Lost Ark erreicht auf Steam nur noch 60 % positive Reviews – Was ist mit dem beliebtesten MMORPG passiert?

Lost Ark erreicht auf Steam nur noch 60 % positive Reviews – Was ist mit dem beliebtesten MMORPG passiert?

Lost Ark war zum Launch, am 8. Februar, das beliebteste MMORPG auf Steam und konnte mit bis zu 97 % positiven Reviews ordentlich Eindruck schinden. Nun ist das Game allerdings nur noch bei 60 % positiven Eindrücken in den letzten 30 Tagen und damit sogar auf eine ausgeglichene Bewertung gefallen. Aber woran liegt das? Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Wie fing es an? Der Start von Lost Ark war phänomenal gut bei uns im Westen. Das Spiel ging am 8. Februar live und konnte über 1,3 Millionen gleichzeitige Spieler für sich begeistern, womit es bis heute einen soliden Platz 2 auf Steam belegt, direkt hinter PUBG. Und das, obwohl der Chef des Spiels nur mit ungefähr 200.000 Spielern rechnete.

Trotz massiv überfüllter Server und langen Warteschlangen zum Start war die Stimmung ebenso hervorragend wie die Spielerzahlen. Mit 97 % positiven Reviews war Lost Ark sogar für einige Zeit das beliebteste und bestbewertete MMORPG auf Steam. Zwar fiel dieser Wert in den ersten zwei Wochen auf ungefähr 85 % ab, dennoch war Lost Ark sehr beliebt bei den Fans des Genres.

Wie ist der Stand jetzt? Am Abend des 9. Junis ist Lost Ark auf Steam in die Wertung „ausgeglichen“ auf Steam gerutscht. Das passiert, wenn ein Spiel, mehr als ein Drittel negative Bewertungen erhält. Derzeit hat Lost Ark in den letzten 30 Tagen noch 60 % positives Feedback. Diese Bewertung zieht sich aus 5.760 einzelnen Reviews des letzten Monats.

Mit einem Blick auf die gesamten 163.523 Bewertungen steht noch immer ein blau leuchtendes „größtenteils positiv“ auf Steam. Doch auch das ist im Vergleich zum Launch drastisch gesunken. Denn hier bewerten aktuell nur noch 74 % aller Rezensionen positiv. Hier ist das MMORPG also ebenfalls um etwa 10 Prozentpunkte gesunken.

Warum war Lost Ark überhaupt so erfolgreich? 5 Gründe dafür könnt ihr bei uns im Video sehen:

Die 5 Gründe für den unglaublichen Erfolg von Lost Ark

Amazon und die Kommunikation

Warum gingen die Reviews direkt zum Start runter? Nach dem guten 97 %-Start gingen die allgemeinen Reviews bereits in den ersten zwei Wochen bergab. Das lag vor allem an der Kommunikation seitens Amazon. Die Fans hatten Probleme mit Bugs, Warteschlangen und dem Plan für die Zukunft, doch der Publisher schwieg lange zu diesen Themen.

Mit dem ersten großen Update erschien dann der Argos-Raid und sorgte erneut für gemischte Gefühle in der Community. Der Raid kam vielen Fans zu schnell ins Spiel und sorgte für Pay2Win-Diskussionen bei den Spielern. Der Vorwurf lautete, dass nur Leute den neuen Raid laufen könnten, die für Upgrade-Materialien bezahlt hätten.

Nach diesem Vorfall verbesserte sich die Situation rund um die Kommunikation seitens Amazon jedoch deutlich.

Wie ist der Stand jetzt? Das Team von Amazon gibt monatliche Team-Updates heraus, in denen sie über aktuelle Probleme, Aufgaben und neue Features sprechen. In diesen Ankündigungen ist auch meistens etwas Neues zu den kommenden Updates niedergeschrieben, was bei den Fans gut ankommt.

Dass die Kommunikation nicht durchgehend verbessert wurde, zeigte sich jedoch erst letzten Monat. Im Mai-Update von Lost Ark waren nämlich Dinge im Spiel, die in den Patchnotes nicht angekündigt wurden. Ebenfalls standen Infos in den Notes, die dann nicht im Spiel waren. Zwar entschuldigte sich Amazon dafür, doch auch das sorgte für einen kleineren Schwall an neuen, negativen Bewertungen.

