Das sind die 5 größten Streamer für Diablo 4 auf Twitch weltweit – Darunter auch die deutsche Nummer 1

Diablo 4 geht seit seinem Release Anfang Juni steil auf Twitch. Wir von MeinMMO zeigen euch, welche Streamer sich aktuell besonders hervortun.

So erfolgreich ist Diablo 4 gerade: Blizzards neues Action-RPG ist derzeit das meistgesehene Spiel auf Twitch. Mehr als 111 Millionen Stream-Stunden wurden in den letzten 30 Tagen konsumiert – mehr als fünfmal so viel wie beim zweitplatzierten Rust (via sullygnome).

Wer in Diablo 4 groß ist, steht auf Twitch also gerade allgemein gut da. Hier erhaltet ihr einen Überblick über die Top-5 in Sachen Diablo 4.

Wie kommt die Liste zustande? Die Daten in dieser Liste befinden sich auf dem Stand von Freitag, dem 16. Juni 2023 und beziehen sich auf die letzten 14 Tage. Die Streamer sind nach Watchtime, also gesehenen Stunden, sortiert. Folgende Kriterien haben wir zur Erstellung der Top-5 herangezogen:

  • Es geht um die 5 größten Streamer weltweit, unabhängig von der Region oder der Stream-Sprache
  • Der Kanal muss zu einer Person gehören, Unternehmens- und Event-Kanäle werden ausgeschlossen
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Diablo 4: Vergesst ihr eure Elixiere zu benutzen? Dieser Trick hilft euch

Platz 5: Kripp

  • Streamer: Octavian „Kripparrian“ Morosan
  • Stream-Sprache: Englisch
  • Watchtime: 1.618.751
  • Gestreamte Stunden: 197
  • Kanal: twitch.tv/nl_kripp

Der rumänisch-kanadische Streamer ist primär in Hearthstone unterwegs, doch damit ist seit dem 2. Juni erstmal Schluss. Mehr als 200 Stunden hat der PoE- und Diablo-Veteran seit Release bereits mit seinem Necromancer verbracht.

Vor 5 Tagen erreichte Kripparrian das heiß begehrte Level 100 – seine überschwängliche Begeisterung könnt ihr hier bestaunen:

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Platz 4: Jessirocks

  • Streamer: Thomas „Jessirocks“ M.
  • Stream-Sprache: Deutsch
  • Watchtime: 2.777.408
  • Gestreamte Stunden: 236
  • Kanal: twitch.tv/jessirocks

Der Österreicher Jessirocks ist ein begeisterter Hack’n’Slay-Spieler. Der Fokus seines Kanals lag bislang auf Diablo 3, zwischendurch zeigt er aber auch Alternativen wie PoE, Lost Ark oder Diablo Immortal.

Mit dem Release von Diablo 4 schoss Jessirocks auf Platz 1 des deutschen Twitch, wo er für den Zeitraum der letzten 14 Tage noch immer steht. Während der ersten 72 Stunden ließ er seinen Stream einfach durchlaufen, zockte er gerade nicht selbst, übernahmen andere.

Bei den Kollegen von der GameStar erfahrt ihr, wie der Streamer die ersten 200 Stunden in Diablo 4 bewertete. Sein Fazit zum fiesen Butcher seht ihr im Clip:

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Platz 3: wudijo

  • Streamer: wudijo
  • Stream-Sprache: Englisch
  • Watchtime: 3.283.314
  • Gestreamte Stunden: 194
  • Kanal: twitch.tv/wudijo

Wudijo ist ein deutscher Streamer, der in seinen Streams allerdings Englisch spricht. Er ist ein echter Diablo-Experte, weshalb es kaum verwunderlich, dass er zu den ersten Streamern weltweit gehörte, die Level 100 in Hardcore erreichten. Er war auch der Erste, dem diese Leistung ganz allein gelang.

Seine Jägerin verlor Wudijo allerdings vor wenigen Tagen. Gegen den härtesten Boss im Spiel das Zeitliche zu segnen, ist zwar keine Schande, die Art, wie es geschah, ist aber doch ziemlich bitter. Als echter Profi hatte der Streamer einen weiteren Jäger auf Stufe 50 in petto – hatte:

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Platz 2: Quin69

  • Streamer: Quintin „Quin69“ Crawford
  • Stream-Sprache: Englisch
  • Watchtime: 3.292.700
  • Gestreamte Stunden: 192
  • Kanal: twitch.tv/quin69

Der Neuseeländer Quin69 ist neben seiner Expertise in Hack’n’Slays wie PoE und Diablo fast ebenso bekannt für seine dauernden Banns. Mit seinem Druiden kämpfte sich der Streamer bis auf Level 91, nur um dann durch einen fiesen Bug draufzugehen.

Den Hardcore-Charakter erwischte es, nachdem er gerade einen Nightmare-Dungeon bezwungen hatte und sich zurück nach Kyovashad porten wollte. Während des Loading-Screens hängte sich das Spiel aber auf. Nach einem Neustart wurde Quin60 dann von der Nachricht begrüßt, dass sein Druide in die Halle der Toten eingekehrt sei – knapp 173 Spiel-Stunden waren dahin.

Als echter Profi lässt sich der Streamer von solchen Kleinigkeiten selbstverständlich nicht aus der Ruhe bringen (Achtung, laut!):

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Honorable Mentions

  • Der Account Fextralife steht mit einer Watchtime von 10.445.214 Stunden zwar derzeit auf Platz 1 der meistgesehenen Kanäle zu Diablo 4. Dahinter steckt jedoch keine Einzelperson, sondern eine Community- und News-Seite.
  • Der Twitch-Streamer cArn_ schafft es mit einer Watchtime von 191.796 Stunden zwar nicht in die Liste, als erster Spieler, der Level 100 in Hardcore erreichte, gebührt ihm dennoch Respekt. Auch er musste sich einem Disconnect geschlagen geben.
  • Asmongold gilt gemeinhin als größter MMORPG-Streamer von Twitch und ist ein großer Fan von Hack’n’Slays wie Diablo und Path of Exile. Dementsprechend wäre ihm ein Platz in dieser Liste eigentlich sicher gewesen. Zum Release legte Asmongold auch direkt los, doch schon nach wenigen Stunden war Schluss. Der Streamer kündigte zwar an, Diablo 4 auf seinem Zweitaccount zu zeigen, streamte bislang aber insgesamt noch keine 30 Stunden.

Platz 1: shroud

  • Streamer: Michael „shroud” Grzesiek
  • Stream-Sprache: Englisch
  • Watchtime: 4.357.271
  • Gestreamte Stunden: 143
  • Kanal: twitch.tv/shroud

Der ehemalige CS:GO-Profi shroud ist eigentlich der Shooter-Gott von Twitch. Auf dem Kanal des „menschlichen Aimbots“ laufen daher für gewöhnlich Titel wie Valorant und Counter-Strike. Doch das Herz des Streamers schlägt für WoW – eine Liebe, die seine Zuschauer nicht teilen.

Auch mit Diablo 4 erreicht shroud deutlich weniger Zuschauer, als etwa im Frühling mit CS:GO und Counter-Strike 2 (via TwitchTracker). Das kümmert den Streamer aber wenig, denn der ist voll im Grind und erreichte mit seinem Druiden Level 100 – nur, um dann durch einen Server-Lag draufzugehen.

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Welchen Streamern seht ihr am liebsten beim Monster-Schnetzeln zu? Oder taucht ihr lieber selbst in die Welt von Diablo 4 ab und schaut nur ab und zu auf Twitch vorbei, um euch die Drops zu sichern? Falls ihr zur letzten Gruppe gehört, erfahrt ihr hier, wie ihr ein cooles Mount erhaltet:

Diablo 4 schenkt euch ab jetzt Items über Twitch-Drops – Mit Geld schaltet ihr ein Reittier frei

Twitch: Nach dem größten Streamer wechselt auch die größte Streamerin zum dubiosen Rivalen Kick

Die größte Streamerin auf Twitch, Amouranth, wechselt zu Kick. Das gab sie gestern Nacht in einem Ankündigungs-Video bekannt. Sie spielt dabei auf den Deal über 100 Millionen US-Dollars an, den der größte Streamer auf Twitch, xQc, unterzeichnete.

Das gibt Amouranth bekannt: Gestern Nacht erschien ein ironisches Video auf Twitter von Amouranth:

  • Es zeigt, wie sie den Artikel über den 100 Millionen-Deal von xQc liest, der von Twitch auf Kick wechselt
  • Daraufhin ruft sie ihren Agenten an und fragt: „So, die Deals über 100 Millionen US-Dollars starten – Kann ich auch einen davon kriegen?“ – dann macht sie ihre alte „Hot-Tub“-Wanne wieder startklar
  • Das Video endet mit einer Einblendung ihres Kanals auf Kick und einem weiteren frivolen Kommentar

Die Message des Videos ist klar: Amouranth ist bereit, sich wieder stärker zu sexualisieren, wenn es jetzt auf Kick so viel Geld zu holen gibt. Im Oktober 2022 hatte sie noch erklärt, nur unter dem Druck eines Lebenspartners sich so verhalten zu müssen. Eigentlich hatte sie angedeutet, mehr Inhalte zu machen, „die ihr gefallen“: Sie wollte mehr Gaming zeigen, mehr Kleidung tragen, mehr Zeit mit ihren Pferden verbringen.

Noch etwas früher hatte Amouranth erklärt, sie wolle kein „schamloses“ E-Girl mehr sein, sondern ihre Inhalte ändern. Wenn sie genug Geld verdient habe, wolle sie ein Tierheim gründen.

Offenbar ist ihr das alles entfallen, als sie gelesen hat, wie viel Geld xQc von Kick bekommt.

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Amouranth will ihren Fans mehr Nähe ermöglichen – Künstliche Intelligenz soll das erreichen

Wie viel Geld bekommt Amouranth auf Kick? Das ist offiziell unbekannt. Es gibt zwar Gerüchte im Netz, sie würde 30 Millionen $ für 2 Jahre bekommen, aber die Info stammt von einem „Parodie-Account“, ist also wahrscheinlich Unsinn.

Kommt da noch mehr? Ja, die Verpflichtung von Amouranth ist offenbar Teil einer Offensive von Kick auf Twitch. Das Timing scheint klar abgestimmt zu sein. Der Casino-Streamer Trainwreck, eng mit Stake verbandelt, hatte in einem Stream gesagt, man verpflichte nach xQc (via reddit, twitch):

  • eine Frau
  • einen Shooter-Spieler
  • einen Variey-Streamer
  • einen Personality-Streamer

Da könnten also noch 3 größere Namen folgen. Auf reddit spekuliert man über Namen wie DrDisrespect oder Asmongold.

Hier ist das Ankündigungs-Video von Kick

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Amouranth nutzt Twitch als „Werbe-Plattform“ für Onlyfans

Das ist das Seltsame an dem Deal: Eigentlich hat Amouranth ein klares Geschäftskonzept:

  • Auf Twitch, Twitter und Instagram präsentierte sie sich freizügig, aber noch im Rahmen der Regeln der Plattformen. Diese Inhalte sind kostenlos
  • Wer Gefallen an diesen Gratis-Inhalten fand, den schleust sie auf die Plattform Onlyfans
  • Auf der Bezahlplattform gab es dann stärker sexualisierte Inhalte mit ihr, das kostete aber Geld

Für dieses Konzept, bei dem sie letztlich auf Onlyfans ihr Geld verdient, brauchte sie aber Twitch als „Werbetafel, die ihr Geld dafür gibt, dort zu werben.“ Wenn sie nun auf diese Plattform verzichtet, muss das Angebot von Kick offenbar lukrativ sein.

Kick bietet auch „bösen“ Jungs und Mädels die Chance auf Geld

Was ist auffällig? Es fällt jetzt auf, dass vor allem Streamer zu Kick wechseln, die als „nicht-brandsafe“ gelten, also sich nicht für Werbe-Deals mit großen Firmen eignen.

Wer mit Glücksspiel, kontroversen Ansichten oder sexualisierten Inhalten sein Geld verdient, bietet kein Umfeld, in dem Firmen wie Coca-Cola oder Microsoft werben möchten. Sie bringen zwar Reichweite, sind aber kontrovers:

So ist DrDisrespect zwar ein großer Streamer, hat aber nach seinem Bann von Twitch auf YouTube keinen exklusiven Vertrag erhalten und hat seine alten Deals verloren. Daher verdient er nun viel weniger als zu seinen Hochzeiten auf Twitch.

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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis

Frühere Möglichkeiten, auf andere Plattformen wie Mixer oder YouTube zu wechseln, bekamen nur „saubere“ Streamer wie Ninja, shroud (Mixer) oder TimTheTatman und Valkyrae (YouTube).

Stake bietet jetzt auch Leuten wie xQc, Amouranth und Adin Ross eine Möglichkeit, mit einem Wechsel viel Geld zu verdienen. In Deutschland werben vor allem Casino-Streamer aggressiv für die Plattform.

„Dann mach’ ich halt mein eigenes Twitch – mit Blackjack!“

Was ist denn das mit Kick? Kick ist eine Plattform, die stark mit dem Online-Casino Stake verbandelt ist. Die Plattform entstand, nachdem Twitch seinen Streamern die Streams mit Stake verboten hatte.

Stake ging lukrative Deals mit Twitch-Streamern an, die über Stake an virtuellen Glücks-Spielen-Automaten spielten und so Glücksspiel auf der Plattform bewarben.

Das ist alles recht dubios:

  • Man weiß weder, ob die Streamer da mit ihrem eigenen Geld spielten, noch wie viel Geld sie von Kick erhalten.
  • Es gibt auch Bedenken, dass das Casino „unreguliert“ ist, also dass die Gewinnchancen manipuliert sein könnten.

Große Streamer auf Twitch kritisierten die zunehmende Glücksspiel-Ausrichtung von Twitch. In den USA waren das Asmongold, Mizkif und Pokimane – in Deutschland etwa Tanzverbot.

Twitch verbot daraufhin im September 2022 explizit „unregulierte“ Casino-Seiten, vor allem Stake.

Die Streamer, die vorher lukrative Deals mit Stake hatten, begannen plötzlich eine „neue Streaming-Plattformen zu bewerben“, die Streamern bessere Konditionen und mehr Geld versprechen würde als Twitch. Diese Plattform wurde dann als Kick präsentiert.

