Ab sofort ist ein weiteres Team of the Season in FIFA 21 zu finden. Die portugiesische Liga NOS stellt die nächsten TOTS-Karten. Doch wer ist dabei?
Wann kommt das Liga NOS TOTS? Das neue Team ist ab sofort, also den 17. Mai um 19:00 Uhr, verfügbar. Jeden Montag wird eine “kleine” Liga zum aktuellen TOTS-Event hinzugefügt. Diese Woche ist das die portugiesische Liga NOS, die auf das Süper-Lig-Team der letzten Woche folgt.
Das ist das Team: Die neue Liga NOS TOTS bietet Karten mit hohen Gesamtratings. Besonders spannend sind dabei die neuen TOTS-Karten von Pedro Goncalves (92), Otavio (92) und Rafa (91). Doch auch Seferovic (89) und Grimaldo (90) erhalten neue TOTS-Karten mit ordentlichen Werten.
Alle Karten des Liga NOS TOTS:
MS: Pedro Goncalves (92)
LM: Otavio (92)
RM: Rafa (91)
LV: Grimaldo (90)
IV: Coates (89)
ST: Seferovic (89)
ZM: Sergio Oliveira (89)
IV: Otamendi (88)
ZDM: Palhinha (87)
TW: Adan (86)
RAV: Pedro Porro (85)
So kommt ihr an die neuen TOTS-Karten
Diese Möglichkeiten habt ihr: Um an TOTS-Karten zu gelangen, gibt es mehrere Möglichkeiten:
Ihr könnt in der Weekend League mindestens 11 Siege erlangen, um an TOTS-Player-Picks zu kommen. Wenn ihr mehr Siege holt, gibt es zusätzliche Player Picks.
Ihr könnt TOTS-Karten auf dem Transfermarkt kaufen. Die Preise können allerdings recht hoch ausfallen.
Ihr könnt eine TOTS-SBC (Squad Building Challenge) abschließen und auf eine gute Ausbeute hoffen.
Falls ihr noch Verstärkung für euer Team sucht, dann haben wir hier richtige starke Spieler für euch, die unter 100.000 Münzen kosten:
Roccat hat mit der Kone Pro und der Kone Pro Air zwei Gaming-Mäuse vorgestellt. Beide Mäuse richten sich an Spieler, die leichte Mäuse wünschen. MeinMMO hat die Mäuse getestet und verrät euch, für wen sie geeignet sind.
Das Wichtigste im Überblick:
Die Roccat Kone Pro und Pro Air sind zwei extrem leichte Mäuse. Die Kone Pro wiegt 66 Gramm und die Kone Pro Air 75 Gramm.
Die Kone Pro setzt auf ein USB-Kabel, die Kone Pro Air wird mit einem Dongle über Funk oder Bluetooth verbunden.
Für die kabelgebundene Kone Pro müsst ihr 79,99 Euro zahlen, für die Kone Pro Air verlangt Roccat 129,99 Euro.
Die Kone Pro ist eine rundum gelungene Alternative zur Roccat Kone Pure Ultra. Das liegt vor allem an vielen kleinen Detailverbesserungen.
Die Kone Pro Air ist eine Kaufempfehlung für Gamer, die nach einer ergonomischen, kabellosen Maus als Alternative zur Razer Deathadder V2 Pro suchen.
Um welche Maus geht es? Roccat hatte Mitte April die Kone Pro und die Kone Pro Air vorgestellt. Diese neuen Mäuse wollen ihre Käufer vor allem durch ihr geringes Gewicht überzeugen.
Das ist vor allem für Gamer interessant, die ihre Maus viel bewegen und sich deswegen durch ein hohes Gewicht gestört fühlen. Vor allem Shooter-Spieler bevorzugen leichte Mäuse.
In unserem Test wollen wir uns anschauen, wie sich die neue Kone Pro in der Praxis schlägt. MeinMMO hatte bereits die Roccat Burst Pro getestet. Auch hier handelt es sich um eine besonders leichte Gaming-Maus.
Roccat Kone Pro Review: Wie haben wir getestet?
Wie lange wurde die Maus getestet? Wir durften die Maus ausgiebig testen und haben sie uns genauer angesehen:
Die Gaming-Maus war rund 14 Tage im Einsatz.
Wir haben mit der Maus hauptsächlich Shooter wie Overwatch oder Apex Legends gezockt. Hier war die Maus drei oder vier Stunden am Stück im Dauereinsatz und hat uns bei den Kämpfen begleitet.
Im direkten Vergleich haben wir Roccats Kone Pure Ultra und auch Razers Viper in der Hand gehabt.
Features und technische Details:
Sensor
ROCCAT Owl-Eye optischer Sensor, basiert auf Pixart 3370
Auflösung
Bis zu 19.000 DPI
Switches
Optical Titan-Switches, 100 Millionen Klicks
Tasten
5
Design
Schwarze oder Weiße Maus, mit einstellbarer RGB-Beleuchtung (16,8 Millionen Farben), AIMO-Beleuchtung
Gleitfüße
2 PTFE-Gleitfüße (austauschbar)
Kabel
1,8 m PhantomFlex-Kabel
Abmessungen
125,6 mm x 72 mm x 40 mm
Gewicht
66 Gramm / 75 Gramm (Wireless)
Preis
79,99 Euro / 129,99 Euro (UVP)
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Roccat Kone Pro im Detail
Was ist an der Maus besonders? Viele besonders leichte Gaming-Mäuse setzen auf ein Löcher- oder Wabensystem. Zwei bekannte Vertreter sind hier die Xtrfy M4 RGB oder Glorious Model O-.
Roccat verzichtet bei seinen “Kone Pro”-Modellen auf die Löcher. Das Wabenmuster ist bei den Maustasten angedeutet, richtige “Löcher” findet ihr bei der Maus jedoch nicht.
Gewicht: Mit ihren 66 Gramm gehört die Roccat Kone Pro zu den leichtesten Vertretern unter den Gaming-Mäusen. Razers Viper wiegt mit 69 Gramm kaum mehr, während die Glorious Model O- mit 58 Gramm noch etwas leichter ist.
Roccat Kone Pro: Gewicht im Vergleich:
Glorious Model O-
58 Gramm
Roccat Kone Pro
66 Gramm
Roccat Burst Pro
68 Gramm
Razer Viper
69 Gramm
Endgame Gear XM
70 Gramm
Logitech G Pro Wireless
81 Gramm
Gleitfüße: Roccat setzt bei der Kone Pro auf zwei große PTFE-Gleitfüße auf der Rückseite der Maus.
Im Lieferumfang liegen außerdem noch ein Satz Gleitfüße zum Tausch dabei. Das ist sehr löblich und praktisch, wenn die bisherigen Füße abgenutzt sind.
Welchen Sensor verwendet die Maus? Roccat setzt in seinen Pro-Modellen auf eine angepasste Version des optischen Pixart MMW-3370. Roccat nennt den angepassten Sensor “Owl-Eye.”
Die DPI lässt sich von 50 bis 19.000 in 50er Schritten anpassen. Die Werte werden im internen Speicher der Maus gesichert. Nutzt ihr die Maus an mehreren Computern gleichzeitig, dann habt ihr eure persönlichen Einstellungen immer mit dabei.
Kone Pro Air (links) und Kone Pro (rechts). Bei Ergonomie, RGB und Aufbau unterscheiden sich die Mäuse nicht voneinander.
Roccat Kone Pro: Grifftyp
Mit ihrer Größe und ihrem Gewicht richtet sich die Maus vorwiegend an Claw-Grip und Fingertip-Spieler. Der ergonomische Aufbau ist aber auch für Palmgrip-Nutzer geeignet, die die Maus gern in die ganze Hand nehmen wollen.
Das ist unser Eindruck: Dank des ergonomischen Designs für Rechtshänder, liegt die Maus angenehm in der Hand. Das gilt sowohl für den Palm-Grip als auch für den Claw-Grip.
Im “Klauengriff” spielt es sich fast am angenehmsten, da wir so den Druckpunkt der Tasten am besten spüren. Noch besser als im Palm-Griff.
Claw-Grip: Fingerspitzen, Daumen und ein Teil des Handballens liegen an der Maus. Auf diese Weise lässt sich die Maus fast am angenehmsten steuern, da alle Tasten gut erreichbar sind.
Fingertip-Grip: Nur Daumen und Fingerspitzen liegen auf der Maus. Der Rest der Hand ist frei. Die vordere Daumentaste der Kone Pro ist für kleine Hände jedoch schwer zu erreichen.
Palm-Grip: Die Hand umschließt die Maus komplett. Dank der ergonomischen Form der Maus und dem geringen Gewicht angenehm für den Arm.
Beim Fingertip-Grip muss man jedoch je nach Handgröße mit Einschränkungen zurecht kommen. Mit kleineren Händen ist die vordere Daumentaste im Fingertip-Griff kaum bequem zu erreichen. Hierfür ist die Kone Pro fast etwas zu groß. Hier hatten wir etwa mit der Kone Pure Ultra weniger Probleme.
Roccat Kone Pro Software “Roccat Swarm”
Das gefällt uns an der Software: Roccat setzt bei seiner Burst Pro auf die “Roccat Swarm Software.” Sobald ihr die Maus an den PC anschließt, wird die Maus sofort vom PC erkannt. Die Software lädt das passende Update für die Maus herunter und dann ist die Software direkt einsatzfähig.
Die Software selbst präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Über einen Reiter in der oberen Hälfte werden alle Rocat-Geräte gesteuert und hier könnt ihr direkt die Maus anwählen. Hier kann man dann alle Einstellungen vornehmen. Wir können die Helligkeit einstellen oder das Leuchtsystem (AIMO) konfigurieren oder die Tasten belegen.
Die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Kauderwelsch aus Deutsch und Englisch. Während die meisten Texte mittlerweile auf Deutsch sind, präsentieren sich vor allem Buttons in den Menüs auf Englisch.
Das ist nicht gelungen: Die Swarm-Software besteht an einigen Stellen aus einem deutsch-englischen Kauderwelsch. Außerdem bekommt ihr eine ganze Menge an Funktionen, die beim ersten Blick überfordern und die ihr vermutlich nicht benötigen werdet.
Die Roccat Kone Pro in der Praxis
In diesem Bereich stellen wir euch vor, wie die Maus sich im Praxistest schlägt. Dabei gehen wir auf das Gewicht und die Schnelligkeit ein, aber auch, welcher Sensor in der Maus arbeitet und welche Möglichkeiten sich mit der Maus in der Praxis bieten.
Im Test vergleichen wir die Kone Pro dabei direkt mit dem Vorgänger, der Kone Pure Ultra.
Kone Pro und Pure Ultra wirken ähnlich, es gibt aber einige Unterschiede.
Roccat Kone Pro vs Roccat Kone Pure Ultra
Verarbeitung: Beide Gaming-Mäuse setzen auf einen robusten Plastik-Korpus und auf zwei große Gleitfüße auf der Unterseite. Die Füße und das Mausrad der Kone Pro machen insgesamt noch einen robusteren Eindruck. Das Kabel der Kone Pro wirkt deutlich wertiger als das dünne Kabel der Kone Pure Ultra.
Während Roccat in der Pure Ultra Omron-Switches mit einer Haltbarkeit von 50 Millionen verbaut sind, setzt der Hersteller bei der Kone Pro auf eigene optische Titan Switches. Laut Hersteller-Angaben sollen diese Switches sogar mindestens 100 Millionen Klicks schaffen.
Ergonomie: Die Roccat Kone Pure Ultra liegt insgesamt besser in der Hand als die Kone Pro. Das liegt vor allem an der stärkeren Mulde für den Daumen auf der linken Seite und der leicht ovalen Form.
Die Kone Pure Ultra bietet außerdem im Gegensatz zur Kone Pro noch zusätzlich zwei DPI-Tasten auf der Oberseite. Diese fehlen bei der Kone Pro ersatzlos. Ein Workaround ist, eine Daumentaste der Kone Pro als DPI-Taste zu programmieren.
Haptik: Hier liegen beide Mäuse gleichauf. Sowohl die Kone Pro als auch die Pure Ultra verzichten auf eine Gummierung und setzen auf ein angenehmes Plastikgehäuse unter der Hand.
Die Handfläche liegt auf beiden Mäusen angenehm auf. Bei beiden Mäusen sind die beiden Daumentasten und auch das Mausrad bequem zu erreichen.
Im Palm-Grip und Claw-Grip sind die Mäuse problemlos zu halten. Kleine Hände dürften jedoch Probleme haben, die Maus im Fingertip-Grip zu führen, denn die Maus fällt sehr groß aus.
Gleitfähigkeit: Sowohl die Kone Pure Ultra als auch die Kone Pro (Air) setzen auf zwei große Gleitfüße auf der Rückseite der Maus. Diese Füße gewährleisten einen guten Grip auf unserem Mauspad und auch auf anderen glatten Oberflächen.
Maustasten und Mausrad: Das Mausrad der Kone Pro ist stärker geriffelt und wirkt dadurch griffiger als das der Pure Ultra. Das Mausrad wirkt bei der Kone Pro auch wertiger und präziser. Es handelt sich dabei weiterhin um ein Zwei-Wege-Mausrad (Vor und Zurück). Bei den Tasten setzt Roccat mit den Titan-Switches auf eine eigene Entwicklung:
Während die Tasten der Pure Ultra eher hoch klingen, wirken die Klicks der Kone Pro eher dumpf und dadurch leiser. Auf diese Weise sind die Tasten auch deutlich leiser als bei der Burst Pro, wo die Titan-Switches ebenfalls zum Einsatz kommen.
Die Tasten der Kone Pro sind noch präziser als die bereits guten Tasten der Pure Ultra. Beim Enotus-Maustest liegt die Kone Pro mit 0,6 Prozent bei gleicher DPI und gleicher Geschwindigkeit knapp vor der Pure Ultra.
Einen Debounce-Delay gibt es bei den Tasten dank der optischen Technik gar nicht. Debounce-Delay bedeutet, wie lange die Maus braucht, um den nächsten Klick zu registrieren. Das heißt, dass jeder Klick sofort erkannt wird.
Kone Pure UltraKone Pro
Makrofunktionen: Die “Kone Pro”-Modelle bieten keine DPI-Tasten auf der Oberseite im Bereich des Zeigefingers wie etwa die Kone Pro Ultra. Stattdessen befindet sich eine Umschalttaste für die Profile auf der Rückseite.
Die Kone Pro kann dafür ebenfalls Easy-Shift. Mit Easy-Shift lassen sich alle Tasten der Maus doppelt belegen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise eine der beiden Daumentasten in eine DPI-Taste umfunktionieren. Das Erstellen von Makros für die Tasten ist simpel und geht leicht von der Hand.
Kone Pro oder Kone Pure Ultra – welche Maus ist besser?
Vergleicht man die beiden Mäuse in der Theorie und in der Praxisanwendung, dann liegt die Kone Pro entweder leicht oder deutlich vor der Kone Pure Ultra. Bei der Verarbeitung ist die Kone Pro einen deutlichen Schritt nach vorn gegangen, während wir bei der Präzision kaum Unterschiede bemerken. Die Klicks bei der Kone Pro sind ungewöhnlich, wirken auf uns aber nicht weniger präzise.
Bei der Ergonomie gefällt uns die Pure Ultra jedoch besser als die Kone Pro. Die Pure Ultra fällt nicht nur etwas kleiner aus, sondern auch die Daumenablage gefällt uns besser, weil sich unser Daumen hier einfach wohler fühlt. Die DPI-Tasten sind ebenfalls ein Punkt für die Pure Ultra.
