Sony ist seit Jahren dafür bekannt, die PlayStation mit exzellenten Singleplayer-Titeln zu füttern: Wir bei MeinMMO schauen heute aber darauf: Was sind die 5 besten neuen Spiele 2022 für PlayStation 5, die man auch mit anderen zusammenspielen kann? Es ist ein schräger Mix für die PS5 geworden – mit alten Bekannten und Spielen, die man gar nicht auf der PS5 erwartet.
Wie wurde die Liste erstellt? Wir haben nach den 5 Neuerscheinungen 2022 für die PlayStation 5 gesucht, die den höchsten Wert bei Metacritic erreicht haben und die man auf irgendeine Art online und im Multiplayer spielen kann
Bei der Suche nach den 5 besten neuen Multiplayer-Titeln für die PS5 ist ein sehr schräger Mix herausgekommen.
Elden Ring ist jetzt schon ein Kandidat für das Spiel des Jahres
Das ist die Nummer 1: Die Nummer Eins ist wenig überraschend: Elden Ring. Es hat unfassbare 96 % auf Metacritic erreicht und ist für viele ein Kandidat für das Spiel des Jahres 2022. Gerade weil so viele andere Spiele während der Corona-Pandemie verschoben wurde, ragt Elden Ring dieses Jahr aus dem Angebot heraus.
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Alles, was ihr zu dem Multiplayer in Elden Ring wissen müsst
Das knüppelharte Open-World-Actionrollen von From Software erschien am 25. Februar 2022 und hat lägst Kult-Status erreicht.
Viele spielen es als Singleplayer-Spiel, aber es ist möglich, sich mit bis zu 4 Spielern den Herausforderungen zu stellen: Mitspieler werden beschworen.
Ein Gamer hat das bis ins Extrem getrieben und wurde als beschwörbarer Boss-Töter bekannt: Let me solo her.
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Ein halbnackter Spieler in Elden Ring wurde zur Community-Legende u0026#8211; Das ist seine Geschichte
Wer steht auf Platz 2? Auf Platz 2 rast das Autorennspiel Gran Turismo 7 ins Ziel. Das hat auf Metacritic 87 % bekommen – von den Fans gab’s aber äußerst miese 2,1. Kritisiert wird vor allem, dass das neue Spiel in der Reihe „always online“ ist. Spieler kritisieren, die Reihe sei zugunsten von „Mikrotransaktionen“ zerstört worden.
Professionelle Kritiker sehen im Spiel aber ein Meisterwerk für jeden Racing-Fan, mit einer großen Vielzahl von Strecken und Wagen.
Gran Turismo 7 verfügt über einen umfangreichen Multiplayer-Modus, über Online-Lobbys oder im Splitscreen zu zweit.
Unsere Kollegen von GamePro erklären euch, wie ihr den Multiplayer-Modus freischalten könnt.
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Alles, was ihr zu Destiny 2: The Witch Queen wissen müsst u0026#8211; in 2 Minuten
PS5 bietet Shooter-Klassiker, irres Strategie-Siel für Größenwahnsinnige und ein Skateboard-Plattformer
Wer sind die anderen 3 Games? Es gibt einen skurrilen Mix auf den nächsten 3 Plätzen:
Mit 87 % holt sich Destiny 2: The Witch Queen die Bronze-Medaille. Destiny ist ein Action-MMO und „The Witch Queen“ war jetzt nach einigen eher düsteren Jahren wieder ein Highlight für die Shooter-Franchise. Wir bei MeinMMO sind Destiny eng verbunden: Unsere Seite gilt seit 2014 als erste Anlaufstelle in Deutschland für den Action-Shooter.
Platz 4 holt sich der Strategie-Kracher „Crusader Kings III: Console Edition“, eigentlich ein klassisches PC-Spiel, das die meisten im Singleplayer spielen. Aber es hat viel Erfolg als Multiplayer-Titel und wird in Deutschland gerne auf Twitch gezeigt:
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Auf Platz 5 finden wir „OlliOlli World“ mit 84 % Reviews: Das ist ein „skateboarding Action-Plattformer“ – der hat einen „asynchronen Multiplayer“: In dem Sinne, dass man gegen gegnerische Zeiten antreten kann.
In den nächsten Jahren können wir wohl mit mehr Power bei Multiplayer-Titeln für PlayStation 5 rechnen. Sony hat sich Destiny-Entwickler Bungie extra gekauft, um hier den Fokus zu verstärken:
Das neue Sport-Spiel FIFA 23 hat zwar noch keinen offiziellen Release, aber die ersten Streamer zeigen es bereits mit einem Vorabzugang. FIFA 23 schlägt auf Twitch ein. Vor allem deutsche Twitch-Streamer stürzen sich darauf. Von den 5 größten Kanälen kamen 4 aus Deutschland: Eliasn97, GamerBrother, Trymacs und MontanaBlack.
Weil es nur wenige Kanäle gibt, die FIFA 23 bereits streamen dürfen, haben diese wenigen Streamer exzellente Zuschauerzahlen. Und weil US-Amerikaner nichts mit Fußball anfangen können und die Spanier grade im Minecraft-Fieber sind, liegen die deutschen Twitch-Streamer oben.
Bei den „Peak-Zugschauen“ lag FIFA 23 bereits auf Platz 3 in den letzten 3 Tagen auf Twitch – nur Just Chatting und Minecraft waren höher: Bei Minecraft fand gestern die “Minecraft Championship 25” statt und die spanischen Twitch-Streamer haben das gezeigt.
Der 24-Jährige wollte selbst mal Fußball-Profi werden, wechselte nach einer schweren Verletzung am Bein zu FIFA und wurde zum E-Sport-Profi für Hertha BSC.
Eliasn97 hat FIFA 23 zwar „erst“ 8 Stunden gestreamt, hat aber mit 90.870 Zuschauern in der Spitze und 72.500 im Schnitt den mit Abstand beliebtesten Kanal auf Twitch.
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FIFA 23: Gameplay-Trailer zeigt neue Features u0026#8211; Was macht es anders als FIFA 22?
Wie sieht er das neue FIFA? Elias Nerlich ist begeistert: Er sagt, das neue FIA sei schnell, Tricks würden geil ausgeführt, und Schüsse seien fast immer drin. Für starke Spieler sei das gut. Er werde die nächsten Wochen voll durchziehen (via twitter).
4 der 5 größten Kanälen zu FIFA 23 sind auf Deutsch
Wer sind die nächsten deutschen Kanäle? Wenn man schaut, wer in den letzten 3 Tagen in FIFA 23 am meisten gesehen wurde, erkennt man:
Trymacs kommt auf Platz 2 mit 9 Stunden – Er erreicht im Schnitt über 27.000 Menschen.
GameBrother liegt auf Platz 3: Es wurden 13 Stunden gestreamt – zu 15.600 Leuten im Schnitt.
MontanaBlack war 4 Stunden auf Sendung und erreichte im Schnitt 31.500 Zuschauer.
FIFA 23 ist auf Twitch von deutschen Streamern dominiert.
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Das ist der beliebteste Clip: Der beliebteste Clip zu FIFA 23 kommt nicht von einem Top-Streamer, ist aber auch Deutsch.
Die Nummer 35 nach der Rangliste, xTheSolutionTV, zog einen 89er David Beckham. Der kam mit der eingebauten Freude, sich von jedem beleidigen und frotzeln zu lassen.
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Erst vor wenigen Tagen gab es in Deutschland eine Debatte um FIFA 23. Das nutzen Streamer wie Trymacs dazu aus, gerade die Lootboxen in FIFA 23 zu kritisieren, die sie jetzt mit Begeisterung wieder öffnen:
In der Open Beta von Call of Duty: Modern Warfare 2 stehen verschiedene Modi zur Verfügung, die Spieler testen können. Einer dieser Modi passt eigentlich so gar nicht ins klassische CoD, kommt aber gut an.
Was ist das für ein Modus? Bodenkrieg (engl. „Ground War“) ist so etwas wie eine große Version von dem, was ihr aus CoD normalerweise kennt. 32 Spieler pro Team treten auf riesigen Maps gegeneinander an – insgesamt also 64 Spieler.
Ziel ist ein klassischer Herrschafts-Sieg mit verschiedenen Punkten, die es einzunehmen gilt. Es gibt sogar Fahrzeuge, fliegende Gefährte und Panzer, mit denen ihr euch über die Karte bewegen könnt.
Ground War war schon ein neuer Modus in Modern Warfare 2019 und wirkte damals wie der Ansatz, den Dauer-Konkurrenten der CoD-Franchise, Battlefield, ins Spiel zu bringen. Jetzt, im neuen Modern Warfare 2, gibt es ein paar Verbesserungen zum bekannten Modus.
Was ist anders als früher? Es ist etwa möglich, Gegner und Fahrzeuge zu „spotten“, wie es auch schon in Battlefield der Fall ist. Außerdem sind Helikopter nun tatsächliche Objekte, die man betreten kann. Die Maps selbst sind größer und zugänglicher.
Alles in allem sorgt das dafür, dass der Bodenkrieg aktuell gut bei Spielern ankommt, die den Modus in der aktuell laufenden Beta testen.
Hier seht ihr den Trailer zur Beta:
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CoD Modern Warfare 2: PlayStation-Trailer zur Beta
„Wie ein altes Battlefield ohne Zerstörung“
Das sagen Spieler zum neuen Bodenkrieg: In einem Thread auf reddit diskutieren etliche Fans über die Vorzüge des neuen Ground War. Es kommen Vergleiche mit Battlefield auf. Mit dem Meme: „Look at me, I’m the Battlefield now“ wird dem Shooter von EA sogar der Rang abgesprochen.
Die Meinung zu Ground War ist größtenteils positiv. Es kommen etwa Kommentare wie: „Fühlt sich an wie ein altes Battlefield ohne Zerstörung. Gefällt mir wirklich!“ (via reddit). Es gibt aber auch Kritik, dass der Bodenkrieg nicht per se besser sei als Battlefield allgemein.
[Battlefield] war viel besser, aber seit 2042 spiele ich lieber Ground War in Modern Warfare 2. Ich meine, Battlefield V und alle Vorgänger waren besser als beide. Aber 2042 war so ein Tiefschlag, dass sich Bodenkrieg wie Balsam anfühlt.
Die Community ist aber auch der Ansicht, dass ein wenig Konkurrenz für Call of Duty gesund sei, damit es sich die Spiele in ihrem Bereich des Shooter-Genres nicht zu gemütlich machen. Der Chef von EA, dem Publisher der Battlefield-Reihe, sieht das aber anscheinend anders:
Für 0,99 € gibt es das MMORPG Black Desert gerade auf Steam: Das ist günstiger als eine Kugel Eis in Deutschland. Doch das Angebot läuft am Montag um Mitternacht aus. Wir schauen bei MeinMMO auf die Steam-Reviews und was das MMORPG ausmacht.
Das ist das Angebot:
Black Desert gibt es im Sonderangebot auf Steam für 0,99 Cent. Die günstigste Kugel Eis in einer deutschen Stadt kostete 2021 im Durchschnitt 1,03 €. Es gab sie in Bielefeld (via statista).
Normalerweise beträgt der Preis von Black Desert auf Steam 9,99 €.
Der vergünstigte Preis ist bis um Mitternacht am Montag, dem 26. September, aktiv – am Dienstag ist es schon vorbei.
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Black Desert Online: Story Trailer zur neuen Klasse Drakania
24 Klassen in Black Desert bieten Abwechslung
Was ist das für ein Spiel? Black Desert ist ein Action-MMORPG aus dem Jahr 2016, das wegen seiner Grafik, seines dynamischen Kampfsystems und seiner über Jahre guten Weiterentwicklung aus der Masse an MMORPGs heraussticht. Für uns auf MeinMMO gehört es neben WoW, Final Fantasy XIV, ESO und Lost Ark zu den “großen Fünf im MMORPG-Bereich.”
Eine Stärke des Spiels ist die Vielfalt und Abwechslung der Klassen: Im Laufe der Jahre ist die Zahl der spielbaren Klassen nach und nach auf 24 gewachsen.
Während ein Spieler zum Launch auf typische Klassen für MMORPGs beschränkt war, gibt es mittlerweile mit Klassen wie der Korsarin (eine Art Piratin), der Drakania (magische Drachenkriegerin) oder der Shai (einer Bardin) auch ungewöhnliche Klassen, die man nicht in jedem MMORPG sieht.
Wird das denn überhaupt noch gespielt? Die Zahlen von Black Desert sind seit Jahren konstant über 10.000. Und das ist nur der Steam-Client, das MMORPG hat auch einen eigenen Launcher und Versionen für Xbox und PlayStation.
In den letzten Monaten sind sie auf Steam etwas gesunken – wahrscheinlich gibt es auch deshalb den Sale. Man kann davon ausgehen, dass Black Desert noch eine ganze Weile beliebt bleiben wird.
Was sagen die Steam Reviews zu Black Desert? Mit 74 % positiven Reviews ist Black Desert „größtenteils positiv“ bewertet.
Interessant ist, dass viele Leute, die ein Review abgegeben haben, extrem viel Zeit mit dem MMORPG verbracht haben:
Ein Nutzer, der mehr als 4.200 Stunden in Black Desert auf Steam gespielt hat, urteilt: Die ersten Stunden bis zu Level 60 fliegen nur so vorbei, die Grafik sei phänomenal, das Kampfsystem sei das spannendste, das er je in einem MMORPG gesehen. Aber das Spiel sei auch unheimlich grindy und es würde frustrieren, dass andere Geld ausgeben könnten, um den Grind zu verkürzen.
Eine Nutzerin mit 1.300 Stunden sagt: Sie kehre immer wieder zu Black Desert zurück, weil ihr andere MMORPGs nicht dasselbe Gefühl geben können. Es sei ein einzigartiges Spiel.
Ein anderer Nutzer mit über 4.500 Stunden zitiert Thanos: „Es kostet alles.“
Wem kann man das MMORPG empfehlen? Black Desert ist ein ausgezeichnetes MMORPG für jeden, der Action und Abwechslung sucht. Die ersten Stunden kann man jedem MMORPG-Fan ans Herz legen – Black Desert sollte man auf jeden Fall mal gespielt haben.
Allerdings sollte man das Endgame von Black Desert mit Vorsicht betrachten: Hier kann man sich wirklich verlieren und frustrieren. Wie für Spiele aus Asien üblich wird das Endgame sehr grindy und frustrierend – im Verhältnis zu „westlichen MMORPGs“.
Eine umfassende Einschätzung zu Black Desert lest ihr hier:
Publisher und Entwicklerstudios stecken viel Arbeit und einen Haufen Mühe in die Produktion von Trailern und Videos, mit denen sie ihre Spiele oder das jüngste Update bewerben. Manche Trailer zahlen ihnen das durch enorme Klickzahlen und jede Menge Aufmerksamkeit zurück. Wir von MeinMMO haben euch eine Liste mit 5 Gaming-Trailern zusammengestellt, die insgesamt über 500 Millionen Aufrufe erzielten.
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Platz 5: Angry Birds & the Mighty Eagle Trailer
Release des Trailers: 10. September 2010 | Aufrufe: 136,9 Millionen | Gefällt-mir-Angaben: 236.000
Was ist das für ein Trailer? Angry Birds war vor einigen Jahren ein sehr beliebtes Mobile Game, das über 400 Millionen Mal heruntergeladen wurde und durch den Erfolg sogar einen eigenen Kinofilm erhielt.
Im September 2010 erschien auf YouTube ein Trailer mit dem Titel „Angry Birds & the Mighty Eagle“, der das Debüt des später im Herbst-Update hinzugefügten Mighty Eagle ankündigte. Im Jahr 2022 hat der Trailer über 136 Millionen Aufrufe sammeln können.
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Angry Birds and the Mighty Eagle
Platz 4: Clash Royale: The Last Second
Release des Trailers: 22. Dezember 2016 | Aufrufe: 138,9 Millionen | Gefällt mir-Angaben: 458.000
Was ist das für ein Trailer? Clash Royale ist ein beliebtes Mobile-Spiel, das Tower-Defense- und Sammelkarten-Konzepte miteinander vereint. Der “The Last Second”-Trailer wurde als offizielle Werbung des Spiels ausgestrahlt und zeigte die letzten Sekunden von actionreichen Kämpfen in einer Arena. Auf YouTube sammelte das 49 Sekunden lange Spektakel bis September 2022 fast 139 Millionen Aufrufe.
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Clash Royal: The Last Second
Platz 3: League of Legends: Der Ruf
Release des Trailers: 07. Januar 2022 | Aufrufe: 140 Millionen | Gefällt-mir-Angaben: 804.000
Was ist das für ein Trailer? Riot Games hat im Januar das animierte Video namens „Der Ruf“ als Trailer für die Saison 2022 von League of Legends auf YouTube veröffentlicht. Knapp neun Monate später hat der 4 Minuten lange Clip 140 Millionen Aufrufe und zeigt, wie riesig LoL ist.
