PS4, PS5: PlayStation-Chef verärgert angeblich Sony-Mitarbeiter mit bizarrer Mail zu Katzen und Abtreibung

PS4, PS5: PlayStation-Chef verärgert angeblich Sony-Mitarbeiter mit bizarrer Mail zu Katzen und Abtreibung

Wie die Seite Bloomberg berichtet, soll der Chef von PlayStation bei Sony (PS4, PS5), Jim Ryan, mit einer internen E-Mail einige seiner Mitarbeiter Mitarbeiterinnen verärgert haben. Denn er bittet sie darum beim kontroversen Thema, Abtreibungsrechte, die Meinung aller zu respektieren und redete dann über seine Katzen.

Woher stammt die Information? Der Gaming-Journalist Jason Schreier berichtet für Bloomberg von einer internen E-Mail, die Jim Ryan, am Donnerstag an einige Mitarbeiter von Sony versendet habe (via bloomberg). Ryan ist der Chef von PlayStation.

Das ist die Situation in den USA um Abtreibung: Seit 1973 gibt es in den USA den Präzedenzfall Roe vs. Wade, seitdem ist Abtreibung bundesweit legal und jede Frau kann alleine entscheiden, ob sie einen Abbruch der Schwangerschaft will oder nicht.

Aber auch weil Donald Trump den obersten Gerichtshof mit konservativen Richtern besetzt hat, ist das oberste Gericht der USA jetzt dran, diesen Beschluss zu kippen und die Entscheidung über Abtreibung an die Bundesstaaten zurückzugeben. Man geht davon aus, dass bis zu 26 Bundesstaaten Abtreibung verbieten könnte.

PlayStation-Chef bezieht keine Position bei Abtreibungs-Streit

Das ist die E-Mail des PlayStation-Chef: In der E-Mail bezieht Ryan keine Position zur Diskussion um Abtreibung, sondern schreibt, die Firma Sony und ihre Community sei „facettenreich und divers,“ es gäbe viele verschiedene Blickwinkel.

Wir schulden es uns und den Millionen von PlayStation-Nutzern, die Unterschiede der Meinung von jedem in der internen und externen Community zu respektieren. Respektieren ist nicht gleichzusetzen mit übereinstimmen. Aber es ist grundlegend dafür, wer wir als Firma und als geschätzte weltweite Marke sind.

Nach diesem Absatz soll Ryan dann geschrieben haben, er möchte jetzt gerne etwas Leichtes teilen, um jeden dazu zu inspirieren, eine Balance zu finden, die dabei hilft den Stress der unsicheren Weltlage zu bewältigen.

Er habe dann fünf weitere Absätze darüber geschrieben haben, dass seine Katzen jetzt den ersten Geburtstag feierten, was sie für Geräusche machen, und dass er sich gerne einen Hund anschaffen würde.

Ein Hund sei immerhin der beste Freund des Mannes, er kenne seinen Platz und würde nützliche Rollen erfüllen, etwa Bettler beißen oder Bällen nachlaufen.

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„War noch nie so wütend über einen Katzengeburtstag“

Wie kam die Mail an? Wie Bloomberg schreibt, hätten einige Mitarbeiter bei Sony in internen Diskussionen ihr Missfallen über die E-Mail ausgebracht. Einige Frauen hätten das Gefühl gehabt, die Nachricht respektiere ihre Rechte nicht oder würde sie trivialisieren.

Jemand bei Sony wird zitiert mit: „Ich war noch nie so wütend über einen Katzengeburtstag.“

In Reaktionen auf die Mail bei Twitter, wird auch die Formulierung kritisiert, „dass Hunde ihren Platz kennen würden“ – in dem Kontext hätte das einen schlechten Beigeschmack.

Wie man mit der Situation anders umgeht, zeigt Destiny-Entwickler Bungie:

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