7 Sprüche, die in absolut jeder Gaming-Werbung vorkommen

Publisher stecken viel Geld und Mühe in die Vermarktung ihrer Spiele. Die Gaming-Trailer sollen beeindruckend und die Werbung soll überzeugend sein. Doch bei manchen Buzzwords und Floskeln übertreiben sie maßlos. Hier sind 7 davon.

Marketing ist eine sehr wichtige Angelegenheit, die riesige Summen an Geld verschlingen kann. Activision pumpte etwa satte 200 Millionen Dollar ins Marketing von CoD: Modern Warfare 2 (2009) bei einem Entwicklungs-Budget von nur etwa 40 bis 50 Millionen.

Die Publisher versuchen, ihre Spiele so attraktiv, cool, spannend und außergewöhnlich zu präsentieren, wie es nur geht. Und… übertreiben dabei hin und wieder etwas. Denn großen Versprechungen von fotorealistischer Grafik, völlig innovativen Features und Spielspaß für über 700 Stunden begegnen die Gamer mittlerweile eher mit Skepsis.

Hier sind daher 7 Floskeln, die in quasi allen Trailern und Gaming-Werbespotts vorkommen und die man in manchen Fällen echt nicht mehr hören kann.

„Content für die nächsten 10 Jahre“

anthem rework social header

Viele Gamer müssen gut überlegen, wie und worin sie ihre begrenzte Zeit und ihr Geld investieren. Spiele, die Langzeitspielspaß oder hohen Wiederspielwert bieten, klingen daher sehr verlockend. Es ist ja auch ein guter Deal, wenn man sein Geld investiert und in dem Game Hunderte von Stunden verbringen kann.

Multiplayer-Spiele und MMOs stehen da meistens an vorderster Front. Sie werden (im Optimalfall) fortlaufend mit Updates versorgt, die neuen Content liefern. Doch manchmal überschlagen sich die Spiele mit Versprechungen.

Riesige Roadmaps mit Content-Plänen für die nächsten 10 Jahre klingen in unserer Zeit, in der jeden Monat Spiele verschoben, abgebrochen und offline genommen werden, doch eher unglaubwürdig. Und erfahrungsgemäß überleben solche Spiele auch keine 10 Jahre, um den ganzen Content auch zu liefern.

„Die bisher größte Openworld!“

Open-World-Games sind ja an sich nichts Schlechtes. Sie haben ihre Vorzüge und ihr Zielpublikum, das sie gerne spielt. Nur hat sich bei diesem Spielgerne in letzten Jahren ein leicht megalomanischer Trend abgezeichnet, sie immer größer und größer zu machen.

Maps wie von älteren Spielen wie GTA San Andreas oder Skyrim, die eigentlich als riesig gelten, liegen geschätzt bei etwa “schlappen” 38 Km². Im Vergleich dazu sind Games wie Ghost Recon Wildlands mit 440 Km² und Death Stranding mit 596 Km² absolut gigantisch.

Die riesigen Gebiete müssen aber auch mit Inhalten gefüllt werden und gerade da hapert’s bei so manchem gigantischen Open-World-Spiel. Repetitive Quests, Icon-Flut und öde Nebenaufgaben werden nicht spaßiger, wenn man sie auf einer größeren Karte verteilt. Größer ist daher nicht immer besser.

„Dynamische und lebendige Welt”

Red Dead Redemption 2 Sheriff-Kill 7 Farley

Diese Floskel wird normalerweise immer im Zusammenhang mit der Open World benutzt. Denn neben der größten aller Maps wird in der Werbung auch angepriesen, wie „dynamisch“ und „lebendig“ die Welt ist. Sie fühlt sich ja fast wie echt an.

Nur leider ist das so gut wie nie der Fall. Die Dynamik beschränkt sich oft auf einen Tag-Nacht-Zyklus und Gegner, die nur in bestimmten Situationen aktiv sind. In manchen Fällen reagieren NPCs auf gewisse gescriptete Veränderungen beim Story-Verlauf. Doch so dynamisch und lebendig wie in Trailern angepriesen, wird es selten.

Daher haben sich die Versprechen von „dynamischen und lebendingen Welten” mit der Zeit immer weiter zum PR-Sprech entwickelt, von dem man eigentlich nicht viel erwartet. Aber hey, vielleicht ändert sich das ja in Zukunft.

„Packende Story“

Eine der mit Abstand häufigsten Werbe-Floskel ist zweifelsohne “Packende Story”, was aber auch daran liegt, dass es bei vielen anderen Medien verwendet wird. Auch Filme und Bücher bedienen sich des prägnanten Spruchs, der Spaß und Spannung verspricht.

Begleitet wird dieser Spruch gerne von weiteren, die ihn stützen. Die Charaktere “begeben sich auf eine spannende Reise voller Abenteuer und Gefahren!” oder sie “decken ein Komplott auf, der alle Länder in einen Weltkrieg führen wird!” und so weiter.

Bei dieser Floskel wird das Versprechen häufiger eingehalten, als bei so manchen anderen, auch weil die Spannung im Auge des Betrachters liegt. Dennoch wird der Spruch in der Werbung so oft benutzt, dass er nur noch leer klingt.

„Brandneue Erfahrung“

LoL-Brand

Die “brandneue Erfahrung” hat vor allem in unserer Zeit starke Tendenz zu grenzenloser Übertreibung. Denn irgendwie war alles schon mal da, alles hat man schon mal gesehen und erlebt. Kaum etwas fühlt sich wirklich neu an.

Gerade der AAA-Bereich bewegt sich oft in sehr sicheren Gewässern von Genres und Gameplay-Elementen, die bereits getestet und für sicher befunden wurden. Bei dem nächsten Shooter, Open-World-Spiel oder Action-RPG von einer “brandneuen Erfahrung” zu sprechen ist… mutig.

Außer natürlich, wenn der Spruch sich lediglich auf ein neues Spiel bezieht. In dem Fall wäre aber automatisch jedes Spiel eine solche Erfahrung und die Floskel hätte keinerlei Aussagekraft über den Inhalt des Spiels.

„Endlose Möglichkeiten“

Der Werbeslogan der „endlosen Möglichkeiten“ kann in mehreren verschiedenen Versionen vorkommen. Da gibt es zum Beispiel auch „Mehr Freiheit als je zuvor“ oder die „unendliche Build-Vielfalt“.

Meistens beziehen sie sich auf die Gameplay-Elemente, die mit der Gestaltung des eigenen Charakters zusammenhängen. Und während der Gedanke dahinter sicherlich nett gemeint ist, gilt hier wie bei der Open-World die Regel, dass mehr nicht immer besser ist.

Und seien wir mal ehrlich: Am Ende wird sich eh wieder nur eine Meta bilden, die alle benutzen. Man wird sich davor nicht retten können. Damit geht dann auch die ganze große Freiheit und die unendlichen Skill-Kombinationen flöten.

„Bestelle jetzt vor, um…“

Und zu guter Letzt kommt am Ende vieler Trailer der Aufruf, dass man jetzt vorbestellen soll. Das ist an sich nichts Verwerfliches, immerhin wollen die Publisher, dass man ihr Spiel kauft und spielt. Nur hängt da immer ein langer Rattenschwanz an.

Denn der „Bestelle jetzt vor…”-Spruch geht meistens weiter mit „… und sichere dir jetzt exklusive Skins, Avatare, Waffen, Bonus-Charaktere, Pakete mit seltenen Ressourcen oder Währungen“ und so weiter. Oftmals gibt es nicht nur ein Vorbestellbonus, sondern eine ganze Reihe, abhängig davon, bei welchem Laden oder in welchem Land vorbestellt wird.

Wenn Publisher mit ihren Preorders völlig eskalieren, gibt es auch mal einen Shitstorm seitens der Community, wie es etwa bei Deus Ex: Mankind Devided der Fall war (via Polygon). Es ist also besser für alle Beteiligten, damit auf dem Boden zu bleiben.

Und wie sieht’s bei euch aus? Welche Floskel, Buzzwords oder Versprechen aus Gaming-Werbung könnt ihr nicht mehr hören? Erzählt es uns in den Kommentaren.

MeinMMO-Quiz: Finde heraus, welcher typische NPC aus MMORPGs du wärst

Lost Ark bannt Bots und plant großes Update, doch es gibt auch schlechte Nachrichten

In dieser Woche drehte sich bei den MMORPGs viel um Lost Ark und WoW. Zwar tat sich auch bei den anderen Spielen etwas, doch die großen Neuigkeiten gab es vor allem bei diesen beiden. Wir haben alle News der Woche wieder für euch zusammengefasst.

Die Highlights der Woche:

Die Aufreger der Woche:

Die Diskussion der Woche: Welches MMORPG hat das beste Housing? Lasst es uns in dieser Umfrage wissen:

Mehr zum Thema
Housing in MMORPGs: In welchem Spiel wohnt man am besten?
von Irina Moritz

WoW hebt Limits bei Währungen auf und führt Diskussion um Völker-Balance

Das passierte bei den großen MMORPGs:

Das passiert bei den kleinen MMORPGs:

Mehr zum Thema
Ein MMORPG ist so stark Pay2Win, dass ich über Kritik an Lost Ark und Black Desert nur lachen kann
von Alexander Leitsch

Das passiert bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Erzählt mal, was war denn euer persönliches Highlight? Oder haben wir vielleicht sogar etwas Wichtiges vergessen? Habt ihr vielleicht selbst etwas Spannendes erlebt, was ihr uns erzählen wollt? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Wer sich für alle MMORPGs interessiert, die 2022 noch erscheinen sollen, findet hier eine Liste dazu:

12 neue MMORPGs, die 2022 noch erscheinen sollen

Bastler baut starken Gaming-PC mit RTX 3090 in einen Koffer, sagt „fühlt sich richtig cool an”

In seinem wasserdichten Koffer findet man eine RTX 3090, 128 GB Arbeitsspeicher einen 16-Kern-Prozessor und fast alles, was das Gamer-Herz begehrt. Sein Video geht viral und der Bastler zeigt, was er sich beim Bau gedacht hat.

Was ist das für ein Build? Der Bastler wollte einen Desktop-PC haben, mit dem er leicht verreisen kann. Dazu sollte er wasserdicht sein und gut mit der Hitze seiner Reiseziele umgehen können. Was daraus entstand, ist ein starker Gaming-PC, der in einem Rollkoffer durch die Gegend gefahren werden kann und den Entwickler auf Flügen begleitet.

Sein Video sammelt viele Hundert Kommentare und mehrere Hunderttausend Aufrufe. Wir zeigen euch, was drinsteckt und was kritisiert wird.

So stark ist der PC

Das ist das Video: Auf reddit teilte ein Nutzer das Vorstellungs-Video des Koffer-Builds mit dem Titel „Der Build ist wild. Was sagt ihr dazu?“. Im Video hört man eine Frau, die die Zuschauer fragt, was da wohl im Koffer sei. Dann wird der Koffer geöffnet und der Bastler erklärt, dass sich darin sein Custom-PC befindet. Er erklärt, dass er im Zuge eines Umzugs einen neuen PC bauen wollte, der

  • Leicht zu transportieren ist (denn man reist mit dem Flugzeug)
  • und wasserdicht ist (wenn man mit dem Boot zum Ziel fährt)

Wir binden euch das Video hier ein:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

Wie ihr im Video seht, ist alles im PC vorhanden, was benötigt wird. Eine Maus sowie Tastatur liegen darin. Man klappt den Koffer also auf, nimmt die beiden Teile heraus, klemmt den Rechner an den Strom an und kann loslegen. Ein Monitor, der mit Klettverschlüssen im Deckel befestigt ist, sorgt für das Bild.

Diese Hardware steckt drin:

  • Aluminium-Extrusion-Rahmen
  • Motherboard: Micro ATX (wird nicht genauer benannt)
  • Prozessor: AMD Ryzen 9 5950x Prozessor mit 16 Kernen
  • Arbeitsspeicher: 128 GB Ram (4x 32 GB)
  • Grafikkarte: Nvidia RTX 3090
  • Netzteil: Corsair SF750 mit 750 Watt
  • Speicher: 4 TB 2,5″ SSD + 2 TB NVMe-SSD
  • Display: 13″ Touchscreen mit 4k-Auflösung
  • Sonstiges: Antennen für WiFi und Bluetooth, SD-Kartenleser, Kopfhörer-Anschluss, USB-C-Anschluss, Anschluss für zweiten Monitor, USB-Hub, Anschluss für Ethernet
Mehr zum Thema
YouTuber baut gigantische Powerbank, die über 5.000 Smartphones laden kann
von Patrick Freese

So ein kleines Display für den Mega-Rechner? Die Kritikpunkte

Das sagen andere Nutzer: Allein auf reddit hat das Video über 500 Kommentare erhalten. Auf TikTok findet man 756 weitere Kommentare bei über 240.000 Aufrufen.

