Twitch-Streamer schwört: Er flog nicht aus legendären LoL-Team, weil er ein flamender Irrer ist

Der Twitch-Streamer Tyler „Tyler1“ Steinkamp ist der erfolgreichste Streamer zu League of Legends, gilt aber auch als unbeherrschter Hitzkopf, der regelmäßig Aussetzer hat und wild rumflamet. Als das legendäre LoL-Team T1 jetzt die Trennung bekannt gibt, versichert Tyler1 eilig: Das lag nicht daran, dass er so ein hohes Risiko für jeden Werbe-Partner darstellt.

Das ist Tyler1:

  • Der 26-jährige US-Amerikaner ist der mit Abstand größte Streamer zu League of Legends. Er spielt vor der Kamera die Rolle eines aufbrausenden Muskelprotzes, der sich selbst für 2 Meter groß hält, obwohl er mit seiner Körpergröße augenscheinlich unter 1,70 Meter liegt.
  • Tyler1 ist für seine Wutausbrüche vor laufender Kamera bekannt. So schreibt er gerne in „All Caps“ und weist alle Mitspieler daraufhin, dass sie ihm weit unterlegen und eigentlich auch ziemlich doof sind. Wegen seiner toxischen Ader war Tyler1 lange aus LoL gebannt, seit ein Riot-Mitarbeiter ihm aber Hodenkrebs wünschte und daraufhin entlassen wurde, ist Tyler1 wieder im Spiel erlaubt und kann sich praktisch alles herausnehmen.
  • In den letzten 14 Monaten hatte Tyler1 eine Partnerschaft mit T1, dem riesigen LoL-Team aus Südkorea. Seit der „Hochzeit“ von Faker, in den Jahren 2013 bis 2016, als man 3-Mal Weltmeister wurde, gilt T1 als das „größte Team“ in LoL – wobei diese goldenen Jahre jetzt auch schon eine Weile her sind.
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von Schuhmann

Das gab T1 bekannt: Am 1. Februar gab T1 bekannt, dass Tyler1 die „T1“-Familie verlässt Man bedankt sich für die tolle Zeit und wünscht ihm weiterhin alles Gute.

https://twitter.com/T1/status/1488633257390444548

Fans spotteten: Tyler1 sei gefeuert worden

Das war dann das Gerücht: Schnell kam unter LoL-Fans die Idee auf, T1 habe Tyler1 rausgeworfen, weil man nicht länger das Risiko eingehen wollte, so eine wandelnde Zeitbombe in den eigenen Reihen zu haben.

Der Begriff “brand-safe” bedeutet, dass jemand vorzeigbar ist und auch große Marken mit ihm werben können, ohne dass irgendein Skandal auf sie lauert. Ein “Brand-risk” ist hingegen jemand, bei dem es großen Marken peinlich oder schädlich sein könnte, mit ihnen in Verbindung gebracht werden, weil die Person irgendetwas Anstößiges oder Rufschädigendes tun könnte.

T1 ist immerhin ein seriöses Team mit zahlreichen lukrativen Werbe-Deals und Tyler1 gilt als wandelndes „Brand-Risk“; der eine Marke schon mal im Alleingang beschädigen kann.

Es heißt dann, die Formulierung von T1, man bedanke sich für die gemeinsame Zeit, sei nur „Firmen-Gerede“, das die Wahrheit überdecken soll.

Die Leute im Chat lachten:

  • „Tyler1 sei an seinem freien Tag gefeuert worden“
  • Tyler1 sei „gecancelt worden“
Sah wie ein Traumpaar aus: Tyler1 umarmt T1-Star Faker.

Das sagt Tyler1: Das will jetzt aber Tyler1 so nicht im Raum stehen lassen. In einem Stream sagt er:

Also es ist jetzt offiziell … wir sind raus bei T1. Das ist ein trauriger Tag, Jungs, ein trauriger Tag. Das ist einvernehmlich. – Es gibt da keinen speziellen Grund.

„Das hört sich wie Firmen-Gerede an?“ Nein, ich bin kein Brand-Risiko! Daran lag’s wirklich nicht. Ich bin kein verdammtes Marken-Risiko!

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Das steckt dahinter: Die Idee hinter dem Deal war wahrscheinlich:

  • dass sich T1 als südkoreanisches Team stärker im US-Markt etabliert und eine Beziehung zur aktuellen LoL-Szene in den USA aufbaut, um mehr Merchandise zu verkaufen
  • dass Tyler1 sich noch mehr “Glaubwürdigkeit” holt, indem er Kontakt zu den ganz Großen hat

Aber wahrscheinlich haben beide Seite gemerkt, dass die Effekte einer solchen Partnerschaft doch nicht allzu groß sind. Außer gelegentliche Umarmungen mit Faker, wenn man sich einmal im Jahr bei einem Event traf, ist wohl einfach wenig passiert. Die Welten eines aufbrausenden Twitch-Streamers in den USA und einem südkoreanischen Profi-Team liegen wohl einfach zu weit auseinander.

Deshalb scheint der Deal jetzt einfach seinen Verlauf genommen zu haben.

Auch ohne den Deal wird Tyler1 wohl nicht am Hungertuch nagen, er ist mit seinem “Du musst 200 Stunden LoL im Monat spielen”-Deal mit Twitch voll ausgelastet und versorgt:

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Quelle(n):
  1. dexerto

ESO: Seit ich Vater bin, spiele ich MMORPGs ganz anders

MMORPGs vertragen sich nicht gut mit der Freizeitplanung, wenn man – wie MeinMMO-Redakteur  Jürgen Horn – Familie hat. Man spielt anders und meist weniger intensiv. Doch gerade The Elder Scrolls Online kommt mir gerade sehr entgegen. Ausgerechnet mit der gerade arg kritisierten kommenden Erweiterung High Isle.

Wer schreibt hier? Ich bin seit 2019 Vater eines kleinen Sohns und muss seitdem meine Gaming-Gewohnheiten anpassen. Einfach die Nächte durchzocken geht nicht mehr und komplexe Spiele auch eher nicht. Stattdessen sind Games, die in kurzer Zeit viel Spielspaß bieten, angesagt. Da fallen MMORPGs eigentlich eher raus, aber bei ESO ist das anders.

Denn ausgerechnet das aktuell von vielen Fans gescholtene, kommende Kapitel High Isle wird für mich wahrscheinlich ein echter Hit werden. Denn das, was vielen nicht passt, kommt meiner veränderten Gaming-Situation perfekt entgegen.

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Alles, was ihr zu The Elder Scrolls Online wissen müsst – in 2 Minuten

3 Gründe, warum High Isle für ESO für Leute wie mich super wird

Was ist das Problem mit High Isle? Erste Reaktionen auf den Reveal des neuen Settings und der Inhalte von High Isle waren gemischt. Viele Spieler kritisierten unter anderem die Bretonen als langweilig oder bemängelnden, dass die kommenden Neuerungen das Spiel zu simpel machen würden.

Doch was Hardcore-Spielern von ESO nicht passt, kommt mir (und Leuten, die in einer ähnlichen Situation sind) gerade gelegen.

Das Setting und die Story bringen eine angenehme Entschleunigung

Die letzten drei Erweiterungen brachten eine stetige Eskalation. Erst gab es Drachen in Elsweyr (in deinem Heimatland! Drachen!). Dann kam eine gigantische vampirische Verschwörung unter Skyrim. Und dann schickte uns das letzte Kapitel sogar sprichwörtlich in die „Hölle“, wo ein leibhaftiger Daedra-Fürst uns ans Leder wollte.

Wie sollte man das noch überbieten? Indem man einen Daedra-Fürsten zum Vampir macht und ihn an einen Drachen bindet? Hoffentlich nicht!

Oder aber man nimmt sich eine Pause von der Gigantomanie und schaltet ein paar Gänge runter. Man braucht keine bombastische Bedrohung durch Übermonster, um eine spannende Story zu erzählen. Und genau das verspricht offenbar High Isle.

ESO High Isles Ritter
Es wird Zeit, dass ESO wieder etwas bodenständiger wird.

Hier geht es um Intrigen und Machtkämpfe zwischen Adelshäuern. Die Gefahren und Herausforderungen ergeben sich aus ganz profanen Szenarien und versprechen viele interessante Elemente.

Denn gerade völlig normale, sterbliche Schurken sind oft viel greifbarer und facettenreicher als unsterbliche Vampirfürsten, Drachen oder gar Daedra-Lords. Man denke nur an fiese Kerle wie König Geoffrey oder Tywin Lannister aus Game of Thrones. Das waren gewöhnliche, aber mächtige Menschen, die in ihrem Machthunger dennoch sehr gefährlich waren.

Ich freue mich also schon riesig auf ein launiges Setting voller Intrigen und Adelsfehden, wie ich es schon an Game of Thrones geliebt habe.

Für mich hat es dann noch den Vorteil, dass die Story entschleunigt und gemütlich genossen werden kann. Es ist nicht gleich die Welt in Gefahr, ich muss nicht alle Quests gleich am ersten Tag machen und kann meine Spielzeit ideal portionieren.

Das neue Kartenspiel ist perfekt, um mal etwas abzuschalten

Die Nachricht, dass es ein cooles Kartenspiel als „Spiel im Spiel“ geben wird, hat mich sehr neugierig gemacht. Denn ich liebe Minigames! In Assassin’s Creed Valhalla nehme ich mir immer Zeit für eine Runde Orlog und lasse kein Wettsaufen aus.

Und in The Witcher 3 war Gwent teilweise für mich die Hauptbeschäftigung eines ganzen Spielabends. Und gerade weil ich Gwent so geil fand, freue ich mich schon total auf das neue Kartenspiel „Ruhmesgeschichten“ in High Isle.

ESO Kartenspiel
Auf das Kartenspiel freu ich mich schon extrem!

Außerdem habe ich das Elder-Scrolls-Kartenspiel Legends total geliebt, bis es leider abgeschaltet wurde. Ich kann mir aber vorstellen, dass hier in ESO einige Elemente ein neues Leben finden werden.

Ich sehe mich also schon dabei, wie ich an einem Abend keine einzige Quest oder gar Daylies erledige. Stattdessen hänge ich den ganzen Abend in der Taverne und kloppe Karten mit zwielichtigen Khajiit.

Das Spiel wird weniger komplex und damit (wieder)einsteigerfreundlicher

Mein letztes Argument für High Isle ist gleichzeitig ein Argument, das viele Fans dem neuen Kapitel vorwerfen. Denn es wird zum einen Achievements über den ganzen Account geben und dann kommen derbe Veränderungen im Kampfsystem.

Wer also zig Twinks und massig Zeit in deren Achievements investiert hatte, schaut jetzt blöd. Denn künftig werden die Achievements von allen Helden eures Accounts geteilt. Doch was Hardcore-Spieler ärgert und erzürnt, kommt mir als mittlerweile Casual-Spieler extrem entgegen. Denn ich habe nur 2 Twinks und die haben nicht viel gemacht. Jetzt kommen sie alle in den Genuss aller meiner Errungenschaften.

Noch besser finde ich es aber, dass das Kampfsystem weniger komplex wird. Nach Wochen der Abwesenheit fällt es mir immer schwer, das Gameplay und die Mechaniken dahinter zu durchschauen und meinen Helden optimal zu spielen. Ich will aber nicht meine knappe Freizeit damit verbringen, mich durch zig Stats und deren Auswirkungen zu wühlen. Dann ist nämlich der Spielabend schon vorbei, bevor ich groß was erledigt bekommen habe.

Mit einem einfacheren System, das die Entwickler gerade versprechen, habe ich mehr Spaß in meiner knappen Zeit. Und das kommt mir sehr entgegen.

Doch das ist jetzt nur meine Meinung als Spieler mit wenig Zeit. Wie seht ihr die Sache? Lasst es mich in den Kommentaren wissen!

Meine Kollegin Melli hat zwar nicht dieselbe Vorfreude über High Isle, aber das neue Kartenspiel findet sie auch super.

In Dying Light 2 gibt es geheime Fahrzeuge, mit denen ihr sogar durch die Stadt fliegen könnt

Kurz nach Release haben Spieler schon einige Easter Eggs in Dying Light 2 gefunden. Einige davon sind sogar echt nützlich, wie etwa fahrbare Fahrzeuge. Leider gibt es zumindest für ein paar davon offenbar keine Möglichkeit, sie auf ehrliche Weise zu bekommen.

Was sind das für Fahrzeuge? Dying Light 2 bietet haufenweise Geheimnisse, wie etwa versteckte Safes mit starkem Loot oder Easter Eggs. Auf reddit und YouTube erscheinen immer wieder neue Videos und Clips von Spielern, die sich mit Fahrzeugen durch die Stadt bewegen. Insgesamt 3 wurden bisher gefunden:

Was nutzen mir diese Fahrzeuge? Zumindest mit dem Fahrrad sind die Spieler deutlich schneller unterwegs als zu Fuß. Die beiden fliegenden Gefährte sorgen für einen langsameren Fall, ähnlich wie der Paragleiter – kosten dabei aber Ausdauer.

Die Clips und Videos begeistern Fans. Aber die rätseln nun, wie man sie bekommt. Die meisten Videos scheinen sich eines Tricks zu bedienen, aber tatsächlich lassen sich alle Vehikel offenbar auch ehrlich im Spiel finden.

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Fahrzeuge sind versteckte Easter Eggs

Gibt es die Fahrzeuge legal im Spiel? Für das Hoverboard und den fliegenden Besen müsst ihr einige Herausforderungen meistern und gut im Parkour sein. Der Besen ist dabei noch etwas leichter: meistert die “Baba Yaga”-Challenge auf dem VNC Tower. Dort kommt ihr aber erst hin, wenn ihr den Central Loop erreicht habt.

