Ein MMORPG ist so stark Pay2Win, dass ich über Kritik an Lost Ark und Black Desert nur lachen kann

Ein MMORPG ist so stark Pay2Win, dass ich über Kritik an Lost Ark und Black Desert nur lachen kann

Der Begriff Pay2Win bezeichnet ein Spiel, in dem man bezahlt, um stärker zu werden. Allerdings verschwimmen die Grenzen, was genau Pay2Win ist und was noch als akzeptabel gilt. In den letzten Monaten bekommen vor allem Lost Ark und Black Desert starken Gegenwind. MeinMMO-Redakteur Alexander Leitsch erinnert sich jedoch an seiner Erfahrungen, die er mit Perfect World gemacht hat.

Die Grenzen zwischen Pay2Win, Pay2Convenience und dem, was von der breiten Masse akzeptiert wird, verschwimmt immer mehr. Ich selbst bin jemand, der recht schmerzfrei an Spiele herangeht.

Ich habe zum Beispiel kein Problem mit Level-Boostern und sehe sie sogar als sehr hilfreich an, weil es mir oftmals ermöglichte, das Midgame eines MMORPGs schneller zu erreichen und mir so ein besseres Bild von dem Spiel zu machen. Das gibt auch der bekannte MMORPG-YouTuber Josh Strife Hayes zu bedenken.

Lost Ark sehe ich auch eher unproblematisch, weil mit absehbarem Grind das Gleiche erreicht werden kann, wie mit Echtgeld. Bei Black Desert und der Aufwertungsmechanik der Ausrüstung bin ich schon zwiegespaltener, weil hier auch der Grind etwas anders ausfällt.

Doch beide Spiele verblassen neben Perfect World International. Zwar habe ich dieses Spiel seit 2013 nicht mehr angeführt, doch noch von damals habe ich ein kleines Trauma mitgenommen.

Wer spricht hier? Alexander Leitsch ist der MMORPG-Experte auf MeinMMO. Er spielt am liebsten Guild Wars 2, New World und ESO, hat aber auch etliche Stunden in Black Desert, WoW Classic oder Indie-Spielen wie Broken Ranks verbracht. Erst ist denn MMORPGs so verfallen, dass er keine Singleplayer-Games mehr zocken kann.

Perfect World verkauft Tränke und Pets, die es nur für echtes Geld gibt

Perfect World hat viele Systeme, die ich als Pay2Win ansehen würde. Mein größtes Problem hatte ich damals mit den „Zaubern“, zwei Tränken, die Lebenspunkte und Mana wiederherstellen. Diese Tränke waren quasi Pflicht im Spiel, weil sie einen PvP-Kampf im Alleingang entscheiden konnten. Und PvP gibt es schon ab Level 30 in der offenen Welt.

Beide Tränke gab es aber nur für Echtgeld und sie waren in ihrer Nutzung begrenzt. Das heißt, sie waren irgendwann aufgebraucht und ich musste erneut zur Brieftasche greifen.

Auch heute gibt es diese Tränke noch, wie ich nach einem kurzen Blick in den Shop erkennen konnte:

Perfect World Tränke

Zwar kann man diese Potions auch auf dem Ingame-Marktplatz erwerben, aber nur, wenn ein anderer Spieler diese für Echtgeld gekauft und dann verkauft hat. Was uns quasi direkt zu Pay2Win Nummer zwei bringt: Echtgeld in Ingame-Währung tauschen.

Ja, diesen Tausch gibt es auch in Guild Wars 2 oder Lost Ark. Aber gerade in Guild Wars 2 habe ich mir innerhalb weniger Tage die maximale Ausrüstung organisiert. Ich kann mir nicht mehr Stärke kaufen. Und auch die Stärke in Lost Ark ist begrenzt, zumindest im organisierten PvP.

In Perfect World ist das nicht so. Dort gibt es PvP in der offenen Welt und auch PvP um Territorien. In beiden Fällen gilt: Die Ausrüstung ist King.

Die Ausrüstung selbst hatte zu meiner Zeit auch Eigenschaften, die voll unter Pay2Win fallen. Denn um damals an das beste Gear im Spiel zu kommen, musste man Reputation sammeln. Oder man griff direkt zur Bankverbindung und kaufte sich die beste Ausrüstung im Spiel.