Lost Ark Argos
Mit Argos kam der erste Raid für 8 Spieler zu uns und sorgte direkt für Diskussionen

Das Problem mit den Bots

Was treibt die Bewertungen aktuell nach unten? Lost Ark hat bereits seit Monaten ein massives Problem mit Bots im Spiel. Diese farmen unentwegt Gold und verkaufen das dann an echte Spieler, das Ganze wird auch RMT genannt, also Real Money Trading. Anfangs kämpfte Amazon noch sehr erfolgreich gegen die Wellen der automatisierten Accounts und bannte sogar über eine Million von ihnen direkt weg.

Doch das Problem scheint aktuell wieder schlimmer zu werden. Lost Ark hat derzeit über 800.000 gleichzeitig aktive Spieler und sogar wir im Westen haben wieder Warteschlangen beim Einloggen in das MMORPG. Und das, obwohl es keinerlei Content-Update gab. Die Flut an Bots ist aktuell kaum aufzuhalten und auch im Endgame nicht mehr zu ignorieren.

Dabei handelt es sich nämlich nicht nur um wild herumlaufende Charaktere, die in Low-Level-Gebieten ihr Unwesen treiben, wie zum Start des Games. Mittlerweile haben es die Bots ins Endgame geschafft und beeinflussen dort auch die Wirtschaft stark. Die Zufriedenheit der Spieler im hohen Gearscore-Bereich sinkt damit ebenso wie die von neuen Spielern, die teilweise kaum noch Monster abbekommen, aufgrund der vielen Bots.

Szenen wie diese gehören somit leider zum Alltag und sind nicht etwa eine Seltenheit:

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Wie reagiert Amazon darauf? Als Spieler hat man das Gefühl, dem Publisher fehlen aktuell die Antworten auf dieses Problem. Zwar hatte man im Forum zuletzt angekündigt, auch die Käufer von Gold härter zu bestrafen, doch das zeigt bisher noch keine Auswirkungen.

Amazon versuchte außerdem bereits einige Goldquellen im Spiel zu streichen, um den Bots die Möglichkeit zu nehmen, schnell an Gold zu kommen. Das führte jedoch nicht nur einer Verringerung der wuseligen Charaktere, sondern eher zu noch mehr Bots im MMORPG.

Obendrein nimmt man auch ehrlichen Spielern die gleichen Einnahmequellen weg, was dazu führten könnte, dass man schneller zu RMT greift, um an Gold zu kommen, wie viele Fans befürchten.

Wie es an dieser Front weitergeht, ist also aktuell ein offenes Thema, was viele Spieler stört und momentan für negative Bewertungen sorgt.

Bugfixes fehlen über Wochen

Was sorgt noch für Frust? Hotfixes für Bugs, die das Gameplay stören, waren in den Anfangszeiten von Lost Ark noch an der Tagesordnung. Zwar kam es regelmäßig zu ungeplanten Server Downs, doch die Spieler waren darüber nicht sauer, denn die Fehler im MMORPG wurden zügig gelöst und meistens gab es sogar Entschädigungen für die Ausfallzeit.

Aktuell ist das jedoch nicht der Fall. Ein ärgerlicher Fehler, bei dem User Interface an eurem Mauszeiger kleben bleibt und ihr somit nicht mehr laufen könnt, ist beispielsweise seit über 3 Wochen im Spiel. Besonders ärgerlich ist es, wenn das während eines Raids passiert. Die Fans forderten daher Entschädigungen für verlorenen Loot durch fehlgeschlagene Dungeons und Raids, doch bisher vergebens.

Hier könnt ihr den Bug in Aktion sehen, auch wenn der Spieler hier noch laufen kann. Das ist nicht immer gegeben:

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Auch ein schwerwiegender Fehler, der dafür sorgte, dass euer Charakter in einem Ladebildschirm stecken blieb und nur durch Kontakt mit dem Support wieder gerettet werden konnte, hielt sich über 2 Wochen in dem MMORPG. Weitere, kleinere Fehler, waren und sind sogar noch länger in Lost Ark.

Wie reagieren die Fans? Die sind derzeit sauer und frustriert, dass augenscheinlich kleine Fehler so viel Zeit in Anspruch nehmen. Immer wieder kommt der „Time-Bug“ als Beispiel. Dabei handelte es sich um falsch angezeigte Uhrzeiten beim Kalender im Spiel. Dieser Fehler war 2 Monate lang in Lost Ark und sorgte für Unmut, auch, wenn er kaum wirkliche Auswirkungen auf euer Spiel hatte.

