Wer World of Warcraft je geliebt hat, sollte Patch 10.0 eine Chance geben

Wer World of Warcraft je geliebt hat, sollte Patch 10.0 eine Chance geben

Wenn man World of Warcraft je mochte, sollte man sich auf Patch 10.0 und die neue Erweiterung freuen – das glaubt zumindest der WoW-Dämon Cortyn von MeinMMO.

Wie man es auch dreht und wendet, wenn man mit World of Warcraft viele schöne Jahre der Erinnerungen verbindet, dann waren die letzten Monate und auch die letzten Erweiterungen recht schwer zu ertragen. Egal ob es die grundsätzlich negative Stimmung rund um Battle for Azeroth und Shadowlands war oder die ganzen Vorfälle rund um den Sexismus-Skandal bei Blizzard – schön anzusehen war das alles nicht.

Ich bin da nicht anders. Auch wenn mein Job hier ist, möglichst neutral über die Vorfälle rund um Blizzard und World of Warcraft zu berichten, will ich persönlich doch, dass es dem Spiel und der Entwickler-Firma dahinter gut geht – einschließlich aller Mitarbeiter dort.

Umso mehr haben mich die letzten beiden Jahre gestört. Über World of Warcraft zu berichten war, von einigen positiven Geschichten mal abgesehen, anstrengend. Egal ob es der eklige Sexismus-Skandal oder die allgemeine Stimmung rund um das Spiel war – es fühlte sich schlicht nicht gut an und überall herrschte eine überwiegend negative Atmosphäre.

Aber ich habe Hoffnung, dass das mit der nächsten Erweiterung anders wird, die hoffentlich bereits innerhalb der nächsten Wochen angekündigt wird. Die Hinweise deuten auf ein Drachen-Addon hin – eines der ursprünglichen Völker von Azeroth und damit hoffentlich eine Geschichte, die etwas „geerdeter“ ist als die Handlung von Shadowlands.

Die ist mit irgendwelchen Nachleben-Dimensionen und sonderbaren Schauplätzen an sich zwar cool, aber passt nicht so zum Flair von Azeroth.

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Drachen könnten im Fokus der neuen Erweiterung stehen.

Das Story-Chaos kann nur besser werden

Dass die Story besser wird, davon bin ich überzeugt. Ein wichtiger Punkt ist hier der Vorfall rund um Afrasiabi. Selbst wenn nicht alle Details bekannt sind, deutet viel darauf hin, dass der aktuelle Handlungsstrang rund um Sylvanas vor allem auf den Ex-Story-Chef Alex Afrasiabi zurückzuführen ist. Der Handlungsstrang ist nicht zwingend schlecht, ich mochte den Brand von Teldrassil und auch den Krieg, der daraus entstand.

Allerdings fehlte mir eine Auflösung, eine kohärente Erzählweise und das Gefühl, endlich mal irgendwelche vernünftigen Antworten zu bekommen. All das geschah nicht, weil Afrasiabi – so die aktuellen Hinweise – die Geschichte im Alleingang durchgedrückt hat und dann entlassen wurde, ohne einen roten Faden für die Story zu hinterlassen.

Die aktuellen Entwickler mussten aus diesem Scherbenhaufen nun etwas zusammenbasteln und das in Shadowlands irgendwie sinnvoll beenden.

Es ist kein Geheimnis, dass das eher schlecht als recht funktioniert hat und auch die treusten Warcraft-Fans vergrault hat. Nur wenigen hat gefallen, dass der Kerkermeister plötzlich das große Übel ist, das hinter all den Machenschaften im Warcraft-Universum stand.

Gleichzeitig erklärt der Afrasiabi-Vorfall aber auch sehr viel. Er bietet eine, zugegeben sehr simple, Erklärung dafür, warum sich die Story von World of Warcraft seit Patch 8.3 nicht mehr richtig rund anfühlt. Als wenn alles nicht mehr so ganz ineinandergreift, wichtige Aspekte vergessen wurden und man irgendwie den Eindruck gewinnt, dass Charaktere in Situationen gezwängt werden, die gar nicht so richtig zu ihnen passen.

Doch das passt auch wunderbar zu der Aussage von Steve Danuser, dem neuen Story-Chef bei WoW, der im Trailer zu Patch 9.2 sagte, dass das nun „der Abschluss eines Kapitels der Warcraft-Saga“ sei.

Das hatte ich zuerst etwas spöttisch belächelt, doch unter Betrachtung der neusten Hinweise erscheint das sinnvoll. Es deckt sich auch mit anderen Aussagen, dass Patch 10.0 – also die nächste Erweiterung – ganz das Baby von Steve Danuser sein wird. Geschichtlich stellt das wohl einen Neuanfang oder zumindest eine Neuorientierung des Teams dar.

Das bedeutet im besten Fall neue Geschichten in einer Welt, die sich endlich wieder heimisch anfühlt, mit Charakteren, die man liebt.

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Ob die Aspekte wieder in den Fokus der Story rücken?