In den USA sind diese aggressiven Markenbotschafter vor allem Trainwreck und Adin Ross – in Deutschland sind es die Casino-Streamer Scurrows und Orangemorange.

Stake hat mit Kick letztlich seine eigene „Twitch“-Seite aufgemacht, die stark ans Interface von Twitch angelehnt ist. Sie locken nun große Twitch-Streamer mit offenbar lukrativen Deals.

Kritik an Twitch stieg zuletzt

Warum passiert das gerade jetzt? Das Aufdrehen von Kick kommt in einer Phase, in der Twitch „geiziger“ gegenüber den Streamern wird und ihnen Privilegien und Möglichkeiten, Geld zu verdienen, einschränkt.

Twitch kriegt jetzt offenbar Druck von Amazon, muss schwarze Zahlen schreiben und tut dies zu Lasten der Creators:

Daher kommt die Offensive von Kick zu einem idealen Zeitpunkt. Sie selbst präsentieren sich als „Creator-freundlich.“

Allerdings sollte man bei all dem Hype um Kick nicht vergessen, dass die Streamer hier das Geld bekommen, das offenbar unglückliche Zocker im Casino verloren haben.

Mehr zu Amouranth:

Twitch-Streamerin leckt Mikrofone ab, macht 1,3 Millionen € im Monat – So finden’s die Eltern

Diablo 4: Blizzard will 3 Probleme lösen, die euch hunderte Spielstunden und den Verstand kosten

Bei Diablo 4 gibt es ein großes Problem für die härtesten aller Spieler: Disconnects im Hardcore-Modus. Denn die plötzlichen Abstürze können dazu führen, dass Spieler ihre mühsam aufgepäppelten und umsorgten Charaktere für immer verlieren. Jetzt erwähnte Blizzard, wie man an dem Problem arbeiten wird. Außerdem plagen 2 Bugs die Hardcore-Spieler.

Das ist das Schlimmste, was einem in Diablo 4 passieren kann: Der Disconnect im Hardcore-Modus ist der absolute Albtraum jedes Spielers. Der Bildschirm friert ein, die Panik steigt auf, man fliegt aus dem Spiel und wenn man wieder hereinkommt, ist der Hardcore-Charakter tot. Hunderte von Spielstunden voller Angstschweiß, Glück und Tränen sind für immer ins virtuelle Nirwana eingegangen.

Das ist die Situation:

  • Der Hardcore-Modus zeichnet sich dadurch aus, dass jede Sekunde zählt. Denn es gibt keinen Respawn. Wer einmal stirbt, dessen Charakter ist tot und er kann ihn löschen. Es gibt da keine Gnade. Gerade jetzt ist ein Tod besonders bitter, weil es ein Rennen gibt, um auf die Lilith-Statue zu kommen.
  • Aktuell sterben Hardcore-Spieler in Diablo 4 an 2 Bugs, beim Teleportieren und wenn sie eigentlich immun sein sollten. Der klassische Tod durch Disconnect ist der dritte große Herd für Frustration und Wut.
  • Das Gute: Blizzard kündigt an, die Probleme anzugehen. Der Haken: Das wird noch einzige Zeit dauern.
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Diablo 4: Aktiviert sofort diese 2 Einstellungen, sonst fehlen euch wichtige Ausrüstungswerte

Blizzard feiert Tode im Hardcore-Modus, aber nicht diese Tode

Passiert sowas denn? Ja, der Disconnect-Tod ist bei Diablo 4 wieder prominent. So hat es selbst den ersten Spieler erwischt, der es im Hardcore-Modus auf Level 100 brachte.

Das Video von seinem Tod durch Disconnect haben mittlerweile über 385.000 Leute auf Twitch gesehen:

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Jeder Tod im Hardcore-Modus ist tragisch, nicht nur durch technische Fehler, sondern auch durch eigene Missgriffe:

2 Bugs nerven in Diablo 4 zusätzlich, sorgen für Tode

Gibt es noch andere Probleme? Ja, zusätzlich zum Disconnect sorgen zwei Bugs im Hardcore-Modus für frustrierende Tode. So starb Twitch-Streamer Quin69 nach 172 Stunden mit seinem Helden in einem Loading-Screen.

Er hatte den Dungeon abgeschlossen und teleportierte sich aus dem Dungeon raus, hatte dabei aber einen Crash und als er wieder einloggte war er tot.

Das besonders Harte: Er verliert seinen Charakter, nachdem er aus der Map sicher raus teleportiert ist – sein Kollege Kripparian erklärt die Situation.

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Was will Blizzard dagegen machen? In einem Entwickler-Stream vom 17.6. haben die Devs jetzt erklärt. Es gibt 2 Bugs:

  • Den Teleport-Bug, durch den Spieler sterben
  • Ein zweiter Bug, bei dem Spieler sterben, wenn sie eigentlich immun sein sollte

Game Director Joey Shely sagte:

Wir schauen uns beide Fälle an und sobald wir die Wurzel der Probleme gefunden haben, werden wir die Probleme mit Fixes angehen.

„Flucht“-Item soll automatisch bei Disconnects genutzt werden

Was ist mit Disconnects? Die lassen sich nicht durch einen Bugfix lösen. Doch Blizzard hat einen Plan.

 Im Hardcore-Modus gibt es ein seltenes Item, „Scrolls of Escape.“ Das ist eine Art „Komm aus dem Gefängnis frei“-Karte: Sie teleportiert Spieler in Sicherheit. Spieler müssen sie aber bewusst nutzen, um zu entkommen.

Shelby sagt, der Plan von Blizzard sieht vor, dass das Item automatisch genutzt wird, sobald die Server einen Disconnect registrieren.

Das sei aber nicht „narrensicher“; sondern es erfordere ein sehr komplexes System festzustellen, wann Spieler wirklich einen Disconnect haben. Weil das Item selten bleibe, hätte Spieler zudem keine Möglichkeit, das System auszunutzen, indem sie einfach das Internet-Kabel ziehen.

Was ist der Haken? Bis das automatische Benutzen kommt, wird es noch bis in Season 2 dauern. Die Welt bleibt also gefährlich.

Die beiden Bugs, die so nerven, könnten aber schon früher gelöst werden.

Mehr zu Diablo 4:

Diablo 4: „Es ist zum Besten des Spiels“ – Chefs erklären, warum Blizzard die ganzen guten Sachen nerft

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Neuer Trailer zur 3. Staffel von The Witcher lässt uns Henry Cavill noch mehr vermissen

Im Rahmen des Tudum, einem Fan-Event der offiziellen Begleitwebsite von Netflix, wurde ein neuer Trailer zur 3. Staffel von The Witcher gezeigt. Und dieser Trailer sorgt dafür, dass wir Henry als Geralt noch mehr vermissen werden.

Am 29. Juni erscheint endlich die dritte Staffel von The Wichter, der beliebten Serie um den Hexer Geralt. Dies nutzte das Tudum dafür, einen neuen Clip zu zeigen. Aber nicht nur das. Auf dem Fan-Event, das am 17. Juni live aus São Paulo, Brasilien, gestreamt wurde, stand Henry Cavill auf der Bühne.

Was zeigt der neue Trailer? Das fast 3-minütige Video hält geballte Action bereit. Wir sehen eine Ciri, die anscheinend in einem Hinterhalt überrascht wird, sich aber zu wehren weiß. Auch Yennefer hat einen Auftritt, indem sie ihre magischen Fähigkeiten zum Einsatz bringt.

Und natürlich sehen wir unseren Lieblings-Hexer Geralt, der sich in den Hinterhalt einmischt. Es folgen Kämpfe, wie wir sie aus den vorigen Staffeln gewohnt sind – actionreich, dynamisch, mitreißend. Geralt läuft auf die Kamera zu, damit endet das Video.

Was uns bleibt, ist ein kleiner Cliffhanger und die enorme Vorfreude auf die dritte Staffel. Die letzte mit Henry Cavill.

Hier seht ihr den neuen Trailer:

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The Witcher Staffel 3 auf Netflix – neuer Trailer

Was passierte auf dem Tudum-Event? Schon beim Einspielen der bekannten Melodie aus The Witcher flippte das Publikum aus. Henry trat auf die Bühne, gemeinsam mit Anya Chalotra (Yennefer), Freya Allan (Ciri) und Joey Batey (Rittersporn).

Das Video zum Tudum könnt ihr euch auf YouTube ansehen, mit The Witcher geht es bei 1:28:46 los.

Bevor der neue Trailer gezeigt wurde, wendete sich Henry Cavill mit einer bewegenden Ansprache an das Publikum, seine Zuschauer und an sein Team:

Danke, ich spüre die Liebe und ich liebe euch auch, Leute. Es ist wundervoll, hier zu sein. Ich werde darüber sprechen, wie es war, meine letzte Staffel zu drehen, und möchte über meine Kollegen am Set sprechen.

(Er dreht sich zu seinen Schauspielkollegen und -kolleginnen) Ich sage es nochmal: Es war so eine Freude und Ehre, mit euch zusammenzuarbeiten. Ihr habt diesen Charakteren so viel Tiefe gebracht. […]

Was ihr getan habt, erforderte Arbeit, Sorgfalt und Einsatz. Glaubt mir, mit euch zusammenzuarbeiten, war für mich das größte Vergnügen. Ich werde euch vermissen. Ich werde euch wirklich sehr vermissen.

Henry Cavill auf dem Tudum-Event

„Ohne Henry kein Witcher“

Warum hört Henry Cavill auf? Die dritte Staffel wird die letzte sein, in der wir Henry als Geralt sehen werden. Henry Cavill wollte als Fan der The Witcher Spiele nah an der originalen Geschichte bleiben, was aber anscheinend nicht so umgesetzt wurde.

Die Kommentare zu dem letzten Trailer, der auf dem Netflix-Account auf YouTube zu finden ist, zeigten, dass die Fans enttäuscht über den Ausstieg von Henry Cavill als Geralt sind. Und das hat sich nicht geändert, im Gegenteil.

Wie reagieren die Fans auf den neuen Trailer? Ähnlich wie bei dem letzten Trailer. Die Fans schreiben, dass sie Henry als Witcher vermissen werden.

Aki Koko schreibt: „Ohne Henry kein Witcher.“

„Oh man, wenn ich das so sehe, werde ich Henry Cavill echt vermissen..“ schreibt Zero G. „Die letzte Staffel mit Henry Cavill. Schade. Er war wohl der einzige dort, der versucht hat dem originalen Werk und eventuell den Spielen gerecht zu werden“, schreibt MaugriM.

Die dritte Staffel von The Witcher läuft ab dem 29. Juni auf Netflix. In der vierten Staffel wird Liam Hemsworth die Rolle des Hexers Geralt übernehmen.

In einer anderen Serie setzte sich die Schauspielerin, die auch als Producerin an der Serie arbeitet, durch:

Netflix: Schauspielerin von Wednesday setzt sich für Staffel 2 durch: „Wir lassen jegliche romantische Liebesgeschichte weg“

Quelle(n):
  1. Jeux vidéo
  2. Netflix

Diablo 4: 21 einzigartige Monster bringen euch die mächtigsten Items – Gegenstandsmacht über 840

In Diablo 4 gibt es einzigartige Monster, die euch besondere Items liefern. Und auch die Gegenstandmacht dieser Items ist besonders.

Was sind das für Monster? Diese einzigartigen Monster sind überall in der Open World von Diablo 4 verteilt und bringen euch bei einem Kill ein besonderes Item.

Spieler im tiefsten Endgame haben herausgefunden, dass die speziellen Items dieser Monster deutlich über der üblichen Power-Grenze liegen. Eigentlich ist bei 820 Schluss. Doch diese Teile können über 840 gehen, wahrscheinlich sogar bis 850.

Wo ihr die Monster findet und welchen Haken die Sache hat, erfahrt ihr hier.

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Wann sollte ich in Diablo 4 Items verwerten oder verkaufen?

Diablo 4: Einzigartige Monster finden

Wo findet man die Monster? Ihr könnt euch eine interaktive Map anschauen und/ oder auf bestimmte Signale auf euer Mini-Map achten.

Hier eine Map mit den einzigartigen Monstern, den Link gibt’s in der Bildbeschreibung:

Und so sehen die Signale auf der Map aus, wenn ihr in der Nähe eines solchen Monsters seid:

diablo 4 einzigartige monster signal
Das Signal blinkt – Quelle: YouTube

Welche Monster gibt es? Aktuell sind 21 einzigartige Monster bekannt. Wir können euch derzeit leider nur eine englische Liste anbieten:

  • Zersplitterte Gipfel
    • Corlin Hurle / 2H Zauberstab
    • Wrathful Osgar Reede / 1H Keule
    • Sir Lynna / 1H Schwert
    • Rotsplinter the Intested / Ring
  • Scosglen
    • Gaspar Stilbian / Handschuhe
    • Blind Edlin / Amulett
    • Garbhan Ennai, The Butcher of Cerrigar / Beinschutz
    • Lord Eònan / Ring
  • Trockensteppe
    • Pitiless Gur / Brustschutz
    • Bhotak the Inevitable / Amulett
    • Almunn / 2H Schwert
    • Zarozar the Mighty / Kopfschutz
  • Hawezar
    • Renn Dayne & Claudia Dayne / Armbrust
    • Enkil / Amulett
    • Captain Willocks, The Inexotable / Stiefel
    • Trembling Mass / Ring
  • Kehjistan
    • Abe Mari / 2H Zauberstab
    • Nine Eyes, The Broodmother / Dolch
    • Faraya Tehi, Gtoteque Abomination (nur am Tag) / Ring
    • Prinstess Qin / Fokus
    • Qiniel / Fokus

Ein englische Liste mit allen Gegner und welche Werte die Items drauf haben können, findet ihr bei Fextralife (via fextralife.com). Klickt auf den Gegner und dann im Artikel zum Gegner auf das Item.

Um an das Monster „Qiniel“ in Kehjistan zu kommen, müsst ihr mit Prinstess Qin mehrmals eine Konversation starten. Dann besteht die Chance, dass sie sich verwandelt.

Da war doch was von einem Haken? Zum einen sind die Items Klassen-spezifisch und es kann sein, dass euch der starke Item-Drop nichts bringt.

Wichtiger ist aber noch: Diese Items haben beim Droppen immer dieselben Sekundärwerte drauf und besitzen auch immer nur 3 Werte. Gelbe Items kommen aber oft auch mit 4 Werten.

