5 Typen von Spielern, die wir im PvP von MMORPGs wie WoW einfach hassen

Spieler im PvP von MMORPGs können ätzend sein. Doch ein paar besondere Typen trifft man einfach immer wieder und wird sie nicht los …

Die „Spieler-gegen-Spieler“-Schlachten sind in MMORPGs immer ein ganz besonderes Spielfeld. Da die Anmeldung in Spielen wie World of Warcraft oder SWTOR zumeist über einen Gruppenfinder abläuft, hat man nur wenig Einfluss auf seine Mitspieler. Es gibt also ein großes Konfliktpotenzial, wenn die eigenen Ansprüche nicht denen der Mitspieler gleichen.

Zeit für die 5 Spielertypen, die wohl jeder von uns aus Schlachtfeldern kennt.

Der flamende Volldepp

Der erste Spielertyp dürfte wohl der sein, den jeder von uns schon mehrfach gesehen hat. Egal was im Schlachtfeld auch passiert, er muss einen Kommentar dazu abgeben. Denn er ist die Skill-Krone der Schöpfung und es ist absolut unverständlich, warum er jedes Mal mit Idioten wie uns zusammengemischt wird. Denn er ist doch so ein begabter Spieler, warum muss er sich mit niederen Kreaturen wie uns abgeben?

Alle anderen sind schuld. So kennt man das ja.

Wann immer er stirbt, sind die Heiler Schuld, die natürlich „niemals heilen“ und wenn er die gegnerischen Heiler nicht töten kann, dann sind die eigenen Schadensverursacher Schuld, die wohl „noch nie was von Fokusschaden gehört haben.“

Zum Ende einer Schlacht lässt er dann noch immer den besonders klugen Kommentar da, dass er ja eigentlich bei der anderen Fraktion spielt und jetzt auch wieder weiß, warum er das eigentlich macht. Denn dort spielen viel bessere Leute und er verliert nicht so oft. Denn auf der anderen Seite ist das Gras immer grüner.

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Der Typ mit dem Gammel-Equipment

Bevor ein Schlachtfeld startet, inspiziert man meistens kurz seine Mitspieler. Immerhin will man ja wissen, wie viele Tanks und Heiler dabei sind und mit welcher Unterstützung in Form von Fähigkeiten zu rechnen ist.

In (gefühlt) jedem Schlachtfeld ist da dieser eine Typ, bei dem man sich verwundert die Augen reibt und die Frage stellt, ob er seine richtige Ausrüstung noch anziehen will. Die Waffe ist zumeist eine grüne Questbelohnung und mit Glück hat er ein paar blaue Items aus Dungeons. Doch das ändert wenig am Ergebnis, dass seine Lebenspunkte so niedrig sind, dass er dreimal in einen anderen Spieler hineinpassen würde.

Manche Ausrüstung ist auch so gut wie nackt.

Dementsprechend enttäuschend ist dann auch seine Leistung: Der Schaden ist schlecht, die Heilung unterirdisch oder als Tank hält er weniger aus als jeder andere Spieler in der Schlacht.

Oft lässt sich schon vor der Schlacht erkennen, welche Seite gewinnen wird. Man muss nur abzählen, welche von beiden Gruppen mehr Spieler besitzt, die weniger als eine bestimmte Menge an Lebenspunkten haben.

Captain Hindsight – Nachher ist man immer klüger

Auch dieses Szenario kennt wohl jeder. Im „Capture the Flag“-Modus (wie etwa der Warsong-Schlucht) lief es nicht sonderlich gut. Das gegnerische Team hat bereits zwei von drei Flaggen erobert und die dritte ist auf dem besten Wege, ebenfalls erobert zu werden. Das Schlachtfeld ist quasi gelaufen und die Entscheidung nicht mehr zu verhindern.

