Lost Ark ist endlich ein MMORPG, das nach 5 Wochen erfolgreich läuft – Aber warum?

Lost Ark ist endlich ein MMORPG, das nach 5 Wochen erfolgreich läuft – Aber warum?

Das MMORPG Lost Ark hält sich nach über einem Monat hartnäckig in den Top 5 der Steamcharts. Warum es so erfolgreich ist, erfahrt ihr in der neuen Folge des MeinMMO-Podcasts.

Das ist das Thema: Das MMORPG Lost Ark schlug auf Steam ein, wie eine Bombe und verzeichnete zum Launch einen Spielerpeak von 1,3 Millionen, der bisher nur von PUBG im Jahr 2018 geschlagen wurde.

Seitdem hält sich das Spiel in den Top 5 der Steam-Games mit den meisten gleichzeitigen Spieler und täglich logen sich über 500.000 Spieler in die Welt von Arkesia ein.

Das steht im Kontrast zu anderen neuen MMOs, die nach schon wenigen Wochen stark an Spielerzahlen eingebüßt haben:

Nun scheint mit Lost Ark dieser „Fluch“ der neuen MMOs gebrochen zu sein. Zwar sinken die Spielerzahlen langsam, aber es gehört immer noch zu den größten Spielen auf Steam.

Über die Gründe dafür reden Alexander Leitsch, Gerd Schuhmann und Mark Sellner in der neuen Folge des Podcasts.

Hier könnt ihr hören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Ein anderer Hit, der im Februar erschienen ist, ist übrigens das Action-RPG Elden Ring. Wenn ihr als Neuling in das knackige Spiel einsteigen wollt, verraten wir euch, was euch dort erwartet.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an info@mein-mmo.de schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

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Sky

Mmmhh…ich hab es nach zwei Wochen abgebrochen, aber vielleicht ist es auch einfach nicht „mein Spiel“. Bin mit der Erwartungshaltung rangegangen, dass es MMO mit Hack’n’Slay à la Diablo verbindet. Letzteres Genre liebe ich, mit MMO(RPG)s hatte ich kaum etwas am Hut.
 
Hatte in den ersten zwei Wochen zu Release Urlaub und habe direkt einen Pistolenlanzer auf 50 gebracht und dann einen Berserker per Powerpass, bin aber nicht über North Vern hinausgekommen. Das Gear vom Pistolenlanzer habe ich zwei mal geupgradet, war also noch nicht so weit, dass ich auf den nächsten Kontinent konnte. Falls ich falsche Begriffe verwende, sorry. Habe es auf Englisch gespielt und der letzte Login liegt nun auch schon ein paar Wochen zurück.
 
Zuallererst bin ich mittlerweile Familienvater und habe dementsprechend weniger Zeit für das Hobby, maximal 2-3 Abende die Woche. Ein Spiel darf sich also nicht mehr nach „Arbeit“ anfühlen. Das tat Lost Ark für mich aber sehr schnell, sowohl durch meine bisherigen Erfahrungen als auch durch meine Recherchen, was denn nun so zu tun sei, um im Endgame anzukommen. Wenn ich Endgame sage, meine ich nicht die obersten 5%. Ich spiele so Games allerdings wegen der Spielmechanik, nicht wegen Story, Sightseeing oder tollen Communityevents. Ne tolle Gilde wäre sicher cool, so weit war ich aber noch nicht. Ich mag weiter kommen, stärker werden und fettere Monster killen. Der ewige Gameplay-Loop, der mich auch all die Hack’n’Slays lieben lässt.
 