Immer wieder stolpert man im reddit und im Forum vereinzelt über Fans, die dem MMORPG den Rücken kehren, nach weit über 1.000 Spielstunden. Viele dieser Postings lassen ein trauriges und zugleich hoffnungsvolles Fazit zu.

Lost Ark ist trotzdem ein gutes Spiel

Warum sind die Bewertungen nur ein Screenshot? Aktuell läuft in Lost Ark vieles falsch und das lässt sich auch in den gefallenen Steambewertungen erkennen. Doch das bedeutet nicht, dass das MMORPG per se ein schlechtes Spiel ist – im Gegenteil. Lost Ark fesselt seine Fans und zieht sie in den Bann, weil sich das grundlegende Spielprinzip einfach richtig gut anfühlt.

Das wird auch dadurch deutlich, dass viele der negativen Bewertungen auf Steam mit einem weinenden Auge geschrieben sind und in die Kerbe „Ich habe so viel Spaß mit dem Spiel, bitte macht nicht so weiter, wie momentan“ schlagen.

Einige der negativen Bewertungen stammen von Spielern mit über 500 und sogar über 1.000 Spielstunden, die einfach darauf hoffen, dass Amazon die aktuellsten Probleme sinnvoll angeht, damit sie ihr Lieblings-MMORPG wieder mit vollem Elan spielen können.

Was sagen die Fans? Einige dieser, ausschließlich negativen, Reviews möchten wir an dieser Stelle für euch zitieren. Sie stammen allesamt von der Steam-Page von Lost Ark:

  • ZomgSquirrel schreibt nach 906 Stunden: „Ich schreibe das, während ich in der Warteschlange sitze. Das Spiel macht Spaß und es gibt wirklich viel für jede Art von Spieler zu tun, doch die ständig wachsende Bot-Bevölkerung und das abartige RMT machen es nicht möglich, normal zu spielen. […] Solange nicht viel härtere Maßnahmen gegen Bots und RMT kommen, muss ich leider davon abraten, das Spiel zu zocken. Danke, für eure Zeit.“
  • tatjanat schreibt nach 522 Stunden: „Ich liebe dieses Spiel, aber ich habe das Gefühl, Amazon interessiert sich nicht mehr für die echten Spieler.“
  • vee schreibt nach 899 Stunden: „Das beste Kampfsystem, dass ich je in einem MMORPG erlebt habe. Super Raids mit einzigartigen Mechaniken und tolle, horizontale Progression. Leider ist das Spiel aktuell von Bots und schlechtem Management geplagt. […] An nichts davon wurde gearbeitet, selbst nach Monaten.“
  • otomeanzu schreibt nach 1.059 Stunden: „Momentan ist das Spiel einfach nicht spielbar, wegen Bots und einem Publisher, den das einfach nicht interessiert. Das Spiel ist nicht grundlos super erfolgreich in Korea und Russland und es könnte es hier auch sein. Lost Ark ist ein großartiges Spiel, aber Amazon macht hier zu viel falsch.“

Was haltet ihr von der aktuellen Situation von Lost Ark? Spielt ihr selbst noch, oder seht ihr das ähnlich wie die Schreiber der negativen Kommentare? Habt ihr auch das Gefühl, dass Amazon mehr tun müsste oder könnt ihr die Flut der negativen Reviews gar nicht verstehen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht

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Skyzi

Wie gesagt, es geht nicht um das Spiel, es geht um die Spieler. Es ist leicht, sich zu langweiligen und das zeigt, was der Trend ist. Mit der Ukraine und Russland ist es dasselbe, sie brauchen immer etwas Neues, und das zeigt, wie wir Ticken. Diese Bequemlichkeit sind wir ziemlich traurig.

Solo

Ich hab mittlerweile 3 chars auf 1400 ohne groß zu Cashen. Macht immernoch Laune und hab jetzt genug Gold um Richtung Valtan zu gehen. Selbst der Aufwand waren eigentlich nur die daylies und die Mats von den Events mit zu nehmen.

Osiris80

Lost Ark ist mit Abstand das langweiligste MMO das ich jemals gespielt hatte.

