Wir haben gefragt: Wie findet ihr das neue PS Plus? Fast 5.000 haben geantwortet

Heute, am 23. Juni, ging das neue PS Plus für PS4 und PS5 online, was sich ein wenig am „Game Pass“ von Microsoft orientiert. Doch wie kommt das bei unseren Lesern überhaupt an? Fast 5.000 von euch haben uns geantwortet und die Tendenz ist deutlich.

Sony brachte in Deutschland die neuen Modelle von PS Plus, was mit PS Now fusioniert und so zu einer Art „Game Pass“ wie beim Konkurrenten Microsoft wird.

Wir haben euch in einer Umfrage gefragt, welches PS-Plus-Abo ihr euch holen werdet und wie ihr das Angebot generell findet.

Das sind die Ergebnisse unserer Umfrage: Nach aktuell 4.789 Stimmen (Stand: 23. Juni, 00:20 Uhr) sehen die Umfrage-Ergebnisse so aus:

  • Essential: 28 %, 1.353 Abstimmungen
  • Extra: 21 %, 1.019 Abstimmungen
  • Bin nicht überzeugt vom neuen PS Plus: 21 %, 986 Abstimmungen
  • Premium: 17 %, 792 Abstimmungen
  • Bin mir noch unsicher: 13 %, 639 Abstimmungen
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Somit ist also eine klare Tendenz erkennbar. Knapp die Hälfte von euch (zusammen 49 %) ist nicht überzeugt vom neuen PS Plus und verbleibt beim Essentials-Abo, was dem bisherigen PS Plus entspricht.

Etwas über 1.000 Leser machen aber das Upgrade zum Extra-Abo, wo immerhin 400 weitere Spiele zur Verfügung stehen. Aber nicht einmal jeder Fünfte von euch will auch das Streaming-Angebot und die Game Trials nutzen, die beim Premium-Abo angeboten werden.

In diesem Video erklären wir euch in kurzweiligen 2 Minuten das neue PS Plus:

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So funktioniert das neue PS Plus

So sehen die neuen Modelle aus: Ihr habt die Wahl zwischen 3 Modellen, Essential, Extra und Premium. Diese bieten unterschiedlich viele Features, was sich im Preis zeigt:

EssentialExtraPremium
2 kostenlose Spiele im MonatJaJaJa
Exklusive Deals im PS StoreJaJaJa
Cloud-SpeicherJaJaJa
Online-MultiplayerJaJaJa
400 Spiele zum DownloadNeinJaJa
340 Spiele zum StreamenNeinNeinJa
Ausgewählte Game TrialsNeinNeinJa
Preis Monatlich / Jährlich8,99 € / 59,99 €13,99 € / 99,99 €16,99 € / 119,99 €
Alle drei Modelle von PS Plus im Überblick

Essential ist also PS Plus, wie ihr es bisher kennt. Bei Extra sind 400 Spiele zusätzlich Teil des Abos, die ihr dann kostenfrei herunterladen und zocken könnt. Bei Premium kommen noch 340 Spiele zum Streamen und Game Trials dazu.

Welches Abo sich für euch lohnen kann, erfahrt ihr hier:

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Diese Kommentare gab es von euch

Das sagt ihr zum neuen PS Plus: In unseren Kommentaren zu den Änderungen bei PS Plus habt ihr wie gewohnt lebhaft und ausführlich diskutiert. Hier möchten wir euch ein paar der beliebtesten eurer Kommentare vorstellen.

Bienenvogel etwa kann sich das Extra-Abo eventuell vorstellen, zweifelt aber an der Sinnigkeit von so einem Abo-Modell als Ganzes. Das Problem sei hier vielmehr die Zeit als der Preis:

Da ist für mich höchstens das Extra-Paket interessant, aber auch nur, weil ich ja eh schon Plus habe.

Muss auch allgemein sagen: Vermutlich bin ich da in der Minderheit oder einfach schon zu „alt“, aber bei der ganzen Game-Pass-Thematik frage ich mich … Wozu brauche ich einen Abo-Service für Spiele? Klar – das Modell ist in anderen Unterhaltungsbereichen sehr erfolgreich – Netflix, Spotify. Was erfolgreich ist, wird immer kopiert. Objektiv verstehe ich das ja.

Aber dann gucke ich halt wirklich drauf und … es ist ja schön, theoretisch Zugriff auf all diese Spiele zu haben, aber ganz ehrlich – ich kann die eh nicht alle spielen. Ich komme jetzt schon nicht hinterher mit dem, was ich noch spielen will, wie soll das mit Abo werden?

MeinMMO-User Bienenvogel

Auch BavEagle sieht einen Mangel an Zeit für die Spiele ein größeres Problem, als das Angebot generell oder die damit verbundenen Preise:

Innovativ ist das neue „PlayStation Plus“ bestimmt nicht und garantiert auch keine Konkurrenz zum „Xbox Game Pass“. Allerdings stellt sich mir schon die Frage, welcher PlayStation-Spieler braucht das?

Auch bei mir quillt die Bibliothek über von ungespielten Spielen, obwohl wir nur eher wenige monatlich kostenlose Spiele ganz gezielt in die Bibliothek gelegt haben.

Deshalb sehe ich das neue „PlayStation Plus“ nun doch positiv, denn zumindest bleibt hinsichtlich gewohntem PS+ alles beim Alten und das vor allem preislich. Würde mir das nicht reichen, dann hätte ich mit neuer Konsolen-Generation zur Xbox gewechselt, aber derart viele Spiele bringen mir einfach keinen Mehrwert.

Ob ich ein Upgrade zu „PlayStation Plus Extra“ dann doch mal in Erwägung ziehe, werden die Zeit und dort enthaltene Spiele zeigen. Für 2 bis 3 Games, welche ich im Sale aber ähnlich günstig bekommen könnte, ist es mir den Aufpreis derzeit nicht wert.

MeinMMO-User BavEagle

huhu_2345 will die teuerste Option immerhin probieren:

Für ein Jahr werde ich wohl Premium ausprobieren. Wenn es mir keinen wirklich Mehrwert bringt, wechsel ich dann zu Extra.

MeinMMO-User huhu_2345

Die Streaming-Optionen vom Premium-Abo scheinen euch generell aber nicht zu überzeugen. User wie Todesdose hätten lieber PC-Downloads gehabt als Cloud-Gaming, was er in Anbetracht vom deutschen Internet kritisch sieht.

Hatte gehofft, dass es gerade bei den alten Spielen möglich sein wird, wie auch beim Game Pass, Spiele auf dem PC herunterladen und spielen zu können. Gerade die Möglichkeit, Xbox und PC nutzen zu können, macht diesen erst so interessant. Streamen ist für mich aufgrund des Internet-Entwicklungslandes Deutschland einfach nicht machbar, schade.

MeinMMO-User Todesdose

Das ist nur eine kleine Auswahl von vielen tollen und interessanten Kommentaren. Eure Aussagen bestätigen somit die Erkenntnisse aus unserer Umfrage: Ihr seid weitestgehend zufrieden mit dem Status quo, einen „Game Pass“ von Sony braucht ihr nicht dringend.

Was haltet ihr von dem Ergebnis unserer Umfrage? Stimmt ihr den Kommentaren zu? Und für welches PS Plus Abo werdet ihr euch entscheiden, wenn es dann heute so weit ist? Sagt es uns weiter unten im Kommentarfeld.

Für Shooter-Fans haben wir für euch schon einmal 5 Highlights herausgesucht, die ihr mit den Abos Extra und Premium zocken könnt:

Die 5 besten Multiplayer-Shooter im neuen „Game Pass“ von PS Plus auf PS4 & PS5

Welche Auswirkungen hat der Erfolg von Diablo Immortal auf Diablo 4 und die Zukunft Blizzards?

Das Mobile-Spiel Diablo Immortal (iOS, Android, Beta-Version PC) ist nach 2 Wochen ein finanzieller Erfolg für Blizzard. Damit hat der Gaming-Entwickler ausgerechnet im Sommerloch 2022 einen langgehegten Plan erfüllt: Man hat ein große Core-Game erfolgreich auf Mobile gebracht. In Südkorea ist das Studios wie NCSoft bereits vor 5 Jahren, im Jahr 2017, gelungen. Wir fragen: Welche Auswirkungen könnte der Erfolg von Diablo Immortal auf Blizzard und Diablo 4 haben? MeinMMO-Autor Schuhmann gibt seine Einschätzung ab.

Ist Diablo Immortal denn ein Erfolg? Davon können wir im Moment ausgehen:

  • Laut Daten der Seite AppMagic hat das Spiel in den ersten 2 Wochen bereits 24 Millionen US-Dollar auf iOS und Android umgesetzt – dabei ist das Spiel vor allem in den USA, Südkorea und auch in Deutschland erfolgreich
  • Wichtig ist aber: Die tatsächlichen Einnahmen sind deutlich höher, ist Diablo doch eine etablierte und erfolgreiche PC-Mräke und die PC-Umsätze sind in den Zahlen von App Magic noch gar nicht enthalten
  • Außerdem geht man davon aus, dass der Markt in China genauso stark sein wird, wie im aktuell dominanten Markt USA (44% der Einnahmen). Die Umsätze von Diablo Immortal könnten also noch mal um 50 % allein auf Mobile steigen, wenn der China-Release erfolgt ist. Der China-Release wurde aufgrund von Problemen im letzten Moment verschoben

Es ist allerdings noch nicht klar, ob Diablo Immortal ein Strohfeuer wird und verblasst oder ob es sich als dauerhafter Erfolg für Blizzard etabliert. Dadurch dass Diablo Immortal mit aggressiver Monetarisierung durchgängig Geld verdient und nicht nur beim eigentlichen Verkauf des Spiels, lässt sich aber ausgehen, dass es profitabel sein wird.

Letztlich lässt sich jetzt schon sagen: Diablo Immortal ist für Blizzard ein Erfolg, weil man das Ziel erreicht hat, eine „Kern-Marke“ von Blizzard erfolgreich im Westen auf Mobile zu launchen und über ein „Gacha-System“ zu monetarisieren, wie man es sonst nur aus asiatischen Mobile-Spielen kennt.

Wir zeigen euch die 6 Klassen von Diablo Immortal – in unserer Tier-List für Diablo Immortal seht ihr, wer grade vorne liegt:

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Im Sommerloch 2022 setzt Activision Blizzard endlich seinen 5-Jahres-Plan um

War das wirklich ein Ziel von Blizzard? Es war das erklärte Ziel von Activision Blizzard, die eigenen Core-Gaming-Marken zu stärken, zu erweitern und auf neue Plattformen zu bringen, vor allem auf Mobile. In jedem Finanzbericht der letzten Jahre lässt sich lesen, dass Activision Blizzard seine Kernmarken erweitern möchte:

Aus Call of Duty, einem Shooter, der einmal im Jahr erschien, wurde:

  • Ein Hauptspiel „Call of Duty“, das weiter einmal im Jahr erscheint
  • Ein Mobile-Spiel „Call of Duty Mobile”, das man unterwegs spielt und das eine neue Zielgruppe abholen soll
  • Ein Free2Play-Spiel “Call of Duty: Warzone”, das das ganze Jahr über relevant bleibt und auch Fans von „Live-Service-Spielen“ anspricht, die etwa mit Fortnite auf den Geschmack gekommen sind

Aus Diablo 3 soll künftig etwas ähnliches werden:

  • das Hauptspiel „Diablo 4“, das über Jahre weiterentwickelt wird
  • die Mobile/Free2Play-Variante „Diablo Immortal”, die voll über den Cash-Shop monetarisiert wird
  • die Classic-Variante „Diablo 2 Resurrected“ für Nostalgiker

Diese Pläne und ein verstärkter Fokus auf Mobile lassen sich seit mehr als 5 Jahren bei Blizzard erkennen und werden gegenüber den Aktionären offen kommuniziert:

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Mobile wie in Südkorea als Weg aus der Krise

Wie kam Blizzard auf die Idee? Sie haben nach Südkorea geschaut: In den letzten Jahren ist in den schon etablierten Gaming-Märkten der Welt vor allem der Mobile-Gaming-Markt in Südkorea stark gewachsen. Im Jahr 2018 stieg der Umsatz im Mobile Gaming um 21,1 % und wurde zum „am schnellsten wachsenden Markt der Welt.“

Die Entwicklung der größten MMORPG-Firmen in Südkorea (NCSOft) und in den USA (Blizzard) lief bis vor 5 Jahren, bis 2017, relativ parallel.

Blizzard:

  • hatte über Jahre großen Erfolg als PC-Marke und eroberte mit seinen Spielen sogar China.
  • tat sich aber mit „neuen Spielen“ ab Mitte der 2010er plötzlich schwer: WoW-Nachfolger Titan wurde abgesagt, das MOBA Heroes of the Storm erwies sich trotz aller Bemühungen ein Flop, der Erfolg von Overwatch hielt nur 2 Jahre, dann kam Fortnite und untergrub den Hype.
  • merkte, dass WoW plötzlich in die Jahre kam. Diablo 3 wurde nicht weiterentwickelt, Starcraft wurde als Marke fallen gelassen: Der Ruhm drohte zu verblassen.
WoW Sylvanas zähneknirschen Titel
Seit einigen Jahren läuft es nicht mehr so gut für Blizzard.

NCSoft in Südkorea:

  • hatte über Jahre große Erfolge mit PC-MMORPGs wie Lineage, Lineage 2, Blade and Soul oder Aion. Mit Guild Wars 2 hatte man sogar einen Fuß im Westen.
  • tat sich Mitte der 2010er plötzlich schwer: WildStar war ein Flop in Europa, den bestehenden PC-MMORPGs ging langsam die Puste aus, das neue Spiel „Master X Master“ war ein totaler Flop. Neue Spiele wurden kaum noch entwickelt:
  • machte plötzlich keine neuen Spiele mehr. Project TL, das eigentlich als „Lineage 3“ das neue MMORPG-Flaggschiff werden sollte, steckte in der Entwicklungshölle fest. Ein für 2017 geplanter weltweiter Release wurde abgesagt.

Der verbliebene PC-Hoffnungsträger von NCSoft für MMORPG-Fans:

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NCSoft saniert sich über Nacht mit Mobile-Titeln – Blizzzard rutscht in die Krise

Was ist seitdem passiert? In den 5 Jahren seit 2017 driftet die Entwicklungs-Kurve von NCSoft und Blizzard enorm auseinander:

Blizzard hat praktisch keine neuen Spiele entwickelt, nur „Nostalgie-Titel“ wie WoW Classic gebracht, ist zudem von Sexismus-Skandalen gebeutelt und hat viele Kern-Entwickler verloren. An Relevanz wurde man von aufstrebenden Studios wie Epic Games oder Riot Games überholt. Blizzard musste Stellen abbauen und Niederlassungen schließen. Letztlich hat man ein Übernahme-Angebot von Microsoft angenommen, will Activision Blizzard also verkaufen.

NCSoft in Südkorea ist es aber gelungen, immer neue Umsatz-Rekorde zu schreiben: Das haben sie aber nicht durch innovative Ideen geschafft, sondern indem sie innovative Mittbewerber kopiert haben. Nach dem Vorbild des Konkurrenten Netmarble hat NCSOft seine bestehenden PC-Spielerehen als Mobile-Titel neu auf den Markt gebracht und sich damit über Nacht saniert.

Es scheint klar zu sein, dass Blizzard als Geschäftsplan vorgesehen hat, es NCSoft gleichzutun und ebenfalls die Kern-Marken wie WoW oder Diablo in Mobile-Titel zu überführen. Das passiert jetzt im Jahr 2022 mit Diablo Immortal und Arclight Rumble.

ncsoft-quartalsbericht
Mobile-Games haben für NCSoft im 1. Quartal 2022 eine ganz andere Dimension als die PC-Spiele.

Diablo 4: PC-Gaming und Konsolen-Ports könnten für Blizzard unwichtiger werden

Was für Auswirkungen hat das für PC-Spiele? Wenn wir schauen, wie es NCSoft in den letzten 5 Jahren ergangen ist, sehen wir:

  • Eine klare Abkehr von PC-Spielen – es sind zum einen viel weniger neue Titel erschienen, aber auch die Content-Versorgung der neuen Titel ist nicht mehr so zentral wie einst. Lineage, Blade & Soul oder Aion dienen mittlerweile eher als „Marken-Lieferanten“ für neue Mobile-Titel. Spiele wie Blade & Soul 2 oder Aion 2 werden zwar entwickelt, kommen aber nicht mehr auf den PC, sondern sind reine Mobile-Titel.
  • Eine Runter-Priorisierung der PC-Titel, die in Entwicklung waren: Das „schwierige“ Lineage Eternal ist mittlerweile seit 12 Jahren in Entwicklung und hat offenbar keine Eile zu erscheinen, auch wenn es für 2022 als „Throne and Liberty“ angekündigt ist.
  • Eine Runter-Priorisierung der Konsolen-Ports: Für NCSoft war es über Jahre ein zentraler Plan, seine bestehenden PC-Marken „ins Ausland“ zu bringen und sie dort „auf Konsole“ zu übertragen, um neue Käuferschichten zu erschließen. Diese Bemühungen haben seit der großen Wende 2017 erkennbar nicht mehr diese Priorität. Die Pläne wurden letztlich nicht groß umgesetzt: Blade & Soul ist bis heute nicht auf Konsolen erschienen.

