Roccat Kone Pro im Test – Wir haben Roccats lochlose Gaming-Maus getestet

Roccat hat mit der Kone Pro und der Kone Pro Air zwei Gaming-Mäuse vorgestellt.  Beide Mäuse richten sich an Spieler, die leichte Mäuse wünschen. MeinMMO hat die Mäuse getestet und verrät euch, für wen sie geeignet sind.

Das Wichtigste im Überblick:

  • Die Roccat Kone Pro und Pro Air sind zwei extrem leichte Mäuse. Die Kone Pro wiegt 66 Gramm und die Kone Pro Air 75 Gramm.
  • Die Kone Pro setzt auf ein USB-Kabel, die Kone Pro Air wird mit einem Dongle über Funk oder Bluetooth verbunden.
  • Für die kabelgebundene Kone Pro müsst ihr 79,99 Euro zahlen, für die Kone Pro Air verlangt Roccat 129,99 Euro.
  • Die Kone Pro ist eine rundum gelungene Alternative zur Roccat Kone Pure Ultra. Das liegt vor allem an vielen kleinen Detailverbesserungen.
  • Die Kone Pro Air ist eine Kaufempfehlung für Gamer, die nach einer ergonomischen, kabellosen Maus als Alternative zur Razer Deathadder V2 Pro suchen.

Um welche Maus geht es? Roccat hatte Mitte April die Kone Pro und die Kone Pro Air vorgestellt. Diese neuen Mäuse wollen ihre Käufer vor allem durch ihr geringes Gewicht überzeugen.

Das ist vor allem für Gamer interessant, die ihre Maus viel bewegen und sich deswegen durch ein hohes Gewicht gestört fühlen. Vor allem Shooter-Spieler bevorzugen leichte Mäuse.

In unserem Test wollen wir uns anschauen, wie sich die neue Kone Pro in der Praxis schlägt. MeinMMO hatte bereits die Roccat Burst Pro getestet. Auch hier handelt es sich um eine besonders leichte Gaming-Maus.

Roccat Kone Pro Review: Wie haben wir getestet?

Wie lange wurde die Maus getestet?  Wir durften die Maus ausgiebig testen und haben sie uns genauer angesehen:

  • Die Gaming-Maus war rund 14 Tage im Einsatz.
  • Wir haben mit der Maus hauptsächlich Shooter wie Overwatch oder Apex Legends gezockt. Hier war die Maus drei oder vier Stunden am Stück im Dauereinsatz und hat uns bei den Kämpfen begleitet.
  • Im direkten Vergleich haben wir Roccats Kone Pure Ultra und auch Razers Viper in der Hand gehabt.

Features und technische Details:

SensorROCCAT Owl-Eye optischer Sensor, basiert auf Pixart 3370
AuflösungBis zu 19.000 DPI
SwitchesOptical Titan-Switches, 100 Millionen Klicks
Tasten5
DesignSchwarze oder Weiße Maus, mit einstellbarer RGB-Beleuchtung (16,8 Millionen Farben), AIMO-Beleuchtung
Gleitfüße2 PTFE-Gleitfüße (austauschbar)
Kabel1,8 m PhantomFlex-Kabel
Abmessungen125,6 mm x 72 mm x 40 mm
Gewicht66 Gramm / 75 Gramm (Wireless)
Preis79,99 Euro / 129,99 Euro (UVP)
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Extrem leichtes Gehäuse in charakteristischem Shape – nur 66 g; Titan Switch Optical - taktil und schnell
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Roccat Kone Pro im Detail

Was ist an der Maus besonders? Viele besonders leichte Gaming-Mäuse setzen auf ein Löcher- oder Wabensystem. Zwei bekannte Vertreter sind hier die Xtrfy M4 RGB oder Glorious Model O-.

Roccat verzichtet bei seinen “Kone Pro”-Modellen auf die Löcher. Das Wabenmuster ist bei den Maustasten angedeutet, richtige “Löcher” findet ihr bei der Maus jedoch nicht.

Gewicht: Mit ihren 66 Gramm gehört die Roccat Kone Pro zu den leichtesten Vertretern unter den Gaming-Mäusen. Razers Viper wiegt mit 69 Gramm kaum mehr, während die Glorious Model O- mit 58 Gramm noch etwas leichter ist.