Diese musste natürlich auch aufgewertet werden. Das ging am besten mit Orbs aus dem Shop, die zu 100 % zu einer Aufwertung führten. Denn der Zufall ist nur was für Geringverdiener! Für die beste Ausrüstung wurden pro Teil aber auch deutlich über 100 Euro fällig – wennschon, dennschon!

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Der vierte Aspekt, der mir negativ aufgefallen ist, waren die Pets für den Venomancer. Die konnte man zähmen, aber einige legendäre Monster auch nicht. Die gab es nur für damals ich meine rund 200 Euro im Shop.

Und ratet, welche später in den Dungeon-Gruppen von den Mitspielern immer gefordert wurden. Richtig….

Gegenstände im PvP verlieren

Wer übrigens in Perfect World aktiv PvP spielt, kann seine Items oder sogar seine getragene Ausrüstung verlieren. Dies gilt dann, wenn man sich einen hohen Rang erkämpft und gerne mal Leute tötet, die einen niedrigeren Rang oder PvP in der offenen Welt deaktiviert haben.

Dies gilt allerdings oftmals nicht für Shop-Items. Dort steht mit dabei: „Wird beim Tod nicht fallen gelassen“.

Zudem gibt es beim Tod EP-Verlust, es sei denn, ihr habt einen passenden Buff aus dem Shop aktiv.

Es scheint nur schlimmer statt besser geworden zu sein

Ich habe Perfect World jahrelang nicht verfolgt. Doch über einen Thread im MMORPG-reddit bin ich auf das Thema Pay2Win aufmerksam geworden. Dort nannten einige Perfect World als Paradebeispiel für das MMORPG mit dem schlimmsten Shop. Und das scheint in den letzten Jahren noch schlimmer geworden zu sein.

Im Shop befinden sich derzeit über 150 verschiedene Gegenstände, die ihr mit Echtgeld kaufen könnt. Unter diesen befinden sich:

  • Dutzende Pakete mit Währungen, von denen ich keine Ahnung habe, wie wichtig sie sind
  • Lootboxen, auf denen steht, dass die Chance auf Gegenstand X besteht – aber nicht, was man sonst bekommen kann
  • Pakete zur Freischaltung von Skills oder Glyphen
  • Teleports zu Orten meiner Wahl
  • Titel, die für 30 Tage zusätzliche Stats wie +10 Physischer und Magischer Angriff verleihen
  • EP-Booster

Dazu gibt es ein paar Rüstungs-Skins, Waffen-Skins und Reittiere. Die Reittiere beginnen im Preis bei knapp 40 Euro.

Perfect World Stat Boost
Bestimmte Titel geben euch für 30 Tage zusätzliche Stats.

Im reddit berichten Spieler davon, dass die Entwickler sogar einige Zwischenstufen in den Drops entfernt haben sollen, was es schwieriger macht, als Free2Play-Spieler mit der Ausrüstung mitzuhalten und einen schon fast dazu zwing, Geld auszugeben. Das kann ich mit der aktuell fehlenden Erfahrung weder bestätigen noch verneinen.

Perfect World hat im Grunde alles, was schlimm ist

Perfect World vereint also das Schlimmste aus allen Spielen:

  • Ihr könnt über Boosts leveln.
  • Ihr könnt direkt die stärkste Ausrüstung kaufen und aufwerten. Generell gilt bei der Aufwertung, dass die Chance auf Fehlschlag existiert, wenn ihr nicht auf Shop-Items zurückgreift.
  • Ihr könnt euch mit zusätzlichen Stats und Tränken versorgen und im PvP dominieren.
  • Ihr könnt theoretisch endlos viel Ingame-Währung generieren.
  • Ihr könnt euch überallhin teleportieren, egal, ob ihr dort schon gewesen seid.
  • Ihr könnt euch gegen Schaden resultierend aus dem Tod „versichern“.

Natürlich kann man damit argumentieren, dass fast alles davon auch von Free2Play-Spielern erreicht werden kann, etwa weil die Tränke im Markt handelbar sind oder weil die Rüstung erfarmbar ist.

Doch zum einen muss mindestens ein Verkäufer Echtgeld für diese Gegenstände ausgegeben haben, um sie zu verkaufen und zum anderen soll der Farm-Aufwand bei mehreren Jahren liegen – also kein Vergleich zu Lost Ark.

Perfect World hatte eine coole Idee, doch die kann es nicht retten

Perfect World hatte mich damals mit der Idee geködert, dass ich in der Luft fliegen und sogar kämpfen kann. Doch der Shop hatte mir damals den Spielspaß schnell verdorben.

