Ein französischer Unternehmer hat mit 25 ein Start-up gegründet, das eine App für League of Legends entwickelte. Er hat das Start-up ohne fremdes Geld oder irgendwelche Mitarbeiter geführt. Die App zu LoL wuchs 10 Jahre lang an und wurde immer beliebter. Jetzt gelang ihm ein spektakulärer Verkauf.
Was ist das für eine App?
Das Unternehmen heißt „Wargraphs“, die App für LoL „Porofessor“. Eine dazugehörige Webseite findet man unter „League of Graphs.“ Entsprechende Apps gibt es auch für die LoL-Ableger Teamfight Tactics und Legends of Runeterra.
Die App hilft LoL-Spielern dabei, ihre Statistiken im Spiel zu verfolgen und zu verbessern: Man kann dort nachschauen, wie beliebt bestimmte Helden sind, welchen Helden man gegen sie einsetzen sollte, welche Runen genutzt werden, welche Wege im Jungle die Chancen auf einen Sieg erhöhen.
LoL-Spieler lieben es, ihr Spiel zu verbessern. Laut Techcrunch hat die App, zusammen mit der Seite, 1,25 Millionen tägliche Nutzer, das Unternehmen machte letztes Jahr 12,3 Millionen € Umsatz.
Er hat in seinen letzten 10 Jahren auch eine Menge erreicht, aber keine App entwickelt:
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Nie Geld von außen genommen, nie Mitarbeiter eingestellt
Das ist das Besondere: Hinter den ganzen Webseiten und Apps steht nur eine Person, Jean-Nicolas Mastin.
Er hat das Unternehmen Wargraph mit 25 Jahren gegründet und es 10 Jahre lang geführt, ohne Angestellte einzustellen oder Geld von außen zu suchen.
Wer hat die Firma jetzt gekauft? Wargraph wurde jetzt für 50 Millionen Euro von einem schwedischen Unternehmen übernommen, MOBA Network (via techcrunch).
Der CEO sagt: Zusammen mit dem Gründer, der dem Team beitritt, habe man schon Pläne gemacht, das Projekt weiterzuentwickeln und das Projekt zu neuen Games und Märkten zu bringen.
Mit der Übernahme von Mastin habe man jetzt viel Kompetenz dazu erworben, das werde die Firma auf den Weg bringen, die weltweit beste Firma im Bereich Gaming-Community zu werden.
Cleverer als der Gegner sein, weil man mehr Infos hat – das ist das Versprechen von Porofessor.
Der Entwickler selbst will jetzt nach 10 Jahren App-Entwicklung selbst ein Spiel entwickeln. Irgendwas in Richtung Hearthstone.
Aber auch das will er ohne fremdes Geld tun.
Leute im Umfeld von LoL haben faszinierende Leben:
In Pokémon GO warnt ein Trainer gerade davor, Fang-Gadgets im falschen Moment zu nutzen – denn er glaubt, es kostete ihn seinen Meisterball.
Was ist das Problem? In Pokémon GO gibt es den täglichen Abenteuerrauch, ein Item, mit dem ihr für 15 Minuten lang besondere Spawns bekommen könnt, wenn ihr spazieren geht.
Der Hauptgewinn dieser 15 Minuten sind derzeit die seltenen Galar-Vögel, die zufällig auftauchen können. Die sind allerdings schwer zu fangen und flüchten gerne. Deshalb benutzen einige Trainer gerade ihren neuen Meisterball für diese Monster, der sie garantiert schnappt. So auch ein Trainer bei reddit.
Doch der User ExtensionEgg7233 staunte nicht schlecht, als er sein neues Galar-Lavados fangen wollte: Denn offenbar war ihm sein Autocatcher, der “PokéBall Plus”, zuvorgekommen.
Was sind Autocatcher? Dies sind Gadgets, die Pokémon-GO-Spieler nutzen können, um an Stops zu drehen oder Monster zu fangen, ohne das Spiel aktiv spielen zu müssen. Auch eine neue Version davon soll bald erscheinen.
“Ich habe auf das Lavados geklickt und meinen Meisterball benutzt, aber mein Pokéball Plus muss es bereits ausgewählt haben”, beschriebt der User. Beim Fang mit dem Meisterball bekam er dann eine Fehlermeldung, “dass das Pokémon nicht gefunden wurde, und jetzt ist es nicht mehr in meinem Speicher!” Dabei soll der Meisterball doch mit Garantie jedes Pokémon fangen.
Zu allem Überfluss war nun auch noch der Meisterball verschwunden – und davon kriegt man nur einen. Deshalb warnt der Trainer davor, den Autocatcher in solchen Situationen mit dem täglichen Abenteuerrauch zu nutzen.
Doch andere User beruhigen bereits und meinen: Das geht schon, und der Ball ist vermutlich auch nicht verloren.
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Pokémon GO zeigt die neue Season „Verborgene Edelsteine“ im Trailer
Trainer empfehlen ältesten Gaming-Trick der Welt zur Rettung
Was sagen Trainer dazu? In den Kommentaren finden sich direkt einige Spieler, die eine Idee zum Problem haben. Effektiv sagen sie: Hast du schonmal versucht, es aus- und wieder anzuschalten?
So schreibt ein User, dass er genau dasselbe Problem hatte: Lade einfach dein Spiel neu, es ist nicht weg. Ich habe das gleiche gemacht, als ich neulich morgens zur Arbeit gefahren bin, und es wurde zurückgesetzt, als das Spiel merkte, dass ich es nicht bekommen hatte (via reddit).
Ein weiterer User verweist auf einen Freund, der das Problem ebenfalls beim Abenteuerrauch hatte, das durch neu laden gelöst wurde. Er verweist auch auf den Support, der in der Regel genau das erstmal vorschlägt.
Zudem empfiehlt der Support von Pokémon GO bei Bugs und Ähnlichem oft die Option Spieldaten aktualisieren. Die findet ihr in den erweiterten Einstellungen. Sie soll genutzt werden, wenn man Probleme im Spiel feststellt.
Ein weiterer Tipp eines Autocatcher-Users: Man solle erstmal eine Beere auf ein Pokémon werfen, bevor man einen Fang versucht. Wenn das Gotcha den Spawns bereits erfasst hat, sollte nun ein Fehler auftauchen (via reddit). So kommt man gar nicht erst in Versuchung, den Meisterball zu werfen.
Die Trainer empfehlen dem User insgesamt, diese Optionen zu verwenden oder im Zweifel den Support anzusprechen. Ob es geklappt hat, ist aber noch unsicher – der User hat bislang kein weiteres Update gegeben.
Übrigens: Einige Spieler in dem Thread berichten, mit dem Autocatcher tatsächlich auch einfach so Galar-Vögel gefangen zu haben. Hier scheint also zumindest die Chance auf Erfolg zu bestehen.
Das neue MMORPG Blue Protocol ist am 14. Juni in Japan gestartet. Zu uns kommt es erst 2024 und soll dann für Steam, PS5 und Xbox Series X/S erscheinen. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch konnte jedoch nicht so lange warten und hat deshalb schon reingespielt.
Seit 2019 verfolge ich Blue Protocol sehr intensiv und sauge alles auf, was ich finden kann. Schon bei den letzten Tests habe ich stundenlang Livestreams verfolgt, um mir ein Bild von dem MMORPG zu machen. Mit dem Release in Japan witterte ich meine Chance. Schließlich kann man – theoretisch sogar ohne VPN – von Deutschland aus reinspielen.
Während es die ersten zwei Tage ordentlich Login-Probleme gab, habe ich das Wochenende gut genutzt, um mit die wichtigsten Inhalte von Blue Protocol anzuschauen. Und ich bin schwer begeistert.
Egal, ob Kampfsystem, Movement, Bosskämpfe oder Grafik – jeder dieser Aspekte überzeugt mich. Nur beim Grind habe ich ein wenig Kritik und zur Story kann ich nichts sagen, weil ich leider kein einziges Wort Japanisch spreche.
Wer spricht hier? Alex ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO und spielt jeden neuen Titel an. In die japanische Version von Blue Protocol hat er rund 12 Spielstunden gesteckt.
Spaß von der ersten Sekunde, auch wenn ich nicht jede Klasse empfehlen kann
Noch vor der eigentlichen Charaktererstellung werde ich in eine Art Intro-Sequenz geworfen. Dort schnetzle ich als geisterähnliche Kreatur ein paar Feinde weg und mache mich mit der generellen Steuerung vertraut. Gespielt wird klassisch in Third-Person und mit WASD.
Danach geht es dann in die Charaktererstellung, in der ich verschiedene Optionen habe, um mein Aussehen zu individualisieren. Mit 14 unterschiedlichen Frisuren und 15 verschiedenen Haarfarben sind die Optionen zwar in Ordnung, aber könnten auch detaillierter sein. Gerade wenn ich den Editor mit Black Desert vergleiche, fehlen mir viele Regler und Einstellungsoptionen. Schade.
Danach wähle ich aus fünf verschiedenen Klassen meinen Favoriten. Meine ersten Schritte habe ich mit dem Zwillingsschläger gemacht, der zwei Äxte schwingt und sich sehr dynamisch spielt. Er – und der Pfeilpirscher im Fernkampf – sind auch meine absoluten Empfehlungen für Einsteiger.
Meine Klassenwahl ist jedoch nicht final, denn ähnlich wie in Final Fantasy XIV kann ich die Klasse meines Charakters wechseln, wenn ich möchte. Allerdings level ich jede eigenständig und kann nur in Städten zwischen ihnen switchen. Sowohl in Japan als auch bei uns gibt es jedoch mehrere Charakter-Slots, sodass ihr auch für jede Klasse einen eigenen Charakter erstellen könnt.
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Blue Protocol stellt im Trailer den Charakter-Editor vor
In der Spielwelt selbst habe ich mit meinem Charakter jede einzelne Sekunde genossen. Schon direkt zu Beginn darf ich meine Kampfkünste gegen einen Werwolf-Boss mit riesiger Keule unter Beweis stellen. Die Angriffe des Feindes sind dabei so klar erkennbar, dass ich mit einer eleganten Ausweichrolle (standardmäßig die Taste STRG) problemlos sämtlichen Schaden vermeiden kann.
Ich hingegen kontere mit zwei Angriffen auf den Maustasten und einem schnellen Axthieb auf der Taste “Q”. Das Schöne am Kampfsystem ist, dass ich auch springen und einige Angriffe aus der Luft heraus ausführen kann.
