Schon 2018 haben wir darüber berichtet, dass das MMORPG Blade & Soul ein Update auf die Unreal Engine 4 bekommen soll. Doch das verzögerte sich und zuletzt gab es Gerüchte, dass das Projekt eingestellt wird. Doch der Engine-Wechsel soll nun definitiv im Sommer 2021 kommen.
Am 26. Februar 2020 wurden dann die Frontier-Server in Korea gestartet. Dort konnten die Spieler eine überarbeitete und auf die Unreal Engine 4 angepasste Version von Blade & Soul genießen. Allerdings trennten diese Server die Spieler voneinander, Crossplay gab es nicht.
Im März 2021 tauchten dann Gerüchte auf, dass die Umstellung auf die Unreal Engine 4 gar nicht mehr stattfinden wird.
Blade & Soul stellt Frontier-Server ein, bringt das große Update im Sommer
Wie ist der aktuelle Stand? Tatsächlich stellt NCSoft im Mai die Frontier-Server von Blade & Soul ein. Wie MMOCulture berichtet, konnten diese laut NCSoft keine “zufriedenstellenden Resultate” herbeiführen.
Doch damit ist das Projekt Unreal Engine 4 nicht gestorben. Denn im gleichen Atemzug kündigten die Entwickler ein großes Update für Sommer 2021 an, in dem nun endlich das eigentliche Blade & Soul aktualisiert wird.
MMORPG.com hat NCSoft in diesem Rahmen um ein Statement gebeten und dabei erfahren, dass das Upgrade auf die Unreal Engine 4 sowohl in Korea, als auch im Westen im Sommer erfolgen soll. Ein genaues Datum dafür gibt es aber noch nicht.
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Wie geht es sonst bei Blade & Soul weiter? Für 2021 wurden in Korea bereits neue Spezialisierungen für alte Klassen und sogar eine komplett neue Klasse angekündigt.
Für gewöhnlich erhalten wir die Inhalte im Westen ebenfalls, allerdings mit einigen Monaten Verzögerung. Zuletzt bekamen wir die neue Klasse Astromancer im Herbst 2020.
Weitere Pläne für das Jahr sollen laut offizieller Seite in den kommenden Tagen veröffentlicht werden.
Blade & Soul ist im Sinkflug, Aion auf einem Hoch
Wie geht es Blade & Soul 2021? Das MMORPG ist von seiner Blütezeit weit entfernt. Zwar gibt es keine genauen Spielerzahlen für Blade & Soul, doch das Interesse an dem Spiel und auch die Aktivität im reddit hat stark abgenommen.
Seit 2018 ist das MMORPG aus Sicht der Umsatzzahlen im Sinkflug. Zuletzt nahm es weltweit sogar weniger ein, als Spiele wie Guild Wars 2 und Lineage 2. Das sah 2018 noch ganz anders aus. Damals brachte Blade & Soul mehr als das doppelte im Vergleich zu heute ein.
Ein anderes MMORPG von NCSoft ist wiederum auf einem Höhenflug. Aion ist in Korea durch eine Neuerung sehr erfolgreich und hatte Ende 2020 einen so starken Umsatz wie zuletzt 2016:
Der Ausbruch-Modus von Call of Duty: Black Ops Cold War schickt euch auf eine kleine Open-World mit unzähligen fiesen Untoten. Wie ihr die starken Wunderwaffen in Outbreak bekommt, erfahrt ihr hier auf MeinMMO.
Was sind Wunderwaffen? Damit bezeichnet man im Zombie-Modus von Call of Duty besondere Anti-Zombie-Schießeisen. Sie haben meist eine stärkere Wirkung als normale Waffen und sind nicht Teil des Multiplayers. In Black Ops Cold War wurden bisher 3 Wunderwaffen gesichtet:
Ray Gun – Ein Pistole, die an einen „alten“ Alien-Blaster erinnert
T.O.T. Maschine – Fieses Gerät, das Zombies einsaugen kann
RAI K-84 – Einzelschuss-Killer zum Selberbauen auf Firebase Z
Im Ausbruch-Modus, der mit dem Start der Season 2 ins Spiel kam, könnt ihr ebenfalls von der Stärke dieser irren Waffen profitieren. Es gibt bisher 4 bekannte Wege, um an die Wunderwaffen zu kommen und MeinMMO zeigt euch, welche das sind.
Wunderwaffen im Outbreak-Modus einsacken
Welche 4 Möglichkeiten gibt es? Startet ihr ein reguläres Zombie-Match auf “Die Maschine” oder “Firebase Z”, gibt es gezielte Möglichkeiten, um an die starken Zombie-Killer zu kommen. Im Ausbruch-Modus ist das nicht ganz so gut planbar – ihr müsst auf euer Glück hoffen. Denn ihr bekommt die Wunderwaffen durch:
Beutekisten
Herausforderungen
Mystery-Boxen
Boss-Drops
Beutekisten – Es gibt drei verschiedenen Größen von Loot-Kisten auf der Map, die ihr überall finden könnt. Durch den Abschluss kleiner Easter Eggs oder Aufgaben erhaltet ihr ebenfalls Beutekisten. Die Kisten können Essenz, Schrott und Ausrüstungen enthalten. Aber auch Waffen spucken die Behälter gern aus und die Wunderwaffen können dabei sein.
Beeilt euch beim Öffnen der Kisten, sonst holt sie sich ein Mitspieler.
Herausforderungen – Auf jeder Map, auf der ihr im Ausbruch-Modus landet, findet ihr eine “Trials”-Maschine. Dort könnt ihr für ein wenig Essenz eine Herausforderung starten und je besser ihr abschneidet, desto bessere Belohnungen könnt ihr abstauben. Es starten dann Aufgaben wie “Tötet Zombies mit Ausrüstung” oder “Schaltet Feinde aus nächster Nähe aus”. Schneidet ihr gut ab, schenkt euch die Maschine viel Loot und darunter kann auch eine Wunderwaffe sein.
Nach dem Start einer Herausforderung habt ihr ein paar Minuten Zeit, um sie zu schaffen.
Mystery-Box – Eine weitere Quelle für die Zombie-Killer sind die Mystery-Boxen. Im Tausch gegen Essenz kriegt ihr eine zufällige Waffe aus der Box. Auch die Seltenheit der Waffen variieren – je höher eure Rundenzahl, desto besser sind aber die zufälligen Knarren. Die Wunderwaffen sind Teil des Mystery-Pools und können mit etwas Glück draus gezogen werden.
Wenn die Mystery-Boxen einen guten Tag haben, spucken sie Wunder-Waffen aus.
Boss-Drops – Zu guter Letzt habt ihr bei euren Boss-Kills Chancen auf die Waffen. Die Über-Zombies droppen Loot, wenn ihr sie erledigt und der ein oder andere kann auch eine der verrückten Wunderwaffen mit sich rumschleppen.
Es gibt viele Arten von Boss-Zombie und alle sehen fies aus.
Die Wunderwaffen könnt ihr dann noch an den Pack-a-Punch-Maschinen, die ihr auf jeder Map findet, zu Anti-Zombie-Über-Waffen schmieden. So werden sie zu den besten Knarren beim Kampf gegen die müffelnden Zombie-Horden.
Ein Feature zum Verkauf von Loot an NPCs in Fortnite wurde bereits vor einigen Monaten zum ersten Mal geleakt. Nun hat ein Dataminer weitere Details dazu gefunden und verraten.
Das ist das Feature: Wenn euch das auch manchmal passiert, dass ihr euer Inventar in Fortnite mit Gegenständen füllt, die von wenig Nutzen für euch sind, könnte euch diese neue Funktion ansprechen.
Die ist bereits in einigen Spielen vorhanden, einschließlich Minecraft, und würde den Spielern in Fortnite erlauben, ihre überschüssige Beute an NPCs zu verkaufen, die überall auf der Insel verstreut sind.
Das wurde jetzt dazu gefunden: Die ersten Informationen zu diesem neuen Feature sind bereits im Dezember durchgesickert und der bekannte Dataminer HYPEX enthüllte nun, dass NPCs, die bereit sind, Gegenstände von euch zu kaufen, mit einem speziellen Symbol gekennzeichnet werden sollen: einem Geldbeutel mit Dollarzeichen.
Dies soll wohl den in Season 5 – Kapitel 2 eingeführten Charakteren eine neue Bedeutung und Aufgabe geben. Für den Moment, sind sie noch an das System gebunden, bei dem sie euch Waffen verkaufen oder Kopfgeldjagden aufgeben, aber sie können auch als Verbündete rekrutiert werden, um das Spiel zu erleichtern.
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Das sollen die NPCs auch bald können: Darüber hinaus sollen diese speziellen, markierten NPCs auch die Möglichkeit haben, Vorratslieferungen für 600 Barren rufen zu lassen – was nicht gerade günstig ist. Aber mit der Möglichkeit legendäre Waffen zu verkaufen, solltet ihr eure Geldbeutel schnell mit Goldbarren füllen können, falls dies tatsächlich möglich sein wird.
Wann und ob das Feature tatsächlich im Spiel verfügbar sein wird, ist bisher nicht bekannt. Zwar sind die Charaktere in Season 5 aktiv, doch diese Season geht schon bald zu Ende. Sollte dieses Feature also noch kommen, dann wäre es wahrscheinlicher, dass es erst zum Start von Season 6 verfügbar sein wird.
Dieser Artikel erschien ursprünglich auf der Multiplayer-Seite MGG, unserem Partner. Wir haben ihn ins Deutsche übersetzt.
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Wir blicken zurück auf die News der vergangenen Woche im MeinMMO-News-Podcast. Im Fokus standen die Outriders-Demo und neue Infos zu Diablo 2. Schaltet ein und bringt euch auf den neuesten Stand.
Das sind unsere Themen: In der vergangenen Woche gab es mit dem Start der Demo bei Outriders und der neuen Season 2 in Call of Duty: Cold War und Warzone gleich zwei Highlights für Shooter.
Doch auch die BlizzCon hallt noch immer nach. So haben wir über neue Infos zu Diablo 2 Ressurected und WoW Classic diskutiert. Zudem hat es eine Twitch-News in die Ausgabe geschafft.