Insgesamt ist die Kone Pro in unseren Händen eine deutliche Verbesserung der Kone Pure Ultra.
Roccat Kone Pro
Roccat Kone Pure Ultra
Gewicht
66 Gramm
68 Gramm
Tasten
5 Tasten, Optical Titan-Switches, 100 Mio. Klicks
7 Tasten, Omron D2FC-F-K, 50 Mio. Klicks
Sensor
Roccat Owl-Eye-Sensor (PixArt PMW-3370), bis 19.000 DPI
PixArt PMW-3381, bis 16.000 DPI
UVP Preis
79,99 / 129,99 Euro
69,99 Euro
RGB
1 adressierbare Zone
1 adressierbare Zone
Fazit – Ein starke Alternative für die Kone Pure Ultra
Für wen ist die Maus geeignet? Die Roccat Kone Pro richtet sich an alle Gamer, die nach einer sehr leichten Maus mit wenigen Tasten für Rechtshänder suchen.
Für 80 Euro bekommt ihr von Roccat eine richtig gute Maus, die aber auch etwas teurer ist als die Konkurrenz, die ähnliche Funktionen bietet. Denn Razers Deathadder V2 bekommt ihr bereits für rund 55 Euro. Diese bietet euch ebenfalls einen ergonomischen Aufbau, bietet ähnliche viele Tasten und hat einen ähnlich guten Sensor. Mit 82 Gramm ist die Deathadder V2 jedoch auch deutlich schwerer als die Roccat Kone Pro.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Die Kone Pro und die Kone Pro Wireless unterscheiden sich kaum voneinander. Könnt ihr auf Wireless verzichten, dann ist die Kone Pro mit ihrem geringeren Gewicht (66 Gramm vs 75 Gramm) die bessere Wahl.
Doch die Maus ist nicht für jeden geeignet: Zockt ihr vorzugsweise MMOs oder braucht einfach viele Tasten, dann ist die Kone Pro wenig für euch geeignet.
Die Konkurrenz der Kone Pro (Air), von links: Roccat Burst Pro, Razer Viper, Roccat Kone Pro und Roccat Kone Pure Ultra.
Darum solltet ihr euch die Kone Pro Air ansehen: Für 130 Euro ist uns die Roccat Kone Pro Air eine Kaufempfehlung wert. Die Konkurrenz setzt im Leichtgewicht-Bereich vorzugsweise auf beidhändige Mäuse wie etwa die Razer Viper Ultimate oder die Logitech G Pro X Superlight. Eine kabellose, ergonomische Alternative wäre die Deathadder V2 Pro. Die Deathadder wiegt mit 88 Gramm aber deutlich mehr als die Kone Pro Air und nutzt Micro-USB, wo Roccat auf USB-C setzt.
Wollt ihr eine ergonomische, kabellose und leichte Gaming-Maus, geht kaum ein Weg an Roccats neuer Kone Pro Air vorbei.
Ups, dieses Affiliate-Widget ist leider nicht mehr verfügbar.
Besitzt ihr bereits von Roccat die Kone Pure Ultra oder die Burst Pro, dann lohnt sich der Neukauf nicht, außer ihr wollt entweder unbedingt den besseren Sensor oder die Wireless-Funktion der Air-Version haben.
Welche Alternativen gibt es?
Die Roccat Burst Pro bietet einen etwas schwächerer Sensor und wiegt zwei Gramm mehr. Beide haben eine ähnliche Verarbeitung, die Burst Pro ist aber nur kabelgebunden. Die Burst Pro hat außerdem keine ergonomische Passform wie die Kone Pro.
Razer Viper: Die Maus von Razer hat einen hochpräzisen Sensor und ist etwas schwerer. Die Verarbeitung der normalen Viper wirkt nicht so wertig wie bei Roccat. Die Razer Viper Ultimate ist die Wireless-Version der Viper, ist deutlich teurer als die Pro Air, wirkt aber besser verarbeitet und bietet eine Docking-Station.
Logitech G Pro Wireless/ Logitech G PRO X SUPERLIGHT: Logitechs Gaming-Maus bietet eine hochwertige Verarbeitung und ihr könnt die Seiten austauschen. Die Maus ist außerdem symmetrisch und sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet.
Weitere Gaming-Mäuse auf MeinMMO: Ihr sucht nach einer passenden Gaming-Maus für euch? Dann schaut einmal in unsere Bestenliste rund um Gaming-Mäuse. In unserer MeinMMO-Liste stellen wir euch die besten Gaming-Mäuse vor, die ihr aktuell kaufen könnt.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Twitch-Streamer Cody „Clix“ Conrod ist zwar erst 16, aber schon einer der größten Streamer zu Fortnite. Doch Epic Games will ihn jetzt erziehen: Sie haben ihm dem Creator-Code weggenommen und auch seine Maps. Nun verspricht der 16-Jährige, doch noch brav zu sein.
Das ist Clix: Der erst 16-jährige US-Amerikaner Clix träumt schon lange von einer Karriere in Fortnite. Bereits mit 14 Jahren verdiente er genug Geld mit dem Shooter, um sich einen prachtvollen 6000-$-PC zu kaufen.
Clix hat immerhin schon 276.768 $ mit dem E-Sport zu Fortnite verdient: Platz 18 bei der Fortnite-WM 2019 brachte ihm allein 125.000 US-Dollar ein.
Heutzutage ist Clix einer der größten Twitch-Streamer zu Fortnite. Wenn er auf Twitch Fortnite zeigt, schauen ihm um die 28.000 Leute zu.
Das hat er angestellt: Aber Clix hat sich in den letzten Jahren auch einiges zu Schulden kommen lassen, was man bei Epic Games offenbar kritisch sieht. Immerhin repräsentiert Clix ein Stück weit auch Fortnite und wofür das Spiel stehen soll:
Epic Games trifft Twitch-Streamer bei Ruhm und Geld
So erzieht Epic Games ihn nun: Bei Fortnite-Entwickler Epic Games scheint man jetzt eine pädagogische Ader entdeckt zu haben:
Zuerst gab es von Epic Games eine klare Verwarnung an Clix, die Sache mit den Geldwetten zu unterlassen
Nach dem Vorfall mit der Toilette sperrte Epic dem Jungstar seinen Creator-Code und damit Zugang zu barem Geld, denn wenn Fans von Clix im Cash-Shop von Fortnite einkaufen gehen, wandern 5 % in die Taschen des Streamers
Am 15. Mai wurden Clix sogar die ihm gewidmeten Creator-Karten in Fortnite gesperrt. Dem Map-Ersteller Pandvil wurde gesagt, der müsse den Namen „Clix“ von seinen Karten entfernen, sonst würde man die nicht mehr in Fortnite featuren. Man wollte den Namen “Clix” offenbar nicht mehr im Spiel sehen
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Clix sagt: Epic Games hätte dem Map-Ersteller gesagt, er solle den Namen “Clix” von seinen karten streichen.
Clix will jetzt brav und erwachsen sein
So reagiert Clix nun: Die erzieherischen Maßnahmen scheinen bei Clix Wirkung zu zeigen.
Er schreibt jetzt: Er liebe es zwar, rumzuspinnen und er selbst zu sein, mit seiner riesigen Community. Aber das gehe jetzt nicht mehr.
Er müsse jetzt „erwachsen werden“ auf und sich auf Twitch und allen anderen Plattformen so verhalten. Er habe eine „wichtige Lektion“ gelernt.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Er will zwar weiter er selbst bleiben, aber mit dem dummen Mist aufhören, der Grenzen überschreitet.
Vielleicht hätte Epic Games diese Behandlung auch mal bei anderen Twitch-Streamern eversuchen sollen, da wäre uns möglicherweise das eine oder andere erspart geblieben:
Der Loot-Shooter Outriders verärgert seine Spieler mit zu wenig legendärem Loot. Da die Chance auf die begehrten Legendarys so gering ist, dass man selbst auf höhen Schwierigkeitsgraden zu wenig Zeug bekommt, haben sich einige Spieler nun Cheats zugewandt, um die Drop-Rate zu steigern.
Was ist gerade in Outriders los? Loot ist das A und O eines Loot-Shooters und ausgerechnet der Shooter-Hit Outriders bietet hier seinen Spielern zu wenig Beute, finden sie. Es geht speziell um die begehrten Items der Seltenheitsstufe „legendär“. Die gab es zuletzt sogar ungefragt für Spieler, die nie Legendarys hatten, aber im Allgemeinen sind diese Items äußerst selten.
Spieler versuchen verzweifelt, diese Gegenstände in „Expeditions“, den Endgame-Inhalten von Outriders, zu erbeuten. Doch nur auf den allerhöchsten „Challenge Tiers“ (Schwierigkeitsgrade) 14 und 15 findet man einigermaßen häufig ein solches Item. Und auch dort kann es sein, dass man öfter leer ausgeht und nur relativ nutzlosen Loot für seine Mühen bekommt.
Spieler wollen doch nur Loot und wenden sich notgedrungen an Cheats
Was hat diese Loot-Knappheit für Folgen? Loot-Shooter motivieren ihre Spieler mit der Aussicht auf fette Beute dazu, immer wieder dieselben Missionen und Gebiete zu durchforsten. Doch wenn man nur selten wirklich gute Sachen bekommt, wird diese Motivation schnell zum Frustmoment. Vor allem, wenn man bestimmte Items braucht, um Sets zu vervollständigen.
In Outriders wurde schon seit langem nichts an der Loot-Drop-Rate für Legendarys geändert. Außerdem haben die Entwickler bei der Community den Ruf, nicht gerade die beste Kommunikation mit der Spielerbasis zu hegen. Daher nehmen manche Spieler die Sache notgedrungen selbst in die Hand.
Was tun die Spieler gegen die Dürre an Beute? Auf reddit und Co tauchen vermehrt Beiträge auf, die sogenannte „Trainer“ anbieten. Das sind Cheat-Programme, welche die Chance auf guten Loot erhöhen. Im Vergleich zu derben Cheats, die eure Gegner sofort umhauen oder euch jeden beliebigen Loot-Gegenstand frei Haus liefern, sind diese Trainer noch vergleichsweise harmlos.
Sie erhöhen lediglich die Drop-Chance auf legendäre Items in Expeditionen. Ihr bekommt dann ein legendäres Item für jeden Elite-Gegner in einer Expedition. Dennoch ist die Nutzung solcher Trainer ein Cheat und auch wenn Outriders keinen kompetitiven PvP-Modus hat, in dem solche Cheats ein Vorteil wären, ist Cheaten trotzdem nicht empfehlenswert. Die Chance auf einen Bann und den Verlust aller Fortschritte ist am Ende doch zu groß.
Zu wenig legendäre Beute ist übrigens für Outriders-Veteranen noch das geringere Übel. Denn ein besonders garstiger Bug ließ das komplette Inventar verschwinden und sorgte so für extrem viel Frust. Was es mit dem Bug auf sich hatte und wie die Sache letztendlich ausgibt, erfahrt ihr hier in einer weiteren News zum Coop-Shooter-Hit Outriders auf MeinMMO.
In Fortnite: Battle Royale ist Season 6 gestartet, doch einige der exotischen Waffen sind verschwunden. Trotzdem gibt es in dieser Season noch 6 davon zu finden. Wir zeigen euch ihre Fundorte und ob sie sich für euch lohnen.
Update 17. Mai 2021: Wir haben die Waffen Grappler-Bogen, instabiler Bogen und Meisterschützen-Schießeisen in der Liste der exotischen Waffen der Season 6 ergänzt. Außerdem haben wir die Schrotflinte “The dub” aus der Liste entfernt, da sie mittlerweile nicht mehr im Spiel verfügbar ist. Die Liste ist auf dem Stand des neusten Updates 16.40.
Was sind exotische Waffen? Exotische Waffen sind Knarren, die jeweils eine spezielle Funktion haben und nur bei NPCs gekauft werden können. In Season 5 gab es eine größere Auswahl an exotischen Waffen, die jetzt in der neuen Season reduziert wurde.
Da ihr die Waffen nur bei bestimmten NPCs erhalten könnt, müsst ihr auch die Fundorte kennen. In Season 6 haben sich diese nämlich verändert. Wir zeigen euch hier, wo ihr die exotischen Waffen jetzt auf der Map der Season 6 findet. Außerdem stellen wir euch sie nochmal genauer vor und für wen sie sich jeweils lohnen.
6 exotische Waffen in Season 6 finden
Die exotischen Waffen befinden sich jetzt an diesen 6 verschiedenen Fundorte Bild-Quelle: fortnite.gg
Auf der Map seht ihr, wo sich die Knarren befinden. Doch wir werden hier noch näher auf die Fundorte, Werte, Vorteile und Nachteile der jeweiligen Waffen eingehen.
Exotische Waffe “Shadow Tracker”-Pistole
Hier findet ihr die Waffe: Die Tracker-Pistole gibt es bei Power Chord in der Apres-Ski-Hütte. Betretet einfach das Gebäude und lauft auf die Sprechblase zu – oft ist sie bei der Tanzfläche zu finden. Wollt ihr die exotische Pistole kaufen müsst ihr 400 Barren zahlen.
Das kann die “Shadow Tracker”-Pistole: Auf den ersten Blick verursacht die Pistole nicht viel Schaden, doch ihre besonderen Features machen sie trotzdem stark. Wenn ihr Gegner getroffen habt, werden sie für euch und eure Teammitglieder markiert – so habt ihr klar einen Vorteil, da ihr sie immer im Blick habt. Denn auch, wenn der Gegner nach einem Treffer hinter einer Wand verschwindet, wird euch sein Standort während 10 Sekunden angezeigt. Außerdem sind die Schüsse aus der Pistole lautlos, da sie mit einem Schalldämpfer ausgerüstet ist.
So viel Schaden verursacht die Tracker-Pistole:
Körper: 29
Kopf: 58
DPS: 195.75
Magazingröße: 16
Die Pistole lohnt sich für euch, wenn ihr zielsicher seid, denn sie verursacht nicht viel Schaden pro Treffer. Außerdem bietet sie den Vorteil der Markierung, was sie zu einer lohnenswerten Waffe macht und da sie lautlos ist, könnt ihr euch einfacher an Gegner anschleichen.
Shadow Tracker
Exotische Waffe “Chug Cannon”
Hier findet ihr die “Waffe”: Die Chug-Kanone bekommt ihr von Slurp Jonesy, der sich in Slurpy Swamps befindet. Geht dafür in die große Slurp-Fabrik, die sich nordöstlich des Ortes befindet. Für die Cannon müsst ihr jedoch 600 Barren abgeben.
Wenn dich mehr zu Fortniteinteressiert, könnte dich auch das hier ansprechen:
Das kann die “Chug Cannon”: Die Kanone ist eigentlich keine richtige “Waffe”, doch sie ist sehr nützlich für den Kampf. Statt Schaden zu verursachen, kann sie euch und eure Teammitglieder heilen.
Heilt um 18 Lebenspunkte/ Schild
Braucht keine Munition
Hat eine Ladezeit, bis ihr sie wieder anwenden könnt
Die Chug Cannon kann sich für euch lohnen, wenn ihr einen Heilgegenstand dabei haben wollt, der sich immer wieder benutzen lässt. Ihr solltet jedoch bedenken, dass die Kanone 2 Inventarplätze verbraucht – somit bleibt euch weniger Platz für andere wichtige Gegenstände.
