Twitch-Streamerin veröffentlicht genaue Zahlen, wieviel Geld sie mit OnlyFans verdient hat – Andere warnen davor

Twitch-Streamerin veröffentlicht genaue Zahlen, wieviel Geld sie mit OnlyFans verdient hat – Andere warnen davor

Die Twitch-Streamerin Kaitlyn „Amouranth“ Siragusa hat jetzt genaue Zahlen über ihre Einnahmen bei der Plattform „OnlyFans“ veröffentlicht: Es sind über 33 Millionen US-Dollar, damit gehört sie zu den erfolgreichsten 0,01 % Prozent der Plattform. Aber andere Frauen, die auf OnlyFans erfolgreich sind, warnen: Für sie sei OnlyFans nicht mal annährend so profitabel. Und auch sie gehören zur Spitze der Plattform.

Wie viel Geld hat Amouranth auf Onlyfans verdient? Am 8. Juli veröffentlichte Amouranth einen Post auf Twitter:

  • Insgesamt hat sie auf Onlyfans 33.760.282 $ und 49 Cent vor Steuern verdient. Das sind etwas mehr als 33 Millionen Euro.
  • Nach Steuern sind es noch 27.006.617 $ und 98 Cent. Genug, um sich Blizzard-Aktien zu holen und sich für die Rückkehr nackter Frauen in WoW zu engagieren.
  • Amouranth zeigt die Monate von Juli 2022 bis Oktober 2021, dort nimmt sie konstant zwischen 1,4 Millionen und 1,6 Millionen US-Dollar monatlich ein. Es gibt kaum Schwankungen (via twitter).

Auch wenn Amouranth sehr vorsichtig ist, manchmal wird auch sie von Twitch gebannt:

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Womit hat sie so viel Geld verdient? Amouranth fährt ein zweigleisiges Geschäftsmodell:

  • Auf Twitch, Twitter und Instagram zeigt sie sich freizügig, aber innerhalb der Regeln der Plattform: Sie präsentiert sich in Unterwäsche, räkelt sich in Badewannen und kokettiert mit ihrer Sexualität. Auf Twitch leckt sie etwa Mikrofone ab, flüstert in ASMR-Streams oder schreibt sich Namen von Abonnenten auf die Haut. Damit ist sie zur erfolgreichsten Streamerin auf Twitch geworden.
  • Sie macht Zuschauer auf diese Weise mit ihren „kostenlosen Inhalten“ auf sich aufmerksam. Über OnlyFans verwandelt sie diese Zuschauer in zahlende Kunden
  • Auf OnlyFans bietet Amouranth sexuell eindeutige Inhalte, wie Nacktfotos oder private Shows, gegen Gebühren an.
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Amouranth betont die Wichtigkeit des Teams, das sie aufgebaut hat, bei ihren Einnahmen.

Seit Amouranth ein Team hat, verdient sie richtig Geld auf OnlyFans

Das sagt sie zu den Zahlen: Auch wenn Amouranth häufig mit ihrer Sexualität kokettiert, geht es in ihren Tweets immer um Unternehmerschaft und Selbst-Motivation.

Erneut betont sie, wie stolz sie darauf ist, was sie erreicht hat und wie hart und ausdauernd sie dafür arbeiten musste.

Der wichtigste Karriere-Schritt war für sie offenbar, nicht mehr alles alleine zu machen wie am Anfang ihrer Karriere. Sie bezog bewusst Mitarbeiter in ihre Projekte mit ein. Seit andere Menschen von ihr abhängig sind, motiviere sie das noch mehr, zu arbeiten und „zu grinden“, wie sie das nennt.

Für sie war der Schritt aus ihrer Komfort-Zone hinaus, offenbar so schwierig und wichtig, dass sie auch andere immer wieder auffordert, es ihr gleichzutun:

Manche Leute träumen nur und versuchen die Erfüllung der Träume auf diese Art wahr werden zu lassen, während andere aufwachen und hart an der Erfüllung ihrer Träume arbeiten.