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Ein bombastisches Video zu League of Legends hat mittlerweile 138 Millionen Aufrufe – Zeigt, wie riesig LoL ist
Platz 2: Among Us – Beta Launch Trailer
Release des Trailers: 15. Juni 2018 | Aufrufe: 144,6 Millionen | Gefällt-mir-Angaben: 142.000 |
Was ist das für ein Trailer? 2018 veröffentlichte Innersloth, das Entwicklerstudio hinter dem Überraschungshit Among Us, einen Trailer auf YouTube zu dem Beta-Launch.
Der Trailer selbst zeigte innerhalb von 30 Sekunden das Spielprinzip, bei dem 5-10 Spieler ein Raumschiff mit kleinen Aufgaben reparieren, während der sogenannte Imposter stückweise die Crewmitglieder ermordet. Vier Jahre nach dem Release des Trailers hat dieser über 144 Millionen Aufrufe.
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Among Us Beta Launch Trailer
Platz 1: Minecraft – der offizielle Trailer
Release des Trailers: 06. Dezember 2011 | Aufrufe: 162,3 Millionen| Gefällt-mir-Angaben: 1,6 Millionen
Was ist das für ein Trailer? Minecraft ist eines der bekanntesten und beliebtesten Survival-Spiele und wird auf den verschiedenen Plattformen Millionen Gamern gespielt (via. Xbox.com). Wenig verwunderlich ist es, dass auch der offizielle Minecraft Trailer Klicks im dreistelligen Millionenbereich hat.
Ein Trailer zu Minecraft hat 160 Mio. Aufrufe: „Das ist kein Trailer für ein Spiel, das ist für eine Generation“
Was sagt ihr zu den 5 Trailern? Habt ihr alle Spiele gewusst oder wart ihr von dem Erfolg der erwähnten Titel eher überrascht? Lasst es uns gerne in den Kommentaren hier auf MeinMMO wissen!
Ihr wollt keine Trailer sehen, die vor Jahren erschienen sind, sondern welche, die neue Spiele vorstellen? Dann sollten ihr einen Blick auf den blutigen Trailer zu einem noch nicht angekündigten Projekt von den PUBG-Machern werfen.
Bald erscheint mit Wrath of the Lich King die neue Erweiterung für WoW Classic. MeinMMO sprach im Vorfeld mit den beiden Chef-Entwicklern und wir erhielten Antworten zu Fragen rund um verschiedene Design-Entscheidungen.
Eigentlich erscheint Wrath Classic erst am 27. September 2022, aber schon jetzt lässt sich der Pre-Patch spielen und sorgt für einen riesigen Andrang mit Warteschlangen in WoW Classic. Zehntausende wollen wieder zocken und sich auf die Erweiterung vorbereiten.
Denn bereits vorab lässt sich die neue Klasse spielen. Todesritter sind die erste neue Klasse, die WoW je erhielt. Und wer einen spielt, bekommt sogar ein Mount im modernen WoW geschenkt. Für viele Spieler sind das genügend Gründe, um jetzt zu zocken.
Um etwas mehr ins Detail gehen zu können, sprachen wir mit den Lead Software Engineers Ana Resendet und Brian Burmingham, die gemeinsam das Entwicklerteam für WoW Classic leiten. Die Classic-Version steht immer wieder in der Kritik, nur “aufgewärmter Code” zu sein. Die Chefs zeigen, dass das nicht so ist.
Im Interview geht es unter anderem darum, warum Todesritter so viel stärker sind als ihr, wie aufwendig eigentlich die Entwicklung ist und warum wichtige Dinge wie Tausendwinter anders sind, als ihr sie von früher kennt.
Seht hier den Vorbereitungs-Trailer zu WotLK Classic:
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WotLK Classic: Beeindruckender Trailer zeigt, wie sich Azeroth auf den Lichkönig vorbereitet
„Jede Erweiterung brachte neue Herausforderungen mit sich“
MeinMMO: Nachdem ihr mit Vanilla und The Burning Crusade schon Erfahrung gesammelt habt, wie schwer war es, Wrath nachzubauen? Schließlich war das die wohl beliebteste Erweiterung überhaupt.
Ana Resendez: “Jede Erweiterung, an der das Team gearbeitet hat, brachte unterschiedliche Herausforderungen mit sich. Und sie alle waren aufregend. Erst gab es dieses Puzzle mit Vanilla. World of Warcraft nachzubauen, dieses Relikt – alles war neu und wir wussten nicht genau, wie wir das eigentlich machen sollen. Oder … das Team wusste es nicht, damals war ich noch kein Teil davon. Das Team hat verschiedene Ansätze versucht und kam dann zu einem Schluss.
Bei TBC konnten wir die Lehren aus der Überarbeitung von Classic ziehen. Aber wir mussten im Kopf behalten, dass der Content dazwischen sich stark verändert. Das ist bei jeder Version wieder anders. Jedes Mal, wenn wir eine neue Erweiterung bearbeitet haben, kamen neue Herausforderungen auf uns zu.
Damit im Hinterkopf, vom Design-Punkt aus, als Classic rauskam, versuchten wir dem Original so treu wie möglich zu bleiben. Mit nur ein paar Änderungen wie Layers. Aber über die Zeit sahen wir, dass die Community sich über die Jahre entwickelt hat. Es sind zum Teil immer noch dieselben Leute, die spielen, aber es ist eine andere Ära. Das mussten wir beachten, aber zugleich wollten wir den Geist von Classic und Wrath of the Lich King aufrechterhalten.
Wir wollen, dass ihr euch einloggt und sagt: ‘Daran erinnere ich mich! Ich weiß noch, als ich damals hier war! Ich erinnere mich an das Gefühl, Wrath of the Lich King zu spielen!’ Das wollten wir behalten.”
MeinMMO: Der „Rauschende Reisen“-Buff fühlt sich richtig gut an. Ich liebe es, in Classic zu leveln und der Buff fühlt sich so an, als sei das Leveln schon immer so gedacht. Wie groß ist die Chance, dass ihr den Buff beibehaltet, damit etwa neue Spieler schneller aufschließen können?
Brian Burmingham: “Uns war immer klar: Wenn du den Spielern einen Vorteil gibst, dass sie sich daran gewöhnen, je länger sie ihn haben und sie wollen nicht, dass der wieder verschwindet. Und wir wollten sicherstellen, dass wir ein geplantes Ende möglichst weit im Voraus kommunizieren.
Also ja, zum Launch, am 26. September, wenn ihr nach Nordend geht, verschwindet der Buff. Das liegt teilweise daran, dass wir jedem die Möglichkeit geben wollen, das Spiel so zu erleben, wie es ursprünglich gemacht wurde. Aber auch, damit wir wissen, wie das mit den Erbstücken zusammenspielt.
Erbstücke sind noch nicht im Spiel, aber sie werden es mit Wrath of the Lich King sein. Wir wollen sicherstellen, dass es nicht zu schnell geht, bevor wir sehen können, welchen Einfluss das alles wirklich hat.
Wir sind offen dafür, uns zukünftige Möglichkeiten anzusehen. Das Beste an dem Buff gerade ist, dass alle in die gleichen Aktivitäten gezogen werden. Da gibt es neue Spieler, die das Spiel ausprobieren und mit den neuen Spielern wollen einige vielleicht ihre Twinks leveln. Ein Buff, der zu diesen Aktivitäten anreizt, fühlt sich nach einer guten Möglichkeit an, diese Spieler zusammenzubringen. Die Welt fühlt sich lebendiger an.”
LFG und Dungeon-Finder: „Wir wollen Leute ermutigen, sich für Gruppen zu öffnen“
MeinMMO: Ihr habt vorhin über ‘kleine Änderungen’ gesprochen. Statt des Dungeon Finders habt ihr in Wrath Classic nun ein LFG-Tool wie kein anderes, das wir in WoW je gesehen haben. Warum habt ihr nicht einfach das Tool aus Retail übernommen?
Ana Resendez: “Das ist eine gute Frage. Brian kann dir mehr zur Design-Philosophie von Wrath erzählen, aber zum LFG-Tool kann ich dir ein wenig was erklären. Das Tool ist ein Projekt, an dem das Team gearbeitet hat, weil wir den Random Dungeon Finder erst einmal nicht im Spiel haben wollten.
Wir sprachen mit den Leuten, die an Shadowlands und Dragonflight arbeiten. Mit denen haben wir zusammengearbeitet, uns Inspirationen geholt und auch teilweise die Technologien ihres Tools genutzt, um das LFG-Tool zu bauen, das ihr jetzt in Classic seht.”
So sieht das aktuelle Tool aus.
Brian Burmingham: “Was wir wirklich an der Burning-Crusade-Version des Tools mochten, war die Möglichkeit, dich selbst einfach passiv zu listen. Zu sagen: ‘Ich habe Interesse an einer Gruppe, will aber gerade nicht aktiv nach einer suchen.’ Also kann ich mich als suchend eintragen, während ich weiter leveln gehe.
Mit dem neuen Tool kannst du dich als Individuum oder als Gruppe listen und kannst Leute sehen, die du dir aussuchen kannst. Oder, wenn du dir die Mühe machen willst, kannst du aktiv nach Leuten suchen.
Wir hoffen, dass das die Leute ermutigt, sich für die Teilnahme an Gruppen zu öffnen, statt ständig aktiv nach Gruppen oder Mitgliedern suchen zu müssen.”
MeinMMO: Das Pre-Event und gerade das LFG-Tool hatten mit einigen Bugs zu kämpfen. Wie stellt ihr sicher, dass WotLK ohne Probleme startet?
Brian Burmingham: “Ja, da gab es einige Probleme, etwa ein Bug, der dich immer als Tank gelistet hat. Ich glaube, die Leute wurden immer dann als Tank markiert, wenn sie sich ausgeloggt haben.
Das hängt auch damit zusammen, dass man seine Standard-Rolle in den Talenten auswählen kann. Einige Leute wussten nicht, dass man das auf der Talent-Seite machen sollte. Aber daran arbeiten wir und wollen auch für mehr Sichtbarkeit und Verständnis dieser Features sorgen.”
PvP in WotLK: „Beide Fraktionen können Tausendwinter kontrollieren“
MeinMMO: Aufgrund der euch vorliegenden Spielerdaten, wie wichtig ist eigentlich PvP in Classic?
Ana Resendez: “Das Team begrüßt jeden der unterschiedlichen Leute, die World of Warcraft spielen. Das Einzigartige am Spiel ist, dass es Spieler mit so vielfältigen Interessen zusammenbringt. Für das Classic-Team ist PvP tatsächlich sehr wichtig.
Wir hatten verschiedene Ansätze und beobachten dauernd, wie die verschiedenen Aspekte des PvPs aussehen, von der Ehre, die Leute erhalten, bis zur größten Änderung, die wir gemacht haben: Arena-Teams aus Wrath of the Lich King zu entfernen.
Wrath hatte das System damals und wir entfernen die Teams. […] Bei Gesprächen mit der Community und basierend auf unseren Daten haben wir begriffen, dass Spieler mehr Freiheit wollen, mit bestimmten Leuten zu spielen.
Darum haben wir geschaut, wo es Sinn ergibt, moderner zu sein im Sinne von: Wir haben 2022 und Dinge auf dem Weg gelernt. Für den Moment wollen wir, dass Spieler sich für Arenen anmelden und die Möglichkeit haben, verschiedene Kompositionen auszuprobieren. Sie sollen sich nicht so fühlen, als müssten sie für die ganze Season in einem Team bleiben, obwohl sie vielleicht mit Freunden spielen wollen.”
MeinMMO: Um hier etwas tiefer zu gehen: Welchen Einfluss wird das neue Tausendwinter darauf haben?
Brian Burmingham: “Tausendwinter war eine coole Herausforderung und eines der Dinge, die uns zu Beginn sehr besorgt hat. Tausendwinter sollte diese offene PvP-Zone sein, die eine Fraktion für 3 Stunden kontrolliert. Also wie können wir dieses Gefühl, die Zone zu erobern und Zugang zu ihren Ressourcen zu bekommen, über verschiedene Layer bewahren?
Wir haben uns deswegen dazu entschieden, ein System zu implementieren, das verschiedene Instanzen für regionweites Spiel öffnet, aber zugleich eine riesige Anzahl Spieler aufnehmen kann. Mehr als einen ganzen Schlachtzug – wir planen aktuell 3 Schlachtzug-Größen auf jeder Seite.
Wir haben also 100 Spieler auf jeder Seite, die gegeneinander kämpfen und wenn du gewinnst und auf deinen Realm zurückkommst, gewährst du der gesamten Fraktion auf deinem Server Zugang zu Tausendwinter und dessen Ressourcen.
Es bleibt also das Gefühl, Tausendwinter angegriffen und gewonnen zu haben. Aber durch die neue Phasing-Technologie können beide Fraktionen die Festung kontrollieren und nur ihre eigene Fraktion dort sehen und Zugang zu Archavons Kammer erlangen.[…]
Das bewahrt aber das Gefühl [von Tausendwinter], ein Ziel zu sein, das du mit den anderen Leuten von deinem Realm erreichen musst. Wir denken, dass das nun auch möglich ist für Leute der kleineren Fraktion und über die Layer hinweg.”
Nicht nur Tausendwinter kehr zurück, sondern auch das legendäre Cinematic Pforte des Zorns:
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WOW WotLK Classic: Die Pforte des Zorns
MeinMMO: Nur, um das besser zu verstehen: Wenn 2 Leute unterschiedlicher Fraktionen auf dem gleichen Server Tausendwinter erobern, könnte ich einfach den Layer wechseln und komme in die Festung?
Brian Burmingham: “Dazu musst du nicht wechseln. Du gehst einfach zur Festung und auf allen Layern des Realms wirst du gephased, sodass du nur die Leute von deiner Fraktion siehst. Und die Spieler von der anderen Fraktion sehen nur ihre Leute.
Aber im Rest von Tausendwinter, wo man etwa Elementare oder Erze farmt, wirst du PvP-Kämpfe haben, weil beide Seiten das Gebiet technisch gesehen kontrollieren und um die Ressourcen kämpfen. Dort passiert also mehr PvP.
Ich denke, es gibt auch besondere Dungeon-Belohnungen für deine Fraktion. Insofern jemand von deiner Fraktion auf deinem Realm Tausendwinter gewonnen hat.”
MeinMMO: Also, solange ich halbwegs aktive PvP-Spieler auf meinem Realm in meiner Fraktion habe, habe ich quasi immer Zugang zu Tausendwinter und Archavons Kammer?
Ana Resendez: “So lange sie gewinnen, ja.”
Brian Birmingham: “Es gibt immer noch alle 3 Stunden ein Match. Da wurden wir inspiriert vom ursprünglichen Design. Da hatte aber jeder Realm seinen eigenen Timer. Nach dem Sieg startet 3 Stunden später die nächste Schlacht und darauf musste man immer achten.
Jetzt haben wir einen Zeitplan. Alle 3 Stunden zur vollen Stunde startet die Schlacht und du hast 30 Minuten Zeit, um dich für Tausendwinter anzumelden. Wenn du reinkommst und gewinnst, wird deine Fraktion die Festung kontrollieren mit allen Vorteilen, bis zur nächsten Schlacht.”
MeinMMO: Besteht die Möglichkeit, dass ihr entfernt, dass man zum Absteigen vom Flugreittier gezwungen wird, wenn man über Tausendwinter fliegt? Damals bekam man eine Warnung und wurde nach ein paar Sekunden vom Reittier geworfen, um mit einem Fallschirm zu Boden zu gleiten. Ist das noch so?
Brian Birmingham: “Ich weiß gar nicht mehr so recht, wie das damals war. Erinnerst du dich, Ana?”
Ana Resendez: “Wir wollen nicht, dass ihr noch vom Reittier geworfen werdet. Der ursprüngliche Grund war, dass die Schlacht ja in der tatsächlichen Zone stattfindet. Da das nicht mehr der Fall ist, gibt es keinen Grund mehr [fürs Absteigen].
Aber wenn du nach Tausendwinter fliegst, während gerade die Warteschlangen starten, also alle 3 Stunden, wirst du gefragt, ob du mitmachen willst. Sagst du nein, bleibst du in der Zone, aber es gibt nicht mehr diese Entscheidung, an der Schlacht teilnehmen zu müssen. […]”
Brian Birmingham: “Ich habe ganz vergessen, dass man früher mit dem Fallschirm abgeworfen wurde. Ich weiß noch, dass man automatisch gefragt wurde, ob man mitmachen will, weil wir das behalten haben. Aber das Fallschirm-Ding habe ich völlig verdrängt, einfach, weil es eben nicht mehr notwendig ist, wie du schon sagtest.”
MeinMMO: Also passiert das nicht mehr?
Brian Birmingham: “Soweit ich weiß nicht.”
MeinMMO: Eine großartige Änderung!