Welchen Einfluss hat das auf Diablo 4? Man kann wohl davon ausgehen, dass Diablo Immortal keinen direkten Einfluss auf Diablo 4 haben wird.

Es ist kaum zu befürchten, dass jetzt Blizzard dort mit übertriebenen Mikrotransaktionen anfangen wird. Dafür ist das Spiel zu lange in Entwicklung und es gibt auch bereits Aussagen dazu.

Zudem weiß Blizzard um seine Fans und deren Vorlieben auf dem PC-Markt.

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Aber man muss befürchten, dass sich der Erfolg von Diablo Immortal auf die interne Priorisierung von Diablo 4 auswirkt. Diablo 4 könnte vielleicht weniger Erweiterungen, weniger Ressourcen oder weniger Aufmerksamkeit erhalten, als wenn Diablo Immortal kein Erfolg geworden wäre.

Mit einem Release von Diablo 4 wird es Blizzard jetzt nicht mehr eilig haben. Auch ob es nach einem erfolgreichen Diablo 4 noch ein Diablo 5 gibt, scheint unsicher zu sein.

Es gibt aber auch gute Nachrichten. Aus Korea sehen wir, dass der Weg der “maximalen Geld-Gier” nicht funktioniert. Denn NCSoft hat sich von dem Erfolg seiner Mobile-Titel zwischendurch berauschen lassen und es mit der Monetarisiung 2021 zu weit getrieben. Dafür erhielt man prompt die Quittung:

Geld-Gier treibt eines der größten MMORPG-Studios der Welt in die Krise

Neue Chefin von Battlefield 2042 spricht Klartext nach miesem Launch: „Wie kann man seine Community so enttäuschen?“

Der Militär-Shooter Battlefield 2042 wurde im November 2021 heiß erwartet. Er sollte dem dominanten “Call of Duty” Paroli bieten und EA wieder nach vorne bringen. Aber bei Kritikern und Fans fiel der Shooter durch und gilt als katastrophaler Flop. Zum enttäuschenden Release und den Plänen, den Shooter wieder grade zu biegen, äußert sich jetzt die neue Chefin von DICE, Rebecka Coutaz.

Das war die Situation vorm Release:

  • Battlefield 1 war im Jahr 2016 ein Erfolg für DICE, der Shooter spielte im Ersten Weltkrieg. Auf Metacritc erhielt der Titel herausragende 88 % (PC).
  • Battlefield V erschien im Jahr 2018 und wollte den Spielern vor allem mehr Möglichkeiten geben, den Charakter anzupassen. Obwohl der Shooter bei Testern mit 81 % respektabel ankam, sorgten Kontroversen für eine negative Reaktion der Stammspieler: Die fanden es unrealistisch, wie Battlefield V weibliche Kämpferinnen darstellte. Darauf reagierte EA kämpferisch. Es hieß: “Lebt damit oder spielt es nicht.”
  • Nach Battlefield V gab es eine Pause in der Serie, um sich neu aufzustellen. In der Zwischenzeit wurde der ewige Konkurrent Call of Duty mit „Warzone“ der dominante Militär-Shooter. Der legte von 2019 auf 2020, genau in der Pause von Battlefield, um 300-1000 % zu.

In 2 Minuten erklären wir euch das Wichtigste zu Battlefield 2042:

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Battlefield 2042 floppt – Enttäuschung schlägt in Häme und Bosheit um

So kam Battlefield 2042 dann an: Im November 2021 erschien Battlefield 2042: Das spielte in der nahen Zukunft und wollte die Battlefield-Reihe mit einigen radikalen Neuerungen beleben und verlorenes Vertrauen zurückgewinnen. In vieler Hinsicht wollte EA offenbar auch zu Call of Duty: Warzone aufschließen:

Die Kritik an Battlefield 2042 schwang in bittere Häme und Spott um – vor allem, als sich ein Entwickler über die enttäuschten Fans und deren vermeintlich zu hohen Erwartungen beschwerte.

Wir haben uns in einem MeinMMO-Podcast ausführlich mit der schwierigen Situation von Battlefield beschäftigt:

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Wer ist die neue Chefin? Im Dezember 2021 kündigte EA an, dass man ein neues Führungs-Team einsetzt, um Battlefield wieder auf Spur zu bringen. So hat man etwa Vince Zampella als Boss installiert: Der hat sich seine Sporen bei Call of Duty verdient und gilt als verantwortlich für den überraschend großen Erfolg von Apex Legends, der bei EA mittlerweile Battlefield als führenden Shooter abgelöst hat.

In Stockholm hat man die Schwedin Rebecka Coutaz als General Managerin bei EA DICE eingesetzt. Sie leitete vorher ein Studio von Ubisoft in Annecy: Dort, in Frankreich, wurde etwa an Spielen wie The Division oder Rider’s Republic gearbeitet.

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Das Team hat Jahre seines Lebens in Battlefield 2042 gesteckt

Das sagt die neue Studio-Chefin jetzt: In einem Interview mit Eurogamer sagt Coutaz nun zum Launch:

Jeder war enttäuscht – unsere Community, unsere Spieler und auch unser Team: Es ist das Team, das Jahre ihres Lebens in das Spiel steckt hat. Und dass dieses Spiel dann nicht die Erwartungen der Spieler und des Teams erfüllt hat, war hart. Wir gehen jetzt voran und haben eine Menge Dinge seitdem getan.

Was hat Coutaz in ihren ersten Monaten gemacht? Das Erste, was man gemacht habe, sei es gewesen, einen Schritt zurückzugehen und sich genau anzuschauen, was funktioniert und was nicht. Was hatte man? Worauf konnte man aufbauen?

Für diese Analyse habe das Team etwa 2 Monate gebraucht. Seitdem habe man Strukturen, Tools und Prozesse in der Entwicklung geändert, um sich bereit zu machen, Battleflield 2042 doch noch zu einem großartigen Spiel zu entwickeln.

Als Problem habe man etwa die Arbeit von zu Hause aus identifiziert: Das sei einfach anders und es habe Zeit gebraucht, sich darauf einzustellen. Zudem habe man 4 wichtige Schlüssel-Entwickler in leitenden Positionen verloren und musste diese Lücken füllen:

Als Erstes habe ich ein Führungsteam zusammengestellt, das zusammen mit mir das Studio führen wird und danach hab ich, würde ich sagen, Battlefield 2042 auf einen Live-Betrieb umgestellt, weil wir so aufgestellt waren, dass wir ein Spiel zum Launch fertig bekommen. Das ist erst der Beginn der Reise.

Chefin ist überzeugt: “Die Qualität ist da”

Insgesamt glaubt die neue Chefin, dass man jetzt erst am Anfang des Prozesses steht, aus Battlefield 2042 ein besseres Spiel zu machen, aber sieht sich und ihr Team auf dem richtigen Weg:

Wir haben eine Reihe Patches rausgebracht. Jeder Patch war ein Win für uns. Und natürlich ist Season One auch ein Win für uns. Die Qualität ist da. Und jetzt gehen wir voran, bis wir voll in Battlefield 2042 drin sind.

Wie kann man seine Community zum 20. Jubiläum so enttäuschen?

Coutaz erklärt, dass EA, das Führungsteam und sie selbst voll hinter der Spiele-Reihe stehen würden. Das sei eine sehr belohnende Aufgabe und machen auch eine Menge Spaß. Ihre Erfahrung bei Ubisoft, mit mehreren Studios an einem Titel zu arbeiten, helfe ihr dabei, nun Battlefield zu einem besseren Spiel zu entwickeln:

Wir machen alles, was wir können, und ich kann euch sagen: Es bereitet mir eine Gänsehaut. Das Herz des Teams ist da. Wir waren so enttäuscht. Und wir waren so enttäuscht, dass unsere Spieler enttäuscht waren. Wisst Ihr, das war unser 20-jähriges Jubiläum. Wie kann man seine Community am 20. Jubiläum so enttäuschen? Wir sind da und wir wollen es zu einer tollen Spiel-Erfahrung machen.

Übergang von der Launch- zur Live-Phase für viele Studios eine Zerreißprobe

Das steckt dahinter: Spannend ist die Aussage von Coutaz, dass sie als eine der ersten Maßnahmen, Battlefield von einem „Spiel, das für den Launch fertig gemacht wurde“ zu einem Spiel umbauen will, das im „Live-Betrieb entwickelt“ wird.

Das ist der Schritt, den MMO-Studios machen müssen, wenn sie ein Spiel einmal veröffentlicht haben: Da kommen sie aus der „Launch“-Phase in die „Live“-Phase. Plötzlich hat man Spieler, die sich über Bugs beschweren, die Änderungen an der Balance wollen oder sich weitere Mechaniken im Endgame wünschen. Es ist eine völlig andere Entwicklung, ob man hinter geschlossenen Türen werkelt oder live an einem Spiel arbeitet, das in dem Moment schon von tausenden Menschen gespielt wird.

Aus der Vergangenheit wissen wir, dass einige Studios wie Bungie Jahre gebraucht haben, um diesen Schritt zu vollziehen und ein „Live-Team“ aufzubauen.

Einigen Teams, wie etwa bei Carbine („WildStar“), ist dieser Schritt aber nie gelungen.

Man wird sehen, wie sich das bei DICE nun entwickelt.

Der MeinMMO-Experte für Battlefield, Marko Jevtic, hat sich Season 1 bereits vor Release angeschaut:

Battlefield 2042: Ich habe die neue Season 1 vorab gespielt – Das erwartet euch bald

Quelle(n):
  1. eurogamer

LoL bringt mit Nilah eine mobile, neue Heldin, doch ihre Stärken liegen woanders – Das sind ihre Skills

Riot hat für League of Legends eine neue Heldin vorgestellt. Die neue Botlanerin Nilah setzt auf Geschwindigkeit und verschiedene Buffs. Doch ihre größte Stärke hat sie, wenn sie mit anderen im Team spielt.

Wer ist der Champion? Wir hatten euch Nilah bereits in ihrem kurzen Trailer vorgestellt. Sie ist eine Anhängerin eines Ordens, welcher Dämonen für seine Zwecke einsetzt. Dabei nutzt sie auf Fähigkeiten, die auf Wasser beruhen.

Riot hat Nilah als Skirmisher für die Bot-Lane vorgestellt. Ist sie auf der Lane unterwegs, profitiert sie und ihr Mitspieler davon. Denn Nilah hat mehrere passive Fähigkeiten im Gepäck, die auch für Verbündete gilt.

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Nilah ist eine mobile Kämpferin, die andere Personen unterstützt

Was macht sie so interessant? Ihre passive Fähigkeit „unendliche Freude“ unterstützt andere Personen, die sich in der Nähe aufhalten. Denn wenn Nilah einen Minion tötet, dann erhalten sie und der nächstgelegene verbündete Champion 50 % der Erfahrung, die normalerweise durch das Teilen mit Verbündeten in der Nähe verloren gehen würde.

Außerdem profitiert Nilah von Heilung und Schilden, die andere Spieler wirken. Wenn ihr mit Nilah gemeinsam auf einer Lane seid und einen Schild einsetzt, dann verstärkt Nilahs Anwesenheit die Fähigkeit.

Nilah setzt ansonsten auf Nahkampfangriffe und auf ihre Fähigkeit “Windschatten.” Damit ist sie sehr mobil, da sie schnell zu ihren Zielen springen kann und diesen Angriff auch noch verstärken kann. Das macht sie zu einer flinken und unberechenbaren Gegnerin.

Was hat sie noch für Fähigkeiten?

  • Formlose Klinge (Q)
    • Passiv: Angriffe und Fähigkeitsschaden gegen Champions ignorieren einen Teil ihrer Rüstung und heilen Nilah für einen Teil des verursachten Schadens. Dieser Effekt skaliert mit der Chance auf kritische Treffer und kann „überheilen“, wodurch Nilah einen Schild erhält. 
    • Aktiv: Nilah schlägt in einer Linie zu und fügt allen getroffenen Gegnern Schaden zu. Trifft sie einen Gegner, erhöhen sich Nilahs Angriffsreichweite und Angriffstempo für einige Sekunden. Zusätzlich verursachen ihre Angriffe in einem kegelförmigen Bereich Flächenschaden und zusätzlichen Schaden
  • Jubilierender Schleier (W): Nilah hüllt sich in Nebel, wodurch sie kurzzeitig ihr Bewegungstempo erhöht, eingehenden Magieschaden verringert und allen eingehenden Grundangriffen ausweicht. Wenn sie einen verbündeten Champion berührt, wird dieser ebenfalls in den Nebel gehüllt und erhält die gleichen Boni für die Hälfte der Dauer.
  • Windschatten (E): Nilah springt zu einer Zieleinheit und fügt allen Gegnern, die sie trifft, Schaden zu. Sie kann 2 Aufladungen von “Windschatten” auf einmal halten. Wenn Nilah während „Windschatten“ “Formlose Klinge” (Q) wirkt, zieht sie eine Welle hinter sich her, welche Schaden zufügt und Nilahs verstärkte Angriffe aktiviert. 
  • Apotheose (Ultimative Fähigkeit – R): Nilah wirbelt ihre Waffe in einem Bereich um sich herum, verursacht Schaden und zieht Feinde mit einem letzten Burst in die Mitte. Sie heilt sich für einen Teil des verursachten Schadens und wandelt überschüssige Heilung in einen Schild um. Heilung und Schild skalieren mit der Chance auf kritische Treffer und werden mit nahen Verbündeten geteilt. 

Was sagt ihr zu Nilah und ihren Fähigkeiten? Werdet ihr sie zum Start des neuen Updates spielen oder gefällt sie euch eher nicht?

Nilah ist ein weiterer weiblicher Champion, was zuletzt zu Diskussionen führte. Ein Entwickler erklärt jedoch, warum gerade so viele weibliche Helden erscheinen:

97 % aller Spielerinnen in LoL nutzen nur weibliche Champions: „Wenn wir einen Mann bringen, lassen wir sie im Stich“

CoD Warzone: Season 4 ist online mit neuer Map und Live-Event – Patch Notes für Update 1.59

Die neue Season 4 von Call of Duty: Warzone ist online und bringt viel neuen Content und Änderungen ins Spiel. Mit dabei ist sogar eine neue Karte: Fortune’s Keep in der Größe von Rebirth Island. Doch auch bei den Waffen tut sich wieder viel. Die Highlights der Patch Notes zeigen wir euch auf MeinMMO.

Die nächsten Season von Call of Duty: Warzone ist online und bringt seit über 6 Monaten mal wieder eine neue Map ins Spiel. Doch auch sonst gibt es viel zu Neues zu erleben:

  • Neue Karte: Fortune’s Keep
  • Map-Rotation
  • Anpassungen Caldera
  • Frischer Battle Pass mit 100 Stufen
  • LMG „UGM-8“ / MP „Marco 5“
  • Vertrag: Black Market Supply Run
  • In-Match-Event: Cash Extraction
  • Live-Event: Mercenaries of Fortune
  • Ausrüstung: EMP-Granate
  • Beutegeld-Modus: Golden Plunder
  • Armoured SUV
  • Balance-Anpassungen

Die Patch Notes von Update 1.59 sind online und MeinMMO zeigt euch in der Übersicht die Highlights und Informationen zum Update. Wollt ihr selbst einen Blick auf die englischen Patch Notes werfen, dann findet ihr sie bei Entwickler Raven Software (via ravensoftware.com).

Den Trailer der Season 4 binden wir euch hier ein:

Video starten

CoD Warzone: Update 1.59 – Patch Notes

Wann kommt das Update? Der Patch ging am Nachmittag als Pre-Load online und ihr könnt ihn jederzeit laden.

Wie groß ist das Update? Ihr braucht über 20 GB für das Season-Paket. Hier die Größen auf den einzelnen Plattformen:

  • PlayStation 5: 21,3 GB
  • PlayStation 4: 21,3 GB
  • Xbox One Series: 27,2 GB
  • Xbox One: 27,2 GB
  • PC: 23,0 GB
  • PC: 26,1 GB (mit CoD MW 2019) 

Was ist mit CoD: Vanguard? Für den aktuellen Premium-Titel von Call of Duty ging die Season 4 schon einen Tag früher los. Hier findet ihr die Patch Notes bei Entwickler Sledgehammer Games (via sledgehammergames.com).