Ich hüpfe, rolle und hacke mich durch die ersten Gegnergruppen und hatte lange nicht mehr so viel Spaß mit einem Kampfsystem. Insgesamt ist die Zahl der Fähigkeiten zwar nicht so groß – 4 Waffenfähigkeiten, 2 Pet-Fähigkeiten, die 2 Maustasten und eine Ultimate – doch weitere Fähigkeiten habe ich irgendwie nie vermisst. Das mag auch daran liegen, dass die Cooldowns recht gering sind.
Einige Spieler berichten davon, dass das Kampfsystem im Verlauf des Spiels etwas repetitiv wird und man den Spaß verliert. Doch das kann ich zumindest nach 12 Spielstunden und etwa 40 Stunden geschauter Livestreams und Videos nicht unterschreiben – im Gegenteil.
Hier könnt euch Gameplay zu meiner Klasse Zwillingsschlächter anschauen:
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Blue Protocol Twin Striker Gameplay
Gerade durch die klaren Animationen der Gegner hatte ich immer das Gefühl, dass das Kampfsystem den eigenen Skill sehr belohnt, was mich angespornt hat, die Feinde noch besser zu lesen.
Einzig beim Feindbrecher – einer Klasse mit einem großen, klobigen Hammer – kann ich die Kritik verstehen. Hier sind die Animationen recht langsam und schon nach wenigen Minuten wollte ich dringend zurück auf meinen Zwillingsschläger.
Welt-Events, die ein richtiges MMORPG-Feeling verursachen
Ein Highlight des Spiels sind die kleinen Welt-Events, die ich schon in Guild Wars 2 sehr gemocht habe. Direkt im Startgebiet können Bosse auftauchen, die richtig viele Lebenspunkte haben. Innerhalb weniger Minuten versammelten sich rund 15 Spieler bei diesem Boss und prügelten auf ihn ein – und das mit Level 2 bis 4.
Zwar waren die Bosse im Low-Level-Bereich keine große Herausforderung, aber es kam direkt eine Multiplayer-Stimmung auf, die in modernen MMORPGs ja gerne mal verloren geht. Und obwohl Blue Protocol stark instanziiert ist, hatte ich zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, allein zu sein.
Vor allem die erste Stadt, zu der ich für die ersten Quests immer wieder zurücklaufen muss, war stets bevölkert. Dort finden immerhin bis zu 200 Spieler ihren Platz. In den Gebieten sind dann nur 30 Spieler gleichzeitig unterwegs, wobei diese auch nicht sonderlich groß sind. Tatsächlich genügt die Zahl vollkommen, andernfalls hätten wir uns ständig Quest-Mobs weggeschnappt.
Wer in den Gebieten als Gruppe unterwegs sein möchte, hat ebenfalls keine Probleme. Ihr könnt im Gruppeninterface einen Knopf drücken und werdet dann alle zusammen in einer Version des Gebiets geportet, ähnlich wie es auch in Lost Ark mit den Überläufen funktioniert.
Mit Level 3 führt die Hauptquest direkt ins erste Dungeon, das man allein abschließen soll. Das ist nicht wirklich schwer, gibt aber direkt einen guten Eindruck, worauf ich mich im Endgame freuen kann. Denn der Endboss hat bereits einige Fähigkeiten, mit denen er mich anstürmen oder zu Boden werfen kann.
Schon auf Level 9 schaffte es dann das erste Dungeon mich tatsächlich zu töten. In dem Endboss-Kampf kamen etliche kleine Adds dazu und zudem regnete es Steine von der Decke. Einmal haben mich diese Steine erwischt und gestunnt. In der Folge wurde ich von den Adds und dem Boss gehauen und lag schnell im Dreck.
In Versuch 2 lief dann alles glatt.
Doch diese Dungeons waren nur ein Vorgeschmack darauf, was noch kommt. Ich habe einige Videos zu späteren Instanzen gesehen, darunter auch Raids für 20 oder 30 Spieler. Die Kämpfe dort sehen richtig spaßig aus. Hier könnt ihr euch einen solchen Raid anschauen:
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Viel weiter als Level 11 beim Zwillingsschläger und Level 5 bei den meisten anderen Klassen bin ich bisher leider nicht gekommen. Das liegt auch daran, dass man zwischendurch einen gewissen Gearscore für die nächsten Inhalte benötigt. Vor allem auf Level 11 erreicht man eine Hürde, die es erstmal zu überwinden gilt.
Dazu muss ich einen Dungeon mehrfach grinden, um so Materialien für die Aufwertung der Waffe zu verdienen, und meine Imajinns leveln. Dafür gibt es spezielle Quests oder aber man tötet immer wieder die gleichen Elite-Monster. Da man keine bessere Ausrüstung, sondern nur Mats von den Mobs gedroppt bekommt, wirkt das Aufwerten manchmal etwas eintönig.
Die Entwickler haben im Vergleich zur Beta ordentlich an den Drop-Raten geschraubt, sodass der Grind nicht mehr so endlos ist wie vorher. Doch trotzdem kommt es immer wieder vor, dass man Monster dutzende Male besiegen muss, auch für die ein oder andere normale Quest.
Das erste Reittier im Spiel ist dieser schöne Fuchs.
Ein paar Dinge hätte ich auch gerne früher gewusst, um mir etwas Frust zu ersparen. Dazu zählt, dass ich schon früh alle Materialien aufsammeln sollte, die mir in der offenen Welt so begegnen. Zudem sind die Adventure-Boards mit optionalen Quests wichtig, um das eigene Level schnell voranzubringen.
Auch das Leveln des Adventure Ranks, das es neben dem eigentlichen Klassenlevel noch gibt, ist essenziell. Hier schalte ich allgemeine Dinge wie Reittiere frei, was die Fortbewegung in der Spielwelt extrem erleichtert.
Der Shop ist grenzwertig, könnte bei uns aber ganz anders werden
Ein Kritikpunkt an der japanischen Version ist definitiv der Shop. So könnt ihr euch für Echtgeld Items kaufen, die die Chance auf mehr Gem-Slots beim Craften von Waffen erhöhen. Waffen haben zufällig zwischen 2 und 4 Slots.
Außerdem gibt es ein Item für echtes Geld, mit dem man eingesetzte Gems aus Waffen herausholen kann, um sie in neue einzusetzen. Eine kostenlose Version davon gibt es nicht.
Zu guter Letzt werden die Gacha-Elemente kritisiert. Diese sind zwar rein kosmetisch – etwa Outfits – doch die Chancen sollen teilweise so gering sein, dass man für seinen favorisierten Skin gerne mal 500 Euro oder mehr ausgibt.
Blue Protocol bringt frischen Wind in die MMORPG-Dürre
Seit knapp rund 9 Jahren erleben wir eine Phase, die viele als “MMORPG-Dürre” bezeichnen. 2010 wirkte vieles noch so, als dürften wir regelmäßig mit neuen Releases rechnen:
2011 erschien SWTOR
2012 folgte Guild Wars 2
2014 erschienen ESO, WildStar und Blade & Soul
Doch seit 2014 sieht es eher mau aus. Die großen Highlights waren Black Desert, New World und Lost Ark. Und Blue Protocol kann sie alle übertrumpfen.
Gerade beim Kampfsystem pickt es sich das Beste aus allen Titeln. Es setzt auf Action, allerdings verzichtet es auf die Vielzahl von Fähigkeiten und Combos aus BDO. Gleichzeitig sind die Ausweichrolle und die Taktik enorm wichtig, wie in New World. Bei den Instanzen und Bossen schaut es sich ein wenig von Lost Ark ab. Große Raids mit 30 Spielern sind zudem nochmal ein eigenes Highlight.
Von allen vier genannten Titeln macht Blue Protocol durch den seichten Einstieg, die Third-Person-Perspektive und den Verzicht auf PvP den besten Eindruck, wenn es um “Massentauglichkeit” geht. Auch Spieler aus anderen Titeln wie Genshin Impact können sich hier ohne Probleme zurechtfinden.
Seit ESO und Guild Wars 2 hatte ich nicht mehr so viel Spaß
Blue Protocol ist hübsches Anime-Spiel mit einem sehr spaßigen und flüssigen Kampfsystem. Von Sekunde eins an hat es mir unheimlich viel Freude bereitet, Feinden auf die Fresse zu geben und selbst allen starken Angriffen auszuweichen. So ein gutes Gefühl hatte ich zuletzt 2012 bei Guild Wars 2, auch wenn sich die Kampfsysteme nur schwer vergleichen lassen. Blue Protocol ist deutlich actionreicher, bietet dafür aber viel weniger Fähigkeiten.
Die frühen Dungeons und Events in der offenen Welt haben mir direkt ein Multiplayer-Feeling verliehen, ganz anders als bei Tower of Fantasy, dem Anime-MMORPG aus 2022. Der große Fokus auf die Story sorgt jedoch dafür, dass man auch allein im Spiel gut vorankommt. Wer also gerne Genshin Impact oder Tower of Fantasy spielt, wird sehr wahrscheinlich auch Blue Protocol mögen.
Zwar muss man ein Fable für Grind haben und der Shop wird zu Recht kritisiert, doch über beides kann ich derzeit hinwegsehen, weil die Kämpfe und die Instanzen einfach so viel Spaß machen. Richtig cool ist auch, dass schon im August die nächste Klasse erscheinen soll. An neuem Content wird also schon fleißig gearbeitet.
Ein wenig vermisse ich Arena-PvP, um auch gegen andere Spieler mein Können unter Beweis zu stellen. Für reine PvE-Fans ist es aber das mit Abstand beste MMORPG, das seit 2014 erschienen ist.
Alexander Leitsch
MMORPG-Experte bei MeinMMO
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Microsoft hat in Windows einen geheimen Neustart eingebaut. Der ist gut versteckt, denn damit startet ihr euer System neu und überspringt alle Sicherheitssysteme.In einigen Notfällen kann euch das vor einem “kalten Neustart” bewahren.
In Windows ist eine versteckte Taste für den Neustart im Notfall eingebaut, wenn einmal alles schieflaufen sollte. Microsoft hatte diesen Schalter bereits mit Windows Vista eingeführt. Das liegt mittlerweile 16 Jahre zurück.
Der Notfall-Neustart ist dafür gedacht, euren Rechner aus einer Situation zu befreien, in der eine Anwendung oder Software euren Computer so stark blockiert, dass ihr euren PC auf normalem Weg nicht mehr neu starten könnt.
