Die Wahl der Klasse und der Spezialisierung bestimmt in WoW: Shadowlands maßgeblich, wie sich das Spiel anfühlt. Manche stehen auf Nahkampf, andere eher auf Reichweite. Doch es gibt auch Spieler, die sich gern der Nachfrage anpassen – und für die hat ein Nerd auf reddit nun die perfekte Datengrundlage geschaffen.
Ein User auf reddit will mit ein paar Freunden vor dem neuen Add-on von World of Warcraft seine Gilde neu starten. Sie wollen neue Klassen ausprobieren – doch welche nehmen?
Der User heißt „ItsACrunchyNut“, bezeichnet sich selbst als Nerd und geht bei seiner Klassen-Wahl gerne danach, was gerade gebraucht wird. Um die Nachfrage herauszufinden, hilft ihm das WoW-Tool wowprogress. Auf der Seite können Gilden manuell hinterlegen, nach welcher Klasse sie gerade suchen.
Der stolze Nerd meint, er hätte einfach ein paar Gilden durchsuchen können und anhand der Nachfrage gesehen, was gesucht wird – „Aber ich bin ein Nerd. Warum etwas einfach machen, wenn es auch kompliziert geht?“.
Zusammen mit einem Nerd-Kollegen beschwor „ItsACrunchyNut“ etwas IT-Magie und schrieb ein Programm, um die Nachfrage von rund 4.000 Gilden auszuwerten, die bereits den letzten Boss im Raid gelegt haben (Erfolg: AoTC).
Die magischen Ergebnisse präsentieren wir euch auf MeinMMO.
Die gefragtesten PvE-Klassen und -Spezialisierungen in Patch 9.2
„ItsACrunchyNut“ hat bei seiner Auswertung nicht nur die Klassen im Blick, sondern auch die Rollen und Spezialisierungen (Stand: 10.05.22 / via reddit.com). Die Zahlen sind Schätzungen des Users:
Gefragteste Rollen
Reichweiten-DPS: 20.100
Nahkampf-DPS: 12.800
Reichweiten-Heiler: 5.200
Nahkampf-Heiler: 3.900
Tanks: 2.400
Gefragteste Klassen
Druide: 6.100
Priester: 5.100
Schamanen: 2.600
Gefragteste Spezialisierungen
Balance-Druiden: 3.900
Alle Hexenmeister: 3.600
Schatten-Priester: 2.600
Für eine Übersicht über alle Klassen hat „ItsACrunchyNut“ zudem eine Grafik erstellt, eingeteilt in Klassen und Rollen:
Wie sind die Daten entstanden? Gilden können auf „wowprogress“ ihren Bedarf an Spieler eintragen und dazu angeben, wie stark die Nachfrage ist – hoch, mittel, niedrig. Für ein „hoch“ setzte der User 4 Spieler Bedarf an, für „mittel“ 2 und für „niedrig“ 1 Spieler.
Dadurch hat „ItsACrunchyNut“ eine nummerische Datengrundlage geschaffen, die sich ein einem Diagramm darstellen lässt.
Seine Auswertung basiert demnach auf Schätzungen und sind nicht sehr genau. Aber für eine Abbildung des Klassen- und Rollen-Bedarfs von über 4.000 Gilden eignet sich das gewählte Verfahren gut.
Der Nerd nutzt seine IT-Magie, um spannende Ergebnisse zu erzeugen, die tatsächlich hilfreich bei der Klassen-Wahl sind – wenn ihr gern auf den Bedarf schaut und euch anpasst.
Ist man sich absolut nicht sicher, welche Klassen mit welcher Spezialisierung man angehen soll, sind solche mathematischen Ansätze oft hilfreich.
Doch die letzte Weekend League endete 24 Stunden verfrüht. Das wurde im Spiel zwar per Countdown-Timer angezeigt, doch wer sich auf die ursprüngliche Ankündigung verlassen hatte und sich beispielsweise Dienstagabend einloggte, um noch ein paar Spiele abzureißen, schaute in die Röhre.
Auch EA Sports bestätigte über Twitter, dass es sich hierbei um einen Fehler handelte.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Als Kompensation habe man sich nun folgendes überlegt:
Spieler, die sich für die letzten FUT Champions Finals qualifiziert hatten, bekommen 1.500 FUT Champions Qualifikationspunkte für die nächste Woche gutgeschrieben.
Außerdem soll Anfang kommender Woche ein Saisonziel veröffentlicht werden, das ein untauschbares Prime Gold Spieler Pack und 3000 XP enthält.
Doch das Echo auf diese Ankündigung fällt größtenteils negativ aus. Denn Spieler haben hier offenbar etwas mehr erwartet.
Ausgerechnet das Premier-League-Wochenende kommt mit Fehler
Das kritisieren Spieler: Sowohl im FIFA-Subreddit als auch in den Twitter-Kommentaren wird die Kompensation als nicht ausreichend kritisiert. Der Hauptgrund: Am vergangenen Wochenende konnte man sich die Premier-League-TOTS-Spieler als Teil der Player Picks erspielen.
Premier-League-Karten sind traditionell die beliebtesten in Ultimate Team, und die TOTS-Karten sind besonders stark. Gleichzeitig sind sie aber auch verflucht teuer und schwer in Packs zu bekommen. Dementsprechend ist die Weekend League einer der besten Wege, an diese Karten zu kommen – für manche ist diese Weekend League die wichtigste im FIFA-Jahr.
Dass man nun lediglich Qualifikationspunkte und ein 45.000-Münzen-Pack bekommt, reicht da vielen nicht. Das schreiben einige auf Twitter:
„Also… ihr gebt den Leuten ein durchschnittliches Pack, um das sie spielen müssen, um den Verlust der guten Packs auszugleichen, anstatt ihnen einfach kostenlose Packs zu geben“, kommentiert einer (via Twitter).
„Es kann nicht sein, dass dies die Entschädigung ist, die man den Leuten gibt, die die PL-Reds verpasst haben. Schändlich!“ (via Twitter)
Ein anderer User meint auf Twitter: „Wäre es nicht einfacher gewesen, diejenigen zu entschädigen, die es nicht geschafft haben, ihre 20 Spiele zu beenden? Das scheint eine seltsame Vorgehensweise zu sein.“
Auch auf reddit gibt es ähnliche Kritik: „Dieses Problem hat mich nicht betroffen, da ich WL samstags spiele, aber diese Entschädigung ist ein Witz für diejenigen, die davon betroffen waren“, schreibt beispielsweise User gobaldygooch (via reddit). Und er fuhr fort: „Ich verstehe, dass es für EA wahrscheinlich schwer ist, herauszufinden, wer genau betroffen war, aber diese Entschädigung ist furchtbar.“
Er meint, die Qualifikationspunkte würden wenig bringen, genau wie die XP: „Du hast also nur noch ein 45k-Pack, das du erst bekommst, wenn es keine Packs mehr für Prem-TOTS gibt. Gleichzeitig wird es einige Leute geben, die rote Picks des Prem-TOTS im Wert von Hunderttausenden von Münzen (nicht tauschbar) komplett verpasst haben.“
Insgesamt haben einige Spieler hier einen besseren Ausgleich erwartet. Am 13. Mai wird das Premier-League-TOTS in FIFA 22 nämlich ersetzt und man kann es vorerst nicht mehr aus den Packs ziehen. Ab 19:00 Uhr wird stattdessen das Bundesliga TOTS in Ultimate Team auftauchen.
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Wenn ihr eine schwarzhaarige Frau mit Melone im Haar und im Anime-Stil seht, dann handelt es sich dabei sehr wahrscheinlich um Suki „sukidingels“. Die 28-jährige Streamerin ist seit 2 Jahren eine VTuberin und erlebt seitdem einen Aufschwung auf Twitch. Doch wer ist sie und was macht sie auf ihrem Kanal? MeinMMO verrät es euch.
Wer ist sukidingels? Suki ist seit 2013 auf Twitch aktiv und benutzt seit 2020 ein VTuber-Modell im Anime-Stil. Statt einer Facecam repräsentiert der Anime-Charakter die Streamerin.
Ihr Charakter hat schwarzes, langes Haar mit leuchtend blauen Augen. Als Markenzeichen trägt sie eine Melonen-Haarspange. Ihr Outfit wechselt in den verschiedenen Streams.
Sie selbst schreibt, dass sie Wassermelonen, Pandas und Unterhosen besonders mag und nennt ihre Zuschauer die „WatermelonPandaPantsuCrew“. Auch auf ihrem Kanal findet man überall kleine niedliche Pandas, die Wassermelonen futtern oder mit ihnen interagieren.
So sieht sukidingels VTuber-Modell aus.
sukidingels ist meist locker unterwegs, ihr Humor manchmal ziemlich zweideutig und sie hat oft einen guten Spruch auf Lager. Außerdem hat sie kein Problem damit, ihren Emotionen freien Lauf zu lassen. Ihre Zuschauer feiern ihre Art und unterstützen sie tatkräftig (Stand: 13. Mai 2022):
Suki hat derzeit 42.859 Follower auf Twitch.
Etwa 2.330 Personen haben sie im Moment abonniert.
Ihre Streams werden durchschnittlich von 1.180 Leuten verfolgt (im Zeitraum der letzten 90 Tage).
VTubing ist seit einiger Zeit wahnsinnig im Trend, was auch die Streamerin Ironmouse zeigte:
Wie gestaltet die VTuberin sukidingels ihre Twitch-Streams?
Vor 2020 streamte Suki ohne Facecam oder Avatar. Jedoch zockt sie schon, seit sie auf der Plattform unterwegs ist, unterschiedlichste Spiele. Dazu gehören aktuell Rust, Lost Ark, Pokémon und New World.
Wenn sie nicht zockt, zeichnet die Streamerin oder quatscht mit ihrer Community über Anime und andere Themen. Zwischendurch singt sukidingels auch verschiedenste Lieder und verabschiedet sich in den Streams immer mit demselben Schlaflied „Goldenes Licht“ aus dem Anime DoReMi.
Hier könnt ihr einen Clip samt Sukis vorherigen Avatar und einem emotionalen Ausbruch sehen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Wie wurde die Streamerin bekannt? Zum einen durch ihre stetige Aktivität auf Twitch, durch das Hinzufügen des VTube-Modells und wahrscheinlich zusätzlich durch das Zusammenspielen mit anderen bekannten Persönlichkeiten wie die Streamer Dhalucard, Dennsen und Torro.
Sie war auch bei Season 3 vom Rustplatz dabei, wo viele verschiedene Streamer im März 2022 teilnahmen und Rollenspiele auf einem gesonderten Server veranstalteten. Es gehört zum erfolgreichsten Rust-Projekt in Deutschland.
Außerdem scheut sie nicht davor zurück, sich auch im echten Leben zu präsentieren, da sie auf der diesjährigen Dokomi sein wird (via dokomi.de). Einer Anime-Convention in Düsseldorf, die jedes Jahr einmalig stattfindet und massenhaft Besucher anlockt. Wer also möchte, kann sukidingels dort antreffen.
Mittlerweile pendelt Suki zwischen 700 und 1.100 Zuschauern durchschnittlich, während sie Anfang 2021 noch bei einem Publikum zwischen 60 bis 120 lag. Auf jeden Fall ein deutliches Wachstum und Erfolg für die deutsche Twitch-Streamerin.