Persönlich ist mir kein PC-MMORPG untergekommen, dass ein schlimmeres Pay2Win-System hat, eben auch weil es PvP in der offenen Welt gibt. Aber ich lasse mich gerne von euch belehren. Kennt ihr ein Spiel, das schlimmer ist? Dann schreibt es gerne in die Kommentare!

Nicht umsonst steht Perfect World bei mir im E-Tier der MMORPGs:

Wo stehen die 50 größten MMORPGs derzeit? Die Tier List 2022

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marco

JEDES Hamdygame ist mehr P2W als alles was es auf dem PC so gibt.

Arasan

Ganz ehrlich? Runes of Magic ist für mich der Inbegriff von P2W und hatte/hat viel schlimmere Sachen als Perfekt World parat.

Erotiiq

Ohne den P2W in den alten Spielen würden die sich leider gar nicht mehr halten können.
Mein Lieblingsspiel seit Kindheit an war Nostale. Super grindy, super P2W ABER es existiert noch, Dank des P2W Models. Anders hätte sich das Spiel nicht mehr halten können.

Alzucard

ich denke bei so alten games wie perfect world shaiya und co oder auch metin2 braucht man nicht mehr über p2w reden, aber in bdo konnte man anfangs auch nicht an pets kommen ohne echtgeld und dann hatte man auch nur ein t1 pet. Und von kostümne mal gan z abgesehen, die man auch nur mit echtgeld bekam.

Aber ja perfect world usw. sind da nochmal mehrere stufen schlimmer.

Alzucard

„Ihr könnt über Boosts leveln.“ die xp boost bei den echtgeld boosts sind in bdo fast ein muss

„Ihr könnt direkt die stärkste Ausrüstung kaufen und aufwerten. Generell gilt bei der Aufwertung, dass die Chance auf Fehlschlag existiert, wenn ihr nicht auf Shop-Items zurückgreift.“ ist in bdo auch etwas geringer, aber auch messbar. Vor allem mit artisans, womit man ausrüstung viel schneller reparieren kann und sehr viel ingame silber spart.

„Ihr könnt theoretisch endlos viel Ingame-Währung generieren.“ BDO hats gecapped pro woche wie viel man dort im shop verkaufen kann. Trotzdem, kann man so sehr viel geld generieren.

„Ihr könnt euch gegen Schaden resultierend aus dem Tod „versichern““
Gut das ist in bdo auch bzw. man kann sich wiederbeleben.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Alzucard
Solo

Ragnarök Europe wurde auch durch pay2win gekillt. Die items waren teilweise so krass dass Leute im PvP teilweise fast unzerstörbar wurden.

Todesklinge

Die Begründung ist häufig das man sich auch alles erspielen kann, was ja richtig ist.
Aber wie lange es dann dauert wird gerne verschwiegen, da fängt das Problem an und Endet auch zugleich.

Schuld daran sind sowohl Spieler als auch Entwickler. Die Spieler an erster Stelle genannt, weil sonst würden die das nicht kaufen und diese Art von Luxusproblem wäre nicht vorhanden!

Die Entwickler wollen Geld verdienen und wenn die Nachfrage dafür da ist… warum nicht (aus Sicht der Entwickler, was auch zurecht ist).

Die Definition von Pay2Win ist von Person zu Person unterschiedlich. Leute die nicht erste/r werdeb wollen, diesen wird es kein Dorn im Zeh sein. Während diejenigen die Leistung zeigen müssen (Ego oder Erwartung), die zahlen eben den Preis für den schnelleren Erfolg.

In der Mitte versucht man sich logischerweise zu treffen was dann eben in Streiterein endet.
Daher lässt sich Pay2Win nicht exakt einordnen.

Diejenigen die genügend Geld haben sollen ruhig das Spiel unterstützen, leittragend sind die mit weniger Geld, oder eben mit mehr Zeit als Ersatz.

Die Lootboxen sind fast ein Relikt ihrer Blütezeit… wer weiss was es noch in Zukunft alles geben wird! Bis der letzte Groschen gefallen ist, erst dann gibt es wieder ein umdenken.
🤔

Skyzi

Ich fand lost ark nicht p2w

Tronic48

Naja, Wer ist schuld, schuld ist die heutige Zeit und die Spieler der heutigen Zeit, die bereitwillig bezahlen, warum, weil alles schneller gehen muss, jeder will alles sofort haben, und wenn man sich das im Shop kaufen kann, warum dann nicht, muss ich nicht erst lange Grinden/Farmen.

