Spieler von Final Fantasy XIV in Sorge – Square Enix kündigt Einstieg in NFTs an

Der CEO von Square Enix kündigte in einem Brief an, dass die Firma 2022 einen großen Fokus auf die NFTs legen wird. In großen Teilen der Gaming-Community kam die Nachricht nicht gut an. Auch Fans von Final Fantasy XIV machten sich Sorgen über NFTs in ihrem MMORPG.

Das hat Square Enix angekündigt: Der CEO der japanischen RPG-Schmiede, Yosuke Matsuda, wandte sich in einem Neujahrsschreiben an die Investoren und Fans der Firma. Darin zählte er in groben Zügen auf, welche neue Schwerpunkte Square Enix im Jahr 2022 legen würde.

Matsuda sprach in dem Brief hauptsächlich über das Metaverse, NFTs und Blockchain-Games. Der CEO sieht in den Technologien und Features das Potenzial, die Zukunft des Gamings zu werden, die den Devs die Entwicklung neuer “selbsttragender Spiele” ermöglicht.

Basierend auf der Aufmerksamkeit, die Blockchain und NFTs 2021 erhalten haben, geht Matsuda von einem Wandel innerhalb der Gaming-Industrie aus. Entsprechend plant Square Enix an diesem Wandel teilzunehmen:

Ich verstehe, dass einige Spieler, die “spielen, um Spaß zu haben” und aktuell die Mehrheit bilden, ihre Skepsis gegenüber diesen neuen Trends geäußert haben und das ist auch verständlich. Allerdings glaube ich, dass es eine gewisse Menge an Leute geben wird, deren Motivation “spielen, um beizusteuern” ist. Damit meine ich, dass sie die Spiele aufregender machen wollen. Traditionelles Gaming hat dieser Gruppe von Spielern keinen expliziten Anreiz dafür gegeben. […]

CEO von Square Enix, Yosuke Matsuda

NFTs sollen laut Matsuda daher auch den “User Generated Content” fordern, also Inhalte, die von den Spielern selbst erschaffen werden, um sich kreativ auszudrücken. Diese Art von Content kann nun durch NFTs belohnt und ermutigt werden, so der CEO.

Er bezieht sich dabei auch auf das “Play to Earn”-Konzept, das zum Beispiel MMORPGs wie MIR4 zugrunde liegt. Darin können Spieler durch Grind richtiges Geld verdienen.

Was NFTs im Gaming sind, könnt ihr hier nachlesen:

NFT ist 2021 der neue Trend im Gaming, Firmen sind Milliarden $ wert – Aber warum?

FFXIV-Community ist besorgt um ihr MMORPG

Das sagen FFXIV-Spieler: In der FFXIV-Community hat die Nachricht von Matsuda Wellen geschlagen. Die Spieler auf reddit und in den offiziellen Foren zeigen sich besorgt darüber, dass die NFTs auch in ihrem MMORPG den Einzug feiern könnten.

In einem großen Thread mit über 3.700 Upvotes meldeten sich Spieler, die sich enttäuscht zeigten und strikt gegen dagegen aussprachen. Einige sprachen ihre Hoffnungen aus, dass der Direktor von FFXIV, Naoki Yoshida, es verhindern könnte, dass NFTs in FFXIV eingeführt werden würden. Andere hingegen warnten, dass Yoshida bei einer solchen Entscheidung nicht viel Mitspracherecht haben könnte.

Einzelne Spieler kündigten sogar an, dass sie ihre Abos abbrechen würden, wenn NFTs tatsächlich zu FFXIV kommen sollten.

Wenn sie den NFT-Kram in ein Haupt-FF-Spiel packen, dann bin ich raus. […] Wenn die NFTs in die Mobile-Spate von Square Enix verbannt werden, die nicht von der Division 3 [Entwickler von FFXIV] gemacht werden, dann werde ich sie ignorieren. Sobald es sich auf Dinge ausbreitet, die ich spielen oder kaufen könnte, bin ich raus.

