hat definitiv ein hohes Teamskill-Cap, denn man muss sicherstellen, dass man nicht durch das zu frühe Einsetzen von Smokes oder Flashes lebenswichtige Fähigkeiten verliert.

Abgesehen davon hat es [Valorant] das Kompetitive und die Tiefe des Map-Designs, der Economy-Gedanke und das Gunplays, was es in CS gibt, nicht. Stattdessen wird alles in die Fähigkeiten [der Charaktere] gesteckt[…]“.

Viele User mögen aber auch beide Spiele, wie NIEffect. Er schreibt:

Als jemand, der von CS mit 6000+ Stunden rübergekommen ist, haben beide Spiele ihre Stärken und Schwächen.

Aus der Sicht eines CS-Spielers ist Valorant ein fähigkeitsbasierter Taktik-Shooter mit vielen Möglichkeiten, den Gegner auszustechen. Aber gleichzeitig kann man sich hilflos fühlen, weil man betäubt, ausgesaugt, mit einer Raze-Rakete beschossen wird usw. Es fühlt sich an, als hätte es ein niedrigeres Skill-Cap, obwohl es das nicht hat.

CS könnte aus Sicht eines Valorant-Spielers langweilig sein. Keine hübschen Farben, coole Agenten oder interessantes Kartendesign, wie es Valo bietet (3 Bombenabwurfstellen, Seilrutschen, sich öffnende und schließende zerstörbare Türen)

Ich persönlich liebe beides, aber Valorant hat in letzter Zeit definitiv mehr meiner Zeit in Anspruch genommen.

NIEffects via reddit

MacaroniEast erklärt den Konflikt folgendermaßen: „Es ist einfach die gute alte Rivalität. Sega gegen Nintendo, Apple gegen Samsung, PlayStation gegen Xbox. Ähnlichkeiten schaffen Wettbewerb“.

Viele meinen, der Konflikt beider Spielergruppen sei überflüssig und im Endeffekt ergebe es wenig Sinn, beide Spiele zu vergleichen, da sie doch zu verschieden seien.

Nun interessiert uns dennoch, wie ihr zu den beiden Shootern steht. Stimmt hier gerne ab, ob ihr zu „Team Valorant“ oder „Team CS:GO“ gehört:

Diese Umfrage ist geschlossen.

Wie lautet das Fazit aus der reddit-Diskussion? Über einzelne Aspekte, wie zum Beispiel das „bessere“ Map-Design, Gunplay oder die Bewegungs-Mechanik, scheinen sich beide Seiten nicht einig zu werden.

Tatsächlich geben viele Valorant und CS:GO-Spieler an, beide Games gespielt zu haben und wechselten von einem Shooter zum anderen. Mehrere Personen schreiben auch, dass sie beide Spiele mögen und keine Präferenz für das eine oder andere Game haben. Anscheinend sind die Gemeinsamkeiten der Spieler untereinander dann doch größer, als man meint.

Warum seid ihr eher „Team Valorant“ oder „Team CS:GO“? Oder weshalb steht ihr zwischen den beiden Spiele-Fronten? Schreibt eure Gründe gerne in die Kommentare.

Hier könnt ihr nachlesen, wie einer der besten Spieler in CS:GO meint, er könne das größte Spiel auf Steam noch besser machen, möchte im Gegenzug nur „ein paar Millionen $“.

Quelle(n):
  1. www.reddit.com

Twitch-Streamerin Amouranth sagt: Sie fühlt sich schlecht, wenn sie sich selbst auf den erotischen Fotos sieht, die sie für die Fans veröffentlicht

Die 28-jährige US-Amerikanerin Katilyn Siragusa ist auf Twitch als Streamerin „Amouranth“ erfolgreich. Zu ihrem Geschäftsmodell gehört es, dass sie fortwährend Bilder von sich selbst auf Twitter und Instagram veröffentlicht, auf denen sie nur wenig Kleidung trägt. Wenn sie sich mit diesen Bildern vergleicht, ist ihr das selbst unangenehm, erklärt sie jetzt. Denn sie kann mit den eignen Fotos nicht mithalten, die seien „zu unrealistisch.“

Warnung: Es sind zwei Tweets im Artikel eingebettet, die Amouranth in “erotischen” Posen zeigen.

Das ist das Geschäftsmodell „Amouranth“:

  • Die 28-Jährige streamt viel auf Twitch: Sie ist jeden Tag im Durchschnitt 10,8 Stunden auf Sendung. In den Streams macht sie etwa ASMR, knabbert an Mikrofonen, räkelt sich in Pools oder schreibt sich die Namen der Zuschauer auf den Körper
  • Parallel dazu veröffentlicht Amouranth auf Twitter und Instagram fortwährend Fotos von sich, in denen sie für das Publikum posiert, oft leicht bekleidet und mit koketten Sprüchen
  • Sowohl die kostenlosen Streams auf Twitch, als auch die Bilder sind Werbung für die Bezahlplattform „Onlyfans“, auf der zahlende Kunden eine freizügigere Seite von Amouranth sehen. Die Streamerin verweist in den Bildern auf diese Kanäle: „Schaut euch mein OnlyFans für harte Action an“, heißt es etwa, in einem Tweet vom 2. September.
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Solche Bilder veröffentlicht Amouranth täglich.

Twitch ist nur ein Baustein im Geschäftsmodell “Amouranth”

Wie viel verdient sie mit diesem Modell? In einem Interview mit der US-Seite Kotaku erklärt die Twitch-Streamerin (via kotaku), in einem durchschnittlichen Monat verdient sie etwa:

  • 1.5 Millionen $ von OnlyFans
  • 100.000 $ von Patreon
  • 100.000 $ von Fansly

Die beträchtlichen Einnahmen über die kostenpflichtigen Subscriptions auf Twitch zählt sie erst gar nicht auf. Laut eines Leaks war die Twitch-Streamerin aber die Top-Verdienerin der Plattform, als die Zahlen im Oktober 2021 an die Öffentlichkeit gelangten.

Amouranth kann meisterhaft an der Grenze balancieren, was auf Twitch erlaubt und was verboten ist. Aber manchmal fällt auch sie vom Seil:

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Streamerin sagt: Sie vergleicht sich oft mit ihren Fotos, fühlt sich dann am schlechtesten

Ist Amouranth echt oder eine Kunstfigur? Man weiß, dass hinter der Figur „Amouranth“, die sich so gerne ihren Zuschauern zeigt, eine Geschäftsfrau steht, der es darum geht, möglichst viel Geld zu verdienen, um ein Tierheim zu eröffnen. Daher investiert sie in Konzerne wie Activision Blizzard oder kauft Tankstellen. Etwas, das augenscheinlich gar nicht zu all dem Posieren und Räkeln passt.

Im Interview mit Kotaku wird die Streamerin gefragt, ob sie eine Kunstfigur sei.

Siragusa aber sagt, sie sei ja täglich 12 Stunden als Amouranth auf Sendung bei Twitch. Wenn Amouranth eine Kunstfigur, eine Persona, wäre, dann hieße es ja, sie sei öfter diese Person als sie selbst. Das sieht Kaitlyn Siragusa nicht so:

Ich wäre öfter meine Kunstfigur als ich selbst. Ich glaube nicht, dass ich wirklich so viel eine Figur spiele.

Aber die Figur Amouranth überschattet den Menschen Kaitlyn doch in manchen Situationen:

Ich vergleiche mich selbst oft mit meinen Fotos. Das ist der Moment, wo ich mich am schlechtesten fühle. So wie: Bäh. Auf diesem Foto springen meine Bauchmuskeln richtig raus und jetzt habe ich grade meine Tage. Ja, das nimmt mich mit. Aber ich atme tief durch und erinnere mich daran: Das ist nur ein Bild. Das ist nicht realistisch.

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Wenn sich Amouranth mit solchen Fotos von sich selbst vergleicht, fühlt sie sich unwohl, sagt sie.

Twitch-Streamerin will eigentlich hart feiern, aber ist ein sparsamer Workaholic, der kaum schläft

Was für Probleme hat Amouranth gerade? Im Interview mit Kotaku wird deutlich, dass Amouranth sich selbst nicht an ihre Lebensphilosophie halten kann. Denn sie arbeitet 20 Stunden am Tag, um Geld zu machen, gibt es aber nicht aus. Die 4 Stunden, die vom Tag übrig bleiben, schläft sie.

Der Schlaf reiche ihr „um zu überleben, nicht um zu gedeihen“, wie sie sagt.