Glorious Model O-58 Gramm
Roccat Kone Pro66 Gramm
Roccat Burst Pro68 Gramm
Razer Viper69 Gramm
Endgame Gear XM70 Gramm
Logitech G Pro Wireless81 Gramm

Gleitfüße: Roccat setzt bei der Kone Pro auf zwei große PTFE-Gleitfüße auf der Rückseite der Maus.

Im Lieferumfang liegen außerdem noch ein Satz Gleitfüße zum Tausch dabei. Das ist sehr löblich und praktisch, wenn die bisherigen Füße abgenutzt sind.

Welchen Sensor verwendet die Maus? Roccat setzt in seinen Pro-Modellen auf eine angepasste Version des optischen Pixart MMW-3370. Roccat nennt den angepassten Sensor “Owl-Eye.”

Die DPI lässt sich von 50 bis 19.000 in 50er Schritten anpassen. Die Werte werden im internen Speicher der Maus gesichert. Nutzt ihr die Maus an mehreren Computern gleichzeitig, dann habt ihr eure persönlichen Einstellungen immer mit dabei.

Kone Pro Air (links) und Kone Pro (rechts). Bei Ergonomie, RGB und Aufbau unterscheiden sich die Mäuse nicht voneinander.

Roccat Kone Pro: Grifftyp

Mit ihrer Größe und ihrem Gewicht richtet sich die Maus vorwiegend an Claw-Grip und Fingertip-Spieler. Der ergonomische Aufbau ist aber auch für Palmgrip-Nutzer geeignet, die die Maus gern in die ganze Hand nehmen wollen.

Das ist unser Eindruck: Dank des ergonomischen Designs für Rechtshänder, liegt die Maus angenehm in der Hand. Das gilt sowohl für den Palm-Grip als auch für den Claw-Grip.

Im “Klauengriff” spielt es sich fast am angenehmsten, da wir so den Druckpunkt der Tasten am besten spüren. Noch besser als im Palm-Griff.

Claw-Grip: Fingerspitzen, Daumen und ein Teil des Handballens liegen an der Maus. Auf diese Weise lässt sich die Maus fast am angenehmsten steuern, da alle Tasten gut erreichbar sind.
Fingertip-Grip: Nur Daumen und Fingerspitzen liegen auf der Maus. Der Rest der Hand ist frei. Die vordere Daumentaste der Kone Pro ist für kleine Hände jedoch schwer zu erreichen.
Palm-Grip: Die Hand umschließt die Maus komplett. Dank der ergonomischen Form der Maus und dem geringen Gewicht angenehm für den Arm.

Beim Fingertip-Grip muss man jedoch je nach Handgröße mit Einschränkungen zurecht kommen. Mit kleineren Händen ist die vordere Daumentaste im Fingertip-Griff kaum bequem zu erreichen. Hierfür ist die Kone Pro fast etwas zu groß. Hier hatten wir etwa mit der Kone Pure Ultra weniger Probleme.

Roccat Kone Pro Software “Roccat Swarm”

Das gefällt uns an der Software: Roccat setzt bei seiner Burst Pro auf die “Roccat Swarm Software.” Sobald ihr die Maus an den PC anschließt, wird die Maus sofort vom PC erkannt. Die Software lädt das passende Update für die Maus herunter und dann ist die Software direkt einsatzfähig.

Die Software selbst präsentiert sich aufgeräumt und übersichtlich. Über einen Reiter in der oberen Hälfte werden alle Rocat-Geräte gesteuert und hier könnt ihr direkt die Maus anwählen. Hier kann man dann alle Einstellungen vornehmen. Wir können die Helligkeit einstellen oder das Leuchtsystem (AIMO) konfigurieren oder die Tasten belegen.

Die Bedienung ist einfach und unkompliziert. Kauderwelsch aus Deutsch und Englisch. Während die meisten Texte mittlerweile auf Deutsch sind, präsentieren sich vor allem Buttons in den Menüs auf Englisch.

Das ist nicht gelungen: Die Swarm-Software besteht an einigen Stellen aus einem deutsch-englischen Kauderwelsch. Außerdem bekommt ihr eine ganze Menge an Funktionen, die beim ersten Blick überfordern und die ihr vermutlich nicht benötigen werdet.

Die Roccat Kone Pro in der Praxis

In diesem Bereich stellen wir euch vor, wie die Maus sich im Praxistest schlägt. Dabei gehen wir auf das Gewicht und die Schnelligkeit ein, aber auch, welcher Sensor in der Maus arbeitet und welche Möglichkeiten sich mit der Maus in der Praxis bieten.