Notfall-Neustart als letzter Ausweg, wenn (fast) alles hängt
Denn bei einem normalen Neustart versucht Windows alle Programme zu schließen, um anschließend das System neu zu starten. Beim Notfall-Neustart hingegen fährt euer PC ohne weitere Vorankündigung sofort herunter, startet dann neu und umgeht damit die Probleme.
Ein Problem gibt es jedoch: Euer System muss noch halbwegs bedienbar sein, ansonsten funktioniert der Notfall-Neustart nicht. Könnt ihr etwa keine Menüs mehr anklicken oder funktioniert STRG + ALT + ENTF nicht, dann hilft euch auch dieser „Tipp“ nicht viel.
So nutzt ihr den Notfall-Neustart unter Windows:
Zuerst drückt ihr die klassische Kombination STRG + ALT + ENTF.
Unten rechts habt ihr jetzt drei kleine Symbole für die Netzwerk- und Eingabehilfenoptionen und ein Energiesymbol.
Wenn ihr die STRG-Taste gedrückt haltet und auf das Energiesymbol drückt, bekommt ihr einen neuen Bildschirm.
Dies ist der Bildschirm für den Notfall-Neustart. Drückt ihr OK, dann startet der Computer direkt und ohne Umwege neu.
Beachtet jedoch, dass bei dieser Art von Neustart das System komplett neu gestartet wird, ohne Daten zu speichern. Solltet ihr eure Steuererklärung offen und seit 2 Stunden nicht gespeichert haben, dann dürfte diese nach einem Neustart weg sein.
Coreborn: Nations of the Ultracore ist aktuell in einer Open Beta und lässt euch für eine Woche das neue Survival-MMO mit reinem PvE austesten. MeinMMO-Redakteur Maik hat mit dem Creativ Director Hauke Gerdes eine Runde gezockt und über Neuerungen gesprochen.
Was gibt es hier zu sehen? Ab dem 18. Juli 2023 geht Coreborn: Nations of the Ultracore in den Early Access. Vorher könnt ihr im Rahmen des „Steam Fest“ einen Blick auf das Spiel werfen, das ganz eigene Wege bei seinem Survival-Ansatz geht.
So gibt es kein PvP wie bei den meisten großen Vertretern des Genres. ARK, Conan Exiles oder Rust bieten zwar auch viel PvE, doch man merkt oft, dass der Fokus zu einem gewissen Teil auf dem PvP liegt.
Coreborn geht einen anderen Weg: Reines PvE. Ein Survival-Game mit großem Fokus auf die sozialen Komponenten des Gamings – ohne euch dabei zu zwingen, dass ihr euch mit unbekannten Spielern abgeben müsst.
Es soll gut sein, einen anderen Spieler zu treffen. Man bekommt doppelt Holz von einem Baum, ihr könnt euch beim Kämpfen helfen und wenn ihr eine Basis in den Bergen braucht für eure Grind-Ausflüge, dann fragt bei der örtlichen Stadt, ob sie euch aufnehmen.
Für einen tiefen Einblick ins Spiel und die Vision hinter Coreborn: Nations of the Ultracore, schaut euch unsere Videos mit dem Interview mit Hauke Gerdes an. Ihr bekommt viel von der Welt zu sehen, einen Einblick ins Gameplay und Hauke erklärt Neuerungen im Vergleich zu den vorherigen Tests.
Das komplette Interview ist in drei Parts aufgeteilt:
Die Vision des Survival-MMOs und das neue Kampfsystem
Die Welt, Events und das überarbeitete Bau-System
Stadt-Angriffe, NPCs und Waffen-Crafting
Hier findet ihr die einzelnen Videos, beginnend mit Part 1:
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Coreborn: Nations of the Ultracore – Die Vision des Survival-MMOs und das neue Kampfsystem
Part 2:
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Coreborn: Nations of the Ultracore – Die Welt, Events und das überarbeitete Bau-System
Part 3:
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Coreborn: Nations of the Ultracore – Stadt-Angriffe, NPCs und Waffen-Crafting
Habt ihr Fragen zum Spiel oder der Beta, schreibt einen Kommentar. Wir können bei Unklarheiten nachfragen oder weitere Fragen beantworten.
Viele PC-Spiele erscheinen in desolatem Zustand. Ein Entwickler hat jetzt erklärt, warum PC-Spieler immer die schlechteste Version erhalten.
Die aktuelle Situation ist für PC-Spieler schwierig. Denn auf der einen Seite gibt es eine ganze Reihe großer Spiele, die sich für PC-Gaming lohnen. Auf der anderen Seite haben etliche neue PC-Releases mit technischen Problemen zu kämpfen. Ein Lichtblick ist Diablo 4, welches von größeren Problemen verschont geblieben ist.
Das Online-Magazin DigitalTrends hat jetzt einen Entwickler gefragt, warum PC-Ports so schlecht seien. Und dieser erklärte, dass dies vor allem an den Computern der Gamer liege. Denn die seien alle völlig unterschiedlich. Und das würde wiederum für Probleme für Entwickler sorgen.
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Diablo 4 Beta: Performance und Spielspaß sitzen, aber wichtige Fragen bleiben offen – Das Fazit der MeinMMO-Redaktion
„Das Problem liegt in der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationen“
Marc Whitten ist Senior Vice President und General Manager von Unity Create. In einem Interview mit DigitalTrends erklärt er, dass viele Probleme daher kommen, weil jeder Gamer eine andere Konfiguration verwendet.
So erklärt er, dass „die schiere Vielfalt und Variabilität der PC-Konfigurationen, auf denen Spiele gespielt werden, … definitiv unerwartete Probleme aufwerfen kann“. Whitten verweist auch auf „unterschiedliche Betriebssysteme und neue Treiber-Updates, Hitze und Latenz sowie Benutzeranpassungen“ als Faktoren, die zu diesem Problem beitragen können.
Er behauptet, so DigitalTrends, dass Spiele “im Allgemeinen während der Entwicklung ausgiebig getestet werden”. Das Problem liege in der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationen und nicht bei den Entwicklern.
Denn hier gibt es etliche Details zu beachten, die bei jedem PC-Spieler anders aussehen:
Welches Betriebssystem verwendet man?
Welche Version des Betriebssystems ist installiert?
Welche Treiber sind installiert und ist alles aktuell?
Welche BIOS-Einstellungen sind aktiviert?
Welche zusätzliche Software für Maus, Tastatur und Headset ist installiert?
Jeder Gamer, der einmal selbst einen Computer zusammengesetzt hat, weiß, aus wie vielen unterschiedlichen Komponenten man beim PC-Bau wählen kann. Arbeitsspeicher und Mainboards gibt es von einem dutzend Hersteller, das Gleiche gilt für Grafikkarten. Hinzu kommen noch Detailfragen.
Die PS5 oder die Xbox kauft man als „Stangenware“: Die Konsolen sehen im Inneren immer gleich aus. Eine Ausnahme stellt höchstens die SSD dar, die Spieler nachträglich in ihre PS4 oder PS5 einbauen.
Xbox und PlayStation sind leichter zu optimieren, weil die Hardware gleich bleibt
Das Problem liege daher in der Vielzahl der verschiedenen Konfigurationen, die die Entwickler testen müssten. Denn gefühlt sieht jeder Gaming-PC anders aus und jede Person installiert andere Software oder nutzt ein anderes Betriebssystem. Aus Zeit- oder Geldgründen können aber nicht sämtliche Konfigurationen berücksichtigt werden.
Denn neben dem PC müsste man auch mindestens 2 weitere Plattformen beliefern, Xbox und PlayStation. Schließlich möchte jeder Spieler direkt zum Release loslegen und nicht den Xboxlern oder den PlayStation-Spielern beim Gaming zusehen.
Anmerkung der Redaktion: In der ursprünglichen Fassung des Texts hat die Headline suggeriert, dass Endverbraucher und Endverbraucherinnen selbst Schuld an schlechten PC-Ports sind, da sie zu viel Interpretationsspielraum zugelassen hat. Die Headline wurde angepasst, um die Inhalte des Interviews klarer darzustellen.
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Mit einer Online-Petition versucht ein verzweifelter PS5-Spieler das Unausweichliche abzuwenden und fordert, dass Bethesdas kommendes Rollenspiel Starfield für die PS5 erscheint.
Was ist das für ein Spiel? Starfield ist eines der bedeutendsten Spiele des Jahres, nicht nur für Microsoft und Bethesda. Die Entwickler lassen keinen Zweifel daran aufkommen, wie groß das Sci-Fi-RPG sein soll und präsentieren es entsprechend in aufwendigen Showcases.
Doch einen Haken hat die ganze Sache: Starfield erscheint nur für PC und Xbox Series X/S, ein Release für die PS5 ist nicht geplant. Das kommt bei einigen PlayStation-Spielern gar nicht gut an, denn die Rollenspiel-Schmiede von Bethesda wird auch auf Sonys Konsole für Reihen wie Fallout, Doom und The Elder Scrolls gefeiert.
Jetzt hat ein PlayStation-Spieler den verzweifelten Versuch gewagt, Starfield mittels einer Petition doch noch auf die PlayStation zu holen – und stellt dazu eine abstruse Forderung.
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Starfield – Official Gameplay Trailer
Verzweifelter PS5-Spieler lebt den Konsolenkrieg
Was ist das für eine Petition? Der Nutzer „Benjamin Dickey“ hat auf der Petitions-Website change.org eine Petition gestartet, die den Titel „Macht Starfield zu einem PS5 Exclusive“ trägt. Mit dieser Petition fordert der User dazu auf, dass das Weltraum-RPG entgegen dem aktuellen Release-Plan für die PS5 erscheint.
Außerdem heißt es in der Petition, Starfield solle ausschließlich für die PS5 und nicht für die Xbox veröffentlicht werden. Damit sollen Microsoft sowie die Xbox-Spieler bestraft werden. Doch damit nicht genug: neben Starfield sollen auch alle weiteren zukünftigen Bethesda-Spiele nur für PlayStation-Konsolen erscheinen.
Die digitale Petition wurde am 15. Juni 2023 gestartet und konnte in vier Tagen knapp über 1.000 Unterschriften sammeln (Stand: 19. Juni 2023, 15:30 Uhr).
Wie erfolgversprechend ist die Petition? Absolut gar nicht. Wahrscheinlich müssen wir das nicht erwähnen, aber es ist völlig ausgeschlossen, dass Starfield ein PS5 Exclusive wird.