Allerdings könnt ihr auch Werte drauf haben, die es eigentlich gar nicht auf diesen Ausrüstungsteilen gibt. Für manch einen Build könnten da spannende Kombinationen dabei sein.

Mehr zum Thema
Diablo 4 Tier List für Season 1 u0026#8211; Beste Builds u0026#038; Klassen für das Endgame
von Benedict Grothaus

Lohnen sich die Items? Ein Item mit hoher Gegenstandsmacht kann sich durchaus lohnen, auch wenn die Sekundärwerte nicht passen.

Der Diablo-Experte wudijo hat sich bereits einige Items angeschaut und meint, dass viele Werte-Kombinationen allerdings wirklich mies sind und kaum zu einem Build passen (via youtube.com). Für Jäger sieht er Potenzial, bei den anderen Klassen aktuell eher weniger.

Was jedoch noch stark ist an diesen Items, neben der Gegenstandmacht: Sie kosten nur eine Handvoll Gold. Das bedeutet, ihr könnt einen Wert oft neu beim Okkultisten ausrollen, ohne gleich Wohngeld beantragen zu müssen. Habt ihr genügend Materialien, bleibt es relativ günstig.

Es lohnt sich auf jeden Fall auszuprobieren, die hohe Gegenstandmacht mit 3 Werten gegen ein Item mit 4 Werten auszutauschen.

Auf welche Defensiv-Werte ihr vertrauen solltet, könnt ihr hier nachschlagen: Starke Rüstung in Diablo 4: 2 Werte sind wichtig und einen solltet ihr vermeiden

Die 5 besten Anime-Games für PS4 und PS5

Viele Anime-Games haben den Ruf, keine besonders guten Spiele zu sein. Doch auch bei Anime-Games gibt es starke Vertreter, die sich lohnen können, ohne Anime-Fan zu sein. Die besten Anime-Games für PS4 und PS5 stellen wir euch hier vor.

Wie definieren wir Anime-Games? Bei dieser Liste beschränken wir uns auf Games, die auf Anime basieren. Also keine Spiele im Anime-Look wie Persona 5 oder Genshin Impact.

Was heißt “Beste”? Um das Ranking zu erstellen, halten wir uns an die Seite Metacritic und deren Kritiker-Score. Der Wert ist eine Durchschnittswertung mehrerer Reviews von Journalisten und Gaming-Seiten.

Unser Ranking bezieht sich demnach auf die Spiele, die das höchste Ranking haben. (Stand: 15.06.2023)

[toc]

5. One Piece Pirate Warriors 4

Entwickler: Omega Force | Genre: Beat-Em-Up | Meta-Score: 73 (PS4)

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One Piece Pirate Warriors 4 Launch Trailer

Was ist das für ein Spiel? One Piece Pirate Warrios 4 ist ein klassisches Warriors-Game von Omega Force. Mit verschiedenen Charakteren des One-Piece-Universums kloppt man sich durch hunderte Gegner-Massen.

Dabei gibt es verschiedene Maps und Missionen, die an die Story von One Piece angelehnt sind. Die Kampagne ist aber teilweise ein Was-Wäre-Wenn-Szenario und ist keine nachgespielte Geschichte des Mangas. Das Spiel konzentriert sich eher aufs stumpfe, aber spaßige Gameplay.

Mit Kombos und den Fähigkeiten der spielbaren Charaktere kämpft man in opulenten Schlachten. Die Fähigkeiten passen dabei perfekt zu den großen Gegner-Massen. Es fühlt sich einfach gut an, mit Gum-Gum-Attacken zig Gegner gleichzeitig zu erledigen.

4. Dragon Ball Z: Kakarot

Entwickler: CyberConnect2 | Genre: Action RPG | Meta-Score: 73 (PS4)

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Dragon Ball Z Kakarot Launch Trailer

Was ist das für ein Spiel? Dragon Ball Z: Kakarot ist die beste Möglichkeit, die Story von Dragon Ball Z als Spiel zu erleben. Man spielt von der Sayajin-Saga bis hin zum Ende der Boo-Saga. Dabei erlebt man Kämpfe aus der Serie nach. CyberConnect2-typisch werden die wichtigen Kämpfe wie im Anime inszeniert.

In großen Gebieten könnt ihr mit verschiedenen Kämpfern ikonische Orte erkunden, bekannte Figuren treffen und Side-Quest erledigen. Die Nebenaufgaben fangen den Humor der Serie dabei immer gut ein. Wer will nicht die Führerscheinprüfung von Goku und Piccolo spielen?

All diese Aktivitäten und verschiedene Encounter leveln eure Helden, die ihr dann mit Skillpunkten verbessern könnt. Dabei schaltet ihr ikonische Attacken frei und werdet stärker im Kampf. Mittlerweile sind auch DLC-Episoden erschienen, die mehrere Dragonball-Filme aufgreifen, die man nachspielen kann.

Steam: Warum Herrscher im Mittelalter mit Excel-Tabellen und Inzest den Messias aus Dune erschaffen

Auf Steam ist die Mittelalter-Simulation Crusader Kings 3 (PC, PS5, Xbox Series) seit Jahren ein Dauerbrenner. Im Spiel gibt es zahllose Erfolge, aber die Spieler verfolgen zudem ein selbstgestecktes Ziel: Sie züchten den Kwisatz Haderach, den Messias aus dem SF-Epos Dune.

Was ist der Kwisatz Haderach in Dune?

  • Der Kwisatz Haderach („Die Verkürzung des Weges“) ist ein mystisches Wesen: ein genetisch optimierter Übermensch, der die besten Eigenschaften der verschiedenen Gruppen in Dune in sich vereint. So soll er unter anderem eine Art männliche Bene Gesserit sein, der an genetisch verschlossenes Wissen gelangen kann.
  • Die Bene Gesserit arbeiten seit Ewigkeiten an der Züchtung des Kwisatz Haderach, indem sie verschiedene Blutlinie kreuzen. Sie verheiraten Angehörige des Ordens mit Adelshäusern. Denn die Schwestern können entscheiden, welches Geschlecht ihre Nachkommen haben sollen.
  • Weil sich aber eine Figur in Dune querstellt und gegen den Zuchtplan handelt, erscheint der Kwisatz Haderach eine Generation zu früh. Das bringt die Pläne der Schwesternschaft durcheinander und es entspinnt sich der Konflikt, mit dem die Dune-Saga beginnt.
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Danach siehst du DUNE mit anderen Augen… – Nerdkultur

Was ist der Kwisatz Haderach in Crusader Kings 3? In Crusader Kings 3 spielt man den Herrscher einer Adelsfamilie. Wenn man zwangsläufig stirbt, setzt man die Partie als sein Erbe fort. So kann das über 600 Jahre und etwa 20 Generationen gehen. Als Oberhaupt der Familie entscheidet man, wer wen heiratet.

Daher nehmen die Spieler die Rolle der Bene Gesserit ein und kreuzen Blutlinie, um in weiteren Generationen immer bessere Erben zu generieren.

Denn in Crusader Kings gibt es 6 vererbbare positive Eigenschaften – Spieler verheiraten also etwa einen intelligenten Mann mit einer intelligenten Frau und hoffen darauf, dass deren Nachkommen dann genial werden. “Genial” ist die Eigenschaft im Spiel, die den wertvollsten Bonus gewährt.

Eine Figur, die über alle positiven Eigenschaft verfügt, nennen die Spieler von Crusader Kings schon seit vielen Jahren „den Kwisatz Haderach.“

Spieler von Crusader Kings 3 zeigen ihren Messias und ihre Zucht-Programme

Welche Ausmaße nimmt das an? Wenn man sich in der Community umsieht, taucht der „Kwisatz Haderach“ ständig auf. Die Spieler sind stolz auf ihre „Zuchtprogramme“.

In einem Post aus dem September 2020 sagt ein Spieler, er habe 400 Jahre lang ein „Zuchtprogramm“ absolviert, er präsentiert stolz seinen „Kwisatz Haderach“, einen italienischen Kaiser mit herausragenden Werten.

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Ein Spieler zeigte im November 2019 sein „Bene Gesserit Blutlinien Projekt“: Er hatte in einer Excel-Tabelle angelegt, welche Nachkommen welcher Blutlinie geboren sind, wie alt sie sind (mit zunehmendem Alter sinkt die Fruchtbarkeit bei Frauen, mit 45 endet sie) und wer wen geheiratet hat.

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Im August 2021 postete ein anderer Spieler einen frisch geborenen Kwisatz Haderach und forderte: „Es sollte ein Achievement dafür geben.“

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Crusader Kings 3: Genetik leicht gemacht – So erschaffst du deinen eigenen Messias

Wie züchtet man den Kwisatz Haderach? Inzest ist die einfachste Möglichkeit. Aber den meisten Spielern ist das verschlossen, weil die Standard-Religionen das Heiraten von nahen Angehörigen verbieten.

Wer Bruder und Schwester verheiraten will, muss dafür eine eigene Religion gründen, die Heiraten ohne jegliche Einschränkung erlaubt. Polygamie hilft zusätzlich (via GameStar).

Genetik ist ein wenig wie Lotto spielen: Wer seine Chancen auf den Jackpot erhöhen will, muss möglichst viele Lose an den Start bringen, also viele Nachkommen erzeugen.

Das kann schon mal zu blutigen Erbschlachten führen – aber irgendwas ist ja immer.

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Crusader Kings 3: Trailer

Als Herrscher sorgt man dafür, dass eigenen Abkommen Titel erhalten, denn nur im eigenen Herzogtum oder in der eigenen Grafschaften vermehren sich die Sprösslinge zuverlässig. In den ersten zwei Generationen fängt man an, sich selbst und die eigenen Nachkommen mit Fremden zu verheiraten, die positive genetische Eigenschaften aufweisen.

Ab der 3. Generation beginnt man damit, die eigenen Nachkommen untereinander zu verheiraten oder die KI macht das in den weiter entfernten Zweigen des Stammbaums von alleine.

Dazu wählt man bei den Dynastie-Eigenschaften „Blut“ aus, was die Spielweise weiter begünstigt und dazu führt, dass die eigenen Nachkommen mit besseren genetische Eigenschaften in die raue Welt des Mittelalters starten.

Auf diese Weise sollte man etwa in der 5. oder 6. Generation seinen eigenen Kwisatz Haderach erhalten, der durch ein Event die Blutlinie noch weiter stärkt.

In diesem Spiel bekam ich in der 6. Generation den Kwisatz Haderach, als es mir gelang, neben Genial (das Hirn) und Wunderschön (die Rose) auch die Stärke-Fähigkeit mit in die Hauptblutlinie hinein zu kreuzen. Der Hase steht für fruchtbar, lässt Figuren 5 Jahre länger leben und erhöht die Fruchtbarkeit.

kwisatz-haderach

Crusader Kings 3 belohnt extremen Inzest mit besonderem Erfolg: Perfekter Kreis

Kann da auch was geschehen? Ja, natürlich. Wer enge Verwandte kreuzt, geht das Risiko ein, dass genetische Missbildungen entstehen. Der „Inbred“-Trait (Inzest) macht einen Charakter durch schwere Mali relativ nutzlos. Er schlägt auch auf die Gesundheit, sodass die entsprechenden Charaktere oft jung sterben.

Allerdings bietet Crusader Kings 3 auf der anderen Seite einen Anreiz für diese Spielweise. So gibt es die Fähigkeit „Reinblütig“, die Chancen auf „Inbred“ halbiert und weitere Boni gewährt.

Zudem gibt es eines der begehrtesten Achievements in Crusader Kings 3 „Perfect Circle“, das auf den Spruch: „Wenn dein Stammbaum wie ein Kreis aussieht“ anspielt.

Für dieses Achievement braucht man einen Charakter, der statt 14 verschiedenen Personen im Stammbaum (2 Eltern, 4 Großeltern, 8 Urgroß-Eltern) nur 2 von jeder Sorte hat.

Ein Spieler auf reddit erklärt den Plan (via Reddit):

  • Bekomm ein Kind mit deiner Tochter
  • Bekomm zwei Kinder mit deiner Enkelin, ein Junge und ein Mädchen
  • Verheirate sie miteinander und stell sicher, dass sie ein Kind bekommen
  • Tritt ab, damit du als deren Kind spielen kannst
  • Pass auf, dass dir keine Hörner aufgesetzt werden

Da war die Methode der Bene Gesserit, deren Pläne sich über Jahrtausende erstreckte, schon deutlich ausgefeilter, dauerte aber auch viel länger.

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Ist das nicht alles ein bisschen … krank? Jap, ist es. Ein Running Gag in der Steam-Community von Crusder Kings 3 ist es, Bilder ihrer Tochter-Enkelin-Urenkelin-Schwesterehefrau zu posten und die skurrilen Abenteuer, die sie mit ihnen erleben.

Mehr zu den Kapriolen, die Crusader Kings 3 schlagen kann, wenn man es etwas übertreibt, haben wir in diesem Artikel aufgeführt:

Wie ich in Crusader Kings 3 eine Familie mit 977 genetisch optimierten Killern schuf

Der Sohn des Gründers von Playboy zeigt sich nackt auf OnlyFans, um teure Pokémon-Karten zu kaufen

Marston Hefner (33), der Sohn des verstorbenen Playboy-Gründers Hugh Hefner, ist jetzt auf OnlyFans zu bewundern. Die Einnahmen sollen in Pokémon-Karten und Comic-Bücher fließen.

Was macht er auf OnlyFans? Neben kostenlosen Updates, Selfies und verdeckten Akt-Bildern, gibt es auf der Bezahl-Plattform für 45 $ auch “geschmackvolle Nacktbilder” des Playboy-Erben Marston Hefner zu sehen.

In einem exklusiven Interview mit Page Six gab Hefner zwei Gründe für seinen Beitritt an:

  • Er glaube daran, dass nichts verwerflich an Nacktheit oder Sexualität sei, so sei er aufgewachsen.
  • Er sammle Pokémon-Karten und Comic-Bücher und könne mit dem zusätzlichen Einkommen seine Sammlung erweitern.
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Pokémon Sammelkartenspiel Karmesin und Purpur – Wir zeigen euch exklusiv 5 Karten im neuen Design

Finanzielle Sicherheit und Disco-Pokémon

Wofür braucht er das Geld? Hefner erklärt, dass der Account nicht dafür gedacht sei, seinen Lebensunterhalt zu bestreiten, auch, wenn er auf lange Sicht für mehr finanzielle Sicherheit sorgen soll.