Chug Cannon
Exotische Waffe “Hop Rock Dualies”
Hier findet ihr die Doppel-Pistole: Die “Hop Rock Dualies” bekommt ihr bei Gutbomb. Dieser befindet sich im Logjam Sägewerk und spaziert dort im Burger-Restaurant hinter der Theke. Redet mit ihm und zahlt 500 Barren, um die Doppel-Pistole zu ergattern.
Das kann die Pistole: Die “Hop Rock” funktioniert wie die Doppel-Pistole – feuert also aus beiden Pistolen gleichzeitig. Doch bei dieser exotischen Waffe habt ihr noch den “Hop Rock”-Effekt, der euch ein bisschen höher springen lässt und Fallschaden verhindert.
So viel Schaden verursacht die Waffe:
Körper: 43
Kopf: 70
DPS: 170
Magazingröße: 18
Diese Waffe lohnt sich besonders für Spieler, die treffsicher sind und sich öfter in Bau-Battles befinden. Ihr könnt damit nicht nur schnell für Eliminierungen sorgen, sondern auch Fallschaden verhindern.
Hop Rock Dualies
Exotische Waffe “Greiferbogen”
Hier findet ihr die Waffe: Den Greiferbogen (“Grappler bow”) könnt ihr bei dem Charakter Lara Croft kaufen. Sie befindet sich mitten in Stealthy Stronghold und läuft dort durch den Dschungel. Wollt ihr den Bogen jedoch kaufen, dann müsst ihr 500 Goldbarren dafür hinblättern.
Das kann der exotische Bogen: Das Besondere an dieser Waffe ist, dass sie einen Greifer besitzt, den ihr an verschiedenen Oberflächen anhängen könnt. Durch das Greifen werdet ihr mit einer schnelleren Geschwindigkeit zum Haken befördert. Ihr könnt damit also nicht nur einen Abstand zwischen euch und eure Gegner bringen, sondern auch coole Tricks damit ausführen
So viel Schaden verursacht der Grappler-Bogen:
Körper: 89
Kopf: 222.5
DPS: 89
Magazingröße: 1
Wenn ihr eine Waffe sucht, mit der ihr auch coole Tricks vollbringen könnt, dann lohnt sich der Grappler-Bogen für euch. Wer zielsicher ist, kann mit dem Bogen auch Feinde zu sich heranziehen und dann gleich schnell mit einer Schrotflinte den letzten Schuss verpassen.
Der Greiferbogen
Exotische Waffe “Instabiler Bogen”
Hier findet ihr den Bogen: Den “Instabiler Bogen” bekommt ihr bei Rebirth Raven. Diese befindet sich nordwestlich von Sweaty Sands auf einem Hügel. Redet mit ihr und zahlt 500 Barren, um den speziellen Bogen zu ergattern.
Das kann der Bogen: Das Besondere an diesem instabilen Bogen ist, dass er sich nach jedem Schuss in einen anderen Bogen verwandelt. Denn der exotische Bogen vereint die vielseitigen Varianten der bisherigen Optionen in einer einzigen Waffe. Das bedeutet: Man kann im Grunde gleichzeitig einen Feuer-, Bomben-, Gift- und Schockwellenbogen dabei haben, ohne vier Inventarplätze zu verbrauchen.
So viel Schaden verursacht die Waffe:
Körper: 89
Kopf: 222.5
DPS: 89
Magazingröße: 1
Die Waffe lohnt sich vor allem für Spieler, die allgemein stark mit den Bögen spielen können. Ein ständiger Wechsel zwischen verschiedenen Bögen könnte nämlich für Verwirrung sorgen, die sich dann als Nachteil erweist. Aber mit dem exotischen Bogen habt ihr immer 4 verschiedene Bögen dabei und müsst nur einen Platz im Inventar dafür abgeben.
Instabiler Bogen
Exotische Waffe “Meisterschützen-Schießeisen”
Hier findet ihr das Schießeisen: Die neuste exotische Waffe bekommt ihr bei dem NPC “Deadfire”, der sich nordwestlich von Lazy Lake in einem Sheriff-Büro befindet. Wenn ihr dem Charakter 400 Goldbarren zahlt, gehört das Schießeisen euch.
Das kann die Waffe: Das Meisterschützen-Schießeisen kann auf 2 verschiedene Arten genutzt werden. Das Schießeisen kann aus der Hüfte geschossen werden und ist auf diese Art sehr schnell, aber ungenau. Wollt ihr eher treffsicher damit schießen, dann müsst ihr zielen – das macht die Waffe jedoch langsamer.
So viel Schaden verursacht das Schießeisen:
Körper: 24
Kopf: 96
DPS: 120
Magazingröße: 6
Die exotische Waffe ist tatsächlich nur stark, wenn ihr damit gute Kopftreffer landet – eigentlich ungünstig, wenn man eher aus der Hüfte heraus damit schießt und so wahrscheinlich eher weniger trifft. Falls ihr mal ein bisschen Abwechslung wollt, dann könnte sich die Waffe trotzdem für euch lohnen.
Das Meisterschützen-Schießeisen
Wenn ihr also für Abwechslung in euren Matches sorgen wollt, dann solltet ihr euch auf die Suche nach diesen exotischen Waffen machen. Am besten kauft ihr die, die sich für euch lohnen, damit ihr nicht Goldbarren verschwendet.
Falls ihr lieber andere Waffen ausprobieren möchtet, dann könnt ihr jetzt in Season 6 selbst Urzeit-Waffen herstellen. Diese lassen sich von gejagten wilden Tieren herstellen und sorgen ebenfalls für Abwechslung.
Der letzte Patch in Hearthstone sollte alles besser machen. Hat er aber nicht. Die Community ist unzufrieden wie schon lange nicht mehr.
Vor einigen Tagen hat Hearthstone einen Balance-Patch für die aktuelle Erweiterung “Geschmiedet im Brachland” gebracht. Der hatte mehr als ein Dutzend Karten angepasst. Das sollte zu starke Klassen eindämmen und schwächeren Klassen mehr Optionen geben. Die Entwickler hatten die Änderungen im Vorfeld als „spicy“ beschrieben – also als ziemlich drastisch und wirkungsvoll.
Schon nach kurzer Zeit lässt sich sagen: Das war nix. Die dominanten Decks sind stärker als je zuvor und Schamanen bleiben in der Versenkung verschwunden.
Was hat der Patch bewirkt? Ausgesprochen wenig. Obwohl die Änderungen auf dem Papier in weiten Teilen gut und sinnvoll klangen, waren die tatsächlichen Auswirkungen nur gering.
Der Geheimnis-Paladin kommt noch immer auf eine solide Sieges-Rate zwischen 55 % und 62 % – je nach gespieltem Rang.
Der Eifer-Krieger dominiert, ebenso wie der Face-Hunter.
Schamanen hingegen sind auf einen Tiefpunkt von 44 % abgefallen und bilden damit das Schlusslicht aller Klassen.
So reagiert die Community: Im Subreddit von Hearthstone werden die Änderungen seit dem Patch-Tag heiß diskutiert. War man zuerst nur skeptisch den Anpassungen gegenüber, ist das inzwischen in offene Unzufriedenheit umgeschlagen. Auch die Zahlen zeigen, dass die Änderungen kaum bis wenig Einfluss auf die Meta hatten (via hsreplay.net).
Entsprechend gibt es einige Memes und Beiträge, in denen sich über die Anpassungen lustig gemacht wird.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ein Nutzer fragt: „Warum sind Paladine die beste Klasse in einer BRACHLAND-Erweiterung?“ Er spielt darauf an, dass das Brachland in World of Warcraft eigentlich ein Horde-Gebiet ist und die Horde ursprünglich gar keine Paladine besaß. Ein bisschen ironisch ist es daher schon, dass genau diese Nicht-Horden-Klasse aktuell dominiert.
Andere Spieler haben darauf aber eine kluge Antwort: „Weil es die Paladine waren, die das Wegekreuz in WoW immer angegriffen haben.“
Paladin-Zauber ist ein Problem: Es wird allerdings auch ernster über die Probleme gesprochen und nach Lösungsansätzen gesucht. So sehen viele Spieler das Problem im Zauber Überzeugung („Conviction“), der in seiner stärksten Form 3 zufälligen, befreundeten Dienern 3 Angriff verleiht – für nur 1 Mana. Das führt zu einigen simplen Kombinationen, bei denen man mit 3 Ansturm-Dienern in einem Zug das Match entscheiden kann. Viele sehen den Zauber als „besseren Kampfrausch“ und wünschen sich eine Abschwächung. +18 Angriff für 2 Mana scheint einfach zu stark zu sein.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Klar scheint bei diesen erdrückenden Zahlen zu sein, dass ein weiterer Patch schon bald notwendig sein wird. Bei der aktuellen Vorherrschaft der Paladine und Jäger sind weitere Anpassungen gewünscht. Vor allem, um auch die gebeutelten Schamanen wieder aus der Versenkung zu holen. Denn die dümpeln gerade ganz unten auf der Beliebtheitsskala umher.
Was haltet ihr vom aktuellen Zustand von Hearthstone? Stimmt ihr den Kommentaren auf Reddit zu? Oder seid ihr zufrieden mit der aktuellen Meta?
Das neue MMORPG Swords of Legends legt viel Wert auf PvE-Inhalte. PvP gibt es hingegen nur in speziellen Arenen. Genau dazu wurden uns von MeinMMO erste exklusive Infos und ein Trailer vom Publisher Gameforge zur Verfügung gestellt.
Was gibt es im PvP von SOLO? Swords of Legends Online startet mit 5 verschiedenen PvP-Modi:
Der Duellkampf, bei dem ihr im 3v3 in einer Arena spielt
Das “Reich der fünf Elemente” bei denen im 15v15 gegeneinander gekämpft wird
Das “Fort Haizhou”, bei dem man in der Mitte der Karte eine Flagge halten muss, bis man als erstes 1.000 Punkte hat. Hier wird im 10v10 gespielt.
Beim “Kampf im Sand” treten 10 Spieler gegen 10 Spieler an. Hierbei wird ein Spieler pro Team in ein Monster verwandelt und muss geheilt werden. Die erste Gruppe, die 3 Runen besitzt, gewinnt.
Die Waffenbrüder der Smaragdwolken halten ebenfalls einen Kampf ab. Dabei handelt es sich um eine Art Battle Royale, bei dem ihr Beute sammeln könnt und die Karte mit der Zeit kleiner wird
Manche dieser Modi stehen jedoch nur zu bestimmten Zeiten zur Verfügung. Das Battle Royale beispielsweise läuft nur Montag, Mittwoch und Freitag ab 18:00 Uhr und Samstag und Sonntag ab 13:00 Uhr. Die 3v3-Arena ist jedoch permanent aktiv.
Einen Vorgeschmack auf die rasanten PvP-Kämpfe bietet euch dieser Trailer, den wir auf YouTube veröffentlicht haben:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wie steht es um PvP in der offenen Welt? PvP in der offenen Welt gibt es ebenfalls, allerdings nicht einfach so. Es trägt den Namen “Kampfrausch” muss erstmal freischaltet werden. Allerdings ist das erst ab dem Max-Level überhaupt möglich.
Ist der “Kampfrausch” aktiviert, dann könnt ihr andere Spieler attackieren, die ebenfalls “Kampfrausch” aktiv haben, ohne dafür bestraft zu werden. Allerdings können auch unschuldige Spieler getötet werden, wobei es dafür negatives Qi gibt. Hat man zu viel negatives Qi gesammelt, muss man für bis zu 8 Spielstunden ins Gefängnis.
Außerdem gibt es in China bereits ein riesiges Schlachtfeld für 100v100-Kämpfe und neue PvEvP-Gebiete.
SOLO ist ein Themepark-MMORPG mit verschiedensten PvP-Inhalten
Was bietet Swords of Legends? Das neue MMORPG aus China bietet vor allem PvE-Inhalte in Form von Quests, einer linearen Story, Dungeons und Raids. Doch wie die verschiedenen PvP-Modi zeigen, kommen auch Fans dieser Inhalte auf ihre Kosten.
„Lord“ Tachanka ist in Rainbow Six Siege schon seit jeher ein Meme. Der Operator gilt als der schwächste im ganzen Spiel und selbst sein Rework hat daran wenig geändert. Nach einem kürzlichen Buff scheint er jedoch ganz annehmbar zu sein – zumindest für einen irren YouTuber.
Wer ist der YouTuber? BikiniBodhi macht seit vielen Jahren Content zu Rainbow Six und ist einer der größten und bekanntesten YouTuber zum Spiel. Sein Kanal hat mittlerweile über 1,64 Millionen Abonnenten.
Mit seinen Videos liefert er Guides und interessante Infos, etwa zu einer wichtigen Änderung an den Verstärkungen. Immer wieder kommen dabei aber auch völlig absurde Situationen zusammen – wie in seinem neusten Video, welches den Operator Tachanka beleuchtet.
So stark ist Tachanka nun: In seinem Vide zeigt BikiniBodhi, wie er mit Tachanka so richtig abräumt. Der Operator hat seit seinem Rework ein neues Gadget, mit dem er Brandgranaten werfen kann.
Diese erzeugen ein Feuer auf dem Boden, das Gegnern und Verbündeten Schaden zufügt. Eigentlich ist das Gadget dazu gedacht, einen bestimmten Bereich zu sperren („area denial“). Bodhi nutzt die Feuerflächen jedoch auf ganz andere Art und Weise.
Er zündet einen Bereich an und latscht dann einfach durch. Die Gegner rechnen nicht damit, dass jemand so blöd ist, und werden reihenweise abgeknallt. Sie erwarten offenbar, dass der Gegner sie dazu zwingen will, einen anderen Weg zu nehmen und werden überrascht. Selbst seine Team-Kollegen schickt er für die Kills durchs Feuer. Bodhi selbst sagt dazu: „Alter, das funktioniert so oft!“
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Er nutzt die Brandgranaten aber auch, um besonders lästige Gegner wie Blitz oder Montagne einfach abzufackeln. Die beiden Operator haben einen Schild und sind schwer zu treffen – dafür auch recht langsam.
Bodhi nutzt ihre fehlende Mobilität, um sie einfach verbrennen zu lassen, teilweise indem seine Team-Mitglieder opfert, wenn sie den Gegner blockieren. Trotzdem führt das zum Sieg.
Rainbow Six Siege: So seht ihr die Deutsche Liga
Alle Infos, Ankündigungen und Streaming-Pläne zur großen deutschsprachigen GSA-Liga.
Das ist der Buff: Trotz Rework war Tachanka zum Ende der Season 4 von Jahr 5 einer der schwächsten Operator. Er erhielt deswegen mit dem Update Y6S1.3 einen dicken Buff (via GameStar).
Quasi alles, was Tachanka kann, wurde verbessert:
Die Kapazität seiner Brandgranaten ist erhöht
Projektile fliegen weiter und schneller
Die Zeit zur Detonation ist verringert
Feuerflächen halten länger und sind größer
Tachankas Hauptwaffe kann schneller ausgerüstet und abgelegt werden
Wie es bei BikiniBodhi aussieht, hat der Buff die gewünschte Wirkung erzielt. Allerdings ist Bodhi auch einer der besten Spieler überhaupt. Geht lieber nicht davon aus, dass ihr problemlos nun alle Gegner einfach abschlachten könnt – dazu braucht es immer noch Übung.
Was wurde an Tachanka geändert? Ursprünglich hatte Tachanka keinen Granatwerfer, sondern ein Maschinengewehr mit Schild und Standfuß. Das Gewehr konnte er auf- und abbauen, war damit aber extrem stationär und quasi gar nicht mehr mobil.
