Die Spieler von WoW sind nie zufrieden und es nervt

Die Spieler von WoW sind nie zufrieden und es nervt

WoW-Dämon Cortyn ist genervt, und zwar von den Mitspielern. Denn gerade in WoW sind die wohl niemals glücklich, egal wie viel sie bekommen.

Spieler und Spielerinnen von World of Warcraft haben es gerade extrem gut. Obwohl Dragonflight in den letzten Atemzügen liegt und wir uns eigentlich schon in der „Ende der Erweiterung“-Phase befinden, gibt es noch immer jede Menge neue Inhalte, die in regelmäßigen Abständen veröffentlicht werden.

Doch das „große Rumgeheule“ nimmt kein Ende. Schaut man auf Twitter/X oder in die verschiedenen Foren zu den neusten Ankündigungen, dann könnte man glatt meinen, dass World of Warcraft seit 2 Jahren keinen Content mehr gebracht hat.

Aktuell kann man den “Plunderstorm”-Modus spielen:

Vor wenigen Tagen gab es die Ankündigung von „WoW Remix: Mists of Pandaria“, einem temporären Modus, bei dem man „Mists of Pandaria“ nochmal neu erleben kann – mit neuen Fähigkeiten, jeder Menge cooler Beute und zahlreichen Belohnungen, die man dann für Retail-WoW freischaltet.

Schaut man auf X/Twitter unter die Beiträge von Holly Longdale, der Executive Producerin von World of Warcraft, dann findet man Kommentare wie die folgenden:

  • „Also nochmal 5 neue Minispiele anstelle von echtem Content, verstehe.“
  • „Naja, wir kriegen Saison 4, aber da wird buchstäblich nichts Neues hinzugefügt. Nur mehr vom gleichen. Du und dein Team machen eine gute Arbeit mit diesen Modi, klar, aber ich will meinen MAIN-Charakter im MAIN-Spiel spielen und nicht so Timegate-Zeug mit Wegwerf-Charakteren.“
  • „Retail muss dringend behoben werden und es ist unglaublich seltsam, dass ihr so viel Entwicklungszeit in andere Bereiche steckt. WTF soll dieses Remix-Zeug?“

Ich finde es immer erstaunlich, wie schnell manche „Fans“ von World of Warcraft offenbar vergessen, wie schlecht wir es am Ende einer Erweiterung sonst hatten. Nur um mal die beiden extremen Durststrecken als Vergleich heranzuziehen:

In Mists of Pandaria haben wir ein ganzes Jahr lang den finalen Patch gespielt – ohne Updates zwischendurch. Das war „Belagerung von Orgrimmar“, bis es allen zu den Ohren raushing – und dann noch länger.

Das Ende von „Warlords of Draenor“ war ebenfalls lang und ohne Updates und hier wurde sogar die Story notdürftig zusammengeschnitten und wichtige Charakter-Entwicklungen einfach abgebrochen oder übersprungen.

WoW Yrel confused
Yrels Story wurde damals drastisch beschnitten – und ein ganzer Patch gestrichen.

Doch anstatt, dass einige sich einfach mal auf den Content einlassen, der geboten wird, heult eine Gruppierung ohne Unterlass in den offiziellen Foren und im Subreddit herum. Da tut man Plunderstorm nach einem Match als „Bullshit“ ab und lehnt „WoW Remix: Mists of Pandaria“ auch direkt im Vorfeld ab, weil „das alles nur Fastfood-Content ist, der aufgewärmt wurde“.

Gleichzeitig haben wir in WoW Dragonflight nicht nur einen Patch 10.2.5 bekommen, sondern auch noch ein Update 10.2.6 und der Patch 10.2.7 kommt auch in einigen Wochen, sogar mit richtig finsteren Quests. Ganz abgesehen von überarbeiteten Events wie dem Nobelgarten-Fest, dem Geburtstags-Event von Hearthstone oder monatlichen Aktivitäten wie dem Handelsposten. Dazu kommt noch eine Saison 4 von Dragonflight, die alle Raids und Dungeons nochmal relevant macht und das ganze System der Dungeon-Schwierigkeiten komplett umkrempelt.