  • „Also ignorieren wir einfach, wie die Tastatur total ungesichert zwischen einer 3090 und einem 4k-Monitor hin und her rattert?” fragt Udonomefoo auf reddit.
  • MrBohannan vermutet auf reddit: „Steckt eine 3090 in einen Pelican-Koffer, um einen kleinen 4k-Touchscreen zu betreiben. Durch die Hitze kann man wahrscheinlich Geld anzünden.“

Andere fragen, warum er denn nur ein 750-Watt-Netzteil nutze. Das sei recht wenig für eine so potente Grafikkarte. Außerdem fällt oft der Kommentar, dass man sich doch auch einfach einen Laptop kaufen könne.

Auf TikTok veröffentlichte der Bastler auf seinem Kanal technicallyinpanama ein weiteres Video. Diesmal geht er auf die Fragen der Zuschauer ein.

  • Viele fragten nach den Temperaturen des Rechners. Bei einem FurMark 4k-Benchmark kommt der Rechner auf etwa 55 Grad CPU-Temperatur und etwa 65 Grad GPU-Temperatur bei einer Raumtemperatur von etwa 26 Grad – Bei einem CPU-Benchmark ging dessen Temperatur auf etwa 65 Grad hoch
  • Sein 750-Watt-Netzteil erklärt er damit, dass es Spitzenbelastungen von bis zu 967 Watt aushält und er damit bisher gut klargekommen ist
  • Warum er keinen Laptop nimmt? Das sei zum Teil sein persönlicher Geschmack. Er hatte immer schon Desktop-PCs. Dazu sei es einer Meinung nach nicht möglich, so viel Power wie bei seinem Koffer-Build in einem Laptop zu finden. Gründe dafür sind der benötigte Platz der Komponenten und die Temperatur. Dazu kann er kaputte Teile viel einfach austauschen. Er sagt: „Außerdem hat das Bauen viel Spaß gemacht und das Nutzen fühlt sich richtig cool an.“

Was sagt ihr zu dem Build des Bastlers? Findet ihr das cool und wollt sowas auch für euch privat haben oder ist das gar nicht euer Stil und ihr nutzt unterwegs dann lieber einen Laptop? Schreibt uns eure Meinung dazu doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Lesern über das Thema aus.

Anthem hätte niemals sterben dürfen – Der tragische Tod des großen Shooters von BioWare

In der neuesten Folge des MeinMMO-Podcasts erinnern wir uns an den verstorbenen Loot-Shooter Anthem. Das Spiel hatte viel Potenzial, wurde am Ende von EA aber doch fallen gelassen. Das hätte für die gesamte Gaming-Landschaft niemals passieren dürfen.

Die Veröffentlichung des Loot-Shooters Anthem stand von Anfang an unter keinem guten Stern. Bereits in der Beta bemängelten die Tester Bugs und Performance-Fehler, der Release brachte dann miesen Loot und einen Mangel an Endgame-Content.

Es wurde schnell klar, dass Anthem nicht der große Hit sein würde, den EA sich erhofft hatte. Zu den Beschwerden der Spieler gesellten sich interne Berichte über miserable Arbeitsbedingungen der Entwickler und das Spiel verlor mehrere Projektleiter.

Trotz eines ursprünglichen Rettungsversuches hat EA das Spiel am Ende fallen lassen. Eine 2.0-Version des Spiels à la Final Fantasy XIV kam nie zustande.

Leya und Schuhmann schauen auf die Entwicklung von Anthem und den langsamen Tod des Spiels zurück und philosophieren darüber, warum der Verlust von Anthem so schade fürs gesamte Gaming ist.

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Wir behandeln in unseren regelmäßigen Podcasts auch Sonderthemen wie die Ankündigung von Witcher 4 und laden besondere Gäste ein, wie die Jungs des LoL-E-Sport-Teams Eintracht Spandau.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts mitwirken. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an euren Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

Lost Ark bannt Millionen Bots und zeigt, mit welchen Methoden man das nervigste Problem lösen will

Seit dem Release hat Lost Ark ein großes Problem mit Bots. Diese überfluteten buchstäblich die Server und machten Spielern das Leben schwer. Nun wurden laut Entwickler Millionen Bots gebannt, außerdem ergreift man einige weitere Maßnahmen.

Was ist das Problem mit dem Bots?

  • Bots fluten seit Monaten das Startgebiet. Sie farmen vor allem Gold und handeln damit.
  • Spieler versuchten immer wieder, mit einigen Tricks gegen Bots anzukämpfen, doch die Zahl ist einfach viel zu groß, um auf solchen Wegen irgendwas zu ändern.
  • Anfang März hat Lost Ark bereits über 1 Million Accounts von Bots gesperrt.

Nun gab es wieder ein neues Update zur Lage und die Entwickler stellen weitere Mittel vor, die man gegen die Bot-Fluten anwenden möchte.

Video starten

Erneut “Millionen” Bots gesperrt, Chat-Maßnahmen und veränderte Quest-Belohnungen

Was genau wurde jetzt getan? In einem neuen Blog-Eintrag haben die Lost-Ark-Macher den neuesten Stand veröffentlicht. So habe man “einige Millionen” Bots gesperrt.

Obendrein gibt es einige neue Maßnahmen, die zusätzlich verhindern sollen, dass Bots weiterhin so einfach Gold farmen können:

  • Der Bereichs-Chat wurde eingeschränkt, um brandneue Konten davon abzuhalten, Goldverkaufs-Werbung zu spammen.
  • Aktive Aktualisierung der automatischen Chat-Moderation des Spiels mit Zeilen und Phrasen, von denen wir wissen, dass sie häufig von Goldverkäufern verwendet werden.
  • Die Belohnungsstrukturen von Quests und Ereignissen wurden geändert, um eine stärkere Abschreckung gegen die Verwendung von Bots zum Farmen von Gold zu bieten.
  • Die Erkennungsfunktionen von Easy Anti Cheat wurden aktualisiert und verbessert, um Bots besser zu identifizieren und gegen sie vorzugehen.
  • Aktivierung eines nativen Erkennungssystems, um Bösewichte schnell zu identifizieren und Maßnahmen gegen sie zu ergreifen.
  • Verbesserte Meldetools im Spiel, damit unsere Spieler Bots melden können und unsere Support-Mitarbeiter schneller auf Meldungen reagieren können.
  • Wir haben IP-Adressen aus Regionen blockiert, in denen wir keine Veröffentlichungsrechte haben und die große Mengen an Bot-Aktivitäten gezeigt haben.
  • Gesperrte VPNs, um zu verhindern, böswillige Akteure IP-Sperren umgehen.

Laut den Entwicklern ist das nur ein Teil der Maßnahmen, die man ergreifen möchte, um den “Krieg gegen die Bots” zu gewinnen.

Es gäbe noch weitere Schritte, die eingeleitet wurden, über die man sich aber nicht äußern werde, damit Bot-Ersteller keine Einzelheiten zur Umgehung dieser Maßnahmen bekommen.

Man arbeite dabei an neuen Methoden und Erkennungsmaßnahmen, die Arbeit sei noch lange nicht beendet.

Außerdem gehen die Entwickler auf Feedback und Fragen der Community ein. So gab es offenbar Fragen nach einem Captcha-System oder Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Dazu sagen sie: “Diese Tools würden erhebliche Änderungen an der Plattform und der Architektur erfordern, um sie in Lost Ark zu implementieren.”

Es gäbe Unterschiede zwischen den Regionen, in denen Lost Ark läuft. So habe die westliche Version andere Systeme als die koreanische. Man untersuche diese Optionen aber dennoch.

Was haltet ihr davon? Stimmen euch die Maßnahmen und das Statement optimistisch? Oder seid ihr skeptisch, ob die Methoden Wirkung zeigen?

Übrigens: Der Mastermind hinter Lost Ark hört auf – Offenbar war der Stress zu viel

Gjallarhorn dominiert aktuell Destiny 2 – Doch so schlimm wie in Destiny 1 wird es wohl nie wieder

Das Gjallarhorn ist die berühmteste Waffe von Destiny und das liegt nicht an ihrem schicken Aussehen. Schon früh etablierte sich das Teil in Destiny 1 als eine Art Überwaffe und entwickelte sich schließlich zur Meta-OP-Waffe schlechthin. MeinMMO-Autor Maik Schneider erinnert sich an die Entstehung der Legende.

Destiny 1 hat mich bei seinem Release im September 2014 voll erwischt. Mein Studium lief so nebenher, Call of Duty hatte mit „Ghosts“ keine Sternstunde und ich suchte schon lange nach einem Spiel, mit dem ich endlich komplett auf die PlayStation 4 umsteigen konnte.

Viel Freizeit und noch mehr Bock auf Zocken. Da kam Destiny.

Über den Autor Maik Schneider: Das erste Destiny bestimmte nach Release für ein paar Monaten mein ganzes Leben. Ich war so tief im Spiel, wie man es nur sein konnte.

Etwas mehr als 4.000 Stunden standen am Ende auf der Uhr und viele besondere Erlebnisse werde ich nie vergessen. Wer weiß, wie viele Stunden es noch geworden wären, wenn sich mein Trupp nicht aufgelöst hätte.

Mein Fungaming-Clan blühte plötzlich wieder richtig auf, alle wollten diesen geilen neuen Shooter spielen. Limited Edition gekauft und schnell rein ins Abenteuer.

Als ganz besonders anziehend empfand ich von vornherein Exotics. Damals gab es Exos nur als Loot und ich hatte in den ersten Tagen auch bewiesen, dass ich die richtige Portion Glück mitbringe, um alle zu sammeln.

Das ging sogar so weit, dass ich bei diesem neuen, verrückten Händler Xur einen hübschen Raketenwerfer nicht gekauft habe. Das Ding hieß „Gjallarhorn“ und einer meiner Kameraden hatte das Ding schon bei dem komischen Geist-Händler gekauft.

„Ich muss dem doch nicht alles nachmachen, da halte ich lieber meine seltsamen Münzen zusammen“, dachte ich mir. Das war der Moment, an dem die Gjallarhorn-Legende ihren Anfang nahm.

Destiny-Gjallarhorn
Schon in Destiny 1 eine Schönheit – das Gjallarhorn.

Gjallarhorn übernimmt das PvE in Destiny

Xur war zu diesem Zeitpunkt erst das zweite Mal überhaupt auf dem Turm zu Besuch und verteilte das gute Stück großzügig. Es sollte gut ein Jahr dauern, bis der mysteriöse Händler wieder das Gjallarhorn verteilte.

Und in der Zwischenzeit war der Raketenwerfer das Maß aller Dinge im PvE. Der Schaden war so heftig, dass Gegner-Massen, Zwischen-Bosse und sogar die Raid-Bosse kapitulierten. Egal, was man damals im PvE gespielt hat – mit Gjallarhorn ging alles schneller.

Spätestens mit der Erweiterung „Dunkelheit lauert“ und der Einführung des Raids „Crotas Ende“ war das Teil absolute Meta. Der Raketenwerfer galt sogar als Pflichtausrüstung im Raid.

Was heißt Gjallarhorn eigentlich? Wie bei vielen besonderen Items aus Destiny, hat sich Bungie auch beim Gjallarhorn an unserer Mythologie bedient.

In der nordischen Sagenwelt gehört Heimdall, dem Wächter der Götter, das Gjallarhorn. Heimdall bläst dieses Horn, um die Götter zu warnen, wenn der letzte aller Tage ansteht: Ragnarök.

Hatte man nicht gerade eine eigene Gruppe, die auch für die gemeinsame Erfahrung gespielt hat, war es extrem schwierig, fremde Spieler zu finden, wenn ihr kein Gjallarhorn hattet.

Das fiese Teil hat so heftig Schaden rausgehauen, dass die Raid-Mechaniken fast übergangen wurden. Man musste seinen Mitspielern wenig erklären. Man hielt drauf, sah Crota leiden, einer fuchtelte mit dem Schwert und man sackte den Loot ein. Ende.

