Steam-Hit Dota 2 hat nun eigene große Serie – Doch der Netflix-Effekt läuft nicht wie gehofft

Eine neue animierte Netflix-Serie zum MOBA und Steam-Dauerbrenner „DOTA 2“ (PC) ist gestartet. Valve versprach sich von der Serie „Dota: Dragon’s Blood“ offenbar viele neue Spieler. Die kamen nicht, aber der Star der Serie, der Dragon Knight, ist jetzt deutlich beliebter im Spiel.

Das ist die Serie: Am 25. März startete Dota: Dragon’s Blood auf Netflix. Die Serie soll stilistischen einen Mix aus Anime und amerikanischem Cartoon darstellen.

In der Serie hat Dragon Knight Davion einen Hass auf Drachen entwickelt, weil die gemeinerweise seine Familie umgebracht haben, als er noch ein Junge war. Immer diese Drachen!

Es geht in der 8-teiligen Serie um Dämonen, Drachen, Verrat und Götter, die nicht das sind, was sie zu sein scheinen. Die einzelnen Folgen dauern zwischen 26 und 28 Minuten.

Die Serie kommt im Moment gut an: Auf Rotten Tomatos steht Dota: Dragon’s Blood bei 93% Zuschauer-Wertung und bei 67% positiven Wertungen der Kritiker.

Der Trailer hat 2,3 Millionen Aufrufe auf YouTube erhalten. Wir binden ihn hier für euch ein:

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Netflix-Effekt trifft Dota 2, aber nicht sonderlich kritisch

Das sind die Auswirkungen der Serie: Man kann davon ausgehen, dass sich Valve von der Netflix-Serie einen Ansturm von neuen Spielern versprach, die DOTA 2 für sich entdecken und dann begeistert von der Komplexität des Spiels sind, das schon seit 2013 läuft.

Der Ansturm ist aber ausgeblieben. Die Steam-Datenbank zeigt keinen besonderen Ausschlag am 25. März. Tatsächlich sind die Spielerzahlen sogar etwas zurückgegangen.

Dota 2: 59 Sekunden Twitch-Clip zeigt Reaktion auf einen schlimmen Fehler

Gestiegen ist aber die Beliebtheit des Champions Dragon Knight in Dota 2, die Klasse, die den Haupt-Charakter der Serie darstellt:

  • Vorm Start der Serie, am 23. März, hatte der Dragon Knight eine Pick-Rate von 7,18%
  • Am 27. März hatte der Dragon Knight eine Pick-Rate von 9,2%

Dabei hat sich die Win-Rate nicht sonderlich geändert: Ein Zeichen dafür, dass eher Stammspieler zum Dragon Knight greifen.

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Ein Twitter-Account zu DOTA 2 spricht hier vom „Netflix-Effekt.“ Wobei ein anderer Twitter-Nutzer die Spielerzahlen von DOTA 2 entgegenstellt, um zu zeigen: Mehr Spieler brachte der Netflix-Effekt allerdings nicht.

Was ist der Netflix-Effekt bei Games? Das läuft sicher nicht ganz wie erhofft. Nach dem Start der Netflix-Serie “The Witcher” im Dezember 2019 rastete die Spielerzahl des damals schon 4 Jahre alten “The Witcher 3” völlig aus: Das brachte dem Action-Adventure damals zehntausende neue Spieler auf Steam.

The Witcher 3 erreichte im Januar 2020 wieder eine Spielerzahl wie zum Launch im Mai 2015. Aber bei einem komplexen Genre wie einem MOBA scheint der “Netflix”-Effekt nicht zu funktionieren. Da ist der Unterschied zwischen Serie und Spiel vielleicht zu groß.

Bei DOTA 2 ist man grade dran, mehr dafür zu tun, um neue Spieler zu gewinnen. Die Fans unterstützen die Entwickler dabei nach Kräften:

Spieler sammeln 25.000 $, weil das Tutorial von DOTA 2 so schlecht ist

Quelle(n): pcgamesn
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RealTaku

Ich hatte tatsächlich sehr viele neue Spieler in meinen Games in letzter Zeit 😅 Kann aber auch nur Zufall sein, aber es zeigt mal wieder wie “unvorteilhaft”, dass Matchmaking ist 😡

luriup

Gab es denn einen Ausschlag bei Castlevania:Symphony of Night,
als die Castlevania Serie auf Netflix lief?
Ok bei einem PS1 Spiel mit Alucard kann man das nicht überprüfen.^^

Die Witcher Serie zeigt ja in die Vorgeschichte der Figuren aus den Witcher Spielen.
Da kann wer schon “Lust” bekommen die mal zu spielen,
um zu sehen wie es weitergeht.
Natürlich wenn man sie nicht schon vorher gespielt hat.
Serie war gut aber die Spiele habe ich deshalb nicht wieder rausgekramt.

Mickey Maus

Also die Serie war nicht meins, deshalb war ich auch nie sonderlich motiviert dota zu spielen…

Grinsekatze

Hab mir die Serie an einem Stück reingezogen. Da ich kein MOBA-Fan bin, wurde ich eh nicht getriggered. Das letzte Mal DOTA2 war vielleicht 2017? Nunja.
Zur Serie selbst, war sehr gelungen. Als D&D-Fan der zweiten Stunde (mit AD&D angefangen), war die Serie super unterhaltsam 🙂

Freue mich auf mehr.

monk

ich habe gelesen es wird schon an episode 24 gearbeitet. ich hoffe das ist wahr. bisher echt gut mmn.

MrBearfoot

Der besagte “Netflix Effekt” kann meiner Meinung nach gar nicht bei einem MOBA funktionieren. Dieser kann doch nur auftreten, wenn ich die Story aus der Serie im Spiel nachspielen und vertiefen kann. MOBA’s haben ja zu meist eher oberflächige Storys zu bieten, welchen dem Ganzen nur einen Rahmen geben.
Zum Anime selber empfinde ich ihn als Standartwerk, nichts besonderes. Nette Unterhaltung und stabile Story.

Nico

Ich denke schon das es einen Effekt haben könnte wenn Charactere aus den Mobs besser drin wären, sind ja so kaum charactere in dem Anime

Amyfromtheblock

Anime gesehen ja kann man sich geben. Aber das ich nun Dota wieder zocke nee danke. Trotzdem fand ich den anime gut kein Meilenstein aber Fr Fans sicherlich ein nettes Extra mal sehen wie es weiter geht

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