Schaut euch um und fragt nach Hilfe, wenn ihr sie braucht. Geht aus Eurer Wohlfühl-Zone raus, in eure Wachstumszone.

Wie man von Amouranth weiß, hat sie angefangen, diese hohen Summen an Geld zu verdienen, als sie begann ein eigenes Team aufzubauen, und ihre sexuellen Inhalte professionell zu vermarkten.

Das war für sie offenbar auch deshalb so ein wichtiger Schritt, weil sie als Kind eher isoliert aufgewachsen ist. Sie hatte nur wenig Freunde ihre Eltern hätten viel gearbeitet. Sie habe sich aus der Einsamkeit in Kostüme, Videospiele und Fantasie-Welten geflüchtet, wie sie einmal erzählte.

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Andere erfolgreiche Frauen auf OnlyFans verdienen nicht mal im Ansatz so viel

So wird das diskutiert: Es gibt viele Kommentare auf Twitter, die von der reinen Summe beeindruckt sind. Der Twitch-Streamer Esfand haut Amouranth etwa um Geld an, er wolle zur TwitchCon nach Europa fliegen.

Andere geben zu bedenken, dass Amouranth ihr Geld damit verdiene, ihren Körper zur Schau zu stellen und dass es eine „leichte Art“ sei, Geld zu verdienen. Amouranth wird von einigen heftig angegriffen, sie profitiere nur von „verzweifelten Gamern“ – bald hätten die aber wegen der Rezession kein Geld mehr, dann wären die fetten Zeit auch für Amouranth vorbei.

Andere sagen: Sie würden ja auch an der Erfüllung ihrer Träume arbeiten, aber kämen einfach nicht voran. Offenbar fehle ihnen das Glück, das Amouranth gepachtet habe.

amouranth-hund
Amouranth sagt, der Tod ihres Hundes Viego motiviere sie heute, so hart zu arbeiten, um später mehr Tiere retten zu können.

Einen Beitrag gibt es von einer anderen Nutzerin von OnlyFans: Sie sagt, sie sei in den Top 0,45 % von Onlyfans und verdiene nicht annährend so viel wie Amouranth. Onlyfans sei zwar eine gute Plattform, aber man müsse wirklich darüber nachdenken, bevor man sich darauf einlasse, weil man nichts zurücknehme könne, was man dort veröffentlicht hat.

Um es ein bisschen böse zusammenzufassen:

  • Einige Männer, die die Zahlen sehen, sagen: „Wäre ich nur eine Frau“ oder „Frauen haben es leichter“
  • Frauen, die diese Zahlen sehen, sagen aber: „Meine Einnahmen sehen ganz anders aus, egal, was ich mache“ oder „Es ist viel zu schwer, auch nur annäherend dorthin zu kommen“

Einige Content-Creators sagen, für sie sei es unheimlich belastend, ihren OnlyFans-Kanal regelmäßig zu befeuern. Sie könnten das nicht durchgehend, sondern brauchten immer wieder längere Pausen, was ihre Karriere stark zurückwerfe.

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Es ist offenbar gar nicht so leicht ein E-Girl zu sein.

Auch für Amouranth werden die Zeiten von 1,5 Millionen US-Dollar im Monat bald enden. Sie sagt, sie weiß, dass sie das nicht ewig mitmachen kann und plant eine komplette Umstellung ihrer Inhalte.

Laut Amouranth seien die letzten Monate ein reiner Grind gewesen, die freien Zuschauer zu Kunden zu konverierten. Offenbar hat sie trotz allen Geldes davon langsam genug.

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Kreylem

Die Frau hat die Taschen voll mit Geld und kann das Leben genießen…da würde ich mal sagen das Sie alles richtig macht.

Denis Freitag

Geld ist nicht alles. In einem Moment bist du Multimillionär und morgen hast du Diagnose Krebs im Endstadium, da bringt dir alles Geld der Welt nichts.

