WildStar schließt – Das MMORPG, das WoW killen sollte, ist tot

Das SF-MMORPG WildStar wird schließen. Auch die Firma dahinter, Carbine, gibt auf. 50 Mitarbeiter sind betroffen.

Woher kommt die News? Die US-Seite Kotaku berichtet, dass WildStar schließt. Man habe das von jemandem erfahren, der heute morgen im Raum gewesen sei, als die Entlassungen bekannt gegeben wurden.

Offenbar hat der Publisher NCSoft die Schließung von WildStar im Nachhinein bestätigt.

Wann schließt WildStar? Es ist noch nicht klar, wann genau das MMORPG schließt. NCSoft kümmert sich um ein geordnetes Ende des MMORPGs.

Was passiert mit dem Studio? Carbine, das Studio hinter dem MMORPG, wird geschlossen. Das Studio hat noch etwa 50 Mitarbeiter.

Man sucht jetzt noch Leute aus, die WildStar zum Abschluss bringen, und versucht dann die anderen Mitarbeiter in Positionen innerhalb von NCSoft unterzukriegen.

Aus den Meldungen vom April 2017, dass Carbine ein neues Spiel plant, ist wohl nichts geworden.

WildStar MMO

Spieler erhalten Geld der letzten Monate zurück: Verkäufe, die vom 1. Juli an in WildStar stattgefunden haben, sollen noch zurückerstattet werden.

WildStar wollte 2014 WoW stürzen

Was war Carbine für ein Studio? Carbine wurde bereits 2005 von ehemaligen Blizzard-Mitarbeitern gegründet, 2007 dann von NCSoft gekauft. Das MMORPG WildStar wurde 2011 angekündigt, war da aber schon länger in Entwicklung. Man hatte mehrere Prototypen bis dahin entworfen und wieder verworfen.

Was war WildStar? WildStar war ein SF-MMORPG, das auf eine bunte und knallige Welt setzte. Das Spiel brillierte in den Vorankündigungs-Video mit einem schrägen Humor und einem einzigartigen Art-Style.

WildStar

Im Herzen war WildStar aber ein Hardcore-MMORPG und wollte eine Weiterentwicklung des klassischen Themeparks sein.

Das erklärte Ziel war es, dass WildStar die MMORPG-Veteranen wieder einfängt, die World of Warcraft im Laufe der Jahre verloren hatte. Dafür sollte WildStar wie das „WoW“ von früher sein, etwa zu den Zeiten von Vanilla und „The Burning Crusade.“

So gab es beim Raid einen schwierigen Attunement-Prozess, den Spieler durchlaufen mussten, um überhaupt raiden zu dürfen.

Als Weiterentwicklung des MMORPG-Genres setzte WildStar auf ein actionreiches Kampfsystem mit „Telegraphen“ – das waren Fähigkeiten, denen man ausweichen konnte. Außerdem setzte WildStar auf ein fantastisches Housing, das als bestes im MMORPG-Genre gilt.

WildStar: „Wir wollen die ehemaligen World-of-Warcraft-Spieler“

WildStar – das Ende eines Traums

Woran ist WildStar gescheitert? WildStar erschien im Juni 2014 und hatte durchaus großen Erfolg zum Start. Es wurden viele Einheiten des Spiels verkauft. Die Entwickler waren selbst vom Erfolg überrascht.

Allerdings setzte WildStar auf ein Abo-Modell und hatte Schwierigkeiten, die Spieler zu halten, die es gekauft hatten.

Der Schwierigkeitsgrad des MMORPGs war hoch, das Szenario bunt und knallig. Diese Kombination gefiel nicht jedem.

WildStar Protostar

WildStar als mahnendes Beispiel: Außerdem gab es früh Probleme mit dem Content-Nachschub. Carbine wollte ursprünglich mehrere Patches gleichzeitig entwickeln, um ständigen Content-Nachschub zu gewährleisten. Man ging davon aus, dass die Spieler früh nach „mehr“ rufen würden.

Der Plan schlug aber fehl.

Es waren viele Bugs im Spiel, die nur mühsam bekämpft werden konnten. Hier wurde die Idee, mehrere Patches gleichzeitig zu entwickeln, dem Team zum Verhängnis. Das Studio hat es letztlich nie geschafft, von einem „Spiel in Entwicklung“ zu einem „Spiel im Live-Betrieb“ umzuschalten.

Das MMORPG „The Elder Scrolls Online“ war auch 2014 gestartet und hatte zum Release ähnliche Schwierigkeiten. Während ESO aber letztlich die Kurve bekam und noch zu einem Erfolg wurde, gelang WildStar das nie.

WildStar Free2Play

Free2Play brachte auch nichts: Selbst der Gang in ein Free2Play-System konnte für WildStar nicht mehr die Wende bringen. Hier war zwar das Interesse einmal mehr hoch, doch Server-Probleme nahmen dem MMORPG rasch den Wind aus den Segeln. Große Pläne von einem Launch in China zerschlugen sich letztlich.

Seit Jahren schleppte sich das MMORPG nur noch über die Runden. Jetzt ist es zu Ende.

WildStar-Reveal

Flop von WildStar versetzte dem MMORPG-Genre einen Knick

Schade um WildStar: Wir von Mein MMO bedauern trotz all der Kritik im Laufe der Jahre, dass WildStar nicht die Erwartungen erfüllt hatte, die viele MMORPG-Fans (und auch wir) in das Spieler gesetzt hatten.

Es hätte dem MMORPG-Genre in den letzten Jahren sicher gut getan, wäre WildStar 2014 zu einem Hit geworden.

So leitete der Niedergang von WildStar auch eine allgemeine Abkehr der westlichen Publisher von klassischen MMORPGs ein.

MMO Frage (WIldStar)

WildStar stand auf unserer Liste der MMOs, die vom Aussterben bedroht sind. Da hat es jetzt schon einige zerissen.

Spielt das noch wer? – 7 MMOs, die vom Aussterben bedroht sind
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Chris
Chris
1 Jahr zuvor

Schade! War ganz ok aber hat mich leider nicht so gefesselt wie andere spiele trotz des einzigartigen Humors!

Pacman
Pacman
1 Jahr zuvor

Ich wünschte man könnte es offline solo oder Netzwerk mit Freunden weiterspielen. Mit lokalen Daten.

Sven Wesing
Sven Wesing
1 Jahr zuvor

Ich habe das Spiel von Beta an gespielt und es war großartig. Bis Leute sich darüber beschwert haben, dass die Inis zu schwer seien. Die wurden dann einfacher gemacht, sodass ich als Healer fast eingeschlafen bin.
Das war für mich dann auch der Grund weswegen ich mit WildStar aufgehört habe. Es gab keine Herausforderung mehr. Bis zu einem Raid bin ich da nicht mehr gekommen.

John Wayne
John Wayne
1 Jahr zuvor

Endlich,

Andy
Andy
1 Jahr zuvor

Warum?Hat es dich so in deinem Leben beeinträchtigt,dass die Server on waren/sind?

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Das fragte ich mich auch. Es geht hier nämlich um keine Abzockerspieleschmiede sondern ein Spiel welches von Anfang an dazu da war Spaß zu machen.

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

Warum “ Endlich“..hast du das Spiel überhaupt mal gespielt ?

Zavi
Zavi
1 Jahr zuvor

eigentlich schade, ich hab es auch mal gespielt, aber es konnte mich i-wie nie so richtig mitreißen und ich weiß nicht mal warum ,weil es eigentlich ein echt gutes spiel war

Fenrir
Fenrir
1 Jahr zuvor

Eigentlich schade, ich mochte es als ich es gespielt hab.

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Im Absatz über ESO ist ein „aber“ zuviel.

Es ist immer schade wenn ein Spiel dicht machen muss. Wildstar war mir zu bunt und knallig und ich konnte mich mit der Story nie so recht anfreunden.

Gorm
Gorm
1 Jahr zuvor

Schade eigentlich, war nicht schlecht fand ich. Das Abo Model hat mich nie gestört, das Problem war eher die Langzeitmotivation. Hat mich einfach nicht lange gehallten und es kam auch nie etwas wo ich mir sagte da muss ich wieder zurück.

Joss
1 Jahr zuvor

Wildstar habe ich aus der Ferne mit Sympathie verfolgt, weil es wie Secret World den Mut hatte, einen eigenen Erzählkosmos zu entwerfen und anschließend stimmig zu illustrieren. Das gepaart mit einer eigensinnigen, herausfordernden Spielewelt war etwas, das dem Mainstream abgeht. Dass diese Titel keinen Markterfolg haben, spricht sein eigenes Urteil über die Generation Gamer.

Pacman
Pacman
1 Jahr zuvor

Gute Ideen aber am Ende hats einfach nicht gerreicht. Sehr schade. Allen Mitarbeitern alles Gute für die Zukunft = )

Micro_Cuts
Micro_Cuts
1 Jahr zuvor

Euer Titel wieder … Bild Niveau Leute ^^

Is natürlich schade aber man hat es kommen sehen. Hoffe einfach nur das irgendwelche anderen MMO Entwickler das großartige Housing von Wildstar übernehmen.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich find den Titel gut. smile Er ist zugespitzt sicher, aber ich kann voll dahinter stehen.

Ich glaube auch nicht, dass die Bild so titeln würde. Ich hab neulich mal einen richtigen „BILD“-Titel zu einem Spiel gelesen.

Der unterscheidet sich komplett von denen, die wir verwenden. smile

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Ich glaube allerdings auch nicht das sie WoW entthronen wollten. Wenn sie das als Ziel hatten dann gibt es doch keinen Grund vom Erfolg überrascht zu sein. Dann erwartet man genau das.