World of Warcraft The War Within Anduin halb im Schatten Titel
“The War Within” könnte schon im August starten.

Und das alles kommt, während wir hart darauf zusteuern, dass die nächste Erweiterung „The War Within“ nach realistischen Schätzungen schon im August oder September erscheint, wenn es hier nicht zu Verschiebungen kommt.

Das haben zum Glück auch andere bemerkt, wie etwa audioshaman im WoW-Subreddit, der schreibt:

Haben die Leute so ein kurzes Gedächtnis? Das ist die Dürre vor einer Erweiterung. Für die meiste Zeit in den letzten 20 Jahren dieses Spiels hat das bedeutet, dass wir ein Jahr (oder mehr) NICHTS bekommen. Kein einziges Update. Jetzt kriegen wir eine Fated-Saison und zwei brandneue, experimentelle Spielmodi.

Ganz zu schweigen davon, dass der Patch auch noch neue Story-Kapitel/Quests enthält und zwei neue Vermächtnis-Rüstungen. Das ist die größte Menge an Content in einer Pre-Erweiterungs-Phase die es jemals gab und das nicht einmal knapp.

Ich wünschte mir, mehr dieser Leute würden sich langsam ernsthaft fragen, ob World of Warcraft überhaupt noch das Spiel ist, das sie spielen wollen. Und wenn das nicht der Fall ist, dann dürfen sie gerne ihr Abo kündigen und den Rest der Welt doch in Ruhe lassen.

Ich verstehe, dass man einzelne Aspekte nicht mag. Nicht jeder mag PvP in Plunderstorm. Nicht jeder mag Pandaria. Nicht jeder mag eine Saison 4 mit alten Raids. Aber wenn man gar nichts davon mag, dann wird es vielleicht Zeit, einfach mal andere Spiele auszuprobieren und Azeroth hinter sich zu lassen, anstatt allen anderen den Spaß auch noch ruinieren zu wollen.

Ihr solltet Plunderstorm übrigens auch mal eine längere Chance geben – es macht echt Laune.

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Marc

Ich habe es mittlerweile einfach gelassen, die Kommentare zu nem Patch, Update, Erweiterung oder sonst was von WoW zu lesen und ich gehe davon aus, dass es den Entwicklern teils genauso geht. Es ist einfach nur noch “Das ist scheiße, ich mag es nicht, Blizzard doof”. Klar gibt es auch den ein oder anderen, welcher sinnvolles Feedback gibt, aber es ist oft genug einfach nur “Find ich nicht gut bla bla bla”.

Wie es schon gut beschrieben wurde, es gab damals so oft lange Zeite wo man KEIN, NULL Content bekommen hat und die Leute sind dann einfach zu was anderen übergegangen (vielleicht mal an die frische Luft).

Heutzutage versuchen die Entwickler mal etwas, was momentan noch “experimentel” ist, was man aber vielleicht später sogar ins Hauptspiel übernehmen kann und es wird rumgemeckert. Klar ist PVP nicht was für jeden, aber es gibt genügend Leute die dort mal “frischen” Wind sehen.

Leute sagen immer “Blizzard soll mal was neues machen”, dann kommt was neues und dann ist es auch doof, weil nichts für das “Hauptspiel” kommt.

Ich glaube einfach, dass es wirklich eine laute Minderheit ist, welche sich nur aufregt, um sich aufzuregen, weshalb ich mittlerweile kaum noch Kommentare oder ähnliches lese. Ich fand Plunderstorm auch nicht “toll” aber ich fand das Experiment super. Endlich mal was komplett anderes, welches in andere Form vielleicht mal eingesetzt werden kann. Zu dem Pandaria Remix, werde ich auch wiederkehren und es mir angucken.

Es ist in anderen MMOs auch nichts anderes. Siehe Final Fantasy XIV. Dort ist gerade komplette Stille, weil die nächste Erweiterung im Juni/Juli endlich rauskommt, seit dem kommen nur kleine Happen und fertig. Trotzdem sind alle ruhig und gesittet und warten auf die nächste Erweiterung und spielen was anderes.