Der Rework kam 2020, nachdem Tachanka eine Weile das absolute Schlusslicht in den Statistiken war. Zu dieser Zeit hat sich aber schon eine gewisse Fan-Base aufgebaut, die ihren geliebten „Lord“ nicht geändert sehen wollte.
Am Wochenende war das populärste MMORPG auf Steam das Action-MMO Bless Unleashed. Das Spiel ist eigentlich erst nur in der Beta und hat trotzdem schon Rekordzahlen auf Steam, wobei es etablierte Spiel wie ESO und FF14 hinter sich lies.
Wie steht Bless Unleashed bei Steam da? Am vergangenen Wochenende vom 13. bis zum 17. Mai 2021 konntet ihr zum letzten Mal die Beta-Version von Bless Unleashed auf dem PC zocken.
Diese Chance nutzten viele Spieler. Sehr viele Spieler! Die Höchstzahl an gleichzeitigen Spielern lag bei stolzen 44.769 Spielern. Das ist eine Menge und lässt die Konkurrenz erstmal alt aussehen. Zum Vergleich:
FF14 brachte rund 34.000 Spieler auf die Server
ESO hatte zu dieser Zeit um die 30.000 Spieler als Höchststand
Black Desert Online, das dritte große MMORPG auf Steam, hatte „nur“ rund 20.000 Spieler
Was sind die Besonderheiten? Die aktuelle Beliebtheit von Bless Unleashed liegt zumindest Teilweise an den besonderen Features des Spiels:
Actionreiches Kampfsystem
Knackige Dungeon-Bosse, die schon von Beginn an vorkommen
Harte offene Weltbosse
Was sagen die Spieler? Auf reddit gibt es Feedback von Spielern, die erklären, was ihnen am Spiel gefällt:
Die flotten Kämpfe
Die Ausweichrollen, die hier besonders gut funktionieren
Gut ausgearbeitete und schöne Dungeons
Allgemein die Performance des Spiels
Was ist noch verbesserungswürdig: Unter anderem wird das Folgende bemängelt:
PvP-Content kommt zu spät in der Level-Range
Asynchrone Lippenbewegung bei NPCs
Boss, die aus ihrer Boss-Zone herauswandern und dann immer sofort ihr Leben resetten, wenn man ihnen folgt
Nicht alle Völker können alle Klassen spielen und nur Menschen haben alle Anpassungsmöglichkeiten bei der Erstellung.
Allerdings war die aktuelle Version noch die Beta und daher dürfte sich bis zum Release noch einiges verbessern.
Wer also auf flotte MMORPGs mit schicker, bunter Grafik steht, in denen es gleich gescheit zur Sache geht, der wird in Bless sicher seine Freude haben und das ist auch der Grund, warum so viele Spieler sich den Titel zur finalen Beta angesehen haben. Es ist neu und sieht interessant aus. Allerdings ist die Beta jetzt erstmal wieder vorbei und bis zum Release müssen die Bless-Fans jetzt wieder sich mit anderen MMORPGs begnügen.
Wann kommt das Spiel final auf dem PC? Die PC-Version von Bless Unleashed auf Steam wird voraussichtlich im August 2021 erscheinen.
Wer jedoch nicht primär auf dem PC zockt, kann Bless Unleashed jetzt schon uneingeschränkt spielen. Denn das Action-MMORPG ist schon seit einiger Zeit für die Xbox und die PlayStation der aktuellen und früheren Generation verfügbar. Wer also nicht bis zum PC-Release warten will, kann das Game schon jetzt auf den Konsolen spielen. Solltet ihr aber lieber auf dem PC bleiben, dann findet ihr hier die 10 besten MMORPGs auf Steam.
Swords of Legends Online erscheint im Sommer 2021 bei uns im Westen. Doch was steckt eigentlich hinter dem neuen MMORPG und auf welche Inhalte könnt ihr euch freuen? MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch verrät euch alles Wichtige.
Warum ist SOLO so interessant? Mit Swords of Legends Online kommt ein wunderschönes Buy2Play-MMORPG aus China zu uns, dass sich von den klassischen Asia-Grindern unterscheidet. Es ist ein Themepark-Spiel mit linearer Story, hat keine Zufalls-Effekte bei der Aufwertung von Ausrüstung und verzichtet auf PvP in der offenen Welt.
In diesem Special möchte ich euch erklären, was genau in Swords of Legends steckt und euch so verraten, ob sich das MMORPG für euch lohnt. Dazu habe ich bereits jetzt mehr als 30 Spielstunden in der Alpha verbracht und einige Inhalte in der originalen Version in Taiwan ausprobiert.
SOLO ist ein Themepark-MMORPG mit linearer Story und actionreichen Kämpfen
Wie ist SOLO aufgebaut? Zum Start in SOLO müsst ihr euch einen Charakter erstellen und spielt dann ein kurzes Tutorial. Im Anschluss an das Tutorial betretet ihr die Stadt Wolkenstieg, den zentralen Hub des Spiels.
Von hier aus könnt ihr die 9 verschiedenen Gebiete von SOLO betreten. Eine komplett offene Welt gibt es nicht. Stattdessen müsst ihr jedes Gebiet neu laden, wobei ihr in den jeweiligen Gebieten auf andere Spieler treffen werdet. Das System ist also ähnlich wie bei Guild Wars 2 oder Final Fantasy XIV.
Allerdings erlebt ihr mit jedem erstellten Charakter die komplett gleiche Geschichte und die komplett gleichen Quests, mit Ausnahme der Klassengebiete, in denen man insgesamt etwa 10 Quests erlebt. Es gibt nur ein Gebiet für die jeweilige Level-Stufe, anders als in WoW oder GW2, wo man beispielsweise die Startgebiete anderer Rassen besuchen kann.
So sieht die Map von SOLO aus. Jedes Gebiet hat einen Lade-Screen, doch darin könnt ihr auf andere Spieler treffen.
Worum geht es in der Story? Das MMORPG erzählt eine klassische Geschichte von Gut gegen Böse. Im Fokus stehen ein besonders mächtiges Schwert – das Ahnenschwert – und weitere ebenfalls sehr mächtige Schwerter. Sie verleihen dem Spiel seinen Namen.
Mit diesen Waffen kämpften vor 900 Jahren die fünf Schwertmeister der Menschen gegen eine dunkle und bösartige Armee. Zwar konnte die gute Seite gewinnen, doch nur mit schweren Verlusten. Das übriggebliebene Böse wurde daraufhin versiegelt und wird von der Qin-Liga bewacht. Als Spieler ist man einer der Auserwählten der Schwertherzen und schließt sich dem Kampf gegen das Böse an.
Wie ist das Kampfsystem von SOLO? Swords of Legends bietet ein actionreiches Kampfsystem. Beim Wirken von fast allen Fähigkeiten könnt ihr euch frei bewegen. Zudem gibt es eine Ausweichrolle und verschiedene Fähigkeiten, mit denen ihr Angriffen entgehen könnt.
Das MMORPG setzt zudem auf eine Holy Trinity aus Tanks, Heilern und Damge Dealern, die vor allem in Raids und Dungeons gebraucht werden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wie bewegt man sich im Spiel fort? Neben der klassischen Möglichkeit zu gehen, könnt ihr auch sprinten, springen, reiten und fliegen. Besonders cool an SOLO sind die Dreifachsprünge, die ihr mit der Zeit lernt. So könnt ihr Hindernisse überwinden und Berge hinauf springen.
Es stehen 6 Klassen zur Auswahl
Welche Klassen gibt es? Zum Start von SOLO im Westen wird es 6 Klassen geben, die jeweils Zugriff auf zwei unterschiedliche Spielstile haben:
Todesbringer – Ein Assassine mit Sensen, der im zweiten Pfad auch ein Heiler sein kann
Berserker – Ein klassischer Nahkämpfer, der Schaden verursachen oder tanken kann
Schwertmagier – Eine DPS-Klasse, die mit Schwertern im Nah- oder Fernkampf attackiert
Barde – Eine Klasse mit einem Saiteninstrument, die Schaden verursachen oder Heilen kann
Beschwörer – Ein Damage-Dealer im Fernkampf, der im zweiten Pfad auch heilen kann
Speermeister – Ein Nahkämpfer, der als Damage Dealer oder Tank agieren kann
Alle Klassen können sowohl als Mann oder als Frau gespielt werden. Einen Gender Lock gibt es nicht.
In China gibt es zudem bereits 3 weitere Klassen: ein Bogenschütze, ein Schwertkämpfer und eine Magierin. Diese Magierin ist die einzige Klasse mit einem Gender Lock, der jedoch mit der chinesischen Mythologie erklärt wird (dieser Fuchsgeist wird immer nur weiblich dargestellt).
Der Schwertmagier kann im Nahkampf mit Schwerten zuschlagen oder sie im Fernkampf werfen, je nach Spezialisierung.
Das Wechseln zwischen Spezialisierungen: Sobald ihr euch nicht im Kampf befindet, könnt ihr zwischen euren beiden Spezialisierungen frei hin- und herwechseln. Der Wechsel kostet lediglich 8 Sekunden Wirkzeit, in der ihr nicht unterbrochen werden dürft.
Zudem hat jede Spezialisierung 5 Speicherplätze für eigene Builds. Durch diese Speicherplätze könnt ihr ebenfalls mit einem Klick wechseln. Damit passen sich auch automatisch eure Fertigkeitsleisten an.
Das Leveln hat Höhen und Tiefen
Wie funktioniert das Leveln? Im Grunde folgt ihr eine Story-Quest, die euch durch die verschiedenen Gebiete führt. In den Gebieten gibt es dann weitere Nebenquests. Zudem gibt es in höheren Gebieten auch tägliche Quests, die wiederholt werden können.
Die Quests bestehen oftmals aus klassischen Aufgaben wie das Töten von Mobs oder das Sammeln von Items. Allerdings werden sie immer wieder durch besondere Elemente aufgebrochen, etwa durch Fahrzeug-Kämpfe oder eine Schleich-Mission.
Wirklich abwechslungsreich sind die Aufgaben jedoch nicht, sondern eher typische MMO-Kost. Positiv sind jedoch die vielen Tutorials, die nicht nur das Kämpfen, sondern auch Housing, die Holy Trinity oder Dungeons an sich erklären.
Bis zu 25 Quests könnt ihr in eurem Questlog haben.
Wo hat das Leveln Probleme? Zwischen Stufe 23 und 25, nochmal zwischen 32 und 34 und auch zwischen Level 36 und 37 werden euch die Quests ausgehen. Die jeweilige Story geht erst auf dem höheren Level weiter. Hier müsst ihr gezwungenermaßen tägliche Quests erledigen, Dungeons im Übungsmodus laufen oder aber auf die Bosse aus den Life-Skills zurückgreifen.
Das fühlt sich stellenweise etwas grindy an. Die effizienteste Maßnahme ist das Dungeon “Kühler Wind” mehrmals hintereinander zu laufen. Ein Durchgang dauert etwa 8 Minuten und bringt zwischen 5 und 15 % der benötigten Erfahrungspunkte.
Was ist das Max-Level und wie lange dauert das? Das maximale Level im Spiel ist 36+1. Ihr müsst also zuerst Level 36 erreichen und dann nochmal die gesamte XP-Bar füllen. Danach bekommt ihr eine Quest, mit der ihr von Schüler Level 36 auf Student Level 1 aufsteigt.
Das dauert nach meiner Erfahrung etwa 12 bis 30 Spielstunden, je nachdem wir effizient ihr spielt und wie genau ihr euch die Quests und Story durchlest.
In China gibt es inzwischen bereits die nächsten 36+1 Level. Dort levelt man von Schüler 1 bis Student 1 jedoch deutlich schneller, als das in unserer Version der Fall ist.
Wie wichtig ist das Max-Level? In SOLO ist der Weg zu Student 1 eigentlich nur sowas wie ein großes Tutorial. Erst mit dem Max-Level schaltet ihr die vielen Inhalte des Spiels frei, darunter:
Dungeons mit Gruppen
Raids
PvP
Housing
Einige der Life-Skills
Viele Inhalte lassen sich also nicht erleben, wenn ihr nicht das Max-Level erreicht habt.
7 Life-Skills, die frischen Wind ins Spiel bringen
Was bietet SOLO an Life-Skills? Life-Skills sind grob mit Berufen aus anderen Spielen vergleichbar. Hier bietet Swords of Legends gleich 7 Dinge, die sich jedoch teilweise stark von Inhalten aus anderen MMORPGs unterscheiden:
Kopfgeldjagd – Ein System, über das ihr Bosse auf der Weltkarte freischaltet. Diese gibt es in den Versionen Solo-Spieler, Team (1-5 Spieler) und Gruppe (ein klassischer Weltboss für eine größere Zahl von Spielern).
Träger der Smaragdlaterne – Über diesen Life-Skill kommt ihr in eine alternative Version der Karte. Dort befinden sich spezielle Geister-Bosse, die ihr besiegen könnt. Als Belohnung gibt es eine Währung, über die ihr bestimmte Cosmetics bekommen könnt.
Naturforscher – Ein Life-Skill, mit dem ihr spezielle Truhen in der Welt finden könnt, die Materialien fürs Crafting enthalten.
Sammeln – Über diesen Life-Skill erntet ihr Pflanzen und andere Dinge, die ihr für das Kochen benötigt.
Angeln – Ihr fangt Fische, die ihr für das Kochen von Buff-Food nutzen könnt.
Kochen – Als Koch könnt ihr Buff-Food herstellen, das für Dungeons, Raids, aber auch im PvP genutzt werden kann. Das richtige Buff-Food spielt eine wichtige Rolle, weil es verschiedene Stats verbessert.
Gast der Unendlichkeit – Ein Life-Skill rund um ein Kartenspiel im Spiel. Dabei muss man Karten der gleichen Farbe sammeln und damit besondere Effekte auslösen. Es lässt sich gegen NPCs, aber auch gegen andere Spieler spielen.
Über die Kopfgeldjagd schaltet ihr Bosse auf der Karte frei, die ihr allein oder in großen Gruppen besiegen könnt.
Im Endgame gibt es Dungeons, Raids, PvP und Gildenaktivitäten
Wie ist das Endgame aufgebaut? Neben den verschiedenen Life-Skills und den täglichen Quests bietet das Endgame von SOLO vor allem diese Dinge:
Dungeons und Raids
Instanziierte PvP-Schlachten, darunter kleine Arenen wie 3v3, aber auch größere Schlachten
Erfolge
Fashion-Endgame in Form von besonderen Skins, Reittieren und dem Housing
Ranglisten
Wie funktionieren die Dungeons? Dungeons kommen in mehreren Schwierigkeitsgraden: Übung, Normal, Schwer und Extrem. Übung kann dabei allein gespielt werden, für die anderen Schwierigkeiten benötigt man Mitspieler.
Dungeons können dabei flexibel mit 5 bis 10 Spielern gespielt werden. Je mehr Spieler dabei sind, desto mehr Lebenspunkte und andere Boni bekommen die Gegner im Dungeon.
In den meisten Dungeons warten Zwischenbosse auf euch. Beim Endboss gibt es dann eine Truhe, die Crafting-Inhalte und mindestens einen Ausrüstungsgegenstand bringt. Manche Bosse bekommen im Extrem-Modus neue Fähigkeiten oder zufällige Mechaniken.
Allerdings gibt es Limits bei den Dungeons:
Ein normales Dungeon gibt einmal pro Tag Loot
Schwer und Extrem geben jeweils nur einmal pro Woche Loot
https://www.youtube.com/watch?v=k_VR7JLvFH0
Der offizielle Trailer zu den Dungeons.
