Der Bundesliga POTM in FIFA 21 ist bekannt. André Silva von Eintracht Frankfurt hat sich den Titel und die spezielle SBC gesichert – trotz heftiger Konkurrenz.
Das ist der POTM: Der POTM ist der “Player of the Month”, also der Spieler des Monats. Der wird jeden Monat mit einem Voting entschieden, an dem Spieler und Fans teilnehmen können.
Der neueste POTM-Titel wurde rückwirkend für den Monat Januar vergeben. Und der Spieler des Monats Januar lautet: André Silva von Eintracht Frankfurt.
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Wahl trotz heftiger Konkurrenz: In der Wahl zum POTM setzte sich André Silva gegen namhafte Konkurrenz durch. Neben ihm waren nämlich gleich drei Spieler des FC Bayern nominiert: Robert Lewandowski, Joshua Kimmich und Thomas Müller. Dazu kam sogar noch Dortmunds Jadon Sancho sowie André Silvas Teamkollege Filip Kostić.
Gerade Lewandowksi, Kimmich oder auch Sancho hätten hier als Favoriten gelten können. In FIFA 21 bekommt der POTM immer ein starkes Upgrade und die drei hätten möglicherweise stärkere Karten bekommen.
Doch die Wahl fiel auf André Silva, der damit den letzten POTM Lars Stindl ablöst. Und das nicht umsonst: Der Frankfurter erzielte im Januar 7 Tore in 6 Spielen, traf gleich dreimal doppelt. Insgesamt hat er übrigens in 20 Liga-Einsätzen bereits 18 Tore in dieser Saison erzielt – ein ziemlich starker Wert. Sogar für das TOTY war Silva nominiert.
Einfach zu lösende POTM Silva SBC
So kriegt ihr die Karte: Um Silvas POTM-Karte zu kriegen, müsst ihr die POTM-SBC in Ultimate Team lösen. Die besteht in diesem Monat nur aus einem einzigen Team mit folgenden Anforderungen:
Mind. 1 Bundesliga-Spieler
Mind. 1 TOTW-Spieler
Mindestens 83 Team-Bewertung
Und mindestens 80 Teamchemie
Für Silva müsst ihr nur ein Team eintauschen
Insgesamt ist das leicht zu lösen, wenn man noch ein paar 83er-Spieler im Verein hat und sich nur einzelne Karten hinzukaufen muss. Fängt man komplett bei 0 an, werden die SBC-Lösungen bei futbin aktuell mit etwa 60.000 Münzen beziffert.
Lohnt sich die Karte? 60.000 Münzen sind vielleicht etwas viel für die Karte, vergleicht man sie mit anderen Top-Stürmern. Doch wenn man ein bisschen SBC-Futter übrig hat, kann sich die Karte durchaus lohnen. Silva hat zwar nicht allzu viel Tempo, dafür aber ordentliche Dribbel- und Schuss-Werte. Mit einem Chemistry-Style, der das Tempo boostet, sehen die Werte gar nicht schlecht aus. Zumindest für Fans dürfte die Karte definitiv eine Option sein.
Durch einen Leak ist nun bekannt, dass TBC Classic erscheint, die erste Erweiterung von WoW Classic. In dem 14 Jahre alten Spiel stecken nicht nur neue Völker und Dungeons, sondern auch der beste Raid aller Zeiten – findet MeinMMO-Autor Benedict Grothaus.
Was ist das für ein Raid? Es geht um Karazhan, den Turm des Wächters. Hier sind der Zauberer Medivh und sein Lehrling Khadgar zu Hause – oder eher, waren es, bis Medivh von einer dunklen Macht besessen wurde.
Der Turm steht im Gebirgspass der Totenwinde und ist ein Schlachtzug für zehn Spieler. Die Story um Karazhan und Medivh wurde bereits in Büchern und Geschichten aufgegriffen und der Raid selbst kam in Legion als mythischer Dungeon erneut ins Spiel.
Der Boss Moroes tauchte auch in der Neuauflage von Karazhan in Legion auf.
TBC Classic – Bosse machen Karazhan zum besten Raid aller Zeiten
Karazhan war der erste Schlachtzug, den ich wirklich gesehen habe – zu Classic war ich leider etwas zu spät um noch einzusteigen. Ich habe Karazhan früher selbst dann noch geraidet, als ich eigentlich gar nichts mehr daraus gebraucht habe und mich total in die Instanz verliebt.
Der Schlachtzug ist nicht nur einer der ersten in TBC, sondern auch einer der größten überhaupt in WoW. Er bietet 11 Bosskämpfe, 15 verschiedene Bosse sowie einen geheimen Boss. Viele der Spielmechaniken sind absolut einzigartig oder haben das Spiel geprägt:
Das Opern-Event und der Keller haben eine wöchentliche Rotation mit unterschiedlichen Kämpfen.
Im Raid selbst findet ihr einen NPC, der Gegenstände für euch reparieren kann.
Das Schach-Event ist kein Boss an sich, sondern ein Schach-Spiel, das eure Gruppe gewinnen muss.
Ein geheimer Boss ist nur dann verfügbar, wenn vorher eine Questreihe abgeschlossen wurde.
Durch die schiere Größe kann man Stunden in der Instanz verbringen und trotzdem wird es nicht langweilig. Bis heute ist Karazhan noch bei Sammlern beliebt, die sich das Reittier von Attumen holen wollen, dem ersten Boss der Instanz.
An sich hat Blizzard damals mit Karazhan all das richtig gemacht, was mir heute in Schlachtzügen fehlt: Die Instanz ist groß, es gibt viel zu entdecken abseits der Kämpfe und die Bosskämpfe sind dennoch interessant gestaltet.
Viele Mechaniken, gerade zu BfA und Ende Legion, fühlten sich oft langweilig an. Und dazu hat der Turm des Wächters eine unvergleichliche Hintergrundgeschichte.
Eine Story wie keine Zweite
Hinter Karazhan steckt eine ganze Menge Lore, die unter anderem im Buch „Der letzte Wächter“ von Jeff Grubb genauer beschrieben wird. Der letzte Besitzer, Medivh, ist schließlich der Grund, warum die Orcs und damit die Horde selbst überhaupt erst nach Azeroth kamen. Das kann in den Höhlen der Zeit noch einmal nachgespielt werden.
In Karazhan könnt ihr dann mehr dazu erfahren, von welchen Dämonen Medivh besessen war und was mit seinen Angestellten und Verwandten passiert ist. Der treue Diener Moroes etwa kümmert sich selbst nach seinem Tod noch pflichtbewusst um seine Aufgaben und Medivhs Vater Nielas Aran beteuert seine Unfähigkeit, die Verderbnis seines Sohns aufzuhalten.
Die ganze Atmosphäre in Karazhan ist etwas, das den Schlachtzug auszeichnet. Kein anderer Dungeon oder Raid hat es seitdem geschafft, das Gefühl eines barocken Schlosses so gut herüberzubringen – von der Optik bis hin zur musikalischen Begleitung. Am nächsten kommt dem noch der neue Raid Schloss Nathria aus Shadowlands.
An sich ist es mir egal, was TBC noch alles bringt. Karazhan ist der einzige Inhalt, den ich unbedingt noch einmal spielen will. Weitere Raids werde ich zwar ebenfalls besuchen, aber der Turm des Wächters wird mein absolutes Highlight. Worauf freut ihr euch mit TBC Classic am meisten?
Im Survival-Spiel Valheim ist das Häuser bauen ein großer Teil des Gameplays. Gerade zu Beginn hat man aber nicht viele Optionen. Mit diesen Tipps klappt es schon früh, große Häuser zu bauen.
Darum ist Häuser bauen kompliziert: In Valheim entscheiden nicht nur die passenden Bauteile, wie euer Haus aussieht. Auch die Stabilität ist ein wichtiger Faktor. Das macht es gerade zum Start schwierig, große Gebäude zu errichten, weil bessere Materialien wie Steine oder Kernzholz erst später verfügbar sind.
Normales Holz ist nur bis zu einer bestimmten Größe noch stabil und Stützbalken erfüllen nicht unbedingt die Funktion, die ihr euch vorstellt. Wichtig ist eher, wie weit eure Teile von Fundamenten entfernt sind.
Doch die Spieler finden immer mehr nützliche Tricks, um schon früh auch größere Häuser zu errichten. MeinMMO zeigt euch einige davon und wie ihr das auch schaffen könnt.
In Valheim Häuser zu bauen ist gar nicht so einfach.
Früh große Häuser bauen- so geht’s
Wie funktioniert das? Um ein stabiles Haus zu bauen, müsst ihr in Valheim auf bestimmte Faktoren achten. Wichtig sind etwa die Entfernung zum Boden, Verbindung zu Fundamenten und horizontale Stützen.
Damit ihr für jeden Abschnitt eures Hauses nicht neu austüfteln müsst, was die stabilste Variante ist, könnt ihr einfach einen Abschnitt bauen und das gleiche Muster immer wieder verwenden. Quasi eine Art Baukasten.
Nutzt “Schablonen”
Der Reddit-User unionrodent hat einige Beispiele vorgestellt, wie sowas aussehen kann. Dabei handelt es sich um 20 Meter breite Langhaus-Designs, die sich einfach wiederholt zusammenbauen lassen, bis ihr ein großes Langhaus habt.
So sehen die Designs aus:
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Einen mittleren Träger mit Y-Konstruktion oder barallelen Balken, um das Dach auf beiden Seiten zu stützen
Dabei kommen Materialien zu Einsatz, die ihr schon zu Beginn einfach sammeln könnt. Im Prinzip benötigt ihr einfach nur Holz für die Wände und das Dach. Es sind keine Steine, kein Kernholz und keine Metalle nötig. Dazu bieten eingie Teile einen Abzug, damit ihr bei Feuerstellen im Haus keine Rauchvergiftung erleidet.
Nutzt ihr solche Strukturen und setzt sie zusammen, müsst ihr weiterhin auf die Stabilität achten. Je größer euer Haus wird, desto wichtiger wird das. Innerhalb des Langhauses sollten immer Holzträger in einem Abstand von vier Metern gebaut werden. Achtet dabei auf die Farbe, in der die Gegenstände beim Bauen angezeigt werden.
Das sind die Farben, die beim Bauen wichtig sind:
Blau: Fundament, direkt mit dem Boden oder einem Fundament-Bauteil wie Stein verbunden
Grün: Objekt steht auf Fundament und ist stabil
Gelb und Orange: wird instabiler, hält aber noch
Rot: Das nächste Teil, das ihr daran befestigt, wird einstürzen
Das Fundament muss nicht aus Stein oder Holz bestehen
Zwar sind die oben abgebildeten Fundamente aus Stein, das nur mit einer Spitzhacke abgebaut werden kann, oder umständlich gesammelt werden muss. Außerdem benötigt ihr eine Steinmetz-Werkbank für den Bau, die ihr erst später bekommt. Ihr könnt das Fundament aber auch einfach mit einer Hacke planieren und so auf der Erde bauen. Der Nutzer hat lediglich Stein verbaut, weil es für die Demonstration leichter war, wie er sagt.
Um an die oberen Teile heranzukommen, könnt ihr euch einfach eine Treppe bauen, die bis ans Dach heranreicht. Diese braucht nicht mal einen Punkt, mit dem sie verbunden ist. Es ist auch möglich, einfach an den bereits platzierten Dachwänden hinauflaufen.
Alternativ könnt ihr auch einfach provisorisch ein zweites Stockwerk bauen, um Arbeiten am Dach durchzuführen. Habt ihr die Baumaßnahmen abgeschlossen, könnt ihr das verwendete Gerüst einfach wieder entfernen.
In diesem Jahr öffnen sich im MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) die Tore von Oblivion. Ihr bekommt es mit dem Daedra-Fürsten Mehrunes Dagon zu tun. Doch wer ist das eigentlich?