TBC als Saison der Meisterschaft: „Das ist nicht vom Tisch“
MeinMMO: Warum habt ihr euch gegen eine Saison der Meisterschaft für TBC entschieden?
Brian Birmingham: “Ich würde nicht sagen, dass wir uns dagegen entschieden haben. Wir entscheiden eher noch, was die nächste Saison sein wird. Die Saison der Meisterschaft sollte immer unser erster Versuch sein, um zu sehen, wie ein saisonales World of Warcraft aussehen könnte.
Wir sind begeistert davon, wie das lief, aber wir haben auch einige Dinge daraus gelernt. Während [die Saison] langsam zu einem Ende kommt – Naxxramas ist noch live -, sprechen wir darüber, wann wir die Transfers von diesen Servern weg für Leute, die ihre Charaktere behalten wollen.
Wir schauen uns an, wie zukünftige Seasons aussehen sollen. Gibt es andere Optionen, die wir erkunden können? Es ist also nichts, was vollkommen vom Tisch ist. Wir wissen nur noch nicht, was die nächste Season sein soll.”
MeinMMO: Es könnte also auch eine Wrath-Season geben, so rein hypothetisch?
Brian Burmingham: “Hypothetisch, ja. Aber ich will nichts versprechen, was wir noch nicht entschieden haben. Wir finden noch heraus, was wir mit einem saisonalen World of Warcraft machen wollen.”
MeinMMO: Ein wenig zur Zukunft des Spiels: Als Classic das erste Mal erschien, gab es Überlegungen über Pfade, die WoW nie gegangen ist. So etwas wie Classic+ oder vollkommen andere Erweiterungen. Was denkt ihr darüber in Bezug auf das, was nach Wrath kommt?
Brian Burmingham: “Das wollen wir vor allem mit der Community erkunden und herausfinden, wo ihre Interessen liegen. Wir wissen alle, was nach Wrath passiert ist, aber WotLK ist gerade unser Fokus. Sicherstellen, dass die Raid-Inhalte richtig erscheinen.
Und das gibt uns viel Zeit, mit der Community darüber zu sprechen, was sie sonst so sehen will. Das geht auch in die Saison-Frage mit rein. In Seasons können wir ein wenig von dem erkunden, was nicht im originalen WoW passiert ist. In der Saison der Meisterschaft können wir etwa neue Raid-Mechaniken ausprobieren und so etwas. Damit hatten viele Leute eine Menge Spaß.
[…] Gleichzeitig wird es einige Änderungen an Wrath geben, aber wir wollen, dass es sich wie das ursprüngliche Wrath of the Lich King anfühlt, auch wenn es Änderungen gibt, um moderne Spieler anzusprechen. Da wollen wir eine Waage halten zwischen der Neuerschaffung der Erfahrung, an die ihr euch erinnert und die ihr liebt, und dem Sicherstellen, dass es sich für die heutige Zeit angemessen anfühlt.”
MeinMMO: Was kostet es eigentlich, zwei MMORPGs gleichzeitig zu betreiben? Also etwa Classic und Retail?
Brian Burmingham: “ALLES! [er lacht] Das ist eine Herausforderung, aber eine für viele Leute. Es gibt viele Ablenkungen. Das Live-Team muss etwa verschiedene Produkte in ihren Köpfen jonglieren. […] Sie müssen daran denken, dass Classic anders funktioniert, bestimmte Regeln hat. […]
Es ist also zum größten Teil ein persönlicher, kognitiver ‘Kostenfaktor’, würde ich sagen. Wir müssen alle darauf achten, was die Unterschiede zwischen den Spielen sind, sicherstellen, dass, wie wir an unserer Version von WoW arbeiten, nicht die andere Version von WoW zerstört.
Sie teilen sich viele Ressourcen, viel Code und Leute, die sie unterstützen. Wir wollen sicherstellen, dass wir alle an einem Strang ziehen.”
Ana Resendez: “Gleichzeitig, um da kurz einzuhängen, geben wir uns Mühe, möglichst viel Code und Technologie zu teilen, die wir nutzen können, um die Köpfe der Leute nicht zu spalten. Manchmal kriegen wir so Dinge ‘kostenlos’.
Unser Team entwickelt was und das Retail-Team kann es einfach so nutzen – oder umgekehrt. Das ist eine gute Möglichkeit, wie die Teams zusammenarbeiten und wir können voneinander profitieren. Und aus Spielersicht brauchst du nur ein Abo und kannst beides spielen.”
Brian Burmingham: “Ich finde auch diese Promo, die wir gerade haben, echt cool. Wenn du dir einen Todesritter in WotLK hochspielst, kriegst du ein Mount im modernen WoW. Das sieht echt klasse aus. Es ist schick, solche Möglichkeiten verbinden zu können.”
Um diesen Drachen geht’s:
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In WoW könnt ihr ein neues Reittier bekommen, aber dafür müsst ihr Classic spielen
MeinMMO: Wie viele Leute braucht ihr eigentlich, um beide Spiele am Laufen zu halten?
Brian Burmingham: “Oh. Ich will jetzt nicht über genaue Zahlen sprechen, aber wir wollen noch neue Leute einstellen und schauen immer nach Talenten. Das ist eines der Dinge, wo wir sichergehen wollen, dass wir Leute haben, die sich ganz diesen Produkten verschreiben und zugleich diese geteilte Struktur unterstützen wollen.
Das ist ein riesiger Teamaufwand. Das World-of-Warcraft-Team ist für die gesamte World of Warcraft verantwortlich. Ana und ich sind nur die Leads des Classic-Teams, aber wir arbeiten eng mit dem Rest des Teams zusammen.”
Todesritter sind krass stark: „Das ist sowas wie Absicht“
MeinMMO: Ihr habt gerade über die Abos gesprochen. Gibt es Leute, die nur für Classic abonnieren?
Brian Burmingham: “Das ist möglich. Aber sie haben immer die Auswahl. Es gibt Leute, deren Fokus ist es, Classic zu spielen und Leute, die das moderne World of Warcraft zocken. Aber es gibt immer die Möglichkeit, hin und her zu wechseln.
Es ist knifflig, zu sagen: ‘Oh, diese Leute spielen NUR Classic.’ Jeder hat die Version des Spiels, in der er die meiste Zeit verbringt. Aber ausschließlich, das ist schwer genau zu sagen.”
MeinMMO: Ich würde gerne nochmal zum Preis zurückkommen, auch wenn das eine unangenehme Frage ist. Der Preis für die Epic Edition war recht kontrovers. Wie setzt sich der eigentlich zusammen?
Brian Burmingham: “Ich bin nicht wirklich die Person, die dir das beantworten kann. Mein Fokus liegt auf der Entwicklung, das gilt auch für Ana.”
MeinMMO: Schade. Aber dann eine andere Frage für euch beide: Warum ist jeder Todesritter gerade so etwa 6,5-mal so stark wie ich?
Brian Burmingham: “[lacht] Ich würde tippen, dass wir gerade auf eine Balance für Level 70 schauen. Das wurde nie berücksichtigt, als der Todesritter erschaffen wurde. Eines der Dinge, über die wir gesprochen haben und die am Todesritter sehr spannend ist, ist wie overpowert er mit seinem Release zu Patch 3.0 war.
Erst über die Zeit wurde seine Macht etwas eingeschränkt, während die Leute neue Wege fanden, ihre Fähigkeiten zu kombinieren und andere Dinge, über welche die ursprünglichen Entwickler nicht nachgedacht haben. Aber das war so etwas wie Absicht.
Sie wussten, dass es eine neue Klasse ist, haben von Leuten einen Glaubenssprung gefordert, weil sie ihre alte Klasse hinter sich lassen mussten, um ein Todesritter zu werden. Also wollten sie, dass er auch einen Einfluss hat, spannend und mächtig ist. Niemand sollte denken, er mache einen Fehler, wenn er die neue Klasse spielt.
Aber zu 3.3.5, dem letzten Patch von WotLK, wurde die Balance signifikant angepasst. […] Der Fokus lag allerdings auf diesem Content für Level 80. Und hier auf Level 70, das ist eine Änderung, die wir entschieden haben. Die Leute Todesritter erstellen lassen während des Pre-Patches, bevor man nach Nordend kann, wo Stufe 70 noch das Cap ist.”
MeinMMO: Ein kleines Gedankenspiel zum Schluss, über das ich mir schon seit einer Weile den Kopf zerbreche. Wie denkt ihr, würde WoW aussehen, wenn der Kataklysmus nie passiert wäre?
Brian Burmingham: “[todernst] Regenbögen und Einhörner.”
MeinMMO: Mit Blick auf Diablo 3 wäre ich damit vorsichtig …
Brian Brumingham: “[lacht] Ich meine, keine Ahnung. Das ist immer ein interessantes Gedankenexperiment. Darüber reden, wie die Welt sein könnte. Und vielleicht können wir das in Zukunft ergründen. Aber gerade ist unser Fokus, darüber zu sprechen, was passiert, wenn ihr den Lichkönig konfrontiert.”
MeinMMO: Dann noch eine letzte Frage: Was muss ich tun, um Unbesiegbares Zügel zu kriegen?
Brian Burmingham: “[wieder ernst] Ich denke, du musst den Lichkönig besiegen und echt Glück haben. So klappt das, da bin ich mir sehr sicher.”
MeinMMO: Naja, aus irgendwelchen Gründen kriegt das Item immer der Jäger.
Brian Burmingham: “Wie ihr den Loot verteilt, liegt an euch.”
MeinMMO: Schade, ich dachte, da gibt es einen geheimen Trick.
Ana Resendez: “Wenn es den gibt, will ich ihn wissen. Ich habe es noch nicht bekommen.”
Ob Cataclysm Classic kommt oder nicht, wissen wir noch nicht. Erst einmal steht aber WotLK an – welches die meisten von euch noch gut kennen dürften. Denn über 75 % der Spieler hier auf MeinMMO, die an unserer Umfrage teilgenommen haben, zocken schon seit WotLK oder länger:
Trainer in Pokémon GO haben seit Dezember 2019 die Möglichkeit mit einem Kumpel unterwegs zu sein. Um die Bindung zu festigen und Herzen zu verdienen, ist es sinnvoll mit diesem Pokémon zu spielen. Wie das funktioniert haben wir von MeinMMO uns genauer angesehen und für euch zusammengefasst.
Was ist ein Kumpel? In Pokémon GO wurde Ende 2019 die Funktion eines Kumpel-Pokémon eingeführt. Die Idee erinnert dabei in erster Linie an die Originalserie, in der Ash mit seinem Freund Pikachu unterwegs ist. Dabei verband beide eine besonders enge Freundschaft.
Dies wollte Niantic auch im Spiel aufgreifen und schaffte so die Möglichkeit, dass Trainer ihr Lieblings-Pokémon nicht nur in der Pokémon-Aufbewahrung begutachten konnten, sondern es nun gemeinsam mit ihnen auf Abenteuerreisen gehen kann.
Wie bekomme ich einen Kumpel? Um in Pokémon GO erstmalig einen Kumpel zu hinterlegen, klickt ihr unten links auf euren Avatar. Dort findet ihr den Menü-Punkt Kumpel, wo ihr aus eurem Pokémon-Beutel ein beliebiges Monster auswählen und als Kumpel festlegen könnt. Nun begleitet euch dieses Pokémon und ihr könnt mit ihm spielen, um Herzen zu verdienen.
Desto mehr Herzen ihr mit einem Kumpel-Pokémon sammelt, umso stärker wird eure Bindung. Dies seht ihr an dem steigendem Freundeslevel-Status in der Kumpel-Ansicht, welchen ihr an den vier nebeneinanderstehenden Herzen am oberen Bildrand erkennt. Je nachdem, welches Freundeslevel ihr dabei erreicht habt, könnt ihr mit verschiedenen Boni rechnen.
So könnt ihr mit eurem Kumpel spielen
In Pokémon GO stoßt ihr gelegentlich auf Feldforschungsaufgaben, die beinhalten, dass ihr mit eurem Kumpel spielen oder eine bestimmte Anzahl Herzen verdienen sollt. Mit dem Begriff “spielen” ist dabei das Streicheln des Kumpel-Pokémon gemeint.
Um euren Kumpel streicheln zu können, müsst ihr zunächst die Kumpel-Ansicht öffnen. Dazu seht ihr in der normalen Karten-Ansicht in der linken unteren Ecke ein Bild von eurem Avatar. Daneben seht ihr einen kleineren Kreis, indem euer Kumpel-Pokémon abgebildet ist. Dort klickt ihr drauf und die Kumpel-Maske öffnet sich.
Karten-Ansicht mit Avatar und Kumpel
Auf dieser Seite seht ihr im oberen Teil euer Pokémon mit dem Button “SPIELEN!”. Mit Klick auf diese Schaltfläche gelangt ihr in die Fotoansicht und euer Kumpel bewegt sich langsam ins Bild. Nun könnt ihr über das Pokémon wischen und seht, dass an dieser Stelle kleine Sterne auf dem Display aufleuchten.
Kumpel-Maske mit Auswahlfeld “SPIELEN!”
Sobald das Pokémon genug gestreichelt wurde, erscheint ein Herz, was nach oben fliegt. Die Interaktion “spielen” ist damit beendet, aber ihr habt in dieser Ansicht noch weitere Möglichkeiten Herzen mit eurem Pokémon zu verdienen.
Wie diese Interaktion im Spiel konkret aussieht, seht ihr auch nochmal im nachfolgenden Video eines Trainers. Er zeigt darüber hinaus detailliert, wie ihr in die Kumpel-Ansicht kommt.
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Um noch mehr Herzen mit dem Kumpel in Pokémon GO zu verdienen, könnt ihr in der Fotoansicht der Kumpel-Maske, mit Hilfe des Kamera-Symbols, einen Schnappschuss machen. Mit etwas Glück erwartet euch hierbei sogar eine Fotobombe eines anderen Pokémon, welches ihr im Anschluss fangen könnt.
Fotoansicht in Kumpel-Maske
Snack geben
Eine weitere Möglichkeit um Herzen zu verdienen, ist das Füttern eures Kumpels. Dies geschieht ebenfalls über die Fotoansicht in der Kumpel-Maske. Dort seht ihr am unteren linken Bildrand eine Himmihbeere. Klickt ihr auf dieses Symbol, dann öffnet sich die Leiste mit euren Beeren.
Welche Beere ihr eurem Kumpel gebt, ist dabei euch überlassen. In der Regel benötigt ihr je nach Art der Beere 1 bis 3 Stück, damit euer Pokémon satt ist und ihr zum Dank ein Herz bekommt.
Benutzt ihr die Sananabeere, Himmihbeere oder Nanabbeere braucht ihr insgesamt 3 Beeren, um die Anzeige zu füllen
Mit der goldenen Himmihbeere oder der silbernen Sananabeere braucht ihr nur eine Beere
Das Pokémon erscheint nun auch auf eurer Karte und erkundet mit euch die Umgebung. An einem Tag könnt ihr diese Interaktion 3-mal durchführen.
Diesen Effekt hat Knursp: Auch von Knursp wird nur eins benötigt, um euren Kumpel zu sättigen. Darüber hinaus bietet das Knursp eine ganz besondere Eigenschaft. Euer Kumpel wird dadurch besonders aufgeregt. Deshalb habt ihr die Möglichkeit in den jeweiligen Kategorien doppelt so viele Herzen zu verdienen. Außerdem verkürzt sich die Laufdistanz eures Pokémon um die Hälfte. Somit findet es schneller Bonbons.
Sonstige Möglichkeiten Herzen zu verdienen
Habt ihr euer Pokémon gefüttert und es erscheint auf der Karte, dann habt ihr die Möglichkeit mit diesem Monster zu laufen. Für jede zurückgelegten 2 Kilometer erhaltet ihr ein Herz. Hierbei sind in der Regel 3 Herzen am Tag möglich. Besucht ihr unterwegs einen neuen Ort, erhaltet ihr ein weiteres Herz.
Als Letztes habt ihr noch die Möglichkeit mit eurem Pokémon in einem Kampf anzutreten. Das ist sowohl in Trainerkämpfen, als auch bei Team Rocket oder im Raid möglich. Hierbei muss das Pokémon ebenfalls gefüttert und auf der Karte zu sehen sein. Im Kampf müsst ihr euren Kumpel dann nur aktiv einsetzen und ihr könnt bis zu 3 Herzen am Tag verdienen.
Welche Boni erwarten euch bei eurem Kumpel
Je nachdem welches Freundeslevel ihr mit eurem Kumpel erreicht habt, stehen euch verschiedene Boni zur Verfügung. Welche Freundeslevel es gibt und was sie beinhalten, haben wir für euch anhand der Informationen von Niantic zusammengefasst (via pokemongolive.com).