Nach mehr als 3 Jahren hat der „Battle Royal“-Shooter Apex Legends einen neuen Höhepunkt erreicht und so viele Spieler auf Steam wie nie zuvor. Doch wie kommt es zu dem jüngsten Hoch?
Wie hoch sind die Spielerzahlen? Apex Legends hat bereits seit einiger Zeit souverän hohe Spielerzahlen auf Steam. Erst im Februar dieses Jahres stellte der Shooter den bis zuletzt gültigen Rekord von 392.998 (via SteamCharts.com) gleichzeitigen Spielern auf. Nachdem die Spielerzahlen im März (354.000) und April (371.000) minimal sanken, erlebt der Shooter mit Season 13 einen neuen Aufschwung.
Am Mittwoch, dem 11. Mai 2022, einen Tag nach dem Update zur Season 13, spielten 411.000 Spieler den „Battle Royal“-Shooter und stellten den Rekord aus dem Februar ein.
Wie kam es zu den hohen Spielerzahlen? Am Dienstag, dem 10. Mai 2022 startete in EAs “Battle Royal”-Shooter Apex Legends die Season 13.
Season 13 brachte mit dem Saviors-Update einige große Änderungen. Neben der neuen Legende Newcastle erschien das sogenannte Ranked-Reloaded sowie Veränderungen für die Map Storm Point und die Kartenrotation.
Die neue Legende Newcastle & die “Storm Point”-Überarbeitung
Was kann die neue Legende? Die neue Legende des erfolgreichen Battle Royals heißt Newcastle. MeinMMO zeigt euch, was der neue Charakter kann.
Wenn ihr den Charakter-Trailer der neuen Legende Newcastle noch nicht gesehen habt, könnt ihr das hier nachholen:
Video starten
Newcastle besitzt drei Fähigkeiten, die ihn auszeichnen:
Wiederbelebungsschild (passive Fähigkeit): Belebt und schützt Verbündete mit einem Schild, während ihr sie in Sicherheit zieht
Mobiler Schild (taktische Fähigkeit): Werft mit Newcastle eine steuerbare Drohne, die einen beweglichen Energieschild erzeugt und vor Beschuss schützt
Burgmauer (ultimative Fähigkeit): Errichtet bei Verbündeten oder Zielen eine Festung, die euch Deckung gibt und einen Vorteil in Gefechten verschafft
Was wurde an Storm Point verändert? Das Ziel der Entwickler sei es laut eigener Aussage gewesen, die Features der Karte Storm Point zu verbessern, ohne etwas zu entfernen.
Dementsprechend erhielt Storm Point mit der Meereskreatur „Versunkene Bestie“ einen neuen sogenannten Point of Interest, der Abwechslung zu der sonstigen Architektur der Map schaffen soll.
Außerdem fügte Respawn auf Storm Point ein neues PvE-Feature namens IMC-Armories hinzu, das an vier unterschiedlichen Orten erscheint.
Bei den IMC-Armories trefft ihr auf Wellen der sogenannten Spectres. Dabei handelt es sich um feindliche automatisierte Kampfroboter, die bereits in Titanfall 2 vorkamen. Überlebt ihr den Angriff der Spectres, könnt ihr euch Loot sichern.
Respawn überarbeitet Ranked & entfernt 2-Stunden-Block bei Kartenrotation
Wie sieht die Kartenrotation in Season 13 aus? In Season 13 hat Respawn den 2-Stunden-Block bei der Kartenrotation entfernt. Dieser sorgte dafür, dass innerhalb von zwei Stunden nur eine Map gespielt werden konnte.
Respawn sah ein, dass zwei Stunden zu lang sind, da das für manche Spieler die insgesamt verfügbare Spielzeit darstellt. Für diese Spieler bedeutete der Block, dass es möglich war, dass sie an einem Tag nur eine einzige Map spielen und die Rotation nicht erleben.
Was ist Ranked-Reloaded? Respawn hat das Ranked-System von Apex Legends überarbeitet und fügte Rangabstufungen, Anpassungen der Einstiegskosten und eine Überarbeitung der Ranglistenpunkte hinzu.
Die Entwickler nahmen laut eigener Aussage Änderungen an den Grundpfeilern des Ranked-Systems vor: Teamplay und Siegeswille. Das Ziel sei es gewesen, das Teamplay in Apex Legends zu fördern und das Können der Spielenden zukünftig genauer darzustellen.
Was das Savior-Update und Season 13 im Detail mitbringt, lest ihr auf der Website von Apex Legends Publisher Electronic Arts (via ea.com).
Den epischen Launch-Trailer zum Saviors-Update sehr ihr hier:
Video starten
Wie ist derzeit die Stimmung in anderen “Battle Royal”-Shootern? Das Genre der “Battle Royal”- erfreut sich seit Jahren großer Beliebtheit. Neben Apex Legends erhalten auch die Konkurrenten Fornite und Call of Duty: Warzone regelmäßig Updates mit neuen Inhalten und Events.
Während Fortnite zuletzt mit der Einführung des “Kein-Bauen-Modus” für Furore sorgte, sind Warzone-Spieler mit dem jüngsten Godzilla-Event eher weniger zufrieden.
MeinMMO-Autor Maik Schneider fasst die Stimmung zu Warzones Operation Monarch zusammen und erklärt, weshalb ihr trotz der bescheidenen Reaktionen in das Event reinschauen solltet.
Wie Bethesda gestern angekündigt hat, wurden die sehnlichst erwarteten Titel Starfield und Redfall auf 2023 verschoben. Damit fehlen Microsoft 2 wichtige Exklusiv-Spiele für die Xbox und den Game Pass. Lohnt es sich dann überhaupt noch, den Game Pass zu abonnieren? MeinMMO-Autor Marko Jevtic gibt eine Einschätzung.
Wie Bethesda gestern mitgeteilt hat, erscheinen die Titel Starfield und Redfall nicht wie angekündigt noch 2022, sondern erst 2023. Starfield ist das nächste Spiel der Skyrim-Entwickler, Redfall ein Vampir-Koop-Shooter von den Machern von Dishonored und Deathloop.
Über den Autor: Marko Jevtic spielt seit frühester Kindheit von allem sehr viel. Alleine auf Steam hat er weit über 1.000 Spiele, dazu besitzt er immer jede Konsole auf dem Markt. In seinem Wohnzimmer stehen aktuell die PS5, Xbox Series X und die Nintendo Switch.
Mit Spielen befasst er sich nicht nur bei MeinMMO: Er promoviert aktuell in den Game Studies und gibt als Dozent an mehreren deutschen Universitäten Seminare zur Gaming-Geschichte und aktuellen Entwicklungen in der Industrie.
Beide Spiele wurden sehnlichst erwartet, die Verschiebung enttäuscht viele dementsprechend sehr. Doch diese Ankündigung hat die wohl größten Konsequenzen für Microsoft.
Die Verschiebung von Starfield und Redfall kam plötzlich. Eine wirkliche Überraschung war diese Ankündigung für viele Spieler allerdings nicht.
Von Starfield gab es bisher eigentlich nur Concept Art zu sehen, von Redfall immerhin geleakte Gameplay-Szenen. Dass Spiele ohne bisher vorgestelltes offizielles Gameplay doch nicht in etwa 6 Monaten erscheinen, war also vorherzusehen.
Doch insbesondere Starfield ist für viele Spieler in der Gaming-Community ein mit Spannung erwarteter Titel. Viele erhoffen sich von dem Titel eine Art „Skyrim in Space,” und das letzte Elder-Scrolls-Spiel für Singleplayer-Fans kam vor über 10 Jahren raus.
Genau mit diesen Erwartungen hat Bethesda auch absichtlich gespielt: Der Release von Skyrim war der 11.11.11. Der ursprünglich angepeilte Release von Starfield der 11.11.22.
Hier seht ihr Starfield in einem Trailer:
Video starten
Zu dieser Geschichts-Wiederholung kommt es jetzt nicht. Das ist nicht nur traurig für alle Romantiker. Skyrim ist immernoch ein großer Hit bei Gamern, gehört im Game Pass zu den beliebtesten Spielen. Dass der indirekte Nachfolger jetzt deutlich später kommt, entwertet den Game Pass und seine Versprechen ordentlich.
Denn dass die ganzen großen AAA-Releases von Microsoft am Release-Tag über den Abo-Service spielbar sind, ist eines der größten Verkaufsargumente für den Game Pass. Doch der letzte große, exklusive Titel von Microsoft für den Game Pass war Halo Infinite – das war im Dezember 2021.
Nicht nur hat der Shooter gerade selbe große Probleme, der voraussichtlich nächste große Exklusivtitel von Microsoft kommt erst 2023. Dementsprechend gibt es über ein Jahr lang keinen großen Exklusiv-Knaller mehr, mit dem Microsoft den Abo-Dienst bewerben kann. Und das trotz großer Einkaufstour von Gaming-Giganten wie Bethesda, Obsidian und Activision Blizzard.
Der Game Pass bekommt damit wohl nur Third-Party-Titel und Indie-Spiele. Das ist in der Summe zwar weiterhin ein sehr gutes Angebot für den Preis. Doch egal wie fantastisch Indie-Games wie Tunic oder Unpacking sind, die zum Release im Game Pass landen – sie sprechen bei weitem kein so breites Publikum an wie „Skyrim in Space.“
Dabei hat Microsoft gerade aus der Game-Pass-Veröffentlichung von Starfield ein richtig großes Ding gemacht:
Kurios: Microsoft bringt genauso viele Spiele exklusiv für PS4 und PS5 wie für Xbox
Journalist Jeff Grubb hat eine weiteren, skurrilen Nebeneffekt dieser Verschiebung erwähnt. Bevor Microsoft Bethesda aufgekauft hat, hatte der Skyrim-Publisher bereits Exklusiv-Verträge mit Sony für die Spiele Deathloop und Ghostwire: Tokyo.
Die beiden Bethesda-Spiele sind Konsolen-exklusiv für die PS4 und PS5 erschienen und gibt es aktuell nicht auf der Xbox. Microsoft selbst hat in den letzten 9 Monaten mit Halo Infinite und Forza Horizon 5 nur 2 exklusive Spiele für die Xbox herausgebracht hat.
In anderen Worten: Microsoft wird zwischen dem Ende von 2021 und dem Ende von 2022 voraussichtlich genauso viele PS-Spiele wie Xbox-Spiele auf den Markt gebracht haben.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Weder Deathloop noch Ghostwire: Tokyo sind dementsprechend auch im Xbox Game Pass, obwohl sie von Microsofts Bethesda kommen. Das schmerzt Xbox-Fans gerade bei Deathloop – dieses gefeierte Spiel hat eine Wertung von 88 auf Metacritic und sogar eine seltene 10/10 von IGN bekommen.
Der Game Pass ist 2022 eine Zusammenfassung vom Gaming-Markt
Was man bei all diesen Einordnungen aber festhalten muss: Der Game Pass selbst ist da nur Kollateralschäden von einem größeren Trend in der Gaming-Industrie. Denn es wirkt immer mehr so, als wäre dieses Jahr im Gaming so ziemlich tote Hose.
Egal ob Diablo 4, Overwatch 2, Starfield und Redfall, The Day Before oder der Nachfolger zu Zelda: Breath of the Wild – der Gaming-Kalender 2022 leert sich immer mehr und mehr.