Die Roadmap der Season 4 binden wir euch hier ein:

cod warzone season 4 roadmap 2022 mercenarys

CoD Warzone: Update 1.59 – Content Season 4

Mittelpunkt der Season 4 sind die neue Map Fortune’s Keep und großzügige Änderungen auf der Map Caldera.

cod warzone season 4 2022 map vergleich
Die 3 Maps von Warzone im Größen-Vergleich

Auf der neuen Map startet dazu auch ein frischer Vertrag, also eine Inmatch-Mission, ein neues Inmatch-Event und es gibt eine neue Granate. Diese Inhalte sind vorerst nur auf Fortune’s Keep verfügbar.

Für alle Maps kommen hinzu:

  • Fahrzeug mit Geschützturm
  • EMP Granate
  • Geldautomaten zum Looten
  • Tragbarer „Redeploy Balloon“

Weiterhin stehen euch neue lootbare Perks zur Verfügung. Mit dabei sind diesmal sehr starke Perks:

  • Neue Loot-Perks
    • Geist
    • Kampfspäher
    • Kaltblütig
    • Eifrig

Des Weiteren findet ihr einen neuen Beutegeld-Modus in der Rotation, neue Waffen und einen frischen Battle Pass.

Außerdem ist ein Live-Event online: „Söldner auf Schatzjagd“. Hier könnt ihr euch Cosmetics erspielen. Im Artikel zur Roadmap gehen wir näher auf den neuen Content ein:

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CoD Warzone: Update 1.59 – Balance-Anpassungen

Kommen wir zu den Anpassungen beim Balancing. Die Liste der Waffen-Änderungen ist wieder sehr lang. Wir zählen für euch die Waffen auf, bei denen es Änderungen gab und zeigen dazu, ob es für uns ein Nerf oder einen Buff darstellt.

Öffnet die Spoiler-Box, wenn ihr euch die lange Liste ansehen wollt:

Balance Season 4
  • AK-47 (CW) – Nerf
  • AS44 (VG) – Buff
  • BAR (VG) – Buff
  • Cooper Karabiner (VG) – Buff/Nerf
  • Itra Burst (VG) – Buff
  • KG M40 (VG) – Buff
  • FFAR 1 (CW) – Buff
  • NZ-41 (VG) – Nerf
  • StG 44 (VG) – Nerf
  • Vargo 52 (CW) – Buff
  • Volkssturmgewehr – Buff
  • Alle Raketenwerfer – Buff
  • Whitley (VG) – Buff
  • DP 27 (VG) – Buff
  • Bren (VG) – Buff
  • Type 11 (VG) – Buff
  • MG42 (VG) – Buff
  • M1 Garand (VG) – Buff
  • SVT-40 (VG) – Buff
  • Armbrust (MW) – Buff
  • R1 Shadowhunter (CW) – Buff
  • Alle Nahkampfwaffen – Buff
  • Armaguerra 43 (VG) – Buff/Nerf
  • H4 Blixen (VG) – Nerf
  • MAC-10 (CW) – Buff
  • Owen Gun (VG) – Nerf
  • PPSh-41 (VG) – Buff
  • Sten (VG) – Buff
  • Type 100 (VG) – Nerf
  • Welgun (VG) – Nerf
  • Gorenko Anti-Tank Rifle (VG) – Buff
  • Dreiliniengewehr – Buff
  • AUG (CW) – Buff

Weitere interessante Änderungen gab es bei den „aggressiven“ Sniper-Waffen. Treffen euch Kugeln, zuckt ihr nun nicht mehr so stark zurück. Die Entwickler vergleichen das in den Patch Notes mit der Kar 98k und der Schweizer-Sniper.

Es gab auch Änderungen bei der Ausrüstung, Mechaniken und den Perks:

  • Snapshot-Granate – Nerf
  • Schussverkauf – Nerf
  • Timer außerhalb der Map – Buff
  • Kampfgestählt – Buff
  • Auffüllen – Nerf

Dazu gab es noch ein paar allgemeine Anpassungen bei bestimmten Aufsätzen. Die komplette englische Liste findet ihr bei den Entwicklern von Raven Software (via ravensoftware.com).

Hier binden wir euch noch die Playlist der nächsten Wochen ein:

cod warzone season 4 2022 playlist zum start

Viele Waffen der aktuellen Waffen-Meta wurden damit angepasst. Sobald die ersten Tests und Analysen durchgeführt wurden, aktualisieren wir unsere Liste mit den besten Waffen der Warzone. Die wird sich sehr wahrscheinlich so einiges tun.

Lasst uns gern einen Kommentar da mit euren ersten Gedanken zur neuen Season.

Pokémon GO: Live-Events zum GO Fest bringen 3 neue Ultrabestien – Eines trefft ihr in Berlin

In Pokémon GO finden in den kommenden Wochen insgesamt drei Live-Events zum GO Fest 2022 statt, unter anderem in Berlin. Dabei könnt ihr auf weitere Ultrabestien treffen. Wir von MeinMMO zeigen euch, wo ihr welches Monster bekommen könnt.

Um was für ein Event geht es? Anfang Juni fand in Pokémon GO das große GO Fest 2022 statt, bei dem ihr von überall auf der Welt teilnehmen konntet. Nun wird es dazu auch drei Live-Events in Berlin, Seattle und Sapporo geben.

Neben zahlreichen Spawns und Boni, über die sich die Ticket-Inhaber vor Ort freuen können, hat Niantic jetzt auch neue Ultrabestien und weitere Besonderheiten angekündigt. Wir zeigen euch, wo ihr auf welche Bestie treffen könnt und was euch außerdem zum Live-Event in Berlin erwartet.

Was sind Ultrabestien? Bei den Ultrabestien handelt es sich um geheimnisvolle Pokémon. Diese stammen aus einer anderen Dimension und gelangen mithilfe von Ultrapforten in die uns bekannte Welt von Pokémon GO.

Wann findet das GO Fest in Berlin statt? Das GO Fest in Berlin läuft am Wochenende vom 01. bis 03. Juli im Britzer Garten. Um teilnehmen zu können, kann man sich für einen der Event-Tage ein Ticket kaufen.

Ultrabestie Schabelle zum GO Fest in Berlin

Bereits zum großen GO Fest 2022 hattet ihr Gelegenheit eine Ultrabestie in Pokémon GO zu fangen. So feierte Anego in den der Spezialforschung am Sonntag sowie in den Level-5-Raids sein Debüt. Nun legt Niantic noch einmal nach und gibt euch die Chance auf weitere dieser besonderen Monster.

Insgesamt wird es während der Live-Events zum GO Fest 2022 drei verschiedene Ultrabestien geben, also je Veranstaltungsort eine. So könnt ihr dort auf folgende treffen:

  • Schabelle in Berlin
  • Masskito in Seattle
  • Voltriant in Sapporo

Einen ersten Einblick zu den neuen Ultrabestien seht ihr im aktuellen Trailer von Pokémon GO:

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Kann man die Ultrabestien auch ohne Ticket bekommen? Für den Moment werden die drei Ultrabestien nur zu den Live-Events und damit für Ticket-Inhaber verfügbar sein. Allerdings hat Niantic bereits bekannt gegeben, dass sie im Laufe der Season of GO auch für alle Spieler verfügbar gemacht werden sollen.

Wie bekommt man die Ultrabestien? Nach aktuellen Informationen sollen die Ultrabestien mithilfe eines besonderen Balls aus der Spezialforschung gefangen werden. Ob es weitere Möglichkeiten gibt, sich Exemplare zu sichern, ist allerdings noch nicht bekannt.

Was ist das für ein besonderer Ball? Wie ein aktueller Fund der Pokéminers bereits zeigte, wurde ein neuer Ball im Spiel-Code hinterlegt. Dieser Ultraball ist dafür konzipiert, Ultrabestien zu fangen.

Wie Pokémon GO nun in ihrem Blog bestätigt hat, wird dieser den Teilnehmern der Live-Events erstmalig zugänglich gemacht. So können diese im Rahmen einer Spezialforschung die entsprechende Ultrabestie mit dem Ultraball fangen.

Was ist Schabelle für ein Monster?

Bei Schabelle handelt es sich um eine Ultrabestie aus der 7. Spiele-Generation, die zu den Typen Käfer und Kampf gehört. Erkennen könnt ihr Schabelle an ihrem weißen, langen, zierlichen Körper und den langen Fühlern. Eine Vor- oder Weiterentwicklung hat es nicht.

Ultrabestie Schabelle (via pokemon.com)

Ihr könnt dieser Ultrabestie während des GO Fests in Berlin erstmals in Pokémon GO begegnen. Eine schillernde Version wird es nach aktuellen Informationen aber vorerst nicht zu fangen geben.

Weitere Spawns und Boni zu den Live-Events zum GO Fest

Die Begegnungen mit den neuen Ultrabestien sollen aber nicht das einzige Highlight des GO Fests bleiben. So könnt ihr euch während der Live-Events auch über weitere Boni und coole Pokémon freuen. Diese können mit etwas Glück sogar schillernd sein.

Wilde Spawns: Neben den bereits bekannten Spawns zum GO Fest in Berlin erwarten euch weitere folgende Pokémon in der Wildnis:

  • Relaxo mit Cowboyhut
  • Icognito A, B, E, L, R, S, T, U

Boni zu den Live-Events: Bei allen Live-Events könnt ihr euch über folgende Boni freuen:

  • Eier schlüpfen doppelt so schnell
  • Überraschungen bei Schnappschüssen
  • spezielle Event-Feldforschungen
  • Event-Sticker, die ihr am PokéStop und aus Geschenken bekommt
  • Konfetti im Spiel
  • 9 kostenlose Raid-Pässe
  • mehr Begegnungen mit Team GO Rocket-Ballons
  • 2 mysteriöse Teile nach dem Sieg gegen Rüpel

Weitere Boni für alle Live-Events sind:

  • 6 Spezialtausch pro Tag
  • reduzierte Sternenstaub-Kosten beim Tauschen während des Events
  • 4 Sammler-Herausforderungen

Wie findet ihr den Release der neuen Ultrabestien? Habt ihr euch ein Ticket für Berlin gesichert und freut euch schon auf Schabelle? Oder wartet ihr lieber, bis es für alle Trainer ins Spiel kommt? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare.

Die Live-Events halten aber noch eine weitere Besonderheit für euch bereit. So könnt ihr zum GO Fest in Berlin auf Content Creator wie Spieletrend und Trainer Tips treffen. Wir zeigen euch alle Autogrammstunden im Überblick.

Quelle(n):
  1. Pokémon GO

Lost Ark: Spieler warten sehnsüchtig auf Juni-Update, Amazon sagt: „Wir werden seit Wochen blockiert“

Amazon bekommt derzeit starke Kritik, weil sie nichts zu dem kommenden Juni-Update in Lost Ark verraten. Eigentlich klang alles so, als würde das Update Mitte Juni erscheinen, doch derzeit herrscht Funkstille. Nun meldet sich die Community Managerin und sagt, dass sie selbst blockiert werden.

Was ist das Problem mit dem Patch? Für den Monat Juni wurde in der Roadmap ein großes Update angekündigt. Das soll einen Legion Raid, einen Guardian Raid und einige weitere Neuerungen bringen. Da die Login-Belohnungen pünktlich letzte Woche Donnerstag zum wöchentlichen Patch ausliefen, rechneten viele dort mit dem Release des Updates.

Doch die Login-Belohnungen wurden einfach um eine Woche verlängert. Doch noch immer herrscht Funkstille zum neuen Update. Dass es morgen, am 23. Juni, erscheint, wirkt derzeit unwahrscheinlich.

Im Forum beschweren sich die Spieler über die mangelnde Kommunikation. Doch Community Managerin Roxx sagt nun, dass sie nicht kommunizieren können.

Diese starken Bosse kamen mit dem Mai-Update ins Spiel:

Video starten

„Wir werden seit mehreren Wochen blockiert, daher die Unklarheit“

Was sagt Roxx genau? Folgendes schrieb Roxx im Forum zu Lost Ark:

Wir sind nun schon seit mehreren Wochen blockiert, daher die Unklarheit über das Juni-Update.

Wer genau blockiert ist und wie diese Blockierung aussieht, spezifiziert sie nicht. Es kann sein, dass jemand von Amazon das Community-Team daran hindert, über den Patch zu kommunizieren. Im reddit wird aber auch spekuliert, dass das Problem gar nicht bei Amazon selbst liegt. Immer hin schrieb Amazon bereits im Juni-Blogpost darüber, dass es Probleme dabei gibt, die koreanische und westliche Version zu vereinen.

Was vermuten die Spieler? Im reddit schreibt der Nutzer SyleSpawn, der nach eigener Aussage Erfahrung mit Management hat, dass er nur zwei Gründe sieht, warum es zu einer „Blockade“ kommt:

  • Entweder seien die kommenden Inhalte nicht mit unserer westlichen Version des MMORPGs kompatibel und es dauert einfach, bis die entsprechenden Anpassungen vorgenommen werden.
  • Oder es gibt einen Konflikt ganz oben im Management und jemand möchte dem Partner etwas nicht zur Verfügung stellen. Das könnte für einen Konflikt zwischen Amazon und dem koreanischen Entwickler Smilegate sprechen.

Einige spekulieren sogar so weit, dass sie die Bots als Problem ausmachen. Diese sind vor allem im Westen ein großes Ärgernis, während es in Korea durch eine Verifizierung schwerer ist, zusätzliche Accounts zu erstellen. Der Ruf von Lost Ark könnte weltweit unter dem Bot-Problem leiden.

Allerdings sind das alles nur Spekulationen, von denen die Spieler auch in den Foren teilweise genervt sind. Sie wünschen sich eine klare Aussage von Amazon zu diesem Statement. Diese gab es bisher jedoch nicht.

Wann erscheint der Juni-Patch? Das ist noch vollkommen offen. Der Release morgen, am 23. Juni, scheint unwahrscheinlich. Es fehlen die üblichen Infos, Trailer und Blogposts, die vorab veröffentlicht werden. Der nächstmögliche Termin wäre der 30. Juni. Ansonsten wird aus dem Update ein Juli-Patch.

Generell hat sich die Stimmung bei Lost Ark spürbar gewandelt. Das sieht man auch in den Steam-Reviews:

Lost Ark erreicht auf Steam nur noch 60 % positive Reviews – Was ist mit dem beliebtesten MMORPG passiert?

WoW: Lich King ohne nervige Booster – Blizzard macht Boosting-Gruppen unattraktiv

Auch in WoW Classic dürfte das Boosting sich bald nicht mehr lohnen. Blizzard baut starke Hürden ein, die das Boosten unattraktiv machen sollen.

Wenn man die Spieler von WoW Classic und Burning Crusade Classic fragt, was gerade im Spiel am nervigsten ist, dann kommt recht schnell die Antwort: Boosting. Auf den meisten Servern ist der Handelschannel schlicht nicht mehr benutzbar und niedrigstufige Dungeon-Gruppen lassen sich immer seltener finden, weil das Kaufen eines Boosting-Spielers so günstig ist. Dem will Blizzard jetzt einen Riegel vorschieben.

Was ist Boosting? Als Boosting bezeichnet man es in Online-Spielen, wenn überlegene Spieler – entweder durch Skill, ein höheres Level oder bessere Ausrüstung – unterlegen Spieler durch Inhalte begleiten, um ihnen Belohnungen zu bescheren. Das kann starke Ausrüstung sein, oder aber auch einfach viele Erfahrungspunkte in kurzer Zeit.

In WoW Classic versteht man unter Boosting vor allem das Begleiten durch Dungeons, damit die „kleinen“ Charaktere schnell viele Erfahrungspunkte bekommen. Gezahlt wird für solche Dienste in der Regel mit Gold, manchmal aber auch verbotenerweise mit Echtgeld.

Wow arthas lichking
Mit Lich King wird das Boosting schwieriger.

Was will Blizzard unternehmen? Im offiziellen Forum hat der Community Manager Kaivax einige Details zu den Plänen verraten, die künftig für Burning Crusade und damit auch Wrath of the Lich King Classic gelten werden. Boosting soll weniger attraktiv sein, daher wird es einige Anpassungen geben:

  • Das Verhalten von Kreaturen in Dungeons wird so angepasst, dass es nahezu unmöglich sein dürfte, sie unendlich lange zu verlangsamen oder zu verhindern, dass sie den Spieler jemals erreichen. Endloses Kiten sollte damit nicht mehr möglich sein.
  • Es wird deutlich weniger Erfahrungspunkte für die Gruppe geben, wenn es einen großen Unterschied zwischen den verschiedenen Leveln der Gruppenmitglieder gibt.

Die Anpassungen sind ähnlich wie die, mit denen Blizzard auch schon in der Saison der Meisterschaft experimentiert und gute Erfahrungen mit erlebt hat.

Ein genaues Datum für die Änderungen gibt es noch nicht, aber es dürfte wohl vor dem Pre-Patch von Wrath of the Lich King Classic der Fall sein.

