Die harte Kritik an NFTs im Gaming ist unfair – Sie sind mehr als Mikro-Transaktionen

Die harte Kritik an NFTs im Gaming ist unfair – Sie sind mehr als Mikro-Transaktionen

Mit NFTs lassen sich digitale Objekte zu einzigartigen Gegenständen umwandeln. Der Trend erreicht das Gaming und trifft auf viel Gegenwind. MeinMMO-Autor Maik Schneider sieht die Entwicklung allerdings positiv und erkennt großes Potenzial in der Technik, die hinter den NFTs steckt: Blockchain.

NFTs (Non-Fungible Token) haben in der Gaming-Community viel Staub aufgewirbelt. Mit dieser Technik lassen sich aus digitalen Objekten wie Bilder, Codezeilen oder auch Güter in einem Spiel einzigartige Gegenstände erstellen. Diese Aussicht kommt bei vielen Spielern nicht gut an. 

Da gibt es Kritik über den Umwelt-Aspekt, weil die Erstellung von NFTs eine Menge Strom verbraucht. Die enge Verknüpfung mit den Kryptowährungen führt zudem dazu, dass NFTs als reine Geldanlage für Reiche und Spekulations-freudige Zocker angesehen werden.

Viele Spieler haben die Befürchtung, dass ihr liebstes Hobby durch die fortschreitende Monetarisierung zu einer Art Nebenberuf mutiert, in dem sich alles um Profite und die wertvollsten NFTs dreht.

Insgesamt halte ich die aktuell sehr harte Kritik an der neuen Technik jedoch für überzogen. Denn NFTs sind sehr viel meh, als nur Spekulations-Objekte mit einer Aussicht auf schnellen Profit. Sie sind der Einstieg des Gamings in die Blockchain-Technologie.

Nun oute ich mich als Fan von NFTs und Blockchain-Lösungen im Gaming. NFTs und Blockchain haben das Potenzial, Spiele und das Internet allgemein für uns alle sicherer machen.

Mehr zum Autor Maik Schneider: Wenn es ein Themengebiet gibt, das unseren freien Autor ebenso fasziniert wie Gaming, dann ist es Wirtschaft.

Vor seiner Karriere als Autor absolvierte Maik eine kaufmännische Ausbildung und ein Studium der Wirtschaftswissenschaften. Die Blockchain-Technologie hat er dabei von Anfang an mit großem Interesse verfolgt. 

Mehrwert der Blockchain: Es geht um Sicherheit

Beginnen wir mit ein paar Hintergründen zur Technik hinter NFTs. 

Es geht darum, digitalen Objekten eine nachvollziehbare Signatur zu verpassen, die das Objekt einzigartig macht. Das können Bilder oder Videos sein, aber zum Beispiel auch kaufbare Cosmetics in Videospielen.

Dabei geht es nicht nur darum, ein ganz bestimmtes Objekt komplett einzigartig zu machen. Es kann auch viele Kopien des einen Objektes geben, die dann alle NFTs sind. Oder nur das Original ist ein NFT und es ist erlaubt, Kopien davon zu erstellen.

Wichtig ist die nachvollziehbare Signatur. Dadurch lässt sich das digitale Objekt einem zweifelsfreien Eigentümer zuordnen. Dazu wird die Blockchain-Technologie verwendet.

Durch diese besondere Art der Datenspeicherung lässt sich eine bisher unerreichte Sicherheit vor Manipulationen im Internet erreichen.

Grob gesagt, prüfen sich die Blöcke einer Blockchain gegenseitig auf Fehler und es entsteht eine große Kette mit Daten, die aufeinander aufbaut.

Ist ein Glied in der Kette fehlerhaft, erkennt die Technik den Fehler und lässt das neue Glied nicht zu. Alle Daten müssen zueinander passen. 

blockchain prüft sich gegenseitig
Teile der Blockchain prüfen sich gegenseitig und liegen auf mehreren Computern oder Netzwerken.

Dazu sind Blockchains generell dezentral organisiert. Die Daten liegen nicht nur auf einem Server, sondern jeder berechtigte Teilnehmer kann sich die Blockchain oder Teile davon herunterladen und ansehen.

Will also jemand das System manipulieren, müssen gleich mehrere Blöcke verändert werden. Da die Blöcke jedoch zusätzlich auf unzähligen Computern und Netzwerken liegen, müssten auch diese Blöcke verändert werden.

Durch diese simplen Prinzipien – gegenseitige Prüfung der Kette und dezentrale Speicherung – ist die Blockchain so innovativ. Die hohe Manipulationssicherheit ist der fortschrittlichste Aspekt der Technik.

In Zeiten, in denen sich Hacker sogar Zugriff auf unseren Toaster verschaffen können, haben Blockchains das Potenzial, solche digitalen Übergriffe zu verhindern. Die alten Systeme stoßen hier an ihre Grenzen.

Allgemein bekannt wurde die Blockchain-Technik durch Kryptowährungen. Das System ist so sicher, dass ganze Währungen darauf basieren. Die beiden größten sind dabei „Bitcoin“ und „Ether“. Die Blockchain fungiert als eine Art Zentralbank dieser Währung.

Und genau diese hohe Sicherheit machen Blockchain-Technologien wie NFTs für das Gaming so wertvoll.

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Doppelte Spekulation führt zu verständlichem Misstrauen

NFTs stehen in der Kritik aufgrund ihrer Nähe zu den hochspekulativen Kryptowährungen. Aktuell werden viele NFT-Transaktionen über die Ethereum-Blockchain abgewickelt, auf der gleichzeitig die Kryptowährung „Ether“ läuft.

Das hat einen doppelten Spekulations-Charakter:

  • Das NFT selbst kann an Wert gewinnen oder verlieren
  • Die Ether-Token, die man mit einem Verkauf erhält, können ebenfalls im Wert steigen oder fallen

Kritik an dieser Konstruktion ist durchaus berechtigt. Wer will schon ein hochspekulatives Element in seinem Spiel haben? Das lockt Investoren an, die Geldmittel aufwenden, um aus dem System ihren Profit zu schlagen.

Ich habe viele Kommentare von NFT-Artikel auf MeinMMO gelesen und besonders diese enge Verbindung von Kryptowährungen bereitet Lesern Sorgen. Es geht darum, dass sich der eigene Gaming-Konsum ändern könnte – auf negative Weise.

So schreibt BavEagle auf MeinMMO: „Demnächst ist Gaming dann kein Freizeithobby mehr, sondern ein Nebenjob inklusive Marktanalysen und stündlichem Check des Börsenkurses von NFT-Items“.

Auch QWLU macht sich Sorgen, was passiert, wenn mehr monetäre Werte in einem Spiel vorhanden sind: „Heute sieht man ja schon AFK-Bots, die nur joinen und leveln, um Skins und ähnliches zu farmen. Wie wird das dann aussehen, wenn das Zeug sogar ein bisschen Wert hat …?“.

Und ich gebe unseren Lesern recht. Derzeit werden Spiele und Systeme entwickelt, mit einer engen Verflechtung von NFTs und Kryptowährungen. In solchen Spielen würde genau das passieren: Risikobereite Spekulanten nehmen Einfluss auf die Wirtschaft eines Spiels.

Aber NFTs sind noch so viel mehr als spekulative Mikrotransaktionen und die finanzielle Grundlage für große Bot-Farmen.

Trennt man jedoch die Gedanken hinter NFTs und Blockchain von den volatilen Kryptowährungen, dann hat man eine innovative Speichertechnik, die mehr Sicherheit und Individualismus ins Gaming bringen könnte.

Blockchains und NFTs können so viel mehr

Die Blockchain-Technik gibt es schon ein paar Jahre und immer mehr Unternehmen setzen auf dieses Speicherformat – ganz ohne Kryptowährungen im Schlepptau.

So bietet das Technologie-Unternehmen IBM eigene Blockchain-Lösungen an, mit der Unternehmen ihre Buchhaltung sicherer und effizienter gestalten können (via IBM.com). Da geht es nicht darum, den nächsten Token zu schürfen und das schnelle Geld zu machen.

Es geht um Sicherheit, Transparenz und Effizienz. Natürlich möchte IBM daran verdienen. Aber das ist keine Spekulation, sondern ein modernes Angebot einer sicheren und manipulationsfreien Daten-Organisation.

Unternehmen bauen und organisieren ihre eigene Blockchain, die dann zum Beispiel Lieferketten speichern und übersichtlich darstellen. Je nach Bedarf können User einen bestimmten Teil der Blockchain einsehen.

Als Verbraucher bekommen wir zum Beispiel Infos über die Produktionsstätten und den Weg, den ein Gut zurückgelegt hat. Der Schlüssel für den Zugang ist ein NFT, das wir zusammen mit dem Produkt bekommen.

blockchain lieferketten beispiel
Beispiel einer Blockchain-basierten Lieferkette – NFT als QR-Code. Quelle Oliver Wyman

Solche Blockchains werden auch nicht nach dem „Proof of Work“-Prinzip erstellt, das den Stromverbrauch der aktuell größten Blockchains in die Höhe treibt (Token-Mining).

Diese sicheren Systeme lassen sich auf viele Anwendungen im Internet übertragen. Je mehr die Blockchain-Technologie dann im Laufe der Zeit standardisiert wird, desto eher kommt es zu „Cross-Chain“-Anwendungen, in denen die Daten von einer Blockchain mit einer anderen interagieren.

Der echte Durchbruch der Technologie ist indes noch nicht gelungen. NFTs sind das Vehikel, mit dem dieser Durchbruch im Gaming und anderswo gelingen könnte.

Geschichte wiederholt sich – Vergleich zum Internet

Zahlungsströme suchen in der Regel den Weg des größten Profits und wenn Blockchains auch abseits der Kryptowährungen finanzielle Vorteile bringen, dann lohnt es sich eher, auf die Technologie zu setzen.

Die derzeitigen spekulativen Auswüchse führen zu mehr Aufmerksamkeit – über beinahe alle Branchen hinweg. Unternehmer befassen sich mit der Technologie Blockchain und entdecken, neben dem schnellen NFT-Geld, auch die sicherheitstechnischen Vorteile.

Ganz ähnlich war es zum Start des großen Internet-Hypes auch. Unternehmen pumpten massive Investitionen in den neuen Markt, bauten Server-Kapazitäten auf, die niemand brauchte und erzeugten die sogenannte „Dotcom-Blase“.

Die Preisblase platzte, viele Werte gingen verloren. In Deutschland blieb besonders der herbe Verlust vieler Privat-Investoren durch Käufe der „T-Aktie“ im Gedächtnis. Diese „Volksaktie“ erreichte einen Höchststand von etwas mehr als 100,- € stürzte auf knapp 8,- € ab.

