„Verliert jegliche Bedeutung“ – Spieler kritisieren die wichtigsten Zahlen in Diablo 4

hohe schadenszahlen in diablo 4 titelbild

In Diablo 4 seht ihr anhand von Zahlen, wie viel Schaden ihr so austeilt. In manchen Fällen sind diese Werte jedoch so hoch, dass sie sich für einige Spieler nicht mehr gut anfühlen.

Welche Zahlen geraten außer Kontrolle? Manche Builds sind so mächtig, dass ihre Schadenszahlen den Bildschirm fluten und kaum noch lesbar sind. Schon in Season 2 explodierten die Werte, und zum Release des Geistgeborenen fragten sich Spieler verwundert, wie man diese absurden Summen überhaupt noch nennt.

Seit Season 5 lässt sich der Kampftext zwar komplett ausblenden, doch für alle, die ihren Schaden im Blick behalten wollen, ist das keine echte Option. Sie stören sich jedoch primär an den Werten, die für sie zu „Quatsch-Zahlen“ mutieren.

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Das kritisieren Spieler an den Zahlen: In einem Post auf Reddit diskutiert die Community von Diablo 4 aktuell erneut über die wichtigsten Zahlen im Spiel. So schreibt der Nutzer Level_Counter3062, dass es sich schlicht nicht gut anfühle, „einen DPS von 100.000.000.000.000 Schaden zu haben.“ Er meint, die Schadensinflation sei völlig verrückt.

Der Ersteller des Posts und andere Nutzer fassen diesen Frust über das Balancing und das extreme Ausufern der Werte im Thread wie folgt zusammen:

  • Bosse besitzen Lebenspunkte in Billiardenhöhe, während Spielercharaktere sich im fünf- bis sechsstelligen Bereich bewegen, und trotzdem kämpfe man auf Augenhöhe.
  • Im Endgame muss man irgendwann buchstäblich Billionen an Schaden heraushauen, um überhaupt noch voranzukommen.
  • Die riesigen Summen machen es unmöglich, die tatsächliche Schadensspanne zu berechnen. Da helfe auch die Abkürzung im Spiel nicht, die 10.000.000.000.000 kurzerhand zu „10T“ zusammenfasst.
  • Die Werte verlieren jede Bedeutung und werden in hohen Bereichen einfach unbrauchbar.
  • Wer keinen S- oder A-Tier-Build spiele, bleibe von einigen Inhalten komplett ausgeschlossen.
  • Die beste Verteidigung sei für viele ohnehin nur noch eine „absolut kranke Offensive“.

Trotz der Kritik betonen viele Spieler, dass sie Diablo 4 nach wie vor gerne spielen. Sie wünschen sich jedoch einen erneuten „Zahlen-Squish“, der die numerischen Werte im Spiel drastisch herabsetzt. Ein besseres Balancing würde Taktik sowie Vielfalt belohnen, sodass man auch mit „Off-Tier-Builds“ so ziemlich alle Inhalte schaffen kann.

Neben der Zahlenflut empfinden viele auch die visuellen Effekte als störend. Hier steht vor allem der neue Hexenmeister mit seinen Skills in der Kritik. Blizzard hatte damals bereits nachgebessert, doch mit der neuen Klasse ist das Problem zurück und die visuelle Überladung kostet viele Spielercharaktere das Leben.

Wie steht ihr zu den absurden Schadenszahlen? Nerven euch die „Quatsch-Zahlen“ auf dem Bildschirm auch, oder freut ihr euch darüber, wenn ihr so hohen Schaden austeilt? Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare!

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2 Kommentare
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Gummipuppe

…und selbst S-Tier Builds müssen bis Ultimo optimiert sein, um zBsp in der Grube, ab 130, überhaupt noch eine Stufe weiterzukommen. D4 hat sich, was Endgame und Buildvielfalt anbelangt, ziemlich weit von den normalen Spielern, Gamern die einfach andere Builds, abseits der Meta, spielen wollen, entfernt. Man muss selbst B und T Schaden raushauen, was im Normalfall selten funktioniert, ausser man spielt es wochenlang, mehrere Stunden am Tag, um die Aufgaben der letzten beiden Seasonreise-Abschnitte erfüllen zu können.

Edit: Nachtrag: Ich selbst hatte vor ein, zwei Wochen Pit 130 geschafft – als ich in der Bubble stand, tauchte noch ein zusätzlicher Boss auf, für den ich geschlagene 10 Minuten brauchte. Klar war es auch ein wenig dessen geschuldet, das keine Ad‘s mehr in der Nähe waren und ich mich nur schwer buffen konnte, es war aber trotzdem absurd, über was für eine Lebensleiste der verfügt, ein echter Kugelschwamm.

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Walez
Goldmember

Das ist auch mein größter Kritikpunkt bei D4, wenn man keinen S oder A Tier build spilet bleibt man ziemlich schnell hängen. Gerade das unsinnige Paragon board sticht da raus.
In POE2 wenn man mit etwas Logik vorgeht kann man locker bis in die 90er kommen. Bei Diablo 4 kommt man viel weniger weit.
Genauso kann man in POE2 thematische Builds machen und damit schön im Endgame zocken. Bei D4 ging das noch nie!

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