Dazu haben fast alle beliebten Service-Games aktuell Probleme. Egal ob in CoD Warzone oder Destiny 2, diese Art von langfristig gedachtem Spiel hat entweder eines der beiden Probleme oder sogar beide zusammen:
Spieler erwarten eine stetige Content-Flut, bekommen stattdessen unregelmäßige Inhalts-Tröpfchen.
Die neuen Inhalte können nicht überzeugen.
Dieser Thematik widmen wir uns auch im Podcast:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Spotify, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Den Spielern bleibt also letztendlich nicht viel Auswahl. Wer 2022 seine Zeit mit Zocken verbringen möchte, hat im Grunde nur 3 Möglichkeiten:
Ihr spielt die Service-Games trotz Enttäuschungen weiter.
Ihr durchforstet euren Spiele-Backlog oder packt alte Lieblinge wieder aus.
Ihr spielt die beliebtesten Indie-Games oder macht euch auf die Suche nach Geheimtipps.
Und genau da kann der Game Pass von Microsoft wieder voll und ganz glänzen. Denn auch wenn Microsoft vor allem mit den neuesten AAA-Titeln wirbt: Spieler lieben den Game Pass auch, weil er so viele gute Games abseits vom Mainstream anbietet.
Der Game Pass wird 2022 also zum Mikrokosmos des gesamten Gaming-Jahres: Indies werden viel wichtiger und können sich trotz merkwürdigen Konzepten leichter durchsetzen und viele Fans finden. Auch Lieblingsspiele aus der Vergangenheit werden wieder öfter rausgekramt. Wer allerdings auf die neuesten AAA-Kracher wartet, der wird dieses Jahr wohl enttäuscht.
Brandheiße AAA-Spiele werden in 2022 so unwichtig wie wohl noch nie zuvor. Und das, obwohl gerade die großen Einkäufe von AAA-Studios seit Monaten in der gesamten Industrie ein gigantisches Thema sind.
Fazit: Der Game Pass ist immer noch ein guter Deal, aber aus anderen Gründen
Ist der Game Pass also durch die Verschiebung von Starfield und Redfall plötzlich schlecht geworden? Nein, auf keinen Fall.
Ganz im Gegenteil: Man kann dafür argumentieren, dass der Game Pass gerade durch diese Gaming-Dürre mit dem großen Angebot überzeugen kann. Dazu kann man mit dem Abo-Service unzählige Spiele ohne weitere Kosten ausprobieren. So kann man vielleicht sogar sein neues Lieblingsspiel entdecken, ganz risikofrei.
Allerdings verliert die Marke „Xbox“ selbst durch die Umstände deutlich an Wichtigkeit und Prestige. Man nutzt den Game Pass an Xbox oder PC nicht für Microsoft-Games, sondern für die Spiele aller anderen Publisher und Entwickler.
Das ist für Microsoft sicher ein bitterer Nebeneffekt. Spieler allerdings können dank Game Pass leichter denn je auf diese große Gaming-Flaute reagieren und weiter ihre Freizeit mit neuen Games füllen.
Erst gestern, am 12. Mai, erschien das wöchentliche Update in Lost Ark. Dafür waren die Server vier Stunden lang offline. Heute kommt jedoch ein ungeplanter Hotfix, der sogar mit 5 Stunden Downtime geplant ist. Wir von MeinMMO fassen zusammen.
Was ist die Situation? Das wöchentliche Update am 12. Mai fiel recht klein aus. Außer einem einzigen Bugfix gab es, zumindest für die Spieler sichtbar, keine Änderungen. Das Update fokussierte sich auf Änderungen im Backend des MMORPGs, um das große Mai-Update vorzubereiten, welches nächste Woche, am 19. Mai, erscheinen soll.
Allem Anschein nach kam es dabei aber zu einem Fehler, denn wie der Twitter-Account von Lost Ark heute Nacht ankündigte, erfolgt heute ein Hotfix, der sich auf das gleiche Thema konzentrieren soll. Bei dem Fix sollen Fehler behoben werden, die dem großen Mai-Update im Wege stehen könnten.
Erneut wird es dabei für die Spieler selbst keine sichtbaren Änderungen geben. Allerdings bringt der Hotfix sogar mehr Downtime mit sich als das wöchentliche Update selbst.
Wie lange ist der Server down? Die Server von Lost Ark werden zur gewohnten Uhrzeit, also um 9 Uhr deutscher Zeit, heruntergefahren und werden voraussichtlich 5 Stunden lang offline bleiben. Läuft diesmal alles nach Plan, solltet ihr also um 14 Uhr wieder spielen können.
Wir halten euch in diesem Artikel natürlich auf dem Laufenden und updaten ihn, sobald es Neuigkeiten gibt.
Update 13:25 Uhr: Ihr könnt nun ein 1,3 GB großes Update in Steam herunterladen und dann spielen, da die Server wieder online sind. Viel Spaß!
Der Tweet mit der Ankündigung:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Die Community ist verwirrt – „Was, 2 Tage hintereinander?“
Wie reagieren die Fans? Die Reaktionen sind breiter gefächert als normal. Ein paar wenige Spieler bedanken sich für die starke Kommunikation und die soliden Vorbereitungen für das Mai-Update, ein Großteil aber wirkt ziemlich verwirrt und teilweise auch verärgert über die erneute Downtime.
Einige Fans regen sich darüber auf, dass diese Updates in einer erneuten Downtime heute gemacht werden und hätten es besser gefunden, wenn der gestrige Server-Down einfach länger gewesen wäre. Wieder andere glauben fest daran, dass bei dem Update gestern irgendetwas sehr schiefgelaufen sein muss.
Das sagen die Fans: Unter der Ankündigung der Downtime auf Twitter tummeln sich viele Kommentare, die die Situation widerspiegeln. Wir möchten euch einige davon ebenfalls wiedergeben (via Twitter):
Amonsi schreibt: “Ein 5 Stunden langer Hotfix nur 24 Stunden nach der wöchentlichen Wartung? Ich verstehe einfach nicht, warum ihr das nicht während der Wartung gemacht habt.”
Auch ZeroStreaming regt sich auf: “5 Stunden, um einen Fix in das Spiel zu bringen, was in Korea schon seit 3 Jahren läuft. Das ist schon wirklich ein bisschen peinlich.”
whiz schließt sich an: “5 Stunden für einen Hotfix? Was zur Hölle ist denn da passiert?”
twystd postet einen YouTube-Link unter die Ankündigung, der zu einer vollen Stunde Baby-Heulen führt, um sich auszudrücken.
Was haltet ihr davon? Findet ihr es schlimm, dass die Server schon wieder heruntergefahren werden oder seht ihr das alles nicht so eng? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.
Der Herzschlagsensor war lange Zeit das Top-Item bei der taktischen Ausrüstung in Call of Duty: Warzone. Nach etlichen Änderungen sieht die Lage jetzt anders aus. Wollt ihr trotzdem nicht auf die Vorteile des Sensors verzichten, gibt es eine sehr starke Ausweich-Ausrüstung.
Warum hat der Herzschlagsensor ausgedient? Spätestens seit der Einführung der neuen Map Caldera in Call of Duty: Warzone geht die Beliebtheit des Items immer weiter zurück. Das Teil wurde generft und andere Dinge gebufft.
So gelten für viele starke Spieler die „Stims“ als beste taktische Ausrüstung. Wollt ihr jedoch mehr Aufklärung und setzt deswegen auf den Herzschlagsensor, dann ist jetzt der Moment, um die Entscheidung zu überdenken.
Denn die Schnappschuss-Granate bringt euch eine bessere Aufklärung und kann euch im Team sogar eine Art Wallhack geben, mit dem ihr kaum einen Gegner in der Nähe überseht.
Experte nennt Snapshot-Taktik „broken“
Was macht die Schnappschuss-Granaten so gut? Ihr werft die Ausrüstung ähnlich wie eine Granate und in einem Umkreis von 25 Metern sind alle Gegner kurz hervorgehoben, sogar durch Wände hindurch.
Im Vergleich zum Herzschlagsensor habt ihr dadurch eine deutlich bessere Ahnung davon, wo euer Gegner ist.
Zusammen mit dem roten Perk „Auffüllen“ habt ihr alle 25 Sekunden die Chance, die genaue Position des Feindes in der Nähe zu erfahren.
Gegner mit den Perks „Kampfgestählt“ (gelb) sind vor dem Hervorhebungseffekt allerdings geschützt. Ihr bekommt aber trotzdem einen kurzen Hitmarker von Feinden mit dem Perk.
Die Snapshot-Taktik lässt sich im Team auf die Spitze treiben. Wenn ihr als 4er-Squad unterwegs seid und alle mit dem Auffüllen-Perk ausgestattet sind, habt ihr theoretisch rund alle 6 Sekunden eine neue Schnappschuss-Granate bereit.
Dadurch erhaltet ihr quasi die Fähigkeit zum Wallhacken. Ein komplettes Team, ausgerüstet mit 8 Schnappschuss-Granaten, findet euch. Egal, wie gut ihr euch versteckt.
Die Empfehlung zum Austausch vom Herzschlagsensor auf Schnappschuss und „Auffüllen“ stammt vom Warzone-Experten und YouTuber „JGOD“. Sein englisches Video zum Thema binden wir euch hier ein:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Oft ist es nicht Aiming oder brachiale Gewalt, die euch in Warzone weiterbringen. Es sind die kleinen Mechaniken, die spontanen Taktiken, die euch einen Vorteil gegenüber Feinden bringen.
Die Snapshot-Taktik gehört auf jeden Fall zu diesen gewieften Manövern, die eure Gegner auch mental fertig machen. Stellt euch nur vor, ihr bekommt alle paar Sekunden den Hinweis, dass euch eine Schnappschuss-Granate aufdeckt.
Die Streamerin Corinna Kopf (Fortnite) ist von Twitch gebannt worden, offenbar gab es Probleme mit ihrem Profilbild. Das letzte Mal, als Kopf gebannt wurde, wechselte sie empört zu Facebook Gaming. Diesmal scheint sie den Bann aber locker zu nehmen. Es sei nicht das erste Mal.
Wer ist Corinna Kopf?
Corinna Kopf ist eine Streamerin auf Twitch mit 834.400 Followern: Bekannt ist sie aber vor allem als Influencerin auf Instagram (6,4 Millionen Follower) und Twitter (2,5 Millionen Follower): Dort postet sie gerne Bilder von sich in Bademoden.
Im Gaming kannte man Kopf 2018 und 2019 vor allem für ihre Streams zum Online-Shooter Fortnite. Danach verschwand sie von Twitch und streamte für Jahre auf Facebook-Gaming weiter. Eine Weile war sie die Freundin einer der größten Twitch-Streamer überhaupt, Turner „Tfue“ Tenney, mit dem war sie während seiner Fortnite-Phase zusammen und in dessen Streams zu sehen.
Kopf hat jetzt einen 24-Stunden-Bann von Twitch kassiert.
Immer wieder werden große Streamer von Twitch gebannt:
Video starten
Wofür wurde sie gebannt? Kopf wurde offenbar für ihr Profilfoto auf Twitch von der Plattform gebannt. Da habe sie gegen die Nacktheitsregeln von Twitch verstoßen (via twitter). Das Profilbild wird auf Twitch nur winzig klein dargestellt.