Für das Hoverboard müsst ihr zur Kathedrale von St. Paul auf Saint Paul Island. Besteigt die Kirche und betretet den Glockenturm. Dort müsst ihr eine Reihe von Aufgaben abschließen:

  • holt ein Kabel vom Boden des Turms
  • versorgt die Box an der Spitze mit Strom
  • geht durch ein Fenster eine Ebene tiefer
  • interagiert mit dem Radio/Funkgerät dort
  • nehmt das erste Stück des Hoverboards auf, das dort liegt
  • nutzt den Überlebenssinn und folgt der angezeigten, roten Spur
  • das zweite Teil ist auf der Brücke in der südöstlichen Ecke von Muddy Grounds
  • das dritte Teil ist in einem Kofferraum in der südwestlichen Ecke von Muddy Grounds

Das Fahrrad bleibt noch etwas rätselhafter. Nutzer Taki7o7 behauptet, mindestens 2 Stellen im Spiel zu kennen, wo Fahrräder zu finden sind. In einem Video zeigt er eines an einem Baum auf einem Hochhaus lehnen. Um es zu bekommen, muss er sich aber offenbar töten. Ob das allerdings stimmt, können wir nicht bestätigen.

Wie bekommt man die Fahrzeuge noch? Da die Fahrzeuge offenbar für Challenges gemacht sind, sollten sie eigentlich nicht in der offenen Welt funktionieren. Allerdings gibt es hier einen Trick.

Dying Light 2 lässt sich durch Mods erweitern. Mods verändern bestimmte Spiel-Inhalte oder bringen neue dazu. In diesem Fall gibt es eine Mod, welche das Entwickler-Menü ins Spiel bringt (via NexusMods).

Durch das Menü könnt ihr Cheats aktivieren (wie „damals“, keine Tools wie aus Shootern), Entscheidungen verändern oder Gegenstände spawnen. So haben die Spieler offenbar die Fahrzeuge entdeckt und sie sich besorgt.

Wenn ihr noch Probleme damit habt, überhaupt zu den Stellen mit den versteckten Fahrzeugen zu kommen, haben wir hier einige Tipps für euch:

8 wichtige Tipps zu Dying Light 2, die jeder kennen sollte

Quelle(n):
  1. gamespot
  2. gameranx

Destiny 2: Fans drehen eigenen Film in Destiny und der ist besser als das Original von Bungie

Ist das in Destiny 2 der Beginn einer besonders packenden und atmosphärischen Film-Serie? Gut möglich, denn das Fanprojekt „Destiny: Solas“ hat den NewLight-Einstieg von Bungie auf ein neues Level gehoben. Der Kurzfilm mit Seriencharakter kommt in der Community außergewöhnlich gut an und ist sogar besser als das Original.

Wer neu in Destiny 2 ist, den erwartet seine erste Mission auf der Erde im Kosmodrom.

  • Du bist ein „New Light“, also ein Neues Licht, und hast keine Ahnung wer du bist.
  • Dort erlebst du zunächst verstörende Begegnungen mit Außerirdischen, die dir nicht wohlgesonnen sind.
  • Als du jedoch eine Waffe findest, kannst du dich gegen sie verteidigen.
  • Immer an deiner Seite dein Geist, der dir den richtigen Weg weist.

An sich ist die Mission recht unspektakulär und schnell erledigt. Doch wer sich 20 Minuten Zeit für diesen Kurzfilm eines leidenschaftlichen Spielerprojekts nimmt, kann sich zurücklehnen und den Einstieg in das Destiny-Universum aus einem neuen Blickwinkel erleben. Und der ist genial emotional.

Ein Zuhause, bei Freunden

Was macht das Video so besonders? Das Video ist ein sogenanntes „Immersiplay“, also eine einzigartige Mischung aus immersivem Rollenspiel, Lets Plays und geskriptetem Original-Destiny-Gameplay. Das bedeutet, es verwischt die Grenzen zwischen tatsächlichen Spielinhalten, so wie Destiny-Spieler sie normalerweise zocken, und gefälschten Elementen.

Man hat das Gefühl, man schaut eine spannende Serie. Obwohl man sagen muss, es wurde nicht allzu viel an der Story selbst verändert. Die Geschehnisse sind jedoch besser und mitreissender inszeniert.

Zudem blickt die Serie in das Herz von Destiny 2. Der neue Hüter Vero Solas findet auf seiner Mission schnell Freunde, die ihn mitnehmen und unterstützen. Kurz darauf ist er nicht mehr allein, sondern hat eine Gemeinschaft gefunden, die ihn so akzeptiert wie er ist und ihn willkommen heißt. Doch sein Abenteuer beginnt erst.

Wer steht hinter dem Projekt? Die Idee zu diesem Kurzfilm hatte der Destiny-2-Spieler Gage Allen. Er beschäftigt sich auch beruflich mit der Erstellung von Videospiel-Trailer und Filmsequenzen. Die Idee eine echte Destiny-Serie zu machen hatte er schon länger.

Ich habe so viel Zeit damit verbracht, an dieser Idee herumzubasteln und herumzuspielen, eine Serie zu machen, die sich lächerlich filmisch und immersiv anfühlt. 6 Jahre des Experimentierens, und ich denke, Episode 1 hier ist ein ziemlich guter Anfang. Ich habe eine Schwäche für Destiny, also fühlte es sich nur richtig an, meine Liebe zu dieser Welt zu nehmen und zu versuchen, etwas darin zu schreiben. Ich hoffe es gefällt dir.

erläutert Gage Allen unter seinem Projekt auf YouTube

Hier könnt ihr euch das kleine Meisterwerk ansehen:

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Und was sagt die Community dazu? Viele Spieler kommentierten, dass sie sich durch das Video in ihre Anfangszeit zurückversetzt fühlten. Sie hatten schon fast vergessen, wie es ist, Geheimnisse hinter jeder Ecke zu finden, die Welt zu entdecken, während man sie weiter erkundet und unterwegs Freunde zu treffen.

Manche würden sogar für eine Fortsetzung bezahlen, wie der Spieler Hunter Denault erklärt:

Das ist eines der coolsten Dinge, die ich je gesehen habe. Die Geschichte dieses Spiels ist wirklich cool und hat sich noch nie so zugänglich angefühlt. Nicht nur das, die Regie, der Rahmen, die Sprachausgabe … All die kleinen Dinge, die eine Produktion sich so anfühlen lassen, als wären wir alle herausragend. Für mehr davon würde ich Geld ausgeben.

Der Kurzfilm zeigt Destiny von seiner schönsten Seite

Und Melissa findet, die Erfahrung sei sogar besser als das Original von Bungie:

Als jemand, der letzte Saison zum ersten Mal mit Destiny angefangen hat, hätte ich alles dafür gegeben, dass mich ein Geist wie dieser begleitet. Ich habe durch das Anschauen dieses einen Videos mehr über die D2-Überlieferung/Hintergrundgeschichte gelernt, als mir das Spiel jemals gegeben hat. Wunderschön produziert!

Auch Bungie ist die geniale Produktion nicht entgangen: Die erste Episode der Serie „Destiny: Solas“ wurde von den Community-Managern bei Bungie über den offiziellen „This Week at Bungie”-Blog zum „Movie of the Week“ erklärt. Ein kleiner Ritterschlag der Destiny-Entwickler für enthusiastische Fans.

Das Video ist anscheinend eine willkommene Abwechslung für einige Hüter, vor allem nach so einer langen Season wie dieser.

Wir sind jedenfalls schon auf den zweiten Teil gespannt. Wie sieht es bei euch aus? Wie findet ihr das Fanprojekt? Würdet ihr auch bei Episode 2 der ersten “Destiny-TV-Serie” einschalten oder zockt ihr lieber selbst und schreibt eure eigene Geschichte? Verratet es uns.

Quelle(n):
  1. YouTube

Wenn ihr 2022 nur ein MMORPG zocken könnt, dann steckt eure Zeit in Lost Ark

Das neue MMORPG Lost Ark steht vor der Tür und eigentlich ist es auch das einzige MMORPG, was ihr 2022 spielen müsst, behauptet jedenfalls MeinMMO-Autor Mark Sellner. Denn Lost Ark hat für jeden etwas und schätzt eure Zeit.

Was ist Lost Ark überhaupt? Das neue MMORPG, welches seinen Release am 8. bzw. 11. Februar feiert, ist eigentlich gar nicht neu. Denn seit 2018 läuft das Spiel bereits in Korea und dort sehr erfolgreich.

Es gehört dort zu den beliebtesten Online-Games überhaupt und ist, sogar mit einigem Abstand, das beliebteste MMORPG in Korea. 2020 erschien der Titel dann auch in Russland und man bemühte sich ebenfalls um einen japanischen Launch von Lost Ark.

Jetzt kommt das Spiel endlich nach Europa und sogar in einer Version, die der koreanischen nicht weit in den Updates hinterherhinkt, wie das bei der russischen der Fall ist.

Bei Lost Ark handelt es sich um ein Action-MMORPG in der Iso-Perspektive. Ihr bewegt euch also mit Mausklicks und schaut von oben herab auf die Spielwelt, die euer Charakter durchschreitet. 

Dies kann er als einer von, zum Launch 15, verschiedenen Klassen tun und sich dabei durch Horden von Gegnern metzeln, eine eigene Insel aufbauen, NPCs rekrutieren, über das Meer segeln, in PvP-Arenen kämpfen und, und, und.

Lost Ark hat nämlich richtig viele Inhalte dabei und bietet für jeden MMORPG-Fan etwas, in das er seine Zeit stecken kann. Dabei greift das Game auf verschiedene Mechaniken zurück, um gleichzeitig für Hardcore- als auch für Casual-Spieler belohnend zu sein.

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Systeme, die eure Zeit wertschätzen: Viele von euch werden jetzt erstmal denken “Oh nein, Timegates!” – und grundsätzlich habt ihr auch zunächst recht. Denn die nervigen Zeitschranken sind in vielen MMORPGs nicht sehr beliebt und oft nur eine Brücke zu künstlich gestreckten Inhalten.

Doch Lost Ark bietet einfach so viele Inhalte, dass ihr für die Timegates dankbar sein könnt, denn sie sorgen dafür, dass auch Spieler mit wenig Zeit nicht hinterherhinken. Dazu kommt, dass die meisten dieser Gates in Lost Ark charaktergebunden agieren.

Hardcore-Spieler können also einfach einen zweiten Charakter machen und dennoch weitere Inhalte bekommen und spielen, rennen Leuten, die nur wenig Zeit am Tag haben, aber zumindest nicht zu weit weg.

Ebenfalls sind die Timegates ein guter Indikator dafür, wie viel Zeit ihr verschiedenen Aufgaben pro Tag oder Woche widmen solltet. Das klingt erstmal verrückt, doch glaubt mir, da warten richtig viele Inhalte auf euch und gerade als neuer Spieler verliert man schnell mal den Überblick.

Doch nicht nur die Zeitschranken sorgen dafür, dass eure Zeit sich gut investiert anfühlt. Auch extrem kurze Match-Zeiten im PvP und die mit 20 Minuten relativ kurze Zeit für Guardian Raids ist ein Punkt, den das MMORPG sehr gut macht.

Hier wird nämlich keinesfalls der Spaß oder die Herausforderung gemindert, ihr könnt diese Inhalte sogar mehr genießen und sie können schwieriger sein, da ihr bei so kurzer Dauer konzentrierter agieren könnt, als das in vielen anderen Spielen der Fall ist.

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Alles, was ihr zum Endgame von Lost Ark wissen müsst – im Video

PvP, PvE, Housing und Role-Play – Lost Ark bietet euch alles

Warum nur Lost Ark? MMORPGs fressen eine Menge Zeit. Viele meiner Freunde sagen mir sogar, sie möchten Lost Ark überhaupt nicht anfangen, weil sie gar keine Zeit für ein neues MMORPG hätten.

Und zugegeben, auch Lost Ark verspeist gerne ein paar Stunden eurer Zeit. Doch wenn ihr ein wenig eurer wertvollen Zeit für MMORPGs opfern solltet, dann gerade für dieses.

Denn viele andere Titel im Genre fokussieren einen Aspekt ihres Spiels besonders und lassen wiederum andere vermissen. Die Eierlegende-Wollmilchsau der MMORPGs ist sehr selten und Spiele, die wirklich alles können, sind rar. Und wenn sie überhaupt da sind, kosten sie oft monatlich, wie Genrepionier World of Warcraft oder der Allrounder Final Fantasy XIV.

Aber Lost Ark ist genau das, nur kostenlos. Das MMORPG bietet euch durchdachte Systeme und eine Menge Spaß in absolut jedem Aspekt eines Genretitels und gerade, wenn ihr zu wenig Zeit für ein neues MMORPG habt, solltet ihr Lost Ark spielen. Dann braucht ihr grundsätzlich nämlich gar kein anderes mehr.

Und selbst wenn ihr noch andere MMORPGs weiterspielt, sorgen die Timegates dafür, dass ihr Lost Ark auch super als zusätzliches MMORPG spielen könnt, indem ihr euch nur auf eine einzelne Sache konzentriert.

Wer schreibt hier? Mark Sellner ist MMORPG-Autor bei MeinMMO. Als leidenschaftlicher Fan hat er bereits tausende Stunden in über 100 verschiedenen Genrevertretern verbracht. Lost Ark ist für ihn der große Hoffnungsschimmer am Horizont, weswegen er alle Infos über das Spiel förmlich aufsaugt.

Was gibt es zu tun?

Welche Inhalte erwarten euch? Die allermeisten Inhalte in Lost Ark haben Timegates, die euch helfen, den Überblick zu behalten. Was ihr allerdings alles tun könnt, verraten wir euch bereits hier.

Instanziierte Inhalte: Hier ins Detail zu gehen, würde den Rahmen des Artikels sprengen. Unter diesen Punkt fallen zahllose Dungeons in verschiedenen Schwierigkeitsgraden, einen Turm in dem ihr aufsteigen könnt, Raids mit schweren Bossen, einen Modus, in dem ihr Wellen an Gegnern überleben müsst und mehr.

Eines der Hauptaugenmerke der Entwickler liegt auf diesen Inhalten und das merkt man dem Spiel an. Hier habt ihr also einiges zu tun.

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Offene Welt: Die Welt von Lost Ark umfasst mehrere Kontinente, die sich frei von euch erkunden lassen. Das passiert in aufgeteilten Arealen, die sich zu einer offenen Welt zusammenfügen. Hier gilt es Sammelgegenstände zu finden, Weltbosse zu töten und den Abenteuerfolianten zu füllen. In der Welt selbst steht also die Erkundung im Mittelpunkt.

Das hört nicht bei den Kontinenten auf, denn auch das Segeln auf dem großen Ozean des MMORPGs spielt eine tragende Rolle für das Late-Game. Hier entdeckt ihr Inseln, bergt Schätze und reist zu neuen Abenteuern.