Luxus gönnt sie sich nicht. Sie hat den Lebensstil ihrer Eltern fortgesetzt, die mit einem kargen Gehalt auskommen mussten. Amouranth war das jüngste von Geschwistern und das einzige Mädchen in der Familie:

Meine Eltern haben 50.000 $ im Jahr gemacht, nachdem sie 20 Jahre in ihren Jobs gearbeitet haben. Und das war mit Beförderungen und mit Bonussen und mit der Erziehung von 3 Kindern. Ich bin ziemlich daran gewöhnt, sparsam zu leben, und meine Einstellung im Kopf ist immer noch ziemlich so.

Ich fühle mich von meinem Reichtum abgeschnitten – also, ich weiß, dass er da ist und ich weiß, wie viel Glück ich habe. Aber das einzig Ausgefallene, was ich mache, ist es, dass ich mir ständig was zu Essen bestelle. Ich fahre einen Jeep, das ist ein tolles Auto für einen Hund, ich kaufe mir nicht wirklich Designer-Kleidung oder so. Ich gehe nicht raus und feiere, ich habe keine schicken Luxusschlitten.

Bei 20 Stunden Arbeit am Tag ist sie ist zum Workaholic mutiert.

Im Interview sagt die Streamerin:

Die Lebenseinstellung, die ich haben möchte, ist eigentlich: Arbeite hart, feiere hat. Aber danach lebe ich nicht. Es ist zu lukrativ, um grade hart zu feiern.

Amouranth hat mittlerweile auch mit anderen negativen Facetten des Internet-Ruhms Bekanntschaft geschlossen. Sie hat einen Stalker,

Stalker verfolgt bekannte Twitch-Streamerin: „Wartete über einen Monat lang täglich im Starbucks“

Die 4 absurdesten „Controller“, mit denen man Elden Ring spielen kann

Hardcore-Spieler suchen in Elden Ring neue Herausforderungen und schlagen das Spiel auf ungewöhnlichen Wegen. Etwa mit völlig verrückten Controllern, auf die man normalerweise gar nicht kommen würde.

Spiele vom Entwickler FromSoftware sind für ihren knackigen Schwierigkeitsgrad bekannt und Elden Ring ist keine Ausnahme. Doch für manche Fans der Reihe ist die Herausforderung nicht genug und nachdem der Abspann durchgelaufen ist, suchen sie nach neuen Wegen, das Spiel durchzuspielen.

So kommen etwa Speedruns zustande oder Mods, die jeden Gegner im Spiel in den schwersten Boss verwandeln. Andere Spieler suchen die Herausforderung in der Steuerung und spielen Elden Ring mit richtig verrückten Controllern. Hier sind 4 von ihnen.

Harfe

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Die Musikerin Anna Ellsworth spielt seit vielen Jahren professionell Harfe und hat bereits an großen Gaming-Konzerten wie “The Legend of Zelda: Symphony of the Goddesses” teilgenommen. Ihre Leidenschaft für ihre Arbeit überträgt sie nun auch aufs Gaming.

In einem Video auf ihrem YouTube-Channel zeigt sie, wie sie ihre Harfe in einen Controller umgewandelt hat. Damit vermöbelt die Bosse wie Margit, der gerade zum Release von Elden Ring von vielen für seine Schwierigkeit verhasst war, auf Level 1 und nackt.

Die Harfe ist über einen Tonabnehmer mit dem PC verbunden und die einzelnen Saiten fungieren als “Tasten”. Die “Tastenbelegung” wird über spezielle Software geregelt, wobei Anna ihren Saiten die Funktionen für Auto-Run, verschiedene Richtungen, Ausweichen und Heilung zugeordnet hat.

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Zeichentablett

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Ein altes Sprichwort besagt, dass die Feder mächtiger ist als das Schwert. Der Elden-Ring-Fan TheSGTTaco hat beschlossen, dass die Feder auch mächtiger ist als ein Controller und hat sein Zeichen-Tablet kurzerhand umfunktioniert.

In mehreren Videos zeigte er, wie er verschiedene Bosse in Elden Ring mithilfe des Zeichenstifts und der Touch-Controls eines Tabletts besiegte. Dazu gehörten zum Beispiel Margit auf der Schwierigkeitsstufe New Game +7 und Margott. Die Bewegungen des Stifts gaben dabei die Bewegungsrichtung für den Charakter an, Ausweichen wird durch eine der Steuerungstasten des Tabletts betätigt.

In einem Kommentar erklärte der reddit-User, dass Controller-Umbau für ihn kein Neuland ist. Er macht es regelmäßig, um Leuten zu helfen, die etwa aufgrund von Behinderungen mit normalen Controllern nicht spielen können.

E-Gitarre

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Gitarren, die als Controller benutzt werden, sind spätestens seit den beliebten Guitar-Hero-Spielen allgemein bekannt und akzeptiert. Guitar Hero ist allerdings auf diese Art von Steuerung speziell ausgelegt, Elden Ring hingegen nicht.

Das hat den YouTuber LT_Tom aber nicht daran gehindert, seine E-Gitarre als Controller für das Spiel zu verwenden. In dem Video kann man auf einem Overlay sehen, welche Tasten des Xbox-Controllers betätigt werden, während er die Gitarre spielt. Die Gitarren-Steuerung ist allerdings „minimal“ gewöhnungsbedürftig und so kam es hin und wieder zu unfreiwilligen Aktionen wie plötzliches Springen oder Nutzung von Heilung bei voller HP.

Aus den Accorden und Riffs, die aus dem Rhythmus der Kämpfe entstanden sind, komponierte LT_Tom am Ende seines Abenteuers in Elden Ring einen Song.

Bananen

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Auch wenn es seltsam klingen mag, die Bananen gehören bei SoulsBorne-Spielen mittlerweile schon fast zu den traditionelleren Controllern. Bereits Dark Souls 1 wurde mit dieser verrückten Steuerung durchgespielt. Es ist daher kein Wunder, dass der YouTuber SuperLouis64 auch bei Elden Ring seine Bananen rausgeholt hat.

Mit einem Setup aus insgesamt 12 Bananen schnetzelt er sich durch das Spiel, wobei er im Video anmerkt, dass dieser Controller “sehr seltsam ist und sehr schlecht riecht”. Jede Banane belegt eine Taste des PS5-Controllers:

  • Auf der rechten Seite befinden sich die Bewegungs-Bananen, also Vorwärts-Banane, Rückwärts-Banane etc.
  • Auf der linken Seite findet man die Aktionen wie die Sprung-Banane, Angriffs-Banane oder Ausweich-Banane.

Louis gesteht, dass er für das komplette PS5-Setup eigentlich 24 Bananen bräuchte und ihm einige Tasten fehlen. Dennoch schaffte er es, Elden Ring damit komplett durchzuspielen. Das ist mehr, als viele Leute mit richtigen Controllern hinbekommen.

Wie findet ihr die absurden Controller? Kennt ihr noch seltsamere Arten, Spiele zu zocken, oder habt ihr sie sogar selbst schon mal ausprobiert? Postet uns eure Erfahrungen und Meinungen in die Kommentare.

Elden Ring: Community-Legende legt den schwierigsten Boss 2.000 Mal – Jetzt schenkt ihm der Publisher ein Schwert

Ich habe den Shooter The Cycle: Frontier 2022 ignoriert – Das war ein großer Fehler

Als The Cycle 2019 erschien, hatte MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus viel Spaß mit dem Spiel. Dann wurde es aber eingestampft und grundlegend überarbeitet. Die neue Version gefiel ihm gar nicht – bis er sie jetzt wieder ausprobiert hat. Nun kriegt er gar nicht mehr genug davon.

Mein größter Fehler 2022 war, das MMORPG The Secret World wieder zu installieren. Der vielleicht zweitgrößte war der absolut unnötige Kauf eines Gaming-Tablets. Und irgendwo in den Top 5 reiht sich nun auch ein, The Cycle: Frontier nicht früher gespielt zu haben als jetzt.

Denn verdammt, das Spiel macht richtig Laune! Ich habe The Cycle schon früher gespielt, als es damals noch Epic-exklusiv war. In meinem Anspieltest war ich sicher, dass The Cycle mit seinem einzigartigen Gameplay jeden überzeugen kann.

