7 Geheimnisse in Elden Ring, die ihr sehr leicht verpassen könnt

7 Geheimnisse in Elden Ring, die ihr sehr leicht verpassen könnt

Elden Ring ist ein Spiel, das sehr wenig erklärt. Und wenn, dann sind die Erklärungen nur sehr knapp. Somit ist die Welt voller Geheimnisse in der Story und dem Gameplay, die ihr kennen solltet. MeinMMO verrät euch deshalb, welche 7 spannenden Geheimnisse ihr womöglich bereits verpasst habt.

Die Community rund um Elden Ring liebt es, die vielen Rätsel der mysteriösen Spielwelt aufzudecken und die kleinsten Gameplay-Details zu finden.

Aus diesem Grund sind YouTuber wie VaatiVidya oder ZullieTheWitch sehr beliebt, denn sie decken diese vielen Geheimnisse auf, geben interessante Antworten auf die größten Fragen und werfen selbst neue, spannende Fragen auf.

In diesem Artikel wollen wir euch aber 7 weitere Geheimnisse verraten, die ihr vermutlich verpasst habt. Diese Geheimnisse können aus Gameplay-Gründen interessant sein, oder spannendes über die Spielwelt von Elden Ring verraten. Wir listen diese 7 Geheimnisse in keiner bestimmten Ordnung.

Seht hier, wie ein halbnackter Spieler mit Topf auf dem Kopf zur Elden-Ring-Legende wurde:

Ein halbnackter Spieler in Elden Ring wurde zur Community-Legende – Das ist seine Geschichte

1. Bestimmte Waffen haben besondere Ausweich-Angriffe

Krummschwerter, Stoßschwerter und Schwere Stoßschwerter haben ein besonderes Manöver, das ihr mit keiner anderen Waffenkategorie ausführen könnt. Das sind die Finten (engl.: Feints), die es schon in Dark Souls gab. In Elden Ring sind sie aber ziemlich versteckt.

Mit einer Waffe aus einer der drei Waffen-Kategorien könnt mit R2 (PlayStation) oder RT (Xbox) einen schweren Angriff aufladen und dann den Ausweichknopf drücken. Das bricht den schweren Angriff ab und führt nahtlos in einen besonderen, eleganten Angriff, der gleichzeitig ausweicht und attackiert.

Dieser Trick ist in der Nutzung zwar recht nieschig, kann aber gerade im PvP unwissende Spieler überraschen. Allerdings gibt es vor allem eine Waffe, die mit diesem Trick noch einmal besser wird.

Die Eisnadel, die in unserer Waffen-Tier-Liste mit einem A-Rang glänzt, besitzt einen ganz besonderen schweren Angriff. Denn dieses Stoßschwert feuert einen kleinen Eiszapfen ab, mit dem ihr eure Gegner aus einer Distanz angreifen könnt.

Zusammen mit der Finte könnt ihr also gleichzeitig ausweichen und ein Projektil abfeuern. Das ist ein cleverer Trick im PvP und kann im PvE dabei helfen, Gegner auf Distanz zu halten und anzulocken.

Die Eisnadel findet ihr in den Königlichen Ruinen in Liurnia, versteckt unter einem geheimen Boden. Diese Screenshots zeigen euch den genauen Fundort dieser gut versteckten Waffe:

Um an die Waffe zu kommen, müsst ihr aber zunächst einen ebenso gefährlichen wie nervigen Gegner besiegen – das königliche Gespenst. Hier hilft aber das nächste Geheimnis gewaltig.

2. Gespenster sind allergisch gegen Heilmagie

In Elden Ring gibt es eine Gruppe von Gegnern, die als Gespenster bezeichnet werden. Diese sehen allerdings nicht aus wie Leute unter einem Bettlaken.

Stattdessen handelt es sich um die glockenleutenden Gegner auf Pferden oder die unglaublich nervigen Königlichen Gespenster, die mit ihrer Aggression und vielen Armen selbst erfahrensten Spieler immer wieder vor eine harte Probe stellen.

Gegen diese fiesen Gegner gibt es aber einen sehr einfachen Trick. Anrufungen, die ihr zur Heilung benutzen könnt, machen diesen Gespenstern unglaublich viel Schaden. Gerade Anrufungen, die in einem großen Umkreis heilen, sind also besonders starke Waffen gegen diese Gespenster.

Weitere Tricks zu Gegner-Resistenzen findet ihr hier:

Elden Ring: Alle Resistenzen erklärt – Welche Waffenart ist stark gegen welche Gegner?

3. Der Himmel verbirgt ein großes Geheimnis

Der Mond spielt in der Welt von Elden Ring eine große Rolle. Insbesondere die wichtigsten Charaktere in Liurnia, Ranni und Rennala, haben viele Bezüge zum Mond. Das gilt auch für die mächtigsten Magie-Sprüche, die ihr im Spiel nutzen könnt.