Doch genau das ist die Stunde von „Captain Hindsight“, jetzt kann er glänzen. Denn im Nachhinein kann er ganz genau festhalten, warum die Schlacht nicht so verlaufen ist, wie sie sollte. Er merkt an, dass es doch „offensichtlich war, dass der gegnerische Flaggenträger durch den Tunnel kam“. Außerdem hätten wir „ganz sicher gewonnen, wenn wir einfach vom Friedhof aus direkt zum Tunnel gegangen wären.“

WoW Classic PvP Schlachtfelder Patch Notes
Im Nachhinein noch alle belehren wollen – das haben wir gerne!

Grundsätzlich hat er mit seinen Aussagen Recht. Vermutlich hätten wir gewonnen, wenn wir X oder Y getan hätten. Allerdings lässt sich das im Nachhinein immer ganz einfach behaupten.

Das ist ungefähr so nützlich, als wenn man nach einem Autounfall dem Betroffenen sagt: „Mensch, wärst du mal die andere Straße entlang gefahren.“

Ja, wow. Kluge Ratschläge im Nachhinein geben ist echt keine Kunst. Sei doch vorher hilfreich.

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Der AFK-Spieler

Auch diese Situation kennt wohl jeder. Panisch versucht man einen Kontrollpunkt zu verteidigen oder den gegnerischen Flaggenträger niederzumetzeln, der gerade abhauen will.

In der Theorie wäre das auch ganz leicht, denn man ist ja 2:1 in der Überzahl. In der Theorie. In der Praxis steht der andere Spieler aber einfach nur rum und starrt apathisch geradeaus. Ein nützlicher Angriff kommt nicht, denn er ist offenkundig afk.

WoW Classic Zwerg zeigt AFK den Hintern
Er war gar nicht afk. Er hat sich nur totgestellt. Oder so.

Nachdem man sich dann am Friedhof wiederfindet und etwas angesäuert in den Chat schreibt „Können wir bitte Glevenkevin kicken? Der ist afk in der Base“, geschieht jedes Mal das gleiche.

Kaum droht der Kick, wacht unser Experte aus dem Wachkoma auf und antwortet im Bruchteil einer Sekunde: „Was willst du Otto eigentlich? Ich bin die ganze Zeit da.“

Ja. Ja, natürlich.

Der Möchtegern-Gruppenführer

Ein guter Gruppenanführer im PvP kann den entscheidenden Unterschied zwischen Sieg und Niederlage ausmachen. Gute Ansagen, klare Kommunikation und ein solides Spielverständnis machen oft eine Menge aus, wenn denn die Gruppe bereit ist, sich auf einen Anführer einzulassen.

Doch zumeist gibt es Leute, die sich zum Dasein als Gruppenanführer berufen fühlen, die dafür gar nicht die notwendige Kompetenz haben. Sie haben einmal eine andere Person Ansagen machen sehen und glauben nun, dass sie das exakt so können. Denn in jedem Schlachtfeld gibt es genau eine Strategie um zum Sieg zu kommen – und diese wird auf Krampf verfolgt, selbst wenn Schritt 1 einer langen Kette an Zielen schon gescheitert ist.

Möchtegern-Anführer sehen wir immer mal wieder.

Gemischt mit einem leicht aggressiven Tonfall, wenn auch nur ein Spieler sich nicht an die Ansagen hält, sind solche Mitspieler oft der Grund, warum man Schlachtfelder lieber in Zukunft meidet …

Kennt ihr noch weitere, etwas klischeehafte „Experten“, die man immer wieder im Schlachtfeld antreffen kann?