Kopf selbst kann den Bann nicht nachvollziehen, sie sagt:
Twitch ist so pingelig bei der Entscheidung, wofür sie Leute bannen. Ich kann nicht mal sagen, wofür ich gebannt wurde, aber ich sehe auf Twitch den ganzen Tag über String-Bikinis. Macht keinen Sinn für mich, ist eigentlich total schräg.
Sie selbst sei ja sehr züchtig auf Twitch unterwegs, habe nie Hot-Tub-Streams gemacht, trage nichts Anstößiges. Sie glaube, sie habe auf ihrem Kanal noch nicht mal einen Bikini getragen.
Danke Twitch, dass du Kinder mit Mikroskopen schützt
Was ist denn das Problem? In der E-Mail von Twitch steht, dass sie für einen Verstoß in ihrem Kanal-Profil gebannt wurde.
Auf reddit glaubt man, in ihrem Profilbild seien irgendwo im Hintergrund nackte Frauen zu sehen, offenbar auf einer Posterwand. Das Profilbild, um das es geht, könnt ihr hier sehen (via twitch.tv).
Ein Nutzer ätzt:
Gott sei Dank, Twitch, ihr beschützt all die kleinen Kinder auf der Plattform. Einer von denen hat sicher ein Mikroskop, mit dem er 2 Pixel Brust sehen könnte.
Was ist das letzte Mal passiert, als sie gebannt wurde? Im Dezember 2019 war Kopf schon einmal von Twitch gebannt wurde – da hatte sie einfach ihre Sachen gepackt und war zu Facebook Gaming gewechselt. Auf Twitch ist sie erst wieder seit März 2022 – hat nicht lange gedauert, bis sie Twitch auffiel:
Spielt ihr manchmal in FIFA 22 den Karrieremodus und denkt „mit meinen Fähigkeiten könnte ich absolut Fußballtrainer werden”? William Still hat etwas ähnliches erlebt – allerdings mit Hilfe des „Football Managers”.
Schaut man sich heutzutage Simulations-Videospiele an, ist es kein Wunder, dass man sich manchmal denkt: “Also, bei allem, was ich hier leiste – da müsste ich das doch auch im echten Leben hinkriegen.” In den Details mancher Simulatoren kann man echt versinken. Selbst der FIFA-22-Karrieremodus lässt einen manchmal denken: “Ich könnte definitiv in die Bundesliga.”
Etwas ähnliches berichtet William Still. Still ist heute 29 Jahre alt und steht als Assistenztrainer des belgischen Erstligisten Standard Lüttich regelmäßig an der Seitenlinie des Profifußballs. Ein Umstand, den er auch dem Spiel “Football Manager” verdankt – das erzählte Still in einem interessanten Portrait von “Sportbible.”
“Ich glaube, Football Manager hat mir geholfen, ein besserer Trainer zu werden”
Das erzählt Still: Gemeinsam mit seinem Bruder Edward spielte Still in jungen Jahren stundenlang Football-Manager – erst den “F.A. Premier League Football Manager 2001”, danach den “Championship Manager”. “Die schlimmste Phase kam, als ich etwa 14 oder 15 war. Man schaute auf die Uhr und es war 22 Uhr und man sagte: ‘Oh, ich werde um Mitternacht ins Bett gehen’. Und das nächste, was man weiß, ist, dass es halb vier Uhr morgens ist”, erinnert sich Still heute noch.
“Football Manager gab mir den Anstoß, ein Team aufzubauen”, sagt er heute. Er sei zwar gut im Fußball gewesen, aber das Spiel habe ihm einen ersten Eindruck verschafft, wie es sei, ein Team zu managen: “Ich glaube, dass Leute, die Football Manager spielen, das Spiel etwas besser verstehen. Man muss sehr ins Detail gehen, um zu gewinnen und erfolgreich zu sein, besonders heutzutage, wo das Spiel immer komplizierter wird. Ich schätze Leute, die so leidenschaftlich sind und sich so sehr in das Spiel vertiefen.”
Der Championship Manager eröffnete den Still-Brüdern, wie das Traineramt aussehen könnte
Still beschreibt, dass ein großer Teil des Spiels tatsächlich dem entspricht, was im wirklich Leben passiert: “Es hört sich dumm an, das zu sagen, aber es gab so viele Aspekte, die wieder auftauchten und Sinn machten.”
Das betreffe beispielsweise Transfer-Tätigkeiten mit Angeboten und Gegenangeboten, aber nicht nur: “Es gibt auch allgemeine Gespräche mit den Spielern, die Aufstellung von Trainingsplänen, Fitnessgruppen und Trainingsprogrammen, sowohl kollektiv als auch individuell.”
Natürlich könne man das Spiel auch “einfach” spielen, sich nur um Transfers kümmern und das war’s. Dann sei das nicht so nah an der Realität. Doch umso mehr man ins Detail ginge, so Still, desto mehr ähnele das Spiel auch dem realen Leben: “Ich glaube, Football Manager hat mir geholfen, ein besserer Trainer zu werden.”
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Heute steht William Still bei Lüttich an der Seitenlinie – Hier wurde er vorgestellt
So lief die Karriere von William Still bis jetzt
Sportbible beschreibt, wie Still von langen Nächten vorm Football Manager zum Trainer wurde. Auch im realen Fußball hatte Still was auf dem Kasten, spielte in der vierten belgischen Liga. Mit 17 Jahren entschied er sich dann aber, nicht weiter in Richtung Profifußball zu schauen. Stattdessen zog er nach England, um dort seinen Sport-Abschluss zu machen.
Im Rahmen eines Kurses zum Thema Video-Analyse und Fußball-Training landete er beim Club “Preston North End”. Dort trainierte er das U14-Team.
Nachdem er aus England nach Belgien zurückkehrte, traf er nach einem Spiel von Zweitligist Sint-Truiden auf dessen Trainer Yannick Ferrera. Den fragte Still, ob er irgendwie von Nutzen sein könne – ohne Vertrag, ohne Geld. Ferrera fragte ihn, ob er Spiele filmen und schneiden könne – und das konnte er.
Wenig später sollte Still auch Analysen der Videos liefern. Und nun lief es.
Sint-Truiden stieg auf und Ferrera wechselte zum Erstliga-Konkurrenten Standard Lüttich. Ferrera nahm ihn als Videoanalyst mit.
Wenig später wechselte er zu Lierse SK, wo Still neben der Videoanalyse auch beim Training half. Dann wurde 2017 der dortige Trainer entlassen – und Still sollte als 24-Jähriger übergangsweise übernehmen. Das konnte er einfach nicht fassen:
Ich war stark daran beteiligt, aber vom Assistenten zum wirklichen Manager zu werden, war etwas anderes. Ich habe etwa zehnmal [zum Club-Präsidenten] gesagt: ‘Ich glaube, du verstehst das nicht. Ich bin erst 24. Das passiert doch nicht.’ Aber er sagte, es sei in Ordnung. Von diesem Tag an war ich Cheftrainer eines belgischen Zweitligisten und lebte im Grunde meinen Traum.
Im Oktober ging es für ihn dann erneut zurück nach Belgien – zu Standard Lüttich, wo er wieder die Rolle des Assistenz-Trainers übernahm.
In Belgien stand William Still dann sogar seinem Bruder Edward gegenüber, der seinerseits Cheftrainer bei RSC Charleroi ist. Man sieht: Die Fußball-Manager-Sessions haben offenbar beide Brüder weitergebracht.
Nun plant Still auf lange Sicht, selbst wieder Cheftrainer zu werden.
Habt ihr auch ein Spiel, bei dem ihr denkt, es könnte eure Berufslaufbahn in Zukunft beeinflussen? Erzählt es uns in den Kommentaren.
Das Titelbild stammt aus dem Vorstellungsvideo von William Still bei Standard Lüttich auf YouTube.
In mechanischen Tastaturen sind Switches verbaut. Doch für welche Switches soll ich mich entscheiden, wenn ich eine neue Tastatur kaufen möchte? MeinMMO stellt euch die wichtigsten Switches vor und erklärt euch die Unterschiede.
Welche Switches sind die besten? Eine einfache Antwort gibt es nicht. Denn es kommt ganz auf euch an und was ihr mit eurer künftigen Tastatur tun wollt. Je nachdem, ob ihr nur zockt, viel arbeitet oder die Tastatur für viele Zwecke benötigt, sind andere Switches empfehlenswert.
Wir erklären euch daher, welche Tasten-Switches es gibt und was ihr beim Kauf einer Tastatur beachten müsst.
Switches: Arten und Unterschiede
Was sind Tasten-Switches? Switches stecken unter den Tastenkappen eurer Tastatur. Ein mechanischer Schalter besteht aus einer Basis, einer Feder und einem Schaft. Der Schaft entscheidet am Ende darüber, was für Switches ihr in eurer Tastatur habt.
Was für Switches gibt es? Die bekanntesten drei Switch-Typen sind lineare, taktile und „Clicky“ Switches. Diese Typen haben unterschiedliche Eigenschaften und eignen sich für bestimmte Aufgaben.
Daneben gibt es noch silberne, schwarze und grüne Switches, die wir der Vollständigkeit halber erwähnen wollen.
Warum gibt es unterschiedliche Switches? Die Switches unterscheiden sich in verschiedenen Eigenschaften. So hat jeder Switch einen anderen Vorlaufweg. Vorlaufweg beschreibt, wie weit ihr die Taste drücken müsst, bis der Schaltpunkt erreicht wird. Der gesamte Weg wird als Gesamtweg bezeichnet. Ebenfalls braucht es unterschiedlich viel Kraft, wenn ihr eine Taste drückt. Die benötigte Kraft wird in Zentinewton (cN) berechnet. Je weniger Kraft ihr baucht, desto schneller könnt ihr die Tasten drücken.
Hinter den verschiedenen Typen stehen unterschiedliche Bedürfnisse. So gibt es Leute, die wollen besonders schnelle Tastaturen haben, hassen aber das laute Klicken der Tastatur. Andere wollen wiederum das “Klicken” haben, weil sie sich dadurch präziser fühlen.
Lineare Switches (rot)
Rote Switches sind lineare Switches. Das bedeutet, ihr spürt und hört nicht den Switch, wenn ihr die Tasten drückt. Es gibt keinen Widerstand, wenn ihr die Tasten drücken wollt, ihr merkt also nicht, wenn ihr die Taste eingedrückt habt.
Für wen sind die Switches empfehlenswert? Lineare Switches richten sich vor allem an Gamer, die auf eine hohe Geschwindigkeit bei ihren Tastenanschlägen setzen. Denn die benötigte Kraft ist mit 45 cn am niedrigsten.
Betätigungskraft
45 cN
Vorlaufweg
2,0 mm
Gesamtweg
4,0 mm
Clicky Switches (blau)
Blaue Switches sind sogenannte “Clicky” Switches. Den Namen haben sie von dem Geräusch, dem “Klick”, den die Switches bei jeder Betätigung machen. Ihr bekommt also ein klares hörbares und spürbares Feedback, wenn ihr die Tasten drückt. Die blauen Switches benötigen mehr Kraft als der lineare Typus.
Für wen sind die Switches empfehlenswert? Blaue Switches bieten euch eine spür- und hörbare Präzision. Das Klicken beim Schreiben fühlt sich außerdem sehr befriedigend an. Die Tastaturen mit “Clicky”-Switches richten sich daher vor allem an Vielschreiber, eigenen sich aber auch für Gamer.