Aber die geschaffenen Server-Kapazitäten der „Dotcom-Blase“ waren noch da und machten kostenlose Service-Angebote im Internet wie beispielsweise MeinMMO erst möglich. Davor musste man tatsächlich für den Traffic bezahlen, den Besucher auf einer Website verursachten.

An einem ähnlichen Punkt steht die Blockchain mit NFTs. Die Grenzen der Märkte werden ausgelotet, die Möglichkeiten der Technologie erprobt. Neue Blockchains entstehen und verschwinden, andere setzen sich durch, arbeiten womöglich sogar zusammen.

Ob es dann zum Platzen einer Krypto-Blase kommt oder nicht – das Wissen um die Blockchain-Technologie hat sich verbreitet, die Vorteile gegenüber alten Systemen in Sachen Sicherheit, Effizienz und Anpassbarkeit können überzeugen.

Fazit: Profit ist wichtig für neue Technologien – Neubewertung aber auch

Ich denke, die harsche Kritik an den NFTs ist unfair. Die Technik ist nicht Schuld an übertriebenen Spekulationen, es sind die Menschen, die dahinter stehen.

Schon jetzt gibt es unzählige Spiele, die sich über Pay-2-Win-Mechaniken finanzieren – Stichwort „Freemium“. Wenige zahlungskräftige Kunden pumpen viel Geld in ein Spiel, das viele andere kostenlos genießen – dafür aber mit weniger Erfolg oder zumindest mit weniger Funkeln.

Schon jetzt gibt es Spiele, in denen „Play-2-Earn“ eine große Rolle spielt, also das Geld verdienen mit Grinden. In ärmeren Ländern versorgen sich ganze Familien über solche Systeme.

Deswegen halte ich Kritik für wichtig. Eure Meinungen haben dazu geführt, dass Pay-2-Win-Mechaniken einen schlechten Ruf haben. Eure Meinungen deuten Entwicklern den Weg in die Zukunft.

Es ist jedoch auch wichtig, offen gegenüber neuen Technologien zu sein. 

Die Java-Schwachstelle „Log4j“ hat mal wieder gezeigt, wie anfällig unsere aktuellen Systeme sind und dass es Zeit wird, neue Sicherheits-Lösungen zu finden.

Über diese Schwachstelle können Hacker schadhafte Programm-Codes ausführen – und das teilweisen kinderleicht. Bei manchen Anwendungen reicht schon eine Nachricht in einem Chat, um den Code auszuführen.

Eine Verbreitung der Blockchain-Technologie wäre ein großer Schritt in die richtige Richtung und NFTs helfen dabei, die Technik der Öffentlichkeit näherzubringen und die Implementierung zu finanzieren.

Zwar waren auch Blockchains aufgrund von Java-basierten Tools von der Schwachstelle betroffen, doch die Kette kann durch einen Zugang nicht einfach komplett manipuliert werden.

Deshalb: Bleibt meinungsstark, aber auch fair. Bei NFTs und Blockchain geht es um mehr als nur Profit-Gier und Mirko-Transaktionen. Es geht auch um ein sicheres und geschütztes Internet.

Wir von MeinMMO wissen, wie kontrovers das Thema aktuell diskutiert wird. Schreibt uns gern eure Meinung dazu in die Kommentare. Beachtet jedoch unsere Regeln fürs Kommentieren.

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Marcel

Oh man, bei ziemlich vielen Kommentaren hier hat man das Gefühl, die ganzen Baumknutscher sollten lieber wieder in den Wald gehen, anstatt hier Hetze gegen neue Techniken zu posten.

aMACEing89

Der Artikel zeigt mir, dass es noch immer Missverständnisse gibt, was ein NFT ist und für welche Anwendungsszenarien eine Verwendung sinnvoll und wertstiftend ist. Der NFT ist doch im Grunde nichts anderes als ein eindeutiger Identifizierungscode für ein (digitales) Objekt, zum Beispiel ein Asset in einem Videospiel. Nicht mehr und nicht weniger. Jede Token ist logischerweise einzigartig und seine Einzigartigkeit basiert auf der Blockchain-Technologie und stützt diese. Das erfüllt aber noch längst nicht den feuchten Traum aller Gamer, dass die Assets in ihrem Games austauschbar sind. Damit Gegenstände, z.B. ein Schwert aus WoW nach Destiny, übertragen werden kann benötigt es industrieübergreifende Standards bei der Entwicklung von Videospielen. Vergleichbar mit den Deutschen Industrienormen (DIN), die dafür sorgen, dass ein Blatt Papier auch in jeden Drucker passt und nicht jeder Produzent von Druckern sein eigenen Papierformate definiert. Dadurch werden auch keine Programme sicherer, da die Software in keiner Verbindung zum NFT steht. Die Log4j-Schwachstelle wäre auch durch ein NFT und die Blockchain nicht verhindert wurden. Integrierte Lieferkettenlösungen werden schon seit Jahren in der Industrie verwendet. Als Beispiel sei hier Volkswagen mit ihrer Just-in-Time Produktions- und Lieferketten genannt.

Der Token selbst und die Blockchain die ihn erzeugen sind erstmal nur ein Mittel um eine Einzigartigkeit eines (digitalen) Gegenstandes zu belegen. Er ist also eine Art Echtheitszertififkat der meinen Besitzanspruch auf einen Gegenstand belegt. Wenn jeder Gegendstand in WoW ein Echtheitszertifikat besitzt, dann wäre ein Diebstahl natürlich erschwert. Andererseits existieren bereits heute Lösungen, die einen Diebstahl verhindern bzw. erschweren. Unser ganzes Finanzsystem ist darauf aufgebaut. Ist ja nicht so, dass Unternehmen mit Koffern voll Geld zur Bank gehen, um die Gehälter ihrer Mitarbeiter auszuzahlen. Ich würde auch davon absehen, Ether oder Bitcoin als Währung zu bezeichen. Der Wert dieser „Währungen“ ist immer an die realweltlichen Währungen, z.B. US-Dollar oder Euro, gekoppelt. Es handelt sich nur um Spekulationsobjekte, die auf Grund ihrer Knappheit und einer hohen Nachfrage eine hohen Wert besitzen. Nicht viel anders als Gold oder Aktien.

Der einzige Zweck in Games ist also erstmal nur eine Knappheit bzw. Einzigartigkeit zu erzeugen, damit die Spieler bereit sind mehr Geld auszugeben. Abseits davon existiert noch kein Anwendugsfall im Gaming für NFTs. Dazu kommt dann noch die hohe Belastung der Umwelt.

Allerdings ist der Vergleich mit dem Internet nicht von der Hand zu weisen, aber noch ist die NFT und die Blockchain-Technologie ihren Mehrwert nicht nur im Gaming schuldig. Ich empfehle dazu den Plus-Podcast der GameStar zum Thema.

TheDant0r

NFTs: Die Kunst einem im Prinzip „Nichts“ zu verkaufen.
Eine Position in einer Warteschlange (Blockchain), die auf irgendeinen digitalen Kram referriert.
Dir gehört nicht das JPEG zu dieser Position, dir gehört nicht diese Position.
Du zahlst um sagen zu dürfen „ich habe gerade in diesem Moment, DIESE Position in DIESER EINEN Datenbank, die DIESES tolle digitale Bild/Doc/Irgendwas verlinkt ist. Yay!

JoshStrifeHayes hat das gestern in Video ziemlich gut erklärt.

Quelle: Youtube, oben genannter Youtuber.

Chafaris

Juhuu, noch ein fleißiger Josh Zuschauer! Sehr gut! Finde es immer amüsant mein-MMO Artikel Meinungen und Kommentare zu lesen und dann Joshs Videos zu schauen. Bin diesbezüglich auch zu 100% bei dir!

Keupi

Ist auch total wumpe, weil in Games braucht das kein normaler Spieler. Verstehe nicht, dass mal da einen Zusammenhang konstruieren möchte. Wenn ein Spiel keine Mechaniken besitzt welche Spaß bereiten, ist der NFT quasi wertlos. Wenn ein Spiel fast nicht mehr gespielt oder die Server geschlossen werden, ist ein NFT wertlos, weil er nirgendwo anderes benutzt werden kann. Ja, ich weiß, er kann gehandelt werden, aber welchen Zweck soll er dann noch erfüllen? Für die große Masse wird der NFT nicht relevant imho.

Anstatt an Crossplattform und interessanten Games zu arbeiten, bauen sie blitzschnell Shops und Plattformen, um uns die total uninteressanten NFTs anzudrehen.

Mac31

NFTs ist an für sich eine tolle Technologie. Sie erlaubt die sichere Dokumentation von digitalen Daten. Was immer dann ein erhebliches Problem ist, wenn viele Schreibzugriff auf ein digitales Dokument haben.

Dabei geht es nicht nur darum, ein ganz bestimmtes Objekt komplett einzigartig zu machen. Es kann auch viele Kopien des einen Objektes geben, die dann alle NFTs sind. Oder nur das Original ist ein NFT und es ist erlaubt, Kopien davon zu erstellen.

Vollkommen richtig. Nur genau bei diesen Punkt, wird momentan beim Verkauf mit NFTs häufig bewusst ein falscher Eindruck erweckt. Es wird oft suggeriert, dass das NFT das digitale Objekt einzigartig macht. Das ist eine sehr irreführende Interpretation. Das NFT ist nur ein sehr sicherer digitaler Kaufbeleg. Und genauso einzigartig, wie eurer dazu ausgedruckter Kreditkartenbeleg.

Einen echten Mehrwert für das Gaming, sehe ich hier nicht. Wenn die Datenbanken von Spielbetreibern so unsicher sind, das man für bezahlte Ingame-Gegenstände NFTs braucht. Sollte man sich besser ein anderes Game suchen.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Mac31
Daniel999

Es ist ja nichtmal ein Kaufbeleg. Es ist nur ein Beleg „hier zu sein“ und hat ja keinerlei Eigentums wert.

Schrotty

Die Java-Schwachstelle „Log4j“ hat mal wieder gezeigt, wie anfällig unsere aktuellen Systeme sind und dass es Zeit wird, neue Sicherheits-Lösungen zu finden.

Log4j hat einfach nichts mit der Blockchain zu tun, noch hätte sich das mit einer Blockchain verhindern lassen. Wenn überhaupt wäre es noch schlimmer geworden. Statt einfach einen Patch aufzuspielen und den Fehlerhaften Code auszutauschen, hätte man das komplette Programm neu in die Blockchain schreiben müssen und vllt sogar noch mehr. Blockchain ist eine Lösung für ein Problem welches es nicht gibt. Alles was man mit einer Blockchain realisieren kann, kann man auch mit anderen Technologien umsetzen.

Erzkanzler

Ja, da musst ich auch etwas schmunzeln.