Die meisten fremden Mitspieler wollten einfach nur so schnell wie möglich durch den Raid, nicht noch irgendwas erklären. Also wurden Spieler ohne Gjallarhorn knallhart abgewiesen.

Der Kult um den Raketenwerfer entsteht

Nachdem sich die Macht der Waffe herumgesprochen hatte – als Schadens-Verteilen und Raid-Eintrittskarte – wollte jeder das Teil haben. Und erstmals fiel auf, wie schwierig ganz bestimmte Exotics zu bekommen sind.

Hüter jagten Monate nach dem Teil und nicht alle hatten das Glück, eines einzusacken. Manche tanzten um Truhen, andere verzweifelten regelrecht.

Ich selbst hatte Glück, wie so oft in Destiny. Ich bekam mein Gjallarhorn nur wenige Tage, nachdem ich das von Xur abgelehnt hatte.

Doch viele in der Community mussten leiden, warteten ewig und gaben teilweise auf, darauf zu hoffen. Und dann gab es den „Heilige Scheiße“-Moment:

Mehr zum Thema
Destiny hatte vor 3 Jahren seinen berühmten “Heilige Scheiße”-Moment
von Tom Rothstein

Am 14. August 2015 hatte Xur einen seiner besten Tage. Man erzählt sich sogar, einigen hätten ihn Grinsen gesehen. Denn Xur hatte das Gjallarhorn ein zweites Mal dabei – was für ein Ding.

Bis heute wird dieser Tag gefeiert und der 14. August gilt in der Community als der Gjallarhorn-Tag. Der G-Day.

Und auch, wenn das Gjallarhorn aktuell mal wieder die Aktivitäten in Destiny 2 beherrscht – so schlimm wie damals, als der Raketenwerfer als Content-Eintrittskarte galt, wird es wohl nie wieder.

Mich interessieren auch eure Storys rund ums Gjallarhorn oder andere Exotics. Ich wurde zum Beispiel öfter angemacht, weil ich lieber den Donnerlord gespielt habe als das Hörnchen. Lasst uns gern einen Kommentar da.

Pokémon GO Events in den nächsten Tagen: Rampenlicht, Raids und Community Day

Was passiert in den nächsten Tagen bei Pokémon GO? In der Übersicht zeigen wir euch alle Events, die anstehen.

In der kommenden Woche stehen bei Pokémon GO ein paar Termine an. Wir zeigen euch, auf was ihr euch vorbereiten könnt und ob sich die Events für euch lohnen.

Dabei sind die wöchentlichen Raid- und Rampenlicht-Stunden und der große Community Day mit Alola-Kleinstein.

Rampenlicht-Stunde am 17. Mai

Was passiert da? Bei der Rampenlicht-Stunde am 17. Mai steht ab 18 Uhr das Pokémon Karpador eine Stunde lang im Fokus. Nahezu überall in der Wildnis trefft ihr dann auf den Fisch. Dazu gibt es einen Bonus, der euch doppelt so viele EP für das Entwickeln von Pokémon beschert. Um 19:00 Uhr endet das Event wieder.

Lohnt sich das? Das Event lohnt sich aus verschiedenen Gründen. Es gibt die Chance, Shiny Karpador in Pokémon GO zu fangen. Das Pokémon ist in der schillernden Form gelb/gold und bei Spielern beliebt. Seine Weiterentwicklung Garados ist ein starker Angreifer und sieht als Shiny in rot auch richtig gut aus.

Pokemon-Go-Garados
Das normale Garados und die Shiny-Version

In unserer Übersicht über die besten Angreifer in Pokémon GO darf Garados nicht fehlen.

PvP: Außerdem läuft vom 17. Mai bis 24. Mai im PvP die Meisterliga und ML-Premier-Classic. Beidet mit dreifachem Sternenstaub für Siege.

Raid-Stunde am 18. Mai

Was passiert da? Die Raid-Stunde am 18. Mai läuft mit Kapu-Kime von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr.

Lohnt sich das? Eine Raid-Stunde in genau dieser Form gab es bereits am 11. Mai. Wer also noch weitere Kapu-Kime-Bonbons sammeln oder starke Exemplare für seine Sammlung fangen will, kann die Stunde ausnutzen. In unserem Konter-Guide zeigen wir euch die 20 besten Konter gegen Kapu-Kime.

Community Day am 21. Mai

Was passiert da? Jeden Monat läuft in Pokémon GO ein Community Day, der ein ausgewähltes Pokémon für den Event-Zeitraum in den Fokus rückt. Im Mai ist Alola-Kleinstein das Pokémon. Dazu gibt es Boni wie dreifachen Fang-Sternenstaub, doppelte Fang-Bonbons, längere Dauer von Rauch, reduzierte Sternenstaubkosten beim Tauschen und einen zusätzlichen Spezialtausch. Dazu gehört auch wieder eine Spezialforschung für den Preis von 1 €, die ihr jetzt sogar an andere Trainer verschenken könnt.

Lohnt sich das? Die C-Day-Events sind für die Trainer immer wichtig. Erst kürzlich gab es viel Kritik an Niantic, die die Dauer der C-Day von 6 Stunden zurück auf 3 Stunden gedreht haben. Die Erklärung dafür konnten Trainer einfach nicht glauben.

Allein wegen der Boni des Events lohnt sich das Mitmachen auf jeden Fall. Dreifacher Sternenstaub beim Fangen sollte eure Reserven wieder gut füllen. Dazu bietet die 1-€-Forschung auch immer gute Möglichkeiten, günstig an wertvolle Items zu kommen.

Unsere Übersicht über den Community Day mit Alola-Kleinstein im Mai zeigt euch alle Inhalte des Events. Im Laufe der Woche findet ihr hier auf MeinMMO außerdem einen Event-Guide, der euch optimal auf den Termin vorbereitet.

Final Fantasy XIV: Pechvogel verliert wertvolles Item, weil er eine Grundregel ignoriert, die ihr alle kennt

MMORPGs wie Final Fantasy XIV lassen Spieler oft endlos grinden, um an die beste Ausrüstung zu kommen. Häufig geht man leer aus. Doch ab und zu sind Spieler auch selbst schuld, wenn sie nicht für die härtesten Aktivitäten belohnt werden. Ein Beispiel ist ein Pechvogel, der sich selbst um seinen extrem wertvollen Loot gebracht hat.

Ein Spieler hat im Subreddit von FFXIV nach dem Abschluss es neuen Ultimate Raids, dem Drachenkrieg, einen Screenshot geteilt, der für Spott und Mitleid sorgt. Einer seiner Gruppenmitglieder hat einen fatalen Fehler gemacht.

  • Der Screenshot zeigt, welche Belohnungen von den Beteiligten empfangen wurde. Einer der anderen Spieler bekam einen Drachenkrieg-Token, ein besonders wertvolles Item.
  • Der Token lässt sich gegen mächtige Waffen eintauschen, kann aber maximal einmal pro Woche eingelöst werden.
  • Das Problem: Der Spieler hatte ein volles Inventar. Offenbar hat er nicht darauf geachtet, zuvor sein Inventar in Ordnung zu bringen und somit eine der Grundregeln von Final Fantasy XIV beachtet.

Denn wenn man ein volles Inventar hat und dann Items aufheben will, verschwinden diese. Der Spieler hat somit aufgrund seiner Unachtsamkeit eine sehr wertvolle Belohnung verloren.

Zahlreiche Spieler kommentieren das und bemitleiden den Pechvogel, andere machen sich über ihn lustig, so hat er doch eine der simpelsten Regeln beim wohl härtesten Raid im Spiel ignoriert.

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Reddit, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Reddit Inhalt

“Stellt euch vor, ihr habt genug Skill für einen Ultimate Raid, aber nicht für ein aufgeräumtes Inventar”

So reagieren die Spieler: Einige Kommentatoren spekulieren, ob es nicht theoretisch möglich sein müsste, das Item von einem Game Master noch nachträglich zurückzubekommen. Hier gehen die Meinungen auseinander, ob das möglich ist und wenn ja, ob man es tun sollte.

Es herrscht auch Uneinigkeit darüber, ob der Verlust für den Spieler kein großes Problem darstellt. So schreibt beispielsweise plantainrepublic, dass es zwar gedauert haben dürfte, den Raid zu meistern.

Doch beim zweiten Mal sollte es dem Pechvogel deutlich leichter gelingen, da er nun die Mechaniken kenne: “Es hat 100 Stunden gedauert, das erste zu bekommen. Es dauert wahrscheinlich 100 Minuten, um die zweite zu bekommen.”

Einige kritisieren das Inventar-System als Ganzes und schlagen mögliche Verbesserungen vor. So gibt es ein paar Vorschläge, beispielsweise sollte es für solche Items eine Art Timer geben, damit Spieler noch Platz im Inventar schaffen können.

Eine weitere Idee ist, dass “verlorene” Items einfach per Post an das Lager der Spieler geschickt werden sollte, wie das in vielen anderen MMOs auch der Fall sei. Generell hat Square Enix in den vergangenen Jahren bereits Verbesserungen vorgenommen und unter anderem die Kapazität erhöht.

Einige Kommentatoren machen sich über den Spieler einfach nur lustig. So schreibt LightSamus: “Stell dir vor, du hast die Zeit und die Skills, einen Ultimate Raid zu schaffen, aber null Skills, ein ordentliches Inventar zu haben.”

Offenbar scheint das Item dem betreffenden Spieler aber ohnehin nicht so wichtig gewesen zu sein. So meldete sich reddit-Nutzer MierinEronaile zu Wort: “Das ist ein Bild von meinem Raid-Leiter und er hat es zwar nicht absichtlich gemacht, aber die Tokens interessieren ihn nur nicht so sehr, weil man sie ohnehin bekommt. Das ist ihm mit TEA auch passiert.” Ob die Aussage zutrifft, lässt sich leider nicht nachprüfen.

Grundsätzlich empfiehlt sich aber: Räumt euer Inventar auf, dann verliert ihr auch keine wertvollen Items.

Aber wie seht ihr die Sache? Findet ihr das halb so wild, oder stimmt ihr den Kritikern am Inventarsystem zu? Wie sieht es mit eurer Ordnung aus?

Falls ihr neu in FFXIV seid, empfehlen wir euch unseren Guide mit weiteren Dingen, die ihr unbedingt beachten solltet:

Final Fantasy XIV: Einsteiger-Guide für einen glatten Start ins MMORPG

FIFA und EA streiten, bringen aber gemeinsam FIFA 23 – Was wird das für ein Spiel?

Ab 2023 will EA das neue “EA Sports FC” etablieren, vorher wird es aber noch ein FIFA 23 geben – in Zusammenarbeit mit der FIFA. Womit können Spieler rechnen?

Das ist die Situation: In den letzten Tagen wurde offiziell bekannt, dass EA Sports und die FIFA (also der Fußball-Weltverband) getrennte Wege gehen werden. Das gilt allerdings erst ab 2023, in dessen Sommer EA Sports dann weitere Informationen bringen will, wie das neue “EA Sports FC” aussehen soll. Die FIFA will gleichzeitig ihr eigenes Spiel rausbringen, das dann aus ihrer Sicht das “einzige authentische, echte, beste Spiel” sein soll (via fifa.com).

Da das ganze aber erst nächstes Jahr losgeht, ergibt sich die seltsame Situation, dass die FIFA und EA Sports nun, ein Jahr zuvor, noch ein weiteres Spiel nach dem alten Schema bringen – obwohl schon klar ist, dass man danach ohneeinander weitermachen will.

Was soll das trotz Trennung für ein Spiel werden?

Was ist schon zu FIFA 23 bekannt?

Das ist bislang offiziell klar: Sicher ist zunächst, dass dieses Jahr noch ein FIFA 23 kommt, das dem bekannten Modell entsprechen wird. Damit ist auch davon auszugehen, dass es beim gewohnten Release-Fenster im Herbst bleibt – wobei das noch nicht offiziell bestätigt ist.

Konkrete Infos zu FIFA 23 gibt es bislang vergleichsweise wenig, doch aus den Statements von EA und FIFA zur Trennung kann man zumindest ein wenig entnehmen.