Betätigungskraft
60 cN
Vorlaufweg
2,2 mm
Gesamtweg
4,0 mm
Taktile Switches (braun)
Braune Switches sind ein Kompromiss zwischen roten und blauen Switches. Sie sind leiser als blaue Switches, bieten aber einen klaren Anschlag. So spürt ihr einen kleinen Widerstand, dass die Taste erfolgreich gedrückt worden ist.
Braune Switches versuchen daher, die Vorteile beider Typen zu vereinen, indem sie auf das “Click” der Switches verzichten, aber den klaren Druckpunkt beibehalten. Der Kraftaufwand liegt zwischen den roten und blauen Switches und der Vorlaufweg ähnelt den roten Typen.
Für wen sind die Switches empfehlenswert? Braune Switches stellen den besten Kompromiss dar, wenn ihr mit eurer Tastatur sowohl schreiben als auch spielen wollt. Denn das spürbare Tastenfeedback bleibt erhalten, während die Geräusche reduziert werden. Das ist vor allem hilfreich, wenn ihr in einem Büro sitzt und eure Kollegen nicht verrückt machen wollt oder wenn ihr beim Zocken ein empfindliches Mikrofon verwendet.
Betätigungskraft
55 cN
Vorlaufweg
2,0 mm
Gesamtweg
4,0 mm
Silent Switches
Silent Switches machen keine Geräusche, wenn man sie drückt. Silent Switches gibt es mittlerweile von verschieden Schalter-Typen. Der bekannteste deutsche Hersteller Cherry bietet etwa sowohl für rote als auch für schwarze Switches auch Silent-Modelle an.
Für wen sind die Switches empfehlenswert? Silent Switches sind einfach leiser als die normalen Switches. Dafür zahlt ihr im Schnitt auch mehr Geld für die Silent-Modelle.
Kann man sich das irgendwo anhören? Falls ihr euch die Unterschiede der Switches anhören wollt, dann könnt ihr das direkt bei Cherry tun. Denn beim Hersteller Cherry könnt ihr euch alle Switches mit den Geräuschen anhören. Das hilft euch auch, wenn ihr euch für einen Schalter-Typ entscheiden wollt, euch aber der Lautstärke der Tasten nicht sicher seid.
Das neue TWaB für Destiny 2 ist erschienen und mit ihm endlich neue Ausblicke für das längst verstaubte PvP. Bungie ist sich sicher, dass ihre vorgestellten Änderungen den Schmelztiegel wieder auffrischen werden, doch was wird sich genau ändern und wird es tatsächlich für einen frischen Wind sorgen? Wir zeigen es euch!
Was sind die PvP-Highlights? Bungie offenbarte in seinem neuen TWaB vom 12. Mai viele kleinere Änderungen und Anpassungen des PvP. Es gibt jedoch auch größere Neuerungen, die das Entwicklerteam in den kommenden Seasons ins Spiel werfen will, damit Hüter sich darin austoben können. Auf diese Highlights könnt ihr euch freuen:
Neuer Modus in Season 17 – Rift
Eisenbanner wird zum großen Event
Neues PvP-Triumphsiegel – Diesmal für das Eisenbanner
Neue große PvP-Map in Season 17
Rückkehr der des Modus “Zonenkontrolle”
Darunter fallen auch kleinere Änderungen an, die jedoch nur einzelne PvP-Modi betreffen. Doch reichen all diese „Neuerungen“ aus oder handelt es sich hier vorwiegend um aufgewärmten Content?
Ein neuer Modus – Vorerst jedoch Zeitbegrenzt
Was ist das Problem im PvP von Destiny 2? Davon abgesehen, dass der PvP-Modus in Destiny 2 mit Cheatern und Hackern verseucht ist, beklagen viele Spieler auch den mangelnden Content. Es wird seit Jahren wenig Liebe in die vorhandenen Modi gesteckt und kaum bis gar keine neuen Inhalte geliefert.
So wird der neue Modus in Destiny 2 aussehen
Vieles fühlt sich dadurch sehr alt und lieblos an, da in den Augen der Community Bungie schon viel zu lange nichts für das PvP tut. Mit Season 17 soll sich nun aber ändern, laut den Entwicklern.
Das Eisenbanner soll einem großen Event ähneln, wie beispielsweise von Eva Levante. Lord Saladin wird während seines Events den Turm im Stile der Eisernen Lords schmücken und den neuen Modus “Rift” darbieten. Im Gegenzug wird der Eventstil auch dafür sorgen, dass das Eisenbanner nur zwei Mal in Season 17 und kommenden Seasons erscheint:
Woche 2 (beginnt am 31. Mai)
Woche 8 (beginnt am 12. Juli)
Zusätzlich werdet ihr ein neues Triumphsiegel verdienen können, das dem knallharten Modus von Lord Saladin würdig ist. Hier kommt dannauch die eine neue Map, die sich die “Trennung” nennt. Sie ist laut Bungie groß und befindet sich in der Umgebung in Savathûns Thronwelt.
Ein Blick auf die neue PvP-Map in Destiny 2, die in Season 17 startet.
Solltet ihr jedoch lieber auf neuen Loot oder neue ritterliche Rüstungen aus sein, müsst ihr euch noch gedulden. Die Entwickler haben bislang noch keine neuen Items bestätigt. Aber ihr könnt euch dennoch freuen, denn es werden wohl alte vergangenen Rüstungen und Kosmetiks des Eisenbanners wieder bei Lord Saladin erspielbar sein.
Bungie verwendet explizit die Bezeichnung “Kosmetiks”. Wer Destiny 2 kennt weiß, dass es sich hierbei vorwiegend entweder um Schader oder Ornamente handelt. Möglich also, dass Spieler die alten Rüstungen aus Jahr eins in Form von Ornamente verdienen können, die sehr selten sind.
Diese sind nicht nur themenbasiert, wie das Aussehen von Samurais, sondern heben sich auch von den Standardsets des Eisebanners ab. Viele Spieler hatten lange gehofft, diese Rüstungen eines Tages wieder erhalten zu können. Seid ihr also nur gespannt auf neue Anpassungsmöglichkeiten, könnte Season 17 im Eisenbanner einiges für euch bereithalten.
Reichen die Änderungen aus? Das ist schwer abzuschätzen, da jeder Spieler seine Schwerpunkte anders definiert. Einige Hüter möchten endlich ohne Cheater zocken können, andere wiederum möchte endlich mehr neue Maps oder brandneue Modi haben, die für Abwechslung sorgen können.
Betrachtet man die Änderungen, die Bungie vorbereitet hat, ist für jeden etwas geboten. Leider nicht in einem riesigen Maß jedoch Häppchenweise. Das Traurige daran ist aber, dass der “neue” Rift-Modus in Season 17 zuerst nur im Eisenbanner vorhanden sein wird. Ihr habt also in Season 17 nur insgesamt 2 Wochen die Möglichkeit, den Rift-Modus während der beiden Eisenbanner-Events zu spielen.
Die Entwickler meinten, dass ihr erst zum vollen Genuss der Rifts kommen werdet, wenn Season 18 startet, da dieser Modus dann auch in die Rotation des Schmelztiegels implementiert wird. Zumindest kann die neue Map auf Herz und Nieren untersucht werden, da diese schon beim Release der 17. Season, ab dem 24. Mai, im Schmelztiegel vorhanden sein wird.
Was haltet ihr von den Neuerungen die Bungie für Destiny 2 vorbereitet hat in Bezug auf das PvP? Findet ihr die cool oder sind euch diese Ankündigungen zu wenig und ihr möchtet eigentlich noch viel mehr Maps und Modi im Schmelztiegel haben? Lasst uns eure Meinungen gerne in den Kommentaren da!
Obwohl der Kerkermeister gefallen ist, hängt WoW: Shadowlands noch eine Season 4 hinten ran, die etwas anders abläuft, als ihr es gewohnt seid. Ein Aspekt dieser ausgefallenen Season sind Experimente Blizzards bei Mechaniken, zum Beispiel beim Raid-Loot. Da gibt es bald Händler und Upgrade-Möglichkeiten.
Was soll sich am Raid-Loot ändern? In Season 4 von WoW: Shadowlands experimentieren die Entwickler von Blizzard mit 2 neuen Mechaniken rund um den stärksten Loot im Spiel:
Währung „Puzzling Cartel Dinar“ zum Kaufen von Raid-Loot bei Händlern
„Shards“, mit denen ihr Raid-Loot aufwerten könnt
Raid-Bosse, die mit dem Season-4-Affix belegt sind, geben euch in der Season den stärksten Loot – „Fated“-Loot. Der hat ein höheres Item-Level als der normale Raid-Loot vor Season 4.
Das Season-4-Affix rotiert zwischen den 3 Raids von Shadowlands – Schloss Nathria, das Sanktum der Herrschaft und das Mausoleum der Ersten. Dadurch sollen alle Shadownland-Raids in Season 4 relevant sein.
Den „Fated“-Loot erhaltet ihr also immer nur aus dem Raid mit dem Affix. Seid ihr aber auf der Suche nach einem Raid-Item, das von einem Boss droppt, der nicht mit dem Season-Affix belegt ist, wird die Jagd auf die „Fated“-Version schwieriger, da dieser Raid nur alle 3 Wochen das Affix hat.
Durch die neuen Mechaniken sollen das Loot-Pech und die geringeren Chancen auf Items von bestimmten Bossen durch die Rotation abgeschwächt werden. MeinMMO erklärt euch die Experimente im Detail.
Was passiert in Season 4? Eigentlich endet eine Erweiterung von WoW in der Season, in der der letzte Raid-Boss fällt. Nicht so in Shadowlands, hier kommt noch eine Season 4.
Die bringt jedoch keinen neuen Loot oder Content, probiert dafür aber einige Sachen aus – wie zum Beispiel die Rotation der Raids, möglicherweise auch M+-Raids.
Auch bei den M+-Dungeons ändert sich etwas. So sollen insgesamt 8 Dungeons die Möglichkeit bieten, sie auf M+ zu spielen. 6 davon sind aus vergangenen Erweiterungen wie Legion, Battle for Azeroth oder Warlords of Dreanor.
Das Release-Datum der Season 4 ist noch nicht bekannt.
WoW experimentiert mit Raid-Händlerb für weniger Loot-Pech
Wie funktioniert das mit der Währung? Im Laufe der Season 4 könnt ihr euch in den Raids insgesamt 3 „Puzzling Cartel Dinar“ besorgen. Das läuft über eine Quest, für die ihr „Fated“-Bosse erlegen müsst, die mit dem Season-4-Affix belegt sind:
Dinar 1 – 30 Kills
Dinar 2 – 20 Kills
Dinar 3 – 10 Kills
Menge der Kills kann sich noch ändern
Quest erhaltet ihr beim Betreten eines Raids in Season 4
Mit der Währung lassen sich 3 bestimmte Händler bezahlen und jeder hat Loot aus einem der Shadowlands-Raids am Start. Dadurch könnt ihr euch im Laufe der 4. Season 3 Stücke des besten Loots im Spiel selbst aussuchen.
Die entsprechenden Bosse, die für die Quest zählen, lassen sich jedoch nicht „pushen“, also unendlich wiederholen. Nicht einmal auf unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen zählen sie doppelt.