Rollenspiel: Lost Ark ist ein Rollenspiel im Herzen. Dementsprechend könnt ihr auch viel Zeit damit verbringen, euren Charakter zu optimieren. Die richtige Ausrüstung zu sammeln und euch verschiedene Skill-Builds auszudenken, die in den richtigen Situationen besonders stark sein können.

Doch auch abseits davon bietet Lost Ark viel für echte Rollenspieler. Denn die NPCs im Spiel reagieren auf euch. Mit vielen von Ihnen könnt ihr sogar eine engere Bindung aufbauen und sie auf eure eigene Insel einladen, die ihr selbst gestalten und ausbauen könnt.

lost ark insel gilde
So könnte eure eigene Insel einmal aussehen.

PvP: Auch in diesem Aspekt kann Lost Ark glänzen. Denn neben dem komplett normalisierten Arena-PvP, welches in verschiedenen Modi auf euch wartet, gibt es hier noch mehr zu erleben.

Selbst, wenn ihr kein Fan davon seid, euch die Rangliste hochzuprügeln hält das MMORPG noch mehr Action parat. So könnt ihr euch jederzeit in der offenen Welt mit euren Freunden in freien Duellen messen oder könnt Matches mit eigenen Regeln in den Arenen spielen.

Zu Release noch nicht dabei sind die Gilde-vs-Gilde-Kämpfe sowie der PvP-Kontinent Rowen, der mit Open-World-PvP und gigantischen Schlachten mit 96 Spielern punkten kann. Diese werden allerdings später nachgereicht und erweitern das PvP-Repertoire.

Life-Skills: Abseits von all den Kämpfen hat Lost Ark noch mehr in der Hinterhand, nämlich die Life-Skills und Erholungsmomente des Spiels. Ihr könnt Angeln, auf Schatzsuche gehen, Steine abbauen und Gräser ernten. Auch Wildtiere jagen steht auf dem Plan der Life-Skills.

Besonders viel Spaß macht das zusammen, denn ihr gemeinsam mit einem Freund einen Baum absägt, geht das viel schneller. Hier prügelt man sich also nicht um Ressourcen, sondern man teilt sie.

Eure neugewonnenen Freunde könnt ihr übrigens dann auf eure Insel einladen, die kann nämlich bis zu 50 Leuten gleichzeitig als Chill-Out-Area zur Verfügung stehen.

Wenn ihr also ein MMORPG spielen wollt dieses Jahr, dann sollte es Lost Ark sein. Es wertschätzt eure Zeit und gibt euch alle Mittel an die Hand, die ihr benötigt, um in einem MMORPG glücklich zu werden.

Was haltet ihr davon? Werdet ihr Lost Ark spielen oder denkt ihr, Mark hat Unrecht und das MMORPG ist eure Zeit nicht wert? Schreibt es uns gerne in die Kommentare hier bei MeinMMO.

Zum Launch hieß Lost Ark in Korea übrigens “Möwe Online” und der Grund dafür könnte euch beunruhigen.

Pokémon GO: Die 10 besten Angreifer vom Typ Eis als Liste – Raid-Guide

Die 10 besten Angreifer vom Typ Eis in Pokémon GO haben wir euch in diesem Guide zusammengefasst. Weshalb sie für den Einsatz in Raids bestens geeignet sind und welche Besonderheiten es gibt, lest ihr hier auf MeinMMO.

Um für die bevorstehenden Raids bestens gerüstet zu sein, haben wir euch nachfolgend die 10 besten Eis-Angreifer zusammengefasst. Besonders im Kampf gegen die Typen Pflanze, Flug, Boden und Drache sind sie effektiv und sollten genutzt werden. Die besten Angreifer aller Typen findet ihr in unserem dazugehörigen Guide.

Die 10 besten Eis-Angreifer im Ranking

  1. Galar-Flampivian mit Eiszahn und Lawine
  2. Mamutel mit Pulverschnee und Lawine
  3. Snibunna mit Eissplitter und Lawine
  4. Glaziola mit Eisesodem und Lawine
  5. Mewtu mit Psychoklinge und Eisstrahl
  6. Arktilas mit Eiszahn und Lawine
  7. Rossana mit Eisesodem und Lawine
  8. Arktos mit Eisesodem und Eisstrahl
  9. Siberio mit Pulverschnee und Eishieb
  10. Porygon-Z mit Kraftreserve und Blizzard

Wie ist dieses Ranking entstanden? Unsere Übersicht zu den besten Eis-Angreifern berücksichtigt alle Monster, die es bereits im Spiel zu finden gibt. Neben legendären Pokémon werden nachfolgend vor allem Monster gelistet, die ihr beispielsweise durch Raids oder in der Wildnis fangen oder durch das Ausbrüten von Eiern bekommen könnt.

Bei jedem Pokémon zeigen wir euch das jeweilige beste Moveset und erklären euch, weshalb sich der Einsatz in Raids lohnt. Mega-Entwicklungen und Crypto-Pokémon wurden in unserem Ranking allerdings nicht berücksichtigt. In den letzten beiden Abschnitten dieses Artikels findet ihr die besten Crypto-Eis-Angreifer und den besten Mega-Angreifer in separaten Übersichten.

1. Galar-Flampivian

Galar-Flampivian normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Eiszahn und Lawine

Bei Galar-Flampivian handelt es sich um die Weiterentwicklung von Galar-Flampion. Das Pokémon stammt aus der 5. Generation und ist vom Typ Eis. Galar-Flampivian kann mit einem hohen Angriffs- und Ausdauer-Wert überzeugen.

Und auch mit seinem Moveset bestehend aus Eiszahn und Lawine hat es eine schnelle Attacken-Kombination. Dadurch sichert es sich in unserem Ranking den ersten Platz der Top-Eis-Angreifer.

Kann man Shiny Galar-Flampivian fangen? Galar-Flampivian gibt es bereits in Pokémon GO, kann aber nur entwickelt werden. Dazu müsst ihr vorab ein Shiny-Galar-Flampion bekommen. Dieses findet ihr normalerweise in Eiern oder könnt es zu bestimmten Events in Raids oder der Wildnis fangen.

2. Mamutel

Mamutel normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Pulverschnee und Lawine

Das Eis- und Boden-Pokémon Mamutel stammt aus der 4. Generation und ist die letzte Entwicklung von Quiekel. Sein Angriff ist leicht schwächer als der von Galar-Flampivian, weshalb es nur auf Platz 2 landet. Dafür sind seine Ausdauer und die Verteidigung nochmal etwas besser als die unseres Erstplatzierten.

Gibt es Mamutel als Shiny? Ja, allerdings könnt ihr Shiny-Mamutel nicht wild fangen. Um euch ein schillerndes Exemplar zu sichern, müsst ihr nach einem Shiny-Quiekel Ausschau halten und es entsprechend entwickeln. Ihr erkennt es an seinem grünlichen Körper.

3. Snibunna

Snibunna normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Eissplitter und Lawine

Snibunna, die Weiterentwicklung von Sniebel, ist vom Typ Unlicht und Eis. Sein Angriff ist minimal schlechter als der von Mamutel und auch die Ausdauer ist etwas kürzer. Dafür kann es in der Verteidigung punkten.

Gibt es Snibunna als Shiny? Ja, Shiny-Snibunna kann aus Shiny-Sniebel entwickelt werden. Wie Mamutel und Galar-Flampivian ist Snibunna für gewöhnlich ebenfalls nicht in der Wildnis zu fangen. Erkennen könnt ihr das Monster an seinem pinkfarbenem Körper.

4. Glaziola

Glaziola normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Eisesodem und Lawine

Ein weiterer starker Eis-Angreifer ist Glaziola, eine Weiterentwicklung von Evoli. Das Eis-Pokémon aus der 4. Generation überzeugt ebenfalls mit einem starken Angriff. 

Mit dem Moveset aus Eisesodem und Lawine ist es etwas langsamer als Snibunna, macht aber trotzdem noch ordentlich Schaden. Einen großen Vorteil hat Glaziola vor allem dadurch, dass Evoli relativ häufig im Spiel spawnt und es dadurch leicht zu bekommen ist.

Hier lest ihr, mit welchen Tricks ihr Evoli entwickeln könnt.

Kann man Shiny-Glaziola fangen? Shiny-Glaziola ist zwar im Spiel zu finden, kann in der Regel aber nur entwickelt werden. Dazu müsst ihr zuvor ein entsprechendes Shiny-Evoli fangen. In der Vergangenheit gab es jedoch auch Ausnahmen, in denen ihr einem schillernden Glaziola zu bestimmten Events auch in Raids oder der Wildnis begegnen konntet.

5. Mewtu

Mewtu normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Psychoklinge und Eisstrahl

Ein Pokémon was in der Liste der Top-Eis-Angreifer sicher nicht erwartet wird ist das Psycho-Pokémon Mewtu. Doch das legendäre Monster der ersten Generation ist ein echter Allrounder und kann neben seinen Psycho-Attacken auch Lade-Attacken der Typen Eis, Elektro, Kampf, Feuer, Geist und Normal erlernen.

Mewtu profitiert darüber hinaus von einem richtig hohen Angriffswert und einer starken Ausdauer. Dazu kommt seine Lade-Attacke Eisstrahl, mit der es ordentlich Schaden macht. Und auch in der Verteidigung kann Mewtu punkten, so dass es das eine oder andere typische Eis-Pokémon in den Schatten stellt.

Gibt es Mewtu als Shiny? Ja, ihr könnt Shiny-Mewtu fangen. Das legendäre Pokémon ist in seiner schillernden Form ab und an in Raids verfügbar. Ihr erkennt es an seinem grünen Bauch und Schwanz.

Was Mewtu genau für ein Pokémon ist und wo ihr es bekommt, erklären wir euch in unserem dazugehörigen Artikel:

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Pokémon GO: Wo bekommt man Mewtu? Wir erklären es!
von Franzi Korittke

6. Arktilas

Arktilas

Bestes Moveset: Eiszahn und Lawine

Ein noch relativ neues Pokémon im Spiel ist das Eis-Pokémon Arktilas. Das Monster aus der 6. Spielegeneration ist die Weiterentwicklung von Arktip und ist in Pokémon GO erst seit dem Weihnachts-Event 2021 zu finden.

Mit seinem Moveset aus Eiszahn und Lawine verfügt Arktilas vor allem über eine schnelle Lade-Attacke, die ordentlich Schaden macht. Allerdings ist das Eis-Pokémon im Angriff etwas schlechter als die vorherigen Platzierungen.

Gibt es Arktilas als Shiny? Nein, ihr könnt Shiny-Arktilas noch nicht im Spiel fangen. Auch seine Vorentwicklung Arktip ist noch nicht in seiner schillernden Form in Pokémon GO verfügbar.

7. Rossana

Rossana normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Eisesodem und Lawine

Das Eis- und Psycho-Pokémon Rossana greift ebenfalls auf ein Moveset aus Eisesodem und Lawine zurück. Im Angriff ist es zwar etwas besser als Arktilas, aber ihre Ausdauer ist etwas schwächer. Und auch ihr Verteidigungswert ist nur durchschnittlich, weshalb es im Kampf schnell besiegt werden kann.

Kann man Shiny-Rossana fangen? Ja, Rossana gibt es als Shiny in Pokémon GO und kann in der Wildnis gefangen werden. Ihr erkennt es an ihren wasserstoffblonden Haaren, dem pinkfarbenen Kleid und ihrem lilafarbenen Körper.

8. Arktos

Arktos normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Eisesodem und Eisstrahl

Das legendäre Eis- und Flug-Pokémon Arktos ist ebenfalls eine gute Wahl in eurem Team der besten Eis-Angreifer. Sein Angriffswert ist etwa so stark wie der von Arktilas, aber es kann dafür in der Verteidigung und Ausdauer nochmal etwas besser punkten. 

Dadurch hält es im Kampf auch nochmal länger durch. Da es mit seinem Moveset aus Eisesodem und Lawine etwas langsamer ist, landet es im Ranking allerdings hinter Arktilas und Rossana.

Kann man Shiny-Arktos fangen? Ja, Arktos kann in seiner schillernden Form im Spiel gefangen werden. Es ist gelegentlich in den Level-5-Raids verfügbar. Das Shiny unterscheidet sich jedoch nur durch einen etwas helleren Blauton, also schaut genau hin.

9. Siberio

Siberio normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Pulverschnee und Eishieb

Ein weiterer starker Eis-Angreifer ist Siberio. Die Weiterentwicklung von Petznief stammt aus der 5. Generation und ist ebenfalls vom Typ Eis. Es kann vor allem mit einem hohen Angriffswert punkten, der sich mit dem von Glaziola messen kann. Und auch in der Ausdauer kann Siberio überzeugen. 

Allerdings macht sein Moveset bestehend aus Pulverschnee und Eishieb im Vergleich zu den anderen Kandidaten etwas weniger Schaden. Dafür ist die Lade-Attacke ziemlich schnell geladen, weshalb ihr Siberio nicht unterschätzen solltet.

Gibt es Siberio als Shiny? Ja, allerdings kann Shiny-Siberio nicht einfach gefangen werden. Um es zu bekommen, müsst ihr ein Shiny-Petznief fangen und es zu Siberio weiterentwickeln. Das Shiny erkennt ihr vor allem an den dunkelblauen Eiszapfen und den dunklen Pfoten.

10. Porygon-Z

Porygon-Z normal (links) und als Shiny (rechts)

Bestes Moveset: Kraftreserve und Blizzard

Eine weitere Überraschung unter den 10 besten Eis-Angreifern ist Porygon-Z. Die letzte Weiterentwicklung ist vom Typ Normal. Entsprechend kann es in der Sofort-Attacke auch hauptsächlich Angriffe dieses Typs ausführen. Allerdings kann es in der Lade-Attacke auf die Eis-Attacke Blizzard zurückgreifen.

Obwohl Blizzard relativ lange braucht, bis es geladen ist, macht es dennoch richtig viel Schaden. Darüber hinaus verfügt Porygon-Z über einen sehr hohen Angriffswert, der dem von Galar-Flampivian echte Konkurrenz macht. Damit stellt es andere Eis-Angreifer, wie Rexblisar, in den Schatten und sichert sich im Ranking den 10. Platz.