In der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts könnt ihr euch schnell und einfach auf den neuesten Stand in Sachen Online-Gaming und Community bringen. Hört rein, hier sind unsere Themen für diese Woche:
Ihr könnt neben dem normalen Rückblick auch mit unseren Experten-Blickwinkeln und Analysen im Podcast rechnen. Schreibt uns in den Kommentaren auch gerne eure Meinungen zu den Themen und diskutiert mit.
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So könnt ihr euch beteiligen: Wir freuen uns natürlich über konstruktives Feedback und Verbesserungsvorschläge zu unserer neuen News-Show! Schreibt uns eure Meinung in die Kommentare unter dem Artikel oder in unserem Discord und erzählt, wie ihr das neue Format findet. Ihr könnt uns auch über E-Mail erreichen unter [email protected].
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Bei Destiny 2 lassen es die Spieler zurzeit mit übergroßen Einsatztrupps durch einen Glitch krachen. Bungie hat das bemerkt, lässt den Hütern aber mit dem “Problem” noch eine Weile ihren Spaß.
Dieser Fehler sorgt für Spaß: In Destiny 2 haben die Hüter kürzlich einen Weg gefunden, die maximale Spieler-Beschränkung ordentlich anzuheben. Statt den üblichen Raid-Ausflügen mit 6 Spielern, treibt man so zu 12. sein Unwesen.
Das funktioniert auch in anderen Aktivitäten und die Spieler feiern das Chaos. Da aber auch ein Community Manager von Bungie auf das “Problem” aufmerksam wurde, nahmen die Spieler schon Abschied von den großen Einsatztrupps.
Bungie ermutigt euch zum Glitchen und Spaß haben
Damit überrascht Bungie nun: In ihrem wöchentlichen Blogpost sprechen die Destiny-Entwickler den Glitch an. Ihnen sei der Hype darum nicht entgangen und sie freuen sich, dass die Spieler damit solchen Spaß hätten.
Dann ermutigen sie die Hüter dazu ruhig noch etwas die Sau rauszulassen:
Wir beeilen uns nicht mit einer Reparatur und es ist total okay, wenn ihr es ausprobieren und ein bisschen Spaß haben wollt.
Allerdings wird auch angemerkt, dass Raids beispielsweise nicht für solche großen Spielerzahlen ausgelegt sind und ihr euch über eventuelle Fehler nicht wundern sollt. Bungie formuliert das humorvoll so: “Behaltet nur im Hinterkopf, dass wir diese Aktivitäten nicht mit der Erwartung erschaffen haben, dass ein Clown-Auto voller Hüter auftauchen würde, also könnten euch komische Sachen passieren.”
Bungie betont, dass ihr mit keinerlei Strafen rechnen müsst, wenn ihr solche Glitches – also Fehler im Spiel selbst – ausprobiert. Ganz im Gegensatz zu anderen Entwicklern, was die Hüter schon als fiesen Seitenhieb auf Division interpretiert haben: Spieler glauben, Destiny 2 stichelt fies gegen Division 2 und seine harten Banns
Wann wird das “Problem” repariert? Ein Fix ist allerdings schon in der Mache, so lange habt ihr also nicht mehr Zeit. Wenn am 16. März die Spitzenreiter-Dämmerung von Season 13 startet, soll der Spaß wohl vorbei sein.
So sieht der Tiefsteinkrpyta-Raid mit 12 Hütern aus:
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So freuen sich die Hüter: Normalerweise herrscht bei den Spielern von Destiny 2 die Meinung, dass Bungie Fehler zu ihren Gunsten sofort patcht. Zum Beispiel, wenn man zu viel Erfahrung sammeln oder Items aus dem Cashshop, dem Everversum, schneller als gewollt abgreifen kann. Fehler die Hüter jedoch plagen, die stünden immer weit unten auf der Prioritätenliste und man muss Monate auf Fixes warten
Hier zeigt man sich erfreut darüber, dass Bungie den Spaß mitmacht und ist sichtlich positiv überrascht.
Auf den Wunsch danach, dass die Mitspielerzahl in Aktivitäten generell ja mal steigen könnte, antwortet Community Manager Cozmo, dass man da nichts versprechen könne, sich das Feedback aber zu Herzen nehme (via reddit).
Was ist mit anderen Problemen? Am 1. März musste Bungie die Trials of Osiris abbrechen. Man hat nun verkündet, dass der PvP-Modus bis auf Weiteres deaktiviert bleiben muss und man nach einer Lösung sucht. Den offiziellen Grund nennt der Destiny-Entwickler nicht, Spieler gehen aber von massivem Win-Trading aus.
Habt ihr euch schon in einem extragroßen Team zusammengefunden und das Chaos in Raids oder der Dämmerung gefeiert? Wünscht ihr euch generell mehr Mitspieler in den Aktivitäten oder bekommt ihr schon den aktuellen Einsatztrupp kaum gefüllt?
Die Player Picks in den Weekend League Belohnungen von FIFA 21 gehören eigentlich zu den wichtigsten Rewards. Doch weil das TOTW kaum noch mithält, brauchen sie eine Verbesserung.
Das sind Player Picks: Ab einem bestimmten Rang in FUT Champions bekommt ihr eine sogenannte Spielerwahl in euren Weekend League Belohnungen. Hierbei handelt es sich um ein Pack, in dem ihr mehrere Spieler aus dem aktuellen TOTW angeboten bekommt – in der roten “FUT Champions” Version. Nun könnt ihr einen dieser Spieler auswählen und für euer Team bekommen.
Je nachdem, wie hoch man abschneidet, bekommt man unterschiedliche Mengen an Player Picks und Vorschlägen innerhalb der Packs. Wer also besonders hohe Ränge erreicht, kriegt bessere Chancen auf starke Spieler.
Gerade zum Anfang einer FIFA-Saison sind diese Player Picks sehr wertvoll, da sie euch die Chance auf TOTW-Spieler und damit Spezialkarten geben. Doch je weiter die Saison fortschreitet, umso unwichtiger werden sie.
Wenn man Top-Karten bekommt, ist alles super. Doch oft sind es andere.
Wenn man einen der “Hauptgewinne” im TOTW zieht, sind die FUT-Champions-Belohnungen natürlich genial. Allerdings sind in ausnahmslos allen TOTWs eben auch Spieler dabei, die nur bedingt etwas nützen.
Das können Spieler sein, die insgesamt so niedrige Ratings haben, dass sie auf dem Platz und in SBCs nichts bringen. Außerdem gibt es viel “Mittelmaß”, das zwar im Spiel nicht allzu hilfreich ist, aber zumindest in SBCs oder auf dem Transfermarkt weiterhilft.
Doch die “Player Picks” sind unverkäuflich, was sie für den Transfermarkt schonmal sperrt. Und leider sind die Chancen auf Top-Spieler auch in Player Picks nicht unbedingt riesig, weswegen man aus den Weekend League Belohnungen oft Spieler kriegt, die eher “so lala” sind.
Oft sehen Player Picks eher so aus
Man kann zwar ein komplettes Team aus Player-Pick-Spielern im “FUT Champions Premium Upgrade” gegen eine weitere Spielerwahl aus 3 Karten mit garantiert 86+ eintauschen. Dafür muss man aber schon sehr erfolgreich oder sehr viel Weekend League spielen – und selbst hier gibt es noch Spieler, die wenig bringen. Dazu gehören etwa hochbewertete Torhüter oder Spieler, die in der Meta einfach irrelevant sind.
Und je weiter die Saison fortschreitet, desto mehr TOTW-Spieler fallen unter diese Kategorie. Denn nahezu wöchentlich erscheinen neue Event-Teams, die das TOTW weit hinter sich lassen.
Das TOTW hält kaum noch mit Events mit
Das Problem mit den Events: Mittlerweile gibt es in FIFA so viele Spezialkarten mit besonderen Eigenschaften, dass man fast den Überblick verlieren könnte. Dazu gehören Spieler wie die aktuellen “What-If-Karten”, die sowieso schon stark sind und auch noch ein Upgrade bekommen können.
Zum Vergleich: Während Marcelos Grund- und auch TOTW-Karten für richtig harte Matches in der Weekend League kaum geeignet sind, ist es seine What-If-Karte durchaus – auch schon ohne Upgrade.
Marcelo ist in der Event-Version richtig gut
Die Event-Karte bekam gegenüber der letzten TOTW-Karte einfach mal ein Pace-Upgrade um +20, neben weiteren Verbesserungen.
Ein anderes Beispiel: Die Future-Stars-Karte von Gladbachs Neuhaus. Auch hier sind die Unterschiede zwischen TOTW und Event-Karte extrem.
Viele Event-Karten sind deutlich stärker als das TOTW
Sowohl Marcelo als auch Neuhaus sind dabei nicht mal die besten karten, die in Events mitgeliefert werden. Doch selbst die “schwächeren” Karten der Events überflügeln viele TOTW-Karten mit Leichtigkeit. Natürlich gibt es immer noch Top-Karten im TOTW, doch im Vergleich sind sie selten – und dass dies ein wichtiger Teil der Weekend-League-Belohnungen ist, fühlt sich für manche Spieler überholt an.
Das sagt die Community: Schaut man sich beispielsweise im FIFA-Subreddit um, findet man eine Menge Stimmen, die sich eine Überholung des TOTW und der Player Picks wünschen.
“Man sieht, dass das TOTW überholt werden muss, wenn ich mich mehr auf das Futter für das Premium Upgrade freue”, berichtet da ein Spieler, der seine TOTW-Belohnungen offenbar nur noch als Mittel zum Zweck hinsichtlich der Premium-SBC sieht (via reddit).
“Ich denke ernsthaft, Promo-Spieler sollten in den roten Picks enthalten sein. Mir fällt keine bessere Idee ein, aber Promo-Spieler wären ein guter Start”, findet ein anderer (via reddit).
“Mit jedem Jahr steigt die Anzahl an Spezialkarten. TOTW-Upgrades sind einfach nicht stark genug, um sich gegen die neuen Spezial-Karten zu behaupten”, kommentiert ein User (via reddit).
Aktuell ist es aber das TOTW, das in den Weekend League Belohnungen steckt und regelmäßig von anderen Spezialkarten überholt wird. Wie seht Ihr das Thema? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Den Entwicklern von Blizzard gehen die Spiele aus, die ein Remaster bekommen können. Daher wird nun wohl eine Menge Neues kommen.