Doch warum ist eigentlich die Rede von einem dunklen Mond, der Ranni zugewiesen wird, und Rennalas Vollmond? Die Antwort versteckt sich im Himmel.

Wenn ihr am Ende von Rannis Quest auf dem Mondlichtaltar angekommen seit, solltet ihr euren Blick nach oben wenden. Denn insbesondere auf Chenolas Turm im Südwesten könnt ihr unter den richtigen Wetterbedingungen ein verdammt gut verstecktes Geheimnis entdecken.

Das Zwischenland hat nämlich 2 Monde:

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Dass man einen der beiden – den dunklen Mond – nur an diesem für Ranni so wichtigen Ort sieht, wirft große Fragen für die Lore von Elden Ring auf.

Auf reddit spekulieren die Fans sogar, dass das den Namen der Spielwelt erklärt: „Oh, weil sie im Zwischenland sind. Sie sind zwischen Monden.“

Auch manche Item-Beschreibungen deuten darauf hin, dass die Entdeckung eines Mondes von großer Bedeutung ist. Die Großkapuze etwa ist „eine Art Grabtuch für jene, die endlich finden, wonach sie so lange gesucht haben“. Eine solche sehnlichst erwartete Entdeckung ist offenbar die Entdeckung eines Mondes von Rennala:

4. Ihr könnt die Streitwägen in den Heldengräbern zerstören

Euren ersten Streitwagen könnt ihr schon sehr früh im Spiel antreffen, wenn ihr einen Steinschwertschlüssel als Andenken wählt.

Denn im Tutorial-Dungeon verbirgt sich ein Heldengrab hinter einer milchig-weißen Nebelwand, das von einem tödlichen Streitwagen patrouilliert wird. Diesen Streitwägen auszuweichen, ist die große Herausforderung dieser Heldengräber.

Doch ihr könnt 2 dieser Streitwägen auch zerstören und dabei sogar verdammt starken Loot einsacken. So geht das:

  • Im Grab eines Randvolkshelden müsst ihr alle Plattformen herunterspringen, bis ihr zu einem Aufzug kommt. Anschließend seid ihr auf einer Art Balkon, von der ihr 3 große explosive Fässer sehen könnt. Wartet, bis der Streitwagen die Wand direkt vor euch berührt, und schießt mit einem Pfeil auf das Hängeseil von einem Fass. Das sollte direkt über dem Streitwagen explodieren. (Video-Guide via YouTube)
  • Im Auriza-Grab müsst ihr den Gang entlanglaufen, bis ihr an vor mehreren Säulen steht. Links ist ein Abgrund, rechts eine Plattform mit einem neuen Streitwagen und einer Leiche mit Item. Springt bei der Leiche auf Balken unter euch und folgt dem Weg. Irgendwann seid ihr an einer Säule, die Feuer spuckt. Attackiert diese einmal und nehmt den Aufzug hoch. Jetzt sollte es zu einer großen Kollision aller Streitwägen kommen, sodass sie alle kaputtgehen. (Video-Guide via YouTube)

Sobald die Streitwägen kaputt sind, könnt ihr die Gräber deutlich einfacher erkunden.

Den Streitwagen im Heldengrab von Gelmir könnt ihr nicht zerstören, allerdings könnt ihr auf dem Wagen reiten. Dafür müsst ihr gleich die erstmögliche Plattform runterspringen auf X-förmige Balken. Hier wartet ihr, bis der Streitwagen unter euch steht. Jetzt könnt ihr auf ihn springen und euch bis ans Ende des Dungeons über die Lava kutschieren lassen.

5. NPCs können Nachtzaubereien nicht ausweichen

Wer sich schon einmal an einem Magier-Build versucht hat, kennt sicher das frustrierende Problem von ausweichenden Gegnern. Egal, wie sehr ihr euch bemüht – jedes Mal, wenn ihr eure Zauberei abfeuern wollt, weichen die NPC-Feinde dem zum perfekten Zeitpunkt aus.

Das liegt nicht daran, dass ihr zu schlecht seid. Die Gegner-KI in Elden Ring nutzt sogenanntes „Input Reading“. Das bedeutet, dass die KI genau weiß, welchen Knopf ihr wann drückt, und dann dementsprechend übermenschlich schnell reagiert.

Dieses Input Reading ist auch der Grund, weshalb euch manche Bosse wie die Gottesskalpe euch immer mit Distanz-Magie angreifen, wenn ihr euch heilen wollt. Die Gegner wissen perfekt, was ihr tut in der Sekunde, in der ihr es tut – und reagieren dementsprechend mit einem maßgeschneiderten Konter zum besten Zeitpunkt.

Magier mit ihren langsamen Animationen leiden also insbesondere unter diesem Input Reading. Doch eine Form der Zauberei umgeht genau das als Geheimtrick. Nacht-Zauber sollen nämlich besonders hinterhältig sein, weshalb kein NPC (nicht einmal Bosse) denen ausweichen werden.

