8 Tipps, um euren Gaming-PC im Sommer kühl zu halten und schneller zu machen

Wenn es draußen heiß ist, kommt euer Gaming-PC schnell ins Schwitzen. MeinMMO stellt euch 8 Tipps vor, mit denen ihr euren PC kühl halten könnt.

Wann überhitzt ein PC? Euer Gaming-PC ist eine Ansammlung empfindlicher Hardware. Wenn Grafikkarte, Prozessor und Co. ins Arbeiten kommen, dann werden große Mengen an Wärme abgegeben. Wird euer PC sehr heiß, schaltet er sich ab.

Denn: In modernen Komponenten sind mittlerweile Sicherungen eingebaut und das bedeutet: Bei zu großer, gefährlicher Hitze schaltet sich der Computer ab. Für euch bedeutet das den möglicherweise den Verlust von Daten und im schlimmsten Fall beschädigte Hardware.

Wie hilft das der Leistung meines PCs? Kühlt ihr euren PC richtig, dann könnt ihr noch etwas mehr Leistung aus eurer Hardware heraus holen.

Denn gekühlte Hardware läuft nicht so schnell heiß und bietet mehr Leistung: Der Prozessor kann mit Hochleistung arbeiten (takten) und muss die Geschwindigkeit nicht drosseln. Mit einem gut gekühlten PC könnt ihr außerdem besser Overclocking betreiben, denn hier ist eine hervorragende Kühlung sehr wichtig.

Overclocking: Wer Hardware über die vom Hersteller vorgesehene Geschwindigkeit betreibt, der übertaktet seine Hardware. Den Vorgang nennt man Overclocking (engl. für Übertakten). Voraussetzung ist eine besonders gute Kühlung. Viele User setzen dabei auf spezifische Kühlung, die die die Originalkühlung des Herstellers ersetzt, um mehr Leistung zu erzielen.

In den Chips von Prozessor (CPU) und Grafikkarte (GPU) stecken leistungsfähige Transistoren, die bei ihrer Arbeit Wärme erzeugen: Strom fließt durch die Kupferleitungen der Recheneinheiten, der geringe Widerstand in den Leitungen verursacht Hitze.

Bei hoher Hitze fährt die CPU ihre Arbeitsgeschwindigkeit (Takt) herunter, das nennt man in der Fachsprache „Thermal Throttling“. Das spart Strom, verringert aber auch die Leistung. Habt ihr eine gute Kühlung, dann verringert sich auch nicht die Leistung und könnt mit entsprechenden Programmen noch etwas mehr herausholen.

Wie wichtig eine gute Kühlung ist, zeigt sich auch bei den Next-Gen-Konsolen: Eine hohe Leistung bedeutet hier auch viel Hitze, weswegen PS5 und Xbox Series X so groß gebaut sind.

Woher stammen unsere Tipps? Wir haben für euch ausgiebig recherchiert, die besten Tipps gegen Hitze im PC gesammelt und selbst ausgewertet. Eigene Erfahrungen mit PCs und Hardware-Komponenten ist in unsere Liste eingeflossen. Des Weiteren haben wir uns Tests und Erfahrungsberichte zu Gehäuselüftern angesehen, um euch die besten Komponenten empfehlen zu können.

Falls ihr zusätzlich eine PlayStation 4 besitzt, haben wir hier Tipps gegen eine heiße und laute PS4.

Umsetzung der Tipps geschehen in eigener Verantwortung! Wir übernehmen keine Haftung für Schäden.

1. Haltet Temperatur und Hardware eures PCs im Blick

Benötigt: Keine besonderen Dinge notwendig | Zeitaufwand: 10 Minuten | Kosten: keine | Schwierigkeit: Leicht

Der erste und einfachste Schritt ist die Kontrolle der Temperaturen eures Computers. Einige Mainboards bieten die Möglichkeit, Temperaturen über das BIOS auszulesen. Das ist aber weniger hilfreich, wenn ihr gerade am Zocken seid.

Eine Alternative stellen hier kleine Hilfsprogramme wie HWMonitor dar. Das ist ein simples Freeware-Tool, mit dem ihr die Temperaturen der einzelnen Bauteile und zum Beispiel auch die Drehzahl der verbauten Lüfter kontrollieren könnt.

