Deshalb könnte die Fortnite-WM ohne die großen Twitch-Stars wie Ninja stattfinden

Die Qualifikation um die Fortnite-WM läuft auf Hochtouren. Doch es könnte sein, dass Streamer wie der Twitch-Star Ninja nicht teilnehmen können.

Wieso könnten die Twitch-Stars nicht dabei sein? Egal, ob man Streamer ist oder nicht, man muss sich im Vorfeld für die WM qualifizieren. In der Qualifikation könnten aber einige Streamer Schwierigkeiten haben, denn sie haben einen entscheidenden Nachteil.

Während sie spielen und alles live auf Twitch zeigen, können Stream-Sniper jeden ihrer Schritte verfolgen. Sie erkennen also genau, welche Waffen und Materialien die Spieler haben. Sie versuchen in dieselben Matches wie die Streamer zu kommen – und dann wissen sie, wo der Streamer ist.

So wurde nun zuletzt Ninja bei einer Qualifikationsrunde regelrecht von einem Gegner gejagt.

Dieses Problem haben die Streamer bei der Qualifikation

Dieses Problem zeigt Ninja: Der Stream von Ninja ist nur ein Beispiel von Vielen. So landete er in Lazy Lagoon und konnte dort erst in Ruhe looten und sich ein gutes Setup erspielen.

Doch obwohl er eigentlich alleine war, entwickelte sich dieser Ort plötzlich zu einem Hotspot. Auf einmal kam ein Gegner, der anscheinend genau wusste, wo sich Ninja versteckte.

Der flog zielgerichtet auf ihn zu und erledigte Ninja, als der sich gerade in einem Kampf mit einem weiteren Gegner befand.

Ninja schied damit früh aus der Partie aus und verlor wichtige Punkte in der Qualifikation.

Denn nur, wen man in den Quali-Runden genug Punkte erzielt, kann man am Ende in den Finals mitmischen.

Das sagt Ninja dazu: Er hielt diese Situation für etwas komisch und schaute sich nach seiner Eliminierung das Gameplay seines Gegners an.

Dort sah man, dass der Gegner eine große Distanz zurücklegte und stets direkt in die Richtung von Ninja steuerte. Er wusste anscheinend genau, wo sich der Streamer versteckte und machte wohl Jagd auf Ninja.

So sagt er: „Keine Ahnung, woher dieser Typ übrigens kommt. Aber hier ist er, das ist sein zweiter Riss, den er genommen hat. Nimmt den Geysir und Risse, taucht in den Kampf ein…. Ugh, das ist bedauerlich.“

Mittlerweile sind Streamer wie Ninja oder Tfue fast schon paranoid, was Stream-Sniping angeht. Aber nur, weil man paranoid ist, heißt das nicht, dass keiner hinter einem her ist.

Profi sagt: Keiner von uns spielt Fortnite gerade aus Spaß, sondern wegen des vielen Geldes

Ninja ist kein Einzelfall: Das Problem mit den Stream-Snipern, wie diese Gegner genannt werden, gibt es in Fortnite schon länger. Nun ist das Problem aber akut, denn die Streamer müssen sich in mehreren Runden für die kommende WM qualifizieren. Wenn sie aber so direkt gejagt werden, ist das viel schwieriger.

Das Stream-Sniping fällt in der QM-Quali zudem leichter, weil die Spieler-Pools deutlich kleiner sind.

Zuletzt äußerte sich Ninjas Twitch-Kollege Tfue zu dem Problem. Der Profi hat bereits einiges an Preisgeld bei Fortnite gewonnen und gehört zu den besten Spielern der Welt. Er möchte aber zukünftig nicht weiter an Turnieren teilnehmen.

Wohl auch, da ihn die Stream-Sniper massiv stören, er aber als Streamer nicht auf das Streaming bei Turnieren in Echtzeit verzichten will.

Sind die Streamer also bei der WM nicht dabei? Das bleibt abzuwarten. Im Moment stehen Ninja und seinen Kollegen noch alle Türen offen. Immerhin war es an diesem Wochenende die erste Qualifikationsrunde.

World Cup Logo
Der World Cup in Fortnite wird im Sommer ausgetragen

Sie haben also in den nächsten Wochen noch weiter Zeit, um sich für die WM zu qualifizieren. Sollten Stream-Sniper aber weiterhin ein solches Problem sein, dann könnten die Streamer es deutlich schwerer haben und sich womöglich niemals qualifizieren.

Dann würde die WM ohne einige ihrer größten Stars auskommen müssen – oder die Streamer müssten für die Qualifikation auf ihre Streams verzichten. Das wollen sie aber offenbar auf keinen Fall.

Dieser Profi wollte durch Cheaten bei der WM dabei sein – Ihm wurde aber übel das Bein gestellt:

Fortnite: Pro will beim World Cup cheaten, aber wird selbst betrogen
Autor(in)
Quelle(n): Dexerto
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