Der Anteil von im Artikel erwähnten Themen die zwar entfernt mit „Informationstechnik“ zu tuen haben, aber nicht Ansatzweise mit der Blockchain hat mich verwundert. Ob nun DotCom-Vergleiche, Free2Play oder digitale Drittanbieter in Entwicklungsländern und zu guter Letzt auch noch die T-Aktie. Da muss man schon sehr große Bögen spannen um das mit Blockchain und NFTs überein zu bekommen…

Wirkt ein wenig so, als würde die Blockchain bald Krebs heilen, alle unfruchtbaren Menschen wieder fruchtbar machen, unsere Nahrungsprobleme lösen und die Natur…. ach ne Moment… da war ja was mit Stromverbrauch….

Sayfty

„Der echte Durchbruch der Technologie ist indes noch nicht gelungen.“
Und das wird auch noch lange so bleiben. Die Blockchain ist eine Lösung für ein Problem, das schon lange kein Problem mehr ist und eigentlich keine Lösung mehr braucht. Alles was die Blockchain macht, macht auch eine normale Datenbank. Das Prinzip der Blockchain ist ja auch die Dezentralität aber wer gibt schon gerne seine Datenhoheit ab? Welche Regierung/Unternehmen will seine Daten irgendwo stehen haben wo er keine Kontrolle mehr darüber hat? Am Ende stehen die Server wieder dort wo man direkten Zugriff hat und dann kann man auch eine normale DB benutzen. Am ehesten überzeugt bin ich noch von IOTA, der Rest macht für mich kaum Sinn. Und dass man digitale Gegenstände auch anders zugehörig und einzigartig machen kann beweist ja wohl CS-GO seit vielen Jahren sehr erfolgreich.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Sayfty
Nico

Also solang nfts mit krypto währung schon hand in hand gehen kannste das halt knicken.
Dazu kommt das NFT bzw dann Blockchain sooooo viel immens an strom braucht nur um alles zu checken. Das ist 0.0 lohnenswert.

Sorry aber wer gutes in NFT´s sieht der hat komplett die Realität verloren.

Ja Spiele sind teuer, aber es sollten auch gute Spiele sein. Dann verkaufen die sich ja auch immens gut und machen profit.
Z.b. Heult EA immer das Spiele so teuer sind mit der frostbyte engine…. dann sollte man mal diese Engine verbessern bzw eine neue entwickeln wo vieles leichter von der Hand geht siehe andere Technologien. immerhin sind sie davon schon abegerückt das jedes Studio unter ihen frostbyte nutzen muss

Zumal die Technik es keinen Mehrwert für die Menschheit ansich gibt.

Björn

Ja nfts würden sinn machen wenn man sie zum Beispiel als log in tool nutzen würde, man besitzt das nft also kann man auf die blockchain welche das game ist zugreifen. Allerdings nutzt niemand das in seinem Game, oder zumindest ist mir kein Spiel bekannt. Stattdessen werden ingame Währungen und ingame Objekte verkauft als kryptowährungen und nfts, Unternehmen der gamingindustrie interessiert die sicherheit ein Scheiß hauptsache die nfts werden von den so schön erwähnten Whales gekauft für unnötig hohe summen. Nfts im gaming sind momentan nur die neue Version der csgo skins. Herzlichen Glückwunsch deine awp dragon lore ist jetzt ein einzigartiger gegenstand auf irgendeinem server, warte, waren die das nicht davor schon durch unterschiedliche Abnutzungen?

Sleeping-Ex

Denn NFTs sind sehr viel meh“

Bin ich bei dir. Würde sogar soweit gehen zu sagen NFTs sind Bah.

Spaß beiseite: Ist halt nett die möglichen Vorteile aufzuführen, aber seien wir mal ehrlich, wenn Geld im Spiel ist zieht das mit Sicherheit sämtliche negativen Aspekte nach sich und noch viel meh.

Nicht das ich mich nicht auf eine virtuelle Schlacht Nerds gegen Konzerne freuen würde um die Oasis zu befreien…

AdellValliere

„Aber NFTs sind noch so viel mehr als spekulative Mikrotransaktionen und die finanzielle Grundlage für große Bot-Farmen.“

Das hat nie jemand bezweifelt. Doch sie werden im Gaming GENAU für diesen Zweck genutzt. Der Sicherheitsaspekt ist hier der Bonus, den man hinzufügen kann.

Auch kein Wort wurde darüber verloren, wie gefährlich solche Spekulationen sein können.

„Ich denke, die harsche Kritik an den NFTs ist unfair. Die Technik ist nicht Schuld an übertriebenen Spekulationen, es sind die Menschen, die dahinter stehen.“

Das macht die Sache am Ende nicht besser. Auch wenn dort steht „ich denke“, dann wurde hier komplett falsch gedacht. Auch die Kritik scheint nie verstanden worden zu sein. Neben den Gaming-Aspekten gibt es auch noch den Umweltschutz. Den Verbrauch kann man perfekt recherchieren, hier finde ich aber kein Wort dazu. Journalismus 2022…

Auch wenn dieser Artikel als „Meinung“ gekennzeichnet ist, sollte die „Meinung“ vielleicht nochmal genauer überdacht werden. Auch erwarte ich von einem „Autor“, dass er vernünftig zum Thema recherchiert.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von AdellValliere
Marcel

Oh nein, der arme Umweltschutz wurde vergessen. 😥

jolux

An sich finde ich das Blockchain-Prinzip ja genial. Aber es ist völlig unverantwortlich, wie hier „Wert“ generiert wird. Das ist völlig abzulehnen und kann hier nicht so nebenbei übergangen werden.

NFTs sind Klimakiller.

Wir können keine „Werte“ generieren, indem wir die Zukunft dieses Planeten verbrennen.

Man schätzt, dass heute bereits 50 Prozent der weltweiten Energie in Datenzentren ausschließlich für das Mining von Bitcoins verbraucht wird. Heißt, dass diese Währung allein (und es gibt unzählige mehr) mehr Strom verbraucht als Amazon, Apple, Google, Facebook und Microsoft zusammen.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von jolux
ASJW

Komplett dümmliche Propaganda! NFT´s sind keine Klimakiller genau so wie AUTOS keine Kilmakiller sind. Es gibt E Autos und Autos mit Verbrennungsmotor. Wäre hier jemand so dumm und würde beide pauschal in einen Topf werfen, wenn es um den Öko Faktor ginge?

Genau so gibt es NFT´s auf verschiedenen Blockchains. ETH braucht MOMENTAN noch viel Strom. Spätestens im Sommer dürfte damit Schluss sein, dann kommt ETH 2.0.

Warum wird von den „Stromverbrauchsexperten“ immer z.b Solana ignoriert? Die momentan 2 größte NFT Blockchain. Zwei Transaktionen auf der Blockchain brauchen weniger Strom als eine Google Suche!

Der Stromverbrauch von Gaming weltweit, ist ungefähr gleich groß, wie der Stromverbrauch weltweit von BTC mining. Warum verteufelt ihr das gaming nicht? Ah, ich vergas. Bin ja auf einer gaming Seite. Da ist das natürlich heilig und völlig in Ordnung. Selber trifft einen ja nie die Schuld und was man selber macht ist immer vollkommen in Ordnung. Hobby und so is natürlich alles kuhl und kein Klimakiller.

BavEagle

Danke für’s Zitat, allerdings verstehe ich anhand des Artikels nicht inwiefern meine Aussage entkräftet würde oder NFTs in irgendeiner Art und Weise Gaming besser und sicherer machen sollte 🤔

Meine Aussage beinhaltete eine bereits vorhandene weit verbreitete Verhaltensweise im modernen Gaming.
Schon jetzt spielen viele Spieler einzig für besonders „wertvolle“ und seltene Ingame-Items wie Skins und andere Cosmetics. Momentan allerdings „nur“ für einen absurden naiven virtuellen Status. Der Spielspaß des eigentlichen Spiels spielt dabei aber auch schon kaum noch eine Rolle. Siehe recht aktuelles Beispiel des BF2042-Spielers mit allen T1-Skins.

Wenn nun aber Items auch noch einen echten finanziellen Wert bekommen, wo soll das dann hinführen ?!? Zu mehr Spielspaß ??? Jawohl in keinster Weise sondern einfach nur zu noch mehr Gier nach diesen Items. Die Frage ist dann nur noch, wer sich’s leisten kann.

Nebenbei gesagt…
Würde mich nicht wundern, wenn der große Rest der Spieler dann für Vollpreis nur noch mit „0815-Clownskostüm“ rumlaufen darf. Stichwort: Gewinnabsichten der Publisher und Provokation zum NFT-Kauf, funktioniert ja bereits bei MicroTransactions.

Besser können Spiele dann mit NFTs nicht werden sondern nur noch schlechter. Der Spielspaß geht komplett im Kommerz unter und diesem dient dann auch jeder Spieler, der sich an NFTs beteiligt.

Wie aber NFTs der Sicherheit der Spiele dienen kann, ist für mich absolut nicht zu erkennen.
Derzeit werden einige Spiele gehackt, aber nicht aus finanziellen Gründen sondern um sich Ingame-Vorteile im Spiel zu verschaffen. Dagegen können NFTs nicht helfen.
Wenn Spieler tatsächlich aufgrund Hack oder anderer Dinge Items verlieren, dann passiert das äußerst selten und lässt sich normalerweise immer über den Support lösen. Andererseits ist’s auch nicht sooo ein Drama, wenn man derzeit mal so ein virtuelles Item verliert. Davon geht die Welt nicht unter.
Das Ganze schaut aber ganz anders aus, wenn solche Items echte finanzielle Werte besitzen. Dann wird der Verlust zum Drama, aber vor allem wird dann der Diebstahl für Hacker auch erst wirklich interessant. Also ganz egal wie sicher die Technik dahinter ist, mit solch einem Wert der Items zieht man das Interesse von Hackern erst richtig an.
Inwiefern jede Technik bei derartigem Interesse noch wirklich sicher ist, muss man nicht diskutieren. Nicht umsonst müssen ständig neue Verfahren entwickelt werden sobald finanzielles Interesse von kriminell veranlagten Menschen in größerem Maße geweckt wurde.

Wo also der Vorteil von NFTs im Gaming stecken soll ?
Ich sehe ihn absolut nicht und für die Sicherheit von Games gäbe es andere Möglichkeiten, die auch Hacks hinsichtlich Ingame-Vorteilen verhindern. Selbige würden die Publisher allerdings Investitionen kosten anstatt Geld einbringen und genau deshalb bewirbt man nun mit auch noch so absurden Argumenten NFTs, denn die spülen noch mehr Geld in die Kassen der Publisher während der moderne Spieler auf der Jagd nach virtuellem Status ja bereits MicroTransactions akzeptiert hat.
Hoffentlich wachen die Spieler diesmal rechtzeitig auf bevor es auch dann wieder zu spät sein wird. „Normal“ ist das nämlich nicht und darf es im Sinne von wahren Gamern auch nicht werden.