Ist Boosting eigentlich erlaubt? Grundsätzlich ja. Sowohl das Boosting selbst als auch das Bewerben solcher Dienste ist – zumindest im Handelschannel – erlaubt. Allerdings ist sich Blizzard bewusst, dass das Gold aus diesen Deals dann häufig in Echtgeld-Transaktionen fließt und Spieler sich vom permanenten Boosting-Spam gestört fühlen. Daher will Blizzard Boosting schlicht unattraktiver machen, ohne es aber gänzlich zu verbieten. Denn „kleinere Spieler durch Dungeons ziehen“ gehörte auch schon immer zu World of Warcraft dazu, wurde früher aber nicht so stark genutzt wir heute.

Was haltet ihr von Blizzards Bemühungen, das Boosting einzuschränken?

Season 4 von CoD Warzone ist online mit neuer Map – Alle Infos in 3 Minuten

Call of Duty: Warzone startet seine 4. gemeinsame Season mit CoD: Vanguard. Die Season bringt eine neue Map ins Spiel und ändert die große Map Caldera umfassend. Die wichtigsten Infos zum Content findet ihr hier in der kurzen Übersicht.

Über die Live-Seasons bringt das kostenlose Battle Royale Call of Duty: Warzone regelmäßig neue Inhalte ins Spiel und sorgt so für frischen Wind im Shooter.

Aktuell läuft Season 4 / 2022, die voll im Zeichen der Map-Neuerungen steht. So gibt es eine komplett neue Map: Fortune’s Keep. Die soll ungefähr so groß sein wie Rebirth Island. Dazu kommen großzügige Änderungen auf Caldera.

MeinMMO fasst die Season für euch in dieser Schnell-Übersicht zusammen. Den kompletten Info-Artikel zur Season 4 gibts hier. Die Roadmap binden wir euch hier ein:

cod warzone season 4 roadmap 2022 mercenarys

Warzone: Season 4 – Fortune’s Keep und Caldera-Kahlschlag

Was sind die Highlights der Season? Die Map-Neuerungen stehen im Mittelpunkt der Season 4:

  • Neue Map: Fortune’s Keep
  • Map-Rotation wird eingeführt
  • Anpassungen auf Caldera

Mit Fortune’s Keep bekommt Warzone eine zweite kleine Map, ungefähr in der Größe von Rebirth Island, womöglich etwas größer. Außerdem führt Warzone erstmals eine Map-Rotation ein – Rebirth und Fortune’s Keep werden beide im Spiel bleiben.

Die Playlist der nächsten Wochen nach Season-Start ist bereits online:

cod warzone season 4 2022 playlist zum start

Auch für Fans von Caldera hat die Season 4 Neuerungen auf Lager. Es gibt viele neue Mikro-Schauplätze, um die Map zu füllen und die Vegetation auf der Insel soll um 50 % reduziert werden. Über ein Dutzend der bekannten Schauplätze sollen zudem angepasst werden.

Für einen Schwung Nostalgie kommt übrigens der beliebte Schauplatz „Storage Town“ zu Caldera. Mehr über die Anpassungen auf Caldera findet ihr hier.

Einen Ausblick auf die neue Map Fortune’s Keep zeigt der Trailer von Season 4:

Video starten

Noch mehr Bilder und Infos zur Map-Rotation findet ihr in unserem Artikel zum Trailer: CoD Warzone zeigt endlich mehr von der neuen Map in Season 4 – Trailer und Bilder zu Fortune’s Keep.

Was passiert zum Season-Start? Neben den Anpassungen bei den Maps, kündigte Warzone weitere Inhalte an:

  • Frischer Battle Pass mit 100 Stufen
  • LMG „UGM-8“ / MP „Marco 5“
  • Vertrag: Black Market Supply Run
  • In-Match-Event: Cash Extraction
  • Live-Event: Mercenaries of Fortune
  • Ausrüstung: EMP-Granate
  • Beutegeld-Modus: Golden Plunder
  • Neues Fahrzeug

Wollt ihr mehr über den neuen Content der Season 4 wissen, dann schaut in unseren Artikel zur Roadmap vorbei. Hier erklären wir die einzelnen Punkte im Detail:

Mehr zum Thema
CoD Warzone zeigt Roadmap der Season 4 – Erfüllt größten Spielerwunsch mit neuer Karte
von Maik Schneider

Was kommt später in der Season? Die Entwickler haben auch bereits einen kleinen Ausblick auf die Mid-Season 4 gegeben:

  • 2 weitere Waffen
    • Ein Sturmgewehr und eine Nahkampfwaffe
  • Titanium Trails
  • Zombies auf Rebirth?
    • Keine Details, womöglich ein Event-Modus

Wollt ihr selbst noch einen Blick auf die Ankündigungen werfen, findet ihr den englischen Blog auf callofduty.com.

Mit der neuen Map-Rotation erfüllt Warzone einen großen Spielerwunsch. Nach der Ankündigung von Fortune’s Keep befürchteten viele Spieler, dass Rebirth komplett verschwindet.

Zusätzlich zu den genannten Anpassungen könnt ihr auch mit Änderungen bei der Waffen-Meta rechnen. In den letzten Seasons haben die Entwickler hier immer fleißig geschraubt – wir erwarten das auch wieder zum Start der Season 4.

Wir behalten die Entwicklungen genau im Auge und ändern unsere Liste mit den besten Waffen der Warzone so schnell es geht.

Quelle(n):
  1. Call of Duty

WoW: Dragonflight-Vorbestellung verunsichert Fans – Viel zu teuer und zu früh

Dragonflight verunsichert Fans von World of Warcraft und große Streamer. Muss das so teuer sein? Und kommt es nicht viel zu früh?

Die nächste Erweiterung von World of Warcraft hat einen groben Starttermin und auch bereits ein Preisschild bekommen. Noch im laufenden Jahr 2022 soll es auf die Dracheninseln gehen – zumindest dann, wenn man den doch recht hohen Preis der Erweiterung bezahlt. Auch einige Streamer machen sich darüber lustig oder melden ihre Bedenken.

Der wohl größte Kritikpunkt ist die Sorge, dass Dragonflight in einem unfertigen Zustand erscheinen wird. Denn dass Blizzard jetzt verspricht, die Erweiterung noch in 2022 zu veröffentlichen, heißt im Umkehrschluss auch, dass es maximal eine Beta-Periode von 6 Monaten geben kann – und das auch nur, wenn die Beta noch in den nächsten Tagen startet. Immerhin ist 2022 bereits fast zur Hälfte abgelaufen.

Viele befürchten hier, dass Blizzard mit Anlauf in die nächste Katastrophe läuft und die Fans eine weitere „unfertige“ Erweiterung vorgesetzt bekommen, die dann erst mit mehreren Patches in einen spielbaren Zustand versetzt werden muss.

Ist WoW teurer geworden? So hat sich der Preis verändert

Vergleicht man den Euro-Betrag, den Spielerinnen und Spieler für das Dragonflight-Erlebnis hinblättern müssen, dann lässt sich auf jeden Fall ein deutlicher Preisanstieg feststellen, vor allem in Bezug auf das letzte Addon, Shadowlands. Die jeweils günstigsten Versionen, also die „Base Edition“ der letzten Erweiterungen kostete:

  • Battle for Azeroth – 44,99 €
  • Shadowlands – 39,99 €
  • Dragonflight – 49,99 €

Im Vergleich zu Battle for Azeroth ist der Preis für den günstigsten Einstieg also um 5 € gestiegen, im Vergleich zu Shadowlands sogar um satte 10 €. Hierzu ist aber noch wichtig zu wissen, dass die Base Edition von Battle for Azeroth seinerzeit einen Charakter-Boost mit sich brachte – etwas, das sowohl in der Base Edition von Shadowlands als auch von Dragonflight fehlte. Im direkten Vergleich zu Shadowlands ist der Preis also um satte 25 % gestiegen.

Heroic Edition ist 33 % teurer

Ähnlich hat sich der Preis auch bei den anderen Versionen entwickelt. Vergleicht man die nächste Version, die „Heroic Edition“ miteinander, gibt es folgende Preise. Dabei muss man beachten, dass Battle for Azeroth keine „Heroic“- oder „Epic“-Version hatte, sondern lediglich eine „Digital Deluxe“-Variante.

  • Battle for Azeroth – 59,99 € (Digital Deluxe)
  • Shadowlands – 54,99 €
  • Dragonflight – 69,99 €

Die Heroic Edition ist also auch deutlich kostspieliger geworden. Der Anstieg von Shadowlands auf Dragonflight liegt bei satten 33 %. Allerdings muss man auch sagen, dass das Transmog-Set aus Shadowlands selbst für Spieler erhältlich war, die keine der besonderen Versionen gekauft hatten.

Epic Edition ist nochmal 15 € teurer

Zuletzt der Blick auf die jeweils teuerste digitale Variante, die Epic Edition. Auch hier ist wieder wichtig, dass es die bei Battle for Azeroth noch gar nicht gab, weshalb zum Vergleich auch hier wieder die Digital Deluxe aufgelistet ist.

  • Battle for Azeroth – 59,99 € (Digital Deluxe)
  • Shadowlands – 74,99 €
  • Dragonflight – 89,99 €

Der Preisunterschied bei der jeweils teuersten Version ist deutlich. Im Gegensatz zur Digital Deluxe von Battle for Azeroth blättert man stolze 50 % mehr auf den Tisch – also 30 €. Der Vergleich von Shadowlands zu Dragonflight fällt etwas milder aus, hier zahlt man „nur“ 15 € mehr, also rund 20 %.

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Es ist also wenig verwunderlich, dass es viel Kritik an den neuen Preisen für World of Warcraft gibt. Vor allem große Streamer, wie etwa Asmongold, machen sich über den stolzen Preis lustig – der übrigens in Euro und Dollar identisch ausfällt.

Klar spielt bei Asmongold auch noch seine Kritik an Diablo Immortal hinein. Denn wenn er von „das sieht nach 800 % zusätzlichen Wert aus“ spricht, ist offensichtlich, dass ihm diese Preispolitik nicht gefällt, die Blizzard in den letzten Monaten an den Tag legt.

Kommt Dragonflight zu früh?

Der zweite, große Kritikpunkt ist der angepeilte Release-Termin von Dragonflight. Zwar gibt es noch kein konkretes Datum, allerdings hat Blizzard sich mit dem Vorverkauf bereits selbst das Ultimatum „bis 31. Dezember 2022“ auferlegt.

Das bedeutet, dass Dragonflight nur eine relativ kurze Beta-Phase von maximal 6 Monaten haben wird und dann bereits fertig sein muss.

Vielen kommen dabei gleich wieder Horror-Szenarien von unfertigen Features in den Kopf und hätten sich gewünscht, dass Blizzard sich richtig Zeit lässt. Sich schon jetzt auf ein so frühes Datum festzulegen, sehen viele mit Besorgnis.

Video starten

Als Gegenargument wird gerne genannt, dass Dragonflight vermutlich gar keine so lange Beta-Phase brauche – denn die Erweiterung hat deutlich weniger „neue Features“, die erst umfangreich getestet werden müssen. Die größten Projekte dürfte hier noch die Umformung des Talent-Systems und das Drachenfliegen sein. Andere Features, die sonst sehr viel Entwicklungszeit verschlungen haben (wie Pakte, Kriegsfronten, Inseln, Azerit-Rüstung) wird es nicht geben.

Wenig hilfreich ist dabei auch der Umstand, dass Blizzard bei der ersten Präsentation von Dragonflight quasi kein Gameplay gezeigt hat. Abgesehen von ein paar Animationen der Dracthyr gab es vor allem Landschaften zu bestaunen. Auch wenn Blizzard zwar sagt, dass die Entwicklung schon gut vorangekommen ist, hat man als Spieler davon bisher sehr wenig gesehen.

Eine wirkliche Beruhigung kann hier wohl erst der Start der Beta bringen, wenn man sich selbst überzeugen kann, wie gut Dragonflight bisher wirklich aussieht – oder wie schrecklich. Bis dahin wäre es wohl das klügste, Dragonflight mit gesunder Skepsis zu betrachten und sich eine Vorbestellung ganz genau zu überlegen.

Wie seht ihr das Ganze?

Vor 9 Monaten war New World ein Riesen-Hit auf Steam und galt als MMO-Hoffnung – Wo steht es heute?

Im September 2021 erschien das neue MMORPG New World. Am Release-Wochenende loggten sich gleichzeitig über 900.000 Spieler ein. Doch der Hype ebbte schnell ab. Zwar bekommt das Spiel regelmäßig Updates, doch das große Interesse bleibt weiter aus. Was hat sich verändert und wo hat das Spiel noch immer Probleme?

Wie verlief der Release von New World?

  • New World löste zum Start einen riesigen Hype aus. Die anfangs 63 EU-Server waren hoffnungslos überlaufen. Es kam zu stundenlangen Warteschlangen. Zudem wurden in der ersten Woche über 120 neue Server eröffnet, um mehr Leuten einen Platz zu bieten.
  • Im Peak kam das MMORPG auf 913.634 gleichzeitige Spieler am Sonntag nach dem Release (via SteamDB). Viele hatten große Hoffnungen in das Spiel gesetzt. Doch die Spielerzahl nahm rasch wieder ab. Schon nach einem Monat hatte sich der Peak halbiert.

Spieler kritisierten zu Release die uninspirierten Quests und langen Level-Phasen, das hakelige Kampfsystem und Dutzende von Bugs, die für viel Frust sorgten. Hardcore-Spieler beschwerten sich zudem schon nach wenigen Tagen über fehlendes Endgame und lange Laufwege.

Außerdem hatten viele Spieler ganz andere Erwartungen an New World. Nach der groß angekündigten Umstellung von PvP auf PvE hofften viele auf ein Themepark-Spiel. Doch von der “Survival-Ästhetik” und der fehlenden Story waren sie überhaupt nicht angetan.

Insgesamt wirkte New World unfertig und das trotz mehrerer Verschiebungen. Man hätte dem MMORPG noch Zeit geben sollen, sagten viele Spieler. Doch seit dem Release sind nun knapp 9 Monate vergangen und es gab etliche Updates. Wie steht es jetzt um New World?

Übrigens hat New World am 23. Juni den großen Juli-Patch angekündigt: New World bekommt im Juli das größte Update bisher – Bringt neues Dungeon und Musikinstrumente.

Große Updates brachten neue Dungeons, PvP-Arenen und ein klares Ausrüstungssystem

Was ist die größte Änderung an New World seit dem Release? Die größte Änderung machte wohl die Ausrüstung im Endgame durch. Alles ab dem Rüstwert 500 war anfangs komplett an Crafting und zufällige Drops gebunden. Das System hinter den Drops, das Watermark-System, war undurchsichtig. Irgendwie stapelte man im Hintergrund eine Chance auf Loot und bekam man einen Drop, wurde die Chance neu gestapelt. Das Spiel erklärte dies jedoch nicht.

Inzwischen ist das System sehr transparent:

  • Jeder Ausrüstungsplatz hat ein eigenes Kompetenz-Level. Steigert man die Kompetenz, dann kann man bessere Drops von Gegnern bekommen. Inzwischen muss auch eine hohe Kompetenz erreicht werden, damit die Endgame-Ausrüstung überhaupt ihre gesamte Kraft entfalten kann. Zwischen dem Rüstwert 500 und 600 wird die Ausrüstung auf einen Mittelwert zwischen Rüstwert und Kompetenz skaliert. Das soll verhindern, das einfach Stärke gekauft werden kann.
  • Kompetenz kann man garantiert über Gips-Abdrücke, Dungeons, PvP-Schlachten oder Crafting erhöhen. Auch zufällige Drops gibt es weiterhin, die ebenfalls die Kompetenz raufstufen können.
  • Außerdem wurde die Ausrüstung erweitert: War früher beim Rüstwert 600 Schluss, gibt es seit dem großen Januar-Patch den Rüstwert 625.
New World Kompetenz Juni
Die rosa Zahlen am Rand geben die Kompetenz der jeweiligen Rüstung an.

Was änderte sich an den Dungeons? Auch Dungeon-Fans wurden mit neuen Inhalten versorgt. Im Januar erschienen die Mutationen, die an Mythic+ in WoW erinnern. Damit bekamen die Spieler 10 neue Schwierigkeitsgrade für ausgewählte Dungeons.

Im März wurde zudem der neue Dungeon Herz der Stürme veröffentlicht. Darin wird die Story der Hauptgeschichte abgeschlossen und es gibt knackige und abwechslungsreiche Bosskämpfe. Im Juli erscheint zudem der nächste Dungeon Seepocken und Schwarzpulver.

Die Dungeons bekamen zudem einige “Quality of Life”-Änderungen spendiert, darunter bessere Belohnungen, viele Bugfixes und leichtere Wege, um an die Orbs für den Eintritt in die Dungeons zu kommen. Mit dem Juli-Patch sollen allerdings die Orbs komplett abgeschafft werden. Zudem wird der Dungeon-Finder eingeführt, der die Gruppensuche erleichtern wird.