Chiefryddmz

Deine Kommentare sind die langweiligsten, die ich je gelesen hab 🤪

Osiris80

Wenn ich dein Spielzeug beleidigt habe tuts mir Leid junger Mann 😀. Aber was haben meine Kommentare mit deinem Spielerlebnis zu tun?

NahYou

Bitte beleidige Spielzeug nicht.

Aldalindo

Von Anfang an habe ich den Hype nicht wirklich verstanden…hier und auch sonst wurde so getan ob LA der neue Messias der Gamingbranche wäre…Ich habs drei Wochen recht intensiv gespielt und mich sogar an die Isosicht gewöhnen können, obwohl damit eigentlich viel Reiz der Welt verloren geht…tja aber die Story hat mich nicht wirklich berührt und dann dieser Endlosgrind; so um Itemlvl 1040 hab ich es dann gelassen…dazu all die kleineren Dinge die mich stören (z.B. Gendermist)…schöner Ansatz ganz charmant sogar an manchen Stellen…aber nix für die Dauer…frage mich nur wann das große Erwachen bei DI kommt😜, wird ja gerade ähnlich gehypt….

Leyaa

Man muss ja auch nicht an allem Gefallen finden.

Bei Diablo Immortal habe ich eher das Gefühl, dass es zerrissen anstatt gehyped wird.

NahYou

Dafür das 90% frustriert gequitted haben ist das doch eine recht gute Bewertung.

Und bis auf die Raids, hat das Spiel doch auch nichts zu bieten.

Kanone

Du meinst die Raids die man 1x die Woche für 20min laufen darf? Den Rest der Zeit darf man Farmen. Sobald man Mokokos und Inseln durch hat, kann man nichts anderes mehr tun als Twinken.

ShadowStrike1387

„Ein ärgerlicher Fehler, bei dem User Interface an eurem Mauszeiger kleben bleibt und ihr somit nicht mehr laufen könnt, ist beispielsweise seit über 3 Wochen im Spiel. Besonders ärgerlich ist es, wenn das während eines Raids passiert.“

„… auch wenn ein Spieler immer noch laufen kann. Das ist nicht immer gegeben:“

Dazu gibt es ein ganz einfaches Mittel. Selbst wenn es immer noch den Mauszeigerbug in Raids gibt, so kann man seine Lauftaste auf der Maus auf die rechte Maustaste umlegen. Dadurch erleidet zwar das Drag-and-Drop per Linksklick dann den Mauszeiger Bug, aber laufen kann man da noch ohne Probleme. Ich persönlich habe seit Release von Lost Ark diese Art von Maussteuerung gewählt und keine Probleme damit, auch in Raids, Abgrund Dungeons und Abgrund Raids von A nach B zu kommen. Klar nervt der Mauszeiger Bug, aber ich kann mich dann immer noch bewegen 😉.

Was das Bot Problem angeht, kann ich mich nur wiederholen, es scheint in Zentraleuropäischen Servern deutlich mehr von Bots überlaufen zu sein, als in westeuropäischen. Bis Vern gebe ich allen sich beschwerenden Community Mitgliedern Recht. Bis dahin ist die Flut an Bots kaum zu unterdrücken. Aber nach Vern hört es fast schlagartig auf. Wenn ihr mich fragt – und hier kann man jetzt nur mutmaßen – liegt das an den Abgrund Dungeons und Abgrund Raids, die für diese Bots wohl zu schwer zu meistern sind, wo die Algorithmen ihnen scheinbar nicht helfen, voran zu kommen.

Außerdem: Es scheint fast so, als würden Bots ganz bestimmte Routen abfarmen bis Nord Vern, um diese Items für den Abenteuerfolianten ins Auktionshaus zu stellen… Ab Shushire sieht das dann aber ganz anders aus. Wenn ich mir die dortigen Preise im Auktionshaus für die Items des Abenteuerfolianten ansehe, dann sieht das auf den ersten Blick zwar teuer aus, ist aber durchaus gerechtfertigt und menschlichen Spielern zuzuschreiben. Denn ab Shushire werden die Items für den Abenteuerfolianten rar gesät und man findet sie nicht mehr so leicht beim Mob klatschen. Von Rohendel, Yorn, Feiton und Punika gar nicht zu reden… Die dortigen Kochzutaten zu sammeln ist eine Qual und nicht nur für menschliche Spieler… Daher habe ich den Eindruck, werden diese Gebiete wohl komplett von den Bots ignoriert und wir haben dort unsere Ruhe vor ihnen.😊

PS: Das sind meine Erfahrungen nach gerundet 850 Spielstunden Lost Ark auf den westeuropäischen Servern. Für die zentraleuropäischen Server kann ich da natürlich nicht sprechen😇.