RekaAiA auf reddit (571 Upvotes)

In einem anderen Thread drohte ein Spieler halb-spaßhaft, dass er die Besitzer von NFTs im MMORPG in tödliche Flächenangriffe reinziehen würde. Der Thread erhielt über 6.600 Upvotes und viel Zustimmung.

Ein Teil der Spieler macht die NFTs außerdem auch indirekt für die Server-Probleme von FFXIV verantwortlich, die seit einigen Monaten herrscht und für extrem lange Warteschlangen beim Einloggen sorgte. In einem Brief an die Spieler erklärte Direktor Yoshida, dass die Probleme an dem weltweiten Mangel an Halbleitern für die benötigte Hardware liegen.

Und während er die NFTs nicht erwähnt hatte, sind sie in der Wahrnehmung einiger Spieler mitverantwortlich für die Halbleiterknappheit. Die für das Mining benötigten GPUs und CPUs werden von den Minern in großen Mengen aufgekauft und brauchen ebenfalls die knappen Halbleiter.

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Präsident von Square Enix sagt, dass die Firma sich auf NFTs fokussieren wird, während ihr erfolgreichstes Spiel aller Zeiten aufgrund von Hardware-Knappheit mit Server-Problemen kämpft und den Verkauf einstellen musste.

In den offiziellen Foren wurde außerdem angemerkt, dass NFTs in FFXIV eine weitere Art der Monetarisierung in dem bereits zahlungspflichtigem MMORPG wäre:

  • Das Basis-Spiel und die Addons von FFXIV müssen gekauft werden
  • Es gibt ein monatliches Abo
  • Es gibt einen optionalen Cash-Shop mit kosmetischen Items und Level-Boosts und Story-Skips
  • Diverse Dienste wie Änderung des Aussehens vom Charakter oder Server-Transfer sind kostenpflichtig

Ein anderer Teil der Spieler sprach darüber, dass es unwahrscheinlich sei, dass NFTs zu FFXIV kommen könnten. Dafür fehle die notwendige Infrastruktur und es würde in dem Fall außerdem Probleme mit Steam geben. Das MMORPG ist dort erhältlich, doch Valve hat Blockchain-Spiele auf seiner Plattform verboten.

Das sind die Reaktionen: Auch außerhalb der FFXIV-Bubble gab es auf Social Media wie Twitter, in offiziellen Foren und auf reddit viele User, die der Nachricht über NFTs eher negativ gegenüber eingestellt sind. Am meisten wurde die Äußerung des CEOs bemängelt, dass SE sich bewusst ist, dass ein großer Teil der Spielerschaft gegen die NFT-Trends sei, die Firma aber dennoch in diese Richtung pushen möchte.

In den Kommentaren sprachen diese User darüber, dass Square Enix ihre Spiele nun zu Jobs umfunktionieren wolle, in denen Spieler Geld verdienen sollen:

  • “Warum sollte man Spaß haben, wenn man Geld verdienen kann?”
  • “Man kann durch die Anführungsstriche bei ‘spielen, um Spaß zu haben’ so richtig die Verachtung fühlen.” – ZoBo
  • “Spielen, um beizusteuern, klingt wie ein Slogan aus einem dystopischen Film.” – Pip Squeak
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“2021: Wow, dieses Jahr war scheiße, aber 2022 wird ein erfrischender Neustrart. Erste Stunde von 2022: Der Präsident von Square Enix kündigt das Ende des Spaßes an.”

Auch wurde bemängelt, dass der Brief vom CEO Matsuda nur “Signalwörter für Investoren” enthält und keine konkreten Anwendungsmöglichkeiten für NFTs in Square-Enix-Spielen auflistet, die diese Spieler spaßiger, innovativer und interessanter gestalten würden.

Die Reaktionen sind nicht überraschend. Der Publisher Ubisoft musste ihr Video über NFTs auf YouTube verstecken, weil es über 22.000 Dislikes bei nur etwas über 1.000 Likes erhalten hatte.