Das richtig große, neue Highlight auf der BlizzCon 2021 ist ausgeblieben. Erstaunlich, dass die Hauptattraktion das Remaster eines Spiels ist, das schon 20 Jahre auf dem Buckel hat – Diablo II: Resurrected. Doch nach dem Remaster ist Blizzard auch quasi durch mit seiner Modernisierung. Jetzt muss neues Zeug kommen.
Alles remastered, was möglich war: Schaut man auf die letzten Jahre bei Blizzard zurück, hat das Entwickler-Studio eigentlich alle großen Hits nochmal neu aufgelegt und einem Remaster unterzogen.
StarCraft 1 wurde zusammen mit der Erweiterung Broodwar modernisiert. Die Grafik wurde aufgehübscht und die Auflösung deutlich verbessert.
Warcraft III, das Herzstück des Warcraft-Kosmos, bekam mit „Reforged“ ebenfalls ein Remaster. Das floppte zwar brutal und war nicht das, was den Fans versprochen wurde, zählt aber trotzdem in die Remaster-Reihe. Inzwischen schweigt man nur noch darüber.
Diablo II: Resurrected belebt Diablo 2 mitsamt der Erweiterung „Lord of Destruction“ noch einmal neu. Für viele Spieler ist Diablo 2 der Urvater des “Hack ‘n Slay“-Genres und war wegweisend für alle kommenden Spiele dieser Art.
Mit der Arcade-Sammlung hat Blizzard seine ganz, ganz alten Spieler nochmal ausgekramt. The Lost Vikings, Rock ‘n Roll Racing und Blackthorne stammen mitunter aus einer Zeit, als Blizzard noch gar nicht Blizzard hieß.
Ein Remaster von Diablo 2 – das letzte große Remaster von Blizzard?
Andere Spiele kommen für ein Remaster kaum infrage. Für Warcraft I und Warcraft II hatte man das bereits abgelehnt. Das Gameplay sei einfach zu schlecht gealtert, man müsste zu viel verändern, um das Spiel auf einen modernen Standard zu bringen. Bei Diablo I dürfte es ähnliche Gründe geben.
Was macht Blizzard also nun, wo die Remaster ausgehen? Die Antwort ist denkbar simpel: neue Spiele.
Da kommen „mehr Spiele als je zuvor“
In einem Interview mit Cnet sprachen der Blizzard-Chef J. Allen Brack und der Vize-Chef Allen Adham über die bisherigen Remaster, die Zukunft von Blizzard und damit auch neue Spiele. So habe sich die Art, wie Spiele entwickelt und betreut werden, drastisch geändert. Adham erklärte:
Früher haben wir ein Spiel veröffentlicht und es vielleicht einmal oder zweimal gepatcht und dann am nächsten Spiel gearbeitet. Jetzt sind wir in dieser neuen „immer online“ Welt mit Live-Spielen … das bedeutet, dass die Entwicklungs-Zyklen länger werden und der Bedarf größer ist, unsere laufenden, erfolgreichen Spiele weiter zu unterstützen – es dauert länger, „das nächste Ding“ zu veröffentlichen.
Abschließend fügte Adham dann noch an:
Aber nur um es glasklar zu sagen, unsere Entwicklungs-Pipeline ist heute reichhaltiger als jemals zuvor. Und wir haben neue Teams, die an neuen Spielen und neuen Spiel-Typen arbeiten.
Mehr kommt – nur wann? Auch wenn die BlizzConline 2021 nur wenig Neues offenbar hatte, dürfte den meisten klar sein, dass die Entwickler im Hintergrund gerade an einer ganzen Menge Spiele arbeiten. Erst im letzten Earnings Call hatte man bestätigt, dass aktuell „mehrere Mobile-Titel“ für Warcraft im fortgeschrittenen Stadium der Entwicklung sind. Man kann also wohl zumindest mit einer Ankündigung innerhalb des nächsten Jahres rechnen.
Wann wir endlich die ersten Früchte dieser Arbeit zu sehen bekommen, ist noch ungewiss. Doch so lange, wie Blizzard schon von seinen vielen Spielen in Entwicklung spricht, kann es eigentlich gar nicht mehr so lange dauern …
Razer hat eine smarte Brille fürs Homeoffice und Gaming vorgestellt. Dabei handelt es sich allerdings nicht um eine Augmented-Reality-Brille (AR). MeinMMO stellt euch die Brille vor.
Darum geht’s: Bei der Razer Anzu handelt es sich um eine Smarte Audiobrille, denn Funktionen wie Augmented Reality (AR) kann die Brille nicht. Stattdessen bietet euch die Brille einen Blaulicht-Filter und Bluetooth-Funktionen. Personen mit Sehschwäche können auch ihre eigenen Gläser in die Brille einbauen lassen.
Was hat das mit Superman zu tun? Im bürgerlichen Leben ist Superman als Clark Kent unterwegs. Hier trägt er immer eine schwarze Hornbrille, mit welcher er seinen Kollegen im Alltag begegnet.
Das Design von Clark Kents Brille und der Razer Anzu sind dabei äußerst ähnlich – und wer sich wie Superman fühlen will, bekommt zumindest einige coole Funktionen mit der neuen Brille.
Einen (englischen) Auszug aus “Batman vs Superman” haben wir euch hier eingebettet, sodass ihr euch von seinem Auftritt überzeugen könnt:
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So funktioniert das Gerät: Die Brille wird über Touch-Felder gesteuert. Diese befinden sich an den beiden Bügeln der Brille. Dabei nutzt ihr Tippgesten (einfach, doppelt oder dreifach), um Anrufe anzunehmen oder Musikstücke zu starten.
Eine Besonderheit ist außerdem, dass die Brille euch gegen Blaulicht schützen soll. Deswegen sind im Lieferumfang zwei Paar Gläser dabei:
Das erste Paar ist für den Einsatz in Innenräumen gedacht und bietet einen 35-prozentigen Blaulicht-Filter.
Das zweite Paar sind getönte Sonnenschutzgläser mit 99 Prozent UVA/UVB-Schutz.
So sieht die Razer Anzu aus.
Vor allem der Blaulichtfilter soll das Arbeiten oder das lange Sitzen am PC erleichtern und Probleme vor dem Bildschirm verringern. Bei Krankheiten oder gesundheitlichen Problemen im Homeoffice solltet ihr auf jeden Fall mit eurem Hausarzt sprechen. Dieser berät euch bei Schwierigkeiten.
Was ist Blaulicht überhaupt? Blaulicht ist in LED-Strahlung von Flachbildschirmen, Smartphones oder Monitoren enthalten. Das Blaulicht wirkt sich negativ auf unseren Schlafrhythmus aus und lässt uns wach bleiben. Außerdem schlafen wir schlechter ein. Eine umfangreiche Analyse zu Blaulicht findet ihr bei der Tagesschau.de.
Darauf müsst ihr in Deutschland verzichten: In den USA hat Razer eine Partnerschaft mit einem Online-Optiker geschlossen. Im deutschsprachigen Raum gibt es das nicht.
Tragt ihr aufgrund einer Sehschwäche eine Brille, dann müsst ihr entweder Kontaktlinsen tragen oder zu eurem Optiker gehen und dort die richtigen Gläser einsetzen lassen.
Razer Anzu im Detail:
Zwei Gläser-Sets: Blaulichtfilder (35 %) und Sonnbrille (99 % UVA/UVB)
16 mm Treiber und Mikrofon
Touch-Steuerung für Anrufe, Musik und Sprachassistenten
rund 5 Stunden Akkulaufzeit
Brille unterstützt Geräte mit Bluetooth-Audiofunktion und Android und iOS
Die Brille kostet 209,99 Euro und ist ab sofort bei Razer erhältlich
Razer Anzu – das sagen erste Tests
Bisher konnten bereits einige Tester die Razer Anzu ausprobieren. So schreibt Netzwelt im Test, dass die Razer Anzu grundsätzlich eine interessante Blaulicht-Brille sei. Wer jedoch die Technik nicht brauche, bekomme für 30 Euro auch reine Blaulicht-Brillen ohne Blueooth-Technik. Als Kopfhörer sei die Brille wenig überzeugend.
Ein ähnliches Fazit zieht auch die Redaktion von Golem.de. Die Idee, eine interessante und bequeme Brille für das Homeoffice zu schaffen, sei an sich eine interessante Idee, bei einem Preis von 200 Euro gebe es aber deutlich preiswertere Optionen. Für rund 200 Euro bekomme man außerdem bereits ein gutes Headset, müsse dafür aber auf die Blaulicht-Gläser verzichten.
Weitere Accessoires für Gamer: Neben der Brille hatte Razer bereits mit einer besonderen Maske gegen Corona ebenfalls ein Accessoire für Gamer vorgestellt. Die Maske sieht dabei aus, als komme sie direkt aus einem Videospiel. Die dürfte aber nicht ganz so teuer sein wie die neue smarte Brille von Razer.
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Eigentlich wollte Valve, die Firma hinter Steam, mit Artifact einen neuen Hit landen. Das war 2018. Nach einem riesigen Misserfolg und einem gescheiterten zweiten Versuch wird Artifact nun vollkommen kostenlos – obwohl es zum Start richtig teuer war.
Was ist Artifact? Artifact lässt sich am besten beschreiben als MOBA in Sammelkartenform. Auf drei verschiedenen „Lanes“ nutzen Spieler ihre Karten, um gegnerische Einheiten zu besiegen und Türme einzureißen.
Das Spielsystem ist dabei grob ähnlich wie das von Hearthstone, nur dass auf drei Spielbrettern simultan gespielt wird, von denen man zwei gewinnen muss. So müssen Spieler entscheiden, wo und wie sie ihre Stärke konzentrieren und einsetzen wollen.
Als große Besonderheit sollte Artifact ein richtiges Sammelkartenspiel werden. Die digitalen Karten gab es in Boostern und sie konnten über den Marktplatz von Steam gehandelt werden – genau wie Magic- oder Pokémon-Karten damals auf dem Pausenhof. Einige Karten waren dabei teilweise teurer als das Spiel selbst.
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Warum ist Artifact jetzt kostenlos? Kurz nach Release im November 2018 gab es große Kritik am Bezahlsystem von Artifact. Spieler sollten sich das Spiel selbst und die Karten zusätzlich kaufen. Zudem verfolgte Valve die Politik, Karten nicht mehr anpassen zu wollen – also kein Balancing zu bringen.
