Seit ich auf der Switch OLED gespielt habe, würde ich (fast) keinem mehr raten, die normale Switch zu kaufen

Nintendo bietet sowohl die Switch als auch die Switch OLED an. MeinMMO-Redakteur Benedikt Schlotmann hat sich die Switch OLED gekauft und würden nach etlichen Stunden Spielspaß die normale Switch nicht mehr zum Kauf empfehlen.

Nintendo hatte mit der Switch OLED ein „Upgrade“ für die beliebte Handheld-Konsole vorgestellt. Doch viele User zeigten sich von der OLED-Version enttäuscht. Schließlich hatte man bessere und schnellere Hardware erwartet und nicht bloß ein neues Display. Und je nach Angebot verlangt Nintendo für die Switch OLED 50 – 70 Euro mehr als für die normale Version mit LCD-Bildschirm

Vor den gleichen Überlegungen stand ich ebenfalls und hatte überlegt, ob sich der Aufschlag beim Preis wirklich lohnt. Immerhin ist es „nur“ ein neues Display. Doch mittlerweile hab ich etliche Stunden mit der Switch OLED verbracht. Und seitdem würde ich die normale Switch (fast) niemandem mehr empfehlen.

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Ist die OLED-Version wirklich ein „Upgrade“? Auf jeden Fall!

Darum ist das OLED-Display so gut: Den Unterschied merkt ihr vor allem dann deutlich, wenn ihr die Konsolen nebeneinander legt. Meine Freundin hatte sich die Switch bereits vor ein paar Jahren gekauft und hier kommt das LCD-Display zum Einsatz. Lege ich nun meine Switch OLED daneben, merkt man den Unterschied deutlich:

  • Das Display ist etwas größer, beziehungsweise die Ränder etwas schmaler.
  • Die Farben und Kontraste sind viel satter und kräftiger.
  • Durch das etwas größere Display wirkte kleine Schrift auf mich beim ersten Blick etwas unscharf. Das könnte ich mir aber auch nur einbilden.
  • Die Ausleuchtung ist deutlich besser, denn jeder Pixel im OLED-Display leuchtet selbst.
Switch OLED (oben) vs Switch normal (unten). Das größere Display ist klar erkennbar.

Vor allem die satteren Farben machen sich bemerkbar. Bei der normalen Switch wirkt alles blasser und lebloser. Gerade bei sehr bunten Spielen ist das sichtbar. Ich bin mit dieser Ansicht auch nicht allein, denn viele Tester hatten die Switch OLED für den Bildschirm gelobt.

Achtet beim ersten Bild mal auf bestimmte Farben. Etwa auf das Blau bei Bisaflor oder die lilafarbige Blume darüber. Vor allem bei Farben wie Blau, Rot oder Grün merkt man den Vorteil von OLED. Auch das größere Display macht sich bemerkbar.

Switch OLED vs Switch normal
Oben die OLED-Version, unten die normale Switch.

Beim zweiten Bild könnt ihr es ebenfalls erkennen. Achtet etwa auf das obere rechte Dreieck oder auf die rote Hose. Oder das sattere Gelb bei Pikachu in der oberen rechten Hälfte. Die Farben der normalen Switch wirken im Vergleich etwas blasser und weniger gesättigt.

Und falls ihr Bildern und Worten nicht glaubt, dann schaut euch das Video von „Open Surprise“ auf YouTube an: Hier seht ihr links die OLED-Version und rechts die normale Version. Die Unterschiede sind klar erkennbar.

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OLED ist für mich super – Wer nur am Fernseher spielt, sollte das Geld sparen

Ist die normale Switch gar nicht mehr empfehlenswert? Da ich die Konsole ausschließlich im Handheld-Modus verwende, ist die normale Switch für mich nicht mehr empfehlenswert. Denn das OLED-Display ist für mich eine gewaltige Verbesserung und ich hoffe, dass Nintendo bei einer möglichen Switch Pro das OLED-Display beibehält.

Jetzt kommt aber das große und wichtige „aber“: Solltet ihr eure Konsole ausschließlich an der Docking-Station verwenden, dann lohnt sich die OLED-Variante nicht. Denn von dem tollen Display habt ihr nichts, wenn ihr am Fernseher zockt. Und die Docking-Station mit LAN-Anschluss, die erstmals bei der OLED dabei liegt, könnt ihr euch für rund 60 Euro nachkaufen. Dafür müsst ihr euch nicht die teure Version der Switch kaufen.

Die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zwischen Switch OLED vs Switch könnt ihr auch noch einmal in folgendem Artikel nachlesen:

Mehr zum Thema
Nintendo Switch OLED vs Nintendo Switch – Welche Konsole lohnt sich für mich?
von Benedikt Schlotmann

Weitere Tipps und Tricks rund um die Switch: Ihr habt bereits eine Switch oder habt euch wie ich eine gekauft? Dann schaut doch mal in unser umfangreiches Special. Denn hier stellen wir euch die besten Tipps und Einstellungen für die Nintendo Switch vor:

8 Tipps und Einstellungen für die Nintendo Switch, die ihr unbedingt kennen solltet

Diablo Immortal ist 1 Monat alt – Wie geht es dem kontroversen Mobile-MMO jetzt?

Vor etwas über einem Monat erschien mit Diablo Immortal das erste echte Diablo-MMO. Es startete mit großem Erfolg, aber auch unter heftiger Kritik und mit riesigen Diskussionen. Jetzt wird es ruhig um das Spiel. MeinMMO prüft den Status und zeigt, was die Zukunft bringt.

So lief der Start von Diablo Immortal:

Das Endgame-Gebiet und der letzte Dungeon im Trailer haben damals für gute Stimmung gesorgt – waren aber auch das letzte große “Inhalts-Update” bisher:

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Diablo Immortal stagniert zu lang

Wie steht es jetzt um Diablo Immortal? Zumindest der finanzielle Erfolg von Diablo Immortal hält an. Laut der Analyse-Website AppMagic soll das Mobile-MMO im ersten Monat umgerechnet über 47 Millionen Euro eingespielt haben (via mobilegamer.biz).

Das Interesse am Spiel generell nimmt dagegen aber stark ab. Auf Twitch ist die Zuschauerzahl nach den ersten Tagen drastisch gefallen (via sullygnome.com). Viele Streamer zeigen mittlerweile wieder lieber Diablo 3, obwohl das schon 10 Jahre alt ist.

Auch auf Google suchen immer weniger Leute nach Diablo Immortal. Die Google-Trends sind etwa für uns auf MeinMMO ein wichtiger Indikator für das Interesse an spielen. Weltweit ist das Suchvolumen auf unter ein Viertel im Vergleich zum Release gefallen:

Die Lage zeigt, dass Diablo Immortal zwar trotz Kritik ein finanzieller Erfolg ist, erweckt aber den Anschein, dass dieser nicht endlos anhalten wird. Zumindest nicht, wenn die Entwickler und Blizzard nicht bald etwas ändern.

Was ist das Problem? Nach der großen Kritik am Pay2Win-Aspekt von Diablo Immortal haben etliche Influencer dem Spiel den Rücken gekehrt. Selbst die wichtige Service-Website, Maxroll.GG, hat aufgehört, Diablo Immortal abzudecken, weil es mit der Moral nicht vereinbar sei.

Das größere Problem ist allerdings, dass seit Release Funkstille herrscht in Sachen Updates. Es gab exakt einen Patch für die noch immer fehlerhafte PC-Version, eine Woche nach Release. Bugs bleiben bestehen und neue Inhalte fehlen.

Lediglich ein Inhalts-Update kam bisher. Das brachte Vitaath, einen neuen Raid-Boss, der jedoch viel zu schwer ist. Der Battle Pass läuft in wenigen Tage aus und noch gibt es keine Informationen, wie es danach weitergehen soll – lediglich das Versprechen, dass „bald“ etwas kommt.

Da Diablo Immortal trotz der Diskussionen viel gespielt wurde, gibt es tausende Spieler, die sich auch im Free2Play mit den Inhalten beschäftigt haben. Es gibt sogar Vergleiche, bei denen Immortal besser abschneidet als Diablo 2. Die Spieler kommen nun allerdings an den Punkt, wo sie nichts mehr zu tun haben.

Sobald sie das Endgame erreicht haben, gibt es außer dem Grind nach höheren Leveln und Legendaries nichts mehr zu tun. Diablo steht für Looten und Leveln und der Grind wäre nicht das Problem, gäbe es nicht Loot-Grenzen und weitere Probleme, welche die Fans beschäftigen.

Im Podcast sprechen Chefredakteurin Leya Jankowski und Redaktionsleiter Gerd Schuhmann über das Pay2Win in Diablo Immortal:

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„Wie lange dauert es, bis dieses Spiel stirbt?“

So sehen es die Spieler: Viele Hardcore-Spieler haben schon nach wenigen Tagen wieder aufgehört. Die Systeme von Diablo Immortal verbieten es ihnen, so viel zu grinden, wie sie wollen und dabei noch Fortschritt zu erzielen – außer, sie zahlen.

Mittlerweile sind aber auch Casuals an diesem Punkt angekommen, welche den weitaus größeren Teil der Spieler ausmachen. Auf reddit und anderen sozialen Medien tauchen immer wieder Fragen auf, wann Diablo Immortal denn nun sterben wird und berichten über tote Server. Die Spieler finden angeblich keine Gruppen mehr, um die Dungeons zu bewältigen.

Ab der Schwierigkeit Hölle 1 brauchen sie für einen Dungeon zwingend eine Gruppe. Je weiter einige Spieler kommen, desto mehr teilt sich die Community aber auf die verschiedenen Schwierigkeitsgrade auf. Dementsprechend dauert es immer länger, Mitspieler zu finden.

Ein weiteres großes Problem sei das PvP-System mit den beiden Fraktionen, Schatten und Unsterblichen. Hier gibt es nur etwa jede Woche einen Wechsel der führenden Fraktion. Für Schatten gäbe es wenig Anreiz, so lange auf diesen Showdown hinzuarbeiten.

Mehr zum Thema
Pay2Win vs Free2Play: 2 Clans in Diablo Immortal kämpfen im ultimativen Showdown um ihren Server
von Benedict Grothaus

Das sind Verbesserungsvorschläge: In vielen Threads erklären die Spieler, dass sie gerne weitermachen würden. Ihnen fehlt nur der Anreiz dazu. Sie haben einige Ideen, für die sie zurückkommen würden, wenn sie denn umgesetzt werden:

  • Dungeons sollten solo machbar sein
  • Die Grenzen für Loot und Ressourcen müssten angehoben werden
  • Belohnungen müssen deutlich besser ausfallen
  • Free2Play-Spieler brauchen mehr Chancen, mithalten zu können

Eine der Ideen ist es etwa, das System der legendären Edelsteine zu überarbeiten. Man kann legendäre Edelsteine kostenlos bekommen, es dauert jedoch enorm lange. Gäbe es hier etwa bessere Möglichkeiten, sich die wichtigen Items zu erspielen, hätten mehr Spieler Anreiz zum Spielen.

Im Video erklären wir euch, was genau es mit den Edelsteinen auf sich hat und wie ihr sie bekommt:

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Neue Klassen, neue Features, mehr Inhalte

Welche Inhalte sollen noch kommen? Diablo Immortal ist ein Service-Game wie WoW und soll auch wie ein solches Updates erhalten. Wir wissen aus einigen Gesprächen mit den Entwicklern bereits, welche kommenden Inhalte geplant sind:

Da Diablo vom Looten und Leveln lebt, soll auch hier Nachschub kommen. Neue Legendaries und Sets sind schon versprochen, jedoch wissen wir noch nicht, welche das sein werden. In unserer Liste findet ihr alle Sets von Diablo Immortal und wo ihr sie findet.

Im Moment bietet Diablo Immortal 6 Klassen, die ihr im Ranking in unserer Tier-List findet. Gameplay seht ihr hier im Video:

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Wann stehen die Updates an? MeinMMO fragte bereits vor einigen Wochen bei Blizzard nach dem aktuellen Stand und einer Roadmap. Bisher gibt es aber auch direkt von der Quelle nur die Information, dass „bald“ mehr Informationen kommen sollen.

Warum genau das so lange dauert, lässt sich aktuell nicht sagen. Blizzard bringt Diablo Immortal am 7. Juli in die meisten asiatischen Länder. Vielleicht ist ab dort zu erwarten, dass mehr Informationen folgen.

Möglicherweise sollen alle Spieler weltweit gleichzeitig Updates erhalten, damit nicht verschiedene Versionen im Umlauf sind, die verwaltet werden müssen. Dabei handelt es sich allerdings um reine Spekulation.

Falls dem so ist, lässt sich aber auch nicht absehen, wann genau die ersten Updates kommen. Denn noch kann Diablo Immortal nicht in China erscheinen:

Diablo Immortal – China Bann: Ein einzelner Satz könnte Blizzard hunderte Millionen $ kosten

Lost Ark: Klassen-Guide zur Sorceress, die mit Flächenschaden und viel Damage punktet

Die Zauberin ist eine der stärksten Klassen im PvE von Lost Ark. Auch im PvP ist sie durchaus brauchbar. Sie sorgt für viel Schaden auf große Distanz und kann vor allem mit Gegnergruppen richtig gut umgehen. Wir von MeinMMO haben uns die Klasse für euch genau angesehen und verraten euch, worauf es ankommt.

Was ist das für eine Klasse? Die Zauberin oder auch Sorceress ist eine Fernkämpferin, die mit magischem Schaden agiert und dazu einen großen Zauberstab verwendet. Sie verfügt über viele AoE-Fähigkeiten, welche auf bestimmten Elementen aufbauen.

Gerade im Earlygame habt ihr es deshalb leicht, eure Gegner zu kontrollieren und schnell auszuschalten. Im Endgame von Lost Ark ist die Sorceress eine gerngesehene Unterstützung und versorgt eure Gruppe mit viel Schaden.

Ihre Identitätsfähigkeit besteht aus zwei verschiedenen Aspekten. Ihr sammelt magische Energie, sobald ihr Gegnern Schaden zufügt. Diese könnt ihr dann mit X aktivieren, um einen Teleport oder auch “blink” auszuführen. Der Sprung verbraucht dann immer 30 % eurer Energie.

Oder aber ihr aktiviert die Fähigkeit mit Y, was für einen enormen Boost für euren Schaden sorgt, die Energie dann aber vollständig aufbraucht.

Im Hinblick auf alle anderen Klassen, hält die Zauberin sehr wenig aus, weswegen ihr eure Identitätsfähigkeit wohl am häufigsten mit X aktivieren werdet, um davonzuspringen. Derzeit ist die Zauberin die einzige Mage-Klasse in Europa, die auf Schaden aus ist, was sich erst im Juli mit der Arcana ändern wird.

Wir haben diesen Artikel zuletzt am 5. Juli geupdatet und einige Formulierungen ergänzt, sowie Informationen hinzugefügt.
Pro
  • Massiver Flächenschaden
  • Einfach zu leveln
  • Große Mobilität
  • In Gruppen wegen ihres enormen Schadens sehr beliebt
Contra
  • Hält sehr wenig aus
  • Lange Casting-Zeiten
  • Wenig Push-Immunität

Für welche Spiel-Inhalte ist sie nützlich? Die Zauberin glänzt vor allem im PvE. Durch ihren enormen Flächenschaden kann sie ganze Horden von Gegnern blitzschnell vernichten. Auch gegen Bosse eignet sich die agile Magierin ausgesprochen gut.

Im PvP ist die Zauberin ein bisschen gewöhnungsbedürftig. Hier müsst ihr einen komplett anderen Build auspacken, als ihr ihn im PvE spielen würdet, um erfolgreich zu sein. 

Während sich die Zauberin in unserer Tier-Liste beim PvE im A-Tier, also dem zweitbesten befindet, muss sie, was das PvP angeht, sogar auf die B-Reihe weichen. Dennoch macht sie ordentlich Spaß.