Wie funktionieren Raids? Raids basieren auf dem gleichen Prinzip wie die Dungeons. Sie können flexibel mit 10 bis 20 Spielern betreten werden und geben ebenfalls nur einmal pro Woche Loot.
Was bietet SOLO im PvP? Im PvP startet Swords of Legends mit zwei Arenen: 3v3 und 5v5. Diese können über eine Warteschlange betreten werden. Wenn ein Spieler in der Arena besiegt wurde, kann er nicht mehr belebt werden. Das Team, das als letztes einen lebenden Spieler hat, gewinnt.
In China wurden zudem schon einige weitere PvP-Inhalte integriert, darunter:
100 vs 100 Schlachten, die immer samstags stattfinden.
Neue Maps, die PvEvP bieten.
Was weiß man bisher zu Allianzen? Allianzen lassen sich ganz einfach selber gründen, sobald ihr Level 20 erreicht habt und 10 Gold bezahlt. Sie haben zuerst eine maximale Mitgliederzahl von 50. Die lässt sich jedoch später anheben.
Über Allianzen lassen sich Boni erspielen, wie etwa mehr XP von Mobs, und zudem gibt es spezielle Allianz-Missionen, die man in Gruppen erledigen kann.
Was hat es mit den Ranglisten auf sich? SOLO bietet für verschiedene Bereiche Ranglisten, darunter die Spieler mit dem meisten Gold, die mit den meisten Erfolgspunkten oder die besten PvPler. Zwischenzeitlich hatte ich es sogar auf Platz 3 im Gold geschafft.
Die Rangliste während der Alpha von Swords of Legends.
Ausrüstung kann beim Aufwerten nicht kaputtgehen
Wie funktioniert das Ausrüstungssystem?
Gute Ausrüstung bekommt ihr über Dungeons, Raids und Crafting. Hier spielt jedoch der Zufall eine Rolle, weil ihr die Ausrüstung und die Materialien gedroppt bekommen müsst.
Ihr könnt eure Ausrüstung in mehreren Stufen aufwerten, wobei es keine Fehlschläge wie in Black Desert gibt.
Bestimmte Ausrüstungen haben einen Sockel, in den ihr verschiedene Juwelen packen könnt.
Die PvE-Ausrüstung funktioniert im PvP nicht. Hier gibt es spezielle Rüstungen, von denen ihr direkt ein Set für den Abschluss der PvP-Tutorial-Quests bekommt.
Zwar habe ich mir bei Weitem noch nicht die beste Ausrüstung erspielt, doch nach meinen bisherigen Erfahrungen und den gesammelten Informationen wirkt das System vergleichbar einfach und ist nicht mit zu viel Glück und Stress verbunden.
Im Charakterfenster seht ihr eure Ausrüstung, Attribute und könnt einen Titel auswählen, bei mir “Wirbelwind”.
Im Housing könnt ihr euch verlieren
Was bietet SOLO beim Housing? Mit dem Erreichen von Student 1 erhaltet ihr eine Quest für das eigene Haus. Dabei handelt es sich um eine eigene fliegende Insel, die ihr für 200 Gold kaufen könnt. Diese Insel kann von anderen Spielern besucht werden.
Auf der Insel gibt es dann einen großen Bau-Bereich, in dem ihr euch voll austoben könnt. So gibt es dutzende Häuser, Möbel, Mauern, Bäume und Dekorationen, die ihr frei platzieren könnt.
Auf dieser Fläche kann ich bauen und habe bereits mit einer Mauer und einem Haupthaus angefangen. Das Bild ist mit dem Ingame-Foto-Modus erstellt worden.
Allerdings benötigen diese Gegenstände viele Materialien. Diese Materialien bekommt ihr, indem ihr sie selbst auf eurer Insel anbaut. So gibt es eine Art Steinbruch, Felder und Holz, das ihr aussähen und täglich sammeln könnt. Je nachdem was ihr anbaut, spezialisiert ihr euch für bestimmte Materialien.
Auf eurer Insel könnt ihr zudem bestimmen, welche Musik gespielt wird und wie das Wetter ist. Wer es eisig mag, kann für permanenten Schneefall sorgen. Es gibt aber auch die Option das Wetter regelmäßig wechseln zu lassen, sodass sich Sonnenschein und Schneefall immer wieder abwechseln.
Es gibt kein Pay2Win im Shop
Wie finanziert sich das Spiel? Bei Swords of Legends handelt es sich um ein Buy2Play-MMORPG. Ihr müsst also nur einmalig für 40 Euro (je nach Paket bis zu 100 Euro) kaufen und könnt es dann für immer kostenlos spielen. Auch zukünftige Updates und DLCs sollen kostenlos sein.
Allerdings gibt es einen Shop, in dem Gegenstände für Echtgeld verkauft werden, darunter:
Outfits
Frisuren
Waffen-Skins
Accessoires
Umskinnen des Charakters
Reittiere
Housing-Inhalte
Allerdings gibt es keine Pay2Win-Inhalte, die euch stärker machen. Auch auf XP-Buffs, Level-Boosts und zusätzliche Inventar- oder Charakterplätze verzichtet der Shop komplett. Die einzigen Komfort-Items, die es gibt, sind Namens- und Geschlechterwechsel.
So sieht der Shop von SOLO in der Alpha aus.
Der Battle-Pass: Für die Zukunft ist ein Battle-Pass geplant, der in der kostenlosen Version Ingame-Items enthalten soll, in der kostenpflichtigen aber auch nur kosmetische Neuerungen bringt.
Wann kann man Swords of Legends spielen? Derzeit befindet sich das MMORPG in einer Alpha, zu der Mitglieder der Gaming-Presse, darunter auch wir, und einige Content Creator eingeladen wurden. Zudem wurden bereits erste Keys an Spieler verteilt, beispielsweise im offiziellen Discord zum Spiel (via Discord).
Was denkt ihr nach den bisherigen Infos über Swords of Legends Online? Werdet ihr euch das MMORPG anschauen oder es auslassen? Schreibt es gerne in die Kommentare.
Wir haben euch gefragt, auf welche MMORPGs ihr euch 2021 besonders freut und bei denen ihr an einen Erfolg glaubt. Hier präsentieren wir euch die Ergebnisse der Umfrage: Das sind aus eurer Sicht die besten MMORPG, die 2021 noch kommen sollen.
Worum ging es in der Umfrage? 2021 steht der Release oder zumindest Beta-Start von einigen interessante MMORPGs an. Daher haben wir euch in einer Umfrage gefragt, auf welche ihr MMORPG euch besonders freut.
Es gilt natürlich immer zu bedenken, dass es zu Verschiebungen kommen kann. Ob alle Spiele, für die ihr gestimmt habt, wirklich 2021 kommen, ist nicht klar. Zudem haben wir nur die MMORPGs in die Umfrage aufgenommen, bei denen die Entwickler und Publisher bereits eine offizielle Aussage zum Release getätigt haben.
Zum Zeitpunkt, zu dem dieser Artikel verfasst wurde (Stand 17. Mai um 10:30 Uhr), haben 1.754 MeinMMO-Leser abgestimmt. Jeder Teilnehmer an der Umfrage hatte eine Stimme.
Plätze 4 bis 10
So sieht die Platzverteilung aus: Die Stimmen für die Platze 4 bis 10 wurden so verteilt:
Platz 4: Swords of Legends (13 %)
Platz 5: Elyon (7 %)
Platz 6: Phantasy Star Online 2: New Genesis (5 %)
Platz 7: Project TL (5 %)
Platz 8: Corepunk (3 %)
Platz 9: Crowfall (2 %)
Platz 10: Bless Unleashed (2 %)
Platz 11: Virtueverse (0 %)
Platz 3: Ashes of Creation
Plattform: PC | Release: Unbekannt, 2021 startet die Alpha ohne NDA | Entwickler/Publisher: Intrepid Studios | Geschäftsmodell: Pay-to-Play | Genre: MMORPG | Website von Ashes of Creation
Das MMORPG Ashes of Creation bekam 16 % der Stimmen, wodurch es auf Platz 3 landete.
Auch 2021 warten die Spieler noch auf den Start der Alpha-One, die eigentlich schon 2019 hätte stattfinden sollen: Das ist dann die Alpha von Ashes of Creation, die ohne NDA auskommt und die man offen auf Twitch und YouTube zeigen kann. Sie gilt als wichtiger Meilenstein für das MMORPG.
Aufgrund von Verzögerungen bei der Entwicklung und dem Release von The Elder Scrolls: Blackwood sowie World of Warcraft: The Burning Crusade Classic, beginnt die Alpha-One nun erst am 14. Juli. Dann sollte endlich ein guter Einblick in das interessante MMORPG möglich sein.
Ashes of Creation macht nicht nur dank der beeindruckenden Grafik mit Unreal Engine 4 Lust, es zu spielen. Auch das Node-System, bei dem ihr Gebiete anhand eurer Taten entwickelt und verändert hört sich interessant an. Eroberungskämpfe und die Möglichkeit, Herrscher eines Landes zu werden, runden das spannende Onlinespiel ab.
Das MMORPG soll über kostenlose Addons erweitert werden:
Das sagen MeinMMO-Leser zu Ashes of Creation: Das MMORPG wird von der MeinMMO-Community stets heiß diskutiert. Viele freuen sich darauf, doch das Open-World-PvP bereitet dem einen oder anderen Kopfzerbrechen.
Es kommt auf eine gewisse gesunde Mischung an. Es ist schon ziemlich lange her, da habe ich Aion gespielt und es war bis zu dem Zeitpunkt, als ich aufgehört habe, eines der für mich besten PvP/E-Spiele. Manchmal ist es einfach ok, wenn man sich in ein Spiel einloggt und kein PvP spielen möchte und dann noch genug und guten PvE-Content hat. Man sollte nicht vergessen, dass man nach meiner Meinung kein PvP-Spiel kreieren kann, in dem die Community nicht toxisch wird.
Das Verschieben der Alpha ist etwas, das die Community ein wenig spaltet. Manche finden es inzwischen ein wenig lächerlich, andere verstehen die Aufregung darum nicht so ganz.
Ach, die Alpha können sie gerne so weit verschieben wie sie wollen. Die, die es stört, wollen die Alpha eh nicht testen und dabei helfen, es besser zu machen, sondern sie wollen nur das Spiel spielen. Wäre es ein Release vom finalen Produkt, würde es mich auch stören aber bei AoC ist es halt ein ECHTER Alpha-Test und keine Demo wie bei 99 % der heutigen MMO-Alphas…
Die Chancen, dass die Alpha im Juli dieses Jahres startet, stehen ganz gut. Dann sollten wir endlich sehen, welches Potenzial in Ashes of Creation wirklich steckt.
Das neue MMO New World (PC) von Amazon ist in der Defensive: Infos zum Cash-Shop wurden geleakt. Dort war die Rede von kaufbaren Boostern. Für viele MMORPG-Spieler sind solche Items in einem Vollpreis-Spiel nicht tragbar. Während sich das Team rechtfertigt, kommt Kritik von Asmongold, dem größten WoW-Streamer auf Twitch. Der findet die Argumentation von New World scheinheilig.
Was regt die Leute bei New World so auf? Eigentlich weiß man über New World im Moment nur das, was Amazon uns mitteilt: Das Spiel läuft zwar in einer Alpha, die steht aber noch unter NDA. Alle Infos, die nach draußen dringen, sind unter der Kontrolle der Entwickler – eigentlich.
Ein Booster ist ein Item, das man kauft, und dadurch bestimmte Vorteile im Spiel erhält: Man bekommt etwa mehr EXP für eine Tätigkeit oder kommt schneller im Crafting voran.
Viele halten solche Items für „Pay2Win“-Items, weil sie einen klaren Vorteil in einem Spiel ermöglichen: Wer mit einem Booster levelt, kommt schneller voran als Leute, die keinen kaufen. New World als “Vollpreis“-Titel sollte solche Items nicht bieten, glauben viele in der MMO-Community.
Das sagt Amazon dazu: Das Team von New World hat in einem Statement am 15. Mai versucht, Luft aus dem Konflikt zu nehmen (via twitter):
Man wolle nur Items in den Shop bringen, die so viel „Wert“ haben, dass Spieler sie gerne kaufen
Man wolle nie Items in den Shop bringen, bei denen Spieler das Gefühl haben, man müsse sie kaufen, um Spaß an New World zu haben
Jeder werde New World voll genießen können, ohne was im Shop zu kaufen
Es sei ohnehin noch alles in der Schwebe, man will vielleicht auch Rest-EXP einführend oder Schnell-Reisen und beides dann im Shop anbieten oder auch so, dass man es im Spiel erarbeiten kann
“Wir wollen Spieler unterstützen, die nicht so viel Zeit haben”
Das sagt New World konkret zu Boostern: Es gibt einige Statements von Amazon über Twitter, die Booster weiter rechtfertigen:
„MMOs brauchen ein enormes Zeit-Investment, das nicht jeder leisten kann. Boost können ein Weg für jemanden sein, der nicht genug Zeit hat und mehr aus seiner Zeit machen möchte. Sie können das Spiel auf eine andere Art spielen und die Community unterstützen.“
„Es geht nicht darum, Spieler ins Endgame rasen zu lassen. Es geht darum, Leute zu unterstützen, die nicht so viel Zeit zum spielen haben und ihnen dabei zu helfen, das Endgame zu erreichen, auch wenn sie weniger Zeit haben.“
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Der größte WoW-Streamer auf Twitch ist Asmongold, der hält die Argumentation von New World für Booster für scheinheilig.
„Was ich hier echt hasse, ist die Narrative, dass sie hier „zum kleinen Mann“ halten. Sie halten zu Bill, dem 31-jährigen Minenarbeiter und Papa. Seine Frau macht Ärger und er hat nur 2 Stunden Zeit, um New World zu spielen.
Die scheißen auf Bill! Sie wollen nur sein Scheiß-Geld.
Und wenn man solche Leute als Ablenkung oder als Schutzschild nutzt, um sich vor Kritik an diesem Bullshit zu schützen, will ich das echt nicht hören.“
Asmongold
Für Asmongold stehen solche Booster dem Spielspaß im Weg. Er nutzt hier WoW als Beispiel: Nur weil viele Leute nun durch Booster eher das Endgame von WoW erreichten, hätten die nicht mehr Spaß als beim klassischen Level-Prozess.
Spaß und das Erreichen des Endgames stünden in keiner Verbindung miteinander.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Entwerten Booster-Abkürzungen die Zeit der “richtigen Spieler”?
Das steckt dahinter: Das ist eine ganz typische MMORPG-Diskussion um Cash-Shops. Was New World anbietet, sind sogenannte „Pay2Progress“ oder „Convenience“-Items: Sie machen das Leben leichter, sind aber nicht zwingend notwendig.
Während in Free2Play-Spielen solche Items noch akzeptiert werden, sorgen sie in Vollpreis-Titeln für Diskussionen. Denn es entwertet das Zeit-Investment der „normalen Spieler“, wenn andere in der Hälfte der Zeit das gleiche Level erreichen, nur weil sie dann einige Euro im Shop lassen.
New World ist für viele WoW-Fans eine interessante Alternative, auch wenn es so weit vom MMORPG weg zu sein scheint. Dieses Phänomen erläuterte Asmongold:
Viele Spieler sind genervt und schimpfen über Stasis im PvP. Doch Destiny 2 brachte vor Kurzem noch eine weitere Einfrier-Möglichkeit ins Spiel. Wie sich das aktuell auf den Schmelztiegel auswirkt, hielt nun ein Streamer in einem Clip fest.
