Hacker verbreiten angeblich „offizielle“ Nvidia-Treiber mit Trojanern – So schützt ihr euch

Hacker verbreiten angeblich  „offizielle“ Nvidia-Treiber mit Trojanern – So schützt ihr euch

Bei einer großen Hacking-Attacke auf Nvidia sind viele Daten in die Hände von Hackern gelangt. Darunter auch bestimmte Zertifikate, die auch für etliche User zu einem Problem werden könnten. MeinMMO erklärt euch, was dahinter steckt, und wo ihr aufpassen müsst.

Was ist das für ein Hack? Nvidia wurde vor ein paar Tagen Opfer eines Ransomware-Angriffs. Laut Angaben der Gruppe sollen dabei Daten von mehr als 1 TB von den Servern von Nvidia gestohlen worden sein. Dabei etwa Informationen zu den neuen Grafikkarten und auch andere Geschäftsgeheimnisse gestohlen worden sein.

Bei dem Hack sollen auch Code-Signaturen in die Hände der Hacker gelangt sein. Damit könnten diese Personen bösartige Software bestücken, um diese Software ahnungslosen Usern unterzuschieben.

Bösartige Software könnte bald mit Nvidia-Signaturen kommen

Was sind das für Signaturen? Entwickler verpassen ihrer Software ein Zertifikat, um diese grundsätzlich sicherer zu machen. Wollt ihr etwa einen Treiber oder andere wichtige Software installieren, dann setzt Windows ein Zertifikat voraus. Ist das Zertifikat nicht vorhanden, verweigert Windows die Installation bzw. öffnet die Datei gar nicht erst.

Das ist jetzt das Problem: Die Hacker haben nun dank des Hacks die Möglichkeit, Software mit Nvidia-Zertifikat zu bestücken. Windows akzeptiert das Zertifikat und hinterfragt nicht, woher die Software stammen könnte. Laut Techpowerup soll bereits Software mit dem gefälschten Zertifikat im Umlauf sein (via techpowerup.com).

Auf diese Weise können die Hacker etwa Zugriff auf Computer bekommen, ohne dass es die User überhaupt merken. Diese Trojaner, die euch aus der Ferne ärgern können, nennt man auch Remote Access Trojaner (RATs).

Darum solltet ihr vorsichtig sein: Ihr könntet also in Zukunft auch gefälschte Nvidia-Software im Internet finden. Solltet ihr also schnell nach der passenden Software suchen oder ein User bietet euch angeblich schnell den passenden Download-Link, dann solltet ihr vorsichtig sein und sowas immer hinterfragen, wenn ihr das nicht ohnehin schon getan habt. Denn der beste Schutz im Internet ist der gesunde Menschenverstand.

Nutzt das automatische Update von GeForce Experience

So schützt ihr euch am besten: Am besten könnt ihr euch schützen, indem ihr die Updates für eure Nvidia-Software direkt über das hauseigene Tool „GeForce Experience“ herunterladet.

„Geforce Experience“ wird zusammen mit dem Grafiktreiber installiert, außer ihr habt das Tool eigenhändig deinstalliert. Das Tool könnt ihr etwa dazu nutzen, die Leistung eures System für eure Spiele anzupassen.

Daneben bietet euch „GeForce Experience“ aber noch die Möglichkeit, eure Treiber-Software automatisch zu updaten. Dafür wechselt ihr auf den Reiter „Treiber“ und hier auf den Button „Nach Updates suchen“. Gibt es neue Software für eure Grafikkarte, dann wird sie automatisch heruntergeladen.

Das passiert, wenn ihr nicht aufpasst: Was passieren kann, wenn ihr angebliche Software aus dem Internet nutzt, könnt ihr ebenfalls auf MeinMMO nachlesen: Denn hier hatten Miner versucht, die Mining-Sperre der Nvidia-Grafikkarten zu umgehen. Doch stattdessen hatten sich die Miner bösartige Software auf ihrem System installiert:

Mit einem Trick wollen Miner mehr Geld verdienen, stattdessen bekommen sie fiese Schadsoftware

Quelle(n): techpowerup.com
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Todesklinge

Software sollte man immer nur direkt vom Hersteller beziehen, niemals von fremden Seiten!

Um herauszufinden ob die Hersteller Webseite richtig ist, dass Unternehmen vorher bei Wikipedia suchen und mit der Antwort in der Suchmaschine abgleichen.

So geht man eine doppelte Kontrolle ein.
Es gibt auch unseriöse Webseiten die sich als die offizielle tarnen.

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