Das hat jedoch nicht lange funktioniert, weil einige Karten einfach zu stark waren. Langes Schweigen seitens der Entwickler ohne Updates oder Neuigkeiten zum Spiel brachten dann viele Spieler dazu, das Kartenspiel liegenzulassen. Artifact verlor 97 % seiner Spieler in wenigen Wochen.
Eine der großen Änderungen: alle drei Lanes sind gleichzeitig zu sehen.
Bis kurz vor der Entscheidung spielten monatelang im Schnitt höchstens 40 Spieler Artifact, in der Spitze bis zu 80 (via steamcharts). Für die Entwickler ist das nicht mehr genug, um weiter am Spiel zu entwickeln. Es wird keine neuen Updates mehr geben – dafür wird Artifact nun kostenlos.
Was genau ist kostenlos? Artifact gibt es nun in zwei Versionen, die beide kostenlos sind: Classic, die ursprüngliche Variante und Foundry, das überarbeitete „Artifact 2.0“. Beide Spiele sind kostenlos auf Steam zu bekommen und:
alle Karten sind enthalten, es gibt keine Kartenpacks mehr zu kaufen
wer Artifact und Karten früher gekauft hat, kann die seine Karten als Sammleredition noch handeln
ehemals zahlende Kunden können in Classic weiterhin Sammlereditionen erhalten – Free2Play-Spieler nicht
in Foundry lassen sich alle Karten einfach freispielen – zu kaufen gibt es keine
es gibt keine bezahlten Eventtickets mehr
Die Unterschiede zwischen Foundry und Classic im Detail erklären die Entwickler selbst im Blog (via Steam).
Durch den Umstieg auf Free2Play ist die Spielerschaft explosiv angestiegen. 819 Spieler spielten Artifact in den vergangenen Tagen gleichzeitig. Ob sich das halten wird und ob es Auswirkungen auf die Entwicklung hat, muss sich noch zeigen.
Der Wert fiel jedoch recht bald und wer Karten für 300 $ gekauft hat, hatte kurz darauf nur noch eine Sammlung im Wert von 40 $. Und ab sofort gibt es alle Karten für alle Spieler ohne einen Cent zu zahlen.
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Der Streamer DrWitnesser wurde im Januar 2021 permanent von der Streaming-Plattform Twitch gebannt. Er zeigte auf der Plattform vor allem Fortnite und sprach über seinen christlichen Glauben. Im März 2021 will er Twitch nun verklagen: Er glaubt, der Bann diskriminiere ihn als Christ.
Das sind die Banns von DrWitnesser: DrWitnesser ist innerhalb von 6 Monaten dreimal von Twitch gebannt worden:
DrWitnesser sagt: Den genauen Grund, warum er das zweite und dritte Mal von Twitch gebannt wurde, wisse er auch nicht. Niemand kenne den Grund.
Es gibt bei Twitch einen Passus in den Regeln, der besagt, dass man “Buch über Banns führt” und mehrere kleine Sperren zu einem permanenten Bann führen können. Das wird von vielen als “Three Strikes Out”-Regel interpretiert: Wer das 3. Mal einen Bann innerhalb einer bestimmten Zeit kassiert, wird permanent von Twitch ausgeschlossen.
Das sagt er zu der Klage: Der Streamer hält den Bann von Twitch für „gesetzwidrig“, der Bann würde ihn religiös diskriminieren.
Der religiöse Streamer sagt: Er hänge grade den ganzen Tag am Telefon oder schreibe E-Mails, um eine passende Kanzlei zu finden, die seine Klage gegen Twitch vertritt: Denn die würden ihn daran hindern, seine Religion über deren Plattform auszuüben.
Er werde nicht davon abweichen, für die Gerechtigkeit zu streiten, bis Twitch seinen Account wiederherstellt und alle Strikes gegen ihn zurückzieht.
“Es ist keine Hassrede – ich übe meine Religion aus”
DrWitnesser vertritt die Position: Er verbreite das Evangelium von Jesus Christus. Es sei nicht gegen das Gesetz, Leuten zu erklären, was die Bibel über das Schicksal derer sagt, die sich nicht zu Jesus bekennen. Es sei die Ausübung seiner Religion, Menschen zu bekehren. Das sei weder Hassrede noch sonst irgendwas.
Außerdem frage er Spieler in Fortnite immer, ob sie über die Bibel reden möchten und hole sich damit ihr Einverständnis ein.
Warum geht er nicht einfach woanders hin? Woanders passt es ihm nicht. DrWitnesser hat nach dem Twitch-Bann schon YouTube und Facebook probiert. Dort gefällt ihm aber das Interface für Streaming nicht, sagt er.
Mit Twitch hat er zwar auch seine Probleme, so warf er Twitch vor, „scheinheilig und intolerant“ zu sein. Aber offenbar mag er das Interface der gottlosen Heiden dann doch lieber.
Wie tritt der Streamer auf? DrWitnesser ist auf Twitter regelmäßig in hitzige Diskussionen verstrickt. So hält er es etwa, für eine „freie Entscheidung, schwul zu sein.“
Auch Menschen, die sich zum Christentum bekennen, scheint die spezielle Ausrichtung von DrWitnesser zu konfrontativ und aggressiv zu sein. Man hält ihm dann vor, doch besser die Liebe Gottes zu betonen, als Kindern mit dem Höllenfeuer zu drohen, aber DrWitnesser gibt bei diesen Diskussionen keinen Fußbreit nach. Wer ihn kritisiert, der hat einfach nicht verstanden, um was es bei seinem Glauben wirklich geht.
Er ist sich sicher, dass er die WAHRHEIT verbreitet. Das könne ja unmöglich falsch sein.
Im Moment scheint DrWitnesser die Klage noch nicht eingereicht zu haben. Mal sehen, ob er eine Anwaltskanzlei findet, die seinen Fall vertritt.
Die letzte Klage gegen Twitch, über die wir auf MeinMMO berichtet haben, war noch etwas seltsamer:
Wir alle haben die eine oder andere Macke, auch beim Spielen. MeinMMO-Autor Andreas Bertits muss beispielsweise vor dem Spielen erst einmal ausprobieren, ob das Spiel mit Ultra-Details läuft und seine Grafikkarte in die Knie zwingt.
Darum ist Grafik nicht alles aber trotzdem wichtig: Grafik ist nicht alles, gehört aber doch zu einem Spiel dazu. Auch, wenn ich mit Strichmännchen in den Ultima-Spielen aufgewachsen bin und ich Titel wie Valheim dafür feiere, wieder mehr meine Fantasie anzuregen, weil sie eben nicht auf High-End-Grafik setzen, so ist mir die Optik in modernen Spielen schon wichtig.
Wenn ein neues Spiel erscheint, dann möchte ich es im Grunde so erleben, wie die Entwickler es sich wohl vorgestellt haben. Ich gehe einfach davon aus, dass ein Team nicht die niedrigste Detailstufe als die Art ansieht, wie ihr neuestes Werk erlebt werden soll.
Valheim hat zwar keine High-End-Grafik, doch auch hier muss ich die Details hochschrauben.
Kein Spielstart ohne Hochschrauben der Detailstufen
Das ist meine Macke: Bevor ich überhaupt damit anfangen kann, ein Spiel zu starten, steht bei mir immer erst der Gang ins Spielmenü an. Dort in den Optionen stelle ich alle Grafikeinstellungen auf Ultra, da ich das neue Abenteuer in voller Grafikpracht genießen möchte.
Starte ich also beispielsweise The Elder Scrolls Online oder auch Black Desert Online, dann führt mich mein Weg zuerst ins Spielmenü und ich schalte alle Details auf die höchstmögliche Stufe.
Jetzt muss ich erst schauen, wie der Titel läuft. Ruckelt das Spiel stark, dann sinkt meine Laune. Es enttäuscht mich, wenn ich die Qualitätseinstellungen herunterschrauben muss, um mein neues Spiel angenehm erleben zu können. Und angenehm bedeutet für mich einfach, es mit allen Details auf Maximum spielen zu können. Selbst, wenn der Lüfter der Grafikkarte aufheult. Dann drehe ich einfach den Sound höher oder nutze ein Headset.
Funktioniert das nicht, dann ist das zwar kein Beinbruch und spiele trotzdem. Dennoch ärgert es mich, wenn ich nicht mit Ultra-Details spielen kann. Ich habe dann trotzdem Spaß, denn irgendwann verfliegt der Ärger und ich denke nicht mehr so oft darüber nach, vielleicht doch nochmal hier und da an den Einstellungen zu schrauben und noch ein wenig mehr aus der Grafik herauskitzeln zu können.
Es ist ja nicht so, dass Spiele mit moderaten oder hohen Details so viel schlechter aussehen. Ultra bedeutet doch oft, einige Zusatzeffekte genießen zu können. Die Schatten sind etwas weicher, Reflexionen im Wasser realitätsnäher und die Texturen in der Nähe detaillierter. Das ist nichts, was den Spielspaß enorm steigern würde.
Mehr aus grauer Spiele-Vorzeit von Andreas Bertits:
Daher kommt diese Macke: In den 1990er-Jahren legte das Entwicklerstudio Origin mit seinen Spielen die Messlatte für Grafik und Präsentation eines Titels extrem hoch. Im Grunde war für jedes neue Spiel in der Ultima- oder Wing-Commander-Reihe ein neuer PC fällig.
Das erste Wing Commander aus dem Jahr 1990 nutzte sogenanntes Expanded Memory. Zu jener Zeit besaßen PCs meist nur 640 KB an Arbeitsspeicher und konnten nur diesen problemlos verwalten. Wer jedoch über mehr RAM verfügte, durfte dieses als Extended Memory (XMS) oder Expanded Memory (EMS) ansteuern, wovon einige Spiele profitierten.
In Wing Commander führte dies zu einer besseren Grafik. Im Cockpit der Raumschiffe waren so die Hand des Piloten mit Steuerknüppel und bei Gesprächen die Gesichter der Flügelmänner auf dem Display zu sehen. Sogar Explosionen sahen spektakulärer aus und es flogen mehr Trümmer durchs All, wenn ein Feind zerstört wurde.
