Tfue feiert WM-Quali in Fortnite, bis Freundin den Stream beendet: „Er ist betrunken!“

Die Qualifikation für die Fortnite-WM läuft auf Hochtouren und in Woche 3 hat sich mit Tfue der erste richtig große Streamer qualifiziert. Der feierte seine Quali feuchtfröhlich live auf Twitch, bis die Freundin einschritt und dem Chat zurief: „Tfue muss jetzt Schluss, der ist betrunken.“

Darum war die WM-Quali für Tfue eine große Sache: Turner „Tfue“ Tenney (22) hatte in den letzten zwei Wochen vergeblich versucht, sich für die Fortnite-WM zu qualifizieren. Als Streamer sah er sich in einem gewaltigen Nachteil, weil andere seine Taktik kennen, ihn Stream snipen und er zum bevorzugten Ziel für Angreifer wurde.

Der Frust wuchs zusehends. Tfue hatte sogar angekündigt, sich solche Turniere künftig zu sparen.

Umso ausgelassener fiel jetzt sein Jubel aus. Denn beim World Cup in Fortnite geht es um 30 Millionen Dollar.

So feiert Tfue seine Qualifikation zur WM

Das sehen die Zuschauer: Ein erster Clip zeigt das Gameplay von Tfue, das zur Qualifikation gereicht hat. Dort bangt Tfue noch und hofft, dass seine 69 Punkte für die Qualifikation reichen.

Nachdem klar ist, dass er sich qualifiziert hat, nimmt Tfue seine Stream-Zuschauer bei seinen Feierlichkeiten mit. Er steigt aus einem ebenerdigen Fenster und lässt sich von Familie und Freunden mit Sekt beschütten.

Währenddessen läuft der Stream weiter und man hört die Jubelschreie des Streamers und seiner Familie.

So reagiert seine Freundin: Nachdem Tfue wieder nach drinnen gekommen ist, setzt er sich an seinen PC und redet zu seiner Community. Dabei erkennt man, dass er angetrunken ist und sich nicht mehr ganz sauber ausdrücken kann. Er erklärt, jetzt, wo er nach New York fährt, sei ihm alles andere furzegal.

Seine Freundin kommt daraufhin an seinen Schreibtisch und sagt: „Chat, er muss jetzt aufhören, er ist betrunken. Komm jetzt!“ Danach sagt sie sogar noch: „Das Weichei wiegt so wenig, dass er nichts verträgt!“.

Tfue antwortet darauf nur, dass er nicht betrunken sei, sondern höchstens leicht beschwipst, fügt sich dann aber.

Deshalb ist die Qualifikation etwas besonderes

Tfue ist von den ganz großen Streamer der Erste, der es zur WM geschafft hat. Zuvor qualifizierte sich noch das Fortnite-Wunderkind Mongraal für die WM. Der 14-jährige schaffte es bereits in Woche 2 mit seinem Duo-Partner.

Wieso haben es die Streamer so schwer? Die Top-Streamer haben tausende von Zuschauern, während sie in der Quali kämpfen. Einige Zuschauer sind in der gleichen Lobby mit den Streamern und machen regelrecht Jagd nach ihnen. Außerdem sind ihre Vorlieben bekannt.

So erging es beispielsweise Ninja in den ersten Qualifikationsrunden. Dies dürfte einer der Gründe sein, weshalb viele große Streamer noch nicht qualifiziert sind.

Viele Streamer gehören auch einfach nicht zu den Top-Spielern, sondern sind Unterhalter.

Ninja
Der Streamer Ninja hat sich noch nicht für die WM qualifiziert

Das ist bei der Quali auffällig: Schaut man sich die Liste der bislang qualifizierten Spieler an, so sieht man kaum von Twitch bekannte Namen.

Die für ihre Spielstärke bekannten Streamer wie Myth oder Ninja hatten ihre großen Erfolge in der Frühzeit von Fortnite. Damals beeindruckten sie in Spielen „gegen normale Gegner“ mit aggressiver und fortgeschrittener Spielweise und machten sich früh einen Namen.

Diese erfolgreichen Profis aus 2018 dringen im Moment noch nicht durch, während Spieler auftrumpfen, die keine großen Twitch-Kanäle aufgebaut haben.

Dies hängt sicherlich damit zusammen, dass Epic viel am Regelwerk ändert, was die großen Profis gestört hat. Diese Pros leiden nun darunter, während andere unter den neuen Regeln aufblühen.

Spieler müssen viel Zeit darauf verwenden, sich an das „neue Fortnite“ zu gewöhnen und sich neu darauf einzustellen. Viele Streamer, die vor allem auf Kills und spektakuläres Spiel gehen, haben hier das Nachsehen.

Diese beiden Spieler werden sich sicherlich nicht für die WM qualifizieren:

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Quelle(n): Dexerto
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LIGHTNING
1 Jahr zuvor

Haha, wie er aus dem Fenster rutscht und der Hund bellt. RTL2 hätte es nicht besser inszenieren können!

Noes1s
Noes1s
1 Jahr zuvor

Mich überkommt ein Gefühl von Fremdschämen hinsichtlich des Informationsgehalts dieses Beitrags – der, wie sich an der Vielzahl der Kommentar auch erkennen lässt,stark polarisiert.

Toffifee hat ein bisschen was getrunken und seine Freundin findet das witzig. Wenn ich nochmal 12 sein könnte würde ich vermutlich auch kurz grinsen – nicht.

Es gibt einfach Dinge, die müssen nicht erzählt werden. Die entscheidenden Fragen werden sein:

-Warum lese ich den Artikel dennoch ?
-Wie erhalte ich meine Lebenszeit für’s Schreiben dieses Kommentars zurück?

Matze Mitdertatze
Matze Mitdertatze
1 Jahr zuvor

Der Titel lautet „Tfue feiert WM-Quali in Fortnite, bis Freundin den Stream beendet: „Er ist betrunken!““

Wenn du kein Interesse an folgendem hast:
„Toffifee hat ein bisschen was getrunken und seine Freundin findet das witzig.“

dann vergleiche den Titel des Artikels nochmal mit deinen persönlichen Interessen und wäge ab ob du Ihn lesen möchtest oder nicht.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

1. Behandelt der Artikel zu 50%, wie schwer es für Streamer ist, sich für die WM zu qualifizieren, was da alles dahintersteckt usw.
2. Lesen den Artikel echt viele – es kommentieren halt nur wenige.
3. Wie der andere Kommentator ausführt: Es geht aus dem Titel doch völlig hervor, um was es im Artikel gehen wird.

Wer sich für: Die Fortnite-Qualifikation, Tfue oder dafür interessiert, wie eine Freundin einen Streamer rund macht -> Den wird der Artikel interessieren.
Wer das alles für „Banal“ hält, den nicht. Aber warum liest er dann den Artikel? smile

Versteh ich nicht.

Der „Informationsgehalt des Artikels“ ist erstaunlich hoch.

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