Was ist eure Meinung zu NFTs? Würdet ihr sie unterstützen, wenn sie in FFXIV implementiert werden sollten oder werdet ihr lieber die Finger davon lassen? Schreibt es uns in die Kommentare.

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Zaron

Fehlen mir einfach die Worte.
Das einzig positive finde ich, das Leute erwas kreieren können und verkaufen.( Glaub wie in Dualuniverse)
Aber ansonsten bin ich da 0 begeistert von. Von SE hätte ich das nicht erwartet.

Threepwood

“spielen, um beizusteuern”

Klar Investoren wollen genau so einen Schwachsinn hören und kriegen direkt einen Ständer, da das Konto potentiell noch voller wird.

So große und im Gaming wichtige Firmen setzen Signale für die gesamte Branche und das gefällt mir nicht. Investoren anderer Studios werden mit ähnlichen Forderungen nachziehen, sollte das funktionieren bzw. ist wahrscheinlich bereits in sämtlichen Studios Thema.

Gaming und allgemein die gesamte digitale Unterhaltung killt unseren Planeten eh schon auf dramatische Weise und gewisse Grenzen sollten nicht noch zu Gunsten von Reichen, die noch reicher werden wollen, weil…..einfach der Möglichkeit halber…verschoben werden.
Ich persönlich boykottiere Studios einfach, die NFT aus vielen falschen Gründen mit der Brechstange etablieren (wollen). Auch SE inkl. FFXIV – so schade ich es auch finden würde.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Threepwood
Marius

Kann man nur froh sein, das man die Anfangszeit des Gamings miterleben durfte. Wo man noch Spiele, aus Spaß an der Sache gespielt hat. Wenn das alles so weiter geht, Stell ich mein PC in die Ecke. Diese ganze Monetarisierung in Spielen ist einfach nur noch krank.

Marcel

Diablo 3 hat schon gezeigt, wie das abläuft.

So wie das Auktionshaus abgeschafft wurde, sind einige Spieler mit den Worten:”Warum soll ich mir die Mühe in Diablo machen, wenn ich kein Geld verdiene.” abgedampft.

So wird das mit den nft’s auch laufen. Es wird dann nur noch für Geld gespielt.

Caliino

Das sind doch immer nur die gleichen billigen Ausreden:
Der einzige der mit NFT’s was “verdient”, ist der Entwickler/Publisher – und nebenbei eine
weitere Option neben Abo, Addons und Lootboxen uns das Geld aus der Tasche zu ziehen.

Ich hab kein Problem für Spiele/Content zu bezahlen, aber dann sollen die das auch Wert sein. Wenn man sich so anschaut was uns in den letzten Jahren so für Mist (+40€) verkauft wurde, ist das absolut nur erbärmlich….

Und auch dieser “User generated Content” ist bei weiten noch nicht bereit dafür, weil es noch keinerlei Systeme für die richtige! Limitierung/Kopierschutz gibt.

Ein Beispiel:

  • Spieler A kreiert einen Rüstungsskin und verkauft den als NFT
  • Spieler B sieht den, macht ihn nach und verkauft den nochmals als NFT
  • Selbst wenn Spieler B den nicht 1:1 nachmachen kann, macht er eben 1-2 Pixel anders und kann “deine” Kreation ohne Probleme verkaufen…

Das ganze wird sich auch NIE verhindern lassen, weil es eben rein digitale DATEN sind.
Sieht man ja auch an den ganzen Spielen, Filmen, Serien und Musik die trotz den ach so tollen Kopierschutzmaßnahmen meist innerhalb von ein paar Tagen auf den einschlägigen Seiten zu finden sind…

Chafaris

So ein Quatsch.

Zuerst mal als Einstieg: ich bin ein absoluter Gegner von NTFs und toleriere diese in keiner Weise.

Dennoch muss ich sagen, dass hier ein wenig Panikmache betrieben wird. Wichtig zu verstehen ist A) wer hat diese Aussage getätigt und B) in welchem Kontext.