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Wing Commander hat dafür gesorgt, dass ich Grafikdetails immer auf Maximum haben muss (Video von Youtuber FooAtari)
Um EMS im Spiel zu nutzen, musste die Datei EMM386.exe geladen werden, die aber nur ab einem Computer mit Intel 386er-CPU funktionierte – Anfang der 1990er-Jahre absolute High-End-Gaming-PCs.
Damals besaß ich aber noch das Vorgängermodell, einen 286er. Mein Kumpel dagegen spielte schon mit einem 386er und ich konnte Wing Commander einfach nicht richtig genießen, weil ich die Hand des Piloten und die Gesichter der Flügelmänner bei mir nicht sah. Ich spielte das Weltraumspiel daher erst, als ich auf einen 386er umsteigen konnte.
Irgendwie ist es daraufhin für mich zur Gewohnheit geworden, bei einem Spiel zuerst in das Menü zu gehen und alle Grafikoptionen in die Höhe zu treiben, bevor ich überhaupt daran denke, richtig zu loszulegen.
Ich freue mich derzeit schon besonders auf das Rollenspiel Crimson Desert, welches aktuellen Plänen zufolge noch 2021 erscheinen soll. Dass die Entwickler bei Pearl Abyss Spiele mit fantastischer Grafik erschaffen können, haben sie ja schon mit Black Desert Online gezeigt. Der erste Trailer von Crimson Desert sieht meiner Meinung nach sogar noch besser aus. Diese detailreiche Welt muss ich einfach mit Ultra-Grafikeinstellungen erkunden.
Daher weiß ich schon jetzt, dass ich zuerst die Grafikdetails hochschrauben werde, sobald ich das Rollenspiel zum ersten Mal starte. Meine Grafikkarte tut mir jetzt schon leid …
Ein hinterhältiges Team hat eine miese Falle in Call of Duty: Warzone aufgestellt, um ahnungslose Spieler abzuräumen. Den „Bauplan“ und das sympathische Gelächter des Trupps, als jemand in die Falle tappt, findet ihr hier auf MeinMMO.
Die Evolution hat den Lebewesen auf unserer Erde unzählige Möglichkeiten geschenkt, um Beute in die Falle zu locken. Ein paar Spieler der Call of Duty: Warzone dachten sich wohl – „Davon sollten wir lernen“.
Sie stellten im Bereich “Boneyard” eine unwiderstehliche Falle auf und lockten damit unvorsichtige Beute in ihr Netz, ähm, Schussfeld.
Bei der Killstreak-Falle kann niemand widerstehen
Wie sah das aus? Von der ganzen Aktion gibt es einen Clip auf reddit:
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Wie haben sie das gemacht? Der Trupp stellte die Falle in der Nähe einer Buy-Station auf. Sie kauften zusammen mehr als 10 Killstreaks und brachten diese in ein Gebäude in der Nähe. Das ist gar nicht so leicht, denn man kann die Killstreaks nicht einfach ablegen.
Also mussten sie immer einen aufheben, einen Schritt Richtung Haus gehen, einen zweiten Killstreak aufheben und dann Stück für Stück zum Gebäude kommen. Am Ende liegen knapp ein Dutzend Killstreaks offen und gut sichtbar im unteren Bereich des Hauses.
Der komplette Trupp versteckte sich daraufhin in der Dachkonstruktion des Gebäudes – und es begann das gute, alte Wartespiel. Wie lange der Trupp auf sein Opfer wartete, verrät der Thread-Ersteller nicht. Doch irgendwann kommt ein ahnungsloser Soldat ins Haus und kassiert unter dem schallenden Gelächter des Trupps ein paar Kugeln.
Was sagen die Spieler dazu? Beinahe alle Kommentare im Thread zum Video sind positiv. Zudem konnte der Clip bereit fast 3.000 Upvotes sammeln. Die User freuen sich über solche Videos, die zeigen, wie man Spaß mit ausgefallenen Aktionen in einem Spiel haben kann:
Keyrov: „Das ist genial. Gute Arbeit, Mate. Ich applaudiere der Kreativität.“
FormedBoredom: „Genau sowas will ich sehen. Leute, die blöde Dinge anstellen und Spaß an ihrem Spiel haben.“
Matty2G: „Du bist die schlimmste Art von Mensch und ich liebe es. ? Wenn ich jetzt einen dicken Haufen mit Killstreaks sehen, renne ich einfach weg.“
Battle Royales bieten viele Möglichkeiten, um seine Feinde auszuspielen. Das ist einer der großen Reize des Genres, denn jede Runde ist anders, verlangt neue Taktiken und manchmal auch ein paar irre Ideen, um ans Ziel zu kommen.
Das MMORPG Lost Ark ist zwar noch nicht in Deutschland offiziell spielbar, doch neue Clips aus Asien lassen uns ganz wehmütig zuschauen. Darin verprügelt die neue Klasse Striker nämlich haufenweise Gegner gleichzeitig.
Das ist neu in Lost Ark: Das MMORPG stellt die Klasse Striker vor. Das ist ein Kämpfer, der sich mit zahlreichen Tritten durch die Gegner prügelt und sie regelrecht zum Platzen bringt.
Die neue Klasse ist, wie das komplette Lost Ark, noch nicht offiziell in Deutschland spielbar. Allerdings liefert uns erstes Gameplay schon mal einen guten Eindruck, was uns vermutlich bald im MMORPG erwarten wird.
Neue Klasse verprügelt über 10 Gegner gleichzeitig
Das ist das Gameplay: Das Video stammt vom offiziellen Kanal von Lost Ark auf YouTube. Es zeigt den Striker in Action:
https://www.youtube.com/watch?v=TZfZBxYG71c
Wie kämpft der Striker? Er erinnert an eine Art Karate-Kämpfer, der die Gegner vor allem mit den bloßen Händen und Füßen verprügelt.
Besonders interessant ist, dass er mit seinen Kombinationen gleich mehrere Gegner gleichzeitig trifft. Im Video sieht man, wie er teilweise über 10 Gegner auf einmal verprügelt.
Seine Gegner haben wenige Chancen, denn wenn sie einmal getroffen wurden, sind sie wehrlos und können nur noch weiteren Prügel einstecken.
Was bedeutet das für deutsche Fans? Im Grunde erstmal nichts, denn Lost Ark ist nicht in Deutschland verfügbar. Es ist allerdings eines der aussichtsreichsten MMORPGs, das nach Deutschland kommen soll.
Das Video schürt also bisher nur weiter die Vorfreude auf Lost Ark und zeigt, wie stark das Gameplay aussieht. Es dauert aber hoffentlich nicht mehr allzu lange, bis ihr selbst das MMORPG zocken könnt.
Kann man Lost Ark schon in Deutschland spielen? Offiziell nicht, doch es gibt Wege, wie man an das MMORPG herankommt. Ihr könnt beispielsweise durch ein paar Tricks die russische Version des MMORPGs zocken. Bedenkt dabei aber, dass das Spiel dann auch auf Russisch ist und ihr möglicherweise kein Wort versteht.
Was ist Lost Ark überhaupt? Lost Ark ist ein Action-MMORPG von Smilegate. Ihr spielt aus der ISO-Perspektive und von den Spiel-Inhalten vergleichen es die Entwickler mit Guild Wars 2.
In Lost Ark stellt ihr euch mächtigen Bossgegnern oder spielt in einer eigenen Arena im PvP-Modus. Ihr könnt aber auch klassische MMORPG-Elemente wie das Housing oder das Teilnehmen an Gilden.
Es ist also aufgrund der ISO-Perspektive und dem actionreichen Gameplay ideal für Fans von Hack’n Slays, aber auch für MMORPG-Veteranen geeignet. Diese Mischung mit Lost Ark so interessant. Einen weiteren Einblick in das MMORPG findet ihr in unserem Anspielbericht:
Nächste Woche erscheint in The Elder Scrolls Online (ESO) das neue Update 29. Mit diesem zusammen startet das Mini-Event “Neugeschmiedete Helden”. Das bringt euch ein neues, süßes Pet als Begleiter und die Möglichkeit, kostenlos euren Build zu verändern.
Was ist das für ein Event? Am 8. März um voraussichtlich 16:00 Uhr erscheint das neue Update 29 auf dem PC. 8 Tage später, am 16. März um 15:00 Uhr, ziehen die Konsolen nach.
Zum einen könnt ihr während des Events so oft ihr möchtet eure Attribute, Fähigkeiten und Championpunkte kostenlos zurücksetzen lassen.
Zum anderen gibt es einen neuen, kostenlosen Begleiter (siehe Reh im Titelbild).
Das Event läuft auf dem PC bis zum 22. März um 15:00 Uhr und auf Konsolen bis zum 30. März um 16:00 Uhr.
Was ist das für ein Begleiter? Bei dem neuen Pet handelt es sich um ein Bernsteinschein-Talkitz. Das bekommt ihr während des Events komplett kostenlos.
Ihr müsst lediglich innerhalb der 2 Wochen den Kronen-Shop besuchen. Dort werdet ihr es für 0 Kronen kaufen können.
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Zusammen mit den Änderungen an den Championpunkten wird es eine komplette Zurücksetzung eurer Attribute, Fähigkeiten und logischerweise auch der Championpunkte geben.
Darum könnt ihr euch im Rahmen des Events “Neugeschmiedete Helden” auch komplett austoben, was eure Skillung angeht.
Der nächste Patch 9.0.5 von WoW: Shadowlands hat ein Release-Datum. Nächste Woche geht’s los. Wir verraten, was drinsteckt.
Die Spieler von World of Warcraft: Shadowlands sitzen auf heißen Kohlen. Schon seit einer Weile warten alle auf den nächsten „Mini-Patch“, der eine Handvoll von Balancing-Änderungen sowie endlich aufwertbare Beute aus „Mythisch+“ mit sich bringt. Jetzt hat Blizzard ein Release-Datum veröffentlicht. Schon nächste Woche geht’s los.
Wann genau erscheint der Patch 9.0.5? Das Update 9.0.5 erscheint direkt nach den Wartungsarbeiten am 10. März 2021, also am kommenden Mittwoch. Aufgrund der Zeitverschiebung und den unterschiedlichen Wartungsarbeiten geht es in Amerika bereits am 9. März los.