Marcel

Und du bist derjenige der bestimmt wer die „wahren“ Gamer sind? Interessant…

BavEagle

Nein, der bin ich bestimmt nicht. Aber wenn Du Freizeit-Spiele spielst, um damit Geld zu verdienen oder derartige Spielweisen unterstützt, bist Du es garantiert noch weniger.

Kann Dich aber verstehen, für einige Spieler sind Gaming und Profitgier zur Sucht geworden. Da braucht man sich nicht über das Verhalten von Publishern wundern und wenn man selbiges unterstützt, sich auch nicht über deren Verhalten und die auch deshalb immer schlechteren Games beschweren. Als Unternehmen würde ich es auch ausnutzen, wenn es mir die Kunden freiwillig anbieten und abkaufen.
Die Frage wäre dann eher: spiel ich noch oder bin ich bereits Sklave der Gaming-Industrie ? Letzteres wirst Du leugnen, aber wenn Du Dir Spielzeiten und Echtgeld-Einsatz von Spielen vorschreiben lässt, dann spielst Du nicht sondern arbeitest bereits nur für die Publisher. Wer aber mit Season-Pässen, MicroTransactions und zeitlich limitierten Aufgaben in Games groß geworden ist, der wird’s wahrscheinlich nie mehr verstehen, leider.

Marcel

Naja, groß geworden bin ich mit Game Boy und N64 , aber lassen wir das, du weißt es ja eh besser. Wenn ein Spiel Spaß macht , macht es Spaß, egal ob Echtgeldeinsatz nun möglich ist oder nicht. Und es gibt kein Spiel wo eine Meldung kommt ala „Bitte zahlen Sie 10€ um das nächste Level zu erreichen“ soweit ich mich da auf PC und auch im Mobile Bereich auskenne. Alles andere sind nur Komfort Funktionen, die man nicht nutzen muss aber kann. Aber dazu gibt es schon soviele Diskussionen, und die Hardcore „Damals war alles besser“ Fraktion sieht die Argumente der Gegenseite eh nicht ein.

BavEagle

Tut mir leid, aber nicht einfach „damals war alles besser“ sondern „damals“ waren es zur Einführung von Season-Pässen und danach MicroTransactions exakt dieselben Argumente. Und nein, nix wurde dadurch besser sondern die Qualität und Inhalte der Spiele wurde nur schlechter.
Aber die heutige Gamer-Generation kennt’s gar nicht anders. Spielspaß auch anhand Cosmetics und alle kosmetischen Items im Vollpreis enthalten ? Natürlich Blödsinn, es heißt einfach nur „kann man kaufen, muss man nicht“ und inwiefern man als Spieler mittlerweile doppelt und dreifach abgezockt wird, ist einfach „normal“ und das betrifft dann auch minderwertige Entwicklung moderner Spiele, die letztendlich nur betreffs Gewinnmaximierung alles richtig machen.

Erzkanzler

Ein Wirtschaftswissenschaftler der NFTs befürwortet… wie *sarkasmus* unerwartet.

NFTs sind nicht besser, weil es free2play-Modelle gibt. Free2play-Modelle hingegen sind hervorragend geeignet einen Vorgeschmack auf die perfiden Monetarisierungansätze zu geben, die mit NFTs ermöglicht werden!

Der entscheidende Satz im Artikel ist in meinen Augen:

Ich denke, die harsche Kritik an den NFTs ist unfair. Die Technik ist nicht Schuld an übertriebenen Spekulationen, es sind die Menschen, die dahinter stehen.

Ja, identische Argumentationen hören wir von der NRA im Bezug auf Schusswaffen seit Jahrzehnten. Ändert halt nichts am „Missbrauch“ von Waffen. Und die Argumentation mit „aber alles wird sicherer!!!!!111elfundrölfzig“ passt da gut ins Bild. (tschuldigt den Vergleich)

Natürlich ist die Blockchain eine sinnvolle Idee und wir werden positive Effekte daraus ableiten können. Aber der Einsatz in Computerspielen um Items zum hochrisikoreichen Spekulationsgut umzubauen ist keine positive Entwicklung außer für jede, die sich im Spekulationsumfeld wohl fühlen und sich freuen nun ein weiteres Feld für Handel entdeckt zu haben. Somit wird wohl wieder eine kleine Personengruppe (deren Interesse an unserem Hobby in den meisten Fällen wohl gering sein wird) Profit auf kosten der (Gaming-) Gemeinschaft erwirtschaften.

Spekulationen, dass das „mögliche Platzen der Blockchainblase“ ja positive Effekte haben könne, sind nun wirklich kein Argument für NFTs, schon gar nicht im Gamingbereich, Blockchain wird bleiben und die ausbleibende Kapitalisierung eben jenen Feldes verspricht absehbar keine negativen Effekte. Aber natürlich, profitstrebende werden predigen, man könne das ja gar nicht vorhersehen und müsse es deshalb wagen, wird es immer geben, meist weil ihnen ihr Profit weit wichtiger ist, als unser Hobby.

Die Zeiten, in denen Spieleentwicklung noch von Kunst, Kreativität und Idealismus einiger Enthusiasten getrieben wurde ist vorbei, das wissen wir langsam alle. Aber dem Turbokapitalismus sollte man unser liebgewordenes Hobby vielleicht dann doch nicht kritik- und kampflos zum Fraß vorwerfen um es zum Spekulationsobjekt geldgieriger Individuen zu machen, denen es egal ist, ob beim Wechsel zum „next big thing“ die ausgelutschte Leiche des Gamings auf den staubigen Boden fällt.

Spekulative Finanzen kommen gut ohne die Gamingbranche zurecht, Blockchain wird sich auch ohne Gaming weiterentwickeln und die zu erwartenden „positiven Aspekte“ für uns Spieler sind zu erwartend marginal.

Sich gegen NFTs im Gamingbereich auszusprechen geht, so viel sei gesagt, in keiner Weise etwas mit Fortschrittsfeindlichkeit oder Kurzsichtigkeit einher, sondern mit der Gewissheit aus Jahrhunderten Menschheitsgeschichte, dass Kapitalgenerierung nicht aus dem leeren Raum entsteht und nur zu häufig zu verschlechterten Situationen der „Bewirtschaften“ führt.

Ich nehme mir die Freiheit NFTs im Gamingbereich weiterhin grundlegend abzulehnen, jedes Spiel das sie verwendet und deren Publisher nicht unterstützen.

Es geht es nicht um „digitales Eigentum und die Wahrung des Eigentumsrechts“, es geht nicht darum, mit der Gaming-Community die Forschung und den Fortschritt voran zu treiben. Es geht einzig und allein darum weitere Mittel und Wege zu beschreiten, aus der größten Freitzeit-Branche noch ein wenig mehr herauszupressen und Geld auf die Konten von Finanzunternehmen und Spekulanten zu spülen, welche für Ihre Gewinne ohne mit der Wimper zu zucken wohl jedes uns liebgewordene Spiel umgehend opfern würden.

Zu denken diese Technologie würde zum Wohle des Kunden, also uns, eingesetzt werden, ist – in meinen Augen – hochgradig naiv.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Erzkanzler
Schulterteufelchen

Hier mal ein Danke für den ausführlichen Kommentare. Ich denke du sprichst hier vielen aus der Seele und hast das ganze auch noch gut dargelegt.

Teclador

Respekt, sehr gut geschrieben und erklärt. Haargenau auf den Punkt gebracht, vielen Dank für diesen Kommentar, Erzkanzler.
Erschreckend für mich zu sehen, dass viele meistens „blind“ einer Sache hinterherrennen, ohne sich eingehend damit beschäftigt zu haben, einfach weil es gerade „hype“ ist.
Auch ich werde mir die Freiheit nehmen, in keinster Weise NFTs im Gaming zu unterstützen, auch wenn ich dadurch auf ein Spiel verzichten muss das für mich interessant sein könnte.

Marcel

Und am Ende wirds trotzdem gekauft.

Teclador

Ob man das kauft und unterstützt ist jedem selbst überlassen und muss jeder für sich selber entscheiden.
Ich persönlich halte mich an meine Grundsätze wenn immer möglich. Ist zwar nur ein Tropfen im Meer, aber im Endeffekt können aus vielen Tropen auch ein Fluss entstehen und etwas bewirken.

BavEagle

Auch von meiner Seite ganz vielen Dank für Deinen ausführlichen Kommentar. Besser kann man’s wirklich nicht beschreiben 👍

Leider lernen die Menschen heutzutage aber nicht mehr wirklich aus der Geschichte sondern hecheln blind und naiv Trends hinterher. So bin auch ich absolut kein Gegner von Fortschritt sondern die Einführung von Season-Pässen und die nur logische Folge von MicroTransactions ist auch an mir nicht unbemerkt vorbeigegangen. Kurz gesagt: die Spieler haben Season-Pässe blind akzeptiert und heute sind es die MTX, welche selbst von Spielern mit absurdesten Argumenten verteidigt werden.
Mit NFTs wird es höchstwahrscheinlich dann ähnlich ablaufen und inwiefern NFTs nicht förderlich für unser Hobby sind, das sehen schon jetzt zu viele Spieler nicht mehr. Ist aber auch schon kein Wunder mehr, wenn man sich die Spielweise moderner Gamer ansieht. Es geht eben oftmals nicht mehr um das Game und den Spielspaß sondern nur noch um die persönlich zu erreichenden Ziele.

Letztendlich können wir nur hoffen, daß die große Mehrheit der Spieler nun endlich mal der scheinbar grenzenlosen Profitgier der Publisher Einhalt gebietet. Ich glaub zwar nicht dran, aber persönlich werde ich auch kein einziges Game kaufen, welches NFTs anbietet. Wenn das irgendwann bedeutet, nur noch Offline-Spiele maximal im Co-op mit meiner Freundin zu spielen, dann ist das leider so.
Den technischen Fortschritt aufhalten will niemand, aber Fortschritt nur im Sinne von mehr Profit unterstützen, ist definitiv der falsche Weg.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von BavEagle
Sorgeon

Der erste Absatz zur Sicherheit ist leider nicht zu Ende gedacht, denn im Gaming wird die „Sicherheit“ eher zum Gegenteil.
Mal ein einfaches Beispiel: Spieler A wird gehackt und sein seltenes Schwert an den Account B geschickt. Bisher reichte (in der Regel) in diesem Fall ein Support Ticket und man hat das gleiche Item erneut erhalten. Dies funktioniert aus mehreren Gründen bei einer Blockchain nicht mehr. In diesem Fall wäre B der (aus Blockchainsicht) offizielle und legitime Besitzer des Schwerts. Ein zurückdrehen der Transaktion wäre nicht möglich, da es gegen alle Prinzipien einer Blockchain verstoßen würde und technisch durch die Dezentralität verhindert wird (der oben im Artikel beschriebene Sicherheitsaspekt). Einfach ein neues Schwert an Account A senden wäre auch nicht sinnvoll, da dann die „Einzigartigkeit“ (non-fungible) Eigenschaft ad absurdum geführt werden würde. Es bleibt also das Schwert im Account B und auch wenn jeder weiß, dass er nicht der (aus rechtlicher Sicht) Besitzer ist, so gibt es erstmal keine Möglichkeit ihm den Token wieder zu nehmen, da er aus Blockchainsicht der legitime Besitzer ist.