Zu A):

Wir reden hier nicht von unserem gefeierten Yoshi, sondern dem SE CEO. SE besteht nicht nur aus Final Fantasy (1 bis 16) und Kingdom Hearts. SE ist wesentlich größer und entwickelt, produziert, vertreibt Unmengen an Spiele. D.h. diese Aussage bezieht sich, wenn überhaupt, auf das gesamte Portfolio von SE – nicht einzig auf die Gallionsfigur “FFXIV”

Zu B):

Diese Aussage wurde gegenüber den Investoren getätigt. D.h. hier wurde selbstverständlich gesagt, dass man sich verschiedene Bereiche anschaut, alle Zielgruppen ansprechen will und alle Möglichkeiten der Monetarisierung verfolgt. So weit so gut und so weit auch vollkommen standard im Rahmen einer solchen Aussage.

Was bedeutet dies nun für FFXIV? Erstmal…..nichts. Genau! Nichts. Sondern es bedeutet lediglich das oben bereits geschriebene. Der CEO spricht gegenüber den Investoren über NTFs und deren Möglichkeit.

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass SE in diesem Bereich vorstoßen wird, immerhin ist SE kein altruistisches Unternehmen und auch an Umsätze und den wirtschaftlichen Erfolg ihrer Produkte gebunden. Daher ist es naheliegend, dass der Bereich NTFs, wenn überhaupt, im mobilen Bereich erstmal ausgetestet wird und ggf. in kleinere Spiele gepackt wird. Dies macht auch wesentlich mehr Sinn, wenn man sich die globale Diskussion hinsichtlich NTFs anschaut.
Sofort das Zugpferd der Firma mit diesen Dinger vollstopfen (was in einem MMORPG auch wenig bis gar nicht möglich wäre und dem Grundsatz eines MMORPG zuwider laufen würde – diesen gar konterkarieren würde) macht nicht viel Sinn.

Daher finde ich die “FFXIV & NTF” Diskussion, welche auf einigen Plattformen stattfindet, unfassbar ermüdend und wenig zielführend. Insbesondere die grundlose Panikmache auch einiger Spieler.

Caliino

was in einem MMORPG auch wenig bis gar nicht möglich wäre und dem Grundsatz eines MMORPG zuwider laufen würde – diesen gar konterkarieren würde

Du weißt aber schon was NFT’s sind oder? Gerade MMORPG’s bieten sich dafür an….

Grundsätzlich kann jeder Skin, Item, Grundstück oder sonstiges zu einem NFT werden.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Caliino
Chafaris

Das ist mir klar, darum geht es mir aber auch nicht. Ich hatte die Hoffnung, dass dies im Kontext dem Leser klar wird – scheint aber nicht der Fall zu sein.

Nochmal:

Ich weiß was NFTs sind, danke der Nachfrage, bzw. Erläuterung an dieser Stelle.

Mir geht es darum, dass, gerade in einem klassischen MMORPG, die Spielwelt davon lebt, dass sich der Spieler seine Erfolge/Items/Gegenstände erspielt (bitte fang nun keine item-Shop Diskussion an) und das Einführen von NFTs diesem Grundsatz zuwider läuft (das war es was ich mit konterkarieren meinte).

Ob Shop oder Ingame – jeder Spieler hat die Möglichkeit den Gegenstand zu erarbeiten, in geringen Ausnahmefällen eben über den Shop zu erwerben. NFTs leben nun mal davon, dass sie einzigartig, oder in begrenzter Stückzahl vorhanden, sind. D.h., dass diese Gegenstände nicht mehr jedem Spieler zugänglich gemacht werden, sondern lediglich entweder denen vorbehalten sind, welche schnell agieren oder welche am meisten Geld investieren. Über kurz oder lang führt ein solches System zu flächendeckendem Missmut in der Spielergemeinschaft und dem Exodus eines MMO.

P.S.

