Die vorläufigen Patch Notes für Patch 2.4 in Diablo 2: Resurrected sind bekannt. Darin stecken Buffs für alle 7 Klassen des Spiels. Die Barbaren-Community bemängelt jedoch, dass eine wichtige Änderung fehlt – und ihre Klasse deswegen „unspielbar“ bleibt.
Was ist das für ein Build? Der Wirbelwind-Barbar (oft kurz: „WW-Barb“) ist einer der beliebtesten Builds für den Nahkämpfer. Er setzt auf den Skill Wirbelwind und ist in der Theorie besonders gut darin, Gruppen von Gegnern im Nahkampf zu zerlegen.
Wirbelwind-Barbaren sind vor allem deswegen beliebt, weil sie sich gut fürs Solo-Spiel eignen. In Gruppen sind sie unter den 7 Klassen von Diablo 2 sonst unterstützende Tanks. Sie sammeln Gegner ein und buffen ihre Gruppe mit ihren vielzähligen Schlachtrufen.
Der kommende Patch 2.4, der bald auf dem PTR getestet wird, hat nun Buffs für alle Klassen dabei. Aber Fans sagen, dass diese dem Wirbelwind-Barbaren nicht helfen. Er bleibe „verbugt und unspielbar“, weil die bestehenden Bugs laut Patch Notes nicht behoben wurden.
Warum ist er „unspielbar“? Im offiziellen Forum zu Diablo 2 schreibt Nutzer DHA von den Problemen mit dem Build. Er nennt dabei 4 große Probleme, durch welchen der Wirbelwind-Build unspielbar wird, insbesondere in PvP-Szenarien:
Nach Teleports werde Wirbelwind fast immer automatisch ausgelöst und hält an, bis man einen Gegner trifft. Das könne endlos sein, wenn der Gegner flieht.
Das Spiel registriere die ersten Treffer von Wirbelwind nicht. Das häufige Nutzen des Skills, wie es früher gängig war, um mehr Angriffe durchzuführen, funktioniere nicht.
Die Animation der Fähigkeit breche ab, wenn man sie gedrückt hält, statt durchzulaufen. So könne man zwischendurch unterbrochen werden.
Diese Unterbrechungen können zu Desynchronisation führen.
Die Bugs betreffen dabei nicht nur Barbaren, sondern auch Assassinen, welche den Skill nutzen. Das können sie etwa durch das Runenwort Chaos, welches Zugriff auf die Fähigkeit gewährt. Der YouTuber aaronoob zeigt in seinem Video noch einmal direkt, wie genau die Probleme aussehen:
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Der Test auf dem PTR ist genau dazu da, solche Fehler zu finden und zu melden. DHA sagt, diese Fehler seien schon seit der Alpha bekannt und hegt wenig Hoffnung, dass sie behoben werden. Unmöglich ist es nicht, erst einmal muss Patch 2.4 aber erscheinen.
Patch 2.4 bringt die Ladder und haufenweise Buffs
Das steckt im neuen Patch: Mit dem kommenden Patch 2.4 werden sämtliche Klassen gebufft. Auch der Barbar erhält einige Verbesserungen, hier werden allerdings vor allem die Schreie verstärkt oder bekommen neue Tooltips.
Die vermutlich wichtigste Änderung im neuen Patch ist allerdings die Ladder. In Diablo 2 sind Ladders das gleiche wie heute Seasons. Ihr fangt dort mit neuen Ladder-Charakteren an und könnt euch mit anderen Spielern auf einem Leaderboard messen.
Wann kommt Patch 2.4? Am 25. Januar 2022 startet der Patch auf dem PTR. Wann genau er anschließend auf die offiziellen Server aufgespielt wird, können wir noch nicht sagen. In der Regel dauern solche Tests bis zu 4 Wochen, je nach Umfang des Feedbacks, das umgesetzt werden muss.
Wir rechnen deswegen gegen Ende Februar mit dem Patch und der ersten Ladder. Mit Blick auf die Schwierigkeiten zu Release könnte es aber auch bis zum März dauern. Solange ihr wartet, haben wir hier einige Spiele zum Ausweichen für euch:
Der Leak zur WoW-Erweiterung „The Dragon Isles“ lässt Cortyn nachdenken. Vieles klingt gut – doch die Gefahr der Wiederholung alter Fehler ist da.
World of Warcraft sorgt bei mir gerade für einige Kopfschmerzen. Wer mich und meine Artikel ein wenig kennt, weiß auch, dass ich das Spiel nicht nur seit fast einem Jahrzehnt auf MeinMMO begleite, sondern auch schon seit „Vanilla“ regelmäßig und nahezu durchgehend spiele. Manchmal gibt es kleinere Pausen, aber im Grunde bin ich immer am Ball geblieben.
Gegenwärtig spiele ich so wenig WoW, wie eigentlich schon lange nicht mehr. Von dem wöchentlichen Gilden-Abend und gelegentlichem RP abgesehen, tummle ich mich gerade lieber in anderen Spielen.
Umso mehr freuen mich die erste Leaks zur nächsten Erweiterung – egal, ob sie sich als Fake oder Wahrheit herausstellen. Ich mag das Spekulieren und Träumen, die Gedanken „Was wäre wenn“ zur nächsten Erweiterung. Vielleicht gibt es ja sogar Housing – bestimmt direkt nach dem Tanzstudio.
Der erste, halbwegs überzeugend wirkende Leak war zur Erweiterung „The Dragon Isles“. Und wenn das so kommt, wie geleakt, dürfte das ein wichtiger und richtiger Schritt in die richtige Richtung sein.
Shadowlands – Ich mochte viel, verstehe aber den Unmut
Viele Dinge sehe ich übrigens nicht so kritisch, wie der laute Teil der Reddit-Community von World of Warcraft. Mir hat das fremde Setting der Schattenlande gut gefallen. Die Absicht war, das Nachleben des Warcraft-Universums darzustellen und das ist recht gut gelungen. Da war für mich vollkommen logisch, dass das nur noch wenig mit Azeroth zu tun hatte.
Ich habe den Ardenwald geliebt und die mitunter verspielte Grausamkeit der Fae war toll.
Ich mochte die Bastion und die Kyrianer mit ihrer doch – für Sterbliche – schwer nachvollziehbaren Sicht, dass man alle Erinnerungen verlieren müsste.
Ich hab die dekadenten Venthyr gemocht, die Seelen läutern und sich dadurch ein Nachleben in Saus und Braus ermöglichen.
Shadowlands als Ganzes war recht unbeliebt, auch wenn der Start vielversprechend war.
Das alles war fremd und weit weg von dem, was Warcraft eigentlich ist – wurde aber leider durch einen sehr langweiligen Gegenspieler in Form des Kerkermeisters und immer mehr verschleierter Motive, die niemals etwas klarstellen, anstrengend gemacht.
Dazu kam die ganze Problematik des „Leute mehrfach in Inhalte zwingen, den sie nicht spielen wollen“. Ich habe viel Spaß in Torghast gehabt und mir hat auch der 100. Run noch gefallen. Allerdings habe ich auch volles Verständnis für alle Spieler, die keine Lust hatten, jede Woche in den Turm zu eiern, nur um sich legendäre Gegenstände verdienen zu können.
Leider ließ sich dieser Zwang bei fast allen Inhalten feststellen. Wer gut im PvP sein wollte, der musste ebenfalls PvE spielen, um an besonders gute Medien zu kommen. Wer im Raid erfolgreich sein wollte, musste sich durch PvP quälen und auch mythische Dungeons ins Visier fassen.
Fast immer war das Szenario: „Du möchtest gut in Content X sein? Dann musst du noch Y und Z spielen.“
Von diesem Gedanken muss World of Warcraft zwingend wegkommen. Manchmal ist eine Verzahnung der Systeme okay, doch in WoW hat das so Überhand genommen, dass die Spieler mehr Zeit in Inhalten verbringen, auf die sie gar keine Lust haben als in denen, die sie eigentlich spielen wollen.
Das ist natürlich kein Problem für all jene, die Spaß an der breiten Palette haben, die WoW bietet. Wer an allen Systemen Freude findet, dem macht diese Verzahnung nichts. Aber sind wir ehrlich:
Die Zahl der Spieler, die wirklich jeden Content genießt und auch über Monate genießt, ist gering.
The Dragon Isles – Leak macht Hoffnung
Wie vor jeder neuen Erweiterung tummeln sich im Internet immer wieder vermeintliche Leaks zur nächsten Erweiterung. Der bisher vielversprechendste – und aufgrund von Ingame-Daten auch überzeugendste – ist der Release des Addons „The Dragon Isles“.
Die Erweiterung würde zurück auf den Planeten Azeroth führen und die Heilung des Planeten im Fokus haben.
Den Leak zu „The Dragon Isles“ haben wir bereits ausführlich besprochen.
Mir gefällt so ziemlich alles, was der Leak bisher versprochen hat.
Furorion soll eine wichtige Rolle in der “The Dragon Isles”-Erweiterung einnehmen.
Das vornehmliche Setting, also die Dracheninseln, ist im Grunde noch ein unbeschriebenes Blatt. Ursprünglich war das Gebiet schon für Vanilla geplant, wurde am Ende aber nicht umgesetzt und lag bisher brach. Abseits von einigen Erwähnungen in der Story – wie zuletzt durch Furorion – gibt es quasi keine Informationen zu den Inseln.
Hier ist genug Platz für etwas „komplett Neues“, das aber zugleich nicht so fremd und unwirklich wie die Schattenlande ist.
Dass damit auch die Rückkehr nach Azeroth und einer „ursprünglichen“ Geschichte einhergehen würde, gefällt mir. Ich mochte die Drachen als Charaktere immer, gerade Ysera und Alexstrasza sind interessante Charaktere, von denen ich gerne nach dem Kataklysmus mehr erfahren hätte. Die kamen mir in den vergangenen Erweiterungen ein wenig zu kurz, auch wenn Ysera in Shadowlands ja wieder auftauchte.