Im Moment dienen die Einnahmen aber hauptsächlich dazu, seine Sammlung zu vergrößern: Das würde alles in Pokémon-Karten und Comic-Bücher fließe. Davon hat er sich aber noch gar keine gekauft.

In einem Telefon-Gespräch mit Kotaku sagte er, durch das Sammeln habe er noch mehr Interesse an Finanzen und Geldsparen bekommen. So benutze er ein Google Doc, um seine Finanzen zu überblicken und zu wissen, wann er seine Wunsch-Karten kaufen könnte.

Hat er eine spezielle Karte im Blick? Hefner hat es auf Testdrucke des Disco-Holo-Sets aus dem Jahr 1999 abgesehen. Die zeichnen sich durch teils fehlende Details und ein einzigartiges Foil-Muster aus. Diese Karten sind teilweise so selten, dass die Allgemeinheit erst 2022 überhaupt von ihrer Existenz erfuhr (via PokeZentrum).

Sein liebstes Pokémon ist allerdings der legendäre Vogel Ho-Oh, der in der ersten Episode des Anime zu sehen ist. Am allerschönsten sei es jedoch, einfach Packs mit seiner Nichte zu öffnen, so Hefner.

Wie Hefner erklärt, reiche sein Einkommen von OnlyFans nicht aus, um „die beste Pokémon-Karte“ zu erstehen, würde auf lange Sicht aber einen großen Unterschied machen. Welche Karte in seinen Augen die beste sei, verriet er zwar nicht, ein Kandidat dürfte aber das Pikachu sein, das bei Wrestlemania 2022 den Hals des YouTubers Logan Paul zierte:

Kontroverser YouTuber gibt über 4,4 Millionen Euro für eine Pokémon-Karte aus, trägt sie als Halskette

Destiny 2: Entwickler bei Bungie nennt System in Diablo 4 “„faul“ – Blizzard-Boss reagiert

Diablo 4 hat viel Aufmerksamkeit auf sich gezogen – auch in der Community von Destiny-2. Doch nun hat ein Entwickler von Bungie eine Sache an Diablo 4 offen kritisiert und damit eine Kontroverse ausgelöst. MeinMMO klärt auf, was es damit auf sich hat.

Destiny 2 vs. Diablo 4: Mit dem Release von Diablo 4 haben sich auch die Hüter aus Destiny 2 gerne in die Hölle begeben. Immerhin locken dort frische Abenteuer. Dafür nahm sich so mancher gerne eine Auszeit von Bungies Universum und lootete fremd.

  • Da Diablo 4 neu ist, bietet es derzeit ein besseres, frischeres Erlebnis als Bungies Loot-Shooter.
  • Auch das sogenannte Level-Scaling von Diablo 4, das dafür sorgt, dass die Monster immer die gleiche Stufe wie der eigene Spielcharakter haben, fand so mancher Spieler gut gemacht.

Doch genau diese Funktion, die die Stärke der Gegner an den Fortschritt des Spielers anpasst, hat jetzt auf Twitter zu einer Diskussion zwischen einem Entwickler von Bungie, den Destiny- und Diablo-Spielern sowie einer Reaktion von Blizzard geführt.

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Destiny 2: „Saison der Tiefe“ lässt Hüter ins Wasser tauchen

Kritik an Diablo 4: Man fühlt sich nicht mächtiger

Was hat der Bungie-Entwickler kritisiert? Die Kontroverse begann, als Chad Jessup, ein Entwickler von Bungie, in einem Twitter-Posting, genau dieses Gegner-Scaling in Diablo 4 als Beispiel heranzog und das System als “faul” bezeichnete.

  • So äußerte sich der Senior Distributed Systems Engineer darüber, dass die Skalierung in Diablo 4 von Feinden „faul“ sei und „mehrere Spielstile“ zunichtemachen würde.
  • Je höher das Level wird, desto schwieriger wird auch das Spiel und das würde Spieler-Powertrips ruinieren und wäre daher einfach nur „scheiße“.
  • Auch habe er „noch nie von jemandem gehört, dem diese Art von System gefällt“. Er gesteht ein, er sei zwar sicher, dass es so Mneschen geben würde, aber die hätten Unrecht.

Sein Tweet erregte schnell einiges an Aufmerksamkeit, auch von keinem Geringeren als Blizzard-Präsident Mike Ybarra, der Jessup mit nur zwei Worten antwortete: „Faul, huh.“

Der mittlerweile auf Twitter gelöschte Original-Tweet

Wie kam die Aussage bei Spielern an? Bei manchem User kam sein Tweet nicht wirklich gut an. Sicherlich mag es Kritik am Level-Scaling in Diablo 4 von Spielern geben. Doch vor allem Destiny-Spieler machten deutlich, dass sich ein Entwickler von Bungie dazu aktuell nicht so offen äußern sollte.

So twitterte der Destiny-Spieler Gravly:

Ja, du musst vorsichtig sein, etwas als “faul” zu bezeichnen, wenn du an einem Spiel arbeitest, das sich nicht mehr so sehr um seine Spieler kümmert wie früher.

twitterte der Spieler Gravly als Antwort auf Jessups Meinung

Tatsächlich scheint der Support von Destiny 2 seit Lightfall deutlich größere Probleme als zuvor zu haben, das Spiel fehlerfrei am Laufen zu halten. 

Diablo 4 hingegen ist neu und läuft trotz großem Andrang seit der Veröffentlichung recht stabil, mit bisher nur wenigen Fehlern. Das gefällt vielen.

“Es ist kompliziert, Sir”

Skalierung stört Macht-Phantasie von besserem Loot, der mächtiger macht

Gab es auch andere Stimmen?: So mancher Spieler stimmte Jessup allerdings auch zu. Die Levelskalierung in Diablo 4 hätte durchaus einen Teil der Machtfantasie des Looten zerstört.

Ich stimme der Meinung voll und ganz zu, man fühlt sich [in Diablo 4] auf jeden Fall stärker, wenn man sich seine Uniques holt. Aber das gesamte Spiel wird dann genauso stark und es geht von „Ich möchte stärker werden“ zu „Ich muss stärker werden“ über.

findet der Spieler Cee_Dubyuh

Dazu argumentierte Blizzard bereits allgemein, dass das Gegner-Scaling in Diablo 4 die Spieler dazu ermutigen soll, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln und neue Herausforderungen anzunehmen. Gefundene und ausgerüstete Gegenstände beeinflussen maßgeblich die Power.

Der Grad der Herausforderung bleibt in Diablo 4 somit stets gleich und ermöglicht sowohl Anfängern als auch Veteranen, ein angemessenes Maß an Herausforderung zu erleben, ohne entweder überfordert zu sein oder sich zu langweilen.

Wie skaliert die Schwierigkeit in Destiny 2? In Destiny 2 hingegen wird der Schwierigkeitsgrad mit der Aktivität und dem Herausforderungslevel skaliert. Sobald man das maximale Effizienzlevel einer Aktivität erreicht hat, spielt ein höheres Powerlevel keine Rolle mehr. Das heißt, es sind künstliche Power-Level-Nachteile aktiv.

  • In Season 21 beispielsweise liegt die Powerlevelanforderung für eine Spitzenreiter-Dämmerung bei 1.840. Das maximale Effizienzlevel liegt jedoch nur bei 1.815. Das bedeutet man ist im Spitzenreiter, der härtesten Aktivität in Destiny 2, immer mindestens -25 Level unter der Aktivitätsanforderung.
  • Wer es noch härter will, kann seinen Powerlevel-Nachteil sogar auf -40 bringen, das Maximum in Destiny 2.

So reagierte der Destiny-Entwickler: Nachdem der Tweet so viel Aufmerksamkeit bekommen hatte, stellte Chad Jessup nochmals persönlich klar, dass er Diablo 4 damit keinesfalls schlecht machen wollte und seine „erste Formulierung hätte besser sein können“.

Er schrieb auch, dass er nicht „bei den Entwicklern anklopft“ und Diablo 4 tatsächlich für „ein herausragendes Spiel“ hält.

Das war jedoch sein letztes Posting. Chad Jessup hat inzwischen seinen ersten Tweet und damit auch seine Kritik gelöscht. Zudem ist sein Twitter-Account inzwischen auf privat gestellt.

Am Ende ist es jedoch nur die persönliche Meinung eines einzelnen Entwicklers bei Bungie und somit auch nicht mit der Meinung von Bungie insgesamt gleichzusetzen. Zudem sind kontroverse Diskussionen und unterschiedliche Meinungen in der Welt der Videospiele nichts Ungewöhnliches.

Destiny 2 und Diablo 4 in Bezug auf die Feindeinwirkung zu vergleichen, ist wahrscheinlich nicht fair, da beide Spiele zwei völlig unterschiedlichen Modellen folgen. Doch die Entwicklung von Spielen ist ein kontinuierlicher Prozess, der eben auch von unterschiedlichen Perspektiven und Ansätzen lebt.

Letztendlich müssen die Spieler selbst entscheiden, wie sie das Gegner-Scaling in Diablo 4 und Destiny 2 erleben und ob es ihren Erwartungen und Vorlieben entspricht.


Was haltet ihr von der Kontroverse um das Gegner-Scaling in Diablo 4? Seht ihr es genauso kritisch wie der Entwickler von Bungie? Und welches System sagt euch persönlich mehr zu. Schreibt uns eure Meinung gerne in die Kommentare.

In Destiny 2 beispielsweise gäbe es für jeden besseren Loot, wenn mehr Spieler dieses eine Secret kennen und nutzen würden:

Destiny 2: Wer ein Tauchgang-Geheimnis in Season 21 nutzt, kann Tier-7-Loot erbeuten

Ein neues MMORPG könnt ihr jetzt schon spielen, zwei weitere kündigen Tests für den Juli an

In dieser Woche ist das neue MMORPG Blue Protocol erschienen und ja, ihr könnt es auch von Deutschland aus spielen. Außerdem haben die neuen Spiele Palia und Scars of Honor Tests für den Sommer angekündigt. Wir fassen euch alles Wichtige zusammen.

Die Highlights der Woche:

Die Diskussion der Woche: Throne and Liberty hat einen neuen Trailer veröffentlicht und dafür viel Kritik bekommen. Dürfen Trailer ihr Kampfsystem actionreicher wirken lassen, als es wirklich ist?

Die Woche im Podcast: In ihrem eigenen Podcast MMO News sprechen die beiden MeinMMO-Redakteure Alexander Leitsch und Mark Sellner diese Woche wieder über die wichtigsten News rund um MMORPGs. Themen waren unter anderem Tarisland, das wie ein guter WoW-Klon aussieht, der mögliche Verkauf von SWTOR, ein erstes Fazit zu ESO: Necrom und der Tod von Swords of Legends Online.

Den Podcast könnt ihr auf AppleYouTube oder hier auf Spotify anhören:

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Black Desert bekommt eine neue Erweiterung, Throne and Liberty enttäuscht

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

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Neues MMORPG will Konkurrenz für WoW sein, zeigt die erste Klasse mit Gameplay

Das sind die MMORPG-News der Woche im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr in dieser Woche sonst etwas Interessantes erlebt, was ihr erzählen möchtet? Oder haben wir womöglich etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Wer die aktuell besten MMORPGs sucht, wird hier fündig:

Die 10 besten MMORPGs 2023 – Welches passt zu mir?

Neuer Shooter auf Steam sieht aus wie Battlefield auf Wish bestellt – Wird zum Bestseller, bekommt 89 % positive Reviews

Mit BattleBit Remastered gibt es auf Steam einen neuen Herausforderer der etablierten Shooter-Größen wie Call of Duty und Battlefield. Und der kommt direkt richtig gut an.

Was ist das für ein Spiel? BattleBit ist ein First-Person-Shooter, der ein wenig so aussieht, als hätte jemand Battlefield in Lego nachgebaut. Das Game lockt mit einer zerstörbaren Umgebung, Proximity-Voice-Chat und jeder Menge Chaos – mit bis zu 254 Spielern auf einem Server.

Bereits die Playtests von BattleBit Remastered lockten zehntausende Spieler an. Am 15. Juni feierte der Shooter seinen EA-Launch und zog direkt an den großen Brüdern CoD und Battlefield vorbei.

BattleBit Remastered ist für 14,79 € auf Steam zu haben – oder für ein bisschen mehr, wenn man die 3 engagierten Devs unterstützen will.

Den Trailer zum Launch seht ihr hier:

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Battlebit Remastered – Announcement-Trailer

BattleBit Remastered schlägt zum Launch ein

So erfolgreich ist das Spiel bereits: BattleBit Remastered stieg sofort stark ein und ist schon ein Bestseller. Auf Steam steht es derzeit auf Platz 2 der meist-verkauften Spiele, hinter Valves eigenem Free2Play-Titel CS:GO (Stand: 17. Juni 13:30).

Zwischenzeitlich schob es sich sogar am Shooter-Giganten vorbei, wie die Entwickler in einem Tweet zeigen.

Auf den 2. Platz reagieren sie mit einer Umfrage: “CS:GO ist F2P, heißt das, wir gewinnen?”. Die Fans beantworten das mit einem “Ja”.

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Wie kommt BattleBit an? Nach allem, was man aktuell sieht, richtig gut. BattleBit Remastered erreichte heute seinen bisherigen Peak von 38.487 gleichzeitigen Spielern, mit einem Schnitt von 27.447 Spielern in den letzten 30 Tagen (via SteamCharts).

Und die Spieler, die es bereits zocken, scheint es auch bestens zu gefallen. Hier eine kleine Auswahl der Reviews auf Steam, wo es derzeit bei 89 % positiven Bewertungen steht. Dabei werden vor allem immer wieder Parallelen zu Battlefield gezogen:

  • “3 Typen haben ein besseres Spiel als die Battlefield-Devs gemacht LMAO”
  • “Das beste Nicht-Battlefield-Spiel aller Zeiten. Jeder bei Dice sollte gefeuert werden.”
  • “Super Spiel. Es funktioniert sofort und fühlt sich inhaltlich komplett an. Sehr reaktionsschnell und knackig.”

Steam-Nutzer DutchCrunch hebt das spaßige Movement, Gun-Play und die Maps sowie die Server und die Performance hervor. Da hätten 3 Devs ein fertigeres Produkt im Early-Access abgeliefert, als AAA-Studios zum Release.