Es ist gut möglich, dass die ganze Petition inklusive der im Text genannten Gründe nur ein Scherz ist, sonderlich ernst nehmen kann man die Ausführungen des Petition-Erstellers nicht.
In Pokémon GO startet heute, am 20. Juni, die Rampenlicht-Stunde mit Sonnkern. Dazu erhaltet ihr mehr Bonbons. Wir zeigen euch in der Übersicht alles zu Start, Shiny und Boni des Events.
Was ist das für ein Event? Jeden Dienstagabend startet in Pokémon GO eine Rampenlicht-Stunde. Für die Dauer von 60 Minuten erscheint ein Pokémon deutlich häufiger in der Wildnis. Dazu gibt es einen Bonus, der sich auf Bonbons, EP oder Sternenstaub auswirken kann. Welche Kombination aus Pokémon und Bonus das ist, legt Niantic monatlich fest. Jeden Dienstag wird rotiert.
Heute trefft ihr auf das Pokémon Sonnkern aus der zweiten Spielgeneration. Seine Weiterentwicklung ist Sonnflora.
Rampenlicht-Stunde am 20. Juni
Wann ist Start? Wie jeden Dienstag startet auch heute die Rampenlicht-Stunde wieder um 18:00 Uhr Ortszeit. Sie ist dann eine Stunde lang aktiv und endet um 19:00 Uhr.
Welche Boni gibt es? Nahezu überall in der Wildnis werdet ihr auf das Pokémon Sonnkern treffen. Wenn ihr eure Spawns noch erhöhen wollt, könnt ihr dafür einen Rauch zünden.
Dazu erhaltet ihr für das Verschicken von Pokémon die doppelte Menge Bonbons. Das zählt für alle Pokémon, die ihr während der Event-Zeit verschickt.
Heute läuft die dritte Rampenlicht-Stunde im Juni 2023. Ein weiteres Event steht für euch in diesem Monat noch bevor. Was euch nächsten Dienstag erwartet, zeigen wir euch in der Übersicht:
Kann man Shiny Sonnkern fangen? Ja, ihr könnt in Pokémon GO schillernde Sonnkern finden und fangen. Wenn ihr Glück habt, fangt ihr so ein Exemplar heute bei der Rampenlicht-Stunde. Bedenkt aber, dass die Chancen dafür nicht erhöht sind.
Lohnt sich die Rampenlicht-Stunde heute? Wer auf der Suche nach starken Angreifern ist, kann die Rampenlicht-Stunde heute getrost ignorieren. Weder Sonnkern noch Sonnflora sind Kämpfer, die ihr bei euren Raids oder im PvP benötigt.
Lohnenswert ist jedoch der Bonbon-Bonus. Wer mit einer vollen Sammlung unterwegs ist, kann diese während des Events aufräumen und Pokémon verschicken. Dafür gibt’s immerhin die doppelten Bonbons. Shiny-Jäger können ihr Glück herausfordern und auf ein Shiny-Sonnkern hoffen.
In die Streaming-Szene ist Bewegung gekommen. Ein neuer Konkurrent von Twitch mit starken Verbindungen zum Glücksspiel wirbt einige der größten Streamer von Twitch ab. Auch um die MMORPG-Giganten von Twitch, Asmongold (WoW, Diablo 4), muss sich die Plattform wohl Sorgen machen. Für ihn scheint es keine Frage zu sein, ob er wechselt, sondern nur, wie viel Geld er für einen Wechsel bekommt.
Das ist die Situation:
Der Kick-Freund Trainwreck hatte im März angekündigt (via twitter), Kick werde 6 „Neuzugänge“ präsentieren, die Twitch und alle Freunde von Twitch schockieren werden.
Der MMORPG-Streamer Asmongold hat jetzt direkt darauf geantwortet, ob er wechseln wird.
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Twitch-Streamer Asmongold ätzt: „Hört auf, um 3 Uhr morgens Streams zu schauen, wenn ihr kein Geld habt!“
“Es kommt darauf an, wie viel”
Das sagt Asmongold: Der beliebte Streamer machte am 17. Juni, nach dem Wechsel von xQc, einige Andeutungen, dass er extrem beschäftigt sei und sich um viele Dinge kümmern, viele Gespräche führen müsse.
Schließlich sagte er:
Wechseln wir die Plattform? Viele Leute haben mich gefragt, ob ich woanders hingehe. Die Leute fragen mich die ganze Zeit. Hmm … es kommt darauf an, wie viel. Also, wisst ihr, lasst sehen, was passieren. Also, ja. Ich mein, ich weiß es nicht. Wir werden sehen, was passiert.
Das sind die Versprechen: Auch wenn Asmongold sich noch mit einer klaren Antwort ziert, gibt er seinen Zuschauern zwei Versprechen für den Fall, dass er wechselt:
er wird konstant weiter streamen – es soll keine Pause geben
er wird mit anderen Plattformen keinen Exklusiv-Deal unterschrieben, wird also auf Twitch zu sehen sein, auch wenn er dann auf Kick oder YouTube den Großteil seiner Zeit verbringt
Es läuft darauf hinaus, dass die Streamer sagen: „Ja, ich würde vielleicht wechseln, aber das Geld muss stimmen.“ Immerhin ist Twitch durch die Prime-Abos und Stammzuschauer eine sichere Einnahme-Quelle. Wenn Streamer diesen sicheren Hafen verlassen und in unbekannte Gewässer ziehen, soll da schon ein richtiger Batzen Geld warten. Am besten so viel Geld, dass es das Leben für immer verändert und kein Risiko besteht.
Der Tweet kam unmittelbar, nachdem der Deal mit xQc bekannt wurde:
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Mit dieser Antwort, “Kommt drauf an, wie viel sie mir bieten”, lassen sich die Streamer alle Optionen offen und wollen ihren Marktwert erhöhen. Streamer sind letztlich Ich-AGs und schauen genau darauf, was die Konkurrenz macht und wer wie viel verdient.
Wenn Asmongold weiß, dass xQc Kick 70 Millionen $ fest und 30 Millionen $ als Bonus wert ist, wird er das auch als Richtwert nehmen, wenn er selbst mit Kick verhandelt.
Gerade liegt da richtig Geld in der Luft, das kann jeder wahrnehmen, auch Asmongold.
In Diablo 4 gibt es drei Arten von Items, die ihr braucht, um euren Helden mächtig zu machen. Eine Sorte davon kennt man unter der Bezeichnung „Heilige Gegenstände“. Wir zeigen euch, wo ihr diese gesegneten Items findet und was sie so besonders macht.
Was sind Heilige Gegenstände? In Diablo 4 gibt es drei Sorten von Items, die ihr ergattern könnt:
Normale Items
Heilige Items
Vermachte Items
Je nachdem welche Weltstufe ihr ausgewählt und wie viel Glück ihr beim Looten habt, könnt ihr neben normalen Items auch heilige und vermachte Dinge bekommen. Diese sind nicht nur stärker, sie kommen auch mit guten Boni daher, die euren Helden weiter stärken.
Wir zeigen euch nun, wie ihr heilige Ausrüstungsgegenstände bekommen könnt und führen euch ihre Besonderheiten auf.
Zudem zeigen wir euch, warum ihr unbedingt in jeden Keller von Sanktuario schauen solltet:
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Diablo 4: Darum solltet ihr in jeden Keller reinschauen
Diablo 4: Heilige Gegenstände – Fundort und Besonderheiten
Wo finde ich Heilige Gegenstände? Um an Heilige Gegenstände zu kommen, müsst ihr mit der Weltstufe 3 zocken. Um diese freizuschalten, müsst ihr folgendes erledigt haben:
Schließt die Kampagne von Diablo 4 ab
Schließt den Dungeon “Kathedrale des Lichts” ab
Danach geht ihrzur Weltstatue von Kyovashad und wechselt dort auf die dritte Stufe. Nun könnt ihr aus allen möglichen Quellen an Heilige Items herankommen – darunter Bosse, Truhen und der Händler von Kuriositäten. Eigentlich alles, was euch Loot gibt, kann euch heilige Items liefern.
Heilige Items bekommen auf ihrem Icon einen strahlenden Effekt
Warum sind Heilige Gegenstände so besonders? Heilige Gegenstände bieten neben ihrer normalen Variante stärkere Boni. Ihr könnt somit visuell identische Items erhalten, aber ihre heiligen Versionen werden bessere Stats besitzen. Folgendes solltet ihr wissen:
Heilige Items besitzen zufällige und zusätzliche Affixe
Anstelle von 5 können es sogar 7 Affixe sein
Mächtiger als der Durchschnitt
Heilige Items sind immer mächtiger als normale Items, aber schwächer als vermachte Items
Heilige Items besitzen keine bestimmten Raritäten
Sie können in allen erdenklichen Raritäten droppen
Items können mit einem Gegenstandswert über 650 droppen
Solltet ihr starke Items für euren Helden suchen, dann versucht heilige Ausrüstungsgegenstände zu ergattern. Sie werden mit hoher Wahrscheinlichkeit einen Gegenstandswert mit über 650 Punkten besitzen
Neben den Items sind auch die XP-Boni sowie auch notwendigen XP-Mengen wichtig. Wir haben alle wichtigen Quellen der XP-Maximierung angesehen und euch aufgelistet, wie viele XP ihr benötigt, um das maximale Level von Diablo 4 zu ergattern.
Auf Reddit erzählt ein Spieler eine herzerwärmende Geschichte darüber, wie er in Diablo 4 anderen geholfen hat, Weltstufe 4 zu erreichen und dabei sogar noch was lernen konnte.
Was sind das für Tipps? Diablo 4 bietet viele Quellen für ordentlichen Loot und eine davon ist das sogenannte „Gambling“. Über Events könnt ihr „Raunende Obolusse“ erhalten und beim Kuriositäten-Händler eures Vertrauens gegen zufälligen Loot eintauschen.
Die Händler gibts in jeder Hauptstadt, ihr erkennt sie an dem Geldsack-Symbol mit dem Fragezeichen. Der Händler spuckt eine Menge Müll aus, spendiert aber auch gern mal Legendarys und starke Items mit hohem Gegenstandlevel. Einzigartige Monster bringen übrigens die höchste Gegenstandsmacht.
