Genervt von den vielen Cutscenes in Outriders? Darum sind sie im Spiel

Im Loot-Shooter Outriders erwarten euch an vielen Stellen Cutscenes. Da wird das Spiel plötzlich für ein Video unterbrochen. Für viel Spieler ergibt das Mancherorts keinen Sinn. Die Entwickler erklären, warum es sie gibt.

Das ist das Problem: Wer zwischen den verschiedenen Gebieten in Outriders wechselt, startet damit kleine Videos, die das Gameplay unterbrechen. Diese Cutscenes werden an vielen Orten getriggert. Beim Öffnen einer Tür, beim Hochklettern an einem Vorsprung, beim Sprung über eine Klippe. Immer läuft ein Video-Prozess ab. Der Bildschirm wird schwarz, das kurze Video startet, dann gibt es einen Übergang zurück ins Spiel.

Spieler fragen sich, warum es sie überhaupt gibt. Manche empfinden sie als überflüssig oder störend. Jetzt gibt es eine offizielle Erklärung von People Can Fly, den Entwicklern des Spiels.

Die Cutscenes sind wichtig fürs Koop-Game

So sieht das aus: Wer sich unter den Cutscenes nichts vorstellen kann, kann sie in dem folgenden Video sehen. Wesley Yin-Poole von Eurogamer veröffentlichte einen 22-Sekunden-Clip auf Twitter und sagt: “Ich bin mir nicht sicher, ob ich eine Cutscene für diesen Sprung brauchte, Outriders”.

Im Video sieht man den Spieler, wie er sich einer kaputten Brücke nähert. Statt direkt drüberzuspringen, wird das Gameplay von einer Cutscene unterbrochen. Die zeigt dann, wie der Spieler springt. Dann sieht man noch ein paar Sekunden einen schwarzen Bildschirm und erst dann geht’s wieder zurück ins Spiel.

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Solche kurzen Videos werden in Spielen oft genutzt, um Ladebildschirme zu schmücken. Und zum Teil ist das auch bei Outriders so.

Das sagen die Entwickler: Creative Director Bartek Kmita sprach mit Eurogamer über die Cutscenes. Er erklärt, dass man dieses System nutzt, um im Koop Spieler zusammenzuführen, wenn sie einen neuen Abschnitt betreten.

Ursprünglich nutzte Outriders ein System, das aus einem Fade-in und Fade-Out bestand. Doch die Tester des Spiels beschwerten sich darüber. Sie verstanden nicht, was passiert oder wohin sie gingen, wenn einer ihrer Mitspieler das Laden eines neuen Gebiets triggerte. Dadurch, dass ein kurzes Video gezeigt wird, will man sichergehen, dass jeder im Spiel versteht, wohin man als Gruppe geht.

“Ein gutes Beispiel ist das Öffnen der Tür”, sagt Kmita. “Das war nur, weil die Leute in Playtests sagten: ‘Oh, wo bin ich? Warum wurde ich teleportiert?’ Also mussten wir diese Zwischensequenzen haben.”

Doch auch im Solo-Spiel werden die Zwischensequenzen abgespielt. Selbst, wenn da keine Teilnehmer der Gruppe verwirrt werden können. Kmita erklärt, dass das mit dem Laden der Level zu tun hat.

“Das Streaming (das Laden, das im Hintergrund in unseren Leveln passiert) ist wirklich intensiv. Wir brauchten einfach diese Lösung, um alles zu streamen, um die nächsten Areale vorzubereiten.”

Die Entwickler von People Can Fly erklären, dass diese Zwischensequenzen abnehmen, je weiter man im Spiel voranschreitet. In Rift Town, das mit Quests, neuen Arealen und Zwischensequenzen gefüllt ist, sei das Problem deutlich zu spüren. Im späteren Spiel trete das seltener auf, doch sei immer noch vorhanden.

“Ich habe das Gefühl, dass wir bei Outriders vom Design her ziemlich viele interessante Lösungen haben. Diese ist nicht unbedingt so gut, wie wir erwartet haben! Ich glaube, es gibt ein paar, die wirklich gut funktionieren und auf die ich wirklich stolz bin.”