Gibt es Porygon-Z als Shiny? Ja, ihr könnt in Pokémon GO Shiny-Porygon fangen und es zu Porygon-Z weiterentwickeln. Ihr erkennt es an seinem blauen Kopf und dem violetten Körper.

Beste Crypto-Eis-Angreifer

  1. Crypto-Mamutel mit Pulverschnee und Lawine
  2. Crypto-Snibunna mit Eissplitter und Lawine
  3. Crypto-Mewtu mit Psychoklinge und Eisstrahl

Lohnen sich Crypto-Pokémon? Ein unerlöstes Crypto-Pokémon kann euch in Raids durchaus hilfreich sein, da es von einem Angriffs-Bonus profitiert. Während die Verteidigung sinkt und es dadurch schneller besiegt werden kann, fügt es seinem Gegner dennoch im Kampf 20 % mehr Schaden zu. Es lohnt sich also durchaus ein starkes Exemplar als Crypto zu belassen und es nicht zu erlösen.

Bester Mega-Eis-Angreifer

  1. Mega-Rexblisar mit Pulverschnee und Meterorologe

Lohnt sich die Mega-Entwicklung? Derzeit gibt es in Pokémon GO nur ein starkes Mega-Pokémon vom Typ Eis: Mega-Rexblisar. Das Monster überzeugt mit einem starken Angriff und guten Ausdauerwerten. In der Verteidigung ist es auch solide. Mit der Kombination aus Pulverschnee und Meteorologe hat es ein ziemlich schnelles Moveset.

Mega-Turtok verfügt zwar ebenfalls über eine Lade-Attacke vom Typ Eis, ist mit seinem Moveset aber langsamer als Mega-Rexblisar und macht zudem verhältnismäßig wenig Schaden. Sollte es zukünftig weitere Mega-Eis-Angreifer in Pokémon GO geben, passen wir diesen Artikel selbstverständlich entsprechend an.

Welche Eis-Angreifer nutzt ihr in Raid-Kämpfen am liebsten? Setzt ihr dabei auch auf Crypto- oder Mega-Pokémon? Schreibt uns eure Meinung dazu gern hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Trainern darüber aus.

Nächste Woche startet das spannendste, neue MMORPG 2022

Am 8. Februar beginnt der Headstart von Lost Ark, ab dem 11. Februar können auch die Spieler ohne Vorbesteller-Paket loslegen. Schon in dieser Woche gab es etliche News zu dem neuen MMORPG, die wir euch im Wochenrückblick zusammenfassen. Außerdem gab es ein Release-Datum für die neue Erweiterung von Guild Wars 2 und einige interessante Änderungen bei WoW.

Das Highlight der Woche: Obwohl Lost Ark erst nächste Woche startet, gab es in den letzten Tagen etliche interessante Neuigkeiten:

Der Aufreger der Woche: WoW bringt zwei große Änderungen, mit denen keiner gerechnet hat:

Die Diskussionen der Woche: Diesmal gibt es zwei größere Diskussionen:

Guild Wars 2 teilt Release-Datum, New World kündigt großen Februar-Patch an

Das passierte bei den großen MMORPGs:

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Das passierte bei den kleinen MMORPGs:

Das passierte bei den MMORPGs in Entwicklung:

Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.

10 tolle Spiele auf Nintendo Switch für Kinder

Die Nintendo Switch bietet Spiele für jede Altersklasse. Hier findet ihr vor allem Spiele, die sich für Kinder eignen. 

Was sind das für Spiele? In der folgenden Liste findet ihr verschiedene Spiele und Spiele-Reihen, die sich mit einfachem Gameplay und freundliche Optik für die Jüngsten unter euch eignen. Aufregende Spiele sind dabei, aber auch Rätsel und Knobeleien sowie Spiele, die vor allem auf Kreativität abzielen.

Viele von ihnen lassen sich wunderbar gemeinsam spielen und sind schnell zu lernen – selbst, wenn man bisher nicht allzu viel mit Gaming am Hut hatte. 

Ihr findet in dieser Liste neben der Übersicht auch die Preise der Spiele – hierbei handelt es sich um den offiziellen Preis aus dem Nintendo eShop, wenn man das Spiel einfach als Download möchte. Bedenkt allerdings, dass sich viele der Spiele merklich günstiger bei anderen Händlern finden lassen. 

Die folgende Liste ist dabei nicht als Ranking zu sehen. Es handelt sich um Spiele, die alle gleichermaßen für Kinder geeignet sind – wenn auch teilweise für unterschiedliche Altersgruppen.

Alle dieser Spiele machen allerdings vor allem dann Spaß, wenn man bereits lesen kann oder zumindest jemanden hat, der mit Erklärungen hilft. Sonst kann der Einstieg schwierig werden.

Animal Crossing: New Horizons

Genre: Simulation / Aufbauspiel | Spieler: 1 – 4 | Erschienen: 20.03.2020 | Kosten (im Nintendo eShop): 59,99 €

Altersfreigabe: USK ab 0 Jahre – allerdings ist Lesen (oder Erklärung durch Eltern) hilfreich

Was ist das für ein Spiel? Animal Crossing ist ein buntes, freundliches Spiel, das ohne viel Action auskommt, aber trotzdem Spaß macht. Man schlägt ein Lager auf der ganz persönlichen Insel im Meer auf – und beginnt nun, dieses Paradies im Meer nach euren Wünschen zu gestalten. 

Eine Bühne mit Musikinstrumenten errichten? Kein Problem! Ein Fußballfeld gestalten? Auch das ist möglich. Es gibt Deko-Objekte vom einfachen Hydranten bis hin zu riesigen Leuchttürmen oder Saurier-Statuen, die man erspielen kann. 

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Darüber hinaus tauchen immer mehr Bewohner auf der Insel auf. Hierbei handelt es sich um Tiere, die ihre ganz eigenen Persönlichkeiten mitbringen. Eine gut gelaunte Kuh mit losem Mundwerk, rockende Biber, Koalas, Bären, Eichhörnchen – so ziemlich alles ist dabei. Zu diesen Bewohnern lassen sich Freundschaften aufbauen, man kann Dinge tauschen oder bei Problemen helfen. 

Ansonsten wird den lieben langen Tag geangelt, Insekten gefangen oder eben die Insel gestaltet. Zudem gibt es immer wieder Sonder-Events, die Abwechslung reinbringen. 

Das Ganze ist aber überaus ruhig, angenehm und ohne große Fallen. Die meiste Action gibt es, wenn man auf fiese Spinnen oder Bienen trifft, die angreifen können – aber auch das ist ein eher seltener Fall. 

Animal Crossing eignet sich also wunderbar, wenn es um entspannte Videospiele geht. Außerdem kann man, wenn man möchte, gemeinsam mit der Familie an einer Konsole spielen, oder die Inseln von Freunden besuchen. 

Animal-Crossing-Alternativen abseits der Switch findet ihr übrigens hier.

Minecraft

Genre: Adventure / Aufbauspiel | Spieler: 1 – 8 | Erschienen: 21.06.2018 | Kosten (im Nintendo eShop): 29,99 €

Altersfreigabe: USK ab 6 Jahre

Was ist das für ein Spiel? Minecraft ist absolut kein Geheimtipp mehr, was Spiele für Kinder angeht. Viel mehr ist es ein Klassiker geworden, der aber immer noch zahlreiche Spieler begeistert. 

In Minecraft geht es in allererster Linie darum, die eigene Kreativität auszuleben. Materialien abbauen, Werkzeuge herstellen und dann bauen, wonach auch immer einem der Sinn steht – das ist der Kern von Minecraft. 

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Das ganze Spiel wird dabei in einer freundlichen Block-Optik gehalten, die vielleicht ein wenig veraltet wirkt, aber auch den Charme von Minecraft ausmacht. 

Ein bisschen Action gibt es in Minecraft auch, wenn man möchte: Man kann auf Gegner treffen, Survival-Modi spielen und sich Basen bauen, um sich gegen Bedrohungen zu schützen. 

Dementsprechend ist das Spiel neben dem kreativen Aspekt auch was für Kinder, die sich einer Herausforderung stellen möchten. 

Yoshi’s Crafted World

Genre: Action / Plattformer | Spieler: 1 – 2 | Erschienen: 29.03.2019 | Kosten (im Nintendo eShop): 59,99 €

Altersfreigabe: USK ab 6 Jahre

Was ist das für ein Spiel? Es wird kaum niedlicher als in Yoshi’s Crafted World: Der kleine, grüne Saurier bewegt sich durch eine farbenfrohe Bastelwelt, sammelt alle möglichen Gegenstände und muss sich dabei wenig furchterregenden Gegnern stellen. Interessant: Man kann sogar die “Rückseite” der Level erkunden und so einen neuen Blickwinkel auf die Materialien bekommen, aus denen sie zusammengesetzt sind.

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Yoshi läuft und hüpft durch die Welt, muss Sprungpassagen überwinden, mit Eiern werfen und Rätsel lösen. Aber: Allzu schwierig wird das ganze nicht. Yoshi’s Crafted World ist ein einfaches, freundliches Jump’n’Run mit niedriger Einstiegsschwelle. 

Es gibt sogar einen “Entspannt”-Modus, in dem die Yoshis Flügel bekommen und fiese Runterfall-Hindernisse einfach überfliegen – falls es doch mal zu Frust kommen sollte. Und wer möchte, kann das Spiel mit den Joy-Cons auch einfach zu zweit bestreiten. 

Captain Toad: Treasure Tracker

Genre: Puzzle-Spiel | Spieler: 1 – 2 | Erschienen: 13.07.2018 | Kosten (im Nintendo eShop): 39,99 €

Altersfreigabe: USK ab 6 Jahre

Was ist das für ein Spiel? Wie Yoshi kennt man auch den kleinen Pilz Toad aus der Super-Mario-Welt. Der wird hier selbst zum Held: Als Schatzsucher ist Captain Toad auf würfelförmigen Levels unterwegs, um goldene Sterne einzusammeln. 

Um das zu schaffen, muss sich Toad irgendwie einen Weg über die unterschiedlichen Würfel bahnen. Im Gegensatz zu Yoshi oder Mario ist Toad allerdings kein Hüpfer. Toad verzichtet in “Treasure Tracker” auf Sprünge, sondern konzentriert sich darauf, Schalter umzulegen, Gegner per Touchscreen zu blockieren oder mit Rüben zu werfen. 

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Besonders cool: Die Level lassen sich rotieren, sodass man aus verschiedenen Winkeln auf die Würfel schauen kann – und teilweise auch muss. Oft kommt es auf das Finden geschickter Lösungen und das richtige Timing an. Dazu kommen Bosskämpfe, Minispiele und Bonus-Herausforderungen, die etwas anspruchsvoller sind, als die einfacheren Grund-Rätsel.

Zudem bietet das Spiel einen Unterstützungs-Modus. Hier kann ein zweiter Joy-Con genutzt werden, um mit Rüben auf Feinde zu schießen oder Tipps zu geben. Eltern oder Geschwister können so helfen, wenn es beim Vorankommen mal hakt. Seit einem Update im Jahr 2019 gibt es außerdem einen richtigen Koop-Modus, sodass man alle Levels zu zweit spielen kann. 

Mario Kart 8 Deluxe

Genre: Rennspiel | Spieler: 1 – 4 (lokal), 12 (online) | Erschienen: 25.04.2017 | Kosten (im Nintendo eShop): 59,99 €

Altersfreigabe: USK ab 0 Jahre

Was ist das für ein Spiel? Mario Kart 8 Deluxe hat mittlerweile einige Jahre auf dem Buckel, ist bis heute aber immer noch eines der am meisten verkauften Spiele auf der Switch. Kein Wunder: Das bunte, actiongeladene Rennspiel macht einfach Laune – nicht nur als Kind, sondern in so ziemlich jeder Altersstufe. 

Das Spiel bietet zahlreiche Figuren aus der Mario- und erweiterten Nintendo-Welt (so sind etwa Link oder die Inklinge dabei), jede Menge Strecken und Cups sowie eine Vielzahl unterschiedlicher Rennautos und Motorräder. Die Kombinationsmöglichkeiten sind breit gefächert. 

Bei den Rennen selbst kommt es nicht nur auf das Geschick hinterm Steuer an, sondern auch auf den schlauen Einsatz verschiedener Items: Von der Banane, die Verfolger ausrutschen lässt, über Koopa-Panzer und Kugel-Willis ist alles Mögliche dabei, um Gegner ins Schleudern zu bringen. Wer weiter hinten ist, kriegt dabei die besseren Items – so bleiben die Rennen spannend. 

Mario Kart bietet verschiedene Schwierigkeits-Grade und Geschwindigkeiten, sodass man auf jeder Leistungsstufe einen guten Einstieg findet. Zwischen dem 50cc-Cup auf “einfach” bis zum Online-Match gegen Gegner aus aller Welt stehen jede Menge Stufen, die man einstellen kann. 

Man sollte allerdings beachten: Wenn das Leistungsgefälle untereinander zu hoch ist, kann es zu Stress kommen. Denn es kann ganz schön frustrierend sein, bei Mario Kart gerade so noch über die Ziellinie zu kriechen, während Geschwister vorne davon rasen. 

Auf der nächsten Seite findet ihr zwei weitere Spiele sowie einige Spielreihen, die sich gut für Kinder eignen. 

Februar ist der absolute Hype-Monat für Gamer

Im Februar erscheinen jede Menge richtig cooler Spiele, die man als Gamer nicht verpassen sollte. In der neuesten Folge des MeinMMO-Podcasts sprechen wir über die heißesten Multiplayer-Spiele des Monats.

Das ist das Thema: Wenn man sich die Release-Liste vom Februar 2022 anschaut, dann weiß man als Gamer nicht so recht, wo man anfangen soll. Der ganze Monat ist vollgestopft mit Releases großartiger Spiele, die Tonnen an Spielspaß versprechen.

Doch leider sind wir alle normale sterbliche Menschen mit begrenzter Zeit und müssen uns daher entscheiden, in welches dieser coolen Games wir uns als Erstes stürzen und in welchem wir die meisten Stunden verbringen wollen.

Deshalb haben sich Alexander Leitsch, Benedict Grothaus und Gerd Schuhmann zusammengesetzt, um in unserem Podcast über die wichtigsten Multiplayer-Releases des Monats zu sprechen. Drunter findet ihr riesige MMORPGs, Shooter oder auch Coop-Spiele in einer großen Open World.