HWMonitor könnt ihr euch direkt beim Entwickler Cpuid.com herunterladen.

2. PC heiß gelaufen – Platziert euren Rechner neu

Benötigt: Keine besonderen Dinge notwendig | Zeitaufwand: Abhängig von eigener Wohnsituation | Kosten: keine | Schwierigkeit: Leicht

Kontrolliert, wo euer Gaming-PC in der Wohnung steht. Je tiefer der Computer am Boden steht, desto höher ist tendenziell die Wahrscheinlichkeit, dass der Computer verschmutzt. Habt, ihr Haustiere sind Tierhaare eine weitere Schmutzquelle für den PC.

Darum ist Schmutz ein Problem: Schmutz wie Tierhaare können die Lüfter verstopfen und Staub kann auf Kühlern eine dünne Schicht bilden, sodass die Wärme kaum oder nur noch schlecht geleitet wird.

Das solltet ihr beachten: Folgende Dinge solltet ihr beim Platzieren eures PCs beachten:

  • Stellt den PC auf einen festen Untergrund und nicht auf Teppichboden. Teppichboden ist ein Staubfänger und für euren Computer daher nicht optimal
  • Vermeidet den PC direkt an die Wand oder in eine Ecke zu stellen, denn hier kann die Wärme nicht gut entweichen
  • Vermeidet Orte mit stark wechselnden Temperaturen wie Heizungen und auch Fenster. Die trockene Wärme schadet eurem PC genauso wie die Feuchtigkeit von außen.
Ein sauberer und ordentlicher Schreibtisch ist der erste Schritt in die richtige Richtung.

3. Staub und Schmutz aus Computer und Lüftern entfernen

Benötigt: Druckluftspray, antistatische Reinigungswerkzeuge | Zeitaufwand: 30 Minuten | Kosten: 10 – 20 Euro | Schwierigkeit: Leicht

Davon raten wir euch ab: Benutzt keinen Staubsauger oder eure Finger, um den Staub zu entfernen. Der Staubsauger ist zu grob und beschädigt unter Umständen empfindliche Teile. Eure Finger sind immer leicht fettig, was ebenfalls Teile beanspruchen kann.

Das solltet ihr zum Säubern verwenden: Am besten verwendet ihr ein Druckluftspray oder antistatische Pinsel und Bürsten, die sich bei Bewegung nicht aufladen.

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So solltet ihr vorgehen:

  • Trennt den PC vom Strom und drückt anschließend noch einmal auf den Start-Knopf. So entweicht auch der letzte Rest an potenzieller Ladung.
  • Stellt euren PC beim Reinigen auf einen Tisch oder eine freie Oberfläche und nicht auf einen Teppich oder andere Oberflächen, die sich aufladen können.
  • Entladet euch anschließend selbst, indem ihr an eine Heizung fasst. Greift dafür an eine unlackierte Stelle, zum Beispiel in den Heizkörper von unten.
  • Säubert alle Lüfter eures PCs. Dazu gehören die Lüfter der CPU, externe Belüfter für das Gehäuse und die Lüfter eurer Grafikkarte. Auch das Netzteil hat einen Lüfter, den ihr nicht vergessen solltet.
Staub im PC-Gehäuse
Im Gehäuse eines PCs kann sich schnell Staub ansammeln

4. BIOS-Einstellungen kontrollieren und konfigurieren

Benötigt: Keine besonderen Dinge notwendig | Zeitaufwand: 30 Minuten | Kosten: keine | Schwierigkeit: Schwierig

Das BIOS (englisch basic input/output system) ist die Firmware, die auf eurem Mainboard gespeichert ist und mit der ihr bestimmte Dinge eures PCs kontrollieren könnt, zum Beispiel Temperatur oder die Geschwindigkeit der Lüfter. Das BIOS koordiniert die Geschwindigkeit der Lüfter automatisch, ihr könnt die Einstellungen aber auch manuell anpassen.

Seid besonders vorsichtig: Falsche Einstellungen im BIOS können schwere Schäden am Mainboard oder anderen Komponenten verursachen.

So geht ihr am besten vor: Jedes BIOS sieht für gewöhnlich etwas anders aus, da jeder Hersteller seine eigene Firmware für sein Mainboard verwenden kann. Die Grundstruktur ist aber ähnlich.