Reddit-User „AwesomePrawn“ hat den 70-jährigen Spieler „Bad JuJu“ durch den Final-Dungeon für Weltstufe 4 gezogen und dabei ein paar Tipps fürs „Gambling“ mitbekommen:
Achtet auf Item-Ränder beim Gambling – die können auch „Heilig“ oder „Vermacht“ sein
„Heilige“ oder „Vermachte“ Käufe können stärker sein als die regulären
Eigentlich ändert der Kuriositäten-Händler nur seine Items, wenn der Händler-Reset ansteht. Doch wenn ihr auf die Welt von einem Freund wechselt, dann findet ihr hier ein anderes Angebot. Wollt ihr „Vermachte Schuhe“, aber euer Händler hat keine – schaut auf anderen Welten.
„Bad JuJu“ meinte sogar, man könne sich einfach kurz ausloggen und wieder reingehen, schon würde sich das Angebot ändern. Ich habe das sofort getestet, bei mir hat das leider nicht funktioniert. In der Welt eines Mitspielers gab es allerdings ein anderes Angebot.
Es bringt übrigens nichts, einen Kuriositäten-Händler in einer anderen Hauptstadt aufzusuchen. Alle haben dasselbe Angebot. Außerdem braucht ihr ein bestimmtes Mindestlevel für die Items – „Vermachte“ Kuriositäten gibts erst ab Level 73. „Unique“-Items bekommt ihr hier nicht.
Es gibt Spieler, die nutzen das „Gambling“ nicht. Andere laufen an Kellern vorbei. Beides kann sich aber lohnen:
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Diablo 4: Darum solltet ihr in jeden Keller reinschauen
Welche Items lohnen sich beim „Gambling“? Seid ihr auf der Suche nach bestimmten Legendären Aspekten, dann findet heraus, zu welcher Aspekt-Kategorie der Aspekt gehört und schaut in eurem „Kodex der Macht“, auf welchen Items die Aspekt-Kategorie drauf sein kann:
Falls ihr noch Fragen oder Tipps zum „Gambling“ habt, dann schreibt einen Kommentar.
Die Tipps von „Bad JuJu“ kamen auf Reddit schon mal gut an. Schon allein der Hinweis, dass man „Heilige“ Gegenstände dort kaufen kann, hat einigen geholfen. User wigglez-84 schreibt etwa: „Hab die Ränder letzte Nacht entdeckt. Hat verändert, wie ich Items kaufe.“
Antonia “Reved” Staab ist aktuell die größte deutschsprachige Streamerin auf Twitch. Sie hat sich in einem Stream damit auseinandergesetzt, dass die Plattform Kick gerade große US-Streamer von Twitch abwirbt und sagt: Auch in Deutschland wird das passieren. Deutsche Streamer hätten von Kick schon Angebote über 10 Millionen $ aufwärts erhalten.
Das ist die Situation:
Die Glücksspiel-nahe Plattform Kick hat am Wochenende in den USA mit xQc und Amouranth zwei der größten Streamer von Twitch abgeworben. xQc soll für einen nicht-exklusiven 2-Jahres-Vertrag 70 Millionen $ erhalten haben, mit der Option, dass daraus 100 Millionen $ werden.
In Deutschland hat die Plattform noch keine derart großen Wellen geschlagen. Bis auf einige Glücksspiel-Streamer, die auf Twitch nach dem Verbot von Stake keine Heimat mehr fanden, ist nicht bekannt, dass große Streamer zu Kick gewechselt sind.
Dies soll sich jedoch nach Informationen von Reved innerhalb eines halben Jahres ändern.
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Ob auf Madeira oder am Mischpult – Das sind 5 der größten deutschen Twitch-Streamerinnen
Kick soll deutschen Twitch-Streamern 10 Millionen $ bieten
Das sagt Reved zu Kick in Deutschland: In einem Stream vom 17.6., frisch nach dem Wechsel von xQc zu Kick, geht die deutsche Top-Streamerin Reved auf das Thema ein.
Sie stellt schnell klar: Auch wenn man den Summen, die öffentlich genannt werden, nicht 100 % trauen kann, werfe Kick tatsächlich mit sehr viel Geld um sich:
Die zahlen unfassbar gut und ich kann mir den Vertrag schon vorstellen. Im deutschsprachigen Raum kriegen Streamer auch zweistellige Millionen-Angebote für Deals. Also wird das im englischsprachigen Raum ähnlich sein und skaliert noch mehr. Ich kann’s mir gut vorstellen [den Deal von xQc].
Das sagt sie zu den Wechseln: Reved wird im Stream dann etwas nervöser, fängt an, Dinge auseinanderzunehmen und sagt:
Es kommen jetzt noch „Huge Signings“, Ihr werdet auch sehr geschockt sein, von den Deutschland-Signings. Es geht hinter den Kulissen gerade so ab. Deshalb bin ich so aufgewühlt die ganze Zeit, weil so viel abgeht. Weil man die ganze Zeit so viel mitbekommt, es ist insane. Ich kann euch zwar leider nichts sagen, aber wartet da mal noch ein halbes Jahr ab. Da sieht die Welt ganz anders aus. Schauen wir mal nach, was wir machen, Freunde.
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“Das ist alles Geld von Leuten, die mit Glücksspiel abgezogen wurden”
Auf die Frage, ob sie wechseln würde, reagiert Reved jedoch ablehnend, jedenfalls würde sie nicht zu Kick wechseln. Die moralischen Werte von Kick seien für sei sehr schwierig:
Das Geld ist halt alles Gambling-Money. Das Geld ist halt Geld von Leuten, die abgezogen wurden. Deswegen ist das noch mal eine andere Nummer für mich. Aber bei anderen Plattformen würde ich nachdenken, wenn ich Angebote bekomme. Hab auch schon Angebote bekommen.
Der heißeste Kandidat für einen Wechsel in Deutschland ist zweifellos MontanaBlack, aber auch ein Wechsel der deutschen Top-Streamer wie Trymacs oder EliasN97 scheint durchaus möglich. Die moralischen Standards, die Reved setzt, scheinen einigen ihrer Kollegen nicht so wichtig zu sein:
Bei League of Legends startete in der letzten Woche die US-Liga LCS, nachdem es wegen eines Spielerstreiks zu einer Verzögerung gekommen war. Doch das Team „100 Thieves“ hatte einen Spieler zu wenig. Daher musste ein Coach das Clipboard aus der Hand legen und wieder zu Maus und Tastatur greifen.
Das war die Situation von 100 Thieves:
100 Thieves hat als Ersatz für Bjergsen ein Midlane-Talent vom koreanischen Team Gen G. verpflichten: Quid (19). Gen G. hat “Unseren Herrn und Erlöser” Chovy in der Midlane und wird auf Jahre keinen Ersatz brauchen. Quid hatte aber Visa-Probleme und daher war der 19-Jährige zum Liga-Start noch nicht in den USA.
Aus der Verzweiflung heraus stellte 100 Thieves daher den Assistenz-Coach Erlend „Nukeduck“ Holm (27) auf. Der Norweger hatte seine Karriere zwar schon 2022 beendet, aber war immerhin lange ein Profi-Midlaner.
Das Problem: Auch der Gegner Flyquest hatte frisch in Korea eingekauft und sich den 19-jährigen Südkoreaner VIcLa von KT Rolster gesichert. Und der hatte sein Visum.
Konnte der 27-jährige Coach wirklich gegen ein junges Super-Talent aus Südkorea bestehen?
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7 Fakten über LoL, die nur echte Veteranen kennen
Coach gewinnt makellos gegen junges Talent
Wie ging das aus? Der alte Coach und sein Team haben mit den Gegnern von FlyQuest den Boden des Rifts aufgewischt. Die hatten tatsächlich einen „flawless“ Victory, wie aus Mortal Kombat. Mit 17-0-20 fertigte man die Gegner in 30 Minuten ab.
Nukeduck spielte dabei auf Ahri 1-0-5. Sein Gegner, der 19-Jährige aus Südkorea, spielte mit Jayce 0-3-0.
Da war richtig Stimmung drin:
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Wie wird das kommentiert?Reddit macht sich da einen Riesen-Spaß und überlegt, wie sich Nukeduck wohl selbst vor dem Spiel gecoacht hat:
„Nukeduck hat vor dem Spiel die Strategie geändert in ‚Sterbt einfach nicht‘
„Lasst uns einfach gewinnen, lol – Nukeduck”
„Ich glaube nicht, dass irgendwer ‚100 Thieves gewinnt fast perfekt mit Nukeduck gegen Flyquest‘ auf seinem Zettel mit Dingen hatte, die diese Saison passieren“
„Das Jahr der Ente“
Auch das Social-Team von 100 Thieves kann nicht genug von Nukeduck bekommen. Hier ruft man spontan “Die Woche der Ente” aus.
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Der Streamer Charles „MoistCr1tikal“ White (28) gilt als geschäftstüchtiger Insider in der Gaming-Szene. Er rechnet jetzt mit Twitch ab, dem Streaming-Dienst von Amazon. Er spricht über „furchtbare Entscheidungen“ und glaubt, Twitch sei ein sinkendes Schiff, von dem gerade viele abspringen.
Twitch war lange Zeit der führende und praktisch einzige Anbieter im Live-Streaming mit einem starken Fokus auf Gaming. Zwischen 2018 und 2021 erreichte Twitch einen Höhepunkt, stieß in den Mainstream vor und wurde relevant. Aber seitdem scheint es bergab zu gehen.
Das ist die Situation:
Twitch wurde 2011 gegründet. Am Anfang herrschte dort der wilder Westen – man war vom Erfolg überrascht und hatte große Probleme, sich zu organisieren und die Massen an problematischen Inhalten zu moderieren. Diese „Chaos-Phase“ endete, als Amazon die Firma 2014 übernahm und professionalisierte.
2018 wuchs die Seite stark über einen Synergieeffekt mit „Amazon Prime“: Wer ein „Amazon Prime“-Abo abschloss, konnte einem Streamer gratis ein „Twitch Prime“-Abo schenken, das dem Geld brachte. Durch den Aufstieg von Fortnite explodierte die Seite. Streamer, die vorher neben einem Studium oder Job in ihrer Freizeit streamten, machten das bald beruflich. Und auch während der Pandemie wuchs Twitch weiter.
