Pokémon GO: Mehr Respekt für öffentliche Plätze!

Pokémon GO soll Spaß machen, aber auch die Umwelt und öffentliche Plätze respektieren.

Vor ein paar Wochen brach das Pokémon-Fieber in Deutschland wieder aus. Diesmal wird aber die Umwelt mit einbezogen, denn Spieler finden in der „echten Welt“ mehr wilde Pokémon als auf der Couch.

Nicht nur wilde Pokémon gibt es „draußen“ zu finden. Auch PokéStops, bei denen man Belohnungen wie PokéBälle und Tränke bekommt, oder Arenen, die man mit seinen Pokémon einnehmen kann, gibt es an öffentlichen Plätzen.

Mehr Respekt für öffentliche Plätze

In einem Interview mit der LA Times sagte J.C. Smith, Consumer Marketing Direktor der Pokémon Company, dass das Spiel den angehenden Pokémon-Trainern weiterhin Spaß bringen, aber die „echte Welt“ trotzdem respektieren soll. „Wenn etwas sehr beliebt ist, dann müssen wir sicherstellen, dass wir einen Weg finden, so damit umzugehen, dass Spieler das Spiel in Sicherheit und mit Respekt spielen“, sagt Smith. Das Spiel ist erst vor kurzem veröffentlicht worden und habe schon so viel Aufmerksamkeit bekommen, dass es schwer ist, an alle Bereiche auf der Welt zu denken, die in Zukunft damit zusammenhängen können.

Pokemon Verbot

Wir berichteten bereits darüber, dass beispielsweise die Auschwitz Gedenkstätte die Entwickler von Pokémon GO bat, nicht mehr Teil des Spiels zu sein. Immer mehr öffentliche Plätze machen bereits Gebrauch von der Funktion, sich aus dem Spiel entfernen zu lassen. In den sozialen Medien liest man von Spielern, die (zurecht) empört darüber sind, wenn sich mehrere Jugendliche auf Friedhöfen treffen, dort Lockmodule einsetzen und lauthals vor den Gräbern Spaß haben. Um dem Ganzen die Krone aufzusetzen, werden dann oft der Müll und die leeren Flaschen an Ort und Stelle liegen gelassen.

In zukünftigen Updates sollen öffentliche und private Plätze mehr respektiert und besser geschützt werden. Wie genau diese Änderungen aussehen und ob Plätze ganz gestrichen oder die Aktivierungs-Reichweite dieser Stops und Arenen erhöht wird, ist aber bisher noch nicht klar.

Quelle(n): LA Times
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Schmidti

Es sollte doch jeder Spieler auch sein Hirn einschalten beim spielen. Man weiß doch wie man sich wo zu verhalten hat. Den Müll sollte man egal ob mit Spiel oder ohne auch nirgends liegen lassen. Jeder einfach mit denken und zur not wenn man jemanden sieht der Müll liegen lässt ansprechen. Finde es schade wenn das Spiel eingeschränkt wird nur weil manche Menschen kein benehmen haben und nicht wissen wie man sich wo verhält.

Vapeila

Das die Gedenkstätte Auschwitz überhaupt erst darum bitten muss, zeugt lediglich von der Dummheit einiger Spieler.

Ectheltawar

Ist ein zweischneidiges Schwert, klar ist zB der angesprochene Fall von rumlachenden Jugendlichen auf einem Friedhof hart, aber ich vermute dann doch eher eine Ausnahmesituation. Ich denke der Großteil der Pokemon Go-Spieler, wird sich auf einem Friedhof auch der Örtlichkeit entsprechend verhalten. Letztlich war es ja auch immer Ziel von Pokemon Go die Menschen auf die Strasse zu bringen und nicht zuletzt auch zu öffentlichen Plätzen.

Das angesprochene Ausschwitz mag man eventuell als etwas „hart“ empfinden wenn es darum geht dort ein Spiel zu spielen, aber wenn ein einfaches Spiel wie Pokemon Menschen an diesen Ort führt, ist das auch nicht unbedingt das schlechteste. Wenn sich nur ein Teil der davon angelockten Menschen, dann auch Zeitgleich mit dem Thema „Ausschwitz“ beschäftigen und selbiges vielleicht ihr Interesse weckt, halte ich das keinesfalls für etwas schlechtes.

Ist halt immer schwierig bei solchen Thema, wo Sonne ist, fällt auch stets etwas Schatten.

Loki

Unser Friedhof hat ein dutzend Pokemon Stops, ich wollte mal wissen ob wirklich Leute spielen. Es waren vereinzelt welche anzutreffen, allerdings haben sich diese mehr als ruhig verhalten. Allerdings war es ein merkwürdiges Gefühl selbst das Handy rauszuholen, die Map anszusehen und die Pokestops zu holen. Nach 10 Minuten habe ich das Handy weggepackt und mir den wirklich schönen Friedhof angesehen.

Xehanort

Erst wollte ich schreiben das die Leute sich beruhigen sollen der Hype geht eh weg, allerdings sind die genannten Beispiele doch recht ernst.

Alzucard

Ja. Friedhöfe, Wichtige gedenkstätte, wo es irgendwie morbide wäre dort Pokemon go ernsthaft zu spielen, wie Auschwitz, Kirchen (drinnen) oder auch Krankenhäuser, Polizei und Feuerwehr sollten von den Trainern verschont bleiben. Manche regen sich zwar unnötig auf und nerven meist mehr als die Spieler an sich, aber es gibt eben Orte da sollte man doch Respekt zeigen bzw. die Arbeit von anderen nicht behindern.

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