Lost Ark bannt Millionen Bots und zeigt, mit welchen Methoden man das nervigste Problem lösen will

Lost Ark bannt Millionen Bots und zeigt, mit welchen Methoden man das nervigste Problem lösen will

Seit dem Release hat Lost Ark ein großes Problem mit Bots. Diese überfluteten buchstäblich die Server und machten Spielern das Leben schwer. Nun wurden laut Entwickler Millionen Bots gebannt, außerdem ergreift man einige weitere Maßnahmen.

Was ist das Problem mit dem Bots?

  • Bots fluten seit Monaten das Startgebiet. Sie farmen vor allem Gold und handeln damit.
  • Spieler versuchten immer wieder, mit einigen Tricks gegen Bots anzukämpfen, doch die Zahl ist einfach viel zu groß, um auf solchen Wegen irgendwas zu ändern.
  • Anfang März hat Lost Ark bereits über 1 Million Accounts von Bots gesperrt.

Nun gab es wieder ein neues Update zur Lage und die Entwickler stellen weitere Mittel vor, die man gegen die Bot-Fluten anwenden möchte.

Die 5 Gründe für den unglaublichen Erfolg von Lost Ark

Erneut „Millionen“ Bots gesperrt, Chat-Maßnahmen und veränderte Quest-Belohnungen

Was genau wurde jetzt getan? In einem neuen Blog-Eintrag haben die Lost-Ark-Macher den neuesten Stand veröffentlicht. So habe man „einige Millionen“ Bots gesperrt.

Obendrein gibt es einige neue Maßnahmen, die zusätzlich verhindern sollen, dass Bots weiterhin so einfach Gold farmen können:

  • Der Bereichs-Chat wurde eingeschränkt, um brandneue Konten davon abzuhalten, Goldverkaufs-Werbung zu spammen.
  • Aktive Aktualisierung der automatischen Chat-Moderation des Spiels mit Zeilen und Phrasen, von denen wir wissen, dass sie häufig von Goldverkäufern verwendet werden.
  • Die Belohnungsstrukturen von Quests und Ereignissen wurden geändert, um eine stärkere Abschreckung gegen die Verwendung von Bots zum Farmen von Gold zu bieten.
  • Die Erkennungsfunktionen von Easy Anti Cheat wurden aktualisiert und verbessert, um Bots besser zu identifizieren und gegen sie vorzugehen.
  • Aktivierung eines nativen Erkennungssystems, um Bösewichte schnell zu identifizieren und Maßnahmen gegen sie zu ergreifen.
  • Verbesserte Meldetools im Spiel, damit unsere Spieler Bots melden können und unsere Support-Mitarbeiter schneller auf Meldungen reagieren können.
  • Wir haben IP-Adressen aus Regionen blockiert, in denen wir keine Veröffentlichungsrechte haben und die große Mengen an Bot-Aktivitäten gezeigt haben.
  • Gesperrte VPNs, um zu verhindern, böswillige Akteure IP-Sperren umgehen.

Laut den Entwicklern ist das nur ein Teil der Maßnahmen, die man ergreifen möchte, um den „Krieg gegen die Bots“ zu gewinnen.

Es gäbe noch weitere Schritte, die eingeleitet wurden, über die man sich aber nicht äußern werde, damit Bot-Ersteller keine Einzelheiten zur Umgehung dieser Maßnahmen bekommen.

Man arbeite dabei an neuen Methoden und Erkennungsmaßnahmen, die Arbeit sei noch lange nicht beendet.

Außerdem gehen die Entwickler auf Feedback und Fragen der Community ein. So gab es offenbar Fragen nach einem Captcha-System oder Zwei-Faktor-Authentifizierung.

Dazu sagen sie: „Diese Tools würden erhebliche Änderungen an der Plattform und der Architektur erfordern, um sie in Lost Ark zu implementieren.“

Es gäbe Unterschiede zwischen den Regionen, in denen Lost Ark läuft. So habe die westliche Version andere Systeme als die koreanische. Man untersuche diese Optionen aber dennoch.

Was haltet ihr davon? Stimmen euch die Maßnahmen und das Statement optimistisch? Oder seid ihr skeptisch, ob die Methoden Wirkung zeigen?