  • Startet das BIOS mit einem Druck auf die richtige Taste auf eurer Tastatur. Schaut am besten im Handbuch, welche Taste die richtige ist. Häufig ist das F1, F2 oder die Entf-Taste.
  • Wechselt im BIOS in die Temperatur-Einstellungen
  • Hier könnt ihr gewöhnlich einstellen, ab welchen Temperaturen sich der PC abschaltet oder ob eure Lüfter Fehler verursachen.
  • Für gewöhnlich könnt ihr einen Lüfter-Wert zwischen 30 und 100 % eingeben. Je höher, desto schneller laufen die Lüfter.
  • Gehäuselüfter und CPU-Lüfter werden im BIOS separat gesteuert.
  • Schaut immer in eurer Handbuch oder die Seite des Herstellers, ob eine Empfehlung für euer Mainboard bereitsteht.
  • Nachdem ihr die Einstellungen vorgenommen habt, müsst ihr den Rechner neu starten, damit die Änderungen auch wirksam werden.

Beachtet aber, dass es sich auch um Sicherheitseinstellungen handelt. Geht also mit Einstellungen im BIOS vorsichtig um oder lasst euch von jemandem helfen, der sich damit auskennt.

Es ist etwas schiefgelaufen, was tun? Solltet ihr Dinge gemacht haben, die ihr nicht zurücksetzen könnt, dann habt ihr folgende Möglichkeiten:

  • Im BIOS gibt es einen Menüpunkt „Werkseinstellungen“. Hiermit könnt ihr viele Probleme lösen.
  • Alternativ könnt ihr mit einem Jumper das BIOS zurücksetzen. Diesen setzt ihr auf den Platz des Mainboards „Clear CMOS“. Damit wird das System ebenfalls zurückgesetzt.
  • Die letzte Möglichkeit ist, die Batterie des Mainboards zu entfernen. Damit werden alle Einstellungen gelöscht. Damit dies funktioniert, müsst ihr die Batterie entfernen und dann das Mainboard für mehrere Minuten abgeschaltet lassen.
Ein guter Airflow sorgt dafür, dass die warme Luft aus dem Gehäuse getragen wird.

5. PC wird zu heißt? Airflow in eurem PC-Gehäuse kontrollieren

Benötigt: minimale BIOS-Kenntnisse, neues Gehäuse | Zeitaufwand: 15 – 60 Minuten | Kosten: 0 – 100 Euro | Schwierigkeit: Mittel

Mit einem guten Airflow verhindert ihr, dass eure Hardware heiß läuft. Airflow bedeutet, dass kühle Luft an eure Hardware kommt und warme Luft abtransportiert wird und es im Inneren eures Gehäuses keinen Hitzestau gibt. Ihr solltet daher kontrollieren wie gut der Luftfluss in eurem Gehäuse ist:

  • schlechtes Kabelmanagment oder frei hängende Bauteile sind immer ein Indikator für einen unzureichenden Luftfluss. Viele Gehäuse bieten sogar ein Kabelmanagement an, welches ihr nutzen solltet.
  • Ist eurer Computer aktiv, könnt ihr ebenfalls den Airflow testen: Am besten ist der Airflow, wenn kalte, frische Luft ins Gehäuse gelangt und die warme Luft auf der anderen Seite entweichen kann
  • Je nach Gehäuse können Lüfter an der Vorder- und an der Rückseite befestigt sein, um Airflow zu gewährleisten: Währen die Frontlüfter kalte Luft hereinziehen, pusten die Rücklüfter die warme Luft heraus.
  • Lüfter in der Oberseite sind ebenfalls praktisch: Da warme Luft nach oben steigt, unterstützen diese den normalen Weg warmer Luft.

Hier findet ihr weitere Hinweise: Schaut auch in die Bedienungsanleitung eures Gehäuses: Einige Hersteller bieten für ihre Gehäuse Tipps und Hinweise für den besten Airflow. Hier gibt es keine Normierung.

Gehäuse mit gutem Airflow: Hersteller wie Corsair oder be Quiet! bieten außerdem spezielle Airflow-Gehäuse an. Diese sind so aufgebaut, dass besonders viel Luft an eure Komponenten kommt oder ihr selbst mehrere Lüfter einbauen könnt.