Was ich cool fand:

  • Grafik ist super
  • Story meiner Ansicht nach 08/15 aber toll präsentiert, davon war ich echt überrascht
  • Die Kämpfe haben sich gut angefühlt und gingen locker von der Hand
  • Dutzende Systeme, mit denen man sich beschäftigen kann

 
Was mich abgeschreckt hat:

  • ebenfalls die dutzende Systeme, weil sie alle alle nach übertriebenem einzelnem Grind wirken: Waffen und Rüstung upgraden, Schiff upgraden, Runen sammeln, das ganze Rapport-System mit den NPCs, Inselmarken, eigene Insel upgraden, Karten sammeln…und und und…
  •  …davon Systeme, die (mir) keinen Spielspaß bringen. Ich lese immer wieder davon, wie jemand z.B. das Sammeln der Mokoko-Samen interessant findet. Für mich ist das der Inbegriff von stupidem Gameplay, allerhöchstens Wimmelbild-Niveau. NPCs abzuklicken, um ihnen Songs vorzuspielen und Geschenke zu geben…gähn. Viele meiner bisherigen Inselquests waren ebenfalls stupides Hin- und Hergelaufe und -geklicke.  
  • Um seine wenige Zeit sinnvoll im Sinne der Progression ins Endgame zu nutzen, ist scheinbar immer derselbe tägliche (und wöchentliche) Aufgaben-Loop vonnöten (Chaos-Dungeon, Guardian-Raids, Epona-Quests, Inseln)….das dann noch möglicherweise mit den Side-Charactern.
  • Die Real-Zeit wird mit einbezogen für bspw Händler auf der eigenen Insel, die Upgrades der eigenen Insel, Events zu bestimmten Uhrzeiten, Bosse zu bestimmten Uhrzeiten. Hab ich in Warframe schon gehasst, war aber dort auf einem viel erträglicheren Niveau.

 
Kurz gesagt: Zu viele Systeme, die mir das Gefühl geben, mich täglich einloggen zu müssen und sie abarbeiten zu müssen, um dran zu bleiben. Mag in MMOs Standard dein, ist aber nicht meins.
 
Und natürlich: Auch in einem Diablo, Grim Dawn oder PoE mache ich letztlich immer dasselbe. Aber da kann ich dasselbe immer wieder wiederholen, wann und wie oft ich will, und zu welcher Zeit ich will.
 
Lost Ark wirkt da auf mich viel zu offensichtlich künstlich in die Länge gezogen. Verständlich, um Kunden zu binden.
 
Versteht mich nicht falsch: Ich gönne jedem, dieses Spiel gut zu finden. Für mich hält es nur keine gute Balance zwischen künstlichen Schranken und Spielspaß, wohlgemerkt in meiner Situation mit meiner zur Verfügung stehenden Zeit.
 
Vielleicht bin ich da aber auch zu skeptisch und übersehe vieles.

LNDMNN

Nein, Du siehst es vollkommen richtig. Das, was Du aufzählst, ist leider nur ein Bruchteil davon. Was wir erleben ist ein P2W-Spiel, welches ermüdender ist als manche Spiele auf dem Handy. Was in dem Spiel „Grind“ genannt wird, ist fehlender Content, welcher durch den Content ersetzt wird, welcher vorhanden ist, jedoch nur so, dass jener Content maximal langweilig ist, sogleich in die Länge gezogen wird. Ein gut strukturiertes MMORPG sieht anders aus. Der europäische Release ist desaströs. Schade, dass man von den Autoren keine derart kritische Stimme liest.

Vintersol

Was ist denn deiner Meinung nach ein gut strukturiertes MMORPG?

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Vintersol
Sky

Ihr beiden schreibt euch ja noch an andere Stelle in diesem Thread, aber da dein Kommentar hier unter meinem Text hängt:
Wie ich schon sagte, kann ich durchaus auch verstehen, dass man LA super findet.
Allerdings fände ich es schon konstruktiver, wenn man auf die gegenseitigen Argumente eingeht, anstatt nur einen Satz herauszugreifen…

Vintersol

Das ist aber die entscheidende Frage. Kritisieren ist einfach, aber Beispiele oder Vorschläge = Fehlanzeige.

Jedes MMO besteht letzten Endes aus Grind. Egal ob das Spiel GW2, WoW, Eso oder was auch immer heißt.