Dies führt dazu, dass gehackte Accounts deutlich schlimmer von Hacks betroffen sind und verschlimmert somit eher die Lage als sie zu verbessern.

Schwammlgott

Ich kenn mich da zwar nicht gut aus, aber ich spinne da mal was dazu…sagen wir Spieler A, dessen Account gehackt wurde, erhält mit dem „Diebstahl“ ein identisches Item, welches aber kein NFT ist, sondern nur eine Kopie davon…wenn der jetzt nur sein Spiel spielt, bemerkt der garnicht, dass dieses Item überhaupt nicht „sein“ NFT ist…bis zum Zeitpunkt, wo er es verkaufen will, was auch Jahre danach sein kann…
Hab‘ ich das in etwa richtig geschrieben? Macht das Sinn?

Schlachtenhorn

Ich lass mal Josh Strife Hayes Erklärung mal hier (Warnung, Englisch):
What the hell are NFT’s? – YouTube

Skyzi

Ja endlich einer der die Wahrheit sagt. Auch BTC und Eth ist nicht die Lösung, eher wie Lotto. Ich habe seit zwei Jahre ETH und BTC genutzt . Ich sag euch, das ist eine Sache die euch Leben zerstören kann. Ich nutze bis heute in Aktien beim Transfermarkt und das ist nur spekulieren. Auch der Staat macht dir alles komplett kaputt. Das Finanzamt weiß, wenn du auf einmal ein Brief bekommst denn deine Bank petzt es dem Finanzamt. Du musst auch extrem bezahlen wegen Steuer. Die alternative offshore nach Österreich dann Schweiz oder Polen dann das Geld bar holen ohne dein Konto nur in deinem Tresor Zuhause. Das machen fast alle Politiker. Auch wenn du sagst ich habe jetzt 75000€ ich bin bald Reich kannst du Knicken. Die Steuer ist extrem verrückt und danach kommt nochmal ein Brief von ihrer Krankenkasse, die weiß das ja jetzt auch also müssen sie noch mehr bezahlen. Meine Krankenkasse lag bei 165€ dann 850€ joa das ist ganz normal… Reden wir mal über nft ,das ist der größte Dreck,aber diese Influencer machen es noch viel schlimmer denn es sagt den Zuschauer wie toll es ist… BTCund ETH ist nur für Reiche. Opensea ist wie Lotto dann rechnet mal wie teuer diese Website möchte und das ist nicht wenig. Das ist nichts anderes wie Aktien mit virtuellen Geld, aber das wird noch weiter gehen. Geld regiert die Welt. Keiner wird Reich werden. Jetzt gibt es soviele Kryptowährungen das ist abnormal. Das heftige ist wie extrem diese Steuer ist. Das macht nur ein Sinn, wenn du woanders lebst Dubai,bali,Madeira. . Irak wollte eine Währung haben ohne Petrodollar und Libyen genauso, was damit passiert kennt man ja noch. Wenn das nicht hilft wird es abgeschaltet. China ist da extrem brutal und das eher wie Sklaverei, aber so kennen sie es als Kind. Es gibt immer kleine Grauzone.Deine Wallet ist zwar Privat, aber wenn du es direkt auf deine Bank machst merkst du wie es ist.Eins was wichtig ist, sage niemanden wie viel Geld du hast.👆.Denkt daran, es gibt immer eine Kackwurst bei deinen „Freunden“

Stefan

Ich sehe hier kein echten Mehrwert als Gamer ggÜ. bewährten, bereits vorhandenen Server-Client Datenabfragen.

Der hochspekulative Charakter ist doch genau dass, was man eliminieren müsste um nicht – Die NFT zu den neuen Aktien zu machen.

Ich meine wir leben in einer Welt, in dem der Wasserstand für die Durchfahrt eines Schiffes aufgrund seines Gewichts spekulative Fantasiesummen(Mondpreise) bei Benzinpreisen entstehen und dessen „Besitzer“fahren vergoldete Fahrzeuge oder haben eine Yacht.

Sowas soll inwiefern für den real relevanten Marktteilnehmer(Der „End“kunde kauft gefühlt alles) einen echten Nutzen bringen?

Ich sehe als Laie nur ein neuronales KI Netz für die Be/-Auswertung der Marktlage als Lösung für das Ende einer manipulativen Spekulation.

Ansonsten könnten einzelne Regierungen mit ihrer eigenen digitalen Währung durch geschickte manipulationen ihrer gegenübergestellten Blockchain ketten bereits eine modifizierte Kette mit anderen solange Gegenchecken lassen, bis es auf dem Int. Markt durch menschliches Zutun frisiert wird.

Alles was programmierbar ist, ist nachvollziehbar und somit nicht gegen vollständige Manipulationen sicher.

Bei einer selbstagierenden KI auf Basis (zukünftig) bestehender Blockchain-Modelle wäre dass kein Problem mehr.

Dann sind NFTs und selbst die repressivem und teilweisr sehr regressiven Aktienmärkte eventuell wieder mal tatsächlich ein positives Wirtschaftsinstrument – Auch beim Gaming.

Dieses pseudoscheinheilige Getue auf dem Markt geht schon länger in Angesicht immer stärker werdender Korruption in einem verdammt schlechten Licht für die Stabilität der Summen.

Es heisst ja Wirtschaftswissenschaften dabei müsste es eigentlich in die Richtung von Wirtschaftspsychologie gehen – Teilweise verhalten sich die Spekulanten völlig auf sämtliche Ebenen irrational:

700% gestiegene Preise auf Basis von kurzfristigen Änderungen und (Die Tanker ja weniger Volumen mitführen können)

Die Gaspreise die jetzt steigen werden(noch um einiges mehr) und weil die meisten Menschen in beheizten Wohnungen immer noch nicht in der Lage sind mal die Heizung auszumachen, werden jetzt auch noch mal eben die Kosten auf den Mieter abwälzen und weil die Regierung eben nicht sich in der Pflicht dafür sieht, passiert je nach Gemeinde mal gar nichts.

Die Steuererhöhung die 100% noch kommen wird und die meisten nicht wirklich auf dem Radar haben?

Wachstum um jeden Preis aber nach Min-Max Prinzip? Wie bitte will man das bewerkstelligen können abseits von Wegrationalisierungen (Entlassungswellen, etc)

Pragmatisches Denken ist was die Wirtschaft braucht, nicht Spekulationen auf emotionaler Basis – Auch nicht bei Energiefragen!

Drahn

Der größte Trugschluss ist, dass Bilder die mit NFTs ausgestattet sind, gleichzusetzen sind mit Copyright an diesem Bild. Man erwirbt weder das Bild, noch das Copyright dazu. Man kriegt nur das NFT und das im Grunde nämlich: gar nichts.

Auf Deviantart (auf den Künstler ihre Werke hochladen) mehren sich Fälle, bei denen NFT-Verkäufer deren Kunst stehlen und diese sogar als NFT verkaufen.

Mit dieser Technik lassen sich aus digitalen Objekten wie Bilder, Codezeilen oder auch Güter in einem Spiel einzigartige Gegenstände erstellen.“

Das ist nur die halbe Wahrheit. Nur das NFT (das Token) ist einzigartig. Das dazugehörige Bild oder virtuelle Gut sind nur die visuelle Präsentation, jedoch keineswegs einzigartig und auch nicht geschützt. Und man erhält keine Rechte oder sonst was, sondern nur ein virtuelles Token innerhalb vom Blockchain.

Irina Moritz

Auf Deviantart (auf den Künstler ihre Werke hochladen) mehren sich Fälle, bei denen NFT-Verkäufer deren Kunst stehlen und diese sogar als NFT verkaufen.

Ja, das ist etwas, das ich täglich sehe. Egal, ob große oder kleine Künstler, jeden Tag postet jemand Screenshots davon, wie ihre Bilder unerlaubt irgendwo als NFTs verschachert werden. Und es ist für sie immer ein großer Aufwand, irgendwas dagegen zu unternehmen. Daher ist „Scam“ bis jetzt mein einziger Berührungspunkt mit NFTs.

Nein

Also bei allem Respekt, dieser Artikel hätte hier nicht veröffentlicht werden sollen.

Wenn man eine neue Technologie vorstellt oder erklären möchte, und die potentiellen negativen Folgen dieser Technologie entweder übergeht oder massiv vermindert, wird meiner Meinung nach unverantwortlich gehandelt.

Am Accountnamen sieht man vllt, dass ich mir allein für dieses Kommentar den Account erstellt hab, und ihn danach nie wieder benutzen werde, aber ich bin ein langjähriger Leser dieser Website und war noch nie so enttäuscht.

Zu Beginn des Artikels wird ganz kurz gesagt, dass es an NFTs Kritik wegen des Schadens an der Umwelt gibt, aber dies wird nicht weiter erläutert und praktisch komplett ignoriert. Ist die Blockchain eine Interessante Technik? Ja! Macht ihre Verbindung zu den durch Krypto und NFTs hervorgerufenen Umweltschäden sie untragbar? Meiner Meinung nach ja.

Vor nicht allzu langer Zeit hat diese Website über die überfüllten Server von FF14 und den Halbleitermangel berichtet, und jetzt dreht ihr euch um und postet einen quasi-Werbeartikel für NFTs? Lächerlich.
Diese Dinge haben eine Verbindung! NFTs können nicht in Isolation betrachtet werden, und ihr „Potential“ hat jetzt schon dazu geführt, dass Menschen ihr Hab und Gut in dämliche, wertlose Bilder von hässlichen Affen gesteckt haben. Und es dann verloren.