Aber 2021 kam es zu einem großen Rework, durch welches The Cycle einen deutlich höheren Wert auf PvE legte. Da ich damals am liebsten im Duo mit einem Freund oder im Trio mit dem Community & Player Support Lead Florian Rohde andere Spieler gejagt habe, passte mir die neue Ausrichtung gar nicht.

Entsprechend enttäuscht war ich, als ich The Cycle 2022 zum ersten Mal getestet habe. Irgendwie war alles zäher, langweiliger. Jetzt habe ich auf der gamescom 2022 mit den Entwicklern gesprochen und das Spiel zur Recherche noch einmal ausprobiert. Zum Glück.

Denn jetzt gehört eine Runde The Cycle zu meinem nahezu allabendlichen Ritual nach der Arbeit. Hier der Ankündigungs-Trailer von The Cycle: Frontier:

Video starten

The Cycle: Vom Pseudo-Battle-Royale zu „Tarkov in Space“

Ein kleiner Exkurs zu dem, was The Cycle früher war:

  • ihr startet Solo oder im Team an zufälligen Positionen am Rand einer riesigen Map
  • wie in einem Battle Royale wird das spielbare Feld mit der Zeit kleiner
  • Ziel ist es, Aufgaben zu erledigen und Loot zu sammeln, um anschließend zu fliehen
  • bestimmte Punkte und Aufgaben locken Spieler an und werden zu „Hotspots“ mit wilden Kämpfen

Im Match selbst ließen sich neue Waffen und Fahrzeuge kaufen für Credits, die man beim Spielen verdient. Dazu Loadouts mit Anzügen, die besondere Eigenschaften hatten, etwa verbesserte Sprünge und solche Dinge. Das sorgte für Dynamik und spannende PvP-Kämpfe.

Heute ist The Cycle: Frontier ein vollkommen anderes Spiel. Es gibt immer noch eine Raumstation, von der aus alle Raubzüge geplant werden und ihr sollt auch immer noch bestimmte Gegenstände vom unwirtlichen Planeten zurückbringen.

Der große Unterschied ist aber, dass deutlich mehr Fokus auf das Looten gelegt wird. Ähnlich wie in Escape from Tarkov geht es darum, besonders seltene oder geforderte Items zu bergen und sicher zurückzubringen.

Zufällige Events, welche die Aufmerksamkeit der Spieler auf sich ziehen und mit großen Belohnungen winken, gibt es nicht mehr – oder noch nicht. Dazu aber später mehr. Im Kern geht es darum, die Ruinen auf Fortuna III zu plündern und Materialien zu looten.

Klingt leicht, ist es nicht. Denn alles und jeder auf diesem gottverlassenen Planeten will euch töten, inklusive des Planeten selbst. Haufenweise NPC-Monster lungern herum, von denen selbst die schwächsten euer Gesicht fressen, wenn ihr nicht aufpasst.

Dazu sind andere Spieler unterwegs, die vielleicht nach den gleichen Ressourcen suchen wie ihr. Da die aber knapp sind, gibt’s Zanke. Und wäre das nicht genug, zieht nach einiger Zeit ein Sturm auf, der die Flucht zeitweilig unmöglich macht. Zeitdruck kommt also als erschwerender Faktor hinzu.

Eine größere Herausforderung, obwohl PvP fast vollständig fehlt

Was The Cycle: Frontier jetzt so spannend macht, ist die Mischung aus dem Tarkov-Gameplay mit einem Sci-Fi-Setting und Elementen aus dem unterschätzten Hardcore-Shooter Hunt: Showdown. Denn eines der wichtigsten Features des Spiels ist der Sound.

Wie in Hunt: Showdown sind Schüsse und sogar Schritte gefühlte Meilen weit zu hören. Kämpft ihr ohne Schalldämpfer gegen Monster, die euch in die Enge treiben, lockt das gerne mal Spieler an, die euch den Rest geben wollen.

Zugleich stampft und klimpert ihr lauter, wenn euer Rucksack schwerer beladen ist und nach einem Sprint muss der Charakter erst einmal hörbar nach Luft schnappen. Als Sahnehaube gibt es verdammte Vögel, die aufschrecken und kreischend euren Standort verraten, wenn ihr vorbeilauft.

So rücksichtslos wie früher kann ich nicht mehr spielen. Wiederbelebungen gibt es auch nicht – wenn ich sterbe, ist alles futsch, was nicht in meiner Sicherheitstasche verwahrt wurde. Und die ist winzig.

Das Gameplay ist deutlich langsamer geworden, weniger rasant, was auf eine andere Weise fesselt. Es ist stets der Nervenkitzel da, dass um die Ecke jemand campen könnte, der mich gehört hat. Je länger ich unterwegs bin, desto größer die Angst, alles zu verlieren.

Diese mich ständig begleitende Paranoia sorgt für einen dauerhaft erhöhten Adrenalinpegel, der in den früheren Versionen von The Cycle nur in Kampfsituationen so intensiv war. Und das Beste: Ein Durchgang dauert meist grob 20-30 Minuten. Ideal für ein paar Runden am Abend.

Für die Skeptiker und Kenner unter euch: die TTK, also die Zeit, die man braucht, um Gegner zu töten, ist relativ hoch. Gute Spieler können selbst einen Hinterhalt mit etwas Glück noch abwenden.

Im Gedächtnis blieb mir besonders, wie ein offenbar erfahrener Spieler mir zugewunken hat, um mir etwas zu geben. Er warf Loot auf den Boden und als ich ihn aufheben wollte, hat er mich direkt mit seinem Messer abgestochen.

Seitdem kenne ich keine Freundschaft mehr in The Cycle. Wer mir vor die Flinte läuft, kriegt eine Ladung Schrot. Ohne Kompromisse. Und der Spielstil gefällt mir sehr viel besser als das vorsichtige Umtänzeln.

Auf der gamescom 2022 sprach ich mit den Entwicklern von The Cycle. Seht hier unsere Highlights von der Messe:

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Entwickler arbeiten aktiv am größten Problem: Cheater

Auch, wenn ich The Cycle mittlerweile wieder richtig feiere, gibt es ein großes Problem, das selbst der Community sauer aufstößt. Die Anzahl an Cheatern ist ein großer Kritikpunkt und selbst ich bin auf mindestens einen Spieler gestoßen, der verdächtig gut wusste, wo ich hocke.

Auf der gamescom 2022 hatte ich die Möglichkeit, mich kurz mit Creative Director Dan Banefelt und Game Designer Armando Gracia zu unterhalten. Dort bestätigten mir die beiden, dass genau dieses Cheater-Problem mit der kommenden Season 2 intensiver angegangen wird:

Wir holen dann jetzt die großen Knarren raus, was Cheater angeht. […] Ich kann nicht darüber reden, welche Software genau wir jetzt einsetzen werden, aus offensichtlichen Gründen. […] Wir sorgen dafür, dass unser Auto-Detect immer zuverlässiger wird. Wir sorgen dafür, dass Auto-Bans zuverlässiger werden, Hardware-Bans und sowas.

Abgesehen davon fangen wir damit an, mit anderen Softwares zusammenzuarbeiten, die speziell darauf ausgelegt sind, das Cheaten für Cheater zur Hölle zu machen. Dass es einfach schwieriger, nerviger wird, weniger belohnend, weniger lukrativ, länger dauert.

Armando Gracia im Interview

Die kommende, neue Map spiele dabei laut Gracia ebenfalls eine große Rolle. Die werfe die größten Belohnungen bisher ab, sei aber nicht sofort verfügbar. Um sie freizuschalten, müsse man erst die Kampagne spielen.

Cheater, die sich neue Accounts erstellen („Burner Accounts“), hätten hier dann nicht so leichtes Spiel und kämen nicht sofort auf die neue Map. Der Kampf gegen die Cheater wäre aber ein andauernder Konflikt, an dem ständig gearbeitet werde.

Zusätzlich zu den Maßnahmen bringt die Zukunft von The Cycle einige neue Features, wie mir die beiden erklärten:

  • Perks kommen ins Spiel, um Spielstile weiter zu verfeinern
  • Events kehren zurück, durch die auf den Maps zufällig etwas passieren kann
  • Eine neue Map kommt, die sich rund um das Thema „Alien-Mystery“ dreht
  • „Quality of Life“-Verbesserungen wie ein Reconnect-Feature und Loadouts
  • Ein neuer Battle Pass mit neuen Cosmetics wird eingeführt

Hier ist der Trailer zu Season 2:

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In Season 3 kommen zudem neue Waffen, zu denen ich aber noch nichts Genaueres erfahren habe. Erst einmal steht am 28. September Season 2 mit den vielen neuen Features an. Die kommt allerdings auch zugleich mit einem Wipe – ein, wie ich finde, zweischneidiges Schwert.