Also an alle, die von den Bots weg wollen, levelt hoch so schnell ihr könnt und kommt nach Tier 2 und Tier 3. Da nerven euch die Bots dann nicht mehr.
Ich räume an dieser Stelle ein, dass das Bot Problem dadurch natürlich nicht gelöst wird, aber ich habe Vertrauen in die Entwickler, dass sie Wege finden werden, die Botplage einzudämmen 😊. Natürlich dürfen sie das der Spielerbasis nicht mitteilen🤫, denn dann könnten sie Botspieler ja Gegenmaßnahmen einleiten. Also seien wir mal optimistisch und beobachten, was passieren wird.😊

Lost Ark ist ein super geiles Iso-MMO für mich und das wird sich auch nicht ändern, selbst wenn die Reviews auf STEAM in den Keller rauschen 😎👍🏻.

Bauernschlau

Die Bots sind auch auf T3 ein großes Problem und sind in den Guardians Raids (z.B. Deskaluda) anzutreffen, inklusive Damage Hacks.

https://www.youtube.com/watch?v=zwx6i7xhkns

Minute 4:20

Die Botplage ist in Lost Ark völlig außer Kontrolle. Ich habe deswegen das Spiel deinstalliert.

Threepwood

Gab im englischen Forum einen netten Post von einem vermeintlichen Botter, der was von 1,5 Millionen Dollar Umsatz schreibt, seit die Maschinerie richtig ins Laufen kam. Kann natürlich ein Troll-Post sein, um AGS diesbezüglich zu pieksen, aber im Kern dürfte da viel Wahres dran sein.

Lost Ark befeuert RMT so massiv und grundlegend durch das Progress- und Content-Blocker-System, was westliche Spieler so nicht im Ansatz aus „ihren“ Spielen kennen. Und dabei ist hinter diesen beknackten koreanischen Konzepten ein tolles Spiel versteckt, umso ärgerlicher.
Itemspirale durch Skill, also mit Fokus auf die echt guten Kämpfe würde einer wirklich westernisierten Version gut stehen. Ooooder man macht aus Spielern einen Daily-Peon und wundert sich, dass sie darauf mittel- bis langfristig wenig Bock haben und Abkürzungen suchen.

Auf 1344 hab ich erstmal aufgehört und warte, ob sie am Progress noch was drehen. Express Events sind okay, aber da alles BoP ist, löst das nicht wirklich grundlegend etwas.

ShadowStrike1387

Da bist du ja erst am Anfang der Aufwertungs-Hölle😇.

Ab 1340 wird es richtig hart, deinen Gearscore nach oben zu leveln… Wenn du keine solaren Segen, Solare Anmut und Solarer Schutz hast, kannst du ewig in dieser Lücke zwischen 1340 und 1370 verbringen. Das war richtig schwer, da aufzuleveln, glaub’s mir😅.

Aber es wird ab 1370 auf 1400 noch schlimmer, also bei Stufe 10 der Ausrüstung (bis dahin kommt man mit solarenr Anmut, solarem Segen und solarem Schutz locker über 60%, wenn man genug davon angesammelt hat) beträgt die Erfolgsrate dann 15%… Und mit jedem Fehlschlag gibt es 1% obendrauf als Erfolg und so jeder round about 10. Misserfolg garantiert dir dann EINEN Erfolg😂)… Bin jetzt 1391 und das Hochleveln ist wirklich eine Qual, aber 1415 möchte ich dann irgendwann doch erreichen… will ja schließlich auch Mal Valtan gegenüber treten… Argos mag ich als Boss nicht so wirklich, der Valtan Dungeon sieht vom Konzept her einfacher aus zu schaffen, finde ich😊.