Freundeslevel
Boni
Guter Kumpel (1 volles Herz)
– Kumpel folgt euch auf der Karte – ihr könnt sehen, wie es sich fühlt
Superkumpel (2 volle Herzen)
– Fanghilfe beim Fangen anderer Pokémon – bringt euch Items (Bälle, Tränke)
Hyperkumpel (3 volle Herzen)
– bringt Souvenirs – erkundet die Umgebung und zeigt neue Orte
Bester Kumpel (4 volle Herzen)
– Kumpel trägt Medaille für “Bester Kumpel” – WP-Boost im Kampf solange es als Kumpel festgelegt ist
Neben den Boni im Zusammenhang mit dem Freundeslevel, hat aber auch die Laune des Pokémon einen entscheidenden Einfluss auf weitere Vorteile. Auch ohne Knursp kann ein Pokémon bei intensiver Interaktion aufgeregt sein. In diesem Fall halbiert sich ebenfalls die Laufdistanz und es können mehr Herzen verdient werden.
Wie findet ihr diese Funktion bei Pokémon GO? Welches Pokémon habt ihr als Kumpel und warum? Habt ihr bereits mit eurem Kumpel den Beste-Kumpel-Status erreicht? Erzählt es uns in den Kommentaren, hier bei MeinMMO.
Ihr möchtet gern euren Pokémon-Beutel erweitern, aber habt nicht genügend Münzen. Wir erklären euch, wie ihr in Pokémon GO Münzen verdienen könnt.
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Call of Duty: Modern Warfare 2 feiert am 28. Oktober seinen Release und befindet sich derzeit im Beta-Test. Allerdings gibt es eine „echte“ Open Beta nur an zwei Tagen. Wie ihr teilnehmt und was ihr unbedingt ausprobieren solltet, zeigen wir euch auf MeinMMO.
Mit Modern Warfare 2 setzt Call of Duty den bisher erfolgreichsten Premium-Titel der Reihe fort. Die Story spielt drei Jahre nach dem Ende von CoD MW 2019 und viele bekannte Gadgets und Mechaniken kehren zurück – sogar Warzone mit einer Fortsetzung.
Damit ihr euch selbst ein Bild vom neuen Shooter machen könnt, veranstalten die Entwickler aktuell einen Beta-Test. Für einige Test-Phasen braucht ihr jedoch eine Vorbestellung oder einen Beta-Key. 48 Stunden lang gibt es jedoch auch eine Open Beta:
Wollt ihr also mit eurem Trupp mal reinschnuppern, habt ihr Samstagabend die Chance für eine ausgiebige Tour. Alle Infos zum Download und was ihr in der Beta mal testen solltet, zeigen wir euch auf MeinMMO.
Den Trailer zur Beta binden wir euch hier ein:
Video starten
CoD Modern Warfare 2: PlayStation-Trailer zur Beta
CoD MW2: Open Beta – Download
In den Spoilerboxen findet ihr Infos zum Download auf eurer Plattform:
Download auf PlayStation und Xbox
Sucht in eurem jeweiligen Store nach „modern warfare beta“, hier lässt sich der Download starten. Ihr braucht auf der Xbox übrigens Xbox Live zum Beta-Spielen, auf der PlayStation ist PS Plus jedoch nicht nötig.
Download auf Steam
Die Beta von CoD MW2 hat eine eigene Produktseite auf Steam. Aktiviert die Beta für eure Bibliothek und ladet das Spiel runter.
Download im Battle.net
Fügt Modern Warfare 2 zu euren Favoriten hinzu. Unten links seht ihr die Schaltfläche „Installieren“, die ihr jedoch nicht drücken könnt. Verwendet das Drop-Down-Menü über der Schaltfläche und wählt „Modern Warfare II Beta“ aus. Jetzt könnt ihr installieren.
CoD MW2 Beta – 3 Highlights zum Ausprobieren
In der Beta findet ihr fast 20 Waffen zum Testen und ein Großteil der Gadgets und Killstreaks aus dem Hauptspiel sind bereits implementiert. Die Menüführung im Test ist schrecklich – da müsst ihr euch womöglich erst ein wenig rumklicken, um einen Überblick zu bekommen.
Aus unserer eigenen Erfahrung mit dem Beta-Test empfehlen wir euch hier 3 Highlights, an die ihr unbedingt denken solltet, wenn ihr ein paar Test-Runden dreht.
In der Playlist „Schnelles Spiel“ stecken die beiden Standard-Modi „Team-Deathmatch“ und „Herrschaft“ mit vier unterschiedlichen 6vs6-Maps. Abseits davon könnt ihr jedoch schon einige neue Modi ausprobieren, die ihr euch nicht entgehen lassen solltet.
Invasion: Der „Bodenkrieg“ aus CoD MW 2019 kehrt zurück. Große Schlachten mit 20vs20-Spielern sorgen für viel Action und Beschuss aus allen Richtungen. Auch NPCs spielen jetzt eine größere Rolle – deren Verhalten wurde stark überarbeitet. In Invasion lassen sich auch die neuen Fahrzeug-Mechaniken testen. Die Sieg-Bedienungen von Invasion sind wie bei einem Team-Deathmatch.
Gefangenen-Rettung: Einen ähnlichen Modus gab es bereits in Cold War (CoD 2020) und auch CoD MW2 versucht sich wieder daran. Es gibt keine Respawns, aber jedes Team-Mitglied kann einmal wiederbelebt werden. Die Sieger müssen 500 Punkte erreichen und der Modus kann eine Weile dauern. Sind die Teamas ausgeglichen, entfaltet sich hier eine spannende, taktische Dynamik über mehrere Matches.
Third-Person Moshpit: „Vom Bug zum Feature“, wie die Kollegen der GameStar titeln. MW2 kommt mit einem reinen Third-Person-Modus und bietet euch die Standard-Modi Team-Deathmatch, Herrschaft und Stellung. Auch wenn ihr klar Ego-Shooter-Fans seid: Probiert den Quatsch aus, es ist eine neue Perspektive und erfrischt das Gameplay.
Mehr über die neuen Mechaniken von MW2 findet ihr hier:
Die neuen Gadgets im Spiel erweitern das Gameplay auf eine sinnige Weise. Besonders drei der Gadgets solltet ihr euch direkt mal ins Loadout packen oder eines der Standard-Loadouts nutzen, die mit den Ausrüstungen kommen.
Platzierbare Kameras: Bieten zwei Funktionen: Ihr könnt auf eine platzierte Kamera zugreifen, die Umgebung überwachen und Gegner markieren. Besser ist aber die zweite Funktion. Rennt ein Gegner durch das Sichtfeld, bekommt ihr ein Signal, auch wenn ihr nicht durch die Kamera schaut. Das erlaubt starke Abdeckungen von großen Gebieten, weil ihr zwei Kameras gleichzeitig haben könnt.
Bohr-Granate: Eine fiese taktische Komponente – die Bohr-Granaten arbeiten sich durch Wände und lassen auf der anderen Seite eine Granate fallen. Selbst meterdicke Hindernisse sind kein Problem. Probiert ein wenig rum und ihr werdet feststellen, wie gemein die Dinger sind.
Aufblasbarer Soldat: Man möchte es erst nicht glauben, aber dieser Pappkamerad funktioniert richtig gut. Ihr könnt die Feldaufrüstung überall platzieren, aufpusten und könnte fast sicher sein, dass ein Feind darauf reinfällt. Das gibt euch die entscheidenden Sekunden-Bruchteile, um Gegner zu plätten.
In meinem Anspielbericht habe ich etwas ausführlicher über die neuen Gerätschaften gesprochen:
Die Beta ist ein Spielplatz. Ihr schaltet neue Waffen und Ausrüstungen extrem schnell frei und habt schon eine gute Menge Content zum Testen. Befreit euch während der Beta von den Zwängen eurer Statistik – eure Werte werden nicht ins volle Spiel übernommen.
Ignoriert diesen Punkt, wenn ihr nur zwei Mal im Jahr eure Kills-Tode-Quote checkt. Habt ihr jedoch stets ein Auge darauf, lasst euch in der Beta mal gehen.
Versucht das Scharfschützen-Gewehr, wenn ihr sonst eher der MP-Nahkämpfer seid. Probiert Gadgets aus, die ihr sonst nie anfassen würdet. Was in der Beta passiert, bleibt in der Beta.
Wir haben einen ersten Einblick in das neue FIFA 23 bekommen. Beim Gameplay punktet das Spiel vor allem mit einer neuen Mechanik: Der neue “Power Shot” hat die Möglichkeit, einen aus dem Sessel zu reißen, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk – wenn man sie denn machen darf.
Wenn ihr auch Fußball-Fans seid, kennt ihr das vielleicht: Dieses irre Gefühl, wenn ein Spieler eures Lieblingsvereins die Klebe auspackt, aus der Distanz volle Kanne drauf hält und der Ball unhaltbar in den Knick einschlägt.
Das ganze Stadion springt auf, es wird gejubelt, gefeiert. Verdammt, ich denke zehn Jahre später immer noch an dieses wahnsinnige Tor von Lars Stindl in der Europa League gegen Kopenhagen. Was für Zeiten.
Aber ich will nicht abschweifen, heute soll es um das neue FIFA 23 gehen. Wir haben am Samstag, den 24. September, Zugriff auf das Spiel bekommen, um heute Abend einen ersten Eindruck dazu festzuhalten. Ich hab mich deshalb in der Kürze der Zeit ins Gameplay gestürzt – denn es gab etwas, was ich unbedingt ausprobieren wollte.
Verdammte Verteidiger – Hört auf, meine epischen Tore zu versauen
Das ist das Feature: Seien wir ehrlich: Von FIFA zu FIFA erfindet EA nicht gerade das Rad neu, was Gameplay betrifft. In der Regel fühlen sich die neuen Teile Gameplay-technisch meist wie Updates statt Neufassungen an. Ich fand den Schritt von der alten Generation auf die neue, also von PS4 auf PS5, durchaus bemerkenswert – doch im Allgemeinen spielen sich die FIFA-Teile doch zumindest mal ähnlich.
Deshalb war ich gespannt, wie sich die aus meiner Sicht auffälligste Neuerung im Gameplay wohl anfühlen würde: Der “Power Shot”.
Den aktiviert man jetzt, indem man L1 und R1 hält und gleichzeitig auf Schuss drückt – also die Kombination, die früher der Flachschuss war.
Das könnte für überraschte Gesichter bei Spielern sorgen, die das erste Mal den neuen Teil spielen und einen flachen Schuss anbringen wollen. Denn was nun bei der Tastenkombination rauskommt, ist definitiv das Gegenteil von Flachschuss.
So lief mein Test: Ich stieg in den “Anstoß-Modus” von FIFA 23 ein und wählte, nachdem vor einigen Tagen das Crossover bestätigt wurde, den Fantasie-Club AFC Richmond aus der Serie “Ted Lasso” – inklusive Trainer Ted Lasso, natürlich. Als Gegner schnappte ich mir den FC Bayern. Ich geb zu: Das war vielleicht etwas unklug.
Coach Ted Lasso war unzufrieden. Zurecht, vermutlich.
Jedenfalls lief ich mit meinen Serien-Kickern ziemlich schnell in eine bayrische Mauer, sozusagen. Gut, ich war sehr darauf fokussiert, den Power Shot auszuprobieren und spielte deshalb nicht unbedingt überragend – aber die starke Defensive der Bayern hat auf jeden Fall nicht geholfen.
Insgesamt hatte ich den Eindruck, dass die Defensiv-KI ziemlich stark ist.
Ihr müsst wissen: Der Power Shot ist langsam. Aktiviert ihr ihn, holt euer Spieler langsam mit dem Bein aus.
Ihr müsst genau zielen
die Kamera zoomt sogar noch ein bisschen rein
und dann feuert euer Spieler den Ball mit Höchstgeschwindigkeit in Richtung Tor
Das alles macht den Schuss ziemlich cool – aber halt auch leicht zu blocken. In Kürze: Die Bayern grätschten immer schön dazwischen, als meine Richmond-Angreifer drauf halten wollten. Außerdem verlor ich das Spiel auch noch 0:3. Kein idealer Start.
Ich wechselte also zu Paris Saint-Germain, wo Top-Spieler wie Mbappé, Neymar und Messi rumrennen. Damit sollte es doch klappen!
Und ja, mit den dreien kam ich in bessere Schusspositionen. Allerdings kommt dann hinzu, dass der Power Shot auch dann nicht leicht durchzuführen ist, wenn man nicht weggegrätscht wird. Ich schloss also durchaus mal ab, jagte die Kugel aber auf die Ränge, statt in den Kasten.
Der Power Shot wurde oft unterbrochenOder flog sonst wo hinDie Bayern selbst trafen dafür ganz gut
Die Bayern stressten einfach viel zu sehr mit ihrer Defensive, als dass ich da konzentriert hätte draufhalten können. Das Spiel ging wenigstens 1:1 aus, das Superschuss-Tor fehlte aber immer noch.
Also spielte ich mit Manchester City gegen den englischen Viertligisten Rochester. Ich weiß, unfair. Aber ich wollte dieses Superschuss-Tor – mit Haaland müsste ich das doch hinkriegen!
Und was soll ich sagen: Nach 17 Minuten passte alles. Haaland brach durch, nahm Maß, holte aus und feuerte einen Power Shot ab, der sich gewaschen hatte. Eigentlich fehlte nur noch der Kometenschweif, der eine perfekte Flugbahn nachzeichnet, während der Ball … an die Latte knallte.
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FIFA 23: Gameplay-Trailer zeigt neue Features – Was macht es anders als FIFA 22?
Verdammt. Wieder nicht drin. Aber schon da merkte ich: Diese Schüsse sind wirklich cool.
Ich versuchte es weiter, wieder und wieder feuerte ich den Superschuss auf die arme Rochester-Defensive ab. Und so war es nur noch eine Frage der Zeit, bis Phil Foden das Ding endlich versenkte.
Wie stark ist der Powerschuss wirklich? In der kurzen Zeit, die ich bisher hatte, hat sich der Powerschuss als ziemlich mächtig herausgestellt – zumindest dann, wenn man die ideale Situation dafür geschaffen hat.
Die Spieler brauchen Zeit, um die Aktion durchzuführen, und man selbst muss sich auch Mühe beim Zielen und Kraft-Einstellen geben. Sonst sieht man kein episches Tor, sondern eine traurige Bananenflanke irgendwo in Richtung Zuschauer.
Sitzt der Power-Shot, könnt ihr eine Wiederholung voller Daten kriegen
Aber wenn man das Ding genau trifft – dann fliegt die Kugel nahezu unhaltbar in den Knick. Auf den ersten Blick wirkt das wie ein guter Deal: Hohes Risiko – Hohe Chance.
Wie stark sich das Feature letztlich auf das Gameplay auswirken wird, bleibt abzuwarten. Es ist auf jeden Fall eine interessante Möglichkeit, Tore zu schießen. Wir werden uns das in den kommenden Tagen genauer anschauen – genau so wie den Rest der Gameplay-Elemente und Modi in FIFA 23.
Die Halbzeit im Anstoß-Modus kann man jetzt auf 3 statt 4 Minuten setzen. Das ist cool, wenn man mit Freunden ein paar Partien hintereinander weg spielen will.
Startet man das Spiel zum ersten Mal, bekommt man eine Art Grundlagenschulung. Auch während des Spiels sind die ganze Zeit Tipps und Anweisungen zu sehen, die einem das Spiel erleichtern oder beibringen soll. Grafisch ist das gut gemacht und könnte Neulingen helfen.
Das neue Ecken-System in FIFA 23 ist durchaus gewöhnungsbedürftig:
FIFA 23 hat neue Ecken
EA hat viel über den Rasen in FIFA 23 geredet, das jetzt schöner sei. Hier findet ihr einen Vergleich:
Das PSG-Stadion gegen Bayern in FIFA 23:
Das selbe Stadion in FIFA 22:
Abgesehen vom Rasen wollte EA mit “Hypermotion 2” auch eine weitere Verbesserung der Bewegungen einbringen, realistischer wirken. Außerdem sind neue Ballanimationen hinzugekommen. Im Gesamtbild bemerkt man das durchaus: Das Spiel wirkt langsamer als die letzten Wochen von FIFA 22, realistischer. Geschwindigkeit wirkt noch nicht so furchtbar entscheidend wie sonst.
Aber, das muss man auch festhalten: Dieses Gefühl gaben einem auch die früheren FIFA-Teile schon, gerade zum Anfang. Wie sich das dieses Jahr angesichts voraussichtlich kommender Updates und den starken Spezialkarten in Ultimate Team entwickelt, bleibt aber erstmal abzuwarten.
Ist das neue FIFA 23 was für euch? Erzählt es uns in den Kommentaren!
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Bald erscheint mit Wrath of the Lich King die nächste Erweiterung für WoW Classic. WotLK lockt zehntausende Spieler an und bringt Veteranen zurück. Darunter einen Namen, den viele von Euch sicherlich schon seit vielen Jahren kennen.