The Cycle löscht in regelmäßigen Abständen den gesamten Fortschritt. Lediglich mit echtem Geld gekaufte Inhalte bleiben dann im Spiel, alles andere muss von 0 an neu erspielt werden. Zum einen sorgt das dafür, dass die Vielspieler nicht jeden gleich über den Haufen ballern. Zum anderen ist aber auch die ganze Arbeit der letzten Monate futsch.

Wie gut ich das finde, weiß ich noch nicht. Für den Augenblick aber finde ich The Cycle: Frontier super und bin froh, dass ich dem Spiel noch einmal eine Chance gegeben habe und kann nur jedem nahelegen, es ebenfalls zu probieren. Spätestens am 28. September müssen selbst die Profis neu anfangen, da lohnt sich ein Blick also auf jeden Fall.

Wer übrigens auf Hardcore-Shooter wie Tarkov – und offenbar The Cycle – steht, sollte sich auch das neue Projekt vom Studio hinter GTFO ansehen:

Das neue Spiel der Payday-Macher setzt voll auf Multiplayer, soll „weniger Hardcore“ werden

Erscheint Call of Duty weiter für PS5? Ja, aber die genaue Wortwahl von Phil Spencer wirft Fragen auf

Die Shooter-Reihe Call of Duty ist eine der größten popkulturellen Marken der Welt. Über Jahre erschien die Reihe auch für die Konsolen von Sony wie PlayStation 4 und PlayStation 5. Mit dem Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft könnte sich das irgendwann ändern. Der Chef von Xbox, Phil Spencer, hat jetzt ein weiteres Erscheinen von CoD für die PS5 garantiert. Aber was sagt Phil Spencer genau?

Welches Statement könnte Spieler auf PS5 beunruhigen?

Der Chef von Xbox gab der Seite “The Verge” am 2. September dieses Statement (via theverge):

Im Januar haben wir mit Sony eine schriftliche Vereinbarung getroffen, die garantiert, dass Call of Duty weiter auf der PlayStation erscheint, mit „Feature und Content“-Gleichheit, für zumindest mehrere weitere Jahre über den aktuellen Sony-Vertrag hinaus. Ein Angebot, das deutlich über die normalen Vereinbarungen in der Gaming-Industrie hinausgeht.

Phil Spencer

Was heißt das? Das Statement heißt:

  • Call of Duty wird auf jeden Fall einige weitere Jahre für PlayStation 5 erscheinen – wahrscheinlich für mindestens 4 weitere Jahre
  • Alle Inhalte, die auf PC und Xbox kommen, wird’s auch auf der PlayStation geben

Die entscheidende Frage ist jedoch: „Wie lange hat Sony jetzt die Garantie, dass neue Spiele von Call of Duty weiter auf PlayStation 5 erscheinen?“

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Das ist Phil Spencer, der Boss der Gaming-Sektion von Microsoft, Xbox.

Was ist an dem Statement schwierig? Phil Spencer bleibt bewusst vage:

  • Weder erklärt er, wie lange die aktuelle Vereinbarung von Sony zu Call of Duty dauert
  • Noch erklärt er, wie lange genau die “Zusatzvereinbarung” von Microsoft das Erscheinen jetzt garantiert

Beide Kern-Informationen des Statements fehlen also und sie fehlen offenbar ganz bewusst. Spencer hätte ja auch sagen können. “Vertraglich ist zugesichert, dass Call of Duty bis 202x weiter für die PlayStation erscheint.”

Die nächsten Jahre wird Call of Duty weiter für PlayStation erscheinen:

Video starten

Wie lange kommt Call of Duty für PS5? Der „aktuelle Vertrag“, den Sony über Cal of Duty hat, soll angeblich noch „mindestens“ über zwei Jahre, also über 2022 und 2023 laufen.  Das berichtete die Seite Bloomberg im Januar 2022 (via bloomberg).

Von Phil Spencer hieß es, der neue Deal sichere „mehrere weitere Jahre zu“, das heißt, es sind mindestens zwei weitere Jahre garantiert: 2024 und 2025.

Wenn man der Logik folgt, dann dürfte Call of Duty also bis mindestens 2025 sicher für die PlayStation 5 erscheinen.

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PS5: Sony kommentiert den Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft – „Call of Duty hat keine Konkurrenz, wird nie welche haben“
von Schuhmann

Warum behält Xbox denn Starfield für sich und gibt Call of Duty an PS5 ab?

Warum ist die Situation so verzwickt? Xbox hat bei dem Kauf von Bethesda im Sommer 2021 beschlossen, dass die großen, neuen Titel von Bethesda wie Starfield und The Elder Scrolls 6 nicht für die PlayStation erscheinen. Der Bethesda-Deal ging aber glatt durch.

Für den Kauf von Activision Blizzard braucht Microsoft die Zustimmung von Aufsichtsbehörden. Sony hat bereits zu bedenken gegeben: Bei der Übernahme gerät Call of Duty in die Hand von Xbox, das könnte zu einem Marktungleichgewicht führen. Denn laut Sony hat Call of Duty keine Konkurrenz und wird auch nie eine haben.

Wenn sich diese Einschätzung von Sony bei den Aufsichtsbehörden durchsetzt, könnten die Behörden den Kauf von Activision Blizzard durch Microsoft verbietet. Dem scheint Phil Spencer mit dem Versprechen entgegenzuwirken, dass Call of Duty für einige weitere Jahre garantiert auf die PlayStation 5 kommt.

Die Gefahr besteht aber, dass Microsoft 2022 nur erlaubt, dass Call of Duty weiter für einige Jahre auf PlayStation 5 erscheint,, um sich die Zustimmung der Aufsichtsbehörden zu sichern, dann aber, sobald die Verträge auslaufen, Call of Duty doch exklusiv für die Xbox und den PC macht.

Der “Haken” bei der Großzügigkeit von Spencer: Xbox könnte den Kauf von Activision Blizzard doch für sich nutzen, indem man Call of Duty dem Xbox Game Pass an Tag 1 hinzufügt:

Xbox ätzt: Sony fürchtet, dass ein neues Call of Duty an Tag 1 kostenlos in den Game Pass kommt und die Dominanz der PS5 zerstört

Quelle(n):
  1. forbes

Pokémon GO: Die besten Angreifer 2022 – Sortiert nach Typ

Die besten Angreifer in Pokémon GO in der Übersicht. Wir zeigen euch die stärksten Pokémon im Spiel mit ihren besten Attacken (Movesets) und sortieren sie nach Typ.

Achtung! Dieser Artikel ist inzwischen veraltet und wird von uns nicht mehr aktualisiert. Unseren neuen Artikel zu den besten Angreifern findet ihr hier:
Die besten Angreifer in Pokémon GO 2023

Starke Angreifer sind wichtig in Pokémon GO, denn dadurch könnt ihr in Raids und Arenen dominieren. Mittlerweile sind Monster aus 8 Generationen im Spiel.

Wir zeigen euch die besten Pokémon von jedem Typ und erklären, was diese Pokémon besonders macht.

So sind wir beim Ranking vorgegangen: Wir haben euch hier nur “normale” Pokémon vorgestellt. Die Liste zeigt keine Crypto- oder Mega-Pokémon. Sie sind in vieler Hinsicht besser, doch deutlich schwerer zu bekommen.

Nutzt die Schnell-Navigation, um direkt zu dem entsprechenden Pokémon-Typ und dessen besten Angreifern zu springen:

[toc]

Typ Kampf

Wir stellen euch nun die besten Kampf-Pokémon vor. Diese könnt ihr effektiv gegen Pokémon von den Typen Normal, Eis, Gestein, Unlicht und Stahl einsetzen. Folgende Pokémon sind die Besten:

PokémonAttacken
LucarioKonter und Aurasphäre
MeistagrifKonter und Wuchtschlag
MachomeiKonter und Wuchtschlag
KapilzKonter und Wuchtschlag
HariyamaKonter und Wuchtschlag
LohgockKonter und Fokusstoß

Lucario

Lucario

Bestes Moveset: Konter und Aurasphäre

Das macht Lucario besonders: Lucario profitiert voll von der Attacke Aurasphäre. Der Angriff ist verdammt stark und macht es dadurch besser als jedes andere Kampf-Pokémon.