Das liegt einfach daran, dass man eben auch Content nicht so schnell produzieren kann, wie er konsumiert wird. Ohne einen gewissen Aufwand abzuverlangen Tätigkeiten zu wiederholen geht es nicht.

LA macht es meiner Meinung nach richtig, dass es sozusagen verschiedene Phasen gibt in die du reinkommst ohne Content zu egalisieren. In anderen Spielen sind so brachiale Catchup Mechaniken drin, dass vieles egalisiert ist. Bei WoW finde ich es z.B. besonders schlimm. Jeder wird in den aktuellsten Content gequetscht. Alles davor ist egal. Zumindest innerhalb des gleichen Addons sollte alles relevant bleiben, egal ob für den Main oder für die Twinks.

Sky

Deswegen sagte ich ja auch, dass es wahrscheinlich einfach nicht mein Spiel ist. Bin da in den ganzen MMORPGs nicht so drin, eher die Hack’n’Slays und sowas wie Destiny/Division/Warframe.
Kann durchaus nachvollziehen, wenn man LA richtig gut findet. Für mich sah es nach keinem spaßigen Grind aus, bzw. für mein Zeitkontingent zu wenig belohnend.
Solche Meinungen finde ich völlig legitim. LA ist ganz sicher nicht perfekt und es wird Spieler wie mich geben, die es einfach nicht für sich gewinnen kann.

Wie siehts denn im Endgame aus? Hab mir da nur ein paar Videos angeschaut und es wirkte auf mich nicht nach großes Build-Diversität. Das wäre so ein Punkt, der mich vielleicht nochmal zum Game bringt…also das Gefühl, man könnte durchaus sehr viel mit einem Char ausprobieren und trotzdem erfolgreich sein. Für allzu viele Zweitchars hätte ich sowieso keine Zeit.

WaifuJanna

edited: falscher artikel – soltle in den „Geheimtipp veliert auf Steam“ geposted werden.

Zum podcast würd ich mir wünschen eine kurze zusammenfassung in textform in den beiträgen einzufügen. Also quasie worüber sie reden, man hat ja nicht immer zeit den podcast vollstängig zu höhren 😀

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von WaifuJanna
Luripu

Zum Thema Inseln fällt mir auf Anhieb die Möweninsel ein.
Berg hoch latschen,Möwe!!!!!,Berg runter rauschen,Möwe einsammeln,
Berg wieder hoch,MÖWE!!!!,runter,einsammeln,hoch,Möwe,runter usw.
Was tut man nicht alles für eine eine Inselmarke.

Man stelle sich vor was aus Diablo 3 geworden wäre,
hätten sie es mehr wie Guild Wars 1 gemacht.
Da wären sicherlich mehr Addons bei rum gekommen.
Ich spiele beides gerne ARPG und MMORPG von daher passt es bei Lost Ark.

Vintersol

Warum Lost Ark so gut läuft?

Weil es einfach unglaublich viel zu bieten hat und sehr vieles richtig macht.

Ich bin seit 20 Jahren in MMOs unterwegs, habe alles Gängige ausprobiert, war nahezu 17 Jahre (mit Unterbrechungen) in WoW unterwegs, in GW2, Aion, Tera, Warhammer Online, New World uvm.

Lost Ark hatte ich überhaupt nicht auf dem Schirm, weil ich generell skeptisch gegenüber Spielen aus Asien bin die dann auch noch F2P sind und über einen separaten Publisher vertrieben werden (hello Gameforge, Saftladen)

Ich habe es aus Langeweile mit einem Freund angefangen weil wir mal eine Auszeit aus unserem Rocket League Grind brauchten und ich bin immer noch fasziniert wie unglaublich komplex das Spiel ist, wieviele Details darin ausgearbeitet sind und gleichzeitig doch recht simpel zu spielen ist. Alleine Dinge wie der Powerpass implementiert ist, hat mich überrascht. Soviel Arbeit für ein „Level Up“ Feature einzubauen, das geht scheinbar nur in Asien. Dinge wie die Chang-Hun Arena Kämpfe, Zwischensequenzen und dergleichen sind cool inszeniert und machen einfach Bock sie anzuschauen.

