Spielt das noch wer? – 7 MMOs, die vom Aussterben bedroht sind

Nicht alle Online-Spiele wachsen und gedeihen. Viele MMOs stagnieren seit Monaten und Jahren und haben immer weniger Spieler, die ihre Existenz rechtfertigen. Lest hier in „Spielt das noch wer?“, welche 7 Online-Games gerade vom Aussterben bedroht sind. Wen könnte das Ende bald treffen?

Online-Spiele sind als „Games as a Service“ konzipiert und können im Prinzip ewig weiterlaufen. Immens erfolgreiche MMOs wie World of Warcraft oder Lineage belegen dies. Diese Spiele sind seit einem Jahrzehnt und länger aktiv und spülen weiterhin ordentlich Geld in die Kassen der Entwickler und Publisher.

Andere Games sind hingegen weniger erfolgreich und dümpeln seit Jahren erfolglos im Fahrwasser der großen Top-MMOs. Bei einigen dieser Spiele besteht die berechtigte Sorge, dass sie bald vollends untergehen.

battleborn ernest7 Online-Games, denen es nicht mehr gut geht

Die folgenden Online-Spiele haben ihren Zenit schon lange hinter sich und wurden entweder schon von Nachfolgern abgelöst oder haben den größten Teil ihrer Spielerschaft an die Konkurrenz verloren. Dass sie sich nochmal erholen, ist bei diesen Spielen unwahrscheinlich. Vielmehr steht zu befürchten, dass sie bald dicht gemacht werden.

WildStar – NCSofts großes Sorgenkind

Ein Spiel, das schon seit langem auf der roten Liste der bedrohten MMO-Arten steht, ist das bunte MMORPG WildStar. Dabei hatte das Online-Rollenspiel einst gute Chancen und wurde von vielen Spielern heiß erwartet.

Immerhin waren ein Schwung ehemaliger Blizzard-Entwickler im Dev-Team bei Carbine und man versprach ein überragendes MMORPG im WoW-Classic-Stil. Inklusive Hardcore-Content für Hardcore-Player wie 40er Raids und bockschwere Bosse.WildStar-Reveal

Leider vergaß man bei Carbine, dass es durchaus einen Grund hatte, warum 40er Raids und anderer Hardcore-Kram bei WoW schon seit Jahren passé war und viele Spieler waren vom WildStar-Endgame überfordert.

Hinzu kam noch der eher gewöhnungsbedürftige quietschbunte Grafik-Stil und mangelnder Content-Nachschub nach dem Release.

WildStar – Erfolglos trotz Free2Play und Steam-Launch

Die Spielerzahlen schrumpften und immer weniger Gamer verirrten sich auf den Nexus. Der eher missglückte Free2Play-Neustart und der Steam-Relaunch konnten ebenfalls auf lange Sicht keine größeren neuen Spielerzahlen mobilisieren. Und auch wenn nach wie vor größere Updates für WildStar kommen, rechnet niemand mehr mit einem Erfolg des Spiels.

Vor allem, da das aktuelle Update „Die Macht der Uressenz“ zwar eine witzige neue Fortschritts-Methode eingeführt hat, diese aber ein elender Grind ist, den einige Spieler durch Exploits abkürzen wollten. Die Folge waren massive Bans, durch die jetzt noch weniger Spieler WildStar zocken.WildStar-Cryoplex-Arena

Der mangelnde Erfolg von WildStar ist mittlerweile auch beim Publisher NCSoft zu sehen. Mittlerweile taucht WildStar nicht mal mehr in den Quartalsberichten von NCSoft als eigener Posten aufgeführt und bei Carbine scheint bereits ein neues Projekt zu entstehen. Gut möglich, dass bei WildStar bald der Stecker gezogen wird.

Update vom 7. September 2018: Die Vorhersage war richtig – WildStar schließt nun seine Tore.

Das nächste Spiel auf der Liste der bedrohten Arten ist ebenfalls bunt und wenig beliebt.

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