  • Dying Light 2
  • Lost Ark
  • SWToR: Legacy of the Sith
  • Destiny 2: Witch Queen
  • Elden Ring
  • Guild Wars 2: End of Dragons

Hier könnt ihr reinhören:

Hier könnt ihr den Podcast auch hören:

Interessiert ihr euch nur für neue Shooter, die in der nächsten Zeit veröffentlicht werden? Hier bei uns auf MeinMMO zeigen wir euch die wichtigsten Releases für Multiplayer-Shooter, die für das Jahr 2022 angekündigt wurden.

Anregungen oder Kritik?

So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.

Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.

WoW: Der Grind für legendäre Items wird in Patch 9.2 deutlich erleichtert

Das Farmen von legendären Items in World of Warcraft wird leichter. Torghast könnt ihr bald komplett auf einem Charakter erledigen.

Patch 9.2 von World of Warcraft befindet sich aktuell noch in der Entwicklung und alle paar Tage trifft eine neue Version auf dem PTR ein. Die Entwickler kümmern sich dem Anschein nach dieses Mal deutlich um das Feedback der Spieler und gehen auf viele Wünsche ein, wie etwa reduzierten Grind in neuen Inhalten. Aber auch an den „alten“ Inhalten wird ein bisschen geschraubt. Das Farmen von legendären Items wird einfacher, denn Ressourcen können bald noch simpler getauscht werden.

Was ist das Problem? Legendäre Items sind in WoW: Shadowlands nicht nur ein Quell von viel Macht eures Charakters, sondern in den Augen vieler Spieler auch ein Problem, da sie einiges an Farm-Arbeit benötigen. Vor allem der notwendige Besuch von Torghast, um an Seelenasche und Seelenglut zu kommen, ist vielen Spielern ein Dorn im Auge. Das gilt noch mehr für Klassen, mit denen Torghast nur wenig Freude bereitet – aufgrund unterschiedlicher Anima-Kräfte und Spielstile haben die meisten Spieler die eine oder andere Klasse, die im Turm nur wenig Spaß macht.

Was wird geändert? Mit Patch 9.2 sind Spieler in der Lage, nicht nur Seelenasche zwischen ihren Charakteren zu verschicken, sondern auch die nächsthöhere Ressource, Seelenglut, kann auf diese Weise gehandelt werden. Ihr könnt also Seelenglut von einem Charakter zu einem anderen verschicken.

Torghast in Patch 9.2 – ihr braucht nur noch einen Charakter.

Wie üblich bei solchen Systemen gibt es dabei allerdings einen kleinen Verlust. Der Kauf des Transport-Items kostet 300 Seelengut, gewährt bei Benutzung allerdings nur 250 Seelengut. Es entsteht also ein Verlust von rund 17 %.

Das dürfte allerdings ein kleiner Preis für die Gewissheit sein, dass man Torghast nur noch mit einem einzigen Charakter besuchen muss.

Kaufen könnt ihr diese Kisten bei Knochenschmiedin Heirmir in Korthia – dort erhaltet ihr auch jetzt schon die Pakete für Seelenasche.

Was bedeutet das? Die Änderung ist vor allem für Spieler interessant, die Torghast mit mehreren Charakteren einfach nicht ausstehen können. Bisher ist es nämlich notwendig, Torghast mit jedem Charakter zu besuchen, um an genügend Seelenglut für die Upgrades von Rang 5 und Rang 6 zu bekommen.

Da legendäre Items auf Rang 7 neue Items benötigen, die es nicht aus Torghast gibt, können sämtliche Torghast-Anforderungen auf dem Charakter der Wahl abgeschlossen werden. Wenn ihr also einen Charakter habt, mit dem ihr gerne in Torghast verweilt, dann genügt es vollkommen, mit diesem ein paar Farm-Runs abzuschließen.

Was haltet ihr von der Änderung? Eine gute Sache? Oder ist das nicht genug durchdacht und sollte anders gelöst werden?

Quelle(n):
  1. wowhead.com

Über 780.000 Spieler zocken DOTA 2 auf Steam – Profitiert es vom „Arcane-Effekt“?

DOTA 2 ist eines der größten Spiele auf Steam. Jetzt hat es einen neuen Höhepunkt an Spielern erreicht, wie seit vielen Monaten nicht mehr. Der Grund könnte bei Netflix liegen.

Wie steht es gerade um DOTA 2? Laut steamcharts hatte Dota im Januar 2022 786.118 Spieler gleichzeitig. Das letzte Mal, dass das Moba so viele Spieler aufweisen konnte, ist über ein Jahr her – im Mai 2020.

Mit der Masse an Spielern steht DOTA 2 aktuell auf Platz 2 der meistgespielten Spiele auf Steam, direkt nach Counter-Strike: Global Offensive und ein gutes Stück vor Dauerbrenner PUBG: Battlegrounds.

Das Spiel von Valve hat seit Jahren dauerhaft starke Spielerzahlen, die nur selten nach oben oder unten ausschlagen. Normalerweise passiert das zu großen E-Sports-Events, die zu den größten der Welt zählen, oder zu neuen Seasons in DOTA 2.

Dieses Mal ist allerdings nichts passiert, was einen solchen Anstieg erklären könnte. Zumindest nicht im Spiel selbst .

Netflix-Serie sorgt womöglich für neue Spieler

Woher kommen die Spieler? Bereits seit März 2021 gibt es mit Dragon’s Blood eine eigene Serie zu DOTA 2 auf Netflix. Diese ging am 18. Januar in die zweite Runde mit Staffel 2 – oder „Buch 2“, wie es genannt wird.

Zudem ist zur gleichen Zeit der Spielmodus Aghanims Labyrinth aktualisiert worden mit neuen Belohnungen und eine exklusive Belohnungs-Kiste zum „International 2021“ ist jetzt verfügbar. Das Turnier hatte sein Finale im Oktober 2021.

Was hat Arcane damit zu tun? Ende 2021 erschien mit Arcane eine ähnliche Serie wie Dragon’s Blood ebenfalls auf Netflix. Hier geht es allerdings rein um die Geschichte von League of Legends, dem großen Konkurrenten von DOTA 2.

Arcane landete in 38 Ländern auf Platz 1 der Netflix-Charts und sorgte dafür, dass das Interesse an LoL stark angestiegen ist. Besonders die Helden mit Hauptrolle standen hier besonders im Rampenlicht.

Video starten
Alles an Arcane ist fantastisch, außer das Ende – Review

Anfangs sorgte Dragon’s Blood nur für wenig Aufsehen bei DOTA 2. Es ist möglich, dass das Interesse an der Serie und damit am Moba erst durch den Erfolg von Arcane wirklich gewachsen ist.

Da die Spielerzahlen von DOTA 2 schon seit September 2021 stetig nach oben gehen mit einigen Schwankungen zuvor, spielen hier vermutlich aber mehrere Faktoren ineinander. Besonders der E-Sports wird in DOTA 2 immer wieder stark gefeiert:

DOTA 2: Putin gratuliert russischem Team zum WM-Sieg – Klingt, als verleiht er militärische Orden

Quelle(n):
  1. DOTA 2 News
  2. PCGamesN

ESO bekommt accountweite Errungenschaften und das halte ich für völlig falsch

Am 27. Januar wurden für das MMORPG The Elder Scrolls Online die Inhalte für 2022 angekündigt. Für das kommende DLC Update 33 Vermächtnis der Bretonen sollen accountweite Errungenschaften eingeführt werden. Klingt soweit erstmal gut, es hat aber auch eine Schattenseite. MeinMMO-Autorin MiezeMelli gibt euch wichtige Einblicke.

Was bedeuten accountweite Errungenschaften? In ESO kann man bis zu 18 Charaktere erstellen. Bisher waren die Errungenschaften an den Charakter gebunden. Die Entwickler wollen die Errungenschaften nun aber charakterübergreifend, also accountweit anbieten.

Das klingt ja erst einmal gut. Man erledigt eine Quest und erhält dann direkt accountweit die passende Errungenschaft. Es gibt aber auch einen Haken an der ganzen Sache. Und genau darüber möchte ich in diesem Artikel schreiben. Denn es betrifft mich selbst als leidenschaftliche ESO-Spielerin, die seit der Beta mit kurzer Pause (3/4 Jahr) in ESO dabei ist.

Wer spricht hier? MiezeMelli spielt the Elder Scrolls Online seit der Beta. Seit Anfang 2018 streamt sie regelmäßig ESO auf Twitch und ist seit Ende 2020 Teil des offiziellen ESO Stream Teams von Bethesda. Seit Januar 2018 erstellt sie Videos (Raid Triples, Guides, DPS Tests) auf YouTube. Sie hat über 7.000 Spielstunden auf 18 verschiedenen Charakteren maximaler Stufe, mit denen sie schon vielfache Trifecta-Titel erkämpft hat. Inzwischen hat sie in ESO 2011 Championpunkten (01.02.2022). Auf MeinMMO ist sie seit Mai 2021 zuständig für alles rund um ESO, insbesondere Guides.
ESO MiezeMelli Wer spricht hier

Die Veteranen fühlen sich in ESO vernachlässigt. Das scheint sich mit dieser Änderung leider zu bestätigen. Und dabei war ich eigentlich guter Dinge, als ich am 27. Januar den großen Ankündigungsstream auf dem offiziellen Bethesda-Kanal (via Twitch) einschaltete.

Die Ankündigung selbst dauerte ca. 30 Minuten. Die Bretonen als Fokus für die nächste Story haben mich zwar nicht vom Hocker gehauen, aber das Kartenspiel klang für mich so, als könnte es interessant werden. Erst in der Postshow wurden accountweite Errungenschaften als “Quality of Life”-Feature genannt.

Man sieht nicht mehr, welcher Charakter eine Errungenschaft gemacht hat

Und das traf mich wirklich wie ein Schlag ins Gesicht, denn ich habe die letzten Jahre in ESO damit verbracht Errungenschaften auf unterschiedlichen Charakteren freizuschalten. Das ist schon ziemlich frustrierend, wenn diese Spielzeit und der damit verbundene Aufwand einfach futsch sind. Und das trifft vorallem langjährige Spieler.

Aber ich hab noch versucht irgendwie positiv zu denken, vielleicht kann man ja doch noch irgendwie einsehen auf welchem Charakter man die Errungenschaft gemacht hat. Damit wäre das Problem dann nämlich vom Tisch. Also wartete ich bis Montag ab, bis das neue DLC auf den PTS kam.

Leider bestätigten sich da meine Bedenken, denn es wird tatsächlich nur angezeigt mit welchem Charakter eine Errungenschaft zuerst abgeschlossen wurde.

Ich habe mir dazu testweise die Errungenschaften von zwei meiner Charaktere angeschaut, die beide die Errungenschaft “Held der 10. Stufe” abgeschlossen haben. Tatsächlich steht bei beiden Charakteren nur, dass sie von einem Charakter abgeschlossen wurde.

Belohnungseffekt für das Wiederholen von Errungenschaften fehlt

Ein weiteres Problem stellt ganz einfach ein fehlender Belohnungseffekt dar. Wieso sollten Spieler in Zukunft Content wiederholen, für den die Errungenschaft bereits gemacht wurde? Bislang hatte man den Anreiz, diese Errungenschaften auf mehreren Charakteren zu wiederholen.

Es ist einfach nach wie vor ein gutes Gefühl, wenn man eine Errungenschaft bekommt. Es belohnt den Spieler. Das würde in Zukunft einfach entfallen. Darin sehe ich ein großes Problem, denn ESO könnte für einige Spieler damit den Anreiz verlieren.

Kritische Stimmen befinden sich vermehrt im offiziellen ESO Stream Team

Nicht nur ich habe Bedenken in Hinsicht auf die neue Änderung. Im offiziellen Stream Team sind weitere Stimmen, die Probleme bei accountweiten Errungenschaften ansprechen und dafür sogar ein eigenes Video hochladen.

NefasQS postet am 03.02.2022 ein fast 18 Minuten langes Video, in welchem er auf verschiedene Aspekte eingeht:

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Von dem Stream Team Mitglied Skinny Cheeks gibt es bereits am 28.01.2022 ein Video, in welchem er seine Bedenken äußert.

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Accountweite UND charakterspezifische Errungenschaften?

Da die Änderungen bei einem Teil der Community aber gut ankommt, muss man in meinen Augen eine Lösung finden, die für alle Seiten fair ist. Da wäre meine Idee, warum nicht einfach beides? Accountweite Errungenschaften insofern, als dass die Errungenschaftspunkte charakterübergreifend sind und charakterspezifische Errungenschaften, sodass man einsehen kann, welcher Charakter eine Errungenschaft zu welchem Zeitpunkt gemacht hat.

Eine charakterübergreifende Einsicht aller Errungenschaften wäre in diesem Zug auch eine Idee und stellt wirklich eine “Quality of Life”-Änderung für alle Spieler dar.

Wie seht ihr die geplante Änderung? Freut ihr euch darauf oder findet ihr sie auch eher frustrierend? Lasst es uns gerne in den Kommentaren wissen.

Habt ihr schon von den ESO Events gehört? Egal, wie ihr diese Frage beantwortet: Wenn ihr die zahlreichen Belohnungen zu den Events bekommen wollt, lohnt sich bestimmt unser ESO Event-Ticker. Dort informieren wir euch rechtzeitig über anstehende und laufende Events.

Pokémon GO enttäuscht Tausende Trainer mit Promo-Code-Event – Was ist passiert?

Am Freitagabend lief ein großes Event zu Pokémon GO, das Trainer mit Promo-Codes lockte. Durch die Codes gab es kostenlose Items. Allerdings waren sie überraschend knapp begrenzt und schlossen viele Trainer aus.

Was war das für ein Event? Am Freitagabend startete der vierstündige Stream der Mobile Games Show mit den berühmten deutschsprachigen Influencern Kalle, Shurjoka, Marius Angeschrien und Rezo. Sie traten bei verschiedenen Games zum Thema Pokémon GO, LoL Wild Rift, Gumslinger und Cats in Time gegeneinander an.