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So spielt sich die Zauberin

Was sind die beiden Builds? Langfristig gesehen könnt ihr die Zauberin auf zwei verschiedene Arten spielen. Dabei richtet sich ein Build besonders auf die heftigen Castingskills der Sorceress. Diese müsst ihr vorher aufladen und machen die Magierin damit deutlich langsamer. Der andere Build verzichtet völlig auf solche Skills und nutzt nur die sogenannten “Instant-Casts”. Dabei verzichtet ihr auf ein wenig Schaden, seid aber schneller unterwegs.

Beide Builds sind im Endgame gut spielbar, benötigen aber andere Voraussetzungen von euch. Diese erläutern wir euch in diesem Guide später noch genauer. Am Anfang spielt ihr eine mobile Zauberin, mit der ihr im Level-Prozess nicht viel nachdenken müsst und das meiste an Gegnern recht schnell über den Haufen zaubert.

Alle Skills der Zauberin

An dieser Stelle möchten wir euch einen Überblick, über alle Skills der Magierin geben. Die exakten Schadenszahlen lassen wir dabei aber aus, da diese auch von euren Attributen und bereits verteilten Punkten abhängen.

Feuer – Kostet 74 Mana: Schieße eine Wand aus Feuer nach Vorne, die für einige Zeit auf dem Boden liegen bleibt und pulsiert. Sie fügt einen Initialschaden aus und sorgt danach für kurz anhaltenden Flächenschaden.

Energieentladung – Kostet 61 Mana: Verschießt eine Kugel aus konzentrierter Energie, die eure Feinde durchbohrt und ihnen Schaden zufügt. Ihr könnt den Skill erneut aktivieren, um eine zweite, stärkere Ladung abzufeuern.

Blitzstrudel – Kostet 80 Mana: Erschafft eine Kugel aus Blitzen, welche 3 Sekunden lang auf der Stelle stehen bleibt und pulsiert. Wird ein Gegner getroffen, zieht es ihn in die Kugel, wo er zusätzlichen Schaden erleidet.

Frostruf – Kostet 110 Mana: Diesen Skill müsst ihr gedrückt halten, damit er funktioniert. Haltet ihr ihn über die maximale Dauer, 4 Sekunden, lang gedrückt, trifft er alle Feinde im Radius 9 Mal.

Böe – Kostet 85 Mana: Erzeugt einen Wirbelsturm, der in einem Kegel von euch weggeschossen wird und insgesamt dreimal Schaden verursacht. Der Gegner wird dabei zurückgeschleudert.

Engelsgleicher Jubel – Kostet 96 Mana: Der Skill lässt eine Flutwelle auf eure Gegner rollen, welche von euch ausgeht. Sie trifft Feinde in ihrem Weg und fügt ihnen Schaden zu. Wenn sie einen Feind trifft, der bereits in der Luft ist, hält die Welle den Gegner in der Luft.

Inferno – Kostet 96 Mana: Erzeugt eine Flammensäule, welche aus dem Boden emporsteigt und Gegnern im Umkreis der Explopsion Feuerschaden zufügt.

Strafender Hieb – Kostet 119 Mana: Lässt einen gewaltigen Donnerschlag aus dem Himmel auf eure Gegner herabregnen und versucht dabei Blitzschaden in einem großen Umkreis.

Gravitationsumkehrung – Kostet 91 Mana: Erzeugt ein Feld um euch herum, welches Feinde erst in die Luft hebt, dort kurz hält und dann mit Wucht auf den Boden schleudert. Die Fähigkeit macht euren Feinden dabei insgesamt zweimal Schaden und verleiht euch Superrüstung.

Eisdusche – Kostet 77 Mana: Eine schnelle Fähigkeit ohne Casting-Zeit, die in einem Kegel vor euch Wasserschaden verursacht und euch ebenfalls Superrüstung gewährt.

Blitz – Kostet 110 Mana: Wenn ihr diesen Skill gedrückt haltet, schießt er einen gewaltigen Blitzstrahl ab, welchen ihr dann mit eurer Maus im Winkel von 50 Grad steuern könnt. Dabei trifft er eure Feinde 5 Mal innerhalb von 2 Sekunden.

Esoterik-Reaktion – Kostet 110 Mana: Erschafft einen Kristall auf eurem Cursor, der dreimal pulsiert, bevor er letztlich explodiert und dabei Flächenschaden verursacht und Feinde zurückschleudert.

Raureifpfeil – Kostet 105 Mana: Lässt es in einem Rechteck vor euch Eiszapfen regnen, welche Wasserschaden verursachen und Feinde mehrfach treffen.

Explosion – Kostet 119 Mana: Nach einer gewaltig langen Casting-Zeit schießt ihr einen Meteoriten auf eure Feinde, welcher in einem riesigen Inferno explodiert und massiven Schaden in einem großen Umkreis verursacht.

Wechseln – Kostet 14 Mana: Ihr erhaltet 30 % weniger Mana-Regeneration, bekommt dafür aber ein Schild, was sämtlichen Schaden nicht auf euer Leben, sondern auf euer Mana wirken lässt. Allerdings verliert ihr 330 % Mana im Verhältnis zu den Lebenspunkten, die ihr verlieren würdet. 

Envika’s Macht (Awakening) – Erschafft eine große Kugel aus Blitzenergie, welche Schaden im großen Umkreis macht und alle Feinde zusammenzieht, bevor die Kugel explodiert und eure Gegner wieder wegschleudert.

Ruf der Apokalpyse (Awakening) – Lässt 8 Sekunden lang Meteoriten aus dem Himmel fallen. Wenn ein Feind von einem Einschlag getroffen wird, erleidet er Feuerschaden und wird auf den Boden geworfen.

Die Zauberin im Level-Prozess

Wie spiele ich die Zauberin zu Beginn am effektivsten? Gerade am Anfang ist es wichtig, nicht wild um euch zu schießen, mit allem, was ihr habt. Viele eurer Skills haben einen langen Cooldown und dazu noch längere Casting-Zeiten.

Am besten zieht ihr also einen Schwall an Gegnern hinter euch her, bevor ihr sie mit euren AoE-Effekten in Grund und Boden stampft.

Zum Start solltet ihr euch auf die Skills Feuer, Blitzstrudel und Frostruf fokussieren. Sie sorgen für viel Flächenschaden und haben vergleichsweise wenig Cooldown. Doch im Laufe des Level-Prozesses werdet ihr zwei von ihnen austauschen. Das ist aber kein Problem, da ihr eure Punkte jederzeit kostenlos zurücksetzen könnt.

Direkt zu Level 12 lasst ihr Blitzstrudel bereits gehen. Ihr behaltet den Skill zwar in der Liste, nehmt aber die Punkte herunter und setzt sie auf Inferno. Eine Fähigkeit, die euch noch bis zum Ende des Spiels begleiten wird.

Auf Level 14 und 16 bekommt ihr die Skills Strafender Hieb und Gravitationsumkehrung. Beide könnt ihr getrost aufleveln, sie gehören auch später noch zu euren Hauptschadensfähigkeiten. Nehmt eure Punkte dazu ruhig von Frostruf herunter.

Auf Stufe 28 und 32 kommt dann Raureifpfeil und Explosion. Beide Fähigkeiten wollt ihr immer dabei haben.

Krit, Spezialisierung und Flinkheit helfen euch beim Leveln

Welche Ausrüstung ist am Anfang gut? Ihr solltet euch bei der Ausrüstung auf die Werte Krit, Spezialisierung und Flinkheit verlassen. Während Krit natürlich dafür sorgt, dass ihr mehr kritische Treffer landet, ist Spezialisierung dazu da, besseren Elementarschaden anzurichten.

Flinkheit solltet ihr aber auch nicht ganz aus den Augen lassen, denn hier profitiert ihr vor allem von kürzeren Cooldowns in eurem Skillset. 

Wie verteilt ihr eure Fertigkeitspunkte? Achtet darauf, dass ihr stets die nächsten Tripods freischaltet. Das passiert immer auf Skill-Level 4, 7 und 10. Die Punkte, die ihr aber braucht, um diese Skills zu leveln, variieren von Fähigkeit zu Fähigkeit.

  • Direkt zu Anfang könnt ihr eure Punkte in “Feuer” stecken. Im ersten Tripod wählt ihr dann vorerst “Anzünden” aus, was dafür sorgt, dass eure Feinde brennen, sobald ihr sie erwischt. Später, wenn ihr etwas mehr Fähigkeiten habt, tauscht den Tripod gegen “Schandesverstärkung”. Das sorgt dafür, dass ihr und eure Gruppe 8 Sekunden lang 6 % mehr Schaden auf von Feuer getroffene Feinde verursachen.
  • Wenn ihr eher alleine spielt, lasst Feuer auf Stufe 4. Seid ihr viel in Gruppen unterwegs, bringt Feuer auf Stufe 7 und nehmt dann den Tripod “Flamme aufladen” dazu, er vergrößert das Feld von “Feuer” deutlich.
  • Ab Stufe 14 erhaltet ihr die Fähigkeit “Strafender Hieb” – bringt sie so schnell wie möglich auf Stufe 10, sie ist einer eurer besten Fähigkeiten. Setzt dabei auf die Tripods “Weitwinkelangriff”, “Unvermeidliches Schicksal” und “Magierverstärkung”.
  • Als Zweites priorisiert ihr den Skill Inferno. Auch ihn solltet ihr auf Stufe 10 bringen und mit “Rissbeschleunigung”, “Flammenbereich” und “Feuerkraftergänzung” versehen.
  • Sobald ihr auf Stufe 32 Explosion freischaltet, könnt ihr die Punkte von Inferno wieder herunternehmen und Explosion dafür auf Stufe 10 bringen. Wählt dabei “Anzünden”, “Gegenfeuer”, und “Magierverstärkung”.
  • Wenn ihr Punkte übrig habt, könnt ihr diese nach eurem Gusto verteilen. Wir empfehlen euch aber den Skill Gravitationsumkehrung mit den Tripods “Weitwinkelangriff”, “Lavagebiert” und “Schwachpunkterkennung”.
  • Was die Awakening-Skills auf Stufe 50 angeht, sind beide Spells der Zauberin brauchbar. Wir empfehlen aber, dass ihr euch auf Envika’s Macht konzentriert, da man ihn gezielter einsetzen kann als die zufälligen Meteoriten des anderen Zaubers.

Dieser Level-Build eignet sich vor allem für viel Flächenschaden. Er ist optimiert auf Monstergruppen und nicht optimal gegen Bosse oder im PvP.

Für das PvP müsst ihr fast eine andere Skillung benutzen, sonst seid ihr viel zu langsam

Die Zauberin im Endgame

Im Endgame gibt es verschiedene Builds für die Zauberin, die allesamt nicht schlecht sind. Wir möchten uns aber auf die Builds um die beiden Gravuren herum konzentrieren.

Die Reflux-Zauberin: Konzentriert sich auf die Gravur Reflux, ohne die dieser Build nicht so gut funktioniert. Er sorgt dafür, dass ihr einen eurer Identitätsskills ablegt (den Y-Skill) und dafür eher allgemeine Boni erhaltet.

Die Reflux-Zauberin hat mehr Mobilität, da sie all ihre magische Energie für den Sprung benutzen kann. Außerdem glänzt sie eher in dauerhaftem Schaden, statt in kurzen Burst-Fenstern. Als Hauptattribute fokussiert ihr euch bei der Reflux-Zauberin auf Krit und Flinkheit.

Dazu stützt ihr euch vor allem auf die Skills Feuer, Frostruf, Strafender Hieb, Gravitationsumkehrung und Esoterik-Reaktion. Eine genaue Anleitung zu diesem Build findet ihr auf maxroll.gg.

Die Igniter-Zauberin: Dieser Builds stützt sich auf die Zünder-Gravur der Zauberin. Sie bewirkt im Grunde genau das Gegenteil der Reflux-Gravur. Sie sorgt dafür, dass eure Identitäsfähigkeit (Y) verbessert wird. Ihr erhaltet dabei bis zu 50 % weniger Cooldowns und 50 % mehr Schaden, solange ihr in dieser Form seid.

Im Vergleich zur Reflux-Zauberin setzt die Igniter-Zauberin eher auf Burst-Schaden, da ihr keinen durchgängigen Schaden aufrechterhalten könnt. Euer Burst-Fenster ist also immer dann, wenn ihr eure Y-Fähigkeit fertig aufgeladen hat. 

Die Igniter-Zauberin verliert dabei einiges an Mobilität, da ihr eure X-Fähigkeit nicht mehr nutzen solltet, um euren Schaden zu maximieren. Außerdem habt ihr in diesem Build mehr Downtimes während eurer Skill-Rotation. Die Hauptattribute des Builds sind Spezialisierung und Flinkheit.

Eure Hauptskills sind hier Frostruf, Strafender Hieb, Esoterik-Reaktion, Explosion und Inferno. Eine genaue Anleitung zu diesem Build und wie man ihn spielt, findet ihr auf maxroll.gg.

Beide Builds lassen sich sowohl in einer Instantcast als auch in einer Longcast-Variante spielen. Je nachdem, für was ihr euch entscheidet, solltet ihr andere Gravuren bevorzugen, die eure Klassengravur ergänzen. Einen allgemeinen Tipp zu geben ist daher schwierig, jedoch eignen sich die üblichen DPS-Gravuren wie Groll und Cursed Doll.

Was haltet ihr von der Zauberin? Mögt ihr den ganzen Flächenschaden und die heftigen Skilleffekte oder fokussiert ihr euch beim Schaden doch lieber auf eine andere Klasse? Wie habt ihr die Zauberin gelevelt und welchen Build spielt ihr selbst im Endgame? Welche Gravur bevorzugt ihr? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Alle Guides zu Lost Ark, darunter Builds und allgemeine Einsteiger-Tipps, findet ihr hier:

Lost Ark Guides: Alle Tipps, Tricks und Builds in der Übersicht.

Der YouTuber Technoblade stirbt mit 23 Jahren – Sein Lieblingsspiel Minecraft setzt ihm ein Denkmal

Am 30. Juni 2022 erschütterte der Tod des beliebten YouTubers Technoblade nicht nur die Minecraft-Community. Nach Tributen von anderen Content Creators und sogar Elon Musk, hat nun auch Mojang, das Studio hinter Minecraft, ihm ein Denkmal gesetzt.

Wer war Technoblade?

Minecraft verewigt Technoblade mit Easter Egg im Launcher

Techno, der eigentlich Alex hieß, war stets sehr um seine Privatsphäre und die seiner Familie bemüht. So kannten Fans bis zu seinem Tod weder seinen richtigen Namen, noch sein Gesicht. Stattdessen assoziierte man ihn hauptsächlich mit seinem Minecraft-Skin, einem Schwein mit Krone und königlichem Outfit. Dies wurde zu seinem Markenzeichen und zierte nicht nur seine Social-Media-Kanäle, sondern auch zahlreiche Fanartikel.

Genau darauf spielt Minecraft-Studio Mojang mit seinem Tribut an den verstorbenen Content Creator an. Wer die aktuelle Version des Minecraft-Launchers öffnet, kann im Hintergrund des Titelbildes eine Änderung entdecken. Das Schweinchen auf der rechten Bildseite trägt jetzt die Krone des YouTubers.

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Auf Twitter war die Reaktion der Fans positiv. Einige gaben sogar an, zu Tränen gerührt zu sein. Anderen geht die Hommage noch nicht weit genug. So finden sich auf change.org bereits Petitionen, die Mojang dazu aufrufen, eine Statue oder ein gekröntes Schwein als seltenen Spawn ins Spiel einzubauen.

Update, 07. Juli: Eine der Petitionen war mit über 77.000 Unterschriften erfolgreich. Der Slogan “Technoblade never dies!“ wurde als Splash-Text hinzugefügt (via dexerto)„

Ob die Änderung im Launcher dauerhaft oder nur vorübergehen sein soll, ist noch nicht bekannt.