Die Charaktererstellung ist zwar etwas mager, aber durchweg ist für jeden etwas dabei. Die Proportionen und Animationen stimmen einfach und obwohl es aus dem asiatischen Markt kommt, fühlt es sich kaum danach an.

Das Spiel macht einfach Spaß. Das Gameplay ist sauber, die Bosskämpfe spannend. Das Upgradesystem bietet halt RNG, aber es ist nicht so bestrafend wie in anderen Spielen, wo man im schlimmsten Fall den Gegenstand zerstört sondern kommt dir sogar noch entgegen. Klar könnte man das auch anders lösen oder wie bei Spielen wie WoW ganz auf sowas verzichten. Wohin solcher Verzicht führt, sieht man allerdings an der plärrenden Masse vieler Spieler die sich langweilen weil es nichts mehr zu tun gibt.

In Lost Ark gibt es immer etwas sinnvolles zu tun, zumindest aus meiner Sicht.

Für ein F2P Spiel sehe ich auch wenig Goldspam und die Community ist bisher relativ gut, zumindest bei uns auf Punika.

Mein einziger Kritikpunkt ist ein fehlendes Transmogsystem. Ich würde gerne auch die Rüstungen tragen können, die man sich heute nicht mehr holt, weil es den Aufwand nicht lohnt. Das ist ein Unding im Jahre 2022. Skins schön und gut, aber es schlummert jede Menge Potenzial und Wiederspielwert der ungenutzt bleibt.

Insgesamt halte ich Lost Ark für das beste MMO der letzten 10 bis 15 Jahre. Alleine dass das Spiel geschafft hat mich zu packen und nicht mehr loszulassen, obwohl ich eigentlich keine MMOs mehr spielen wollte reicht für mich als Begründung. Das haben alle anderen Spiele die nach WoW kamen nicht geschafft.

Zuletzt bearbeitet vor 2 Monaten von Vintersol
Reezor

Kann ich so unterschreiben. Absolut tolles Spiel.

Solo

Absolut richtig beschrieben.

LNDMNN

Ich muss Dir leider widersprechen und die Position der Opposition ergreifen, denn:

Viele Aspekte, welche essentiell sind, werden von Dir nicht behandelt, sogleich möchte ich jene nun zunächst, bestmöglich summiert, erwähnen, andernfalls ufert dieser Kommentar aus.