Joss
1 Jahr zuvor

„Ich glaube allerdings auch nicht das sie WoW entthronen wollten.“

Diese Latte wird nicht selten schon in der Preproduction gelegt, wenn die Investitionen in Form von Budgets verhandelt oder festgelegt werden. Hier waren das fast zehn Jahre Entwicklung, es waren alles Blizzard Leute und sie hatten ein Triple-A-Budget zur Verfügung. Schließlich erklärte man auch selbst, dass man zumindest an die Spieler ran wollte, die WoW nicht halten konnte. Die Killer-Metaphorik also mal außen vor, so zielte man doch wie SWToR auf Augenhöhe. Und daran gemessen, ist der rasante Absturz doch ernüchternd.

Sunface
Sunface
1 Jahr zuvor

Und dann waren sie vom Erfolg überrascht? Ich weiss nicht…

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

“ MeinMMo“ hatte schon immer tolle Titel für WS .Aber damit ist jetzt Schluss !!
Wir sind gespannt ,welches MMO jetzt dafür herhalten muss .

Foxx382
Foxx382
1 Jahr zuvor

Chua Engineer Smeyk sagt: „Mir wird schlecht IHR BANAUSEN!!! Die „Hasenrasse“ oder „Eichhörnchenrasse“ hieß CHUA! CHUAAAA! Ist das denn so schwer?!“

Rest in Peace Smeyk, ich hab dich wirklich geliebt :_(((!

HRObeo
HRObeo
1 Jahr zuvor

Die Chua verdienen nichts anderes als dass man ihre Namen vergisst. Bei dem, was sie auf Arboria angestellt haben, ist das noch viel zu wenig. Wie gut, dass dieses Volk bald in der Vergessenheit verschwinden wird. ;P

Ich werde meine vier Aurin (besonders Sora Gentlebreeze, welche seit dem Release existierte), meine Mordesh und Exile-Menschen vermissen. Selbst mein Chua und meine Cassianerin wird mir sicherlich ein kleines bisschen fehlen.

Auch wenn ich lange nicht aktiv war und meine gesamte Freundesliste ebenfalls nicht mehr viel Aktivität gezeigt hat, werden das großartige RP und die wunderbaren Housing-Plots schmerzhaft vermisst werden.

Jyux
Jyux
1 Jahr zuvor

Und somit geht leider wieder ein tolles MMORPG unter während World of Warcraft immer noch erfolgreich ist ohne Ende.
Die Welt ist so ungerecht und der Geschmack der Masse unglaublich schrecklich.

Hätte Wildstar Erfolg gegönnt. Aber naja klar, keine Spieler = kein Geld, kein Geld = kein Content, kein Content = keine Spieler. Blöder Teufelskreis.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

Vielleicht ist’s auch dein Geschmack der Schrecklich ist und jener der Masse der, welcher gut ist ? Was ich damit sagen will, über Geschmack lässt sich ja nun mal nicht streiten.
Ich hätte WildStar auch mehr Erfolg gegönnt, aber das Spiel hatte nun leider auch seine Schwächen, die mich persönlich auch davon abgehalten es zu wirklich zu spielen.

Joss
1 Jahr zuvor

„Was ich damit sagen will, über Geschmack lässt sich ja nun mal nicht streiten.“

Und was macht dann die Kunst- und Kulturkritik und das Feuilleton? Du verzerrst dieses Memento. Es meint, dass jeder Mensch als einzelnes Subjekt seinen eigenen Geschmack haben darf: Mag lieber italienische statt französische Küche, darüber zu streiten gerät an Grenzen, nämlich die meiner Geschmacksnerven und meiner Prägungen. Wenn du aber deinen Geschmack reflektierst, dann denkst du ihn vermittels von Indikatoren und Wertbestimmungen, die sich diskutieren und kritisieren lassen. Die Frage, warum bestimmte Spiele sich gut vermarkten und andere nicht, warum die Masse dieses oder jenes präferiert, ist hochinteressant.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

In Sachen WoW würde ich dort inzwischen rein auf Zwang/Gruppenzwang und Verlustängste tippen. Mangelnder Spielerzuwachs deutet darauf hin sowie die „permanent in der Stadt hüpfenden“ Spieler die lediglich in der Welt noch existieren ohne wirklich Spass am Spiel zu haben. Jene wollen einfach das bisher erreichte stumpf nicht aufgeben und immernoch Teil des großen ganzen sein, dabei ist es garnicht so schwer Spass an neuen Sachen wie z.B. Wildstar zu entwickeln wenn man sich denn mal drauf einlassen würde. Ich sage dazu, ich habe Wildstar selbst nie gespielt.

Jyux
Jyux
1 Jahr zuvor

10 Jahre meines Lebens habe ich an WoW geklebt und solche Phasen wie du es beschrieben hast mit „permanent in der Stadt rumhüpfen“ hatte ich nicht selten. Aber gerade wenn man so viele Jahre mit einem Spiel verbracht hat, möchte man es nicht einfach so aufgeben.
Dabei gibt es so viele anderen tolle Spiele, wenn man lernt ein paar Kompromisse einzugehen. Zum Glück bin ich seit einiger Zeit an dem Punkt angelangt wo ich gut auf WoW verzichten kann und hab seitdem schon sehr viele fantastische andere Spiele erlebt.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Ging mir ähnlich, lediglich mit einem anderen Spiel welches ich 7 Jahre am Stück ohne Unterbrechung. Mit dem Unterschied dass das Spiel : Starsiege Tribes nunmal kein MMO war sondern einer der ersten futuristischen Teamshooter die rein auf PvP ausgelegt waren und egal um welche Tages oder Nachtzeit man sich eingeloggt hat es nie Gelegenheit hatte langweilig zu werden.

Joss
1 Jahr zuvor

In Rollenspielen ist das Spiel ja auch eine Heimat (der Charaktere). Trotzdem mir da naives Empfinden fremd ist, habe ich in LotRO auch solche Gefühle und Ängste. Und das wier gesagt durch die Reflexion hindurch. Das ist ein sehr interessantes Phänomen.

Diesen speziellen Spielertyp den du da beschreibst, kenne ich auch. In der Regel benutzen die das MMO als Chatplattform. Gibt ja durch den Wandel der Zeit auch vermehrt einsame Menschen, für die das Spiel dann ein Anker im Alltag wird.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

WildStar hat sich gut vermarktet. Die konnten die Spieler nicht halten.

Gaming hat auch technische Aspekte: Produktionsabläufe, wie kommt Content nach, wie werden Bugs gefixt? Daran ist WildStar gescheitert.

Es ist bei jedem neuen MMO so, dass sich das Studio anders aufstellen muss, sobald das Spiel draußen ist. Damit hat jedes Studio zu kämpfen. Man kann das wunderbar nachverfolgen.

Carbine ist an dieser Phase zerschellt.

Andere Studios wie Zenimax, Massive, Bungie hatten auch enorme Probleme, aber haben es dann irgendwie geschafft. Carbine nicht.

In meinen Augen war das kein künstlerisches Scheitern. Oder ein Scheitern am Zeitgeist. Das war ein Scheitern im Projektmanagement – ganz banal. Die haben keine Arbeits-Struktur aufbauen können, um ein MMORPG zu betreiben.

Joss
1 Jahr zuvor

Diese Durststrecke haben viele Titel. Erst mit den Sandbaukästen fällt das nun weniger auf. Darum sind die ja produktionsseitig so beliebt. Wären die Leute von dem Produkt überzeugt gewesen, hätten sie ihm auch angesichts des Mangels an Alternativen die Stange gehalten. Diese Fanbase, die andere Titel eben noch über Wasser halten, hat Wildstar aber nicht aufbauen können. Und dabei kamen einige Komponenten zusammen. Auch das Art-Design, TSW hatte da ja die gleichen Probleme, ein hervorragendes Art-Design und einen außergewöhnlichen Erzählkosmos gegen die Groschenromanbedürfnisse der Masse zu vermarkten. Auch da gab es außerdem fortwährende Beschwerden über „zu schwer“.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ich stimme dir zu, es kamen viele Faktoren zusammen.

Interessant wäre immer die Frage, ob ein Spiel jetzt wegen seines – wie du sagst – außergewöhnlichen Erzählkosmos scheitert oder trotzdessen.

Sind so „Was wäre wenn“-Fragen, die ich spannend finde. Hätte WildStar funktioniert, wenn der Plan von Carbine aufgegangen wäre?

Ich denke, es hätte die Chance gehabt, zumindest an den Erfolg von Guild Wars 2 ranzureichen und eine gute Rolle zu spielen.

Joss
1 Jahr zuvor

„Interessant wäre immer die Frage, ob ein Spiel jetzt wegen seines – wie du sagst – außergewöhnlichen Erzählkosmos scheitert oder trotzdessen.“

Sowohl als auch würde ich sagen.

Ich habe den Spielern damals im TSW-Forum intensiv „zugehört“, weil mich das damals sehr interessiert hat. Ich hatte selbst einige Probleme mit dem Spiel, aber ich sah auch das, was es nirgendwo sonst gab, das schwarze Perle-Moment. Spielern, denen es ähnlich ging, waren bereit über viele störenden Elemente bzw. Kritikpunkte hinwegzusehen. Spieler aber, die da keine Perle vor sich sahen, die hoben die von MMOs gewohnten Aspekte hervor, die sie zum Weiterziehen brachten. Das reichte von zu wenig Content über ich versteh das Rad nicht bis zu die Animationen sind doch schon überholt.