Meistagrif

Meistagrif

Bestes Moveset: Konter und Wuchtschlag

Das macht Meistagrif so besonders: Meistagrif überragt alle bisherigen Kampf-Pokémon außer Lucario. Es teilt zum einen mehr Schaden als Machomei aus, zum anderen ist es aber auch standfester im Kampf.

Machomei

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Bestes Moveset: Konter und Wuchtschlag

Das macht Machomei besonders: Machomei galt lange Zeit als eines der wichtigsten Pokémon im Spiel. Kein anderes Pokémon kämpft so gut gegen Heiteira und Relaxo in Arenen wie Machomei. Seine Werte waren allerdings nie die allerbesten. Es gab einfach nur keine wirkliche Konkurrenz.

Kapilz

Bestes Moveset: Konter und Wuchtschlag

Das macht Kapilz so besonders: Das Pokémon beherrscht starke Kampf-Attacken und hat zudem einen soliden Angriffswert. Es steht allerdings nicht höher in der Liste, da es recht fragil ist und schnell besiegt wird.

Hariyama

Bestes Moveset: Konter und Wuchtschlag

Das macht Hariyama so besonders: Das Pokémon hält vor allem viel Schaden im Kampf aus. Im Gegenzug teilt es allerdings nicht ganz so viel Schaden aus, weshalb Hariyama nur auf Platz 5 landet.

Lohgock

Bestes Moveset: Konter und Fokusstoß

Das macht Lohgock so besonders: Lohgock hat an sich starke Werte, allerdings sind die Attacken im Vergleich zu anderen Top-Angreifern nicht ganz so stark. Fokusstoß ist schwächer als Wuchtschlag, weshalb Lohgock nur auf Platz 6 landet.

In unserem Guide zu den 10 besten Kampf-Angreifern findet ihr weitere starke Exemplare.

Unser Video stellt euch die Top-Angreifer in Pokémon GO vor, die ihr in der Sammlung haben solltet. Darunter geht es mit weiteren Angreifer-Kategorien weiter.

Video starten
Pokémon GO: Die stärksten Angreifer aller Typen im Video

Typ Eis

Eis-Pokémon könnt ihr besonders gut gegen Pokémon von Typ Pflanze, Boden, Flug und Drache einsetzen.

PokémonAttacken
MamutelPulverschnee und Lawine
Galar-FlampivianEiszahn und Lawine
SnibunnaEissplitter und Lawine
GlaziolaEisesodem und Lawine
MewtuPsychoklinge und Eisstrahl
RossanaEisesodem und Lawine

Mamutel

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Bestes Moveset: Pulverschnee und Lawine

Das macht Mamutel besonders: Mamutel verursacht den meisten Schaden bei den Eis-Angreifern. Es punktet vor allem durch seine zwei starken Eis-Attacken. Konkurrent Kyurem hat beispielsweise nur eine Lade-Attacke von Typ Eis.

Galar-Flampivian

Galar Flampivivan Pokemon GO

Bestes Moveset: Eiszahn und Lawine

Das macht Galar-Flampivian besonders: Der enorme Angriffswert macht Galar-Flampivian so stark. Es hat dort einen besseren Wert als Mamutel und kann dadurch vor allem als Damage-Dealer punkten. Der Nachteil ist allerdings die Fragilität, weshalb es hinter Mamutel gelistet ist.

Snibunna

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Bestes Moveset: Eissplitter und Lawine

Das macht Snibunna besonders: Snibunna kann man mit Gengar vergleichen. Es teilt großen Schaden aus, wird aber genauso schnell besiegt. Es hilft euch im Team deutlich weiter, doch ihr benötigt viele Tränke, um es zu heilen.

Glaziola

Glaziola Pokemon GO

Bestes Moveset: Eisesodem und Lawine

Das macht Glaziola besonders: Die Evoli-Entwicklung hat einen großen Vorteil: Sie ist für die meisten Spieler leicht zu erhalten. Spätestens nach dem Evoli-Community-Day hat man genügend Bonbons. Zudem hat Glaziola einen hohen Angriffswert.

Mewtu

Bestes Moveset: Psychoklinge und Eisstrahl

Das macht Mewtu besonders: Mewtu ist nicht von Typ Eis, doch profitiert von seinem enormen Angriffswert und der Lade-Attacke Eisstrahl. Dadurch landet es auf Platz 5 und lässt einige klassische Eis-Angreifer hinter sich.

Rossana

Pokémon GO Rossana

Bestes Moveset: Eisesodem und Lawine

Das macht Rossana besonders: Rossana hat einen soliden Angriffswert und starke Attacken, allerdings ist das Pokémon schnell besiegt und gilt eher als Glaskanone.

In unserem Guide zu den 10 besten Eis-Angreifern findet ihr weitere starke Exemplare.

Auf der nächsten Seite geht es mit den besten Angreifern der Typen Psycho und Unlicht weiter.

„500 Millionen €“-Projekt Star Citizen geht wichtigen, internen Schritt, um ein „richtiges MMO“ zu werden – Aber von außen kommt Spott

Das SF-Megaprojekt Star Citizen ist mittlerweile 10 Jahre in Entwicklung. Fans des Spiels freuen sich gerade über ein YouTube-Video, in dem ein Entwickler einen wichtigen, internen Entwicklungs-Schritt hin zum „persistenten Universum“ ankündigt, dem Tag, an dem „alles in Star Citizen zählt“, wie in einem richtigen MMO. Doch von außen gibt es Spott.

Wie viel Geld hat Star Citizen mittlerweile eingenommen? Das SF-Projekt Star Citizen hat im Moment 496,9 Millionen US-Dollar an Einnahmen von 4,06 Millionen “Sternebürgern” generiert. Das sind 499,2 Millionen Euro.

Was ist der wichtige Schritt? In einem 14-minütigen Video erklärt ein Entwickler von Star Citizen, Benoit Beausejour, welchen wichtigen Schritt sein Team gerade geschafft hat:

Der Schritt besteht darin, das „persistente Universum“ von Star Citizen aus einem experimentellen Stadium, an dem nur ein kleines Team arbeitet, in die Hauptentwicklung zu übertragen, sodass das ganze Team daran arbeiten kann.

Es ist also ein interner, wichtiger Entwicklungs-Schritt, der aber für Spieler im Moment noch keine Auswirkungen hat:

  • das persistente Universum rückt näher
  • ein Datum, wann das in die spielbare Version kommt, hat Star Citizen aber noch nicht.

Crowdfunding-MMOs hatten es in der Vergangenheit schwer – Star Citizen will triumphieren:

Video starten

Was ist das persistente Universum? Das „persistente Universum“ sorgt dafür, dass Server in Star Citizen stabil bleiben und jede Handlung, die man dort macht, bleibende Auswirkungen hat.

Der Entwickler erklärt es so:

Das System erlaubt es uns, die ganze Spielwelt beständig zu machen. Wir können sie dann jederzeit wiederherstellen, sodass nichts verloren geht. Die Änderungen, die Spieler herbeiführen, sind bedeutend.

Benoit Beausejour, Turbulent Studios Chief Technical Officer

Für Spieler heiße das:

  • jedes Mal, wenn sie zu einem Server zurückkehren, wird das Spiel im selben Status sein
  • wenn man ein Schiff oder eine Getränkedose irgendwo abstellt, werden sie dort bleiben

Wann wird das im Spiel so sein? Dafür gibt es noch kein genaues Datum. Der Technik-Chef sagt lediglich, dass man einen wichtigen Schritt gegangen ist, diese Technik jetzt in den Haupt-Entwicklungszweig von Star Citizen zu integrieren. Jetzt geht es darum, diesen wichtigen Schritt zu stabilisieren.

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Das Video begeistert die Kern-Fans von Star Citizen.