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Was ist neu beim PvP? Zu Release war das PvP in einem schwierigen Stadium:

  • Die Kriege konnten aufgrund von Bugs und Lags fast gar nicht gespielt werden
  • Der Außenpostensturm als Alternative war über viele Wochen wegen Bugs deaktiviert
  • Es fehlten Anreize, um PvP in der offenen Welt zu aktivieren

Inzwischen wurden die Bugs behoben und die Kriege funktionieren einigermaßen gut. Zudem wurden die Belohnungen für das PvP in der offenen Welt erhöht. Im Mai kam zudem eine neue PvP-Währung ins Spiel.

Über Azoth-Salz könnt ihr euch etliche Belohnungen erspielen, egal ob ihr Kriege, Außenpostensturm oder Kämpfe in der offenen Welt. Primär jedoch unterstützt sie die 3v3-Arenen, die ebenfalls im Mai eingeführt wurden. Mit ihnen lässt sich nun kontrollierter PvP spielen.

Was wurde sonst verändert? Die Liste der Patch Notes ist lang, doch wir haben euch einige Highlights zusammengefasst:

  • Es gibt mit den Unheilsstulpen und der Donnerbüchse zwei neue Waffen
  • Ihr lauft nun auf Wegen 10 % schneller und die Azoth-Kosten bei der Schnellreise wurden deutlich reduziert
  • Die täglichen Cooldowns bekamen eine feste Uhrzeit (immer um 5:00 Uhr morgens)
  • Ihr könnt nun euer Inventar nutzen, während ihr lauft
  • Die Level-Zeit von den Stufen 20 bis 50 wurde reduziert
  • Es gibt nun Belohnungen, wenn ihr einen Beruf über Stufe 200 hinaus levelt
  • Lager lassen sich nun von überall aus global ansteuern und nutzen
  • Die Steuern fürs Housing wurden reduziert
  • Es gab Anpassungen am Kampfsystem mit verkürzten Animationen und besseren Übergängen
  • Hinzu kommen tausende von Fehlerbehebungen

Zudem wurden viele Server inzwischen zusammengelegt, um die Population einigermaßen oben zu halten.

Es gibt noch immer zu viele Bugs und zu viele Probleme

Ist New World nun ein perfektes MMORPG? Nein, bei Weitem nicht. Die Entwickler haben viele der ursprünglichen Kritikpunkte angefasst, doch trotzdem hat New World noch immer viele Probleme.

Vor allem das Kampfsystem leidet unter Verzögerungen bei der Nutzung von Fähigkeiten, Problemen bei den Animationen und Bugs, die bei vereinzelten Fertigkeiten auftreten. Manche dieser Bugs gibt es bereits seit Monaten.

Die Probleme am Kampfsystem wirken sich vor allem negativ auf das PvP aus. Viele meiden auch deshalb den Außenpostensturm oder die Arenen, weil es frustrierend ist, einen Kampf aufgrund von technischen Problemen zu verlieren.

Doch auch abseits des Kampfsystems ist nicht alles problemfrei:

  • Einige Perks sind verbuggt – vor allem im PvP
  • Einige Gegner in Dungeons lassen sich exploiten
  • Es gibt einen Bug rund um die Ausdauer, die für das Ausweichen benötigt wird
  • Es gibt dutzende kleine Bugs im Spiel, sei es bei Monstern, Territorien oder dem UI im Außenpostensturm

Bezeichnend für die Probleme waren auch die Valentins-Waffen im Februar, die direkt nach dem Release wegen Bugs wieder aus dem Shop genommen werden mussten.

New World Valentin-Skin Zepter
Der Feuerstab war einer der Valentins-Skins.

Sind nur Bugs das Problem? Nein. Gerade die Hardcore-Spieler warten sehnsüchtig auf neue Inhalte, die nicht mit PvP zu tun haben. Immerhin schrieb sich New World selbst auf die Fahne, ein Spiel für PvE-Fans zu sein.

Die Stärke von New World lag für viele in der atmosphärischen Welt und dem Crafting-System. Beide bekamen aber keine signifikanten Updates, auch weil “Grund-Features” wie die PvP-Arenen erst nachträglich implementiert wurden. Sowas hätte dem MMORPG auch schon zum Release gutgetan.

Die Zahlen sinken und es ist keine Trendwende zu erkennen

Wie steht als also um New World? In den letzten 24 Stunden waren 17.900 Spieler gleichzeitig im Peak online (via SteamDB). Das reicht auf Steam für Platz 4 der meistgespielten MMORPGs – hinter Lost Ark, FFXIV und ESO. Allerdings haben ESO und FFXIV eine Vielzahl ihrer Spieler außerhalb der Plattform von Valve.

Derzeit deutet jedoch nichts auf einen Umschwung hin. Selbst ein kostenloses Wochenende im April enttäuschte komplett.

Zwar hat New World viele Fehler vom Start ausgebügelt, doch es hat noch immer vier große Probleme:

  • Es gibt noch immer zu viele Bugs und es kommen mit jedem Update neue Bugs dazu.
  • Das Kampfsystem ist weiterhin nicht optimal.
  • Das MMORPG hat einen schlechten Ruf und derzeit passiert nichts, was den Ruf bessert.
  • Es fehlt ein großes Feature oder eine Besonderheit, um Spieler und Medien wieder auf New World aufmerksam zu machen. Denn alles, was New World bisher bekommen hat, sind Standard-Inhalte, die andere MMORPGs so ebenfalls bieten.

Gibt es auch positives? Ja, die Kommunikation und die Hingabe der Entwickler ist ein Lob wert. Denn gerade in den letzten Monaten wurden vermehrt Videos und Blogposts veröffentlicht, die Einblicke in die Ideen und die Zukunft des Spiels geben.

Lob gab es auch dafür, dass die Entwickler in Streams von Asmongold oder anderen Twitch-Streamern gegangen sind, um das neue Dungeon zu spielen. Auch auf dem eigenen YouTube-Kanal präsentierten die Entwickler ihr Gameplay:

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New World ist kein WoW, aber es kann Spaß machen

Lohnt sich im Juni 2022 trotzdem ein Einstieg? Wer ein MMORPG mit einem ungewöhnlichen und taktischen Action-Kampfsystem sucht und kein klassisches Themepark-Spiel à la WoW erwartet, sollte sich New World durchaus anschauen.

Gerade die Atmosphäre der Spielwelt, die verschiedenen Wege zum Leveln und die Dungeons machen einiges her. Wer zudem kein Problem mit Grind und PvP im Endgame hat, kann hier auf seine Kosten kommen.

Ich selbst habe inzwischen über 600 Spielstunden und viele gute Erlebnisse in dem Spiel gehabt. Mich fesseln vor allem die Spielwelt, die ständige Karotte vor der Nase und die Kämpfe, die sich stark von den großen MMORPGs wie WoW oder FFXIV unterscheiden.

Doch New World kann trotzdem mit den stärksten Spielen des Genres derzeit nicht mithalten – dazu gibt es zu viele Fehler, zu wenig Content und zu wenig Anreize, die alten Inhalte immer wieder zu spielen. Ob jemals eine Trendwende gelingt, ist derzeit ungewiss. Womöglich könnte nur ein Addon mit großer Marketing-Kampagne nochmal für einen Hype sorgen.

Wie seht ihr New World derzeit? Was müsste das Spiel bekommen, damit ihr wieder reinschaut?

Wer übrigens wissen möchte, wo die besten MMORPGs derzeit stehen, sollte sich unsere Tier List anschauen:

Wo stehen die 50 größten MMORPGs derzeit? Die Tier List 2022

Geheimnisvoller Sammler hat Skins auf Steam für 2 Millionen Euro – Doch Hacker nehmen seinen Schatz

Der deutsche Content-Creator ohnePixel ist dafür bekannt, sich in seinen Videos auf YouTube und in Twitch-Streams mit Skins in Counter-Strike: Global Offensive zu beschäftigen. Jetzt wies er in einem Post auf Twitter darauf hin, dass ein anonymer Steam-Account mit einigen der wertvollsten Tarnungen des Taktik-Shooters im Wert von über 2 Millionen US-Dollar gehackt wurde.

Was wurde gestohlen? Der deutsche Twitch-Streamer ohnePixel hat am gestrigen 21. Juni auf Twitter gepostet, dass der Steam-Account eines CS:GO-Skin-Sammlers gehackt wurde. Es ist jedoch nicht bekannt, wer hinter dem bestohlenen Account steckt, der unter dem Alias ‘HFB’ bekannt ist.

Bei dem Hack sollen Skins des Taktik-Shooters im Wert von über 2 Millionen US-Dollar verkauft oder transferiert worden sein.

Laut Aussage von ohnePixel handelt es sich bei der Sammlung um eines der teuersten Inventare aller Zeiten. Es beinhaltet demnach einige als legendär geltende Tarnungen. Die folgenden Skins nennt ohnePixel als Beispiel für die gestohlenen Inhalte:

  • Souvenir Dragon Lores
  • no-star Karambit
  • #1 Blue Gem Karambit

Das #1 Blue-Gem-Karambits alleine ist laut Dexerto 1,2 Millionen Euro wert. Das zeigt, wie wertvoll Skins in CS:GO auch heute noch sind, was wohl unter anderem daran liegt, dass der E-Sport-Titel immer noch zu den 10 besten Free-to-Play-Shootern 2022 zählt.

Steam als Retter in der Not?

Was unternimmt Steam wegen des Hacks? Im Verlauf des Twitter-Threads verwies ohnePixel darauf, dass schätzungsweise die Hälfte der Skins schnell verkauft wurden und die andere Hälfte auf dem Account des Hackers liegt. Weiterhin bietet ohnePixel Steam an, den Kontakt zu HFB herzustellen, um die Lösung des Vorfalls zu beschleunigen.

Der Twitter-User @CrystalChrisYT wies in der Zwischenzeit darauf hin, dass der Steam-Support anscheinend die Personen manuell bannt, die einen der gestohlenen Inhalte gekauft haben.

Wie Twitter-Nutzer @zipelCS derweil in einem Tweet anmerkte, würden die gestohlenen Items wohl zusätzlich aus dem Inventar der Käufer verschwinden. Er spekuliert, dass Steam die Transaktionen rückgängig macht.

Nachfolgend seht ihr die Twitter-Threads von @ohnePixel, @CrystalChrisYT und @zipel:

Welchen Stellenwert haben Skins in CS:GO? In dem Taktik-Shooter legen viele Spieler und Sammler wie auch der Content-Creator ohnePixel einen hohen Wert auf Skins und sind bereit, hohe Summen für ihre Lieblingstarnungen auszugeben. Erst im April 2022 zeigte ein Spieler, wie gering die Chance auf seltene Inhalte ist, als er offenbarte, was in Loot-Boxen für 200.000 € enthalten war.

Doch während viele CS:GO-Spieler enttäuscht werden und keine seltenen Skins erhalten, wusste ausgerechnet einer der größten Streamer der Welt nicht, wie viel Glück er beim Öffnen der Loot-Boxen hatte, als er extrem seltene Waffentarnungen zog.

Twitch-Streamer xQc öffnet Lootboxen in CS:GO – Hat wahnsinnig viel Glück mit wertvollen Skins, rafft’s gar nicht

Diablo Immortal: Dämonenjäger-Build mit hohem Einzel-Schaden: Fähigkeiten, Attribute und Sets

Der Dämonenjäger ist eine von 6 Klassen in Diablo Immortal. Mit seiner Armbrust zeichnet sich der Fernkämpfer durch hohen Einzel-Schaden aus, bietet aber auch AoE-Fertigkeiten. MeinMMO zeigt euch ein Dämonenjäger-Build, mit dem Solo-Spieler erfolgreich Kopfgelder, Versteckte Horte, Nebenquests und Ältestenportalen farmen können.

Was ist der Dämonenjäger für eine Klasse? Der Dämonenjäger ist ein Armbrustschütze, der mit seinen Fähigkeiten sowohl für Solo-Spieler als auch für das Spielen in der Gruppe geeignet ist und sich durch eine hohe Mobilität sowie Schaden gegen Einzelziele auszeichnet.

Außerdem ist der Dämonenjäger auch für Anfänger geeignet, da die Skills der Fernkampf-Klasse sogar für Diablo-Neulinge einfach zu verstehen und zu bedienen sind.

In unserer Klassen-Tier-List von Diablo Immortal schneidet der Dämonenjäger nicht ohne Grund auf einem der Top-Plätze ab.

Pro
  • Hoher Schaden gegen Einzelziele
  • Hohe Mobilität (kann sich während der Fernkampf-Angriffe bewegen)
  • Der Mehrfachschuss ist in allen Bereichen eine starke Fähigkeit
  • Kann Fähigkeiten mit primären Angriffen verwenden
Contra
  • Geringe Vielfalt bei den Builds
  • Keine Gruppen-Buffs
  • Erleidet hohen Schaden
  • Fehlende Crowd-Control im PvP

[toc]

Für wen ist dieser Dämonenjäger-Build?

Was für ein Build stellen wir vor? Bei dem Build, den wir euch hier vorstellen, handelt es sich um ein Dämonenjäger-Build zum Farmen von Kopfgeldern, Versteckten Horten, Nebenquests und Ältestenportalen.

Der Build ist auch für Solo-Spieler geeignet, geht jedoch davon aus, dass ihr bereits Level 60 in Diablo Immortal erreicht habt. Falls ihr noch nicht Level 60 seid, könnt ihr auf MeinMMO lesen, wie ihr schnell Level 60 in Diablo Immortal erreichen könnt.

Was beinhaltet der Guide? Der Guide bietet unter anderem Informationen zu den Fähigkeiten, Attributen und der Ausrüstung eines Dämonenjägers.

Woher stammt dieser Build? Die Informationen zu dem Dämonenjäger-Build stammen von dem Theorycrafter „Dredscythe“ auf Maxroll.gg – einer Website, auf der sich Content Creator und Theorycrafter der Diablo-Community vereinen, um durch ihre Expertise starke Builds und hilfreiche Guides zu schreiben.

Die Verteilung der Attribute

Welche Attribute sind bei dem Dämonenjäger wichtig? Bei dem Dämonenjäger solltet ihr Ausrüstung mit Stärke verwenden, wenn ihr den Schaden maximieren wollt. Stärke ist das wichtigste Primärattribut des Armbrustschützen, da dieses ihm +0,3 zusätzlichen Schaden pro Punkt verleiht.

Tapferkeit erhöht den Rüstungsdurchschlag um +0,1 und damit den Schaden von kritischen Treffern. Das ist besonders gut, wenn ihr eine hohe Chance auf kritische Treffer habt. Eine erhöhte Vitalität bedeutet wiederum mehr Leben, was besonders im Endgame oder PvP von Vorteil sein kann.

Die Willenskraft ist derzeit noch von recht geringer Bedeutung, was sich laut dem Theorycrafter Dredscythe in Zukunft jedoch ändern könnte. Die Willenskraft steigert das Potenzial um +0,1 und erhöht damit die Dauer von schädlichen Effekten, unter denen eure Feinde leiden. Außerdem hebt die Willenskraft euren Widerstand um +0,1 an, wodurch die Dauer von schädlichen Effekten, die eure Feinde euch auferlegten, verringert wird.

Das schlechteste Primärattribut des Dämonenjägers ist die Intelligenz. Die Intelligenz erhöht lediglich die Kampfwertung um +1, gibt aber keine anderen Boni.

  • Stärke: +1 Kampfwertung und +0,3 Schaden
  • Tapferkeit: +1 Kampfwertung, +0,1 Rüstung und +0,1 Rüstungsdurchschlag
  • Vitalität: +1 Kampfwertung und +3 Leben
  • Willenskraft: +1 Kampfwert, +0,1 Potenzial und +0,1 Widerstand
  • Intelligenz: +1 Kampfwertung

Wenn ihr euch einen Überblick über die anderen Klassen verschaffen wollt, haben wir ein Gameplay-Video aller 6 Klassen für euch:

Video starten

Die Fähigkeiten

Was sind die besten Fähigkeiten des Dämonenjägers? Der Armbrust-feuernde Dämonenjäger besitzt eine Reihe unterschiedlicher Angriffe mit hohem Einzel-Schaden sowie einige AoE-Fertigkeiten. Wir von MeinMMO zeigen euch die vier Fähigkeiten, die sich derzeit als am nützlichsten bzw. stärksten herauskristallisiert haben:

  • Mehrfachschuss
    • Der Mehrfachschuss feuert eine Pfeilsalve ab, die allen Gegner in einer Richtung Schaden zufügt.
  • Rachehagel
    • Ihr feuert eine gewaltige Pfeilsalve in die Luft ab, die mehrere Sekunden lang herabregnet und allen Gegnern im Wirkungsbereich für die Dauer des Angriffs Schaden zufügt.
  • Gewagter Schwung
    • Ihr schwingt euch an einem Seil zu einem Ort in der Nähe und fügt den Gegnern auf dem Weg Schaden zu. Ihr seid während der Ausführung der Fähigkeit unangreifbar.
  • Rache
    • Wenn “Rache” aktiv ist, feuert euer Primärangriff für eine gewisse Anzahl von Sekunden zusätzliche Schüsse ab. Außerdem erhöht sich eure Bewegungsgeschwindigkeit für jeden Gegner in eurer Nähe um 3 %. Dieser Effekt kann bis zu 10-Mal gestapelt werden.
Diablo Immortal Dämonenjäger Fähigkeiten
Vier der Fähigkeiten des Dämonenjägers mit beispielhaften Werten eines Charakters unter Level 60.

