Die Initiative „Stop Killing Games“ wurde im EU-Parlament angehört und konnte wohl somit für ein wichtiges Update bei dem Spiel The Crew 2 von Ubisoft sorgen.
Wie haben die Gamer Druck ausgeübt? Im Jahr 2025 wurde die Bürgerinitiative Stop Killing Games
von dem YouTuber Scott Ross alias „Accursed Farms“ ins Leben gerufen. Die Initiative forderte, dass Publisher ihre Spiele so anbieten müssen, dass sie in einem spielbaren Zustand bleiben, auch wenn die Arbeit am Spiel eingestellt wird.
Fast 1,3 Millionen Unterschriften wurden von EU-Bürgern gesammelt, unter anderem durch die Hilfe diverser Content Creator, sodass das Europaparlament sich die Forderung anhören musste.
Im Februar 2026 sprachen die YouTuber Scott Ross und Josh Strife in Brüssel mit Abgeordneten des EU-Parlaments. Dieses Gespräch soll allerdings erstmal nur dafür gesorgt haben, das Problem und die Wichtigkeit dieser Initiative bewusst zu machen. Konkrete Ergebnisse gab es insofern wohl noch nicht. Allerdings gab es einige Bewegung bei Ubisoft, die mit der Initiative zusammen hängen könnte.
Neues Update hört auf die Spieler
Was für ein Spiel holt Ubisoft zurück? Vor kurzem kündigte Ubisoft den Hybrid Mode
für die Spiele The Crew 2 und The Crew Motorfest an. Auf X schreiben sie, dass sie auf das Feedback der Spieler
gehört hätten, denn es handelt sich dabei um einen Offline-Modus für die Spiele.
Damit sind die Spiele nun umfassend offline spielbar. Fahrzeug-Designs können offline erstellt, genutzt und aus der Online-Bibliothek gespeichert werden. Statistiken zu Spielern und Fahrzeugen werden auch im Offline-Profil gespeichert und dort geupdatet.
The Crew 2 entgeht somit dem Schicksal seines Vorgängers The Crew, das von Ubisoft mehr oder weniger abgestellt worden war. Der Publisher wollte aus Kostengründen nicht länger die Server unterhalten und offline war das Spiel nicht für die Spieler zugänglich.
Was hat das mit Stop Killing Games zu tun? Die Initiative schreibt sich auf X diesen Erfolg
zu und Scott Ross kommt in einem Videoausschnitt selbst zu Wort. Laut ihm habe Ubisoft nur aus Druck so gehandelt, da sie Angst hätten, dass die Bürgerinitiative durchgehen würde und das Konsequenzen für sie bedeuten könnte.
Weiter ist sich Scott Ross sicher, dass Ubisoft zuvor keine Pläne gehabt hätte, einen Offline-Modus in den Spielen einzuführen. Die Informationen habe er von einem Insider, meint der YouTuber. Belegt ist das allerdings nicht.
Wie es mit der Initiative und weiteren Spielen, die sich dann dieser neuen Regelung anpassen müssten, weitergeht, bleibt abzuwarten.
Die Initiative war nicht immer so stark und siegessicher, wie sie es momentan ist. Auch unter Content Creatorn gab es einige, die sich dem Ziel entgegenstellten: Twitch-Streamer muss sich dafür verantworten, dass er Spiele zerstören will – Legt noch einen drauf
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