Cam Weber von EA sprach in seinem Statement kurz von FIFA 23 und erklärte, es werde “unser bisher umfangreichstes Spiel mit unserem derzeitigen Namensrechtepartner FIFA […]. Wir werden dafür sorgen, dass das nächste FIFA unser bestes Spiel aller Zeiten wird, mit mehr Features, Spielmodi, WM-Inhalten, Vereinen, Ligen, Wettbewerben und Spielern als jeder andere FIFA-Titel zuvor.”

Das klingt zum Großteil erstmal nach “mehr von allem, was wir schon kennen” – was aber auch nicht überrascht, das kennt man ja von der FIFA-Reihe.

Außerdem erklärte Weber, dass in “EA Sports FC” folgende Features wieder auftreten werden, die man von FIFA kennt:

  • Ultimate Team
  • Karrieremodus
  • Pro Clubs
  • VOLTA Football 

Damit ist auch davon auszugehen, dass diese Dinge in FIFA 23 erneut auftauchen und ausgebaut werden – man wird ja keine Pause für einen der Modi einlegen.

Video starten

Was bei Webers Aussage auffällt, ist das Thema “WM-Inhalte”. Das wird nämlich auch im Statement der FIFA aufgegriffen: “Darüber hinaus hat die FIFA mit dem bestehenden Verlag EA SPORTS eine kurzfristige Vertragsverlängerung vereinbart, um in diesem Jahr die 23er-Version des FIFA-Spiels herauszubringen, bei der die Weltmeisterschaften der Männer und Frauen erstmals in einem Spiel vereint sind”, heißt es da (via fifa.com).

Dementsprechend denkbar wäre, dass die Weltmeisterschaft in FIFA 23 einen großen Platz einnehmen könnte. Da könnte auch reinspielen, dass die diesjährige WM im Winter und nicht im Sommer ausgespielt wird. Sie fällt damit voll in den Zeitraum, wo die FIFA-Titel in der Regel am meisten Aufmerksamkeit bekommen – nämlich kurz nach deren Release.

Es würde sich also anbieten, hier einen Fokus draufzulegen. Gleichzeitig hat die FIFA aber weitere Games zum Thema Weltmeisterschaft angekündigt, jedoch ohne die EA-Sports-Beteiligung. Offen ist also, wie viel die FIFA in diesen Projekten umsetzt – und was EA Sports letztlich in FIFA 23 machen darf.

Die Gefahr eines Übergangstitels

Was ist mit weiteren Neuerungen? EA Sports spricht in seinem Statement von “frischen Chancen, um innovativ zu werden, zu kreieren und sich weiterzuentwickeln” – allerdings in Bezug auf EA Sports FC. Was tatsächlich an Fan-Wünschen in FIFA 23 umgesetzt wird, ist derweil offen. Denkbar ist, dass Crossplay eine Rolle spielen wird, dafür laufen schließlich schon Tests.

Aber ansonsten? Da heißt es abwarten.

Denn die aktuelle Situation liest sich ein wenig wie das klassische Fußballdilemma, wenn ein wichtiger Spieler den Verein verlässt. Da weiß man schon im Februar, dass der Top-Stürmer im Sommer möglicherweise für die Konkurrenz spielt – aber er muss eben noch bis zur neuen Saison bleiben und möglichst gut abliefern. Bei EA Sports und der FIFA beträgt dieser Zeitraum allerdings über ein Jahr.

Nun gibt es, zumindest vereinfacht gesehen, zwei Möglichkeiten:

  • Option A: Stürmer und Verein reißen sich zusammen und spielen die Saison konsequent zu Ende. Der Stürmer schießt Tore, der Verein gewinnt, die Zuschauer sind glücklich und am Ende trennt man sich vernünftig.
  • Oder Option B: Man überwirft sich, der Stürmer sitzt auf der Bank und schont sich schon mal für den neuen Verein, während der alte Verein unzufrieden ist, weil er weiter bezahlt und keine Leistung bekommt. Die Fans sind auf beide sauer und die Stimmung ist schlecht.

In welche Richtung es bei EA Sports und der FIFA geht, dürfte sich wohl in den kommenden Wochen und Monaten offenbaren. Denn typischerweise wird immer im Sommer die Marketing-Maschinerie für den nächsten FIFA-Teil angeworfen. Dementsprechend dürfte es nicht mehr lange dauern, bis die ersten Eindrücke zu FIFA 23 auftauchen.

Dann wird sich zeigen, ob FIFA 23 nur ein Übergangstitel wird – oder ob das neue Spiel mit spannenden Neuerungen aufwarten kann.

Bevor es soweit ist, geht FIFA 22 erstmal in sein “Saisonfinale”. Dort ist gerade erst das Bundesliga Team of the Season erschienen.

Quelle(n):
  1. ea.com
  2. fifa.com

Twitch-Streamer schreit Zuschauer an, weil sie ihm Abos schenken und die amüsieren sich köstlich

Eigentlich sind kostenlose Subs ein nettes Geschenk, das man anderen auf Twitch machen kann. Der Streamer und Rollenspieler Jack hat bei einer Session GTA Online aber erfahren, dass diese auch durchaus “gefährlich” sein können und sogar seine eigenen Zuschauer angebrüllt, weil diese ihm am laufenden Band Abos geschenkt haben. Aber wo liegt denn das Problem?

Wer ist das überhaupt? Jack zeigt auf seinem Twitch-Kanal mit rund 123.000 Followern hauptsächlich, wie er als Rollenspieler auf dem großen NoPixel-Server in GTA Online unterwegs ist.

Dort verkörpert er die Figur “Jack ‘Cookie’ Knox”. Doch bei einer kürzlichen Session gab es für den Streamer Anlass zum Frust. Denn einige Witzbolde unter seinen Zuschauern haben ihn mit geschenkten Abos ordentlich zur Weißglut getrieben.

Was hat es mit diesen Subs auf sich? Normalerweise kostet eine Subscription auf Twitch Geld. Doch man kann anderen so ein Abo auch schenken, wodurch der Streamer potenziell neue Abonnenten bekommt, die ansonsten nicht zahlen wollen würden.

Deswegen handelt es sich hierbei eigentlich um eine nette Geste. Doch bei Jack wurde diese Geste verwendet, um den Streamer gleichzeitig zu trollen.

Denn während Jack ‘Cookie’ Knox mitten im Gefecht war, fanden diese es spaßig, ihm kostenlose Subs zu schenken. Bei jedem dieser Subs aktiviert sich eine Animation samt Stimme und Soundeffekt, die ziemlich ablenkend wirken und sein Spiel sogar ruckeln lassen.

Das führte daraufhin wiederum zum Ingame-Tod des Streamers, der das gar nicht witzig fand. Hier könnt ihr euch den Teil des Streams anschauen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

“Hey, ihr sorgt dafür, dass ich verliere!”

Anfangs bedankte sich der Streamer noch für die Subs, merkte aber an, dass sie sein Spiel damit ruckeln lassen. Zunächst bittet er noch höflich, damit aufzuhören: “Leute, ihr bringt mein Spiel zum laggen, hört bitte auf. Ich bin im Feindgebiet.”

Doch je hektischer die Situation im Spiel wurde, desto mehr nervten ihn die geschenkten Abos und er wurde immer lauter.

Schließlich wurde Jack erschossen, wenige Sekunden nachdem ihm ein Sub im Feuergefecht beeinträchtigt hatte. Der konnte nur immer wieder rufen: “Hört auf mir Subs zu schenken, hört auf mir Subs zu schenken! Ich kann NICHT spielen!”

Nachdem Jack im Spiel ins Gras gebissen hat, hören seine Zuschauer natürlich nicht auf, sondern schenken ihm immer weitere Subs. Ohnehin ging es im Chat munter und lustig zur Sache, dennn die Zuschauer amüsierten sich köstlich auf Kosten von Jack, den sie den Cookieman nennen.

Die kriegten sich gar nicht mehr ein, abseits von den geschenkten Abos gab es quasi nur noch Nachrichten der Marke “OMEGALUL” und weiteren Subs, die immer wieder auf den Streamer einprasselten.

Einige wiesen andere sogar an, noch mehr Subs zu verschenken, andere spotteten über den PC des Streamers. Am Ende deaktivierte Jack einige der nervigen Einblendungen, um den Trollen entgegenzuwirken.

Insgesamt war es für den Twitch-Streamer zwar nervig, aber als er sich die Szenen noch einmal selbst anschaut, muss er selbst bereits wieder lachen. Für seine Zuschauer war es wohl ein köstlicher Spaß, der Chat hat sich jedenfalls gar nicht mehr eingekriegt.

Auch spannend: GTA 6 ist noch nicht mal draußen und bricht schon jetzt einen Gaming-Rekord

Wie Smash Bros für PC? Neues Fighting-Spiel MultiVersus startet Alpha mit euch auf Steam, PS5, Xbox

Das neue Spiel MultiVersus kommt im Gameplay-Video super bei Smash-Bros-Fans an. Es wird ein kostenloses Fighting-Spiel für PC, PS4, PS5, Xbox One und Xbox Series X|S. Ihr könnt euch jetzt für die Alpha registrieren.

Was ist das für ein Spiel? Es gab schon einige Versuche, die Kult-Reihe von Smash Bros auf dem PC umzusetzen, doch laut den Kommentaren unter den Gameplay-Videos von MultiVersus scheint dies eine vielversprechende Lösung zu sein. Zuschauer loben die gelungenen Animationen und die Liebe zu Detail der Charaktere wie Shaggy, Wonder Woman und Tom & Jerry.

Durch den Publisher Warner Bros. Games kommt das Spiel zu euch. Nächste Woche startet eine Alpha, für die ihr euch jetzt registrieren könnt. Wir zeigen euch, was drinsteckt.

MultiVersus – Gameplay, Plattformen, Inhalte

Wie spielt es sich? MultiVersus ist ein kostenloses Plattform-Fighter-Spiel. Es bringt verschiedene Online-Modi wie Team 2v2, 1v1-Matches und 4-Spieler-Free-for-All. Regelmäßig sollen neue Seasons starten, die für Abwechslung und neue Inhalte sorgen.

Titel: MultiVersus
Entwickler: Player First Games
Publisher: Warner Bros. Games
Preis: Das Spiel ist kostenlos, bietet aber Ingame-Käufe an
Plattformen: PlayStation 5, PlayStation 4, Xbox Series X|S, Xbox One, PC (Steam)
Release: Der weltweite Release ist für 2022 geplant
Crossplay: Es gibt Crossplay und Crossprogression, direkt zum Start

Welche Charaktere gibt es? Bereits bekannt sind die folgenden Charaktere:

  • Batman (DC Super Hero)
  • Superman (DC Super Hero)
  • Wonder Woman (DC Super Hero)
  • Harley Quinn (DC Super-Villain)
  • Shaggy (Scooby-Doo)
  • Bugs Bunny (Looney Tunes)
  • Arya Stark (Game of Thrones)
  • Jake the Dog (Adventure Time)
  • Finn the Human (Adventure Time)
  • Steven Universe (Steven Universe)
  • Garnet (Steven Universe)
  • Tom & Jerry
  • Reindog (eine neue Figur)

Das Spiel soll sich allerdings mit neuen Charakteren weiterentwickeln. Es heißt, dass “viele neue Charaktere” weiter hinzugefügt werden.

Trailer: Im ersten Trailer könnt ihr euch bereits einen Eindruck des Spiels machen:

Video starten

Mehr Gameplay gibt es im neuen Video, in dem die Smash-Profis NAKAT und VoiD gegen die Entwickler antreten und dabei sichtlich Spaß haben. Das Video binden wir euch hier ein:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Das sagen die Zuschauer: Wir haben uns die Reaktionen der Zuschauer im neusten Video, in dem die Pros gegen die Devs spielen, angeschaut. Dort wird viel Lob für das Gameplay ausgesprochen. Dazu gibt es aber auch Kritik an ein paar Inhalten, die Spieler bis zum Release verbessert sehen wollen.

Spieler loben die Liebe fürs Detail, wenn Charaktere wie Tom oder Shaggy ihre typischen Schreie von sich geben, wenn sie besiegt werden.