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Bodicore
1 Monat zuvor

Hmm ich kenne nur diese 5 🤣

Meydrix
1 Monat zuvor

WoW und PvP in einem Satz zu lesen war der größte Albtraum. Jeder billig Asia Publisher bekommt bessere Klassenballance hin als Blizzard. Viele Stärken, aber PvP definitiv die größte Schwäche. Mal schauen welche 3,4 Meta Klassen es zu SL werden die dann 2 Jahre dominieren. Mage, Rogue, Resto wars. Die warens schon lang nimmer :🤦‍♂️

Caliino
1 Monat zuvor

Mir persönlich fehlt noch der „unsterbliche Über-Gear-Flamer“ der trotz dem besten Gear gegen einen Mittelklasse-Spieler verliert und du (aus seiner Sicht) nur durch Hacks und Co gewinnen konntest – er hat ja das beste Gear und kann damit ja nicht mehr verlieren grin

Ich will nicht wissen wie viele Reports ich und meine Freunde damals wegen angeblichen Hacks kassiert haben, passiert ist nie etwas xD

Ectheltawar
1 Monat zuvor

Nach dem lesen des Textes, fallen mir auf die schnelle sogar noch 3 extrem nervige Typen ein:

1. Inspiriert durch den Gammel-Equip-Typ muss ich direkt an die ewig nervenden „Alle müssen auf magischem Wege perfekt Equipt sein“-Typen. Man will sich über das PvP Ausrüstung erspielen, wird aber dafür kritisiert, weil man selbige noch nicht hat. Der Typ, der das kritisiert, ist weit nerviger als eben der Spieler dem einfach noch das Equip fehlt. Letzterer kann sich das noch erarbeiten, ob aber ersterer jemals versteht das die wenigsten MMORPGs einen von Haus aus mit Über-Equip ausstatten, halt ich für fraglich.

2. Inspiriert durch den „Captain Hindsight“ gibt es sicherlich nicht weniger nervig die Unbelehrbaren, die egal wie oft sie auch verlieren, sich niemals die Worte von besagten „Captain Hindsight“ zu Herzen nehmen, weil das ja nur ein Neunmalkluger Wichtigtuer ist. Sicherlich ist es nach einem Gefecht immer leichter festzustellen, warum man verloren hat, jedoch ist die Aussage bereits im Kern Unsinn, den niemand stellt vor dem Gefecht fest, warum man verliert. Es macht also verdammt wenig Sinn vor einem Gefecht bereits festzustellen, warum man selbiges am Ende verliert. Auch hier gilt wieder, schlimmer als ein „Captain Hindsight“ ist sicherlich ein Spieler der keinerlei Ratschläge beherzigt, weil ja nach dem Gefecht alle immer klüger sind…

3. Inspiriert durch den Möchtegern-Gruppenführer muss ich hier als noch weitaus nerviger, den Spielertyp erwähnen, der einfach auf keinerlei Ansagen reagiert, weil er alles besser weiß, weil er sich einfach nichts sagen lassen will, aber vor allem obendrein nicht selbst führen will. Erfahrungsgemäß verliert man die meisten Schlachtfelder, eben weil sich niemand traut das Kommando zu übernehmen. Oftmals ist ein „schlechtes“ Kommando immer noch besser wie eben gar keins. Da dann aber die wenigen, die es sich wenigstens trauen auch noch gerne als die nervigen „Möchtegern-Gruppenführer“ abstempelt, verwundert es kaum das sich nur selten überhaupt Spieler finden, die sich das antun. Besagter „Möchtegern-Gruppenanführer“ ist immer noch ein Beispiel für bemühtes Gruppenspiel, wohingegen der „Ich höre auf niemanden“-Typ eben genau dieses untergräbt und damit weit mehr zu einer Niederlage beiträgt, als ein schlechter Plan von einem Gruppenführer.

Steed
1 Monat zuvor

Da würde es noch einige ätzende beiepiele geben. Wie z. B mangelnde Kommunikation wenn die leute keine ansagen machen(incoming usw).
Oder wenn der Großteil zusammen spielt und andere meinen ihr eigenes Süppchen zu kochen.
Spieler die sofort schreiben: komm lasst sie einfach gewinnen wir haben eh verloren, das sind zumindest für mich Spieler mit null Kampfgeist und Ehrgeiz.
Und vermutlich vieles mehr was man nicht alles in Wow erleben kann ^^.