Gibt es auch was zu meckern? Nicht jeder ist restlos begeistert. Kritiker bemängeln die Kombination aus schnellem Movement und Time-To-Kill mit dem eher realistisch anmutenden Gunplay, die unübersichtlichen Maps und das umständliche Bearbeiten der Loadouts.

Daran könnte sich aber noch einiges ändern, denn BattleBit Remastered befindet sich noch im Early Access und wird es voraussichtlich für die nächsten 2 Jahre bleiben. In dieser Zeit will man weiter an dem Spiel arbeiten und dabei auch das Feedback der Spieler berücksichtigen.

Während BattleBit Remastered sich an Battlefield orientiert und es mit taktischen Elementen paart, arbeitet Ubisoft mit XDefiant an einer Alternative zu Call of Duty. Den Arena-Shooter und 6 weitere vielversprechende Online-Shooter findet ihr in unserer Liste:

7 spannende Online-Shooter, die noch 2023 erscheinen sollen

Quelle(n):
  1. Dexerto

Die 10 beliebtesten MMORPGs auf Steam im Juni 2023

MMORPGs leben von großen Spielerzahlen, doch welche sind eigentlich die erfolgreichsten auf Steam? Das schauen wir von MeinMMO uns in dieser Liste genauer an und haben eine Top 10 für den Juni 2023 zusammengestellt.

Wie wurde die Liste erstellt? Für das Ranking haben wir uns die durchschnittlichen Spielerzahlen der MMORPGs in den letzten 30 Tagen angeschaut. Das sind also die Mengen an Spielern, die im Schnitt gleichzeitig eingeloggt sind.

Die Daten stammen von der Seite Steamcharts, welche die Spielerzahlen zur Verfügung stellt.

Was ist auffällig? Albion Online hat ordentlich zugelegt und seine Spielerzahlen im Vergleich zum Ranking im Januar fast verdreifacht. Ein Grund ist der Release in neuen Regionen. New World hingegen hat seinen Platz 2 verloren und dümpelt jetzt nur noch im Mittelfeld. Insgesamt sind die Zahlen bei fast allen MMORPGs rückläufig, was aber auch an der Jahreszeit liegt.

Das sind die Plätze 10 bis 4

Platz 3: The Elder Scrolls Online

  • Fokus des MMORPGs: Story, Open World und Instanzen
  • Spielerzahl: Durchschnittlich 15.265 Spieler gleichzeitig online in den letzten 30 Tagen
  • Spielerzahlen im Trend: Leichter Aufwärtstrend dank neuer Erweiterung im Juni
  • Geschäftsmodell: Buy2Play mit optionalem Abo
  • Release-Date: 04. April 2014 
  • Entwickler: Zenimax Online
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Alles, was ihr zu The Elder Scrolls Online wissen müsst – in 2 Minuten

Was ist das für ein Spiel? The Elder Scrolls Online ist kein klassisches MMORPG, denn ihr könnt nahezu alles erleben, ohne mit anderen Spielern zu interagieren. Gerade in der offenen Welt und während ihr der Story folgt, wirken die Mitspieler eher wie NPCs, die euch nebenher begleiten.

Dabei überzeugt das Spiel vor allem mit seiner tiefgehenden Story, die komplett auf Deutsch vertont wurde, sowie mit seinem Crafting-System, das euch allerhand zu tun gibt. Ihr skaliert dabei in der Spielwelt mit, sodass ihr direkt vom Start weg in die Gebiete der neusten Erweiterungen gehen könnt. Viel Grind ist also nicht nötig, um euch euren Freunden anzuschließen.

MMORPG-Fans können sich auf regelmäßige neue Dungeons, Raids und PvP freuen. Ein Highlight ist hier das riesige Schlachtfeld Cyrodiil, in dem die drei Fraktionen im Spiel gegeneinander kämpfen und versuchen, Festungen zu erobern.

Dabei setzt ESO auf ein Action-Kampfsystem, für das ihr Blocken, Ausweichen und mit euren Fähigkeiten aktiv zielen müsst.

Für wen ist es interessant? ESO richtet sich an Spieler, die

  • Fans der „Elder Scrolls“-Reihe sind, denn ihr könnt etliche Gebiete der alten Singleplayer-Titel erkunden und dort neue Storys erleben, selbst wenn ihr mit anderen Spielern gar nicht interagieren möchtet. Es ist das mit Abstand beste MMORPG für Solo-Spieler.
  • ein Einsteiger-MMORPG suchen. 2021 wurden die Gefährten eingeführt. Das sind NPCs, von denen ihr euch einen in die Gruppe holen könnt, damit diese Rollen wie den Heiler oder Tank ausfüllen können.
  • voll vertonte Storys mögen.
  • Herausforderungen suchen. Dafür gibt es knackige 12-Spieler-Raids und Veteranen-Dungeons.

ESO ist zudem eines der wenigen MMORPGs, die ihr auch auf Xbox und PlayStation spielen könnt.

Platz 2: Final Fantasy XIV

  • Fokus des MMORPGs: Story, Roleplay und Instanzen
  • Spielerzahl: Durchschnittlich 23.776 Spieler gleichzeitig online in den letzten 30 Tagen
  • Spielerzahlen im Trend: Zuletzt leichte Tendenz nach oben, aber deutlich unter den Zahlen im Januar
  • Geschäftsmodell: Grundspiel Free2Play mit Einschränkungen, Abo und Kosten für Erweiterungen
  • Release-Date: 27. August 2013
  • Entwickler: Square Enix
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Alles, was ihr zu dem MMORPG Final Fantasy XIV wissen müsst – in 2 Minuten

Was ist das für ein Spiel? Final Fantasy XIV gehört seit Jahren zu den beliebtesten MMORPGs. Es legt seinen Fokus auf eine mitreißende Story, die teilweise auch in den Dungeons erzählt wird. Zudem gibt es knackige Raids im Endgame. 

Das Kampfsystem setzt dabei auf Tab-Targeting, was sich anfangs eher träge anfühlt, aber deutlich spannender wird, je mehr Skills ihr freischaltet. Die Klassen in FFXIV werden Jobs genannt und ihr braucht nur einen Charakter, um alle davon zu leveln. Je nachdem, welche Waffe ihr angelegt habt, ändert sich eure Klasse.

Zusätzlich könnt ihr verschiedene Handwerks- und Sammlerklassen leveln, ein Haus kaufen und eure eigene Insel gestalten.

2021 erschien die aktuelle Erweiterung Endwalker und 2024 wird wohl die nächste Expansion herauskommen. Das neuste Update erschien im Mai und hat das Ende der aktuellen Story eingeläutet.

FFXIV ist ein Abo-Spiel, für das ihr monatlich bezahlen müsst. Free2Play-Spieler können mittlerweile jedoch bis Level 60 kostenlos testen und die Storys von A Realm Reborn und Heavensward erleben. Danach müsst ihr eine Erweiterung kaufen und ein Abo abschließen.

Für wen ist es interessant? FFXIV richtet sich vor allem an Spieler, die:

  • Story-Games mögen und eine emotionale Geschichte erleben möchten
  • Tab-Targeting bevorzugen
  • eine Herausforderung im PvE-Endgame suchen
  • eine klassische Holy Trinity (Tank, DD, Heiler) mögen
  • Roleplay ausprobieren wollen

Die Community wird von Spielern weltweit gelobt. Der Umgang miteinander sei (meistens) freundlich und rücksichtsvoll, was einen großen Kontrast zu anderen MMORPGs darstellt, deren Communitys eher toxisch sind.

Platz 1: Lost Ark

  • Fokus des MMORPGs: Grinding, Instanzen
  • Spielerzahl: Durchschnittlich 41.301 Spieler gleichzeitig online in den letzten 30 Tagen
  • Spielerzahlen im Trend: Seit dem Januar haben sich die Spielerzahlen um 75 % reduziert, allerdings waren auch viele Bots dabei, die gebannt wurden
  • Geschäftsmodell: Free2Play
  • Release-Date: 11. Februar 2022
  • Entwickler: Smilegate
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Alles, was ihr zu dem MMORPG Lost Ark wissen müsst – in 2 Minuten

Was ist das für ein Spiel? Lost Ark ist ein Action-MMORPG, das im Februar 2022 bei uns im Westen erschien. Ihr habt die Wahl aus mittlerweile 24 verschiedenen Klassen, mit denen ihr in der Iso-Perspektive die Welt von Arkesia erkunden könnt.

Im Fokus stehen die actionreichen Kämpfe, der Grind nach neuer Ausrüstung und die harten Endgame-Inhalte, die ihr mit der Ausrüstung dann meistern müsst. Ihr folgt zwar einer Story, die auch ganz gut und mit vielen Cutscenes erzählt wird, doch vor allem der Grind stellt diese etwas in den Schatten.

So gibt es etliche tägliche Aufgaben, darunter Quests, mehrere Dungeons und die Insel-Events. Im Bestfall macht ihr diese aber nicht auf einem, sondern direkt auf 6 unterschiedlichen Charakteren, um so den maximalen Loot zu bekommen.

Echte Highlights sind die Endgame-Raids, die von knackigen Mechaniken und großen Herausforderungen nur so wimmeln. Wer sich hier durchsetzen möchte, muss viel Zeit, Geduld und manchmal sogar das Interesse an externen Guides mitbringen, um wirklich jeden Inhalt des Bosskampfes zu verstehen.

Für wen ist es interessant? Lost Ark richtet sich an Spieler, die

  • gerne grinden und dabei viele Gegner gleichzeitig bekämpfen wollen, wie es in Chaosdungeons der Fall ist
  • komplexe Mechaniken schätzen und keine Scheu haben, vor dem Kampf Guides zu leseneEine offene Welt an Land und auf dem Wasser erkunden möchten
  • Sammelgegenstände lieben
  • geduldig bleiben, auch wenn sie an einem Raid mehrmals scheitern

Sonderfall – MIR4

MIR4 ist ein MMORPG mit dem Fokus auf Krypto-Währung. Laut Steamcharts spielen es durchschnittlich knapp 31.500 Spieler gleichzeitig pro Monat. Somit wäre es eigentlich auf dem zweiten Platz. Wir gehen allerdings davon aus, dass viele Bots aktiv sind und nehmen das MMORPG daher nicht in unser reguläres Ranking auf.

In MIR4 können Spieler eine „Krypto-Währung“ namens DRACO erhalten. Die Währung bekommt man nur, wenn man das Spiel mit Facebook, Google oder Apple verbindet. Viele Inhalte laufen via Autoplay und man sieht dem Spiel an, dass es für Mobile gedacht ist.

Was sagt ihr zu unserem Ranking? Welche MMORPGs spielt ihr aktuell? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

„Wir alle haben einen kleinen Bowser in uns“ – Jack Black erklärt, warum wir seine Rolle in Super Mario Bros lieben, obwohl er ein Bösewicht ist

Anlässlich des Blu-ray-Releases vom „Der Super Mario Bros. Film“ erhielt MeinMMO ein welt-exklusives Q&A mit Bowser-Schauspieler Jack Black.

Der Super Mario Bros. Film eroberte die Kinos und ist inzwischen einer der erfolgreichsten Animationsfilme überhaupt, was die Box-Office-Zahlen betrifft.

Seit dem 08. Juni.2023 ist der Film digital fürs Heimkino verfügbar. Ab dem 22.06.2023 könnt ihr ihn euch auch als DVD, Blu-ray und 4k UHD holen.

Anlässlich des Blu-ray-Releases erhielt MeinMMO ein exklusives Q&A mit Jack Black, der als Videospielbösewicht Bowser die Kinofans begeisterte. Wir haben das Interview nicht geführt, dürfen es aber exklusiv auf MeinMMO veröffentlichen.

Dabei erzählt der Schauspieler davon, wie es für ihn war, einen der bekanntesten Bösewichte der Videospielgeschichte zu spielen, wie er die Figur interpretiert und warum er der Meinung ist, dass wir alle einen kleinen Bowser in uns haben.

Hier sehr ihr einen Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm mit Jack Black als Bowser:

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Erster Trailer zum „Super Mario“-Kinofilm – Komplett aus CGI

Jack Black war schon früh ein Fan von Nintendo-Spielen

Super Mario Bros. von Nintendo ist das bekannteste Spiel überhaupt. Was ist deine Verbindung dazu

Jack Black: Ich habe in den achtziger Jahren angefangen, Nintendo zu spielen. Ich glaube, ich war 13 Jahre alt, als ich in der Arcade beim Corner Market auf Donkey Kong stieß.

Ich erinnere mich an die Magie dieses Spiels und daran, dass ich dachte: „Dieses Spiel lässt Pac-Man ganz schön als aussehen!“ Die Figur des Mario und sein Kampf gegen Donkey Kong, der Fässer die Straße hinunterschleudert, hatte etwas sehr Hypnotisches und Charismatisches an sich, denn man musste im richtigen Moment hüpfen und springen.

Schnapp dir den Hammer, triff die Fässer, um Punkte zu bekommen, und rette Prinzessin Peach oben auf der Spitze. Und das war’s! Donkey Kong, Prinzessin Peach und Mario waren wie die Heilige Dreifaltigkeit. Und ich erinnere mich, dass ich es stundenlang gespielt habe. Ich habe so viele Münzen in diesen Automaten gesteckt!

Warst du gespannt darauf, die Rolle des Bösewichts Bowser im The Super Mario Bros. Movie zu übernehmen?

Jack Black: Bowser ist einer der kultigsten Bösewichte in der gesamten Geschichte der Videospiele! Wer würde nicht gerne die Chance ergreifen, ihn auf die Leinwand zu bringen? Er ist furchteinflößend, mächtig und voller Unsicherheiten; eine großartige Figur, die man erforschen kann.

Jack Black ist nicht nur Schauspieler, sondern auch ein leidenschaftlicher Gamer:

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von Marie Friske

„Bowser ist furchterregend, stark und ein Monster“

Wie bist du an die Figur herangegangen?

Jack Black: Ich bin an diese Figur als das mächtigste, böse, aber auch irgendwie sensible und unsichere Monster herangegangen, das er ist.

Es macht wirklich Spaß, eine so schreckliche Figur zu spielen, die ohne erlösende Eigenschaften, die einfach nur bösartig ist.

Und ich glaube, wir alle haben irgendwo einen kleinen Bowser in uns, hoffentlich tief begraben. Das war eine coole Sache, die ich erkunden wollte, denn ich bekomme nicht viele superböse Charaktere zu spielen.

Warum würdest du sagen, dass es wichtig ist, auch die sanftere Seite von ihm zu zeigen?