Wer ist der Spieler? Thomas Bengtsson „Kungen“ Amèdèo war früher einmal der bekannteste Spieler in WoW und galt als bester Krieger der Welt. Mit seinem Wissen um WoW und seine Klasse verblüffte er selbst die Entwickler so oft und stark, dass ihm eine eigene Karte im TCG gewidmet wurde.
Die Gilde wie auch Kungen zogen sich nach und nach aus WoW zurück. Zuletzt streamte Kungen im Februar 2021 Valheim auf Twitch, widmete sich aber auch neuen MMORPGs wie New World und Mortal Online 2.
Nun will der König, so sein Name auf Deutsch, sich mit WotLK noch einmal an World of Warcraft versuchen.
WoW Classic hat kürzlich einen neuen Trailer zum Release von WotLK veröffentlicht, um die Stimmung anzuheizen:
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WotLK Classic: Beeindruckender Trailer zeigt, wie sich Azeroth auf den Lichkönig vorbereitet
WotLK lockt alte Legende zurück ins Spiel und auf Twitch
Das sagt Kungen nun: Auf Twitter sprach Kungen unter anderem darüber, dass ihn das WoW-Fieber wieder packt. Er habe sich sogar einen neuen Rechner bestellt. In einem Tweet vom Freitag, den 23. September, schreibt Kungen:
Mein neuer PC kommt in 2 Tagen an. Das Paket wird jetzt gerade zu Postnord geschickt!! WotLK und Stream, let’s go!
Es nervt, dass ich nicht vorbereitet bin, aber das ist auf lange Sicht kein Problem. Ich suche noch einen guten Server. Tipps und Details über die Server sind sehr willkommen. Bin nicht mehr so drin.
Wann geht es los? WotLK Classic wird ab dem 27. September spielbar sein. Aktuell läuft schon der Pre-Patch und Kungen will sich voraussichtlich ab Sonntag, den 25. September, wieder nach Azeroth wagen. Zusehen könnt ihr auf seinem Twitch-Kanal KungenTV.
Die meisten von euch dürften Kungen noch kennen, denn der Großteil spielt schon seit Ewigkeiten WoW:
Ob die Legende dauerhaft zurückkehrt, bliebt abzuwarten. Kungen hat sich schon 2019 an WoW Classic versucht, aber blieb dort nicht lang. Wie er selbst auf Twitter schrieb, haben ihn mehrere private und psychische Probleme immer wieder von seinen Hobbys abgehalten.
Twitch selbst würde die Rückkehr einer alten Bekanntheit sicherlich ganz gut tun. Denn aktuell gibt es dort vor allem unter den größten Streamern der Welt ein riesiges Drama:
Mit einem Essential-Abo bei PlayStation Plus bekommt ihr jeden Monat ein paar Spiele zum Download für PS4 und PS5 ohne weitere Kosten. Wie der Zeitplan für die PS Plus Spiele im Oktober aussieht und welche Gerüchte aktuell durch die Community geistern, zeigen wir euch auf MeinMMO.
Wie sieht der Zeitplan aus? Jeden Monat läuft die Enthüllung und die Veröffentlichung gleich ab. Folgende Termine sind wichtig:
PS Plus: Spiele verfügbar ab Dienstag, 04. Oktober
Erfahrungsgemäß gegen 12:00 Uhr mittags
Mögliche Ankündigung: Mittwoch, 28. September
Enthüllung der Spiele oft gegen 17:30 Uhr
Allerdings ist besonders die „Ankündigung“ nicht in Stein gemeißelt, die Spiele könnten auch etwas später oder früher vorgestellt werden. Erfahrungsgemäß sollten die Termine aber passen.
Denkt daran: Wenn die neuen Spiele von PS Plus im Store landen, verdrängen sie die Games aus dem September. Schiebt die September-Spiele rechtzeitig in eure Bibliothek:
Welche Games könnten im Oktober kommen? Aktuell gibt es noch keine glaubhaften Leaks zum neuen PS Plus. Allerdings haben wir uns in der Community ein wenig umgehört und stellen euch ein paar Titel vor, die mögliche Kandidaten für Spiele im PS Plus sein könnten.
Bitte bedenkt jedoch, dass es sich dabei nicht um verbindliche Infos handelt, sondern rein um Spekulationen und Gerüchte, die durchs Internet schwirren:
Ghostbusters: The Video Game Remastered
Der Halloween-Monat Oktober steht an, entsprechend fliegen ein paar gruselige Gerüchte durchs Netz. Mit dabei ein starkes Ghostbusters-Spiel.
In Ghostbusters: The Video Game spielt ihr den Original-Cast rund um Dan Aykroyd und Bill Murray. Die Geschichte der Filme wird fortgesetzt und um ein spielbares Abenteuer erweitert. Das Remaster kam 2019 auf den Markt und hat die eingestaubte PS3-Grafik deutlich aufgehübscht. Ein Muss für alle Fans, die mal mit dem Protonenstrahl auf Geisterjagd gehen wollen.
Call of Duty: Vanguard
Schon in den letzten Monaten gab es immer wieder Gerüchte um ein CoD in PS Plus, die reißen auch für den Oktober nicht ab. Am 28. Oktober kommt Modern Warfare 2 und der alte Titel CoD: Vanguard neigt sich dem Ende seines Content-Zyklus. Um noch mal Spieler auf die Server und in den Ingame-Shop zu bekommen, wäre PS Plus ein gutes Werkzeug.
Ein erschreckendes Horror-Abenteuer darf im Halloween-Monat nicht fehlen. The Evil Within 2 schickt euch in ein traumatisches Abenteuer: Allein durch verstörende Szenarien, vollgestopft mit furchterregenden Gegnern und eure stärkste Waffe ist euer Verstand. Das Game versucht jedoch alles, um ihn euch zu nehmen.
Tetris Effect: Connected
Erst kürzlich wurde die PS VR2 enthüllt, was jetzt auch den Blick auf die VR-Spiele der PlayStation lenkt. Tetris Effect: Connected lässt sich mit und ohne VR-Brille spielen. Unterschiedlichste Modi und viele Anpassungsmöglichkeiten machen aus dem Gameboy-Klassiker ein Feuerwerk der Farben und Effekte. Ein durchaus anregendes Erlebnis, wenn man 4er-Reihen in der dunklen Weite des Alls auf den Punktestand schiebt.
Sobald neue Infos oder Leaks auftauchen, findet ihr mehr dazu auf MeinMMO.
Was bringt PS Plus Essential? Das Abo ist wichtig, wenn ihr den Multiplayer auf eurer PlayStation nutzen wollt. Denn nur wenige Spiele öffnen den Online-Modus ohne PS Plus.
Zudem bekommt ihr regelmäßig Cosmetics oder Ingame-Währungen von verschiedenen Spielen geschenkt und habt auf manche Spiele einen Extra-Rabatt. Schaut immer mal wieder im PS Store vorbei und prüft die PS-Plus-Sektion, damit ihr keine Boni für Spiele verpasst, die ihr interessant findet.
Außerdem lassen sich Speicherstände in die PS-Cloud verschieben und es gibt die monatlichen Spiele im Abo. Die könnt ihr jedoch nur nutzen, wenn ihr aktuell Mitglied bei PS Plus seid.
Große Teile des amerikanischen Twitch stecken gerade in einer riesigen Schlammschlacht. Alle werfen mit wüsten Anschuldigungen um sich und Schaulustige ergötzen sich an dem Drama. Da bleiben die eigentlichen Opfer zu kurz, findet die Twitch-Streamerin Emily „Emiru“ Schunk und äußert sich in einem emotionalen Stream.
Content Warnung: In diesem Artikel geht es um sexuelle Belästigung und Übergriffe. Sollte das Thema bei euch Unbehagen auslösen, lest besser nicht weiter.
Das steckt dahinter: In der vergangenen Woche jagte eine Kontroverse auf Twitch die nächste. Was als Diskussion um Glücksspiel auf der Plattform begann, schaukelte sich schnell zu einem Skandal um sexuelle Belästigung hoch.
Im Zentrum des ganzen fand sich die Gaming-Organisation One True King (OTK). Einer der Mitbegründer der Organisation, Matthew „Mizkif“ Rinaudo geriet in die Kritik. Er soll sexuelle Übergriffe des befreundeten Streamers „CrazySlick“ vertuscht haben.
Nun gelangte auch noch ein interner Discord-Call der beteiligten Streamer an die Öffentlichkeit, der so wohl nie hätte gezeigt werden sollen. Im beliebten Subreddit LivestreamFail wird jede Sekunde des Dramas analysiert und kommentiert.
Niemanden interessiere, was mit Mädchen auf Twitch passiert
Wer hat sich jetzt geäußert? Die Streamerin Emily „Emiru“ Schunk war eigentlich stolz darauf, sich über Jahre aus jeglichem Twitch-Drama herausgehalten zu haben. Als einziges weibliches Mitglied von OTK und Mitbewohnerin von Mizkif und Slick wollten jedoch viele ihre Einschätzung hören.
In einem herzzerreißenden Stream stellte Emiru ihre Perspektive dar – und kritisierte den Umgang mit dem Thema sexuelle Übergriffe.
Emiru wirft anderen Streamern vor, sich an dem Skandal zu bereichern. Die eigentlichen Opfer der sexuellen Belästigung seien ihnen dabei völlig egal. Das merke man daran, dass das Thema immer nur aufgegriffen würde, wenn es gerade passe, so Emiru.
Vielleicht gehe ich hier etwas zu weit, aber niemand sonst sagt es. Viele Streamer, die hier beteiligt sind – Ich glaube nicht, dass es euch interessiert, was Mädchen auf dieser Plattform passiert. Es macht mich krank, dass es nur rauskommt, wenn es scheint, als wäre es der richtige Zeitpunkt für euch. […] Das ist widerlich.
Emiru via Twitch
Die Streamerin deutet auch an, dass sexuelle Belästigung auf Twitch allgemein ein großes Problem sei. Sie erwarte gar nicht, dass jeder immer allen Opfern Aufmerksamkeit und Unterstützung schenke, dafür seien es einfach zu viele.
Unter den Betroffenen seien Twitch-Streamerinnen besonders stark vertreten gewesen, schrieb im Juni 2020 das US-Magazin The Verge. Doch irgendwie scheinen diese Skandale immer wieder kurzfristig groß diskutiert zu werden, dann wächst Gras über die Sache und ändern tut sich recht wenig.
Ein Umstand, den Emiru nun offenbar kritisiert. Unter Tränen wandte sie sich an die Frauen, die von Slick belästigt worden sein sollen. Das ginge ihr einfach nicht aus dem Kopf.
Als jemand, der das alles auch durchgemacht hat – und noch Dinge, die ich niemals im Stream erzählen werde: Es tut mir so leid, dass ihr das Gefühl hattet, dass niemand für euch da ist.
Emiru via Twitch
Emiru sei allerdings froh, dass die Betroffenen die Möglichkeit erhalten hätten, ihre Geschichten zu erzählen.
Emiru ist erschüttert davon, was sich in ihrem Umfeld zugetragen haben soll
Das sagt Emiru zu dem Skandal um ihre Freunde: Dass ihr vermeintlicher Freund Slick mehrere Frauen belästigt haben soll, nahm Emiru sichtlich mit. Denn nach den ersten Vorwürfen der Streamerin Adrianah Lee hatten sich weitere Frauen gemeldet und Screenshots von übergriffigen Nachrichten veröffentlicht, die Slick ihnen geschrieben haben soll.
Was Emiru besonders traf: Sie selbst sei schon Opfer von sexuellen Übergriffen geworden, sei auf der Flucht vor einem Stalker nach Austin, Texas gezogen – nur um mit einem weiteren Täter in einem Haus zu landen.
Außerdem habe sie Slick von ihren eigenen Erfahrungen erzählt. Dass er ihr gegenüber verständnisvoll auftrat, während er selbst Frauen belästigt haben soll, traf sie offenbar zutiefst. Emiru sagte, sie fühle sich belogen und hintergangen.
Und Mizkif? Den nahm Emiru in Schutz. Sie könne sich nicht vorstellen, dass Mizkif zu so etwas fähig sei. Mizkif sei immer für sie da gewesen, auch als sie sich kaum gekannt hätten und sie nicht gewusst habe, wohin sie gehen könne.
Der Miz, den ich kenne, hätte niemals die ganze Geschichte gekannt und zugelassen, dass es passiert. Es ist einfach nicht möglich, dass er davon wusste. Es tut mir leid, das ist einfach nicht die Person, die ich kenne.
Emiru via Twitch
Sie machte auch klar, dass sie sich in ihrer Zeit in dem gemeinsamen Haus nie unsicher gefühlt habe und im Moment auch nicht vorhabe, auszuziehen. Alle seien sehr um ihr Wohlergehen bemüht. Slick soll das Haus mittlerweile verlassen haben.
Während sich das ganze Drama auf Twitch abspielt, steht auch die Streaming-Plattform selbst in der Kritik:
NosTale ist mittlerweile 16 Jahre alt und aus einer Reihe von MMORPG-Klassikern nicht wegzudenken. Wir von MeinMMO werfen einen Blick auf das damals so beliebte Spiel und betrachten es aus heutiger Sicht.
NosTale ist ein Anime-MMORPG vom Entwickler Entwell, das 2006 in Korea und 2008 als globale Version erschien. Es zählt als Klassiker innerhalb des Genres, ist noch heute online und sogar auf Steam spielbar.
Als kurz darauf GameForge zum Publisher wurde, gab es mehrere Server in denen jeweils unterschiedliche Sprachen gesprochen wurden, auch Deutsch. GameForge ist bis heute der Publisher von NosTale und ebenfalls bekannt für Metin2, Runes of Magic, 4Story und das neue MMORPG Swords of Legends.
Für diesen Artikel greifen wir auf die Erfahrung zahlreicher NosTale-Spieler sowie auf etwa 20 eigene Spielstunden zurück.
Auf nach NosVille!
In NosTale landet ihr zuerst in der Charaktererstellung. Ihr wählt euer Geschlecht, männlich oder weiblich, und sucht euch eine von 2 Frisuren aus. Immerhin gibt es mehrere Haarfarben zur Auswahl. Die Klasse legt ihr anfangs noch nicht fest, das kommt erst etwas später.
Daraufhin betretet ihr das knallbunte, niedliche Dorf NosVille, wo euch ein NPC namens Mimi Mentor empfängt und die Grundlagen des Spiels erklärt.
Nach wenigen Leveln könnt ihr euren ersten Begleiter zähmen: Ein kleines Huhn. Kurz darauf folgt ein Upgrade zum Schaf. So hattet ihr immer ein süßes Tierchen dabei, das euch auf euren Reisen begleitet.
So bunt ist das Anime-MMORPG.
Manchmal ist man als Anfänger ziemlich verloren. Denn ein Pfeil zeigt euch zwar den Weg zur Quest, aber nur wenn ihr auf der richtigen Karte seid. Wer auf der falschen Karte ist, hat verloren, weil euch die Quest nicht anzeigt, auf welche Map ihr müsst. Die Aufgabe zeigt dann zum Beispiel an: “Finde ein Schaf”. Wo das ist, müsst ihr dann selbst herausfinden, außer ihr seid auf der richtigen Karte.
NosTale lässt euch zudem viel von A nach B laufen und sehr ähnliche Quests erledigen. Anfangs gab es noch keine Reittiere, die wurden erst 2010 ins Spiel eingeführt. Ihr wart also zu Fuß unterwegs.
Mit den Mounts kam dann eine klare Verbesserung der Fortbewegung. Anfangs gab es den Magic Carpet und den Magic Scooter, auf dem ihr unterwegs wart. Mittlerweile gibt es weitere Mounts.
Simples Kampfsystem und anfangs wenige Klassen
Schnell müsst ihr euch euren ersten Kampf liefern. Ihr haltet eine Waffe in der Hand und verhaut ein paar Knollen. Ihr klickt auf einen Gegner, um ihn automatisch zu attackieren. Alternativ drückt ihr die Leertaste 2 Mal, um einen Gegner neben euch auszuwählen und anzugreifen. Die Animationen sehen dabei eher statisch und hakelig aus und ihr habt nur eine einzige Attacke. Später kommen weitere dazu.
Alle paar Level müsst ihr außerdem einen Dungeon, in NosTale “Timespace” genannt, absolvieren. Die sehen leider alle ziemlich ähnlich aus und fühlen sich ebenfalls statisch an. “Wir gehen zum nächsten Timestone, gehen rein und…es ist der gleiche, wie der erste”, sagt Youtuber Josh Strife Hayes.
So sehen die Dungeons in NosTale aus. Quelle: YT/Josh Strife Hayes
Eure Klasse wählt ihr, wenn ihr Level 15 erreicht habt. Es gibt Schwertkämpfer, Bogenschützen und Magier. Im Jahr 2018 kam der Kampfkünstler dazu. Spielern zufolge ist dieser aber nicht so stark wie die anderen Klassen, kann kaum mithalten und lohnt sich daher weniger.