Fans von Star Citizen sind begeistert von der Ankündigung

Wie wird das von Fans aufgenommen? Das Video wird von den Fans begeistert aufgenommen. Es hat bereits 5.470 Likes bei etwas mehr als 73.000 Aufrufen. Fans loben in den YouTube-Kommentaren, da spreche einer ohne PR-Filter:

  • Das Video sei ein richtiger „Deep Dive“, das Beschriebene ein extrem wichtiger Schritt für die Zukunft
  • Ein Nutzer sagt: „Glückwunsch zur Vereinigung der Entwicklungs-Äste. Das ist ein großer Moment für das Spiel und für das Team“
  • Ein anderer sagt: „Es ist so aufregend zu sehen, dass ihr so hart daran gearbeitet habt und jetzt nimmt es Form an. Macht mit der tollen Arbeit weiter.“
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Wie wird es von außen gesehen? Auf der Seite Massivelyop wird das Video ebenfalls besprochen. Hier ist die Stimmung in den Kommentaren skeptisch bis feindselig (via mop):

  • „Es ist echt eine schöne Sache, dass ihr einige grundlegende technologischen Sachen testet … 10 Jahre, nachdem die Entwicklung begann.“
  • Ein anderer Nutzer ätzt: „Ihr unterstützt ein 500 Millionen US-Dollar-Projekt, das gerade mal so mit 60 FPS auf dem besten System des Markts gespielt werden kann. 10 Jahre in Entwicklung und nur ein Bruchteil des geplanten Contents und der Systeme sind bis jetzt im Spiel.“

Star Citizen kann man wohl nur verstehen, wenn man “drin” ist

Das steckt dahinter: Der Blick auf Star Citizen unterscheidet sich erheblich, ob man „in der Bubble“ oder ob man „außerhalb der Bubble“ ist.

Der Schritt, der im Video beschrieben wird, ist für Insider und die Entwickler selbst unheimlich bedeutend, weil er zeigt: „Es geht voran“.

Für Außenstehende ist so ein Schritt kaum nachvollziehbar, denn das sind interne Entwicklungen, über die in anderen Spielen gar nicht gesprochen wird. Neue Features bekommen Spieler in anderen Games meistens zwei Mal zu sehen: Wenn sie angekündigt werden und wenn sie live gehen. Solche Zwischenschritte werden normalerweise intern gemacht und nicht besprochen.

Außerhalb der Bubble von Star Citizen denken Spieler bei wichtigen Entwicklungs-Schritten an Begriffen wie „Beta-Start“ oder „Release-Datum“. Von sowas will man bei Star Citizen aber nicht mehr reden.

MMORPG Star Citizen spricht über Release-Datum – Fans spotten und stöhnen

Spielerzahlen-Rekord: Über 500.000 zockten Apex Legends auf Steam – Was ist da los?

Apex Legends hat auf Steam einen neuen Rekord bei den Spielerzahlen aufgestellt. Über eine halbe Million Steam-User haben im August 2022 in den Shooter reingeschaut, um die Season 14 und ihre Inhalte zu spielen.

So geht es Apex Legends auf Steam: Am 9. August erlebte Apex Legends einen starken Anstieg der aktiven Spielerzahlen, der in einem neuen Rekord von 510.286 gleichzeitigen Spielern endete (via Steamcharts), satte 100.000 mehr Leute als beim vorherigen Rekord.

Der Spike setzt den Aufwärtstrend fort, den Apex Legends schon seit vielen Monaten bei Steam genießt. Seit 2020 ist die durchschnittliche Zahl der aktiven Spieler pro Monat stetig gestiegen und verzeichnete gesundes Wachstum des Shooters auf Steam.

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Apex Legends startete bei etwas unter 75.000 im November 2020, erreichte im August 230.000 und befindet sich aktuell in den Top 3 meistgespielten Games auf Steam, direkt unter CS:GO und Dota 2. Obwohl der ursprüngliche Spike abgeflacht ist, sind viele bei Apex geblieben.

Auch bei den positiven Reviews gab es einen starken Ausschlag, der Apex Legends bei einer Wertung von “sehr positiv” auf über 500.000 Rezensionen gebracht hat. 85 % davon zeigten mit den Daumen nach oben.

Video starten

Mehr zu Apex Legends gibt es hier:

“Ich mag keine Battle Royale, aber Apex ist sehr ordentlich”

Das ist Season 14: Der Anstieg in Spielerzahlen und positiven Reviews überlappt sich mit dem Start der Season 14 “Hunted” von Apex Legends. Obwohl in der Community vorher eigentlich zu einem Boykott des Spiels aufgerufen wurde, explodierten die Spielerzahlen.

Die neue Season brachte zahlreichen Anpassungen, einen Season-Pass und die neue Legende Vantage als spielbaren Charakter. Auch die Stufenobegrenze von 500 wurde erhöht und Spieler konnten ihren Account weiterleveln.

Nach dem Ausschlag an neuen Reviews zum Release der Season erhielt Apex Legends stetig zwischen etwa 350 und 500 positive Reviews pro Tag bei etwa 70 bis 150 negativen Bewertungen.

apex legends reviews steam season 14

In den positiven Reviews schrieben die Spieler (neben viel Unsinn), dass der Shooter sie überzeugen konnte, obwohl sie eigentlich kein Battle Royale mögen.

  • “Spaßiger FPS. Ich mag keine BRs. Apex ist aber sehr ordentlich.” – deadweird.
  • “Fühlt sich sehr glatt an, wie ein Oldschool-Shooter.” – Souler
  • “[…] Ich kann sagen, dass es mir immer Freude bereitet hat, da stetig an dem Game gearbeitet wird. Es ist definitiv für ein paar Runden zwischendurch geeignet, aber auch als Hauptspiel.” – Zerox

Bei den negativen Kritiken (in denen ebenfalls viel Unsinn steht) wurden zahlreiche Bugs und Crashes kritisiert und es wird der Vergleich zu der besser optimierten Mobile-Version gezogen.

  • “Wenn ihr es schafft, länger als 5 Minuten ohne Crashes zu spielen, dann ist es toll […].” – Hibiscuits
  • “Ich habe das Spiel gemocht, bis ich es eines Tages nicht mehr öffnen konnte. Es crashed beim Starten.” – FrenzyLS
  • “Ich liebe dieses Spiel, aber die Server…” – KryingKat

Während also die negativen Reviews die Probleme von Apex Legends ankreideten, hatten sie dennoch oft einige gute Worte für das Spiel übrig.

Was ist eure Meinung von Apex Legends? Findet ihr, dass der Shooter sich im Laufe der Jahre verbessert hat? Habt ihr die Season 14 vielleicht selbst schon gespielt? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Alle 6 Klassen des MMORPG ESO im Ranking – Von unbeliebt bis beliebt

In dem MMORPG The Elder Scrolls Online gibt es 6 verschiedene Klassen. Wir haben euch gefragt, welche eure liebste Klasse ist. Und ihr habt entschieden! Wir haben hier, auf MeinMMO, ein Ranking der Klassen erstellt.

Wir haben euch am 7. August gefragt, welche eure Leiblingsklasse in ESO ist. Bis zum 2. September um 17.30 Uhr konntet ihr an dieser Umfrage teilnehmen. Insgesamt haben 1.885 unserer Leser abgestimmt und wir haben anhand eurer Stimmen ein Ranking aller Klassen erstellt.

Platz 6 – Der Drachenritter

Was zeichnet den Drachenritter aus? – Der Drachenritter hat viele Feuer- und Gift-Fähigkeiten, von denen einige Schaden über Zeit anrichten. Die Klasse gibt es schon seit Release des MMORPGs und war in den ersten Jahren als einzige Klasse gut als Tank spielbar.

Für den Drachenritter haben die wenigsten von euch gestimmt. Mit 280 von den 1885 Votes konnte er sich nur 14,85 % der Leserstimmen sichern.

Platz 5 – Der Nekromant

Was zeichnet den Nekromanten aus? – Der Nekromant hat mit dem Kapitel Elsweyr einen Fuß in Tamriel gesetzt. Er kann Untote beschwören und Leichname für weitere Fähigkeiten nutzen. Er besitzt eine große Bandbreite an Zaubern und richtet damit viele unterschiedliche Arten von Schaden an. Dazu zählen Seuchen-, Flammen-, Frost-, und Schockschaden.

Der Nekromant erreicht mit nur 2 Stimmen Vorsprung den 5. Platz vor dem Drachenritter. Er konnte nur 282 Votes, also 14,96 % für sich gewinnen.

Platz 4 – Der Hüter

Was zeichnet den Hüter aus? – Der Hüter erschien mit dem Kapitel Morrowind. Er ist damit die erste Klasse, die erst nach Release ihren Weg ins Spiel gefunden hat. Er kann Kreaturen der Natur, wie einen Netch, Schröter und einen Bären herbeirufen.

Auch die Platzierung des Hüters war ein sehr knappes Rennen. Er erreichte nur 287, insgesamt 15,23 %, der Leserstimmen und konnte sich damit nur knapp gegen den Nekromanten durchsetzen.