Ach ja, das wollte ich noch loswerden, also UNBEDINGT Mal ausprobieren: Es wurde Mal in nem Stream erwähnt, dass bis Itemstufe +15 die Prozente in den Keller fallen, aber bei Itemstufe +16 die Prozente wohl wieder für einen Erfolg ansteigen… Wenn das stimmt, dann werde ich es bald wissen, da ich demnächst einen garantierten Erfolg auf meine +14 Handschuhe haben werde und die dann +15 sein werden. Und wenn ich dann auf +16 gehen will, würde ich mich gerne positiv davon überraschen lassen🎉😁.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von ShadowStrike1387
Aldalindo

na gut dass ich früh genug raus bin und mich hat das Ganze schon bei ITLVL 1040 genervt^^

Agravain

Ne bei +15 stoppt man. Zumindest bis man beim Argos Gear angelangt ist, da geht der Spaß dann bis +20 (wohl gemerkt von 19 auf 20 hat man glaube nur noch eine 3% Chance?)
Aber ansonsten geht man nur auf +15 z.b. das lila Gear aus T3 und wenn man dann 1370 erreicht hat kann man ja Argos laufen und sich die Set Rüstung zusammen Farmen. Und die +15 wird ja wieder in die Argos Rüstung übertragen und dann startet man bei +6.
Und auch die Meisterhandwerksenergie also dein hard pitty für einen Misserfolg sinkt je höher dein Gear ist. Zum Beispiel meine Waffe ist +17 und ein Misserfolg gibt glaube 5-6%. Bei +19 sind es glaube sogar nur noch so 2%.
Es wird auf jeden Fall immer lächerlicher.

Threepwood

Ich bin sogar auf 1355 (wohooo😂), aber ich hab ganz bewusst gestern entschieden, aus dieser (noch bescheuerter werdenden) Beschäftigungstherapie auszusteigen. Eben weil es beknackt ist und für mich als Neueinsteiger nur mittels diverser Erfolge und Belohnungen davon halbwegs vertretbar war.

Die Inhalte abseits vom extremen Timegating und Content-Blocker-Grind finde ich tatsächlich besser, als ich es erwartete. Umso ärgerlicher finde ich das Konzept, da es so coole Quests, Dungeons und eine toll designte Welt bietet, die glaube ich zu vielen Leuten verwehrt bleibt.

Ulfar

Botprobleme haben so ziemlich alle MMORPGs, ein paar werden dem Problem Herr, die meisten wiederum nicht.
Zudem merkt man das dieser ganze Hype auch anfängt abzuflachen.

Threepwood

Das ist in Lost Ark so massiv, wie seit Jahren nicht mehr in westlichen Spielen. Zu Hochzeiten in WoW, vor vielen Jahren, hab ich solche ähnliche Bot-Trains gesehen.

Marius

Wäre es nicht der Hammer, wenn man einfach mal seine Ausweis id beim anmelden eingeben müsste…. puff keine Bots mehr😂Kommt bitte nicht mit Datenschutz, wer noch immer an Datenschutz im Internet glaubt dem ist nicht mehr zu helfen. Diese Maßnahme ist im gaming Bereich längst überfällig. Auch um toxisches Verhalten endlich mal in den Griff zu bekommen.

Threepwood

Als Experiment würde mich das auch mal interessieren. Primär um zu sehen, wie Schwarzmarkt-IDs dann boomen. 😄

Huehuehue

Ich um primär zu sehen, wie Ausweisdaten durch „Hacker“ abgegriffen und dann verkauft werden und Identitätsdiebstahl floriert. Die Möglichkeit an „Ausweisdaten“ zu kommen, macht ein ohnehin attraktives „Hacking“-Ziel noch wesentlich attraktiver für Angriffe.

Zuletzt bearbeitet vor 12 Tagen von Huehuehue
Marius

Blöd nur das man mit den IDs keine Daten abgreifen kann, da hier nur die Existenz der Nummer geprüft wird. Sollte deine Nummer geklaut werden kannst du ja jederzeit dagegen vorgehen. Dann dürfte man auch nicht mit Kreditkarten bezahlen usw…. Alles Panik mache und Angst vor etwas neuem.

T.M.P.

Ist natürlich nie ganz ausgeschlossen, aber es sind schon einige Systeme dabei die sowas erschweren.