Wer ist Mehrunes Dagon? Der finstere Daedra-Fürst der Zerstörung wird als der Feind aller sterblichen Völker des Landes Tamriels bezeichnet. Er residiert in einer der Ebenen von Oblivion. Immer wieder versucht er, den Planeten Nirn zu erobern.
Als Grund wird angenommen, Dagon sei der Meinung, Tamriel wäre eigentlich ein Teil der Ebene von Oblivion und damit sein rechtmäßiger Besitz.
Was ist Oblivion? Oblivion, auch das Reich des Vergessens, ist eine Dimension, die in mehrere Ebenen unterteilt ist. Mehrunes Dagon herrscht hier in den sogenannten Totenländern. Die restlichen 15 Ebenen gehören anderen Daedra-Fürsten.
Die Ebenen können unterschiedliche Formen annehmen und unterliegen ganz eigenen Regeln und Gesetzen. Die Totenländer erinnern mit ihren Magma-Seen und dem feuerroten Himmel an die Hölle.
Wie sieht er aus? Mehrunes Dagon nimmt im Reich der Sterblichen die Form eines gigantischen gehörnten Dämons mit vier Armen an. Sein Körper ist von Tätowierungen und Narben gezeichnet.
Er kann aber auch andere Gestalten annehmen. Beispielsweise die eines regulären Dremoras, die Menschen mit Hörnern und dämonischen Fratzen gleichen.
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Im Trailer zu ESO: Blackwood bekommt ihr Mehrunes Dagon zu sehen.
Woher kommt der Daedra-Fürst? Vor Urzeiten war Dagon ein Geisterkönig, welcher Lorkhan, dem Verschwundenen Gott dabei half, gegen den Gott der Zerstörung und Weltenfresser Alduin vorzugehen. Alduins Aufgabe ist es, die sogenannten Kalpas zu verschlingen, damit der Kreislauf des Universums wieder von vorne beginnen kann. Als Kalpa wird die Zeit bezeichnet, die das Universum in The Elder Scrolls braucht, um zu entstehen, zu vergehen und wieder in seinen Urzustand zurückzukehren.
Lorkhan jedoch wollte Teile der Kalpas verstecken, damit Alduin diese später zusätzlich fressen und dadurch platzen würde. So sollte es keinen weiteren Kreislauf der Zeitalter mehr geben. Dabei half ihm Mehrunes Dagon.
Alduin fand dies jedoch heraus und verfluchte Dagon, der die bisher versteckten Kalpa-Stücke finden und zerstören sollte. So wurde er zum Fürst der Zerstörung.
Woher kennt man Mehrunes Dagon? Der Daedra-Fürst ist für Fans der RPG-Reihe The Elder Scrolls ein alter Bekannter. Schon im Spiel TES: Battlespire aus dem Jahr 1997 war er der Bösewicht. Er überfiel die Akademie der Kampfzauberer, Battlespire, um von dort aus eine Invasion zu planen, mit welcher er Tamriel erobern wollte.
Sein vielleicht bekanntester Auftritt findet in TES 4: Oblivion statt, wo er erneut den Kontinent angriff. Dies führte zur Ermordung des Kaisers Uriel Septim VII. Durch Oblivion-Tore schickte Dagon die dämonischen Daedra ins Land und nur das Opfer von Martin Septim, dem letzten Nachfahre des Kaisers, konnte die Invasion gestoppt werden.
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In The Elder Scrolls 4: Oblivion legt ihr euch mit Mehrunes Dagon an.
Mehrunes Dagon taucht aber immer wieder in der Geschichte von The Elder Scrolls auf, unter anderem in einer Quest von The Elder Scrolls 5: Skyrim.
Warum ist er so cool? Mehrunes Dagon erfüllt im Grunde jede Voraussetzung, die ein Bösewicht mit sich bringen muss. Er sieht finster und dämonisch aus, verfolgt einen bösen Plan und ist der Herrscher über eine Dimension, die wie die Hölle anmutet. Seine Hintergrundgeschichte ist interessant und durchaus tiefgründig.
Darüber hinaus tritt er immer wieder in der Story von The Elder Scrolls auf und sein Angriff auf die Kaiserstadt in TES 4: Oblivion als gigantischer, vierarmiger Dämon, der die Bewohner platt tritt, bleibt unvergesslich.
Was ist seine Rolle in ESO? In der neuen jahresübergreifenden Story “Tore von Oblivion” und in der Erweiterung Blackwood taucht Mehrunes Dagon wieder auf.
Ein Langhauskaiser schloss einen Pakt mit dem Deadra-Fürsten, um für ihn über Tamriel herrschen zu können. Allerdings verlief dieser Pakt nicht so, wie gedacht und nun befinden sich vier mächtige Waffen in Tamriel, welche für verheerende Zerstörung sorgen könnten.
Die Helden des MMORPGs müssen sich aufmachen, diese Waffen zu finden und zu entschärfen. Dabei legt ihr euch mit Mehrunes Dagon an. Wann in der Story genau ihr auf den Deadra-Fürsten trefft, ist noch nicht klar. Das Addon Blackwood würde sich als Höhepunkt des ESO-Jahres 2021 dazu eignen.
Freut ihr euch auf Mehrunes Dagon? Oder hättet ihr lieber einen anderen Bösewicht gehabt?
Einige User klagen über Probleme mit dem PS5-Controller. Nun hat eine Firma den DualSense-Controller in seine Bestandteile zerlegt und sich angesehen, wo die Probleme herkommen könnten.
Wer hat sich die Fehler angesehen? Die Firma iFixit hat sich den PS5-Controller einmal genauer angesehen und auseinander genommen. iFixit ist dafür bekannt, Geräte zu zerlegen und auf Reparatur-Möglichkeiten zu untersuchen.
Dabei hat iFixit 4 Probleme festgestellt, die für die Probleme verantwortlich sein können. Ihr solltet beachten, dass es dabei um eine Firma handelt, die sich auf Reparaturen spezialisiert hat und Sony mit der Untersuchung nichts zu tun hat. Auch hat sich Sony noch nicht auf die Ergebnisse von iFixit gemeldet.
Diese Probleme des DualSense-Controllers nennt iFixit
Das ist das erste Problem: Der Bewegungssensor im Thumpstick ist dafür verantwortlich, dass die Bewegungen auch bei der Konsole ankommen. In der Fachsprache nennt man diese Teile “Potentiometer.”
Die Abnutzung dieses Bauteils sorgt dann für Unebenheiten im Material, die dann wiederum die Werte verändern, die weitergegeben werden.
Laut iFixit liegt das Problem bei eben diesem Bauteil. Dieses wird von der Firma “Alps Alpine” hergestellt und ist auf 2 Millionen Bewegungen ausgerichtet. Dabei handelt es sich grundsätzlich um einen theoretischen Wert, denn Bauteile können auch länger oder kürzer funktionieren.
iFixit rechnet auch vor, was das in der Praxis bedeutet. Wer den Stick 120 Mal in der Minute bewegt und im Schnitt 2 Stunden am Tag zockt, der kommt dann auf eine Lebensdauer von 4 bis 7 Monaten.
So sieht ein Potentiometer des DualSense-Controllers aus. Bildquelle: Fixit.com
Das ist das zweite Problem: Ein Federmechanismus sorgt dafür, dass der Joystick immer wieder in die Mitte des Controllers zurückspringt. Das bedeutet: Jedes Mal, wenn ihr den Thumpstick loslasst, schwingt der wieder in seine Ausgangsposition zurück und belastet die kleine Feder.
Das Problem ist, dass mit jeder Bewegung, die ihr ausführt, diese Feder belastet wird und auf Dauer ausleiert. Denn die Feder möchte den Thumpstick wieder in der Mitte positionieren.
Die Folge ist, dass eine ausgeleierte Feder den Thumpstick nicht mehr richtig in der Mitte fokussieren kann. Das System erkennt das aber weiterhin als Bewegung, was ihr dann als “Stick Drift” kennt und hasst. Ihr bewegt euch dann, obwohl ihr eigentlich stehen wollt.
Was ist “Stick Drift”? Bei “Stick Drift” handelt es sich um ein Problem, bei dem sich der Thumpstick des Controllers von ganz alleine bewegt – auch wenn ihr den Controller nicht berührt.
Das Problem ist kein Einzelfall und es sind Controller von Sony, Microsoft und Nintendo betroffen.
Das ist das dritte Problem: Hier führt iFixit vor allem Materialabnutzung auf, denn der Controller besteht aus großen Teilen aus Plastik. Wer viel und aktiv spielt, der dürfte den Controller schneller abnutzen. Hier schleift dann Plastik auf Plastik, was auf Dauer das Material beansprucht.
Hinzu kommt, dass hier häufig selbstschmierende Kunststoffe eingesetzt werden, die sich mit der Zeit ebenfalls abnutzen. Selbstschmierend bedeutet, dass bei Bewegungen automatisch etwas Plastik verloren geht, um die Reibung auszugleichen.
Der gesamte Joystick besteht aus Plastik und sitzt in einem Metallgehäuse. Bildquelle: Fixit.com
Das ist das vierte Problem: Schmutz zählt iFixit ebenfalls als Problem auf. Denn Potentiometer reagieren empfindlich auf schwankende Temperaturen und auf Feuchtigkeit.
iFixit hatte den Controller mit Druckluft und Isopropyl-Alkohol gesäubert und festgestellt, dass die Probleme dadurch verringert werden.
So könnt ihr Stick Drift beim PS5-Controller (kurzfristig) beheben
Diese Lösungen gibt es: iFixit schlägt auch mehrere Problem-Lösungen vor. Damit kann man zwar keine abgenutzten Teile reparieren, aber es soll zumindest helfen:
Eine Neukalibrierung des Sticks kann helfen, wenn die Feder abgenutzt ist und der Joystick nicht mehr an seine Position zurückspringt.
Auch die Deadzone-Kalibrierung kann helfen. Damit ignoriert man kleine Bewegungen des Joysticks und verhindert, dass man durch die Gegend “driftet.”
Grundsätzlich sollte man mit seinen Geräten sorgfältig umgehen.
Klage ist der Grund, warum sich iFixit den Controller angesehen hat
Was ist passiert? Eine Kanzlei hatte in den USA Sony wegen kaputter PS5-Controller verklagt. Der Kläger beschwerte sich über einen sogenannten “Stick Drift” und vermutete, dass Sony bewusst „fehlerhafte“ Komponenten verbaut habe, die es bereits im DualShock4 der PS4 gab.
Der Kläger kritisiert, dass die Reparatur eines Controllers sehr umständlich sei. Wer seinen Controller als Garantiefall einschicken möchte, der müsste außerdem die Versandkosten zahlen.
Die Kanzlei und der Kläger hoffen jetzt darauf, dass sich ihnen weitere Nutzer anschließen, um gegen Sony vorzugehen. Eine außergerichtliche Einigung hatte man von Beginn an ausgeschlossen.
Das steckt im DualSense-Controller
Der DualSense-Controller ist der offizielle PS5-Controller von Sony für die PlayStation 5.
Haptisches Feedback, womit der Controller Vibrationen erzeugen kann, damit sich das Spielgefühl realistischer anfühlt
Adaptive Trigger, womit sich der Abzug von Waffen unterschiedlich anfühlen soll
Integrierte Lautsprecher und Mikrofon, damit ihr nicht mehr zwingend ein Headset an der PS5 braucht.
Darum braucht ihr den DualSense-Controller: Sony hat bereits klargestellt, dass ihr für PS5-Spiele zwingend einen DualSense-Controller braucht. Mit eurem PS4-Controller könnt ihr keine PS5-Spiele zocken, aber ihr könnt durch die Menüs navigieren oder Filme schauen.
Was haltet ihr davon? Habt ihr selbst schon ähnliche Probleme mit dem PS5-Controller oder haltet ihr das für normale Verschleißerscheinungen?
Wir blicken zurück auf die News der vergangenen Woche im MeinMMO-News-Podcast. Schaltet ein und bringt euch auf den neuesten Stand.