Auch der zweite Aspekt des Leaks gefällt mir: Die Neugestaltung bereits bekannter Gebiete. Ich halte das Unterfangen, sämtliche Zonen noch einmal wie bei „Cataclysm“ zu überarbeiten, für zu groß. Aber mit jedem Content-Patch und im Verlauf der Handlung einige Gebiete zu modernisieren – das klingt verlockend. Einfach ein paar alte Klassiker auf den aktuellsten Stand bringen. Vielleicht ist die Lava-Schneise im Brachland inzwischen geschlossen worden? Wie hat sich Tanaris in den letzten Jahren entwickelt? Vielleicht so cool wie in der Hearthstone-Erweiterung? Was ist aus den Pestländern, sind die inzwischen vollends gereinigt?
Es gibt viel Potenzial für interessante und coole Neuerungen im alten Charme.
Zu den möglichen Spielsystemen rund um die „personifizierte Azeroth“ will ich mich nicht äußern. Das muss man erst im Detail sehen, um zu erkennen, ob das nur ein weiteres „Borrowed Power“-System oder etwas wirklich langfristig und durchdacht neues ist.
Azeroth wieder im Fokus – das könnte vielen gefallen.
Ein wenig unrealistischer finde ich die Ankündigung der schwarzen Drachen als spielbares Volk. Das ist zwar etwas, das Spieler sich seit vielen Jahren wünschen, aber eine Spezies, die einfach sämtliche kosmetische Optionen der anderen Spezies nehmen kann, klingt dann doch etwas zu merkwürdig, um wirklich der Gaming-Realität zu entsprechen. Es würde einfach die Identifikation mit all den anderen Völkern ruinieren.
Im Grunde klingt das vielversprechend. Denn die Dracheninseln sind schon lange in der Lore verankert, sollten sogar ursprünglich ein Teil von Classic sein.
Der Umstand, dass während der Erweiterung „alte Gebiete“ neu aufgehübscht werden, um die Heilung des Planeten voranzutreiben, dürfte auch vielen Spielern gefallen.
Mehr Aktuelles rund um World of Warcraft gibt’s hier:
Am Ende ist es so, wie vor jeder neuen Erweiterung von World of Warcraft. Die Hoffnung ist da, dass Blizzard aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt hat und mit Patch 10.0 und der neusten Erweiterung endlich mehr von dem liefert, was jede einzelne Spielergruppe will.
Doch wenn man ehrlich ist: Diese Hoffnung hege nicht nur ich, sondern auch viele andere seit Jahren. Nach Battle for Azeroth dachte man schon, dass es nicht noch weiter bergab gehen könnte – dann hat Shadowlands das Gegenteil davon bewiesen. Und natürlich weiß jeder, dass man exakt die gleiche Hoffnung wieder und wieder hegt und von außen betrachtet schon der eine oder die andere kritisch fragen könnte: Merkst du eigentlich noch was? Wenn das nach so vielen Jahren nicht besser wird, dann gib’ es doch auf!
Aber das will ich nicht. Für mich ist World of Warcraft ein wichtiges Stück meines alltäglichen Lebens gewesen und ein Spiel, zu dem ich einfach immer gerne zurückkomme. Es wäre schön, wenn die nächste Erweiterung dafür sorgt, dass das auch für viele Jahre wieder der Fall sein wird.
Hoffen wir, dass die Dracheninseln – sollten sie das nächste Addon sein – World of Warcraft wieder zu alter Stärke verhelfen und WoW zurück zu dem führen, was es einstmals so erfolgreich gemacht hat.
Der Minecraft-Spieler namens Sibogy hat eine coole Map gebaut, die von den legendären Games der Shooter-Reihe Doom inspiriert ist. Wir von MeinMMO haben ihn über seine Map ausgefragt.
Seit seinem Release wurden in Minecraft zahllose kreative Dinge geschaffen. Von riesigen Kunstwerken bis hin zu großen Gebieten aus anderen Spielen wie WoW. Solche großen Projekte dauern oft viele Jahre und verschlingen viel Arbeitszeit. Auch der reddit-User Sibogy hat sich an ein solches Projekt gewagt.
Um welche Map geht’s? Die Map, die Sibogy im Laufe von fast 2 Jahren erschuf, trägt den Namen “Doomed: Demons of the Nether“. Es basiert auf der beliebten Shooter-Franchise Doom von Id Software, dessen erstes Spiel Doom 1993 das Genre revolutioniert hat.
Die Map ist aber keine Kopie des Spiels, sondern eine Mischung mehrerer Elemente aus Doom 2016, Doom Eternal und einiger eigener Ideen von Sibogy. Sie umfasst 4 Level mit Bosskämpfen, Cut-Scenes und Sammelgegenständen.
Die Map gibt es für die Java-Edition von Minecraft und sie kann komplett ohne den Download von Mods direkt gespielt werden. Den Trailer dazu könnt ihr hier anschauen:
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MeinMMO Autorin Irina Moritz fand die Map von Sibogy so cool, dass sie ihn gefragt hat, ob er ihr einige Fragen dazu beantworten könnte.
2 Jahre Arbeit, damit andere Leute Spaß haben
MeinMMO: Hallo, magst du dich bitte unseren Lesern vorstellen?
Sibogy: Hallo, ich bin Sibogy, ein begeisterter Gamer und langjähriger Minecraft-Spieler (habe 2011 damit angefangen). Ich komme aus Neuseeland und habe Spaß daran, Dinge in Spielen (insbesondere Minecraft) zu erstellen. Sowas wie Texturen und 3D-Modelle.
MeinMMO: Warum Doom? Wie bist du auf die Idee zu dieser Karte gekommen und was waren deine ersten Schritte?
Sibogy: Lustigerweise war DOOM eines der allerersten Spiele, die ich auf einem Windows-98-Computer gespielt habe, als ich noch sehr jung war.
Nachdem ich viele Jahre lang keine Inhalte für Minecraft erstellt hatte, wollte ich ursprünglich eine Karte auf der Grundlage von Mirror’s Edge erstellen. Aber es gab bereits jemanden, der das gemacht hat. Ich habe es versucht, aber es ist nie etwas daraus geworden. Ich habe nur ein oder zwei Wochen daran gearbeitet.
Im März 2020 (als ich mit dem Projekt begann) stand DOOM Eternal kurz vor der Veröffentlichung, und ich spielte DOOM 2016 erneut durch, was mich auf den Gedanken brachte: “Ob ich so etwas auch in Minecraft machen kann?”
Meine ersten Schritte bestanden darin, die Waffen in das Spiel zu implementieren. Ich fand ein großartiges Waffen-Datapack vom Schöpfer von NOPEName und benutzte es als Grundlage. Dann habe ich neue Funktionen programmiert, 3D-Modelle erstellt und das ursprüngliche Waffenpaket überarbeitet. Dann habe ich angefangen, das erste Level zu erstellen.
Einige Screenshots von der Doom-Map bevor sie fertigstellt wurde, mit weniger Dämonen und Lava.
MeinMMO: Du hast gesagt, du hast 2 Jahre an der Karte gearbeitet (1.200 Stunden), das ist eine Menge Zeit. Viele Langzeitprojekte werden abgebrochen oder aufgegeben. Wie hast du durchgehalten?
Sibogy: Fast 2 Jahre, ja. Ich habe schon so viele Langzeitprojekte (vor allem von Fans) gesehen, die aufgegeben wurden oder bei denen die Ersteller sozusagen den Mund zu voll genommen haben.
Das war meine Hauptmotivation. Ich wollte nie zulassen, dass mein Projekt in diesen Zustand gerät, den ich als ‘Projekt-Limbo’ bezeichne, wo es stagniert und nie fertig wird.
Ich hätte nicht gedacht, dass die Entwicklung fast 2 Jahre dauern würde, aber andererseits hatte ich noch nie etwas so Ehrgeiziges in Minecraft gemacht. Meine ursprüngliche Schätzung für die Veröffentlichung war etwa ein Jahr.
Es gab viele Momente der langweiligen und sich wiederholenden Entwicklung, in denen ich die Arbeit am liebsten aufgeschoben hätte. Aber ich wusste, dass nur ich es fertigstellen konnte, und wenn ich nicht daran arbeitete, würde es nicht fertig werden.
Ich bin ein großer Fan von Listen, und ich habe mich Schritt für Schritt an die Dinge herangetastet. Das war ein guter Weg, um zu verhindern, dass ich mich überfordert fühle.
MeinMMO: Welches waren die komplexesten Dinge, die dir bei der Entwicklung die meisten Schwierigkeiten bereitet haben? Kannst du 3 nennen?
Sibogy: Die Einschränkungen von Minecraft selbst, ohne externe Mods zu verwenden. Da dieses Projekt die eingebauten Funktionen des Spiels, die sogenannten “Datapacks” und “Resource Packs”, nutzt, gab es viele Einschränkungen. Eine davon war vor allem die Spielereingabe und -Interaktion.
Der Endboss war wahrscheinlich die größte Herausforderung, da ich das Verhalten des Gegners, die 3D-Modelle, die Schadens-Texturierung und vor allem die Animationen individuell programmieren musste. Allein der Endboss hat etwa 80 – 90 Frames an Animationen (im Stop-Motion-Stil). Die Entwicklung und Umsetzung davon hat zwei lange Monate gedauert.
Der Doppelsprung gibt dem Spieler einen Schub nach oben, während er sich in der Luft befindet, aber leider ist er inkonsistent. Das liegt daran, dass die Tick-Rate von Minecraft instabil und unbeständig ist. Das bedeutet, dass einige der Sprünge sehr hoch sind und andere viel niedriger als erwartet, was dazu führen kann, dass der Spieler von einer Klippe fällt. Das ist frustrierend (Ist mir schon oft passiert).
MeinMMO: Deine Map basiert zwar auf Doom, ist aber keine 1:1-Kopie des Spiels. Welche Teile sind noch gleich, und welche Änderungen hast du im Vergleich zum Original vorgenommen? Gab es Ideen, die verworfen werden mussten?
Sibogy: Der Anfang von Level 1 ist dem Anfang von Doom 2016 sehr ähnlich. Aber ich fand es langweilig, direkt von Doom zu kopieren, also habe ich für den Rest der Karte mein eigenes Level-Design entworfen.