Im Test vergleichen wir die Kone Pro dabei direkt mit dem Vorgänger, der Kone Pure Ultra.

Kone Pro und Pure Ultra wirken ähnlich, es gibt aber einige Unterschiede.

Roccat Kone Pro vs Roccat Kone Pure Ultra

Verarbeitung: Beide Gaming-Mäuse setzen auf einen robusten Plastik-Korpus und auf zwei große Gleitfüße auf der Unterseite. Die Füße und das Mausrad der Kone Pro machen insgesamt noch einen robusteren Eindruck. Das Kabel der Kone Pro wirkt deutlich wertiger als das dünne Kabel der Kone Pure Ultra.

Während Roccat in der Pure Ultra Omron-Switches mit einer Haltbarkeit von 50 Millionen verbaut sind, setzt der Hersteller bei der Kone Pro auf eigene optische Titan Switches. Laut Hersteller-Angaben sollen diese Switches sogar mindestens 100 Millionen Klicks schaffen.

Ergonomie: Die Roccat Kone Pure Ultra liegt insgesamt besser in der Hand als die Kone Pro. Das liegt vor allem an der stärkeren Mulde für den Daumen  auf der linken Seite und der leicht ovalen Form.

Die Kone Pure Ultra bietet außerdem im Gegensatz zur Kone Pro noch zusätzlich zwei DPI-Tasten auf der Oberseite. Diese fehlen bei der Kone Pro ersatzlos. Ein Workaround ist, eine Daumentaste der Kone Pro als DPI-Taste zu programmieren.

Haptik: Hier liegen beide Mäuse gleichauf. Sowohl die Kone Pro als auch die Pure Ultra verzichten auf eine Gummierung und setzen auf ein angenehmes Plastikgehäuse unter der Hand.

Die Handfläche liegt auf beiden Mäusen angenehm auf. Bei beiden Mäusen sind die beiden Daumentasten und auch das Mausrad bequem zu erreichen.

Im Palm-Grip und Claw-Grip sind die Mäuse problemlos zu halten. Kleine Hände dürften jedoch Probleme haben, die Maus im Fingertip-Grip zu führen, denn die Maus fällt sehr groß aus.

Gleitfähigkeit: Sowohl die Kone Pure Ultra als auch die Kone Pro (Air) setzen auf zwei große Gleitfüße auf der Rückseite der Maus. Diese Füße gewährleisten einen guten Grip auf unserem Mauspad und auch auf anderen glatten Oberflächen.

Maustasten und Mausrad: Das Mausrad der Kone Pro ist stärker geriffelt und wirkt dadurch griffiger als das der Pure Ultra. Das Mausrad wirkt bei der Kone Pro auch wertiger und präziser. Es handelt sich dabei weiterhin um ein Zwei-Wege-Mausrad (Vor und Zurück). Bei den Tasten setzt Roccat mit den Titan-Switches auf eine eigene Entwicklung:

  • Während die Tasten der Pure Ultra eher hoch klingen, wirken die Klicks der Kone Pro eher dumpf und dadurch leiser. Auf diese Weise sind die Tasten auch deutlich leiser als bei der Burst Pro, wo die Titan-Switches ebenfalls zum Einsatz kommen.
  • Die Tasten der Kone Pro sind noch präziser als die bereits guten Tasten der Pure Ultra. Beim Enotus-Maustest liegt die Kone Pro mit 0,6 Prozent bei gleicher DPI und gleicher Geschwindigkeit knapp vor der Pure Ultra.
  • Einen Debounce-Delay gibt es bei den Tasten dank der optischen Technik gar nicht. Debounce-Delay bedeutet, wie lange die Maus braucht, um den nächsten Klick zu registrieren. Das heißt, dass jeder Klick sofort erkannt wird.

Makrofunktionen: Die “Kone Pro”-Modelle bieten keine DPI-Tasten auf der Oberseite im Bereich des Zeigefingers wie etwa die Kone Pro Ultra. Stattdessen befindet sich eine Umschalttaste für die Profile auf der Rückseite.

Die Kone Pro kann dafür ebenfalls Easy-Shift. Mit Easy-Shift lassen sich alle Tasten der Maus doppelt belegen. Auf diese Weise lässt sich beispielsweise eine der beiden Daumentasten in eine DPI-Taste umfunktionieren. Das Erstellen von Makros für die Tasten ist simpel und geht leicht von der Hand.