Mirko Fechner

Naja. Die einen jammern über zu wenig content, die anderen über falschen content und dann gibt es noch die Leute, die jammern über die, die jammern. So hat jeder was zu jammern, aber vergesst nicht, die meisten die zufrieden sind äußern sich eher selten und das ist mit Sicherheit die Mehrheit.

RoFu

Meine Güte, Leute meckern halt über alles und jeden, macht ja Cortyn auch gerne.
dazu eine toxische Community, klar wenn man dann damit auch noch sein Geld verdient, dann ist irgendwann halt die Grenze erreicht.

aber ganz ehrlich, wenns keinen spaß macht, dann spiel es nicht.

Smoochy2138
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Smoochy2138
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Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Schuhmann
Peter Nuhn

Um das mal klar zustellen: Wenn du Autoren direkt angreifst, werden die Beiträge gelöscht. Das macht nicht Cortyn selbst, das mach ich.

Und wenn du dann noch so nachtrittst, weil du nicht drauf klarkommst, kriegst du eine Pause und eine Verwarnung.

Ciao.

Scaver

Naja es ist gut und richtig, dass es keine Durststrecken von einem Jahr mehr gibt.
Aber der Content wird zum Teil ja als experimentell betitelt. Dass der dann nicht allen gefällt oder am Ende sogar den wenigsten, damit muss man rechnen.

Ich schaue die ganze Zeit, ob es in WoW etwas geben wird, was mich zum Game zurück zieht.
Und dann kommt Content, der mich eher weiter wegtreibet, zumindest wenn er Pflicht wäre. Dazu zähle ich Plunderstorm aber auch Remix.
Der Grund ist einfach: Ich kann es nicht mit meinem Main spielen und und es ist nicht Part des Hauptgames. Zudem konnte ich mit Battle Royal noch nie und wenn diese Modi eh nur begrenzt spielbar sind, wieso dann Zeit darin investieren?
Im Endeffekt sind es andere Games und sie präsentieren sich auch so.
Und wenn ich andere Games als Retail spielen will, gibt es hundert bessere Games auf dem Markt.
Für mich ist beides nichts und beides bereichert WoW als Game kein bisschen, eben da sie nicht Teil des Hauptspieles sind (also ich kann da keinen Fortschritt für meinen Mainchar erspielen).

Aber es ist für mich durchaus Ok, wenn andere daran ihren Spaß haben. Ich mag auch nicht jede Klasse, jeden Dungeon oder Raids und auch kein PvP. Trotzdem ist es Ok, wenn diese Dinge da sind und andere sie mögen.
Ich versuche es bei den neuen Modi genauso zu sehen. Es fällt mir nur dann schwer, wenn es klar nachweislich der die Mehrheit ablehnt und die Entwickler somit effektiv Entwicklungszeit verschwenden. Das ist auch der Grund, wieso ich aktuell nicht mehr zurück komme (und dass die Probleme, weswegen ich eine Pause eingelegt habe, nicht angegangen werden).

Aber wer Spaß in den Modi hat, dem sei es gegönnt. Aber es ist eine Minderheit. Und dass dem Rest es nicht gefällt, damit muss man genauso leben.

Glubzug

Wird allerdings wohl für immer so weiter gehen. Immerhin gibt es Spieler die sagen, dass sie seit Cata und früher aufgehört haben und immer noch weitermeckern, obwohl sie es sind, die nicht loslassen können. Die Sucht nach Hoffnung in einem Spiel, welches sie niemals erbringen wird.

Allerdings muss Ich gestehen, dass Ich in meinem Umfeld manche Kritikpunkte am meisten gehört habe, die man nicht ignorieren sollte. Und auch wenn manches bloß Meckerei zu sein scheint, so tauchen sie immer wieder auf. Und zusammengefasst scheint es folgendes zu sein:

Blizzard bringt zwar Content, aber auf falsche Art, auf falsche Weise, am falschem Ort, an falscher Stelle.