Auch andere trauern im Netz um Technoblade

Auch an anderer Stelle erinnert man sich an Technoblade. Bekanntheit erlangte er auf dem Minigame-Server Hypixel, wo er 2020 den „Großen Kartoffel-Krieg“ für sich entscheiden konnte. Dort kann man derzeit eine Nachricht hinterlassen, die ausgedruckt und Technos Familie übergeben werden soll:

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Ebenfalls im Jahr 2020 trat Technoblade dem Rollenspiel Survival-Server Dream SMP bei. Mit dessen Mitbegründer, dem bekannten Minecraft-YouTuber Dream, verband ihn eine freundschaftliche Rivalität um den Titel des „besten Minecraft-Spielers“. Diesen Titel schnappte sich Technoblade in einem im August 2020 von YouTuber MrBeast ausgerufenen Turnier. Dream postete einen Nachruf auf YouTube, indem er dazu aufrief, Technos Familie zu unterstützen und weiterhin deren Wunsch nach Privatsphäre zu respektieren.

Aber auch aus eher unerwarteter Richtung erschienen Trauerbekundungen. Neben Content Creators aus der Gaming-Szene äußerten sich auch Tesla-CEO Elon Musk und Autor John Green zum Tod des YouTubers. Dessen Sohn setzte Technoblade gemeinsam mit einem Freund dieses Denkmal:

https://twitter.com/johngreen/status/1542951903977431044?s=20&t=q6a7qWDk4lgEXu9wlljIWA

Technoblade wurde 23 Jahre alt. Sein Tod wurde am 30. Juni durch seinen Vater bekanntgegeben. Technoblade richtete sich durch die Videobotschaft seines Vaters ein letztes Mal an seine Community.

Auf YouTube hatte Technoblade 10,9 Millionen Abonnenten und kam durchschnittlich auf mehrere Millionen Aufrufe pro Video. Er erlangte einen besonderen Status durch seine PvP-Skills in Minecraft und war Teil des Minecraft-Multiplayer-Servers Dream SNP sowie des Minecraft-Servers Hypixel.

Quelle(n): sportskeeda

23-Jähriger wird mit CS:GO zum Millionär und verliebt sich – Jetzt sagt er: „Ich hab mein ganzes Leben wegen ihr verloren“

Der 23-jährige Kirill „Boombl4“ Mikhailov ist ein professioneller Spieler des Shooters Counterstrike: Global Offensive (Steam). Alleine im Jahr 2021 hat er 832.000 $ Preisgeld mit Turnieren in CS:GO verdient. Jetzt erzählt er in einem Interview, wie die turbulente Beziehung zu einer Frau sein Leben und seine Karriere zerstört hat.

Das war die „Traum-Karriere“ vom Boombl4:

  • Der heute 23-jährige Russe spielte für Natus Vincere und war der Ingame-Leader des Teams. Er führte NAVI vor allem 2021 zu vielen Erfolgen: Das Team besteht zur Hälfte aus Russen und zur anderen Hälfte aus Ukrainern, darunter s1mple, ein großartiger Spieler.
  • Insgesamt hat Boombl4 mit CS:GO über eine Million US-Dollar an Preisgeld verdient: Im Jahr 2021 nahm er über 830.000 $ an Preisgeld ein (via esportearnings).
  • Vor allem 2021 lief großartig für NAVI: Im November 2021 gewann das Team ein großes Turnier in Stockholm und Mikhailov machte seiner damaligen Freundin einen Heiratsantrag auf großer Bühne.

Nur wenige Monate danach wurde Boombl4 aber entlassen, seine Frau ließ sich von ihm scheiden und veröffentlichte ein Video, wie er sich etwas durch die Nase zieht.

Jetzt spricht Boombl4 über seine so folgenschwere Beziehung.

Emotionaler Moment: Ein Heiratsantrag auf großer Bühne.

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Woher sind die Aussagen? In einem YouTube-Interview auf Russisch spricht Boombl4 jetzt über die Beziehung zu seiner Ex-Frau, die auf Instagram als LiQueen auftritt (via youtube). Wir beziehen uns bei MeinMMO auf eine Übersetzung und Zusammenfassung des Interviews auf Englisch (via blix).

Spieler machte mit Freundin Schluss, weil sie ihm nicht zum Sieg gratulierte

So hat er seine Freundin kennengelernt: Er sagte, er hatte sich im März 2021 von seiner damaligen und ersten Freundin getrennt, weil die ihm nicht zum Sieg eines CS:GO-Turniers gratuliert hatte. Er wollte dann die Beziehungs-Sache etwas lockerer angehen.

Aber er traf eine Frau, zu der er gleich eine Verbindung spürte und mit der er mehr Zeit verbringen wollte.

Noch in einem frühen Stadium der Beziehung war er mit der neuen Bekannten nach Mexiko geflogen und hatte ihr dort versprochen, ihr einen Heiratsantrag zu machen, wenn er eines Tages die Weltmeisterschaft gewinnen würde. Nach dem Aufenthalt in Mexiko waren die beiden offiziell ein Paar.

CS:GO ist einer der lukrativsten und größten E-Sport-Titel der Welt, vor allem in Russland und Osteuropa:

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Versprechen wird Spieler zum Verhängnis

Wie kam es zum Heiratsantrag? Laut dem Spieler hatten er und seine spätere Frau von Beginn an eine turbulente Beziehung:

  • Man habe sich immer wieder voneinander getrennt,
  • Aber auch sehr schöne Momente miteinander verbracht.
  • Boombl4 hatte sich vorgenommen, dem Sohn seiner Frau aus einer früheren Beziehung, ein guter Stiefvater zu sein.

So sei man unmittelbar vor dem Start des Turniers im November 2021 in eine gemeinsame Wohnung gezogen. Sein neuer Stiefsohn lebte aber nicht bei ihnen:

Wir sind in unsere erste gemeine Wohnung gezogen. Ich hab mich so gut gefühlt, Ich bin von meinen Eltern zum ersten Mal ausgezogen und hab mein Leben mit meiner Frau gelebt – es war großartig. Aber das Bootcamp vorm Major stand an und sie wollte ein ernstes Gespräch führten. Wir hatten gerade BLAST Online gespielt und alles war gut, da sagt sie: Wir müssen uns trennen. Ich frage: Bist du dir sicher? Lass so tun, als hättest du das nicht gesagt und sag sowas nie wieder.

Freundin macht erst Schluss, erinnert Spieler an sein Versprechen, sie zu heiraten

Während Boombl4 im Bootcamp trainierte und während der Weltmeisterschaft habe er keinen Kontakt zu seiner Freundin gehabt. Aber es heißt, als sich die WM zuspitzte, habe ihn die Freundin wiederholt an sein Versprechen erinnert, ihr einen Heiratsantrag zu machen, wenn sie gewinnen.

Letztlich hatten ihn all seine Teamkameraden ihn davor gewarnt, ihr den Antrag zu machen, aber er sagt: Er habe da mit seinem Herz entschieden, statt mit seinem Kopf.

Wie ging die Beziehung in die Brüche? Unmittelbar nachdem er seiner Frau einen Heirats-Anstrag machte, kamen Gerüchte auf Telegram auf, dass die Frau eine frühere Edel-Postulierte war, die zwischen 2018 und 2021 auch als Porno-Darstellerin gearbeitet hat (via gamesread).

Er und seine Frau hatten diesen Gerüchten damals aber widersprochen. Boombl4 sagt heute, er wollte das tun, was für seine Frau richtig war. Er habe sie sehr geliebt.

Noch vor wenigen Monate wirkte das Paar glücklich:

Frau postet auf Instagram Bilder, die den Krieg in der Ukraine unterstützen

Wie hat sie sein Leben zerstört? Seine Frau ist stark auf Social-Media aktiv, vor allem auf Instagram und Telegram. Das wurde Boombl4 letztlich zum Verhängnis. Denn sie postete Fotos auf Instagram, in denen sie mit der russischen Flagge und vor Panzern zu sehe war. Offenbar wollte sie damit Putins Krieg in der Ukraine unterstützen.

NAVI ist allerdings ein ukrainisches Team und konnte das keinesfalls hinnehmen. Das Verhalten seiner Frau führte zur Entlassung von Boombl4, wie er jetzt bestätigt.

Boombl4 sagt:

Das waren mental die schwersten Tage für mich: Das Foto mit der Flagge. Sie zeigte mir, dass sie das Foto gemacht hat. Ich sagte: Poste das ja nicht. Sie fragte mich: Warum nicht? Ich sagte: Das fällt negativ auf meine Karriere zurück. Zwei Wochen später postet sie das Foto dann. Ich frage erneut: Warum? Aber sie antwortet nicht, meint nur, ich musste das schlucken.

Letztlich führten diese Fotos aber zu seiner Entlassung bei NAVI, doch dafür hatte die Frau kein Verständnis:

Ich wachte auf und der Chef von NAVI ruf mich an und sagte mir, dass ich nicht länger Teil des Teams hin. Ich nahm das ohne Emotionen auf. Ich ging zu meiner Frau und hab es ihr erzählt, aber ich hab ihr nicht gesagt, dass es an ihr liegt. Und sie hat das nicht verstanden.

Er sagt, als er seinen Freunden erzählt, dass er wegen seiner Frau gefeuert wurde, sagten die nur: „Gut, du musst genau wissen, warum das passiert ist.“

So kam es zur Scheidung: Boombl4 sagt, er hatte sich nach dem Rauswurf aus NAVI entschieden, sich von seiner Frau scheiden zu lassen:

Ich hab die Entscheidung selbst getroffen. Als ein Witz, bevor wir mit dem Daten anfingen, hab ich ihr gesagt: Wenn ich mich zwischen dir und dem Team entscheiden muss, werde ich mich für dich entschieden. Und das hat sich böse gerächt. Nachdem ich rausgeflogen bin, hat sie so getan, als wäre alles okay, aber für mich war das ein Schlag. Ich hab all das verloren, was ich mein Leben lang gemacht habe: meine ganze Karriere, wegen ihr. Sie leugnet das. Das war ein großer Schlag für mich.”

Seit der Scheidung präsentiert sich seine Ex-Frau in starken Posen auf Instagram – solo oder mit ihrem Sohn aus einer früheren Beziehung:

Frau postet nach der Scheidung Video, wie Boombl4 Drogen konsumiert

Das sagt er noch über die Beziehung: Boombl4 sagt, in der Zeit mit seiner Frau habe er etwa 530.000 $ an sie überwiesen, um ihre Hypothek zu löschen, ihre verschiedenen kosmetischen Behandlungen zu finanzieren, für ihr Kind und ihre Kleidung aufzukommen.

Einmal sei sie aus der Dusche gekommen und hatte ihre Zähne nicht im Mund. Als er das sah, sei sie erschrocken und rasch ins Bad zurückgelaufen. Nach dem Vorfall habe sie einen Bericht über häusliche Gewalt an die Polizei geschrieben.

Später habe er erfahren, dass seine Frau unmittelbar, bevor er ihren Heiratsantrag machte, mit einem anderen Mann geschlafen hatte. Für ihn sei das aber okay gewesen, man sei da ja gerade getrennt gewesen.

Noch bei der Scheidung habe sie sein Handy beschlagnahmt und nach Nachrichten durchforstet. Offenbar glaubte sie, Boombl4 sei schwul. Der sagt aber: Er habe nur einen engen Freund.

Nach der Scheidung habe sie ihn um Geld erpressen wollen und letztlich ein Video gepostet, wie er Drogen durch die Nase zog. Der Spieler sagt: Das war einmal im gemeinsamen Mexiko-Urlaub, als er ihr auch das Versprechen gab, sie zu heiraten.

Unsere Expertise auf MeinMMO bezieht sich auf Gaming. Wer sich näher über den Konflikt von Russland mit der Ukraine beschäftigen will, dem empfehlen wir, sich auf offiziellen Seiten oder bei Nachrichtenmagazinen zu informieren:

– Ukraine-Live-Blog (via Zeit)
– Krieg in der Ukraine (via nzz)
– Solidarität mit der Ukraine (via auswärtiges-amt)

Wichtiger Hinweis: Falls euch wegen der aktuellen Situation dunkle Gedanken plagen: Ihr seid nicht allein. Holt euch bitte Hilfe. Zum Beispiel bei der Telefonseelsorge unter 0800/111 0 111 oder der Online-Seelsorge, bei der ihr auch einen Chat nutzen könnt. Das ist kostenlos und gilt bundesweit.

Das ist seine Lehre aus der Ehe: Der Spieler sagt:

Du musst häufiger auf deine Freunde, deine Familien und Verwandten hören, aber leider habe ich auf mein Herz gehört. Heute weiß ich, dass ich auf meinen Kopf hätte hören sollen.

Jetzt will er unbedingt wieder für ein Spitzenteam in CS:GO spielen. Für welches Team, sei ihm im Moment egal. Er sei noch jung und wolle eine Chance, sich zu beweisen.

Deutlich besser als für ihn ging die Beziehung des Twitch-Streamers Asmongold mit einer Influencerin aus:

Ein WoW-Nerd und seine Freundin sind das Promi-Paar von Twitch

Noah’s Heart erinnert an „Sword Art Online“ – Das steckt im neuen MMO

Das MMORPG „Noah’s Heart“ ist ab Ende Juli offiziell spielbar und macht für Fans von Sword Art Online einen Traum wahr: Es erschafft eine Welt, die der vom Anime stark ähnelt.

Ende Juni 2020 kündigten die Entwickler Archosaur Games das MMORPG an und zeigten den ersten Trailer. Im Dezember 2021 startete die Beta. Ab dem 14. Juli 2022 können sich Android-Nutzer das fertige Spiel herunterladen, ab dem 28. Juli auch PC-Spieler.

Was ist das für ein Spiel? In dem kostenlosen Fantasy-MMORPG erschafft ihr einen Charakter und erkundet den Planeten Noah.

Diese Inhalte bietet das MMO:

  • Detaillierte Charaktererstellung
  • Euer Charakter ist nicht an eine Klasse gebunden
  • Ihr kämpft mit Schwert und Schild, Bogen, Doppelklingen oder einem Speer, könnt aber wechseln
  • Eine offene Welt mit fünf verschiedenen Kontinenten
  • Zusammenspiel mit echten Spielern oder NPCs

Inwiefern ähnelt es SAO? Auf den ersten Blick scheint die Welt von Noah’s Heart viel mit der von SAO gemeinsam zu haben. Rein optisch sind sie die beiden Spiele aufgrund der bunten Anime-Grafik in einem offenen Fantasy-Setting vergleichbar.

Auch die Story ähnelt sich. Die virtuelle Umgebung in Noah’s Heart wurde von einem mysteriösen Konstrukt erschaffen, das sich nur „Cube“ (Würfel) nennt. Was genau Cube bezweckt und warum es diese Welt erschaffen hat, können die Spieler im Laufe der Handlung herausfinden. Wie in der Anime-Serie SAO ist die Welt von Noah’s Heart “virtuell”.

Bereits 2020 veröffentlichten die Entwickler einen Trailer, der das Gameplay von Noahs Heart zeigt:

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Welche Inhalte bietet es noch?

  • Zusätzlich gewährt Noahs Heart zahlreiche Möglichkeiten, sich in der Spielwelt fortzubewegen. Etwa durch Reittiere, Züge, Schiffe, Motorräder und Hubschrauber.
  • Mindestens drei Crafting-Optionen stehen zur Auswahl: Kochen, Schmieden und Schneidern
  • Real-Life-Sim: Das MMO legt Wert auf Rollenspiel
  • Innerhalb der Story trefft ihr Entscheidungen, die tatsächlich Konsequenzen haben. So könnt ihr beispielsweise NPCs sterben lassen und die Geschichte geht für euch komplett anders weiter als für eure Mitspieler.

Für wen eignet sich das Spiel? Fans von Sword Art Online werden Noah’s Heart vermutlich lieben. Aber auch Spieler, die den Anime (noch) nicht gesehen haben, könnten gefallen an dem MMORPG finden. Wer bunte Grafiken und Anime-Stil mag, ist auf jeden Fall richtig.