Schauen wir uns doch mal ein paar Zahlen an. Zahlen, die der Autor dieses Artikels entweder nicht kennt oder willkürlich vorenthält, da keine Person, die bei Sinnen ist, dieses Zeug unterstützen würde nachdem die Zahlen verstanden sind. Diese Statistiken hab ich innerhalb von irgendwie 10 Minuten auf Google gefunden, also ist Ignoranz keine gute Ausrede. (Meine Suchbegriffe waren „electricity cost of single blockchain transaction“)

Blockchain-Transaktionen sind sicher? Okay, gut. Sicherheit ist gut! Geld will man ja schließlich nicht verlieren. Aber, was zahlt die Gesellschaft für eine Transaktion? Shawn Tully schrieb in Fortune, am 27. Oktober 2021: „(…) each Bitcoin transaction consumes 1173 kilowatt hours of electricity. Thats the volume of energy that could power the typical American home for six weeks (…)“.
Sechs Wochen Strom! Für eine einzige Blockchain-Transaktion. Egal wie groß diese Transaktion ist, oder wie um wie viel Geld es geht. Da jede kWh die produziert wird ca. 0,4 Kilo Co2 ausstößt (basierend auf Statistiken der eia (US Energy Information Administration), rechnet sich das hoch auf ca. 470 Kilo Co2 PRO TRANSAKTION. Um das kurz zu veranschaulichen, 470 Kilo sind ungefähr ein Drittel des durchschnittlichen Gewichts eines Autos. Also stößt mann mit drei (3) Blockchain-Transaktionen das Äquivalent eines Autos an Co2 aus. Wie soll man sowas rechtfertigen, ganz ehrlich.
Und das ist eine der niedrigeren Statistiken. Statista, zum Beispiel, schätzt die Transaktionskosten einer einzigen Bitcoin-Transaktion auf 2264 kWh, fast das doppelte der Schätzung in Tully’s Artikel. Entsprechend sind auch Co2-Kosten und ausgestoßene Autos gedoppelt.

Ich persönlich finde das allein ist ein guter Grund die Blockchain in die Tonne zu hauen, bis sie anständig benutzt werden kann, aber gut, das reicht vielleicht nicht jedem.

Also, der Halbleitermangel? Nicht nur Corona ist Schuld. Diese ganzen Transaktionen müssen ja irgendwo berechnet werden, sonst würden sie nicht so viel Strom kosten. Und GPUs sind momentan halt die schnellste Art der Berechnung. Also wenn ihr euch mal wundert warum Grafikkarten-Kosten so massiv explodiert sind, naja, hier ist eure Erklärung.

Karten werden aufgekauft, genutzt bis es was besseres gibt und dann verworfen (New York Times, https://www.nytimes.com/interactive/2021/09/03/climate/bitcoin-carbon-footprint-electricity.html ). Halbleiter und Ressourcen aus fertigen Karten zurückzugewinnen ist extrem schwer, und nur ein Bruchteil davon landet tatsächlich in einem solchen Prozess, der Rest verschwindet einfach.

Also. Dieser Artikel macht Werbung für interessante, aber extrem unverantwortliche Technik. Dieser Beitrag ist mir jetzt schon zu lang, aber wenn ihr mehr wissen wollt verweise ich euch auf Google. Hoffentlich lesen das ein paar Leute und werden von diesem ganzen Zeug abgewendet, aber wenn nicht dann hab ich meinen Gedanken zumindest Luft verschafft.

Spritzkeks

Mich wundert das vor dem Artikel nicht noch Werbung für irgend ein Scam Handy Spiel läuft

Prim

Was hat NFT mit mehr Spaß zu tun viele waren damals Glücklich Original Verpackungen zu besitzen war bei mir Zeitlang auch solche Empfindungen aber verging bei mir schnell.
Ich erinnere mich gerne an Spaßsiege Spiel Erlebnisse aber nicht an Besitz von irgendwelche RL Items aus den Spielen udn Spaß ist sehr Rar geworden im Gaming.

Jetzt soll man Spaß daran haben nur noch Illusionen zu besitzen die man obendrein nicht Anfassen kann udn von einer Stabilen Internet Leitung abhängt ?
Mit solchen Illusion Items haben auch abhängig das man sie sich leisten kann bei immer mehr einbrechenden Wirtschaftlichen Umständen muss 2/3 der Spieler sich an solchen Systemen beteiligen können dabei sind viele heute nicht mehr in der Lage sich vernüftige Gaming PC zu leisten.

Solche Systeme wären nur Interessant wenn der Spieler selbst im Spiel sein RL Geld verdiehnen kann undd ann diese NFT Items kauzfen kann ansonsten bricht alles innerhalb kurzer Zeit zusammen von Lug und Trug.

Bis jetzt Träumt nur eine gewisse Schicht von Ultra hohe einnahmen aber der Spielspaß bleibt auf der Strecke…….
Wieso Spielen wir eigentlich unsere Computer Spiele ?
Setzt man dann Künstliche Systeme ins Netzwerk und die Umsatz udn Preissteigerungen der NFT Items zu ermöglichen ?

Schulterteufelchen

Hmm… So wie einige sehe ich im Text nicht wirklich den Vorteil den mir NFTim Gaming Bereich bringen sollen?
Einziges Argument war das Hacken und der dadurch entstehende Verlust von Gegenständen.

Wenn das, das einzige Argument dafür ist, ist die Headline Quatsch.
Davon ab bekomme ich nach einem Verlust durch Hacking in den meisten Fällen meine Gegenstände auch wieder und wenn ich Ihn per Mikrotranaktion gekauft geben sollte, habe ich einen Beleg und bekomme ihn auch wieder.

Abseits vom Gaming kann es vielleicht echt das große Ding werden. Mir fehlt hier der Einblick. Aber im Gaming ist es allenfalls nur wieder zum schröpfen der Kunden gedacht. Oder in Games wie “SecondLife“.

Gerne zeige man mir sonst wie NFT ein Spiel tatsächlich bereichern kann.

bot0815

Was genau hat dieser unnötige wüst an Text mit gaming zu tun?
Alles was nfts in spielen möglich machen sollen, ist bereits jetzt ohne die zusätzliche Umweltbelastung machbar.
Am Ende haben wir ausschließlich Spekulation und unnötigen Energieverbrauch.

lIIIllIIlllIIlII

Das ein Gamer mal von unnötigem Energieverbrauch spricht 😀

bot0815

Stimmt, fast witzig😅
Nur das nfts halt so sinnvoll sind wie eine Heizung im Sommer.
Irgendjemand verdient Geld dran, aber für die Spiele und die Spieler bringt das nicht mehr Spaß.
Und darum geht’s doch, oder?

lIIIllIIlllIIlII

Ist das so?
Wieso sollte der Anspruch eines Games auf eine Grafikkarte, damit der Spiele spielen kann, größer sein als der eines Miners, damit er damit Geld verdienen kann?

bot0815

Um die Grafikkarte geht’s doch garnicht.
Wer mit spielen Geld verdienen will, soll das gerne machen. Wer Spaß haben will auch.
Aber wenn ich in spiele die Spaß machen sollen, unnötige Technologie einbaue die dann noch mehr Strom frisst als nötig wird’s irgendwie albern.
Nfts sorgen nicht dafür, dass spiele die unterhalten sollen mehr Freude bereiten.
Ich habe kein Problem mit Experimenten wie axie, würde mich aber freuen wenn „klassische“ Videospiele von nfts verschont blieben.

lIIIllIIlllIIlII

Ich dachte wir reden gerade ueber den Ressourcenverbrauch von Minern und Gamern. Und dazu zählt Strom aber auch physische Güter wie GK.

bot0815

Achso.
Nur dass wir bei Mining nochmal ein ganz anderes fass aufmachen.
Wenn jemand sich die Grafikkarte holt nur um damit zu minen ist das seine Sache. Kauft er 10 finde ich das blöd.
Genau so wie bei nfts. Wenn irgendwelche Spinner meinen ihre Schneeballsysteme unter die Leute bringen zu müssen ist das deren Sache.
Sobald die großen Publisher so wie square enix neulich erzählen wie toll und aufregend das alles ist, bin ich genervt.

lIIIllIIlllIIlII

Der Miner kauft vielleicht 10… aber wie viele Gamer gibt es und wie viele Miner?

Prim

Explodierender Strom Verbrauch und Steigende Hardware Preise.
NFT wird auch als aufbauende Blase bezeichnet.
Stark davon abhängig das du 24 Stunden Garantiert deine Stromversorgung hast.
Beid er Strom versorgung kann man dann zusätzlich Manipulieren.

80s-Gamer

Erst wenn eine seriöse Absicht seitens der Unternehmen dahintersteht, werden wir anfangen über die positiven Aspekte von NFT/Blockchain zu reden. Solange wird die NFT-Sau erst mal abgemolken und mit dem Unwissen von Usern viel Geld verdient. Unternehmen werden sich im Gaming-Markt wie die Wildsäue benehmen und alles bis zur Unkenntlichkeit abmähen.

N0ma

Es ist ein hochgradiges Spekulationsobjekt. Dazu kommt die erhebliche Komplexität die dahintersteckt und für den normalen Spieler kaum zu überblicken ist, deshalb ist der Anteil der Scams schon genauso groß wie der Anteil der Verkäufe.
Spiele werden damit mehr zu Geldobjekten, das ist den meißten bewußt oder unterbewußt klar, weshalb es imo zu Recht abgelehnt wird, weil genau das möchte ich in Spielen nicht haben. Aus diesem Grund ist auch der Vergleich mit Aktien oder Bitcoin unpassend, weil da möchte ich mit Geld spekulieren.

„Play-2-Earn“ hier als gute Sache zu nennen,sollte man echt überdenken. Es gibts, ja, man muss es aber nicht fördern. Was heisst das denn, wenn der Entwickler mal was am Spiel ändert oder das dichtmacht, verhungern dort die Leute? Gibts demnächst Bettler ingame? Darf ich im Spiel selbst keine Rohstoffe mehr abbauen, weil damit nehm ich denen dann die Arbeit weg? Werden Entwickler demnächst auf Schadenersatz verklagt wenn sie die Anzahl der Erzknoten verringern?

„Die Java-Schwachstelle „Log4j“ hat mal wieder gezeigt, wie anfällig unsere aktuellen Systeme sind und dass es Zeit wird, neue Sicherheits-Lösungen zu finden.“

Nein, Log4j hat gezeigt das wir schon gar nicht mehr wissen wo überall was drinsteckt. Sollte dasselbe mit NFT passieren, sprich ein Bug im Alghoritmus, wären die NFT innerhalb einer sekunde komplett wertlos, weil dann könnte ich den Code einfach beliebig oft replizieren.

TheGardener

Also kurz gesagt, der eine der sein tolles World of Warcraft Schwert durch einen Hack verloren hat, könnte zukünftig sicherer sein und alle anderen 99,99% werden mit Werbung, noch mehr Mikrotransaktionen, Betrug und scam begrüßt.
Ja, total unfair die Kritik…

Verca

Bei WoW, wenn so etwas passieren sollte, dann schreibst du dem Support und dann bekommst du deine Sachen auch ohne NFT wieder

TheGardener

Definitiv ja, da hast du Recht. Wollte nur ein simples Beispiel bringen wo es etwas bringen „könnte“. Man würde sich ja den „Stress“ mit support sparen und könnte sich sicherer fühlen.

Prim

Nur am WoW gibs bei solchen Spiele System doch ein problem.Sie werden sehr schnell alle 2 Jahre sinnlos und man fängt wieder bei 0 an……
Kein Nachhaltiges Systemw as du aber für NFT brauchst.