Weniger verzahnte Systeme – weniger geliehene Kraft

Daher glaube ich, und das mit voller Überzeugung, dass World of Warcraft mit 10.0 einen Wendepunkt erleben wird. Nicht nur, weil die Story jetzt wieder von einem Team kommt, das hoffentlich an einem Strang zieht und der Groschen endlich gefallen ist, dass Spieler nicht mehr unendlich lange grinden möchten. Nicht nur, weil Blizzard bei sich gerade„ groß aufgeräumt“ und problematische Entwickler gefeuert hat und auch nicht nur, weil nach Patch 9.2 endlich ein Kapitel von WoW zu Ende geht, das kaum jemand sehen wollte.

Dass die Entwickler gewillt sind, daran etwas zu ändern, zeigt bereits Patch 9.2. In der aktuellen Version auf dem PTR hat man sich bereits von viel zwanghaftem Grind verabschiedet. Klar – wer will, der kann auch wieder Ruf farmen, aber eben als optionale Möglichkeit, wenn man zusätzliche Belohnungen will. Ein kompetitiver Zwang existiert nach dem aktuellen Stand nicht.

Allerdings gibt es auch eine Reihe von Dingen, die ich nicht so drastisch sehe wie der „laute Teil der Community“. Immer wenn ich lese, dass „World of Warcraft tot ist“, muss ich verwirrt die Augenbrauen anheben. Denn entweder haben diese Leute noch nie ein wirklich totes Spiel gesehen oder auf ihren Realms und Realm-Pools findet etwas ganz anderes statt, als bei mir.

Wenn ich in World of Warcraft einlogge und das nicht gerade um 4:00 Uhr morgens an einem Mittwoch, dann habe ich nicht den Eindruck, dass das Spiel tot sei. Egal ob es um „Mythisch+“, den Besuch eines Raids, PvP-Schlachten oder Rollenspiel geht – eine Gruppe ist leicht gefunden.

Der harte Kern meiner Gilde ist noch da und die Hauptstädte sind nicht leergefegt. Ich habe nicht den Eindruck eines „toten“ Spiels. Klar, es ist nicht so voll, wie zu Zeiten eines Addon-Releases – aber das war es schon seit der Einführung des Sharding-Systems nicht mehr.

Doch ich will WoW in seinem aktuellen Zustand nicht nur in Schutz nehmen. Die immer neuen „Borrowed Power“-Systeme sind über die Jahre einfach Gift gewesen. Das Gleiche gilt für die zwanghafte Verzahnung von immer mehr Spielsystemen, die einen unübersichtlichen Wulst an Aufgaben erschaffen haben, bei dem kaum noch ein Neuling irgendwie durchblickt.

Als PvP-Fan kann ich nicht einfach PvP spielen. Ich muss die PvE-Kampagne abschließen, meinen Pakt leveln, legendäre Materialien in Torghast farmen, legendäre Rezepte aus Dungeons farmen, Medien und Ruf in Korthia grinden und am besten auch noch den aktuellen Raid für Splitter der Herrschaft besuchen.

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PvP in WoW – Wer das will, muss auch viele, viele andere Inhalte spielen.

Dabei denke ich aber auch, dass WoW in den letzten Jahren viel Gutes hervorgebracht hat. Das „Mythisch+“-System hat Dungeons lange über ihren eigentlichen Spaßfaktor hinaus interessant gemacht. Die unterschiedlichen Schwierigkeitsgrade bei Raids bieten Anreize für verschiedene Spielergruppen.

Doch selbst bei diesen Systemen gibt es genug Spieler, die sagen, dass das den Untergang von WoW eingeleitet habe und jeder, der das verteidigt, ja nur an einer großen Flasche Copium hängt. Schwierig nachzuvollziehen, wenn es doch nur Optionen sind, die mehr Vielfalt und Abwechslung bieten und unterschiedliche Spieler-Typen ansprechen.

Wenn diese Inhalte von anderen Systemen gelöst werden, sodass nur noch jene Spieler sie besuchen müssen, die darauf wirklich Lust haben – es wäre schon deutlich besser.

Patch 10.0 klingt gut, ohne dass wir etwas darüber wissen

Die ersten Leaks zur nächsten Erweiterung – egal ob sie nun „legit“ oder frei erfunden sind – lassen mich zumindest positiv sein. Es hat mir klargemacht, dass mich noch immer interessiert, wie es mit WoW weitergeht und dass mein grundsätzliches Interesse für einen Neuanfang noch immer da ist.

Das glaube ich auch, weil mein Vertrauen in das aktuelle Entwickler-Team doch noch recht hoch ist. Das liegt nicht nur an Patch 9.2, sondern einfach an dem Gefühl, was die Kommunikation von Blizzard aus aktuell angeht. Es wirkt, als würde man da wieder an einem Strang ziehen und eine gemeinsame Idee verfolgen. Ich bin bereit, eine wirkliche Verbesserung zu sehen.

Vor allem, weil ich wirklich glaube, dass Patch 10.0 die letzte Chance für World of Warcraft ist, um noch einmal richtig relevant zu werden. Denn die letzten Jahre haben den Fans und auch Skeptikern schmerzlich gezeigt, dass eine Regel tatsächlich gilt, die Warcraft uns schon vor mehreren Jahrzehnten beigebracht hat: Kein König regiert für immer.