Prime Gaming, das Geheimnis hinter dem Erfolg von Twitch
Das sagt jetzt der Insider: MoistCr1tikal ist selbst Streamer auf Twitch, aber hat als Chef eines E-Sports-Teams auch ein besonderes Verständnis für die Business-Seite. Er kommentiert häufig Vorgänge auf Twitch. Für ihn ist die Plattform gerade in einer schwierigen Lage mit einer Menge Probleme. In diese Lage habe sich Twitch selbst hineinmanövriert.
xQc hat einfach keinen Grund, weiter auf Twitch zu streamen. Twitch ist eine Plattform, die xQc 5-mal gebannt hat. Es ist eine Plattform, die keine wirklichen Verträge für ihre Top-Streamer mehr anbietet und sie hat einen geringeren Umsatz-Split bei den Abos unter allen Plattformen, während Kick den höchsten hat.
Also warum zum Geier sollte xQc überhaupt noch häufiger auf Twitch streamen? Er wird Twitch nur als Signal-Verstärker nutzen, um die Juicer [seine Fans] von Twitch auf Kick rüberzubringen.
“Twitch hat eine furchtbare Entscheidung nach der anderen getroffen”
Ohnehin sieht der Streamer Twitch aktuell kritisch. Die hätten seit einigen Jahren lauter Entscheidungen getroffen, die ihnen selbst schaden.
Sie treffen eine furchtbare Entscheidung nach der anderen, und sie verlieren ständig Nutzer. Eine Menge Leute sind schon woanders hin. Das ist der Grund, warum so viele Leute das sinkende Schiff Twitch verlassen. Twitch kriegt nichts mehr mit. Es ist irre dabei zuzusehen, wie sich ein Geschäft selbst versenkt, wenn es die totale Kontrolle über einen Markt hat.
Twitch hat Schwierigkeiten, sich in der neuen Welt zurechtzufinden
Hat er recht? Letztlich diskutieren große Streamer, die schon eine Reichweite aufgebaut haben, nur nach einem Gesichtspunkt:
Wer gibt mir im Moment das meiste Geld? und Wo kann ich am meisten verdienen?
Kick scheint aus dieser Sicht, das Paradies zu sein, weil die mit ihrem Casino-Geld um sich werfen, um Streamer und Zuschauer zu gewinnen. Die Frage ist aber, wie sich das Modell langfristig finanziert.
Streamer wie xQc sagten zwar, dass sie “Angst vor dem Wechsel” hatten und darüber lange nachdenken mussten, aber jetzt, nachdem die ersten gewechselt sind, wird diese Angst zusehends abnehmen.
Auch die Leute, die für viel Geld von Twitch zu YouTube gegangen sind, schwärmen von dieser Entscheidung. Haben sie doch da keinen Druck mehr, ständig online zu sein, um Twitch-Subs zu generieren.
Schwierig ist es für Twitch mittlerweile auch, ihre Standards durchzudrücken: Ein Bann bedeutete früher für Streamer praktisch ein Berufs-Verbot. DrDisrespect warf der Twitch-Bann damals aus der Bahn. Jetzt wechseln Leute einfach auf andere Plattform und machen noch ihre Scherze über Twitch.
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DrDisrespect war eine Berühmtheit auf Twitch – Sein Bann ist bis heute ein großes Geheimnis
Viele, die auf Kick wechseln, nutzen Twitch ganz gezielt, um Zuschauer auf Kick zu locken, indem sie 30 Minuten auf Twitch streamen und dann sagen: Okay, jetzt mach’ ich bei Kick weiter. Folgt mir doch dahin.
Im Moment wirkt Twitch tatsächlich angeschlagen, aber eher wie ein taumelnder Boxer, nicht wie ein sinkendes Schiff. Und die Leute verlassen das Schiff ja auch nicht, weil es sinkt, sondern weil sie mit Geldsäcken vom Schiff weggelockt werden.
In jedem Fall ist Bewegung in die Streamer-Szene gekommen, durch die Einkaufstouren von YouTube und Kick. Ob das langfristig gut fürs Gaming ist, lässt sich schwer sagen. Aktuell ist es offenbar gut für den Kontostand von Multimillionären, die sich schon vorher Fünf-Gänge-Menüs in Luxus-Restaurants leisten konnten, aber lieber das Maxi-Menü bei Burger King bestellten:
In Pokémon GO können Trainer aktuell gegen die Ultrabestie Anego antreten. Ein Spieler hat diesen Raid nun ganz allein geschafft. Wie er das gemacht hat und wie ihr das auch könnt, haben wir euch hier auf MeinMMO zusammengefasst.
Um welches Pokémon geht es? Die Ultrabestie Anego ist in die Level-5-Raids in Pokémon GO zurückgekehrt und kann dort bekämpft werden. Gegen das Monster der Typen Gestein und Gift benötigt man neben den besten Kontern in der Regel auch die Unterstützung des einen oder anderen Trainers.
Doch das muss nicht sein, wie das Video eines Spielers beweist. Er hat es nämlich geschafft, die Ultrabestie im Alleingang zu besiegen. Wie er das geschafft hat, zeigen wir euch nachfolgend.
Immer wieder stellen sich Trainer in Pokémon GO ganz besonderen Herausforderungen. Dazu gehört es auch, dass Spieler versuchen, legendäre Raids allein zu schaffen. So auch der YouTuber MiniryuNinja, der in seinem Video zeigt, wie er Anego völlig allein besiegt hat und das mit einem einzigen Pokémon.
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Wie hat er das gemacht? Im Video kann man sehen, dass er im Kampf gegen Anego auf ein Proto-Groudon mit der Lade-Attacke Abgrundsklinge gesetzt hat. Das besitzt somit ein Boden-Moveset und ist daher gegen Anego besonders effektiv.
Wie der Reddit-User TheDynamicDuoUK in seinem Beitrag auf Reddit näher erklärt, war das Monster auf Level 50 hochgelevelt. Zudem waren die Wetterbedingungen mit sonnigem Wetter optimal, da bei diesem die Boden-Angriffe verstärkt werden. Dazu schreibt er (via reddit.com): Jeder mit einem Proto-Groudon auf Level 50 kann SOLO Anego bei sonnigem Wetter besiegen – Ausweichen ist nicht erforderlich!
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Wie bekommt man Proto-Groudon? Während andere Pokémon eine Mega-Entwicklung besitzen, könnt ihr bei Groudon eine sogenannte Proto-Entwicklung durchführen. Sie ist temporär und etwas stärker als das eigentliche Monster, weshalb Proto-Groudon zu den besten Angreifern seines Typs gehört.
Um sie erstmalig auslösen zu können, benötigt ihr aber entsprechende Proto-Energie. Diese gab es im Rahmen der Spezialforschung sowie im Anschluss an die Proto-Raids zur diesjährigen Hoenn-Tour. Wann sie das nächste Mal im Spiel zu bekommen ist, ist aktuell aber noch nicht bekannt.
Trainer wollen die Challenge selbst probieren
Trainer feiern es: In den Kommentaren feiern die Spieler die Leistung des Trainers und wollen es teilweise sogar selbst ausprobieren. Es gibt aber auch Trainer, die Bedenken haben. Das Moveset von Anego sowie das eigene Endgerät können ebenfalls Auswirkungen auf den Erfolg des Raids haben und letztlich die entscheidenen Sekunden bringen. So kann man folgende Kommentare lesen (via reddit.com):
Thunder571: Tolle Herausforderung. Mein Groudon ist nicht stark genug, aber ein Teil von mir will es trotzdem versuchen.
reidhi: Vielen Dank für diesen Beitrag. Ich werde es ausprobieren.
mornaq: Ehrlich gesagt würde ich nicht sagen ‘jeder’ bei langsameren Geräten würde es scheitern, bei stärkerem Moveset auch. Aber sicherlich ist es machbar.
Für viele ist dabei aber vor allem die große Menge an benötigten XL-Bonbons eine Hürde, wie sie in den Kommentaren weiter verraten.
Weitere Möglichkeiten Anego allein zu besiegen: Aber es gibt noch andere Wege, um Anego allein zu besiegen. So berichten Spieler in den Kommentaren davon, dass ihr Groudon ein geringeres Level hatte oder sie zusätzlich auf Crypto-Mamutel gesetzt haben.
So auch FrealafGB, der folgendes auf Reddit schrieb: Du brauchst nicht unbedingt einen 50er. Ein 49,5 wäre absolut in Ordnung, um die Strategie von MiniryuNinja zu verwenden. Ein Freund hat es auch mit einem Level-45 [Proto]-Groudon geschafft, plus einem Level-50-Crypto-Mamutel. Es gibt eine ganze Reihe von Strategien, um den Sieg zu bekommen.
Das kann sich vor allem dann lohnen, wenn man nicht genügend XL-Bonbons von Groudon hat, um entsprechende Power-ups durchzuführen. Hier kann es also sinnvoll sein, auf eine zusätzliche Alternative wie Crypto-Mamutel zurückzugreifen, was ebenfalls zu den besten Angreifern in Pokémon GO gehört.
Habt ihr Anego auch schon allein besiegt? Wenn ja, welche Monster und Attacken habt ihr genutzt? Lasst es uns gern hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.
In FIFA 23 Ultimate Team werden die Karten aktuell immer stärker und stärker und dabei sogar überraschend bezahlbar. Und genauso ist es bei Vitinha. Der normalerweise im Mittelfeld agierende Kicker hat nun eine Shapeshifters-Karte erhalten, die wirklich extrem starke Werte zu bieten hat und das für einen fairen Preis. Wir stellen euch die Karte vor und erklären, was sie so unfassbar gut macht.
Das Shapeshifters-Event, bei dem es darum geht Spielern auf ungewohnten Positionen neue Top-Karten zu verpassen, ist gestartet und hat mit Vitinha (94) eine absolut mächtige Karte ins Spiel gebracht.
Das Gute: Jeder kann sie freischalten! Vorausgesetzt man hat genug Kartenfutter oder das nötige Kleingeld im Verein.
Das macht die Karte so stark: Mit Vitinha kriegt ihr einen kleinen, extrem dribblestarken Stürmer, der flexibel im Sturmzentrum sowie auf dem linken Flügel eingesetzt werden kann. Wendet man dann den Hunter Chemie-Stil an, dann klettern die Werte beim Sprinten auf 99 und beim Schießen auf satte 98 Punkte. Darüberhinaus besitzt Vitinha herausragende Pass- und Dribbling-Werte, die ebenfalls im hohen 90er Bereich liegen.