Don77

Ich hoffe das man später mit nft sein Lebensunterhalt verdienen kann, ohne viel Zeit damit zu verbringen irgendwas Stunden zu grinden.

Andy

Geld verdienen, ohne viel zu arbeiten oder gar nicht zu arbeiten. Klar doch gibt es überall.

Verca

Im Artikel wird gesagt, dass man durch  NFTs vor Hackern geschützt werden könnte. Ich hatte in einem Spiel noch nie das Problem, dass ich meine Items nicht behalten konnte, sehe da also nicht die Notwendigkeit, warum das jetzt also UMBEDINGT NFTs braucht.
 
Ich sehe viel mehr, dass NFTs zu Betrug FÜHREN: Meine komplette Timeline sowohl bei Twitter als auch Insta ist voll mit Künstlern, deren Artworks gekaut werden und als NFTs verkauft werden, und sie kommen einfach nicht dagegen an.
 
Also mag sein, dass irgendwann, irgendwo, man damit auch was Gutes machen kann. Bis jetzt kritisieren viele aber NFTs so hart, weil es halt ZU viele negative Aspekte gibt.

Envy

Ich sehe viel mehr, dass NFTs zu Betrug FÜHREN: Meine komplette Timeline sowohl bei Twitter als auch Insta ist voll mit Künstlern, deren Artworks gekaut werden und als NFTs verkauft werden, und sie kommen einfach nicht dagegen an.

Wie werden diese Artworks geklaut? Wenn sich dabei jemand unberechtigt Zugang zum eigenen PC verschafft, dann ist das kein Problem das mit NFTs zu tun hat, sondern eher ein Problem wie ich meine wertvollen Artworks sichere.

Das hat aber nichts mit den NFTs zu tun. Wenn besagte Künstler ihre Artworks als NFTs schützen würden, dann wäre der Diebstahl hinfällig. Das wäre ein Punkt der für NFTs sprechen würde.

bot0815

Es gibt genug Leute die Bilder von Künstlern als eigene nfts registrieren lassen und damit Kasse machen.
Die Lösung dazu kann ja wohl kaum sein „wer zuerst kommt malt zuerst“

Envy

Beantwortet meine Frage nicht, man muss ja irgendwie an die Bilder dieser Künstler gelangen um sie zu registrieren. Wenn ich besagtes Kunstwerk nicht besitze, kann ich es schlecht registrieren…

Ich muss es schon erstmal irgendwie selbst haben, das ist dann aber wie schon gesagt ein Datensicherungsproblem und erstmal kein NFT Problem.

Schulterteufelchen

Künstler XY veröffentlicht sein neustes Werk auf seiner Homepage nun gehe ich bei nehme das und mache ein NFT davon.

Ich verdiene Geld er schaut doof.

Bei digitalen Inhalten ist es ja deutlich einfacher eine Kopie zum Wertobjekt zu machen als bei physischen Dingen.

Envy

Wenn du es auf diese Weise machst, hast du die Urheberrechte bzw Nutzungsrechte? Ganz so einfach funktioniert sowas nicht. Du kannst dir Bilder privat abspeichern aber wenn du es dann selbst kommerziell nutzt bekommst du 100% ne fette Klage an den Hals. Da sprechen wir noch nicht mal von Diebstahl und Nutzung als NFT, sondern lediglich darüber, dass du ein Bild auf einer anderen Homepage kopierst und es bsp einfach auf deiner Homepage verwendest.

Wenn ich ein bedeutendes digitales Kunstwerk im Original mit voller Auflösung etc. auf meiner Homepage ohne weitere Sicherungsmaßnahmen online stelle, wäre das auch selten dämlich.

bot0815

Wenn jemand einen Mindestlohn-job hat und ich dessen als Hobby gezeichnete Bilder von der Webseite kopiere, daraus über einen anonymen Account ein nft mache und das für Unsummen verkaufe, spielt überhaupt keine Rolle wer die Nutzungsrechte hat.
Kleine Künstler haben nicht die Geld für internationale Urheberrechtsklagen und bis die das merken ist man sowieso weg.

Solche Fälle sind seit aufkommen von nfts schon mehrfach vorgekommen. Oder denkst du die Leute denken sich sowas aus?
Und nochmal: Floskeln sind keine Ausrede. „Selbst schuld wer nicht das know how oder Geld hat“ auch nicht.
Ein Bild im Internet zu kopieren ist nicht schwer, aber das dann als nft zu registrieren böse Absicht.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von bot0815
Schulterteufelchen

Volle Zustimmung

Envy

Ein Hobby Künstler und verkaufe sein Bild für Unsummen, passt schon mal nicht zusammen, wenn 50 bis 100 Euro Unsummen sind…ok dann passt es.

Außerdem funktioniert das mit diesem „anonymen Account“ nicht so wie es sich anscheinend viele Leute vorstellen. So anonym bist du nicht, vorallem wenn es dann wirklich um „Unsummen“ von Geld geht.

Desweiteren ist das immer noch ein Datensicherungsproblem und keins was mit NFTs zu tun hat.

Ich kann einfach fröhlich meine wertvollen Bilder in Instagram oder wo auch immer posten, wenn mir die Bilder nichts wert sind dann kann mir das egal sein.

Die Leute posten heute einfach alles, hinterher beschweren sie sich.

Ich kann mit ganz einfachen Mitteln mein Bild schützen, wenn ich mich dafür aber nicht interessiere, brauche ich mich hinterher nicht beschweren, dass es anderweitig benutzt wird.

Nochmal, wenn ich einen wertvollen Gestand ob physisch oder digital besitze, dann geh ich nicht leichtfertig damit um, es besteht für physische wie auch digitale Wertsachen, die Möglichkeit es entsprechend zu sichern …das hat aber alles nichts mit NFTs zu tun.

Schlachtenhorn

Wenn du es auf diese Weise machst, hast du die Urheberrechte bzw Nutzungsrechte? Ganz so einfach funktioniert sowas nicht. Du kannst dir Bilder privat abspeichern aber wenn du es dann selbst kommerziell nutzt bekommst du 100% ne fette Klage an den Hals.

Herzlich Willkommen im Internet.
Ich habe mir sagen lassen, das es einige Leute nicht interessiert, ob sie die Rechte am Werk haben oder nicht.
Künstler können aber nicht den ganzen Tag alle Datenbanken durchsuchen und Leute verklagen.

Wenn ich ein bedeutendes digitales Kunstwerk im Original mit voller Auflösung etc. auf meiner Homepage ohne weitere Sicherungsmaßnahmen online stelle, wäre das auch selten dämlich.

Wie würde denn eine ausreichende Sicherung deiner Ansicht nach aussehen?
Ich könnte als Person im einfachsten Fall das Bild mit Snipping Tool von meinen Screen ausschneiden.

Envy

Wie würde denn eine ausreichende Sicherung deiner Ansicht nach aussehen?
Ich könnte als Person im einfachsten Fall das Bild mit Snipping Tool von meinen Screen ausschneiden.

Ich bin kein Berater für digitale Sicherheit, ich würde wahrscheinlich einfach schon mal das Bild in reduzierter Auflösung verwenden, dazu kann man noch ein ordentliches Wasserzeichen darunter legen und es ggf eine Signatur erstellen.

Ich kann es außerdem separat schützen wenn ich bei einem Foto die raw Datei speziell für mich sichere.

Schlachtenhorn

„Ich bin kein Berater für digitale Sicherheit“

Danke.

„ich würde wahrscheinlich einfach schon mal das Bild in reduzierter Auflösung verwenden,“

Daran merkt man das du nicht verstehen möchtest.
Wenn ein Artist seine Bilder zum Beispiel auf Deviantart hochlädt um Werbung für sich zu machen, sollen sie dann schlechte Qualität vorzeigen und so potenzielle Interessenten abschrecken, nur weil einige Leute die Werke klauen und diese zu Spekulationsobjekte umwandeln woran sie nicht die rechte haben?

„dazu kann man noch ein ordentliches Wasserzeichen darunter legen und es ggf eine Signatur erstellen.“

Kann man Cutten/Retuschieren.

„Ich kann es außerdem separat schützen wenn ich bei einem Foto die raw Datei speziell für mich sichere.“

Hier sage ich offen, ich weiß es nicht genau, ist aber das eingesendete Dateiformat bei der Umwandlung in einen NFT nicht komplett irrelevant?
Außerdem gibt es Converter.

Wenn jemand sich die Mühe macht, Art von Künstlern zu klauen und diese Illegal als NFT´s zu verkaufen, so sind die obigen genannten Schritte das kleinste Problem.
Und den Künstlern die Schuld zu geben, ist vollkommen daneben.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Schlachtenhorn
Envy

Wenn jemand sich die Mühe macht, Art von Künstlern zu klauen und diese Illegal als NFT´s zu verkaufen, so sind die obigen genannten Schritte das kleinste Problem.Und den Künstlern die Schuld zu geben, ist vollkommen daneben.

Dazu wäre meine Frage, wärst du bereit dazu Unsummen an Geld für etwas mit zweifelhafter Herkunft zu kaufen?

Ich denke nicht das es besonders viele Leute gibt die mehrere 10.000 Euro für ein Kunstwerk bezahlen bei dem nicht sichergestellt werden kann ob es legal ist.

Da sollte man doch realistisch bleiben.

Um zu deiner besagten Website zu kommen, wie du es beschreibst ist das ein generelles Problem dieser Webseite, wenn da einfach fröhlich drauf los kopieren kann was das Zeug hält, ist das ein Sicherheitsproblem dieser Seite. Das ist dann auch unabhängig von NFTs der Fall. In diesem Fall wird das nur NFTs verknüpft aber wenn es NFTs nicht geben würde, wäre es dennoch das gleiche Problem das Leute da einfach Kunstwerke stehlen können. Das hätte dann absolut nichts NFTs zu tun.

Schlachtenhorn

Eigentlich wollte ich eine längere Antwort verfassen, sehe aber langsam ein das du nichts verstehst und die Opfer zum Täter machen möchtest.

Fakt ist:

  1. Es gibt keine 100% Garantie, Bilder vor Kopieren zu schützen, weder von Usern, noch von Webseiten. (Ist die Bank und deren Kunden Schuld, wenn ich den Geldautomaten sprengen kann?)
  2. Können Artist nicht permanent nachprüfen, ob ihre Bilder geklaut wurden oder es Umstände gibt, in denen sie nicht dagegen vorgehen können (zum Beispiel Artist Ginni die Gestorben ist und deren Bilder gerade verkauft werden von einen Nachahmer oder das Stan Lees Account zum bewerben von NFT´s benutzt wird.)
  3. Ohne das Spekulationsgeschäft NFT´s keinen ausreichenden Grund gäbe, das in Massen zu tun.
  4. Um deine Eingangsfragen zu beantworten: Es gibt Leute die machen genau das, weswegen es auch das gibt. Wo kein Käufer, da kein Angebot.