Die Ausrüstung

Welches Set empfehlen wir? Um den Schaden eures Armbrustschusses zu erhöhen, solltet ihr die Kriegskluft von Shal’baas ausrüsten.

Wenn ihr zwei Teile des Sets habt, steigt der Schaden des Armbrustschusses um 15 %, bei vier Teilen erhöhen Primärangriffe eure Angriffsgeschwindigkeit bis zu einem Maximum von 25 % und bei sechs Teilen des Sets haben eure Armbrustschüsse eine Chance von 5 %, eure Angriffsgeschwindigkeit 10 Sekunden lang zu erhöhen, wobei dieser Effekt nur einmal alle 30 Sekunden auftreten kann.

Auf MeinMMO könnt ihr in unserem Diablo immortal Set-Guide im Detail lesen, wo ihr die Items der einzelnen Sets findet und was sie können.

Welche Ausrüstung solltet ihr nutzen? Für die 6 Slots legendärer Ausrüstung solltet ihr folgende Gegenstände verwenden und im Idealfall in genau dieser Reihenfolge erwecken:

  • Nebenhand: Der Hungerer – Der Armbrustschuss durchschlägt Gegner und trifft dadurch auch dahinterstehende Kontrahenten. Als Erweckter-Gegenstand wird zusätzlich der Schaden des Armbrustschusses um 10 % erhöht.
  • Brust: Herz der Rache – Die Abklingzeit der Fähigkeit ‘Rache’ wird um 15 % und im Erweckten-Zustand um weitere 10 % verringert.
  • Kopf: Vision der Verlorenen – Wenn ihr Gegner während der aktivierten Fähigkeit ‘Rache’ besiegt, verlängert jeder Kill die Dauer um 0,2 Sekunden. Die maximale Verlängerung beträgt 2,4 Sekunden. Erweckt ihr ‘die Vision der Verlorenen’ verringert sich außerdem die Abklingzeit von Rache um 10 %.
  • Beine: Coffs unerbittliche Wut – Wenn die Fähigkeit ‘Rache’ aktiv ist, bewirkt jeder zweite Primärangriff, dass eine zusätzliche Rakete abgefeuert wird. Erweckt ihr die Bein-Rüstung, verringert diese die Abklingzeit von ‘Rache’ ebenfalls um 10 %.
  • Schultern: Schulterschutz des Hagelkorns – Die Fähigkeit ‘Rachehagel’ wird durch diese Schulter-Panzerung mittels Frost verstärkt, fügt allen Gegern zu und unterkühlt diese. Zudem wird die Abklingzeit von Rachehagel um 10 % verringert, wenn ihr den Schulter-Schutz erweckt.
  • Haupthand: Flammenbosheit – Der Mehrfachschuss schießt nun Feuerpfeile, die euren Gegnern Schaden zufügen und verbrennen. Erweckt ihr die Flammenbosheit, verringert sich obendrein die Abklingzeit des Mehrfachschusses um 10 %.

Normale & Legendäre Edelsteine

Welche normalen Edelsteine solltet ihr nutzen?

  • Turmalin: ist besser geeignet als Rubin, da Schaden wichtiger ist als Leben.
  • Saphir ist besser als Aquamarin, da der Rüstungsdurchschlag (Schaden bei kritischen Treffern) wichtiger ist als Rüstung.
  • Citrin und Topas sind gleichwertig, da sowohl Potenzial als auch Widerstand schwache Werte für euren Build sind.

Mit welchen legendären Edelsteinen solltet ihr starten? Legendäre Edelsteine sind eine eurer wichtigsten Quellen, um eure Ausrüstung in Diablo Immortal deutlich zu verbessern. Hier seht ihr, welche legendären Edelsteine bei dem Dämonenjäger sinnvoll sind.

  • Auge des Berserkers: Das Auge des Berserkers ist ein Edelstein, der euch einen Glaskanonen-Effekt verleiht. Der Edelstein erhöht sowohl den von euch verursachten als auch den von euch erlittenen Schaden. Da der Dämonenjäger jedoch eine Fernkampfklasse ist, könnt ihr durch euer Movement das Erleiden von Schaden minimieren und die Distanz zu euren Gegnern mit zusätzlichem Schaden ausnutzen.
  • Endlose Qualen: Der Edelstein verursacht Schaden über Zeit und kann diesen Effekt mit AoE-Angriffen und dem Armbrustschuss – welcher durch ‘der Hungerer’ Gegner durchbohrt und dahinterstehende Widersacher ebenfalls trifft – auf viele Gegner angewendet werden.
  • Ca’arsens Kräftigung: Bei Ca’arsens Kräftigung handelt es sich um einen Edelstein, der für de Dämonenjäger deutlich besser funktioniert als für andere Klassen, da der Fernkämpfer nahezu durchgehend seinen Armbrustschutz nutzt und der Edelstein die Geschwindigkeit der Primärangriffe erhöht.
  • Inbrünstiger Fangzahn: Jeder Angriff, den ein Gegner durch euch erleidet, erhöht den Schaden, den ihr verursacht, um 0,8 %. Dieser Edelstein ist hervorragend für den Kampf gegen Einzelziele wie Bosse oder Elite-Gegner geeignet, denn umso stärker die Gegner sind und je länger der Dampf dauert, desto wertvoller wird ‘Inbrünstiger Fangzahn’. Der maximale Wert der Schadenssteigerung liegt bei 8 %.
  • Blitzkern: Wenn ihr euch bewegt oder mit eurem Armbrustschuss schießt, ladet ihr euch mit Elektrizität auf. Sobald ihr anschließend voll aufgeladen seid, setzt der nächste Armbrustschuss einen Kettenblitz frei, der hohen Schaden verursacht.
  • Macht & Befehl: Dieser Edelstein boostet entweder den Schaden eures Armbrustschusses oder eurer Fähigkeiten. Was gerade geboostet wird, wechselt in regelmäßigen Abständen. Da der Dämonenjäger mit dem Armbrustschuss und den Fähigkeiten gleichzeitig agiert, erhaltet ihr immer einen Bonus auf einen der beiden Angriffe.
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Welche legendären Edelsteine sind langfristig zu empfehlen?

  • Blutgetränkter Jade: Erhöht den von euch verursachten Schaden und euer Bewegungstempo.
  • Triefende Galle: Durch diesen Edelstein können eure Gegner vergiftet werden und in der Folge der Vergiftung Schaden erleiden. Außerdem sind betroffene Gegner langsamer. Die Fähigkeiten von ‘Triefende Galle’ sind besonders in der Kombination eures Armbrustschusses und der Fähigkeit ‘Rache’ zu empfehlen.
  • Versteinerter Fleischsplitter: Es besteht durch diesen Edelstein die Chance, ein Ziel zu versteinern, was euch wichtige Zeit verschafft und am Leben erhalten kann. Zudem können Gegner mit einem Fluch belegt werden, der eine Explosion des Gegners verursacht.
  • Ruf des Heulers kann Spielern, die sich weit vor deinem Charakter befinden, Schaden zufügen und mehrere Feinde treffen, wenn sie in einer Gruppe sind.
  • Hallender Schatten erschafft einen Schattenklon von euch, der eure Attribute und Fertigkeiten verwendet.

Wenn ihr euch fragt, wie ihr legendäre Edelsteine in Diablo Immortal kostenlos bekommen könnt, hat MeinMMO Redakteur Benedict Grothaus alle wichtigen Informationen für euch zusammengetragen: Legendäre Edelsteine: So bekommt ihr die besten Items in Diablo Immortal kostenlos

In Fortnite basteln Spieler ihre eigene Action-Figur – Doch die coole Aktion von Season 3 floppt hart

Fortnite hat mit vielen Dingen für Season 3 geworben. Besseres XP-System, entspannte Stimmung und coole neue Skins wie die selbst zusammenbaubare Action-Figur „Schnips“. Viele haben sich auf die unzähligen Kombo-Möglichkeiten gefreut, doch jetzt sind alle Spieler enttäuscht. Warum?

Was ist Schnips? Schnips gehört zum neuen Battle Pass von Season 3 Chapter 3 und ist eine Actionfigur. Diesen Skin können die Spieler im Laufe der Wochen selbst zusammenstellen und verschieden weitere Stile, Köpfe, Arme und vieles mehr freischalten.

Wenn ihr den Skin das erste Mal freischaltet, könnt ihr auf seiner eigenen Battle Pass Seite, viele ausgegraute Felder sehen. Hinter diesen warten neue Möglichkeiten auf euch, um die Action-Figur nach euren Wünschen zu gestalten.

Spieler haben deshalb auf viele neue Köpfe und Torsos gehofft, um cool auszusehen, doch Leaker haben jetzt in den Daten herausgefunden, was die Fans wirklich erwartet.

Reskins enttäuschen die Community auf ganzer Linie

Welche Infos wurden gefunden? Reddit-User Livid-Respect5357 hat einen Leak vom Leaker “Hypex” veröffentlicht, in denen gezeigt wird, welche weiteren Stile die Spieler für Schnips erwarten können.

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In diesem Post ist eine neue Kopfbedeckung zu sehen, der Rest, sind nur Reskins vorhandener Körperteile. Ihr werdet also bis zum Ende von Season 3 keine neuen kosmetischen Inhalte in Bezug zu Schnips erhalten.

Dabei betitelt Livid-Respect5357 enttäuscht seinen Post als “Eine der größten verpassten Chancen, die ich je gesehen habe…”

Wie reagieren die Spieler? Nicht nur Livid ist enttäuscht, sondern auch alle in den Kommentaren unter seinem Post. Viele Spieler können es nicht fassen, dass Epic Games solch ein Potenzial verschenkt hat. Wer Toy Story kennt, weiß, welche Möglichkeiten Epic Games gehabt hätte, um der Action-Figur verrückte Kombis zu spendieren.

Spieler kommentieren deshalb auf reddit ihren Unmut darüber, wie Epic den Skin gestaltet hat:

  • Ich habe mich auf einen neuen Torso gefreut, aber nein, wir stecken mit drei Buff-Torsos in verschiedenen Farben fest – meint DeadEndXD
  • Ich dachte wirklich, wir würden neue, einzigartige Sachen für Schnips bekommen, aber ich glaube, es sind nur eklatante Reskins – schreibt i_only_land_onchard enttäuscht
  • Dieses Spiel kommt immer soooo nah an etwas Großartiges heran und ruiniert dann einfach ihre Chancen VOLLSTÄNDIG. […] – sagt tideshark
  • Es ist nicht einmal, dass es sich umfärbt, es ist auch so, dass die Teile schlecht sind, warum basiert die coole Action-Figur nicht auf Spielzeug, sondern auf Müll und Oliven? – fügt Notwarioalt an

Die Enttäuschung zieht sich bis zum Ende des Beitrages durch. Spieler wollen damit klarstellen, welche Möglichkeiten Epic hatte und sie schlussendlich durch Reskins begraben hat.

Was haltet ihr von Schnips, findet ihr die Kombi-Möglichkeiten ausreichend und passend oder seid ihr auch der Meinung, Epic Games hätte sich da mehr Mühe geben sollen? Lasst es uns in den Kommentaren wissen, wie ihr dazu denkt.

Twitch-Streamer xQc öffnet Lootboxen in CS:GO – Hat wahnsinnig viel Glück mit wertvollen Skins, rafft’s gar nicht

Félix „xQc” Lengyel (26) öffnete im Steam-Hit Counter-Strike: Global Offensive einige Lootboxen und hatte unfassbares Glück. Er erhielt mehrere Skins und Waffe, die einen Wert von mehreren tausend Euros aufwiesen. Jedoch erkannte er nicht gleich, wie wertvoll die Items waren.

Was hat es mit Lootboxen in CS:GO auf sich? In CS:GO hat sich über die Jahren ein Handel mit kosmetischen Waffen-Skins etabliert, die Spieler in Lootboxen finden, zum Teil für absurd hohe Summen auf dem Marktplatz verkauft werden können.

Die Wahrscheinlichkeit, in CS:GO gute Lootboxen zu bekommen, ist gering. Häufig öffnet man eine Box nach der anderen und erhält trotzdem keine besonderen Items.

Letztlich ist das Kaufen und Öffnen von Lootboxen also eine Art Glücksspiel: Man kann viel Glück haben und einen besonderen Skin ziehen, aber auch nur “Nieten” erwischen.

Wer ist xQc? Der kanadische Streamer machte sich 2016 einen Namen als Profispieler in Overwatch, streamt inzwischen aber auch CS:GO und andere Games. Inzwischen gehört er mit 10,9 Millionen Followern zu den erfolgreichsten Twitch-Streamern weltweit.

Wie man aus einem großen Leak weiß, ist xQc auch der Streamer auf Twitch mit den höchsten Einnahmen durch das Abomodell.

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CS:GO-Stream: xQcs Glückssträhne beginnt

Das war die Glückssträhne:  xQc öffnet in einem Stream alte CS:GO-Waffenkisten. Diese Kisten sind mit über 55,- € pro Kiste die teuerste Lootbox in CS:GO. Als Top-Skins dieser Box gelten:

  • AWP Lightning Strike
  • AK-47 Case Hardened

Die Wahrscheinlichkeit, eine der beiden Waffenskins zu bekommen, ist verschwindend gering. Tatsächlich erhält xQc zwei der seltenen AWP-Skins und einen AK-47-Skin im Wert von über 950 €. Eine beachtliche Bilanz, wenn man bedenkt, dass xQc zu diesem Zeitpunkt nur elf Lootboxen geöffnet hatte.

Dem Streamer war es im ersten Moment jedoch nicht bewusst, dass er gerade absolute Top-Skins erhalten hatte. Entsprechend emotionslos reagierte xQc auf den AWP-„Lightning Strike“.

Hier seht ihr den Moment, als xQc den Top-Skin bekommt:

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Streamer, der eh schon am meisten Geld auf Twitch verdient, hat auch noch das größte Glück

Was hat xQc noch bekommen? Seit seiner Rückkehr zu CS:GO wird der Streamer regelrecht vom Loot-Glück verfolgt. So bekam er noch 2 sehr wertvolle Messer in den letzten Monaten.

Viele Messer in CS:GO können für rund 100 € verkauft werden. Einige sogar für mehrere Tausender. Je nach Skin und Farbgebung kann der Preis zusätzlich steigen.

Als xQc eine “Chroma 2” Waffenkiste öffnete, erhielt er das Messer „Karambit Marble Fade“ mit dem bekannten “Fire and Ice”-Design. Es war „Factory New“ und „Stat Trak“. Eine Kombination, die unglaublich selten und umgerechnet mehr als 1.900 € wert ist.

Diesen Glücksgriff erkannte xQc immerhin sofort. Seht seine Reaktion wieder im Video:

https://youtu.be/rIPorHohr7E
xQcs Reaktion auf das „Karambit Marble Fade“ Quelle: YouTube

Als xQc eine weitere Lootbox öffnet, erhält er ein Karambit Messer im „Crimson Web“-Design. Der Streamer scheint zunächst enttäuscht zu sein und kommentiert seinen Loot sogar als “Müll”.

Dabei hatte der Streamer erneut riesiges Glück. Das abgebildete Netz des Skins befand sich mittig auf der Klinge, womit der Preis für die Waffe zusätzlich um 50 % stieg. Das Messer ist damit zwischen 1.100 € und 1.600 € wert.

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xQc bekommt das Karambit Messer im „Crimson Web”-Design Quelle: YouTube

Nach all diesen Glücksgriffen gab es noch eine Überraschung zum Schluss. xQc erhielt eine Stat Trak-AK-47-„Fire Serpent“. Dadurch, dass sie mit Stat Trak ausgerüstet war, betrugt der Wert um die 1.900 €. 

Hier freute sich der Streamer sofort:

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xQcs freut sich über die Stat Trak-AK-47-„Fire Serpent“ Quelle: YouTube

xQc findet immer neue Wege, um seiner Glücksspiel-Sucht nachzugehen

Das steckt dahinter: Obwohl xQc unfassbar viel Glück bei seinen Lootboxen hatte, darf eines nicht vergessen werden: Um wertvolle Items zu bekommen, muss man davor viel Geld ausgeben. Vor allem die teuersten CS:GO-Boxen sind mit über 55 € nicht günstig.

xQc zeigte in der Vergangenheit einen verhängnisvollen Hang zum Glücksspiel in Online-Casinos, die bis hin zur Sucht reichte: Der Streamer erkannte sein Problem und wollte mit dem Zocken auf Twitch aufhören.