Einzig seine Physis ist mit 78 etwas niedriger. Das macht aber nichts, denn Vitinha ist wendig und schnell genug, um so einige Zweikämpfe vermeiden zu können. Auch dank seinen 5 Sterne Skill Moves. Beim schwachen Fuß hat er 4 Sterne.
Kurz gesagt: Holt ihr Vitinha in euer Team, dann wird er vermutlich Tore wie am Fließband für euch schießen. Eine Erkenntnis, zu der auch FIFA-YouTuber Inception HD kommt:
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Und solltet ihr ein Team mit Messi oder Ronaldo bauen wollen, dann ist Vitinha eine perfekte Ergänzung, denn seine portugiesische Herkunft und PSG als Team bringen wichtige Chemie-Punkte.
Die Community ist begeistert von der neuen Vitinha-Karte
Das sagt die Community zur Vitinha-SBC: Bei der FIFA-Seite futbin hat die SBC (Squad Building Challenge), über die man Vitinha erhalten kann, eine Wertung von 87 % positiven Stimmen erhalten.
Im FIFA-Subreddit ist die Community ebenfalls positiv gestimmt und zeigt sich angetan von der neuen Karte. Wir haben ein paar spannende Kommentare für euch zusammengefasst:
InsidePatience448: „Holt ihn euch, Leute. Er fühlt sich richtig gut an. 7 Tore in 5 Spielen FUT Champions aktuell. Tolles Dribbling und Abschluss.”
jdono 927: „Ich hätte nicht die Icon-SBC gemacht, wenn ich gewusst hätte, dass diese Karte kommt. Sieht aus wie eine brillante Karte.”
eljefe944: „Diese Karte sieht verrückt aus, habe sie sofort abgeschlossen.”
FPS_Africo: „Er ist lächerlich gut für den Preis. Er ersetzt meinen Gold-Mbappé auf dem Flügel.”
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FIFA 23: Powerschuss richtig nutzen – So schießt ihr epische Tore
Das kostet die Karte: Um Vitinha in euer Team holen zu können, müsst ihr dazugehörige SBC abschließen. Ihr müsst ein 88er und 86er Team abgeben. Solltet ihr absolut kein Futter im Verein haben, dann liegt der Preis für die Karte aktuell bei ungefähr 250.000 Münzen. Solltet ihr aber einige Spieler abgeben können, ist es möglich die Kosten ordentlich zu senken.
Was sagt ihr zu der neuen Karte von Vitinha? Holt ihr euch den Top-Stürmer? Verratet es uns doch gerne in den Kommentaren!
Wenn ihr wissen wollt, welche Spieler im FIFA-Nachfolger EA Sports FC nicht mehr dabei sein werden, dann schaut doch mal hier rein:
Schon bald kommt die Fortsetzung einer riesigen Sci-Fi-Serie. Im Juli 2023 geht die 2. Staffel von Foundation auf AppleTV+ an den Start.
Worum geht es in Foundation? Die Serie basiert auf einer Buchreihe von Isaac Asimov und spielt in der Zukunft.
Der Mathematiker Dr. Hari Seldon hat den Untergang des Galaktischen Imperiums prophezeit und arbeitet nun mit seinem Team daran, das Wissen der Menschheit für den Wiederaufbau zu sichern. Doch Herrscher Brother Day gefällt das gar nicht.
Hier seht ihr einen Trailer zur 2. Staffel von Foundation:
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Foundation u0026#8211; S02 Trailer (Deutsch) HD
Staffel 2 spielt ein ganzes Jahrhundert nach den Ereignissen der 1. Staffel. Innerhalb der Galaxie wird die Lage immer angespannter und ein Krieg gegen das Imperium bricht aus. Im Fokus der Geschichte stehen erneut Verbannte, die für das Fortbestehen der Menschheit kämpfen.
Für die 2. Staffel der Serie kehren einige bekannte Gesichter zurück: So sind etwa Jared Harris, Lee Lou Llobell und Leah Harvey wieder dabei. Auch Lee Pace ist erneut am Start, den viele aus den Hobbit-Filmen als Thranduil oder als den Marvel-Antagonist Ronan kennen.
Wie reagiert die Community? Auf reddit reagierten die User positiv auf den offiziellen Teaser von Staffel 2 und freuen sich auf die neue Staffel. So sähe der Teaser bereits visuell vielversprechend aus und könne mit Staffel 1 mithalten. Viele wünschen sich vor allem mehr Story um die Figur Herrscher, die von Lee Pace gespielt wird.
TheBigIdiotSalami: „Apple hat endlich erkannt, dass sie ihr eigenes Dune haben“
directrix688: „Ich will mehr von Lee Paces Geschichte, die Sache mit den drei Herrschern ist super verrückt und er spielt das so gut.“
throwtheamiibosaway: „Ich liebe diese Serie. Ich kann die neue Staffel kaum erwarten.“
Ein User vergleicht Foundation mit dem Erfolgshit Dune, ebenfalls ein Sci-Fi-Abenteuer, das auf einer Buchreihe basiert. Beide Verfilmungen erschienen 2021 und werden dafür hochgelobt, dass sie visuell spektakulär umgesetzt wurden.
Wann startet die 2. Staffel von Foundation? Ab dem 14. Juli 2023 könnt ihr die Fortsetzung der Sci-Fi-Serie über AppleTV+ anschauen. Auf insgesamt 10 Folgen von Foundation, die wöchentlich erscheinen, können sich die Fans freuen.
Bei einem gemütlichen „Campfire Talk“ haben Entwickler und Verantwortliche von Diablo 4 am 16. Juni über die Zukunft und geplante Änderungen gesprochen. Thema waren auch Fertigkeitseffekte, die bereits für viele unnötige Tode gesorgt haben.
Was ist ein Leichenfurz? Das habe ich mir tatsächlich nicht selbst ausgedacht, sondern der Begriff stammt von den Entwicklern. Damit ist eine Fertigkeit der Klasse Totenbeschwörer gemeint: „Verseuchte Leichenexplosion“.
Statt zu explodieren und direkt den ganzen Schaden der „Leichenexplosion“ zu verursachen, wabbert eine Miasma-Wolke auf dem Boden und verteilt Schaden über Zeit – ein Leichenfurz, wie Rod Fergusson im Stream erklärt hat, der General Manager des Diablo Franchise.
Das Problem ist: Wenn man 3 oder 4 dieser Miasma-Explosionen auf einem Haufen loslässt, dann sieht man am Boden keine Effekte mehr. Man sieht nicht mal mehr seine Spielfigur:
Egal, ob Höllenflut, PvP oder hartnäckige Bossgegner – meine Mitspieler werden durch diese Explosionen fast schon geblendet. Auf den höheren Leveln ist es jedoch essenziell, dass man den meisten Bodeneffekten ausweicht, sonst ruft man schnell nach einem Sanitäter – oder sitzt im Respawn.
Im Moment achte ich darauf, nur wenige Leichen gleichzeitig hochzujagen. Allerdings brauche ich die Explosionen, um meine Ressource „Essenz“ aufzufüllen. Schwieriger Fall. Das soll aber nicht so bleiben.
Was soll sich ändern? Im Dev-Stream vom 16. Juni erklärten die Entwickler, dass sie sich dem Problem bewusst sind und derzeit sogar schon an einer Lösung arbeiten.
Rod Fergusson ist das sogar ein persönliches Anliegen: „Das liegt mir wirklich sehr am Herzen, weil ich bei meinem Necro ‚Verseuchte Leichenexplosion‘ verwende.“ Es geht aber nicht nur um den Totenbeschwörer – auch die Giftfalle der Jäger verdeckt gern mal wichtige Effekte.
Es gab eine Diskussion in der Community darüber, ob das beabsichtigt sei. Doch die Entwickler stellten klar:
Es ist nicht beabsichtigt, wir werden es beheben. Wir werden es im Allgemeinen etwas erleichtern, die gefährlichen Effekte auf dem Boden zu erkennen. Wir möchten sicherstellen, dass sie immer erkennbar sind, jedem Spieler angezeigt werden und man auch einordnen kann, um welchen Effekt es sich handelt.
Handelt es sich um einen Feuer-Zauber, der Affix, der mich erwischen würde, kann ich das definitiv vorher erkennen.
Wann kommen die Anpassungen? Ein konkretes Datum gibt es nicht. Man arbeite jedoch „momentan“ daran. Gut möglich, dass die Effekt-Anpassungen über einen Hotfix plötzlich angepasst werden.
Einen kleinen „Hotfix“ für eure Ausrüstungswerte findet ihr im Video:
Worüber wurde noch gesprochen? Der Stream behandelte einige Themen rund um Diablo 4, die aktuell die Community bewegen. Wir haben mehrere Artikel dazu auf MeinMMO veröffentlicht:
Diablo 4 soll lange laufen, es sind bereits mindestens zwei Erweiterungen in Arbeit, regelmäßig werden neue Seasons erscheinen und sollen das Action-RPG frisch halten.
Dazu gehören auch solche kleinen Anpassungen, die Großes bewirken können. Als nerviger Totenbeschwörer, der regelmäßig die Bildschirme seiner Mitspieler mit Leichenfürzen vernebelt, kann ich das nur unterstützen.
Den Hütern in Destiny 2 wurden mit dem Sunsetting einst viele gute Waffen genommen. Doch Bungie macht diesen großen Fehler nach und nach rückgängig und bringt eure heißgeliebten Schätze zurück. So kehrte in Season 21 die einstige Ritualwaffe „Randy’s Wurfmesser“ zurück und das besser als je zuvor.
Welche Waffe ist in Season 21 wieder zurück? „Randy’s Wurfmesser“ ist wahrscheinlich eins der berühmtesten 260er-Scout-Gewehre in der Geschichte von Destiny 2.
Die Legende von „Randy’s Wurfmesser“ begann in Season 8, als Bungie den Hütern diese starke Ritualwaffe präsentierte. Doch wer damals das einzigartige Scout-Gewehr erhalten wollte, musste erst eine langwierige Quest namens „Aufklärung durch Feuer“ hinter sich bringen.
Hatte man das geschafft, hielt man voller Stolz sein neues „Randy’s Wurfmesser“ in den Händen, das nicht nur eine beeindruckende Treffsicherheit besaß, sondern durch das Schnellfeuergehäuse auch vollautomatisch feuerte und sich mit „Schnelltreffer“ sowie „Kill Clip“ richtig gut spielte.
Bungie machte diese Bemühungen jedoch in Season 12 zunichte, als der Entwickler die Waffe dem verhassten „Sunsetting“ opferte, dem künstlich eingeführten Waffenruhestand.
