China prüft, das Schürfen von Bitcoin zu verbieten – wegen der Umwelt

Die chinesische Regierung plant zu prüfen, ob man das Schürfen nach Kryptowährung wie Bitcoin verbieten soll. Als Begründung gegen das Crptomining nennt China Argumente wie Energieverschwendung und Umweltverschmutzung.

Was plant die chinesische Regierung? Laut einem Dokument der staatlichen Planungsbehörde Chinas soll ein Verbot des Schürfens nach Kryptowährungen geprüft werden.

Was ist der Bitcoin aktuell wert? Momentan erholt sich die Kryptowährung wieder und liegt bei etwa 5.000 US-Dollar pro Bitcoin. Der höchste Wert lag schon Mal bei 20.000 Dollar im Jahr 2017.

Bitcoin

Ein Verbot wegen Umweltverschmutzung

Warum soll dieses Verbot kommen? Als Grund wird Energieverschwendung und eine erhebliche Umweltverschmutzung genannt.

Für das Schürfen von Kryptowährungen wie Bitcoin oder Ethereum kommen schnelle Grafikkarten mit guten GPUs für die Rechenoperationen zum Einsatz. China befürchtet nun, dass hier ein starker Verschleiß stattfindet.

Darüber hinaus verbraucht das Crypto-Mining viel Strom, was laut China eine Verschwendung von Ressourcen darstellen könnte. Gerade bei Bitcoin dauert das Schürfen sehr lange, was viel Strom verbraucht und die Hardware durch intensive Rechenprozesse belastet.

Laut der Website Digiconomist.net entspricht das Schürfen von Bitcoin in einem Jahr etwa dem jährlichen Energieverbrauch eines Landes wie Isreal.

Darum ist gerade ein guter Zeitpunkt zum Aufrüsten der Grafikkarte
Beim Schürfen nach Kryptowährung gibt es einen Verschleiß an Grafikkarten.

Für China ist der Bitcoin ein rotes Tuch

Sind das die wahren Gründe? Kryptowährungen sind China schon lange ein Dorn im Auge. Die Anonymität des Zahlungsprozesses und die damit kaum vorhandene Kontrolle stellen für die Behörden vermutlich ein Problem dar.

Sollte das Schürfen als Ressourcenverschwendung und Umweltverschmutzung eingestuft werden, dann könnte ein Verbot folgen.

China will Gaming einschränken – Zensur oder Kindeswohl?

Was hätte ein Verbot für Auswirkungen? China gilt aktuell als ein „Hotspot“ für das Schürfen von Krytopwährungen. Sollte es zu einem Verbot kommen, würde dieser Status wohl anderen Ländern zufallen. Ländern, in denen der Strom relativ günstig ist.

Bitcoin und andere Kryptowährungen spielen in Onlinegames momentan noch keine große Rolle, auch, wenn etwa in MMORPGs schon seit Jahren damit experimentiert wird oder Bitcoin in No Man’s Sky versteckt wurden.

Ob es aber zu einem Verbot kommt, steht noch nicht fest. Außerdem müssen zunächst Regeln und Vorschriften festgelegt werden, an welche sich die Behörden in China halten müssen, um ein Verbot durchsetzen zu können.

Spieler versteckt Bitcoins in No Man’s Sky, veranstaltet Schatzsuche
Autor(in)
Quelle(n): PCGamerDigiconomistGQ
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SethEastwood
SethEastwood
7 Monate zuvor

China und Umweltschutz ahahahahaha

zizimizzi
zizimizzi
7 Monate zuvor

Ähm… der Games- oder MMO-Bezug fehlt hier aber völlig, oder?
Oder wurde deswegen erwähnt, dass Kryptowährungen in MMOs derzeit überhaupt KEINE Rolle spielen?
BTW: Es ist No Man’s Sky, nicht No Man’s Land.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
7 Monate zuvor

Wir besprechen manchmal so Themen um Gaming herum – wie Cryptomining, wenn wir die News insgesamt interessant finden und sie in den Tech-Kosmos gehört.

Generell sehen wir keinen Grund, uns thematisch in ein enges Korsett zu zwängen.

Wir sind eine Seite mit klarem Schwerpunkt und Fokus auf Online-Gaming, aber wir haben keinen Eid abgelegt, das ausschließlich zu behandeln. Wir sind da pragmatisch. smile

Namma
Namma
7 Monate zuvor

Und das ist auch super so smile

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
7 Monate zuvor

Dazu sind alle Artikel frei und kostenlos zu lesen.
Da darf man sich nicht beschweren…….
Wir als Leser können doch froh sein wenn das Angebot an Artikel groß ist und sich nicht nur auf Destiny beschränkt. Zum Beispiel ;o))

Derio
Derio
7 Monate zuvor

Von wegen Umwelt schonen, grad in China, ich lach mich tod. Da müsste man ja schön blöd sein um das zu glauben. Geht wohl eher um die Anonymität die der Dikatur dahinten ein Dorn im Auge ist.

Koronus
Koronus
7 Monate zuvor

Ich weiß was dahinter steckt. Allerdings ist der Energieaufwand schon verdammt hoch bei BitCoin. Deshalb mag ich es auch nicht.

Alastor Lakiska Lines
Alastor Lakiska Lines
7 Monate zuvor

Ich finde den Grund auch fadenscheinig vorgeschoben, aber in den letzten Jahren hat China viel getan für die ökologische Modernisierung, um das Land auch zukunftstauglich zu halten.

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
7 Monate zuvor

Wer was anderes schreibt und sagt wird in China auch sofort eingelocht und verscharrt.

masterfarr
masterfarr
7 Monate zuvor

Naja China steckt sehr viel Geld in die Energiewende, ich glaube bis zu 350 Milliarden bis 2020 und das sie das Bitcoin Mining jetzt verbieten wollen ist dann nur Logisch.

Klar Wohnen will ich da auch nicht, aber sie machen in der Hinsicht sehr viel.

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
7 Monate zuvor

Naja….in China laufen zur Zeit noch 4000 Kohlekraftwerke ohne deutsche Filteranlagen.
Jeden Tag geht ein neues ans Netz….
Alles andere ist Augenwischerei…..

Der Schweizer
Der Schweizer
7 Monate zuvor

Als ob nur ihr deutsche Filteranlagen bauen könntet…

KohleStrahltNicht
KohleStrahltNicht
7 Monate zuvor

Zwischen bauen können und bauen wollen gibt es eine große Differenz.
In China laufen Kraftwerke mit einem sehr schlechten Wirkungsgrad.
Das man dort vor lauter Smog die Sonne nicht mehr sieht ist allgemein bekannt.

Skyzi
Skyzi
7 Monate zuvor

Ahwa als wenn es darum geht…

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