Doom 2016, an dem sich die Level-Themen hauptsächlich orientieren, hat kein Super-Gore-Nest. Es ist eine Idee, die ich mir von Eternal ausgeliehen habe. Der Spieler benutzt es, um in die Dämonendimension (den Nether) in meiner Karte zu gelangen.
Und ja, es gab eine Idee für Glory-Kills, aber das war zu schwierig, zeitaufwendig und fehlerhaft, um es tatsächlich ins Spiel zu integrieren. Ich habe stattdessen die Kettensäge verwendet, um Gesundheit und Munition von Feinden zu bekommen.
Am Ende unseres Interviews gab Sibogy noch einen Tipp für Minecraft-Fans, die sich ebenfalls an solchen Projekten versuchen wollen:
Sibogy: Mein Rat ist, sich für das erste Projekt nicht zu viel vorzunehmen und die Dinge Schritt für Schritt anzugehen, damit man sein Endziel erreicht.
Mein persönliches Ziel, das ich immer vor Augen hatte, war es, mich zurückzulehnen und zuzusehen, wie sich andere Menschen an dem erfreuen, was ich geschaffen habe. Und das war es alles wert.
“Zwei meiner Lieblingsspiele! Ich liebe es!”
So kommt die Map an: Auf reddit und in den YouTube-Kommentaren bekommt Sibogy viel Applaus für seine Arbeit. Viele Minecraft-Fans sind beeindruckt, dass er die Map ohne Mods aufgebaut hat. Der Launch-Trailer hat auf YouTube über 40.000 Aufrufe bei über 1.800 Upvotes.
Der entsprechende Thread zur Doom-Map auf reddit hat über 35.000 Upvotes. Der Schöpfer erhielt von den Usern dabei zahlreiche Awards und Auszeichnungen.
“Ich bin schon im dritten Level. So ein tolles Fan-Spiel!” – Leaping Frog
“Das wurde mir gerade empfohlen. Sieht beeindruckend aus, tolle Arbeit!” – Nikolai Ludovik
“Ich kanns kaum erwarten, es zu spielen!” – Noodle
“Kann mir gar nicht vorstellen, wie viel Arbeit und Einsatz da reingesteckt wurde. GG.” – Skyraider703 (1.139 Upvotes)
Mittlerweile gibt es für Doomed: Demons of the Nether auch eine Ladder, die die Speedrunner erklimmen können, um den ersten Platz zu erspielen.
Werdet ihr die Map ausprobieren? Oder habt ihr sie vielleicht schon durchgespielt? Schreibt es uns in die Kommentare.
Epic Games hat mit einem neuen, kurzen Trailer einen neuen Skin für Fortnite angekündigt. Vi kommt als spielbarer Charakter, eine der Heldinnen aus der beliebten Animationsserie Arcane. Als Bonus kommt ihre Schwester Jinx ebenfalls zurück.
Vi, kurz für Violet, ist ein Straßenmädchen aus der „Unterstadt“ Zhaun, die zu der reichen Stadt Piltover gehört. Dort kämpft sie tagtäglich ums Überleben, hält sich mit kleineren (oder größeren) Verbrechen über Wasser und kümmert sich um ihre kleine Schwester Powder/Jinx.
In LoL trägt sie ikonische Hextech-Handschuhe, welche durch Magie und Technik mächtige Schläge verteilen. Ihr Aussehen aus Arcane hat Epic nun als Skin ins Spiel gebracht:
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Wie bekomme ich den Skin? Den Vi-Skin gibt es seit dem 22. Januar im Item Shop von Fortnite. Ihr könnt ihn einzeln kaufen oder im Bundle. Dieses enthält:
den Arcane-Vi-Skin
„Erinnerungen an Zhaun als Back Bling – Vis Stofftier
die Spitzhacke „Piltover Warden Hammer“
sowie das Emote „Punching Practice“
Kauft ihr das gesamte Bundle, erhaltet ihr außerdem einen einzigartigen Lade-Screen mit Vi. Zusammen mit Vi wird auch ihre Schwester Jinx wieder als Skin zu kaufen sein, ebenfalls als Bundle, wenn ihr ihre Spitzhacke und einen Soundtrack wollt.
Mehr zu kommenden Shootern könnt ihr im neuen MeinMMO-Podcast hören:
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Das sagen die Spieler: Der Skin sorgt für riesige Begeisterung auf YouTube und Twitter. Nach nicht einmal einem Tag hat der englische Trailer über 290.000 Aufrufe und über 20.000 Likes. Die Community feiert, wie detailgetreu Vi aussieht – besonders im Vergleich zu Jinx.
Selbst Spieler, die LoL nicht spielen oder mögen, sind begeistert. Etwa YouTube-Nutzer Ftm Plays, der sagt: „Ich bin kein großer Fan von League of Legends, aber das sieht echt cool aus.“
Für großen Ärger sorgt allerdings die Spitzhacke von Vi. Die Fans hätten sich hier ihre Atlas-Handschuhe gewünscht, nicht den Hammer, welcher eigentlich zum Champion Jayce gehört. Allerdings sorgt die Wahl der Waffe nun für weitere Spekulationen und Wünsche.
Die Spieler fragen Epic, ob nicht auch die anderen Charaktere aus Arcane zu Fortnite kommen könnten. Ekko oder Caitlyn etwa würden sich gut anbieten und passen. Silco wäre ebenfalls eine gute Wahl. Auf MeinMMO haben wir euch bereits alle Charaktere aus Arcane vorgestellt. Die LoL-Helden selbst seht ihr hier im Video:
Video starten
LoL: Wir stellen euch die Champions aus Arcane im Gameplay vor
Wie geht es in Arcane weiter? Die erste Staffel von Arcane ist abgeschlossen und hat ein recht offenes Ende gelassen. Die Serie gilt jedoch bereits jetzt schon als eine der besten Serien aller Zeiten.
Riot wird oft für die Umsetzung gelobt. Sowohl der Stil als auch die Handlung selbst seien erstklassig, insbesondere, weil Tabus gebrochen werden. Viele Fans warten sehnsüchtig auf die zweite Staffel, die zumindest schon bestätigt wurde:
Am Donnerstag wurde in Destiny 2 der Starttermin des neuen Raids bekannt gegeben. Einige Spieler sind davon überzeugt, dass besonders dieser Raid das Verständnis über das Destiny-Universum verändern könnte. Er könnte den bisher größten Feind endlich offenbaren. Doch wer soll das sein? Wir sind der Sache auf den Grund gegangen.
Seit Jahren kennen Spieler in Destiny 2 den ewigen Kampf zwischen dem Licht und der Dunkelheit. Die Dunkelheit selbst wurde dabei immer als „der ultimative Feind“ im Destiny-Universum angesehen.
Die Geschichte von Destiny war jedoch noch nie leicht zu durchschauen. Es wird also wahrscheinlich wirklich nicht so einfach sein, Licht und Dunkelheit als die Strippenzieher abzustempeln. Vielleicht erwartet uns noch etwas viel Größeres als das.
In den Sümpfen von Savathuns Thronwelt liegt eine versunkene Pyramide. Begebt euch mit eurem Einsatztrupp hinein und konfrontiert eine uralte Gefahr, die darin gefangen ist …
teasert Bungie den neuen Witch-Queen Raid an
In einem der neuen Witch-Queen-Trailer konnten die Spieler bereits eine Art Kreatur sehen, die in einem der Gebäude in der Thronwelt eingesperrt zu sein scheint. Vielleicht ein sogenanntes Aphelion? Oder gar eine Kreatur, die der Dunkelheit huldigt, die vielleicht eine materialisierte Form der Entität ist?
Im Trailer sieht man ein merkwürdiges Wesen
Was wir bisher wissen:
In Savathuns Thronwelt werden die Hüter erfahren, dass sowohl die Dunkelheit als auch das Licht Geheimnisse hat.
Ein Leak besagt der Raid wird zwei Bosse bieten und vermutlich sowohl Schar-Feinde als auch Besessene enthalten. Ob das auch nur zwei Encounter bedeutet, ist ungewiss.
Savathun selbst und ihre Schwester Xivu Arath werden nicht der Gegner im Raid sein.
Der letzte Boss im Raid wird “The Witness”, also „Der Zeuge“, genannt.
Lore-interessierte Spieler aus der Destiny-2-Community haben daher ihren Blickwinkel geändert und glauben daran, dass uns im neuesten Raid vielleicht eine dieser eingesperrten Kreaturen der Dunkelheit erwartet. Damit einhergehend könnte sich dann auch bald die wahre Macht offenbaren: Die sogenannte „Entität“.
Der Reisende.
Der Reisende ist nicht „Das Licht“
Die Pyramiden selbst oder auch die „Flotte der Dunkelheit“ dienen einer höheren Macht. Das Licht und die Dunkelheit sind keine Gegner, sondern nur kosmische Fähigkeiten. Sie sind parakausal. Und nach und nach wird Parakausalität in Destiny 2 zu einem sehr wirksamen Werkzeug, um die finale Form zu verhindern.
Was bedeutet der Begriff “Parakausalität” in Destiny 2?
Im Destiny-2-Universum wird dieser Begriff dazu verwendet, um sich auf Fähigkeiten, Ereignisse oder Entitäten zu beziehen. Alle Wirkungen und Ereignisse haben eine vorangehende Ursache.
Die Dunkelheit und auch das Licht spielen ein Spiel. Quasi eine weitaus komplexere Version des “Game of Life” von John Conway. Dieses Spiel wird sie konsequent zu einem Endzustand führen, der von einem einzigen, sich selbst erhaltenden Muster dominiert wird, das alle anderen im Spiel zusammenfasst. Die Spielregeln sind die Gesetze der Physik, wie sie allgemein verstanden werden. Die „neuen Regeln“, zu denen das Licht und die Dunkelheit wurden, sind die Grundlage der Parakausalität.
Parakausal bedeutet also, dass das Licht und die Dunkelheit zwar der Physik gehorcht, aber das konventionelle Ursache-und-Wirkung-System ignoriert und auch umgeht.