  • Das System des Honings ist eine Wall, die darüber entscheidet, ob man den nächsten Content erleben darf oder nicht, sogleich bedeutet das: Entweder für Wochen den selben „Content“ erleben, sprich: Chaos und Guardian, oder: Swiper. Diese Problematik wirst Du v.a. in T3 erleben. Spätestens bei Deinem Itemlevel von 1350.
  • Ist man kein Swiper, so bleibt man schlichtweg auf diesem Grind sitzen, welcher keinen Spaß macht, noch belohnend ist, außer nach ausgiebigem Wiederholen um das selbe System erneut anzuwenden.
  • Um diese Lücke des Grinds zu füllen bleibt ja jedoch anderer hervorragender Content, wie z.B: Inseln. Spida, Goblin und vieles mehr. Tausendfach den selben Mob zu töten, den selben Boss, um wieder RNG zu erleben, ist frustrierend, v.a. da man im Endgame das Maximale aus dem Charakter herausholen möchte, was wieder an diese Aktivitäten gebunden ist, wie zum Beispiel die Potions für Skillpunkte.
  • Diese Umstände werden dadurch nicht besser, dass es generell, wie im ersten Punkt schon genannt, auf das System des Honings ankommt, und selbst hierbei Bosse relevant sind, welche einem absurden Timer zu Opfer fallen, wie z.B. sämtliche T1 bis T3-Bosse, welche je nach Server, gerne erst um 1 Uhr Nachts erscheinen.
  • Das Spiel wurde vor Jahren veröffentlicht, all der Content wurde mit der westlichen Veröffentlichung gebündelt, sogleich wird schon für die Swiper, mit dem davor genannten System, neuer Content publiziert, anstatt man andere, wesentliche Dinge in den Fokus nimmt, welche ich weiter unten anspreche.
  • Basieren sämtliche Dinge auf diese Art von Grind, welche als Content verkauft werden. Sämtliche Dinge, welche auch Relevant für den Fortschritt im Spiel sind, wie z.B. Engravings, Runes, Cards und so weiter. Das BiS-Cardset für einen DB ist wohl mit das beste Beispiel, denn es heißt entweder Monate von Grind, womit ich wirklich Monate meine, oder eben tausende Euro für die Cardpacks, welche, um ehrlich zu sein, nichts anderes als die umstrittenen Lootboxen sind. Fraglich ist also, warum hier dies willenlos akzeptiert wird, das gleiche System bei anderen Publishern und Spielen rigoros verurteil wird, wie z.B. bei EA und FIFA.
  • Ausgehend vom grundlegenden Release kennen wir die Probleme. Aura (Nicht zu erwähnen, dass die Aura ein bezahltes Feature ist, was den Fakt noch absurder macht), Warteschlange – Die Liste der Dinge, welche zu kritisieren sind, ist auch hier ohne Ende. Yet sprichst Du von dem Powerpass, was für ein großartiges Feature es sei, sogleich ist kein Servertransfer möglich. Amazons letzte „Lösung“, als es aus dem Ruder gelaufen ist, war schlichtweg eine neue Region, was bedeutet, dass Spieler ihren bisherigen Fortschritt komplett verlieren. Ein Eingeständnis die Probleme nicht lösen zu können.
  • Die Bots haben die Ökonomie des Spiels vollkommen zerstört. Wir sind jetzt, was die Raten anbelangt, beim Austausch, schon bei Werten angekommen, die in den anderen Ländern herrschen, obwohl das Spiel dort schon für Jahre verfügbar ist. Die Ökonomie des Spieles lässt sich leider nicht so einfach beheben. Zu Release haben 1000 Gold noch um die 10 Euro gekostet, der Tiefpunkt war dann, aufgrund der Bots, 50 Cent anstatt 10 Euro.
  • Amazon hört schlichtweg auch nicht auf die Wünsche der Community, v.a. in der EU, denn: Die Spieler wollen mehr Skins, weniger P2W, weniger Bots, eine stabilere Ökonomie, weniger Grind, welcher zugleich essentiell und sogleich, gerade deshalb, absolut lächerlich ist. Jedoch hat sich bisher absolut nichts geändert, ganz im Gegenteil. Die Stimme der Community ist nicht erheblich.
  • Der Support ist schlichtweg der schlechteste, welchen ich bisher erlebt habe. Für einfachste Anfragen wird auf Ressourcen und Links verweist, welche auf Drittanbieter basieren. Ein Support, welcher sich erst mal informieren muss, selbst Google bemühen muss, obwohl es das eigene Produkt ist, welche Vertraut und Kompetenz strahlt er aus? Was bedeutet das überhaupt über das eigene Produkt?

Wirklich, ich könnte hier so vieles schreiben, verfassen. Es ist absurd. Ich habe mich bestmöglich kurz gehalten. Wenn Du davon sprichst, ohne es böse zu meinen, es sei das beste MMO seit 10 oder 15 Jahren, dann würde ich Dich einfach bitten die rosarote Brille abzulegen. Die Täuschung, welche viele erleben, ihr auf den Leim gehen, scheint so langsam ein Ende zu nehmen, was durch die stets sinkenden Spielerzahlen bestätigt wird.

Das Spiel, die Cutsences mögen schön anzusehen zu sein, aber das war es auch. Jeder andere „Inhalt“ schreit nach Kreditkarte oder Ignoranz.

Beste Grüße,
LNDMNN

Vintersol

Ach weisst du,

zu jedem Spiel kommt irgend ein Schlaumeier daher der sagt, dass dies und das doof ist und das alles ganz anders gemacht werden muss. Und beschwert über sich wiederholenden Grind wird sich sowieso immer, völlig egal wie er verpackt oder welches Spiel es ist.