Was steckt im Patch? Der Patch bringt nur wenig „neuen“ Content, wenn man von einem sehr coolen, kostenlosen Reittier für alle absieht. Es geht bei dem Patch vor allem darum, das Balancing ein wenig anzupassen und Tapferkeitspunkte wieder ins Spiel zu bringen, mit denen die Spieler ihre Items aus Dungeons aufwerten können.
Wann kommt der nächste Patch? Nachdem Patch 9.0.5 veröffentlicht wurde, dürfte Blizzard zeitnah damit beginnen, den nächsten großen Patch 9.1 Ketten der Herrschaft zu testen. Der ist dann das erste „richtige“ Content-Update für Shadowlands und bringt einen neuen Raid, einen neuen Mega-Dungeon und jede Menge neue Quests. Da der Patch 9.1 ziemlich umfangreich wird, dürfte es aber noch mehrere Monate dauern, bis das Update veröffentlicht wird.
Hoffentlich können die kleinen Verbesserungen aus Patch 9.0.5 so lange unterhalten, dass die Spieler nicht das Interesse verlieren.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Lead Designer des neuen Harry-Potter-Spiel „Hogwarts Legacy“ (PC, PS4/PS5, Xbox One, Xbox Series X) betreibt einen YouTube-Kanal mit einer ideologischen Ausrichtung. Er positioniert sich für GamerGate und gegen Anita Sarkeesian. Das empört Nutzer im Netz.
Um wen geht es? Troy Leavitt ist Lead Designer bei Avalanche Software, einem Studio von Warner Bros. Im Moment arbeitet er an Hogwarts Legacy: Das ist ein Action-Rollenspiel mit Open World, das 2022 für PC, PS4/PS5, Xbox One/Xbox Series X erscheinen soll. Sony zeigte Hogwarts Legacy im September 2020 auf dem großen Event zur PS5.
Leavitt ist seit 25 Jahren im Videospiel-Geschäft.
Das wird ihm vorgeworfen: Troy Leavitt betreibt einen YouTube-Kanal unter seinem Namen. Diesem Kanal wird vorgeworfen „Pro Gamergate und anti-feministisch zu sein.“
Die US-Seite Kotaku nennt den Kanal „reaktionär“, also rückwärtsgewandt. Kotaku führt Beispiele an:
So habe sich Leavitt positiv gegenüber Gamergate geäußert, einer Bewegung, die man dafür verantwortlich macht, dass Frauen und Minderheiten im Gaming belästigt wurden. Ein Zitat von ihm: „GamerGate, auch wenn es manchmal schmerzhaft war, hat sich als gute Sache erwiesen.“
Leavitt habe sich kritisch zu Anita Sarkeesian geäußert: „Die vertritt eine uninformierte Außenseiter-Position.“
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Im Tweet wird Leavitt als “Rechtsaußen” auf YouTube bezeichnet.
Diskussion um Harry Potter extrem aufgeladen
Das macht die Sache heikel: Für einige Leute ist die „Harry Potter“-Marke durch deren Autorin J.K. Rowling schwierig geworden. Rowling wird vorgeworfen, ein Problem mit Trans-Menschen zu haben.
Sie sagte etwa, wenn man die Toiletten und Umkleidekabinen der Frauen allen Männern öffne, die das Gefühl haben, eine Frau zu sein, dann öffne man die Türen für alle und jedwede Männer, die reinkommen wollen.
Diese und andere Äußerungen zu Transsexualität führten zu einer heftigen Kontroverse um J.K. Rowling. Die Macher von Hogwarts Legacy haben sich von J.K. Rowling distanziert.
Dass jetzt mit Troy Leavitt wiederum ein Mensch mit umstrittenen Ansichten an „Hogwarts Legacy“ arbeitet, macht die Diskussion auf Foren wie Resetera oder auf Plattformen wie Twitter emotional aufgeladen.
Da kommen Sätze wie: „Das ist ja eine Links-Rechts-Kombination mit Rowling und diesem Typen. Begrabt das Projekt endlich.“
Einer sagt sogar, das Projekt sei „verflucht“.
GamerGate ist eine unscharf definierte Bewegung, die 2014 startete. Die Bewegung richtet sich eigentlich gegen die Verflechtung von Gaming-Industrie und den Medien. Der Bewegung wird aber vorgeworfen, eine anti-fortschrittliche Haltung zu verfechten und zur Belästigung von Menschen angestachelt zu haben. Das soll sogar zu Mord- und Vergewaltigungsdrohungen geführt haben. Anita Sarkeesian setzt sich kritisch mit der Rolle von Frauen in Videospielen auseinander: Sie gilt als Feindbild von GamerGate.
Das sagt der Betroffene: Der äußert sich aktuell nicht zu dem Thema. Es gibt aber ein Statement aus 2018. Da sagt Leavitt:
Einige von euch haben gesagt, dass ich Schwierigkeiten bekommen würde, wieder einen Job in der Spiele-Entwicklung zu finden aufgrund meiner Kommentare zu Industrie-Kontroversen und meiner Sympathie für die GamerGate-Bewegung.
Ich freu mich, euch mitteilen zu können: Obwohl ich meinen YouTube-Kanal vor WB Games offengelegt habe, scheint es kein Problem für sie zu sein. Es ist nicht so, als würden sie hinter dem stehen, was ich gesagt habe, aber es scheint ihnen mehr darum zu gehen, gute Spiele zu machen, als eine Social-Justice-Agenda durchzudrücken.
Troy Leavitt
Von Warner Bros. gibt es noch kein Statement.
Kontroverser Entwickler verlässt Projekt
Update 5.3.: Der Entwickler Troy Leavitt hat jetzt über Twitter bekanntgegeben (via twitter), dass er Avalanche Software und Hogwarts Legacy verlässt. Er gibt im Moment noch keine genauen Gründe für seinen Abschied an, sondern will die später auf seinem YouTube-Kanal erklären.
Etwa eine Woche vorher hatte das Gaming-Forum ResetEra bekanntgegeben, dass man Threads über Hogwarts Legacy löschen werden, um ein Zeichen gegen Scheinheiligkeit zu setzen. Das richtete sich ausdrücklich gegen Troy Leavitt und die Ansichten der “Harry Potter”-Autorin J.K. Rowling:
Bei Destiny 2 hat Bungie euch aufgefordert, zwischen 2 abgedrehten Kostümen zu wählen. Ihr entscheidet, wer das Duell klassische Filmmonster gegen Dinos gewinnt und tragt den Sieger dann im Festival der Verlorenen 2021.
Das müsst ihr entscheiden: Bungie hat zwei völlig abgedrehte Designs für Rüstungen vorgestellt, von denen aber nur eins ins Spiel kommt. Da man sich wohl nicht entscheiden kann, sollen die Hüter den Gewinner küren.
Destiny ruft daher zum ungewöhnlichen Duell auf: klassische Film-Monster gegen Dinosaurier.
MeinMMO zeigt euch die beiden echt coolen Sets für Jäger, Warlocks und Titanen und wo ihr abstimmen könnt. Im Anschluss erfahrt ihr wie und wann ihr den Sieger dann ingame erhaltet.
Team klassische Film-Monster:
Jäger verkleiden sich als Godzilla, dem König der Monster
Warlocks erschrecken als das Monster aus der schwarzen Lagune ihre Beute
Titanen starren euch als Zyklop durchdringend an – So wie in den Stop-Motion-Filmen von Ray Harryhausen
Team-Dinosaurier:
Jäger wildern als flinke Velociraptoren
Warlocks nehmen als Triceratops Gegnern auf die Hörner
Titanen herrschen als ikonischer T-Rex, also Tyrannosaurus
Bedenkt, dass es sich noch um Concept Arts handelt.
So stimmt ihr ab: Folgt dazu einfach dem unten eingebundenen Link. Ihr könnt nur einmalig Teilnehmen und habt damit bis spätestens zum 09.03.2021 Zeit. Beeilt euch also.
Der Link führt euch zu einer Umfrage von surveymonkey.com. Ihr seht nochmals beide Concept-Art und sollt vorher noch wählen, welche Klasse euer Main ist. Das Ganze dauert keine Minute.
Destiny 2 steht 2021 im Zeichen der alten Ungeheuer
So bekommt ihr die Rüstungen dann: Das Gewinner-Set kommt Halloween 2021 als universelle Ornamente ins Spiel. Ihr könnt den Look also auf jeder legendären Rüstung anwenden.
Erhältlich sind diese während des Festivals der Verlorenen dieses Jahr im Everversum.
Ihr könnt sie dort mit im Spiel verdienbarem Glanzstaub oder mit Silber (Echtgeld-Währung) kaufen.
In der Vergangenheit betrug der Preis 6.000 Glanzstaub oder entsprechend 1.500 Silber pro Set.
Das Grusel-Event findet traditionell von Anfang Oktober bis Anfang November statt. Mehr Infos als die beiden Kostüme haben wir jedoch noch nicht.
Passt das überhaupt zu Destiny? Solche erstmal “unpassenden” Sets sind mittlerweile fester Bestandteil des Events Festival der Verlorenen. In den vergangenen Jahren durften sich die Hüter als Horror-Ikonen verkleiden, neonfarbene Skelett-Strampler überziehen und haufenweise Masken gibts immer obendrauf:
Dann bleibt nur zu fragen: für wen entscheidet ihr euch, Dinos oder Monster? Liebt ihr die abgedrehten Ideen und könnt es kaum erwarten, bis das Festival der Verlorenen dieses Jahr losgeht?
Oder passen solche albernen Feierlichkeiten so gar nicht zum Sci-Fi-Shooter? Sagt uns eure Meinung und wofür ihr abstimmt doch in den Kommentaren
Pokémon GO hat eine Kollaboration mit dem Kartenspiel zu Pokémon angekündigt. So soll eine besondere Pokémon-Karte für das AR-Spiel verfügbar sein, die ihr euch sichern könnt.
Das wurde angekündigt: Im Rahmen des 25. Geburtstages des Sammelkartenspiels und des 5. Geburtstages von Pokémon GO findet eine Kollaboration statt.
So werdet ihr im Sommer 2021 dann eine Pokémon-Karte von Professor Willow ziehen können. Das Aussehen der Karte soll im Mai gezeigt werden.