  • “Tom & Jerry haben ein paar der besten, coolsten Animationen. Es ist wirklich so, als würden die beiden einfach versuchen, gegeneinander zu kämpfen. Das ist großartig.”
  • “Ich hoffe wirklich, dass dieses Spiel Erfolg hat. Free-to-Play-Crossplay mit Rollback-Netcode ist ein großer Schritt […].”
  • “Die Ring-Out-Animationen, die Sprachausgabe der Charaktere, die Combos und sogar die gesamte Ästhetik des Looks und der Lobby-Musik bis hin zu den Sprüchen, die sich die Charaktere im Kampf zuwerfen, sind erstaunlich. Mir gefällt, wie konsequent Tony mit der Community bei Updates ist und hart daran arbeitet, das Spiel zum Leben zu erwecken. Macht weiter so! Ich kann es kaum erwarten, es so sehr zu genießen, wie diesen Spieltest als Video”

Kritik gibt es hingegen für die Fall-Animationen, die laut Zuschauern im Video mehr wie ein Segeln aussehen und noch schneller werden sollen.

Für Alpha von MultiVersus registrieren

So geht’s: Wenn ihr jetzt Lust auf das Spiel bekommen habt und es testen wollt, könnt ihr euch für die Closed Alpha registrieren. Bedenkt, dass ich dazu noch etwas Glück braucht, denn die Registrierung garantiert euch keinen Platz in der Alpha, sondern gibt die Chance darauf.

Inhalte der Beta:
Charaktere: Batman, Superman, Wonder Woman und Harley Quinn (DC); Shaggy (Scooby-Doo); Bugs Bunny (Looney Tunes); Arya Stark (Game of Thrones); Jake the Dog und Finn the Human (Adventure Time); Steven Universe und Garnet (Steven Universe); Tom & Jerry; und eine “original creature” namens Reindog. Batman, Superman, Wonder Woman, Arya Stark, Steven Universe, und Garnet sind erstmal nicht verfügbar, können aber mit Gameplay freigeschaltet werden. Alle anderen Charaktere gibt es direkt zum Start der Alpha.
Maps: The Batcave (DC), Tree Fort (Adventure Time), Scooby’s Haunted Mansion (Scooby-Doo), Trophy’s E.D.G.E., Trophy’s E.D.G.E. 2, Classic 3 Platform und Training Room.
Modi: 2v2 Team-Koop-Modus, 1v1-Matches, 4-Spieler Free-for-All und The Lab (Übungsmodus)

Der Alpha-Test läuft auf Konsolen und dem PC vom 17. Mai (um 18:00 Uhr) bis zum 29. Mai und bringt direkt auch Crossplay. Auf der Webseite von wbgames.com könnt ihr euch für die Geschlossene Alpha von MultiVersus registrieren. Außerdem können euch Freunde einladen, wenn sie ihren Alpha-Code eingelöst haben.

Wenn ihr für die Alpha angenommen werdet, erhaltet ihr ab dem 17. Mai darüber Auskunft per Mail.

Gefällt euch der Blick auf MultiVersus und wollt ihr bei der Alpha mitmachen, oder ist das gar kein Spiel nach eurem Geschmack? Schreibt uns eure Meinung doch hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Weitere Alternativen zeigen wir euch bei den 8 der besten Kampf-Spiele auf Switch, PS, Xbox und PC.

Gilde weckt 22 Jahre alten Drachen in einem MMORPG – Bringt den ganzen Server gegen sich auf

Auf einem Privat-Server zum MMORPG Everquest hat eine Gilde eine folgenschwere Entscheidung getroffen: Sie haben einen Drachen geweckt. Doch das ist verpönt, denn damit verändert man das ganze MMORPG und nimmt Inhalte für immer aus dem Spiel.

Was ist das für ein Server?

  • Auf dem 3 Jahre alten Fan-Server, „Project 1999 Green“, wird ein Everquest gespielt, wie das MMORPG im Jahr 2000 war. Alles auf dem Server soll „hardcore“ sein, man kann sich nichts durch Mikrotransaktionen erkaufen – es gelten die knallharten Regeln von einst.
  • Statt der 28 aktuellen Erweiterungen zu Everquest gibt es auf Project Green nur die ersten zwei Erweiterungen – auch die wurden erst nach dem Release des Servers aufgespielt, der im Oktober 2019 war. Erst im Juli 2021 erschien die zweite Everquest-Erweiterung „Scars of Velious“ und brachte den ominösen Drachen Kerafyrm.
  • Die 1. Erweiterung von Everquest, “Ruins of Kunark”, gilt übrigens als eine der besten MMO-Erweiterungen aller Zeiten.
Video starten

Ein Schläfer, den man nicht wecken darf oder er ist für immer weg

Was ist das für ein Drache? Das frühe Everquest ist anders, als MMORPGs heute gedacht werden: Heute sollen MMORPGs möglichst fair und zugänglich sein. Alle sollen das gleiche Spielerlebnis genießen können. Daher sind MMORPGs streng reglementiert und genormt: wie portionierte Päckchen Butter.

Das war damals nicht so. Damals waren MMORPG Abenteuer, in denen irgendwie alles möglich schien:

  • Im Dezember 2000 erschien damals die Erweiterung EverQuest: The Scars of Velious, die extrem starke Monster in das MMORPG bringen sollte, das für seine extrem starken Monster bekannt ist.
  • Der schwerste Dungeon der Erweiterung war „Sleeper’s Tomb“, ein Dungeon für die Stufe 60-75.
  • Die Idee war, dass 4 Wächter in dem Dungeon waren, die einen riesigen Drachen, „den Schläfer“, in seinem Schlaf hielten. Spieler konnten die 4 Wächter regelmäßig für ihren Loot töten. Die respawnen nach einem strengen Timer, wie das in Everquest damals so üblich war.

Dieser Drache “Kerafyrm” soll das mächtigste Wesen in Norrath überhaupt sein. Er ist aus der Paarung von zwei Drachen unterschiedlicher Elementar-Arten entstanden, was eigentlich streng verboten ist.

Trotz seiner gottgleichen Macht ist Kerafrym auch total irre und erschlägt andere Drachen, die sich ihm in den Weg stellen. Ja, er ist solch eine Abscheulichkeit, dass die anderen Drachen beschlossen haben, er müsste unter Kontrolle gehalten werden.

Da es unter Drachen streng verboten ist, andere Drachen zu töten, wurde er nach einer großen Schlacht in einen permanenten Schlaf versetzt: 4 Wächtern wachen über seinen Schlaf.

Nur wenn die Wächter besiegt sind, erwacht Kerafyrm (via wiki.project1999). Das will man aber eigentlich unbedingt vermeiden.

Mehr zum Thema
74-Jähriger nimmt nach 17 Jahren Abschied von seinem MMORPG
von Schuhmann

Was ist daran so schlimm, den Drachen zu wecken? Das Problem ist: Wenn der Schläfer einmal erweckt wird, setzt ein einmaliges Event ein, das den Server unwiederbringlich verändert:

  • Der Drache läuft Amok, weil er eben total irre ist. Er tötet alles in seinem Weg. In der Geschichte von Everquest ist es nur ein einziges Mal gelungen, den Drachen aufzuhalten und ihn zu töten.
  • Danach verschwindet der Schläfer für immer.
  • Auch die 4 Wächter, die ihn im Schlafen halten sollten, tauchen danach nie wieder auf – ihr begehrter Loot ist aus dem Spiel verschwunden.

Deshalb gilt es bei Everquest schon immer als verpönt, so egoistisch zu sein und den Drachen zu töten.

Entscheidung, den Drachen zu wecken, spaltet Gilde und den Server

Das war die Diskussion auf dem Server: Wie die Seite PC Gamer meldet, hatte auf dem Server eine Hardcore-Gilde über lange Zeit die Kontrolle über die Spawns der Wächter: Sie hatten ein Monopol auf die Drachen (via pcgamer.com).

Aber eine andere Gilde machte ihnen Konkurrenz und begann ebenfalls, die Drachen zu farmen.

Offenbar brach bei der dominanten Gilde intern eine Diskussion aus, ob man das jetzt beenden sollte, um den Schläfer zu wecken. Auch in der Gilde war man zerstritten über die Entscheidung:

  • Manche wollten den Schläfer sofort wecken. Auch, damit man wieder was anderes machen kann, als sich nur auf den Loot der Wächter zu konzentrieren
  • Andere wollten den Drachen für immer schlafen lassen, sahen sie doch keinen Grund, ihn aufzuwecken und den ganzen Server zu verärgern. Denn mit dem Wecken würde man ja alle anderen um die Chance bringen, auch mal die Wächter zu töten. Dem ein oder anderen mag auch noch ein Item der Wächter gefehlt haben.

Letztlich hatten einige der Mitglieder der Gilde die Schnauze voll, nahmen die Sache selbst in die Hand und organisierten einen Raid, um die Drachen-Sache ein für alle Mal zu beenden.

Das konnte in letzter Minute von der Gildenleitung gestoppt werden, indem sie Passwörter änderten und hart eingriffen.

Dennoch war nach dieser Aktion klar, dass der Drache geweckt werden würde. Entweder planvoll oder planlos. Also ließ die Gilde darüber abstimmen, ob man den Drachen wecken würde oder nicht und entschied sich schließen dazu, es in einem einmaligen Event zu tun: Der Drache musste erwachen.

Laut PC Gamer taten sich mehr als 100 Spieler zusammen und zogen Mitte April 2022 feierlich und scherzend in die Schlacht. Sie machten ein großes Event daraus und weckten den Drachen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Rest des Servers sabotiert Kill des Schläfers

Was passierte dann? Na ja, der Drache rastete aus, lief Amok und tötete jeden in seinem Weg.

Die Gilde forderte den ganzen Server zwar dazu auf, sich zu versammeln, um den Drachen zu töten. Aber die anderen Gilden dachten gar nicht daran, wie PC Gamer schreibt. Im Gegenteil: Vor lauter Wut über die egoistische Gilde haben sie sogar aktiv daran mitgearbeitet, dass der Schläfer überlebt und entkommt.

Ein Versuch, den Drachen zu stoppen, wurde also vereitelt. Wenn man sich das im Video anschaut, war das ein ziemliches Lag-Fest, überall liegen Leichen rum. Der Streamer “LevelUpLarry” hatte aber seinen Spaß:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von Twitch, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum Twitch Inhalt

Das ist jetzt die Diskussion: In Everquest gilt es als verpönt, den Drachen zu wecken. Wer es doch tut, dessen Gilde ist dem Untergang geweiht. Denn was gibt es nach so einer Tat in einem MMORPG noch zu tun?

Im Forum schreibt ein wütender Everquest-Spieler:

„Eure Entscheidung den Drachen zu wecken, wird nicht nur euren Ruhm beschädigen und der Grund dafür sein, dass Leute mit Abscheu auf eure Gilde zurückblicken. Es wird auch unwiederbringlich zu eurem Untergang führen. Erinnert euch an meine Worte!“

Everquest ist für viele Veteranen ein absolutes Kult-MMORPG und wird heute noch gespielt:

8 alte MMORPGs, die immer noch gespielt werden

Quelle(n):
  1. pcgamer

Ein MMORPG ist so stark Pay2Win, dass ich über Kritik an Lost Ark und Black Desert nur lachen kann

Der Begriff Pay2Win bezeichnet ein Spiel, in dem man bezahlt, um stärker zu werden. Allerdings verschwimmen die Grenzen, was genau Pay2Win ist und was noch als akzeptabel gilt. In den letzten Monaten bekommen vor allem Lost Ark und Black Desert starken Gegenwind. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch erinnert sich jedoch an seiner Erfahrungen, die er mit Perfect World gemacht hat.

Die Grenzen zwischen Pay2Win, Pay2Convenience und dem, was von der breiten Masse akzeptiert wird, verschwimmt immer mehr. Ich selbst bin jemand, der recht schmerzfrei an Spiele herangeht.

Ich habe zum Beispiel kein Problem mit Level-Boostern und sehe sie sogar als sehr hilfreich an, weil es mir oftmals ermöglichte, das Midgame eines MMORPGs schneller zu erreichen und mir so ein besseres Bild von dem Spiel zu machen. Das gibt auch der bekannte MMORPG-YouTuber Josh Strife Hayes zu bedenken.

Lost Ark sehe ich auch eher unproblematisch, weil mit absehbarem Grind das Gleiche erreicht werden kann, wie mit Echtgeld. Bei Black Desert und der Aufwertungsmechanik der Ausrüstung bin ich schon zwiegespaltener, weil hier auch der Grind etwas anders ausfällt.