Übrigens: Der Mastermind hinter Lost Ark hört auf – Offenbar war der Stress zu viel

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Hauhart

Anhand der Steam Charts sieht man schön, dass alle Bots nach nur einem Tag wieder da sind! War wohl nix! XD

X2K

Den Account mit einem hardwaredongel verknüpfen. Fällt einer negativ auf wird die id gesperrt und der jenige bokommt keinen zugang mehr zum spiel. Hat auch den vorteil das sich keiner unerlaut einloggen kann und accounts plündert. Also eine Sicherheit plus bot Kontrolle.

phreeak

Hwids kann man leicht mit tools ändern. Bringt eigentlich garnichts

God Loll Loot

Wäre vielleicht sinnvoll wenn man Gold Trading ganz verbietet und sowas lieber ins AH verlagert.

FlyingAngel

Genau darüber wird Gold ja von den Goldsellern angeboten. Face 2 Face oder per Post ist ja leicht zu durchschauen.
Also werden T1 Sachen für x Tausend Gold reingestellt und dann vom Gold Seller gekauft. Im Prinzip kann man ja keinen dafür bestrafen das er ein Item kauft, daher relativ sicher.

God Loll Loot

Da ist was dran. Was wenn man einfach einen max Preis als grenze einführt? Den Preisen unterliegen ja Schwankungen und es werden immer das Billigste vorgeschlagen zumindest in New World. So ne Preisgrenze die nicht über das die ersten 10 billigsten hinausgehen kann. Natürlich würde auch das es nicht verhindern aber man würde es schwer für Käufer machen.
Und AH nicht den Namen von Verkäufer Anzeigt.

Ka. hab im Grunde keine Ahnung davon 😂

Threepwood

Die Methode (nach Absprache) günstige Items für absurde Summen kaufen zu lassen, ist i.d.R. so auffällig, dass der Support das nachvollziehen kann. Inklusive Ursprung der Währung/ Region/ Beschaffung. Das gibts in vielen MMORPGs. Da muss ein Studio reinhauen, denn u.U. wird das Gold natürlich schnell durch weitere Käufe versucht zu waschen.

Wenn die Manpower für so eine Kontrolle nicht reicht/ reichen soll, bleibt eben ein vorgegebenes Wirtschaftssystem.
Spiele, die eine Preisspanne vorgeben, umgehen dies direkt. Dadurch fällt für manche Spieler das AH-Game weg, die gesamte Wirtschaft bleibt aber stabiler. Kann man in BDO gut in der Praxis sehen, wie gut und nachhaltig so ein System sein kann.

Charmin Flaschet

Ähm, nein? Die meisten Goldseller nutzen nach wie vor den direkten Weg, sprich: Man „trifft“ sich in Instanz/Raid XY und dort wird die Übergabe vollzogen.

Und damit hat man auch schon die einfachste Lösung, ohne dauernd am System herumzuschreiben oder ständig alle Spieler abzustrafen: Einfach a) den Direkthandel zwischen Spielern deaktivieren (nutzt ohnehin nur eine Minderheit) und b) die Menge an Gold, welche an zB über In-game Mail versenden/erhalten kann locken/timegaten. Problem, siehe GW2, zu 95 % solved.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Tagen von Charmin Flaschet
Jesche

Solange man die Leute nicht bestraft welche Gold kaufen, wird sich nichts ändern !!

Gleiche Situation hatte FF14, die haben daraufhin Käufer angefangen zu sperren.
Seitdem gibt’s keine Bot Probleme mehr..

FlyingAngel

Nachdem die Spieler ääh, Botzahlen nun schon wieder hoch gehen, hat es ja scheinbar nicht viel gebracht 🙂

Teddy52

Ich hoffe, die VPN Banns treffen nicht normale Spieler, die auf z-B. Russischen Servern spielen. Nicht die „prominenten“ Streamer, sondern normale Leute. Schon wieder 100 gesehen, das ist ja echt doof. 😪

Higi

Tja leider sind sie heute schon wieder überall, bestimmt schon wieder an die 100 gemeldet…

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