Ich halte es für vollkommen legitim, für den Patch 9.2 Ende der Ewigkeit nicht zurückzukehren. Es ist der Abschluss einer Geschichte, die viele schlicht nicht interessiert in einer Spielwelt voll mit Systemen, die vielen keinen Spaß bereiten. Das kann der Patch gar nicht alles beheben. Es ist in Ordnung, das auszulassen, um ein Zeichen zu setzen und klarzustellen: Das wollen wir nicht und das wollen wir nie wieder in WoW sehen.

Aber jeder, der World of Warcraft in den letzten Jahrzehnten als wichtiges Spiel angesehen und für längere Zeit genossen hat, sollte zumindest vollkommen offen an die nächste Erweiterung herangehen und versuchen, sich auf das einzulassen, was auch immer da kommt.

Und wenn die neue Erweiterung dann wirklich nicht gefällt und hinter allen Erwartungen bleibt – dann hat WoW es wohl wirklich verdient, langsam aber sicher in Vergessenheit zu geraten.

Ich hoffe, dass die Entwickler uns vom Gegenteil überzeugen können. Ich bin zumindest vorsichtig optimistisch. Und ja, das bin ich, ohne bisher auch nur einen einzigen handfesten Beweis zu Patch 10.0 gesehen zu haben.

Jetzt fehlt mir eigentlich nur noch das Housing und ich bin zufrieden …

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Sestramor

Ich bin seit Version 1.0 dabei und werde es genau so machen: 9.2 wird sicher noch ausgelassen, wie auch 9.1 schon, aber 10.0 wird wieder probiert.
Die Hoffnung, dass ich eine Erweiterung jemals komplett auslassen würde, habe ich schon lange aufgegeben 😉 Aber die Pausen werden immer länger, je mehr Add Ons kommen.

Ectheltawar

„Patch 10.0 klingt gut, ohne dass wir etwas darüber wissen“

Der eine Satz fasst im Grunde deine komplette Meinung recht gut zusammen. Ich kann den Wunsch, wie auch den Glauben, daran nachvollziehen, dass sich alles zum besseren wendet. Aber bis zum jetzigen Augenblick, ist das einfach nur ein Glaube an die Möglichkeit. Es gibt nicht das geringste Indiz dafür, dass sich dort etwas in diese Richtung entwickelt. Auf der anderen Seite aber gibt es aktuell unzählige und mittlerweile sogar belegbare Indizien dafür, dass es doch eher auf ein Ende von WoW zu geht, auch wenn dieses dann trotzdem noch erst in X Jahren wirklich geschieht.

Blizzard hat zuletzt sehr viele Schläge einstecken müssen und ohne darauf eingehen zu wollen, wie berechtigt und unberechtigt diese waren, hat das zu diversen Rückschlägen geführt. Daraus erwachsene Reaktionen waren nicht selten unüberlegt und haben mehr geschadet als geholfen. Alles hat sich dann auch noch auf den Gesamtkonzern Activision-Blizzard ausgeweitet der dann jetzt auch noch von Microsoft aufgekauft wurde. Wenn man also daran glauben will, dass 10.0 einen spürbaren Umbruch bringt, liegt dieser entweder noch verdammt weit weg, oder aber wurde in dem oben geschilderten Chaos, konzeptionell entwickelt und auf den Weg gebracht.

Es liegt mir fern, den Glauben von jemanden in Zweifel zu ziehen und ich hoffe und Wünsche sogar, dass es so kommen mag, aber realistisch würde ich nicht vor 11.0 mit einer spürbaren Änderung rechnen.

Boldergas

Ich vergleich meine Spielzeit in Wow gerne mit einer beendeten Beziehung die man später mal wieder trift. Sie sieht gut aus, die Wut aus dem Ende ist verflogen, man versteht sich gut und dann kommt dieses Gefühlt, was wäre wenn, es könnte doch noch mal klappen. Aber meistens ist der Alttag danach dann schnell wieder der alte und man beendet es schnell wieder. Es liegt nicht an dir, wir haben uns beide weiterentwickelt aber in verschieden Richtungen. Ich ünsch dir alles gute, schreib mal wieder, wenns was neues gibt.

LikeADwarf

Ich habe mir gestern zufällig mal wieder die Folge „Make Love not Warcraft“ von South Park angesehen und wurde sogleich wieder von diesem warmen Gefühl der Nostalgie überschüttet. WoW war damals einfach ein Traum, aber das hatte sehr viele Gründe, welche nicht alleine an Blizzard liegen.

Das WoW von heute ist nachwievor ein tolles Game, es ist eben anders als damals aber gewiss nicht schlechter. Wenn es einem nicht mehr gefällt, liegt das in den meisten Fällen eher an der persönlichen Entwicklung ala am Spiel selbst. Ja, die Addons schwanken und Shadowlands war wirklich ein reinfall. Aber Legion ist auch noch gar nicht so lange her und das war bekanntermaßen eines der bestem Addons. Auchh mit Shadowlands bleibt WoW für mich mit deutlichen Abstand das beste MMORPG auf dem Markt.

Aber ich verstehe jeden, dem es nicht so geht. Man entwickelt andere vorlieben oder kommt mit Entwicklung nicht so klar.