Ob das Game dann ein paar Monate oder 1 Jahr alt wird Spielt dabei keine rolle, in der zeit verdient der Hersteller genug, genug um die kosten der Herstellung des Spiels locker wieder rein zu holen, und dann ab zum nächsten Game mit Shop.

Ich mach mir da keinen Kopf, wenn alles den Bach runter geht, habe ich immer noch meine Games, wo es so was nicht gibt, z.B. GW2 und Destiny 2, beim Hack & Slay geht es dann weiter mit Diablo 3 oder auch Wolcen wenn es mit Diablo Immortal nix wird.

Finde es nur schade um die wirklich guten Games, oder die es hätte werden können, wie z.B. New World oder auch Lost Ark, wie war das doch gleich mit den Spieler zahlen, New World mit 900k und jetzt vielleicht noch 20-30k, und bei Lost Ark 1,3 Millionen und jetzt noch ca. 50-60k Spieler, und was machen die Hersteller, nichts, ganz im Gegenteil sie machen es noch schlimmer.

Entweder wissen sie es nicht oder sie wollen nicht, ich würde sagen sie wollen nicht, den die Spieler sollen ja Geld ausgeben, also wird sich da auch nichts ändern.

Echt schade.

phreeak

wo hat Lost Ark nurnoch 50k Spieler? in der Spitze sind über 500k online. Davon sind wahrscheinlich 300k-400k keine Bots.

Nach nem neuen Patch, wenn die bots nicht funktionieren, sind jedenfalls 150k Spieler Mittags online und da ist in Nordamerika mitten in der Nacht und keine Primetime. Daher ist der überwiegende Teil der 150k aus EU.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von phreeak
Tronic48

Ja ich weis, das war zu einer anderen Zeit, ich weis es sind nenn paar mehr, und es hat sich ja inzwischen viel getan und die Spielerzahlen sind Gott sei dank wieder gestiegen.

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von Tronic48
Sky

Bei all den p2w Diskussionen müsste man eigentlich erst mal festlegen, was p2w überhaupt bedeutet. Da scheint es ja sehr unterschiedliche und teilweise sehr subjektive Definitionen zu geben. Für mich ist p2w z.B. nur, wenn es essenzielle Inhalte (abseits von kosmetischen Sachen) gibt, die ich ausschließlich durch den Einsatz von Echtgeld sehen kann. Oder wenn ich im PvP Vorteile erlangen kann, die sich jemand ohne zu bezahlen niemals erspielen kann.

Lost Ark ist für mich auch kein pay2win, sondern eher pay2progress. Es gab genug Leute im Netz, die nach wenigen Wochen geschrieben haben, dass es so unfair sei, dass nur Personen, die bezahlen, so schnell auf dem Maximal-Item-Level sein könnten. Ja und? Dann dauert’s bei dir eben drei Monate länger. Wo ist das Problem?

Bei Path of Exile, so fair sein Modell auch ist, ist es doch ähnlich. Natürlich kann man es f2p spielen. Wenn man aber „ganz oben“ in jeder League mitspielen will, wird es einfach super viel länger dauern, wenn man sich keine weiteren Truhenplätze gekauft hat.

Zuletzt bearbeitet vor 6 Tagen von Sky
T.M.P.

Dann rate mal was passiert wenn du bei jedem neuen Content 3 Monate hinterher hängst.
Du bist nie vorne mit dabei, du rennst immer nur den Cashern hinterher.
Das dir persönlich das vielleicht egal ist macht so etwas nicht weniger P2W.
Es tötet jede Form von echtem Wettbewerb.

Ich weiss nicht was bei Path of Exile die Truhen kosten, aber selbst wenn ich da den Preis eines AAA-Buy2Play-Spieles raushauen müsste, wäre ich dann im Endgame voll konkurrenzfähig.
Das ist wesentlich besser als wenn ich dafür nur ein paar Itemlevel bekäme, was dauernd zu wiederholen wäre um oben mitzuspielen.
Wirklich ähnlich finde ich das nicht.

Chiefryddmz

lost ark ist aber kein Wettbewerb 🤣🤣🤣
es is das komplette Gegenteil davon…

T.M.P.

Dann sind die Worldfirstkills bei WoW wohl auch kein Wettbewerb.
Trotzdem ist es massenhaft News wert, und die Leute reissen sich wochenlang den Hintern auf.