Um im Kampf stärker zu werden, könnt ihr ab Level 36 eine Spezialistenkarte anlegen, die ihr ab sofort mitlevelt. Dadurch spezialisiert ihr euren Charakter in eine bestimmte Richtung. So kann ein Schwertkämpfer zum Beispiel ein Krieger oder Gladiator werden, ein Bogenschütze zum Jäger oder Waldhüter und ein Magier zum Feuermagier oder Seher.
Im Video seht ihr 5 alte aber aktive MMORPGs:
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5 alte MMORPGs, die immer noch aktiv gespielt werden
Ein unendlicher Grind
Ziel des Spiels ist es, im Level aufzusteigen und euren Charakter immer weiter zu verbessern. NosTale fühlt sich an wie ein ewiger Grind, der kein Ende nimmt. Ihr levelt in den Anfangsgebieten auf Stufe 55. Ab dem Punkt kann das Land der Toten betreten werden, wo ihr (immer noch ziemlich niedliche) Skelette als Gegner antrefft. Auf dieser Map Levelt ihr dann bis Stufe 90.
“Du denkst, du hast es schon weit geschafft, doch eigentlich bist du gerade mal am Anfang”, sagt der Youtuber GerryTV. Ihr erreicht dann das erste Heldenlevel und seid im Endgame angekommen. Das Maximum lag bisher bei Heldenlevel 60, mittlerweile könnt ihr sogar Heldenlevel 80 erreichen.
Früher hatte man, GerryTV zufolge, mehr Möglichkeiten, sich im Low-Level-Bereich zu entfalten. Mittlerweile finde das Spiel eher im Endgame statt und lasse euch Anfangs immer weniger Optionen. Übrig bleibt der Grind, bis man es endlich geschafft hat, das Heldenlevel zu erreichen.
In einem Echtgeld-Shop kann man Items erwerben, die zwar nicht zwingend notwendig sind, den Grind aber deutlich erleichtern. Deshalb wird NosTale oft als “Pay2Win” bezeichnet.
Spieler lieben NosTale wegen der Community
Gilden in NosTale heißen “Familien” und sollen sich vielen Spielern zufolge auch so anfühlen. Gemeinsam mit der Familie könnt ihr Raids absolvieren, farmen oder seid einfach nur online, um euch nett zu unterhalten.
Einen Dungeon-Finder gab es in NosTale nicht. Wer gemeinsam mit anderen spielen wollte, musste also tatsächlich noch den Chat nutzen, wie es in heutigen MMORPGs oft nicht mehr der Fall ist. Dort spielt man zwar zusammen, lässt die Kommunikation aber gänzlich aus.
In der Arena treffen sich Spieler zum Quatschen, auch im Jahr 2022. Quelle: YT/GerryTV.
NosTale hat für viele Spieler bis heute einen Charme, der sie immer wieder in das MMORPG zurückbringt. “Jedes Mal, wenn ich mir vornehme, nicht mehr zu spielen, komme ich spätestens nach 1-2 Jahren zurück”, schreibt der Nutzer Gym Kicker in den Kommentaren des Videos von GerryTV. Der Nutzer Amstel612 ergänzt: “Einmal im Spiel gefangen, kommt man nicht so leicht davon los”.
“10/10, ich würde jederzeit wieder 18 Stunden investieren um ein Level zu machen”, schreibt AsTrO auf Steam in einer positiven Rezension. Insgesamt hat der Nutzer 500 Stunden in NosTale.
Wo steht Nostale heute? Früher hatte das MMORPG natürlich viel mehr Spieler, es loggt sich aber bis heute eine aktive Spielerbasis ein. Seit 2017 gibt es NosTale auch auf Steam.
Laut SteamDB haben sich in den letzten 24 Stunden knapp 500 Spieler eingeloggt. Der Client von GameForge kommt nochmal obendrauf, weshalb von mindestens 1000 Spielern pro Tag auszugehen ist.
Auch, wenn NosTale viele Haken hat, ist es ein Urgestein unter den MMORPGs, das bis heute geliebt und gespielt wird.
Habt ihr früher NosTale gespielt oder spielt das MMORPG vielleicht sogar noch heute? Oder habt ihr eher Metin2, Fiesta Online, oder Runes of Magic gespielt? Wie gut findet ihr NosTale aus heutiger Sicht? Mit welchem heutigen MMORPG ist es am ehesten zu vergleichen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier auf MeinMMO!
Kürzlich erschien das MMORPG Mist Legacy auf Steam:
Der Patch 2.5 für Diablo 2: Resurrected wurde am 22. September veröffentlicht und kam mit einem Rätsel daher. Nach anfänglicher Verwirrung ist die Community nun offenbar auf bestem Wege, das Mysterium aufzulösen.
Was ist das für ein Rätsel? Die Patch Notes für das neueste Update von Diablo 2: Resurrected erklärte nicht nur die Änderungen im Patch 2.5, sondern hing ganz unten auch noch ein Bild an.
Dieses Bild wurde mit folgendem Satz und einem Link hinzugefügt:
“Wir haben das alte Handbuch von Diablo II durchgeblättert und diesen verwirrenden Eintrag gefunden … Was das wohl heißt?” Hier ist das Bild dazu:
Das Rätsel-Bild
Auf dem Bild sind jede Menge Dinge zu sehen – von der “Inschrift” in Form eines Codes über Münzen bis hin zu Schlüsseln, einer Statuette, ein Dolch und eine Menge mehr.
Das Wimmelbild gab der Community direkt Fragezeichen auf, was man denn nun damit anfangen solle. Doch offenbar wurde der Schlüssel, wie man des Rätsels Lösung findet, bereits geknackt.
YouTuber erklärt, was es mit dem Rätsel auf sich haben könnte
Ist das die Lösung? Nur wenige Stunden nach Erscheinen der Patch Notes kamen die Diablo-Fans mit Lösungsansätzen daher, von denen einer sehr vielversprechend wirkt.
YouTuber und Diablo-Experte MacroBioBoi erklärt in seinem Video das Vorgehen:
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Der YouTuber hat den Code aus dem Bild in einen “Cipher” gegeben, um ihn zu entschlüsseln. Dort kam heraus: “So many gems what do these orange numbers mean”, also “So viele Edelsteine was bedeuten diese orangenen Nummern.”
Mit diesem Wissen navigiert der YouTuber zum Chat-Gem. Das ist ein eigentlich weitgehend unbrauchbares, klickbares, lila Edelstein-Icon, mit dem man je nach Klick entweder die Nachricht “Gem activated” oder “Gem deactivated” bekommt.
Doch klickt man einfach oft genug drauf, bekommt man zu einem zufälligen Zeitpunkt eine scheinbar willkürliche, neunstellige orangene Zahlenfolge.
Doch die Nummern konnten ja nicht willkürlich sein, meint MacroBioBoi. Nun kam die Idee auf, dass diese Nummern Hinweise auf Stellen in der Anleitung sind. Man kam zu dem Schluss:
Der erste Teil der Nummer gibt die Reihenfolge im Gesamtkontext vor
Der zweite Teil ist die Seite im Handbuch
Der dritte Teil die Zeile
Und der vierte Teil das Wort
So bekommt man für jede Zahlenfolge am Ende ein Wort heraus. Und die wiederum ergeben dann – voraussichtlich – einen passenden Gesamtkontext.
Was kommt da raus? Das ist noch nicht ganz sicher. Der YouTuber durchkämmt das Bild mit einer Bearbeitungssoftware und findet Nummern, Daten auf den Münzen, Zahlen auf den Schlüsseln – nach dem Motto “what does it all mean” müsse man das alles mit einbeziehen.
MacroBioBoi meint: Aufgrund der übrigen Hinweise im Bild könnten 666 Nachrichten rauskommen, die die Geschichte von Diablo 2 Resurrected erzählen – oder einen anderen, spannenden Teil der Lore.
Aktuell sammeln der YouTuber und die Community immer mehr von den Nummern, um ihnen Worte zuzuordnen und am Ende einen Text herauszubekommen. Es ist also – voraussichtlich – nur noch eine Frage der Zeit, bis das vollkommen Rätsel gelöst ist.
Call of Duty: Modern Warfare 2 zwingt Spieler gerade dazu, ihre einstudierten Techniken zu vergessen und sich neu zu orientieren. Denn der neue Shooter spielt sich etwas anders als Vorgänger. Nun versuchen sie sich am Bunny Hopping und versagen kläglich. MeinMMO-Redakteur Benedict Grothaus hat seine Freude.
Was ist das für ein Trick? Bunny Hopping und Strafe Jumping sind schon uralt. Die Tricks sind durch Old-School-Shooter wie Quake, Unreal Tournament und Half Life bekannt geworden. Die Idee ist: Ihr werdet schneller als eigentlich geplant und hüpft dann ständig.
Durch das Hüpfen verliert ihr keine Geschwindigkeit und könnt euch – je nach Spiel – in der Luft noch eine neue Richtung aussuchen und Haken schlagen. Daher das „Bunny“ beim Bunny Hopping.
Die Techniken waren unter Gamern der frühen Generationen vor allem auf Turnieren beliebt, um einen Vorteil zu bekommen. In modernen Shootern sind sie nur noch selten in der Form möglich, aber einige unterstützen noch Bunny Hopping und Strafe Jumping.
In Valorant geht Bunny Hopping etwa noch und Strafe-Jumping-Techniken geben euch in Apex Legends einen Boost. In Modern Warfare 2 versuchen es die Spieler nun auch.
Seht hier den Trailer zur Beta von Modern Warfare 2:
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CoD Modern Warfare 2: PlayStation-Trailer zur Beta
Einer der größten: das „Slide Cancelling“ fehlt, eine Technik, bei der ein Rutschen durch einen Sprung beendet und so hohe Mobilität erzeugt wird. So ist man schwerer ins Visier zu kriegen. In Modern Warfare 2 geht das nicht mehr ganz so gut.
Um trotzdem irgendwie einen vertikalen Vorteil zu haben, hüpfen die Spieler nun auf den Maps herum, als hätten sie sich eine Flasche Gummibärensaft auf Ex reingezogen. Einige hechten sogar regelrecht um Ecken, nur um sich mit einem fachmännischen Flachköpper waagerecht auf den Boden zu werfen.
Tut das weh? Dem Soldaten sicherlich. Funktioniert das? Nicht wirklich. Und es sorgt dafür, dass einige langjährige Fans von Call of Duty sich gerade lautstark beschweren und jammern. Ich kann darüber nur lachen.
„Wir wollen nur wie Idioten herumrennen“
Das sagt die Community: Auf reddit gibt es aktuell mehrere Threads, in denen Fans ihrem Ärger Luft machen. Sie verfluchen, dass Slide Cancelling entfernt wurde und sich Modern Warfare 2 stattdessen mehr auf Taktik beruft.
Das Spiel verlange, dass man nur noch ständig an Ecken verharrt mit aufgesetztem Gewehr, in der Ecke liegt oder ehrlos campend Eingänge abzielt, in der Hoffnung, dass dort jemand auftaucht:
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Das stört einige. Man solle gefälligst nicht so auf Hyperrealismus tun, die Spieler sich nicht als Kriegsveteranen geben. Das sei einfach nicht mehr Call of Duty, ätzen einige in ihren Kommentaren. „Ihr wollt nur herumrennen wie Idioten und nicht taktisch spielen“, zitiert ein Nutzer im Titel seines Threads und schreibt dazu:
Verdammt nochmal, genau das will ich. Das ist, was CoD seit 13 Jahren ist. Eine Online-Kindertagesstätte, wie sie es früher nannten. Denkt ihr, die Kids zielen taktisch jede Ecke ab? 3 Minuten aufgesetzt und denken, sie wären Kriegsveteranen? Nein. […] Leute bei Infinity Ward. Ich respektiere euer Verlangen, Dinge in CoD zu ändern. Versucht aber nicht, eine verdammte, neue IP zu erschaffen auf dem Weg.
Ist es wirklich so schlimm? Gegenstimmen erklären, dass Modern Warfare 2 eben keiner der Weltkriegs-Teile oder der Black-Ops-Reihe ist, wie die letzten Teile Vanguard und Cold War. Modern Warfare sei schon immer realistischer gewesen.
Ein Nutzer erklärt: „Die Leute bei Treyarch (Black Ops) und Infinity Ward (Modern Warfare) bedienen zwei sehr unterschiedliche Spielstile. Modern Warfare 2, selbst mit all den Änderungen, ist nicht weit weg von dem, was Modern Warfare 2019 war.“
Die Befürworter räumen zwar ein, dass die Spiele unter anderem Franchise als CoD vielleicht besser aufgehoben wären, aber als absolut schlecht verteufeln sie die Entscheidungen nicht.
Mir springen ständig Gummibären vor die Flinte und es ist großartig
Falls ihr euch fragt, ob das Bunny Hopping im neuen CoD funktioniert … nein. Nicht für die, die es versuchen zumindest. Und mein Tipp an alle ist: versucht es gar nicht erst, sondern nutzt aus, dass alle verzweifeln.
In keinem anderen CoD hatte ich so oft Leute direkt vorm Lauf, die wie verfolgt um eine Ecke gesprungen sind, nur um von mir völlig aus dem Reflex heraus einen One-Shot-Kill zu fressen. Für mich ist das hervorragend, ich hatte noch keine Runde mit negativer K/D, egal, wie schlecht ich war.
Springen macht euch weniger mobil und behindert euch, macht euch zu leichteren Zielen. Nutzt es nur, wenn ihr müsst. Nicht als seltsamen Trick, bei der ihr euch dann beschwert, dass taktischer vorgehende Spieler euch die Lichter auspusten.
Ich spiele CoD immer wieder und die Modern-Warfare-Teile sind schon immer meine Lieblinge der Reihe gewesen. Das neue Modern Warfare 2 wird seinem Namen dabei gerechter als die meisten MW-Teile, an die ich mich lebhaft genug erinnern kann.
Die Matches fühlen sich wirklich an wie „moderne Kriegsführung“, in der ich eben nicht einfach um die Ecke schlittere und cool mit einer Hand 3 Leuten die Lichter ausknipse, um danach wie ein junger Gott aufzuspringen und weiter zu sprinten.
Mich amüsiert diese Diskussion und ich hoffe, dass es genau so bleibt. Meine Statistik freut sich.
Auf der Streaming-Plattform Twitch ging es in den letzten Tagen besonders kontrovers zu. Nun verlässt eine ranghohe Mitarbeiterin offenbar das Unternehmen.
Das war bei Twitch los: Insgesamt war rund um die Streaming-Plattform Twitch in dieser Woche eine Menge los.
Einige große Streamer kündigten einen Protest an und wollten streiken – wegen dem Thema Glücksspiel-Streams.
Und dann kam auch noch ein geheimer Call ans Licht, indem einige der größten Streamer sich gegenseitig Anschuldigungen machten und stritten.
In dem Call waren mit xQc, Trainwreck, Asmongold und Mizkif einige der größten Streamer vertreten, die unter anderem über einige der anderen größten Namen auf Twitch herzogen – Pokimane und HasanAbi. Doch auch zwischen Mizkif und Trainwreck gab es Ärger. Welche Konsequenzen der Call haben wird, ist noch unsicher. Alles rund um den Twitch-Call könnt ihr hier lesen.
Nun kommt ein weiteres Kapitel zu dieser verrückten Woche hinzu: Constance Knight wird die Streaming-Plattform wohl verlassen.
„Senior Vice President of Global Creators” geht – Kümmerte sich um Betreuung von Streamern
Um wen geht es? Wie das Portal “Bloomberg” berichtet, verlässt Constance Knight Twitch nach gerade mal etwas mehr als einem Jahr. Knight nahm im Unternehmen die Stelle der “Senior Vice President of Global Creators” ein, nachdem sie zuvor bei YouTube und bei Instagram tätig war.
Einem Bericht von “Variety” zu ihrer Einstellung im Juli 2021 zufolge sollte Knight in ihrer Rolle bei Twitch vor allem Live-Streaming-Partner und Content-Creators auf der ganzen Welt betreuen, sie bei ihrer Karriere auf Twitch unterstützen und dabei helfen, ihr Wachstum zu fördern.
Doch diese Phase ist nun offenbar vorbei: Bloomberg zufolge wand sich Knight am vergangenen Mittwoch in einem Brief an Mitarbeiter, um ihnen mitzuteilen, dass sie sich “auf ein neues Abenteuer begibt”, dass ihr große Chancen für persönliches wie berufliches Wachstum bieten würde. Erneut soll es dabei um “Creators” gehen.
Ob diese Entscheidung mit den aktuellen Änderungen und Kontroversen rund um Twitch zusammenhängt, ist laut Bloomberg unklar. Allerdings verweist das Portal auf das Timing des Abschieds: Denn kurz vor dem Brief hatte Twitch die Änderung der Sub-Beteiligungen für Streamer beschlossen.
Bloomberg zufolge lehnte es Twitch ab, sich zum Rücktritt Knight’s zu äußern oder die Stimmung im Unternehmen dazu zu kommentieren. Daher sei unklar, ob der Rücktritt mit dieser Entscheidung begründet ist.