In meinem ersten Beitrag hat mein Mobiltelefon aus NFT ein NTF gemacht, dies kann ich nun nachträglich nicht mehr ändern

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Chafaris
NattyG

Grade MMORPGS leben doch davon das es sachen gibt die nicht jeder besitzt.
Siehe zum Beispiel Al Ars ashes in bc oder invincible in wotlk. Die hatten damals auch nur eine Geringe Anzahl an spielern und grade deswegen sind die Mounts so beliebt.

Heutzutage werden die einem ja einfach hinter geschmissen damit ja auch alle Spieler das mount haben. Kann man sich gar nicht mehr abheben von der Masse oder so fühlen als hätte man was besonderes in seinem Besitz.

Grade bei FF mit seinem Housing system macht das doch sinn. Wenn es Bilder oder Möbel gibt die nicht jeder besitzen kann. Oder wenn die ersten 10k player die den neuen raid boss legen das mount als nft bekommen und auf dem sattel dann halt steht an wie vielter stelle man ihn gelegt hat.

Und es gibt ja auch jetzt schon exklusive items die nicht jeder sich er spielen kann da sie nur in Events erhätlich waren die jetzt abgelaufen sind. Sollten deiner Meinung nach events dann jetzt auch abgeschafft werden ?

Caliino

Kann ich nur zustimmen, wobei ich aber immer noch befürchte dass da nur noch mehr Geld generiert werden soll.

Zeitlich begrenzte Angebote kann es ruhig geben, aber bitte dennoch ohne limitierte Stückzahl und auch einzigartige Ingame-Dinge. (Nicht nur im Echtgeld-Shop)

Caliino

Aber genau das ist doch schon lange nicht mehr so in MMO’s und gerade in letzter Zeit sieht man diesen “Wandel” recht häufig…

Alles was Content betrifft:

  • Wird immer einfacher damit es jeder Casual ohne Probleme schafft

Und Shop-Dinge:

  • Werden immer teurer und sind meist auch nur über Echtgeld oder Unmengen an Ingame-Gold verfügbar.

Ich weiß ja nicht welche MMO’s (FF hab ich nur an getestet) du sonst so spielst, aber mir würde spontan keines einfallen wo du dir Shop-Dinge (zu erschwinglichen Preisen) mit Ingame-Gold kaufen kannst und/oder gewisse Items wirklich nur durch Ingame-Leistung erreichbar sind.
(Auch ohne Möglichkeit dir über Echtgeld einen Boost in irgendeiner Form zu kaufen)

Das Ding ist halt, die MMO’s (und generell Spiele) sind schon lange von dem “Weg” abgekommen was du beschreibst und sind fast ausschließlich auf das schnelle große Geld ausgelegt – obwohl eigentlich der Spieler im Fokus stehen sollte….

Walez

Ich verstehe einige Punkte von dir, finde aber auch, das man als Spieler*in von Anfang an, salopp formuliert, “klar Kante” zeigen sollte, was man von diesen Ideen eines CEOs hält, das auch dem letzten Dividenden-Geier klar sein sollte, das Menschen mit Kaufkraft (als solchen sehe ich mich) und Gaming-Leidenschaft diesen nicht-nachhaltigen Schmutz ablehnen. Und nein, es betrifft nicht nur zuerst den Mobilbereich bzw der MMO Bereich bleibt davon verschont – siehe Ubisoft Ankündigung zu Breakpoint.

Auch wenn in 2021 nicht alles schlecht war, hat gerade die Gaming-Branche, im letzten Jahr, unglaublich viele Unzulänglichkeiten und Misszustände aufgezeigt, da wirkt “so ein” NFT, wir mischen den Markt neu auf, Gedöns gerade recht…🙄

Chafaris

Und da gebe ich dir vollkommen Recht. Man sollte sich als Spieler, insbesondere als kaufkräftiger Spieler (damit fallen wir in die Zielgruppe) sofort positionieren und, wie du es treffend formuliert hast, “klar Kante” zeigen.

Es ist absolut richtig, dass man gegen NFTs, egal in welchem Bereich, Stellung bezieht. Denn wenn sich dieses System erst etabliert hat, gehört es dazu. Und das sollten wir, so ist meine Meinung, verhindern.