So steht es aktuell um Stasis in Destiny 2: Seit der Einführung von Stasis scheiden sich die Geister an diesem neuen Element. Im PvE kommen die Eis-Kräfte an sich ziemlich gut an und spielen sich recht spaßig.
Im PvP ist Stasis allerdings ein dickes Problem und verdirbt vielen Hütern den letzten Spaß in dem eh schon stark vernachlässigten Modus. Besonders verhasst sind dabei das Verlangsamen und vor allem das Einfrieren. Denn es bereitet niemandem wirklich Freude, regelmäßig von Feinden bewegungsunfähig gemacht zu werden, ohne dass man sich dabei wehren oder es irgendwie kontern kann.
Das Absurde dabei: Auch wenn sich viele Spieler im Prinzip durchgehend über Stasis im PvP beklagen und Bungie nach eigenen Aussagen auch um das Problem mit dem Schmelztiegel weiß, hat das Studio mit der frischen Season 14 vor Kurzem nun sogar eine weitere Möglichkeit eingeführt, eure Gegner einzufrieren – und zwar mit der neuen exotischen Pistole Kryosthesie 77K.
Auch wenn dieses neue Waffen-Exotic im PvE durchaus Spaß macht – im PvP unterstreicht es erneut, wie problematisch das Stasis-Element im Alltag der Hüter-Duelle ist.
Was ist Stasis überhaupt? Stasis ist ein relativ junges Schadenselement, das mit der Erweiterung Destiny 2: Jenseits des Lichts eingeführt wurde, und ist sowohl als Fokus der Hüter-Kräfte, als auch als Schadensart auf wenigen Waffen im Spiel präsent. Es verkörpert dabei Eis und Frost. Diese eisigen Kräfte erhaltet ihr, wenn ihr die Kampagne von der Beyond-Light-Erweiterung durchgespielt und einige weitere Aufgaben gemeistert habt. Anschließend könnt ihr weitere Spezialisierungen dieser Kraft freispielen und Stasis so an euren Spielstil ausrichten.
Gegner fast 30 Sekunden lang eingefroren – “Stasis ist gut so”
Der Destiny-Streamer und Twitter-User JOverrated hat das Ganze nun beispielhaft in einem Clip festgehalten und dafür eine Menge Zustimmung geerntet.
Das zeigt der Clip: Er war mit seinem Team in einem Trials-Match unterwegs und hat dort sehr bildlich darauf hingewiesen, wo die Probleme mit Stasis im PvP liegen. Mit der Pistole als zusätzliche Einfrier-Mechanik und unter Einsatz der Stasis-Fähigkeiten (inklusive Super) seines Warlocks war er in der Lage, den letzten verbleibenden Feind fast 30 Sekunden lang durchgehend einzufrieren – auf 5 verschiedenen Wegen:
neue Exo-Pistole
Stasis-Warlock-Nahkampf
Stasis-Granate
Rift mit Stasis-Aspekt
und Super des Schattenbinders
Passt jetzt also auch noch verstärkt auf die neue Pistole auf, wenn ihr generell im PvP und vor allem in den Trials unterwegs seid.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
So reagiert der Streamer: Im Clip kündigt er den sogenannten “fable 5-Freeze” bereits zu Beginn an und amüsiert sich dann im Verlauf des Ausführung zunächst über das absurde Treiben. Dann wird er aber wieder etwas ernster und meint zu seinen Kumpels: “Nein, so können wir doch nicht gewinnen”. Daraufhin verlässt er mit seinem Trupp das Match, verliert es also trotz deutlicher 4:1 Führung mit Absicht.
In seinem Tweet fasst er das Ganze dann knapp aber aussagekräftig und mit einer ordentlichen Portion Sarkasmus zusammen: “Mit der neuen Pistole kann man nun seine Gegner auf 5 verschiedene Weisen einfrieren. Stasis ist gut so.”
Wie reagieren andere? Gefühlt sehen aktuell viele Spieler Stasis im PvP ebenfalls als problematisch an. Doch es gibt durchaus auch Hüter, die sagen, dass man damit leben kann und einfach lernen sollte, sich anzupassen. Auch unter dem Tweet von JOverrated zeigen die Kommentare ein gespaltenes Bild.
Wie seht ihr das Ganze? Sollte Stasis in euren Augen weiter abgeschwächt/angepasst werden – und wenn ja, wie? Sollte das Element eurer Meinung nach vielleicht sogar komplett aus dem Schmelztiegel verschwinden oder sollte es zumindest Stasis-freie Modi geben? Oder seht auch ihr das Ganze etwas entspannter und könnt mit Stasis im PvP (mittlerweile) gut leben? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch in den Kommentaren wissen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die kommende Erweiterung Endwalker für das MMORPG Final Fantasy XIV ist offiziell ausverkauft. Doch auf eBay gibt es sie noch, aber zu absurden Mondpreisen. Teilweise nähern sich die Wucherpreise schon an die berüchtigte PlayStation 5 an.
Was verlangen die Wucherer? Eigentlich hätte die Collector’s Edition zum kommenden FFXIV-Addon Endwalker regulär nur um die 150 Euro kosten sollen. Doch die begehrte Box voller physischer und digitaler Goodies war schnell ausverkauft und viele interessierte Fans hatten keine Chance mehr, offiziell an eine solche Box zu kommen.
Doch auf Verkaufsplattformen wie eBay tauchten schnell wieder Collector’s Editions von Endwalker auf. Allerdings zu Preisen, die jenseits der ursprünglichen 150 Euro lagen:
Das absurdeste Angebot lag bei 800 US-Dollar
im US-eBay gab es günstigere Angebote, die um die 660 Euro kosten sollten
In Europa hingegen rangieren die Preise für die Collector’s Editions zwischen 304 und 557 Euro.
Es handelt sich hier aber um CE-Boxen, die nur die physischen Items umfassen und nicht das Spiel selbst enthalten. Dass wiederum bekommt man mit zusätzlichen Boni, wenn man es als digitale Collector’s Edition bestellt.
Was kostet mehr? Die Situation um die teuren Collector’s Editions von Endwalker erinnert an die Preisexplosion der PlayStation 5. Die neue Sony-Konsole ist nach wie vor offiziell schwer zu bekommen und der Drittanbieter-Markt schockt mit deftigen Mondpreisen.
Selten sieht man bei eBay eine PS5 für unter 500 Euro. Preise von 800 Euro oder gar noch mehr sind ebenfalls nicht selten. Wer also eine Endwalkers Collector’s Edition haben will, kann sich womöglich auch erstmal eine neue PS5 kaufen und darauf hoffen, dass es bis zum Release des Addons doch noch bessere Angebote gibt.
Was steckt eigentlich in Endwalker? Für Sammler und Final-Fantasy-Fans bietet die Collector’s Edition von Endwalker durchaus einiges an coolen Goodies.
Das ist die Collector’s Edition: Die Inhalte der CE von Endwalker sind folgende:
Eine Statue des Kriegers des Lichts als Paladin
Ein Anstecker, der die Form vom Azem-Stein hat
Eine Reihe von Artwort-Prints
Ein Loporrit-Plüsch
Wer noch die digitale CE dazubucht, bekommt neben dem Spiel auch noch:
Ingame-Item Mount Arion
Ingame-Item Begleiter Porom
Ingame-Item Death Scythe
Das hier vorgestellte Mount ist aber nicht das berühmte Riesen-Flug-Mount. Dieser „Mondwal“ ist wirklich gigantisch und bietet gemütlich Platz für 8 Spieler. Außerdem kann der Wal fliegen und schwebt so majestätisch durch die Lüfte. Dafür kostet der Wal auch einiges. Ihr müsst stolze 33 Euro für ihn hinblättern. Doch im Vergleich zu den Mondpreisen für die Collector’s Edition von Endwalker ist das immer noch ein Schnäppchen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Ein sicherer Sieg in Dead by Daylight verleitet Überlebende oft zur Arroganz. Doch das kann schnell nach hinten losgehen – und dann wird es peinlich.
Dead by Daylight ist ein Spiel, bei dem es häufig heiß hergeht. Oft herrscht Spannung bis zur letzten Sekunde, ob und wie viele Überlebende dem Killer-Spieler entkommen können – jedoch nicht immer. Manches Mal sind Überlebende auch arrogant und wollen den Killer noch ein bisschen demütigen, den sie gerade vernichtend geschlagen haben. Doch davor sollte man sich hüten, denn diese Arroganz kann am Ende doch noch den Sieg kosten.
Was ist das Problem? Wenn die Tore offen sind und die Überlebenden eigentlich fliehen könnten, gibt es immer wieder Fälle, in denen die Überlebenden genau das nicht tun. Anstatt das Match zügig zu beenden, damit alle in die nächste Runde können, warten sie am Ausgang noch ab. Damit versuchen sie den Killer dazu zu „zwingen“, noch am Ausgangstor vorbeizuschauen und ihn noch etwas zu demütigen. Im Regelfall geschieht das durch Teabagging oder die Benutzung der wenigen Emotes.
Wenn Arroganz zur Niederlage führt
Allerdings kann dieses Getrolle auch gehörig nach hinten losgehen, vor allem in Spielen gegen bestimmte Killer. Dieses Beispiel gegen Michael Myers (The Shape) zeigt eindrucksvoll, was überhebliche Überlebende sich selbst und ihrem Team antun. Es zeigt, wie Yui noch eine Weile „teabaggt“ anstatt das Match zu verlassen. Dadurch hat der Michi die Gelegenheit, seine Fähigkeit vollkommen aufzuladen und dank eines Addons die nächste Überlebende einfach im Laufen zu erwischen und per Mori zu töten. Selbst dabei trollt Yui noch weiter und teabaggt während der Mori-Animation – nur um kurz darauf selbst noch erwischt zu werden.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Ein weiteres Beispiel zeigt der Clip von AsapKendrick. Der tritt als Deathslinger an und wird von einer Meg am Ende noch ein wenig getrollt. Die versteckt sich beim Ausgangstor und wird aufgescheucht. Anstatt allerdings nach dem ersten Treffer zu fliehen, positioniert sich die Meg erneut genau vor dem Ausgang und beginnt mit der Selbstheilung – offenbar vollkommen vergessend, gegen wen sie da eigentlich spielt. Wenige Sekunden später hängt sie am Haken:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Fast genau so schön ist dieser Clip. Der zeigt den Killer als als Hexe. Eigentlich wäre die Überlebende ohne Probleme entkommen, doch pausiert sie kurz vor dem Ausgangstor. Der Schlag der Hexe lässt die Meg zu Boden gehen – doch sie erreicht nicht mehr den Fluchtweg. Der Grund dafür ist, dass ihr Bleed-Out-Timer bereits so weit vorangeschritten war, dass sie augenblicklich stirbt. Achtung, laut:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Das letzte Beispiel ist noch einmal besonders amüsant. Das zeigt Jane, wie sie auf der Hatch steht (einem alternativen Ausgang für den letzten Spieler). Sie sieht, dass der Wraith kommt und teabaggt ihn einige Male, um ihn zu trollen. Was Jane dabei offenbar vergessen hatte: Der Wraith kann auch in seiner Tarnung mit der Umwelt interagieren. Kurzerhand schließt er einfach die Hatch und lässt die eben noch trollende Überlebende sicher mit einem ziemlich blöden Gesichtsausdruck vor dem PC zurück.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was kann man daraus lernen? Das ist recht simpel: Geht, sobald sichergestellt ist, dass alle Überlebenden entkommen können. Das sorgt nicht nur dafür, dass alle Spieler rasch in die nächste Runde kommen, sondern beseitigt auch diese peinlichen Momente, in denen man das eigene Überleben weggeworfen hat, nur um den Killer noch etwas zu trollen und zu demütigen. Außerdem zeigt es, dass ihr damit euch und euren Mitspielern, dass ihr gute Gewinner seid – und keine Flachpfeifen, die unterlegene Spieler auch noch demütigen müssen.
Kennt ihr auch solche nervigen Überlebenden? Oder gehört ihr gar selbst zu dieser Sorte?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Eine Mod aus dem neuen saisonalen Artefakt von Season 14 war in Destiny 2 so kaputt, dass Bungie sie kurzerhand deaktiviert hat. Doch was ist der genaue Grund?
Was hat es mit der Deaktivierung auf sich? Wie der offizielle Help-Account von Bungie am 16. Mai per Twitter mitteilte, hat das Studio eine Mod aus dem neuen saisonalen Artefakt der Season 14 bis auf Weiteres komplett deaktiviert. Weitere Infos sollen folgen.
Um diese Artefakt-Mod geht’s: Dabei handelt es sich um die Mod Energie-Beschleuniger (englisch: Energy Accelerant). Diese Mod bewirkt an sich, dass Explosionen durch die Explosions-Perks Libelle, Kettenreaktion und Glühwürmchen mehr Schaden verursachen.
Die Explosionen der Telesto-Bolzen waren mit der kaputten Mod “etwas” zu heftig
Mod bricht mit Telesto und Symmetrie das PvP
Was genau war jetzt das Problem mit Energie-Beschleuniger? Kurzum: Die Mod war verbuggt und hatte nicht nur Auswirkungen auf die 3 vorgesehenen Perks, sondern erhöhte auch den Schaden anderer Explosions-Waffen – so beispielsweise bei dem berühmt-berüchtigten, exotischen Fusionsgewehr Telesto. Durch die Mod haben Telestos Bolzen rund doppelten Schaden angerichtet – auch im PvP.
Doch während es bei der Telesto mittlerweile Tradition ist, das Spiel zu brechen, spielten auch andere Waffen durch die Mod verrückt. Bei dem exotischen Scoutgewehr Symmetrie wurde mit der Mod der Schaden der zielsuchenden Geschosse auf 100 angehoben, wodurch es im PvP möglich war, einen Gegner mit nur 2 Schüssen aus der Waffe niederzustrecken – dafür musste man nicht einmal durch das Visier zielen.
Das Ganze war so von Bungie nicht beabsichtigt und wurde – wohl auch angesichts der Trials of Osiris – kurzerhand deaktiviert.
Auch das Scoutgewehr Symmetrie wurde durch die kaputte Mod zu mächtig
Auch ein möglicher Grund: Einige sind auch der Meinung, dass nicht nur das PvP, sondern auch der anstehende Raid Vault of Glas inklusive World-First-Rennen mit Start am 22. Mai ein weiterer, möglicher Grund für die Deaktivierung sein könnten. Denn sollte Bungie es nicht schaffen, bis dahin einen Fix auf die Beine zu stellen, wäre ein fairer Wettstreit um den World-First-Clear unter Umständen nicht gewährleistet.
Wie geht’s mit der Mod weiter? Laut Bungie bleibt die Mod vorerst deaktiviert, bis die Entwickler einen Hotfix dafür veröffentlichen. Wann genau das passiert, verriet man nicht.
Mal von diesem kaputten Ausreißer abgesehen: Was haltet ihr bisher von den Mods des neuen saisonalen Artefakts aus der Season 14? Und von der Season generell? Lasst es uns und andere Leser von MeinMMO doch gerne in den Kommentaren wissen.
Laut dem YouTuber und Streamer Bellular sind einige WoW-Fans nicht nützlich für das Spiel. Sie sollten dringend aufhören, Blizzard so zu lieben.
Die Entwicklung von Blizzard in den letzten rund 10 Jahren sehen viele Spieler kritisch. Das nahezu makellose Image des Unternehmens, das Spieler zufriedenstellen will und in erster Linie gute Spiele entwickelt, die Spaß bereiten, zugänglich sind und angemessene Preise haben, geriet ins Bröckeln.