Kone Pro oder Kone Pure Ultra – welche Maus ist besser?

Vergleicht man die beiden Mäuse in der Theorie und in der Praxisanwendung, dann liegt die Kone Pro entweder leicht oder deutlich vor der Kone Pure Ultra. Bei der Verarbeitung ist die Kone Pro einen deutlichen Schritt nach vorn gegangen, während wir bei der Präzision kaum Unterschiede bemerken. Die Klicks bei der Kone Pro sind ungewöhnlich, wirken auf uns aber nicht weniger präzise.

Bei der Ergonomie gefällt uns die Pure Ultra jedoch besser als die Kone Pro. Die Pure Ultra fällt nicht nur etwas kleiner aus, sondern auch die Daumenablage gefällt uns besser, weil sich unser Daumen hier einfach wohler fühlt. Die DPI-Tasten sind ebenfalls ein Punkt für die Pure Ultra.

Insgesamt ist die Kone Pro in unseren Händen eine deutliche Verbesserung der Kone Pure Ultra.

Roccat Kone ProRoccat Kone Pure Ultra
Gewicht66 Gramm68 Gramm
Tasten5 Tasten, Optical Titan-Switches, 100 Mio. Klicks7 Tasten, Omron D2FC-F-K, 50 Mio. Klicks
SensorRoccat Owl-Eye-Sensor (PixArt PMW-3370), bis 19.000 DPIPixArt PMW-3381, bis 16.000 DPI
UVP Preis79,99 / 129,99 Euro69,99 Euro
RGB1 adressierbare Zone1 adressierbare Zone

Fazit – Ein starke Alternative für die Kone Pure Ultra

Für wen ist die Maus geeignet? Die Roccat Kone Pro richtet sich an alle Gamer, die nach einer sehr leichten Maus mit wenigen Tasten für Rechtshänder suchen.

Für 80 Euro bekommt ihr von Roccat eine richtig gute Maus, die aber auch etwas teurer ist als die Konkurrenz, die ähnliche Funktionen bietet. Denn Razers Deathadder V2 bekommt ihr bereits für rund 55 Euro. Diese bietet euch ebenfalls einen ergonomischen Aufbau, bietet ähnliche viele Tasten und hat einen ähnlich guten Sensor. Mit 82 Gramm ist die Deathadder V2 jedoch auch deutlich schwerer als die Roccat Kone Pro.

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Die Kone Pro und die Kone Pro Wireless unterscheiden sich kaum voneinander. Könnt ihr auf Wireless verzichten, dann ist die Kone Pro mit ihrem geringeren Gewicht (66 Gramm vs 75 Gramm) die bessere Wahl.

Doch die Maus ist nicht für jeden geeignet: Zockt ihr vorzugsweise MMOs oder braucht einfach viele Tasten, dann ist die Kone Pro wenig für euch geeignet.

Die Konkurrenz der Kone Pro (Air), von links: Roccat Burst Pro, Razer Viper, Roccat Kone Pro und Roccat Kone Pure Ultra.

Darum solltet ihr euch die Kone Pro Air ansehen: Für 130 Euro ist uns die Roccat Kone Pro Air eine Kaufempfehlung wert. Die Konkurrenz setzt im Leichtgewicht-Bereich vorzugsweise auf beidhändige Mäuse wie etwa die Razer Viper Ultimate oder die Logitech G Pro X Superlight. Eine kabellose, ergonomische Alternative wäre die Deathadder V2 Pro. Die Deathadder wiegt mit 88 Gramm aber deutlich mehr als die Kone Pro Air und nutzt Micro-USB, wo Roccat auf USB-C setzt.

Wollt ihr eine ergonomische, kabellose und leichte Gaming-Maus, geht kaum ein Weg an Roccats neuer Kone Pro Air vorbei.

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Besitzt ihr bereits von Roccat die Kone Pure Ultra oder die Burst Pro, dann lohnt sich der Neukauf nicht, außer ihr wollt entweder unbedingt den besseren Sensor oder die Wireless-Funktion der Air-Version haben.

Welche Alternativen gibt es?

