Preisgünstige PCs waren die letzte Hoffnung der Gamer, aber laut Herstellern soll es bald erhebliche Engpässe geben

Titelbild Gaming-PC Innen

Günstige Computer galten als letzte Option unter vielen Spielern. Jetzt sollen auch hier die Preise kräftig ansteigen. Die Preise für günstige Grafikkarten sollen deutlich nach oben gehen.

Der KI-Boom drückt seit September 2025 die Preise drastisch nach oben. Das merken vor allem diejenigen unter uns, die sich einen Computer zusammenbauen oder eine Konsole kaufen wollen. Mittlerweile müsst ihr überall ein paar hundert Euro mehr zahlen.

Jetzt warnen einige Vertriebspartner, dass es auch für günstige Computer dünner werden soll. Denn es soll Engpässe bei günstiger Hardware geben, vor allem bei Grafikkarten. Diese Lowend-Karten sind für KI-Firmen zwar nicht so relevant, aber sie werden aus ähnlichen Bauteilen wie Highend-Modelle gefertigt.

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Selbst günstige Grafikkarten sollen wohl bald richtig teuer werden

Wer warnt vor einem Engpass? Laut der PC Partner Group, dem Mutterunternehmen der Marken ZOTAC, INNO3D und Manli, wird im Einstiegssegment der Grafikkarten mit „noch gravierenderen“ Engpässen gerechnet. Das Unternehmen geht davon aus, dass sich dies sehr bald zeigen wird, da der durchschnittliche Verkaufspreis in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 in die Höhe schnellen wird (via WCCFTech.com).

Bereits zum aktuellen Zeitpunkt liegen viele Einsteiger-Modelle im Grafikkartenbereich bereits über der UVP: So liegt die UVP der RTX 5050 offiziell bei 259 Euro, im Handel wird das Modell aber eher ab 290 Euro oder mehr verkauft. Ähnliches gilt für die RX 9060 XT, die offiziell 369 Euro kosten sollte, aber eher bei 450 Euro oder mehr liegt.

Der Einstiegsmarkt, der lange als einzige Hoffnung für Gamer galt und das auch mit großen Kompromissen, dürfte daher in naher Zukunft ebenfalls deutlich teurer werden.

Wirkliche Alternativen sind entweder teuer oder keine echte Alternative

Echte Alternativen gibt es aktuell nur wenige: Spielekonsolen wie die Xbox Series S (ab 420 Euro) oder die PS5 Digital Edition (509,90 Euro) sind laut Plattformen wie Idealo ebenfalls schon länger keine Schnäppchen mehr. Auch Steam Deck und Co sind deutlich teurer geworden oder sogar ausverkauft.

Hinzu kommt, dass Microsoft derzeit die Xbox-Plattform infrage stellt und Sony sich mit dem Abschied von der Disc unbeliebt gemacht hat. Für Spieler gilt am Ende, sich für das geringere Übel entscheiden zu müssen, zum Handy oder doch zur Cloud greifen zu müssen, wenn sie noch richtig spielen wollen: Sony’s Entscheidung, die Disc für die PlayStation abzuschaffen, wird uns Gamer viel Geld kosten

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