Dexter Ward

Wer WoW je geliebt hat, der sollte auch wissen wann es Zeit ist Abschied zu nehmen.
Sich bei jedem neuen Addon, größeren Patch immer wieder diese rosa-rote Brille aufzusetzen und zu hoffen „aber dieses mal wieder alles anders, alles besser“ ist halt einfach eher naiv.
Man kann dieses Schauspiel ja über die letzten Addons/Patches immer wieder beobachten. Erst wird es als „das neue große Ding“ das alles besser macht gecovered um dann nach kurzer Zeit doch wieder anzumahnen was nicht alles doof und schlecht ist.

Misterpanda

Ich wünsche mir dass du Recht hast, aber ich glaube wenn es denn einen Umschwung geben sollte, dieser nicht vor 11.0 spürbar sein wird. 10.0 ist immer noch von den selben Entwicklern der letzten zwei Expansions. In Bezug auf Danuser und die neue Story erhoffe ich mir zumindest etwas frischen Wind. Für den letzten Patch komme ich nicht zurück, für 10.0 aber schon. Wir werden sehen. Es ist einfach noch zu früh für Spekulationen.

Damian

Was ich wirklich hoffe ist, dass mit 10.0 auch endlich mal eine Solo-Skalierung für die Dungeons stattfindet oder sie unabhängig von der Main-Story laufen.
Seit einigen Jahren mache ich außer Open-World-Content, der schnell und unverbindlich zumachen ist, keinen Gruppencontent mehr, da ich das „Rush, Rush“ verabscheue, wo man von den Dungeons nichts mitbekommt, weil die Gruppe bereits wieder im Kampf mit dem Endboss ist. Ich liebe es in meinem Tempo die Dungeons zu erforschen, zwischendurch mal dem Paketboten die Tür aufzumachen oder auf’s Klo zu gehen. Deshalb besuche ich die alten Dungeons immer erst, wenn das neue Addon da ist und ich alleine rein kann.

Leider führt das in WoW dazu, dass man nichts von den Storytwists mitbekommt, weil die alle im Gruppencontent stecken. Es muss ja gar nicht so sein, dass man tolles Loot in einem Solo-Dungeon bekommt, aber zumindest sollte man auch als Solo-Spieler der Story folgen können.

Ganz abgesehen davon, fand ich die Schattenlande eigentlich ganz schön und interessant, extrem nervig (und mich zur Kündigung bringend!) war nur die ständige Wiederholung einer Handvoll Dailies und der/das immer mehr ausufernder Timegate, um Abozeit zu generieren….
Ebenso fänd ich es enorm wichtig, wenn die Levelphase wieder länger dauert und etwas bedeutet. Sie ist heute nur noch ein unbedeutender Witz…

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Damian
Koronus

Ich weiß zwar nicht gerade, wie es in FF XIV dazu läuft mit NPCs zu laufen aber so etwas ähnlich wäre auch für Retail super. Genauso würde das auch dem LFR einen Sinn geben.

Exesua

Das hört man doch schon seit cata, dass nächste adonn besser wird. Aber statt dessen wird es immer schlechter.

Alexander Ostmann

Also „Legion“ und auch „Mist of Pandaria“ waren definitiv nicht schlechter als „Cataclysm“.

Exesua

Deswegen verliert wow auch seit cata soviel Spieler, das Blizzard irgendwann beschlossen hat, keine Zahlen mehr zu veröffentlichen. Wotlk war das letzte wirklich gute addon. Norend war toll, die Klassen noch nicht kaputt. Danach kam immer mehr Müll.

Alexander Ostmann

Ich beurteile die Qualität eines Addon nicht nach seinen Spielerzahlen.
Kann es vielleicht sein, dass Du besagte Addons gar nicht gespielt hast?

Exesua

Ich habe jedes adonn gespielt. Und dir mag die Abo Zahl egal sein, doch ist sie ein guter Indikator dafür das die Qualität ständig weiter sinkt. Und daran wird auch das nächste adonn nichts ändern.

DDuck

Sinkende Abozahlen sind ja nicht zwangsläufig ein Indikator für ein schlechtes Spiel, sondern können auch einfach nur steigende Konkurrenz attestieren. Das muss aber nicht zwangsläufig bedeuten, dass ein AddOn schlecht ist. Denn das waren MoP und Legion, wie schon gesagt und trotz sinkender Zahlen definitiv nicht.

Allgemein finde ich, macht man es sich ein Bisschen einfach nur auf die Abozahlen zu schielen. Du musst ja auch schauen, was zwischen Cataclysm und heute sonst auf dem Gamingmarkt passiert ist: unglücklicherweise war Cata wirklich kein gutes AddOn und das zu Peakzeiten und es kam auch noch quasi zeitgleich mit LoL, dem beliebtesten Moba aller Zeiten, auf den Markt, welches selbst heute, gute 12 Jahre später, immer noch prägend ist und ein paar Jahre später noch einen sehr beliebten, ernstzunehmenden Konkurrenten bekommen hat. Dazu kamen in den Jahren darauf Releases wie Overwatch, PUBG, Fortnite, Apex oder jüngst diverse Auto Battler oder Valorant, die ebenfalls Millionen von Spielern angezogen haben und immer noch anziehen.