Doch beide Spiele verblassen neben Perfect World International. Zwar habe ich dieses Spiel seit 2013 nicht mehr angeführt, doch noch von damals habe ich ein kleines Trauma mitgenommen.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. Er spielt am liebsten Guild Wars 2, New World und ESO, hat aber auch etliche Stunden in Black Desert, WoW Classic oder Indie-Spielen wie Broken Ranks verbracht. Erst ist denn MMORPGs so verfallen, dass er keine Singleplayer-Games mehr zocken kann.

Perfect World verkauft Tränke und Pets, die es nur für echtes Geld gibt

Perfect World hat viele Systeme, die ich als Pay2Win ansehen würde. Mein größtes Problem hatte ich damals mit den “Zaubern”, zwei Tränken, die Lebenspunkte und Mana wiederherstellen. Diese Tränke waren quasi Pflicht im Spiel, weil sie einen PvP-Kampf im Alleingang entscheiden konnten. Und PvP gibt es schon ab Level 30 in der offenen Welt.

Beide Tränke gab es aber nur für Echtgeld und sie waren in ihrer Nutzung begrenzt. Das heißt, sie waren irgendwann aufgebraucht und ich musste erneut zur Brieftasche greifen.

Auch heute gibt es diese Tränke noch, wie ich nach einem kurzen Blick in den Shop erkennen konnte:

Perfect World Tränke

Zwar kann man diese Potions auch auf dem Ingame-Marktplatz erwerben, aber nur, wenn ein anderer Spieler diese für Echtgeld gekauft und dann verkauft hat. Was uns quasi direkt zu Pay2Win Nummer zwei bringt: Echtgeld in Ingame-Währung tauschen.

Ja, diesen Tausch gibt es auch in Guild Wars 2 oder Lost Ark. Aber gerade in Guild Wars 2 habe ich mir innerhalb weniger Tage die maximale Ausrüstung organisiert. Ich kann mir nicht mehr Stärke kaufen. Und auch die Stärke in Lost Ark ist begrenzt, zumindest im organisierten PvP.

In Perfect World ist das nicht so. Dort gibt es PvP in der offenen Welt und auch PvP um Territorien. In beiden Fällen gilt: Die Ausrüstung ist King.

Die Ausrüstung selbst hatte zu meiner Zeit auch Eigenschaften, die voll unter Pay2Win fallen. Denn um damals an das beste Gear im Spiel zu kommen, musste man Reputation sammeln. Oder man griff direkt zur Bankverbindung und kaufte sich die beste Ausrüstung im Spiel.

Diese musste natürlich auch aufgewertet werden. Das ging am besten mit Orbs aus dem Shop, die zu 100 % zu einer Aufwertung führten. Denn der Zufall ist nur was für Geringverdiener! Für die beste Ausrüstung wurden pro Teil aber auch deutlich über 100 Euro fällig – wennschon, dennschon!

Video starten

Der vierte Aspekt, der mir negativ aufgefallen ist, waren die Pets für den Venomancer. Die konnte man zähmen, aber einige legendäre Monster auch nicht. Die gab es nur für damals ich meine rund 200 Euro im Shop.

Und ratet, welche später in den Dungeon-Gruppen von den Mitspielern immer gefordert wurden. Richtig….

Gegenstände im PvP verlieren

Wer übrigens in Perfect World aktiv PvP spielt, kann seine Items oder sogar seine getragene Ausrüstung verlieren. Dies gilt dann, wenn man sich einen hohen Rang erkämpft und gerne mal Leute tötet, die einen niedrigeren Rang oder PvP in der offenen Welt deaktiviert haben.

Dies gilt allerdings oftmals nicht für Shop-Items. Dort steht mit dabei: “Wird beim Tod nicht fallen gelassen”.

Zudem gibt es beim Tod EP-Verlust, es sei denn, ihr habt einen passenden Buff aus dem Shop aktiv.

Es scheint nur schlimmer statt besser geworden zu sein

Ich habe Perfect World jahrelang nicht verfolgt. Doch über einen Thread im MMORPG-reddit bin ich auf das Thema Pay2Win aufmerksam geworden. Dort nannten einige Perfect World als Paradebeispiel für das MMORPG mit dem schlimmsten Shop. Und das scheint in den letzten Jahren noch schlimmer geworden zu sein.

Im Shop befinden sich derzeit über 150 verschiedene Gegenstände, die ihr mit Echtgeld kaufen könnt. Unter diesen befinden sich:

  • Dutzende Pakete mit Währungen, von denen ich keine Ahnung habe, wie wichtig sie sind
  • Lootboxen, auf denen steht, dass die Chance auf Gegenstand X besteht – aber nicht, was man sonst bekommen kann
  • Pakete zur Freischaltung von Skills oder Glyphen
  • Teleports zu Orten meiner Wahl
  • Titel, die für 30 Tage zusätzliche Stats wie +10 Physischer und Magischer Angriff verleihen
  • EP-Booster

Dazu gibt es ein paar Rüstungs-Skins, Waffen-Skins und Reittiere. Die Reittiere beginnen im Preis bei knapp 40 Euro.

Perfect World Stat Boost
Bestimmte Titel geben euch für 30 Tage zusätzliche Stats.

Im reddit berichten Spieler davon, dass die Entwickler sogar einige Zwischenstufen in den Drops entfernt haben sollen, was es schwieriger macht, als Free2Play-Spieler mit der Ausrüstung mitzuhalten und einen schon fast dazu zwing, Geld auszugeben. Das kann ich mit der aktuell fehlenden Erfahrung weder bestätigen noch verneinen.

Perfect World hat im Grunde alles, was schlimm ist

Perfect World vereint also das Schlimmste aus allen Spielen:

  • Ihr könnt über Boosts leveln.
  • Ihr könnt direkt die stärkste Ausrüstung kaufen und aufwerten. Generell gilt bei der Aufwertung, dass die Chance auf Fehlschlag existiert, wenn ihr nicht auf Shop-Items zurückgreift.
  • Ihr könnt euch mit zusätzlichen Stats und Tränken versorgen und im PvP dominieren.
  • Ihr könnt theoretisch endlos viel Ingame-Währung generieren.
  • Ihr könnt euch überallhin teleportieren, egal, ob ihr dort schon gewesen seid.
  • Ihr könnt euch gegen Schaden resultierend aus dem Tod “versichern”.

Natürlich kann man damit argumentieren, dass fast alles davon auch von Free2Play-Spielern erreicht werden kann, etwa weil die Tränke im Markt handelbar sind oder weil die Rüstung erfarmbar ist.

Doch zum einen muss mindestens ein Verkäufer Echtgeld für diese Gegenstände ausgegeben haben, um sie zu verkaufen und zum anderen soll der Farm-Aufwand bei mehreren Jahren liegen – also kein Vergleich zu Lost Ark.

Perfect World hatte eine coole Idee, doch die kann es nicht retten

Perfect World hatte mich damals mit der Idee geködert, dass ich in der Luft fliegen und sogar kämpfen kann. Doch der Shop hatte mir damals den Spielspaß schnell verdorben.

Persönlich ist mir kein PC-MMORPG untergekommen, dass ein schlimmeres Pay2Win-System hat, eben auch weil es PvP in der offenen Welt gibt. Aber ich lasse mich gerne von euch belehren. Kennt ihr ein Spiel, das schlimmer ist? Dann schreibt es gerne in die Kommentare!

Nicht umsonst steht Perfect World bei mir im E-Tier der MMORPGs:

Wo stehen die 50 größten MMORPGs derzeit? Die Tier List 2022

Pokémon GO: Schnappschuss von Wasser-Pokémon für Poni-Abenteuer – So geht’s

Für die Spezialforschung “Ein Poni-Abenteuer” in Pokémon GO sollt ihr einen Schnappschuss eines Wasser-Pokémons machen. Allerdings ist die Aufgabe unklar gestellt – Wir zeigen euch, wie ihr sie löst.

Was ist das für eine Aufgabe? Für die Trainer von Pokémon GO läuft gerade das große Wasserfestival. Pokémon dieses Typs stehen dabei im Fokus und sind häufiger in Raids, in der Wildnis und auch in Eiern zu finden. Die Spezialforschung “Ein Poni-Abenteuer” ist gleichzeitig aktiv und bringt euch ein paar Quests, die zum Event passen.

Doch Trainer haben gerade ausgerechnet Probleme mit der Aufgabe “Mache einen Schnappschuss eines Wasser-Pokémons”, die eigentlich so einfach klingt. Wie löst man sie?

Trick für Wasser-Schnappschuss

Wo gibt es die Aufgabe? In der Spezialforschung “Ein Poni-Abenteuer” findet ihr bei Kapitel 2 die Schnappschuss-Aufgabe. Ihr werdet dafür mit einer Begegnung mit Wailmer belohnt und müsst die Aufgabe abschließen, um in Kapitel 3 weitermachen zu können.

So klappt es: Der Schnappschuss funktioniert nicht, wenn ihr ein wildes Wasser-Pokémon knipst. Ihr müsst den Schnappschuss von einem Wasser-Pokémon machen, das sich bereits in eurer Sammlung befindet. Öffnet dafür eure Pokémon-Sammlung, sucht nach einem Wasser-Pokémon und tippt dann auf das Kamera-Symbol. Anschließend könnt ihr einen Schnappschuss machen und habt die Aufgabe damit erfüllt.

Hier hätte Niantic die Aufgabe klarer formulieren können. Denn es gibt auch andere Forschungen, die explizit nach Schnappschüssen von Pokémon aus der eigenen Sammlung oder aus der Wildnis fragen.

Nachdem ihr die Aufgabe gelöst habt, könnt ihr fleißig die Spezialforschung zum Poni-Abenteuer weiterspielen. In Kapitel 3 sollt ihr Pokémon fangen, Stops drehen und eine gewisse Distanz laufen. In Kapitel 4 erwartet euch dann eine Begegnung mit Alola-Kokowei.

In wenigen Tagen startet der Community Day im Mai – das steckt drin.

Welche MMORPGs und Multiplayer-Spiele spielt ihr, um zu entspannen?

In welchen Spielen fühlt ihr euch wohl und spielt sie, um nach einem langen Tag wieder zu entspannen? Erzählt es uns.

Gaming als Hobby dient den Fans einerseits natürlich zur Unterhaltung. Viele von uns begeben sich regelmäßig in die virtuellen Welten, um Abenteuer zu erleben, sich selbst im PvE herauszufordern oder sich mit anderen im PvP zu messen.

Es gibt aber auch MMORPGs und Multiplayer-Spiele, in denen wir weder Welten retten, noch uns anderweitig groß anstrengen wollen. Wenn man sich nach einem langen und anstrengenden Arbeitstag auf die Couch oder in den Gaming-Sessel schmeißt, hat man manchmal einfach keinen Bock, die Welt zu retten.

Stattdessen möchte man sich lieber zurücklehnen und irgendeiner Ingame-Tätigkeit nachgehen, die entspannend ist. Da bieten gerade Multiplayer-Games verschiedene Optionen:

  • Lockeres Leveln
  • Nebenquests erledigen
  • Rollenspiel
  • Farmen von Gear oder Materialien
  • Craften
  • Housing-Gestaltung
  • Screenshots-Schießen im Foto-Modus
  • Ja, sogar Fischen

Und jeder von uns hat dabei sein eigenes Game, in das er oder sie sich zurückzieht, um mal einen lockeren und ruhigen Abend zu verbringen, egal ob allein oder mit Freunden.

Manche bevorzugen Spiele, in denen es langsamer zugeht, für andere hingegen können auch Action-reiche Spiele entspannend sein, weil sie darin jede Ecke und jeden Winkel kennen.

Wir wollen von euch wissen, welche MMORPGs und Multiplayer-Spiele ihr zockt, wenn ihr euch entspannen wollt. Schreibt uns in die Kommentare, welche Games es sind und was sie so entspannend macht? Ist es das Gameplay allgemein oder bestimmte Tätigkeiten?

Wir sind gespannt auf eure Antworten!

Die 10 meisterwarteten Multiplayer- und Koop-Spiele auf Steam für 2022

Gaming-Clan veranstaltet 24 Stunden am Tag eine Live-Show um 1,2 Mio € auf Twitch – Muss die Notbremse ziehen

Der Gaming-Clan FaZe hat auf Twitch eine Show durchgeführt, um ein neues Mitglied zu finden. 20 Twitch-Streamer aus aller Welt traten an, es sollte um Preise im Wert von mehr als 1,2 Millionen Euro gehen. Die Show sollte 15 Tage mit 24 Stunden täglich auf Twitch laufen. Aber nun musste die Show doch abgebrochen werden: Der öffentliche Widerstand wurde zu hoch. Im Haus waren mehrere Covid-Fälle aufgetaucht.