Das wichtigste ist gesund zu sein aber das vergisst der Mensch bei der Gier nach Geld meist 🙂

dEEkAy2k9

Wenn schon Krebs dann bitte mit Taschen voll Geld…

Flonki

Wenn es funktioniert. Es sei ihr gegönnt.. Alles weitere wäre nur mimimi und Neid

Denis Freitag

Ich finde sie zb so uninteressant bei Twitch, dass mir egal ist was die macht.

Wer für Onlyfans Geld ausgibt bitte, gibt so am Rande alle Leaks zu jeder Streamerin und unter uns, die sehen nackt alle same aus, boring…

Generell ist mir auch egal was jeder Streamer verdient. Fakt ist die Leute sollen auch Steuern gemessen an ihren Donation zahlen und nicht schön am Fiskus vorbei. Ich muss als sehr gut Verdiener auch dick zahlen. Und wenn Streamer 100de k machen dann bitte auch daran bemessen und 25 % Vermögenssteuer nach einem Jahr.

Ansonsten bin ich der Auffassung jeder wie er mag mit dem er möchte, aber bitte auch daran gemessen am System beteiligen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Denis Freitag
TiDAL

krank sind vor allem die, welche für sowas geld ausgeben.

Don77

Einfach nur krank diese Summen im Vergleich zu einen normalen Malocher, kann mir keiner sagen das man nicht wenigstens bisschen neid empfindet, ich jedenfalls habe ernorm extremen Neid und auch Hass, das diese Welt so ungerecht ist. Immer wieder wenn ich sowas lese in allen Bereichen, Sport, Schauspiel, Manager usw. Die Löhne von ganz oben bis nach ganz unten sind einfach viel zu heftig

Kell of Titanium

Also dazu kann man ja erstmal nur sagen good for her. Meine sie ist halt effektiv ein Phänomen der Neuzeit und ganz ehrlich lasst sie doch posten was sie will – Männer und Frauen scheinen dies ja so zu unterstützen das der Rubel wortwörtlich rollt.

Millerntorian

„Kinder, wie die Zeit vergeht“

Hat man früher verschämt ein paar Münzen in den Automaten geworfen, um zeitlich eng getaktet mehr oder minder ansehnliche Tanzeinlagen unbekleideter Damen zu „bewundern“ (tja, ich komm halt vom Kiez), so findet man sich heute in der Riege der „Donators“ wieder. Die Intention ist schon ewig das Gleiche, aber um Nina Hagen zu zitieren, gilt heutzutage: Alles so schön bunt hier!“ btw., ein Gutes hat es ja; niemand muss mehr verschämt zum Kleenexspender greifen, der an der Wand hing. Das geht nun alles bequem vom heimischen Sofa o.Ä. aus… 😉

Aber warum auch nicht; sex sells gilt, seit der Mensch sich von den Resten der Ursuppe befreit hat. Stichwort das älteste Gewerbe der Welt? Angebot und Nachfrage. Und es wird immer clevere Menschen geben, die mit den Wünschen und Bedürfnissen anderer ihren Schnitt machen. Oder will mir beispielsweise jemand ernsthaft weismachen, dass die Twitch-/YT Abonnenten einer Adriana Chechik lediglich des gestreamten Contents wegen da sind? Na klar! Oder wohl eher, weil sie doch eher ein bekanntes…äh…Gesicht des „Andere mal liebevoll betüddeln-Business“ ist? btw., die ist augenscheinlich auch ziemlich geschäftstüchtig und clever.

Aber hey, oftmals, wie es bei so vielen Menschen ist, die sich in diesem Lichte der Öffentlichkeit sonnen, es gibt eine oft schon körperlich bedingte relativ überschaubare Halbwertszeit. Warum also nicht bis dahin clever wirtschaften und so einen mehr als breiten Grundstock für das spätere Leben schaffen? Ich zücke den Hut vor diesem Riecher für das Geschäft.