Zwar machen die Nachtzaubereien zum Ausgleich weniger Schaden als ihre Glimmerstein-Cousins, jedoch ist das herzlich egal, wenn ihr mit der Nacht-Magie im Gegenzug garantiert trefft.

Das nächste Geheimnis macht euch als Magier aber noch einmal gefährlicher.

6. Es gibt geheime Magie-Kombos

Die erwähnten Animationen bei Magie sind einer der größten Nachteile von diesem sonst so mächtigen Spielstil. Doch mit einem geheimen Kniff könnt ihr euch da deutlich verbessern.

In Elden Ring könnt ihr nämlich geheime Magie-Kombos starten, mit denen ihr von einem Angriff nahtlos und deutlich schneller in den nächsten Angriff übergeht. Das funktioniert sowohl nach Angriffen mit normalen Angriffen oder anderen Zaubereien.

Wenn ihr also beispielsweise mit einer Waffe angreift und erst dann den Carianischen Schlitzer als Zauber ausführt, führt ihr die Zauberei deutlich schneller aus, als wenn ihr sie zuerst einsetzt.

Dieser Trick funktioniert auch mit Anrufungen. Wenn ihr vor eurer mächtigen Drachenmagie eine kürzere Anrufung durchführt, ist die Drachen-Animation wesentlich kürzer.

Schnell zwischen den Zaubern zu wechseln kann zwar schwierig sein, aber wer diesen Geheimtrick meistert, wird ein deutlich gefährlicherer Magier im PvE und PvP.

7. Eine Statue in der Hauptstadt verbirgt das größte Lore-Geheimnis

Dieses Geheimnis hat sich in der Community inzwischen herumgesprochen, es ist auch Teil von der Quest von Corhyn und Goldmaske. Aber wir möchten es euch auf keinen Fall vorenthalten, falls ihr das bisher verpasst habt.

Spoiler-Warnung: Das hier beschriebene Geheimnis ist einer der größten Story-Spoiler im Spiel. Wenn ihr das selber herausfinden wollt, lest nicht weiter.

In der Hauptstadt Leyndell bekämpft ihr irgendwann den Geist von Godfrey, und im Anschluss könnt ihr dieses Geheimnis entdecken.

Über dem Bossraum von Godfreys Geist, beim Ort der Gnade Refugium des Erdenbaums, ist ein Buch versteckt. Dieses bekommt ihr, indem ihr über einen Baumstamm erst auf den Balkon über dem Ort der Gnade kommt, und anschließend im Außenbereich über das Dach links in ein offenes Fenster springt.

Mit diesem könnt ihr etwa beim Schildkröten-Papst die Anrufung Gesetz der Regression lernen. Um die zu nutzen, benötigt ihr 37 Weisheit.

Wieder beim Refugium des Erdenbaums geht ihr nach Westen den Aufzug runter. Ihr seht vor einer Statue von Radagon eine Nachricht, die nicht von einem Spieler stammt. Nutzt hier das Gesetz der Regression (benötigt 37 Weisheit) während ihr auf die Statue schaut.

Das wohl größte Geheimnis in Elden Ring wird jetzt enthüllt, denn die Statue verwandelt sich vor euren Augen. Aus Radagon wird Königin Marika, und dieselbe Nachricht verrät das Geheimnis in aller Deutlichkeit: Radagon und Marika sind dieselbe Person.

Was das für die Lore von Elden Ring bedeutet, erklären wir euch hier:

Elden Ring Lore: Die komplexe Story kurz erklärt

Diese 7 Geheimnisse sind natürlich nicht alle in Elden Ring. In der Vergangenheit haben wir von MeinMMO bereits über einige weitere Dinge berichtet, die man leicht verpassen oder übersehen kann:

Was haltet ihr von diesen Geheimnissen? Seid ihr zufrieden mit den mysteriösen Seiten von Elden Ring? Welche dieser Geheimnisse kanntet ihr schon, welche noch nicht? Und habt ihr vielleicht sogar eigene gefunden, die ihr mit uns teilen möchtet? Sagt es uns in den Kommentaren.

Wenn ihr wissen möchtet, welche Bosse aus Elden Ring wir in der Redaktion am meisten mögen, empfehlen wir euch folgenden Artikel:

Die 5 besten Bosse in Elden Ring, die mich richtig umgehauen haben

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Maledicus

Danke für den Artikel, es waren tatsächlich einige Dinge die ich so noch nicht wusste. Das mit den Nachtzaubern ist auch sehr interessant, bisher kenne ich noch einen Zauber der diesen Effekt hat – Steinschleuder, zwar weichen die NPC aus, aber die Steinschleuder trifft trotzdem wegen der verzögerten Ausführung. Hat auf meinem Zauberer sehr geholfen.

Gruß.

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