Auch MMO-Fans, die Wert auf die Story legen, sollten einen Blick auf Noah’s Heart werfen. Die interaktive Geschichte, die von euren Entscheidungen beeinflusst wird, bildet einen Kontrast zu vielen anderen Spielen, in denen die Geschichte eher nebensächlich ist.

Was sagt ihr zu Noah’s Heart? Gefällt euch die bunte Grafik, oder mögt ihr es lieber etwas düster? Erinnert es euch an den Anime Sword Art Online, oder zeigt es zu viele Unterschiede? Werdet ihr das MMORPG herunterladen und mal anspielen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Hier gehts weiter mit ein paar MMORPG-Geheimtipps auf Steam.

Guild Wars 2 bringt endlich Hardcore-Content, lässt Spieler tagelang an einem Boss verzweifeln

Guild Wars 2 ist bekannt dafür, sich an Casual-Spielern zu orientieren und einen Fokus auf die Weiterentwicklung der Spielwelt und der Story zu legen. 2015 kamen zwar die ersten Raids ins Spiel, doch seit 2019 wurde auf diese Instanzen verzichtet. Stattdessen wurden die sogenannten Angriffsmissionen etabliert. Und der neuste Hardmode davon hat es wirklich in sich.

Was ist das für eine Angriffsmission? In den Angriffsmissionen werden in der Regel Bosse aus der Story oder der offenen Welt in eine Instanz gepackt und können dort von einer Gruppe aus 10 Spielern bekämpft und besiegt werden.

Mit der neuen Erweiterung End of Dragons kamen vier Angriffsmissionen ins Spiel, die nach dem Release noch zusätzliche Herausforderungsmodi bekommen sollten. Die Entwickler versprachen, dass der erhöhte Schwierigkeitsgrad mit Raids vergleichbar sein soll.

Bei der letzten Mission, dem Erntetempel, trifft das absolut zu. Dort wurde der Endboss der Erweiterung nochmal herausgefordert. Doch um diesen einen Boss zu besiegen, brauchte selbst die stärkste Gilde knapp 5 Tage. Darum zeigen sich gerade die Hardcore-Spieler mehr als zufrieden.

Gilde zeigt über 31 Stunden Fails am Boss, wiped sogar bei 1 %

Wie lief der Progress in Guild Wars 2 ab?

  • Der neue Herausforderungsmodus für den Erntetempel wurde am Dienstag, den 28. Juni um 18:00 Uhr deutscher Zeit veröffentlicht.
  • Erst am Sonntag, den 3. Juli um 17:18 Uhr, wurde der Boss das erste Mal besiegt. Die bekannte Raid-Gilde Snow Crows, die auch Klassenguides und DPS-Benchmarks erstellt, holte den World First. Zuvor scheiterten sie sogar bei 1 % Restleben (via reddit).
  • Die Snow Crows zeigten rund 31 Stunden ihrer Kämpfe gegen den Boss Soo-Won live auf Twitch. MightyTeapot und Mela, die mit ihrer Gruppe den zweiten Kill einige Stunden später holten, zeigten sogar über 60 Stunden, in denen sie am Bosskampf verzweifelten.

Wie der World First ablief, könnt ihr euch in diesem Clip anschauen:

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Wie kommt der Boss insgesamt an? Sehr gut. Im normalen Modus konnten bereits viele Gilden den Erntetempel bezwingen, der zudem eine angepasste Version des großen Weltboss-Kampfes aus dem letzten Gebiet ist. Die meisten Spieler haben den Drachen Soo-Won also selbst schon besiegt.

Im Herausforderungsmodus ist der Kampf jedoch so schwer, dass er selbst viele erfahrende Raider vor eine harte Prüfung stellt. Genau diese Kombination gefällt dann so gut wie jedem Spieler:

  • Der reddit-Nutzer Alakazarm schreibt: “Was für wahnsinnig unterhaltsame Tage. Vielen Dank an Cameron [Entwickler] und alle anderen, die daran beteiligt sind, dass es solche Inhalte in GW2 gibt. Das trägt viel dazu bei, dass sich das Spiel wie das großartige MMO anfühlt, das es ist.”
  • Auch Subversiontwo zeigt sich begeistert: “Nicht nur Glückwunsch an Snow Crows, sondern auch an die Entwickler, die endlich damit begonnen haben, die richtige Richtung einzuschlagen. Dieser Art von Inhalt, dem Kampf um die World Firsts, waren immer das Potential, dass die Angriffsmissionen hatten.”

Der deutsche Streamer Roca etwa wechselte vor ein paar Jahren zu Final Fantasy XIV, weil ihm die Herausforderung in Guild Wars 2 fehlte. Den Progress zum Erntetempel verfolgte er jedoch gespannt und verglich ihn sogar grob mit den Ultimates aus FFXIV. An dem neusten Raid saßen die Spieler immerhin auch sechs Tage.

Er zieht am Ende seines Threads das Fazit, dass der Hardmode in GW2 und der Ultimate Raid in FFXIV beide Dinge besser können als der andere, aber beide vor allem insgesamt ein Gewinn für Hardcore-Spieler seien.

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Guild Wars 2 bekommt härtesten Content bisher und bringt gleichzeitig Easy Modes für Raids

Welchen Weg schlägt Guild Wars 2 beim Thema Hardcore-Content ein? Einen sehr interessanten. Denn der neue Hardmode ist der schwerste Inhalt überhaupt im Spiel. Zum Vergleich:

Gleichzeitig hat man sich jedoch dazu entschieden, den Einstieg in die alten Raids zu vereinfachen. Schon seit 2015 wird ein Easy Mode gefordert, um Spieler, die nicht so erfahren sind, an die Bosse und Schlachtzüge heranzuführen. Dieser wurde ebenfalls mit dem Patch am 28. Juni veröffentlicht.

Der Patch brachte also sowohl einen leichteren Einstieg in die alten Raids als auch einen richtig schweren Inhalt für Hardcore-Spieler. Genau so kann es aus der Sicht vieler Fans weitergehen.

Was passiert als Nächstes in Guild Wars 2? Für 2022 haben die Entwickler noch einige Dinge geplant. So sollen neue Story-Inhalte kommen, die die Geschichte von End of Dragons fortsetzen. Zudem fehlen noch drei Episoden der alten Lebendigen Welt Staffel 1, die noch dieses Jahr veröffentlicht und Content aus 2013 zurückbringen sollen.

Außerdem soll Guild Wars 2 noch dieses Jahr auf Steam erscheinen und damit neue Spieler anlocken. Für die langfristige Zukunft ist zudem eine vierte Erweiterung geplant:

Guild Wars 2 zeigt Roadmap zur Zukunft des MMORPGs – Kündigt 4. Erweiterung und Steam-Release an

Vorsicht, ein Emote auf Steam solltet ihr nicht verkaufen – Ihr könntet Brian damit reich machen

Der Community-Marktplatz auf Steam ist ein Feature, das wahrscheinlich nicht viele von euch aktiv nutzen. Besonders die dort angebotenen Emoticons werden wohl selten für einige Euros erworben. Doch Brian Haugh kauft sie nicht nur, er sammelt ein ganz bestimmtes und ihr könntet ihn mit dem Verkauf des speziellen Emoticons sogar reich machen.

Um welche Emoticons geht es? Brian Haugh sammelt auf Steam Hot-Dog-Emoticons, die von Valve erstellt wurden, um den Steam Summer Sale 2016 zu bewerben. Die “:2016weiner:”-Emoticons, wie sie auf Steam heißen, sehen aus wie ein Hot Dog. Dieser Hot Dog hat kleine Arme und Beine und trägt sogar Schuhe.

Wie viele Hot-Dog-Emoticons hat Brian? Brian Haugh hat dem Online-Magazin Kotaku.com mitgeteilt, dass er über 250 $ für Hot-Dog-Emoticons ausgegeben hat und insgesamt 2.525 besitzt (Stand 30. Juni).

Brian sorgt für Preisspitzen durch Massenkäufe

Welchen Einfluss hat Brian auf den Steam-Markt? Brian Haugh hat das kuriose Ziel, alle Hot-Dog-Emoticons auf Steam zu besitzen. Seine über 2.500 erworbenen Hot-Dog-Emoticons hält er laut Kotaku in einer Tabellenkalkulation namens “Wieners purchased over time” fest.

Brian tätigte auf seiner Jagd nach den Hot-Dog-Emoticons sogar Massenkäufe, die wiederum den Steam-Markt beeinflussen könnten. Durch die Datenvisualisierung von Steam in Kombination mit seiner eigenen Tabellenkalkulation habe Brian laut Kotaku sogar den Beweis dafür, dass jene Massenkäufe zu Preisspitzen der Emoticons führten.

Er nennt das Beispiel, dass an Tagen, an denen er jedes einzelne Emoticon im Wert von 0,03 bis 0,10 Dollar gekauft hätte, am nächsten Tag nur noch Emoticons im Wert von 0,11 Dollar verkauft worden wären.

Wird Brian durch seine Hot Dogs reich?

Wie könntet ihr Brain reich machen? Die Zahl der Hot-Dog-Emoticons auf Steam ist limitiert. Brian besitzt bereits 2.525 Stück und Steam verzeichnet insgesamt 2.696 Käufe – 2.605 Käufe für 1,18 oder weniger an und 92 Käufe von 1,50 € oder mehr (Stand 04. Juli 2022, 13 Uhr).

Auch wenn es keine genaue Zahl gibt, wie viele “:2016weiner:”-Emoticons verfügbar sind, lassen diese Zahlen darauf schließen, dass Brian einen Großteil der Hot-Dog-Emoticons besitzt. Sollte Brian irgendwann wirklich alle besitzen, kann er den durchschnittlichen Verkaufspreis der Wiener-Emoticons frei bestimmen.

Durch den Fakt, dass “:2016weiner:”-Emoticons limitiert sind, ist es durchaus möglich, dass der Wert der Hot Dogs in ferner Zukunft deutlich steigen könnte, wenn andere Sammler plötzlich Interesse an den Würstchen entwickeln sollten.

Es besteht Potenzial, dass die Emoticons zu einer digitalen Wertanlage werden. Ein Konzept, das grob an die im Gaming heiß diskutierten NFTs erinnert.

Wir wissen demnach nicht, ob aus den Hot Dogs mit winzigen Schühchen ein wertvolles Sammlerstück wird, dessen Preis dann von einer einzigen Person – Brian Haugh – abhängig wäre, wenn ihm alle gehören. Es kann jedoch sein, dass Brian sich eine Wertanlage geschaffen hat.

Ein Würstchen-Monopol, wenn man so möchte. Springen genügend andere Sammler auf den Zug auf, sind hohe Preise durchaus denkbar und die Investition von 250 $ könnte sich locker vervielfältigen. Aber das bleibt reine Spekulation.

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von Maik Schneider

Hot-Dog-Emote sind teurer als Payday 2

Welchen Wert haben die Emoticons? Der Preis für die “:2016weiner:”-Emoticons ist zuletzt deutlich gestiegen, wenn sie mal angeboten werden.

Während mit 2.501 die meisten Verkäufe der Hot-Dog-Emoticons für unter 0,41 $ getätigt wurden, lag der jüngste Verkauf bei 1,24 $. Zum Vergleich: Das ist immer noch teurer als das beliebte Koop-Spiel Payday 2 im Steam Summer Sale 2022 kostet.

Steam Hot Dog Emotes Kaufaufträge
Kaufaufträge “:2016weiner:”-Emoticons via Steam

Generell scheinen einige Steam-User auf den Bericht der Website Kotaku anzuspringen und die wollen nun den Sammlerwillen von Brian ausnutzen.

Der Bericht von Kotaku ging am Freitag, dem 01. Juli, online. Die zuvor getätigten Verkäufe lagen noch bei 0,07 $ und 0,05 $. Am Freitag schnallte der Preis dann auf bis zu 4,73 $ hoch. Insgesamt wurden an dem Tag 16 “:2016weiner:”-Emoticons für über 4,40 $ verkauft. Auch danach blieb der Preis deutlich über 0,41 $ beziehungsweise 0,07 $.

Bei einem Preis von 4,- $ wären für Brians rund 2.500 Würstchen schon über 10.000 $ drin. Wie Kotaku berichtet, gibt es sogar ein Hot-Dog-Emoticon, das für 400 $ angeboten wird. Sollte Brian seine 2.525 Emoticons erfolgreich verkaufen und den Durchschnittspreis an die 400 $ anpassen, dann wäre er tatsächlich Millionär.

Steam Hot Dog Emotes Preisentwicklung
Preisentwicklung “:2016weiner:”-Emoticons via Steam

Wieso sammelt Brian die Emoticons? Als Brian 16 Jahre alt war, spielte er Mount and Blade: Napoleonic Wars als Teil einer Gruppe. Im Sommer 2016 erschien dann das Hot-Dog-Emoticon, wovon er total begeistert war und es spammte, wie Brian Kotaku verriet.

Das Spamen des Emoticons störte den Spielleiter, weshalb er die Verwendung von Emoticons verbot und Brian das Recht entzog, das Hot-Dog-Emoticon zu verwenden.

Als eine Art Rache entschieden sich Brian und seine Freunde anschließend dazu, den Leiter des Servers mit den Emoticons zu trollen und spammte “:2016weiner:”-Emoticons bis sie von dem Server flogen, erzählte er. Zur Feier des erfolgreichen Trollings begann Brian anschließend, das Emoticon in großen Mengen zu kaufen.

Quelle(n):
  1. Kotaku.com

Blizzard spielt in Overwatch 2 clever auf ihren bekanntesten Ex-Profi an – Aber es ist etwas eklig

Ein Spieler der Overwatch 2 Beta entdeckte eine Fußnagel-Referenz zum bekannten Twitch-Streamer Felix „xQc“ Lengyel (26). Der war früher selbst Profi in Overwatch 1 und hat eine besondere Beziehung zu seinen Zehennägel.

Wie sieht die xQc-Referenz in Overwatch 2 aus? In dem Video auf reddit hört der Zuschauer die Figur Junkrat auf Englisch sagen:

Du siehst aus wie ein Gentleman, der seine eigenen Zehennägel isst!

Auf die Frage, warum Junkrat das sage, antwortet er nur: „Ich suche nur nach etwas, das wir vielleicht gemeinsam haben könnten…“

Das mag für Leute, welche die Referenz nicht erkennen, im ersten Moment ein etwas seltsamer Dialog sein. Das passt aber auch zu Junkrat, denn der ist eindeutig seltsam.

Kennt man den Twitch-Streamer xQc, sieht man jedoch schnell den Hinweis, den Blizzard in Overwatch 2 hier einbaute.

Auch User u/PepegaW, der das Video hochgeladen hatte, schrieb als Überschrift: „XQC und Junkrat haben etwas gemeinsam…“

Hier seht ihr einen Gameplay-Trailer zur Junker Queen:

Video starten

Das steckt hinter xQcs Zehennägel-Referenz in Overwatch 2

Wer ist xQc? Der kanadische Streamer xQc war 2016 Profispieler in Overwatch. Seine Karriere war aber nur kurz, denn er fiel immer wieder mit unpassendem Benehmen auf. Inzwischen gilt er mit 10,9 Millionen Followern als einer der international erfolgreichsten Twitch-Streamer.

Er spielt auf seinem Kanal neben Overwatch auch Games wie CS:GO oder Fall Guys. So öffnete er in seinen Streams zum Beispiel schon einmal CS:GO-Lootboxen.

Was hat es mit der Referenz auf sich? Die Overwatch 2 Beta scheint sich mit dieser Aussage auf eine seltsame Eigenheit des erfolgreichen Twitch-Streamers xQc zu beziehen.

xQc ist dafür bekannt, in seinen Twitch-Streams, eine bestimmte Sache immer wieder zu machen: Er kaute schon mehrmals in seinen Streams an seinen Zehennägeln. Ein Beispiel kann hier auf YouTube angesehen werden.