Jack Black: Bowser ist furchterregend, stark und ein Monster, aber das Lustige an ihm ist, dass er auch sensibel und unsicher ist. Und es ist toll, damit zu spielen, da das normalerweise nicht Hand in Hand geht.

Man denkt nicht, dass dieses große, Feuer speiende Monster auch eine Art Romantiker ist, der sich verliebt und eine Märchenhochzeit mit Prinzessin Peach möchte. Dieser Gegensatz ist lustig.

Er war schon immer in Prinzessin Peach verliebt.

Jack Black: Ja, aber sie ist unerwidert, weil sie ihn nie zurück geliebt hat, was ihn nur
was ihn nur noch wahnsinniger vor Liebe macht.

Vielleicht wurde ihm die Liebe seiner Eltern verwehrt, und er denkt, wenn er in Prinzessin Peach Liebe findet, wird das vielleicht die Wunden seiner feuerspeienden Kindheit heilen. Wer weiß das schon?

Bowser hat Prinzessin Peach schon immer aus der Ferne geliebt, aber er weiß nicht, wie er
sich ihr nähern soll. Außerdem, wie könnte sie ihn jemals lieben? Er ist so ein Biest.

Die Liebe zu Peach drückt Bowser im Film in der gefeierten Ballade Peaches aus:

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In jedem von uns schlummert ein kleiner Bowser

Inwiefern kannst du dich mit ihm identifizieren?

Jack Black: Nun, es wäre wirklich peinlich, zuzugeben, dass ich Bowser in irgendeiner Weise ähnlich bin; aber ich glaube auch, dass jeder ein bisschen Bowser in sich hat:

Ein bisschen Wut, ein wenig Zorn. Wann immer du auf der Straße fährst und jemanden im Verkehr anschreien willst, kommt dein Bowser zum Vorschein. Wann immer Sie eifersüchtig bist oder etwas haben willst, das ein anderer hat, dann ist das Bowser.

Wann immer du die dunkelsten Stellen deiner Seele findest, findest du Bowser, denn
er versteckt sich in den Schatten. Ich habe tief gegraben, um meinen inneren Bowser zu finden.

Man sagt, es macht Spaß, den Bösewicht zu spielen, weil man mit der Figur mehr aus sich herausgehen kann. Stimmst du dem zu?

Jack Black: Ja, es macht sehr viel Spaß. Und seien wir mal ehrlich, oft ist ein Film nur so gut wie sein böser Schurke.

Was wäre Star Wars ohne Darth Vader? Man braucht sie; man braucht das Dunkle. Um das Gute zu haben, muss man das Böse haben. Es fühlt sich also großartig an, diesen bösen Muskel spielen zu lassen. Es ist eine notwendige und mächtige Zutat in der Suppe; es ist das Gewürz.

Die Obsession von Bowser sorgte bei einigen sogar für Diskussionen über das Verhalten des Bösewichts:

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Bowser und Prinzession Peach sind völlig unterschiedliche Herrscher

Was glaubst du, warum Bowser so besessen von Prinzessin Peach ist?

Jack Black: Warum ist überhaupt jemand von etwas besessen? Ich meine, offensichtlich ist er von ihrer Schönheit, ihrer Zärtlichkeit angetan, aber sie ist auch knallhart! Sie kann sich in einem Kampf wirklich behaupten, und Bowser schätzt das.

Worin unterscheiden sich Bowser und Prinzessin Peach als Herrscher ihrer jeweiligen Königreiche?

Jack Black: Prinzessin Peach regiert mit Liebe, Respekt und Mitgefühl, während Bowser mit eiserner Faust und Wut regiert.

Er kontrolliert seine Bevölkerung mit Angst und Einschüchterung. Bowser mag auch Heavy-Metal-Musik, und er regiert mit der Kraft des Rocks.

Er wird alles zerstören, was sich ihm in den Weg stellt! Wenn sich Prinzessin Peach und Bowser auf dem Schlachtfeld gegenüberstehen, wird es eine Explosion von farbigen Lichtern geben, wie man sie noch nie gesehen hat.

„Dieser Film wird toll sein, egal wo man ihn sieht“

Illumination ist ein Animationsstudio wie kein anderes.

Despicable Me ist einer meiner liebsten Animationsfilme aller Zeiten. Illumination hat es im Laufe der Jahre immer wieder geschafft, mit unglaublicher Kreativität und Humor zu glänzen.

Sie haben es einfach drauf! Ich weiß nicht, wie sie es machen oder was die geheime Zutat dort ist, aber die Gruppe von Experten, die für diese Projekte verantwortlich sind, erstaunen immer wieder. Ich freue mich riesig darüber, ein Teil eines Meisterwerks von Illumination zu sein.

Und was glaubst du, macht Nintendo-Figuren wie Mario, Donkey Kong, Prinzessin Peach oder Bowser so unvergänglich?

Jack Black: Nintendo hat eine Magie, und ihre Figuren lösen alle etwas in einem aus. Ihre Spiele machen einfach Spaß! Ich glaube, die Nintendo-Welt hat etwas, das weit in die Vergangenheit zurückreicht, sogar noch vor den Videospielen.

Nintendo und Illumination scheinen also perfekt zueinander zu passen.

Jack Black: Es ist eine großartige Zusammenarbeit, und ich bin froh darüber, denn hier sind wir nun. Ich habe den Film gesehen, und er ist wirklich klasse, und ich freue mich darauf, ihn auf die Welt loszulassen. Es ist wie damals, als Erdnussbutter und Schokolade zum ersten Mal zusammenkamen. Hmm, köstlich…

Wie war es, mit den Regisseuren Aaron Horvath und Michael Jelenic an dem Projekt zu arbeiten?
Jack Black: Fantastisch! Wir haben uns gut eingespielt und haben immer versucht, uns gegenseitig zum Lachen zu bringen und neue Ansätze für jede Szene zu finden.

Wie würdest du The Super Mario Bros. Movie beschreiben?

Jack Black: Als aufregend, lustig, romantisch, spannend, psychedelisch, nostalgisch… Dieser Film wird toll sein, egal wo man ihn sieht, aber ich empfehle dringend, ihn auf der großen Leinwand zu sehen, denn die Welten, die man sieht, wie die Mushroom Kingdom, sind so schön. So oder so, es wird euch auf jeden Fall umhauen!

Wilde Theorie sagt: Jack Black hat mit dem neuen Song im Film zu Super Mario das Internet genial reingelegt

PS Plus Extra: 5 Geheimtipps, die ihr dank Abo kostenlos auf PS4 und PS5 zocken könnt

PS Plus Extra hat viele große Blockbuster in seinem Angebot. Von God of War zu Bloodborne ist man als AAA-Fan bestens bedient. Doch auch kleinere Games, die in der Flut vieler Spiele verloren gingen, findet man in diesem Abo. 5 Geheimtipps aus dem Abo stellen wir euch vor.

Was ist PS Plus Extra? PS Plus Extra ist die zweite Stufe des PS-Plus-Abos auf PS4 und PS5. Mit dem Abo könnt ihr aus einem großen Katalog viele Spiele kostenlos spielen. Ähnlich wie im GamePass erwarten euch neben Blockbustern aber auch kleine Geheimtipps.

In diesem Artikel stellen wir euch 5 mal mehr, mal weniger kleine Geheimtipps vor, die ihr mit eurem PS Plus Extra-Abo kostenlos spielen könnt.

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1. Humanity

Entwickler: Tha Ltd. | Genre: Puzzle und Strategie | Meta-Score: 85 (PS5)

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Humanity Launch Trailer

Was ist das für ein Spiel? Das neuste Spiel auf dieser Liste ist Humanity. Ihr steuert einen kleinen Hund, der in vielen verschiedenen Leveln eine Gruppe von Menschen durch Rätsel und Hindernisse führen muss. Das Spiel erinnert dabei an eine moderne Version von Lemmings.

Das Setting klingt nicht nur verrückt. Auch die Level sind absurd, bunt und kreativ. Collectibles sorgen für eine zusätzliche Challenge. Damit kann man verschiedene Sachen freischalten. Beispielsweise könnt ihr aus euren Menschen einfach große, hüpfende Blöcke machen.

Wenn ihr eine PSVR oder sogar PSVR 2 habt, könnt ihr das ganze mit der Brille in Virtual Reality zocken und ihr euch fühlen wie ein Hund, der mit der Menschheit spielt.

2. Chicory: A Colorful Tale

Entwickler: Greg Lobanov | Genre: Puzzle und Adventure | Meta-Score: 87 (PS5)

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Chicory: A Colorful Tale Official Trailer

Was ist das für ein Spiel? Chicory: A Colorful Tale ist wie ein spielbares Malbuch. Ihr spielt auch hier einen Hund und löst mit eurem Pinsel und Farbe bewaffnet diverse Rätsel. Doch auch Bosskämpfe müsst ihr mit eurem Pinsel bestreiten.

Mit dem Pinsel erkundet und malt ihr euch durch die Welt und lernt dabei viele quirlige Charaktere kennen. Dabei trifft der Look die Story perfekt, denn Chicory erzählt auch eine emotionale Geschichte über Kreativität. Auch die wundervolle Musik sollte man hierbei erwähnen.

Habt ihr einen Partner oder Freunde, die Chicory mit euch erleben möchten, dann könnt ihr auf der Couch auch einen 2-Spieler-Koop spielen, bei dem jeder einen eigenen Pinsel bedient.

Fanliebling sollte schon nach 3 Folgen Supernatural verlassen, doch er war dreist und fragte den Chef nach mehr

Misha Collins und sein Charakter Castiel werden von Fans der Serie Supernatural geliebt, dabei sollte er eigentlich nur für 3 Folgen dabei sein.

Um wen gehts? Der Engel „Castiel“ ist in Supernatural über die Jahre zu einem enorm wichtigen Charakter in der Handlung der Serie und zu einem echten Liebling der Fans geworden.

Der von dem amerikanischen Schauspieler Misha Collins verkörperte Diener Gottes trat zum ersten Mal in der ersten Folge der vierten Staffel („Lazarus erhebt sich“) in Aktion. Seither ist er gleichermaßen für seine verwirrte, fremdartige und monotone Art sowie für den beigen Trenchcoat und eine schiefe Krawatte bekannt.

Besonders zu Dean (Jensen Ackles) baute Castiel im Verlauf der Staffeln eine brüderliche Beziehung auf und ist den Hauptcharakteren nicht nur eine große Hilfe, sondern auch ein guter Freund.

Im Mai 2023 war Misha Collins bei dem englischsprachigen Podcast Supernatural Then and Now zu Gast, der von Robert „Rob“ Benedict (in Supernatural: Chuck) sowie Richard Speight Jr. (in Supernatural: der Trickster/ Gabriel) geführt wird. In dem Podcast sprach Collins über seine Anfangszeit bei Supernatural, wie gewisse Charaktereigenschaften von Castiel entstanden und die Pläne, die es für seine Rolle gab.

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Castiel sollte kein langfristiger Charakter werden

Wieso sollte er Supernatural verlassen? In dem Podcast wurde Collins gefragt, wie sich Jared Padalecki (Sam) und Jensen Ackles (Dean) ihm gegenüber verhielten, als er zum ersten Mal am Dreh von Supernatural beteiligt war. Daraufhin erzählte Collins, dass er ursprünglich nur für drei Folgen gecastet wurde und sie ihn deshalb kaum beachtet hätten. Der Charakter Castiel sollte eigentlich nicht so lange in der Serie auftauchen, wie es letztendlich der Fall war.

Ich war nicht von Bedeutung. Ursprünglich sollte ich einen Handlungsstrang von 3 Episoden haben und sie hatten keine Ahnung, sie haben nicht einmal das Skript gelesen, das wir gerade gedreht haben. Sie wussten nicht, dass die Figur wieder zurückkehrt. […] Sie wussten nicht, dass sie es in Zukunft mit mir zu tun haben würden. Sie haben also keine Grundlage geschaffen.

Misha Collins via Supernatural Then and Now

Collins bat den Showrunner um eine Stammrolle

Wie kam es dazu, dass Castiel der Serie erhalten blieb? Ein weiteres Thema in dem Podcast war die Frage, woher Collins damals gewusst habe, ob sein Charakter gut bei den Fans ankommt. Daraufhin erzählt der Schauspieler, er habe verschiedene Webseiten und Foren durchforstet, um zu lesen, was Fans der Serie über Castiel schreiben.

Dabei habe er erkannt, dass der Engel bei den Fans beliebt war. Zu dem Zeitpunkt hatten die Serienmacher ihn bereits in mehr und mehr Folgen hineingeschrieben und es blieb nicht nur bei den ursprünglich vorgesehenen drei Episoden.

Daraufhin habe Collins den Showrunner Erik Kripke angerufen und ihn geradeheraus gefragt, ob er nicht ein sogenannter „Series-Regular“ werden solle, wodurch Castiel zu den regelmäßig wiederkehrenden Charakteren wurde.

Gegen Ende von Staffel 4 dachte ich: „Die Leute mögen das wirklich, und sie bringen mich immer wieder für neue Folgen zurück. Das ist großartig.“ Und da habe ich Eric Kripke angerufen und gesagt: „Hey, willst du mich vielleicht für das nächste Jahr als Stammrolle in die Serie integrieren?“ Und ich hatte das Gefühl, dass ich vielleicht genug Storyline und vielleicht genug Begeisterung der Fans für die Figur habe, um das zu rechtfertigen. Und zu meinem Erstaunen sagte er: „Ja, in Ordnung“.

Misha Collins via Supernatural Then and Now

Misha Collins’ Vorschlag wurde angenommen und er wurde für die gesamte fünfte Staffel eingeplant. Castiel war daraufhin mindestens ein weiteres Jahr ein wiederkehrender Charakter – und es folgten viele weitere Jahre.

Wie beeindruckend und ungewöhnlich die Frage von Collins an Erik Kripke war, verdeutlicht Richard Speight Jr.: „Kein Schauspieler macht das jemals. Das ist beeindruckend. Keiner würde den Showrunner anrufen und sagen: ‘Gib mir einen Vertrag.’ Das ist unglaublich.“

Collins prägte Castiel schon im Casting: Ein weiteres Highlight der Podcast-Folge ist Collins Erzählung, wie er schon während des Casting versehentlich den Charakter von Castiel für immer prägte.