Zusatz: Dennoch bleibe ich bei meiner Meinung, dass gerade einige FFXIV Spieler das Thema ein wenig überdramatisieren. 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Chafaris
Oh Long Johnson

So viel copium wie du schluckst gibt’s gar nicht.
Außerdem sind dein gefeierter Yoshi und der CEO seit jahren gute Freunde, es ist unmöglich dass er nichts davon weiß

Chafaris

Sonst geht’s dir noch gut, oder?

Außer wilden Beleidigungen fällt dir auch nichts mehr ein, oder?

Oh Long Johnson

Wäre neu für mich, dass was ich geschrieben habe eine Beleidigung sein soll. Wenn’s dir nicht passt dann report doch den Kommentar 🤷🏻‍♂️

Spritzkeks

Videospiele RIP

Don77

Wenn ich dafür nicht mehr arbeiten muss und während des zockens genug Geld verdienen kann und zugleich Spaß haben kann, wieso nicht. Nur dürfen nicht nur paar Cent Rum kommen, das muss das schon 1-2k Euro im Monat sein, wenn man so 4-8 Stunden spielt am Tag.

Namma

Hab da mal eine Frage.
wenn man das alles einfach ignoriert im Spiel selber, ändert sich doch nichts für einen oder?

Walez

Neben der Ressourcen- und Energieverschwendung, für diesen nicht reellen “Wert”, ist die soziale Komponente ein nicht zu unterschätzender Aspekt. Was früher der neuste Jambaklingelton, der den Eltern das Geld aus der Tasche zog, wäre bald das einzigartig(st)e virtuelle Objekt, was man UNBEDINGT haben muss. Eine Spirale aus Sucht, Glückspiel (da Spekulationsobjekt) und Looserkomplex, da man nicht das neuste, coolste virtuelle Objekt besitzt. Wir Menschen sind so (jagen, sammeln) und das will von Ubisoft, Square Enix und Co gnadenlos ausgenutzt werden. Das Diablo 3 Echtgeld Auktionshaus war so ein Fall, das eigentliche Spiel hatte schlichtweg, bei einigen, keine Bedeutung mehr – ich persönlich empfinde Blockchain/NFT, in der Form, als absurd und Schmutz, werde keines der Games kaufen, die solche Gaming verpestenden Inhalte hinzufügen, instant die Spiele entfernen, die nachträglich so etwas einführen (siehe geplante Einführung in Breakpoint).

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von Walez
Namma

Ok das verstehe ich, da Videospiele an sich keine Produktive Sache sind, sind sie im Grunde genommen auch eine auf egoistischem Verhalten beruhende Verschmutzung und Energieverschwendung 🤷🏻‍♂️ Dienen lediglich der Unterhaltung der weltweit reicheren Menschen.

Das mit dem Status verstehe ich auch wobei mich das seit dem ich ca 20 bin nichtmal mehr ein müdes Lächeln hervor lockt, sowas reizt mich null. Ob Auto, Klamotten usw ist mir alles egal.

somit ändert sich für mich erstmal nichts, ich kann weiter die Storys spielen, Instanzen und Raids machen.

Nico

das ändert sich nicht sofort, aber man hat ja bei anderen games mit anderen mechaniken gesehen das es am gesamtspiel schadet, weil das ganze Spiel sich dann mit der Zeit verändert. Spiele werden dann darauf hin angepast usw. Und das schadet dann auch denjenigen der es ignoriert. Daher würde ich ff14 auch sofort aufhören würden da nfts reinkommen. Man muss einfach statements setzen. Ich hätte ff7 remake z.b. für 60 euro gekauft, aber mit diesen 80 euro kram und dann wieder so eine schlechte pc conversion werd ich schön warten bis es 30-40 euro kostet, einfach aus protest.