Auch auf Twitter veröffentlichte er schon einen Post dazu:

„Ich kann wirklich nicht damit aufhören, alle 10 Sekunden lang auf meinen Fingern oder meinen Zehen rumzukauen oder zu zupfen. Ich mache das ganz automatisch […]“

xQc via Twitter

Die Aussage von Junkrat ist damit mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit ein Verweis auf den ehemaligen Overwatch-Profispieler und seine Eigenheit, was Fußnägel betrifft.

Seit April 2022 ist die PvP-Beta von Overwatch 2 spielbar. Hier findet ihr ein Special, was MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus dazu sagt.

Was haltet ihr von dieser xQc-Referenz in Overwatch 2? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

Quelle(n):
  1. dexerto.com

Lost Ark verliert über 60 % seiner Spielerzahlen auf Steam und alle feiern das

Im MMORPG Lost Ark läuft seit dem Release ein erbitterter Kampf gegen die Bots im Spiel. Dieser scheint nun fürs Erste gewonnen, doch die Spieler sind skeptisch, ob das auch langfristig so bleibt. Trotz der allgemein guten Stimmung, zeigt sich ein neues Problem. Wir von MeinMMO fassen zusammen.

Was hat Lost Ark mit Bots gemacht? Über den Zeitraum der letzten Monate waren Bots immer wieder ein brisantes Thema in dem MMORPG. Einige Server waren lange von diesen automatisierten Charakteren überrannt und die Spieler warfen Publisher Amazon vor, einfach nur dabei zuzusehen.

Im Juni holte Amazon allerdings zum großen Schlag gegen die Bots aus und bannte über 600.000 Accounts in nur einer Woche weg. Das war einigen Fans aber nicht genug, da sie befürchteten, dass diese Maßnahme das Problem nur kurzfristig lösen würden und die Bots bald wieder ins Spiel kommen.

Mit dem großen Update am 30. Juni hat der Publisher aber erneut nachgelegt und einige Mechaniken in das Spiel implementiert, die Bots weiter fernhalten sollen. So muss man nun ab und an ein CAPTCHA lösen, wenn man ein neues Gebiet betreten möchte.

Aber auch spieltechnische Änderungen ärgerten Bots, wie zum Beispiel, dass man wertvolle Items nun drei Tage lang behalten muss, bis man sie auf irgendeine Weise handeln kann. Das schränkt den Handel der Bots mit echtem Geld ein und scheint Früchte zu tragen. Die Fans feiern Amazon für diese Maßnahmen in den Foren regelrecht und die Stimmung steigt auf einen Höhepunkt der letzten Wochen.

Außerdem kam Dämonin Vykas mit dem Juni-Update ins Spiel – Seht sie in unserem Trailer:

Video starten

Die Spielerzahlen sinken massiv: Zur Folge haben die harten Sanktionen gegen Bots und Real-Money-Trader, dass die Anzahl der täglichen aktiven Accounts in Lost Ark in den Keller geht. Während Anfang Juni noch über 870.000 Accounts gleichzeitig eingeloggt waren, kommt das MMORPG jetzt nur noch auf 250.000 gleichzeitige Spieler (via steamcharts.com).

Und obwohl die aktiven Fans von Lost Ark darin kein Problem sehen und sich allgemein sehr darüber freuen, dass es nun wieder mehr Spieler als Bots im MMORPG gibt, tut sich plötzlich eine neue Diskussion auf.

„Wir haben einfach zu viele Server“

Worüber beschweren sich die Fans? Die Diskussion an sich ist zwar nicht neu, wurde aber durch den Weggang der ganzen Bots erneut entfacht. Zum westlichen Release des Spiels war Lost Ark nämlich stark überlaufen, was dazu führte, dass Amazon schnell und viele neue Server für das MMORPG installierte und an den Start brachte.

Die gesamte Region Europe West beispielsweise kam erst Wochen nach dem Launch in das Spiel und ist heute größtenteils menschenleer. Das Problem haben aber nicht nur später hinzugefügte Server, auch eigentliche belebte Regionen fühlen sich teilweise ausgestorben an.

Ein Fan auf reddit stellte nun den Vergleich zu der koreanischen Version auf und lieferte damit Diskussionsstoff. So stellt er fest, dass in Korea etwa 260.000 gleichzeitige User online sind. Diese verteilen sich dort über 8 verschiedene Server und eine Region.

Der Westen schreibt aktuell ähnliche Zahlen, also 252.000 gleichzeitige User, verteilt diese aber aktuell auf 58 Server in 5 Regionen.

Regionen sind dabei Servercluster. Während man innerhalb der gleichen Region zwar über Umwege zusammen spielen kann, ist das zwischen Regionen überhaupt nicht möglich.

Allein auf Europe Central sind derzeit 19 Server aktiv

Die Gegenmeinung: Einige User in den Kommentaren finden die Aufruhr übertrieben und zumindest die hohe Anzahl der Regionen schlichtweg nötig. Der User ffiction8 weist außerdem darauf hin, dass die Spieler im Westen über mehr als 10 verschiedene Zeitzonen verteilt sind und wir deshalb, wenn auch der 24-Spieler-Peak fast identisch sei, deutlich mehr tatsächliche Spieler hätten als Korea.

Einige Kommentare erachten die gesamte Diskussion für sinnlos. So schreibt der User Ikrai1212, dass zum Launch mehr Server schlicht nötig waren. Gleichzeitig ist es jetzt der Fall, dass es zu viele Server gibt. Beide Meinungen müssen sich nicht ausschließen.

Außerdem wird diskutiert, was mit der Region Europa West passieren könnte. Denn während es technisch möglich ist, Server auf dem gleichen Cluster zu schließen und in andere zu migrieren, ist das mit einer ganzen Region nicht ohne Weiteres machbar.

Smilegate und Amazon bestätigten bereits im März, dass ein Transfer zwischen Regionen technisch nicht möglich ist. Wenn die Spielerzahlen auf dem Europa West-Server aber weiter abnehmen, fürchten Spieler, dass dieser bald völlig untergehen könnte.

„Amazon ist in einer Situation ohne Gewinner“

Wie ist die Stimmung bei den Fans? Trotz der Diskussion um die Server hat sich die allgemeine Stimmungslage rund um das MMORPG verbessert. Die Schritte, die gegen die Bots eingeleitet wurden, missfallen zwar einigen, dennoch kommt das Ergebnis sehr gut an.

Das merkt man auch, sobald es in den Foren um andere Themen geht. Man bekommt schnell das Gefühl, dass die Leute aktuell positiver gegenüber Amazon eingestellt sind, als das noch vor einigen Wochen der Fall war. Auch bei der Server-Diskussion finden sich viele Spieler, die darauf hinweisen, dass Amazon nun kaum etwas richtig machen könnte.

Sie mussten zum Start mehr Server bringen, um die enormen Warteschlangen zu reduzieren. Obwohl sie wussten, dass sie diese nicht ohne Weiteres wieder abschalten können. Hier sieht man erfrischend viel Verständnis für den Publisher in der Kommentarsektion.

Was sagen die Fans? Einige der Kommentare möchten wir euch wiedergeben, damit ihr euch selbst ein Bild machen könnt (via reddit):

  • RenegadeReddit schreibt: „Amazon ist in einer No-Win-Situation. Sie mussten mehr Server aufstellen, um den Launch zu bewältigen. Jetzt haben sie keine Technologie, um diese zu fusionieren.“
  • Jiend fragt sich: „Warum benutzen sie nicht die Serverstruktur von Guild Wars 2? Die spielen ihre Patches live auf, ohne Downtime. Einmal die Woche nicht spielen zu können, ist in 2022 einfach verrückt. Egal, wie voll diese Server letztlich sind.“
  • Retrac sagt: „Es wäre super, wenn jede Region auf 5 Server reduziert. Genau vergleichen kann mans uns mit Korea sowieso nicht. Wir haben über EU, NA und OCE mindestens 4 Peak-Zeiten am Tag. Wir sollten also locker 2 bis 3 Mal mehr Spieler als Korea haben.“
  • jimmyslol schreibt: „Egal, wie viele Server. Sie haben 70 % Steam-Population in einem Tag verloren. Es ist verrückt, wie viele Bots in dem Spiel waren.“
  • Bogzy schreibt: „Es war ein langer Kampf gegen die Bots, aber er zeigt endlich Resultate. Gute Arbeit.“

Was haltet ihr von der derzeitigen Situation in Lost Ark? Spielt ihr das MMORPG noch regelmäßig? Habt ihr immer noch Probleme mit Bots? Wie belebt ist euer Server derzeit? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO.

Lost Ark bannt die Leiter von 12 der größten Gilden im MMORPG – War alles die gleiche Person

Quelle(n):
  1. reddit

Niantic, euer Pokémon GO Fest in Berlin war absolut genial – Ich würde sofort wieder teilnehmen

Am Wochenende fand in Pokémon GO das große GO Fest in Berlin statt. Unsere MeinMMO-Autorin Franzi Korittke war vor Ort und ist begeistert von dem Event. Was ihr besonders gut gefallen hat und was ihr Highlight des Events war, erklärt sie euch in diesem Artikel.

Um was für ein Event geht es? Nachdem im Juni das globale GO Fest in Pokémon stattgefunden hatte, bei dem alle Trainer von überall aus teilnehmen konnten, kehrte mit dem GO Fest in Berlin seit langem wieder ein Live-Event nach Deutschland zurück.

So versammelten sich am Wochenende vom 01. bis 03. Juli zahlreiche Trainer im Britzer Garten in Berlin. Mit einem Event-Ticket erhielt man Zugang zum Park und konnte dort nicht nur auf unzählige Spawns treffen und coole Boni erhalten, sondern wurde auch Teil eines besonderen Community-Erlebnisses.

Auch ich habe mir das Live-Event am Samstag natürlich nicht entgehen lassen und bin total begeistert von diesem Erlebnis. Was mir so gut gefallen hat und warum ich sofort wieder teilnehmen würde, erkläre ich euch nachfolgend.

Coole Outfits und einzigartige Atmosphäre

Für mich war das GO Fest in Berlin das erste große Live-Event in Pokémon GO, an dem ich teilgenommen habe. Durch die Kontaktbeschränkungen in den letzten beiden Jahren konnten diese Art von Events nämlich nur vereinzelt und in einem kleineren Rahmen durchgeführt werden.

Umso mehr freute es mich, dass 2022 endlich wieder ein Live-Event von Pokémon GO in Deutschland stattfinden konnte und machte mich zum Wochenende mit meinem Mann gleich auf nach Berlin.

Internationale und verkleidete Trainer: Bereits nach dem Einlass war ich davon überwältigt, wie viele Menschen, vor allem auch aus dem Ausland, zum Britzer Garten gekommen sind, um an diesem Event teilzunehmen. Dass es doch so viele Trainer gibt, die bereit sind, so eine weite Anreise in Kauf zu nehmen, nur um Teil des GO Fests in Berlin zu sein, hatte ich davor nicht für möglich gehalten.

Für zusätzliche Hingucker sorgten Trainer, die sich für das Event besonders in Schale geschmissen hatten. Zwei von ihnen waren die Trainer Kerubia und Rakurim, die sich als Aquana und Blitza verkleideten. Sie sind mir wegen der Kostüme sofort aufgefallen und ich bin mit ihnen ins Gespräch gekommen.

Wie mir Kerubia erzählt hat, bekommen sie zu den Kostümen viel positives Feedback, viele Spieler freuen sich darüber, weshalb sie sich zu solchen Events gern entsprechend kleiden. Und auch ich fand das Outfit sehr gelungen.

Die Trainer Kerubia und Rakurim als Aquana und Blitza

Besondere Atmosphäre und Stimmung

Umso mehr hat mich die einzigartige Atmosphäre des Events begeistert. Trotz der vielen Menschen und der einen oder anderen Sprachbarriere waren alle Trainer, denen ich begegnet bin und mit denen ich ins Gespräch kam, total aufgeschlossen. Obwohl man sich überhaupt nicht kannte, hatte man den Eindruck sich mit alten Bekannten zu unterhalten.

In der Community herrscht positive Stimmung: Durch diese tolle Atmosphäre vor Ort, hatte ich das Gefühl von dieser positiven Energie mitgerissen zu werden. Nicht nur für einen Moment, sondern während des gesamten Tages, immer und immer wieder. So strömten beispielsweise plötzlich unzählige Trainer an uns vorbei und liefen alle in eine Richtung.

Grund für diese Völkerwanderung war ein 100er Relaxo mit Cowboyhut, was am anderen Ende des Parks entdeckt wurde. Und obwohl mein Mann und ich uns beim Fangen an diesem Tag eigentlich überhaupt keinen Stress machen wollten, schlossen wir uns fast automatisch dieser Menschentraube an, in der Hoffnung, das Relaxo rechtzeitig zu erreichen, bevor es wieder verschwindet.

Auch wenn es in unserem Fall schließlich nicht geklappt hat und das Relaxo schon wieder weg war, hatten wir dennoch dabei jede Menge Spaß.

Habitate und Eye-Catcher: Ein besonderes i-Tüpfelchen setzte Niantic aus meiner Sicht damit, dass sie die verschiedenen Habitate, auch optisch entsprechend herrichteten. So konnte man das Habitat „Windige Küste“ direkt anhand des aufgebauten Leuchtturms erkennen.

Und auch weitere liebevolle Details und Besonderheiten, wie die Begegnung mit Pikachu, rundeten das Event ab und gaben mir das Gefühl Teil des Spiels zu sein.

Besondere Highlights zum GO Fest in Berlin

5er-Raid mit Gruppenfoto: Ein weiteres Beispiel für diese einzigartige Atmosphäre zeigte sich auch gegen Ende des Events. So sollte es zum krönenden Abschluss des zweiten Event-Tags einen gemeinsamen Level-5-Raid mit Cresselia geben, an dem die Trainer teilnehmen konnten. Im Anschluss war ein großes Gruppenfoto geplant.

Aus diesem Grund versammelten sich unzählige Trainer auf dem Platz vor der Team-Lounge. Nachdem das Raid-Ei nun schließlich schlüpfte und hunderte von Trainern gleichzeitig versuchten, die Arena zu öffnen, verabschiedete sich bei den meisten das Spiel und obendrein crashte bei einigen auch noch das Mobilfunknetz.

Normalerweise sorgt sowas in der Community direkt für heftige Kritik, aber ich hatte das Gefühl, die Stimmung war weiterhin ausgelassen und man gönnte es denen, die es dann letztlich doch noch in die Raid-Lobby geschafft hatten.

Und auch beim anschließenden Foto wurden kräftig gejubelt. Mit einem besonderen Feuerwerk rundete Niantic das Gruppenfoto zum zweiten Event-Tag ab und untermalte damit noch einmal die besondere Stimmung, die in diesem Moment vor Ort herrschte.

„Feuerwerk“ zum Abschluss des 2. Event-Tages

Mein persönliches Highlight zum GO Fest in Berlin

Neben der einzigartigen Atmosphäre, die einen einfach nur mitgehen ließ, brachte mir das GO Fest in Berlin zudem mein ganz persönliches Highlight: die verschiedene Autogrammstunden.

Bei diesen konnte man auf deutsche, aber auch internationale, Content Creator treffen, wie Spieletrend, ChaosLady, Couple of Gaming oder Trainer Tips. Und auch wir hatten geplant, zu einer dieser Veranstaltungen zu gehen.

Während einer Runde durch den Park begegneten wir jedoch plötzlich Billy Lutz, der in den sozialen Netzwerken und auf YouTube als The Trainer Club bekannt ist. Ich verfolge sehr gern seinen Content und freute mich daher umso mehr, als wir kurz ins Gespräch kamen und ein gemeinsames Foto mit ihm machen konnten.

Billy von The Trainer Club

Übrigens: ChaosLady hat uns vor kurzem ein Interview zum Thema Wayfarer gegeben und erklärt, auf was ihr beim Einreichen von PokéStops achten müsst.