Doch nun, in Season 21, ist „Randy’s Wurfmesser“ mit einem Paukenschlag sowie kostenlos zurück. Und es ist besser als je zuvor, sodass die Jagd nach dem perfekten Roll der Waffe unter den Hütern wieder neu entfacht wurde.
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Destiny 2: „Saison der Tiefe“ lässt Hüter ins Wasser tauchen
„Mensch, Onkel Randy, wo warst du all die Jahre“?
Was macht Randys Wurfmesser 2023 so gut? Obwohl einige Spieler skeptisch sind, ob diese Waffe an ihre einstige Herrlichkeit anknüpfen kann, sind die meisten Hüter von der Generalüberholung im Jahr 2023 begeistert.
Vor allem weil „Randy’s Wurfmesser“ in Season 21 immer noch die beliebteste Perk-Kombi von einst bietet. Es wurde jedoch auch mit insgesamt 12 neuen Perk-Optionen bedacht.
Spieler können also entweder mit „Schnelltreffer“ und „Kill-Clip“ an die guten alten Zeiten anknüpfen.
Oder man priorisiert die aktuell starken Optionen der neueren Perks, wie „Kinetik-Beben“, eine bessere kinetische Libelle, oder „Kaskade-Punkt“, eine Art Super-Desperado.
Dazu kommen die jüngsten Verbesserungen des Perks „Zen Moment“ und die Reduzierung des Zuckens im PvP.
Doch egal, was man wählt: Fast jede Perk-Kombi bringt einen dazu, zu sagen: „Mensch, Onkel Randy, wo warst du all die Jahre?“
Selbst wenn man von einem Gegner beschossen wird, sorgt dieses Scout-Gewehr dafür, das man trotzdem trifft. Und da man auch eine 100er Stabilität erreichen kann, schießt es wie ein Laser-Scout, dass man auch 2023 nicht mehr missen möchte.
So sehen Godrolls in PvE- und PvP aus
Das sind die God Rolls: Wenn ihr die beste Perk-Kombi für das schnelle Scout-Gewehr wollt, dann achtet darauf, dass ihr die Stabilitäts- und Rückstoßdefizite der Waffe optimal ausgleicht. Wir haben euch insgesamt zwei God-Rolls und ein “Laser-Randy” zusammengestellt, welches Hüter im PvE und PvP benutzen können.
Folgende Perks machen sich gut im PvP:
Die von MeinMMO empfohlene Godroll für „Randy’s Wurfmesser“ im PvP
Lauf: „Gekammerter Kompensator“
Magazin: „Prallgeschosse“ oder „Großkalibergeschosse“
Erster Perk: „Schnelltreffer“ oder „Zen Moment“
Zweiter Perk: „Kill Clip“ oder „Kaskade-Punkt“
Meisterwerk: „Stabilität“ oder „Reichweite“
Mod: „Backup-Magazin“
Beim Perk „Kaskade-Punkt“ solltet ihr beachten, dass dieser Vorteil zwar die Feuerrate der Waffe erhöht, aber nur, wenn ihr zuvor mit einer anderen Waffe einen Kill gelandet habt. Dieser Vorteil lohnt sich also nur, wenn ihr mit eurer zweiten Waffe regelmäßig Kills erzielt, um dann „Kaskade-Punkt“ zu aktivieren.
Und beim Meisterwerk haben wir „Stabilität“ ausgewählt. Wenn ihr jedoch treffsicher seid und keine zusätzliche Stabilität braucht, dann könnt ihr stattdessen auch auf Reichweite setzen.
Wählt diese Perks fürs PvE:
Die von MeinMMO empfohlene Godroll für „Randy’s Wurfmesser“ im PvE
Lauf: „Korkenzieher-Drall“
Magazin: „Panzerbrechende Geschosse“
Erster Perk: „Schnelltreffer“
Zweiter Perk: „Kinetik-Beben“ oder „Fokussierte Raserei“
Meisterwerk: „Stabilität“ oder „Reichweite“
Mod: „Backup-Magazin“
Wir empfehlen hier jedoch eher den Perk „Kinetik-Beben“, weil dieser sich im PvE als sehr effizient herausgestellt hat. Er gibt euch etwas mehr AoE-Schaden, also Schaden in einem Wirkungsbereich von 5 Metern.
Wenn man einem Ziel anhaltenden kinetischen Schaden zufügt, wird eine Schockwelle ausgelöst, die allen Zielen in der Nähe Schaden zufügt.
Diese mit nur 6 Schüssen leicht auszulösende Schockwelle gilt in Destiny 2 als eine bessere kinetische „Libelle“.
Zum Laser-Scout wird das „Randy’s Wurfmesser“ mit diesen Perks:
Wie kommt man 2023 „Randys Wurfmesser“? Die Zeiten der langwierigen Quests sind für das Randys definitiv vorbei. 2023 droppt euch das Scout-Gewehr zufällig in den PvP-Playlisten oder im Eisenbanner. Ihr braucht also einfach nur zu spielen und auf etwas Glück zu hoffen.
Zusätzlich könnt ihr die Waffe zudem auch aus den Schmelztiegel-Engrammen erhalten. Allerdings ist auch hier der Drop reiner Zufall.
Je mehr Zurücksetzungen ihr in der PvP-Playliste habt, desto mehr Perk-Optionen wird euch ein Drop von „Randys Wurfmesser“ einbringen.
Kleiner Hinweis für mehr Ausbeute: Wollt ihr die Waffe also farmen, solltet ihr alle Engramme auf eurem Weg zur dritten Zurücksetzung in der PvP-Playliste bunkern. So habt ihr eine höhere Chance auf eine Waffe mit drei Perks.
Habt ihr Randys Wurfmesser bereits in euer Wunschroll? Dann schreibt uns gerne in die Kommentare, welche Perks ihr auf der Waffe besonders gut findet. Oder hattet ihr die Waffe noch gar nicht auf dem Schirm?
Solltet ihr jedoch lieber auf ein gutes Exotic für PvE statt auf eine legendäre Waffe aus dem PvP aus sein, dann schaut euch mal dieses grässlich-gute Stück an:
Blue Protocol feiert am Mittwoch, den 14. Juni, seinen Release in Japan. Allerdings könnt ihr euch von außerhalb registrieren und den Launch miterleben. Mit einem Trick werden sogar die Spielinhalte automatisch in die englische Sprache übersetzt, um so zumindest die grundlegenden Inhalte zu verstehen.
Wie funktioniert das mit der Teilnahme? Ihr könnt euch schon jetzt für den Release zu Blue Protocol vorab registrieren und euch den Client herunterladen. Dafür benötigt ihr erstmal keinen VPN.
Zuerst besucht ihr die offizielle Webseite des MMORPGs in Japan und klickt dort oben oben rechts auf den Button. Über diesen könnt ihr euch nun eine Bandai Namco-ID erstellen. Dazu gebt ihr eine E-Mail-Adresse und ein Passwort an. Im nächsten Schritt sollt ihr eure Region auswählen. Dort wählt ihr selbstverständlich “Asia” und dann “Japan” aus – auch wenn ihr aus Deutschland kommt.
Wie geht es jetzt weiter? Ihr habt euch einen Account erstellt, könnt ihr theoretisch losspielen. In den Terms of Service heißt es offiziell, dass nur Spieler aus Japan erlaubt sind. Bandai Namco ist in der Beta auch gegen Tester aus dem Westen vorgegangen und hat sie gesperrt.
Doch wir selbst haben bereits einige Stunden ohne einen VPN in Blue Protocol verbracht und noch ist der Account intakt. Ihr benötigt also keinen VPN, seid mit eurem Account aber sicherer, wenn ihr einen nutzt. Generell gilt aber: Es kann jederzeit passieren, dass euer Account gesperrt wird. Seht die japanische Version lieber als eine Art Beta-Test.
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Blue Protocol: Gameplay-Trailer
Der Artikel wurde zuletzt am 19. Juni aktualisiert, nachdem wir es selbst am Wochenende getestet haben.
Mit einem einfachen Trick jedes Spiel auf Englisch übersetzen
Wie bekomme ich Blue Protocol auf Englisch umgestellt? Einen offiziellen Patch mit englischen Übersetzungen gibt es nicht. Allerdings könnt ihr das Problem mit einem kleinen Trick umgehen.
Dazu installiert ihr euch zuerst das japanische Sprachpaket von Windows. Sucht dazu einfach nach euren Spracheinstellungen und fügt unten die Sprache Japanisch hinzu.
Im Anschluss müsst ihr das Programm MORT herunterladen (via Github). Das ist kostenlos und sorgt dafür, dass in einem ausgewählten Bereich im Bildschirm die Texte automatisch mit Hilfe von Google übersetzt werden. Das bringt zwar keine perfekten Übersetzungen, sollte jedoch genügen, um die grundsätzlichen Spielinhalte zu verstehen.
In MORT müsst ihr zuerst den Bildschirm-Bereich auswählen, der übersetzt werden soll. Im Anschluss wählt ihr dann im Tab “Translation” die Übersetzung von Japanese zu Englisch aus. Ihr könnt außerdem verschiedene Einstellungen und Shortcuts für die Übersetzungen erstellen.
Wie funktioniert das mit der Übersetzung? Mit STRG+Shift+A könnt ihr jederzeit den Bereich anpassen, der übersetzt werden soll. Ihr habt automatisch ein blaues Fenster offen, in dem der jeweilige Text dann übersetzt wird. Dieses Fenster könnt ihr verschieben und beliebig vergrößern oder verkleinern. So könnt ihr es direkt über das Spiel, aber auch auf einen zweiten Monitor legen.
Warum sollte ich in Japan spielen? Blue Protocol erscheint erst im Jahr 2024 bei uns. Derzeit gibt es noch kein konkretes Datum, aber sicher ist, dass ihr noch mindestens 6 Monate auf den Release warten müsst. Wer nicht warten möchte, kann also direkt losspielen. Allerdings werdet ihr euren Fortschritt wohl nicht mit in die EU-Version nehmen können.
Der Release in Japan kann also eine Art “erweiterte Beta” sein und euch einen Einblick in das Spiel geben. Gefällt es euch, könnt ihr in Japan weiterspielen oder euch auf den Release im Westen freuen. Sagt euch das Gameplay nicht zu, dann braucht ihr euch auch nicht weiter zu “hypen”.