Collins habe sich darauf vorbereitet, während des Castings einen Dämon zu spielen. Dann sagte man ihm, der Charakter sei ein Engel und er solle seine Performance entsprechend anpassen. Damit hat der Schauspieler allerdings nicht gerechnet:

„Das hat mich aus der Fassung gebracht“, erzäht er, „ich dachte mir, das ist im Grunde das Gegenteil. Ich war, im Scheinwerferlicht stehend, völlig verwirrt.“

Collins beschrieb sein Verhalten in der Situation damit, dass er wie jemand gewirkt habe, der nicht wusste, was los sei. Und diese Verwirrtheit sollte fortan das Auftreten von Castiel bestimmte. „Irgendwie hat das zu einer sehr bizarren Interpretation der Figur geführt und irgendwie hat es funktioniert.“

Dass in der Welt des Fernsehens nicht immer alles so kommt, wie geplant, zeigt auch die Geschichte von Sir Patrick Stewart und seiner ikonischen Rolle als Captain Picard. Der Schauspieler rechnete eigentlich damit, nach einem halben Jahr wieder zu Hause zu sein:

Captain Picard gesteht: Er spielte nur in Star Trek mit, weil er dachte, es wird ein übler Flop

Gamer-Omi hat keine Lust auf Starfield: „Ich bin sauer auf Bethesda“

Die Präsentation des neuen Sci-Fi-RPGs Starfield von Bethesda war für viele das Highlight des Xbox-Showcase am 11. Juni 2023. Doch nicht alle teilen die Vorfreude auf das Spiel.

Um wen geht es? Shirley Curry wurde 2015 als „Skyrim Grandma“ mit ihren Let’s Plays auf YouTube bekannt. Damals war sie 79, sie dürfte also mittlerweile Ende 80 sein. Sie wünscht sich sehnlichst, den Release von The Elder Scrolls 6 noch zu erleben – und ist frustriert von Bethesda.

Was stört die Skyrim-Oma? In einem Vlog vom 16. Juni berichtete Curry ihren 1,22 Millionen „Enkelkindern“ auf YouTube von ihrem Frust. So hat sie nach vielen Jahren langsam genug von Skyrim, doch vom Nachfolger fehlt jede Spur:

Eines meiner Probleme, Kinder, ist, dass ich mich so sehr über Bethesda geärgert habe, weil sie Elder Scrolls 6 nicht gemacht und herausgebracht haben, damit wir es spielen können. […] Ich habe so viele verschiedene Geschichten gespielt, die ich mir in Skyrim über die Jahre ausgedacht habe, dass ich schließlich anfing, mich ein bisschen zu langweilen.

Letztlich habe Curry ihr geliebtes Skyrim zur Seite gelegt, doch nun ist sie in einer misslichen Lage: „Ich habe mich mit dem Spiel gelangweilt, jetzt langweile ich mich ohne es.“

Curry mangelt es offenbar an Gaming-Alternativen. Die meisten anderen Spiele seien langweilig und würden ihr nicht gefallen. So habe sie die Fallout-Reihe von Bethesda ausprobiert, sie aber als „zu deprimierend“ empfunden.

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Starfield bringt das, was sich Fans von Star Citizen wünschen – Jahrzehnte früher, aber mit einem Haken

Skyrim-Oma spielt keine Weltraum-Spiele

Warum kommt Starfield nicht infrage? Auf die Anfrage eines Zuschauers, ob sie sich denn auf Starfield freue, schrieb die Skyrim-Oma: „Nein, tue ich NICHT. Ich bin zu sauer, dass sie ES6 zu lange aufgeschoben haben!“

Gegenüber PC-Gamer erklärte Curry, die Präsentation von Starfield sei zwar ganz nett gewesen, aber es sei halt ein Weltraum-Spiel. Sie sei einfach ein Skyrim-Junkie.

In der Zwischenzeit bleibt ihr nur, sich mit Civilization 5 zu trösten – aber nicht Civ 6, denn dort gefällt ihr die Karte nicht. Ob Curry Starfield zum Release doch noch eine Chance gibt, bleibt abzuwarten.

Im gleichen Zug räumte Curry auch mit Gerüchten auf, sie hätte einen Auftritt in Starfield, wie die Kollegen von der GameStar berichten. Fans hatten beim Showcase ein Raumschiff mit der Bezeichnung “Grandma” entdeckt, das Spieler zum Essen einlädt.

Die Skyrim-Oma sagt allerdings, sie hätte die Szene zwar gesehen, das sei aber höchstens ein kleiner Wink von Bethesda gewesen. Im Spiel sei sie nicht und wüsste auch nichts von derartigen Plänen von Bethesda.

Dass Gaming jung hält, weiß unterdes auch die Zocker-Oma Hamako Mori.

Einer der größten Feinde der Diablo-4-Community ist ein Stuhl

In Diablo 4 erwarten euch viele Herausforderungen, schwere Bosse und sogar die Möglichkeit, gegen andere Spieler zu kämpfen. Doch eine der größten Feinde im Spiel ist ein eigentlich harmloser Stuhl, zumindest wenn man der Reddit-Community glauben darf.

Was hat es mit dem Stuhl auf sich? Stühle gibt es an vielen Orten im Spiel, doch besonders einer von ihnen hat es den Spielern sehr angetan. Er steht nahe der Schmiede und immer wieder setzen sich Spieler versehentlich auf diesen drauf, anstatt mit dem eigentlichen Objekt der Begierde zu interagieren.

Dieser Fehler tritt anscheinend ganz unabhängig davon auf, ob ihr Maus und Tastatur am PC oder Controller an den Konsolen verwendet. Manche Spieler bringt das an den Rand der Verzweiflung.

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Diablo 4: Mit diesem Trick spart ihr Inventarplätze

„Das ist kein Stuhl, das ist eine Falle“

Was sagen die Spieler? Der Reddit-Thread mit dem Titel „My worst enemy in Diablo 4, i’m sure i’m not the only one“ bekam über 1.400 Upvotes und 150 Kommentare. Zudem finden sich weitere Threads genau zu diesem Thema. Der Stuhl stört also nicht nur einen, sondern gleich einen ganzen Haufen Spieler.

Der Nutzer Sciencetaco schreibt dazu:

Auf der Konsole ist es besonders ärgerlich, wenn man nicht auf Dinge direkt klickt, sondern eine Taste drückt, um das auszulösen, von dem das Spiel denkt, dass man ihm am nächsten ist. Spoiler-Alarm: Es denkt immer, dass man sich neben einem Stuhl befindet.

Allerdings berichten auch PC-Spieler mit Maus und Tastatur, dass sie immer mal wieder versehentlich auf den Stuhl klicken. Auch der Thread-Ersteller selbst hat eine Maus im Einsatz:

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Der Nutzer Big-Comfortable hat sich gleich zehnmal in Folge darauf gesetzt, anstatt mit der Schmiede zu interagieren. Er bezeichnet den Stuhl sogar als „Falle“.

Besonders die langsame Animation beim Hinsetzen und wieder Aufstehen stört viele. „Es wäre kein Problem, wenn man schnell wieder aufstehen könnte“, meint etwa der Nutzer Thehoppa091.

Allerdings gibt es auch einige Nutzer, die anscheinend noch nie dieses Problem hatten. Sie meinen, dass man mit ein bisschen Vorsicht problemlos jedes Objekt erreichen kann. Einer meckert sogar: „In Diablo 3 gab es gar keine Stühle und jetzt bringen die Entwickler welche und ihr meckert wieder.“

Haben die Stühle einen Zweck? Auch darüber wird im Reddit debattiert. Einige behaupten, man könne einen AFK-Disconnect umgehen, in dem man einfach auf einem Stuhl sitzen bleibt. Sie sagen, dass sie auch nach 30 oder 60 Minuten ohne Mausbewegung nicht rausgeworfen wurden.

Andere meinen, dass es wohl einen versteckten Erfolg geben soll, wenn man sich mal auf alle Stühle gesetzt hat.

Beide Punkte können wir jedoch bisher nicht bestätigen.

Was sagt ihr zu den Stühlen in Diablo 4? Haben sie euch auch schon „erwischt“, als ihr eigentlich zum Schmied wolltet?

Ein wirklich fieser Feind ist aber auch unser lieber Butcher: Der fieseste Feind in Diablo 4 hat schon 5 Millionen Spieler gekillt, aber einer besiegt ihn jedes Mal – Mit einer Kiste.

E-Sportler galt als CS:GO-Hoffnung seines Landes, ruinierte sich alles – Was wurde aus ihm?

Die Karriere des ehemaligen CS:GO-Profis Nikhil forsaken“ Kumawat verlief zwar über weniger als ein halbes Jahr, dennoch schaffte er es in dieser kurzen Zeit E-Sport-Geschichte zu schreiben. Wenn auch nicht unbedingt so, wie er es sich wohl erträumt hatte.

Was war das für ein Spieler? Im April 2018 entschied sich die amerikanische E-Sport-Organisation OpTic dazu, ein indisches CS:GO- Team aufzubauen. Das war zu einer Zeit, als sich die indische E-Sport-Szene zu einem großen Teil in Internet-Cafés abspielte, also eine große Sache.

Nick „Ashes“ Ridgeway von OpTic sagte damals, man sei leidenschaftlich dabei, neue, aufregende Regionen aufzubauen und zu unterstützen.

Nach den Tryouts, für die es unzählige Bewerber gab, standen schließlich die 5 Mitglieder des indischen CS:GO-Teams von OpTic fest. Einer von ihnen war Nikhil „forsaken“ Kumawat, der in seiner nur viermonatigen Karriere für den wohl größten Skandal im indischen E-Sport sorgte.

Neben forsaken bestand das Team aus:

  • Vishal „haiVaan“ Sharma (Captain)
  • Sabayasachi „Antidote“ Bose
  • Agneya „Marzil“ Koushik
  • Lukas „yb“ Gröning (Coach)
  • Rishabh „formlesS“ Tomar, der durch „yb“ ersetzt wurde

Bild: OpTic Gaming via HLTV und eXTREMESLAND 2018 via Twitter

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Nur eine Map vor dem Sieg

Wie verlief die Karriere von OpTic India? Nach einem erfolgreichen Start von OpTic India und ersten Siegen bei kleineren Turnieren, gelang es dem frisch gebackenen Team, sich als einzige Vertreter ihrer Region für das eXTREMESLAND 2018 Asia in Shanghai zu qualifizieren, das erste große LAN-Turnier ihrer Karriere.

Das erste Match gegen das malaysische Team FrostFire endete in einem desaströsen 16:6 für OpTic India. Doch im nächsten Spiel, gegen das vietnamesische Team Revolution schien sich das Blatt zu wenden. OpTic India konnte die erste Map für sich entscheiden und sicherte sich die Führung auf der nächsten Map.

Nikhil Hathhiramani, Chefredakteur von CSGO2Asia, sagte damals, OpTic India sei nur eine Map vom Sieg entfernt gewesen. Doch dann ging alles schief. Mitten im Match wurde eine technische Pause einberufen, die sich über eine Stunde hinziehen sollte.

Forsaken wird live erwischt

So bitter endete die Karriere: Wie sich herausstellte, hatte forsakens Team-Kollege Marzil die Pause wegen technischer Probleme einberufen. Die Offiziellen nutzten die Gelegenheit jedoch, um sich den Rechner des Support-Spielers genauer anzuschauen, da die AnitCheat-Software Alarm geschlagen hatte: forsaken, gegen den es in der Vergangenheit bereits Verdachtsmomente gegeben hatte, mogelte offenbar.

Der E-Sportler versuchte noch, die Situation irgendwie zu retten. Nachdem er zunächst vergeblich versucht hatte, die Admins des Turniers davon abzuhalten, seinen PC genauer unter die Lupe zu nehmen, wurde er schließlich aufgefordert, das Spiel mit Alt+Tab zu verlassen.

Sofort zeigte sich, dass noch ein anderes Programm auf dem PC von forsaken lief: „word.exe“. Bei dem Programm handelte es sich aber nicht um das Schreibprogramm von Microsoft, sondern um einen Aim-Assist, den der Spieler über eine spezielle Taste an seiner Maus aktivierte.

forsaken unternahm nochmal einen letzten verzweifelten Versuch, das Programm einfach zu löschen – vor den Augen der Schiris und der bis zu 6.800 Zuschauer, die das Turnier verfolgten (via escharts). Als wäre das alles nicht genug, gibt es auch noch ein Video des demütigenden Moments:

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Von der großen Hoffnung zum Meme

Wie ging es danach weiter? OpTic India wurde sofort disqualifiziert und das Team wurde kurz darauf aufgelöst. Wie sich herausstellte, hatte forsaken nicht zum ersten Mal zur Schummel-Software gegriffen. Der Sieg von OpTic India bei den ESL India Premiership 2018 Finals wurde nachträglich aberkannt und forsaken erhielt eine 5-jährige Sperre von der Esports Integrity Commission (ESIC).

Von Valve gab es einen lebenslangen Bann – die verstehen da bekanntlich wenig Spaß.

Während sich forsaken komplett aus der Öffentlichkeit zurückzog, verfolgten die übrigen Mitglieder seines Teams weiterhin Karrieren im E-Sport und erzielten in neuen Teams noch einige – legitime – Erfolge. Antidote und Marzal sind mittlerweile zu Valorant gewechselt, während haiVaan als Streamer aktiv ist.

Der YouTuber Rohan „HydraFlick“ Ledwani sprach 2021 mit haiVaan, dem Ex-Teamkollegen von forsaken, über den in Ungnade gefallenen Spieler. Dieser gab an, nicht zu wissen, was aus forsaken geworden sei, er habe seit dem Fiasko beim eXTREMESLAND mit niemandem aus dem Team gesprochen und sei sogar alleine nachhause geflogen.

Offenbar war forsaken von OpTic in den ersten Flieger nachhause verfrachtet worden, während die verbleibenden Team-Mitglieder noch einige Tage auf ihre Rückflüge warten mussten. In der Zwischenzeit gingen die Ereignisse rund um forsaken viral.

Zuschauer gruben nicht nur verdächtige alte Clips des Spielers aus, sie stürzten sich auch auf den Namen, mit dem forsaken seine Cheats zu tarnen versucht hatte. “word.exe” entwickelte sich zu einem Meme und machte die Runde in der CS:GO-Szene, wo es gleichbedeutend mit Cheats wurde.