Namma

Da stehe ich auch ganz hinter dir was die Kauf Preise angeht.
Ich kaufe jetzt garnichts mehr außerhalb von Angeboten, Guardians of the Galaxy hatte ich vorbestellt, hat sich ja auch gelohnt, aber 3 Wochen nach einem erfolgreichen Release für 29,99 🙄 da hätte ich auch aufs Stealbook verzichtet.
einzig Nintendo Haus eigene Spiele, die sinken ja kaum im Preis 🤣

mit den Mechaniken meinst du zb f2p?
hatte da jetzt außerhalb von mobilen Spielen keine einschränkenden Erfahrungen gemacht.
mit fällt da nur die Minecraft Bedrock Edition, und die Kinder ausbeute von Roblox

NattyG

Dafür ist das Spiel ja auch f2p natürlich muss das Spiel dann so Designt werden das man ermutigt wird Geld auszugeben.

Wie werden sonst die Entwickler bezahlt ? Server betrieben ?
ich mein die Mitarbeiter wollen ja auch Essen und Dach übern kopf haben und sitzen nicht 8 std da rum und denken sich hey lass mal umsonst nen spiel machen.

jolux

Darum ging es Irina aber gar nicht. Natürlich müssen Entwickler Geld verdienen. Aber mit diesen Methoden werden die Spiele von Grund auf so designt, dass sie keinen Spaß machen, sondern nerven. Man zahlt also nicht um Spaß zu haben, sondern um nicht mehr genervt zu werden. Das ist eine ganz andere Art von Gameplay.

Stell dir vor, du gehst ins Restaurant, und man klatscht dir erst mal widerliches Hundefutter auf den Tisch. Und damit du den Fraß runter kriegst, kannst du gerne noch eine Flasche Ketchup dazu kaufen.

Na, schmeckts? 😉

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von jolux
NattyG

Joar wenn ich erwarte das es umsonst ist muss ich halt damit leben.
Aber da ich halt einfach Geld bezahlen würde wenn ich ins Restaurant geh muss ich mir das gar nicht vorstellen.
Ist mit Lebensmittel aber auch nen doofes beispiel

du kannst mit ner blechdose barfuß fußball spielen und dann kommt einer und sagt hey ich hab hier nen ball und super schuhe macht das ganze bequemer kostet dich aber geld.
zahlst du dann um spaß zu haben oder um nicht mehr von der doofen dose und blasen an den füßen genervt zu werden?

Das problem liegt da eher halt bei dem Konsumenten der das beste entertainment für umme haben will.
Ich mein die games kosten alle noch um die 50-60 euro wie auch schon vor 10 jahren. und 50-60 euro ist nicht mehr das wert was es damals war wegen inflation. Das wird sich dann halt über microtransactionen reingeholt, da Gamer nicht bereit sind 80-90 euro für ein spiel zu zahlen

NattyG

Aber bei deinen Fakt wird ausgelassen das du früher für all diese Sachen halt auch bezahlt hast. Und natürlich werden Spiele um ihre Monetarisierungssysteme aufgebaut. War früher auch so da war die Monetarisierung halt buy 2 play. Gab früher auch genug Demos wo man nur bestimmte Level spielen konnte oder nur begrenzte charaktere/mannschaften. Wolltest du alle annehmlichkeiten haben dann kauf die vollversion.

NattyG

Ein Cod ist vom Prinzip her nicht anders aufgebaut als vor 10 jahren. Der Kern des Spiels ist immer noch gleich egal ob da jetzt nen cash shop drin ist oder nicht. Früher hat man aber auch nicht 3 monate später neue skins fürn game bekommen oder neue charaktere ne da gabs dann 40 € addon packete
Fortnite f2p finanziert sich über microtransactions
PUBG b2p vom Kern beide das gleiche Spiel.
ESO f2p das gleiche Kern Spiel wie ESO B2P.

und ich wage stark zu bezweifeln das sie sich bei Fortnite gedacht haben hey wir haben hier nen Cash shop wir brauchen jetzt ein Spiel da drum rum. Oder eher hey wir haben hier nen cooles BR erstellt wie können wir das am besten finanzieren b2p oder doch f2p und mit skins ?