Für einen guten Airflow eignen sich beispielsweise Dualchamber-Gehäuse. Durch die zwei Kammern fallen diese Gehäuse sehr groß aus, dafür liegen bestimmte Komponenten und die Kabel getrennt voneinander. Auch für eine Wasserkühlung ist viel Platz.

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6. Höhere Lüfter-Geschwindigkeiten einstellen

Benötigt: Keine besonderen Dinge notwendig | Zeitaufwand: 15 Minuten | Kosten: keine | Schwierigkeit: Mittel

Höhere Lüfter-Geschwindigkeiten bieten euch ebenfalls die Möglichkeit, warme Luft zügig aus dem Computer-Gehäuse zu befördern. Schneller drehende Lüfter ziehen die warme Luft schneller aus dem Gehäuse oder tragen frische Luft hinein.

Mithilfe von Software oder auch mit dedizierten Programmen der Hersteller lassen sich die Lüfter-Geschwindigkeiten anpassen und konfigurieren. Der Aufwand ist gering, das Ergebnis kann sich aber durchaus positiv auf die Temperatur auswirken.

Das solltet ihr anschließend tun: Beobachtet nach der Einstellung euren Gaming-PC und wie sich die Neuerungen auswirken. Habt ihr die Lüftung zu stark eingestellt, habt ihr im schlimmsten Fall nur eine höhere Geräuschentwicklung. Habt ihr sie zu schwach eingestellt, überhitzen möglicherweise Bauteile. Für die Kontrolle eignen sich am besten Programme wie HWMonitor.

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Die Wärmeleitpaste liegt zwischen Prozessor und den Kühllamellen (hellgrau im Bild). Ist die stark abgenutzt, wird die Wärme nicht mehr gut abgeleitet.

7. Wärmeleitpaste erneuern

Benötigt: Werkzeug, Wärmeleitpaste | Zeitaufwand: 60 Minuten | Kosten: 10 Euro | Schwierigkeit: Mittel

Ist euer Computer schon ein paar Jahre am Laufen, dann vertrocknet und verschleißt die Wärmeleitpaste auf eurem Prozessor. Hier hilft es dann, die Wärmeleitpaste auf eurem Prozessor zu erneuern.

Beachtet bei Wärmeleitpasten, dass ihr nur einen Tropfen auf den Prozessor packt und nicht zu viel nehmt. Weniger ist hier häufig besser, da sonst überschüssige Paste an den Seiten auslaufen kann.

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So tragt ihr neue Wärmeleitpaste auf: Wenn ihr wissen wollt, wie man Wärmeleitpaste richtig aufträgt, hat der Youtube-Channel „Tech Tips“ ein gut gemachtes Tutorial auf Deutsch erstellt, welches wir hier für euch einbetten:

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8. Neue Lüfter einbauen

Benötigt: Werkzeug, Lüfter (Wärmeleitpaste) | Zeitaufwand: 15 – 45 Minuten | Kosten: 25 – 50 Euro | Schwierigkeit: Mittel

Häufig sind in den Gehäusen schon Lüfter verbaut, um einen gewissen Airflow zu gewährleisten. Hier bietet sich die Möglichkeit, die alten Lüfter durch neue, bessere Lüfter zu ersetzen. Die Kosten halten sich hier häufig in Grenzen und der Umtausch ist meist nicht sehr kompliziert.

Beachtet aber, dass ihr die einzelnen Lüfter auch mit eurem Mainboard verbinden müsst, damit diese auch starten und Strom bekommen. Einige Lüfter könnt ihr auch direkt mit eurem Netzteil verbinden, diese könnt ihr dann aber nicht mehr mit Software ansteuern.

Schaut dazu am besten in eure Bedienungsanleitung von eurem Mainboard. Hier findet ihr meistens den Hinweis, wie viele Lüfter ihr steuern und versorgen könnt.

In der Anleitung (hier das ROG Strix B450-F) finden sich oft wichtige Hinweise: Auf diesem Mainboard befinden sich unter Nr. 3 unter anderem drei Anschlüsse für Gehäuselüfter (CHA-FAN).