Das Team von Pokémon GO verkündete vorher, dass während des Streams 10 Promo-Codes veröffentlicht werden, von denen jeder Trainer bis zu 5 einlösen kann. Angezogen von dieser Nachricht lauerten die Trainer am Freitagabend auf die neuen Promo-Codes und wurden dann böse überrascht.

Promo-Codes nur begrenzt einlösbar, Tausende gucken ins Leere

Das sollten die Codes bringen: Jeder Code, der von Trainern eingelöst wird, bringt dem Account 50 PokéBälle, ein Lockmodul und einen Rauch. Mit bis zu 5 Promo-Codes hätte sich also jeder Trainer 5 Rauch, 5 Lockmodule und 250 Bälle sichern können. Eine spannende Aussicht, die viele Trainer dazu brachte, sich am Freitagabend für das Live-Event Zeit zu nehmen.

Pokémon GO Promo Code Glück
Wer Glück hatte und schnell handelte, konnte sich Promo-Codes sichern

Das war das Problem: Schon kurz nach der Veröffentlichung der ersten Promocodes gegen 18:17 Uhr stellten einige Trainer fest, dass die Codes bei ihnen nicht funktionieren. Sie wären ungültig, gab es als Fehlermeldung. Vereinzelt berichteten Trainer aber davon, dass sie die Codes einlösen konnten.

Innerhalb einer Stunde wurde alle 10 Promo-Codes veröffentlicht. Einige Trainer konnten nur einen bis vier von ihnen einlösen, nicht die erhofften fünf. Schlechte Stimmung machte sich in der Community breit. Was war das Problem?

Offenbar hatte Niantic ein Limit der Codes festgelegt. Jeder einzelne Code konnte nur von einer bestimmten Anzahl an Trainern eingelöst werden. Wurde die Zahl erreicht, wurde der Code anschließend ungültig.

In der Praxis sah das so aus, dass ein neuer Code innerhalb von etwa 5 Minuten (teilweise weniger) vergriffen war. Wer also im Chat oder bei uns im Liveticker war und den Code nicht sofort einlöste, der guckte ins Leere. Angesichts der Reaktionen in der Community war das bei einigen Trainern der Fall.

Das sagen die Spieler: Bei uns auf MeinMMO gibt es einige Reaktionen zum Event.

  • erzi222 schreibt: “Wow, was ein doofes Event …”
  • Micruli sagt: “Wie immer bei diesem Spiel, war es die totale Katastrophe. Ich selber konnte einen Code einlösen, meine Freunde nicht mal einen einzigen.”

In unserer Facebook-Gruppe sind das Event und die ungültigen Codes auch ein großes Thema:

Auch auf Twitter und reddit machte die Aktion die Runde. Hin und wieder zeigten Trainer, dass sie Erfolg beim Einlösen von ein paar Codes hatten. Selten schreibt jemand, dass fünf Codes funktionierten.

Fazit: Die Promo-Code-Aktion war eine gute Idee, die in der Umsetzung leider stark limitiert war. Im YouTube-Stream, wo die Codes verteilt wurden, waren in der ersten Stunde etwa 1.500 Zuschauer aktiv. Als die Moderatoren im Chat dann bekanntgaben, dass die letzten Codes verteilt wurden und Pokémon GO als Thema beendet wurde, sank die Zuschauerzahl auf etwa 500.

Der Wunsch der Spieler, durch Promo-Codes kostenlose Items zu erhalten, war und ist immer noch groß. Das erleben wir hier auf MeinMMO auch immer wieder, wenn es abseits solcher Events neue Promo-Codes gibt.

Dass Niantic die Codes so begrenzte, dass viele Tausende Trainer keinen einzigen Code einlösen konnten, ist eine fragwürdige Entscheidung. Wir hoffen, dass es bei den nächsten Events dieser Art besser abläuft.

Hattet ihr Glück? Schreibt uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare, ob ihr beim Stream oder auch bei unserem Liveticker mit dabei wart und wie viele Codes ihr euch sichern konntet. Findet ihr es gut, dass nur die schnellsten Trainer belohnt wurden oder sollte Niantic sich fürs nächste Mal eine andere Lösung für Events dieser Art ausdenken?

Teilt eure Meinung doch hier mit der Community.

Insider meldet sich zum Release-Datum von GTA 6 – Gar nicht so weit weg

Der Gaming-Experte Jason Schreier hat sich zu der kürzlichen Ankündigung von GTA 6 geäußert. Er liegt zwar mit seinen Vermutungen unter den Befürchtungen einiger Fans, trotzdem scheint der neue GTA-Teil gar nicht mehr so weit weg zu sein.

Wer ist der Insider? Jason Schreier ist ein anerkannter Journalist mit einer starken Vernetzung in der Gaming-Industrie. Er ist bekannt dafür, mit Entwicklern und Angestellten zu sprechen und auch unangenehme Themen ans Licht zu bringen. Er hat etwa den großen Enthüllungs-Bericht zum Crunch bei Cyberpunk 2077 verfasst.

Auch bei GTA-Entwickler Rockstar hat er seine Kontakte sitzen. Hier sprach er bereits 2020 darüber, dass GTA 6 viel weiter sei, als viele Fans denken. Rockstar hat sich jedoch bedeckt behalten. Zumindest bis jetzt.

Nach der Ankündigung, dass bereits am neuen GTA-Teil gearbeitet wird, spricht Schreier nun über einen möglichen Release. Er formuliert dabei zwar vorsichtig, scheint sich aber doch recht sicher zu sein.

„Wäre nicht schockiert, die Ankündigung dieses Jahr zu sehen“

Das sagt Schreier: In einem Tweet verrät Schreier, dass er davon ausgeht, die Ankündigung zu GTA 6 – oder eben dem neuen Teil – noch 2022 zu sehen. Er sagt konkret:

Ich wäre nicht schockiert, die Ankündigung zu Grand Theft Auto VI später in diesem Jahr zu sehen mit einem falschen Release-Datum im “Herbst 2023”, der sich dann auf 2024 verschiebt.

Auf die Frage hin, warum Rockstar so etwas machen würde, vermutet Schreier etwa die anstehende Konferenz zum Quartalsbericht von Take-Two. Andere Nutzer halten die Aussage für plausibel, da auch schon GTA V und Read Dead Redemption 2 nach ihrer Ankündigung verschoben wurden.

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Ein Release im Jahr 2024 ist gar nicht so weit entfernt, wie viele Fans glauben. Einige gehen von einem Release 2025 oder 2026 aus und glauben, dass Rockstar Games viel Zeit für die Welt und neuen Features braucht.

Das sagen Fans: Die Community ist aktuell noch skeptisch, aber auch recht unsicher. Die Aussage von Rockstar selbst war recht schwammig. Dort heißt es: „Wir freuen uns, bestätigen zu können, dass die aktive Entwicklung für den nächsten Teil der ‘Grand Theft Auto’-Serie in vollem Gange ist. Wir freuen uns darauf, mehr zu verraten, sobald wir so weit sind.“

Auf reddit heißt es etwa von Nutzer turbojeebus: „Das ist wie die Erklärung, die du deinem Boss gibst, wenn er nach dem Status eines Projektes fragst, das du noch nicht einmal angefangen hast.“ Die Vermutungen liegen auf bis zu 7 Jahre in der Zukunft.

Allerdings scheint sich 2024 als vermutetes Datum selbst bei den Fans zu halten. Ein Release um diesen Dreh wird ebenfalls immer wieder diskutiert. Offizielle Aussagen fehlen aber nach wie vor. Wir halten euch natürlich auf dem Laufenden, sobald wir mehr wissen.

In der Zwischenzeit könnt ihr euch darüber freuen, dass zumindest das noch immer laufende GTA Online bald auch auf die neuen Konsolen kommt:

GTA 5 Online: Next Gen-Version hat Release-Datum – Das macht sie besser

Dying Light 2: Koop geht nicht? So spielt ihr die Kampagne zusammen

Dying Light 2 ist ein spannendes Action-RPG mit Zombie-Infektion und einem großen Story-Anteil, den ihr komplett im Koop mit bis zu 3 Freunden erleben könnt. Ab wann das im Spiel möglich ist, wer den Fortschritt bekommt und zu welchen Problemen es kommen kann, erfahrt ihr auf MeinMMO.

Hier findet ihr alle wichtigen Infos zum Koop-Modus von Dying Light 2:

  • Ab wann ist Koop möglich?
  • Wie trete ich Freunden bei?
  • Was passiert mit dem Story-Fortschritt?
  • Warum geht der Multiplayer nicht?
  • Wie sieht es mit Crossplay aus?
  • Welche Versionen können zusammenspielen auf PC oder Konsole?
  • Was kann ich bei Problemen unternehmen?

Habt ihr Probleme beim Koop-Modus oder wollt einfach nur wissen, wie das Zusammenspielen in Dying Light 2 funktioniert, findet ihr hier die passende Antworten.

Dying Light 2: Koop freischalten

Ab wann kann man Koop spielen? In Dying Light 2 startet der Koop-Modus nach dem Prolog. Es dauert 90 bis 120 Minuten, bis ihr an den Punkt in der Story kommt, der sich gemeinsam spielen lässt.

Kurz nachdem ihr ein Krankenhaus infiltriert habt, sprecht ihr mit Hakon auf dem Dach. Er gibt euch ein Fernglas und ihr sollt damit ein paar Orte auskundschaften. Danach habt ihr freien Zugang zum ersten Teil der Stadt und beendet gleichzeitig den Prolog.

Jetzt könnt ihr gemeinsam spielen – allerdings müssen alle Koop-Spieler den Prolog abgeschlossen haben, um an der Koop-Sitzung teilnehmen zu können.

Video starten
Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Was lässt sich alles gemeinsam spielen? Nach Abschluss des Prologs sind dem Koop-Modus keine Grenzen mehr gesetzt. Der Rest des Zombie-Abenteuers lässt sich komplett mit Freunden erleben.

Wie trete ich Freunden bei? Es gibt 4 Grundvoraussetzungen zum Beitritt:

  • Die richtige Version
  • Ihr müsst auf den entsprechenden Plattformen befreundet sein
  • Einer von euch muss ein Spiel gestartet haben
  • Die Lobby-Einstellungen müssen korrekt sein

Zur richtigen Version und den Plattformen findet ihr weiter unten im Artikel alle Infos.

Um Freunde einladen zu können, müsst ihr ein Spiel starten. Erst dann bekommt ihr im Spielmenü das entsprechende Online-Menü angezeigt.

In den Online-Einstellungen müsst ihr auf eine Online-Lobby wechseln:

  • Einzelspieler: Niemand kann beitreten
  • Öffentlich: Jeder kann beitreten, auch über eine öffentliche Lobby-Liste
  • Privat: Beitritt nur mit Einladung
  • Nur Freunde: Befreundete Spieler können ohne Einladung beitreten

Wie läuft das mit dem Koop-Fortschritt? Tretet ihr einem anderen Spieler bei, zählen Quest-Abschlüsse nicht für euren Spielstand. Der Story-Fortschritt gilt nur für den Spiel-Host.

Als Gast behaltet ihr jedoch eure Waffen, Gegenstände und Erfahrungspunkte, die ihr sammelt. Ebenso kann es passieren, dass ihr eure Position auf der Map ändert, wenn ihr wieder in euren Speicherstand zurückkehrt.

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Dying Light 2 hat einen Koop-Modus – Manche Dinge will man auch nicht allein machen.

Dying Light 2: Multiplayer geht nicht – Probleme beim Koop

Viele der Probleme beim Koop-Modus hängen leider damit zusammen, dass unterschiedliche Versionen von Dying Light 2 untereinander nicht kompatibel sind.

Welche Versionen können zusammenspielen? Ihr braucht dieselbe Plattform und dieselbe Version. Die geschnittene Fassung kann nicht zusammen mit der ungeschnittenen, internationalen Version zusammenspielen. Das gilt für PC und Konsole.

Nach Release stellte sich jedoch heraus, dass die deutschen digitalen PC-Versionen auf Steam und Epic Games doch ungeschnitten sind. Ob das so bleibt, lässt sich derzeit nicht ganz sicher sagen.

Wollt ihr auf Nummer sicher gehen, kauft mit euren Koop-Partnern von vornherein dieselben Versionen – international oder deutsch.

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Gibt es Crossplay in Dying Light 2? Nein, Crossplay gibt es nicht. Allerdings bestätigten die Entwickler, dass sie die Sache im Auge behalten und es möglicherweise später nachgereicht wird.

Wollt ihr aber in absehbarer Zeit im Koop spielen, solltet ihr nicht darauf warten, bis Crossplay kommt.

Wer kann auf dem PC zusammenspielen? Spieler auf Steam und Epic Games können sich miteinander verbinden. Im Spielmenü habt ihr die Option, euer Spiel mit dem Account der Plattform zu verbinden, über die ihr Dying Light nicht gekauft habt.

Wer kann auf den Konsolen zusammenspielen? Spieler auf unterschiedlichen Konsolen-Generationen schauen leider in die Röhre – es gibt kein sogenanntes „Cross-Gen-Play“. PS4-Spieler können nur mit PS4-Spieler spielen und die PS5 bleibt ebenfalls unter sich.

Genauso bei den Xbox-Konsolen. Xbox One und die Xbox Series-Modelle lassen sich vorerst nicht miteinander verbinden.

Welche Probleme gibt es noch beim Koop? Es gibt auch Berichte von technischen Probleme wie Verbindungsabbrüchen im Koop. Die Entwickler haben sich dazu auf Twitter bereits geäußert:

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„Disconnects“ im Koop-Modus stehen kurz nach Release ganz oben auf dem Prioritäten-Zettel der Entwickler. Spieler raten, bei Problemen die üblichen Standardprozeduren durchzuführen:

  • Spiel neu starten
  • PC / Konsole neu starten
  • Auf Twitter schauen, ob es aktuell Probleme mit den Servern gibt

Hoffentlich konnten wir euch bei euren Problemen helfen. Lasst uns gern ein Kommentar da, falls ihr bei anderen Dingen Hilfe braucht oder selbst weitere Lösungen kennt.

Nicht nur der Koop-Modus hat so seine kleinen Problemchen, auch auf dem PC haben einige Spieler Beschwerden: Der ohnehin unbeliebte Kopierschutz kann Ärger machen und euch für 24 Stunden aus dem Spiel aussperren.