Genaugenommen fängt der Konkurrenzgedanke schon im Kleinen an, der Mensch vergleicht sich immer mit den Anderen. Und er will immer etwas besser dastehen, das ist nur natürlich.

Ein paar deiner Freunde hauen 50 Euro raus und du fühlst dich in der Gruppe plötzlich ziemlich nutzlos. Also legst du 100 Euro hin, um aufzuholen und am Besten n bissl vorneweg zu sein.
„Man will ja der Gilde helfen, was sind da schon 100 Euro?“
Das können die natürlich auch nicht auf sich sitzen lassen, und man pusht sich gegenseitig immer weiter.

Klar, wenn man quasi solo spielt, fällt das nicht so ins Gewicht, und natürlich sind auch nicht alle gleich anfällig dafür.
Aber der Konkurrenzdruck ist definitiv vorhanden. =)

Zuletzt bearbeitet vor 5 Tagen von T.M.P.
Andy

Neverwinter war auch nicht ohne.Man was habe ich da Geld gelassen in dem Spiel
Mit den Jahren ist ein Cashshop normalität geworden,da gewöhnt man sich dran und wird nehr und mehr schmerzfreier und findet dann andere Cashshop sogar noch angenehm.
Finde ich auch etwas sinnvoll weil ich auch nicht mehrere Abos haben möchte und wenn ich in ein Spiel voll einsteigen möchte kann man immer noch ein Abo abschliessen.

Marius

Vergleicht doch einfach mal Spiele wie Everquest 1/2, Daoc, Asherons Call mit den heutigen MMOs. Die ganze Scene ist zu monotonen Glücksspielautomaten verkommen. Mit Gaming hat das nichts mehr zu tun! Aber dann gibt es ja Leute wie Josh Strife Hayes, die der Meinung sind, wir haben uns verändert und nicht die Games. Ich mein ja die breite Masse ist zu zahlungswilligen Zombies geworden, die zu geizig sind 12,99 für ihr Lieblingsspiel zu zahlen. Aber dafür gerne 150+ Euro im Monat im Shop lässt.

Es hat schon einen Grund warum diese sogenannten PvP MMOs ala Black Desert, Archeage und co ein übles Gear System haben. Damit kann man seine Spieler super frustrieren und zum shoppen animieren. Man hat die Wahl zwischen Opfer sein im PvP, das Geld aus dem Fenster werfen oder seine gesamte Freizeit in einen Endlosgrind stecken.

Für mich ist Gaming, wenn es sich so weiterentwickelt gestorben.

Klaphood

Das klingt aber so wie: „Dieser Massenmord lässt gewöhnliche Morde lachhaft aussehen!“

Mord ist zwar vlt. etwas hart ausgedrückt, aber ich finde, dass die relativ große Akzeptanz Cash Shops gegenüber und vorallem auch die immer breiter und umfangreicher werdende Verteilung dieser Elemente in inzwischen fast jedem MMO grundsätzlich nur zu bedauern ist, egal welche individuelle Position man zu den einzelnen Spielen dann jeweils hat.

Zuletzt bearbeitet vor 7 Tagen von Klaphood
Serigo

Also wenn ich an p2w denke, fallen mir auf Anhieb Regnum, Allods und Runes of Magic ein. Cashgräber vor dem Herrn.

Ari

Öhm Firsta ist genauso schlimm….ohne Echtgeld kann man Ausrüstung gar nicht aufleveln und in den höheren Gebieten brauchte man zwingend EXP und kein EXP Verlust…beides nur über Shop.
Reittiere musste man Füttern und mit was? Genau Futter ausm Shop.
Skins für 30 Tage….Wer permanent wollte, konnte locker das 3fache dafür bezahlen.
Heirat nur möglich mit Cashshop Items.

Die Liste würde endlos so weiter gehen….
Also schlimmer geht immer^^

Vallo

Dann Dungeons (besonders wenn neue raus kamen) nur mit Amus (haben einen Stat Boost von 50% gegeben) machbar waren. Also ich hab auch fiesta zu Beginn für Jahre gespielt und rückblickend war das schon heftig.

Ich glaub auch es ist dort nicht besser sondern schlechter geworden

Ari

Habs auch ewig gespielt….war mein erstes MMO überhaupt und dennoch hab ichs geliebt^^

Hab vor 2 -3 Jahren mal wieder rein geschaut….ist immer noch das selbe mitm bezahl System….heut bin ich klüger als damals und mach bei so etwas nimmer mit^^

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