Das sind unsere Themen: Die Woche vor der BlizzCon ist immer spannend und voller Gerüchte und Spekulationen zu den möglichen Enthüllungen. Aber auch abseits der BlizzCon war in der Gaming-Welt ganz schön was los.
Mit der aktuellen Folge des MeinMMO-Podcasts schauen wir auf die vergangene Woche zurück, also hört rein und lasst euch updaten. Hier sind unsere Themen:
Wir geben natürlich auch unseren eigenen Senf zu den News und Ereignissen und betrachten sie aus Experten-Sichtweisen. Wir wollen aber auch eure Meinung dazu wissen, schreibt sie uns in die Kommentare.
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Ein neuer Gameplay-Trailer zur Season 2 von Black Ops Cold War und Call of Duty: Warzone zeigt einige Änderungen an der Map Verdansk und heizt damit die Gerüchte um ein Nuke-Event neu an. Zudem zeigt die Roadmap zwei neue Modi für das Battle Royale. MeinMMO zeigt euch die Details.
Was bringt Season 2 für Warzone? Die neue Season 2 von Call of Duty bringt am 25. Februar frischen Content zum Battle Royale Warzone und kündigt auch weitere Neuerungen im Laufe der Season an. Mit dabei:
MeinMMO zeigt euch, was jetzt alles neu für die Warzone angekündigt wurde und erklärt, was dahinter steckt. Den deutschen Gameplay-Trailer zur Season 2 binden wir hier für euch ein:
https://youtu.be/JA0N7CVn0G4
CoD Warzone ändert Verdansk-Map in Season 2
Was passiert mit der Map Verdansk? Der Trailer zeigt nur wenige Sekunden zum neuen Content für die Warzone, doch die haben es schon in sich.
Im Trailer starte das kurze Warzone-Segment bei 1:40 Minuten und zeigt den weiblichen Operator “Maxis”, wie sie sich eine Seilwinde hochzieht, die offenbar aus einem Raketensilo hoch an die Oberfläche führt.
Der Blick aus dem Raketesilo.
Aktuell gibt es diesen POI nicht in Verdansk. Ein paar Szenen später könnt ihr den Bereich bei einem Denkmal sehen, das sich südlich der Military Base auf dem Berg befindet.
Die beiden Teile des Denkmals stehen weiter auseinander und unter dem Fundament der großen Skulptur hat sich wohl ein Raketensilo geöffnet.
Der Bereich beim Denkmal über Military Base verändert sich.
Danach sind noch Kämpfe in den neuen Bereichen zu sehen. Die Silos könnten demnach neue, begehbare Untergrundbereiche in Verdansk sein.
Die fest montierten Seilwinden am oberen “Eingang” der Raketensilos lassen darauf schließen, dass die neuen Bereiche immer geöffnet und zugänglich sind.
Anders als bei den Bunkern der Warzone, für die ihr meist entweder einen Code oder eine Schlüsselkarte für den Eintritt braucht.
Kämpfe innerhalb der Rakatensilos sind möglich.
Ganz am Ende des Trailers gibt es dann noch einen Fingerzeig auf einen kleinen Teaser, der bereits jetzt im Spiel ist. Schaut ihr bei einer Runde Battle Royale in Verdansk Richtung Süden auf das Meer, könnt ihr ein Gewitter und darunter ein Schiff entdecken.
Dieses Schiff ist in der Nähe der Map “Rebirth Island” zur Zeit der “Cold War”-Storyline verschwunden und tauchte nun vor der Küste von Verdansk wieder auf. Was es damit auf sich hat, bleibt vorerst unklar.
Aktuell sieht es danach aus, als würde dieses Schiff etwas damit zu tun haben, wie die Storys von Cold War & Warzone zusammenpassen. Der Bösewicht “Stitch” ist laut der Story von Season 2 nun im Verdansk der “Cold War”-Ära und hat den Operator “Adler” ins Gulag gebracht.
Das Ganze hängt auch mit der Zombie-Story aus Cold War zusammen. Ein Ingame-Teaser spielt eine Audio-Datei in russischer Sprache in Warzone ab, die vom Twitter-User “@totamyipetrik” übersetzt wurde:
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Auch MeinMMO-Kollegin Irina Moritz hat mal reingehört und bei der Übersetzung geholfen, da sie Russisch spricht.
Übersetzung Audio-Datei: “Die Deutschen hören mich. Hier spricht Captain Rosental. Russisches Schiff Vodyanoi. […] Wir transportieren ein ansteckendes, biologisches Material. Was haben wir getan? Es gab einen Ausbruch der Infektion. Ich fürchte, wir werden es nicht eindämmen können.”
Ob das Schiff ein neuer, begehbarer Bereich wird, mit dem Outbreak-Event zusammenhängt oder nur für die Story relevant bleibt, wird sich wohl erst mit dem Start der Season zeigen. Möglich wäre auch, dass alle Modi des Battle Royale in Verdansk Zombie-Mechaniken erhalten und damit ein PvE-Element wie beim geistigen Vorgänger “Blackout” hinzugefügt wird.
Ein mysteriöses Schiff nähert sich Verdansk.
2 neue Modi kommen in Season 2 – Resurrection Extreme & Exfiltration
Die Roadmap der Season 2 zeigt zwei frische Modi für das Battle Royale Warzone:
Resurrection Extrem – Kommt zum Season-Start
Exfiltration – Soll im Laufe der Season kommen
Was können die neuen Modi? Mit Resurrection Extrem bekommt die kleine Map “Rebirth Island” einen heftigen Action-Modus. Der Spielmodus folgt den Regeln von “Wiederbelebung”, was bedeutet, dass ein Team erst komplett erledigt ist, wenn alle Teammitglieder aus dem Spiel sind.
Die ersten 10 Minuten werden gefallene Kollegen ansonsten immer wiederbelebt. Das “Extreme” daran – Statt 40 Soldaten kämpfen jetzt 90 Spieler um den Sieg.
“Exfiltration” wird ein Modus für Verdansk. Im Grunde ist es ein normales Battle Royale mit einer zusätzlichen Siegbedingung. Ihr könnt im Laufe des Matches versuchen ein “Radio” einzunehmen.
Wie bei einem “Meistgesucht”-Auftrag seid ihr dann für alle anderen Spieler auf der Map markiert, wenn ihr versucht, es einzunehmen. Schafft ihr das, ist das Match beendet und ihr fliegt siegreich aus der Stadt.
Die erste Roadmap der Season 2.
Neue Waffen und Operator mit Season 2
Welche Waffen kommen mit Season 2? Alle Waffen, die bei Black Ops Cold War neu kommen, werden auch in Warzone veröffentlicht. Offiziell kündigten die CoD-Macher nun sechs neue Waffen für Season 2 an.
Zwei Waffen für den Battle Pass, die ihr euch direkt freispielen könnt:
LC10: SMG auf Stufe 31 des Battle Pass
Dabei handelt es sich wohl um das SMG „Skorpion“, das es schon in mehreren früheren CoDs gab
FARA 83: Sturmgewehr auf Stufe 15 des Battle Pass
Dieses Gewehr ist offenbar der israelischen Waffe IMI Galil nachempfunden
Vier Waffen, die im Laufe der Season kommen:
R1 Shadowhunter – Eine schlagkräftige Armbrust
ZRG 20MM – Ein Scharfschützengewehr mit hoher Kugelgeschwindigkeit, aber niedriger Feuerrate
E-Tool – Eine Schaufel als Nahkampfwaffe
Machete – Eine großes Messer mit tödlichen Eigenschaften
Welche neuen Operator-Skins kommen? Insgesamt kündigt die Roadmap vier neue Operator an, die auch im Gameplay-Trailer zu sehen sind. Als “Aufmacher” der Season gilt dabei der fiese “Naga”.
Daneben kommt zum Season-Start der weibliche Operator aus der Zombie-Story “Maxis”, die wohl aber ein Premium-Operator ist, die ihr nur über die Premium-Währung im Shop bekommt. Möglich wäre bei Maxis aber auch ein Release über den Battle Pass.
Im Laufe der Season kommen dann noch die Operator “Rivas” und “Wolf” dazu, die mit dem Black-Ops-Soldaten “Woods” in Verbindung stehen. Auch diese beiden werdet ihr wohl nur über den Premium-Shop bekommen.
Warzone startet mit Season 2 ein Event – Outbreak Challenge Event
Was passiert zum Ausbruch-Event? Cold War bringt zum Start der Season 2 einen neuen Zombie-Modus: Outbreak (Ausbruch). Der neue Modus geht zusammen mit einem Event online, das ebenfalls am 25. Februar startet – das Outbreak Challenge Event. Das Event läuft zusammen mit Warzone.
Hier könnt ihr euch über Herausforderungen besondere kosmetische Items freispielen. Offiziell ist noch nicht bekannt, wie das im Detail abläuft, doch durch einige Leaks kann man schon naheliegende Vermutungen anstellen:
Es handelt sich um ein Zombie-Event
Cold War & Warzone bieten verschiedenen Herausforderungen, um Items freizuspielen
Beim Abschluss aller Herausforderungen gibt es Waffen-Skins
Im Laufe des Events werden Zombie-Modi in Warzone laufen
Durch die Verbindung der Storys von Cold War, Warzone und dem Zombie-Modus und dem Auftauchen neuer Nuke-Silos in Verdansk kochen auch die Gerüchte zu dem sogenannten “Nuke-Event” in Warzone wieder hoch. Dieses Gerücht hält sich schon seit Monaten hartnäckig.
Worum geht es in dem Gerücht? Es geht darum, dass die Map Verdansk durch einen nuklearen Angriff zerstört und dann durch eine neue oder veränderte Karte ersetzt wird.
Die offensichtliche Öffnung von neuen Raketensilos mit vermeintlich nuklearen Sprengköpfen im Inneren nähert diese Vermutungen nun wieder.
Die Zombie-Komponente bringt auch einen weiteren Grund für die Vernichtung von Verdansk ins Spiel: Über das mysteriöse Schiff an der Küste kommen die Untoten in die Stadt und übernehmen einen Großteil des Bereiches, was zu einem großen “Dark Aether”-Ausbruch in Verdansk führt. Um die Kontrolle zurückzuerlangen, muss die Stadt vernichtet werden.
Auch der Trailer schlägt ein wenig in diese Kerbe. Hier heißt es: “Erfahre von den Anfängen vom Ende”. Das könnte so ausgelegt werden, dass damit das Ende von Verdansk gemeint ist.
Dass die Zombie-Storyline allerdings einen so großen Einfluss auf die Ereignisse in Warzone haben, wirkt aktuell jedoch ein wenig abwegig – wird aber immer wahrscheinlicher.
Die Bann-Politik von Twitch wird immer häufiger hart kritisiert. Die Plattform hat permanente Banns gegen große Streamer ausgesprochen, musste die aber zurücknehmen. Offenbar war der öffentliche Druck zu groß. Die willkürlich erscheinenden Sperrungen und die Intransparenz von Twitch sorgen für ständige Diskussionen. Auch unser Autor Schuhmann sieht hier eine große Baustelle bei Twitch.
Der 16-jährige Clix ist aktuell die Nummer 30 auf Twitch und einer der aufsteigenden Stars der Plattform.
Clix wurde offenbar gebannt, weil für kurze Zeit ein pornografisches Bild in seinem Stream zu sehen war: Einer seiner Ordner in Windows hatte ein Thumbnail, das nicht mehr als FSK 12 durchging. Dieses Thumbnail war – offenbar versehentlich – für kurze Zeit in seinem Twitch-Stream zu sehen.
Weder Clix noch Twitch sagten ausdrücklich, dass der Streamer dafür permanent gebannt wurde, aber es liegt nahe, dass dieser “Ups”-Fehler die Ursache für den Perma-Bann war.