Ich beende aber auch ab hier die Diskussion mit dir.
NFT´s sind Heilig, gibt es Probleme, sind die Opfer schuld, jaja ich verstehe.

Envy

Ich hab mit keinem Wort gesagt das ich Opfer zu Tätern machen möchte, dass hast du mir schon ein Kommentar davor andichten wollen.

Es gibt keine 100% Garantie, Bilder vor Kopieren zu schützen, weder von Usern, noch von Webseiten. (Ist die Bank und deren Kunden Schuld, wenn ich den Geldautomaten sprengen kann?)

Das gibt es bei Geld auch nicht…Trotzdem wird gefälscht, ich hab nie behauptet die Bank oder die Kunden wären schuld. Die Täter sind die Täter…aber die Tätern heißen nicht NFT.

Für dich sind anscheinend NFT die Wurzeln allen Übels, aber alles was du beschrieben hast, gab es schon vorher, das ist nicht durch NFTs ausgelöst.

Wie stark sich dadurch ausweitet muss man erst noch sehen, genauso wie, dass man als Betrugsopfer absolut nichts machen kann.

Für dich sind NFTs schuld an allem, ist ok, das ist deine Meinung…wenn du mir irgendwie beweisen kannst, dass es diese Betrugsfälle vorher noch nie gegeben hat, glaub ich dir sogar.

Von vornherein alles neue zu verteufeln bringt keinen Fortschritt und wir würden hier auch nicht übers Internet miteinander darüber diskutieren, sondern würden uns Briefe schreiben.

Das neue Technologien immer erstmal verteufelt werden müssen, war schon immer so und wird auch immer wieder neue Möglichkeiten bieten um Kriminellen ein neues Tätigkeitsfeld zu ermöglichen. Aber ohne Fortschritt müsste ich jetzt mein Essen jagen gehen und wahrscheinlich roh essen.

Schlachtenhorn

„Ich hab mit keinem Wort gesagt das ich Opfer zu Tätern machen möchte, dass hast du mir schon ein Kommentar davor andichten wollen.“

Jede zweite Satz von dir ist „hätt man ja besser sichern können, ja website hat geschlampt, ja artist können dagegen vorgehen“.
Auf die Argumentation, das es nicht flächendeckend möglich ist, gehst du gar nicht ein.

„Die Täter sind die Täter…aber die Tätern heißen nicht NFT.“

Genau darum geht doch unsere Diskussion, das Artist beklaut werden und deren Kunstwerke in NFT´s umgewandelt und verkauft werden.
Natürlich ist die Möglichkeit nicht schuld, aber das heißt nicht das man es nicht kritisieren kann das die dafür genutzt wird.

Für dich sind NFTs schuld an allem, ist ok, das ist deine Meinung…wenn du mir irgendwie beweisen kannst, dass es diese Betrugsfälle vorher noch nie gegeben hat, glaub ich dir sogar.

Das ist eine Unterstellung.
Ja, ich denke das sie das Begünstigt bzw. die Technik zu einer Steigerung von solchen Fällen verursacht.
Nicht das es weder vorher noch nie vorkam, noch das es alleinige Ursache sind.
Das einseitige und absolute denken, kannst du dir sparen zusammen mit der Erläuterung von wegen ohne Fortschritt gäbe es uns nicht.

Gehe doch mal auf meine Argumente ein und beantworte doch mal offene Fragen und Aussagen, ich poste sie dir gerne nochmal:
Fakt ist:

  • Es gibt keine 100% Garantie, Bilder vor Kopieren zu schützen, weder von Usern, noch von Webseiten.

Wie sollen Artist und Websiten das Verhindern oder ausreichend verfolgen können, ohne sich selber zu schaden?
Es ist heute zu einfach, per Copy-Paste ein Bild zu kopieren, Watermarks zu entfernen und in ein gültiges Dateiformat umzuwandeln.

  • Können Artist nicht permanent nachprüfen, ob ihre Bilder geklaut wurden oder es Umstände gibt, in denen sie nicht dagegen vorgehen können (zum Beispiel Artist Ginni die Gestorben ist und deren Bilder gerade verkauft werden von einen Nachahmer oder das Stan Lees Account zum bewerben von NFT´s benutzt wird.)

Wie können denn Ginni oder Lee gegen den Missbrauch vorgehen oder wirklich Flächendeckend prüfen ob es einen Missbrauch gibt?

  • Ohne das Spekulationsgeschäft NFT´s keinen ausreichenden Grund gäbe, das in Massen zu tun.

NFT´s ist nicht der alleine Grund, aber es ist im Moment der Hauptgrund warum sowas flächendeckend passiert.
Ohne die Spekulationen durch NFT´s gäbe es wesentlich weniger Anreize, dies zu machen.

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Schlachtenhorn
Envy

Auf die Argumentation, das es nicht flächendeckend möglich ist, gehst du gar nicht ein.

Also bedeutet es wird momentan im großen Stiel Bild und Urheberrechte verletzt? Das ist mir neu.

Genau darum geht doch unsere Diskussion, das Artist beklaut werden und deren Kunstwerke in NFT´s umgewandelt und verkauft werden.

Das umwandeln macht die Bilder trotzdem nicht automatisch zum original.

Wenn so etwas passiert hast du als Artist immer die Möglichkeit es anzuzeigen. Es ist lange nicht so, dass du dein Urheberrecht verlierst nur weil ein anderer es in NFT umwandelt.

Es gibt keine 100% Garantie, Bilder vor Kopieren zu schützen, weder von Usern, noch von Webseiten.

Das gibt es bei Banknoten auch nicht, trotzdem werden Geldscheine nicht verboten.

Es ist heute zu einfach, per Copy-Paste ein Bild zu kopieren, Watermarks zu entfernen und in ein gültiges Dateiformat umzuwandeln.

Das ist ersten illegal und kann dementsprechend vom Künstler zur Anzeige gebracht werden, zweitens stecken in einer raw Datei westlichen mehr Bildinformation als im Jpg, es einfach umwandeln bringt da nicht viel.

Wie können denn Ginni oder Lee gegen den Missbrauch vorgehen oder wirklich Flächendeckend prüfen ob es einen Missbrauch gibt?

Die Möglichkeit besteht beim fälschen von physischen Kunstwerken auch nicht, aber wenn es im großen Stiel gemacht wird, kann man rechtlich dagegen vorgehen.

Wer ist so dumm und kauft eine Fälschung der Mona Lisa für Millionen um dann was damit zu tun? Wieder teurer verkaufen? Vergiss es…du kannst natürlich nix dagegen tun, dass jemand Millionen für eine Fälschung ausgibt und sie sich ins Wohnzimmer hängt.

Die Möglichkeiten bei diesen illegalen Transaktionen sind sehr begrenzt und es gibt auch ein sehr begrenztes Publikum dafür.

Wenn du doch der Meinung sein solltest es ist alles so easy möglich, dann lass es uns testen. Ich geb dir die Adresse meiner Homepage und du kopierst dir ein Bild und wandelst es in ein NFT um, wenn das alles so einfach geht, dann sollten meine Anwälte Probleme haben.

Meine Frau verkauft digitale Kunst und es kam bisher einmal vor das etwas digital gestohlen wurde…ich sag mal so, finanziell hätte es für uns nicht besser laufen können.

Irina Moritz

Das gibt es bei Banknoten auch nicht, trotzdem werden Geldscheine nicht verboten.

Wenn man Banknoten über Nacht verbieten würde, würde das ganze Wirtschaftssystem drunter leiden, wenn nicht gar zusammenbrechen. Wenn man NFTs verbieten würde, würde das kaum jemand merken.

Azurael

Es ist aber leider so einfach. Musst nur mal schaun wieviele NFTs alleine von Twitchstreamern gemacht wurden und verkauft wurden ohne Rechte daran zu haben.
Gerade hier gibt es ein Riesenpublikum und genug Leute die es nicht hinterfragen.

Ja Urheberrechtverletzungen laufen über NFTs gerade im großen Stil und wenn eine Person alle diese verfolgen möchte muss er sich in Umkosten stürzen die oft nicht tragbar sind wenn man nicht unbedingt einer der Top-Verdiener ist.

https://twitter.com/AdmiralBahroo/status/1482734408121692160
Hier ein Beispiel: es wurde einfach von einem Unternehmen ein NFT seines Twitch-channels erstellt welches ohne Problem verkauft werden kann wenn man nicht dagegen vorgeht.

Und die Argumentation dass es Illegal ist wird niemanden aufhalten, das hat es bisher noch nie daher finde ich es ganz lustig dass das hier dein Standbein bei jedem Argument ist 😅

Du bist auch nicht darauf eingegangen wie die Werke von verstorbenen Leuten die kein riesen Management hinter sich habe gegen solchen Missbrauch geschützt werden können

Zuletzt bearbeitet vor 4 Monaten von Azurael
Schlachtenhorn

Danke, hättest du es nicht geschrieben, hätte ich es jetzt genauer gemacht.
Ich finde seine Argumentationsweise extrem schwierig, alleine die Herausforderung an mich oder seinen Tellerblick mit seiner Frau, welches beides nichts beweisen würde.

Letztendlich nützt ihm auch kein Anwalt wenn die Person im Ausland sitzt und sich nicht an EU rechte halten muss.

Schlachtenhorn

Ich entschuldige mich wenn ich es überlesen habe, aber letztendlich steht hier kein direkter Positiver Punkt warum NFT´s in Spielen gut sein soll.
Ich denke das ist der Hauptgrund der Ablehnung.

Denn im Moment betrachtet jeder eben durch Betrug (Das Beispiel mit den Affen wurde hier auf Mein MMO schon aufgeführt), extrem schlechte Animationsfilme/Filme (z.b. Red Ape Family) und Spekulation on mass NFT´s einfach nur als extrem schädlichen Einfluss und versuchen Videospiele davor zu bewahren, genau so zu enden.

Weswegen ich mir gewünscht hätte, mehr zu erfahren, wo genau der Vorteil für die Spieler um das Thema Videospiele liegt.

bot0815

Bisher habe ich weder hier noch bei Twitter oder YouTube was überzeugendes dazu lesen können.
Alle vermeintlichen Vorteile sind ohne nfts bereits machbar, nicht umsetzbar oder, wenn man genauer Hingucker ein Tor zur (gaming) Hölle

Prim

Neue Möglichkeiten viel reicher zu werden.Die solchen Illusionen nachhängen ist das der Spaß……
Das in Spieldesign absoluter Grind zb. Metin.Das dann 24 Stunden am Tag mit VR Helm.

NattyG

Guter Artikel
Jedoch werd ich bezweifeln das es crosschains geben wird da bei einem cross fundamental immer ein Sicherheitsrisiko besteht durch den bridge von einer chain auf die andere.
Denke das Programme eher auf multichains laufen werden. Also auf mehreren gleichzeitig

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