Bei Wildstar erinnere ich mich noch gut, wieviele Stills ich davon gesehen und gedacht habe, das ist verdammt gut gezeichnet, wie in einem besseren Animationsfilm. Und das ging bis in die Details der Bildschirme hinein, wozu ich mir dann dachte, das ist mal wirklich solides Handwerk, das macht selbst jemandem, der das nicht spielt, Spaß. Daher macht es mich dann auch traurig, dass sich so ein Produkt nicht etabliert.

Yitzhak Mandelbaum
Yitzhak Mandelbaum
1 Jahr zuvor

Wo hat Wildstar sich denn gut vermarktet!? Quelle bitte!

Ich kenn‘ immer noch genug Spieler (in der relevanten Zielgruppe, nicht nur den WoW und GW2 Casualmüll) die noch nie etwas von Wildstar gehört haben. Wenn Carbine eins nicht auf die Reihe bekommen hat, dann irgendeine Art von Marketing.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Die Aussage bezog sich darauf, dass die Verkaufszahlen zum Launch gut waren. https://mein-mmo.de/wildsta

Die waren auch in den Mainstream-Gaming-Medien mit WildStar. Davon würden MMORPGs ohne starken Marken-Namen heute nur träumen: https://www.gamespot.com/ar

Das Problem war: Sie konnten die Spieler nicht halten. Die Tore für ein erfolgreiches Spiel standen da weit offen.

Core-Fans schieben den Flop eines Spiels gern aufs Marketing – aber das war bei WildStar nicht das Problem, sondern die Qualität des Spiels und der Content-Nachschub.

Wenn du sagst „Core-Fans hatten noch nie was von WildStar gehört“ – dann kA. Dann lesen die halt gar keine Gaming-Seiten. Weiß nicht, ob das dann die Core-Fans sind, auf die WildStar abzielte.

WildStar selbst wollte ausdrücklich die EX-WoW-Spieler. Wo hätten sie dann deiner Ansicht nach gezielt werben sollen – auf Everquest-Fanseiten?

Yitzhak Mandelbaum
Yitzhak Mandelbaum
1 Jahr zuvor

Aus den Verkaufszahlen am Anfang schließt Du auf das gesamte Marketing? WildStar hatte vor Release ein breit aufgestelltes Marketing, welches nach diesem praktisch weg war.

WildStar konnte aus verschiedenen Gründen Spieler nicht halten, vor allem weil völlig unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander getroffen sind. Carbine hat sich hier ordentlich selber ins Knie geschossen. Glaubt man den Aussagen von Ex Entwicklern standen die Tore nicht offen, sondern waren von Anfang an zu.

Und das hat nichts mit Core-Fans zu tun, sondern mit Kampagnenmanagement. Das ist etwas, was Menschen ohne Marketingverantwortung nie sehen wollen – die eben denken, das Marketing wäre mit der Produkteinführung abgeschlossen. Das Gegenteil ist der Fall: Erfolgreiches Marketing geht erst nach der Produkteinführung richtig los, da dann idR erst dann die „shit hits the fan“ Szenarien (Bugs, Testberichte, usw.) kommen. Vorher ist immer alles easy, da ich bis dato weitestgehend Kontrolle über die Kommunikation habe.

Ich hab‘ in meinem Leben (auch) schon den größten Mist (erfolgreich) (online) vermarkten müssen – und auch Produkte, wo ich nie dachte, dass das irgendeinen Erfolg haben wird – und jedes Mal ließ sich hier der Uraltspruch „Wer nicht wirbt, der stirbt…“ anwenden – egal ob positiv (Mist verkaufen) oder negativ (ein besseres Produkt ohne Werbung, welches vom Marketing des schlechteren vom Markt gedrängt wurde).

Gerade wenn man sich so viele Fettnäpfchentretereien wie Carbine geleistet hat ist es das A&O hier mit Marketingkampagnen gegenzusteuern, auch um schlechte Publicity abzuwürgen und daraus keinen Selbstläufer werden zu lassen. Geschweige denn andere Mechanismen die in MMOs wirken wie z. B. stets sinkende (Alt-)spielerzahlen abzufedern. Was denkst Du, warum z. B. laufend Werbung für Spiele wie Clash of Clans oder Forge of Empires – oder WoW – geschalten wird? Weil die nicht mehr wissen wohin mit dem Geld? Oder weil sie (kurz gesagt) gesättigte Spieler mit frischen ersetzen müssen? Solange der RoI stets hoch genug ist, wenn man eben gute Kampagnen fährt, ist das auch sinnvoll. Nur werden solche Kampagnen von Leuten ohne Ahnung meist nur von der Kostenseite her gesehen – oder man hat den naiven Glauben Qualität setzt sich von alleine durch…

Das funktioniert aber nur, wenn wie bei Blizzard oder wie bei InnoGames alles aus einem Guss ist (intern) – und es eine klare Strategie gibt. Strategie ist btw. alles, was über den Horizont eines GmbH Geschäftsführers (ca. 1 – 2 Jahre) hinausgeht. Du kannst ja mal spaßeshalber bei Hendrik Klindworth anfragen, was er denn vom Marketing Carbines hält. Es wäre nett, wenn Du mir ’ne Rückmeldung geben kannst, wann er aufgehört hat zu lachen…

Zurück zum eigentlichen Thema: Was hat denn das mit Gamingseiten zu tun? Selbst hier – und anderswo – bekomme ich nur deswegen etwas von Wildstar mit, weil ich das gezielt abonniert hab‘. Wenn ich hier so vorbeischaue, geht das Thema total unter. Ich mein‘, wenn Du Dich auf Eurem Feed umsiehst… außer WoW scheint’s da sonst nichts zu geben. wink Und selbst wenn man wühlt hat man schon Schwierigkeiten die anderen Platzhirsche neben WoW zu finden, geschweige denn SO ein Game. Das ist aus verschiedenen Gründen natürlich auch berechtigt, weil… MMOs eben allgemein auf dem absteigenden Ast sind und eben auch Eure Verantwortlichen sich an KPIs und nicht an Leidenschaft messen lassen müssen.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

Natürlich ist das Thema interessant, darüber nachzudenken warum eben das eine Spiel sich gut vermarkten lässt und das andere nicht.

Man kann vieles aber dennoch schlicht und ergreifend auf den Geschmack zurückführen. Mir gefällt zb. das alberne Sci-Fi Setting in Wildcard nicht wirklich. Hingegen mag ich das Setting in WoW oder SWTOR sehr gerne. Also spiele ich diese Spiele lieber, als vllt ein Spiel wo das „Gameplay“ als solches besser ist aber mir das Setting nicht gefällt. Das kann man jetzt aber weder als gut oder schlecht bewerten.

Darüber hinaus lässt sich natürlich auch feststellen das der Schwierigkeitsgrad eines Wildcard beim meisten Content überdurchschnittlich hoch ist/war.
Hier ist es auch wieder persönlicher Geschmack, ob man auf diese zusätzliche herrausforderung steht. Ich persönlich habe schon genug Herrausforderung im Beruf, als das ich mich Abends noch durch Bockschwere Dungeons prügeln müsste, da will ich lieber etwas entspannendes mit moderatem Schwierigkeitsgrad spielen.
Bin auch kein DarkSouls-Fan, ich brauch diese extreme Herrausforderung einfach nicht in meiner Freizeit smile

Joss
1 Jahr zuvor

„Das kann man jetzt aber weder als gut oder schlecht bewerten.“

Kritik beschränkt sich aber eben nicht auf solche letzten Geschmacksurteile. Das fällt dann in den Blick, wenn man etwas analytischer wird und die Vergleiche auch ausführt. Daher habe ich selbst z.b. Wildstar nicht gespielt, es aber dennoch (siehe auch hier) gewürdigt. Geschmacksurteile können auf Urteilskraft beruhen und entsprechenden Kriterien gehorchen, eben dass man es ausbuchstabieren, vergleichen und differenzieren kann, warum man das eine dem anderen vorzieht. Auf die Masse bezogen, warum ein Produkt mehr oder minder Erfolg hat. Das wird immer umso spannender, je reflexiver der eigene Beitrag gefasst ist und eben gerade nicht auf Daumen hoch oder Daumen runter fixiert. Und im Vergleich der Produkte kommen dann noch Genre- und technische Formmaße ins Spiel, in deren Rahmen die Kritik sich begründen muss. Persönlicher Geschmack ist dabei dann auch nur das letzte Kondensat im Feld Spaß/Langeweile.

Abseits von alledem, quasi als Residuum ging es mir ähnlich mit dem Spiel. Allerdings habe ich es auch eher aus der Ferne beobachtet, schlicht wegen Zeitmangel. Obwohl mir aber der SciFi-Popartstil nicht als Setting zusagt, war er dennoch konsequent durchgehalten und in vielen Details realisiert, so dass ich jenseits des Geschmacks darin eine ästhetische Stimmigkeit und hohe Qualität gesehen habe. Das nur mal als so ein kleines Beispiel für den Unterschied zwischen Geschmack und Kritik. Wenn beides miteinander verschwimmt, reduziert man den Blick auf die reine Konsumtionsperspektive.