Eigene Pokémon-Karte für AR-Spiel
Das bedeutet es für euch: Die besondere Pokémon-Karte von Professor Willow soll weltweit erscheinen und dort zu bekommen sein, wo es generell Pokémon-Karten gibt.
Das soll allerdings nur der erste Schritt der Kollaboration sein. Weitere Dinge sollen folgen, doch darüber gibt es noch keine genaueren Infos.
Kann man was in Pokémon GO erwarten? Durchaus! Niantic hat bereits mehrfach mit anderen Pokémon-Spielen kooperiert. Dazu gab es dann auch immer ein Event im Spiel, welches ihr ausnutzen konntet. So war es beispielsweise bei Let’s GO, Pikachu/Evoli oder dem neusten Pokémon-Spiel Schwert & Schild.
Ihr könnt also davon ausgehen, dass auch zum Release der exklusiven Pokémon-Karte ein Event in Pokémon GO stattfinden wird. Bestätigt ist das allerdings nicht.
Das steckt hinter dem Karten-Hype: In den letzten Wochen gingen die Preise für alle Pokémon-Karten extrem nach oben. Grund dafür sind zahlreiche Streamer, die im Livestream Karten-Packs öffnen. Ihre Zuschauer sind dann vom Hype angestachelt und kaufen selbst die Karten.
Was erwartet euch sonst in Pokémon GO? Bevor im Mai die Kollaboration mit den Pokémon-Karten genauer vorgestellt wird, gibt es noch eine Menge weiterer Events, die euch erwarten.
Wenn dich mehr zu Pokémon GO interessiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Der Monat März ist voller Events. So gibt es Raid- und Rampenlichtstunden, aber auch Events mit neuen Shinys. Zusätzlich wartet an diesem Wochenende der Community Day auf euch.
Wir haben für euch eine Übersicht erstellt, die alle Events im Monat März auflistet. Dort könnt ihr also regelmäßig reinschauen, damit ihr keinerlei Ereignisse verpasst und immer auf dem neusten Stand seid:
PvE-Spieler sollten sich darauf einstellen, mit dem Launch von Patch 9.0.5 viel Zeit in Dungeons zu verbringen. Denn World of Warcraft lässt euch sehr viel nacharbeiten.
Der kleine Patch 9.0.5 ist für viele PvE-Spieler eine deutliche Verbesserung. Ausrüstung aus „Mythisch+“-Dungeons lässt sich dann mit Tapferkeitspunkten verbessern. Doch um an die ranzukommen, muss man eine ganze Menge farmen. Es gibt zwar wieder ein wöchentliches Cap, doch zum Start bekommt ihr einen dicken „Vorschuss“. Wer viel aufwerten will, muss dann auch viel farmen.
Was hat Blizzard vor? Eigentlich gibt es bei den Tapferkeitspunkten ein wöchentlich steigendes Cap von 750. Das heißt, pro Woche könnt ihr nur 750 Tapferkeitspunkte sammeln. Da die Entwickler jedoch wollen, dass die Spieler mit dem System ein bisschen Vorlauf bekommen und sich direkt daran machen können, einige Items aufzuwerten, wird das Cap von Beginn an höher angesetzt.
Bereits in Woche 1 könnt ihr satte 5.000 Tapferkeitspunkte aus „Mythisch+“-Dungeons sammeln. Dieses Cap erhöht sich dann mit jeder verstreichenden Woche um 750. In Woche 2 könnt ihr also ein Maximum von 5.750 sammeln, in Woche 3 steigt das auf 6.500 und so weiter.
Darauf müsst ihr achten: Bei den hohen Caps sollte man jedoch beachten, dass jeder Charakter nur maximal 1.500 Tapferkeitspunkte gleichzeitig besitzen kann. Auch wenn das „allgemeine Sammel-Cap“ höher liegt, muss man erst welche von den 1.500 Punkten ausgeben, um weitere Tapferkeitspunkte anhäufen zu können. Die Spieler sind also angehalten, ihre Punkte schon möglichst zeitnah in Verbesserungen von Gegenständen zu investieren.
Tapferkeitspunkte gibt es für den Abschluss von „Mythisch+“-Dungeons sowie in geringer Menge auch von den täglichen Berufungs-Quests eures Paktes.
Ihr müsst ordentlich Dungeons farmen, um die Tapferkeitspunkte einzuheimsen.
Was kann man alles aufwerten? Mit den Tapferkeitspunkten können sämtliche Beute-Gegenstände aufgewertet werden, die Spieler nach der Veröffentlichung von Patch 9.0.5 in Dungeons verdient haben. Gegenstände, die sich bereits vorher im Besitz der Spieler befanden, können nicht aufgewertet werden.
Damit Gegenstände aufgewertet werden können, müssen allerdings bestimmte Erfolge abgeschlossen werden. Der höchste erreichte Erfolg legt dabei fest, wie hoch Items aufgewertet werden können. Die genauen Werte entnehmt ihr dieser Tabelle:
Gibt es auch Alternativen zur Ausgabe? Wer keine Gegenstände mit Tapferkeitspunkten aufwerten möchte, kann die Punkte auch bei einem neuen Händler ausgeben. Der hat verschiedene Handwerksmaterialien, wie etwa Stoffe, Leder oder Kräuter im Angebot. So haben alle Spieler etwas von den Tapferkeitspunkten, selbst wenn sie mit den Aufwertungen nichts anfangen können.
Habt ihr Lust auf das Tapferkeitssystem? Oder ist das für euch ein weiterer Grind, auf den ihr keine Lust habt?
Die Demo des neuen Loot-Shooters Outriders läuft nun seit einiger Zeit und viele Spieler fragen sich, ob sich das Spiel überhaupt lohnt. Eigentlich sollte Outriders ein fertiges Spiel sein und die Demo das „demonstrieren“. So ganz funktioniert das aber nicht.
Was ist Outriders? Der neue Shooter von Entwickler People Can Fly und Publisher Square Enix verbindet Features aus unterschiedlichen Genres. Outriders bietet etwa Beute wie in Loot-Shootern und Gefechte aus Deckungs-Shootern. Das Spiel ist für Solo-Spieler und Gruppen von bis zu drei Spielern im Koop ausgelegt.
Grob lässt es sich als eine Mischung aus Gears of War, The Division 2 und Remnant: From the Ashes bezeichnen. Gespielt wird in der dritten Person mit vier verschiedenen Klassen, die allesamt mit einzigartigen Fähigkeiten ihren eigenen Spielstil bedienen.
Die Story spielt in einem postapokalyptischen Sci-Fi-Szenario. Nachdem die Erde von den Menschen zugrunde gerichtet wurde, suchen sie sich eine neue Heimat. Aber auch hier bricht ein Krieg aus und nach einem Zwischenfall und einem langen Kälteschlaf erwachen die Outriders (Spieler) mit neuen Kräften und sollen für Ordnung sorgen.
Outriders erscheint am 1. April für PC (Steam), PlayStation 4, PlayStation 5, Xbox One und Xbox Series X|S.
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Was ist das für eine Demo? Am 25. Februar startete die Demo von Outriders, in der Spieler das erste Kapitel der Demo, alle Klassen und einige Nebenmissionen spielen können. Sie lässt sich kostenlos auf allen Plattformen spielen.
Die Demo führt die Spieler in einige grundlegende Systeme ein. So gibt es etwa bereits 10 legendäre Waffen, Gruppenspiel und die sogenannten Welt-Tiers, die die Schwierigkeit darstellen. Es fehlen allerdings Endgame-Inhalte. Die Demo läuft unbegrenzt und kann sogar nach dem Release weitergespielt werden.
Was ist der Unterschied zwischen Beta und Demo? Beta bezeichnen einen Pre-Release-Zustand, also eine unfertige Version eines Spiels, die noch fertig entwickelt wird. Eine Demo, kurz für Demonstration, soll ein bereits fertiges Produkt vorstellen, um potentielle Interessenten davon zu überzeugen. Demos zeigen also einen Ausschnitt aus etwas Fertigem, während Betas zu einem vollständigen Produkt heranreifen.
Technische Mängel trüben den Spielspaß
Das sind die Probleme: Die Demo von Outriders startete bereits mit einigen Problemen. Auf der PlayStation ließ sie sich zum Start gar nicht erst herunterladen und hat auch danach mit einigen technischen Problemen zu kämpfen gehabt:
Grafik-Glitches wie clippende Capes ziehen sich durch das Spiel
die häufig zu findenden Cutscenes sind oft asynchron zum Sound. Insbesondere die Lippen-Synchronisation, besonders auf Deutsch, funktioniert noch nicht gut
Cutscenes sind in der Demo auf 30 FPS gelockt, was sich zu Release ändern soll – es ist also noch nicht alles fertig
die Kameraführung in den Cutscenes schwankt – einige Spieler klagen über Motion Sickness/Seekrankheit
Grafik und Optik sind nicht unbedingt zeitgemäß verglichen mit anderen modernen Loot-Shootern wie etwa The Division 2. Outriders erinnert eher an eine Produktion von vor rund fünf bis zehn Jahren
standardmäßige Anpassungs-Optionen wie das Deaktivieren von Motion Blur fehlen etwa auf dem PC
Was stört daran? An sich sind solche Probleme für einen Test nichts Ungewöhnliches. Allerdings bietet Outriders dediziert eine Demo an und keinen Beta-Test. Das Spiel sollte also in seinem finalen Zustand präsentiert werden.
Das, zusammen mit der Tatsache, dass die Demo erst so kurz vor Release erschien, lässt Spieler zweifeln, ob Outriders bis zum Start am 1. April tatsächlich fertig wird und alle Probleme beheben kann.
Ein weiterer Punkt ist, dass sich Spieler offenbar mehr von der Produktion erwartet haben. Mit Square Enix steht ein riesiger Konzern hinter den Entwicklern, einige der Fehler wirken aber eher wie Krankheiten, mit denen ein kleinerer Entwickler zu kämpfen hat.
Scheinbar kein AAA-Titel trotz Square Enix
Spieler haben von Outriders vielleicht mehr erwartet, als es aktuell liefern kann. Statt einem Vollpreis-Titel mit einem Millionenbudget, erhalten sie eher einen AA-Titel. Der muss zwar deswegen nicht schlecht sein, ist aber eben nicht ganz das Erwartete. Der MeinMMO-Leser Phoesia fasst das in seinem Kommentar in eigenen Worten zusammen:
Das Gamedesign wirkt einfach antiquiert und altbacken, die Umsetzung holprig und ungeschliffen. Das zieht sich durch jeden einzelnen Aspekt des Games.