Platz 3 – Der Zauberer

Was zeichnet den Zauberer aus? – Der Zauberer besitzt viele Blitz-Zauber und kann daedrische Kreaturen im Kampf herbeirufen. Er ist eine beliebte Klasse für Anfänger, da er einen starken Schild und viel Selbstheilung besitzt.

Der Zauberer hat das wirklich knappe Kopfrennen der letzten 4 Plätze gewonnen. 290 Stimmen der Leser gingen an ihn und er errreichte damit einen Anteil von 15,38 % aller Stimmen.

Platz 2 – Die Nachtklinge

Was zeichnet die Nachtklinge aus? – Die Fähigkeiten der Nachtklinge sind an einen Assassinen angelehnt. Sie kann sich unsichtbar machen und richtet großen Schaden mit ihrer exekutiven Fähigkeit Assasinenklinge an.

Die Nachtklinge konnte sich mit 320 Stimmen den 2. Platz sichern. Allerdings hat sie mit insgesamt 16,98 % der Leserstimmen nur einen kurzen Vorsprung vor den nachfolgenden Klassen gehabt.

Platz 1 – Der Templer

Was zeichnet den Templer aus? – Die Fähigkeiten des Templers sind alle in golden gleißendes Licht gehüllt. Er ist eine beliebte Klasse für Heiler. Auch wenn sich inzwischen jede andere Klasse als Heiler anbieten, war er lange Zeit die vorherrschende Wahl für diese Rolle. Er ist einer der 4 Klassen, die es seit Release in ESO gibt.

Der klare Gewinner ist der Templer. Er hat mit einem Anteil von 22,6 % und insgesamt 426 Stimmen den 1. Platz im Rennen gemacht.

Damit ist er mit deutlichem Vorsprung die beliebteste Klasse in ESO nach den Ergebnissen unserer Umfrage.

Habt ihr auch an unserer Umfrage teilgenommen? Seid ihr von dem Ergebnis überrascht oder habt ihr ähnliche Resultate erwartet? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen. Falls ihr nicht an der Umfrage teilgenommen habt, schreibt uns auch gerne noch eure Lieblingsklasse dazu.

In ESO ist nicht nur die Klasse entscheidend für die Fähigkeiten eines Charakters. Die Wahl des Volkes hat auch einen Einfluss, vor allem auf passive Fähigkeiten eures Lieblings. Hier erfahrt ihr, welches Volk sich am besten für welche Rolle in ESO eignet.

Studio-Chef schwärmt von der langen, leidenschaftlichen Arbeit an einem neuen SF-Shooter – Bereut es sofort

Der Chef des neuen Survival-Horror-Shooters Callisto Protocol hat in einem Tweet über extrem lange Arbeitszeiten und Crunch in seinem Studio geschwärmt. Er erntete dafür harsche Kritik von anderen Vertretern der Gaming-Industrie.

Wer ist Glen A. Schofield? Im Game-Development gilt der Gründer des Entwicklers Striking Distance Studios als ein Veteran. Er arbeitete an etwa 50 verschiedenen Spielen aus unterschiedlichen Genres, die von bunten Kinderspielen bis zu schlimmsten Survival-Horror-Games reichen.

Zu den bekanntesten Titeln, an denen Schofield beteiligt war, gehören Legacy of Kain: Soul Reaver, Dead Space und Call of Duty: Black Ops. Im Juni 2019 schloss er sich dem koreanischen Publisher Krafton an als CEO der neu gegründeten Striking Distance Studios, dessen erstes Spiel der Sci-Fi-Shooter The Callisto Protocol werden soll.

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12 bis 15 Stunden am Tag – 6 oder 7 Tage die Woche

Das sagte Schofield: Am 3. August hat Schofield mit einem Post auf seinem Twitter-Account für viel negatives Aufsehen gesorgt. In dem Tweet sprach der CEO über die viele Arbeit und lange Arbeitsstunden, die in sein Spiel fließen:

[…] Wir arbeiten 6 bis 7 Tage die Woche, niemand zwingt uns. Erschöpfung, Müdigkeit, Covid, aber wir arbeiten. Bugs, Glitches, Performance-Fixes, ein letzter Check durch das Audio. 12 bis 15 Stunden pro Tag. Das ist Gaming. Schwere Arbeit. Arbeit während des Mittag- und Abendessens. Ihr macht es, weil ihr es liebt.

Der Post und die Screenshots davon wurden von anderen Größen aus der Gaming-Industrie aufgegriffen und gingen viral. Allerdings teilten andere Entwickler und Journalisten die Begeisterung von Schofield für extrem harte Arbeit nicht.

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“Crunch repräsentiert das Versagen der Leitung”

Das wurde kritisiert: Die Schwärmerei von Schofield wurde als Prahlen über Crunch innerhalb seines Studios aufgefasst. Unter Crunch versteht man extreme Überstunden während der Entwicklung eines Spiels, die zu 65 bis 80 Stunden pro Woche über die Spanne von mehreren Monaten führen können.

Das führt zum Burnout bei Entwicklern und kann auch zu schweren gesundheitlichen Schäden oder sogar Tod führen. Entsprechend wurde Crunch in der Vergangenheit bereits häufig kritisiert.

Der Journalist Jason Schreier kommentierte den Tweet von Schofield und sagte, dass der CEO die Liebe und Leidenschaft fürs Gaming als Waffe gegen seine Mitarbeiter verwendet. Niemand sei gezwungen, aber Leute, die nicht crunchen haben niedrigere Aufstiegschancen.

https://twitter.com/jasonschreier/status/1566069446225133569
“Das ist, warum Leute aus dem Gaming aussteigen.”

Auch andere Journalisten stimmten Schreier zu. Der Journalist Paul Tassi von Forbes schrieb in einem Tweet, dass ihn “Prahlerei über Crunch” bei einem Spiel skeptischer macht.

Imran Khan von Fanbyte Madia bot in einem Tweet sogar an, dass sich Mitarbeiter von Striking Distance Studios anonym bei ihm melden und über die Arbeitskultur bei dem Entwickler reden können.

Auch viele andere Vertreter der Gaming-Industrie hatten keine positiven Worte für den Tweet von Schofield übrig.

  • “Crunch ist unnötig und repräsentiert das Versagen der Leitung.” – Tom Farnsworth, Senior Design Lead von Bungie.
  • “Normalisiert Crunch nicht. Baut keine unrealistischen Zeitpläne auf der “Leidenschaft” eures Teams. Gesunde, funktionierende Teams machen tolle Spiele […]” – Carrie Patel, Game Director und Senior Narrative Design bei Obsidian.
  • “Ich habe Freunde, die wegen Crunch an einem Videospiel ins Krankenhaus gekommen sind […]” – Kolbe Payne, Level Designer bei Crystal Dynamics.

Auch die Bemerkung von Schofield, dass sein Team durch die Covid-Pandemie hindurch gearbeitet hat, wurde hart kritisiert. Es ist allerdings nicht bekannt, ob die Entwickler weiterhin ins Office kommen mussten oder von Zuhause arbeiten durften. Das geht aus dem ursprünglichen Tweet nicht hervor.

So ging es aus: Mittlerweile hat Schofield seinen Tweet gelöscht und ihn mit einer Entschuldigung ersetzt. Er schrieb darin, dass er ursprünglich geschrieben hat, er sei “stolz auf die Mühe und die Stunden, die sein Team investiert hat”. Das sei falsch. Er schätze die Leidenschaft und Kreativität, nicht die vielen Stunden.

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Während ein Teil der User in den Kommentaren die Versöhnung suchten und Schofield viel Erfolg bei seinem Spiel wünschten, waren andere weniger beeindruckt von der Entschuldigung. Sie würde sich gar nicht auf die Kernaussage des ursprünglichen Tweets beziehen.

Entwickler wie Bungie und Grinding Gear Games positionieren sich deutlich gegen den Crunch. Der Chef von Grinding Gears sprach darüber auf reddit:

Path of Exile – Chef über Crunch-Phasen: „Ich will mein Studio nicht so führen!“

Fortnite: Seht die 59 Sekunden auf Twitch, in denen Ninja alles hinschmeißt – Ist das echt oder schauspielert er?

Der Streamer mit den meisten Followern auf Twitch, Tyler „Ninja“ Blevins (31), hat offenbar genug. Während eines laufenden Streams in Fortnite hält er inne, sagt, er kann einfach nicht mehr und bricht alles ab. Beobachter rätseln: Ist das nur Show oder echt? MeinMMO zeigt euch den Twitch-Clip aus Fortnite und fragt nach eurer Meinung.