Namma

Diese Entwicklung ist mir als mmorpg Spieler seit der Kindheit (Ende 90er) durchaus bewusst.
Wenn mir ein Spiel gefällt und dies fair ist, stört es mich nicht, ist es so ein Wal Ding, dann spiel ich solange es spaß macht, aber ohne zu zahlen.
das es sucht ausnutzt ist natürlich zwiespältig, das machen Zigaretten, Alkohol und Casinos ebenso, da muss jeder auf sich aufpassen.

für mich eher kritisch sind die Spiele die auf Kinder und Jugendliche abzielen, da gehts meisten Status technisch wilder zu, ab einem bestimmten Alter ist es auch nicht mehr so leicht es einfach auf die Eltern zu schieben.

sollten nfts einen ähnlichen Einfluss haben, wäre es schade, aber verkraftbar für mich.
unterstützen werde ich sowas nicht und Interesse habe ich auch nicht, will einfach nur spielen können 😁

Nico

Es gibt ja genügend Beispiele wo Spiele sich verändert haben mit der Zeit, Sein es Lootboxen, Gacha Systeme usw. Und die gibt es nicht so selten sogar in Vollpreis Titeln.

Schau dir BF20242 an, das Spiel ist komplett auf Monetarisierung aufgebaut, alle Mechaniken und Elemente, Bei FIFA und NBA sowieso. CoD, Back 4 Blood sieht das auch nicht schön aus. Und das beste am Ende ist für diese “Gameplay Neuerungen” die eigentlich Monetarisierung elemte sind werden dann andere Inhalte/Mechaniken einfach entfernt.
Jetzt stell dir mal vor es gibt in ff14 NFT´s – das würde darauf hinauslaufen das man eine 2 Klassen gesellschaft nach einiger Zeit hat.

N0ma

mal schauen was das Jahr bringt

Aldalindo

Hm hab mich jetzt erstmal informiert, konnte mit diesem ganzen Themenfeld wenig anfangen😊 Aber ich frage mich wie das dann aussehen soll praktisch? Materialien sammeln und für Echtwährung tauschen, etwas kreativ herstellen (Waffen, Kleidung) und die als meine Marke dann ingame verkaufen wieder für Echtwährung? Könnte ja spassig sein, wenn es dann auch tools dazu gäbe, sowas kreativ zu machen: mich würde es dann wieder zum craften ziehen in FFXIV, wenn ich mir selbst mit bestimmten vorgegebenen tools und mustern eine völlig verrückte individuelle Rüstung oder Waffe selbst basteln könnte und dann meinen Stempel drauf. Der Geldwert wäre mir dabei egal, weil mein Geschmack eh nie for the masses ist
😜
Verstehe hierbei nicht die Ängste der Gamer…hm ausser vielleicht das ein Game das eh schon aus den Servernähten platzt, dann auch noch von “Arbeiter*innen” überlaufen wird…

Zuletzt bearbeitet vor 21 Tagen von Aldalindo
N0ma

ne so ists nicht zu verstehen

bot0815

Der bessere Vergleich ist das Diablo III Echtgeld Auktionshaus. Mit dem Unterschied dass die Anzahl der guten items begrenzt ist, was Spekulation noch befeuert.
Bei allen Unterhaltungen zu dem Thema geht es nie um Kreativität, Inhalte oder Spaß sondern ausschließlich um Geld.
Alle Szenarien wie die Umsetzung in spielen am Ende aussehen kann, wirken auf jemanden der nie Geld in- sondern nur für Spiele ausgibt wie ein Blick in die Hölle.

Zuletzt bearbeitet vor 20 Tagen von bot0815
Oh Long Johnson

Stell dir vor, dass content sich hinter einer paywall aus NFTs befindet und erst freigeschaltet wird nachdem bestimmte “Meilensteine” erreicht werden.
Z.b. sagen die dann ,, raid x wird freigeschaltet nachdem 100k NTFS verkauft wurden”.
Dann ist das nicht mehr so spaßig oder ?

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