Jyux
Jyux
1 Jahr zuvor

Seit dem Videospiele in den letzten Jahren immer populärer wurden haben sich auch die Spiele verändert weil es ein viel größeres Publikum zu begeistern galt. Gerade bei den großen Publishern merkt man es extrem. Es wird immer versucht eine größtmögliche Zielgruppe anzusprechen um den Gewinn zu maximieren. Aus Unternehmerischer Sicht macht das ja auch Sinn. Leider aber halt zum Nachtteil der leidenschaftlichen Gamer, weil somit auch viel weniger Nischen bedient werden.
Die Meisten mögen eben einfache und seichte Unterhaltung ohne groß Nachdenken zu müssen. Ist ja klar, dass sich der Videospielmarkt dann dementsprechend orientiert und nur die wenigsten und unabhängigen Studios machen noch das, worauf sie bock haben weil es einfach zu riskant ist.
Und ich persönlich finde das schrecklich. Das die „Masse“ dann eben meinen Geschmack schrecklich findet ist ja irgendwie klar razz

Gorm
Gorm
1 Jahr zuvor

Da sind nicht die Spieler oder der Geschmack der Heutigen Gamer-Generation dran schuld, sondern einfach der Entwickler selber. Die haben einen Super Start hingelegt, aber sind einfach nicht hinterher gekommen mit Content.

Yitzhak Mandelbaum
Yitzhak Mandelbaum
1 Jahr zuvor

Sorry, aber was ein Unsinn.

Wenn ich mich an den Anfang erinnere:
„Yeah, endlich kann ich – GamerKing1337 – endlich zeigen wie hardcore und Elite ich bin.“ -> Wildstar Tutorialdungeon hart gefailed. -> „So’n Scheiß, alles verbugged hier – ich spiel‘ wieder WoW und flame da rum, wie Elite ich bin…“

Das traf auf locker 80 % aller Maulhelden der ersten 3 Monate zu.

Slash
Slash
1 Jahr zuvor

Quarck der Trend geht immer mehr in Richtung MMOs bzw Onlinespielen! MMORPGs laufen halt nicht mehr so erfolgreich wie früher. Obwohl so richtig ist das auch nicht, sieht man sich WoW, ESO, Neverwinter, FF14 oder auch Spiele wie EVE und BDO an…die laufen richtig gut! Das Problem an Spielen wie Wildstar war das sie einfach nur WoW kopieren wollten und dazu noch ein total beklopptes Setting hatten! Allein der Style hat mich abgeschreckt es überhaupt auszuprobieren.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Gemessen am gesamten Gaming-Markt, welcher heute eben leider auch Mobile Games dazuzählt, sind MMORPG’s vergleichbar mit der Größe eines Plankton.

In den letzten Jahren mal einen Blick auf Finanzberichte von Activision-Blizzard geworfen?
Und dabei gesehen welche Games im Verhältnis zum Nummer 1 MMORPG auf dem Markt ein Vielfaches an Umsatz/Gewinn erzielen?

Nein?

Das dachte ich mir schon.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Ja mich frustriert es auch, dass Candy Crush Saga ein MMO ist.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Ich finde nicht, dass sich MMO´s lediglich nurnoch durchschleppen. Der Absatz ist doch recht hoch und im Vergleich zu herausgegebenen Spielen, ist der Verlust von MMO´s nicht allzu hoch denke ich. Die Fluktuation im Shooter Bereich ist doch wesentlich höher mit nen paar Ausnahmen.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Schade, aber besser ein Ende mit Schrecken als ..

Slash
Slash
1 Jahr zuvor

Whoat die machen gleich ganz dicht?!

Das ist schon krass nach gerade mal 4 Jahren, man kann doch wenigstens die Server auf Sparflamme am laufen halten. Es gibt genug MMORPGs die kein wirklicher Erfolg waren aber immer noch laufen!

Find das den aktiven Spieler (die es sicherlich noch gab) schon scheiße gegenüber und auch unnötig. Da es wohl auch kaum großartige Kosten verursacht bzw diese nicht abgedeckt werden wenn die Server online bleiben!

terratex 90
terratex 90
1 Jahr zuvor

Die 4 spieler werden es verkraften smile

SprousaTM
SprousaTM
1 Jahr zuvor

Bei Release direkt gespielt. Die Engineer-Klasse hatte es mir total angetan. Tankklasse mit Bots. Großartig.

Leider sind die meisten meiner Kollegen relativ früh abgesprungen. Das Lootsystem war fürn Popo, für random Gruppen die Instanzen zu schwer und solo der Content bald gegessen.

Sehr schade. Jeder neue Versuch nochmal warm damit zu werden, waren leider nicht von Erfolg gekrönt. Irgendwie blieb der saure Nachgeschmack von damals. Das Gameplay fand ich super. Hätte gehofft, dass es sich durchsetzt.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Naja das mit den Telegraphs wurde ja auch vielfach von anderen Games kopiert wink

Nomad
Nomad
1 Jahr zuvor

Schade, mir hats damals viel Spaß gemacht. Leider wollte kaum jemand aus meinem Spielerkreis lange dabei bleiben oder es ausprobieren. Den einen störte das Setting, welches für ernste RPler schon merkwürdig war. Aber was am meisten abschreckend war: es war schon wirklich schwierig. In den Dungeons, wenn man da nicht genau wusste, was zu tun war, keine Chance. Das Kampfsystem, für mich eines der besten, für alte Tab-Target Spieler zu herausfordernd. Und es war sehr anstrengend, denn wenn man nicht grad den Meuchler spielte (stealth) hatte man keine Sekunde Ruhe. Die Mobs griffen permanent an, man konnte das kaum vermeiden, und erst recht, wenn man den TechPio mit den Krabblern hatte, die brachten einem auch immer noch riesen Schwung Gegner mit, da war man nur am kloppen.
Alles in allem, es war für die meisten einfach zu heftig. Da hat so mancher WoW-Gear-Held gemerkt, wo seine Grenzen sind, und ist wieder in den WoW Schoß gekrochen.

Kristian Steiffen
Kristian Steiffen
1 Jahr zuvor

RIP Wildstar, wir sind nie warm miteinander geworden aber ich mochte dich trotzdem.

Dennis Heine
Dennis Heine
1 Jahr zuvor

Frage zum Targeting: Was ist dem Groß der Spieler heutzutage lieber? Tab Targeting oder Action Style?

Keragi
Keragi
1 Jahr zuvor

Ich mag tatsächlich beides, das ganze drum herum muss aber gefallen.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Kommt auf die Umsetzung an. Aber TT Spiele sind nicht selten komplexer. Action setzt in der Regel mehr auf schnelle Reaktion statt auf intelligentes Vorgehen.

Wildstar war da eher ne gute Umsetzung, leider falsches Konzept.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Ich behaupte auch mal das Action Spiele weniger „Fähigkeiten“ zur Verfügung haben als TT Spiele. Wenn ich z.B. Aion anschaue (Vanilla) wird mir schlecht wieviele Leisten dort belegt werden mussten.

Dennis Heine
Dennis Heine
1 Jahr zuvor

danke euch – dann werde ich weiter auf tabed targeting setzen.

RagingSasuke
RagingSasuke
1 Jahr zuvor

Finde beides ganz nett aber TT macht mir nur eine begrenzte Zeit Spass. Action ist da eher mein Ding smile das lässt mich das Spiel auch mal länger spielen

Yitzhak Mandelbaum
Yitzhak Mandelbaum
1 Jahr zuvor

Das Gros der Spieler will heute in den Städten herumstehen, chatten und Skins anprobieren.

Und ab und an bisschen Spaß haben in Instanzen, die den Anspruch und die Dauer eines Minigames haben.

Dennis Heine
Dennis Heine
1 Jahr zuvor

„Das Beste Housing“? das hatte imho immernoch Star Wars Galaxies. Auch wenn der Vergleich Sandbox / Themepark ein bischen nach Äpfel=>Birnen ausschaut.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Naja, wenn man bewusst ehemalige WoW Spieler als Zielgruppe ausgibt, welche im Jahr 2014 WoW bereits den Rücken gekehrt hatten, dann sehe ich ein aktives Kampfsystem wie im Fall von Wildstar schon als riesen Fehler an.
Der zweite große Fehler beim Design von Wildstar war aus meiner Sicht das kunterbunte Science-Fiction-Setting, welches ich persönlich zu keinem Zeitpunkt je ernst nehmen konnte.

Wenn man quasi Olschool-MMORPG-Spieler anlocken will, dann sollte man doch annehmen dürften dass sich diese Zielgruppe am ehesten für ein Oldschhol-MMORPG interessiert, was eben wie bereits erwähnt im Fall eines aktiven Kampfsystems einfach hinten und vorne schon nicht zusammenpasst.

Hingegen diverse Zugangshürden für den Content, wie in den ersten Jahren von WoW, sehe ich nicht unbedingt als Grund des Scheiterns von Wildstar.

Viel schwerwiegender sehe ich das Setting, welches meiner Meinung nach nun mal alles andere als massentauglich ist bzw. war.

Ob das sich sehr, sehr früh abzeichnende Scheitern von Wildstar direkte Auswirkungen auf das MMORPG Genre hatte kann ich nicht final beurteilen, jedoch wirkt es zumindest so, denn in den letzten rund 4 Jahren wurde es doch mächtig ruhig im gesamten Genre und wirklich erwähnenswerte Spiele welche in meinem Gedächtnis blieben gab es praktisch keine mehr, leider bis heute.
Vielleicht sind daher gewisse Parallelen nicht von der Hand zu weisen.

Wildstar wird jedenfalls auch eines dieser nicht wirklich erwähnenswerten MMORPG’s sein bzw. ist bereits eines davon.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Irgend wie fehlt mir die Grundlage, um deine Thesen annehmen zu können. Irgend wie sollte man auch differenzieren zwischen „Ich mag das nicht“ und „Die Zielgruppe mag das nicht“. In der Regel ist man als alleiniges Individuum selten repräsentativ für eine Gruppe oder einen Korridor. Das merke ich zum Beispiel, wenn wir einzelne Interviews führen und die Ergebnisse in Relation zu Fokusgruppendiskussionen setzen. Die Resultate sind häufig di­ver­gent.