Nach Aussage der Entwickler dauert es mindestens 3 Wochen, um den ersten Dinar zu bekommen und bis in Woche 6, um Dinar Nummer 3 einzusacken. Aber nur, wenn ihr immer die maximale Anzahl an Fated-Bossen legt.
Habt ihr alle 3 Dinar ausgegeben, verschwinden die Händler für euch und sind in Season 4 nicht mehr anzutreffen.
Von den Händlern bekommt ihr normalen Raid-Loot mit einem Item-Level zwischen 278 und 285. Allerdings ist das „Fated“-Loot. Damit auch heroische oder mythische Raider etwas davon haben, hilft die 2. neue Mechanik mit den „Shards“.
Hier findet ihr einen kurzen Ausblick auf die neue WoW-Erweiterung:
Video starten
Wie funktioniert das mit den Splittern/Shards? In heroischen und mythischen Raids hat jeder Boss eine Drop-Chance von 100 %, einen „Shard“ in Season 4 zu droppen.
Aktuell ist geplant, dass ihr 20 dieser „Shards“ zu einem neuen Upgrade-Material zusammenbauen könnt. Mit dem Material lässt sich „Fated“-Raid-Loot aufwerten:
Normal zu Heroisch
Heroisch zu Mytisch
So könnt ihr die bei den Raid-Händlern gekauften, normalen Items für schwierigere Raids aufwerten. Wichtig ist, dass sich nur der „Fated“-Loot aufwerten lässt, den ihr bei den Händlern oder den Raids abgreifen könnt, die mit dem Season-4-Affix belegt sind.
Wollt ihr euch die Infos der Entwickler selbst nochmal genauer anschauen, findet ihr hier den englischen Blog-Eintrag im WoW-Forum (via blizzard.com).
Insgesamt ergeben sich durch die Raid-Experimente mehr Möglichkeiten, an euer gewünschtes Teil zu kommen. Allerdings geht die Chance für bestimmte Teile nach unten durch die Rotation.
Durch die Upgrade-Möglichkeiten von normalen „Fated“-Items bis auf ihrer mythische Stufe könnt ihr Raids auf unterschiedlichen Schwierigkeits-Stufen in einer Woche jedoch öfter spielen und die Items dann aufwerten.
Das bringt definitiv eine neue Dynamik in das Loot-System der Raids und uns interessiert, was ihr von den „Experimenten“ haltet. Lasst uns gern ein Kommentar zum Thema da.
Elden Ring hat im PvP seit Release ein Problem. Sogenannte AFK-Farmer sacken tonnenweise Runen ein, ohne irgendwas dafür zu tun. Damit verschwenden sie die Zeit von anderen Spielern und nerven die gesamte Community. Jetzt war ein Spieler auf einem erfolgreichen Rachefeldzug – und hat dafür keinen Finger gerührt.
Sie gehen mit ihrem Pferd einen Ort, den man zu Fuß nicht erreichen kann
Dann locken sie immer wieder neue PvP-Eindringlinge an.
Da die aber kein Pferd rufen können, stecken sie fest und können den Gegner nicht angreifen.
Diese Spieler sind jetzt in der Welt des Farmers ‘gefangen’. Um weiter spielen zu können, müssen sie aufgeben oder gegen die Helfer des Farmers verlieren.
Die AFK-Farmer werden für diese Rückzüge mit Runen belohnt. Deshalb stellen sie sich absichtlich in entfernte Ecken der Map und bekommen für Däumchendrehen und Nichtstun eine fette Belohnung. Sie nehmen also in Kauf, dass der Spielspaß Anderer so ruiniert wird.
Der reddit-User Teasnarker hatte davon genug. Wütend wollte er der den AFK-Farmern einen Strich durch die Rechnung machen. Dafür hat er einen hinterlistigen Plan ausgeheckt: Er wurde selbst zur Hecke.
Im Video erklären wir euch, wie der Multiplayer in Elden Ring eigentlich funktioniert:
Video starten
„Ich habe mich 3 Stunden lang in einem Busch versteckt“
Was hat den Spieler so aufgeregt? Teasnarker erklärt seine Situation so: „Ich habe einen AFK-Farmer in Liurnia – ungelogen – fünfmal hintereinander überfallen. Er ist oben auf einer Klippe, wo man einfach nicht zu ihm gelangen kann. Nach 4 sinnlosen Invasionen hatte ich genug“.
Sein Plan war es, Feuer mit Feuer zu bekämpfen. Er wollte, „dass dieser Wirt nicht eine einzige Rune mehr von mir bekommt“.
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was hat der Spieler getan? Bei seiner 5. Invasion rannte Teasnarker davon, setzte sich in einen Busch und nutzte den Schleier des Imitators. Mit diesem Item verwandelt sich der Spieler in ein Objekt in der Umgebung – und konnte sich so perfekt im Gebüsch tarnen. Manche sehen darin Parallelen zum NPC Boc.
Weil die Helfer des AFK-Farmers ihn so nicht finden konnten und der Spieler auch nicht aufgeben wollte, hat der Farmer keine einzige Rune bekommen: „Ich AFK-farme den AFK-Farmer“
3 geduldige Stunden lang saß Teasnarker im Busch, und machte aus einer Invasion einen ganz besonderen Rachefeldzug. Das PvP in Elden Ring wurde, zumindest in diesem Match, ein Kampf von zwei Spielern, die ihre Hände vermutlich gar nicht am Controller hatten.
Teasnarker kann zwar selbst nichts tun, aber er nimmt es mit Humor und Genutuung. Er empfiehlt der Community, diese Taktik nachzuahmen.:
Mir gefällt es hier drin. Es gibt Felsen und Blätter und manchmal fliegt ein Käfer vorbei, um mir Gesellschaft zu leisten. Wenn ihr einen AFK-Farmer überfallt und etwas Zeit habt, empfehle ich, das auch zu tun. Ihr müsst aber einen anderen Busch nehmen. Das hier ist meiner. […]
Der Busch ist jetzt mein Zuhause. Ich komme nicht raus. Ihr könnt mich nicht dazu zwingen.
Bei League of Legends findet gerade das internationale Turnier “Mid Season Invitational 2022” in Busan statt: Die Vertreter von China, Royal Never Give Up, gewannen alle ihre Vorrunden-Spiele beim MSI, aber die Ergebnisse wurden jetzt von Riot Games annulliert. RNG muss ihre 3 LoL-Matches wiederholen. Grund war eine Diskrepanz beim Ping.
Das ist die Situation:
Beim Turnier MSI 2022 treten 11 LoL-Teams gegeneinander an, die in ihren eigenen Regionen jeweils die besten sind. Als Favoriten, das Turnier zu gewinnen, gelten traditionell die Vertreter der beiden großen Asia-Regionen: China (RNG) und Südkorea (T1). Den europäischen Vertretern G2 räumen Buchmacher zumindest Außenseiter-Chancen sein, wobei die das ganz anders sehen.
Alle Teams spielen vor Ort in Busan, Südkorea. Außer die Vertreter von China, Royal Never Give Up: Wegen der Corona-Lage tritt das Team von China aus an.
Nachdem RNG bereits 3 Vorrunden-Spiele gewonnen hatte, kam es jetzt an Tag 3 aber zu einem großen Schlamassel. Riot Games annullierte die 3 Spiele, an denen RNG beteiligt war.
Die deutschen Vertreter, Eintracht Spandau, sind noch einige Schritte davon entfernt, auch mal beim MSI mitspielen zu dürfen:
Video starten
Ping-Diskrepanz sorgt für Annullierung von 3 Spielen
Was ist das Problem? Weil alle Teams in Korea spielen, außer RNG, hatte man bei Riot Games die Technik so eingerichtet, dass jeder mit 35 Ping spielen sollte, um gleiche Verhältnisse zu schaffen: Sowohl die Chinesen, als auch die 10 Teams vor Ort sollten unter exakt gleichen Bedingungen spielen, um einen fairen Wettbewerb zu gewährleisten.
Der Ping bedeutet bei Videospielen, wie rasch eine Eingabe des Spielers auch wirklich im Spiel umgesetzt wird. Je niedriger der Ping, desto besser ist es. Bei LoL ist der Ping entscheidend für Skill-Shots, Reaktionen und Ausweichmanöver.
Doch Riot Games meldete an Tag 3, dass es hier zu Problemen kam. In Busan gab es nicht den 35er-Ping, den man wollte. Das sei jetzt aufgefallen (via twitter). Man werde jetzt die Konfiguration ändern, um die Latenz auf das angestrebte Niveau zu senken.
Die Spiele von RNG hätten eine „Diskrepanz im Ping gehabt“: Daher habe man bei Riot Games entschieden, dass es im besten Sinne des fairen Wettbewerbs sei, jetzt alle 3 Spiele, an denen RNG beteiligt war, zu wiederholen.
Man entschuldigt sich bei allen Spielern und Teams.
Das ist jetzt das Resultat: RNG wurden die 3 Siege aberkannt und sie müssen noch mal ran.
Ihr erstes Wiederholungs-Spiel gegen Istanbul Wildcats haben sie bereits gewonnen und stehen wieder bei 1-0.
Weil die 3 Gegner von RNG deutlich schwächer sind, besteht eigentlich kaum ein Zweifel daran, wie die nächsten Spiele ausgehen werden.
RNG scheint die Entscheidung von Riot Games schon etwas zu verstimmen, man spricht in einem Tweet von “unerwarteten Ereignissen” und “unfairer Behandlung.”
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
So wird das diskutiert: Es ist auf jeden Fall eine schräge Situation. Man diskutiert jetzt auf Twitter, ob es wirklich fair sei, dass RNG „3 Spiele mehr mache“ als alle anderen. Außerdem würde RNG ja auch ohne die Geräusche der Arena spielen.
Die Fairness des Turniers insgesamt wird in Zweifel gezogen, weil RNG eben unter diesen anderen Bedingungen spielt als die 10 Teams vor Ort.
Letztlich glaubt man, dass es ohnehin auf ein Duell zwischen T1 und RNG herausläuft.
Generell wird das Turnier im Moment auch kritisch gesehen, weil die Vorrunde wenig Spannung bot. Denn in den ersten Tagen gab es vor allem klare Siege der Favoriten und so gut wie keine Überraschungen.
Über Jahre wurde RNG mit einem Namen verbunden: Uzi, der mechanisch vielleicht beste LoL-Spieler der Welt:
In Pokémon GO wurde die Forschung zum Luftabenteuer versehentlich bei einigen Spielern zurückgesetzt. Als Entschuldigung gibt es jetzt eine Forschung für euch, die ihr leicht lösen könnt.
Welche Forschung wurde zurückgesetzt? In den letzten Tagen lief in Pokémon GO das Luftabenteuer-Event. In einer Begrenzten Forschung solltet ihr Pokémon fangen und wurdet dafür mit Mega-Energie für Latias und Latios belohnt. Dazu gab es 3.000 EP und eine Begegnung mit einem Flug-Pikachu. Durch einen Fehler wurde der Fortschritt bei einigen Trainern zurückgesetzt.
Die neue Forschung “Elektrogewimmel am Himmel” ist jetzt für euch aktiv. Wir zeigen euch, was drinsteckt und was Niantic dazu sagt.
Elektrogewimmel am Himmel – Das sagt Niantic
Das steckt in der Forschung: Die Aufgaben der neuen Forschung sind übersichtlich und schnell gelöst.