Der Reisende ist also nicht das Licht. Er nutzt es nur und gibt es an uns weiter. Es ist sogar etwas Geometrie im Spiel: Das Licht ist ein Kreis und die Dunkelheit ein Tetrahedron.
So wie er die Stimme und Form des Lichts ist, ist die Entität die Stimme und Form der Dunkelheit. Auch sie hat den Hütern inzwischen eine nutzbare Kraft zur Verfügung gestellt: Die Eisfähigkeit “Stasis”.
Die Entität ist also schon lange da und Bungie teasert sie auch geschickt immer wieder an:
Bereits in Destiny 1 hatte Oryx anscheinend Kontakt mit der Entität („Der Formlose“). Von ihr bekam er die Fähigkeit „zu Nehmen“ und erschuf daraus die Besessenen.
Calus versuchte über die Glykon erneut mit der Dunkelheit und der Entität zu kommunizieren. Er hat auch davor bereits erwähnt, mit ihr gesprochen zu haben, als er einst auf den Leviathan verbannt wurde und einen Deal wollte. Was daraus wurde ist bisher unbekannt.
Savathun spricht mit Kabal Prinzessin Caitl in Season 13 ebenfalls von “Die Entität”. Damals noch als Osiris getarnt, in einer Funk-Übertragung auf der Glykon.
Und in Season 15 wird beiläufig erwähnt, dass die Besessenen jetzt wieder ihrem ursprünglichen Meister unterstehen.
Zuletzt spricht Mara Sov zu uns und berichtet, dass „Die Entität“ die Schwarze Flotte kontrolliert. Auch sie kennt also diese Macht.
Wenn ihr euch diese wichtigen Stellen in der Destiny 2 Story noch einmal in Erinnerung rufen wollt, empfehlen wir dieses Lore-Video von AndyEdition. Er hat ebenfalls die Theorie, dass die Entität in Destiny 2 bald eine größere Rolle spielen wird und erklärt warum.
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Langsam formt sich für die Story von Destiny 2 ein großes Ganzes und diese vielen kleinen Hinweise geben sogar einen ersten Ausblick darauf, was uns in den Erweiterungen nach Witch Queen erwarten könnte. Laut Bungie soll dort dann der finale Showdown zwischen Licht und Dunkelheit in den Fokus rücken.
Savathun jedenfalls spielt derzeit erst einmal ihrer Schwester Xivu Arath, der Göttin des Krieges, in die Hände. Überall im Destiny-Universum herrscht dank ihr Konflikt und Krieg. Mehr Krieg bedeutet auch mehr Stärke.
Savathun hat immer einen Plan: Wir wissen, dass die Entität das Stärkste in diesem Universum finden will. Sie strebt nach der perfekten Form von Stärke, nach der “Finalen Form”. Und genau das ist auch der Name einer der zukünftigen Erweiterungen von Bungie.
Stellt sich nur die Frage, warum hat Savathun kein Problem damit, dass ihre Schwester an Stärke gewinnt? Will sie einfach nur frei sein? Oder hat sie am Ende doch einen Masterplan und die Hüter werden am 22. Februar 2022 herausfinden, dass alle Aktionen bis zum letzten Details listig von ihr geplant waren?
Wenn man sich die Vergangenheit anschaut, dann ist eine zufällige Abfolge der Ereignisse eigentlich fast ausgeschlossen:
Was denkt ihr? Werden wir in Destiny 2 bald auf “Die Entität” treffen? Und ist diese geheimnisvolle Kreatur aus dem Trailer tatsächlich ein Aphelion oder etwas ganz anderes? Ist die Entität vielleicht sogar nur ein anderer Name für die Dunkelheit? Schreibt uns eure Interpretation der Ereignisse in die Kommentare.
In dieser Woche gab es einige positive, aber auch negative News bei den MMORPGs. Ein neues MMORPG erschienen und mit Mu Origin eins gestorben. Außerdem gab es bei New World einen Ausblick auf ein kommendes PvP-Feature und bei Blizzard allgemein neue Hoffnung. Wir von MeinMMO fassen euch wieder die wichtigsten News zusammen.
In New World endet nächste Woche der Wintertag und aller Voraussicht nach erscheint der Patch 1.3. In einer Kolumne haben wir uns diese Woche zur aktuellen Situation in den Dungeons geäußert:
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Was war euer persönliches Highlight? Habt ihr diese Woche etwas Spannendes erlebt? Oder haben wir etwas Wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare hier bei MeinMMO und diskutiert mit uns.
Denkt außerdem daran, dass nächste Woche mit Broken Ranks und Mortal Online 2 gleich zwei neue MMORPGs ihren Release feiern.
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Schon in den ersten Monaten des neuen Jahres erwarten die Shooter-Fans eine ganze Reihe von Releases, die viel Spielspaß versprechen. In der neuesten Folge des MeinMMO-Podcasts stellen wir euch die besten von ihnen vor. Hört rein!
Das ist das Thema: Die großen Shooter-Releases aus 2021 ließen viel zu wünschen übrig und sorgten für Frust bei den Fans. Doch jetzt direkt zu Anfang des Jahres kommen drei neue Multiplayer-Shooter und eine starke Erweiterung, die vielversprechend sind.
Die vier vorgestellten Games könnt ihr alle im Multiplayer gemeinsam spielen. Sie haben alle einen starken Fokus auf kooperatives Gameplay.
Im Podcast reden Leya, Schuhmann und Benedict aus der MeinMMO-Redaktion über die kommenden Releases. Was bringen die neuen Videospiele für Besonderheiten mit sich? Auf welche freuen sie sich persönlich? Wer sollte welchen Shooter spielen? Das alles erfahrt ihr in der neuen Folge.
Interessiert ihr euch generell für neue Shooter, die in der nächsten Zeit veröffentlicht werden? Hier bei uns auf MeinMMO zeigen wir euch die wichtigsten Releases für Multiplayer-Shooter, die für das Jahr 2022 angekündigt wurden.
Anregungen oder Kritik?
So könnt ihr mitgestalten: Ihr könnt übrigens aktiv an der Verbesserung des Podcasts teilhaben. Wenn ihr Feedback wie Anregungen oder Kritik habt oder einfach einen coolen Themenvorschlag einreichen wollt, der dringend mal diskutiert werden sollte, dann schaut doch auf unserem Discord-Server vorbei.
Alternativ könnt ihr auch direkt eine Mail an [email protected] schreiben und uns so an eurem Gedanken teilhaben lassen. Schreib uns deine Meinung in die Kommentare.
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Elden Ring wird ein anspruchsvolles Action-RPG mit diversen Mechaniken wie Klassen, Crafting, Ausrüstung und Multiplayer. Aber wie viel Looten und Leveln steckt drin? MeinMMO stellt euch die dazugehörenden Features vor, die wir schon kennen.
Das erwartet euch in Elden Ring: Das neueste Action-RPG von Entwickler FromSoftware bietet mit dem Zwischenland eine riesige, düstere Fantasy-Welt, die ihr offen erkunden könnt.
Dabei entscheidet ihr euch zwischen mehreren Klassen und verbessert euren Charakter im Laufe des Spiels. Das geschieht durch die Erhöhung eurer Attribute durch Level-Ups und die Wahl eurer Ausrüstung.
Da wir von MeinMMO traditionell aber eher auf Multiplayer-Spiele und MMOs schauen, in denen das Looten und Levelen großgeschrieben wird, haben wir uns die Frage gestellt: Wie viel davon steckt in Elden Ring? Hier geben wir euch eine Übersicht zu den Mechaniken.
Leveln in Elden Ring – Runen sammeln und Attribute verbessern
So levelt ihr euren Charakter: Das Fortschrittssystem von Elden Ring orientiert sich stark an früheren Titeln des Entwicklers, wie Dark Souls oder Bloodborne. Für jeden erledigten Gegner sammelt ihr sogenannte Runen, die als Erfahrungspunkte dienen, gleichzeitig aber auch die Währung von Elden Ring darstellen.
Habt ihr genügend Runen, könnt ihr sie für ein Level-Up nutzen. Mit jedem Level erhöht sich die Menge an Runen, die ihr für das nächste Level-Up benötigt.
Bei jedem Level-Up könnt ihr einen Skill-Punkt auf eines von den 8 Attributen verteilen
Sterbt ihr, bevor ihr die Runen einlösen konntet, verliert ihr eure Erfahrung an dem Ort, an dem ihr gestorben seid.
Ihr habt dann eine Chance, eure Runen zurückzubekommen, indem ihr an die Stelle zurückkehrt und sie aufsammelt.
Sterbt ihr auf dem Weg, verliert ihr die Runen komplett. Ihr müsst dann wieder bei Null anfangen.
Zum Start des Spiels erstellt ihr mit dem umfangreichen Editor einen Charakter und legt eure Klasse fest. Ihr könnt dabei eine von 10 aussuchen. Jede Klasse unterscheidet sich dabei in ihrer Ausrüstung und der Verteilung ihrer Attribute.
Diese Attribute sind wichtig, weil sie die Ausrichtung eures Kampfstiles beeinflussen und welche Ausrüstung oder Zauber ihr verwenden könnt.
Bei diesen 8 Attributen handelt es sich um:
Vigor (Vitalität)
Mind (Geist)
Endurance (Ausdauer)
Strength (Stärke)
Dexterity (Beweglichkeit)
Intelligence (Intelligenz)
Faith (Glaube)
Arcane (Arkan)
So startet beispielsweise der verzauberte Ritter mit einem Anfangslevel 5 und hat dabei mehr Punkte auf Intelligenz und Stärke, wodurch sich diese Klasse als Hybrid für Magie und Nahkampf eignet.
Diesen Charakter baut ihr im Laufe des Spiels immer weiter auf und bestimmt, in welche Richtung ihr ihn verbessern wollt.
Looten in Elden Ring – Ausrüstung, Skills, Crafting
Diesen Loot gibt es zu holen: Neben dem Fortschrittssystem durch Level-Ups spielt auch die Ausrüstung eine wichtige Rolle in Elden Ring.
Die Wahl eurer Waffen, Schilde, Rüstungen, Zauber und Beschwörungen ist wichtig, um euch für die Bedrohungen des Zwischenlandes zu wappnen.