Es ist doch klar, dass die Abozahlen eines Spiels wie WoW runter gehen, wenn es so lange lebt, Vor allem, wenn ein Markt so unkalkulierbar ist wie der Gaming-Markt, weil er 1. so groß, 2. so vielfältig und 3. so hypegetrieben ist. Es gab bis 2010 einfach relativ wenig Spiele, mit denen man sich wirklich langfristig beschäftigen konnte. Die Zahl dieser Spiele ist in den letzten 10 Jahren DEUTLICH gestiegen. Dementsprechend ist es doch auch eigentlich klar, dass bei mehr Konkurrenz am Markt, weniger Spieler für WoW übrig bleiben. Völlig unabhängig davon, ob die AddOns getade gut oder schlecht sind.

Koronus

So viele Spieler verlor WoW nicht mit Cata oder MoP. Beide Add-ons hatten nur ein Viertel ihrer Spieler im Verlauf verloren. Erst Warlords of Draenor hatte es geschafft, dass die Spielerzahlen halbiert wurden und war somit das letzte Add-on wo du die zahlen von Anfang bis Ende hattest. Zu Legion hatten wir immerhin die Zahl, dass die Spieler wieder auf WotLK Niveau sind aber ab da war es dass dann auch also können wir nicht sagen ob Legion wie WotLK die Spielerzahlen konstant gehalten hat.

Pierre

Hast du WotlK wirklich gespielt? Die Klassen waren noch nicht kaputt? Die Klassen sind heute nicht kaputt, aber damals war das Klassendesign in puncto Prio-Liste/Rotation der größte Joke der MMO-Geschichte.

Ich hab jede Klasse gespielt und grade als DD war es immer sooooo extrem langweilig weil man einfach nur z.B. als Retri-Pala 1 -> 2 -> 3 -> 4 -> 5 -> 6 -> 1 -> 2 usw. gedrückt hat oder als Hunter zuverlässigen Schuss spammen und zwischendurch dann alles was ready ist. Es war zum Kotzen.

Das Open-World- und Dungeon-Design war gut und die Story fand ich mega, aber das Klassendesign war absoluter Abfall.

Master Chief

Meine Rede, unterschreibe ich dir so sofort!

Dastil

Sorry aber das ist halt echt Copium pur. Es gibt nichts ausser Worte, versprechungen und sonst Sachen die es auch schon nach BFA gab.

Abwarten und schauen wie das Endgame halt wirklich ist, ist das einzig Richtige was man machen kann und in der Sekunde wo sie wieder Timegaten und sonst was machen das Abo kündigen.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Dastil
RoFu

WoW war schon immer timegating, und das wird auch soweiter gehen PUNKT!

Drahn

Natürlich kann man immer Hoffnung haben, dass ein Entwickler-Team das Ruder um 180° herum heißt. Aber warum die Hoffnung in etwas schüren, was noch gar nicht existiert. Es gibt keine Infos oder sonst etwas, worauf man sich hätte freuen können. Im Großen und Ganzen kann man nur sagen: „WoW ist aktuell so schlecht, dass es nur noch besser gehen kann“.

Ja, vielleicht hören die Entwickler jetzt einmal auf Feedback. Aber warum jetzt erst und nicht schon früher? Wieso musste es überhaupt soweit kommen? Wie kann da noch Hoffnung haben, dass es das Team DIESES mal schafft, wenn es schon davor nie geklappt hat?

Was WoW dringend braucht wäre ein richtige Frischzellen-Kur. Alte Systeme verabschieden und das gesamte Spiel aufräumen. Hand aufs Herz, WoW ist in die Jahre gekommen. Sollte sich WoW mit 10.0 nicht drastisch ändern, wird sich der Hype schnell in Hate wandeln. Ansonsten heißt es nur: „Aller guten Dinge sind 3“.

„Und wenn die neue Erweiterung dann wirklich nicht gefällt und hinter allen Erwartungen bleibt – dann hat WoW es wohl wirklich verdient, langsam aber sicher in Vergessenheit zu geraten.“

Oder es kommt ein Artikel mit dem Titel „Alle hassen The Dragon Isles aber ich liebe es“ ; )

Alexander Ostmann

Ob eine solche Frischzellenkur zeitlich mit dem nächsten Addon zu schaffen ist? Also bei dem Tempo von Blizzard. Sie vergraul(t)en ja nicht nur die WoW-Spieler, sondern auch die Overwatch-Gamer.

Drahn

Nein. Wenn Addon in diesem Jahr noch erscheint, dann ist es bereits jetzt schon fast fertig und wird keine Reworks beinhalten. Ich hoffe irgendwie, dass WoW mit 10.0 richtig auf die Nase fällt. So stark, dass den Entwicklern keine andere Möglichkeit bleibt als das Spiel komplett zu erneuern. Doch ich fürchte dass das nicht passieren wird.

Wenn ich eine Prognose machen dürfte, wird folgendes passieren: Es wird exakt das Gleiche kommen wie mit den Shadowlands oder BfA. Einfach die gleiche Art von Content, die sich über die Jahre „bewährt“ hat. Leveln, Dungeons, irgendwelche Ränge farmen, Raids und vielleicht ne neue Rasse für beide Fraktionen. Und dann kommen 1-2 brandneue Features die auf dem Papier toll aussehen aber in der Realität unfassbar schlecht umgesetzt sind. Das wird das neue Addon sein: Ganz viel Altbewährtes und bloß nix riskieren. Und die Fanboys werden auch dieses Addon wieder in den Himmel loben.