Das solltet ihr beim Kauf von Lüftern beachten: Beim Kauf von Lüftern gibt es zwei wichtige Zahlen: die Größe und die Geschwindigkeit:

  • Die gängigste Variante ist der 120 mm PC-Lüfter. Je größer die Lüfter, desto mehr Luft können diese grundsätzlich transportieren.
  • Die Geschwindigkeit wird in UPM, Umdrehungen pro Minute (englisch: RPM) gemessen.

Für welchen Lüfter soll ich mich entscheiden? Beim Kauf eines neuen Lüfters solltet ihr euch überlegen, was euer Ziel ist:

  • Eine hohe Drehzahl heißt mehr frische Luft, bedeutet aber tendenziell auch eine höhere Lautstärke.
  • Größere Lüfte sind häufig auch leistungsfähiger, müssen aber nicht besser als ihre kleinen Vertreter sein.
  • Große Lüfter drehen sich im Schnitt langsamer, kleine Lüfter für gewöhnlich etwas schneller.

So baut ihr den Lüfter ein: Der Einbau eines Lüfters ist normalerweise nicht kompliziert.

  • Zieht als erstes den Netzstecker vom PC ab und lasst den letzten Strom entweichen.
  • Anschließend kontrolliert ihr euer Gehäuse. Häufig kann man anhand von Schlitzen oder Schraublöchern erkennen, wo die Lüfter hingehören.
  • Beim Einbau achtet auf die Pfeile auf den Lüftern. Diese zeigen die Drehbewegung und die Luftrichtung an. Schließlich sollen die Lüfter in die richtige Richtung drehen.
  • Abschließend befestigt die Lüfter mit den passenden Schrauben und schließt die Lüfter am Mainboard an (CHA_FAN, Fan zeigt immer einen Lüfter-Anschluss an).

Wir haben für euch hier außerdem noch ein kurzes Tutorial-Video eingebettet (deutsch):

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PC-Kühlung verbessern: Empfehlenswerte Gehäuse-Lüfter

Die gängigste Größe für Gehäuse-Lüfter für euren Gaming-PC sind 120 mm. Bei dieser Größe könnt ihr euch ziemlich sicher sein, dass die Lüfter in euer Gehäuse passt. Wir stellen euch im folgenden 3 Gehäuselüfter vor, die wir euch empfehlen können.

Premium: 120mm Lüfter – Noctua NF-A12x25 PWM

Das bietet der Lüfter: Mit rund 30 Euro gehört er zu den teuersten Lüftern, aber auch zur Oberklasse: Laut Computerbase.de ist er einer der besten Gehäuselüfter, die es derzeit auf dem Markt gibt. Außerdem gibt es für den Einbau massig Zubehör. Bei dem Noctua NF-A12x25 PWM handelt es sich um ein Modell mit 4-Pin-Stromanschluss.

Das sagen die Käufer: Der Lüfter wird mit 4,8 von 5 Sternen bei 998 Bewertungen rezensiert. Gelobt wird der Geräuschpegel und vor allem das hervorragende Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Lüfter seien zwar etwas teurer als die Konkurrenz, aber ihren Preis mehr als Wert.

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Noctua NF-A12x25 PWM, Leiser Premium-Lüfter, 4-Pin (120mm, Braun) Noctua NF-A12x25 PWM, Leiser Premium-Lüfter, 4-Pin (120mm, Braun)* 1.598 Bewertungen 29,90 EUR 29,40 EUR

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Mittlere Preisklasse: 120mm Lüfter – be Quiet! Silent Wings 3 PWM

Das bietet der Lüfter: Die Silent Wings-Kühler von be Quiet bieten für rund 20 Euro eine gute Kühlleistung und einen niedrigen Geräuschpegel. Das Besondere: Die Ecken der Ventilatoren können abgenommen werden und sind dadurch besonders flexibel. Wer keine 30 Euro für einen PC-Lüfter ausgeben will, der sollte zum Lüfter von be Quiet greifen.

Das sagen die Käufer: Der be Quiet – Lüfter wird mit 4,8 von 5 Sternen bei 1078 Bewertungen rezensiert. Gelobt wird von den Käufern vor allem die hohe Qualität und die angenehme Lautstärke der Lüfter.