Doch der Bann von Clix empörte so viele seiner Fans, dass über 22.000 Postings unter dem Hashtag „#FreeClix“ auf Twitter erschienen. Der Hashtag trendete sogar. Der Streamer wurde innerhalb von nur anderthalb Tagen von Twitch entbannt.
Twitch knickt bei Druck über Twitter regelmäßig ein
Kam das schon häufiger vor? Ja, fast den gleichen Fall gab es mit dem Streamer Forsen im Dezember 2020. Auch der schwedische Streamer hatte irrtümlich ein pornografisches Bild gezeigt, handelte sich damit den Spitznamen “Horsen” ein und wurde permanent von Twitch gesperrt.
Dasselbe geschah einer Streamerin in Brasilien: Die wurde von Twitch permanent gebannt, offenbar weil ihre junge Tochter ohne T-Shirt zu sehen war. Die Streamerin schlug laut Alarm, sie verliere ihre Existenz. Der Fall wurde auf Twitter groß und Twitch nahm den Bann kommentarlos zurück.
Die Treamerin TayHuhu war permanent gebannt, bis genügend Leute auf Twitter das total unfair fanden.
Wer laut genug schreit, kommt wieder frei
Das ist das Problem mit diesen Banns: Es entsteht der Eindruck, dass man einen permanenten Bann auf Twitch umgehen kann, wenn man nur genügend Leute auf Twitter findet, die den Bann als ungerecht ansehen und laut genug Alarm schlagen. Dann wird bei Twitch wer darauf aufmerksam und nimmt den Bann schon zurück.
Dadurch wirkt es so, dass kleine Streamer ohne Reichweite gebannt bleiben, während es den großen Streamern gelingt, sich wieder entbannen zu lassen.
Das führt dazu, dass Banns von Twitch ständig diskutiert werden. Immer wieder sieht Twitch dabei wirklich schlecht aus.
Permanente Banns bei Twitch können nur durch einen erfolgreichen Einspruch aufgehoben werden. Sie sind deshalb so bitter, weil sie Streamern die Existenz-Grundlage entziehen. Die verlieren dadurch sozusagen ihren Job.
Weil Twitch schweigt, sehen sie immer schlecht aus
Das Problem dabei ist, dass wir immer nur die Seite des gebannten Streamers kennen, da sich Twitch nicht zu den Banns äußert. Weil sie schweigen, haben sie die Verantwortlichen bei Twitch nur zwei Möglichkeiten zu reagieren:
Entweder lassen sie den Bann bestehen und sagen nichts – dann wirken sie so, als wäre ihnen “Ungerechtigkeit” egal
oder sie nehmen den Bann zurück und sagen nichts – dann wirken sie so, als hätten sie kein Rückgrat, würden willkürlich bannen und dann nachher einknicken
Warum schweigt Twitch denn? Das ist deren Politik. Offenbar könnte es Ärger geben, wenn man die Banngründe öffentlich macht, vielleicht aus juristischen Gründen. Generell ist es unüblich, dass sich Plattformen wie Twitch in solche Diskussionen einmischen – die können da offenbar nur verlieren.
Fakt ist, dass sich Twitch nicht zu Banns äußert und es am Twitch-Streamer liegt, ob er den Grund des Banns enthüllt und wie er den Bann dann in der Öffentlichkeit darstellt.
Diese Probleme machen die Banns von Twitch noch lächerlicher: Die Bann-Regeln von Twitch scheinen schwierig und willkürlich zu sein. Zwar betonte der Twitch-CEO, Emmet Shear, dass man bei Banns immer den Zusammenhang betrachten muss, aber wenn man Einzelfälle gegeneinanderstellt, wirken die Banns und deren Strafen willkürlich:
Andere Streamer erhalten aber permanente Banns dafür, dass in ihren Stream für Sekunden und offenbar völlig unbeabsichtigt ein pornografisches Foto zu sehen war.
Diese Diskrepanzen sorgen im Moment für eine Diskussion um die Bann-Politik von Twitch. Dazu kommt, dass die Stimmung schon aufgeheizt ist, weil sich viele Streamer um ihren Kanal sorgen, nachdem Twitch in den Fokus der Musik-Industrie gerückt war und Warnungen und Banns wegen Urheberrechts-Verletzungen verteilt hatte, die teilweise Jahre zurücklagen.
Er hat die simple Idee: Lass doch vor einem Bann mit dem Streamer reden, was da wirklich passiert ist. Carnage schlägt vor, die Account-Manager, die Streamer betreuen, mit den Betroffenen über den Bann sprechen zu lassen.
So würden sich viele Missverständnisse innerhalb von kurzer Zeit klären lassen. Das wäre sicher ein Fortschritt, um Gift aus der Sache zu nehmen.
Zumindest bei “Missverständnissen” sähe Twitch dann nicht mehr so schlecht aus. Und Streamer hätten weniger Argumente, sich als “völlig unschuldige Opfer” darzustellen und die Fans gegen Twitch aufzubringen, wenn man mal vorher mit ihnen reden würde.
Das Musterbeispiel für einen seltsamen Bann auf Twitch: DrDisrespect.
Der seltsame Vorfall um den Bann von DrDisrespect steht zudem immer noch im Raum: Der war für Jahre ein Top-Streamer auf Twitch, wurde dann aber gebannt.
Bis heute weiß niemand, warum DrDisrespect genau von Twitch gebannt wurde. Es kursiert aber die Idee: Twitch habe DrDisrespect gebannt, um aus dem hoch dotierten Vertrag mit ihm rauszukommen:
Im Zeitplan für die BlizzCon 2021 erfahrt ihr bei uns, die Uhrzeiten für Streams zu Diablo, WoW, Overwatch und Hearthstone, wo die Streams laufen und welche Ankündigungen es gibt.
Update vom 19. Februar: Wir haben den Artikel um die bereits von Blizzard geleakten Informationen zu WoW und WoW: Classic erweitert.
Wann ist der Start? Die BlizzCon 2021 beginnt am Freitag, dem 19. Februar um 23:00 Uhr. Sie endet dann am Sonntagmorgen, dem 21. Februar.
Den Anfang macht die große Eröffnungszeremonie am Freitagabend. Der Programmpunkt läuft etwa eine Stunde lang und 00:10 Uhr am Samstagmorgen geht es dann nahtlos in die Folge-Programme über. In der folgenden Übersicht zeigen wir euch, welche Streams für WoW, Diablo, Hearthstone, Overwatch und den Strategie-Bereich geplant sind.
Wie lange läuft die BlizzCon? Der erste Tag endet am Samstagmorgen um 02:50 Uhr.
Am Samstagabend um 21:00 Uhr startet dann der zweite Tag der Show. Am Sonntagmorgen um 01:30 Uhr endet dann die BlizzCon 2021.
Muss man Tickets kaufen? Von vergangenen BlizzCons kennt ihr die virtuellen Tickets. Da diesmal aber alles kostenlos abläuft, müsst ihr euch im Shop von Blizzard kein Ticket für die BlizzConline kaufen.
Mit diesem Zeitplan zur BlizzConline wisst ihr dann genau, wann ihr für welches eurer Spiele einschalten müsst. Außerdem haben wir auf MeinMMO für euch einen Liveticker zur BlizzCon 2021, damit ihr nichts verpasst.
Warum denn “BlizzConline”? Aufgrund der Corona-Pandemie wird die traditionelle BlizzCon im Jahr 2021 online stattfinden. Dazu der passende Name, der beides vereint. Im Fireside Chat vom 2. November 2020 verriet Blizzard-Präsident J. Allen Brack, dass die BlizzConline 2021 kostenlos sein wird. Das Event ist der Ersatz für die durch Covid-19 abgesagte BlizzCon 2020.
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Alle Streams am 19.2. zur BlizzConline in der Übersicht
Was läuft wann? In der nachfolgenden Grafik zeigen wir euch die Programmpunkte des Hauptstreams. Unter dieser Grafik im Artikel erfahrt ihr mehr zu den einzelnen Spielen und Programmpunkten der speziellen Streams zu WoW, Diablo, Overwatch, Hearthstone und Strategie.
Termine für den Hauptstream von Blizzard am Freitagabend. Bei “Wie geht es weiter” von Diablo und “hinter dern Kulissen von OW 2” handelt es sich um Wiederholungen. Diese Videos laufen vorher auf den speziellen Streams, die wir euch unten beschreiben.
Wie kann ich zusehen? Ihr könnt, wie versprochen, die gesamte BlizzConline 2021 kostenlos ansehen. Dazu findet ihr Streams auf:
Zusammen mit GameStar die Eröffnung sehen: Wer will, kann sich auch mit den Experten von GameStar zusammen die Eröffnungszeremonie ansehen. Schaltet dafür einfach auf dem YouTube-Kanal der GameStar oder auf dem MAX-Channel auf Twitch ein:
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Entwickler sprechen über die neusten Inhalte für Azeroth
Ein- und Ausblicke (00:40 Uhr bis 01:10 Uhr)
Wissenswertes der Entwickler über WoW
Mount-Special (01:10 Uhr bis 01:20 Uhr)
Blick auf den Entstehungsprozess des Wandernden Urtums – Das Reittier, das die Community wählte
Die Stimmen des Jenseits (01:20 Uhr bis 02:40 Uhr)
Die Synchronsprecher reden über ihre Rollen für die WoW-Charaktere und erzählen Infos aus dem Hintergrund
Das wissen wir schon: Ursprünglich hofften Fans auf mehr Infos zum neuen Patch 9.1 in WoW Shadowlands und eine Ankündigung zu The Burning Crusade für WoW: Classic. Blizzard selbst leakte die Informationen bereits vor dem Start der Messe. So wissen wir jetzt:
Das Diablo-Team spricht über neue Inhalte für Sanktuario
Stimme von Deckard Cain (00:50 Uhr bis 01:00 Uhr)
Michael Gough, die Stimme von Deckard Cain, spricht über die Ursprünge der Kultstimme und beantwortet ein paar Fragen aus dem Diablo-Universum.
Podiumsdiskussion (01:00 Uhr bis 01:40 Uhr)
Das Entwicklerteam spricht über die neuesten Erkenntnisse
Interview mit Brom (01:40 Uhr bis 02:00 Uhr)
Der legendäre Künstler Brom gibt ein Interview und spricht über die Inspiration für seine unvergesslichen Beiträge zum Diablo-Franchise.
Ein- und Ausblicke (02:00 Uhr bis 02:40 Uhr)
Das Entwicklerteam spricht über Wissenswertes zum Thema Diablo
Was wird erwartet? Die Entwickler von Diablo 4 kündigten durch die Blume schon an, dass sich die Inhalte der BlizzConline auch um eine neue Klassenvorstellung für Diablo 4 drehen könnten. Spieler hoffen, dass das geschieht und Blizzard die 4. Klasse vorstellt.
Ebenfalls ist Diablo Immortal ein Thema. Hier erwartet man weitere Details zum Entwicklungsstatus und vielleicht sogar ein Release-Datum.
Und dann gibt es da noch Gerüchte um ein Remaster oder Remake von Diablo 2. Wird Blizzard den Veteranen diesen Wunsch erfüllen?
Strategie-Stream zur BlizzConline – Welche Inhalte?
Wann läuft was?
StarCraft Legends (00:10 Uhr bis 02:20 Uhr)
Hier treffen die besten Spieler aus StrarCraft und StarCraft II aufeinander und kämpfen gegeneinander.
Zurück zu den Anfängen Blizzards (02:20 Uhr bis 02:40 Uhr)
Ein Blick hinter die Kulissen der ersten Spiele, die zur Gründung von Blizzard Entertainment führten.
Was wird erwartet? Hier erwarten Spieler keine großen Ankündigungen. Die Streams drehen sich vor allem um StarCraft und “alte” Spiele, die Blizzard groß machten.
Streams für Samstag, den 20.2.
Was wird da gezeigt? Am Samstag sieht das Programm der Livestreams nach viel Unterhaltung für die Community aus. Da erwartet man keine großen Ankündigungen.