Carlos „Ocelote“ Rodriguez ist der Gründer und nun ehemaliger CEO von G2 Esports, einem der besten europäischen Teams im E-Sports von League of Legends. Nun hat Ocelote seinen Rücktritt bekannt gegeben, nachdem es tagelang Streit gab. Der Auslöser für die Kontroverse war ein Party-Clip.
Die letzten Tage waren für Fans von League of Legends und vor allem dem berühmten Profi-Team G2 bewegt:
Kurz nach dem Auftritt und der folgenden Debatte entschied LoL- und Valorant-Macher Riot, G2 Esports als Franchise-Partner für Valorant auszuschließen (via Kotaku). Nun gibt der Ex-Chef Ocelote bekannt, dass er das E-Sports-Team verlässt.
Das sagt Ocelote jetzt: In einem längeren Video auf Twitter erklärt Ocelote, dass seine Zeit bei G2 Esports zu einem Ende gekommen sei. Er habe das Team mit seinen eigenen Mitteln aus dem Boden gestampft und über 8 Jahre lang aufgebaut. Nun sei aber Schluss.
Er dankt den Sponsoren und allen, die ihm und G2 den Aufstieg möglich gemacht haben. Aber er übernehme die volle Verantwortung für das, was in den letzten Tagen passiert ist: „Ich fühle mich absolut am Boden deswegen, glaubt mir das.“ Dabei wird er sogar recht emotional:
Was als Traum gestartet ist, wurde über die Zeit zu einer Gruppe von Leuten mit gleichen Bestrebungen und Zielen. Ich werde immer zurückschauen und glücklich darüber sein, weil wir einen guten Job gemacht haben.
Ocelote dankt allen Sponsoren und Organisatoren, die ihm über die Jahre geholfen und allen Fans, die ihn unterstützt haben. „Das werde ich nicht vergessen, okay? Ich bin sehr emotional, aber ich werde nicht heulen. Nicht heute. Das ist mein Abschiedsvideo und ich werde verdammt nochmal nicht heulen.“
Er hoffe, dass die guten Dinge sein Vermächtnis sein werden: „Denkt daran, wir sind Samurai. Wir werden besser, nicht weil wir gewinnen. Sondern weil wir immer wieder aufstehen.“
Das sagt G2 dazu: In einem Statement von G2, welches die Organisation zeitgleich mit dem Video von Ocelote auf Twitter gepostet hat, erklärt das Team:
„Als globale E-Sports-Organisation, die diversesten Fan-Base der Welt dient, übernehmen wir die Verantwortung für all unsere Fans, Angestellten, Teammitglieder und Partner auf der ganzen Welt. In diesem Kontext wollen wir unterstreichen, dass wir keine Misogynie jeglicher Art unterstützen.“
Die Aussagen beziehen sich auf die Verbindung, die nach dem gerade einmal 8-sekündigen Video zwischen Ex-Chef Ocelote und dem ehemaligen Kickboxer Andrew Tate gezogen wurde.
Tate sagte selbst bereits in einem Video, dass er nach Rumänien gezogen sei, weil es unwahrscheinlicher wäre, dort wegen Vergewaltigung belangt zu werden. Gegen ihn wurde sogar wegen Menschenhandel ermittelt, jedoch ohne Ergebnis (via TheGuardian).
So reagiert Twitter: Obwohl die Zustimmung für das Zeichen gegen Frauenfeindlichkeit groß ist, geben sich einige Nutzer kritisch, darunter namhafte Größen der Gaming-Welt. So heißt es etwa vom deutschen TCG-Spieler nicotho:
„Stell dir vor, du postest einen 8-Sekunden-Clip wie du mit einem Kerl feierst, den das Internet hasst. Du sagst nichts über seine Ansichten, stimmst nicht zu und widersprichst nicht. Und verliest deinen Posten als CEO. Das kann man sich nicht ausdenken.“
Selbst der ehemals berühmteste WoW-Spieler der Welt Kungen meldet sich zu Wort, obwohl er lange Zeit kaum auf Social Media unterwegs war. Er schreibt: „Was für ein Witz. Der Mann hat nichts gemacht. Was kommt jetzt? Leute canceln, weil sie Tweets liken oder in Fotos mit anderen auftauchen? Wir begeben uns auf einen gefährlichen Pfad.“ (via Twitter)
Auch andere finden die Macht der sozialen Medien bedenklich, auch wenn niemand den Ansichten Tates zustimmt. Und das ist aktuell nicht der einzige Brennpunkt im Internet.
Die Streaming-Plattform Twitch hat gerade eine riesige Diskussion zwischen seinen größten Streamern am Laufen:
Viele Spieler von World of Warcraft lieben es, coole Outfits für ihre Helden zu sammeln. Damit ihr euch in Wrath of the Lich King Classic gut eindecken könnt, findet ihr hier besondere Sets.
Was hat es mit den Sets auf sich? Viele WoW-Spieler lieben es, wenn ihre Charaktere auch super aussehen. Daher sind Outfits begehrt, die einen coolen Look verschaffen. Und auch wenn das beliebte Transmog-Feature (noch) nicht in WotLK Classic enthalten sein wird, sind Outfits mit besonderem Look heiß begehrt bei den Helden von Horde und Allianz.
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WoW Classic: Wrath of the Lich King – In unter 10 Minuten – Anzeige
Diese Outfits solltet ihr euch holen
Mit dem Start von World of Warcraft: Wrath of the Lich King gibt’s eine Reihe von Klamotten, die ihr euch holen solltet, wenn ihr auf einem Style-Kreuzzug seid. In den folgenden Absätzen findet ihr Outfits, die in ihrer jeweiligen Klasse einfach zu cool sind, um sie nicht zu farmen. (Die Bilder der Rüstungen stammen aus dem Model-Viewer der Seite WoWHead)
Wie heißt das Set? Ihr wollt einen mächtigen, imposanten Krieger darstellen? Dann holt euch die “Schlachtrüstung des Ymirjarfürsten”!
Was macht es so cool? Wer Krieger spielt, der steht auf dicke Rüstungen und mächtige Kerls und Mädels, die sie tragen. Damit ihr eure harten Krieger gut in Szene setzen könnt, braucht es also eine Rüstung, welche die Urgewalt eines Kämpfers optimal einfängt. Und hier kommt dieses starke Set ins Spiel. Vor allem der mächtige Helm und die massiven Schultern sind hieran bemerkenswert.
Wo finde ich es? Ihr könnt dieses Set in der 25-Personen-Version des finalen Schlachtzugs in der Eiskronenzitadelle im Kampf gegen Arthas erbeuten.
Klamotten für Magier
Wie heißt das Set? Dieses schicke Set nennt sich “Gewand der Kirin Tor” und stellt das Ornat eines Magiers dieses illustren Ordens dar.
Was macht es so cool? Als Magier wollt ihr eure Feinde mit eurer arkanen Macht und eurem mythischen Wissen beeindrucken und einschüchtern. Das gelingt vorzüglich, wenn ihr dieses schicke Outfit tragt. Immerhin ist es von den legendären Kirin Tor, die zu den stärksten Magiern von Azeroth gehören. Daher setzt das Gewand auf eine majestätische Aura und violette Akzente.
Wo finde ich es? Ihr könnt dieses wunderschöne Set im Ulduar-Schlachtzug erbeuten.
Klamotten für Priester
Wie heißt das Set? Ein hübsches Set für fromme Priester ist das “Ornat des Glaubens”.
Was macht es so cool? Priester sind angesehene Respektspersonen. Sie bewegen sich mit einer Aura von Heiligkeit und göttlicher Grazie. Wenn ihr solch einen Priester darstellen wollt, dann ist dieses Set das Outfit eurer Wahl. Ihr bekommt wunderschöne Roben mit goldenen Ornamenten. Dazu scheint euch das heilige Licht aus den Schultern. Als besonderes Gimmick gibt es noch eine Art Heiligenschein, nur für den Fall, dass einer es nicht mitbekommt, dass ihr ein gesegneter Priester seid!
Wo finde ich es? Holt euch Rüstungsmarken aus Naxxramas und tauscht sie beim Stoffhändler in Dalaran gegen dieses schicke Outfit ein.
Klamotten für Paladine
Wie heißt das Set? Wenn ihr euren Paladin als coolen Ritter inszenieren wollt, dann holt euch die Schuppenrüstung des zornerfüllten Gladiators.
Was macht es so cool? Paladine sind edle Ritter, die für das Gute streiten. Sie brauchen daher strahlende Panzerrüstungen, die aber auch eine gewisse Bescheidenheit und Würde ausstrahlen. Genau solch eine Panzerung ist die “Rechtschaffenheit des zornerfüllten Gladiators”. Ihr bekommt hier gleißenden Stahl und schicke, aber dezente Lichteffekte. Ideal, um eure Hingabe an das Licht zu zeigen.
Wo finde ich es? Das Rüstungsset gehört zu den PvP-Sets in Wrath of the Lich King. Ihr könnt es euch im Wettkampf gegen andere Spieler in Season 8 der Arena verdienen.
Klamotten für Schamanen
Wie heißt das Set? Der Top-Look für wilde Schamanen in Wrath of the Lich King ist das Set “Gewand der Frosthexe”.
Was macht es so cool? Schamanen sind mächtige Individuen, welche die Elemente beherrschen und ihren Kameraden mit mystischen Kräften beistehen. In Wrath of the Lich King dreht sich viel um Eis und Stürme. Was wäre also besser, als ein Outfit, das diese Affinität zu den kalten Elementen widerspiegelt? Für diesen Zweck holt ihr euch das Gewand der Frosthexe. Das bietet coole eisige Effekte und setzt euch mit seinem Geweih und den Stoßzähnen ideal als urtümlicher Schamane in Szene.
Wo finde ich es? Dieses Set gibt’s im finalen Schlachtzug der Eiskronenzitadelle in der 25-Personen-Version.
Klamotten für Jäger
Wie heißt das Set? Ihr wollt einen coolen Jäger spielen, der auch noch prächtig aussieht? Dann holt euch das “Kettenrüstungsset des unerbittlichen Gladiators”!
Was macht es so cool? Jäger gehören zu den stärksten Klassen in Wrath of the Lich King. Da ist es nur recht und billig, dass ihr eure wackeren Waidmänner und -Frauen in die coolste Rüstung steckt, die ihr finden könnt. Hier kommt die Jagdtracht des unerbittlichen Gladiators ins Spiel. Diese Rüstung bietet einen coolen Schuppen-Look und mächtige Schulterteile mit Hörnern und Zähnen erlegter Beute.
Wo finde ich es? Hier handelt es sich um eine PvP-Rüstung, die ihr in Saison 7 der Arena bekommt.
Klamotten für Schurken
Wie heißt das Set? Für elegante Schurken gibt es das Set “Gewänder des Gladiators”, genauer gesagt die Lederteile des zornerfüllten Gladiators.
Was macht es so cool? Als hinterlistiger Schurke schleicht ihr verborgen durch die Schatten und sucht den idealen Moment, um eure Gegner von hinten abzustechen. Dazu braucht es aber auch das passende Outfit, also Klamotten, die klar sagen: “Pass auf, ich hab ein Messer mit deinem Namen drauf!”. Und genau so eine Kluft ist dieses coole Set. Es kommt in rostroten Farben daher und bietet glühende Highlights.
Wo finde ich es? Es handelt sich hier um ein PvP-Set. Ihr könnt es in Season 7 erbeuten.
Klamotten für Todesritter
Wie heißt das Set? Dieses starke Set nennt sich “Schlachtrüstung des Geißelfürsten” und bietet euch den vollen Todesritter-Look des Todes!
Was macht es so cool? Todesritter sind finstere Krieger, die mit dunklen Mächten hantieren und ihre Gegner brutal in den Staub prügeln. Doch niemand nimmt sie ernst, wenn sie in billigen Klamotten herumkrauchen. Daher solltet ihr euch schnell ein Rüstungsset zulegen, welches eure unheilige Macht noch unterstreicht. Dazu eignet sich dieses Set hier besonders gut. Beachtet vor allem die coolen Eisnebeleffekte und die massiven Schulterplatten.
Wo finde ich es? Dieses coole Set gibt es am Ende der Kampagne im finalen Raid Eiskronenzitadelle.
Klamotten für Hexenmeister
Wie heißt das Set? Hier handelt es sich um das “Ornat des dunklen Zirkels”, ein schickes Set für finstere Hexenmeister.
Was macht es so cool? Hexenmeister hantieren mit finsteren, dämonischen Mächten. Sie rufen Dämonen und Schlimmeres herbei und jeder fürchtet sie. Diese Aura der Furcht und Verzweiflung, welche Hexenmeister umgibt, sollte sich in ihrem Outfit widerspiegeln. Holt euch daher dieses schwarzmagische Set. Es bietet coole Schulterteile und einen fiesen Kapuzenmantel mit einer grimmigen Maske.
Wo finde ich es? Holt euch dieses Set im Schlachtzug Eiskronenzitadelle am Ende von WotLK.
Klamotten für Druiden
Wie heißt das Set? Druiden mit Modebewusstsein dürfen sich in Wrath of the Lich King auf das Set “Ornat des Nachtweisen” freuen.
Was macht es so cool? Druiden verbinden gerne mächtige Rüstung mit Komponenten wie Holz und Knochen. Dieses coole Set ist genau das Richtige für diese Design-Philosophie. Besonders schickl sind die rotierenden Kugeln auf den Schultern und das Mondsymbol, das vor eurer Stirn schwebt.
Wo finde ich es? Dieses coole Rüstungsset könnt ihr abstauben, wenn ihr den Schlachtzug Ulduar durchrockt.
Spezielles Angebot: Falls ihr übrigens erst jetzt in WoW Classic einsteigt oder ihr euch nicht mühsam die passende Ausrüstung sowie das nötige Level für Wrath of the Lich King zusammengrinden wollt, dann nutzt ein besonderes Angebot von Blizzard und sichert euch spezielle Aufwertungspakete. So bekommt ihr unter anderem einen Charakter auf Level 70, passende Ausrüstung, Gold und spezielle Items.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online ist auch auf der Streaming-Plattform Twitch zu finden. Eine Streamerin fällt besonders auf, denn sie präsentiert sich in ihren beeindruckenden selbstgemachten Cosplays. Wir von MeinMMO wollten wissen, wie das MMORPG sie gefesselt hat.
Die von Fans oftmals hochgelobten Story-Inhalte von ESO besitzen einige markante Charaktere. Sowohl wegen ihrer Persönlichkeit, als auch ihrer optischen Erscheinung. Das veranlasst so manchen Fan dazu, sich selbst einmal in Schale der Lieblingscharaktere zu hüllen.
Das trifft auch auf die Streamerin WesensCostumes zu. Denn sie präsentiert sich in ihren Streams auf Twitch oft in wunderschönen oder schön schaurigen Cosplays von ESO-Charakteren. Wer schon einmal selbst Cosplays entworfen und ausgearbeitet hat, weiß, dass hinter so einem Kostüm sehr viel Arbeit stecken kann.
Auf unserem Titelbild (aufgenommen von vyn_photo) verkörpert sie Königin Ayreen, die Anführerin des Aldmeri-Dominions. Sowohl in dem Gewand einer solch ehrwürdigen Persönlichkeit der Elder Scrolls Lore, als auch in den Hüllen der verdorbendsten Charaktere, wie dem Verräter Mannimarco, schafft sie es zu strahlen.
Wir wollten ihre Cosplay-Werke mal genauer unter die Lupe nehmen und mehr über die Entstehung und die Ideen hinter ihren Cosplays erfahren. Und warum sie besonders angetan ist von den Charakteren aus The Elder Scrolls Online.
Anime-Cosplays haben sie zu den ESO-Legenden geführt
Wie und wann wurdest du erstmals auf Cosplay aufmerksam? “Durch eine Freundin, so 2007. Sie hat mir zu meinem Geburtstag eine Karte für eine Anime-Cosplay-Messe geschenkt, weil sie mitbekommen hat, dass ich angefangen habe, mich für Animes zu interessieren. Da fing es so langsam an und hat mich seitdem immer mehr gefesselt.”
Wann ist dein erstes Cosplay entstanden? Was war das für ein Cosplay? “Nachdem wir auf der Messe waren, haben wir direkt unser erstes Cosplay geplant. Mein erstes Cosplay wurde Sabaku no Gaara, oder auch Gaara aus der Wüste. Das war mein absoluter Lieblingscharakter aus dem Anime Naruto. Bei dem Cosplay hat meine ganze Familie mit angepackt. Die Kürbisflasche, die Gaara trägt, haben wir alle gemeinsam aus Pappmaschee gemacht. Das war eine richtig schöne Zeit.”