Der letzte Stein des Anstoßes war die teure Charakter-Kopie in WoW Classic, bei der Blizzard den Preis nach massiver Kritik senkte. Manche feiern das als Erfolg und loben Blizzard, doch so manch einer warnt auch, wie etwa der YouTuber Bellular.
Was war passiert? Wer in WoW Classic einen Charakter sowohl in Classic als auch in BC Classic spielen will, muss eine Charakter-Kopie kaufen. Der Preis lag zuerst bei 35 $, was zu massiver Kritik der Spieler führte. Blizzard lenkte ein und reduzierte den Preis nachträglich auf 15 $.
Wer spricht da? Auf das Thema ging der Streamer und YouTuber Bellular ein. Der ist vor allem auf YouTube aktiv und erreicht mit seinen Videos rund um World of Warcraft zwischen 100.000 und 400.000 Zuschauer. Er analysiert dabei nicht nur den aktuellen Zustand des Spiels, sondern zeigt auch generelle Probleme und Entwicklungen bei Blizzard auf oder spinnt interessante Theorien zur Zukunft der Story von Warcraft.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was hat er gesagt? Bellular beleuchtet zu Beginn seines Videos die Reduktion des Preises zur Charakter-Kopie. Er geht kurz auf den Blizzard-Post ein, meint aber, dass man den „nicht lesen braucht“, denn das wäre nur „PR-Blabla“. Tatsächlich sieht er die ganze Sache so:
35 $ ist der Preis, den sie am Anfang gesetzt haben, denn das ist, was sie verkaufen wollten. Richtig? Sie wollten damit durchkommen, wenn sie gekonnt hätten. Das ist kein Fall, in dem sie gut, nett oder fürsorglich gehandelt haben. Sie haben nicht auf die Community gehört. Nein, vergesst das. Das ist ein Fall, in dem sie bei ihrem Bullshit erwischt und dann deutlich darauf hingewiesen wurden.
Weiter erklärt Bellular dann:
Also an all die Leute, deren Antwort war: „Oh, es ist ein Unternehmen. Unternehmen wollen Geld machen. Mir ist das egal, mich betrifft das nicht.“ Denkt mal darüber nach. Ihr seid dann wie ein kleines Unternehmenshaustier. So etwas wie ein nützlicher Idiot. Das ist die Situation. Ich meine, wenn alles, was ihr tut, ist, geeignet und nützlich für ein großes Unternehmen zu sein, dann … ich meine, kommt schon!
Liebt die Entwickler, liebt die Kunst, liebt die Arbeit, liebt das Spiel. Ja! Aber liebt nicht das Unternehmen.
Vielleicht hätten wir vor 15 Jahren etwas anderes gesagt. Aber jetzt? Nein.
Für Bellular scheint damit klar zu sein, dass die „Ja-Sager“, die jeden Preis und jede Forderung von Blizzard akzeptieren, nicht zur Verbesserung des Spiels für alle beitragen. Obwohl man ein Spiel liebt, sollte man dennoch wachsam gegenüber dem Unternehmen sein, das dieses Spiel auf den Markt bringt. Denn wenn man das aus den Augen verliert, geht es am Ende allen Spielern schlechter.
Was haltet ihr von Bellulars Forderung? Wahre Worte, an denen man sich orientieren sollte oder einfach nur Unsinn?
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Die Fans von Final Fantasy XIV konnten sich am Wochenende über richtig dicke Infos zu dem neuen Addon Endwalker freuen. MeinMMO-Autorin Irina Moritz ist allerdings der Meinung, dass die Hardcore-Spieler des MMORPGs ihre Vorfreude auf Endwalker zügeln sollten. Denn das MMORPG wird immer mehr casual.
Jeder MMORPG-Spieler wird es kennen: Jedes große Addons bringt große Hoffnungen für die Spieler. Man hofft, dass das Spiel besser wird, coole neue Inhalte bekommt und einen langfristig fesseln kann.
So ist es aktuell auch bei dem neuen FFXIV-Addon Endwalker. Doch für die Hardcore-Spieler wird die Erweiterung keine allzu großen Geschenke mit sich bringen. Seit Jahren schon pumpt das MMORPG von Square Enix immer mehr leichten und lockeren Content wie neue Features für den Foto-Modus oder die Relikt-Waffen raus, um die Mehrheit seiner Spieler glücklich zu stimmen.
Ich erwarte daher, dass auch in Endwalker die Hardcore-Spieler keine oder nur wenige Inhalte bekommen werden, die auf sie zugeschnitten sind. Die Gelegenheits-Spieler werden hingegen weiterhin den größeren Teil vom Kuchen erhalten.
Wie alles begann: Die ersten Nerfs
An den ersten Nerf des Pflicht-Contents kann ich mich noch gut erinnern. Jeder, der in der Story von FFXIV bis zum Endgame vorankommen will, muss auf Level 15 an einem Solo-Kampf teilnehmen.
Darin kämpft man gegen einen Dämon, der die Spieler mit Gift belegt. Zum Release von “A Realm Reborn” 2013 hat dieses Gift richtig reingehauen. Der Trick in dem Kampf war, ein Antidot zu nutzen und den Status zu entfernen. Die Tränke konnte man beim NPC für paar Gil kaufen oder in einer Quest erhalten.
Spieler sind in dem Kampf gestorben wie die Fliegen. In Foren gab es Fragen, wie man den Kampf schaffen soll und Beschwerden über den Schwierigkeitsgrad, der für eine Pflichtquest zu hoch sei. Als Reaktion darauf nerften die Entwickler den DoT-Tick, der nun sehr gering ist.
Weitere Beispiele solcher Nerfs und Änderungen sind außerdem:
In dem Level-35-Dungeon Versunkener Tempel von Qarn und den Level-50-Dungeon Ampdapor-Festung und Pharos Sirius wurden diverse Bosse generft und die Menge der Gegner reduziert.
Der Bosskampf gegen Vishap in Steps of Faith wurde stark generft
Der Level-57-Dungeon Vault wurde ebenfalls aufgrund von Beschwerden generft
Der Echo-Buff wurde für ältere Inhalte wie normale Raids eingeführt, um sie leichter und für mehr Spieler zugänglich zu machen, was ein indirekter Nerf ist.
Vishap ist ein riesiger Drache, den die Spieler auf ihrem Weg zum Endgame bekämpfen müssen. Zum Release galt er bei vielen FFXIV-Spielern als viel zu schwer.
In den Addons nach Heavensward, also ab etwa 2017, waren diese Nerfs allerdings seltener geworden. Die Entwickler haben zu dem Zeitpunkt wohl ihre “goldene Mitte” gefunden. Dank mehr Erfahrung konnten sie besser einschätzen, was für den durchschnittlichen FFXIV-Spieler als “schwer” gilt.
Einige Stolpersteine gab es aber dennoch. So hat im Addon Stormblood der Boss Donnergott im 24-Mann-Raid Orbonne die Spieler Reihenweise zerlegt.
Was bedeuten diese Nerfs? Wenn man sich nun die sehr lange Liste an Content-Nerfs anschaut, die in FFXIV im Laufe der Zeit umgesetzt wurden, ergibt sich ein Muster. Es sind so gut wie nie schwere epische oder gar ultimative Raids dabei. Stattdessen wurden fast ausschließlich Inhalte für Gelegenheitsspieler oder Pflicht-Content generft.
Es sind Dungeons, die die Spieler für ihre Dailies oder zum Leveln laufen und die normalerweise zwischen 15 und 30 Minuten benötigen. Was man hier sieht, ist also eine weitere Reduzierung des Schwierigkeitgrads jenes Contents, der eigentlich bereits als einfach designt wurde.
Die Entwickler versuchten damit dem großen Teil ihrer Spielerschaft entgegenzukommen und das Spielen für sie so angenehm und barrierenlos zu gestalten, wie es nur geht. Es ist ein Trend, der sich sichtbar seit dem Release von “A Realm Reborn” wie ein roter Faden durch die Patch Notes zieht.
Wenn epische und ultimative Raids in FFXIV, die mit Abstand schwierigsten Inhalte, erscheinen, bleiben sie meistens so, wie sie sind. Sogar bei den Prüfungskämpfen gegen Primae und andere Bosse, die mittlerweile eigentlich als “midcore Content” gelten, wird so gut wie nie etwas geändert.
Ultimative Raids wie etwa Alexander sind ein Highlight in FFXIV, bei dessen Release die Zuschauerzahlen des MMORPGs auf Twitch drastisch steigen. Die Prozentzahl der Spieler, die sie meistern, liegt allerdings im einstelligen Bereich.
Der “Jetzt”-Stand der Inhalte
Der Status quo des MMORPGs setzt sich daher zusammen aus den Änderungen in der Vergangenheit und der grundlegenden Philosophie des Spiels. FFXIV ist ein Live-Service-Game, das in sehr regelmäßigen Abständen neuen Content erhält. Die Zusammensetzung dieses Contents ist fast immer gleich, wobei die Casual-Inhalte stark überwiegen.
Es sind Inhalte, die keinen hohen Skill-Level benötigen. Man muss keine Rotationen oder Opener lernen und hohe Zahlen fahren, um durch diesen Content zu kommen. Dazu gehören zum Beispiel die Schatz-Dungeons Lyhe Ghia, wo Spieler pro Raum gegen eine Handvoll von Gegnern oder einen schwächeren Boss kämpfen und Belohnungen erhalten.
Als Opener bezeichnen man in FFXIV eine festgelegt Abfolge von Fähigkeiten, die zu Beginn eines Kampfes eingesetzt wird. Opener sind oft darauf ausgelegt, möglichst viel Schaden innerhalb kurzer Zeit rauszufeuern und sind vor allem für die DDs extrem wichtig.
Auch die 24-Mann-Raids sind keine große Herausforderung, da die Bosse darin zum Beispiel meistens keinen Enrage-Timer haben. Es spielt daher keine Rolle, wie niedrig der Schaden der Raid-Gruppen ist. Diese Art von Raids dient primär dazu, dass die Gelegenheitsspieler ihre Ausrüstung auf die höchste Gear-Stufe aufwerten können. So bleiben sie nicht hinter den Raidern hängen und müssen keine schweren Raids erledigen, um gute Ausrüstung zu erhalten.
Oft ist beim Casual-Conten das Kämpfen auch gar nicht involviert. Gerade bei den kreativen Features von FFXIV können Spieler Unmengen von Stunden verbringen. Um den beliebten Screenshot-Modus /gpose hat sich im Laufe der Zeit eine riesige Community gebildet.
Entsprechend bekommt /gpose auch mit fast jedem großen Update neue Features. Eins der neuesten ist der Dungeon-Erkundungs-Modus, der das Betreten von Dungeons und Einsatz von spektakulären Skills wie Limitbreak für Screenshots ermöglicht.
Gposers sind eine Community, die sich auf das Schießen von coolen Screenshots spezialisiert hat
Es ist die Art von Content, auf der in FFXIV der Fokus liegt. Er kann natürlich auch von den Hardcore-Spielern erledigt werden und ich bin mir sicher, viele von ihnen haben Spaß daran. Wenn man in dem MMORPG aber Herausforderung sucht, sieht die Situation eher ernüchternd aus:
Alle 6 Monate ein epischer Raid mit 4 Bossen
2 Mal pro Addon ein ultimativer Raid mit einem Bosskampf
Ein extremer Prüfungskampf pro Patch (also alle 3-4 Monate)
Besondere Dungeons wie Delubrum Reginae (episch) ein mal pro Addon.
Die 4 Bosse der epischen Raids werden von den Top-Spielern in weniger als einer Woche besiegt und danach gefarmt. Midcore-Spieler wie ich brauchen bei langsamem Tempo 1-3 Monate, um das komplette Tier zu legen.
Der Progress in Ultimate, die schwersten Art von Kämpfen in FFXIV, benötigt im Schnitt etwa eine Woche Dauerzocken bei den Top-Gilden. Extrem-Bosse brauchen selten länger als einige Stunden und sind für viele Top-Spieler eigentlich auch gar nicht der Rede wert.
Zahlen bitte
Darum ist die Player-Base von FFXIV casual: Wenn man sich die Entwicklung der Nerfs und den Jetzt-Zustand in FFXIV anschaut, dann wird der Kurs des Direktors Naoki Yoshida sehr klar sichtbar. Er tut sein Bestes, um die Zielgruppe der Gelegenheits-Spieler für sein MMORPG zu gewinnen.
Und aus gutem Grund. Sie sind die absolute Mehrheit in Final Fantasy XIV. Es gibt zwar keine offiziellen Zahlen für die Raid-Clears innerhalb des Spiels, man kann es aber anhand vom inoffiziellen Spieler-Census abschätzen.
Der japanische Spieler Lucky Bancho (via Lodestone) ist in der FFXIV-Community für seine Statistiken bekannt. Basierend auf den Charakter-Daten der offiziellen Seite Lodestone erstellt er regelmäßig Census-Statistiken, die verzeichnen, wie viele Spieler bestimmte Meilensteine innerhalb des Spiels erreicht haben. Zum Beispiel viele Level-80-Charaktere es gibt oder wie viele von ihnen den aktuellsten Patch erreicht haben.
Diese Schätzung wurde mithilfe der FFXIV-Seite Lodestone gemacht. Jeder registrierte Charakter aus dem Spiel kann dort in der Datenbank gefunden werden. Sichtbar sind auch seine Gildenzugehörigkeit, seine Begleiter und vor allem seine Mounts.
Anhand der Mounts hat Lucky Bancho seine Schätzung erstellt. Epische Raid-Tiers haben als Belohnung für den letzten Bosskampf seit einigen Addons immer ein Mount. Bancho zählte die Menge der Mounts bei allen Lodestone-Charakteren und erstellte daraus seine Statistik.
Den Besitz der Mounts wurde in einer Grafik so dargestellt, dass es auf die verschiedenen Datenzentren des MMORPGs verteilt ist (Stand: 7. Februar 2021). Demnach haben auf den Datezentren mindestens folgende Prozentzahl an Spielern den letzten Kampf des epischen Eden-Raids gelegt:
Mana: 30,1 % (japanische Region)
Gaia: 26,0 % (japanische Region)
Elemental: 24,3 % (japanische Region)
Aether: 15,4 % (US-Region)
Chaos: 14,8 % (europäische Region)
Primal: 12,6 % (US-Region)
Light: 11,4 % (europäische Region)
Crystal: 7,8 % (US-Region)
Die eigentliche Ziffer wird etwas höher liegen. Einerseits, weil bei einem Kill nur ein Spieler aus der Gruppe das Mount bekommt und andere müssen eine Woche warten. Andererseits weil seine Statistik bereits 3 Monate alt ist. Aber die Ziffer wird nicht so hoch, um einen großen Unterschied zu machen.
Grundsätzlich sieht man deutlich, dass selbst auf den vergleichsweise sehr erfolgreichen japanischen Servern höchstens ein Drittel der Spieler den Hardcore-Content legen. In USA und Europa fällt diese Zahl noch ein gutes Stück.
Die Zukunft: Verschiebungen und Ankündigungen
Auch in den News zum MMORPG und dem neuen Addon Endwalker zeichnet sich dieser Kurs ab. So sollte mit dem Patch 5.5 am 13. April der von den Hardcore-Spielern heiß erwartete ultimative Raid gegen die Ritter der Runde kommen.