Glücklicherweise gibt es dafür eine riesige Auswahl an Waffen, von denen bisher 13 Kategorien bekannt sind:
Dolche
Einhandschwerter
Großschwerter
Krummschwerter
Katanas
Doppelklingen
Hämmer
Äxte
Speere
Großspeere
Leichte Bögen
Feuerstein-Stäbe (für Magie)
Heilige Siegel (für Beschwörungen)
Die Waffen unterscheiden sich also in Form, Größe, bestimmten Fähigkeiten und dem Scaling. So gibt es Waffen, die sich besonders gut für Stärke-Builds eignen, während andere eher für Beweglichkeit-Builds gedacht sind.
Ihr könnt Waffen in der Spielwelt finden oder kaufen, in Dark Souls konnte man sie auch durch Boss-Seelen herstellen. Möglicherweise wird das auch in Elden Ring so sein. Höchstwahrscheinlich lassen sich Waffen mit entsprechendem Upgrade-Material auch wieder aufwerten.
Während manche Waffen mit festen Skills daherkommen, gibt es aber auch Fähigkeiten, die ihr so in der Welt findet und die ihr mit verschiedenen Waffen kombinieren könnt.
Hinzu kommen etliche Rüstungssets, die sich in leichte, mittlere und schwere Rüstungen aufteilen. Wie beweglich ihr mit schweren Rüstungen seid, hängt von eurem Stärke-Wert ab. Auch hier beeinflusst die Ausrüsting also, welchen Build ihr spielen könnt.
Auch Crafting spielt in Elden Ring eine Rolle. Dank Material, dass ihr in der Spielwelt findet, könnt ihr Heil-Items, Pfeile für eure Bögen und andere Dinge basteln.
Wie viel Looten und Leveln steckt dann jetzt in Elden Ring?
Vor allem beim Aspekt Loot gibt es einige Dinge in der Spielwelt zu finden. Hier eine Übersicht zu den Mechaniken:
Wahl aus verschiedenen Klassen
Level-Ups bringen Skill-Punkte für die 8 Attribute eures Charakters
Es gibt unzählige verschiedene Build-Möglichkeiten
Loot in Form von Waffen und Rüstungen, die euren Spielstil stark beeinflussen
Upgrade-Material für eure Ausrüstung
Waffen-Skills, die mächtige Eigenschaften haben können
Crafting-Material, um nützliche Hilfsmittel herzustellen
Elden Ring bietet euch somit zu jeder Zeit die Möglichkeit, Loot zu finden, euren Charakter dabei auch gleichzeitig zu verbessern und aufzuleveln.
Dabei müsst ihr euch natürlich darauf vorbereiten, auf euren Reisen mit Rückschlägen zu rechnen. Denn eure Feinde werden es euch nicht leicht machen, die Welt zu erkunden.
Der wichtigste Faktor in Spielen wie Dark Souls oder Bloodborne war bisher ohnehin die eigenen Fähigkeiten. Beherrscht man das Spiel gut, sind Ausrüstung und Skillung beinahe zweitrangig. Übt also fleißig und lasst euch anfangs nicht vom Schwierigkeitsgrad unterkriegen.
Elden Ring bietet einige Dinge, die Fans des “Looten & Leveln”-Prinzips zufriedenstellen sollten. Es wird dadurch natürlich nicht zu einem MMO.
Dennoch dürften diese Mechaniken auch für Spieler interessant sein, die sowas sonst eher in MMOs suchen. Außerdem hat Elden Ring noch einige Multiplayer-Features.
Elden Ring ist kein richtiges MMO, hat aber Multiplayer
Das sind die Multiplayer-Features von Elden Ring: Das Action-RPG kommt mit einem Koop-Modus und PvP. Somit könnt ihr sowohl gegen andere Spieler kämpfen, als auch mit ihnen zusammen Bosse erledigen.
Im Koop-Modus könnt ihr entweder andere Spieler in eure Welt zur Hilfe rufen, oder selbst von anderen Spielern beschworen werden und ihnen wiederum helfen. So könnt ihr mit bis zu zwei anderen Spielern unterwegs sein.
Im PvP könnt ihr entweder Duelle austragen, oder in die Welt anderer Spieler als sogenannter “Invader” eine Invasion starten und dort einfallen.
World of Warcraft auf der Xbox spielen – ein langjähriger Traum könnte wahr werden. Aber wollt ihr das überhaupt?
Wenn alles glatt geht, dann kauf Microsoft innerhalb der nächsten Monate Activision Blizzard und hat damit einige weitere, starke Spieleschmieden unter sich vereint. Als Hersteller der Xbox schwebt damit aber eine Frage unweigerlich in der Luft. Heißt das, dass World of Warcraft, eines der größten MMORPGs aller Zeiten, damit doch noch auf die Xbox kommt? Und daraus folgt die Frage:
Würdet ihr das überhaupt wollen?
Was spricht für eine Umsetzung auf der Xbox? Grundsätzlich ist eine Umsetzung, egal auf welcher Konsole, eine klare Win-Win-Situation. Mehr Spieler wären in der Lage, Blizzards MMORPG zu erleben und das bedeutet nicht nur mehr Mitspieler in der Spielwelt, sondern auch mehr potenzielle Kunden für Blizzard. Schon andere MMORPGs haben vorgemacht, dass das durchaus möglich ist – wie etwa Final Fantasy XIV.
Und auch wenn so manch ein langjähriger WoW-Veteran der Ansicht ist, dass man gar nicht mit einem Gamepad in Azeroth unterwegs sein kann – es geht. Seit Shadowlands bietet World of Warcraft diese Funktion von Haus aus an, mit einigen Addons lässt sich das aber noch verfeinern. Auch wir von MeinMMO haben mal in „WoW mit einem Controller“ reingeschnuppert und waren positiv überrascht.
Technisch und spielerisch möglich ist es auf jeden Fall.
Zu guter Letzt könnte Microsoft zusammen mit Blizzard World of Warcraft sogar in den Game Pass aufnehmen – um noch mehr Kunden anzulocken.
Mit dem Gamepad geht’s gut – egal ob beim Xbox- oder PS-Controller.
Was spricht gegen eine Umsetzung auf der Xbox? So viel wie dafür spricht, spricht leider auch dagegen. Eine Konsolen-Umsetzung wurde von Blizzard in den letzten Jahren immer wieder verneint. Da World of Warcraft auch nie mit Konsolen im Hinterkopf geplant war, ist die ganze Engine und das Spiel auch nicht wirklich darauf ausgelegt. Es würde sehr viel Arbeit benötigen, um das ganze MMORPG in seiner aktuellen Form auch auf der Xbox ans Laufen zu bringen. Einfach nur „Copy-Paste“ der Daten dürfte da wohl nicht ausreichen.
Blizzard müsste also jede Menge Ressourcen auf dieses Projekt schmeißen, damit das wirklich in einem annehmbaren Zustand funktioniert. Aber vielleicht haben sie das im Hintergrund ja schon die letzten Jahre getan …
Aber kommen wir nun zu Euch! Würdet ihr World of Warcraft auf der Konsole spielen wollen? Könnt ihr euch vorstellen, mit dem Gamepad in der Hand vor dem Fernseher durch Azeroth zu streifen?
Wenn ihr eure Antwort noch ein wenig ausführlicher angeben wollt oder Sorgen, Bedenken und Bedingungen daran knüpft, dann lasst doch einen Kommentar da und diskutiert über das Pro und Kontra einer Konsolenumsetzung von World of Warcraft.
Ein bisschen träumen wird man ja noch dürfen, oder?
Der Dataminer StrayKurtis hat auf seinem YouTube-Channel ein neues Video veröffentlicht, in dem er verschiedene Zauber aus Elden Ring vorstellt. Und manche von ihnen sind echt ausgefallen.
Diese Zauber wurden entdeckt: Seit dem Network-Test von Elden Ring sind schon viele Wochen vergangen und dennoch ziehen Dataminer weiterhin neue Infofetzen aus dem Client raus.
Der YouTuber StrayKurtis hat auf seinem Channel ein neues Video mit einer ganzen Reihe neuer Zauber vorgestellt, die er in den Tiefen des Codes von Elden Ring gefunden hat. Dabei sieht man, die große Vielfalt der Magie in dem neuen Spiel von FromSoftware.
Neben den “normalen, langweiligen” Spells, wie fliegenden, magischen Kugeln oder Pfeilen, gibt es für die Liebhaber der Magie auch viel ausgefallenere Fähigkeiten:
Mit einem Zauber kann man magische Waffen wie Großschwerter oder Hämmer beschwören, die wahlweise aus Blitzen und Blut bestehen oder einfach nur grün leuchten. Durch zusätzliches Wirken der Zauber können diese Waffen sogar Kombos ausführen.
Der Charakter kann sich in eine große Blume verwandeln, die nach einigen Sekunden explodiert und Flächenschaden verursacht.
Mehrere verschiedene Beschwörungszauber zeigen geisterhafte Ritter oder Skelette, die ihre Angriffe ausführen und wieder verschwinden, oder eine Schlange aus Feuer, die entlang ihrer Länge mehrfach explodiert.
Mit Blutmagie lassen sich Dornen auf den Boden zaubern, die explodieren, wenn sie den Gegner erreichen.
Klassische Gewitterstürme mit Blitzen und Sternenregen gibt es ebenfalls.
Das Video könnt ihr hier anschauen:
https://www.youtube.com/watch?v=0m6E1ZTG9ew
Bei einigen Zaubern kann man außerdem die elementaren Eigenschaften ändern. So sieht man in dem Video den Zauber “Floating Chaos” erst ohne Element und dann mit Frost vorgeführt wird.
Kurtis sagt in der Videobeschreibung, dass es bei Weitem nicht alle Zauber sind, die er entdeckt hat. Vielmehr hat er eine zufällige Auswahl zusammengeworfen und als Video hochgeladen. Es gäbe aber noch viele mehr,
Das ist die Drachenmagie: Neben der “klassischen” Magie gibt es in Elden Ring aber auch Drachenmagie. Diese unterscheidet sich von normalen Zaubern dadurch, dass man dabei auf die Macht der Drachen zurückgreift.