Armchair Devs gibts genug, die Frage ist also wieso es noch keine Spiele gibt, die nach deren Vorstellungen laufen.

LNDMNN

Ich würde Dich ja ernst nehmen, wenn Du nicht schon jetzt leichte subtile Tendenzen eines ad hominems an den Tag legen würdest. Damit verrätst Du mehr über Dich, als über mein gesagtes oder mich. Danke Dir.

Sky

Ich verweise dann mal auf meinen eigenen Kommentar weiter oben…aber….
Ich bin nicht auf der Seite von LNDMNN…wir kennen uns ja nicht und ich würde manches von ihm Geschriebene auch anders ausdrücken, aber direkt mit der Keule von „sich beschwerenden Schlaumeiern“ zu kommen, finde ich auch ungerecht.
Wer empfindet, das Game sei perfekt, mag es auch genießen…das schließt aber doch nicht aus, dass es Menschen gibt, die einer anderen Meinung sind. Deswegen sind sie doch nicht Schlaumeier, die grundlos alles schlecht reden wollen…

DCubin

Jupp, geht mir ähnlich wie dir. Auch schon lange dabei, einiges gesehen und jetzt wieder mal so richtig für ein MMO motiviert. Es macht Spass und evtl sollte man sich etwas Zeit lassen. Natürlich kann es kein Game jeden recht machen.

JarzuulTV

Ausgehend vom Spielerpeak zeigen die Zahlen von Lost Ark doch in nahezu die gleiche Richtung, wie das bei den anderen genannten Titeln der Fall ist?

War der Spielerpeak am 11.02. bei 1,325.305 Millionen Spieler, zeigen die Zahlen der letzten 3 Tage diese Entwicklung an:
10.03. – Peak: 590.447 Spieler (entspricht 44,5 %)
11.03. – Peak: 630.067 Spieler (entspricht 47,5 %)
12.03. – Peak: 646.991 Spieler (entspricht 48,8 %)

An diesen 3 Tage ist der Peak ebenfalls bereits bei unter 50%.

Immer noch eine sehr hohe Zahl von Spielern und natürlich insgesamt trotzdem ein gigantischer Erfolg, keine Frage. Trotzdem sehe ich da insgesamt keinen Kontrast zu anderen (Buy 2 Play-)Spielen wie New World oder SOLO.

Die Zahlen auf Twitch nehmen ebenfalls weiterhin deutlich ab und die kritischen Stimmen am – wie nennt man es bei Lost Ark noch gleich – „Pay 2 Progress“ und dem RNG-Faktor werden in der Spielerschaft lauter.

Dominik

Hab das jetzt auch nicht ganz verstanden – von 1,3 auf 600k ist über die Hälfte und reiht sich bei den anderen MMOs ein. Oder habe ich was missverstanden?

Ansonsten seh ich es positiv, wenn ein Spieler Monate später noch 40-50% der Spieler halten kann. Gerade bei F2P schauen viele hinein, sie gar nicht vorhatten, das Spiel zu spielen. Und wenn man mal im Endgame angelangt ist, hat man vielleicht auch nicht mehr die Ambition 5 Stunden am Tag zu spielen, wie es vielleicht in den ersten 2 Wochen war.

Alexander Leitsch

Als der Podcast aufgezeichnet wurde, am 9. März, lag der Peak noch bei 822.000. Das ist weit weg von 590k und damit den 50 %

JarzuulTV

Der Beitrag wurde am 13.03. veröffentlicht. Ein kurzer Hinweis auf die aktuelle Lage hätte bei einer solch gewaltigen Aussage im Artikel sicherlich nicht geschadet 😉

Bei mir bleibt leider der Eindruck vorhanden, dass man Lost Ark weiterhin sehr über den grünen Klee lobt – nicht unbedingt nur bei MeinMMO sondern ganz generell.

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