Los geht es wieder gegen 23:00 Uhr.
Auf dem Hauptstream läuft ein Diablo-Abenteuer mit der Webserie Critical Role.
Im Warcraft-Stream geht’s um Thralls Entwicklung und den Sound von WoW. Danach läuft die Kochecke mit Gerichten, deren Zutaten auf denen aus Azeroth basieren
Der Hearthstone-Channel bietet euch einen Streamer-Showdown mit Internetstars und Streamern
Im Diablo-Stream könnt ihr Künstlern dabei zusehen, wie sie ein fieses Monster für Diablo entwerfen
Overwatch zeigt im Stream zunächst Community-Mitglieder, die im Workshop viel geleistet haben. Danach zeigt Soe Gschwind, wie ihr aus Ton euer eigenes Pachimari formen könnt.
Im Strategie-Stream gehts am Samstag um CarBot und Künstler, die zeigen, wie sie wichtige Figuren aus Overwatch und WoW entwerfen
Auf welche der Inhalte freut ihr euch bei der BlizzConline 2021 am meisten? Schreibt es uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Lesern aus, was wohl die Highlights werden. Oder auch, was eure persönlichen Favoriten sind.
Valheim steckt voller Gefahren, aber nicht alle sehen auch so böse aus, wie sie wirklich sind. Selbst, wenn ihr schon Drachen und Schleimmonster besiegt habt, solltet ihr euch tunlichst davor hüten, kleine Mücken zu unterschätzen.
Was sind das für Gegner? Die Rede ist von Todeskitos. Das sind blutsaugende, kleine Mücken, die ihr im Ebenen-Biom finden könnt. Todeskitos sind die aktuell kleinsten Gegner, die es in Valheim gibt.
Das Fiese an ihnen ist, dass sie nicht annähernd so gefährlich aussehen, wie sie wirklich sind. Einen unvorbereiteten Wikinger können sie leicht mit einem Schlag töten und verfolgen euch sogar bis aufs Wasser. Im subreddit von Valheim kursieren bereits seit einiger Zeit Memes zu den Mücken, die selbst nach Wochen noch immer relevant sind:
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Warum sind die Biester so hart? Todeskitos haben einige Eigenschaften, die sie enorm gefährlich machen:
sie sind klein und schnell, also schwer zu treffen
ihr ausgeteilter Schaden ist sehr hoch, was Spieler mit schlechter Nahrung und Rüstung sofort töten kann
sie können fliegen, wodurch sie euch selbst auf einem Schiff erreichen, wenn ihr nur vorbeifahrt
greifen sie euch an, bebt euer Bildschirm stärker als bei einem Troll-Angriff, was schnell die Orientierung raubt
Außerdem fliegen die Todeskitos immer wieder ein größeres Gebiet ab. Zusammen mit ihrer hohen Geschwindigkeit kommt man so schnell in einen Kampf mit ihnen und wenn sie die Beute bewachen, die man beim Tod verloren hat, bekommt man die nur schwer zurück.
https://www.youtube.com/watch?v=QMVP6EqYjN0
So sieht ein Todeskito-Angriff aus – sie folgen selbst in Sümpfe.
Auf der Gegenseite haben Todeskitos nur sehr wenig Leben. Ein Schlag reicht meist, um sie zu töten – wenn man sie denn trifft. Das hat auch etwas Positives: ist man mit dem Schiff schnell genug, zermatscht man sie einfach am Bug wie eine Fliege an der Windschutzscheibe, wenn man sie „überfährt“. Unheimlich befriedigend.
Darum sind Ebenen gefährlich: Todeskitos sind nicht die einzigen gefahren in den Ebenen. In dem Biom wohnen ebenfalls Fulinge, kleine (und große) Goblins. Auch die solltet ihr nicht unterschätzen, selbst wenn sie klein sind. Denn auch sie können euch mit ihren kleinen Keulen sofort aus dem Leben hauen.
Ebenen sind das aktuell schwerste der fünf Land-Biome, die ihr bereits voll bereisen könnt. Dementsprechend solltet ihr starke Rüstung aus den Bergen dabei haben und euch immer gut stärken mit der besten Nahrung, die ihr herstellen könnt. Würste, Rübeneintopf und, wenn möglich, Schlangenfleisch und dessen Eintopf sind ratsam.
MeinMMO-Autor Benedict Grothaus meint: Selbst mir ist das schon passiert. Obwohl ich mich selbst als erfahrenen Wikinger bezeichnen würde, habe ich verdammt großen Respekt vor den Viechern. Als ich bereits Knochenwanst, den dritten Boss im Sumpf, sowie einige Drachen in den Bergen getötet hatte, habe ich die Welt etwas erkundet.
In den Ebenen traf ich auf die Todeskitos und habe sie erst einmal ordentlich unterschätzt. Trotz Rüstung aus Bronze und Eisen haben sie mich mit einem Schlag töten können – seitdem bin ich verdammt vorsichtig geworden.
Der Direktor von Final Fantasy XIV, Naoki Yoshida, erklärt in einem Interview, wie er bei der Entwicklung seines MMORPGs vorgeht und wie er es schaffte, das Spiel so erfolgreich zu machen.
Bei den Fans und in der Gaming-Industrie gilt FFXIV als eine der Erfolgsgeschichten, wie man aus einem gescheiterten Projekt eins der beliebtesten MMORPGs der Welt macht.
Der Grund für den Erfolg sind vor allem die Art und Weise, wie Direktor Yoshida und sein Team an die Entwicklung des MMORPGs und seine Updates herangehen. Der Direktor erklärte das in einem Interview (via. Washingtonpost).
Langfristige Planung
Das Team plane den Content des MMORPGs grundsätzlich etwa 2 Jahre voraus. Vor allem die 10-Jahre-alte Handlungsbogen von FFXIV, der mit dem kommenden Addon Endwalker abgeschlossen wird, müsse immer sehr früh geschrieben werden.
Das 4-köpfige Writer-Team von FFXIV ziehe sich dafür völlig zurück. Laut Yoshida schließen sie sich zum Beispiel in einem gemieteten Office-Raum “irgendwo in Shinjuku” ein, einem Stadtteil von Tokyo, wo auch das Hauptquartier von Square Enix steht.
So wurde auch die Story für Endwalker bereits im Oktober 2019 geschrieben, obwohl Quare Enix das Addon erst vor Kurzem offiziell ankündigte. Endwalker soll im Herbst 2021 erscheinen. Bei anderen Addons verlief es ähnlich.
Diesen Ratschlag gibt Yoshida auch an andere Entwickler.
Strukturiert euer System so, dass es die Updates [für euer MMO] unterstützen kann und baut eure Grundlage unter Berücksichtigung eurer [langfristigen] Pläne auf. […]
Naoki Yoshida
Zeitpläne bei MMORPGs sind alles
Die Updates für Final Fantasy XIV erscheinen in engen Abständen von etwa 3-4 Monaten und die Fans verlassen sich auch darauf, dass die Termine eingehalten werden. Das nächste Update kommt etwa bereits am 13. April.
Für die Entwicklung des eigentlichen Contents von FFXIV haben Yoshida und sein Team deshalb strenge Zeitpläne aufgestellt.
Um einen Dungeon zu erschaffen, muss unser Game-Design-Team den eigentlichen Inhalt des Plans aufstellen. Das benötigt etwa 10 Arbeitstage, dann wird es für die Abnahme eingereicht, was weitere 30 Tage kostet. Und dann leiten wir das an die Programmierer weiter und es kostet sie etwa zwei Wochen, die Mechaniken zu programmieren.
Es ist sehr klar, wie viel Geld und Zeit wir brauchen für jeden Teil des Pakets, den wir für unsere Planner und Management haben.
Naoki Yoshida
Diese strengen Zeitpläne seien es gewesen, die Yoshida und seinem Team 2013 geholfen haben, FFXIV vor dem Zusammenbruch zu retten. Dabei betont der Direktor des MMORPGs, dass die Ziele und Vorgaben realistisch seien und lange im voraus geplant sein müssen.
Standardisierter Ansatz
Damit die Entwickler den Content in so regelmäßigen Abständen liefern können, hätten Yoshida und sein Team auch viel Wert auf Effizienz gelegt.
Etwa 60 % – 70 % der Inhalte in FFXIV werden daher so konzipiert, dass sie in die bestehenden engen Zeitpläne des Entwickler-Teams passen. Ein Update in FFXIV bestehe meistens aus Content, der genau vorgeschrieben und durchgeplant ist, damit die Entwickler einschätzen können, wie lange sie dafür benötigen werden.
Dieser Ansatz helfe dem Team beim Content-Nachschub dabei, viel effizienter zu werden. Die genau vorgegebene Menge an Arbeit führe dazu, dass spezielle Werkzeuge erstellt werden können, welche die Entwicklung des neuen Contents noch leichter gestalten.
Alles zusammen ermöglichte es dem Team, die regelmäßigen Updates zu liefern, an die die Fans sich mittlerweile gewöhnt haben.
Im Update 5.5 kommt zum Beispiel der neue Dungeon Paglth’an, der zu den 70 % des “standardisierten Contents” gehört.
Innovation darf nicht fehlen
Doch obwohl das Team effizient sei und regelmäßig große Updates liefere, wolle Yoshida sie nicht auf ihren Erfolgen ausruhen lassen. In dem strengen Zeitplan solle es dennoch Platz für neue Ideen und frischen Wind geben.
Es sei zwar toll, dass sein Team die Arbeit gut einschätzen kann, aber weniger spannend, wenn die Spieler die kommenden Updates vorhersagen können, so Yoshida. Sonst kann es zu Problemen kommen:
[…] Es besteht allerdings die große Gefahr der Langeweile und Müdigkeit. Um das zu verhindern, lassen wir etwa 30 % bis 40 % [des Contents] außerhalb des gebündelten Pakets, damit wir neue Herausforderungen angehen können. Wir überlegen uns, welche neuen Arten von Content wir liefern können.
Und manchmal verteilen wir das über mehrere Patches, um etwas Größeres zu liefern. So haben wir also eine gewisse Stabilität in den 60 % bis 70 % des regulären Contents.
Naoki Yoshida
Zu dieser “anderen Art von Content” gehören zum Beispiel Instanzen wie die Insel Eureka, die von der offenen Welt des MMORPGs losgelöst ist und in denen eigene Regeln und Mechaniken herrschen.
Eureka war eine völlig neue Art von Content in FFXIV, den Spieler bis dahin so nicht erlebt hatten und neu lernen mussten, wie man in der Instanz zurechtkommt.
Endwalker und weitere 5 Jahre an Content
Wie geht es mit FFXIV weiter? Nachdem FFXIV laut der Berichte an die Investoren und Yoshidas eigenen Aussagen stetiges Wachstum an Abo-Zahlen verzeichnet, brauchen sich die Fans keine Sorgen um das MMORPG zu machen.
Auch wenn Endwalker den Story-Abschnitt um Hydaelyn und Zodiark abschließt, ist es noch lange nicht das Ende des Spiels. Noch mindestens 5 Jahre lang soll FFXIV noch neuen Content erhalten. Wenn die Entwickler also das aktuelle Tempo beibehalten, erwarten uns nach Endwalker noch zumindest 2 weitere Addons.
Yoshida sagte dazu, dass FFXIV theoretisch unendlich lang laufen könnte, solange Leute es spielen. Er vergleicht sein MMORPG gerne mit einer TV-Serie, die immer weitere Staffeln bekommt, wenn die Zuschauerzahlen hoch bleiben.
Die Fans können sich also auf neue Stories und Inhalte in FFXIV freuen, auch wenn das Team noch sehr verschwiegen darüber ist, wie sie aussehen werden.
Wie katastrophal hingegen der Release von FFXIV war und warum es rebootet werden musste, erzählen wir euch im Detail in unserem Artikel:
Es gibt neue Infos zum MMORPG Chronicles of Elyria (CoE). Das Entwicklerstudio kündigte an, ein Strategiespiel zu entwickeln, das sich an diejenigen richten soll, die den Siedlungs-Part bevorzugen. Fans zeigen sich wenig begeistert.