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Pokémon GO: Expertin verrät Tipps zum Beantragen von PokéStops – „Es gibt absolute No-Gos”
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Spawns, Shinys und Boni

Natürlich war auch meine Ausbeute an Spawns und Shinys richtig gut. Ich konnte insgesamt 10 Shinys fangen, die ich auch alle vorher noch nicht hatte. Und auch die Pokémon, die es in den Spawns der verschiedenen Habitate gab, haben mir gut gefallen.

Hier sind besonders die Icognito-Spawns zu erwähnen. Diese tauchten immer zur vollen Stunde für genau 2 Minuten im Spiel auf. Dadurch konnten sich Teilnehmer gleich 2 Shiny-Icognitos sichern und obendrein auch an ihrer „Icognito”-Medaille arbeiten. So hatte auch ich endlich die Gelegenheit, Vegimak und Sodamak zu begegnen.

Durch die verkürzte Schlüpfdistanz habe ich außerdem Unmengen an Eiern ausgebrütet. Da es überall PokéStops und Arenen gab, war auch das Beschaffen von Nachschub überhaupt kein Problem. Durch das Erdrehen von neuen Forschungsaufgaben habe ich obendrein auch einige starke Monster aus der Belohnung fangen können.

Neben Lob gibt es aber auch Kritik am GO Fest in Berlin

Es gab jedoch auch Dinge, die mir vor Ort weniger gut gefallen haben. Dazu zählt, dass bei den Einlasskontrollen teilweise keine Getränke mit hineingenommen werden durften. Dabei war allerdings auch kein klares Vorgehen erkennbar, denn manche durften gar keine Flaschen mitnehmen, andere nur kleine und wieder andere hatten sogar gleich mehrere 1,5-Liter-Flaschen dabei.

Ich empfand den Preis für Getränke im Park daher mit 5,00 Euro für ein alkoholfreies Getränk verhältnismäßig hoch. Zumal vorab auf der Seite von Niantic angekündigt wurde, dass Wasser-Flaschen im verschlossenen Zustand mitgenommen werden dürfen.

Die vorhanden kostenlosen Nachfüllstationen für Wasser waren aus meiner Sicht hingegen stets überfüllt und im Verhältnis zu den Menschen im Park viel zu wenige. Hier sollte man bei zukünftigen Events also nochmal nachbessern.

Mein Fazit zum GO Fest in Berlin

Auch wenn es diesen einen Kritikpunkt gibt, überwiegen für mich die positiven Aspekte des Events. Das einmalige Feeling vor Ort, was man kaum in Worte fassen kann, die neuen Kontakte, die man knüpfen konnte sowie mein Treffen mit The Trainer Club haben für mich das Live-Event perfekt gemacht.

Dazu kamen coole Spawns und Boni sowie ein richtig toller Abschluss des zweiten GO Fest-Tages in Berlin. Tatsächlich habe ich noch kein vergleichbares Event dieser Art erlebt und würde deshalb sofort wieder teilnehmen, vielleicht sogar in einem anderen Land, und das auch euch empfehlen.

Wart ihr zum GO Fest in Berlin dabei? Wenn ja, was war dann euer persönliches Highlight des Events? Und was hat euch überhaupt nicht gefallen? Werdet ihr wieder an einem solchen Event teilnehmen? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern aus.

In den kommenden Wochen ist in Pokémon GO einiges los. Wir zeigen euch alle Events im Juli und welche sich besonders lohnen.

Bekannter Destiny-2-Spieler macht sich mit einzigartiger Aktion endgültig zum unangefochtenen Gott im PvE

Wer Destiny 2 zockt, der wird auch immer mal wieder von Gegnern angeschossen. Das lässt sich nicht vermeiden. Oder doch? Am Wochenende machte nämlich ein beeindruckendes Video die Runde, in dem ein bekannter Spieler eben genau das konsequent vermeidet. Er hat sich damit wohl endgültig zum unangefochtenen Gott im PvE gekrönt. MeinMMO zeigt euch seine Leistung und sagt, was er noch plant.

In Destiny 2 wimmelt es überall nur so von Gegnern. Spielt man im Team, verteilt sich deren Beschuss immerhin etwas. Doch wer nur solo unterwegs ist, auf den ballert eben einfach alles. Da bekommt man früher oder später immer den ein oder anderen Treffer ab.

  • Gegner visieren einen an, wenn man entdeckt wird und ballern sofort los.
  • Es gibt an vielen Stellen Luftangriffe und fiesen Umgebungsschaden, der einen treffen kann.
  • Und des Öfteren fliegt auch mal eine Granate auf einen, die man vielleicht übersehen hat.

Doch Esoterickk, ein Destiny-2-Spieler, YouTuber und Ausnahmespieler, hat nun all das vermieden.

Eine bislang einzigartige Leistung: In seinem neuesten Video sieht man Esoterickk, wie er in Destiny 2 den Dämmerungs-Strike „Der Waffenhändler“ auf der Schwierigkeitsstufe „Großmeister“ spielt, ohne auch nur einmal von einem Gegner getroffen zu werden.

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Einfach mal nicht getroffen werden – Für Esoterik eine Kleinigkeit

Wer ist dieser Spieler Esoterickk eigentlich? Auch wenn kaum jemand sein Gesicht kennt, ist der YouTuber Esoterickk in der Destiny-2-Community schon lange bekannt. Er hat sich einen Namen gemacht, selbst die schwersten Aktivitäten easy solo zu meistern. Damit gilt er schon lange als einer der besten PvE-Spieler und lässt uns Otto-Normal-Hüter immer wieder die Kinnlade herunterfallen.

  • Raid- und Dungeon-Bosse werden alleine und manchmal sogar ohne Waffen niedergestreckt.
  • Ist eine neue Aktivität live und die Spieler beißen sich daran noch die Zähne aus, da hat Eso sie schon solo absolviert.
  • Auch Strikes auf der härtesten Schwierigkeitsstufe „Spitzenreiter“ spielt er so souverän und cool runter, dass sie bei ihm aussehen wie eine leichte Aktivität aus der Standard-Playlist.

Kaum jemand in der Destiny-2-Community ist eigentlich noch davon ausgegangen, dass er seine bisherigen Leistungen in Bungies Space-Shooter noch irgendwie toppen könnte. Aber genau das hat er jetzt getan.

Sein Sprung in den Tod am Ende jeder von ihm absolvierten Aktivität ist somit Sinnbild dafür, dass das einzige, was ihn töten kann, er selbst ist.

Das einzige, was Esoterik töten kann, ist er selbst.

Davon können andere Spieler nur träumen: Derzeit nutzen die Hüter in Season 17 „Wiederherstellung“, damit sie solo bestehen und den eingehenden Schaden bestmöglich reduzieren können.

Esoterickk sagt zu seiner neuesten Leistung nur ganz bescheiden, dass nicht getroffen zu werden nur „der nächste logische Schritt“ war. Keinen Schaden zu nehmen, ist nämlich für ihn „nicht besonders herausfordernd“.

Das ist etwas, worüber ich schon seit Jahren nachgedacht habe, ich bin nur nie dazu gekommen, weil es immer etwas anderes zu tun gab oder andere Möglichkeiten, Dinge zu erledigen, die mir zu dem Zeitpunkt interessanter erschienen. Kein Schaden ist zwar nicht besonders herausfordernd und sorgt für einige langsame Momente, aber es ist so ziemlich die einzige „Herausforderung“, die es noch zu tun gibt.

schreibt Esoterickk unter seinem Video auf YouTube

Wie kam Esoterik eigentlich auf diese Idee? Eine Aktivität zu spielen, ohne auch nur einmal Damage zu bekommen, hat er sich vielleicht bei Rylee Reloaded abgeschaut. Dieser spielte bereits die komplette Witch-Queen-Kampagne, ohne Schaden zu erleiden.

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Die Inspiration kommt aus anderen Spielen, die Esoterickk gezockt hat.

Wahrscheinlicher ist aber, wie Esoterickk auch selbst erwähnt, dass er sich dabei von seinen eigenen Ausflügen zu anderen Games hat inspirieren lassen.

  • So kämpfte er bereits in einem 12 Stunden Video, ohne Schaden zu nehmen, gegen die 218 Bosse in Demon’s Souls, Dark Souls 1, 2 & 3, Bloodborne und Sekiro.
  • Um dann in Elden Ring ebenso alle 165 Bosse des Open-World-Action-Rollenspiel in einem 7 Stunden Video zu besiegen. Natürlich auch ohne Damage zu bekommen.

Und weil er es kann spielte er es in Elden Ring natürlich auch wieder solo, nur mit Nahkampf, ohne Beschwörung und auch ohne Parieren.

Auf YouTube bringt es ein Destiny-2-Spieler auf den Punkt, indem er kommentiert: „Das ist erstaunlich, Mann. Ich denke, du bist offiziell der beste Spieler, den ich bei allen Spielen, die ich gerne spiele, gesehen habe.“

Esoterickk will diese Leistung aber noch toppen: Der Dämmerungs-Strike „Der Waffenhändler“ zählt in Destiny 2 nicht zu den allerschwersten. Doch das war wohl nur ein kleiner Vorabtest für Esoterickk gewesen zu sein. Er hat bereits den nächsten unglaublichen Plan gemacht, allerdings erstmal mit Cheese.

Ich denke, ein ähnlicher Ansatz würde auch für Spitzenreiter funktionieren, aber in diesem Fall würde ich meinen alten Cheese-Spot verwenden, um den Beginn des Bosskampfes zu bewältigen und dann den Granaten-Cheese auf dem Boss selbst, um das zu umgehen. Der Rest des Ansatzes wäre derselbe. Ich werde wahrscheinlich „Spitzenreiter“ auf die gleiche Weise spielen und sehen, ob andere Dämmerungen auch für [No-Damage-Runs] machbar sind.

erklärt Esoterickk auf YouTube

Es ist also davon auszugehen, dass er dieser Leistung noch die Krone aufsetzen und den Strike auf der Schwierigkeitsstufe „Spitzenreiter“ spielen wird. Wir sind jedenfalls schon gespannt, was er sich in Zukunft noch alles einfallen lässt und wie lange er die eigenen Leistungen überhaupt noch in den Schatten stellen kann.

Was sagt ihr zu seiner Leistung? Glaubt ihr auch, er ist dadurch nun der unangefochtene Gott des PvEs? Oder sagt ihr, das kann ich doch besser! Dann lasst es uns in den Kommentaren wissen und teilt eure Meinung darüber mit der Destiny-2-Community.

Quelle(n):
  1. YouTube

Darum solltet ihr euren Gaming-Monitor nicht in die pralle Sonne stellen

Ihr wollt das schöne Wetter nutzen und habt euren Schreibtisch in die Sonne gestellt oder überlegt sogar, draußen zu arbeiten? MeinMMO erklärt euch, warum ihr euren Monitor oder euer Display nicht der prallen Sonne aussetzen solltet.

Es ist warm und viele User nutzen das schöne Wetter, um draußen oder zumindest in der Sonne arbeiten zu können. So ein Schreibtisch ist schnell in die Sonne gestellt. Doch euer Monitor findet das nicht unbedingt super, wenn ihr das Gerät der prallen Sonne aussetzt.

Hitze und UV-Strahlung kann Monitore beschädigen

Kann die Sonne meinen Monitor schädigen? Das Licht der Sonne selbst ist nicht das Problem, sondern die UV-Strahlung. Denn die UV-Strahlung von direktem Sonnenlicht macht Kunststoffe schnell spröde, schwach und beschleunigt damit den Verschleiß eurer Hardware.

Fenster können bestimmte UV-Strahlung filtern. Es kommt aber darauf an, was in eurer Wohnung verbaut ist. Fensterscheiben aus Verbund-Sicherheitsglas etwa filtern UVB-Strahlung aus. Das ist die Strahlung, die euch mit Vitamin D versorgt, aber auch zu Sonnenbrand führt.

Langwellige UVA-Strahlung kommt zu großem Teil dennoch durchs Fenster. Experten sagen, dass UVA-Strahlung in hoher, dauerhafter Konzentration der Haut schaden können (via Velux Magazin)

Auch die Display-Einheit selbst kann durch direkte Sonneneinstrahlung beschädigt werden. Sowohl LCD-, LED-, als auch OLED-Displays können von der Sonne beschädigt werden oder zumindest Fehlfunktionen haben (via thenaturehero.com). Achtet hier am besten auch auf das Handbuch, das jedem Monitor beiliegt. Bei älteren Plasma-Fernsehern stand immer der Hinweis dabei, das Gerät nicht der direkten Sonne auszusetzen.

Hinzu kommt, dass direkte Sonneneinstrahlung für Wärme sorgt. Das bedeutet wiederum, dass der Monitor mit höheren Temperaturen arbeiten muss. Und hohe Temperaturen sind bei elektronischen Geräten immer von Nachteil. Bei Überhitzung schalten sich viele Geräte normalerweise ab. Es kann sich aber sowieso mal lohnen, euren Gaming-PC richtig abzuschalten und nicht nur im Standby laufen zu lassen.

PC-Hardware gehört nicht nach draußen: Monitore und die meiste Computer-Hardware gehört ohnehin nicht raus. Denn Monitore oder Computer werden nicht als Outdoor-Geräte gekauft, sondern sind in den meisten Fällen für eine Wohnung oder ein Büro hergestellt. Solltet ihr also Bilder auf reddit sehen, auf denen Leute ihr Equipment im Garten aufbauen, dann solltet ihr das nicht nachmachen.

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Handy wird beim Spielen heiß – 7 Tipps, was ihr dagegen tun könnt
von Benedikt Schlotmann

Hitze solltet ihr bei Hardware grundsätzlich vermeiden

Egal ob Monitor, Desktop-PC oder Laptop, kein Gerät mag dauerhaft hohe Temperaturen. Denn wenn ihr nicht gerade eure Hardware schädigt, dann drosseln zumindest Prozessor und Grafikkarte im PC ihre Leistung, um die Temperaturen in den Griff zu bekommen.

Grundsätzlich würden wir euch daher raten, euch Zeit für die Kühlung eures Rechners oder eurer Hardware zu nehmen. Manchmal reicht es sogar schon, wenn ihr euren PC neu platziert und aus einer staubigen Ecke holt oder die Staubfilter von Tierhaaren reinigt:

8 Tipps, um euren Gaming-PC im Sommer kühl zu halten und schneller zu machen

Twitch-Streamer spielt nur einen Champ in LoL und Riot nerft ihn tot – Aber er kann ihn einfach nicht verlassen

In League of Legends ist der Twitch-Streamer Joseph Oscedo Hursey als “Cowsep” bekannt. Er ist ein “One Trick Pony”, er spielt nur einen einzigen Champion: Master Yi. Doch der ist gerade in LoL so mies wie nie zuvor, glaubt der Streamer. Das wirkt sich auch auf seine Karriere aus. Aber den Champion wechseln? Niemals!

Das macht den Streamer Cowsep so besonders:

  • In LoL gibt es die „One Trick Ponys“ (OTP) – das sind Spieler, die sich nur auf einen einzigen der mittlerweile mehr als 160 Helden in League of Legends spezialisiert haben. Wenn sie die Gelegenheit haben, spielen sie immer diesen Helden – ob es dem Rest des Teams passt oder nicht. Dafür müssen sie sich oft einige Beleidigungen anhören.
  • Cowsep hat sich ganz dem Champion „Master Yi“ verschrieben, eigentlich einem klassischen „Starter-Helden“, der als Newbie-Killer im Anfänger-Bereich gilt.
  • Cowsep spielt LoL seit 2009, seit 2012 lebt er in Südkorea. Auf Twitch hat etwa er 720.000 Follower, im Schnitt schauen ihm 1.000 Menschen zu. Im letzten Jahr war er über 1.550 Stunden auf Sendung.

Der heute größte LoL-Streamer auf Twitch hat mal als “One Trick Pony” für Draven angefangen:

Video starten

LoL nerft Master Yi, weil er zu viele Anfänger killt

Diesem Helden hat er sich verschrieben: Master Yi ist einer der „Ur-Helden“ in LoL, er ist seit 2009 im Spiel und kostet nur 450 Blaue Essenz – praktisch jeder kann sich den Champ gleich zum Start kaufen.