Ich nehme mal Plunderstorm als kürzliches Beispiel.
Bevor Plunderstorm vorgestellt wurde, galt der Patch 10.2.6 als der „superste-duperste-ultraste-mysteriöseste Patch den WoW jemals gesehen hatte.“ Ich hörte von so vielen Theorien, dass es vielleicht um die Geschichte rund um den mysteriösen Kapitän Nightsquall gehen könnte, der die gefährliche See überquert und das geheimnisvolle Avaloren gefunden hatte und wir es dieses Mal mit ihm zu tun haben könnten!

Oder was ist mit der Faultriarchin, die wir seit dem Anfang von Dragonflight mächtig auf die Mütze gegeben haben, Rache schwor und lebendig aus dem Kampf geflohen ist, um uns wieder zu bekämpfen?
Was ist mit den Geschichten aus der Verbotenen Insel und den Naga?

Und aus dem Debakel was die kurze Questreihe rund um Gilneas war, haben sie doch sicherlich gelernt und bereiten eine coole und bessere Questreihe vor um etwas großes, spannendes und episches-

Ein Battle Royale.

Das war „das große Geheimnis?“ Ein Modus der nichts mit Retail zu tun hatte?
Eine Art „extra Server“ den Blizzard auch ohne große Überraschung hinzufügen konnte?

Nicht zu vergessen, dass es sich hierbei um ein zeitlimitiertes Event handelt und das ebenfalls vielen böse auf die Nase ging. Da konnte Plunderstorm so gut sein wie es sein wollte, das Gemecker hat sich Blizzard selbst zu verschulden. Sie hätten das Event besser vorstellen können. Statt der Geheimnistuerei die nur dazu geführt hat, dass Leute sich auf ganz andere Dinge wie neuen Geschichten in Retail gefreut haben, haben sie einen kalten, glitschigen Piratenfisch genommen und breit ausgeholt. Der Fisch war zwar später lecker, aber er war nicht das was bestellt war und der Schlag wurde ebenfalls nicht vergessen.

Und zwar gibt es neue Geschichte mit 10.2.7, aber erneut ist es eine Nachtelfengeschichte. Sie kann so gut sein wie sie will, aber allein das Wort „Nachtelf“ lässt Augen rollen. Was ist mit einer Geschichte rund um Brann Bronzebart? Ein Zwerg wie er hätte längst eine Questreihe rund um die Dracheninseln verdient. Was ist mit der versprochenen Todesritterquest, wo man endlich eine richtige Reaktion von den Drachen erfährt? Warum erfahren wir erst jetzt, dass die Wächterinnen auf die Primalisten aufpassen, warum konnten wir nicht eine Quest haben um sie zu finden?

Und das ganze geht so schon seit 3 Erweiterungen. Seit Battle for Azeroth.

Da kann ich vielen die Meckerei nicht verdenken. Blizzard ist selber Schuld wenn sie neue Inhalte als „neu und mysteriös“ verpackt, die noch nie gesehen wurden. Sie machen Hoffnung. Und Hoffnung auf etwas, was nicht kommen wird, was nicht passieren wird, ist eine mächtige Sucht für die Meckerer. Und manche hoffen fast seit über zwanzig Jahren und stecken in ihrer Sucht fest.

Persönlich finde Ich die Meckerei schlimm, sobald sie anderen Spielern echten Spielspaß verdirbt, wie vermutlich jeder andere hier auch.

Was mich aber am meisten ärgert ist, dass neuer Content in anderen Seiten und Foren und Videos viel zu positiv bewertet wird. Natürlich ist es gut, dass World of Warcraft neue Inhalte versucht und neue Dinge ausprobiert. Aber neue Inhalte, egal wie toll sie sein mögen, sollten nicht solch blödsinnige Dinge wie FOMO Events ohne laute Kritik erlauben. Wenn über wichtige Kritik hinweg gesehen wird, weil man sonst als einer der nervigen Meckerer verteufelt wird, erlauben wir Leuten wie Blizzard weitere dieser FOMO Events zu erschaffen. Und die fehlende Abwechslung von den immer wiederkehrenden „Nachtelf Quests“ mit der gefühlten gleichen Thematik machen es auch nicht besser, wenn man diese einfach „erlaubt.“

Es wird gutes Potenzial in WoW ignoriert. Von beiden Seiten. Die einen meckern viel zu viel über alles, obwohl sie mit WoW nichts mehr am Hut haben und stören dabei gute Kritik.
Und die anderen heißen langweilige Quests willkommen, wo wir einer Dracthyr dabei helfen ihr „wahres Ich“ zu finden, was wir schon dutzende Male davor hatten und wir dafür keine Brann Bronzebart Quest erhalten können. Oder gar die Faultriarchin Geschichte beenden können.