Die Enttäuschung war entsprechend groß, als eine Verschiebung des Raids angekündigt wurde. Und zwar nicht nur um einige Monate, sondern direkt bis zum Patch 6.1. Also nach dem Release des Addons Endwalker, der am 23. November 2021 erscheinen wird. Frühestens können die Spieler als erst im Februar 2022 mit dem Raid rechnen. Das ist ein Jahr ohne neuen Hardcore-Content.
Begründet wurde die Entscheidung vom Direktor Yoshida damit, dass die Entwicklung aufgrund von Corona verzögert wurde. Bei der Priorisierung, an welchem Content gearbeitet wird, entschied man sich gegen den Raid. Wohl deswegen, weil er von einem nur sehr geringen Teil der Spieler genutzt wird.
Parallel dazu wurde für das Addon Endwalker neuer besonderer Content namens Sanctuary Island angekündigt. Es soll laut Yoshida entspannter und ruhiger Solo-Inhalt sein, der an Anima Crossing oder Stardew Valley erinnert.
Die Spieler werden sich dort um Tiere kümmern und Pflanzen anbauen können. Begleiter und Mounts, die sie beim Spielen ergattern konnten, werden auf der Insel frei laufen. Yoshida sagte dazu im Interview mit MeinMMO:
Auch wenn dieser Content für ein MMORPG designed wurde, ist die Absicht dahinter, dass die Spieler sich die Zeit vertreiben, während sie Solo-Aktivitäten ausleben. Sie müssen dabei nicht auf den Progress anderer Spieler achten.
Es gibt keinen Grund, sich zu beeilen und es gibt auch keine Elemente, die die Spieler unter Druck setzen würden. Unser Ziel hier ist es, dass die Spieler das langsame Leben genießen, indem sie sorglos mit ihren Begleitern spielen, Screenshots in ihren Lieblings-Locations machen und so weiter.
Direktor Naoki Yoshida
Das Key Artwork zu Sanctuary Island hätte auch aus einem Farming-Game stammen können
Sanctuary Island ist das erste völlig neue Feature, das für das Addon Endwalker angekündigt wurde. Mit anderen Ankündigungen wie neue Jobs oder neue Dungeons und Raids haben die Spieler bereits gerechnet. Auch hier zeigt sich, dass die Prioritäten der Entwickler auf Casual-Content liegen.
Ich denke, dass alle Formen der Unterhaltung als Konkurrenz betrachtet werden sollten. Die modernen Gamer sind sehr beschäftigt – Sie müssen ihre begrenzte Zeit auf die verschiedenen Arten der Unterhaltung aufteilen, die sie neben dem Gaming konsumieren.
Direktor Naoki Yoshida
Der Direktor glaubt, dass es der Grund ist, wieso MMORPGs es schwer haben, in unserer Zeit Fuß zu fassen. Und er passt den Content seines Spiels entsprechend an. Viele Inhalte in Final Fantasy XIV kommen in schnellen leicht verdaulichen Häppchen oder in Form von ausgedehnten Aufgaben, die man über längere Zeit entspannt erledigen kann wie etwa die Relikt-Waffen.
Ich denke daher, dass Yoshida und sein Team den aktuellen Kurs weiterhin halten werden. Das bedeutet nicht, dass Hardcore-Inhalte irgendwann mal völlig aus FFXIV verschwinden werden, ihre Priorität liegt allerdings deutlich unter den Inhalten, die von dem größeren Teil der Spieler bevorzugt wird.
Mehr Stories zu FFXIV auf MeinMMO findet ihr hier:
Ich möchte an dieser Stelle übrigens anmerken, dass ich den Begriff “Casual-Spieler” nicht negativ verwende. Das Wort “Casual”, also Englisch für sorglos oder zwanglos, wird im Gaming-Kontext oft mit “schlecht” gleichgesetzt. Gerade Gamer der älteren Generation schauen auf die Gelegenheitsspieler häufig herab, weil sie eben nicht “harcore” genug sind. Sie würden für ihr Hobby nicht brennen, stecken keine Mühe rein und wollen, dass ihnen alles vorgekaut wird.
Für mich ist es lediglich eine Beschreibung für Spieler, die entweder nicht viel Zeit ins Gaming investieren oder nur entspannt spielen wollen, ohne dabei viel Wert auf Leistung zu legen.
Was Final Fantasy XIV angeht: Das Spiel wird durch den Fokus auf leichten Content für Gelegenheitsspieler definitiv weiter wachsen und mehr Einnahmen generieren. Es ist eine Strategie, die bis jetzt aus rein finanzieller Sicht gut funktioniert hat. Die Finanzberichte der Investoren von Square Enix verzeichnen seit Jahren ein stetiges Wachstum der MMO-Abteilung, was größtenteils den Verkäufen und Abos von FFXIV zu verdanken ist (via cogconnected).
Für casual Spieler, die FFXIV in ihrem eigenen Tempo spielen und keinen Gameplay-Druck erleben wollen, sind das wohl gute Nachrichten. Sie werden in Zukunft weiterhin viel Content erhalten, der auf ihre Zielgruppe zugeschnitten ist und den sie entspannt spielen können.
Die hardcore und vielleicht auch midcore Spieler werden davon wenig begeistert sein. Beschwerden darüber, dass Final Fantasy XIV immer mehr casual wird, die Jobs keine Vielfalt an Skillungen bieten und der Hardcore-Content generell eher dünn ist, lese ich auf Social Media regelmäßig.
Allerdings ist es ein Kurs, der sich so bald nicht ändern wird.
Die erste Erweiterung von WoW Classic erscheint bald und MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat richtig Lust drauf. The Burning Crusade ist eine seiner besten Erinnerungen ans Gaming. Nur der Release-Zeitpunkt trübt die Freude.
Als Blizzard zur BlizzCon 2020/2021 angekündigt hat, dass sie The Burning Crusade neu auflegen, war ich total aus dem Häuschen. WoW Classic war schon eine coole Sache, aber Burning Crusade ist für mich der Anker für WoW und wird es auch immer bleiben.
In dieser Erweiterung habe ich meine ersten richtigen Erfahrungen mit Raids gemacht und Leute kennengelernt, mit denen ich bis heute Kontakt habe. An TBC hängt enorm viel Erinnerung und emotionaler Wert für mich.
Karazhan ist meiner Meinung nach der beste Raid, den WoW je hatte und selbst die Dungeons habe ich damals fast täglich gefarmt, selbst wenn ich nichts mehr brauchte. Ich weiß natürlich, dass die „alte Zeit“ nicht zurückkommen wird, aber das muss sie auch gar nicht.
Mir reicht es, noch einmal in Erinnerungen schwelgen zu können. Und bald ist es so weit, bald kann ich erneut durch das Dunkle Portal schreiten und die Brennende Legion bekämpfen.
Illidan, Kael’thas und Lady Vashj sind die großen Antagonisten von TBC.
Wann erscheint TBC Classic? Am 2. Juni geht es los und TBC Classic öffnet seine Pforten. Zwei Wochen zuvor, am 19. Mai, startet bereits der Pre-Patch, bei dem ich mir meine Draenei hochleveln werde, genau wie damals.
Eigentlich freue ich mich total auf das alles. Als ich allerdings das Release-Datum gehört habe, war ich erst irritiert, dann etwas enttäuscht. Das Zeichen, das Blizzard damit setzt, ist alles andere als gut.
Patch 9.1 wäre viel wichtiger für WoW
Darum ist das Datum so schlecht: In der World of Warcraft sind der neue Patch 9.1 für Shadowlands und Burning Crusade gleichzeitig in Bearbeitung. Bis vor der Release-Ankündigung war dabei noch sehr unklar, was davon als erstes erscheinen wird.
Die Hoffnung vieler Spieler – inklusive mir – war, dass Patch 9.1 früher erscheint. Das klingt auch logisch, schließlich spielen mit Sicherheit mehr Leute Retail als Classic. Zudem können dann diejenigen, die den Content von 9.1 durch haben, anschließend Zeit in TBC verbringen.
Diese „Lückenfüller“-Funktion dient als Beschäftigung, um eine längere Content-Dürre zu überbrücken. Das Zeichen, das Blizzard nun damit setzt, ist: Auf Patch 9.1 werdet ihr noch eine ganze Weile warten müssen. So lange könnt ihr ja Classic zocken.
Warum ist Patch 9.1 so wichtig? Viele Spieler sind jetzt schon frustriert von Shadowlands. Das neue Pakt-System eckt immer wieder bei einem Teil der Spieler an und viele sind mit dem Content für sich bereits fertig. Selbst bei Cortyn ist die Luft raus nach dem Kill auf den Endboss.
Graf Denathrius dürften viele von euch schon in den Staub getreten haben.
Es gibt im Moment schlichtweg nicht viel zu tun, wenn man nicht noch am mythischen Endboss knabbert oder PvP betreibt. Trotzdem wird der Content irgendwie gestreckt, findet auch der größte WoW-Streamer der Welt. Schade, denn Shadowlands hat bisher echt Spaß gemacht.
Mit 9.1 wäre endlich etwas Neues passiert. Ein neuer Raid, endlich ein Kampf gegen Sylvanas und neue Legendarys. Alles Dinge, auf die ich mich freue und die ich gerne sehen möchte. Shadowlands hatte einen starken Start, aber ließ für mich auch schnell nach. 9.1 wäre die Chance gewesen, den Funken vom Release neu zu entfachen. Jetzt wird es aber offenbar noch eine Weile dauern.
TBC macht das Warten kürzer, aber an falscher Stelle
Was noch viel wichtiger gewesen wäre, ist die Wartezeit auf den späteren Patch 9.2. Die Zeit bis 9.1 wurde bereits mit einem seltsamen Zwischen-Patch verlängert, der ein paar neue Inhalte, aber auch nicht wirklich viel gebracht hat.
Mit TBC wird das Warten zwar kürzer, ich hätte mir das aber lieber für nach Patch 9.1 gewünscht. Schließlich kommen später endlich Klassen-Sets zurück, die uns in BfA gestohlen wurden – etwas, auf das ich mich mindestens so sehr freue wie auf Burning Crusade.
TBC Classic wäre ideal gewesen, um die Zeit zwischen 9.1 und 9.2 zu überbrücken. Diese Brücke fehlt mir dann jetzt aber auch, schließlich kommt Burning Crusade zu früh …
Ich hätte Nethersturm auch gerne später erkundet. Muss nicht jetzt schon sein.
Nach 14 Jahren hätte ich auch noch etwas warten können
Wäre Patch 9.1 vor TBC erschienen, hätte ich gesehen, dass Blizzard sich um den aktuellen Content bemüht und uns nicht irgendwie bei Laune halten will. Natürlich habe ich keine Einsicht in die Entscheidungen der Entwickler, aber so, wie es gerade ist, hinterlässt das alles einen sehr faden Nachgeschmack.
Burning Crusade erschien 2007 – also vor 14 Jahren. Ich hätte mich ohne Probleme noch etwas gedulden können, um die Scherbenwelt noch einmal zu besuchen. Die paar Wochen oder Monate mehr oder weniger, was macht das schon?
Trotzdem gehöre ich nicht zu den Spielern, die nun bockig ganz mit WoW aufhören und dem Spiel den Rücken kehren. Ich werde Burning Crusade spielen und begrüße sogar die Änderungen, die gemacht werden – etwa die erhöhte Sichtweite für Namensplaketten.
Für mich geht es nicht darum, das originale Burning Crusade zurückzubekommen, sondern eine Version, mit der ich genau so viel Spaß haben kann wie früher. Wenn das bedeutet, dass mir das Spiel einige Sachen leichter macht, dann ist es eben so.
Nichtsdestotrotz würde ich mir wünschen, dass Retail-WoW etwas mehr Liebe bekommt. Ich verbringe immer noch einen großen Teil meiner Freizeit in Azeroth und würde das auch in Zukunft gerne tun. Aber wenn ich als einzige wirkliche Beschäftigung habe, in Oribos im Kreis zu reiten, ist das eben auch nicht das Wahre.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Der Creative Director von Ashes of Creation, Steven Sharif, hat sich auf Discord mächtig über das kommende MMO New World von Amazon aufgeregt. Nun entschuldigt er sich für die “unprofessionelle” Äußerung.
Das sagte der Chef: In einem Post auf Discord hat sich der Creative Director von Ashes of Creation zu dem MMO New World und seinem Ingame-Shop geäußert. Es wurde über einen Leak bekannt, dass der Shop mögliche Pay2Win-Elemente in Form von Boosting-Items für Erfahrung und Crafting enthalten würde.
Dabei hielt er seine Aufregung über den Shop nicht zurück:
Ich fand es wirklich toll, wie gesagt wurde, dass sie “Quality of Life”-Items hinzufügen würden wie LeVEl BOOsTs AnD TRadE SkilL BOoSTs, aber nichts, was die kompetitiven Aspekte des Spiels beeinflussen würde… ?!?!? Warum macht ihr das, Amazon? Ich war geschmeichelt, als sie sich von einigen meiner Designs haben inspirieren lassen, aber ganz ehrlich, wer hat diese Entscheidung getroffen? Ich will einfach nur etwas Neues in dem Genre, verdammt nochmal.
Auffällig dabei ist, dass der Direktor das “Mocking Spongebob Meme” verwendet. Das Meme-Bild wird normalerweise vom Text begleitet, der etwas bereits gesagtes zitiert und abwechselnd klein und groß geschrieben wird.
Diese Schreibweise hat sich im Internet irgendwann verselbstständigt und wird nun auch ohne das dazugehörige Bild genutzt. Es ist grundsätzlich als spöttisch oder beleidigend zu verstehen.
Das war die Entschuldigung: Auch wenn einige Fans von Ashes of Creation dem Direktor zustimmten und seine Aussage feierten, ruderte er kurze Zeit später dennoch zurück und entschuldigte sich. In einem reddit-Thread schrieb er folgendes (via reddit):
Ich gebe zu, dass mein Kommentar unprofessionell war und ich werde mir Mühe geben, bei Antworten auf Dinge, die mir sehr wichtig sind, weniger temperamentvoll zu sein. Manchmal ist es schwierig, wenn man sich als Spieler auf ihr MMO gefreut hat und auf alles, was es in das MMO-Genre mit sich bringt. […]
Weiterhin gibt Sharif zu, dass auch sein MMO nicht frei von Fehlern sei. So erwähnt er zum Beispiel, dass es Ärger wegen dem Vorbesteller-Systen von Ashes of Creation gegeben habe, das er persönlich den Spielern erklären musste. Am Ende betont Sharif, dass es wichtig sei, dass die Firma in ihrer Kommunikation zu Monetarisierung immer direkt und offen sein sollte.
Das sagt Amazon: Mittlerweile ist Amazon auf den Leak eingegangen und veröffentlichte dazu ein Statement. Der Studio-Direktor Rich Lawrence betonte, dass es im Shop zum Release nur kosmetische Gegenstände geben wird. Dazu gehören Skins, Farben und besondere Items für die Gilden.
Unser Ziel mit allen Gegenständen jeder Art ist es, dass sie keine Vorteile bringen, die für eine schlechte Balance im Spiel sorgen. Wir verstehen, dass das eine Sache der Interpretation der Spieler ist. Darum bitte wir um eure Geduld, während wir in der Alpha testen und auf euer Feedback hören.
Auch über ein “Battle-Pass-ähnliches” Programm würde man bei Amazon nachdenken, so Lawrence. Diese Änderungen im Shop werden aber im Vorfeld getestet, um sicherzustellen, dass sie hohen Wert bieten und das Gameplay nicht zu stark beeinflussen.