Vielleicht passiert ja ein Wunder nach all den (von der Community vergessenen) Skandale, dem Mitarbeiter-Wechsel innerhalb der Firma und der neuen Führung unter Microsoft. Jedoch wird das nicht in diesem Jahr passieren und bestimmt auch nicht mit 10.0

Kalesch

Solange das Tempo beim Inhalt so weitergeht, hilf auch kein 10.0… Ich glaube ja, Shadowlands hätte ganz gut funktioniert, wäre die ganze Sache ein wenig flotter abgelaufen….nicht min. 6 Monate… Und dann nur ein unschön verpackter Grindwald…
9.2 scheint auch in weiter Ferne, wenn BLIZZ jetzt nochmal u.a. die Sets überarbeiten muss… Sehr Schade!

Hatte nicht der neue BLIZZ-Chef große News für die Woche angekündigt?

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Kalesch
Alexander Ostmann

Bis auf eine Ankündigung für irgendwann kam da wohl wirklich nichts.

Secret

Ja zugegeben nach allem was man mittlrweile weis und man mittlerweile besser versteht wie eines zum anderen kam, keimt durchaus auch bei mir etwas Hoffnung auf. Eines muss man halt einfach sagen es hat mich bis jetzt kein anders MMO so gecatcht wie WoW. Es wäre schon schön, wenn man nach Azeroth zurückkehren könnte ohne ein mieses Gefühl dabei. Mal abwarten, ich hoffe sie lassen uns nicht zu sehr warten mit Details zur nächsten Erweiterung.

Fusionbreak

Woher der Optimismus? Bin mir da nicht so sicher, ob der „neue“ Wind an „Veränderungswillen“ der da angeblich durch die ehrwürdigen WoW-Hallen hauchen soll, schon mit 10.0 sichtbar sein wird.

  1. das Addon (sollte es 2022 kommen) ist konzeptionell fertig, alles andere wäre für einen üblichen Release schon grob fahrlässig. Und hier glaube ich kaum, das für Spieler positive und die gewünschte Richtung noch einflechtbar ist, außer vielleicht ein paar Zahlenspielereien, die es vielleicht vom Start weg erträglicher machen.
  2. Wir haben schlicht keine anderen Entwickler. Die jetzigen finden ja die ganzen Systeme etc. total super. Warum sollten sie in Ihren Augen etwas ungewolltes designen was sie selbst nicht wollen? Und die Vergangenheit hat je mehr oder weniger aufgezeigt, das kein Interesse besteht etwas zu ändern. Alles was mit den Patches an „Erleichterung“ gab, weil sich die Leute beschwert haben, wurde als „war sowieso geplanter“ Catch-up in die Welt herausposaunt.
  3. Man schaue sich die Interviews der Lead-Designer an. Da herrscht bis Heute Empathielosigkeit und Fassungslosigkeit vor, warum die Leute das kritisieren was man macht. Da scheint es von der Erkenntnis bisher nicht weit her zu sein.

Ehrlich gesagt würde ich Afrasiabi nicht mal die Schuld geben, warum die Story nun angeblich aufgrund seiner Entscheidungen (wie drücke ich das jetzt am Besten aus um nett zu sein) hanebüchen ist. Wenn man seine Story nur von Patch zu Patch und ohne langjähriges Storyboard entwickelt und alles in irgendwelchen externen Quellen ausgelagert wird, ist es egal wer da Chef ist. Dazu kommt auch, selbst wenn alles mehr oder weniger zusammengepuzzelt wurde nach seinem Abgang, das alles was jetzt kam auch handwerklich einfach nicht gut erzählt ist. Ausgearbeitete Motivationen? Fehlanzeige. Gehandelt wird nach dem Motto „Ist halt so“ oder das klassische „don’t show only tell“ Prinzip. Das hätte man aktuell auch schon machen können wenn man gewillt ist. Hier kann man zumindest die Fragen stellen, konnten Sie nicht weil Zeit/Ressourcen nicht da waren oder konnten sie nicht, weil sie es nicht besser können. Aktuell tendiere ich eher zu 2.

Erschwerend kommt auch noch hinzu das die letzten Addons mich nur mit einem F2P-Seasonpass-artigen Gefühl zurück lassen und immer nur kurzfristige Dinge dafür entwickelt werden, anstatt langfristig etwas aus- oder ggf. umzubauen. Aus Sicht einer Führungskraft bekomme ich graue Haare, wenn man 2 Jahre Entwicklungszeit dann mit jedem neuen Addon wieder in den Gulli kippt nur um ein „neuartiges Ding“ präsentieren zu können. Da rollen sich einem die Fußnägel hoch bei soviel Ressourcenverschwendung.

Nico

naja abwarten, die chance kann man erst geben wenn es mehr infos gibt. Aber jetzt mal im ernst, in 2 Jahren werden die kaum das geschafft haben was sie in zuvor in ettlichen Jahren kaputt gemacht haben.