Deswegen mein Schlusswort: Blizzard verschuldet sich die Meckerei selbst.

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von
Uglycoyote
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Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Uglycoyote
VonGestern

Wenn ich keine Lust mehr habe, in WoW irgend etwas zu tun bzw. gerade an nichts Spaß habe, dann spiele ich einfach kein WoW.

Klingt jetzt völlig klar und banal. So einfach um zu setzen ist dies aber gar nicht. Ich habe mich früher oft gezwungen, WoW zu spielen. Weil, man hat ja für bezahlt und sollte die Zeit nutzen. Nur SO zu zocken, fürt zu Frust. Und wo Frust ist, ist “alles ist doof” nicht weit weg. Ich glaube, dies kommt auch häufiger bei anderen Spielen vor. Es wird gespielt, WEIL halt. Nicht aus Spaß.

Im Moment ist mein Acount aktiv, ich spiele aber nicht. Plunderstorm gefällt mir, bin Ruhmstufe20, doch hab grad keine Lust drauf. Dragonflight habe ich erst vor nem Monat angefangen zu spielen, bin etwas überfordert mit allem, gefällt mir dennoch sehr gut, hab aber grad keine Lust drauf. Würde ich mich nun zwingen, zu spielen, wäre ich bald am nörgeln. Also lasse ich es. Und zocke Stardew Valley, neuer Patch, neue Farm, einfach Freude pur.

Lange Rede, kurzer Sinn: Wenn WoW gerade doof ist, spielt was anderes.

Später machts dann wieder mehr Spaß. So läuft es bei mir. Und es war ein langer Weg, um dahin zu kommen. Fomo ist auch so eine üble Sache, wo ich tief drin steckte. Nun nicht mehr. Zwingt man sich zu etwas, hat man keine Freude daran und ist unausgeglichen. Unausgeglichenheit bringt Frust. Frust fürt zu unsäglichen… meckern.

Was mich jetzt nur noch interessiert ist, was es mit diesem grünen Regen auf sich hat. Äh ja, es geht um Stardew Valley, hihi.

Scaver

Wenn ich keine Lust mehr habe, in WoW irgend etwas zu tun bzw. gerade an nichts Spaß habe, dann spiele ich einfach kein WoW.

Machen die Leute doch auch so. Aber sie hätten gerne etwas zu spielen, da es, gerade im MMORPG Sektor kaum Alternativen gibt.

Ich z.B. kann nach einigen Jahrzehnten Gaming den meisten SP Games nichts mehr abgewinnen. Gibt nix neues. Keine Story, kein Setting, keine Mechaniken und keine Kombinationen, die man nicht irgendwo und irgendwie schon mal gesehen hat.
Aber um fair zu sein, bei Filmen, Serien und Musik ist es genauso.

Ich habe mich früher oft gezwungen, WoW zu spielen. Weil, man hat ja für bezahlt und sollte die Zeit nutzen.

Ja, das ist eine Variante davon. Die andere, die mich immer bei WoW gehalten hat war, dass es kaum möglich ist gescheit wieder aufzuholen, wenn man mal ne längere Pause eingelegt hat. Die Freunde, die Gilde etc. sind weiter und solo kann man kaum aufholen. Denn die CatchUp Mechaniken werden auch von Erweiterung zu Erweiterung abgeschwächt. Und die genannten haben keine Zeit zu helfen, da Job, Familie und Co. mittlerweile wichtiger sind und man eh nur 2x die Woche Zeit hat, um zu raiden und den Rest nur mal spontan um was zu farmen etc.
Wer nicht in ner 24/7 Community ist weiß, wenn man ne längere Pause einlegt, ist die gesamte Erweiterung gelaufen. Hab ich bereits zwei mal genauso bei mir erlebt und wenn ich jetzt wieder anfangen würde, wäre es das dritte mal. Und etliche male habe ich es bei anderen mitbekommen, die dann auch wieder hingeschmissen haben.
Also zwingt man sich zum spielen. Und am Ende frustriert beides.