Er wurde auch von anderen Streamern heftig für seine Glücksspiel-Streams kritisiert: Es hieß, er lebe seinem jungen Publikum ein negatives Verhalten vor. xQc warnte auch immer wieder vorm Glücksspiel, verzockte dann aber große Summen.

Wenn man sich jetzt seine 55€-Drehs bei Lootboxen anschaut, drängt sich die Frage auf, ob das Looten in CS:GO nicht einfach eine andere Art des Glücksspiels darstellt und xQc wieder in seine Sucht zurückfällt. Problematisch ist der positive Eindruck, den die große Zuschauerschaft vom Zocken bekommen könnten, in jedem Fall.

Dass die Ausgaben meist die Einnahmen übersteigen und die Wahrscheinlichkeit für große Gewinne verschwindend gering ist, kann bei einer solchen Glückssträhne schnell vergessen werden

Dass es auch ganz anders laufen kann, seht ihr an diesem Fall: Ein CS:GO-Spieler kaufte sich Lootboxen im Wert von 200.000 € und wurde bitter enttäuscht.

Was denkt ihr über xQcs CS:GO-Streams? Schreibt es in die Kommentare.

Quelle(n):
  1. dexerto.com

WoW Dragonflight: Welche Version lohnt sich am meisten?

Die neue Erweiterung WoW: Dragonflight bietet gleich mehrere Versionen zum Kauf an. Doch welche lohnt sich für euch? Wir haben es im Detail erklärt.

Relativ unerwartet hat Blizzard plötzlich den Vorverkauf der nächsten Erweiterung WoW: Dragonflight gestartet. Quasi „im Vorbeigehen“ haben die Entwickler dabei auch ein grobes Release-Datum verraten. Denn aus den verschiedenen Versionen des Vorverkaufs geht hervor, dass Dragonflight spätestens bis zum 31.12.2022 veröffentlicht werden soll.

Das schürt nicht nur die Vorfreude, sondern stellt die Spieler:innen auch vor eine schwere Entscheidung: Sollte man Dragonflight schon im Vorverkauf erwerben? Und welche der Versionen ist die richtige? Reicht die Base-Edition oder nimmt man doch lieber die Heroic- oder gar Epic-Variante? Oder greift man zur besonders edlen Collector’s Edition?

Um euch die Entscheidung etwas einfacher zu gestalten, verraten wir euch, was in den einzelnen Versionen steckt und erklären, welche für euch am lohnendsten ist.

WoW Dragonflight kaufen: Was steckt in den Versionen?

Das steckt in der Base Edition: Mit 49,99 € ist die Base Edition deutlich das günstigste Angebot, kommt aber auch mit den wenigsten Inhalten daher. Sie enthält:

  • Die Erweiterung Dragonflight
  • Zugang zu den Rufern der Dracthyr (neue Klasse/Volk), mit der Möglichkeit, dass diese schon vor Release von Dragonflight spielbar sein werden
WoW Dragonflight Base Version
In der Grundversion gibt es ein Pet – Aber auch nur, wenn ihr vorbestellt.

Das steckt in der Heroic Edition: Mit 69,99 € ist die Heroic Edition bereits deutlich kostspieliger, hat aber noch mal mehr Goodies dabei. Darin enthalten sind:

  • Alle Inhalte der Base Edition
  • Eine Charakteraufwertung für Dragonflight auf Stufe 60, sodass ihr einen Charakter direkt auf passender Höhe für den Start in die neue Erweiterung habt.
  • Das Flugreittier „Umschlungener Traumweber“
  • Das Kampfhaustier „Murkastrasza“
WoW Dragonflight Heroic Version
Die Heroic Edition hat bereits mehr zu bieten – Charakterboost, Mount und Pets.

Das steckt in der Epic Edition: Die mit Abstand luxuriöseste Variante ist die Epic Edition, die aber auch mit stolzen 89,99 € zu Buche schlägt und daher eine ziemliche Investition ist. Blizzard hat aber auch einige zusätzliche Inhalte, die den Preis rechtfertigen sollen. Das sind:

  • Alle Inhalte der Base Edition und Heroic Edition
  • Spielzeug „Ruhestein des Zeitwanderers“
  • Kopftransmutation „Diadem der Zauberbewahrer“
  • Rückentransmogrifikation „Schwingen des Erwachens“ in 5 verschiedenen Farben (schwarz, rot, blau, grün, bronze) – das sind Flügel für euren Charakter.
  • 30 Tage Spielzeit
WoW Dragonflight Vorbesteller-Items
Alle Items aus der Epic Edition – viel Zeug für Sammler.

Gibt es einen Vorbesteller-Bonus? Ja. Unabhängig davon, welche Version ihr kauft, gibt es für Vorbesteller eine zusätzliche Dreingabe, nämlich das Haustier „Drakks“. Das ist ein niedlicher kleiner humanoider Drache, quasi eine Mini-Version eines Dracthyr.

Der ist nur erhältlich, wenn ihr Dragonflight während der Vorbesteller-Phase kauft – also bis zum Release. Es wäre aber möglich, dass man Drakks auch später noch einzeln im Ingame-Shop kaufen kann, wenn man sich diese Gelegenheit entgehen lässt.

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Welche Edition von Dragonflight soll man kaufen?

Welche Edition des Spiels ihr letztlich kauft, ist natürlich in erster Linie eine Frage des Geldbeutels. Wer aber tiefer in die Tasche greifen kann, will das nicht unbedingt tun – daher haben wir hier ein paar Anhaltspunkte, an denen ihr euch orientieren könnt, um herauszufinden, welche Edition die richtige für euch ist.

Wenn ihr einfach nur Dragonflight spielen wollt und euch Transmogs, Spielzeuge und Reittiere nicht wichtig sind, dann greift zur Base Edition für knapp 50 €. Das eilt auch gar nicht, denn für den Vorverkauf gibt es lediglich ein zusätzliches Haustier und womöglich früheren Zugang zu den Dracthyr.

Wenn ihr Reittiere sammelt und/oder einen Charakter-Boost auf Stufe 60 wollt, solltet ihr zur Heroic-Edition greifen. Alleine der Charakterboost würde normalerweise bereits stolze 60 € kosten, sodass ihr hier ordentlich spart. Braucht ihr den Boost nicht, sind 20 € für das Drachen-Reittier der Preis, den ihr sonst auch im Shop für ein vergleichbares Mount bezahlen würdet.

Wer Pets, Reittiere und Spielzeuge sammelt, kann getrost zur teuren Epic Edition für 90 € greifen. Hier sollte man vor allem beachten, dass die Epic Edition auch 30 Tage Spielzeit enthält, die ihr im Nachhinein auch ohnehin auf die eine oder andere Weise kaufen müsstet.

Wenn man also die 13 € für die Spielzeit rausrechnet, dann kostet das Upgrade von der Heroic- auf die Epic-Edition eigentlich nur 7 € und dafür gibt es 6 Transmog-Gegenstände und ein Spielzeug.

Was ist mit der Collector’s Edition?

Ja, auch die gibt es. Die ist physisch und muss direkt im Blizzard-Shop vorbestellt werden. Die Inhalte entsprechen der Epic Edition, zusätzlich gibt es aber noch physische Goodies, wie ein Art-Book, ein Mauspad und Pins. Die genauen Inhalte der Collector’s Edition haben wir euch hier vorgestellt.

Werdet ihr euch Dragonflight vorbestellen? Oder wartet ihr lieber den Release und erste Bewertungen ab?

Pokémon GO: Bald neue Monster und spezielle Bälle für Bestien – Funde lassen Trainer hoffen

In Pokémon GO könnt ihr euch vielleicht schon bald über neue Monster und Bälle freuen, denn diese zeigen aktuellen Funde. Wir von MeinMMO haben uns angesehen, um was es sich dabei handelt und erklären es euch.

Um welche Funde geht es? In Pokémon GO suchen die Pokéminers, eine Gruppe von Dataminern, in regelmäßigen Abständen im Spiel-Code nach neuen Informationen. Diese machen sie schließlich über ihre Homepage und die sozialen Netzwerke öffentlich.

Nun haben die Pokéminers erneut nach Änderungen gesucht und sind dabei auf neue Pokémon, aber auch auf einen neuen Ball sowie Symbole im Spiel gestoßen.

Das sind die neuen Funde

Der Ultra-Ball: Wie der Reddit-User martycochrane in seinem Beitrag mitteilt, sind die Pokéminers bei ihrer aktuellen Suche auf neue Symbole und Gegenstände im Spiel gestoßen. So kann man auf dem Bild in seinem Beitrag unter anderem ein neues “episches” Level-5-Raid-Ei sehen. Außerdem wurden dem Spiel neue Blütenblätter und Gras sowie Spiel-Hinweise hinzugefügt.

Besonders auffällig ist jedoch ein spezieller blau-gelber Ball in der linken oberen Ecke. Hierbei handelt es sich um einen sogenannten “Ultra-Ball”, mit dem man Ultrabestien besser fangen kann. Dabei soll er einen speziellen Effekt erzeugen, den man ebenfalls in der Grafik der Pokéminers sehen kann.

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Auch im Anime sowie in den Pokémon-Spielen “Sonne und Mond” kann man diesen Ultra-Ball finden. Will man damit eine Ultrabestie fangen, dann ist dieser Ball etwa 5-mal effektiver, als das ein normaler Pokeball wäre. Dafür ist es etwas schwerer, mit diesem Ball andere Pokémon zu bekommen, denn hierbei liegt die Fang-Chance gerade einmal bei 0,1.

Ergänzend dazu teilen die PokéMiners auf Twitter mit, dass dieses Item zwar als Gegenstand im Spiel hinzugefügt wurde, jedoch mit einem Zugang ab Level 100. Dieses kann allerdings von den Trainern (bislang) nicht erreicht werden. Ob und wann das Item also ins Spiel kommt, bleibt vorerst nur abzuwarten.

Zwei neue Pokémon gefunden

Doch der Fund rund um den Ultra-Ball war nicht die einzige Neuigkeit, welche die Pokéminers im Spiel-Code entdeckt haben. So wurden auch zwei neue Pokémon aus der 8. Spiele-Generation gefunden: Axantor und Ursaluna.

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Wer neben Pokémon GO auch die Pokémon-Hauptreihen auf der Nintendo Switch spielt, kennt die beiden Monster bereits aus Pokémon Legenden: Arceus.

Was ist Axantor für ein Pokémon? Bei Axantor handelt es sich um ein Käfer- und Gesteins-Pokémon. In den Pokémon-Legenden: Arceus lässt es sich mit Hilfe eines Schwarzaugit, eines speziellen Items, aus Sichlor entwickeln.

Erkennen könnt ihr Axantor an seinem großen, braunen heuschreckenartigen Körper. Auffallend sind außerdem die Äxte, die es an beiden Armen als Hände trägt.

Pokémon-GO-Axantor
Axantor (via pokemon.com)

Was ist Ursaluna für ein Pokémon? Das Boden- und Normal-Pokémon Ursaluna stammt ebenfalls aus der 8. Spiele-Generation und kann sich aus Teddiursa und Ursaring entwickeln. Dazu nutzt es in Pokémon-Legenden: Arceus einen Torfblock bei Vollmond.

Ursaluna erinnert optisch an einen großen Bären mit bräunlichem Fell. Sein goldgelber runder Fleck auf der Stirn, erinnert obendrein passend zum Namen an einen Vollmond.

Pokémon-GO-Ursaluna
Ursaluna (via pokemon.com)

“Hoffentlich ist das ein Zeichen für mehr.”

In der reddit-Community kommen die beiden Funde richtig gut an. Auch wenn es bereits die erste Ultrabestie zum GO Fest 2022 zu fangen gab, hoffen viele Trainer nun auf Nachschub. So kann man in den Kommentaren auf reddit folgendes lesen:

  • tkcom: “Der erste neue Ball seit dem Premier-Ball im Jahr 2017.”
  • TheMadJAM: “Hoffentlich ist das ein Zeichen für mehr.”
  • 128thMic: “Ich frage mich, ob dieser neue Ball die Bälle ersetzen wird, in denen Anego gefangen wurde, oder ob sie einfach einmalig sein werden.”
  • ArcanineFan01: “Es erscheint seltsam, Ultra-Bälle jetzt einzuführen und nicht, wo Anego in Raids war, aber zumindest haben sie hinzugefügt.”
  • DarkKnightMcKenyan: “Endlich ein neuer Ball, und er macht Sinn.”

Und auch über die neuen Pokémon würden sich einige Trainer freuen und überlegen in den Kommentaren bereits, wie man sie dann wohl entwickeln kann (via reddit.com):

  • KonoPez: “Ich frage mich, welche Evolutionsmethode sie verwenden werden? Sinnoh-Stein würde für sie und Snieboss Sinn machen. Ich bin sicher, Salmagnis, Damythir und Myriador werden langwierige Quests sein.”
  • electric_emu: “Ein Sinnoh-Stein würde Sinn machen, aber wir hoffen, dass Niantic nicht versucht, die Mühsal des Erhaltens des Torfblocks und des Wartens auf den Vollmond für Ursaluna wie in Pokémon-Legenden: Arceus zu wiederholen.”
  • davebybab: “Ich hatte Glück, dass ich eine Menge anständiger Sichlor vor Legends:Arceus behalten konnte, hoffentlich ist Axantor nützlich.”

JRE47 macht sich darüber hinaus bereits Gedanken zu den Movesets und schreibt:

Meine eigenen ersten Gedanken

Es gibt noch viele Unbekannte, aber hier ist die gute Nachricht:

Ursaluna wird mit ziemlicher Sicherheit Schattenklaue haben (die einzigen anderen schnellen Moves, die es erlernen kann, sind Steinschlag und Tackle), und es hat einige ausgezeichnete Charge-Moves. Wenn es nicht mit Hyperstrahl und Luft-Ass ausgestattet wird, sieht es gut aus!

Axantor hat ein wenig mehr Potenzial, hinter schlechten schnellen Moves (Luftschnitt & Zertrümmerer) stecken zu bleiben, aber wenn es Psychoklinge oder sogar Ruckzuckhieb bekommt, sollte es okay sein. Was die Angriffsmoves angeht, so haben wir Nahkampf und dann all diese. Hier gibt es Potenzial.

via reddit.com

Wie immer handelt es sich bei den Funden der Pokéminers nicht um offizielle Informationen. Auch wenn diese Daten sich in der Vergangenheit größtenteils so bestätigt haben, kann Niantic diese immer noch ändern oder sich entscheiden, sie nicht ins Spiel zu bringen.

Sobald es nähere Informationen zu einem möglichen Release gibt, erfahrt ihr es selbstverständlich bei uns auf MeinMMO.

Wie findet ihr die neuen Monster und den Ultra-Ball? Hofft ihr, dass sie bald im Spiel eingeführt werden? Oder hättet ihr euch lieber andere Dinge gewünscht? Lasst es uns in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen und tauscht euch mit anderen Trainern zu diesem Thema aus.

Am Wochenende findet der Community Day mit Kapuno satt und beschert euch eine besondere Überraschung. Pokémon GO bringt die Level-4-Raids zurück, allerdings mit einer Einschränkung. Wir haben uns angesehen, welche das ist.

Chip-Hersteller Intel soll fiese Taktiken genutzt haben, um AMD zu ärgern – Jetzt will man plötzlich 600 Millionen Euro von der EU

Der Hersteller Intel fordert aktuell 600 Millionen Euro von der EU. Dahinter steckt eine Milliardenstrafe, die Intel damals bezahlen musste. Doch jetzt will man plötzlich Geld zurück haben.

Intel und AMD sind die größten Hersteller für Prozessoren, die ihr in eurem Gaming-PC verbauen könnt. Auf Amazon lag AMD zeitweise deutlich vor Intel mit den Verkaufszahlen. Nun fordert Intel von der EU 600 Millionen Euro – dahinter steht ein Streit um einen Gerichtsprozess zwischen der EU und dem US-amerikanischen Chip-Hersteller.

Intel soll angeblich wettbewerbsverzerrende Rabatte geboten haben

Was genau soll Intel gemacht haben? Die genannten fiesen Praktiken reichen schon ein paar Jahre zurück. Intel hatte angeblich über Jahre hinweg großen PC-Herstellern wie HP oder Dell einen bestimmten Deal angeboten: Wenn ihr ausschließlich unsere Prozessoren in euren PCs verbaut, dann bekommt ihr starke Rabatte. Intel soll diese Praktiken auch gezielt verschleiert haben, damit es nicht offensichtlich wird.

Die EU hatte in einem umfangreichen Verfahren den Chip-Hersteller Intel zu einer Strafe von 1,06 Milliarden Euro verurteilt, denn solche Absprachen verzerren den Wettbewerb und lassen der Konkurrenz keine Chance.