In diesem Beitrag via instagram zeigt Wesens euch ihr erstes Cosplay:
Hattest du, seit du angefangen hast zu streamen, bereits geplant, deine Cosplays zu zeigen? “Ja, definitiv! Mein Laptop, den ich zu meinen Streaming-Anfängen benutzt habe, hat es gar nicht geschafft gleichzeitig einen Stream aufzunehmen und nebenbei noch ein Spiel laufen zu lassen. Daher habe ich anfangs Crafting-Streams gezeigt, also wie baue ich meine Cosplays, wie baue ich meine Waffen. Als ich dann einen besseren PC hatte, habe ich angefangen, auch mein Lieblingsspiel The Elder Scrolls Online zu streamen. Zu dem Zeitpunkt hatte ich auch schon die Cosplays für Mannimarco und Königin Ayreen, sodass mir direkt klar war, dass ich diese Cosplays auch mit der ESO-Familie teilen möchte.”
Wie läuft denn so ein Cosplay-Stream ungefähr bei dir ab? “Ich habe inzwischen 3 verschiedene Cosplay-Streams gemacht. Die laufen im Prinzip gleich ab. Zuerst mache ich im Stream das Make-up für das Cosplay. Entweder habe ich schon die passende Kleidung oder etwas Ähnliches an. Manchmal können meine Zuschauer aber auch dabei sein, wie ich mich z.B. in eine Rüstung hülle. Dabei hilft mir dann mein Mann und zum Schluss wird über den Greenscreen noch ein Hintergrund eingeblendet, der auf den Charakter zugeschnitten ist. Dann kommt eine 10 Minuten Pause, in der die ersten Fotos entstehen. Die werden anschließend dann auch direkt im Stream gezeigt. In Zukunft soll man aber auch schon das Shooting live sehen können.”
Die ESO-Cosplays haben einen besonderen Platz im Herzen
Hast du aktuell geplante Projekte oder arbeitest du aktuell an einem neuen Cosplay? Und wann bekommen wir das zu sehen? “Momentan arbeite ich noch an Lyranth aus ESO. Da müssen nur noch 1 bis 2 Details gemacht werden. Ansonsten ist als Nächstes noch ein Cosplay von Cadwell geplant. Präsentieren werde ich die Cosplays aber erst frühstens Ende nächsten Jahres.”
Für welche ESO Charaktere hast du bereits ein Cosplay angefertigt? “Mein allererstes ESO-Cosplay war Mannimarco. Aber der Mannimarco aus der Cinematic-Version, also dem Trailer. Da dachte ich mir schon beim ersten Anschauen: Den muss ich machen! Als Nächstes kam dann Königin Ayreen. Da hatte ich den gleichen Gedanken, als ich sie in Auridon zum ersten Mal bei einer Quest sah. Aus Greymoor konnte man mich dann als Fennorien sehen und dann habe ich mit meinem aktuellen Projekt, Lyranth, angefangen. Nach Cadwell ist dann noch ein daedrischer Prinz geplant, aber ich weiß noch nicht genau, welcher das sein wird.”
Königin Ayreen herrscht im Aldmeri-Dominion (by maximum_contrast_photography)Das Make-Up dieser Dunmer entstand spontan in einem der Cosplay- / MakeUp-Streams.Mannimarco ist ein Nekromant, den man auch als den Wurmkönig kennt (by Curseofdeath)
Welchen Content sieht man neben ESO und deinen Cosplays in deinen Streams? “Ich plane bald wieder mehr Crafting-Streams zu machen. Ansonsten spiele ich phasenweise hin und wieder mal etwas anderes, im Moment spiele ich gelegentlich Cult of the Lamp. Aber bei ESO bleib ich immer, das ist mein absoluter Liebling!”
Dann hast du doch bestimmt auch eine Lieblings-Quest in ESO? “Ich liebe die Questreihe mit Narsis Dren, einem Dunmer, den man immer mal wieder an verschiedenen Orten in Tamriel trifft. Bei jeder Quest passiert irgendwas Komisches.”
Gibt es eine eine Klasse oder Rolle in ESO, die du besonders gerne spielst? Und hast du einen Liebling unter deinen eigenen Charakteren? “Mein erster Charakter, den ich mir in ESO erstellt habe, ist eine Nachtklinge und sie ist auch immer noch mein Lieblingscharakter. Sie ist ein Ausdauer-DD, aber inzwischen spiele ich an sich aber lieber Tank oder Heiler. Ich liebe es einfach, Glitzer zu schmeißen mit meinem kleinen Templer. Deshalb stehen meine Heilerin und mein Tank auch auf meiner Cosplay-To-do-Liste. Da meine Nachtklinge eine Khajiit ist, werde ich sie eher nicht als Cosplay machen. Da wäre ich einfach viel zu perfektionistisch.”
Hast du ein persönliches Lieblingscosplay? “Das ist sehr schwierig! Ich liebe alle meine Cosplays und alle ESO-Cosplays haben einen besonderen Platz bei mir, weil ich das Spiel so sehr liebe. Aber mein absoluter Liebling ist, ganz knapp vor den ESO-Cosplays, der Elbenkrieger. Den habe ich wirklich 5 Jahre lang kontinuierlich getragen. Bei diesem Cosplay ist mir das erste Mal richtig aufgefallen, dass ich den Leuten so ein Lächeln aufs Gesicht gezaubert habe.”
Der Elbenkrieger in glänzender Rüstung (by ZENOpng).Das Cosplay vom Elbenrkrieger hat seinen Ursprung in dem Film “Der Hobbit” (by ZENOpng).
Was verbindet dich gerade mit ESO und macht das Spiel so besonders für dich? “Durch Skyrim habe ich mich schon vor dem Release von ESO immens darauf gefreut. Auf der gamescom 2013 habe ich es nach 15 Minuten Anspielen bereits geliebt. Ich habe mich immer wieder neu angestellt, um nochmal zu zocken. Das Storytelling ist in jedem Kapitel einfach super und die Nebenquests sind alle so schön detailliert und liebevoll gestaltet. Das hat mich einfach gefesselt und ich wollte noch mehr von Tamriel entdecken. Einfach schon, dass alles voll vertont ist, ist perfekt um darin einzutauchen.”
Kennst du schon unsere anderen ESO Community-Interviews? Falls nein, dann schau doch mal rein:
Womit verbringst du in ESO am liebsten deine Zeit und was zeigst du gerne in deinen Streams? “Mein Lieblingszeitvertreib in ESO… Ich klaue sehr gerne (dabei lacht sie)! Ich habe in einzelnen Städten ganze Diebestouren ausgetüftelt, um die perfekten Routen für Taschendiebstahl herauszufinden.”
Die Cosplay-Community ist total offenherzig
Was waren deine schönsten Cosplay-Momente? “Wo mir das Herz immer am meisten aufgeht, sind die Momente, wenn ich ein Cosplay wirklich zum ersten Mal trage. Das ist für mich persönlich ein Highlight, das Ganze zusammen zu sehen, worauf ich so lange hingearbeitet habe. Wenn ich dann sehe, dass Menschen grinsen und strahlen, weil ihnen das Cosplay so gefällt, macht mich das überglücklich.”
Welche positiven Erfahrungen hast du sonst noch durch deine Cosplays gemacht? “Ich hatte zu anderen Cosplayern immer direkt einen guten Draht und man ist schnell miteinander warm geworden und hat sich ausgetauscht. Da war es ganz egal, ob man einen bestimmten Charakter kennt oder nicht. Wenn man ein Kostüm gut fand, hat man das einfach gesagt und beide haben sich darüber gefreut und Fotos gemacht.”
Cosplay-Neulinge aufgepasst: Hier gibt es Tipps!
Gibt es Aspekte am Cosplay ausarbeiten, die dir besonders viel Spaß machen? Und bei welchen Schritten musst du auch mal die Zähne zusammenbeißen? “Ich fange immer mit der Waffe an. Am meisten Spaß habe ich beim Entwerfen und Schnitzen der Waffe. Anfangs testet man dann auch aus, welches Material am besten dazu passt. Da können sich die Ideen richtig gut entwickeln. Danach kommt die Rüstung. Perückenarbeit mache ich meistens zwischendurch, wenn ich mal keine Lust auf Craften habe. Das ganze Nähen versuche ich immer so weit wie möglich nach hinten zu schieben, denn das gefällt mir absolut nicht, auch wenn ich darin inzwischen besser geworden bin. Das Schleifen von den Rüstungsteilen macht auch nicht so viel Spaß, da man danach den entstandenen Dreck überall in der Wohnung hat. Das Bemalen am Ende finde ich wiederum toll. Dabei kann man Details nochmal richtig gut ausarbeiten. Es ist super zu sehen, was man da noch an Wirkung rausholen kann.”
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Was motiviert dich dann, die ungeliebten Aufgaben trotzdem tapfer durchzustehen? “Das ist das Schöne daran. Auch wenn man sich zwischendurch denkt: “Was tu ich mir da an?” Und dann sieht es am Ende so toll aus, wenn es fertig ist. Das ist einfach ein richtig schönes Gefühl.”
Was waren deine größten bzw. nervigsten Patzer? “Da denke ich direkt an früher, als ich noch mit Styrodur gearbeitet habe und nicht wusste, dass man das Material auch schleifen kann. Wohlgemerkt, aber immer nur mit Atemmaske! Da habe ich tagelang geschnitzt und dann gab es regelmäßig Momente, in denen ich mich “verschnitzt” habe und damit die Arbeit von 3 Tagen hin war. Mit dem Schleifen war es dann deutlich angenehmer.”
Hast du Crafting-Tipps für Neulinge in der Cosplay-Szene? “Meine Rüstungen und Waffen fertige ich meist aus Worbla Thermoplast. Das erhitzt man mit einem Heißluftföhn und kann es dann formen, wie man möchte. Solange es warm ist, ist es ähnlich wie Modelliermasse. Das Schöne ist vor allem, dass es keinen Verschnitt gibt, weil man auch Reste durch das Erhitzen weiter verwenden kann. Ein anderes Material, mit dem ich arbeite, ist der EVA foam. Er ist im Gegensatz zu dem Worbla leichter und bleibt insgesamt weicher und beweglicher. Das hat den Vorteil, dass es bequemer und auch widerstandsfähiger ist, auch wenn man mal angerempelt wird im Cosplay. Allerdings hat man bei der Verarbeitung viel Verschnitt.”
Kennt ihr WesensCostumes bereits oder ist euch der Name noch ganz neu? Wie steht es bei euch um Cosplays? Seid ihr begeisterte Fans und habt ihr vielleicht selbst schonmal ein Cosplay angefertigt? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen!
Pokémon GO feierte im Sommer diesen Jahres sein 6. Jubiläum. Wir von MeinMMO haben diese Gelegenheit genutzt und nochmal zu den Anfängen des Spiels zurückgeblickt. Dabei zeigen wir euch, wie riesig es damals war.
Was ist Pokémon GO? Das Augumented Reality-Spiel was sich rund um die kleinen Taschenmonster des Pokémon-Anime dreht, feierte am 06. Juli 2016 seinen Release. Anders als andere Pokémon-Spiele hatten sich die Entwicklern von Niantic jedoch zum Ziel gesetzt, die Monster ein Stück in die Realität zu bringen.
So war es von Beginn an eines der wichtigsten Grundsäulen des Spiels, die Trainer nach draußen zu schicken und ihre Umgebung erkunden zu lassen. Inzwischen sind 6 Jahre seit dem Release vergangen und immer noch erfreut sich Pokémon GO bei vielen Spieler großer Beliebtheit.
Das ist für uns eine gute Gelegenheit einmal zurück in die Anfangszeit zu blicken. Wir zeigen euch nachfolgend, wie es 2016 und 2017 so war, in diesem Spiel Pokémon zu fangen und welchen Hype Pokémon GO damals durchlebte.
Der Hype um Pokémon GO
Nachdem Pokémon GO offiziell am 06. Juli 2016 veröffentlich wurde, folgte ein großer Run auf dieses Game. Millionen von Trainern luden sich das Spiel aus den App-Stores herunter und begaben sich auf die Jagd nach den kleinen Monstern. So war Pokémon GO 2016 die am meisten heruntergeladene App aus dem App-Store.
Doch mit dieser Nachfrage hatte Niantic offensichtlich zunächst gar nicht gerechnet, denn die Server waren auf so viele Spieler zu diesem Zeitpunkt gar nicht ausgelegt und es kam zu Problemen, weshalb der Start des Spiels in Deutschland und in zahlreichen anderen Ländern wie Japan schließlich noch ein paar Tage auf sich warten ließ.
Massenansammlungen wegen wilder Pokémon
Und dieser Hype um das neue Pokémon-Spiel hielt an. Man hatte das Gefühl, dass sich die Menschen den Songtexte aus dem Anime zu Herzen genommen haben und nun die allerbesten sein wollten. Natürlich wollten die Trainer möglichst alle Monster fangen.
Einen ähnlichen Massenauflauf konnte man laut reddit-User nyfilexs in New York auch wegen eines wilden Lapras beobachten:
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Und auch in Japan pilgerten Massen an Spielern mitten in der Nacht zum Tsuruma Park in Nagoya, weil sie dort auf ein besonderes Easter Egg hofften. Der Park sieht nämlich von oben ähnlich wie ein Pokéball aus, weshalb sich in den sozialen Netzwerken das Gerücht verbreitete, dass man dort das begehrte Mewtu fangen könne.
Für Spieler, die erst in den letzten Jahren mit dem Spiel begonnen haben, sind solche Bilder schwer vorstellbar. Schaut man sich nämlich derzeit im Freien um, dann gehören solche Massenansammlungen wegen eines wilden Pokémon wohl eher zur Ausnahme.
Das liegt vor allem daran, dass die meisten dieser Monster inzwischen alltäglich geworden sind. So bilden vor allem seltene Pokémon hierbei kleinere Ausnahmen. Ein Beispiel dafür fand man zum GO Fest 2022 in Berlin. Dort eiferten ebenfalls hunderte von Spielern zeitgleich einem perfekten Relaxo mit Hut nach, was es mit etwas Glück auch als Shiny zu fangen gab.
Das kostümierte Monster war nämlich ausschließlich im Rahmen dieser Live-Events zu bekommen. Ich habe mir dieses Ereignis selbstverständlich nicht entgehen lassen und erkläre euch im nachfolgenden Artikel, was mir in Berlin besonders gut gefallen hat:
Die hohe Nachfrage am Spiel in der echten Welt, führte allerdings auch zu Problemen. So fanden sich diese Trainer auf ihrer Jagd nach den kleinen Monstern plötzlich auch an Orten wieder, die so überhaupt nicht für ein solches Hobby gedacht sind, wie in Polizeistationen oder auf Friedhöfen.
Die ersten Shinys: Nach einigen Updates, Features und Events später, wurden im März 2017 endlich die ersten Shinys eingeführt. So konnten Spieler im Rahmen des Wasser-Festivals erstmals auf schillernde Karpador und Garados treffen. Dies bildete somit einen weiteren wichtigen Meilenstein auf dem Weg des Spiels, wie wir es heute kennen.
Release von Raids: Knapp ein Jahr nach dem Release von Pokémon GO wurden dann auch endlich die beliebten Raid-Kämpfe in das Spiel integriert. Während ihr zu Beginn nur gegen “einfache” Bosse in den rosafarbenen und gelben Eiern kämpfen konntet, wurden am 22. Juli 2017 zum GO Fest in Chicago schließlich auch die legendären Raid-Bosse im Spiel freigegeben.
So gab es eine globale Herausforderung, bei der Trainer weltweit in verschiedenen Zeitfenstern eine gewissen Menge Pokémon fangen mussten, um sich die Level-5-Raids freizuspielen. Das wurde geschafft und erstmals konnten Lugia und Arktos im Spiel gefangen werden.
Das führte, wie in den Monaten zuvor bei den wilden Pokémon, nun auch bei den Raids zu einem großen Run auf die legendären Monster. So zeigt das YouTube-Video eines Trainers, wie viele Menschen sich das erste Lugia zum GO Fest sichern wollten:
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Und auch heute gehören Shinys und legendäre Pokémon noch zu den begehrtesten Monstern im Spiel. Allerdings hat auch hierbei der Hype etwas abgenommen. Nicht zuletzt durch die Möglichkeit von Fern-Raids, die im Rahmen der Corona-Boni 2020 eingeführt wurden, spielen viele Trainer nun auch etwas weniger vor Ort.
Sie lassen sich stattdessen ins Ausland oder in andere Regionen zu gemeinsamen Raids mit Freunden einladen. Das ist praktisch, da man sich so auch regionale Pokémon sichern kann, die es für gewöhnlich in den Raids vor Ort nicht gäbe.
Wie lange spielt ihr schon Pokémon GO? Habt ihr den Hype 2016/2017 um die neuen Pokémon, Shinys und legendären Raid-Bosse selbst miterlebt? Würdet ihr euch diese Zeit zurückwünschen? Oder findet ihr es besser, dass man jetzt auch entspannt von zu Hause aus raiden kann? Lasst es uns hier auf MeinMMO in den Kommentaren wissen.