Dabei beschwört man zum Beispiel einzelne Körperteile der Drachen, die verschiedene Angriffe gegen die Feinde des Magiers ausführen. In einem weiteren, etwas älteren Video von StrayKurtis sieht man zum Beispiel:
Einen Schwanzhieb, der für mehr Schaden und Reichweite aufgeladen werden kann
Einen Hieb mit der Klaue, der ein zweite Angriff folgen kann
Den Biss eines beschworenen Drachenkopfes
Viele verschiedene Versionen vom Drachenatem, der Frost, blaues Feuer, Lava oder Blitze spuckt
https://www.youtube.com/watch?v=6uNigkWOrPY
Einige Zauber sind noch unfertig und ihnen fehlen zum Beispiel die Soundeffekte. Man erkennt aber auch an diesen Beispielen, wie vielfältig die Magie in Elden Ring ist.
Auch ist es nicht sicher, ob die Zauber wirklich genauso aussehen wie in dem Video. Bei seiner Rekonstruktion suchte Kurtis verschiedene Effekte aus und kombinierte sie zusammen, wenn sie passend erschienen und miteinander harmonierten.
Kommen diese Zauber wirklich in Elden Ring? Es handelt sich hierbei immer noch um Datamining der Beta-Version des Spiels. Es gibt also keine Garantie, dass alle diese Zauber auch im fertigen Spiel vorkommen werden. In SoulsBorne-Spielen entdeckten Dataminer in der Vergangenheit viele verworfene Konzepte wie Fähigkeiten, Outfits und sogar ganze Gebiete oder Bossgegner, die in fertigen Games nie vorkamen.
Es kann also durchaus sein, dass die Fans einige dieser Spells nie das Licht der Sonne erblicken werden, sondern weiterhin in dem Code des Spiels verborgen bleiben.
Wie findet ihr die Magie in Elden Ring? Werdet ihr einen Magier-Build ausprobieren oder bleibt ihr lieber bei klassischem Schwert und Schild? Schreibt es uns in die Kommentare.
Das Mobile-Game I Am Hero: AFK Tactical Teamfight ist noch recht neu auf iOS und Android. Nun hat es eine Klage von Riot am Hals. Grund: es kopiert dreist bei League of Legends und Teamight Tactics.
Was ist das für ein Spiel? I Am Hero: AFK Tactical Teamfight stammt vom vietnamesischen Studio Imba Games und ist ein sogenannter Auto Battler im Stil von Auto-Chess. Das Spiel verspricht haufenweise Belohnungen, selbst wenn man nicht aktiv spielt, also „AFK“ ist. Ein echtes Idle Game.
Das Spiel ist sowohl für iOS- als auch Android-Geräte zu bekommen und wurde laut der beiden Stores über 500.000 Mal heruntergeladen. Die Bewertungen reichen von 3,9/5 bis 4,5/5 Sternen.
Das Spielprinzip ist recht leicht: ihr sammelt Helden mit besonderen Eigenschaften und baut daraus Teams, welche sich mit Gegnern messen. Durch die Eigenschaften ergeben sich Synergien und Boni. Es soll sogar Multiplayer-Gilden-Bosse geben.
Die Grundlage klingt ähnlich wie das beliebte Teamfight Tactics, dem Auto-Battler von LoL. Das findet auch Entwickler Riot und reicht nun eine dicke Klage ein, denn die Ähnlichkeiten sind wohl zu groß.
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I Am Hero kopiert Charakter-Beschreibungen, kassiert Klage
So sieht die Kopie aus: Allein der Name „Tactical Teamfight“ orientiert sich offenbar an Teamfight Tactics. Allerdings haben die Entwickler sogar direkt bei League of Legends kopiert. Einige der verfügbaren Helden haben auffallend ähnliche Namen:
Heimerdinger vs. Dinger
Teemo vs. Tomee
Vi vs. Vy
Viktor vs. Victor
Talon vs. Tolan
Zac vs. Zak usw.
Selbst das Design der Charaktere aus I Am Hero entspricht denen aus League of Legends bzw. TFT. Dass die Ähnlichkeiten keine Zufälle sind, zeigt sich auch an den Beschreibungen der Helden. Die Texte sind teilweise eins zu eins kopiert, nur die Namen wurden geändert:
Angeblich soll I Am Hero über 100 Millionen Spieler pro Monat anlocken. Riot will nun eine Entschädigung dafür haben, dass diese Spieler samt Einnahmen durch Kopien ihrer Arbeit zusammenkommen. I Am Hero ist kostenlos, besitzt aber einen Shop mit Mikrotransaktionen.
Wie steht es um die Klage? Bereits im Dezember hat Riot laut der Nachrichtenagentur Reuters eine Unterlassungsklage gegen den vietnamesischen Entwickler eingereicht. Dieser wurde nicht nachgekommen, weswegen nun noch einmal nachgetreten wird.
Um welche Summen es sich genau handelt, können wir nicht sagen. Gerüchten zufolge soll jeder Punkt einzeln behandelt werden und 150.000 US-Dollar an Schadensersatz kosten. Außerdem fordert Riot, dass Google und Apple das Spiel aus dem Angebot nehmen.
Der LoL-Entwickler hat bereits zuvor erfolgreich ein Studio verklagt, welches sich bei den Inhalten bedient hat:
Die besten Konter gegen Flunkifer in Pokémon GO im Guide. Wir zeigen euch die besten Angreifer und Movesets. Damit seid ihr optimal auf die Raids gegen Flunkifer vorbereitet.
Was ist Flunkifer für ein Pokémon? Flunkifer stammt aus der dritten Spielgeneration von Pokémon und gehörtzu den Typen Stahl und Fee. Regelmäßig trefft ihr es in den Raids der Stufe 3.
Wir zeigen euch hier die besten Konter gegen Flunkifer und gegen welche Typen es schwach ist (Typ-Effektivität).
Flunkifer Konter
Mega-Glurak Y mit Feuerwirbel und Lohekanonade
Flampivian mit Feuerzahn und Hitzekoller
Crypto Entei mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Crypto Lavados mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Crypto Glurak mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Flamara mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Entei mit Feuerzahn und Hitzekoller
Lavados mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Mega-Glurak X mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Skelabra mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Crypto Magbrant mit Feuerwirbel und Feuersturm
Crypto Brutalanda mit Feuerzahn und Feuersturm
Reshiram mit Feuerzahn und Hitzekoller
Lohgock mit Feuerwirbel und Hitzekoller
Crypto Hundemon mit Feuerzahn und Feuersturm
Crypto Arkani mit Feuerzahn und Feuersturm
Mega-Hundemon mit Feuerzahn und Feuersturm
Crypto Ho-Oh mit Kraftreserve und Feuersturm
Stalobor mit Lehmschelle und Erdbeben
Heatran mit Feuerwirbel und Feuersturm
Schwächen von Flunkifer: Das Pokémon gehört zum Typ Stahl und Fee und hat Schwächen gegen Boden und Feuer. Setzt in Raids also vor allem auf Angriffe und Pokémon dieser Typen.
Gibt es Shiny Flunkifer? Ja, ihr könnt Shiny Flunkifer in Pokémon GO finden und fangen. In der folgenden Grafik zeigen wir euch den Vergleich zwischen der normalen Version und der schillernden Form.
Links das normale Flunkifer und rechts das Shiny Flunkifer
Wie viele Trainer benötigt man? Wenn ihr die Top-Konter-Pokémon besitzt und schon ein recht hohes Level (40+) in Pokémon GO erreicht habt, könnt ihr Flunkifer leicht im Alleingang bekämpfen. Mit niedrigeren Leveln, aber starken Kontern, sollte es auch zu zweit schon klappen.
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In GTA Online könnt ihr gerade leicht und mit wenig Aufwand 202.000 GTA-Dollar verdienen. Wir zeigen euch, was ihr dafür tun müsst, um euch das Geld zu sichern.
Wie sichert man das Geld? Auf der Map von GTA Online findet ihr gerade zwei Zeitrennen. Eins beim Del Perro Pier für richtige Fahrzeuge und eins bei den Kanälen von Vespucci für eure ferngesteuerten Autos. Beide Rennen bringen euch über 100.000 GTA-Dollar. In unserem Guide zeigen wir euch, wie ihr die folgenden beiden Rennen gewinnt:
Zeitrennen “Del Perro Pier”
Zeitrennen “Kanäle von Vespucci”
Del Perro Pier – Zeitrennen gewinnen
Das ist das Rennen: Der Start des Rennens ist weit hinten am Wasser auf dem Steg des Del Perro Pier. Stellt euch gleich in Richtung des Pfeils in die Start-Markierung. Tipp: Startet das Rennen einmal und setzt euch eine GPS-Markierung an den Zielbereich. Haltet dann so lange “Absteigen” gedrückt, bis der Versuch beendet wird. Die GPS-Markierung bleibt bestehen und hilft euch dann direkt beim nächsten Versuch mit einem lila Weg auf der Minimap.
Tipps für dieses Rennen: Nutzt am besten ein Motorrad, da der letzte Teil der Strecke Offroad stattfindet und Motorräder auf unbefestigter Straße eine gute Performance bieten. Die schnellsten Motorräder in GTA Online findet ihr bei uns auf MeinMMO. Fahrt auf der Offroad-Strecke lieber etwas langsamer, dort erwarten euch enge Kurven.
Die Strecke für das Zeitrennen – der grüne Weg ist etwas schneller
Auf der Schnellstraße könnt ihr etwas Zeit sparen, indem ihr als Geisterfahrer die Abfahrt hinunterbrettert, weiterhin gegen den Verkehr fahrt (ganz links an der Seite) und dann die Auffahrt als Geisterfahrer hochfahrt. Diese Strecke haben wir euch in der Grafik grün eingefärbt.
Für das Rennen habt ihr 1:43,200 Minuten Zeit und gewinnt 101.000 GTA-Dollar, wenn ihr pünktlich ins Ziel kommt. Wir haben uns für das Shotaro-Bike entschieden und kamen damit innerhalb des Zeitlimits an.