Seit 2009 hatte Intel daher mit dem Europäischen Gerichtshof gestritten und wehrte sich gegen die Vorwürfe. Denn die Maßnahmen seien alle rechtmäßig gewesen und sollen den Wettbewerb nicht beeinträchtigt haben. 2017 ordnete das höchste Gericht der Europäischen Union eine erneute Prüfung der Geldbuße an, im Januar 2022 wurde dann die Geldbuße aufgehoben.

Geldbuße wurde aufgehoben, jetzt will Intel Zinsen für die Strafe haben

Warum will Intel jetzt 600 Millionen Euro? Intel hatte damals die Geldstrafe an die EU bezahlt und nach der letzten Entscheidung im Januar 2022 auch wieder von der EU zurückbekommen.

Doch Intel möchte jetzt noch Zinsen auf das Geld haben, welches die EU zurückgezahlt hat. Die EU wollte hier 38 Millionen Euro an Intel zahlen, doch die Firma ist der Ansicht, dass man 593 Millionen Euro erhalten müsse. Das basiert auf dem Zinssatz der Europäischen Zentralbank. Das sieht aber die EU nicht ein, dem Chip-Hersteller noch eine zusätzliche Millionen-Summe zu zahlen.

Gegen die Entscheidung, Intel die Milliardenstrafe zurückzuzahlen, kann außerdem immer noch Einspruch erhoben werden. Der Prozess und die Verhandlungen könnten im schlimmsten Fall daher noch ein paar Jahre dauern.

Immerhin streitet man hier um eine große Summe Geld. Im Vergleich: Im ersten Quartal 2022 erzielte die Intel Corporation einen Umsatz von etwa 18,35 Milliarden US-Dollar und einen Nettogewinn von rund 8,1 Milliarden US-Dollar.

Kooperationen und Absprachen gibt es immer im Hardware-Bereich

Auch heute werdet ihr immer wieder Shops oder Anbieter finden, die bestimmte Hersteller oder Produkte stärker positionieren. Dahinter stehen häufig Deals oder langjährige Partnerschaften. Doch seit 2009 hat sich auf dem Markt auch vieles getan und AMD ist heute etwa viel breiter aufgestellt als vor 10 Jahren und kein Verkäufer wird es sich ohne weiteres erlauben können, eine Produktreihe von Intel oder AMD aus seinem Sortiment zu streichen.

So hatte Razer jahrelang in seinen „Razer Blade“-Notebooks Intel-Prozessoren verbaut und nun zum ersten Mal AMD verbaut. Ob sich das Razer Blade 14 für euch lohnt, könnt ihr auf MeinMMO nachlesen.

Ein Hersteller hatte es dann aber doch auf die Spitze getrieben: Denn Nvidia hatte ein Partnerprogramm eingeführt, um gezielt AMDs Radeon-Karten aus dem Markt zu drängen. Nach großer Kritik hatte man das Programm wieder eingestampft:

AMD sagt: GPU-Hersteller fühlen sich von Nvidia genötigt, Radeon zu meiden

PS Plus Essential: Alle Infos zum neuen Standard-Abo auf PS4 & PS5 – Spiele, Kosten & Services

Das neue Abo von PS Plus ist online. Das Standard-Abo verwandelt sich in „PS Plus Essential“ und jedes normale Mitglied von PlayStation Plus landet in diesem neuen Service. Welche Spiele ihr im Abo für PS4 und PS5 erwarten könnt und welche Leistungen erfahrt ihr hier auf MeinMMO.

Was passiert bei PS Plus? Der Abo-Service von PlayStation erlebt seinen bisher größten Umbau. Aus dem eindimensionalen Service wird ein 3-fach-Angebot. Statt aus nur einer Service-Option könnt ihr aus 3 verschiedenen Stufen wählen:

Das Essential-Abo ist dabei so etwas wie das Standard-Abo, das ihr bisher auch schon kennt. Alle Details dazu sammeln wir hier für euch auf MeinMMO. Mehr Infos zum neuen PS Plus gibts auch bei uns im Video:

Video starten

PS Plus Essential – Alles zu Spielen, Preisen, Release

Wann kommt PS Plus Essential? Das Service ging am 23. Juni 2022 online.

Was bringt PS Plus Essential? Im Grunde bekommt ihr hier das bekannte Basis-Paket. Wichtigste Inhalte sind der Zugang zum Online-Multiplayer und zwei kostenlose Spiele im Rahmen des Abos:

  • 2 „kostenlose“ PS4-Spiele im Monat
  • 1 „kostenloses“ PS5-Spiel im Monat
  • Online-Multiplayer
  • PS Plus Collection (nur PS5)
  • Spielhilfe (nur PS5)
  • Exklusive Angebote im PS Store
  • Cloud-Speicher für eure Spielstände
  • Share Play
  • Exklusive Spiel-Inhalte (Gratis-DLCs)
Mehr zum Thema
PS Plus Abo: Essential, Extra oder Premium – Welches Paket passt zu mir?
von Maik Schneider

Was ändert sich im Vergleich zu früher? Im Moment sieht es danach aus, als würde sich nur der Name beim Essential-Abo ändern.

Anfangs gab es Infos seitens PlayStation, dass es nur noch insgesamt zwei monatliche Spiele geben würde. Auf der Website von PS Plus ist nun aber doch von drei Spielen die Rede: Zwei für PS4 und eines für PS5 (via playstation.com).

Welches Abo die Leser von MeinMMO bevorzugen, erfahrt ihr in unserer Umfrage-Auswertung zum neuen PS-Plus-Abo.

Wie viel kostet PS Plus Essential? Auch bei den Kosten müsst ihr euch nicht umstellen:

  • 1 Monat: €8,99
  • 3 Monate: €24,99
  • 12 Monate: €59,99

Wer kommt in ein anderes Abo von PS Plus? Habt ihr den Streaming-Service „PS Now“ abonniert, dann verwandelt sich eure Restlaufzeit in das Abo „PS Plus Premium“. Das bietet euch ein Streaming-Paket mit Klassikern von PS1, PS2 und PS3, aber auch die Inhalte von „PS Plus Extra“ und ein paar Spiele zusätzlich auf PS4 und PS5.

Im Extra-Paket findet ihr massig Spiele für PS4 und PS5 in einer Art „Game Pass“, die ihr ohne weitere Kosten herunterladen könnt.

Seid ihr passend zum neuen PS Plus auch auf der Suche nach einer PS5, dann checkt regelmäßig unseren Verkaufsticker auf MeinMMO: PS5 kaufen im Ticker – Alle News und Angebote

Mastermind Luke Smith spricht über die Zukunft von Destiny 2: Müssen „die Motoren wieder zum Laufen bringen“

Wer in den vergangenen Monaten in Destiny 2 unterwegs ist, der weiß, Bungie ist gerade dabei seine große Saga von Licht und Dunkelheit zu Ende zu erzählen. Doch was kommt nach dem dramatischen Showdown? Darüber hat sich Luke Smith, Bungies „Mastermind“ in dieser Woche geäußert. MeinMMO bringt euch auf den neuesten Stand, was Bungie plant.

Destiny 2 ist inzwischen zu einem Live-Service-Game mit Seriencharakter geworden und bedient seine Hüter nicht nur mit regelmäßigen Inhalten, sondern auch einer saisonalen wöchentlichen Erzählung.

Spieler kehren Woche für Woche ins Universum des Loot-Shooters zurück, um zu erfahren, wie die laufende Geschichte weiter geht und um ihrem Hüter mehr Macht für den finalen Kampf zu verleihen. Ein Grundkonzept, das Bungie in Zukunft für seine IPs weiter ausbauen will.

  • Die kommende Erweiterung „Lightfall“, die voraussichtlich Anfang 2023 startet, wird die Spieler wieder ein Stück in dieser Story-Erzählung im Serienformat voranbringen.
  • Und in der letzten offiziell angekündigten Erweiterung „The Final Shape“, die für Anfang 2024 geplant ist, hat Bungie angekündigt, dass dort die Saga um Licht und Dunkelheit zu „einem dramatischen Abschluss“ finden wird.

Doch was passiert nach „ …und darüber hinaus“?

Mit Witch Queen hat sich Bungie auf dem Weg zum großen Ende gemacht.

Ist Destiny 2 nach „Final Shape“ dann offiziell zu Ende?

Auch wenn Luke Smith nicht direkt über das gesprochen hat, was danach kommt, so hat Bungies „Mastermind“ und Executive Creative Director in einem Game Maker’s Notebook-Podcast mit Ted Price von Insomniac Games dennoch eine Zukunft für den Destiny-Kosmos angedeutet.

Luke Smith kennt die Probleme der Hüter: Im Podcast wurde zunächst deutlich, dass sich der ausführende Creative Director bewusst ist, welche Dinge das Erlebnis der Spieler in der aktuellen Version von Destiny 2 trüben.

Er weiß, „dass aktuell jeder Spieler, der das Spiel spielt, das Gefühl hat, dass das, was er liebt, besser sein könnte.“ Er sprach vor allem über die aktuelle und zukünftige Spielererfahrungen von neuen Spielern, die über NewLight, die Destiny-2-Free2Play-Version einsteigen, und das Spielerlebnis von Veteranen.

  • Obwohl der Content-Vault für ein so massives Live-Service-Game wie Destiny 2 für Bungie als Entwickler praktisch ist, wird er von vielen Spielern gehasst, denn das System verschluckt regelmäßig geliebte Zielorte und saisonale Aktivitäten.
  • Zudem ist die Geschichte von Destiny 2 so komplex, dass neue Spieler, die über NewLight, einsteigen, überhaupt nicht folgen können. Sie werden mitten in die Story geworfen und verstehen das Universum nur langsam, was sie frustriert.

Vor allem auf reddit und in der Community ist dieses „Content-Verständnis-Problem“ allgegenwärtig. Viel zu viele neue Spieler haben im aktuellen Destiny 2 bei der Geschichte das Gefühl „dass man zu spät zur Party kommt“, beschreibt Luke Smith diese Problematik.

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Neue Hüter fühlen sich, als ob sie in Destiny 2 „zu spät zur Party kommen“.

So suche man nicht nur seit Jahren aktiv den Kontakt und das Feedback seiner Spieler-Community, was wirklich nicht immer einfach ist, sondern für kommende Inhalte auch nach Lösungen.

Wenn man die beiden Projekte [Destiny 1 und Destiny 2] zusammen ansieht, befinden wir uns im achten Jahr [und] in den letzten acht Jahren ist eine Menge passiert. Man kann nicht alles spielen. Wie können wir also den Leuten [zukünftig] helfen, den Rückstand aufzuholen?

Luke Smith, Executive Creative Director bei Bungie

Er schätzt in diesem Zusammenhang absolut die Arbeit der Spieler-Veteranen und YouTuber, die derzeit für Destiny-2-Neueinsteiger regelmäßige Zusammenfassungen der bisherigen Geschichten liefern, sagt aber auch mit Blick auf die Zukunft „wir sollten das nicht von unseren Spielern erwarten!“

So will Bungie „die Motoren wieder zum Laufen bringen“: Spielerunterstützung innerhalb von DLCs und des Spiels ist eine Sache, die Bungie in der Vergangenheit überhaupt nicht gemacht hat und erst seit kurzem stärker fokussiert.

Deswegen will der Entwickler nach „The Final Shape“ neue Wege gehen, damit mehr Spieler zukünftige Spielwelten einfacher erfassen und verstehen können.

Ich denke, wenn wir uns diesen Handlungsbogen ansehen, den wir das „Ende der Licht-gegen-Dunkel-Saga“ nennen, werden wir sozusagen die Motoren wieder zum Laufen bringen und die [Spieler] wieder willkommen heißen. […] wir werden weiterhin herausfinden müssen, wie wir den [Spielern], die in das Universum zurückkehren, den Weg ebnen können, und was Bungie dazu beitragen kann.

erklärte Luke Smith im Podcast

In Destiny 2 wird Bungie seine spezielle Art fesselnde, tiefgründige und auch epochale Geschichten zu erzählen in den kommenden Seasons und nächsten Erweiterungen weiter ausbauen und perfektionieren.

Derzeit bietet die aktuelle Season 17 mehr denn je Storyinhalte, die sich „um eine sinnvolle Erfahrung“ drehen. Diese Entwicklung hatte der Project Lead für „Lightfall“, Blake Battle bereits Anfang 2022 zum Start von Witch Queen angekündigt. Er hat inzwischen auch bestätigt, dass die Lightfall-Erweiterung eine legendäre Kampagne enthalten wird.

  • Das neue DLC „Lightfall“ wird den Spielern somit die Wahl zwischen der Klassik-Kampagne, für Gelegenheitsspieler, und der Legendären-Kampagne, für Veteranen, bieten.
  • Zudem kann man stark davon ausgehen, dass Bungie auch storytechnisch die eingeschlagene Richtung seiner Erzählung als „wöchentliches Serienformat“ beibehalten wird.
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Destiny 2 soll wohl als Universum in „Destiny“ aufgehen

Luke Smiths aktuell persönliche Arbeit bei Bungie hat derzeit wenig mit Destiny 2 direkt zu tun, wie er verriet. Hierfür gibt es ein anderes Führungsteam, das an der Planung und Zukunft des Space-Shooters arbeitet.

Er und sein langjähriger Produktionspartner Mark Noseworthy sind aktuell vielmehr für den Ausbau der Marke „Destiny“ verantwortlich. Ihre Mission für die Zukunft ist also „darüber nachzudenken, Destiny zu einem Universum zu machen, das […] über ein einziges MMO-Projekt hinaus Bestand hat und fortbesteht.“

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Bungies Studio wächst immer weiter: Hat derzeit über 800 Mitarbeiter.

Es wird wohl nie ein Destiny 3 geben: Wie Luke Smith erklärt, ist man aktuell „an einem Punkt angelangt, an dem eine Reihe von Leuten zu Destiny 2, zu Bungie gekommen sind, um zukünftig an Destiny zu arbeiten.“ Sie bringen somit frischen Wind ins Unternehmen.

Außerdem spricht er im Podcast auch das an, was seit der Einführung des Content Vaults immer deutlicher wurde:

Ich denke, Destiny 2 ist Destiny. Das Design von Destiny 1 und 2.

Bungie glaubt an das Konzept der Live-Service-Spiele, welches Joe Blackburn, der aktuelle Game Director, deswegen ebenso zielstrebig vorantreibt. Und so kommen die Inhalte von Destiny 1 und 2 langsam zusammen.

Fesselnden TV-Storys wie die das „Star Wars“-Universum oder „The Witcher“ sollen sich dann in ähnlicher Art auch zukünftig mit der Story von Destiny 2 weiter entfalten, während Bungie seine neue Gaming-Vision etablieren will. Was genau hier geplant ist, ob neue IP oder ein verändertes Destiny-Universum, ließ er jedoch offen.

Auf YouTube könnt ihr euch das vollständige Interview zwischen Luke Smith und Ted Price von Insomniac Games anschauen.

Am Ende des Interviews hat Luke Smith auch noch eine persönliche Vision für die Zukunft geteilt:

Manchmal sind […] Ressourcen es wert. Und manchmal schaut man [zurück] und denkt: „Wir konnten das nicht so gut unterstützen, wie wir es wollten.“, wie beim Zurückbringen von beliebten Modi aus Destiny 1. […] Wir stehen auf und machen einfach weiter, wir kommen zurück und wir machen weiter. Wir werden weiter versuchen, zu lernen und uns zu verbessern. Ich denke, es wird ein hart umkämpftes Wettbewerbsumfeld sein.

Man wird eine Menge Möglichkeiten für Projekte nutzen, die den Leuten vielleicht gefallen werden. Aber Luke Smith ist sich auch sicher, dass einige Leute darüber unglücklich sein werden, wenn Projekte oder Singleplayer-Games, die bisher keine Live-Service-Spiele waren, zukünftig zu welchen werden.

Ich sage nicht, dass niemand das hören und sagen soll: „Luke hat gesagt: Jedes einzelne, du weißt schon, Singleplayer-Spiel wird zu einem Service-Spiel. Das will ich damit überhaupt nicht sagen. Ich will damit sagen, dass es viele Wege gibt, um Erlebnisse zu schaffen, die Fans und potenzielle Fans lieben werden. Und ich habe keine Angst vor einer Welt, in der es mehr Service-Spiele gibt. Ich denke, wenn überhaupt, dann wird es eine Herausforderung für sie alle sein, es besser zu machen und einen besseren Weg zu finden. Und zwar auf eine Art und Weise, bei der diese Entität vielleicht immer eine hat.

führt er seine „Luke-Smith-Vision“ aus

Was sagt ihr zu Bungies Plänen für die Zukunft und die zukünftige Verbesserung des NewLight-Free2Play-Spielererlebnisses? Glaubt ihr, ein Neustart für die Marke und das Universum „Destiny“ ist möglich? Oder werdet ihr nach dem Ende der Licht-und-Dunkelheits-Saga dem Universum endgültig den Rücken zukehren? Schreibt eure Meinung dazu bitte in die Kommentare.