Bauernschlau

Es ist nichts einfacher, als einen ehemaligen führenden Mitarbeiter, dessen Ruf sowieso zerstört ist, auch noch die Hauptschuld für die unfassbar schlechte Story zu geben. Mal ganz davon abgesehen, dass es keine verifizierbaren Nachweise für diese These gibt, ändert das rein gar nichts daran, dass Danuser auch nichts überzeugendes in Shadowlands abgeliefert hat. Auch wenn Altlasten vorhanden gewesen sind, ist das keine Entschuldigung für die aktuelle Story. Das muss einfach besser sein. Insofern fehlt mir momentan der Glaube daran, dass das besser werden wird. Drachen hin oder her.

Und bezüglich der Erweiterung wissen wir ebenfalls kaum etwas. Natürlich kann man jetzt die Hoffnung auf Besserung haben, aber ohne Bestätigung und Informationen zur Erweiterung kann ich auch in eine Kristallkugel schauen. Natürlich wünscht sich der nostalgische Fan in mir eine hervorragende Erweiterung. Der Realist hingegen fragt sich, wie dieses Entwicklerteam überhaupt noch in der Lage sein soll den Kurs zu ändern.

Und in einem Punkt hast du recht. Das Spiel ist nicht tot, aber nur noch ein Schatten seiner selbst. Aufgrund der früheren Größe reicht auch noch eine stark geschrumpfte Spielerschaft für nicht zu verachtende Einnahmen. Für Blizzard geht es jetzt darum den Abwärtstrend zu stoppen und bestenfalls wieder zu wachsen. Eine Prognose wird dann möglich, wenn Informationen zur Erweiterung vorliegen.

Nostro

Es ist halt auch einfach nicht zeitgemäß. Seit Jahren überholte Grafik, langweilige lahme Animationen und über Story, Grind und Content im Allgemeinen wurde hier in den Kommentaren genug berichtet. WoW war mal geil, das möchte ich nicht abstreiten, aber es passt einfach irgendwie nicht mehr zu 2022 und aufwärts. Ich habs gerne gespielt zu Zeiten wo MMOs noch unbeschriebene Blätter waren, wo auch Grafik, Gameplay, Engines usw. egal waren, aber mittlerweile hat das aktuelle WoW ausgedient, meiner Meinung nach. Ansonsten bleibt es wohl ein Spiel für Nostalgiker oder Stammies, die vor allem emotional einiges damit verbinden.

Zuletzt bearbeitet vor 3 Monaten von Nostro
Pixelrambo

Sch**** auf Grafik, braucht WOW nicht… das Game hat andere Probleme!!!

Klaphood

Das Grafik-Argument finde ich immer so seltsam… warst du in den letzten 10 Jahren überhaupt jemals eingeloggt? Seit MoP wurden inzwischen fast alle Texturen schon SO oft erneuert und selbst die Animationen wurden vor 2 Addons schon nochmal komplett überarbeitet. Mehr kann man irgendwo gar nicht mehr machen.

Ich persönlich finde sogar, dadurch ging auf Kosten von Grafik ein wenig Persönlichkeit flöten, da jetzt ganz viele Rassen ähnliche Casting-Animationen haben, statt die alten, individuellen. Denn ich hab lieber ein Spiel, was einen besonderen und schönen (subjektiv) Grafikstil und gute Artdirektion hat, als immer die krasseste Highend Grafik, aber dafür scheiß FPS und trotzdem den typischen total generischen Stil wie in jedem 2. Game oder MMO! Und dazu kommt dann noch, dass sowas IMMER nach spätestens 2 Jahren komplett veraltet ist und scheiße aussieht, während sich ein besonderer Stil locker über ein Jahrzehnt halten kann.

Koronus

Komisch.
Für mich ist WoW Classic noch immer viel besser als Retail und das obwohl es bereits 2022 ist. WoW Classic hatte auch verdammt viele Leute bewegen können und das obwohl es doch schon so alt ist.
Vielleicht…ich frage mich vielleicht liegt es nicht daran, dass es damals neu war oder das andere Zeiten waren sondern das einfach Blizzard es bei Retail mit ihrer Casualisierungsidee übertrieben hat?

Meiner Meinung nach liegt es daran, dass man WoW auf den kleinsten gemeinsamen Nenner ausrichten wollte nur wenn man so viele Sachen entfernt, bleibt irgendwann nichts mehr übrig was Spaß macht. Deshalb hat man dann diese ganzen Timegatingsachen eingebaut, einfach weil man damit kaschieren wollte, dass es eigentlich nichts zu tuen gibt wenn man dann fertig ist und so am besten täglich klein klein mit allen Charakteren spielt auf das man ja nicht zu weit nach vor rückt und fertig ist weil dann könnte man ja aufhören.

BlackSheepGaming

Ich verstehe den Wunsch… den ich war selber lange genug mit diesem Spiel verheiratet. Aber WoW verfault vom Kern heraus. Daran wird keine neue Story was ändern und auch nicht, ob ich 12,43% weniger grinden muss oder ob ich 4,2% mehr PvP machen muss.

Blizzard hat die Kernelemente des Spiels entwertet.
Das Zusammenspiel (wenn auch teilweise erzwungen), das nachhaltige Crafting, das Skillung tüfteln, das planbare Ausrüsten, das echte Belohnungs- und Erfolgsgefühl.

Alles mit der Begründung, wir sind zu doof dazu und sowieso schlechte Menschen… entschuldigung, Blizzard hat gesagt, das alles wäre zu kompliziert und Gilden sind nur dazu da, um sich zu bereichern.