Kanäle von Vespucci – Zeitrennen gewinnen
Das ist das Rennen: Ihr findet das Rennen bei der lila Fernbedienung auf der Karte von GTA Online. Ganz in der Nähe des Zeitrennens Del Perro Pier.
Diese Art von Zeitrennen laufen mit Checkpoints ab. Ihr müsst euch also vorher keine Zielmarkierung setzen, da ihr Kurve für Kurve geführt werdet.
Tipps für das Rennen: Nutzt die Sprung-Funktion eures RC-Bandito. Die vielen Brücken, die Teil des Rennens sind, können mit gutem Timing “übersprungen” werden. Damit kitzelt ihr nochmal ein paar Sekunden heraus.
Achtet in den Checkpoint-Markierungen darauf, wie viele Pfeile in der Markierung sind. Je mehr Pfeile, desto enger die Kurve.
Das Rennen verzeiht euch sogar ein paar Unfälle, doch dann wird die Zeit richtig knapp
Ihr habt für das Rennen 1:53 Minuten Zeit. Schafft ihr es pünktlich ins Ziel, dann erhaltet ihr auch hier 101.000 GTA-Dollar.
Beide Rennen könnt ihr in 4 Minuten abschließen und erhaltet dann insgesamt 202.000 GTA-Dollar. Eine Chance, die ihr auf jeden Fall mitnehmen solltet, wenn ihr auf eine größere Anschaffung spart.
Jetzt im Casino von GTA Online: der Declasse Drift Tampa
Wenn ihr dann schon in GTA Online unterwegs seid, dann spendiert doch gleich noch dem Casino einen Besuch. Denn dort könnt ihr diese Woche einen echten Hingucker gewinnen.
Alles, was ihr für den Wagen tun müsst, ist ein Dreh am Glücksrad. Dabei habt ihr die Chance, den lila Flitzer völlig kostenlos zu gewinnen. Vertraut ihr eurem Glück nicht? Spieler wollen herausgefunden haben, wie man jedes Mal das Auto am Glücksrad von GTA Online gewinnt.
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Der neue Koop-Shooter Rainbow Six: Extraction hat von Kritikern viele durchschnittliche Bewertungen bekommen. Doch die Fans sehen viel Potenzial in dem PvE-Spiel und hoffen, dass Ubisoft hier langfristig unterstützt.
Die Kritiker sehen in Rainbow Six: Extraction weitestgehend nichts Besonderes. Der Koop-Shooter landet auf Metacritic im soliden Mittelfeld, überschwängliche Emotionen im positiven oder negativen Sinne finden sich in den professionellen Reviews selten.
Die ersten Reaktionen der Spieler gingen ins Positive, mit viel Erstaunen darüber, dass Extraction einen Release ohne große Probleme hatte. Auch in der MeinMMO-Redaktion konnte das Spiel Pluspunkte sammeln.
Auf sozialen Medien, insbesondere in dem Subreddit des Spiels, erkennt man denselben Trend: Spieler von Rainbow Six: Extraction sehen viel Potenzial in dem Koop-Shooter.
„Ich bete dafür, dass das Spiel Erfolg hat“
Was sagen die Fans? In dem Subreddit des Koop-Shooters sind die beliebtesten Posts positiv.
User ADandyWaffle schreibt in einem der beliebtesten Threads: „Ubisoft, das Spiel hat mehr Potenzial als die meisten eurer Open-World-Spiele. Vergeudet das nicht.“
Er sagt auch: „Mit richtigem Support […] kann Ubisoft eine Community bilden. Ich bete, dass das Spiel Erfolg hat.”
Die Kommentare schließen sich da an, so auch Astral_Wish: “Wenn das Spiel langfristigen Support bekommt wie Siege, kann ich mir sehr gut vorstellen, dass das eines der besten PvE-Spiele werden könnte. Die Grundlagen sind da.“
turntrout101 meint in einem Kommentar: „Das erinnert mich jetzt schon an den 2-jährigen Kampf, den wir hatten, um Rainbow Six Siege beliebt zu machen“.
Auch in unserer Community sind ähnliche Stimmen zu hören. MeinMMO-Leser Phoesias hatte Folgendes über Rainbow Six Extraction zu sagen:
Das Spiel hat uns super viel Spaß gemacht, es ist verdammt fordernd, was uns doch sehr überraschte und das bereits auf dem 2. Schwierigkeitsgrad. […] Wir hatten einige echt dramatische und spannende Momente, in denen wir in der letzten Sekunde irgendwie noch entkommen sind.
Auf die Kritik, dass Rainbow Six Extraction nichts Besonderes ist, reagieren die Spieler ebenfalls gelassen. Das Spiel mag zwar nicht innovativ sein, macht ihnen aber trotzdem Spaß. Ein Meme fasst diese Stimmung zusammen:
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Was erhoffen sich die Fans? Die Fans scheinen viel Wert darauf zu legen, dass das Spiel eine echte Chance von der breiten Spielerschaft bekommt. Als YouTube-Reviewer ACG festgestellt hat, dass seine Zuschauer das Spiel sehr mögen, brüstete sich ein Fan im Subreddit: „Wir haben es geschafft“.
Deshalb betonen die Fans auch immer wieder, dass das Spiel im Game Pass ist. So hoffen sie, dass auch kritische Spieler dem Shooter eine Chance geben – und dann ebenfalls positive Erfahrungen sammeln werden.
Falls ihr herausfinden wollt, ob Rainbow Six Extraction etwas für euch sein könnte, haben wir etwas für euch vorbereitet. In unserem Check sind 10 Aussagen – wenn mindestens 7 davon auf euch zutreffen, solltet ihr das Spiel auf jeden Fall ausprobieren:
Der Spieler Aka Ada hat in Final Fantasy XIV eine beeindruckende Leistung erbracht. Er besiegte den ersten Boss des aktuellen Raids Pandaemonium (normal) ganz alleine und ohne Gruppe. Er hat dabei den Job Krieger gespielt, der aktuell für seine extrem starke Selbstheilung bekannt ist.
Das hat Aka Ada geschafft: Ein Krieger hat in dem Subreddit von FFXIV für Aufsehen gesorgt, indem er den neuen Boss-Kampf gegen Erichthonios im Alleingang schaffte. Er gehört zu dem neuen Raid Pandaemonium auf Level 90, der mit Endwalker veröffentlicht wurde.
Diese Raid-Bosse sind (normalerweise) darauf ausgelegt, dass sie mit einer Gruppe aus 8 Spielern besiegt werden müssen. Es muss nicht immer zwingend die klassische Rollenverteilung von 2x Tank, 2x Heiler und 4x DD sein, aber mehr als nur ein Tank ist da schon … empfehlenswert.
Entsprechend fanden viele Spieler im Subreddit die Leistung von Aka Ada erstaunlich, obwohl es sich “nur” um den normalen und nicht um den epischen Modus des Raids handelte. Viele Kommentare bemerkten, dass sie in dem Kampf selbst mit vollen Gruppen oft genug Wipes erleben:
“Wtf Man, du bist wahnsinnig.” – Ok_Concentrate5128
“Was ein Champion. Verdammt beeindruckend.” – El_Rey_de_Spice
“Es ist definitiv beeindruckend, aber ich muss echt fragen: Warum?” – ChisMorray
Einige Spieler machten auch Witze darüber, dass er nun “Schuld” daran sein würde, wenn der Krieger einen Nerf erhält und baten ihn scherzend, er möge das Video von seinem Kill doch bitte wieder entfernen, bevor das FFXIV-Team es sieht. Das Video könnt ihr euch übrigens hier anschauen:
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So hat Aka es gemacht: Das große Vorhaben, einen aktuellen Raid-Boss solo zu legen, ist Aka dank der krassen Selbstheilung des Kriegers gelungen. Während der Tank bereits in Shadowbringers solide Fähigkeiten hatte, mit denen er sich selbst am Leben halten konnte, ging das in Endwalker ins Extreme.
Neben den regenerativen Skills wie Kampfrausch, Äquilibrium, dem Schild Abschütteln und diverser defensiver Cooldowns, spielt vor allem die neue Fähigkeit Urimpuls eine Schlüsselrolle:
Sie verringert den erlittenen Schaden um 10 %
Erschafft einen Schutzschild, der Schaden absorbiert
Lässt den Krieger pro Hit seine HP im Heilpotenzial von 400 wiederherstellen
Bei großen Pulls in normalen Dungeons, in denen 3 oder mehr Gegner gleichzeitig angegriffen werden, erhält der Krieger für jeden getroffenen Gegner HP zurück.
Die Dauer der Fähigkeit beträgt zwar “nur” 8 Sekunden, dafür liegt aber auch die Abklingzeit bei nur 25 Sekunden. Das bedeutet, dass ein Krieger sich alle 17 Sekunden vollständig heilen kann, wie Aka es in seinem Video demonstriert. Bei etwas über 77.000 maximaler HP kann er sich für bis zu 9.500 HP pro Schlag heilen.
Die größten Probleme stellten laut seinen reddit-Posts die richtigen Timings für den Einsatz der defensiven Cooldowns dar, sowie die “Stack-Mechanik”. Dabei müssen die Spieler der Gruppe sich auf einer kleinen Fläche aufstellen und den Schaden gemeinsam absorbieren.
Alleine ist das natürlich nicht möglich, aber Aka hat durch Berechnungen herausgefunden, dass er den Schaden durch geschicktes Jonglieren seiner Cooldowns genug reduzieren konnte, um die Mechanik zu überleben.
Da der normale Modus von Pandaemonium keinen Enrage hat, musste sich Aka auch keine Sorgen um seine DPS machen. Er konnte sich so viel Zeit im Kampf nehmen, wie notwendig war.
Diese Reaktionen gibt es: Wie es so üblich ist, ist die starke Selbstheilung der Krieger in der FFXIV-Community schnell zu einem Meme geworden. Es wurden seit dem Release von Endwalker und seiner Upgrades der Jobs viele Jokes darüber gepostet, wie übertrieben die Fähigkeit Urimpuls ist.