Wie steht es um Chronicles of Elyria? Das MMORPG sammelte 2016 über 1,3 Millionen US-Dollar über Kickstarter ein. Über weitere Aktionen und Verkäufe, beispielsweise von Ingame-Adventskalendern, stieg die Finanzierungssumme auf fast 8 Millionen Dollar an.
Dann folgte der große Knall. Am 25. März 2020 teilte der CEO der Soulbound Studios die Einstellung des MMORPGs mit. Alle Mitarbeiter wurden entlassen.
Statt eines MMORPGs kommt jetzt erst ein Strategiespiel
Was kündigte das Studio jetzt an? In einem neuen Video-Update gab „Caspian“ bekannt, dass sich derzeit ein weiteres Spiel in Arbeit befinde. Kingdoms of Elyria (KoE) ist ein Strategiespiel, in dem ihr eine Siedlung aufbaut und verwaltet.
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Studio-Gründer Jeromy „Caspian“ Walsh kündigt im Video Kingdoms of Elyria an.
Warum kommt jetzt ein Strategiespiel? Dieser Aufbau-Part war schon immer Teil des Gesamtkonzepts von Chronicles of Elyria. Jeromy Walsh erklärt:
Chronicles of Elyria wurde von Anfang an so konzipiert, dass die Spieler je nach ihren Interessen unterschiedliche Erfahrungen machen können. Während jeder, der spielt, sein Leben in einer Siedlung beginnt, werden viele von euch später ihre eigene gründen. Für diejenigen, die das tun, verschmilzt CoE nahtlos ein MMORPG mit einer Kolonie- oder Siedlungssimulation.
Jeromy Walsh, Gründer der Soulbound Studios
Diese Siedlungssimulation wird nun als eigenständiges Spiel veröffentlicht und jeder Backer der Kickstarter-Kampagne mit mindestens Elyrian-Level bekommt das Spiel kostenlos. KoE soll aber auch verkauft werden, wobei die Einnahmen dann in die Entwicklung des MMORPGs fließen.
Kingdoms of Elyria erscheint in vier Phasen, von denen die erste gegen Ende 2021 beginnt.
Wie geht es mit CoE weiter? Die Arbeiten am MMORPG werden laut „Caspian“ trotzdem fortgesetzt und das, was das Team bei der Entwicklung von Kingdoms of Elyria lernt, geht in die Arbeiten an CoE über.
Was sagen die Fans zu dieser Situation? Die Community zeigt sich etwas gespalten über diese Ankündigung. Manche Fans meinen, dass KoE ja sowieso Teil des Spiels und es nicht daher schlimm sei, es jetzt als eigenständiges Produkt herauszubringen. Andere meinen, dass lieber die Arbeit am MMORPG weitergehen solle.
Brynath schreibt auf reddit: „Um das mal zusammenzufassen: Sie arbeiten also immer noch am Spiel, haben den Fokus aber wieder einmal geändert und entwickeln nun ein eigenständiges Top-Down-Spiel, das ihnen irgendwie Schwung geben wird, um das MMO durchzuziehen.“
ZeekTheRedditor ist etwas sauer (via reddit): „Verzweifelter MMO-Entwickler wirbt für Banished-Ripoff als Beweis, dass er immer noch an einem Multi-Millionen-Dollar-MMO-Projekt arbeitet.“
DeepDashin erklärt es auf reddit so: „Es ist kein neues Spiel an sich. KoE war immer geplant, um euer Königreich und Siedlungsmanagement zu testen, aber sie haben es nur nach vorne verschoben, um Geld zu bekommen, wie es aussieht.“
Die Entscheidung, nach all dem, was rund um CoE passiert ist, jetzt ein Strategiespiel veröffentlichen zu wollen, führt natürlich zu Diskussionen. Noch werden diese aber einigermaßen sachlich geführt. Die großen Vorwürfe bleiben noch aus, auch, wenn die Enttäuschung und Verwunderung zu spüren ist.
Was haltet ihr von der Sache? Findet ihr es ok, dass die Entwickler von CoE jetzt ein Strategiespiel entwickeln, um an mehr Geld zu kommen?
In der League of Legends gilt der koreanische Coach Kim „cvMax“ Dae-ho (30) als ein genialer Kopf, der LoL-Teams aus dem Nichts formen und ganz nach oben bringen kann. Doch ein Skandal überschattet seine Karriere: Er soll einen Spieler gewürgt haben. Jetzt sind die finalen Urteile da.
Warum gilt cvMax als Genie in LoL? Der Dreißigjährige ist ein Seiteneinsteiger in die LoL-Szene. Die meisten Coaches waren früher selbst Profis. cvMax kam aus dem Nichts, aber überzeugte 2017 den Manager eines zweitklassigen Teams ihm eine Chance zu geben.
Innerhalb von nur zwei Jahren führte cvMax das „Team Griffin“ aus der zweiten koreanische Liga bis an die Spitze Koreas und schaffte es sogar zur Weltmeisterschaft. Das gelang ihm, weil er exzellente neue Spieler entdeckte und die in kurzer Zeit zu Spitzenspielern formte.
Später kamen Anschuldigungen auf, der habe seinen eigenen Top-Laner Sword am Hals gepackt und gewürgt, weil er mit dessen Leistung unzufrieden war.
Griffin wurde zudem von weiteren Skandalen erschüttert: So soll mit dem jungen Star-Spieler „Kavani“ einiges schief gelaufen sein, als es um Verträge und Transfers ging.
Das war die Wende: Die Sperre von cvMax empörte die koreanischen Fans. Die hielten cvMax für einen strengen, aber fairen Coach – und das angebliche Würge-Opfer, Sword, für jemanden, der die Schuld bei anderen sucht.
Mit einer großen Unterschriftenwellen erzwangen sie die Freigabe von cvMax, der daraufhin seine Karriere fortsetzen konnte: Es unterschrieben 200.000 Menschen die Petition zur Freigabe von cvMax.
Vorm Sportgericht sagten Spieler und Coaches, cvMax sei im Training häufiger laut geworden, habe auch den Stuhl angefasst, auf dem Spieler saßen und den geschüttelt, das „Würgen“ konnte aber keiner so richtig bezeugen.
5 Monate Sperre und 901 $ Geld-Strafe für LoL-Coach
So ging das jetzt aus: Die Anhörungen sind mittlerweile abgeschlossen und die Urteile sind bekannt:
Das Sport-Gericht, das „South Korean Esports Fairness Comitee“ hat cvMax für 5 Monate suspendiert. Er darf bis zum Mai 2021 kein Team mehr coachen. Sein Job bei DRX ruht daher erstmal, ein Interims-Coach übernimmt für ihn.
Ein Zivilgericht hat cvMax zu einer Strafe von einer Million südkoreanischen Won verurteilt, das sind 901 US-Dollar (etwa 746 Euro).
Im Moment ist nicht bekannt, ob cvMax das Urteil des Zivilgerechts so akzeptiert oder in Berufung geht. Gegenüber der Seite Inven sagte cvMax, er wolle sich mit seinem Anwalt noch besprechen.
Der Fall von cvMax beschäftigt uns bei MeinMMO seit 2 Jahren. Mehr Details dazu, was für Spieler er groß machte und wie die Fans ihn frei pressten, lest ihr hier:
Dass die WoW-Inhalte der BlizzCon 2021 im Vorfeld bekannt wurden, ist vor allem für eine Gruppe ziemlich bitter: die Entwickler. Das sagt Cortyn von MeinMMO.
Die wohl wichtigsten Inhalte für das WoW-Franchise wurden schon vor der BlizzCon geleakt. Nicht etwa durch einen plappernden Insider, eine falsch verschickte Mail eines Spielemagazins oder Datamining – sondern durch eine bittere Panne von Blizzard selbst. Schon im Vorfeld konnte die ganze Welt erfahren, was die groben Inhalte von Patch 9.1 werden und, wichtiger noch, was für eine Wandlung Anduin in WoW durchmachen muss.
Während im Subreddit von WoW und den verschiedenen Foren wild über die Leaks diskutiert wird, tut mir eine Gruppe von Menschen besonders leid, die unter den Leaks auf eine andere Weise zu leiden haben: Die Entwickler dieser Inhalte.
Für viele Spieler ist der Leak vermutlich gar nicht schlimm. Ob sie bereits am Donnerstagabend neue Bilder zu Anduin sehen oder die Bilder erst Freitagnacht in der offiziellen Vorstellung zu sehen bekommen, macht auf den ersten Blick keinen großen Unterschied – denkt man zumindest.
Das geleakte Bild zu Anduin – es verrät so vieles, lässt aber auch einiges offen.
Doch für die Entwickler, die seit Monaten an den neuen Inhalten und der Story arbeiten, dürfte das eine Vollkatastrophe gewesen sein. Monate der Planung ruiniert und der große Augenblick der Enthüllung verpatzt, weil alles schon in den Weiten des Internets zu finden ist.
Man stelle sich nur mal vor, soetwas wäre auf der letzten BlizzCon geschehen, etwa mit dem großen Cinematic zu Sylvanas und Bolvar. Auch wenn Sylvanas so manchen Spielern zum Hals raushängt, war das Cinematic mit der Zerstörung des Helmes der Herrschaft ziemlich eindrucksvoll. Die „entscheidenden Augenblicke“, in denen Sylvanas den Helm einfach festhält und nicht klar ist, ob sie sich selbst zur neuen Lichkönigin krönt oder etwas ganz anderes macht, die waren grandios.
Schaut man sich die Video-Aufnahmen von der BlizzCon damals an, kann man die erwartungsvolle Spannung der Zuschauer spüren, gefolgt vom großen Erstaunen, als sie den geschichtsträchtigen Helm einfach zerstört, etwa diese Aufnahme hier:
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Und jetzt stellt euch mal vor, wie diese Szene ausgesehen hätte, wenn drei Tage vorher schon durch einen Leak verraten wurde, dass der Helm zerstört wurde.
Es hätte die Spannung vollkommen ruiniert und diesen Augenblick zu einem müden „Meh, hab’ ich ja kommen sehen“ verwandelt – was sich im Nachhinein natürlich immer leicht sagen lässt, wenn wichtige Infos schon geleakt wurden.
Aus Autorensicht ist das natürlich irgendwie spannend. Schon im Vorfeld Informationen durch Leaks zu sehen, darüber spekulieren und schreiben zu können und sich in Gedanken zu verlieren, wie das alles zusammenpasst.
Das soll jetzt nicht melodramatisch klingen, aber wer schonmal etwas Kreatives im größeren Rahmen erschaffen hat, der kennt die Aufregung. Man arbeitet über lange Zeit an einem Projekt, versucht es so perfekt wie möglich zu machen. Der Tag der Vorstellung ist bekannt. Man malt sich genau aus, wie diese Inhalte vorgestellt werden, zu welchem Zeitpunkt und zu welchen Voraussetzungen. Es gibt einen dramaturgischen Bogen für die wichtigsten Enthüllungen, die Zuschauer werden in ihrer Wahrnehmung geleitet und dann auf das hingeführt, was man zeigen will.
Diese penible Planung der Entwickler bei Blizzard ist nun ruiniert.
Wer Spieleentwicklern zuhört – egal ob auf der BlizzCon oder auf einer anderen Messe – der weiß, wie sehr die meisten für ihre Projekte brennen. Auch wenn es immer wieder heißt, dass Blizzard ja nicht mehr „das alte Blizzard“ sei, kann man den Entwicklern ansehen, hören und spüren, mit wie viel Leidenschaft sie bei der Sache sind, wenn sie über ihre Ideen und Pläne sprechen.