Auch die Definition der „Konkurrenz“ ist oft unterschiedlich. Einige würden sicherlich die These aufstellen, dass für Wildstar WOW ein Mitbewerber gewesen wäre, aber Battlefield nicht. Die meisten Produktmanager, die ich kenne, sehen dass allerdings ein bisschen anderes. Angenommen die Entwickler sehen Ihr Produkt als Freizeitaktivität zur Zerstreuung und Erhöhung der Freude innerhalb der freien Zeit der Anwender. In dem Fall konkuriert Wildstar im weiteren Sinne zunächst mit Film, Musik, dem Fahrrad, dem Aquarium und allen anderen Freizeitangeboten, da diese alternativ dem Konsumenten zur Verfügung stehen. Entscheidet sich der Konsument für einen passiven Film, kann er nicht aktiv mein MMO konsumieren. Mein Produkt muss also mindestens so gut sein, dass ich in der Auswahl der potentiellen Aktivitäten nicht direkt raus fliege. Das ist ein weit gestecktes Feld, aber im äußeren Kreis verkaufe ich Freizeitgestaltung – abgesehen von einem Bruchteil der „professionellen“ Konsumenten. Und erst dann wird der Korridor enger. Digitales Medium, Games, Online Game, MMO, Fantasy- / Science-Fiction-MMORPG, dann weitere Details wie Setting, Art, Gameplay und so weiter. Viele ziehen den Kreis da etwas zu eng und denken, WildStar konkuriert ausschließlich mit anderen Fantasy MMORPGS mit ähnlichem Gameplay. Jedoch teilen sich die verschiedenen Games die gleiche Spielerschaft. Beispiel: Ich spiele MMOs aber ich spiele zum Beispiel auch 4x. Ich kann nicht beides gleichzeitig Spielen, also wird dass Spiel, welches das höchste Maß an Freude, Spannung etc. produziert den Vorrang gewinnen.

2011 wurde Terra veröffentlicht, welches mit aktivem Kampfsystem erfolgreich wurde. Und auch nach dem Release von Wildstar, kamen weitere Spiele, die ebenfalls mit aktivem Kampfsystem erfolgreich wurden.

Vor und nach Wildstar gab es Spiele, die mit dem Comic Stiel erfolgreich wurden. Wie oft wurde behauptet, dass PUBG Spieler niemals zu der Comic Variante Fortniet wechseln würden und das für Fortnite generell nie eine Chance bestünde. Man vergleich nun die Zahl der aktiven Spieler.

Es mag sein, dass du es nicht magst und weiterhin ist es gut möglich, dass du niemanden kennst, der es mag. Aber das ist in keiner weise repräsentativ. Wenn ich mich allerdings richtig erinnere, war das Spiel den meisten Spielern einfach zu schwer. Sehr oft wurde berichtet, dass man den Content nicht bewältigen könne und sollte mir mein Gedächtnis nicht einen Streich spielen, kann ich mich auch an Zahlen erinnern, die belegten, dass nur 1 % oder so der Spieler den Raid erfolgreich beendeten.

Das sehe ich eher als Teil, einer Reihe von ungünstigen Faktoren an, die Anteil daran trugen, das Wildstar erfolglos blieb. Und nicht das Kampfsystem und der Art-Stiel. Dafür sehe ich keine Belege sondern höchstens persönliche Präferenzen.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Du hast definitiv zu viel Zeit. Dennoch sehr nett geschrieben und gut leserlich. Man könnte ´sich in dem Fall auch an Borderlands ein gewisses Beispiel nehmen. Viele vermuteten damals, dass es durch einen sonderlichen Grafikstil gegen normale Shooter kein Land sehen würde und dennoch hat es sich über 3 Spiele hinweg behauptet und man könnte es ein gewisses Nieschenprodukt nennen. Wildstar würde ich somit auch eher als ein Nieschenprodukt ansehen als einen direkten Konkurrenten zu bestehenden MMO´s. Dennoch ist es immer wieder Schade zu hören, dass Spiele eingestampft werden (wohl aus guten Gründen) und somit für viele Fans und deren meist eingefleischte Community somit eine gewisse Lebensfreude genommen wird. Mir ging es damals so mit Hellgate London.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Da meine „WoW Karriere“ im frühen 2012, eben ca. 3 Monate nach dem Erscheinen von Patch 4.3, einen derartigen Knacks bekam, von welchem sie sich nie mehr erholte und mein bis zum heutigen Tag endgültiger Ausstieg im Januar 2015 erfolgte, nach dem ich mich vom Medienhype „Back to the Roots“ im Vorfeld des Release von Warlord of Draenor extrem blenden ließ, sehe ich mich als Teil der Zielgruppe welche Wildstar angeblich „einfangen“ wollte.
Denn bereits Mists of Pandaria erwarb ich erst knapp 2 Monate nach Release, nach dem ich mich von einem RL Bekannten dazu breitschlagen ließ, nach dem bereits die Beta-Informationen bei mir einen reflexartigen Brechreiz auslösten.
2-3 Wochen vor ToT Release, also unmittelbar vor Patch 5.2 stieg ich wieder aus in MoP und kehrte schließlich wiederum auf die Bitte des RL Bekannten nochmal für einige Wochen kurz vor 5.4 zurück, nur um festzustellen dass die Situation noch schlimmer geworden ist und ich erneut ausstieg bis einige Tage vor WoD Release, wo ich es dann nicht mal ganz 2 Monate aushielt.

Ergo hatte ich im Sommer 2014 definitiv die Zeit um Wildstar pünktlich zum Release zumindest anzuspielen, was ich allerdings nicht tat, denn das Spiel passte hinten und vorne nicht in mein Anforderungsprofil.

Denn wie ich bereits erläuterte denke ich dass von Blizzard enttäuschte oder von Blizzard vergraulte Spieler wie meine Wenigkeit in einem Wildstar einige Dinge deutlich anders erwarten, wenn denn Wildstar die neue MMORPG Heimat dieser Spieler hätte werden sollen.

Zum Rest deiner Thesen enthalte ich mich mal, denn ich persönlich möchte zocken, hingegen nicht Fahrradfahren, ins Fitnessstudio gehen oder sonstigen Freizeitaktivitäten frönen, weswegen ich die von dir vorgetragenen Zusammenhänge wenig realitätsnah finde.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das mag alles so sein, allerdings beschreibst du eine individuelle Userstory mit individuellen Präferenzen.

Individuelle Erfahrungen, individuelles Erleben ist wichtig, spielt in betriebswirtschaftlichen Entscheidungsprozessen aber eine andere Rolle als sich viele vorstellen. Ein Spiel, welcher Art auch immer ist ein vollständig substituierbares Gut / Dienstleistung. Daher ist die Wettbewerbssituation ein wenig anders.

IchhassePvP
IchhassePvP
1 Jahr zuvor

Was betriebswirtschaftliche Vorgänge betrifft mögen die von dir geschilderte Vorgänge so sein, dennoch sehe ich es als realitätsfern an, dass Gamer, welche ihre Freizeit zu großen Teilen oder in Extremfällen sogar gänzlich am PC und/oder an der Konsole verbringen, bei der Entscheidung ob sie sich ein Spiel kaufen dabei mit berücksichtigen ob sie lieber andere Freizeitaktivitäten vorziehen.

Den potentiellen Wildstar Kunden möchte ich sehen, welcher sich seinerzeit dachte: „ach nein Wildstar hole ich mir nicht, ich hole mir lieber ein Aquarium und schaue meinen neuen bunten Fischen zu“.

Sorry, aber eine derartige Argumentation kann ich nur als völligen Schwachsinn bezeichnen!

Wenn du jetzt gesagt hättest dass eines oder mehrere andere Games überzeugender gewesen wären als Wildstar, dann hätte ich deiner Argumentation weit mehr Realismus attestiert.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Das ist deine Meinung und die darfst du gerne haben. Ich kann dir nur meine Erfahrungen als langjährig erfolgreicher Produktmanager und die meiner Kollegen anbieten.

Ich schätze du siehst das auch etwas radikal, aber der Entscheidungsprozess welcher Aktivität du nachgehst, geschieht nicht in der Bewustseinsebene sondern wird viel mehr von vielen unbewussten Faktoren bestimmt. Es ist auch keine einmalige Entscheidung wie du jetzt eventuell annimmst, sondern eine Kette von Entscheidungen. Sprich: es ist nicht kaufe ich ein Fahrrad oder ein Spiel sondern fahre ich jetzt in dieser Sekunde lieber Fahrrad oder spiele ich jetzt lieber und in einer Stunde die gleiche Frage und Morgen und Übermorgen auch. Und bei jeder dieser einzelnen Entscheidung wird neu abgewogen.

Da du aber nicht Fahrrad fahren und gleichzeitig ein Spiel spielen kannst – oder zumindest nicht solltest, stehen diese beiden Möglichkeiten in einem Spannungsfeld.

Und bevor ich meinen Zielkorridor korrekt einziehen kann, muss ich das zunächst begreifen. Das sind psychologische, neurologische und ökonomische Aspekte die ich zu bedenken habe. Daher schrieb ich auch, das Stufe I ein weites Feld ist und erst in Stufe II, III und so weiter ein weiteres einengen vorgenommen wird. Und nochmal: du schreibst von Grenzfällen oder wie du es nennst Extremfällen. Der Produktmanager kalkuliert aber nicht mit Extremfällen. Er kalkuliert höchstens unwahrscheinliche Szenarien aber ansonsten sucht er eine breite, kalkulierbare Gruppe. Im besten Fall die größte Bestimmbare, welche meine Kriterien gerade noch erfüllen. Und das ist in der Regel kein Grenzfall.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Triffts recht gut. Wir standen damals auch vor der Überlegung weil GW2 immer weiter casualisiert wurde, aber das Setting war doch ein Hindernis.