Fange ein Pokémon
Belohnung: 50 Mega-Energie für Latias
Mache einen Schnappschuss von einem Pokémon im Freien
Belohnung: 50 Mega-Energie für Latios
Stufenbelohnung: Wenn ihr beide Aufgaben erledigt und euch eure Belohnungen dafür geholt habt, dann erhaltet ihr zusätzlich 3.000 EP und außerdem eine Begegnung mit einem fliegenden Pikachu. Habt ihr das alles abgeholt, dann ist die befristete Forschung erledigt.
Bei der alten Forschung gab es folgende Aufgaben, die versehentlich zurückgesetzt wurden:
Fange 10 Pokémon (brachte 50 Latias-Energie)
Fange 30 Flug-Pokémon (brachte 50 Latios-Energie)
Dazu 3.000 EP und eine Begegnung mit einem fliegenden Pikachu
Das sagt Niantic dazu: Auf Twitter schreibt der Support-Account von Niantic am 13. Mai um 08:48 Uhr:
“Wir entschuldigen uns bei den Trainern, deren Befristete Forschung des Luftabenteuer-Events vor dem Ende des Events zurückgesetzt wurde. Eine Befristete Forschung mit denselben Belohnungen ist jetzt für alle Trainer bis zum 18. Mai um 20:00 Uhr Ortszeit verfügbar. Danke für euer Verständnis.”
In den Kommentaren auf Twitter bedanken sich Spieler für die Aufklärung und die Wiedergutmachung.
Video starten
Was ist noch los in Pokémon GO? Aktuell läuft das Wasserfestival in Pokémon GO. Das bringt besondere Spawns, neue Pokémon, besondere 7-km-Eier, ein neues Shiny und besondere Raids für euch.
Dazu stehen noch Rampenlicht-Stunden und Raid-Stunden für euch an. Im Community Day steht im Mai Alola-Kleinstein im Fokus.
Diablo 3 feiert sein zehnjähriges Jubiläum und will das mit euch feiern. In der Ankündigung erklären die Entwickler, dass man Season 26 jetzt verbessert und ein Feature der Saison für immer im Spiel bleibt.
Um welches Feature geht es? In der aktuellen Season 26 von Diablo 3, die seit dem 15. April läuft, gibt es die Endgame-Aktivität “Hallender Alptraum”. Dieses Feature wurde extra für die laufende Saison als Saisonthema (weiter)entwickelt. Es basiert auf einem Inhalt, den es im Spiel schon vor ein paar Jahren zu sehen gab. Die überarbeitete Form davon ist jetzt aktiv und soll bleiben.
Zusätzlich will das Team von D3 nun S26 verbessern und führt einen besonderen Bonus ein, der bis zum Ende des Kapitels aktiv bleibt.
Das sagt Blizzard: Im neusten Blogpost vom 12. Mai schreibt das Team, dass sie “viel positives Feedback zu Hallender Alptraum erhalten” haben und, dass die Spieler dabei “so viel Freude” hatten. Aufgrund der Rückmeldungen aus der Community hat man sich bei Blizzard dazu entschlossen, “Hallender Alptraum” zu einem permanenten Feature im Spiel zu machen. Es bleibt also auch außerhalb von S26 aktiv und ihr könnt es immer wieder nutzen.
Dabei handelt es sich um einen Horden-Modus, den ihr aktiviert, nachdem ihr das entsprechende Item von einem Boss erhalten habt. Über Kanais Würfel teleportiert ihr euch dann in eine Arena, in der nach und nach immer mehr und stärkere Gegner erscheinen. In Relation zu eurer absolvierten Schwierigkeit erhaltet ihr dann starken Loot.
Bonus für Season 26: Die aktuelle Saison soll für die Spieler attraktiver werden und deshalb gibt es einen Bonus auf Kopfgelder. “Ab heute bis zum Ende von Saison 26 werden alle Kopfgelder verdoppelt”, heißt es im Blogpost.
Das Team erklärt dazu, dass sich der Bonus auf die Horadrischen Würfelchen auswirkt. Schließt ihr fünf Kopfgelder in einem Akt ab, erhaltet ihr die doppelte Menge an Würfelchen, basierend auf der Schwierigkeit des Spiels. Auf die Beuteraten von Belohnungen wirkt sich das nicht aus.
Wie gefällt euch die Änderung, dass ein Saison-Feature zum permanenten Inhalt wird? Gefällt euch Hallender Alptraum auch so gut, dass ihr das für immer haben wollt?
In Fortnite existieren viele Spitzhacken, die Spieler durch neue Battle Passes, Events und dem Item-Shop verdienen können. Wir zeigen euch jedoch die 5 seltensten aus dem Item-Shop, die seit Äonen nicht mehr erschien sind.
Was sind Spitzhacken in Fortnite? Spitzhacken oder Erntewerkzeuge sind Schläger, mit denen ihr eure Hindernisse zerstören und abbauen könnt. Jeder neue Spieler startet mit einer grauen Standardspitzhacke und kann sich im Laufe neuer Seasons oder im Item-Shop neue Designs erspielen oder erwerben.
Wir haben uns in dieser Liste für Spitzhacken entschieden, die nur im Item Shop erworben werden können, da diese womöglich wieder angeboten werden und Spieler so irgendwann die Chance haben könnten, ein seltenes Stück zu erwerben.
Seltene Spitzhacken aus Season Passes können nie wieder erlangt werden, da Season Items nach dem Ablauf der Season nicht mehr erspielt werden können. Wir werden deshalb diese Liste stetig aktuallsieren falls einer der seltenen Kandidaten sich doch in den Item-Shop verirrt.
5 der seltensten Spitzhacken in Fortnite aus dem Shop
Wie ermitteln wir die seltensten Spitzhacken aus dem Shop? Wir haben uns auf der Seite progamesguide informiert, die eine Liste aller Items aus Fortnite katalogisiert hat. Mit ihrer Liste sind auch alle Daten der Veröffentlichungen datiert worden. Wir haben also alle Spitzhacken verglichen, wann sie erschienen sind und wie oft. Dadurch kamen wir auf folgende Kandidaten:
5. Flimsie Flail
Flimsie Flail
Was ist das für eine Spitzhacke? Dieser Schläger beinhaltet einen aufgeblasenen Box-Kameraden, mit dem ihr auf eure Gegner einprügeln könnt. Dieses Erntewerkzeug wurde am 02. März 2019 in Chapter 1 Season 7 veröffentlicht. Nach seinem Release erschien diese Hacke nur zwei Mal in den Shop, bis er am 04. März 2019 verschwand. Seit dem warten Sammler auf diese Hacke 1165 Tage lang (Stand. 11. Mai 2022)
Wie viel kostet die Spitzhacke? Das Erntewerkzeug besitzt die Seltenheit „Selten“ und kostet somit 800 V-Bucks. Passend zum Aussehen gehört die Hacke zum Set „Hot Air”.
4. Empire Axe
Empire Axe
Was ist das für eine Spitzhacke? Die „Empire Axe“ ist auf Platz vier der seltensten Spitzhacken. Das Erntewerkzeug erschien in Chapter 3 Season 1 das erste Mal in den Shop und tauchte das letzte Mal am 28. Februar 2019 auf. Seitdem warten Spieler 1166 Tage auf seine Rückkehr (Stand. 11. Mai 2022).
Wie viel kostet die Spitzhacke?Wie viel kostet die Spitzhacke? Das Erntewerkzeug besitzt die Seltenheit “Selten” und kostet somit 800 V-Bucks. Die Hacke gehört keinem Set an.
3. Armature
Armature
Was ist das für eine Spitzhacke? Diese schlichte Hacke Names „Armature“ ist auf Platz drei. 1167 Tage ist es her seitdem die Spitzhacke in den Shop zurückgekehrt ist (Stand. 11. Mai 2022). Der Release fand am 25. Januar 2019 statt und das in Chapter 1 Season 7.
Wie viel kostet die Spitzhacke? Das Erntewerkzeug besitzt die Seltenheit „Ungewöhnlich“ und kostet somit 500 V-Bucks. Passend zum Aussehen gehört die Hacke zum Set „Tech Ops“.
2. Tooth Pick
Tooth Pick
Was ist das für eine Spitzhacke? Dieser riesige Schläger mit einem fixierten Zahn heißt „Tooth Pick“ und ist auf Platz zwei. Der Release fand am 14. Dezember 2017 statt und das in Chapter 1 Season 1. Der absurde Knüppel erschien das letzte Mal vor 1195 Tagen in dem Shop (Stand. 11. Mai 2022).
Wie viel kostet die Spitzhacke? Das Erntewerkzeug besitzt die Seltenheit “Selten” und kostet somit 800 V-Bucks. Der Schläger gehört keinem Set an.
1. Drumbeat
Drumbeat
Was ist das für eine Spitzhacke? Es handelt sich hierbei um die seltenste Spitzhacke, die ihr kaufen könnt – Der Trommelschläger „Drumbeat“. Er wurde in Chapter 1 Season 5 am 02. September 2018 veröffentlicht und bis dahin nur zwei Mal in den Item-Shop gebracht. Seitdem her sind 1345 Tage (Stand 11. Mai 2022) vergangen, ohne dass diese Spitzhacke in den Shop zurückgekehrt ist.
Wie viel kostet die Spitzhacke? Das Erntewerkzeug besitzt die Seltenheit „Ungewöhnlich“ und kostet somit 500 V-Bucks. Passend zum Aussehen gehört die Hacke zum Set der „Flower Power”.
Das Gute an diesen Items ist, dass ihr eventuell die Chance bekommen könnt eines von ihnen zu erlangen, um auch seltene Items zu besitzen. Solltet ihr also ein Stück Geschichte aus Fortnite haben wollen, gebt nicht auf, irgendwann werden diese Items erneut in den Shop gelangen, damit ihr auch als neuer Spieler etwas aus Chapter 1 erlangen zu können.
Was haltet ihr von den coolen Items? Seid ihr auch so ein Sammler in Fortnite oder interessieren euch die verschiedenen Designs der Hacken nicht, da sie alle ein und denselben Job erledigen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wie ihr dazu steht!
Deine Meinung ist uns wichtig!
Gefällt dir der Artikel? Hast du irgendwelche Kommentare? Sag uns, was du denkst!
Simon „ungespielt“ Wiefels, kurz Unge, wollte in seinem letzten Twitch-Stream einmal Kanäle von kleinen YouTubern anschauen, jedoch stieß er direkt auf ein Problem und fragte: „Wie kommen wir dahin?“
Was ist das Problem? Unge startete in seinem letzten Twitch-Stream ein neues Projekt. Es hat zwar noch keinen Namen, jedoch möchte er im Rahmen dieses Projekts nun Videos von kleineren YouTubern ansehen und vielleicht auch bewerten.
Allerdings gestaltete sich die Findung solcher kleiner Kanäle als äußerst schwierig, da es auf YouTube keine Kategorie oder Features gibt, um schnell kleinere Channels ausfindig zu machen. Unge fragte auch als allererstes „Wie kommen wir dahin, ist die Frage. Wie kommen wir dahin?“
Klickt man bei YouTube auf eine Kategorie, wie Gaming, Sport oder einfach auf „Entdecken“ werden einem sofort größere Content-Creator vorgeschlagen, die schon mehrere 1.000 Aufrufe generieren konnten. Die, die aber nur 100 oder noch weniger Aufrufe bekommen, findet man nirgends flott.