MrValrek

CatchUp Mechaniken werden auch von Erweiterung zu Erweiterung abgeschwächt.

Ich glaube so schnell wie in Dragonflight konnte man noch nie aufholen in WoW. Man wird dort ja schon zu gemüllt mit passablen loot um direkt ins Endgame einzusteigen.
Also seit Dragonflight mache ich tatsächlich sobald ich mit meinem Content durch bin eine Pause. Und sobald die nächste Saison startet ist man innerhalb kürzester zeit wieder gut ausgerüstet.

Früher war das bei mir aber auch anders ganz schlimm fang ich den druck hinterher zu hinken bei Legion mit der Artefakt macht.

Belpherus

Es ist schon irgendwie so lange so, ich hab aufgegeben mit diesen Leuten zu diskutieren. Ich seh das selbe seit WotLK und danach seit jedem Addon die selbe Leier, alles scheiße, nix neues, immer das selbe usw.

Ich ignoriere es und spiele das Spiel.

Huehuehue

 alles scheiße, nix neues, immer das selbe usw.

Und dann kommt mal doch “Neues”, wie jetzt die beiden experimentellen Patches 10.2.6 mit Plunderstorm und 10.2.7 mit dem Pandaria Timerun und dann will man das aber auch nicht haben, sondern hätte lieber doch mehr von dem selben^^

Scaver

Naja neu ist richtig. Aber es hat mit dem Hauptspiel nix zu tun. Man hätte beides auch als externe Games wie Hearthstone veröffentlichen können und es hätte keinen Unterschied gemacht. Einen Mehrwert für das Hauptspiel und den Main Charakter liefert beides nun mal nicht. Das einziges was es bringt ist, “man hat was zu tun und kann zeit vertreiben”. Das geht mit jedem anderen Game aber auch und hat exakt genauso viel Auswirkung auf das Hauptspiel.
PvP kam noch nie gut an in WoW. Plunderstorm ist nichts anderes.
Und nen neuen Charakter für den Timerun machen, ist auch alles andere als schlau. Die wenigsten in WoW spielen Twinks/Alts aktiv. Viele haben gar keine und wenn, spielt man die als Mittel zum Zweck (farmen, Berufe, manchmal Klassenstory).
Beides geht an der Mehrheit der Spieler vorbei. Es bedient klare Minderheiten. Das ist an sich nicht schlimm, aber dass die Mehrheit da unzufrieden ist und meckern wird, hätte schon jeder Blinde mit nem Krückstock bei der Planung sehen müssen.

Beide Dinge nur etwas anders umgesetzt und die Mehrheit wäre begeistert.

Johannes

Ich kann den Artikel sehr gut verstehen, da ich mich auch sehr genervt fühle davon. Das ist auch der Grund warum ich auf den meisten Seiten kaum noch Kommentare zu WoW Artikel lese.
Wenn jemand meckert habe ich das Gefühl, dass gemeckert wird des meckerns willen und das ist nicht gleichzusetzen mit kritisieren.
Wenn ich etwas kritisiere dann begründe ich meine Kritik ordentlich damit man meine Gedanken nachvollziehen kann.

Und noch etwas. Wenn die meckerer ihr Abo kündigen dann werden wir von denen nicht in Ruhe gelassen. Denn auch heute liest man doch noch ständig das jemand das Abo gekündigt weil es damals bei cataclysm alles so scheisse war…

voxan

“Doch das „große Rumgeheule“ nimmt kein Ende.”

In einem Kommentar nehme ich solche Aussagen hin, aber nicht wenn sie von einem Profi kommt.
Selbstverständlich ist immer jemand unzufrieden. Man kann es nie allen Recht machen.
Aber der Großteil der Leute die meckern, meckern über ein Feature, was ihnen nicht zusagt.
Diejenigen, die über alles meckern, kündigen ihr Konto.
Von daher gibt es kein “großes Rumheulen”.