„den letzten rund 4 Jahren wurde es doch mächtig ruhig im gesamten Genre „
Gute Frage. Ich denke weil die Manager nicht wirklich wisen woran das gescheitert ist. Und anstatt Spieler zu fragen, rätselt man lieber weiter, und trägt kein Risiko.

Falls die neuen Indie MMO einschlagen wird man die schlicht aufkaufen (wollen) und verwursten.

Loco
Loco
1 Jahr zuvor

Schade, war ein schönes Game hab es gern gespielt :).
Aber das Ende war nurnoch eine Frage der Zeit leider.

ZapZockt
1 Jahr zuvor

Am Anfang mit kaufen+Abo war es mir zu teuer, zuviel Geld für zu wenig Leistung. Als es Free2Play wurde, hab ich es sehr motiviert installiert und wollte es wirklich mögen, einige Freunde mit denen ich unbedingt spielen wollte, warteten sehnsüchtig auf mich. Aber nach 1-2h im Spiel war ich erschrocken und gelangweilt, wie sehr es dann doch ganz genau wie WoW Classic sein wollte, mit samt all der altbackenen Quest-Organisation und auch in den Menüs und Inventar Sachen, wirkte es wirklich teilweise wie WoW, nur leider meistens schlechter und unausgereifter. Auch das Kampfsystem, dass in den Videos so revolutionär dargestellt wurde und auch zuerst so aussah, kam bei mir dann im Spiel ganz und gar nicht so an. Und wenn ich dann, mangels eigener Erfahrung, von den vielen Problemen rund ums Raiden und die Spielersuche von Freunden gehört hab, konnte ich nur irgendwo zwischen Schmunzeln und Kopfschütteln verharren. Schade um ein ambitioniertes Projekt, das aber irgendwie nie den Erwartungen, die es bereits vor Release geschürt hatte, gerecht werden konnte. ByeBye Wildstar.

phillip A.
phillip A.
1 Jahr zuvor

Ob es auf Konsole mehr Erfolg gehabt hätte? Bestimmt… oder?

Wolfgang Novodny
Wolfgang Novodny
1 Jahr zuvor

Schade um das Spiel. Der Style war toll, die Hasenrasse war die beste jemals in einem MMO und auch die Hoverboards waren cool. Dazu das zweitbeste Housing und viel Humor.

Aber es ist das beste Beispiel dafür dass MMOS eben NICHT bockschwer sein dürfen, die Mehrheit der Spieler will sich Abends am den PC setzen und ein wenig beim Zocken entspannen. Für die die unbedingt Bockschwere Spiele wollen gibt’s zum Beispiel Dark Souls.

terratex 90
terratex 90
1 Jahr zuvor

Oder einfach verschiedene schwierigkeitsgrade wie bei wow

Culus
Culus
1 Jahr zuvor

Schade war aber klar. Damals sofort gekauft und gespielt. Super Gameplay aber die Lore, die Welt allgemein und vor allem die Völker waren nicht mein ding könnte damit nicht’s anfangen. Auch mein damalige Freundes Umfeld hat so gesagt. Die Kämpfe und Raid, Housung alles super aber die Völker und alles drum herum war nicht stimmig

Nookiezilla
Nookiezilla
1 Jahr zuvor

Irgendwie schade, aber war abzusehen. Habe es zum release mal einige Wochen lang gespielt aber joar, war mmn nicht besonders gut und die Entwickler haben ihr Mund einfach zu voll genommen. Aber Hochmut kommt halt immer noch vor dem Fall.

Quickmix
Quickmix
1 Jahr zuvor

Ich fand es richtig gut. Spiele aber kaum noch auf dem PC sondern fast nur noch PS4 oder Xbox One. Von daher war ich dann weg.

Real123
Real123
1 Jahr zuvor

Ich hab das Game schon zum Release nicht ernst nehmen können, weil es sich in keiner Faser selbst ernst genommen hat. Dann noch dieser bekloppte Hase da aufm Cover….
Totales Clownsspiel…
Trotzdem schade dass ein MMO mit solch guten Mechaniken was das Combatplay angeht nun tot ist.
Unschuldig ist der Developer aber auch nicht an der Misere, Stichwort „Lags“ und externe tools die das Problem beheben sollen. Friss oder stirb…

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Es gib doch aber einige Spiele die sich oder ihr Genre nicht wirklich ernst nehmen oder sogar sich Gegenseitig auf die Schüppe nehmen. Im ersten Moment würde mir dort sowas wie Saints Row IV, Duke Nukem Forever; Borderlands; Shadow Warrior 2 einfallen. Alles bis auf vielleicht Duke doch ernst zu nehmende Spiele.

Frosteyes
Frosteyes
1 Jahr zuvor

Mir hat Wildstar mehr Spaß gemacht als TESO oder WoW. Ich mochte den Style, den Humor als auch die Schwierigkeit. Klar, war anfangs nicht einfach, aber schwer war es jetzt auch nicht!
Und nein. Ich finde WoW klasse! Nicht das jetzt jemand was böses denkt.

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

Naja ..jetzt muss sich “ meinmmo “ ein anders MMO aussuchen für WoW Killer .
Mir hat Wildstar Freude gemacht .Und jetzt mach ich in meinem Wildstar Housing das letzte mal ,dass Lichtlein aus .ByBy war eine schöne lustige verrückte WS Zeit

PvPpve
PvPpve
1 Jahr zuvor

Muss ich Recht geben. So langsam nervt es von seitens MeinMMO dass sie wenn auch nur irgendwo Wildstar Erwähnung findet noch den Zusatz „WoW-Killer“ inflationär verwenden. Entweder hegt meinMMO so einen Hass auf Wildstar, oder nutzen es als Ironie da „ihr“ WoW keinesfalls von irgendwas geschlagen werden kann. Ich sehe es auch sonst bei keinen anderen Seite diese Bezeichnung. Und das so zwanghaft.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

So langsam nervt mich, dass Leute anonym kommentieren, die offenbar unsere Seite so sehr verfolgen, dass sie denken, wir machen das immer.

WildStar war DER typische WoW-Killer. Das waren EX-Blizzard-Mitarbeiter. Das Spiel hatte als Zielgruppe „EX WoW-Spieler.“ Sie wollten wie „das WoW von früher sein.“

Wenn jemals ein Spiel den Titel „WoW-Killer“ verdient hatte, dann war das WildStar. Wir haben den Begriff „WoW-Killer“ in letzter Zeit 3-mal verwendet: Hier bei WildStar, bei SWTOR (das hat das EA selbst aufgebracht) und als Zeichen dafür, dass die Ära der „WoW-Killer“ mit WildStar gestorben ist, zu der Ära gehörte auch SWTOR klar.

Also „inflationär“ würde ich das nicht nennen. Das ist einfach der korrekte Begriff für eine Reihe von MMORPGs, die während des großen Post-WoW-Hypes erschienen sind und die deshalb Probleme hatten.

Bei anderen Spielen wie „ESO“ würde ich das nie sagen, weil die von Anfang an eine andere Zielgruppe hatten: Die wollten die Skyrim-Spieler gewinnen.

WildStar wollte die WoW-Spieler. smile Das haben die selbst gesagt. https://mein-mmo.de/wildsta

Wenn dich das nervt, dass WildStar ein „WoW.-killer“ war, dann beschwer dich bei den Entwicklern vor 4 Jahren.

Quickmix
Quickmix
1 Jahr zuvor

„Bei anderen Spielen wie „ESO“ würde ich das nie sagen, weil die von Anfang an eine andere Zielgruppe hatten: Die wollten die Skyrim-Spieler gewinnen.“

Und ein bischen die DAoC Spieler. smile

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Jau, die wollten sie auch.

PvPpve
PvPpve
1 Jahr zuvor

Von den Entwickler vor vier Jahren wird es heute kaum noch welche geben, die noch dieser Ansicht sind bzw. überhaupt noch dabei sind, erst Recht nach der Ankündigung.

Dass WildStar ein WoW-Killer werden sollte, ist schön und gut. Das haben wir alle verstanden. Aber worum es in der Aussage wirklich geht, ist die Tatsache dass bei einigen euren WS-Beiträgen mindestens irgendwo auf irgendeine Weise das Spiel WoW herhalten muss. Nicht immer, aber auffallend genug. Das kann ich sagen als jemand, der eure Seite verfolgt.

„So langsam nervt mich, dass Leute anonym kommentieren, die offenbar unsere Seite so sehr verfolgen, dass sie denken, wir machen das immer.“

Dieser Kommentar finde ich jetzt mehr als witzig. Du beschwerst dich, dass Leute anonym kommentieren, bedenkst aber nicht dass Disqus die Daten nicht in Deutschland verarbeitet und mehr? Wikipedia-Eintrag gibt Auskunft. Natürlich gibt es Trolle, und es gibt auch die, die zu faul sind sich zu registrieren. Dann gibt es widerrum auch die, die technisch nicht ungebildet sind.

Ich verfolge eure Seite schon lange und als ich damals erstmalig ein Kommentar abgegeben habe, hat sich mir der Magen umgedreht. Aber näher werde ich auch nicht eingehen.