WoW bricht seine Tabus: Der große Wandel hat begonnen

World of Warcraft hat seine Transformation begonnen. Besser spät als nie ist das Spiel endlich bereit, seine Kernpfeiler zu überarbeiten.

Die letzten Monate waren die Nachrichten und Meldungen rund um World of Warcraft eher negativ geprägt. Langweiliger Content, aufgezwungene Systeme, eine zweifelhafte Story und die schier endlose Wartezeit zwischen den Patches, haben WoW: Shadowlands mehr als nur einen Stich verpasst. Dazu noch der große Sexismus-Skandal bei Blizzard, der alles andere überschattet hat.

Doch langsam scheint Licht am Ende des Tunnels zu sein und die Nachrichten rund um WoW verbessern sich. Besser noch: Die Entwickler scheinen wirklich auf die Spieler zu hören und große Änderungen vorzunehmen. Nicht nur wurde vielen Boosting-Communitys Einhalt geboten, auch das Cross-Play-Feature kommt und der notwendige Grind wird in neuen Inhalten drastisch reduziert.

Damit zeigt World of Warcraft klar: Man ist bereit, an den Grundpfeilern des Spiels zu schrauben oder sie gar vollkommen einzureißen.

WoW bricht nach 18 Jahren endlich Tabus und ist bereit, ein anderes und hoffentlich besseres Spiel zu werden.

Über den Autor:

Cortyn spielt World of Warcraft seit fast 18 Jahren und beschäftigt sich seit 9 Jahren für MeinMMO mit dem Online-Rollenspiel. Dabei sind viele Tausende Spielstunden auf dem Buckel des Dämons, ohne dass man sich auf einen Inhalt spezialisiert hätte.

Egal ob Raids, Dungeons, gelegentliches PvP, Rollenspiel, die Lore oder das schlichte Sammeln von Erfolgen – Cortyn verfolgt so ziemlich alles, was es an World of Warcraft zu wissen gibt und reicht das dann an die Leser weiter.

CortynNightshade_Redakteursbild

Der Tabu-Bruch: Horde und Allianz, gemeinsam in Dungeons

Wer an World of Warcraft denkt, dem kommt unweigerlich recht früh der ewige Konflikt zwischen Horde und Allianz in den Sinn. Wer dazu noch lange Jahre das Spiel gespielt hat, der wird sicher einige schmerzliche Erinnerungen an Freunde haben, die zwar auch WoW spielen, aber mit denen man niemals zusammen etwas unternehmen konnte – denn man spielte nicht bei der gleichen Fraktion.

Das war für 18 Jahre einfach eine feststehende Tatsache: „Du und ich, wir werden niemals miteinander spielen können, außer jemand von uns beiden wechselt die Seiten.“

Und damit hatte man sich dann abgefunden. Denn wer schon seit Jahren spielte, der war nur selten bereit, die eigene Fraktion aufzugeben. Man fühlte sich der Allianz zugehörig. Oder man war seit Jahren treues Mitglied der Horde.

Bisher war die Wahl einer Fraktion eine Garantie, nie mit der der anderen Seite spielen zu können.

Diese bisherige Unmöglichkeit ist sogar fest im Code des Spiels verankert. Einige Dungeons sind so konzipiert, dass sie unterschiedliche Spielerfahrungen für Horde und Allianz bieten. Diese Inhalte wurden immer ohne den Gedanken erschaffen, dass die Spieler irgendwann gemeinsam hier unterwegs sein könnten.

Sogar der Game Director, Ion Hazzikostas, findet diesen Schritt unheimlich. Nicht, weil er ihn nicht begrüßt, sondern weil es an dem rüttelt, was World of Warcraft über fast zwei Jahrzehnte ausgemacht hat. In einem Interview mit IGN sagte er:

[…]In einem Spiel wie diesem, da sind wir dickköpfig und Traditionalisten. Und es ist unheimlich zu sagen: Lasst uns diese fundamentale Säule, die das Spiel für über eine Dekade hatte, entwurzeln. Aber es war an der Zeit.

Dabei scheinen einige aus den Augen zu verlieren, dass es dabei nur um eine einzige Sache geht: Mehr Optionen.

Freundschaften sollen im Spiel bewahrt und ausgebaut werden. Es geht nicht darum, das Spielgefühl zu verwässern oder das Gefühl der Zugehörigkeit zur Allianz oder zur Horde. Es geht einzig darum, Freundschaften und Spielspaß nicht dadurch zu behindern, dass man vor 18 Jahren die falsche Seite angeklickt hat.

Denn wer glaubt, dass die Möglichkeit des Cross-Play das ganz private Gefühl der Zugehörigkeit zu einer Seite aufweicht, der hat das System vielleicht noch nicht ganz verstanden.

Wer an dem System nicht teilnehmen möchte, der muss das auch nicht. In der offenen Welt bleiben Orcs weiterhin feindlich den Menschen gegenüber eingestellt und es werden nicht plötzlich Trolle durch Sturmwind springen – oder wenn doch, dann nur, weil sie gerade die Stadt im PvP zerlegen.

Im Dungeon-Browser könnt ihr die andere Fraktion ausschließen. Beim Besuch von Random-Dungeons kommen Spieler sogar niemals mit Charakteren der anderen Fraktion in eine Gruppe.

Friede, Freude, Eierkuchen! Warum also kein Crossplay?

Weniger Grind = Mehr Spielspaß?

Auch wenn der Hype um das Cross-Faction-Play gerade die Nachrichtenlage dominiert, unternimmt Blizzard noch mehr. Patch 9.1.5 war der Anfang davon, den Grind in World of Warcraft wieder drastisch zu reduzieren. Wer in Korthia einen zweiten Charakter hochgezogen hat, dürfte bereits festgestellt haben, dass das viel schneller als beim ersten Recken ging.

In Patch 9.2 wird dieser Trend fortgeführt.

Der notwendige Grind, um etwa das Fliegen freizuschalten, ist quasi nicht vorhanden. Das Gleiche gilt für die Freischaltung von Features wie den Doppel-Legendarys. Es passiert im Grunde „nebenbei“ und benötigt kaum einen großen Zeitaufwand. Sogar das Fliegen ist nach rund 2 Wochen schon möglich, wenn man die Story-Quests abgeschlossen hat.

Auch hier gilt: Der Grind ist nicht verschwunden. Er ist lediglich optional und vor allem für die kosmetischen Belohnungen von Interesse. Wer lieber den ganzen Tag raidet, Dungeons besucht oder PvP absolviert, der wird nicht mehr indirekt dazu gezwungen, den Ruf bei einer neuen Fraktion durch eintönige Daily-Quests über Wochen hinweg zu steigern.

Das ist eine Änderung, die sich mit sehr großer Wahrscheinlichkeit in 10.0, also dem nächsten Addon, fortsetzen wird. Zumindest dann, wenn Blizzard unter Beweis stellen will, dass man den Spielern wirklich zugehört hat und nicht einen neuen Shitstorm ernten will.

Optionalität beim Grind nur für Leute, die spezielle Belohnungen auch wirklich haben wollen – und nicht für alle, die schlicht darauf angewiesen sind, um in ganz anderen Inhalten effektiv spielen zu können.

Ist das Microsoft zu verdanken?

Wie zu erwarten, gibt es auch einige Stimmen, die der Ansicht sind, dass die Änderungen an der Boosting-Werbung und das Cross-Faction-Play der Einfluss von Microsoft seien. Viele Male habe ich etwa auf Facebook gelesen: „Erstaunlich, was die Übernahme durch einen Großkonzern so alles verändern kann.“

Und das ist natürlich großer Unsinn. Zum einen werden Änderungen, wie das Cross-Faction-Play, über Wochen und Monate intern besprochen und sich genau überlegt, wie man es umsetzen kann, bevor man damit an die Öffentlichkeit geht.

Zum anderen besitzt Microsoft Activision Blizzard noch gar nicht. Der Verkauf ist zwar bereits geplant, muss aber noch akzeptiert werden – etwa von der amerikanischen Kartell-Behörde. Niemand sollte glauben, dass Microsoft schon jetzt irgendeinen Einfluss auf die Entwicklung nehmen würde.

Wird Microsoft in Zukunft Einfluss nehmen? Ziemlich sicher. Aber das wird wohl nicht mehr in diesem Jahr der Fall sein, denn der Kauf ist noch gar nicht abgeschlossen.

Doch das ist ein Grund, um sich als WoW-Fan zu freuen. Denn es zeigt, dass die Änderungen, die gerade vorgenommen oder vorbereitet werden, aus dem Team heraus kamen. Und das sollte Hoffnung machen, dass die Entwickler auch in der kommenden Erweiterungen solche Entscheidungen treffen werden, die World of Warcraft endlich wieder zu dem MMORPG machen, das sich Spielerinnen und Spieler wünschen.

Klar sollte aber auch sein, dass WoW es niemals allen rechtmachen kann. Wer glaubt, dass World of Warcraft eine neue Engine bekommt, eine ganz andere Grafik, keinerlei Time-Gating oder auch ein vollkommen anderes Kampf-System – der wird mit World of Warcraft in diesem Leben wohl nicht mehr glücklich werden.

Alle anderen können zumindest vorsichtig optimistisch sein. Denn wenn bei Blizzard nun wirklich „der Groschen gefallen“ ist, dann wird 10.0 der Wendepunkt in der Geschichte von World of Warcraft.

Ich wünsche es mir sehr.

Über 50.000 Wikinger zocken Valheim noch nach einem Jahr auf Steam – Was macht es so gut?

Im Februar 2021 war Valheim der Überraschungs-Hit auf Steam und hat in kürzester Zeit Millionen Spieler angelockt. Jetzt, ein Jahr später, hat das Spiel noch immer zehntausende Fans. MeinMMO schaut sich an, was sich bis zum Geburtstag getan hat und warum das Spiel so viele Gamer begeistert.

So steht es gerade um Valheim: Obwohl Valheim am 2. Februar 2021 als unfertiges Indie-Spiel im Early Access erschien, ist es bis heute beliebt. Im Januar 2022 spielten laut steamcharts über 55.600 Spieler gleichzeitig Valheim. Einige Eckdaten zum Spiel:

  • zu Release konnte Valheim über 498.000 Spieler gleichzeitig anlocken
  • auf dem Tiefstpunkt hatte das Spiel noch immer 29.700 Spieler gleichzeitig im August 2021
  • mit dem Release von Hearth & Home, dem ersten großen Update, wurden es schon wieder 109.700 Spieler nur einen Monat später

Im Schnitt hatte das Spiel nie weniger als 17.000 Spieler, was für ein kleines Indie-Projekt eine enorme Zahl ist. Der Erfolg hat selbst die Entwickler überrumpelt, die sich kurzerhand dazu entschieden, einfach ein Pferd zu verschenken.

Warum sind so viele von Valheim begeistert? Valheim ist zwar im Kern ein anspruchsvolles Survival-Spiel, zugleich aber auch weniger bestrafend. Ihr müsst essen, könnt aber nicht verhungern. Bessere Ausrüstung macht alles leichter, aber ist nur etwa bei Kälte wirklich notwendig.

Das Spiel bietet viele Freiheiten und Ansätze, um zu spielen. Ihr könnt alleine die Welt erkunden oder mit Freunden die harten Bosse des Spiels besiegen. Baut als Clan eine ganze Stadt oder errichtet alleine riesige Bauwerke – oder plant enorme Projekte, wie den Hafen von Sturmwind.

Besonders das Bau-System begeistert das Gros der Spieler selbst auf Dauer. Sie teilen ihre Kreationen. Von den Entwicklern gab es sogar einen Wettbewerb, um genau solche Baumeister zu belohnen.

Valheim bietet ähnlich viele kreative Freiheiten wie Minecraft, verbindet diese jedoch mit einer Story und verzichtet auf den kindlichen Charme. Dazu benötigt es keine allzu starken Rechner und ist sogar nativ auf Linux spielbar. Das Resultat sind 95 % positive Reviews auf Steam.

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Durchgehend starke Bewertungen, sporadisch neuer Content

So hat sich Valheim entwickelt: Seit Release im Februar 2021 wurden vor allem Fehler ausgebessert. Die Entwickler sagten von Anfang an, dass man erst alles „richtig“ machen wolle, ehe neuer Content im großen Stil kommt. Dennoch gab es einige neue Features:

  • einige Balance-Patches und Grafik-Updates für Bosse
  • einen Mülleimer, der erstaunlich gut ankommt
  • schließlich Hearth & Home, das langersehnte erste Update mit neuen Bau- und Kochrezepten und einem überarbeiteten Kampf-System

Dass die Entwickler länger brauchen, scheint zumindest die Kern-Fans nicht zu stören. Einige pfiffige Wikinger haben durch Mods kurzerhand selbst für neue Inhalte gesorgt. Andere wollen aus Valheim ein echtes MMO mit 1000 Spielern machen.

Lohnt sich ein Blick ins Spiel? Selbst ohne Mods macht Valheim noch immer Spaß, wie die Spielerzahlen allein zeigen. Wer auf Koop-Spiele steht und ein paar Freunde zur Hand hat, sollte Valheim eine Chance geben – besonders, wenn ihr kreative Köpfe mit einem Händchen für Bausysteme seid.

Aber auch Action kommt nicht zu kurz. Kämpft ihr gerne, bietet euch Valheim aktuell 5 Bosse mit Aussicht auf mehr sowie zahllose weitere Gegner in einer riesigen Welt. Wir empfehlen Valheim bei MeinMMO sogar als eines der besten Spiele für den Einstieg in Survival-Games.

Wer jetzt einsteigt, hat zudem gute Chancen, in naher Zukunft schon neue Inhalte zu sehen. Schon direkt nach Release gab es eine Roadmap mit Plänen, von denen die ersten umgesetzt wurden und weitere schon fast fertig sein dürften.

Neue Inhalte sind schon fast fertig

In einer Nachricht der Entwickler zum Geburtstag kam die Sprache unter anderem auf kommende Inhalte. Dort heißt es, dass man gerade die „letzten Kniffe“ am neuen Berge-Update plant.

Dieses soll im bereits bestehenden Berge-Biom Höhlen und Dungeons einfügen, in denen Wölfe und andere Wesen hausen. Wann genau das Update kommt, ist noch nicht bekannt – wir rechnen aber spätestens Anfang Sommer damit.