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be Quiet! Silent Wings 3 PWM 120x120x25 Gehäuselüfter be Quiet! Silent Wings 3 PWM 120x120x25 Gehäuselüfter* 1.681 Bewertungen 19,77 EUR

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Budget: 120mm Lüfter – ARCTIC F12 (5er Pack)

Das bietet der Lüfter: Beim Arctic F12 handelt es sich um einen Lüfter der niedrigsten Preisklasse und das merkt man auch an der Ausstattung: Der Lüfter bietet keine technischen Besonderheiten und kommt ohne Zusätze daher. Dafür zahlt ihr pro Lüfter auch kaum mehr als 5 Euro. Für den geringen Preis ist er aber nicht geräuscharm und bietet kaum Zubehör.

Das sagen die Käufer: Der Lüfter wird mit 4,5 von 5 Sternen bei 8175 Bewertungen rezensiert. Die Käufer loben den niedrigen Preis und die hohe Leistung der Arctic-Kühler. Kritisiert wird die vergleichsweise hohe Lautstärke und dass das Stromkabel nicht ummantelt sei.

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Günstiges RGB: 120mm Lüfter – Sharkoon Shark Blades RGB Fan

Das bietet der Lüfter: Für die RGB-Freunde unter euch bietet sich der Sharkoon Shark Blades als passende Alternative an. Für rund 15 Euro ist der Preis angemessen. Außerdem unterstützt der RGB-Lüfter die meisten Beleuchtungssysteme wie Asus Aura Sync, MSI Mystic Light Sync und Gigabyte Fusion. Damit solltet ihr kein Problem haben, den Lüfter in ein bestehendes System zu integrieren.

Das sagen die Käufer: Der Lüfter wird mit 4,3 von 5 Sternen bei 178 Bewertungen rezensiert. Gelobt wird vor ordentliche Qualität und die gute Leistung des RGB-Lüfters, bei hohen Lüfter-Einstellungen kann der Sharkoon-Lüfter aber durchaus auch laut werden.

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Sharkoon Shark Blades RGB Fan, Gehäuselüfter Sharkoon Shark Blades RGB Fan, Gehäuselüfter* 335 Bewertungen 14,99 EUR 9,59 EUR

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Alternative für RGB- Enthusiasten: Corsair LL140 RGB

Das bietet der Lüfter: Mit dem LL140 RGB bietet Corsair ebenfalls einen spannenden RGB-Lüfter für euer Gehäuse an. Das Problem: Wer von der RGB-Beleuchtung und sämtlichen Vorteilen profitieren will, der braucht die Controller-Station Commander Pro. Für das Gesamtpaket lässt sich Corsair rund 150 Euro bezahlen, was wirklich viel Geld ist, auch weil die Kühlleistung nicht besser als bei günstigeren Alternativen ist.

Wer jedoch auf der Suche nach besonders effektvollen RGB-Lüftern ist und diese auch mit entsprechender Software umfangreich konfigurieren will, der wird bei den Lüftern von Corsair durchaus fündig – auch weil sich die Lüfter dank iCue-Software auch mit anderen Corsair-Produkten kombinieren lässt.

Das sagen die Käufer: Das Lüftersystem wird mit 4,5 von 5 Sternen bei 2525 Bewertungen rezensiert. Gelobt wird die tolle Verarbeitung, die tolle Optik und die geringe Lautstärke. Die Kritiker stören sich am teuren Corsair Hub, den es zwingend braucht, wenn man die Lüfter im vollen Umfang verwenden will.

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Corsair Lüfter Corsair Lüfter* 6.251 Bewertungen

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Falls ihr noch nach einer guten Tastatur sucht, dann haben wir ebenfalls ein paar Empfehlungen für euch: Wir stellen euch die besten Gaming-Tastaturen 2020 vor.

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Tenshiko

Netter Artikel.
Aber ein Pure Base 600 Gehäuse von Be Quiet!,
dass bekommt man bei Mindfactory 30,-€ günstiger als beim A-marktetplace.

Ich hab mir letztes WE ein solches gegönnt.
Ist leider noch nicht geliefert.
Werde aber alle vorhandene Lüfter durch Silent Wing3 von Be Quiet! austauschen.
Halten länger.

Herlitz

Es geht nur um die Provision von Amazon 😉
Ob die Leser sparen interessiert in der Redaktion Niemanden.

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