Ist jetzt kein Flop, aber unterm Strich viel zu wenig um was zu reissen in 2021. Wäre es ein Indie-Game auf Steam für 29 €, könnte man an allen Ecken ein Auge zudrücken – ist es aber nicht.
Kann man sich im Sale mal geben, zum Vollpreis bekomme ich da heute, auch in dem Genre, deutlich Besseres geboten.
Nicht alle Werke, die Square Enix als Publisher auf den Markt bringt, sind auch große Produktionen und Erfolge. Marvel’s Avengers enttäuschte den Publisher selbst mit seinen Einnahmen. Zudem tritt Square Enix auch häufiger als Publisher für kleinere Produktionen auf, wie etwa Murdered: Soul Suspect oder Wakfu.
Outriders reiht sich anscheinend eher in letztere Kategorie ein, auch wenn das noch nichts über seine Qualität aussagt. Einige Demo-Spieler haben aber wohl mehr erwartet. Dabei ist die Technik nicht das einzige Problem – die Demo selbst hätte deutlich besser geplant werden können.
Problematisch ist dabei vor allem, dass die Erwartungen durch Square Enix als Publisher trotzdem zu hoch angelegt sein könnten. Square hat sich mit hochwertigen Produktionen wie Final Fantasy, Kingdom Hearts und Dragon Quest einen Namen gemacht. Das sind einige der erfolgreichsten Franchises aller Zeiten.
Final Fantasy gilt als Meisterwerk der Videospiele, insbesondere Final Fantasy VII.
Square Enix selbst ist sogar dafür bekannt, den Begriff der AAA-Titel überhaupt geprägt zu haben. Final Fantasy VII soll angeblich Schätzungen zu Folge in dessen Entwicklung zwischen 40 und 45 Millionen $ flossen, hat der Entwickler damals einen Meilenstein gesetzt. Das Spiel gilt als eines der Videospiele mit den größten Produktionskosten und wurde mit aufwendigen CGI-Cinematics und orchestraler Musik vorgestellt.
Zumindest ein Teil der Spieler hat sich deswegen vielleicht darauf eingestellt, einen aufpolierten AAA-Titel mit Outriders zu spielen, da man Square Enix als erstes mit den großen Titeln verknüpft. Allerdings sind die großen Erfolge von Square Enix meist Produktionen aus dem eigenen Haus, die auch von Square selbst entwickelt wurden. Outriders kommt vom Studio People Can Fly (Bulletstorm, Gears of War: Judgement).
Die Demo ist mehr eine Beta und nicht optimal für eine Vorschau
Darum ist die Demo nicht ideal: In ihrem aktuellen Zustand ist die Demo eher genau der Beta-Test, den die Entwickler nicht machen wollten. Im Interview betonten die Entwickler, dass man Spieler mit der Demo schon ins Spiel einführen wollte:
Wir versuchen, dem Spieler von Anfang an im Spiel zu helfen und haben Tutorials für alles. Wir führen sie langsam durch die Stufen des Spiels. Wir schmeißen niemanden ins kalte Wasser. […]
Wir möchten auch nden Leuten, die noch keine Erfahrung mit dieser Art von Spiel haben, am Anfang beibringen, wie man spielt, damit niemand im Spiel verloren geht. Aber je mehr man spielt, desto mehr versteht man, was wir tun. Wir hoffen, dass man beginnt, auszuprobieren, Builds verändert und das Spiel richtig spielt […]
Weit über das Tutorial geht die Demo dann aber nicht hinaus und wichtige Inhalte wie Expeditionen (Endgame), Crafting oder Talente fehlen oder sind nur ganz minimal enthalten. Zudem gab es bereits ein erstes Update, das Fehler behebt – wie in einer Beta auch. Also scheint Outriders wohl doch noch nicht vollkommen fertig zu sein.
So sieht ein voller Talentbaum aus. In der Demo lassen sich gerade einmal zwei Punkte verteilen.
Eine Demo sollte ein Produkt vorstellen und potentielle Kunden damit zum Kauf anregen. Die Outriders-Demo zeigt allerdings nur ein noch nicht vollständig poliertes Spiel und davon nur den Anfang.
Spieler können zwar den Anfang spielen und in die Geschichte eintauchen, aber kaum etwas von dem erleben, was Outriders tatsächlich ausmachen soll. Die meisten der geplanten Endgame-Inhalte von Outriders sind nicht enthalten.
Es lassen sich zwar etwa die ersten Skillpunkte verteilen, aber die Talentbäume sind so riesig, dass die beiden Punkte nicht annähernd zeigen, wie das System später aussehen wird. Es fehlt das Gefühl dessen, was Outriders später einmal werden soll. Das kommt nicht rüber.
Warum heißt es überhaupt Demo? Die Entwickler wollten sich von dem Gedanken eines „Games as a service“ distanzieren, Outriders sollte als fertiges Spiel erscheinen. Die Prämisse ist, dass Outriders von Anfang an komplett sein will.
Im Interview mit MeinMMO verrieten die Entwickler, warum sie Outriders nicht als Service-Game bringen wollen. Die Distanz zu diesem Modell könnte damit zusammenhängen, dass besonders zu zwei bekannten Spielen keine Verbindung hergestellt werden sollte: Fallout 76 und Anthem.
Fallout 76 startete ebenfalls mit großen Erwartungen der Spieler ans Franchise, die jedoch bereits in den ersten Beta-Tests enttäuscht wurden. Fans erhielten keinen beliebten Singleplayer-Titel eines großen Publishers, sondern ein unfertiges Service-Spiel, das sich erst noch entwickeln musste.
Anthem hatte ebenfalls das Problem, dass mit BioWare und EA namenhafte Teams daran arbeiteten. Die Erwartungen an das Spiel waren hoch, die ersten Trailer sahen gut aus, die ersten Spiele-Tests dann nicht mehr. In beiden Fällen wurde ein Service-Ansatz gewählt, bei dem Spieler bewusst erst später den vollen Fundus an Inhalten zu sehen bekommen.
Outriders will diese Wege nun nicht gehen und nicht das Risiko eingehen, etwa wie Anthem zu enden. Darum wird das Spiel von Anfang an vollständig sein – nur die Demo zeigt dies noch nicht.
Sollte man sich Outriders vor Release kaufen?
Ihr könnt über einen Kauf nachdenken, wenn ihr bereits jetzt Spaß habt an der Demo. Noch wird nicht viel vom Spiel gezeigt, aber ihr könnt damit rechnen, dass nur noch mehr Inhalte kommen – inklusive einem Endgame-Grind, der etwa mit Diablo vergleichbar ist.
Außerdem werden Spieler ihre Freude haben, die über die technischen Mängel hinwegsehen können. Es ist zwar möglich, dass sämtliche Fehler bis zum Release behoben werden, aber nicht garantiert.
Ihr solltet auf weitere Informationen zum Release warten, wenn ihr leicht von vielen Cutscenes, grafischen Fehlern und Glitches frustriert werdet. Es steht noch nicht fest, ob Outriders tatsächlich alle Fehler beseitigen kann und ehe das nicht der Fall ist, solltet ihr zum Release die Finger davon lassen.
Außerdem solltet ihr unbedingt noch warten, wenn euch der Endgame-Grind in einem Loot-Shooter wichtig ist. Outriders soll etwa 35 Stunden Story und anschließend wiederholbare Missionen bieten. Von denen ist bisher aber noch nichts zu sehen gewesen und wir wissen nicht, wie gut sie sein werden.
Ich werde Outriders sicher spielen – aber das heißt nichts
Ich habe schon jetzt großen Spaß mit der Demo von Outriders gehabt und für mich ist klar, dass ich es zu Release spielen werde. Allerdings bin ich auch jemand, der über viele kleinere Mängel und Macken hinwegsehen kann. Grafik spielt für mich ebenfalls keine große Rolle, Gameplay ist wichtiger.
Schon bei Fallout 76 war ich einer der Spieler, die von Anfang an begeistert vom Spiel waren – ungeachtet der vielen Probleme und Fehler. Ich bin bei so etwas recht schmerzfrei und schaffe es, mich auf die Aspekte zu fokussieren, die mir Spaß machen.
Darum haben mich die Bugs bisher auch nur bedingt gestört und die Story und die Klassen konnten mich überzeugen. Genug, als dass mir bereits die versprochenen 35 Stunden genügen, um mein Geld investieren zu wollen.
Das heißt aber nicht, dass ich eine Kaufempfehlung aussprechen würde. Wer nicht so tickt wie ich, dem würde ich raten, zu warten. Besonders fehlerhafte Grafik und unstimmige Cutscenes können schnell dafür sorgen, dass ein Spiel in der Ecke landet und nie wieder angefasst wird, selbst wenn die Fehler zum späteren Zeitpunkt behoben worden sind.
Ich rate deswegen eher dazu, erst dann zuzuschlagen, wenn ihr euch sicher seid, dass Outriders jetzt euren gewünschten Zustand erreicht hat. Da es kein Service-Game ist, erhaltet ihr immer das, was ihr gerade seht – lediglich mit möglichen Bugfixes in Zukunft und vermutlich DLCs, sobald es welche gibt.
Benedict Grothaus Freier Autor bei Mein-MMO
Die Demo läuft auf unbegrenzte Zeit und ist selbst nach dem Release von Outriders noch spielbar. Ihr habt also jederzeit die Möglichkeit, euch vom aktuellen Stand des Spiels zu überzeugen und selbst zu entscheiden, ob ihr ihm eine Chance geben wollt.
Wenn ihr euch noch unsicher seid und euch die Demo bisher nicht überzeugt hat, raten wir dazu, mit dem Kauf zu warten. Nach Release werden viele Tests und Reviews zu Outriders erscheinen, mit denen ihr euch ein besseres Bild machen könnt. Auch hier auf MeinMMO werden wir euch weiter mit Inhalten und Infos zum Spiel versorgen. Den ersten Eindruck zur Demo von Outriders von MeinMMO-Autor Benedict Grothaus findet ihr hier: Alle meckern über Outriders, aber ich habe meinen Spaß damit
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