Bis heute spuckt Google beim Suchbegriff „word.exe“ erstmal Videos und Artikel zu forsaken aus, ehe es um das Schreibprogramm geht (Stand: Juni 2023).

Ex-Kollege sagt: „Er hat bekommen, was er verdient“

Das macht die Geschichte besonders bitter: OpTic India sollte eine Chance für eine Region sein, die sich bis dahin nicht im E-Sport hatte etablieren können. Denn obwohl Indien über viele talentierte Spieler verfügte, mangelte es an Möglichkeiten: So hatten angehende Profis etwa kaum Möglichkeiten, an Hardware vom nötigen Kaliber zu gelangen.

Die Investitionen einer amerikanischen Organisation wie OpTic sollten das alles ändern, Indien auf die große internationale Bühne bringen. Nun war das Projekt krachend gescheitert und das Ansehen des Landes als E-Sport-Standort wurde massiv geschädigt.

Da half es auch nicht, dass Bubun „The Guru“ Panday, Captain des Teams, das OpTic aus den ESL India Premiership 2018 Finals geworfen hatte und das bei einer Wiederholung der Finals erneut angetreten war, ebenfalls des Cheatings beschuldigt wurde.

Dementsprechend groß war auch die Wut auf forsaken, der als riesige Enttäuschung für die Nation dastand. Berichten zufolge sollen wütende Fans sogar darüber diskutiert haben, dem Spieler bei seiner Rückkehr am Flughafen aufzulauern.

Für seine Team-Kameraden, deren Traum von einem Moment auf den anderen zu platzen schien, war die Sache besonders schmerzlich. Marzil ist in einem Video von 2021 zu sehen, in dem er sich an den genauen Moment erinnert: Er habe nicht gewusst, ob er wütend oder traurig sein soll. Über seinen ehemaligen Kollegen sagt er:

Er hat eine Menge Dinge für eine Menge Leute kaputt gemacht. Aber nichts davon wird zurückkommen, also hat es keinen Sinn, ihn anzuschreien. Ich denke, er hat die Strafe von den sozialen Medien bekommen, die er verdient hat. Verstoßen zu werden und in Erinnerung zu bleiben als die Person, die den indischen Counter-Strike-E-Sport zerstört hat. Das wird ihn verfolgen, egal, wohin er geht.

Auch bei OpTic war man alles andere als begeistert darüber, wie forsaken das große Projekt im Alleingang an die Wand gefahren hatte. Schließlich hatte man sich vor allen anderen in einer neuen Region etablieren wollen, ein „First Mover“ sein wollen. Hector „HECZ“ Rodriguez von OpTic sprach 2020 erstmals über den Vorfall und erinnerte sich:

Als wir in Indien gescoutet haben, und es sich zu einem Desaster entwickelte, wegen dieses verdammten Cheaters forsaken. Diese Marke [OpTic] zu tragen und das zu machen, da hatte er verdammt Glück, dass ich nicht da war.

„Wenn ich könnte, würde ich es sofort deinstallieren“

Warum cheatete er? forsaken löschte nach dem Skandal zwar seine gesamte Social-Media-Präsenz, erklärte sich jedoch zu einem Interview mit AFK Gaming bereit und veröffentlichte auch ein Statement zu seinem Betrug.

Der Spieler entschuldigte sich bei seinen Mitspielern und sagte, er fühle sich schuldig, ihnen ihre Chancen genommen zu haben. Über die Gründe für seinen Betrug sagte forsaken, es habe keinen finanziellen oder familiären Druck gegeben, er habe einfach „in jedem Aspekt des Spiels perfekt sein“ wollen.

So habe er zwar Vertrauen in seine Entscheidungen und sein Verständnis des Spiels gehabt, nicht jedoch in seine Fähigkeiten zu zielen. Um dieses Manko auszugleichen, habe er den falschen Weg gewählt.

Ich habe das Vertrauen der Menschen, die an mich geglaubt haben, missbraucht. Ich habe den Namen des Landes in den Schmutz gezogen, und ich weiß, dass das unverzeihlich ist. Niemand außer mir trägt die Schuld daran. Niemand außer mir sollte den Hass und die Schuld dafür auf sich nehmen müssen.

Was hätte er anders gemacht? forsaken gab auch zu, dass er es bereue, überhaupt mit Counter-Strike angefangen zu haben. Nichts Gutes sei daraus entstanden. Wenn er zurückgehen könnte, würde er das Spiel noch am selben Tag deinstallieren, an dem er angefangen habe. Nun habe er die eine Sache verloren, die er so lange über alles andere gestellt hatte.

Ich weiß, dass meine Karriere bei CS vorbei ist. Alles, was ich tun kann, ist, zu versuchen, etwas aus meinem Leben zu machen, damit ich in der Lage bin, meiner Familie zu helfen. Ich habe nie daran gedacht, etwas anderes als Counter-Strike zu machen. Ich werde versuchen, an meinen Fehlern zu arbeiten und ein besserer Mensch zu werden.

Ob forsaken es geschafft hat, nochmal neu anzufangen, werden wir wohl nicht erfahren. Es ist jedoch unwahrscheinlich, dass er nach Ablauf seiner ESIC-Sperre noch einmal versuchen wird, in die Welt des E-Sports zurückzukehren.

Wie schnell eine Karriere im E-Sport vorbei sein kann, musste unlängst auch der litauische Profi Vilius Malinauskas erfahren. Der 22-Jährige ließ sich zwar spielerisch nichts zu schulden kommen, schaffte es jedoch, sich seine Karriere mit seinem Verhalten außerhalb der Turnier-Szene zu ruinieren.

Valorant: 22-Jähriger ruiniert sich die Profi-Karriere in 27 Sekunden auf Twitch – Riot bannt ihn lebenslang

Das MMORPG New World ist zum ersten Mal seit Release „größtenteils positiv“ auf Steam – Was hat sich verändert?

New World erschien im September 2021 und erreichte beeindruckende Spielerzahlen auf Steam. Doch das Feedback war alles andere als positiv. In der letzten Zeit häufen sich jedoch die guten Bewertungen. Gelobt werden vor allem die gute Kommunikation und die Ausblicke auf die Zukunft.

Was hat sich bei den Bewertungen verändert? New World startete im September 2021 nicht nur mit über 913.000 gleichzeitigen Spielern, sondern auch mit 28.458 negativen Reviews auf Steam. Dem gegenüber standen rund 40.000 positive Reviews, was einem Wert von etwa 59 % positiven Reviews entsprach.

  • Zwischenzeitlich kletterten die Reviews kurzzeitig über die 70 % sanken jedoch schon nach wenigen Tagen wieder unter diesen „Bestwert“.
  • Von November 2021 bis Juni 2022 dümpelte das Spiel zwischen 66 und 67 %, ehe es im Juli und August mit 65 % sogar einen richtigen Tiefpunkt erreichte.
  • Einen Aufwärtstrend gibt es erst seit dem Fresh Start im Oktober 2022, der auch bei uns sehr gut ankam. Damit einher gingen Anpassungen an die Story und neue Server, auf denen die Wirtschaft wieder von null begann.

Erstmals knackte New World nun im Juni 2023 wieder die Marke von 70 % positiven Reviews. Damit ist es derzeit „größtenteils positiv“ auf Steam – bei 281.949 Bewertungen.

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5 Tipps, wenn ihr 2023 mit New World anfangen wollt

78 % positive Reviews in den letzten 30 Tagen

Was sagen die positiven Bewertungen? Die aktuellen Bewertungen loben vor allem die Grafik, das faire Bezahlsystem und die Kommunikation der Entwickler. Auch die vielen Anpassungen und neuen Inhalte bekommen positives Feedback.

Besonders gut kommt jedoch die neue Roadmap für das Jahr 2023 an, weil sie frühzeitig alle großen Updates und die Erweiterung angekündigt haben.

Der Nutzer Jynex schreibt etwa nach rund 212 Spielstunden:

New World ist ein sehr tolles Game geworden! Es hat sich nach vielen Fehlern und langen Warteschlangen, zu einem super Spiel mit großem Potenzial entwickelt. Eine Roadmap für das ganze Jahr 2023 ist vorhanden, welche vielversprechende Inhalte enthält. Man sollte dem Spiel noch etwas Zeit geben!

Gibt es auch negative Stimmen? Ja, in den jüngsten Reviews werden unter anderem der Battle Pass, die fehlende Minimap oder fehlende Features wie Cross-Server-Dungeons kritisiert. New World ist also längst noch nicht perfekt.

Dennoch kommt das MMORPG in den letzten 30 Tagen sogar auf 78 % positive Reviews bei 1.202 abgegebenen Bewertungen. Die Spielerzahlen allerdings sanken auf rund 15.000 gleichzeitige Spieler im Peak (via SteamDB).

Neue Dungeons, klare Ausrüstung und der erste Raid in den Startlöchern

Wie steht es generell um New World derzeit? New World bekam seit seinem Release im September 2021 einige Neuerungen spendiert, darunter ein komplett neues Gebiet, 3 neue Waffen, 5 neue Dungeons, die Mutationen mit 10 höheren Schwierigkeitsgraden pro Dungeon und etliche Events, die etwa zu Weihnachten, Ostern oder im Sommer stattfinden.

Die Entwickler haben außerdem den Level-Prozess verschnellert, die Story angepasst, die Kämpfe flüssiger gemacht sowie das komplette Ausrüstungssystem überarbeitet und sogar neue Ausrüstungsstufen hinzugefügt.

Für 2023 wurden zudem der erste Raid, der bereits im Juli startet, sowie eine Erweiterung für den Herbst angekündigt. Man hat also nicht das Gefühl, dass Amazon derzeit auf die Bremse tritt.

Wie seht ihr die Entwicklung von New World? Gefällt euch das MMORPG inzwischen oder habt ihr es ganz aufgegeben?

Die 5 besten Fantasy-Anime, wenn ihr in andere Welten abtauchen wollt

Ihr wollt einfach mal ein wenig abschalten und in fremde Fantasy-Welten abtauchen? Dann haben wir hier 5 Anime, mit denen das wunderbar gelingt.

Anime sind die perfekte Methode, um der Wirklichkeit einfach mal für ein paar Stunden zu entkommen und sich in fremde Welten zu flüchten. Gerade im Fantasy-Bereich gibt es jede Menge Serien, die spannende Welten offenbaren oder liebenswerte Charaktere in einem fantastischen Setting bieten, bei dem man einfach mitfiebern muss.

Wir haben euch zu diesem Zweck 5 Anime aus dem Fantasy-Bereich herausgesucht, die ihr vielleicht noch nicht kennt – aber ihr auf jeden Fall mal hineinschauen solltet, wenn ihr interessante Fantasy-Welten mögt.

The Ancient Magus’ Bride

Alternative Namen: The Magician’s Bride, Mahoutsukai no Yome
Weitere Genres: Drama, Romantik
Episoden: 24 (Loses Ende, Staffel 2 läuft aktuell)
Stream verfügbar auf: Crunchyroll

Mit nur 15 Jahren wird Chise Hatori verstoßen, weil sie allen in ihrem Umfeld nur Unglück bringt. Sie endet als Hauptattraktion auf einer Versteigerung und wird dort für einen horrenden Preis als Sklavin verkauft – nicht jedoch an einen einfachen Menschen, sondern an eine mysteriöse Kreatur, die sich hinter einer Maske versteckt: ein Magier mit dem Namen Elias Ainsworth.

Elias hat Chise gekauft, um aus ihr seine Ehefrau zu machen und sie zugleich zur Magierin auszubilden. Denn all das Unglück, das sie bisher angezogen hat, liegt an einer Besonderheit: Sie ist eine „Slay Vega“ – ein „Geliebtes Kind der Nacht“ und zieht damit Feen und andere magische Wesen an, die wiederum für all das Unheil verantwortlich waren.

An der Seite des unheimlichen Magiers erfährt Chise immer mehr über ihre Kräfte und muss sich mit der Situation anfreunden, dass ihr Schicksal bereits vorbestimmt zu sein scheint.

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Was man von Ancient Magus’ Bride erwarten sollte: The Ancient Magus’ Bride hat nicht nur einen wirklich schönen Zeichen- und Animationsstil, sondern auch interessante Charaktere mit einer spannenden Welt und jeder Menge Liebe zum Detail. Chises Ausbildung zur Magierin verläuft mit einigen dramatischen Wendungen und dem Anime gelingt es, viele bekannte Sprichwörter oder Volkssagen in passende, magische Geschichten zu kleiden.

Wer gut durchdachte Fanatsy-Anime mit nachvollziehbaren Charakteren und spannenden Geschichten mag, kommt an dieser Serie nicht vorbei.

Made in Abyss

Alternative Namen: /
Weitere Genres: Abenteuer, Mystery, Drama
Episoden: 25 (2 Staffeln)
Stream verfügbar auf: Netflix, Apple TV, aniverse

Ein gigantisches Loch klafft in der Welt: der Abyss. In seinen Tiefen warten uralte Relikte von unschätzbarem Wert, verborgene Technologien, aber auch jede Menge unerforschte Flora und Fauna. Am Rande des Abyss hat sich eine Stadt gebildet, von der Forscher immer weiter in die Tiefe vordringen – doch viele von ihnen kommen niemals zurück.

Riko, noch jung an Jahren, darf nur wenige Meter in die Tiefe steigen, macht dort jedoch einen interessanten Fund. Sie findet einen Roboter-Jungen, den sie Reg tauft und ist begeistert von der Technologie, die seine Erschaffung ermöglicht hat. Zusammen mit Reg macht sie sich auf, um tief in den Abyss hinabzusteigen, ihre eigene verschollene Mutter zu suchen und gleichzeitig Regs Ursprünge zu ergründen.

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Was man von Made in Abyss erwarten sollte: Made in Abyss ist wohl der Inbegriff eines Abenteuer-Anime, denn der Abstieg ins Unbekannte ist wortwörtlich der Inhalt dieser Serie. Dabei wird die Welt mit jedem Meter in die Tiefe immer fantastischer, aber zugleich auch unheimlicher und grausamer. Die Wesen und Welten, die hier erschaffen wurde, strotzen nur so vor kreativer Energie.

Allerdings ein Wort der Warnung: Obwohl die Protagonisten Kinder sind, eignet sich die Serie in keinster Weise für Kinder. Manche Bilder und Szenen sind verstörend und werden womöglich noch lange in Erinnerung bleiben.

Mehr tolle Fantasy-Anime mit spannenden Welten gibt’s auf der nächsten Seite.