Und wenn ich a) nicht ein Typ wäre, b) beim Ablecken von Mikrofonen höchstens einen Lachanfall bekomme, statt ein wohliges Seufzen von mir zu geben und c) ich unsicher bin, ob mein Wohnzimmerboden statischen Berechnungen nach für gefüllte Planschbecken ausgelegt ist, muss ich wohl einfach weiter Lotto spielen, um diesen finanziellen Erfolg zu haben.

Ergo, statt puritanischer Wertvorstellungen über andere Menschen, welche man oftmals im Netz liest, einfach mal leben und leben lassen.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Millerntorian
Corbenian

Bester Kommentar hier. Danke dafür!

lrxg

Rechne ich jetzt richtig, dass sie nur ca. 20% Steuern auf so einen Verdienst abdrückt? Sie hat anscheinend gute Berater.

Todesklinge

Schön zu lesen das Sexualität nicht andauernd verteufelt wird!
Sexualität wird allgemein viel zu streng behandelt, obwohl Gewalt das schlimmere von beidem ist. Seltsamerweise wird das letztere viel leichter und härter zugänglich gemacht.

Die Streamerin ist sehr intelligent und das respektiere ich sehr. Man soll immer seine ganzen Möglichkeiten nutzen!

Bitte schreibt doch mal mehr positives über Sexualität, davon gibt es viel zu wenig!

All Might

Only Fans ist cool. Das ist ein kribbelndes Erlebnis wie wenn man in die FSK 18 Abteilung der Videothek ging. Manche bezahlen halt für ihren Schuss noch.
Es ist für jeden Geschmack auch was dabei, ein bisschen wie eine virtuelle Freundin das kann man auf jeden fall einfach so nebenbei laufen lassen um sich mal was zu gönnen. Ist in etwa so teuer wie ne Tafel Schokolade und erzielt den selben Effekt an Endorphin Ausschüttung. Ausserdem gehen die Mädchen gerne auf Wünsche ein, zu mal die höchsten Donater da nat. das sagen haben aber man fühlt sich trotzdem als Teil einer Community. Ne komische Community aber lustig ist aufjedenfall

Furi

Hat die Gute denn langsam nicht genug Kohle zusammen, um sich endlich um ihre Tiere zu kümmern?

Bodicore

Da fragt man sich auch warum sie eine Tankstelle und kein Tierheim gekauft hat.

T.M.P.

Warte, die Kommentare sind freigeschaltet?
Was schreib ich denn jetzt mal? 😈

Ah, ich habs.
Ich bin für eine 50% Männerquote auf OnlyFans, im Sinne der Gleichberechtigung.
Dafür wäre ich auch bereit 33 Millionen Dollar anzunehmen. Als Special Feature würde ich sogar meine angeleckten Mikrophone versteigern, um damit eine Stiftung für durstige Lamas ins Leben zu rufen. Naja, falls Twitch da nicht irgendwelche Vorrechte besitzt.

Falls OnlyFans Interesse hat mich zu supporten, meinMMO hat meine E-mail.
Ich würde mich freuen von Ihnen zu hören.

PS: Die Kaugummis für die gewisse Portion extra Sabber stelle ich.
PPS: Verratet das alles nicht meiner Omi!

McPhil

Die Kommentare sind nur zu wenn Frau was böses gemacht hat. Wenn Mann was böses gemacht hat, sind die Kommentare zu 50% offen.
Hier geht’s ja nur um OnlyFans.

T.M.P.

Ich kann mir vorstellen, dass die Entscheidung da nicht immer leicht fällt.
Bei dem Thema war ich halt ehrlich überrascht, dass die Kommentare am Sonntagabend offen sind. Aber anscheinend machst du ja Uberstunden.^^

Sleeping-Ex

Wer seine Arbeit liebt geht auch mal den Meile extra.