Wie findet ihr das mit den Zwischensequenzen in Outriders? Seid ihr davon genervt und wünscht euch eine andere Lösung, oder findet ihr es nach dieser Erklärung der Entwickler okay? Schreibt uns doch eure Erfahrungen und Meinungen davon hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern aus.

Outriders könnt ihr gerade nur in der Demo spielen. Der volle Release erfolgt am 1. April 2021.

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exelworks

Auf der PS5 ist mir das nicht so doll aufgefallen da man einfach alles auf überspringen kann aber im Co-OP mit meinem Kumpel (der eine PS4 hat) hat man erstmal die Ladezeiten gemerkt.
Von daher finde ich es jetzt nicht so schlimm. Da fand ich es z.B. deutlich nerviger wenn man bei Destiny an bestimmten Punkten einfach stehen bzw. hängen geblieben ist und warten musste bis alles geladen ist.

btw. falls jemand neu im Spiel ist und noch ein paar Legendäre Waffen farmen möchte…ich habe ein kleines Video gemacht mit einer Route die ich gerne laufe:

https://www.youtube.com/watch?v=wmM6hAlZSEg

Im Grunde sind beide Varianten bekannt aber man kann sie gut kombinieren.

Patrick

Definitiv gerade die Sequenz mit der Brücke ist absolut störend da hätten sie sich meiner Meinung nach was anderes überlegen sollen, insbesondere wenn man vlt sogar alleine spielt.

Aber kein Grund für mich deshalb das ansonsten gute Spiel zu verteufeln…..

Steelfish

Man hätte natürlich auch machen können, das die gruppe gesammelt zum nächsten Abschnitt aufbrechen muss. So hechelt man im Zweifel halt immer dem nach der nach vorne prescht und loot bleibt unter Umständen zurück…

Nicht gerade das beste System. Hat mich bei 1,5 h antesten auch schon gestört irgendwie

Max

Welcher loot? Alles was dropped wird beim Wechsel des Areals automatisch eingesammelt. Maximal ungeöffnete Kisten und oder nicht gedroppter loot bleibt liegen

Hugo

Stimmt schon dass die leicht nervig sind, aber ich empfand die Ladezeiten als ziemlich schnell, von daher halb so wild. Damals bei Anthem wurde man immer wieder teleportiert und es dauert, jedenfalls gefühlt, länger. Also lieber so.

Tronic48

Ich gebe zu das es manches mal nervt, kann aber damit Leben.

Auch wenn es niemanden Interessiert, ich habe es heute vorbestellt, ich finde das Game klasse, das ballern, die Fertigkeiten, die Missionen, und ich weis da kommt noch eine ganze menge mehr, z.B. Eislandschaft, Wüste, Einöde usw., ich will wissen wie es weiter geht.

Und da es Anthem so gut wie nicht mehr gibt freue ich mich um so mehr das ein Game kommt das fast so ähnlich ist wie Anthem, vom Fliegen mal abgesehen.

Sveasy

Puh ja, Anthem war da grad am Anfang ja extrem bitchy was das nachteleportieren anging. Der Radius den man sich als Gruppe aufteilen konnte war dermassen eng bemessen, da hat es einen teils alle paar Sekunden nachgeladen.

Tomas Stefani

Ist ja ganz klaro.
Wohin soll man ja auch in Schlauch leveln Teleportiert werden.

Max Mustermann

Das Spielprinzip von Outriders ist bei dir nicht angekommen, wie mir scheint. Wenn Outriders eins nicht braucht, ist das eine Open World. Das Game braucht schnelle Schlauch Level, da man die Missionen schnell abläuft, Gegner killt und Loot abgreift und das immer und immer wieder, bis man keinen Bock mehr hat.

Patrick

Mal abhängig dass das auch keine klassischen Schlauchlevel sind.

Du weißt vermutlich gar nicht mehr was Schlauchlevel sind. Aber das ist ja was gutes dass diese zunehmend immer mehr in Vergessenheit geraten sind.

Das Maplayout ist immernoch quadratisch und man hat mehrere Richtungen in die man gehen kann, was in einem Schlauch nicht ginge….