Was war das für eine Show?

  • Es war so eine Art „FaZe sucht den nächsten Twitch-Star“, gemischt mit Big Brother. Die Show sollte 15 Tage laufen: Es war geplant, vom 5. Mai an täglich 24 Stunden aus einem Lagerhaus auf Twitch zu übertragen. Die ersten 130 Stunden wurden auch gezeigt – im Schnitt sahen 2800 Leute zu.
  • In der Show traten 20 ausgesuchte Nachwuchs-Talente in einem Lagerhaus bei allerlei Spielen gegeneinander an. Es sollte das „nächste Mitglied des FaZe Clans“ gesucht werden.
  • Doch Covid machte den Veranstaltern einen Strich durch die Rechnung. Nach 6 Tagen musste die Show abgebrochen werden.

Auch eine Form, sich auf Twitch zu unterhalten. Der beliebteste Clip aller Zeiten auf der Streaming-Plattform:

Video starten

Was gab’s zu gewinnen? Es gab gleich mehrere Preise:

  • eine Million US-Dollar in Kryptowährung
  • ein Sponsor-Vertrag über 250.000 $
  • einen Nissan GT-R

Dazu die Mitgliedschaft bei FaZE und eine glänzende Perspektive auf die Zukunft. Denn die Twitch-Streamer, die dort antreten, können so über Nacht zu Stars werden mit einer riesigen Marketing-Macht im Rücken. FaZe ist immerhin der größte E-Sport-Clan der Welt.

Mehr zum Thema
Fortnite: FaZe suspendiert 4 YouTube-Millionäre, weil sie Fans miesen Crypto-Coin andrehen
von Schuhmann

Mix aus Big Brother und „Mach du mal den Stream“

Was wurde da gespielt? Es war eine typische „Ausscheidungs-Show“, wie man sie aus dem Reality-TV kennt:

Bei einem Match wurden 5 Spieler in Dixie-Klos eingeschlossen und die Klos dann 3,3 Meter in die Luft gehoben. Die Spieler mussten im Dixie-Klo ein Rätsel lösen, konnten so ein Fensterchen aufschließen und mit einer Spielzeug-Knarre durch das Fenster auf eine Zielscheibe ballern.

Daneben gab es typische Szenen wie aus dem „Big Brother“-Haus. Erfahrene FaZe-Mitglieder traten zudem als Mentoren oder Juroren auf.

Die Kandidaten wechselten sich in anderen Zeiten damit ab, den Stream selbst zu gestalten und zu moderieren.

Auf YouTube wurden die Tage als Highlight-Zusammenschnitte hochgeladen, hier etwa das Dixie-Klo-Spiel

https://www.youtube.com/watch?v=WDS_0zlO8SI

3 Covid-Fälle nach wenigen Tagen aufgetaucht

Was war das Problem? Schon früh in der Show, bereits am 7. Mai, mussten drei Spieler ausscheiden, weil sie positiv auf Covid getestet wurden.

Das wurde von Außenstehenden als unfair angesehen: Denn hier schieden junge Streamer für etwas aus, auf das sie keinen Einfluss hatten.

Es hieß dann, am Ende werde noch der gewinnen, der das beste Immun-System habe.

So reagierte FaZe: Der Clan stellte sich erst quer. Es hieß, die Show könne nicht abgebrochen werden, dafür gäbe es zu viele Verpflichtungen. Es sei ja auch nicht so schlimm, wenn wer ausscheide. Die Leute werde man nicht vergessen.

Für drei Streamer, die ausschieden, brachte man einfach zwei neue Kandidaten rein: Die Show musste weitergehen.

Wer ausschied, schien aber untröstlich, die große Chance auf seine Karriere verpasst zu haben.

twitch-ernsto
Twitch-Streamer Ernsto war in Tränen aufgelöst, als er wegen Covid seine Chance auf das Geld verpasste.

Covid-Fall 4 sorgte für den Abbruch

Das brachte dann doch das Umdenken: Letztlich musste sich FaZe Covid aber doch beugen. Als am 11. Mai der vierte Teilnehmer positiv für Covid-19 getestet wurde, hieß es, dass man jetzt doch die Show aussetze. Plötztlich stand die Gesundheit der Teilnehmer und Mitarbeiter an oberster Stelle.

Es heißt, man werde die Show fortsetzen, wenn alles sicher ist. Dann werden alle 20 Kandidaten und die 2 Nachnominierten eine Chance haben, an der Show mitzumachen.

Das ist die Reaktion: Nachdem der Clan für die Entscheidung “The Show must go on” hart kritisiert wurde, ist man sich jetzt weitestgehend einig, dass FaZe die richtige Entscheidung hat.

Allerdings heißt es in den Kommentaren auf Twitter auch, das hätte durch eine zweiwöchige Quarantäne vor der Show abgewendet werden können. Aber hinterher ist man eben immer schlauer.

Wir haben über die Show bereits vor einigen Tagen berichtet:

Junger Twitch-Streamer verpasst die große Chance auf den Durchbruch und 1,2 Millionen Euro – Bricht in Tränen aus

FIFA 22: Bundesliga TOTS ist jetzt da – mit 15 Top-Karten für euer Team

Am Freitag, den 13. Mai 2022 wurde das FIFA 22 Bundesliga TOTS veröffentlicht. 15 Bundesliga-Spieler im Team of the Season bekamen Karten – mit starken Werten.

Wann kommt das Bundesliga TOTS? Das Bundesliga TOTS wurde von EA Sports am 13. Mai 2022 veröffentlicht. Es ersetzte um 19:00 Uhr das Premier League TOTS in Ultimate Team.

Das Team-of-the-Season-Event läuft über mehrere Wochen und bringt starke Mannschaften für zahlreiche Ligen. Den gesamten TOTS-Zeitplan findet ihr hier.

Bereits im Vorfeld konnten Spieler die Karten wählen, die ins Bundesliga TOTS kommen sollen. Diese Wahl ist mittlerweile allerdings beendet. Nun heißt es abwarten, welche Spieler es letztendlich in das Team schaffen.

Das komplette Bundesliga Team of the Season – Wer steht im TOTS?

FIFA 22 Bundesliga TOTS

Das ist das Bundesliga TOTS: Das komplette Bundesliga TOTS ist ab sofort verfügbar. Besonders Lewandowski und Joshua Kimmich stechen mit ihren 97er-Karten hervor, doch auch Christopher Nkunku dürfte mit seiner nächsten Spezialkarte (96) einer der begehrtesten Spieler dieses Teams of the Season sein.

Auch in der Verteidigung hat das Bundesliga-TOTS jede Menge starke Karten zu bieten – und gleich vier Karten kommen mit 99 Tempo daher: Nämlich Raum, Frimpong, Diaby und Davies. 

Insgesamt ist das Bundesliga-TOTS sehr stark aufgestellt. Hier seht ihr alle Spieler in der Übersicht:

Sturm

  • Robert Lewandowski (Bayern München)
  • Erling Haaland (Borussia Dortmund)
  • Christopher Nkunku (RB Leipzig)
  • Thomas Müller (Bayern München)

Mittelfeld

  • Joshua Kimmich (Bayern München)
  • Florian Wirtz (Bayer 04 Leverkusen)
  • Jude Bellingham (Borussia Dortmund)
  • Moussa Diaby (Bayer 04 Leverkusen)
  • Filip Kostić (Eintracht Frankfurt)

Verteidiger

  • David Raum (TSG 1899 Hoffenheim)
  • Alphonso Davies (Bayern München)
  • Evan Ndicka (Eintracht Frankfurt)
  • Nico Schlotterbeck (SC Freiburg)
  • Jeremie Frimpong (Bayer 04 Leverkusen)

Torhüter

  • Manuel Neuer (Bayern München)
Video starten

Wie komme ich an TOTS-Karten? Die Team-of-the-Season-Karten stecken zum Großteil in Packs, allerdings ist die Chance dort sehr gering, seltene und starke Karten zu ziehen.

Manche Karten sind auch über SBCs oder Aufgaben zu bekommen – da müsst ihr dann lediglich Spielzeit investieren.

Eine weitere Alternative während des TOTS ist ein starkes Abschneiden in der Weekend League. Während des Events könnt ihr nämlich TOTS-Karten als Spielerwahl-Belohnung in FUT Champions bekommen. Wie ihr euch TOTS-Karten in der Weekend League verdient, zeigen wir euch hier.

Destiny 2: Xur heute – Standort und Angebot am 13.05.

Bei Destiny 2 gibt es einen NPC, den man kennen muss: Xur. Er ist der weltbeste Exotic-Händler diesseits des Sonnensystems mit einem wuseligen Spaghettigesicht. Jeden Freitag fliegt er pünktlich um 19 Uhr ein und eröffnet seinen Laden mit exotischen Items. Wenn ihr also schnell eure Sammlung und Exos vervollständigen wollt, ist ein Besuch bei ihm Pflicht. MeinMMO sagt euch, wo ihr ihn findet.

Was ist diese Woche in Destiny 2 passiert? Derzeit kämpfen die Spieler in Destiny 2 einen freundschaftlichen Klassenkampf. Dieser wurde jedoch bereits zum Start unfair ausgenutzt, um ein besonderes Emblem zu ergattern. Wer rasch zu den besten 10 % der Hüter gehören wollte, nutzte einen lächerlichen Trick aus, den Bungie selbst eingebaut hat. Als der Entwickler dann einschritt, um die Fairness wiederherzustellen und die Hüterspiele-Regeln änderte, hatte es keine Konsequenzen für Spieler, die den Trick für irre hohe Punktzahlen ausnutzten.

Darüber hinaus hat Bungie Veränderungen beim angestaubten Eisenbanner angekündigt. Ein neuer-alter Modus soll mit frischem Wind den Staub wegblasen. Dazu wird in der kommenden Season 17 eine neue PvP-Map eingeführt, die in Savathuns Thronwelt liegt. Unser Destiny-2-Autor und PvP-Kenner Christos Tsogos ist sich jedoch nicht sicher, ob der aufgefrischte Rift-Modus ausreicht, die PvP-Spieler zu besänftigen.

14.heilige-shaxx-anabray-destiny2-witchqueen
Lord Shaxx, Ana Bray und der 14. Heilige bei einer Besprechung der Vorhut.

Alle Infos zu Xur am 13. Mai 2022 – PS4, PS5, PC, Xbox One, Xbox Series X|S, Google Stadia

Wann kommt Xur? Da Xur sehr pünktlich ist könnt ihr seine Ankunft jeden Freitag um 19 Uhr erwarten. Allerdings müsst ihr auch Materialien mitbringen, denn die Waren sind günstig, aber nicht umsonst.

Wo befindet sich Xur? Das ist sein Lager fürs Wochenende

Die Position von Xur: MeinMMO begibt sich jeden Freitag auf die Spur von Xur und stöbert ihn für euch auf. Heute befindet sich der mysteriöse Händler in der Europäischen Todeszone, Gewundene Bucht. Schaut auf die Karte, der grüne Pfeil markiert seine genaue Position:

d2-xur-gewundene-bucht-etz-destiny2
Hier findet Ihr Xur.

Xurs Inventar vom 13.05. –17.05. – Alle Exotics auf einem Blick

Was hat Xur im Angebot? Grundsätzlich ist Xur ein Exotic-Händler für Waffe und Rüstungen. Alle Charaktere, also Warlocks, Jäger und Titanen, können bei ihm shoppen. Diese Woche umfasst sein Angebot:

Waffe: Zerberus+1 – Automatikgewehr für 29 Legendäre Bruchstücke

Titan: Synthozeps – Armschutz für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +13
  • Belastbarkeit: +17
  • Erholung: +3
  • Disziplin: +2
  • Intellekt: +18
  • Stärke: +10
  • Gesamt: 63

Jäger: Graviton-Buße – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +7
  • Belastbarkeit: +13
  • Erholung: +10
  • Disziplin: +20
  • Intellekt: +2
  • Stärke: +11
  • Gesamt: 63

Warlock: Nezareks Sünde – Helm für 23 Legendäre Bruchstücke

  • Mobilität: +10
  • Belastbarkeit: +3
  • Erholung: +19
  • Disziplin: +20
  • Intellekt: +6
  • Stärke: +2
  • Gesamt: 60
Xurs Angebot vom 13.05.