Wenn es dich übrigens so sehr stört, hier der CSS-Code, um Gäste das Kommentieren zu verbieten:

.guest-checkbox {
visibility: hidden;
}

Ich denke, euer Disqus-Plugin wird aber sicher so eine eigene Funktion anbieten.

MfG

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Ich kann verstehen, dass es Kommentatoren gibt, die sich nicht bei Disqus registrieren möchten – aus diversen Gründen. Allerdings gibt es – ohne das ich darüber Buch geführt hätte – in meiner subjektiven Wahrnehmung eine starke Korrelation zwischen Unregistrierten und explizit aggressiven bzw. in­vek­ti­ven Postings. Daher kann ich auch den Standpunkt des Autors verstehen.

Zudem habe ich den immer wiederkehrenden Eindruck, dass einige Zeitgenossen einen Post erstellen und dann mit einem weiteren Namen darunter kommentieren, um den eigenen Standpunkt weiter positiv zu verstärken. Oder in die andere Richtung, mit mehreren Namen andere Meinung diskreditieren. Teilweise fällt das auf, da die verschiedenen Namen auf gleiche Art und Weise interpunktieren und ihnen die gleichen Rechtschreibfehler unterlaufen.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Zumal es ja möglich wäre mit einem „festen“ Gast-Namen zu kommentieren. Das machen ja auch einige.

Aber wenn sich Leute dann immer für den jeweiligen Kommentar umbenennen, dann sehe ich auch dieses Potential.

PvpvE
PvpvE
1 Jahr zuvor

Den Aufwand, mit verschiedenen IP-Adressen zu posten um so eine Meinung hochzupushen – tue ich mir nicht an.

Es durfte ersichtlich sein, wer welchen Kommentar anhand IP-Adresse gepostet wurde. Gerade du als Admin. Auch wenn hier ebenso leicht gefälscht werden kann. Was @Insane schrieb, ignoriere ich gekonnt. Sein Kommentar hätte man auch in 2 Sätzen runterkomprimieren können.

Dass dir die Daten egal sind, glaube ich dir. Ich meinte jedoch nicht dich. Es fängt bereits damit an, dass der Datenschutz nicht deutschsprachig ist. Nur so als Feedback.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Es geht nicht um IP-Adressen. Die sind mir wirklich egal. Es geht um den User-Namen.

Wenn du da immer denselben verwendest, wirst du mit der Zeit zu einem klaren Gesprächspartner.

So ist es so, als ziehst du dir jedes Mal ein anderes Kostüm an, wenn du kommentierst. Wer Meta-Kommentare abgibt, sollte eben klar identifizierbar sein und nicht mit einem Wegwerf-Usernamen agieren, den keiner zuordnen kannst.

PvpvE
PvpvE
1 Jahr zuvor

Ich werde deinen Vorschlag zu Herzen nehmen und es annehmen.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Auch wenn ich solche Diskussionen als erfrischend empfinde und im Regelfall auch unterstütze denke ich dass wir inzwischen doch arg vom Thema wegdriften.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Es stet dir jederzeit frei, alles und jeden zu ignorieren wie du es möchtest. Ob es der Sache besonders dienlich ist, vor allem bei der Begründung, ist für mich zwar fraglich, aber kann auch gerne offen bleiben.

PvpvE
PvpvE
1 Jahr zuvor

Insane. Ich kenne dich sehr gut um behaupten zu können dass hinter dein ADHS-Gerede viel Intellekt vorzugeben scheint aber dann doch nichts dahinter steckt. Du gehörst zu den wenigen auf mMMO sie stark an der Grenze des Trolling argumentiert. Fordert man Fakten, Beispiele oder überhaupt auf Punkte einzugehen, bist du wieder ganz weit weg.

Auch hier hast du wieder angedeutet dass es Leute gibt die diese von dir erwähnte Methodiken praktizieren, aber meintest ganz offensichtlich mich. Es wäre an diese Stelle schön gewesen, mir Beispiele aufzuzeigen in der ich dies praktiziert habe. Andernfalls bestätigst du mal wieder meinen Eindruck, schön drunherum zu reden. Auf sowas habe ich – gerade – keine Lust.

Aber wir haben ja „Meinungsfreiheit“ und jeder kann Stuss von sich geben wie er will, sofern es keine Gesetze verstößt. Deinerseits gibt es viele gute Kommentare, es gleicht sich aber immer wieder aus.

In dem Fall: Gute Nacht.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Aha, du kennst mich also sehr gut. Sehr gut im Vergleich zu was? Im Vergleich zu meinem Nachbarn? Im Vergleich zu anderen Internetkommentatoren, auf einer Gamingseite?

ADHS trifft nicht ganz zu. Das ganze nennt sich Autismus.

Und bitte, du bist leider nicht das Zentrum unserer Galaxie. Ich habe es nicht auf dich bezogen, sondern genau so wie ich es schrieb – allgemein gehalten. Wie sollte ich auch – ich weis überhaupt nicht wer du bist. Wenn du allgemeine Feststellungen auf dich beziehst und dass dann als trolling interpretierst, kann dir auch keiner mehr weiterhelfen smile

Und dir unterläuft ein Fehler bezüglich Meinungsfreiheit, der aber vielen unterläuft: Meinungsfreiheit bedeutet, dass ich meine Meinung äußern kann ohne befürchten zu müssen, dass die Staatsgewalt mich dafür verfolgt oder benachteiligt. Meinungsfreiheit heißt nicht, dass mir jemand zuhören, mir jemand Raum und Speicherplatz zur Verfügung stellen muss. Zudem schützt Meinungsfreiheit nicht vor Kritik und verpflichtet niemanden zur Akzeptanz oder Toleranz.

Und abschließend noch ein kleine Anmerkung, die ich diesmal auf dich ganz persönlich adressiere. Du solltest es eventuell unterlassen, anderen Nutzern im Internet Krankheiten zu bescheinigen, wenn du nicht möchtest, dass dir jemand auf Grund deines Verhaltens Narzissmus nahelegt. Es ist beides nicht angebracht smile

Dawid
Dawid
1 Jahr zuvor

Disqus ist DSGVO-konform. Du kannst das Tracking in deinen Profil-Einstellungen auch unterbinden. Mit Fantasie-Namen und irgendeiner Mail kannst dich ja ohnehin anmelden.

Was auch bald geht, wenn unser nächstes, großes Update ansteht, dass man sich bei uns dafür anmelden kann.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Die Gast-Accounts sind dafür da, um als Gast zu posten. Einzelne Posts zu einem Thema.

Das ist gedacht, damit Leute einfache Fragen zu spielen stellen können: „Wie geht das hier? Wann startet die Beta?“

Dafür ist die Funktion da, um Nutzern unkompliziert zu helfen. Dann ist es auch egal, wer der Nutzer ist oder wie er heißt – er ist wirklich ein Gast.

Wer aber Meta-Kommentare abgeben möchte zur Entwicklung der Seite -> Für den ist ein Gast-Account ungeeignet. Der will als Gesprächspartner wahrgenommen werden.

„PvEpvP“ – nenn dich doch Bernd. Dann weiß man mit der Zeit, welcher Nutzer sich hinter der Meinung versteckt und ist identifizierbar.

Mir sind deine Daten total egal. Aber wenn man sich unterhalten will, dann muss ein Name für eine Meinung stehen.

Es ist überhaupt kein Problem hier, anonym zu diskutieren, und trotzdem mit einem Foren-Namen erkennbar zu sein.

maledicus
maledicus
1 Jahr zuvor

Nicht zu vergessen in der liste der WoW-Killer Trion mit Rift, die haben da auch ganz stark mit geworben mit „Wir sind nicht mehr in Azeroth, wir sind jetzt in X“ sorry fand Rift zwar gut aber habe vergessen wie die spielewelt heisst ^^

Gruß.

N0ma
N0ma
1 Jahr zuvor

Telara smile

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Aion wurde damals auch als WoW Killer beschrien.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Ja, es waren sicher noch mehr. Auch SWTOR war ja klar mit WoW im Fokus entwickelt worden. Das wurde ja erst neulich berichtet.

Bei „WoW“-Killer in meinen Augen. Da gibt es 2 Dinge:

– Einmal die Faulheit von Journalisten, die sich nicht auskennen, und jedes MMORPG zum „WoW-Killer“ machen
– und die Publisher, die wirklich MMORPGs als „WoW-Konkurrenten“ entwickelt haben – über x Jahre lang

Wir kennen uns bei MMORPGs schon aus und WildStar zielte zu 100% auf Ex-WoW-Spieler ab. Das war deren Idee. Die wollten da weitermachen, wo ihrer Ansicht nach Blizzard versagt hätte.

Und ironischerweise hätte das auch super funktioniert – 2014 war der Tiefpunkt von WoW. Das Problem war nur, dass WildStar selbst große Schwierigkeiten hatte.

WildStar hatte letztlich alle Chancen, sich durchzusetzen. Der Zeitpunkt war perfekt – es hat nur einfach nicht gereicht. Sehr schade.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Ich glaube Schade ist hier nicht unbedingt das richtige Wort. Hätte es geklappt wäre ja WoW selbst unter Feuer geraten und deren Spieleranzahl hätte sich wohl ganz schön verringert, was wiederum deren Fans usw nicht geschmeckt hätte. Glaube das könnte man ewig weiterspinnen. Kurz um, des einen Leid ist des anderen Glücks. Ich kenne kaum Beispiele bei denen 2 Spiele mit gleicher Zielgruppe wirklich auf Augenhöhe co-existieren.