Das ist die Situation:

  • Der Twitch-Streamer Tyler „Ninja“ Blevins war 2016 noch einer von vielen Shooter-Streamern, die im Mittelfeld von Twitch schwammen. Blevins hatte im Schnitt etwa 1.300 Zuschauer und bekam regelmäßig Wutausbrüche und Flame-Anfälle: Er hatte sich als E-Sport-Profi in Halo einen Namen gemacht und spielte nun angesagte Online-Shooter wie PUBG
  • Ende 2017 kam mit Fortnite aber der Durchbruch von Ninja: Der streamte den knallbunten Shooter von Epic wie ein Irrer und sammelte plötzlich Millionen von Followern. Ninja stieß auf Twitch in neue Dimensionen vor, wurde in Talkshows eingeladen und grinste vom Titelbild eines Sportmagazins. 2018 erreichte er 78.000 Zuschauer im Schnitt und war praktisch ständig online. In dem Jahr riss er 2.767 Stunden in Fortnite ab. Später sagte Ninja: Er habe in dieser Zeit nicht gelebt, war ein Sklave des Streams
  • 2022 ist diese Ruhmeszeit lange her, Ninja ist mittlerweile wieder ein „normaler Streamer“ mit 10.000 Zuschauern im Schnitt, wenn auch einer mit der absurden Anzahl von 18,3 Millionen Followern – auch heute noch sind das Dimensionen, in die kein anderer Streamer je vorgedrungen ist

Die Karriere von Ninja ist untrennbar mit Fortnite verbunden:

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“Ich hab die Schnauze so voll – ich kann nicht mehr”

Das sind die 59 Sekunden, in denen Ninja alles hinwirft:

  • Ninja spielt eine ganz normale Runde Fortnite und hat sich grade einen Kill geholt, sein Duo-Partner, Sypher, fragt ihn irgendwas, aber Ninja reagiert gar nicht mehr
  • Sypher fragt nach: „Ninja?“, aber der Streamer hustet, lacht und sagt: „Ich kann nicht mehr, Kumpel – Ich hab die Schnauze voll“
  • Ninja sagt dann, er hat genug von den Spielern, von allem diesem Zeug. Er braucht eine Pause vom Streaming. Dem Chat sagt er noch, er wisse nicht, wann er wieder auf Sendung kommt. Er muss hier raus. Dann beendet er Fortnite und den Stream, ist einfach weg.
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Ninja wirft offenbar alles hin: Kein Twitch-Partner mehr

Was passierte danach? Ninja hat seitdem nicht mehr gestreamt und seine Social-Media-Kanäle lahmgelegt, indem er das Profil-Bild löschte und seinen Namen durch „User Not Found“ ersetzt.

Außerdem ist er kein Twitch-Partner mehr.

Was steckt dahinter? Es gibt zwei Möglichkeiten:

  • Ninja hatte tatsächlich einen „Burnout“-Moment und hat wirklich alles hingeworfen
  • Er hat diesen „Zusammenbruch“ nur simuliert als PR-Gag, weil er Aufmerksamkeit auf sich lenken möchte, um eine große Ankündigung zu machen

Das Seltsame ist, dass er den Stream mit den Worten „Es kommen große Dinge“ angekündigt hat.

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Zynischer PR-Gag oder ehrlicher Auftritt?

Was spricht für jede Option? Es kommt vor, dass Streamer unter „Burnout“ leiden und sich Pausen gönnen. Die Struktur von Twitch fördert Selbstausbeutung mit der Hatz nach Subscribern, der Angst, abzufallen, und dem ständigen Vergleichen mit Konkurrenten. Das stresst und schlaucht.

Und dass Ninja die Schnauze voll hat, Fortnite zu spielen, ist plausibel:

  • Ninja hat die letzten 180 Tage 471 Stunden das Game Fortnite auf Twitch gespielt – fast nichts anderes. Das ist zwar viel weniger Zeit, als er zu seiner Hochzeit abgerissen hat, aber er ist wieder ein typischer “Ein Spiel”-Streamer geworden
  • Vor dem letzten halben Jahr hatte Ninja hingegeben ausgiebig League of Legends, Apex Legends oder Final Fantasy XI gespielt – das hat er mittlerweile alles aufgegeben und sich wieder voll Fortnite gewidmet
  • Das könnte schon dafür sprechen, dass er Fortnite einfach nicht mehr erträgt
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Dass Ninja eine Pause braucht, ist also plausibel. Normalerweise kündigen Streamer solche Pausen aber „leise“ auf Twitter an und nicht während eines Streams.

Zudem kam Ninja etwa vor 2 Jahren zurück zu Twitch, nach seinem Ausflug auf Mixer. „2 Jahre“ sind auch die typische Dauer eines Twitch-Vertrags.

Es wäre also gut möglich, dass der Exklusiv-Vertrag von Twitch mit Ninja ausgelaufen ist und er jetzt einen erneuten Wechsel ankündigt.

Wie siehst du das? Wir haben auf MeinMMO eine Umfrage erstellt, wo ihr eure Meinung zu der Situation abgeben könnt. Ihr habt bei der Umfrage eine Stimme.

Diese Umfrage ist geschlossen.

Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare. War die Situation gespielt oder denkt ihr, dass Ninja wirklich völlig ausgebrannt ist?

Tatsächlich ist “Streamer-Burnout” weitverbreitet. Es wäre schon zynisch, wenn Ninja dieses reale Problem hier simuliert, um sich Aufmerksamkeit zu holen:

Twitch frisst seine Kinder – Ein deutscher Streamer sagt „Mich macht das kaputt“

Mehrere neue MMORPGs starten Beta-Tests im September

Diese Woche gab es wieder viele Neuigkeiten in der Welt der MMORPGs. Vor allem bei den Spielen in Entwicklung hat sich viel getan und einige Betas und Alphas stehen im September 2022 an. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Die Highlights der Woche:

Der Aufreger der Woche: Das MMORPG Bless Unleashed kam 2020 raus und startete erfolgreich. Nun schaltet die PS4- und Xbox-One-Version schon wieder die Server ab.

Die Diskussion der Woche: Der Chef von Final Fantasy XIV sagt, dass Spieler den neuen Content langsam spielen sollen – Endet genauso wie ihr denkt.

Hier seht ihr den Trailer zum neuen Update in New World:

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Ein genialer Trick spart euch 40 € in Lost Ark und zahllose Spieletests starten im September

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

  • Mortal Online 2 bringt im neuesten Update viele Features und neue Points of Interest, außerdem gibt es Bugfixes spendiert (via massivelyop).
  • Dungeons and Dragons Online bringt neue Klassen-Archetypen und ebenfalls einige neue Features (via massivelyop).
  • Maplestory 2 kündigt an, dass sie ihre Server in China noch dieses Jahr schließen müssen (via massivelyop).
  • ArcheAge Unchained bringt am 15. September Fresh-Start-Server ohne Timegates (via mmorpg.com).

Nicht nur Mad World startete eine Beta:

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Was passierte bei den MMORPGs in Entwicklung?

  • Das Sandbox-MMORPG Embers Adrift erklärt in einem neuen Video in nur einer Minute, was das Spiel ausmacht. Außerdem wird es am 16. September eine offene Beta für das Spiel geben (via massivelyop).
  • Das Minecraft-MMORPG Wynncraft startet ebenfalls eine letzte Beta vor dem Launch (via massivelyop).
  • The Wagadu Chronicles ist noch nicht bei der Beta, startet aber eine 2. Alpha noch im September (via mmorpg.com).
  • Am 12. September startet das umstrittene MMORPG DreamWorld in den Early Access auf Steam (via mmorpg.com).
  • Phantasy Star Online 2: New Genesis war bereits für PC und Xbox erfolgreich, nun startete es auch für die PS4.
  • Auch Fractured Online könnt ihr kurz vorm Release am 15. September kostenlos spielen. Dazu gab es einen neuen Trailer mit Musik von Lara Loft.
  • Das Kickstarter-Indie-MMORPG Genfanad kommt am 27. September auf Steam raus und ist dann für alle spielbar (via massivelyop).
  • Das bunte 2,5D-MMORPG Cinderstone Online startete ebenfalls eine neue Beta (via mmorpg.com).

Das sind die News dieser Woche im Überblick. Was ist euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst noch etwas Cooles erlebt? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

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