Als WoW-Fan finde ich das ziemlich bitter. Bei der BlizzCon bin ich, wie die meisten, gerne einfach nur Zuschauer, bin bereit mich mitreißen zu lassen und die ein bis zwei Stunden auf der „Hype“-Welle der neuen Inhalte zu schwimmen, bevor ich wieder etwas nüchterner und analytischer mit Autoren-Brille an das Ganze rangehe.
Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Enthüllung dieser Anduin-Entwicklung der große Knackpunkt der WoW-Vorstellung werden sollte. Vermutlich gibt es ein Cinematic oder zumindest einen Trailer zu seiner Wandlung und das wäre der große „Woah!“-Moment, bei dem alle kurz den Atem anhalten und die Gedanken im Kopf sich überschlagen.
Hoffentlich überschattet dieser Vorfall die BlizzCon nicht und sorgt dafür, dass WoW-Spieler trotzdem eine tolle Show zu sehen bekommen, die vielleicht noch die eine oder andere Überraschung bereithält. Das wünsche ich mir nicht nur für uns als Spieler, sondern auch für die Entwickler, die aufgeregte Überraschung unter ihren Spielern wirklich gut gebrauchen können.
Oder wie seht ihr das?
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Spieler und Miner wollen eine RTX 3060 kaufen. Doch mit einem Trick macht Nvidia den Minern jetzt einen Strich durch die Rechnung. Denn die neue RTX 3060 lohnt sich für Miner nicht wirklich. Das ist gut für Spieler, die nach neuer Hardware suchen.
Darum geht’s: Die RTX-3000-Grafikkarten (GPU) sind aktuell sehr begehrt und alle wollen die neuen Grafikkarten haben. Doch nicht nur Gamer wollen eine RTX 3060 kaufen, sondern auch Leute, die mit Grafikkarten Krypto-Währungen wie Bitcoin schürfen: die sogenannten Miner.
Doch Nvidia macht jetzt die GeForce RTX 3060 jetzt bewusst schlechter – zumindest für Miner.
Für Miner soll es sich in Zukunft nicht lohnen, RTX 3060-Grafikkarten zu kaufen, um damit Krypto-Währungen zu schürfen. MeinMMO erklärt euch, was sich Nvidia dabei gedacht hat.
Im Titelbild seht ihr als Ersatz die GeForce RTX 3060 Ti, da es von der RTX 3060 bisher kein richtiges Bild gibt.
Nvidia: “GeForce ist fürs Gaming gemacht”
Nvidia hatte in einem offiziellen Blogeintrag (via blogs.nvidia.com) erklärt, dass sich die GeForce-Grafikkarten vornehmlich an Gamer richten. NVIDIA-Grafikkarten lassen sich allerdings für viele verschiedene Zwecke nutzen.
Das macht Nvidia: Nvidia konfiguriert die Software für die Grafikkarten so, dass die Software bestimmte Mining-Algorithmen erkennen kann. Sobald die Software erkennt, dass die Leute damit Krypto-Währungen schürfen wollén, halbiert die Software die Hashrate. Die Hashrate ist fürs Schürfen enorm wichtig. Auf diese Weise wird die Effizienz um 50 % verringert.
Was ist eine “Hash Rate”? Vereinfacht gibt die Hash Rate an, wie schnell die vielen komplexen Rechenoperationen bei der Erschließung eines neuen Blocks durchgeführt werden. Je höher die Hash-Rate, desto schneller kann geschürft werden.
Ist Nvidia für Miner ab jetzt uninteressant? Um die jetzt enttäuschten Miner zu beruhigen, hat Nvidia mit CMP eine Grafikprozessor-Serie vorgestellt, die sich an professionelle Miner richtet. CMP steht für “Cryptocurrency Mining Processor.” Diese Prozessoren sind auf die Bedürfnisse von Minern zugeschnitten.
So verzichten diese Mining-Prozessoren auf Bildausgänge und haben eine niedrigere Spitzenspannung und -frequenz und setzen auf ein besseres Lüftungssystem. Das ist für Miner wiederum besser als mit hochtaktenden Gaming-Grafikkarten zu schürfen.
Wird die Verfügbarkeit dadurch schlechter? Nein. Nvidia hatte sofort erklärt, dass sich die neue Serie nicht auf die Verfügbarkeit auswirkt. So schreibt man im offiziellen Blogeintrag:
Sie (die Mining-Prozessoren) erfüllen nicht die Spezifikationen, die für eine GeForce GPU erforderlich sind, und haben daher keine Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von GeForce GPUs für Gamer.
An wen richtet sich Nvidias Grafikkarte? Nvidia richtet sich mit der RTX 3060 klar an die Gamer der Mittelklasse. Damit sind Spieler gemeint, die bereit sind, mehr Geld für ihren Gaming-PC auszugeben, aber im Schnitt nicht mehr als 400 Euro für eine Grafikkarte ausgeben wollen.
Für viele Gamer dürfte die RTX 3060 auch das spannendere Produkt sein als etwa die RTX 3080. Denn die GeForce RTX 3080 ist teurer und bietet 4K-Leistung, die für viele Spieler wenig interessant ist. In unserer Analyse haben wir euch die beiden Grafikkarten noch einmal ausführlicher vorgestellt:
Darum ist Nvidias Enscheidung richtig: Nvidias Schritt, die RTX 3060 für Miner unanttraktiv zu machen ist für viele Gamer eine gute Entscheidung. Denn damit fällt ein weiterer Konkurrent auf dem aktuell schwer umkämpften Grafikkartenmarkt weg.
Auch gibt es aktuell kaum Alternativen für Gamer, die eine Grafikkarte für Full-HD mit hohen FPS oder für WQHD (1440p) suchen.
Wirkt sich das überhaupt auf Deutschland aus? Wie stark diese Selbst-Sabotage von Nvidia den deutschen Markt betrifft, ist eine andere Frage. Denn in Deutschland spielt Krypto-Mining eine eher untergeordnete Rolle. Das liegt vor allem an den hohen Strompreisen.
In den USA oder in China hingegen ist das Schürfen nach Ethereum oder Bitcoin gefragt wie nie, sodass in China einige User auch dutzende Gaming-Laptops kaufen, weil es sich gerade lohnt:
Wie lange das Schürfen nach diesen Währungen in China noch erlaubt bleibt, ist unklar.
Denn die größte asiatische Volkswirtschaft überprüft gerade, ob man Mining in China nicht verbieten könne. Hier ist vor allem von hoher Umweltverschmutzung durch den hohen Stromverbrauch die Rede.
Aktuell gibt es kaum Alternativen zur RTX 3060
Welche Nvidia-Alternativen gibt es? Nvidia selbst hat zwei weitere Karten im Angebot, die jedoch nur schwer zu bekommen sind. Die GeForce RTX 3060 Ti ist kaum oder nur zu hohen Preisen erhältlich. So war die GeForce RTX 3060 Ti nach wenigen Minuten bereits ausverkauft.
Die RTX 2060 Super bietet auf dem Papier eine ähnliche Leistung. Doch auch hier gilt, dass man die Grafikkarte derzeit kaum bekommt, auch weil sie offiziell nicht mehr in großen Stückzahlen hergestellt wird.
In Valheim sind Spieler jetzt auf einen besonders guten Seed gestoßen. In dieser Welt könnt ihr die Bosse und Biome schnell aufspüren.
Was ist ein Seed? Die Welten von Valheim sind zufällig generiert. Zu jeder gibt es einen Seed, sowas wie eine Art Gen-Code. Mit diesem Code können Spieler die entsprechende Welt für sich generieren lassen.
Jede Welt unterscheidet sich von der anderen. Die Biome, Landmassen und Meere sind anders verteilt. Auch die Spawnpunkte der Bosse und des Händlers sind unterschiedlich. Manchmal können diese unglaublich weit vom Startpunkt der Spieler entfernt liegen.
Was ist jetzt passiert? Im subreddit zu Valheim hat ein Spieler nun einen besonderen Seed geteilt. Dieser lässt alle 5 Bosse von Valheim und die verschiedenen Biome nah am Startgebiet spawnen. Der Seed wurde von InfernoFPS gefunden und ist seiner Meinung nach wohl der “beste Seed”.
Der Startpunkt liegt oben rechts, nicht weit von der Küste. Direkt im Waldgebiet südwestlich davon findet sich beispielsweise der erste Boss, Eikthyr.
Das ist der Seed-Code: Ihr könnt den Seed über den Code HHcLC5acQt finden.
Es ist nicht der erste Seed mit guten Bedingungen für Leute, die schnell alle Bosse finden wollen. MeinMMO hat für euch eine Liste, in der ihr weitere, besonders gute Seeds finden könnt: Die besten Seeds und was ihr auf den Maps findet
In dem Guide findet ihr auch eine genaue Erklärung, wie ihr Seeds nutzt und verschiedene Welten bereist.
Was haltet ihr von dem Seed? Werdet ihr die Welt besuchen? Habt ihr selbst schon derartige Seeds entdeckt, die gute Bedinungen bieten?
Call of Duty hat diverse Inhalte zu Season 2 von CoD: Warzone und Cold War angekündigt. Darunter auch der neue Zombie-Modus Outbreak. Wir zeigen euch, wie der Modus abläuft.
Nun wurde aber offiziell bestätigt: Outbreak (auf Deutsch Ausbruch) kommt und ihr werdet auf einer neuen Map gegen die Horden von Zombies ankämpfen.
Alles, was bisher zu Outbreak bekannt ist
Hier wird Outbreak gespielt: Dafür landet ihr mitten in Russland und müsst im Uralgebirge gegen die Zombies kämpfen.
Das ist die Story: Mit Outbreak wird die Geschichte rund um den “Dark Aether” weitererzählt. So gibt es in Russland einen großen Ausbruch davon und ihr müsst das untersuchen.
So soll es neue Möglichkeiten bei der Untersuchung geben. Das Ziel dahinter ist, die tödlichen Experimente rund um die Zombies zu beenden.
Das wartet in Outbreak auf euch: Die Entwickler sprechen von neuen Gegnern, einer riesigen Spielfläche, Informationen, die ihr per Fahrzeug einsammeln müsst und sogar großen Teamzielen, die ihr nur zusammen ausschalten könnt.
Generell ist der Modus auf eine neue Größe ausgelegt. Ihr müsst besondere Aufgaben meistern, um zu gewinnen. Dazu zählen unter anderem das Eskortieren eines Rovers oder das Ausschalten eines Elite-Feindes mithilfe eines Satelliten-Trackers.
Das ist der Zombie-Modus in Cold War: Bereits zum Release von Cold War gab es auch einen Zombie-Modus. Dort kämpft ihr in einem alten Bunker in Polen gegen Horden von Zombies. Mit der Zeit wird der Modus immer größer und hat auch schon eine zweite Map bekommen – Firebase Z.
Der Zombie-Modus hält einige Story-Elemente bereit. Darunter auch den Dark Aether, den ihr bereits auf den aktuellen Zombie-Maps erforschen müsst. Dadurch reist ihr kurzzeitig durch die Dimensionen und müsst auch dort gegen Zombies kämpfen.
Generell kommt der Zombie-Modus gut an, denn im Vorgänger-Teil von Cold War, Modern Warfare, gab es keinen Zombie-Modus. Viele Spieler waren also heiß auf den Kampf gegen die Untoten.
Das wird im Trailer gezeigt: Es gibt einen neuen Trailer rund um Season 2 und dort gibt es auch erste Bilder vom neuen Zombie-Modus “Outbreak”. Dort seht ihr teilweise die Größe der neuen Map und auch einzelne Aufgaben, die ihr dort lösen müsst. Ab Minute 1:18 geht es um den Zombie-Modus:
https://youtu.be/JA0N7CVn0G4?t=78
Besonders interessant ist, dass man mit Fahrzeugen über die Map rasen kann. So gibt es einen Jeep, aber auch Schneefahrzeuge. Das spricht für eine große und abwechslungsreiche Map.