Gothsta
Gothsta
1 Jahr zuvor

Mal ne O:T Frage. Wie kann ich denn hier auf eurer Seite ein Spiel bewerten? Beispiel Anthem Wertung steht auf 7 im Schnitt durch Userbewertung, wo kann man diese denn abgeben?

mmogli
mmogli
1 Jahr zuvor

Entweder hegt meinMMO so einen Hass auf Wildstar, oder nutzen es als Ironie da „ihr“ WoW keinesfalls von irgendwas geschlagen werden kann.
————————————————————————————————–
WoW ist “ Meinmmo“ Zugpferd . Was an andere Games annähernd WoW ran kommt,dass wird dann irgendwie ….naja.mir fallen die Worte grad nicht ein smile .Sogar WoW-Cortyn war von Wildstar begeistert ,dass sagt schon viel wink
Also PvPpve nicht aufregen …der nächste WoW Killer kommt bestimmt .

Quickmix
Quickmix
1 Jahr zuvor

sad

Dave
1 Jahr zuvor

Tjo. Hochmut kommt vor dem Fall. Als TESO Spieler der ersten Stunde durfte man sich im Frühling 2014 von jedem selbsternannten Branchen-PRO anhören wie arg WS alles (besonders TESO) Fi**** würde. Dedum! Naja zugegeben ich hab’s angespielt als es f2p wurde aber wir haben uns eigentlich eher 2 Stunden abgemüht epileptischen Anfälle ob der Nutzung samlicher Farben des sichtbaren Spektrums auf jedem Meter zu unterdrücken. Spieltechnisch war es in der kurzen Zeit eher „so wie immer“. Abgesehen von artstyle und gameplay war es aber toll ???? Aber das zu beurteilen überlass ich lieber Anderen…

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Das liegt nicht an Wildstar. Ich glaube da hat jedes Spiel seine Ultra-Fans, die allen anderen damit auf den Geist gehen.

Ich hab das bei WildStar auch beobachtet: Da war ein Typ mit mehreren Facebook-Accounts erst ein Riesen-Fan von WildStar, der alle anderen Spiele niedergemacht hat. Der hat da mit seinem Haupt-Account und einigen Fake-Accounts, die ihm immer Recht gaben, immer richtig Stimmung gemacht.

Der wurde dann aber nach Release zum totalen WildStar-Hater und hat dann das Spiel runtergemacht und das nächste hochgejubelt.

Das liegt nicht an WildStar – das sind einfach bestimmte Leute, die einen an der Waffel haben.

Ich hab das schon bei vielen MMORPGs beobachtet: Zuletzt bei Bless. Wie da Leute vom Ultra-Fan zum Mega-Hater wurden und wieder zurück … die haben sie einfach nicht mehr alle.

Dave
1 Jahr zuvor

Klar, ist schon so. Keine Ahnung was solche Trolle umtreibt. Bei WS fiel es mir aber besonders auf, weil damals wirklich überall wo man sich (auch gewiss zu der Zeit kritisch) mit TESO befasste immer gleich drei aus dem digitalen Gebüsch sprangen…WS hier und WS dort.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

„Keine Ahnung was solche Trolle umtreibt.“ – Meiner Erfahrung nach ein unbeschwertes Leben mit zuviel Freizeit und zu wenigen Verpflichtungen, oder meist auch simple Minderjährigkeit.

Insane
Insane
1 Jahr zuvor

Es gibt schon ein paar jakobinische Kreuzfahrer – auch hier auf der Seite, die der festen Überzeugung sind, man müsste die unwissenden Schafe missionieren und ins Licht der Erkenntnis führen.

Im Falle eines Misserfolges hinsichtlich der Missionierung gelten die Betroffenen eben als uneinsichtige und dumme Individuen, die auf ignorante Art und Weise nicht in der Lage sind die Wahrheit zu erkennen. Alternativ sind es aber auch einfach bezahlte Apologeten des Mainstreams und oder des verhassten Mitbewerber, welche sich schlicht haben kaufen lassen um die offenkundigen und durchsichtigen Lügen zu propagieren.

Das heißt allerdings nicht, dass diese Erzengel bis zum bitteren Ende ihren Standpunkt verteidigen. Der Standpunkt kann auch innerhalb kürzester Zeit zu Gunsten eines Neuen aufgegeben werden oder sich schlicht um 180° drehen. Nichts ist extremistischer als ein Konvertit ^^

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Toller Schreibstil wink

Skjarbrand
Skjarbrand
1 Jahr zuvor

Also bitte. Diese Leute haben immer W* geschrieben, weil besonders cool waren. wink
Kann mich auch noch am diese nervige Phase erinnern. Das gleiche bei BDO und vielen andren Spielen danach. Ich weiß immer nicht, warum manche Leute den drang haben, aber spiele schlecht zu reden. Noch schlimmer ist heute der Trend games präventiv mit Dreck zu bewerfen (s. Letztes cod, dawn of war 3,star citizen und jetzt auch gerade fallout 76). Das ist gleich noch mal extremer. Da wissen die Leute schon wie scheiße ein Spiel ist, ohne es jemals gespielt zu haben.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Schade drum, ich möchte die Grafik und den Stil sehr, erinnerte mich immer an WoW und Ratchet and Clank. Habs zu Release gespielt, das Maximal-Level aber nie erreicht da damals zuviele Games aktuell waren.
Ein Spiel wie Wildstar mit Controller Support würde ich sofort kaufen, egal ob MMO oder Single Player, Hauptsache Art-Style und Humor wink

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Schade eigentlich, ich mag die Story und den Style.
Aber ich muss gestehen, ich habe es auch schon lange nicht mehr gespielt.
Die Abo Version habe ich mir auch nie gekauft, da es zu viele Probleme hatte. Ich war in der Closed Beta dabei und weiß, dass vieles aus der CB in den Release mitgenommen wurde. Ab und an durfte ich mal ein paar Tage kostenlos spielen (wie andere auch), doch entweder waren die Probleme noch da oder es gab neue. Zudem konnte das Spiel einen nicht von WoW wegholen und WoW benötigt einfach zu viel Zeit.

Wollte man dann in den Zeiten der Content Flaute bei WildStar rein schauen, war da einfach nichts los. Also hat man wieder was anderes gespielt.

Schade, aber verständlich. Machs gut!

Andy
Andy
1 Jahr zuvor

Schon schade dass Wildstar schneller schliesst als so manches andere schrottige F2P Game a la Aeria Games.Aber auch nicht überraschend.Habs mehrmals versucht aber war wirklich nie mein Spiel.Einfach zu bunt und hässliche Charaktere,unter anderem.Gab noch viel schlimmeres.

Kaito Watanabe
Kaito Watanabe
1 Jahr zuvor

Weil aeria games sehr gut mit ihren Spielen verdient

Lotte
Lotte
1 Jahr zuvor

Dann nehmt es mal lieber schnell aus Eurer „Die 12 besten Free-to-play MMORPGs im Vergleich“ Liste wink

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Hätten mal mehr auf unsere Empfehlungen gehört, könnte es noch leben.

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Mit einer Gehaltserhöhung hier und da würde die Redaktion bestimmt noch bessere Texte hinbekommen, und dem Monopol „MeinMMO“ die Macht geben über Leben und Tod von Gelddruckmaschi… Online Games zu entscheiden wink

Derio
Derio
1 Jahr zuvor

Das Game hätt ich nichtmal angerührt, wenn ich dafür bezahlt worden wäre :/

Joker#22737
Joker#22737
1 Jahr zuvor

Netter Gag, aber unterschätze niemals die Macht des lieben Geldes wink

Lotte
Lotte
1 Jahr zuvor

Hab ich damals zu Release ganze 5 Level probiert, aber sorry, konnte einfach nicht weiter machen, zu grell/bunt/hippelig/schräg.

Hoffe den restlichen Empfehlungen blüht nicht ein ähnliches Schicksal wink

Namma
Namma
1 Jahr zuvor

Überrascht mich nicht wirklich, sie wollte zu viel und so kam es auch rüber . Einfach überladen , bei gleichzeitig am Anfang schon uninteressanten Klassen und wenig Auswahl.
Nach Release hab ich es nie über lvl 10 geschafft , war einfach langweilig.
Dann hab ich dieses Event mit dem kostenlosen boost mit gemacht und ja also ja war sowas von unübersichtlich da hab ich gleich aufgegeben.

Scaver
Scaver
1 Jahr zuvor

Zu viel „auf einmal“ würde ich eher sagen.
Housing hätte man z.B. ruhig später machen können. Nur ein Beispiel.
Auch nicht an 5 Content Patches gleichzeitig arbeiten, diese aber nur halb fertig zu stellen und das Grundspiel komplett zu ignorieren.
Da lieber nur 2 Content Patches parallel entwickeln und zwar richtig, dafür mehr Leute pro CP und auch noch welche fürs Grundspiel (Bugfixes) usw.

Gerd Schuhmann
Gerd Schuhmann
1 Jahr zuvor

Auch nicht an 5 Content Patches gleichzeitig arbeiten, diese aber nur halb fertig zu stellen und das Grundspiel komplett zu ignorieren.
—-
Meines Wissen war das echt der Knackpunkt.

Ich weiß nicht, wie offiziell das am Ende bestätigt wurde. Aber da gab’s dann viele Diskussionen und „Entwickler-Leaks“, die das näher beleuchtet haben.

Der Produktionsablauf, um das Spiel weiter zu entwickeln, war wohl ein Albtraum. Die hatten sich in der Planung schon total verhauen. Ganz tragisch.

Koronus
Koronus
1 Jahr zuvor

Ehrlich gesagt hat es mich eh gewundert, warum es noch so lange am laufen ist.

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