Im Übrigen zeigt das sehr schön, in welchem Teufelskreis man sich befindet.
Die Taktung von neuem Content ist aktuell extrem hoch. Das Niveau muss man also in der Zukunft auch anpeilen. Durch die Gewöhnung nutzt sich das Gefühl aber ab und die Spieler brauchen noch schneller Content.
Das ist genau der falsche Weg für Qualität. Blizzard ist bei weitem auch nicht alleine, dass Problem ist in der Medienwelt allgegenwärtig. Tiktok, Youtube Shorts, Musikstreaming, Serien.

LikeADwarf

Ich sehe das Gemischt.
Irgendwie ist auch dieser Artikel nur ein “unzufrieden” sein – unzufrieden mit der Spielerschaft um einen herum.

Die Positiven Seiten werden auch hier nicht gesehen. Zumindest in meinem näheren Umfeld spielen wieder mehr Leute WoW … Plunderstorm kommt auch bei denen nicht gut an (Der Modus ist wirklich schnell langweilig und frustrierend) aber dafür findet man Gefallen an anderen Inhalten.

Es gibt immer und immer und immer wieder Leute die meckern, die Dinge anders sehen als du und die alles schlecht reden, seien es Inhalte im Spiel, Mitspieler die nicht mögen was man mag oder in der eigenen Wahrnehmung undankbar sind usw.

Aaaber es wird auch immer die andere Seite geben. Ich finde solche Artikel immer schwierig, weil sie im Grunde auch nichts weiter als “Redditposts” getarnt als Kolumne sind. Man ist im Grunde im gleichen Boot 🙂

Aber es ist doch schön das du aktuell jeden Modus und alles in WoW gut findest! Ne echt, mega! Aber lass andere doch ruhig schimpfen und meckern, manchmal ist auch an diesen Ansichten etwas dran 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von LikeADwarf
Huehuehue

Aber es ist doch schön das du aktuell jeden Modus und alles in WoW gut findest!

Tut sie gar nicht, sie schreibt ja auch kritische Artikel. 🙂

Aber eine, auch objektiv, tatsächliche Verbesserung zu 8 ähnlichen Phasen der letzten 19-20 Jahre (einzige Ausnahme Burning Crusade auf Wrath) komplett weg zu meckern, trotzig zu boykottieren und generell alles daran voll doof zu finden und überall rauszubrüllen, ist halt tatsächlich irgendwie ein wenig “weird”

LikeADwarf

Aber sind das auch immer die selben Personen? Ich meine schau dir doch mal @Don77 an… Der meckert schon seit er vor Jahren auf vanion.eu unterwegs war… dennoch muss es ja auch genug Dinge geben die er mag, sonst wäre er nach all den Jahren nicht noch immer bei uns 🙂

Barin

Zocken seit Klassik und hatte nie einen Grund zu meckern. Es gab Addons und Phasen, die nicht so gut fand, aber unterm Strich bin ich mit WoW zufrieden.

N0ma

Solange die Leute ihr Abo bezahlen ist doch alles gut.
Die Jammerei scheint irgendwie dazuzugehören.

Huehuehue

Die Jammerei scheint irgendwie dazuzugehören.

Ja, das tut sie, seit schon gleich 20 Jahren, leider, aber sie nervt halt trotzdem 🙂

Zuletzt bearbeitet vor 1 Monat von Huehuehue
Duraya

das Abo ist vermutlich bei vielen der Grund. Verstehe das Jammern alle Jahre wieder auch nicht, aber bei vielen ist vermutlich der Gedanke monatlich dafür zu zahlen mit einer gewissen Erwartungs- bzw Anspruchshaltung verbunden und ansonsten dürfte WoW eines der MMORPGs mit dem gößten Anteil “rosa-roter Nostalgie-Brillen” sein.
Zumindest kommt es mir immer so vor, als würde bei WoW mit am meisten gejammert werden.

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