Harry Dresden

Das ist die typische Antwort.
Fakt ist, dass sie damit viel Geld verdient, andere nicht. Also liegts nicht nur am hübschen Aussehen. Das Mädchen scheint ziemlich geschäftstüchtig zu sein.

Du musst Frauen, die mit Ihrere Sexualität selbstbestimmt viel Geld verdienen, nicht ins Lächerliche ziehen.
Bekommt sie Geld von (vorwiegend) Männern, die Erotik-Inhalte konsumieren wollen? Klar. Aber über Only-Fans kann SIE entscheiden, was sie macht, nicht anderere. Selbstbestimmung in dem Business ist durchaus ein Vorteil. Aber natürlich ist das – wie alles, wenn man davon längerfristig leben will – harte Arbeit.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Harry Dresden
T.M.P.

Das ist die typische Antwort.

Hmm, da es ein offensichtlicher Trollpost sein soll kann das gut sein. =)

Fakt ist, dass sie damit viel Geld verdient, andere nicht. Also liegts nicht nur am hübschen Aussehen. Das Mädchen scheint ziemlich geschäftstüchtig zu sein.

Die Wahrheit ist doch, sie ist ziemlich beliebig austauschbar. Der Unterschied ist der Hype.
Eine ähnliche Facette wären Boygroups und kreischende Teenies. „Nimm mich jetzt, Justin! Warte, ist Justin noch in?.. Nimm mich jetzt, Robbie!!“

Du musst Frauen, die mit Ihrere Sexualität selbstbestimmt viel Geld verdienen, nicht ins Lächerliche ziehen.

Ich ziehe ins Lächerliche das einzelne Personen mehr in einem Monat verdienen als wirklich schwer arbeitende Leute in ihrem ganzen Leben.

Klar. Aber über Only-Fans kann SIE entscheiden, was sie macht, nicht anderere.

Womit ich kein Problem habe, mit der Werbung auf Twitch und in den für Kinder zugänglichen Medien allerdings schon. Wobei „entscheiden“ da auch Definitionssache ist, denn gemacht wird für gewöhnlich das was auch Geld bringt.

Selbstbestimmung in dem Business ist durchaus ein Vorteil.

Selbstbestimmung ist eigentlich immer ein Vorteil.

Aber natürlich ist das – wie alles, wenn man davon längerfristig leben will – harte Arbeit.

Gewagte These.

Harry Dresden

Hmm, da es ein offensichtlicher Trollpost sein soll kann das gut sein. =)

Von meiner Seite war es kein Trollpost. Wenn Dein Post eine war, hab ichs falsch verstanden.

Die Wahrheit ist doch, sie ist ziemlich beliebig austauschbar. Der Unterschied ist der Hype.

Eine ähnliche Facette wären Boygroups und kreischende Teenies. „Nimm mich jetzt, Justin! Warte, ist Justin noch in?.. Nimm mich jetzt, Robbie!!“

Der Unterschied hier ist, dass sie nicht nur gecastet wurde und die Produzenten die ganze Arbeit gemacht haben. Sie hat Leute eingestellt, macht > 1 Million Umsatz im Monat und hat durchaus einen Plan, wie sie Interessenten zu zahlenden Kunden wandelt. Das nennt sich übrigens Unternehmertum und das kann nicht jeder…
Du kommst mit Glück durchaus mal an die Spitze, bleibst aber nicht lange da, wenn du dich nur auf dein Glück verlässt.

Ich ziehe ins Lächerliche das einzelne Personen mehr in einem Monat verdienen als wirklich schwer arbeitende Leute in ihrem ganzen Leben.

Dann hoffe ich, dass Du die selbe Kritik auch bei Bundesligaspielern, Schauspielern und allen erfolgreichen Musikern anbringst. Und nicht nur bei gut aussehenden weiblichen Streamerinnen. Sonst ist es ziemlich heuchlerisch von Dir.