Wann startet Outbreak? Los geht es am 25. Februar. Dann soll auch die Season 2 in Warzone und Cold War starten. Bis dahin sollen noch weitere Infos zu Outbreak veröffentlicht werden.
Pünktlich zum 25. Februar startet dann auch ein passendes Event zu Outbreak. Das soll in Verbindung mit Warzone stehen. Allerdings gibt es hierzu noch nicht viele Infos. Ihr müsst euch also noch etwas gedulden.
In Season 13 von Destiny 2 locken die Trials mit starkem Loot. Doch den erspielen sich Hüter nicht, das neue Gear wird “erstorben”. Und das ist ein Problem.
Das ist im Shooter los: In Destiny 2 hat Season 13 die Spieler in den Krieg mit einer Schildkröten-Imperatorin geworfen, es geht natürlich um das Überleben der ganzen Erde. In Season 13 werfen sich die Hüter aber auch selbst in Scharen von der Map und springen in den Freitod, es geht natürlich um Loot.
Diese Selbstaufgabe ereignet sich in den Trials – dem härtesten und kompetitivsten PvP-Modus, den Destiny 2 zu bieten hat. Hier ist das eigentliche Ziel ohne Niederlage 7 Siege in Folge einzufahren und dann den sagenhaften Leuchtturm betreten zu dürfen.
Das Impulsgewehr der Bote bricht seit Destiny 1 Herzen und feindliche Knochen. Es kann in Season 13 mit Desperado kommen und ist heimlich eine Spitzenwaffe.
Die neue Handfeuerwaffe Igneous-Hammer gehört zu den angesagten 120er-Revolvern, schießt also auf große Distanz mit noch mehr Wumms. Die Schönheit kann sogar die magische 100 Reichweite knacken.
Das Schwert Solar Narbe kann Distanz-Angriffe schleudern und besitzt deutlich mehr Schlagkraft als der bekannte Vertreter dieser Schwert-Klasse.
In den Trials von Destiny 2 steht eine Selbstmord-Season bevor
Gut, frischer Loot erklärt noch nicht, warum die Spieler sich für ein Match anmelden und dann einfach freiwillig verlieren, indem sie von der Map springen oder einfach in den Lauf der Feinde preschen.
Das ist der Grund: Jede Woche gibt es einen Beutezug, eine Mission, die eine Trials-Belohnung gewährt. Der Beutezug füllt sich nach abgeschlossenen Runden, egal ob gewonnen oder verloren. Es reicht aus, 10 Mal zu verlieren und einmalig pro Charakter wandert die Belohnung, die es sonst nach 3 Siegen gibt, ins Inventar.
Das führte Bungie ein, da manche Hüter sich ein Wochenende im PvP-Modus quälten und komplett mit leeren Händen dastanden. Kam man nach 100 Spielen nie über 2 Siege hinaus, war es Loot-technisch umsonst.
Mit dem Beutezug erhalten die Spieler wenigstens “die kleinste” Belohnung die wöchentlich ansteht.
Bei 5 Siegen und 7 Siegen gibts weiteren Loot. Nach 7 Siegen am Stück ohne Niederlage gibt es dann den Makellos-Loot, sowas wie der heilige Gral im PvP (vom Prestige her zumindest).
Die 3 neuen Trials-Waffen sind das Objekt der Begierde
Ab und an ist diese 3-Siege-Belohung, die dann auch im Beutezug steckt, aber richtig angesagt. In der ersten Woche von Season 13 war hier direkt der Bote fürs sogenannte “Durchsterben” für alle Hüter zu holen.
Bei all dem coolen, neuen Loot, dürfte sich in Season 13 der Beutezug also richtig lohnen. So sammelt man Woche für Woche die hübsche Rüstung oder nach und nach die einzigartigen Knarren.
“10 Mal von der Map zu springen macht mehr Spaß als 10 Mal überrannt zu werden”
Das ist das Problem: Die Trials gelten als bockschwer. Manche meinen, dass hier nur Cheater, Streamer und Carry Services ihr Unwesen treiben. Als normal sterblicher Hüter sieht man kein Licht und nach einigen frustreichen Runden sagt man dem Modus tschüss.
So wird die Playbase immer kleiner und momentan haben selbst die elitären Spieler Probleme 7 Siege einzufahren. Das haben Profis schon vor Monaten prophezeit (via YouTube)
Der ganze coole Loot sollte ja genügen, frische Spieler anzulocken, die sonst eigentlich keinen Fuß in die Playliste setzen. Doch so ganz klappt das nicht. Immer wieder werden die Spieler zerfleischt – egal wie hart sie sich anstrengen.
Manche starke Spieler, die eigentlich aus eigener Kraft Siege erreichen könnten, tummeln sich sogar extra in den unteren Rängen (setzen ihr Ticket zurück), um Siege zu farmen.
Das wird kritisiert: Auf reddit heißt es dann beispielsweise: Die Runden zu verlieren, indem man 10 Mal von der Map springt, macht deutlich mehr Spaß als für 10 Spiele in Folge für “der Bote” überrannt zu werden. Da läuft etwas richtig schief mit den Trials:
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Es geht einfach schneller, wenn man 10 Mal in Folge versucht zu gewinnen, wenn man von der Map hüpft. Die Spieler berichten davon, sogar Matches zu haben, indem beide Seite versuchen, schneller als das andere Team Suizid zu begehen.
Im Laufe der Season 13 wird die Selbstmord-Rate der Hüter jedes Mal stark ansteigen, wenn der angesagte Loot im wöchentlichen Beutezug steckt.
Spaß macht das “Durchsterben” jedoch keinem. Das zeigt, dass starke Waffen und coole Rüstungen alleine nicht reichen, um den Trials ihren Glanz zurückzubringen. Zwar gibt es einige Cosmetics, die es nur für hohe Siegesserien und Makellos-Hüter gibt, doch auch das reicht nicht.
Habt ihr eine Idee, wie sich die Trials verändern müssten, um für viele Spieler attraktiv zu sein? Habt ihr euch auch schon von der Map gestoßen oder haltet ihr nichts von dieser Abkürzung? Sagt es uns und den Hütern doch in den Kommentaren.
Gamigo gab bekannt, mehrere Server des MMORPGs ArcheAge zu schließen und deren Population zusammenzuführen. Damit steht ein neuer Land Rush an, bei dem sich die Spieler um die wenigen Grundstücke streiten.
Warum müssen Server zusammengelegt werden? Gamigo gibt auf der offiziellen Website des MMORPGs ArcheAge bekannt, dass man sich die Populationen der Server genau angeschaut hat. Dadurch stellte das Team fest, dass einige Server zusammengelegt werden müssen. Das soll die Bevölkerungsdichte der Spieler erhöhen.
Im Klartext bedeutet dies, dass ArcheAge aktuell zu viele Server für zu wenige Spieler hat. Betroffen sind beide Versionen des MMORPGs, ArcheAge Free2Play und ArcheAge Unchained.
Housing spielt in ArcheAge eine wichtige Rolle, weswegen die Server-Zusammenlegungen mit einem Land Rush verbunden sind.
Bald beginnt in ArcheAge der Ansturm auf das Land
Wie sieht die Zusammenlegung aus? Insgesamt werden 17 Server geschlossen. 4 bei ArcheAge Free2Play und 13 bei ArcheAge Unchained.
ArcheAge Free-to-Play
In NA werden Kadum und Nui zu Dochul.
In der EU werden Taris und Ezi zu Arkanis.
ArcheAge: Unchained
In NA werden Jergant, Stena und Kaylin zu Akmit.
Denistrious, Runert, Tyrenos und Wynn werden zu Marmas.
In der EU werden Belstrom, Crazzian und Tinnerph zu Okape.
Gildaron, Halnaak und Alexander werden zu Hieronimus.
Was bedeutet das? Spieler müssen sich auf den neuen Servern wieder Land suchen, um dort ihre Häuser und Farmen bauen zu können. Denn Grundstücke stehen nur in begrenzter Anzahl zur Verfügung. Das heißt, es steht ein neuer Land Rush an, bei dem sich die Fans von ArcheAge um das wenige aber sehr begehrte Bauland streiten.
Wann finden die Umzüge statt? Der Umzug von ArcheAge Unchained findet am 5. März statt. Schon am 4. März wird es nicht mehr möglich sein, zu spielen.
Wer ArcheAge Free2Play spielt, der kann ab dem 11. März nicht mehr spielen. Der Umzug ist dann für den 12. März geplant.
Wann findet der Land Rush statt? Um gleiche Chancen für alle Spieler zu schaffen, wird der Land Rush nicht gleich am Tag des Umzugs stattfinden.
Spieler von ArcheAge Unchained können sich ab dem 13. März neues Land suchen. Wer ArcheAge Free2Play spielt, ist am 20. März dran. Die genauen Uhrzeiten werden noch bekannt gegeben.
Ihr wollt WoW: Classic weiterspielen und habt keine Lust auf Burning Crusade? Dann müsst ihr aktiv werden und den Realm wechseln.
Schon vor der BlizzConline hat Blizzard die Zukunft für WoW: Classic durch einen Leak verkündet. Wie bereits im Vorfeld von vielen Spielern und Fans vermutet, geht die Reise weiter mit „Burning Crusade Classic“. Doch wie findet der Übergang in die neue Erweiterung statt? Was passiert mit den Spielern, die weiter nur Classic spielen wollen? Wir verraten, wie alles ablaufen wird.
Das passiert mit den aktuellen Realms: Wer aktuell auf einem Classic-Server spielt und gerne dabei sein möchte, wenn „Burning Crusade“ an den Start geht, der muss nichts weiter tun. Sämtliche Realms wechseln mit dem Release von BC auf die neue Erweiterung und bekommen dann die frischen Features spendiert. Das sind neue Talente, das Level-Cap steigt auf Stufe 70 und die Scherbenwelt wird zugänglich gemacht.
Wie kann man weiter Classic spielen? Wer absolut keine Lust auf die Scherbenwelt hat und lieber ewig in einem WoW: Classic weiterleben will, bei dem Naxxramas der finale Raid ist, der muss aktiv werden. Schon vor dem Release von Burning Crusade wird es die Möglichkeit geben, auf neue Realms zu transferieren, die dann ewig in der Classic-Ära verbleiben werden. Auf diesen Realms gibt es keinerlei Erweiterungen und sie bleiben auf dem aktuellen Stand, wie man ihn aus Classic kennt.
Wörtlich heißt es aus dem Leak:
Vor dem Release von Burning Crusade Classic, können sich Spieler von WoW Classic entscheiden, ob sie jeden ihrer Charaktere mit dem Rest ihres Realms in die Ära von Burning Crusade übergehen lassen oder ob sie weiterhin die originalen Inhalte von WoW Classic auf neuen Realms der Classic-Ära spielen wollen.
Kostet der Transfer etwas? Das ist nicht bekannt und geht aus dem Leak nicht hervor. Es wird allerdings spekuliert, dass dieser Transfer innerhalb einer bestimmten Zeit kostenlos sein wird, da Spieler ja zwangsweise eine Entscheidung treffen müssen. Sicherlich wird es dazu noch mehr Informationen geben, sobald die BlizzCon gestartet ist.
Mehr rund um WoW Classic und der BlizzCon gibt’s hier:
Wann muss man sich entscheiden? Einen genauen Termin dafür gibt es noch nicht. Es ist allerdings naheliegend, dass diese Entscheidung vor dem Release von Burning Crusade Classic gefällt werden muss.
Andernfalls könnten Charaktere bereits Daten (wie Items, Talente, etc.) aus Burning Crusade besitzen, was einen Transfer verkomplizieren könnte. Spieler sollten sich also schon jetzt langsam überlegen, ob sie Burning Crusade spielen oder ewig in Classic bleiben wollen.
Werdet ihr eure Charaktere auf einen „ewigen“ Classic-Realm schieben? Oder habt ihr richtig Bock auf „Burning Crusade Classic“ und werdet euch in die Scherbenwelt stürzen?