Ich bemitleide jeden, der nicht die Original Klassenquests mitgemacht hat (und sie während der Quest abgrundtief gehasst hat, aber die Befriedigung danach war einfach unglaublich).
Mir tut jeder leid, der noch nie wochenlang nach einem Verzauberrezept gefarmt hat, nur um dann im Handelschannel zu hören: „Geh zu Stahlbart, der kann das.“
Und mir tut jeder leid, der sich das Feldmarschallset für ein paar Goldstücke als Moggingvorlage geholt hat, den er hat keine Ahnung, wieviel Zeit, Engagement und auch Kommunikation sowohl mit Freund als auch Feind notwendig war.

All diese grandiosen Momente (und viele mehr) hat Blizzard selber abgeschafft (natürlich unter den lauten Rufen eines Teils der Spielerschaft, die sich nicht mehr die Zeit nehmen wollen und auch die Geduld nicht mehr hab).

WoW ist und bleibt eine leere Hülle. Fastfood für den schnellen Konsum, den man auch genau so schnell wieder vergisst. Und das ist eigentlich das traurige daran.

Koronus

Stimme da leider ebenfalls zu. Im WoW Forum wurde zuletzt mal eine Diskussion geführt über die alte Welt und es kam nicht viel Gegenwind zur Aussage, dass soweit wie Blizzard im Rahmen der Casualisierung gegangen ist, dass man eigentlich auch gleich Level abschaffen kann und du deinen Fortschritt an Gearscore, Rufgrind und was halt wieder das derzeitige Borrowed Power System ist. Weil sonst gibt es ja eigentlich keinen Sinn mehr macht warum man überhaupt noch Leveln soll da ja alles nur ein Flickenteppich ist und dank Borrowed Power ist es sowieso egal ob man ja im letzten Add-on gespielt hat oder nicht. Skalierung macht den Levelprozess ebenfalls sinnlos. Somit braucht man eigentlich überhaupt keine Level und Berufe sind wie du gesagt hast wegen der Casualisierung bis auf Alchemie und VZ Sinnlos geworden.

N0ma

Ok, ich habs nie geliebt und spiels nur wenns sonst nichts mehr anderes gibt. Trotzdem ist es nachwievor ein großes Spiel, auch von der Anzahl der Spieler, auch wenns kein Vergleich zu seinen Hochzeiten ist. Insofern ist es natürlich nicht tot, aber es wird auch nicht wieder wachsen. Es geht um möglichst langen Erhalt.

Meine Theorie zum nächsten Addon habe ich ja schon vor langer Zeit geäussert. Der Aufwand ist groß für den Levelup (Gear, Inis) und sinkt nicht, nur weil die Abozahlen sinken. Das sind 2 Geraden die divergieren.

Ein gewisser neuer Hoffnungsschimmer ist da evtl Microsoft. Ansonsten sollte man den Aufwand für neue Systeme runterfahren oder alte erhalten, sonst wirds ein Teufelskreislauf.
Ein Negativschimmer ist natürlich der Abgang vieler langjähriger Angestellter.
Ich bin gespannt.

„problematische Entwickler“ sind allerdings nicht für die problematischen Systeme verantwortlich. Da ergibt diese Aussage irgendwie wenig Sinn?

Timeless

Jetzt mal ehrlich..erstmal weiß niemand, was kommen wird und auf Gerüchte kann man schon mal garnix geben.
Mal davon abgesehen, ist es ne Frechheit, bei dieser Contend Dürre noch ein Abo zu verlangen.
Ich hab WoW seit Classik immer gespielt, mit ein paar Unterbrechungen, aber dieses Addon ist ne echte Nullnummer. Corona hin oder her und deren interne Probleme sind nicht meine Probleme.
Als Kunde erwarte ich ne Gegenleistung für
mein Geld und nicht zwei halb Gare Patches mit extrem langer Wartezeit. Das ist das Geld nicht wert.
Blizzard ist kein kleiner Entwickler.
Wenn überhaupt das nächste Addon, dann nur wenn sie den Bestandskunden massiv entgegenkommen für den Scheiß den die mit diesen Addon geleistet haben.

N0ma

Ohne dem Beitrag zuzustimmen. Es ist auch mein Eindruck das einige, speziell AAA, Entwicklerfirmen, immer weniger Output liefern trotz immer grösserer Belegschaft.
Hierbei hilft es, sich feste Ziele zu setzen wie Zenimax bei ESO zB.

Koronus

Ohne Blizzard in Schutz nehmen zu wollen aber du bekommst den Gegenwert für den du bezahlst, du kannst auf die Server zugreifen und Spielen. Das ist die Leistung für die du mit deinem Abo bezahlst. Sie hatten wirklich einmal gezeigt, dass Abos dank Inflation die Wartung von WoW fast vollkommen auffressen. Der Profit zur Weiterentwicklung des Content wird nun über Storemounts und das zwei Jährliche Add-on gemacht weshalb nun zum Kontern stattdessen die Add-on Preise erhöht wurden.

Mana7ee

Natürlich werde ich mir ein neues Addon ansehen, wenn es denn mal da ist… irgendwann. Aber zum einen dauert das noch eine ganze Weile und zum anderen muss mal halt abwarten, wie lange der Endgamecontens Spaß macht.

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