Nachtrag: Wenn ich den Satz von Dir so lese, kann man das natürlich auch auf Unternehmer, Geschäftsführer großer Firmen ausweiten. Die arbeiten aber im Normalfall extrem viel. BTW: Du weißt auch nicht, wieviele Stunden in der Woche sie arbeitet. Ich denke aber mal, deutlich mehr als 40.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Harry Dresden
T.M.P.

War vielleicht wirklich etwas missverständlich, vor allem wegen der Männerquote. Aber wie bitte sollte ich ohne Männerquote Millionen Fans auf OnlyFans bekommen? Ich seh da keinen anderen Weg.^^
Naja, und ich dachte das Troll-Icon hilft.

Dann hoffe ich, dass Du die selbe Kritik auch bei Bundesligaspielern, Schauspielern und allen erfolgreichen Musikern anbringst. Und nicht nur bei gut aussehenden weiblichen Streamerinnen.

Definitiv. Mach ich eigentlich ständig.^^
In so vielen Bereichen wird übermässig gehyped. 10 Leute verdienen Millionen, und 10.000, die exakt das Gleiche machen, verdienen kaum genug zum leben. Sieht man ja auch bei Twitch.

Zum Thema „Sex sells / Verhaftet ihn, er hat mir auf den Busen geglotzt / Kinderschutz“ könnte man natürlich auch eine Menge diskutieren, aber erfahrungsgemäss sprengt das hier den Rahmen.

Harry Dresden

Dann sorry, hab gedacht, Du meinst das ernst 🙂

Ja, Verdienst ist nicht immer fair verteilt. Manchmal sieht man aber nicht (oder will es nicht sehen), was dahinter steckt. Unternehmer gehen halt auch ins Risiko. Und bei Streamern ists halt auch nicht nur: „Kamera anschalten, Blödsinn reden und Millionär werden“. Oft ist es nicht nur das Quentchen Glück, sondern auch Durchhaltevermögen und Geschäftssinn, dass die 10 von den 10.000 unterscheidet.

Was mich an solchen Diskussionen immer nervt (ich meine jetzt nicht Dich!), ist dass wir in Deutschland eine extreme Neid-Diskussion haben. Man freut sich nicht über den Erfolg anderer (und hofft, ähnlich erfolgreich zu werden), sondern macht den Erfolg madig a la: die habens ja eh nicht verdient. Hatten nur Glück, …

T.M.P.

Ich weiss nicht ob das speziell für Deutschland gilt, ich glaub das betrifft uns alle.^^ Neid ist ein tief verwurzelter Trieb, jeder will besser sein als sein Umfeld. Ich würde behaupten es ist ein Grundgesetz der Natur.^^
Klar sollte man als Mensch sowas im Griff haben und Leuten auch mal was gönnen. Das ändert aber nichts daran, dass diese Neider manchmal auch recht haben. Was wirklich stimmt sieht man halt nicht immer.
Du behauptest zum Beispiel Amouranth arbeitet weit über 40 Stunden die Woche.
Ich würde behaupten sie hat so ziemlich alle Arbeit an Mitarbeiter weitergegeben.
Sie ist das Gesicht der Firma, ist Darstellerin in den Videos und segnet die grossen Entscheidungen ab, die andere ausgearbeitet haben. Das wars.
Und, das hier wird einige traurig machen aber: Sie wird 100%ig auch wen haben der ihre Chatnachrichten beantwortet, das ist gang und gäbe in diesem Gewerbe.

Tja, wer hat nun recht? Wir wissen es nicht.^^

Harry Dresden

Du behauptest zum Beispiel Amouranth arbeitet weit über 40 Stunden die Woche.

Ich würde behaupten sie hat so ziemlich alle Arbeit an Mitarbeiter weitergegeben.

Das eine schließt das andere nicht aus. Mitarbeiter müssen auch koordiniert werden. Delegieren ist nicht so einfach, wie man sich das manchmal denkt. Führungskräfte haben eine ganz andere Art von Arbeit und den damit verbundenen Stress. Vor allem, wenn es das eigene Geld ist, das man riskiert.

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