Wie kommt man derzeit zu kleinen YouTubern? Entweder man gibt in die Suche bestimmte Stichworte ein und filtert nach „Hochladedatum“ oder sortiert nach „Uploaddatum“. Dann werden einem alle YouTube-Kanäle angezeigt, die entsprechend dem Stichwort Inhalte hochgeladen haben – egal wie groß oder klein sie sind.
Oder ihr macht es wie ungespielt in seinem Stream, geht auf ein zufälliges Video und klickt wild auf die Profile der Kommentarschreiber. Dann kann man einsehen, wie groß der Kanal ist und ob sie überhaupt Videos hochladen – sehr umständlich.
So sieht der Bereich im Moment bei Twitch aus.
So gestaltete ungespielt seinen Twitch-Stream
Was genau tat Unge im Stream? Unge begab sich auf Erkundungstour und klickte auf das neueste Video vom YouTuber Evanijo. Er scrollte dabei runter in die Kommentarsektion und fischte sich zufällige Leute heraus. Unge schaute dann nach, ob die Personen kleine YouTuber waren und Videos hochluden.
Einen Zusammenschnitt des Streams könnt ihr hier sehen:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Unge schaut sich Videos an, bewertet sie und sorgt für Abo-Boom
Was fand Unge bei marctv? marctv besaß 159 Abonnenten und nicht einmal 10 Aufrufe pro Video. Er filmt in seinen Videos seinen Laptop-Bildschirm ab und spielt Among Us. Unge schaute sich eine Aufnahme des YouTubers an und bewertete:
Marc, das erste Video, was ich von dir gesehen hab, würde ich jetzt so raten: Ne stabile 4/10. Warum? N bisschen was zu erzählen hätte es noch besser aufgerundet, aber den Monitor abzufilmen und diese rauschenden Laptop-Geräusche, die haben so ein Nostalgie-Gefühl in mir geweckt – dafür gibt’s 2 Punkte. 2 Punkte dafür, dass du auch den richtigen Imposter getippt hast. (…) Es ist auf jeden Fall Potenzial da, sich zu steigern.
Unge
Was fand Unge bei BananenBieger23? BananenBieger23 besaß 188 Abos und Aufrufe im Rahmen von 10 bis 140. Er brachte vor allem Minecraft und Videos von Simulationsspielen. Unge schaute sich sein zweijähriges Special an, kommentierte dabei und sagte abschließend:
Auf ein weiteres Jahr hat er gesagt und was ist passiert, BananenBieger? Auf ein weiteres Jahr, wo kein einziges Video kam. BananenBieger, du hast fast 200 treue Abonnenten und die hast du hängen lassen! (…) Dein Abo-Special, das war wirklich krank, aber danach hast du die Leute hängen lassen, das war traurig. (…) Dafür gibt’s von mir nur 3/10 Kanalpunkten.
Unge
Was fand Unge bei Rolle Royal? Rolle Royal besaß auf seinem „Food & Lifestyle“-Kanal 87 Abonnenten und Aufrufe im Rahmen von 160 bis 2.600. Unge schaute sich ein Video an, indem der YouTuber 2 Döner testete. Der Streamer war sichtlich überrascht und feierte die Aufnahme des kleinen Content-Creators:
Und das ist das, warum ich es liebe auch bei Leuten reinzuschauen, die noch unbekannt sind. Natürlich findet man auch hier und da ‘n bisschen trashigen Content oder so – aber ist ja auch lustig. Und dann findet man zwischendurch einfach so’n Ehrenmann. (…) Der einfach geile Food-Video macht und ich liebe Food-Videos.
Unge
Unge verlinkte die drei Channel in seiner Video-Beschreibung und auch seine Community klickte auf die Videos und hinterließ nette Kommentare.
Was ist danach passiert? Rolle Royal und BananenBieger23 meldeten sich sogar in der Kommentarsektion von Unge und bedankten sich herzlich. Während BananenBieger23 bis dato 425 neue Abos hinzugewann, machte Rolle Royal sogar ein Plus von 5.443 Abonnenten. Auch die Videos der beiden haben massig neue Klicks dazubekommen.
Auf jeden Fall eine nette Aktion des Streamers und auch seine Zuschauer feiern das Format.
Funcom arbeitet an einem neuen Spiel im Dune-Universum. Viel ist noch nicht bekannt – doch zumindest ein paar Details kamen jetzt durch eine Mitteilung des Entwicklers heraus.
Was wird das für ein Spiel? Zum ersten Mal tauchte das Dune-Spiel vom Conan-Exiles-Entwickler 2019 auf, als Funcom neben zwei anderen Games auch ein “Open World Multiplayer”-Spiel im Dune-Universum ankündigte.
Nun gibt es zumindest einen neuen Schritt in der Entwicklung des Spiels: Funcom teilte auf der eigenen Website offiziell mit, dass man mehrere Jobs für das Spiel im “Mulitplayer Open World Survival Genre” zu vergeben hat. Außerdem gibt es ein erstes Artwork:
Ein erstes Artwork zu dem Spiel zeigt, wie die Welt aussehen könnte (via funcom.com)
Dazu passt auch, dass sich das Spiel vom Funcom-Werk “Conan Exiles” Inspiration holen soll. Dune könnte da nahtlos anknüpfen – denn das Setting von Dune passt perfekt in eine Survival-Welt. Das betont auch der Entwickler.
„Sand unter den Fingernägeln“ – Was für eine Welt bietet Dune?
Funcom beschreibt im Zuge der Job-Angebote, dass sowohl die Roman-Reihe von Frank Herbert als auch die neue Kino-Adaption ganze Generationen von Fans begeistern würden: “Es ist das perfekte Setting für das Multiplayer-Open-World-Survival-Genre”, so die Mitteilung.
Das neue Spiel soll auf dem Wüstenplaneten Arrakis spielen, der auch im 2021er-Film “Dune” mit Timothée Chalamet der Haupthandlungsort ist. Dort zeigt sich der Planet als extrem lebensfeindlich – nicht nur durch das zerstörerische Klima und die Wüste an sich, sondern auch die ständige Gefahr, riesige Sandwürmer anzulocken, wenn man nicht weiß, wie man sicher durch die Wüste kommt.
Eine solche, ständige Bedrohung bietet sich tatsächlich für ein Spiel an, in dem es ums nackte Überleben geht. Funcom erklärt in der Ankündigung, dass das Dune-Survival-Spiel ihr bislang ambitioniertestes Projekt wird. Dafür suche man nun zahlreiche neue Angestellte in vielen Bereichen der Entwicklung:
Schließt euch uns an, wenn wir ein Dune für alle Fans bauen, um den Traum zu verwirklichen, die sich ständig verändernde Landschaft zu durchqueren, mit Sand unter den Fingernägeln und Spice in der Luft.
Das Dune-Survival-Game wäre bereits der zweite Dune-Titel von Publisher Funcom: Das Strategiespiel “Spice Wars” feierte erst im April 2022 sein Debüt.
Video starten
Wann kommt das Survival-Spiel? Es gibt noch kein offizielles Datum, geschweige denn einen Hinweis darauf. Da das Spiel bislang aber noch nicht mal einen offiziellen Namen hat und gerade dabei ist, zahlreiche Mitarbeiter für das Projekt zu suchen, dürfte ein Release noch lange auf sich warten lassen.
Bekannt ist allerdings, dass der deutsche Entwickler “Nukklear” als Co-Developer mit an Bord ist – das gab das Studio im Dezember 2021 bekannt. Nukklear spricht auf der eigenen Website von einem “ambitionierten AAA-Projekt”, man sollte also kein kleines Spiel erwarten.
Offenbar hat sich PlayStation-Hersteller Sony Teile für ein neues Modell der PS5 zertifizieren lassen. Nach ehrgeizigen Ankündigungen zu den geplanten Verkaufszahlen der PlayStation 5 könnte ein angepasstes Modell die Geheimwaffe des japanischen Herstellers sein.
Was ist jetzt aufgetaucht? Auf einer staatlichen Website der japanischen Regierung wurde eine Zertifizierung für PlayStation-Hersteller Sony entdeckt. Es geht dabei um eine angepasste Funkanlage im Gerät (via tele.soumu.go.jp).
Der hinterlegte Typenname ist dabei „CFI-1200 Serie“. Das passt zu den bisherigen Nummerierungen der PS5-Modelle – CFI-1XXX und CF-11XX. Einen Auszug des Zertifikats findet sich auf Twitter:
Empfohlener redaktioneller Inhalt
An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitter, der den Artikel ergänzt.
Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden.
Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Was bedeutet das? Da es bisher keine weiteren offiziellen Infos über ein neues Modell gibt, könnte das derzeit viel bedeuten. Schon beim letzten, neuen Modell im September 2021 schwieg sich Sony über den Release aus.
Damals wurden Kühlelemente ausgetauscht und die neue Konsolen-Version wurde gut 300 Gramm leichter.
Allerdings gibt es einen Satz von Hiroki Totoki, dem CFO von Sony, der aufhorchen lässt. Der sagte vor kurzem bei einem Q&A über die Finanzergebnisse von Sony im Zusammenhang mit einem möglichen Mikrochip-Mangel bis 2024:
„[…] in verschiedenen Bereichen… haben wir unsere Beschaffungsquelle geändert und unter anderem haben wir auch unser Design geändert. Wir waren also in der Lage, damit fertig zu werden. Für die Teilebeschaffung denke ich also, dass wir gute Aussichten haben“ – via videogameschronicle.com.
Der hohe Sony-Mitarbeiter Totoki bezog sich nicht direkt auf die PS5. Allerdings verdichten sich zusammen mit dem Fund der „CFI-1200 Serie“ die Hinweise auf mögliche Änderungen an der Konsole, um die aktuelle Hardware-Knappheit zum Teil zu überwinden.
Dass es sich bei der neuen Serie um eine mögliche PS5 Slim / Pro handeln könnte, ist nicht ausgeschlossen, aber unwahrscheinlicher. Derzeit deutet es eher auf eine normale PS5-Version hin, deren Innenleben etwas umgebaut wird.
Wieso braucht es ein neues Modell? In einem kürzlichen Bericht über die Verkäufe der PS5 gab Sony an, dass sie in ihrem Finanzjahr 2021 rund 11,5 Millionen Konsolen ausgeliefert haben. Das Finanzjahr endet bei Sony immer im März.
Für das Finanzjahr 2022, also bis März 2023, will der Hersteller jedoch nochmal 18 Millionen Einheiten verkaufen. Und auch, wenn die Grafikkarten-Preise langsam wieder fallen – Chip-Hersteller Intel rechnet bis mindestens 2024 mit weiteren Engpässen.
Sony sieht durch eine Änderung seiner Hardware womöglich die Chance, auf besser verfügbare Komponenten zurückzugreifen. Oder sie sehen die Möglichkeit, andere Hersteller miteinzubeziehen.
Leicht wird das nicht. Es handelt sich bei vielen Teilen, die von dem Engpass betroffen sind, um Hightech-Ware, für die es viel Know-How und extrem hohe Standards bei der Herstellung braucht.
Womöglich ist die „CFI-1200 Serie“ der PS5 jedoch genau die Geheimwaffe, die für die 18 Millionen Auslieferungen sorgen sollen.