Master Yi ist eine Art Samurai-Nahkämpfer, mit der Möglichkeit sich selbst zu heilen, und „True Damage“ zu verursachen: Er ist ein Tank-Killer und wird auf der Top-Lane oder dem Dschungel eingesetzt.

Vor allem im Anfänger- und „Low Elo“-Bereich gilt Master Yi als starker Charakter. Doch im März 2022 wurde es Riot Games zu bunt und man holte die ganz große Nerf-Kelle raus: Denn vorher hatte Master Yi stark von „On Hit“-Effekten profitiert.

Seit dem Nerf gilt Master Yi aber als praktisch „unspielbar.“

Master-YI-Splash-LoL
Master Yi

Das sagt er zum Stand seines Champions: Cowsep weiß besser als jeder andere, in welch miesem Zustand sein einziger Held seit einigen Monaten ist. Im Interview mit der Seite Inven erklärt er:

Jetzt im Moment, ist Master Yi im schlechtesten Zustand, in den ich ihm je gesehen habe. Ich spiel in Korea und in der aktuellen ELO, in der ich spiele, hat Master Yi eine Winrate von 41 %. Ich hab noch nie einen so schlechten Champ gesehen. Er ist wirklich schlecht.

Cowsep rechnet aber damit, dass Master Yi bald eine große Überarbeitung erhalten wird. Das dauere aber noch einige Patches.

Cowsep rät seinen Zuschauern dazu , Master Yi einfach zum Spaß zu spielen, gerade im „low Elo“ sei er auch noch ganz okay. Je höher man mit ihm spielt, desto schlimmer werde es aber. Die Spieler sollten sich trösten: Jetzt habe er wenigstens eine niedrige Bann-Rate.

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Im Moment ist Master Yi am Boden – aber Cowsep hofft auf einen großen Patch.

Eigentlich muss man von einem einzigen Helden weg, aber Cowsep liebt Master Yi zu sehr

Wie wirkt sich das auf seine Streaming-Karriere aus? Cowsep sagt, am härtesten habe ihn der Yi-Nerf auf YouTube getroffen: Die Leute würden jetzt einfach nicht mehr so viel nach Videos zu dem Helden suchen:

Das ist die Schattenseite daran, ein One-Trick-Pony zu sein. Das ist einfach mies. Du bist der Gnade des Patches ausgeliefert und wie sich dein Champ schlägt.

Wenn du deinen Champ nicht spielst, schauen noch weniger Leute zu. Das ist auch blöd. Letztlich ist dein Ziel, davon wegzukommen.

Aber das Problem von Cowsep ist: Er mag den Champion einfach so gerne, dass er nicht aufhören kann, ihn zu spielen.

Eines Tages will er sich aber vielleicht mal erweitern und weitere Champs ausprobieren wie Volibear oder Wukong.

Mit Neid schaut er auf Leute, die einfach so auf angesagte Meta-Champions wechseln können:

Es ist ein Unterschied wie Tag und Nacht: Wie ich mich abmühen muss in diesem Spiel [mit Master Yi]. Wenn du diese Meta-Champions spielst … die spielen sich einfach von alleine.

Einen konkreten Zeitpunkt, wann er von Master Yi lässt und zu einem dieser coolen Meta-Champions wechselt, hat Cowsep aber nicht. Er sagt nur: Eines Tages werde er das machen!

Im Moment sucht er sich Abwechslung vor allem dadurch, dass er Server wechselt – wenn er schon nicht den Champion wechseln will.

Wir haben vor kurzem über einen anderen “One Trick Pony” berichtet, wegen dem Riot Games sogar LoL ändern musste:

Riot ändert LoL, weil ein Twitch-Streamer eine schräge Taktik anwendet, bei der er ständig stirbt

Diablo Immortal veröffentlicht neue Roadmap, aber die wichtigste Info fehlt

In einem Blogpost hat Diablo Immortal neue Informationen mitgeteilt. Allerdings geht es hier vor allem um den Release in asiatischen Ländern. Die „Roadmap“ bringt nicht gerade das, auf was Fans händeringend warten.

Das Wichtigste in Kürze

Ohne neue Updates verschiebt sich auch die Tier-List von Diablo Immortal kaum. Die stärksten Klassen bleiben stark, die schwächsten schwach. Seht hier Klassen-Gameplay im Video:

Video starten

Was ist das für eine Roadmap? Im neusten Blogpost erklärt Blizzard, dass Diablo Immortal am 7. Juli in asiatischen Ländern erscheinen wird. Der Post ist fast identisch zur Roadmap zum Release im Westen.

Spannend an der Liste der aufgeführten Länder ist, dass China fehlt. Dort erscheint Diablo Immortal also noch immer nicht, was wohl an einem einzelnen Satz liegen dürfte:

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von Schuhmann

Diablo Immortal erscheint in Asien, aber echte Infos fehlen

Was fehlt in der Roadmap? Es gibt im Blogpost keine echten Infos zur Zukunft von Diablo Immortal. Die einzige neue Info spricht von Problemen mit der PC-Beta. Es heißt, dass man nach wie vor Spieler-Feedback sammle, um den PC-Client zu verbessern. Den letzten und bisher einzigen Patch hier gab es am 10. Juni, sowie einen Nerf von Farm-Gebieten am 17. Juni.

Allerdings gibt es keinerlei Infos zu neuen Inhalten. Diablo Immortal erschien am 2. Juni 2022. Seit Release kam als einziger neuer Inhalt ein weiterer Raid-Boss, der viel zu schwer ist. Es fehlen Informationen zur Zukunft des Spiels.

Updates sind im Moment das Thema, welches die Community am meisten interessiert. Täglich erscheinen neue Posts auf Social Media, welche den Tod von Diablo Immortal prophezeien oder fragen, wie es weitergehen soll.

Viele haben im Endgame von Diablo Immortal nichts mehr zu tun oder stoßen auf zu hohe Loot-Grenzen, als dass sie sich noch für den Grind motivieren könnten. Viele sind nach wie vor interessiert, wollen aber erst zurückkehren, wenn sie wieder einen Grund zum Spielen haben.

Ein großes Problem sind die legendären Edelsteine, welche man nur begrenzt farmen kann. Im Video erklären wir euch, was es damit auf sich hat:

Video starten

Selbst jetzt, 3 Tage vor Ende des Battle Pass, gibt es noch keine neuen Infos zu anstehenden Updates. Die Roadmap wiederholt lediglich bereits bekannte Details zu den Systemforderungen von Diablo Immortal sowie unterstütze Controller und Infos zur Cross-Progression und Crossplay.

Das sagt Blizzard: Wir haben schon vor einiger Zeit eine Anfrage an Blizzard gestellt, um zu erfahren, wie es mit Diablo Immortal weitergeht. In der Antwort hieß es jedoch lediglich, dass es im Moment noch keine Infos gibt und diese demnächst folgen werden.

Ihr könnt hier auf MeinMMO in Kürze noch eine tiefere Analyse lesen dazu, wie es dem Spiel aktuell geht und was die großen Probleme sind.

In der Community steht das Spiel derweil in der Kritik, weil es starke Ähnlichkeiten zu einem anderen Mobile-MMO aufweist:

6 Jahre altes Mobile-ARPG sieht exakt so aus wie Diablo Immortal – Fans vermuten dreiste Kopie

Quelle(n):
  1. Diablo Immortal

WoW will mehr Content als je zuvor bringen, macht kleinere Erweiterung

World of Warcraft verspricht, den Hunger der Fans nach Content zu stillen. Doch augenscheinlich wird Dragonflight deutlich kleiner.

Die Stimmung in der WoW-Community dürfte man aktuell wohl als „vorsichtig optimistisch“ bezeichnen. Wie wir schon in unserem Podcast analysiert haben, kann man mit der Drachen-Thematik relativ wenig falsch machen. Dragonflight besinnt sich auf die Stärken von World of Warcraft in seinen Grundlagen. Rückkehr der Talentbäume, überarbeitetes Crafting, eine große neue Spielwelt mit vielen Geheimnissen und eine interessante, neue Klasse.

Hinzu kam die große Ankündigung, dass Blizzard das Studio Proletariat geschluckt hat. Knapp 100 neue Mitarbeiter sollen vor allem dafür sorgen, dass WoW mehr und schneller Inhalte bekommt. Genauer hieß es dazu von John Hight, dem General Manager von Warcraft:

Wir wissen, dass ihr wirklich hungrig nach neuem Content seid und ich bin wirklich stolz darauf, wie unsere Entwickler-Teams daran arbeiten, diese Erwartungen zu erfüllen oder gar zu übertreffen – es passiert mehr in World of Warcraft als je zuvor und das ist nur der Anfang.

Das ist eine Ansage. Eine, aus der man sich später nur schwer herausreden kann.

Auch Bobby Kotick, der CEO von Activision bestätigte das. Der hat zwar nicht den besten Ruf bei der Spielerschaft, aber sein Wort hat eben Gewicht. Er erklärte:

Im Verlauf der nächsten zwei Jahre planen wir, Hunderte der besten Entwickler einzustellen, um die Bedürfnisse unserer Spieler von World of Warcraft zu erfüllen. Das herausragende Team von Proletariat wird eine Schlüsselkomponente in unseren Bemühungen sein, neue Talente einzustellen.

Da mag es sonderbar wirken, dass die nächste WoW-Erweiterung Dragonflight sich bisher als eher klein und unscheinbar entpuppt.

Dragonflight geht – zumindest auf den ersten Blick – absolut keine Experimente ein und verzichtet auf parasitäre Systeme.

Wer nur einen groben Blick auf World of Warcraft wirft, könnte bei der Ankündigung von „mehr Content“ verwundert die Stirn runzeln, denn passt sie doch so gar nicht mit dem zusammen, was Dragonflight verspricht:

  • Kein großes, neues System wie Pakte, Torghast, Inseln oder Kriegsfronten
  • Nur 4 neue Gebiete (Zum Vergleich: Battle for Azeroth hatte 6 neue Gebiete, Shadowlands hatte 5)
  • 8 neue Dungeons ist auch eher der untere Standard einer Erweiterung

Klar gibt es auch ein paar frische Features, wie die neue Klasse der Rufer der Dracthyr oder das Drachenreiten. Aber das Drachenreiten scheint auf den ersten Blick eher eine Nebenbeschäftigung zu sein, die später vom traditionellen Fliegen abgelöst wird und eine neue Klasse ist zwar begrüßenswert – aber eben auch nichts komplett Unerwartetes.

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Was heißt eigentlich „mehr Content“ für WoW?

Wenn man in der Spielerschaft von World of Warcraft fragt, welche Art von „mehr Content“ man denn unbedingt in der Zukunft braucht, dann könnten die Antworten wohl kaum vielfältiger ausfallen.

Während für viele Spieler „mehr Content“ vor allem neue Dungeons, Raids und Schlachtfelder bedeutet, ist World of Warcraft aber deutlich mehr als das. Es gibt zahlreiche Fans von kleinen Nischenaufgaben im Spiel, über die PvE- oder PvP-Profis nur die Augen rollen können, weil das aus ihrer Sicht kein „richtiger Content“ ist.

Doch wenn man diese kleineren Gruppen addiert, die sich für Inhalte wie Pet-Battles, Transmogrifikationen, Spielzeug-Sammlungen, Erfolge, neue Charaktere-Anpassungen oder Rollenspiel interessiert, dann ist das zusammengenommen eine doch beachtliche Anzahl an Spielern mit sehr unterschiedlichen Interessen. Gemeinsam machen sie aber einen nicht zu verachtenden Teil aller aktiven Spieler aus.

Neue Mitarbeiter beim WoW-Team dürften nicht nur dabei helfen, den Content-Hunger von PvE-Junkies zu stillen, sondern eben auch solche Nischen-Inhalte bedienen. Immerhin war es dieses Vielfalt an Inhalten, die World of Warcraft über Jahre viele treue Fans an sich gebunden hat. Mike Ybarra, der „President of Blizzard Entertainment“ scheint das auch so zu sehen, denn er spricht vom kreativen Freiraum, den das Team braucht, wenn er sagt:

Wir setzen die Spieler an die Spitze dessen von allem was wir tun und wir arbeiten hart daran, die Erwartungen zu erfüllen und zu übertreffen. […] Ein kritischer Punkt, wenn wir uns um die Spieler kümmern wollten, ist es, sich um das eigene Team zu kümmern – wir müssen sicherstellen, dass wir die Ressourcen haben, um Erfahrungen für unsere Communitys zu erschaffen, die sie lieben werden, während wir unseren Teams Freiraum geben, um noch mehr kreative Möglichkeiten in ihren Projekten zu erforschen.

Natürlich ist das wieder recht offen formuliert und lässt viel Raum für Interpretation. Doch „kreativer Freiraum“ kann eigentlich nur bedeuten, mehr und unterschiedliche Inhalte zu erschaffen, die manchmal nur eine bestimmte Nische an Spielern ansprechen – doch gerade diese Spieler mussten in den letzten Jahren oft zurückstecken.

Neue Mitarbeiter werden wohl erst nach Dragonflight-Launch relevant

Doch wann werden die neue Entwickler zum Tragen kommen? Auch, wenn das natürlich ein wenig der Blick in die Glaskugel ist: Ziemlich sicher nicht zum Launch von Dragonflight. Obwohl die Beta noch nicht offiziell gestartet ist, arbeitet Blizzard mit hoher Wahrscheinlichkeit schon die letzten 2 Jahre intensiv an Dragonflight und hat die Erweiterung in den meisten Zügen schon fertiggestellt. Das mag ohne gestartete Beta seltsam klingen, doch anders lässt sich ein Release-Datum noch in 2022 gar nicht realisieren.

Beta-Versionen von World of Warcraft sind in der Regel nämlich schon extrem weit fortgeschritten und es geht nur noch um Feinjustierungen. Selbst, wenn nicht alle Features zu Beginn einer Beta spielbar sind, ist der Großteil davon in den Spieldaten bereits enthalten und muss nur noch „eingeschaltet“ werden.

Die rund 100 neuen Mitarbeiter von Proletariat, die jetzt mit an World of Warcraft arbeiten sollen, werden also wohl kaum bis wenig Einfluss auf den Release von Dragonflight haben – aber eben darüber hinaus. Denn World of Warcraft will „schneller und öfter Content bringen und die Erwartungen der Fans dabei sogar übertreffen“.

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Mehr Content für alle? Das könnte es zumindest bedeuten.

Vielleicht heißt das alles auch, dass Dragonflight eine kompaktere und generell kürzere Erweiterung wird, die deshalb weniger Features bekommt, um den ganzen Zyklus von World of Warcraft etwas zu entschleunigen – bevor es dann mit einem deutlich größeren Team in die nächste Erweiterung geht.

Klar ist allerdings, dass Blizzard sich mit dem Anspruch, mehr und schneller Content an die Fans zu bringen, mal wieder ziemlich weit aus dem Fenster lehnt – denn das hat Blizzard in den vergangenen Jahrzehnten schon mehr als einmal versprochen. Und ganz langsam aber sicher bringen diese Versprechungen auch aus den langjährigen Spieler:innen nicht mehr als ein müdes Lächeln hervor.

Dem entgegen steht aber die schiere Größe von knapp 100 neuen Mitarbeitern. Sollte dieser Anstieg an Arbeitskraft nicht in der Lage sein, entweder häufiger oder umfangreicheren Content zu erschaffen, müsste schon verdammt viel schief gehen. Und das kann sich Blizzard in Bezug auf World of Warcraft schlicht nicht mehr erlauben.

Dass Blizzard genau jetzt so viele neue Mitarbeiter einstellt, könnte allerdings auch auf deutlich späteren Erfolg abzielen – nämlich mit der nächsten Erweiterung. Denn sobald es in den Launch-Zeitraum eines Addons geht, beginnt bereits die aktive Arbeit an der nächsten Erweiterung. Während Spieler sich noch in der Beta von Shadowlands tummelten, wurde die Arbeit langsam aber sicher bereits auf Dragonflight verschoben. Es ist nur logisch anzunehmen, dass das gleiche jetzt bei Dragonflight der Fall sein wird.