Im neuen Video von Nexxoss-Gaming könnt ihr euch alle Items ganz genau ansehen:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt
Xurs Inventar vom 13.05. mit allen Rolls.

Xur verkauft zudem Legendäre Items und bietet in jeder Woche einzigartige Rolls für Exotics aus nicht mehr verfügbaren exotischen Missionen vergangener DLCs an.

Derzeit hat er diese zwei Waffen im Angebot:

  • Die exotische Handfeuerwaffe „Falkenmond“ mit dem Perk “Mörderischer Wind”
  • Das exotische Scoutgewehr „Erzählung eines Toten“ mit dem Perk “Bewegliche Zielscheibe”

Das kosten die Waffen: Für diese beiden Exotics betragen die Kosten 1 Aszendenten-Bruchstück, 1 Exotischer Code, 125.000 Glimmer und 200 Legendäre Bruchstücke.

Das hat Xur immer mit: Ein Exotisches Engramm für 97 Legendäre Bruchstücke bekommt ihr immer bei Xur, sowie die wöchentliche Quest, um einen exotischen Code zu erhalten.

Keine Trials – Nutzt das letzte Eisenbanner der Season 16

saladin-caiatl-eisenbanner
Momentan ist Kabal-Kaiserin Caiatl Lord Saladins „Vorgesetzter“.

Was ist mit den Trials los? Diese Woche ist das Eisenbanner-Event ein letztes Mal aktiv und das bedeutet es finden leider keine Trials statt. Ihr müsst also das Eisenbanner nutzen und dort auf die Jagd gehen. Damit möchte Bungie dafür sorgen, dass sich die beiden Aktivitäten nicht gegenseitig die Kundschaft vergraulen.

Da es das letzte Eisenbanner ist und in der kommenden Season 17 eine Auffrischung des Events ansteht, solltet ihr alle eure gebunkerten Eisenbanner-Tokens bis zum 17.05. bei Lord Saladin einlösen.

Mehr zum Thema
Destiny 2 warnt Spieler – Ihr solltet unbedingt eure Eisenbanner-Token einlösen
von Britta ♤ BeAngel

Warum ist dieser Hinweis so wichtig? In der Vergangenheit hat Bungie mehreren NPC-Händlern ein neues Rufrangsystem verpasst, um Spielern direktere Wege zu bieten, ihren Loot abzugreifen. Statt Aktivitäten-Tokens zu sammeln, levelt man in Zukunft automatisch und erhält so fürs Spielen der jeweiligen Playlist seine Reputation.

Diese und weitere Änderungen werden in Season 17 dann auch für das Eisenbanner kommen. Löst eure Tokens also bis spätestens dienstags, den 17. Mai, um 19 Uhr ein, sonst sind sie wertlos.

Was sagt ihr zum Angebot von Xur? Lohnt es sich diese Woche für euch? Hinterlasst uns gerne einen Kommentar und verratet uns doch, was Xur unbedingt noch in seinem Sortiment anbieten sollte.

MMORPG Lost Ark: Der Mastermind hinter dem Steam-Hit hört auf – Offenbar war der Stress zu viel

Lost Ark ist die größte Überraschung im MMORPG-Bereich seit etwa 10 Jahren. Auf Steam hat das Free2Play-MMORPG viele hunderttausend Spieler erreicht: Der Kopf hinter dem Spiel ist der Global Director Keum „Gold River“ Kang-sun. Der hat jetzt in Korea überraschend seinen Rückzug angekündigt. Die Nachricht trifft viele Spieler in Korea, dort werden Chef-Entwickler wie Gold River geradezu verehrt.

Das ist die Ankündigung:

  • Gold River veranstaltet regelmäßig einen Broadcast, in dem er die Spieler darüber informiert, was für das MMORPG in Zukunft geplant ist (via youtube). Lost Ark gilt als das Online-Rollenspiel, das sich seit seinem Release in Südkorea 2019 am besten weiterentwickelt hat. So kommen regelmäßig neuen Klassen ins Spiel.
  • Vor wenigen Stunden machte Gold River seinen letzten Broadcast, so gab er „DPS-Metern“ eine Absage. Wer damit anfange, werde gebannt, das habe man auch Amazon so mitgeteilt. Außerdem sagte Gold River, er sei in letzter Zeit zu 7 Hochzeiten zwischen „Lost Ark“-Spielern eingeladen worden.
  • Das Elgacia-Update sei der letzte Patch, für den Gold River als Director verantwortlich sei. Seine Gesundheit sei zu schlecht und verschlechtere sich immer weiter.

Lost Ark war gerade zum Release auf Steam viel erfolgreicher, als jeder dachte:

Video starten

„Der Yoshi-P von Lost Ark“

Wofür war Gold River bekannt? Der Global Director wurde von vielen Fans in höchsten Ehren gehalten. Im Gegensatz zu uns im Westen, wo wir viele Chefs von MMORPGs kritisch sehen und etwa kaum ein gutes Wort an Ion Hazzikostas (WoW) lassen und den Namen anderer Game Director kaum kennen, werden in Asien solche Chefs wie Gold River verehrt.

Bei den Fans heißt es, er sei unheimlich charismatisch und habe voller Leidenschaft für sein Spiel gesprochen.

Ein Nutzer nennt ihn den „Yoshi-P“ von Lost Ark. Das spielt auf Naoki Yoshida an, der Game-Director von Final Fantasy XIV wird verehrt, seit er das Spiel aus der Verdammnis rettete und zu neuen Höhen führte.

Gold River war etwa für seine Aussage bekannt, er verspreche Lost Ark jeden Tag etwas besser zu machen: Heute besser als gestern, morgen besser als heute.

Im Forum reddit heißt es: Gold River war so beliebt bei den koreanischen Spieler wie Yoshi-P in Final Fantasy XIV. Hier im Westen sei das nicht so rübergekommen, weil wir nicht den Bezug zu ihm haben. Aber die südkoreanischen Spieler seien ob der Nachricht regelrecht verzweifelt.

Auch im englischsprachigen Forum von Lost Ark sagen viele Fans, wie sehr sie Gold River schätzen und drücken ihr Bedauern aus.

Es heißt, Gold River habe sich wirklich um das Spiel und die Spieler gekümmert. Man vermutet, eine enorm hohe Arbeitslast könne so viel Stress verursacht haben, dass es jetzt an seiner Gesundheit zehrt. Immer wieder ist die Rede von einer gigantischen Arbeitslast, die er zu tragen hatte beim Versuch, Lost Ark nach seinen Vorstellungen zu gestalten.

In Südkorea gibt es eine Kultur, sich buchstäblich “tot zu arbeiten” – das hat dort sogar einen eigenen Namen: Kwarosa.

Gold River selbst spricht von depressiven Phasen, aus denen ihnen nur die Begeisterung der Spieler gerettet habe und wie sehr sie sein Spiel lieben. Letztlich sei mit Lost Ark sein Traum in Erfüllung gegangen.

Im englischsprachigen Raum war Gold River vor allem wegen eines Interviews bekannt, das auch Twitch-Streamer Asmongold genüsslich kommentierte:

Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle findest du einen externen Inhalt von YouTube, der den Artikel ergänzt.

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Personenbezogene Daten können an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unserer Datenschutzerklärung.
Link zum YouTube Inhalt

Wie geht’s weiter? Der Director sagt, er vertraue seinem Team und gebe Lost Ark in sehr gute Hände. Laut ihm würde das Spiel noch viele Jahre weiter laufen.

Das steckt dahinter: Dieser Personen-Kult um Entwickler ist uns in Europa fremd, hier werden MMORPGs eher als Team-Projekte verkauft, der Chef ist dann nur der „Erste unter Gleichen“, der alles koordiniert und zusammenhält. Game Director treten relativ selten auf, die meiste Kommunikation nach außen wird von Community-Managern erledigt.

Bei Lost Ark und Final Fantasy XIV besitzen die Chefs aber deutlich zentralere Positionen: Sie nehmen größeren Einfluss auf ihre Spiele. Sie sprechen auch viel häufiger im „Ich“, als im „Wir“ zu sprechen, wie wir das in Europa gewohnt sind.

Mehr zum Erfolg von Lost Ark:

Lost Ark ist endlich ein MMORPG, das nach 5 Wochen erfolgreich läuft – Aber warum?

PS4, PS5: PlayStation-Chef verärgert angeblich Sony-Mitarbeiter mit bizarrer Mail zu Katzen und Abtreibung

Wie die Seite Bloomberg berichtet, soll der Chef von PlayStation bei Sony (PS4, PS5), Jim Ryan, mit einer internen E-Mail einige seiner Mitarbeiter Mitarbeiterinnen verärgert haben. Denn er bittet sie darum beim kontroversen Thema, Abtreibungsrechte, die Meinung aller zu respektieren und redete dann über seine Katzen.

Woher stammt die Information? Der Gaming-Journalist Jason Schreier berichtet für Bloomberg von einer internen E-Mail, die Jim Ryan, am Donnerstag an einige Mitarbeiter von Sony versendet habe (via bloomberg). Ryan ist der Chef von PlayStation.

Das ist die Situation in den USA um Abtreibung: Seit 1973 gibt es in den USA den Präzedenzfall Roe vs. Wade, seitdem ist Abtreibung bundesweit legal und jede Frau kann alleine entscheiden, ob sie einen Abbruch der Schwangerschaft will oder nicht.

Aber auch weil Donald Trump den obersten Gerichtshof mit konservativen Richtern besetzt hat, ist das oberste Gericht der USA jetzt dran, diesen Beschluss zu kippen und die Entscheidung über Abtreibung an die Bundesstaaten zurückzugeben. Man geht davon aus, dass bis zu 26 Bundesstaaten Abtreibung verbieten könnte.

PlayStation-Chef bezieht keine Position bei Abtreibungs-Streit

Das ist die E-Mail des PlayStation-Chef: In der E-Mail bezieht Ryan keine Position zur Diskussion um Abtreibung, sondern schreibt, die Firma Sony und ihre Community sei „facettenreich und divers,“ es gäbe viele verschiedene Blickwinkel.

Wir schulden es uns und den Millionen von PlayStation-Nutzern, die Unterschiede der Meinung von jedem in der internen und externen Community zu respektieren. Respektieren ist nicht gleichzusetzen mit übereinstimmen. Aber es ist grundlegend dafür, wer wir als Firma und als geschätzte weltweite Marke sind.

Nach diesem Absatz soll Ryan dann geschrieben haben, er möchte jetzt gerne etwas Leichtes teilen, um jeden dazu zu inspirieren, eine Balance zu finden, die dabei hilft den Stress der unsicheren Weltlage zu bewältigen.

Er habe dann fünf weitere Absätze darüber geschrieben haben, dass seine Katzen jetzt den ersten Geburtstag feierten, was sie für Geräusche machen, und dass er sich gerne einen Hund anschaffen würde.

Ein Hund sei immerhin der beste Freund des Mannes, er kenne seinen Platz und würde nützliche Rollen erfüllen, etwa Bettler beißen oder Bällen nachlaufen.

Mehr zum Thema
PlayStation-Chef kritisiert Activision Blizzard – Nun trifft Sony eine eigene Sexismus-Klage
von Schuhmann

“War noch nie so wütend über einen Katzengeburtstag”

Wie kam die Mail an? Wie Bloomberg schreibt, hätten einige Mitarbeiter bei Sony in internen Diskussionen ihr Missfallen über die E-Mail ausgebracht. Einige Frauen hätten das Gefühl gehabt, die Nachricht respektiere ihre Rechte nicht oder würde sie trivialisieren.

Jemand bei Sony wird zitiert mit: „Ich war noch nie so wütend über einen Katzengeburtstag.“

In Reaktionen auf die Mail bei Twitter, wird auch die Formulierung kritisiert, “dass Hunde ihren Platz kennen würden” – in dem Kontext hätte das einen schlechten Beigeschmack.

Wie man mit der Situation anders umgeht, zeigt Destiny-Entwickler Bungie:

Destiny 2: Bungie äußert sich zu Abtreibung – Bekommt gesagt: „Bleibt lieber bei euren Games“