Außerdem gibt es schon einen ersten Blick auf die neuen Gegner vom geplanten Nebellande-Biom. Die Nebellande sind das erste neue Biom, welches in Valheim eingeführt wird. Es wirkt auf den ersten Blick wie ein verwunschener Spinnen-Wald, in dem offenbar auch seltsame Motten zu finden sein werden:

Hier findet ihr Bilder zu den neuen Biomen

Daten für die Updates stehen noch aus. Da Valheim nach wie vor das Projekt eines kleinen Teams ist, das erst kürzlich wachsen konnte, werden zumindest die nun direkt anstehenden Inhalte wohl noch etwas länger dauern. Spielentwicklung dauert schließlich sogar bei großen Studios Jahre.

Im Anschluss dürfte es hoffentlich schneller gehen, wenn das Team eine entsprechende Größe erreicht hat. Die Entwickler haben jedoch schon darauf hingewiesen, dass Valheim irgendwann „zu Ende“ sein wird. Wir warten gespannt, wann das der Fall sein wird.

So lange bietet 2022 bereits einige andere spannende Survival-Titel, die den Hunger nach mehr hoffentlich stillen:

7 neue Survival-Games, auf die ihr euch 2022 freuen könnt

Vorsicht: Wer Dying Light 2 „falsch“ spielt, kann 24 Stunden ausgesperrt werden

Schon vor dem offiziellen Release von Dying Light 2 gab es Beschwerden über den Kopierschutz Denuvo. Nun gibt es Berichte von Spielern, die aus ihrem eigenen Spiel ausgeschlossen werden – anscheinend dank des unbeliebten Features.

Update 07. Februar: Wir haben Antwort vom Entwickler erhalten. Das Problem sollte nicht mehr auftauchen.

Wieso werden Spieler ausgesperrt? Kurz vor Release kündigte Entwickler Techland an, dass Dying Light 2 mit Denuvo kommen wird. Das Programm bietet einen Kopierschutz, der dafür sorgen soll, dass keine Raubkopien des Spiels angefertigt werden – oder zumindest nicht so schnell.

Auf reddit erklärt ein Nutzer, wie genau dieser Schutz sich für Spieler auswirkt. Es gibt offenbar eine Sperre, welche das Spiel nach 5-maligem Starten einfach sperrt. Allerdings zählt der Start nur, wenn ein neuer „Schlüssel“ generiert wurde.

Das passiert jedes Mal, wenn ihr euren Rechner neu startet. Solange ihr im gleichen Zyklus bleibt, gilt das noch als eine Session für Denuvo – ihr könnt Dying Light 2 also unbegrenzt oft starten. Das gilt allerdings nicht für jeden.

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Alles, was ihr zu dem neuen Survival-Spiel Dying Light 2 wissen müsst – mit Gameplay

Denuvo als großes Problem – besonders für GeForce Now

Wer ist betroffen? Denuvo ist nur auf dem PC aktiv, weswegen das Problem lediglich PC-Spieler betrifft. Hier kann es allerdings jeden treffen, der seinen PC mehrmals neu startet und dabei Dying Light 2 öffnet.

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Besonders betroffen sind jedoch laut Berichten auf Reddit Nutzer von GeForce Now. Das Spiel ist über den Dienst von Nvidia spielbar. Da dieser aber jedes Mal einen neuen Cloud-PC nutzt, wenn ihr startet, sind die 5 Sessions schnell erreicht.

Laut betroffener Spieler werden sie dann für 24 Stunden vom Spiel ausgeschlossen, selbst auf ihrem Heim-PC. Sie können Dying Light 2 nicht mehr spielen, wenn sie es zu oft über GeForce Now gestartet haben.

Wie kann ich eine Sperre verhindern? Bisher kennen wir keine zuverlässige Lösung. Im Moment raten wir dazu, wenn möglich auf GeForce Now zu verzichten. Die Software ist zwar nützlich, um unterwegs über Cloud-Gaming zu spielen, kann aber euren Zugang gefährden.

Wenn ihr nicht auf GeForce Now verzichten wollt, dann solltet ihr nicht mehr als 5 Sessions am Tag beginnen. Solltet ihr zu oft den Zug wechseln müssen oder eine schlechte Verbindung haben, achtet darauf, euch nicht zu häufig einzuloggen.

Wir haben bereits bei den Entwicklern nachgefragt, ob das Problem bekannt ist und ob es behoben wird. Laut Antwort vom 7. Februar wurde die Grenze erhöht und das Problem sollte nicht mehr auftauchen.

Auch, wenn PC-Spieler durch Denuvo gewisse Einschränkungen haben, können sie sich aber doch über einen riesigen Vorteil freuen – zumindest in Deutschland. Denn der Streit um die geschnittene Fassung hat sich hier weitgehend erledigt:

Dying Light 2 gibt es in Deutschland doch uncut, zumindest für eine Plattform

Quelle(n):
  1. reddit
  2. reddit
  3. reddit

Der beste Spieler der Welt von Guitar Hero gesteht: Er war die ganze Zeit ein Cheater

Der 20-jährige YouTuber Schmooey gilt seit 2018 als der beste Spieler von Guitar Hero. Doch in den letzten Wochen kamen Zweifel daran auf, ob da alles mit rechten Dingen zugeht. Jetzt gesteht er: Er hat geschummelt. Er wird alle seine Videos löschen, Preisgelder zurückzahlen und sich aus dem Geschäft zurückziehen.

Warum galt Schmooey als der beste Spieler?

  • Bei Guitar Hero geht es darum, Songs auf einer Gitarre nachzuspielen, indem man genau im Rhythmus bleibt. Je komplexer und schneller die Songs werden, desto schwieriger ist es, sie fehlerfrei zu spielen.
  • Schon als Teenager etablierte sich Schmooey als einer der begnadetsten Bediener einer Plastik-Gitarre, den die Welt je gesehen hat. Wie die Seite Kotaku schreibt, konnte er nicht nur die schwierigsten Songs von Guitar Hero spielen, er machte das auch noch schneller als jeder andere.
  • Auf diese Weise konnte er mehrere Bounties in der Höhe von einigen tausend Dollars gewinnen, welche die Community auf das Meistern besonders schwieriger Tracks ausgesetzt hatte.
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Nach 3 Jahren entdecken Experten plötzlich Unregelmäßigkeiten

So flog er auf: Über Jahre gab es zwar einige Unregelmäßigkeiten bei seinen Videos, mal ein Video-Lag oder eine schlechte Beleuchtung, aber eigentlich sah immer alles echt aus. Das änderte sich im Dezember 2021, als ein Video zum Song „9 Patterns of Eternal Pain“ live ging.

Bei dem sehr komplexen und schnellen Stück fiel Experten auf, dass die Handbewegungen von Schmooey nicht zu dem passten, was tatsächlich gespielt wurde. Am Ende des Videos war außerdem das Overlay des Windows Media Players zu sehen – das rief einige Skeptiker auf den Plan.

Nachdem Schmooey mit den Anschuldigungen konfrontiert wurde, verteidigte er sich erst, gestand dann aber, dass doch „ein paar Videos“ gefälscht wären, die meisten seien aber echt.

Als der Verdacht aber erst Mal in der Welt war, schauten sich die Spieler ganz genau jedes Video von Schmooey an, das er je hochgeladen hatte. Sie fanden in fast allen Videos, fast in hundert Videos, Hinweise darauf, dass irgendwas faul war.

Schmooey war offenbar ein meisterhafter Täuscher, der die Songs “langsam“ einspielte, sie dann im Video aber schneller abspielen ließ, sodass es so wirkte, als habe er das alles live so hinbekommen.

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Der YouTuber ist bei seiner Entschuldigung den Tränen nahe

Spieler ist am Boden – Neid und Gier trieben ihn an

Das sagt er nun: In einem Video vom 15. Januar hat Schmooey jetzt seine Schuld vollumfänglich eingeräumt. Er hat angekündigt, das Preisgeld zurückzugeben, und sich bei der Community entschuldigt.

Er sagt, er habe aus einer Mischung von Gier und Neid gehandelt. Er will sich ändern und fühle sich jetzt mies. Er sei jetzt in einer sehr verletzlichen Lage.

Er habe viel „Dunkelheit in seinem Leben“ gehabt, aber er sei sich trotzdem darüber bewusst gewesen, dass sein Handeln falsch war. Daher will er sich auch nicht rechtfertigen.

Er sagt, er weiß, dass er jetzt ein Betrüger ist. Aber er will alles dafür tun, damit er nicht noch ein Feigling ist und sich daher voll den Konsequenzen seiner Taten stellen. Er schäme sich dafür, was er getan habe, schäme sich vor allem vor jenen, die zu ihm aufgesehen haben. Und er schäme sich von den Leuten, denen er verdiente Aufmerksamkeit und Anerkennung gestohlen habe.

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Wie konnte er so lange alle täuschen? Das Ironische ist, dass Schmooey nur betrügen konnte, weil er wirklich gut war und als anerkannter Fachmann galt, der auch im Live-Betrieb herausragend gut Guiar Hero spielen konnte und sogar das Meta prägte.

Ein anderer Spieler erklärt: Der habe live in Line-Sessions so irre Zeugs gekonnt, dass man ihm vertraut hatte und nicht mehr genau hinsah. Das habe Schmooey offensichtlich ausgenutzt.

Das steckt dahinter: Der Ablauf des Skandals erinnert an die Aufdeckung von Plagiats-Fällen. Wenn erst mal der leiseste Verdacht besteht, dass bei einer Doktor-Arbeit oder bei einem Sachbuch nicht korrekt gearbeitet wurde, kann man sich sicher sein, dass Leute derart genau drauf schauen, dass sie auf jeden Fall etwas finden.

Dann ist der Doktor-Titel schnell weg.

Ironischerweise traf so ein Betrugs-Fall auch den, der als weltweit bester Minecraft-Speedrunner galt. Der hat den Skandal aber locker ausgesessen und ist heute größer als je zuvor:

200.000 Leute sehen, wie sich der berühmteste Minecraft-Schummler der Welt auf Twitch rausredet

Quelle(n):
  1. kotaku
  2. pc gamer

4 MMOs und Online-Spiele, deren Tod für 2022 bereits feststeht

2022 werden wieder einige Online-Spiele ihre Pforten schließen. In diesem Artikel verraten wir euch, welche Spiele davon betroffen sind und wann sie genau geschlossen werden. Das ermöglicht euch, sie auch noch ein letztes Mal auszuprobieren.

Was sind das für Spiele in der Liste? Die hier aufgezählten Spiele werden das Jahr 2022 nicht überleben. Die Abschaltung ihrer Server wurde also bereits von den Entwicklern selbst angekündigt.

Wir verraten euch, was die Spiele ausgemacht hat und ob es sich lohnt, sie vor der Abschaltung nochmal auszuprobieren.

Welche Spiele übrigens das Jahr 2021 nicht überlebt haben, erfahrt ihr in diesem Artikel: Ruht in Frieden: Diese 10 MMOs und Online-Spiele sind 2021 leider gestorben.

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Harry Potter: Wizards Unite – 31. Januar 2022

Genre: Augmented Reality | Entwickler: Niantic | Plattformen: Android, iOS | Bezahlmodell: Free2Play

Was ist das für ein Spiel? Wizards Unite stammt vom Entwickler Niantic, die auch hinter Pokémon GO stehen. Statt kleiner Pokémon bekämpft ihr hier aber die Zauberwesen aus Harry Potter. Alle bekannten Persönlichkeiten aus den Büchern und Filmen findet ihr hier wieder.

Als Zauberer kämpft ihr gegen die dunkle Magie. Dazu habt ihr die Wahl aus drei Berufen, die ihr hochleveln könnt.

Genau wie in Pokémon GO müsst ihr euch jedoch viel bewegen und durch die “echte Welt” streifen. Nur so trefft ihr auf die Feinde, die ihr besiegen müsst.

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Warum wurde es abgeschaltet? Eine offizielle Begründung für das Ende von Wizards Unite gibt es nicht. Allerdings war das Spiel nicht mal ansatzweise so bekannt und erfolgreich, wie es bei Pokémon GO der Fall gewesen ist.

Lohnt es sich noch reinzuspielen? Wizards Unite ist der erste Titel auf der Liste, der bereits komplett eingestellt wurde. Ihr könnt also nicht mehr reinspielen.

Kritika: Reboot – 16. Februar 2022

Genre: MMORPG | Entwickler: ALLM Co. | Plattformen: PC | Bezahlmodell: Free2Play

Was ist das für ein Spiel? Kritika: Reboot ist ein Online-Rollenspiel, bei dem es um unkomplizierte und schnelle Kämpfe geht. Schon direkt zum Start erwartet euch pure Action. Nachdem ihr euch für eine der 10 Klassen entschieden habt, kämpft ihr euch bis auf Level 70 und sammelt dabei verschiedenste Waffen und Rüstungen.

Wie in Guild Wars 1 startet ihr euer Abenteuer immer von einem Hub aus und betretet dann instanziierte Gebiete. Dies könnt ihr allein, aber auch in einer Gruppe tun.

Seit dem Release im Jahr 2019 wurden immer wieder neue Events und kostenlose Updates veröffentlicht.

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Warum wird es abgeschaltet? Das ursprüngliche Kritika wurde vom Publisher En Masse im Jahr 2019 geschlossen. Wenige Monate später wurde dann Kritika: Reboot veröffentlicht.

Dabei handelt es sich um die globale Version des Spiels, die zudem mehr Klassen und einige Überarbeitungen enthielt. Doch auch diese Version konnte die breite Masse an Spielern nicht überzeugen. In den letzten Monaten spielten im Schnitt nur noch knapp über 90 Leute Kritika. Im Peak waren im September 2021 zuletzt über 200 Spieler gleichzeitig online.

Lohnt es sich noch reinzuspielen? Das MMO eignet sich perfekt dafür, um allein oder mit Freunden durch Dungeons zu schnetzeln und alles auszuschalten, was sich euch in den Weg stellt. Durch das actionreiche Kampfsystem und die riesigen Schadenszahlen ist Spaß garantiert.

Das Spiel enthielt offensichtliches Pay2Win, doch der Shop wurde bereits im Januar deaktiviert. Da das Spiel Free2Play ist, verliert ihr durch das Anspielen nichts. Ihr könnt es euch unter anderem auf Steam herunterladen.