  • Die Roccat Burst Pro bietet einen etwas schwächerer Sensor und wiegt zwei Gramm mehr. Beide haben eine ähnliche Verarbeitung, die Burst Pro ist aber nur kabelgebunden. Die Burst Pro hat außerdem keine ergonomische Passform wie die Kone Pro.
  • Razer Viper: Die Maus von Razer hat einen hochpräzisen Sensor und ist etwas schwerer. Die Verarbeitung der normalen Viper wirkt nicht so wertig wie bei Roccat. Die Razer Viper Ultimate ist die Wireless-Version der Viper, ist deutlich teurer als die Pro Air, wirkt aber besser verarbeitet und bietet eine Docking-Station.
  • Logitech G Pro Wireless/ Logitech G PRO X SUPERLIGHT: Logitechs Gaming-Maus bietet eine hochwertige Verarbeitung und ihr könnt die Seiten austauschen. Die Maus ist außerdem symmetrisch und sowohl für Links- als auch Rechtshänder geeignet.

Weitere Gaming-Mäuse auf MeinMMO: Ihr sucht nach einer passenden Gaming-Maus für euch? Dann schaut einmal in unsere Bestenliste rund um Gaming-Mäuse. In unserer MeinMMO-Liste stellen wir euch die besten Gaming-Mäuse vor, die ihr aktuell kaufen könnt.

Fazit & Bewertung
Roccat liefert mit der Kone Pro eine tolle ergonomische Alternative zur Burst Pro ab. Roccat setzt bewusst auf ein ergonomisches Rechtshänder-Design, während andere Hersteller, wie Razer oder Logitech, bei ihren leichten Mäusen ein beidhändiges Design verwenden.

Die Maus liegt dank ihrer ergonomischen Form gut in der Hand und die Tasten sind schnell zu erreichen. Das Material fühlt sich wertig an und das Mausrad ist deutlich besser als das von der Burst Pro oder der Kone Pure Ultra. Im Vergleich zur Kone Pure Ultra ist die Kone Pro in fast allen Punkten verbessert worden.

Die Titan-Switches konnten mich bereits bei der Burst Pro überzeugen und gefallen auch bei den "Kone Pro"-Modellen wieder. Sie fühlen sich direkt und präzise an, auch wenn das Geräusch nicht jedem gefallen wird. Der Geräuschpegel ist aber im Vergleich zur Burst Pro deutlich reduziert.

Im Wireless-Bereich macht die Kone Pro ebenfalls eine gute Figur. Die Technik funktioniert einwandfrei und die Pro Air liegt super in der Hand. Die Viper Ultimate wirkt im Vergleich wertiger verarbeitet als die Pro Air, dafür liegt mir Roccats Maus besser in der Hand als etwa die Viper.

Mir persönlich fehlt bei der Kone Pro eine DPI-Taste auf der Oberseite, die sowohl die Pure Ultra als auch die Burst Pro hatte. Denn möchte man in einem schnellen Gefecht die DPI wechseln, ist man chancenlos - außer man dreht die Maus im Gefecht um oder wechselt in die Software.

Ebenfalls etwas enttäuschend ist die RGB-Beleuchtung, insbesondere dann, wenn man sich andere Roccat-Produkte ansieht. Die Burst Pro setzt auf RGB, die die Struktur betont, während Roccat bei der Kone AIMO Remastered die Beleuchtung zwar dezent, aber sehr gekonnt einsetzt.

Bei der Kone Pro fällt die Beleuchtung kaum auf, da sie sich direkt unter den Tasten befindet. Hier hätte man also durchaus auch auf die Beleuchtung verzichten können, was für den Akku der Wireless-Maus ohnehin stromsparender ist.
8
Empfehlenswert Ø Userwertung: 0
Ergonomie
8
Oberfläche und Verarbeitung
8
Genauigkeit/ Sensor
9
Gleitfähigkeit
8
Tasten und Mausrad
9
Software
7
Pro
  • geringes Gewicht
  • wertige Verarbeitung
  • hohe Haltbarkeit dank gutem Mauskabel und Titan-Switches
  • angenehme, ergonomische Form
  • weiche und glatte Oberfläche
  • programmierbare Tasten und Gerätespeicher
  • 2,4 GHz und Bluetooth (nur Pro Air)
  • schnelle, störungsfreie Verbindung (nur Pro Air)
  • lange Akkulaufzeit (nur Pro Air)
  • hochwertiges, angenehmes Mausrad
  • angenehme Passform für Palm- und Claw-Grip
Contra
  • gewöhnungsbedürftiger Klang der Maustasten
  • umfangreiche und unübersichtliche Software
  • kein DPI-Schalter auf der Oberseite
  • nur für Rechtshänder
  • wenig RGB-Beleuchtung
  • Fingertip-Grip für kleine Hände nur bedingt möglich
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