  • Zum einen muss die anfordernde Seite auch ein Zertifikat haben und sich quasi zuerst bei dir ausweisen. Sonst schickt deine App gar keine Daten los
  • Es wird jedesmal geprüft ob dein Ausweis als gestohlen gemeldet wurde
  • Dann brauchst du immer noch einen PIN
  • Die Daten selbst müssen gar nicht deine kompletten Ausweisdaten sein. Es gibt eine „Anonymer Login“ Funktion. Da wird einem wohl vom System eine ID ausgestellt, die auch nur für diesen einen Dienst gilt.

Und wenn man einen Ausweis nicht zum sich ausweisen nutzen kann, wozu dann? =)

Azzgara

Ich bin mir da nicht mehr sicher aber gab es grade in Korea nicht das System das deine ID von manchen Spielen an deinen Perso geknüpft ist? Dazu müsstes es hier auf meinMMO auch eine Artikel geben. Warum wird sowas nicht auch in Europa eigeführt? Mit den entsprechenden gesetzlichen Änderungen und Strafen.

T.M.P.

Ja, so in der Art. Entweder du meldest dich da direkt mit deiner persönlichen Registrierungsnummer an, oder du brauchst eine koreanische Telefonnummer. Um die zu bekommen brauchst du aber ebenfalls diese Nummer.

Da ganze ist mit Kosten verbunden und auch Aufwand für den Spieler, darum werden die Spielepublisher von alleine wohl gar nichts tun.^^

Zur EU kann ich nicht viel sagen. Dafür bräuchten ja alle Länder so eine Online-ID Geschichte, und die Datenschutzgesetze jedes Landes müssen mitspielen. Bin echt überfragt wo das Problem liegt. 😕

Zid

So krass gehen die Meinungen auseinander. Gerade das Thema „Kommunikation“ juckt mich relativ wenig. Aktuell wird schnell, vlt sogar etwas zu schnell, Content nachgeliefert.
Man könnte Patchnotes vlt etwas früher Onlinestellen, aber darüber lässt sich hinweg sehen. (Stealth Patches, also Änderungen, die nicht in den Patchnotes vermerkt sind, sind ja leider keine Seltenheit. Würde gerne mal ein MMO erleben, wo es so etwas nicht gibt)

Das Bot Thema hingegen ist schon massiv. So lange das Spiel FTP bleibt und dein Progress zu 100% mit mehr Zeit/Gold beschleunigt werden kann, wird sich das auch nicht ändern. Vlt müsste man doch eine eindeutige Personalisierung des Account einführen.
Anders sehe ich hier keine Besserung, abgesehen von erheblichen Ban Aufwand. Aber das ist wrsl. zu teuer.

Leyaa

Das sind auch die Dinge, die mich zur Zeit stören. Die Situation mit den Bots wird einfach nicht besser, eher deutlich schlimmer. Nun hat es mittlerweile schon morgens-mittags 800k „Spieler“ laut Steamzahlen. Echt schlimm.

Das Ausbleiben der Bugfixes nervt mich momentan auch. Gerade dieser Mauscursor Bug ist wirklich nervtötend. Da musste ich am Tag schon bis zu 5 mal ein- und ausloggen. Echt super nervig. Das Ding ist nun schon über 3 Wochen im Spiel. Man sollte meinen, das kann ja nicht so schwierig sein, den Bug zu fixen.

Auch der Bug der ersten Sea Bounty im Coop ist lästig. Wenn man während der Einführungsquest zufällig im Coop zusammen unterwegs ist, kann nur einer das Quest Objective looten und der Andere hat deshalb die Sea Bounty nicht. Bekanntes Problem schon seit Monaten. Und Support Ticket aufmachen bringt auch nichts. Für alle, die Lost Ark in einer fixen Gruppe spielen einfach ein Schlag ins Gesicht.

Wenn man das alles so zusammen zählt, wirkt es so, als sei Amazon hoffnungslos überfordert oder hat kein Interesse sein Spiel auf Vordermann zu bringen.

Agravain

Beim Mauscursor Bug hat bei mir immer das umloggen auf einen anderen Char geholfen.
Hast du das mal ausprobiert?

Hatte aber auch schon lange nicht mehr den Bug. Gott sei dank!

Leyaa

Hilft manchmal aber auch nicht immer. Was bei mir hilft ist ein Ladescreen verbunden mit Gebietswechsel. Aber je nach Ort (Guardian Raid z.B.) ist das auch nicht immer möglich. Wird allmählich mal Zeit, dass sie den Bug aus dem Spiel kriegen.

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