DDuck
1 Monat zuvor

Naja zum einen wird der Flamer direkt zu Anfang kritisiert, find ich gut. Direkt darauf folgend wird der Anfänger mit dem schlechten Gear aber direkt als nutzlos und absolute losing condition hingestellt. Ist das nicht auch irgendwo schon Flaming am Anfang der Runde zu sagen „Wir haben ehh schon verloren weil XY zu schlechtes Gear hat“?!

Ich mein jeder fängt mal irgendwann klein an und man kann ja nun mal nicht wirklich erwarten, dass jeder den aktuellen Raidcontent abfarmt um mit fettem Equip auf den unteren Rängen im PvP einzusteigen.

BollekL9
1 Monat zuvor

Ich mein jeder fängt mal irgendwann klein an und man kann ja nun mal nicht wirklich erwarten, dass jeder den aktuellen Raidcontent abfarmt um mit fettem Equip auf den unteren Rängen im PvP einzusteigen.

Du hast aber kein wirkliches pvp gear also macht es 0 Sinn für 1 BG anzumelden wenn du frisch Level 120 erreichst ^^

DDuck
1 Monat zuvor

Und dann wird sich beschwert warum der dick ausgerüstete 120er nicht klar kommt, weil er keine Erfahrung auf den BGs. Großartig grin

alfredo
1 Monat zuvor

hab in letzter zeit ein paar chars hochgespielt, nach dem questen braucht man ca. eine stunde um 410+ gs zu haben.

Scaver
1 Monat zuvor

Der Typ mit dem Gammel-Equipment

Naja, jeder fängt mal bei „Grün“ an. Und solange es kein min. GearScore fürs PvP gibt, ist für viele halt eben auch PvP ein geeignetes Mittel um an Gear zu kommen. Erst recht seit dem System in BfA.
Sicher stört so etwas… in Raids auch. Da kann man das aber vorher checken bzw. macht es das LFR System selber.

Aber der PvP’ler der kein PvE machen will nachdem er auf dem Endlevel angekommen ist, hat da nun mal auch keine Alternativen!

Captain Hindsight
Das ist ungefähr so nützlich, als wenn man nach einem Autounfall dem Betroffenen sagt: „Mensch, wärst du mal die andere Straße entlang gefahren.“

Das ist Blödsinn. Sicher nerven solche Klugscheißer die es am Ende immer besser wussten, egal ob sie recht haben oder nicht. Das liegt einfach in unserer Natur.
Nichts desto trotz kann dies sogar SEHR nützlich sein. Denn dann kann man (vor allem) sich selber analysieren und schauen, ob man denn wirklich darauf geachtet hatte, wirklich daran gedacht hatte oder eben selber einfach dumm und ohne nachzudenken irgendwo rum gerannt ist oder einfach nur gezergt hat, bis der Arzt (nicht mehr) kam!?

Bei den Flamern und AFKlern kann ich aber nur zustimmen. Sind die aller letzten Gestallten und jene, die wirklich JEDEM den Spaß am Spiel verderben können… und das vermutlich auch noch genießen.

Die Möchtegern Gruppenanführer… naja seltener erlebt. Eher eine Mischung aus Möchtegern Gruppenanführer und Captain Hindsight… der Besserwisser, der bei jedem Tot etc. auch noch flamet, aber sonst nix auf die Kette bekommt. Weder nützlicher Ansagen VORHER, noch das er selber gut Dmg macht oder Heilt oder Tankt oder was auch immer.

alfredo
1 Monat zuvor

ohne eine ini zu betreten ist man in ca. einer stunde nach maxlevel auf 410+, damit sollte dann auch pvp ein bisschen mehr spass machen als mit dem grünen zeug vom questen.

Joker#22737
1 Monat zuvor

Glevenkevin 😂

Visterface
1 Monat zuvor

rush B, do not stop

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