Das Design ist Linear, definitiv aber das ist eine Entscheidung die ich sogar echt begrüße ich hab so langsam echt die Schnauze voll von all den Open World spielen in denen man 70% der Zeit mit von A nach B rennen und mehreren hundert Fragezeichen abgrasen verbringt….

Insbesondere wenn wie max es treffend erklärt jede Sekunde in der nicht gekämpft, gelevelt und gekostet wird eine wasted Sekunde ist….

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Patrick
Tomas Stefani

Das war ja überhaupt nicht böse gemeint ist ja kein open world bei den Missionen also gibt es nur ein eingang und einen ausgang.
Aber hey für die nicht so schlauen ist das dann doch die beste Lösung.
Sonst heißt es dann wieder…..Uiiiiiii ist das spannend wo werde ich jetz wohl hingeportet??? Und das nach x-ten mal in der gleichen mission _0_/.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Tomas Stefani
Cameltoetem

Nervt mich auch aber ich muss zugeben das sie immersiv sind und für Stimmung sorgen. Mensch ich bin mir bei dem Spiel unsicher. Einerseits macht mir das geballer echt Spaß. Aber auf der anderen Seite finde ich die Schlauch Level irgendwie langweilig und mich stört 3rd person ungemein. Ich kann damit einfach nicht gut aimen.. es fühlt sich alles wackelig an. War bei Division schon so.

Patrick

Bis auf die Sequenz zum Brücken erklimmen also die 2 Sekunden reisen einen halt echt aus dem Spiel im Vergleich dazu wenn man einfach per Animation drüber springen würde….

Da hätten sie den Ladepunkt anders gerne wieder vor eine Tür setzen können an den dann jeder gepostet wird aber nicht für diese Sprungsequenz.....
Osiris80

Ich finde die cutscenes in so einem Spiel nicht schlimm, was ich schlimm finde ist das sie Teils in vielen Spielen sowie auch in diesem (ja ich weiß im release kein limit mehr) mit 30fps limitiert sind was bei mir echt die Augen und den Kopf kaputt macht.

Patrick

30 fps ist zwar definitiv nicht mein bevorzugtes Videosequenz Limit. Aber generell eigentlich OK.

Problem ist nur dass mit dem Kamerasharing die ganze Sequenz in 30 FPS zu einer Ruckelorgie wird…. hoffe ohne Lock wird das besser….

Christian011969

Nachdem ich Outriders jetzt auch im Coop ausprobiert habe kann ich das Thema nachvollziehen. In Destiny und Anthem hat man machen können was man wollte und wurde dann irgendwann zum Boss katapultiert, hier geht man halt den pragmatischen Weg, das sich alle zuerst an einem markierten Punkt treffen müssen, bzw nach 15 o. 30 Sek wird man mitgerissen.
In D2 und A war man ja auch häufig mit Handys unterwegs.
Ich kann mit der Lösung Leben.

Christian011969

Randies, nicht Handkes.
Und die Szenen kommen ja immer bei “Kreuzungen”, wollten halt sicher gehen, dass alle Spieler den gleichen Weg nehmen

Axl

Okay, wieder mal die Dummheit der Spieler mit schuld. Naja.
Aber das damit Ladezeiten überbrückt werden, uff.
Willkommen im Jahr 2021, wo wir immer noch Techniken wie zu Zeiten von Resi 1 verwenden müssen.
Allein dieser Sprung über die Brücke.
Würde so vermutlich nicht mal eine Sekunde dauern,
dauert auf der Xbox One X aber, dank Blackscreens und Video, gute 10 -15 Sekunden.
Finde es mega nervig und kann die Erklärung nicht ganz nachvollziehen.
Vor allem vor den Hintergrund, dass wir nicht in ‘ner riesigen Open World sind, sondern in schlauchigen Abschnitten, die zu kleineren Arenen führen.
Bin gespannt, wie es im Fullgame zu spüren sein wird.

Kartoffel Salat

Dacht ich mir schon. Ich kenne das Gefühl von The Division oder Destiny 2. Konnte die Demo aber nicht länger als 3 Stunden spielen,der Blur und die Schwammigkeit vom Gamepad ist widerlich.

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