Auch, wenn Blizzard bereits jetzt große Versprechungen macht, dürften wir die Auswirkungen davon wohl erst deutlich nach dem Launch von Dragonflight sehen. Aber dann könnte es eine glorreiche Zeit für alle Content-hungrigen Heldinnen und Helden in Azeroth sein.

Oder wie seht ihr das Ganze?

Mehr Meinung zu Blizzard gibt’s hier: Denn Blizzard macht es gerade echt schwer, sie wieder zu mögen

Bungie bekam 100 Millionen Dollar für ein neues Spiel – Jetzt ist bekannt, für welches

Bungie, der Entwickler von Destiny 2 ist vor vier Jahren einen riesigen Deal mit dem chinesischen Entwickler „NetEase“ eingegangen. Bis jetzt wusste niemand, welches Spiel entwickelt werden sollte, doch nun hat ein Angestellter von NetEase das Schweigen gebrochen.

Welchen Deal ist Bungie eingegangen? Vor vier Jahren hatten wir darüber berichtet, dass Bungie einen 100 Millionen Dollar schweren Deal mit dem chinesischen Entwickler “NetEase” eingegangen ist. Die Publisher des Space Shooters wollten „neue Welten“ bauen und deshalb kam dieser Deal zustande.

Doch bislang wusste keiner, welches Spiel Bungie im Hintergrund neben Destiny 2 entwickeln wollte, auch wenn der chinesische Publisher bekannt für MMOs und Handyspiele ist.

Ein Angestellter von NetEase hat jedoch endlich das Schweigen gebrochen und die inzwischen bekannten Informationen haben die Destiny-Fans aufhorchen lassen.

Ein FPS-Handyspiel im Destiny-Stil

Was ist FPS? FPS steht für First Person Shooter. Im Grunde die Perspektive, die ihr von Destiny 1 und 2 gewohnt seid.

Welche Informationen sind zum Spiel bekannt? Die Nachrichtenseite “TGP” bekam Informationen von einer Quelle von NetEase persönlich, indem die Rede von einem neuen Spiel im Destiny-Universum ist. Das Spiel befindet sich jetzt zwei Jahre in der Entwicklung. Man weiß jedoch nicht, wann das Spiel rauskommt und wie die Story mit Destiny 2 zusammenhängt oder ob überhaupt ein Zusammenhang besteht.

Werden sogar Raids möglich sein? Man weiß es nicht.

Der CEO von Bungie selbst meinte zur Kooperation, dass NetEase mehr Erfahrung im Bereich “Mobile” hätte, welches Bungie dazu benutzen kann, um neue Ideen „auszubrüten“.

Zusätzlich heuerte das Space-Shooter-Studio stetig neue Mitarbeiter an, die mithelfen und bei neuen Projekten in diesem Bereich unterstützen sollen.

Wie könnte ein Destiny-Handy-Spiel aussehen? Das ist schwer abzuschätzen, da Bungie nichts diesbezüglich veröffentlicht hat. Viele namhafte Titel wie Diablo Immortal und Call of Duty: Mobile haben es aber schon aufs Handy geschafft und zeigen, wie sie sich selbst finanzieren. Entweder durch Loot-Boxen oder andere ingame Items, die gekauft werden können.

Sollte Bungie das FPS-Handyspiel kostenlos auf den Markt bringen, wäre es vorstellbar, dass ihr monatlich entweder ein Abonnement bezahlen müsst oder pro Season zur Kasse gebeten werdet. Oder Bungie will dieses Spiel als schmackhaften Einstieg ins Destiny-Universum etablieren. Das ist jedoch beides nur Spekulation.

Bleibt abzuwarten, welche Schiene das Entwicklerstudio bei ihrem neuen Projekt fahren werden sowie ob und wie dieser Ableger dann genau mit Destiny 2 verknüpft sein wird.

Was haltet ihr von einem Destiny-Mobile-Game? Findet ihr es cool und würdet ihr das auch zocken oder verzichtet ihr darauf und möchtet das Bungie sich lieber auf Destiny 2 fokussiert? Lasst es uns gerne wissen!

Quelle(n):
  1. Forbes

Eine Mod zu Fallout 4 sieht so gut aus, dass Bethesda mittlerweile 3 der Macher abwerben wollte

Fallout: London, eine Mod zu Fallout 4, hat das Interesse des Entwicklerstudios Bethesda geweckt. Mehrere Mitglieder des Mod-Teams haben inzwischen Jobangebote von Bethesda erhalten: Einer arbeitet bereits an Fallout 76, dem MMO zur Kult-Spielereihe.

Was ist das für eine Mod? Die Mod trägt den Namen Fallout: London. Es handelt sich bei dem Projekt um eine Erweiterung in Umfang eines DLCs, wie die Macher angeben.

Fallout: London soll als Ergänzung für das kultisch verehrte Action-Rollenspiel Fallout 4 (2015) dienen. Der Release findet voraussichtlich 2023 statt.

Wer hat ein Jobangebot von Bethesda bekommen? Auf Twitter gab es eine Bekanntmachung vom Team hinter Fallout London.

Ein Tweet vom 30. Juni verkündete den Weggang von Ryan Johnson. Dieser nahm in Fallout: London die Position des Lead Technical Advisor ein. Nun verließ er das Mod-Projekt, um als Associate Level Designer bei Bethesda zu arbeiten.

Hier im Video gibt es alle wichtigen Infos zum MMO Fallout 76:

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Wie wirkt sich der Weggang auf das Projekt Fallout London aus? Die Macher der Mods beruhigen die Fans: Sie hätten vom Weggang des Mitarbeiters bereits im Voraus gewusst und entsprechend vorgesorgt.

Er hätte sogar mehr Aufgaben als erhofft im Voraus abgearbeitet, sodass das Team ohne Probleme weitermachen könne.

Bethesda wollte auch Chef der Mods – Der lehnte aber ab

Wen wollte Bethesda noch im Team haben? Ryan Johnson ist nicht der Einzige aus dem Team von Fallout : London, der ein Jobangebot von Bethesda erhalten hatte. Im selben Statement, in dem der Weggang Johnsons angekündigt wurde, wird ein weiterer Mitarbeiter angesprochen.

Auch der Projekt Lead Dean Carter, bekam ein Jobangebot von Bethesda. Nach einigen Überlegungen lehnte er jedoch die Arbeitsgelegenheit ab.

Als Begründung für die Absage sagt das Team folgendes:

„Man darf nicht vergessen, dass viele Leute versuchen, groß angelegte Mod-Projekte wie dieses zur reinen Verbesserung ihres Lebenslaufs und zum Einstieg in die Industrie zu nutzen. Aber manche Leute wie @Prillagog (Project Manager) [Dean Carter] tun es wirklich für die Community, für das Team, für EUCH.“

Fallout London via Twitter

Im Anschluss lobte das Team die Selbstlosigkeit und Hingabe Carters für das Projekt Fallout London.

Wer war die 3. Person, die ein Angebot von Bethesda erhielt? Im August 2021 wurde bereits eine Person aus dem London Fallout-Team vom Entwicklerstudio übernommen. Lead Writer Stephanie Zachariadis begann bei Bethesda dann als Associate Quest Designer.

Es wurde nicht konkret genannt, für welches Projekt der Modder in Teams geholt wurde. Vorstellbar wäre aber, dass Bethesda nach den Problemen mit Fallout 76 im MMO-Bereich aufholen möchte.

Bethesda erntete zum Release von Fallout 76 nämlich viel Kritik, da es einige Bugs und Probleme enthielt. Auch auf der inhaltlichen Ebene konnte das Game viele Spieler nicht überzeugen.

Bereits die Entwicklung von Fallout 76 soll laut eines Berichts nicht ideal abgelaufen sein. Die Rede ist von Crunch und Kündigungen.

Was sagt ihr zum Jobangebot von Bethesda an die Modder von Fallout London? Schreibt es uns gerne in die Kommentare!

Im MMORPG Final Fantasy XIV wollen alle ein Haus – Jetzt kriegen sie eine Insel wie in Animal Crossing

Housing ist im MMORPG Final Fantasy XIV bei vielen Spielern beliebt, ein Haus ist jedoch schwer zu bekommen. Für Patch 6.2 kündigen die Entwickler an, dass jeder Spieler eine eigene Insel erhält. Sie erinnert an Animal Crossing.

In ihrem Live Letter auf Twitch überraschten Square Enix mit einer Housing-Ankündigung. Es handelt sich um Solo-Content, bei dem ihr eure eigene Insel betreibt, wie in Animal Crossing. Kümmert euch um Tiere, errichtet Gebäude, sammelt Materialien und bastelt daraus neue Items.

“Du kriegst eine Insel, du kriegst eine Insel, wir alle kriegen eine Insel!”, twittern sie kurz nach dem Stream.

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FFXIV auf Twitter

Kein Haus, sondern eine ganze Insel

Ihr könnt eure Insel nach eurem Belieben gestalten und einrichten. Items dafür erhaltet ihr, indem ihr sie kauft, crafted oder findet. Der Rest funktioniert ähnlich wie bei regulären Häusern: Färben, platzieren, dekorieren.

Auch die Ernte ist ein großer Aspekt des neuen Housing-Systems. Baut Pflanzen an, erntet und verkauft sie. Wer seine Insel gründlich erkundet, kann Samen von seltenen Pflanzen finden und mit dem Anbau eine Menge Geld verdienen.

Besonders ist, dass Gegenstände von Inseln mit einer gesonderten Währung verkauft werden. Mit der Währung könnt ihr wiederum Items für eure Insel kaufen.

Generelle Infos zu dem berühmten MMORPG im Video:

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Und die Häuser? Mit dem Hauskauf hatten viele Spieler in letzter Zeit ihre Schwierigkeiten. Problematisch war, dass die meisten Häuser nur für freie Gesellschaften, also Gilden, verfügbar sind und sich Einzelpersonen um die übrigen Grundstücke stritten. Wer ein Haus wollte, musste sich darauf bewerben und hatte über 200 Mitbewerber. Entschieden wurde zufällig.

Abzuwarten ist, ob es bald weniger Mitbewerber auf ein Haus gibt, weil alle mit ihrer Insel beschäftigt sind. Wer dann immer noch ein Haus erwerben möchte, hat vermutlich bessere Chancen als aktuell.

Wann kommt das Update? Square Enix planen, die Inseln gegen Ende August 2022 mit Patch 6.2 ins Spiel zu bringen, ein genaues Datum ist noch nicht bekannt. Zuerst kommt Patch 6.18, der euch Anfang Juli neue Server bringt, auf die ihr gratis umziehen könnt.

Was denkt ihr über die eigenen Inseln in FFXIV? Freut ihr euch darauf, wollt ihr lieber ein Haus, oder habt ihr gar kein Interesse am Housing? Welche Aspekte der Ankündigungen begeistern euch am meisten? Schreibt es uns gern in die Kommentare hier auf MeinMMO!

Ihr wollt eure Sammler leveln? Besondere Sammelstellen in Endwalker findet ihr hier.

Quelle(n):
  1. PC Gamer

Fortnite: 19-jähriger Profi zerstört seine Karriere in 9 Sekunden – Grüßt einen Freund rassistisch auf Twitch

Der 19-jährige Evan „Cented“ Barron hatte es zum Profi im Online-Shooter Fortnite geschafft. Er spielte seit 2021 für die größte E-Sport-Organisation der Welt, den „FaZe“-Clan, und hatte bereits über 300.000 $ Preisgeld gesammelt. Ein Clip auf Twitch, der jetzt auftauchte, beendet seine Karriere sofort. Sein Clan gibt keine zweiten Chancen mehr.

Um diesen Spieler geht es:

  • Der 19-Jährige Evan „Cented“ Barron kommt aus Kanada und ist unter den 600 erfolgreichsten Fortnite-Profis der Welt, was Preisgelder angeht.
  • Der Kanadier hat in 64 Turnieren bereits 327.177 $ verdient: Fast die Hälfte des Geldes kam 2021 rein, als er bei mehreren Turnieren der Online-Meisterschaft FNCS jeweils den 2. Platz belegte (via esportearnings).
  • Noch wichtiger für seine Karriere: Cented hat im März 2021 einen Profi-Vertrag mit FaZe unterschrieben, einer riesigen E-Sport-Organisation, die Content-Creators dabei helfen kann, auf Twitch und YouTube lukrative Kanäle aufzubauen. Zu FaZe gehören Shooter-Stars wie NIKCMERS oder Mongraal und seltsamerweise der Rapper Snoop Dogg.

Einer der Reize von Fortnite ist es, dass immer neue Dinge im Spiel passieren:

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Streamer tritt Chat bei, grüßt Freund sofort mit rassistischem Schimpfwort

Das wurde ihm jetzt zum Verhängnis: Cented trat einem Voice-Chat bei und grüßte einen Freund dort mit einem rassistischen Begriff, dem “N”-Wort. Er hatte sich offenbar vor dem Gruß keine Sekunde im Chat umgesehen, was da grade los war.

Der Freund nahm ihm den rassistischen Gruß nicht sonderlich übel, sondern wies ihn lediglich daraufhin: “Uhm – ich bin live.”

Denn der Freund hatte gerade seinen Twitch-Stream laufen und daher ging der Gruß, der offenbar nur privat gedacht war, an alle raus.

Ein 9-sekündiger Clip dieser Szene kursierte später auf Twitter:

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FaZe entlässt 19-Jährigen – Sagt, man toleriert das „nicht länger“

So reagierte sein Clan: Der FaZe-Clan hat den Spieler mit sofortiger Wirkung permanent entlassen. Als Grund gibt man „Hate-Speech“ an.

Es heißt, man entwickle sich immer weiter und erwarte das auch von seinen Mitgliedern. FaZe und die Gaming-Community könnten „nicht länger“ solche diskriminierende Sprache dulden (via twitter).

Das steckt dahinter: FaZe zeigt hier eine neue Härte. Für das selbe Vergehen hatte man einen anderen Fortnite-Spieler, „Dubs“ (damals 16), vor zwei Jahren lediglich suspendiert und ihm ein „Training für sensible Sprache“ verordnet. Mit dem 19-Jährigen geht man jetzt viel härter um.

Das könnte daran liegen, dass FaZe sich mittlerweile anders aufgestellt hat und einen Börsengang plant.

Es könnte auch sein, dass man jetzt, wo Fortnite nicht mehr so im Hype ist, ein Exempel statuiert.

Oder es hat wirklich ein tiefes Umdenken in der Organisation stattgefunden.

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von Schuhmann

Ego und Erfolg seien ihm zu Kopf gestiegen, sagt Profi

Das sagt der Profi: Cented sagt, man habe sich in „beiderseitigem Einvernehmen getrennt“.

Der Profi erklärt: Es tue ihm leid. Es tue ihm nicht darum leid, dass er aufgeflogen ist, sondern dass er es besser wusste. Cented sagt, er wolle sich nicht hinter seinem Alter verstecken. Er hätte das Wort einfach nicht mehr in seinem Vokabular haben dürfte (via twitter).

Der 19-Jährige erklärt: Irgendwo zwischen 2021 und 2022 habe er seinen Weg verloren, sein Ego war plötzlich groß und er wurde vom „Netten Jungen Cented“ zu einem, der sich viele Feinde machte und der in Wut Dinge auf Twitter postet, die er sich lieber hätte verkneifen sollen.

Irgendwo habe er sich auf dem Höhepunkt seines Erfolgs selbst verloren.

Er habe einfach was für den „Schock-Faktor“ gesagt – etwas, das er nie hätte sagen dürfen. Es tue ihm leid.

Es kommt häufiger vor, dass ein Twitch-Streamer denkt, dass ihn niemand hört und er dann im Stream eines Freundes entgleist. Dafür hatte es auch mal MontanaBlack erwischt:

Twitch bannt MontanaBlack für 7 Tage – Das sagt er dazu