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Krieger sei demnach heimlich selbst zu einer Heiler-Rolle konvertiert worden. Weißmagier oder Gelehrte wären daher völlig optional, wenn sich ein Krieger in der Gruppe befindet. Die HpS (Heilung pro Sekunde) eines Kriegers würde weit über der einiger richtiger Heiler liegen.
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Andere posteten ihre Chat-Logs aus Dungeons mit Bitten wie diese hier: “Kannst du aufhören, dich selbst zu heilen, damit ich was zu tun habe? Führe deine Rotation falsch aus oder sowas lol”
Zwischen den Zeilen liest sich aber die Erwartung eines Nerfs. Während die Krieger weder in 6.01 noch in 6.05 einen Nerf erfahren haben, wurde vom Direktor Yoshida der Patch 6.08 angekündigt, der weitere Balance-Änderungen bringen soll.
Wie findet ihr die Leistung von Aka Ada? Denkt ihr, dass der Krieger generft werden soll oder sollen andere Tanks lieber Buffs erhalten? Schreibt es uns in die Kommentare.
Ikonen-Karten in FIFA 22 sind eigentlich dazu gedacht, die Leistungen legendärer Spieler auf den Platz zu bringen. Doch mittlerweile werden viele Ikonen ihren realen Vorbildern kaum noch gerecht, findet MeinMMO-Autor Max Handwerk.
In FIFA 14 kamen sie als “Legenden” auf die Xbox-Konsolen, seit FIFA 18 sind sie auf allen Plattformen vertreten: Die “Ikonen”. Einige der besten Spieler, die jemals über den Fußballplatz geschritten sind.
Seitdem wächst das Feld an Ikonen stetig weiter. Klangvolle Namen wie Zidane, Ronaldinho, Ronaldo oder Cantona können in FUT verpflichtet werden, um die Ultimate Teams der Spieler verstärken.
Und ja, einige dieser Ikonen gehören zu den besten Karten, die man im Spiel haben kann. Da gibt es kein Vertun: Ronaldo, Pelé, Maradona, Eusébio, Gullit, Zidane und viele weitere Legenden können eine verdammt mächtige Verstärkung eures Teams sein. Aktuell sind eigentlich nur die neuen TOTY-Karten auf einem solchen Niveau.
Gleichzeitig gibt es mittlerweile aber einfach zu viele Ikonen, die nicht mehr mit der “Power Curve” in FIFA mithalten können – und das, obwohl sie immer noch schwer zu bekommen sind. Gleich mehrere Probleme ziehen die Stimmung rund um Ikonen in FIFA runter.
1. Manche Ikonen-Karten sind einfach veraltet oder passen nicht zu FIFA
Ein Problem der Ikonen sind die seit Jahren weitestgehend statischen Werte. Vergleicht man beispielsweise die Ikonen-Liste von FIFA 18 mit den Ikonen von FIFA 22, sieht man: Ikonen, die schon in FIFA 18 dabei waren, haben höchstens minimale bis gar keine Änderungen an den Stats ihrer Base-, Mid- und Prime-Karten bekommen.
Eine Ausnahme sind die Moments-Karten, die nochmal verbessert werden, aber erst später im Spiel verfügbar werden. Hier sei aber auch gesagt, dass die dermaßen selten sind, dass sie in FIFA 21 sogar einen Schwarzmarkt-Skandal befeuerten.
Dass sich die Werte nicht mehr bewegen, ergibt zum einen zwar Sinn – schließlich verändern sich die Leistungen der Spieler über die Jahre nicht mehr, da sie auf vergangenen Epochen basieren – passt aber kaum zum Spielgeschehen in FUT.
Nesta war ein toller Innenvetreidiger – Aber im Spiel hält er kaum mit.
Man schaue sich zum Beispiel Karten wie Puyol oder Nesta an. Absolute Weltklasse-Innenverteidiger, die in ihren jeweiligen Schaffenszeiten zum Besten gehörten, was man auf dem Platz haben konnte. Doch in FIFA 22 wird ihnen der Rang von Spielern wie Kimpembe abgelaufen – schlicht, weil der über höheres Tempo, einen besseren Körpertyp oder andere Detail-Werte verfügt.
Das lässt sich auch auf andere Spieler übertragen. Man nehme etwa einen Miroslav Klose. Der Mann ist Rekordtorschütze der FIFA-Weltmeisterschaft, hängt aber in FIFA hinter Stürmern zurück, die weitaus weniger geleistet haben.
Kloses Torriecher übersetzt sich nicht gut in das FIFA-22-Gameplay.
Auch Spieler wie Litmanen, Lineker, Scholes, Owen oder van Nistelrooy hängen im FIFA-Populatitäts-Ranking in Tiefen, die für Ikonen angesichts ihres Legenden-Status gar nicht möglich sein sollten.
Hier ist im Grunde eine Neubewertung oder Anpassung nötig. Denn einige Ikonen spiegeln im Vergleich mit Spielern, die deutlich weniger in ihrer Karriere geleistet haben, einfach nicht das wider, was sie ausmachte: Nämlich, dass sie absolute Ausnahmespieler waren.
2. Der Aufwand wird vielen Ikonen nicht gerecht
Hier muss man unterscheiden: Nämlich zwischen Top-Ikonen wie eben Ronaldo und Karten, die nicht so gut in die FIFA-Meta passen. Denn während hoher Aufwand für einige der besten Karten im Spiel sicherlich gerechtfertigt – oder zumindest vertretbarer – ist, ist es schon extrem, was einem für schwächere Ikonen noch abverlangt wird.
Gerade zu Anfang des Spiels, wo sich die “schwachen” Ikonen eher lohnen würden, weil sie noch nicht von irgendwelchen hochgepowerten Spezialkarten überholt wurden, sind sie noch maßlos teuer. Aus Packs braucht man auch nicht auf Ikonen hoffen – dort sind sie unfassbar selten.
Der Icon-Tausch erfordert viel Mühe. Bringt aber nicht unbedingt entsprechend starke Belohnungen.
Die Alternativ-Wege, um an solche Ikonen zu kommen, wären Icon-SBCs oder der Icon-Tausch. Doch die:
Kommen zum einen zu spät im “FIFA-Zyklus” – nämlich oft dann, wenn der Wert der Ikonen schon abfällt.
Und erfordern einen Aufwand, der sich für viele Karten einfach nicht lohnt.
Die Icon-SBCs für spezifische, starke Legenden fallen oftmals extrem teuer aus. Die bestehen dann aus wahnwitzig vielen oder hochbewertenen Teams, die man abgeben muss, sodass sich der Tausch kaum machen lässt oder lohnt.
Und die Legenden in den Icon Swaps sind entweder zu schwach für den aktuellen Stand der “Power-Kurve” oder benötigen einfach verdammt viele Icon-Token. Hier muss man sich dann durch teilweise überaus zeitfressende, wenig unterhaltsame Aufgaben schlagen, um die Top-Ikonen aus den Swaps zu kriegen.
Außer, man entscheidet sich für die “Zufalls-Variante” – nämlich die Icon Packs. Und da kommen wir zu Punkt 3.
3. Nichts ist frustrierender als ein verlorenes Icon-Roulette
Eine Option, an die FIFA-Ikonen zu kommen, sind die SBCs, die ein Icon-Pack gewähren. Man bekommt sie aber auch dank Icon-Packs mit bestimmten Werten aus dem Icon-Tausch, die weniger Token kosten. Die erfordern zwar immer noch viel Aufwand, sind zumindest etwas einfacher machbar.
Diese Packs beinhalten dann eine zufällige Ikone. Und das ist natürlich verlockend: Denn hier hat man die Chance, eine absolute Top-Ikone zu ziehen. Also, theoretisch.
Doch wer die Pack-Chancen in FIFA 22 kennt, weiß: Absolute Top-Karten sind nicht die Regel, sondern die Ausnahme.
Ein Giggs aus dem Icon-Pack kann frusten, wenn man auf was besseres hofft.
Allzu oft passiert es dann, dass man aus sowas eben nicht Ronaldo, Puskas oder Zidane zieht, sondern Lampard, Schweinsteiger oder Klose bekommt, die einen in FIFA einfach nicht weiterbringen.
Und das Schlimmste daran: Da kriegt man schon einen legendären Fan-Favoriten für sein Team, der vielleicht sogar einer der eigenen Lieblingsspieler war. Nur auf dem Platz nützt die Karte dann nichts.
Eine Überarbeitung der Ikonen scheint schon seit langem angebracht. Das finden auch zahlreiche Spieler im FIFA-Subreddit. Sowohl eine Bearbeitung verschiedener Spieler-Werte als auch eine Neufassung von Optionen wie Icon Swaps oder Icon-SBCs würden viele Spieler wohl gerne sehen.
Wie seht ihr das Thema? Seid ihr mit den Ikonen in FIFA 22 glücklich, oder würdet ihr euch eine Überarbeitung wünschen? Erzählt es uns in den Kommentaren!
Die Ladder in Diablo 2: Resurrected ist das Feature, auf das Fans schon seit Release warten. Endlich gibt es konkrete Infos zum Start – oder zumindest zum Test. MeinMMO erklärt, wann es so weit ist und was drin steckt.
Was ist so besonders an der Ladder? In Diablo 2 sind Ladders so etwas wie Seasons in moderneren Spielen. Ihr startet hier mit einem neuen Charakter und könnt euch auf einer Rangliste mit anderen Spielern messen. Aufgeteilt wird in Standard-Spiel, Erweiterung, Softcore und Hardcore.
Eigentlich sollte die erste Ladder des Remasters kurz nach Release von Diablo 2 Resurrected im September 2021 starten. Das zog sich nun jedoch lang hin, unter anderem wegen größerer Probleme kurz nach Start. Nun gibt es endlich neue Infos.
Wann startet die Ladder? Am 25. Januar 2022 könnt ihr die Ladder auf dem neu gestarteten PTR von Diablo 2 testen. Die Inhalte der ersten Season werden dort zur Verfügung stehen, um nach Fehlern und Verbesserungen zu suchen.
Wann dann der anstehende Patch 2.4 mit der Ladder erscheint, bleibt noch offen. In der Regel dauern solche Tests auf dem PTR zwischen 2 und 4 Wochen. Wir rechnen Ende Februar mit dem Patch. Das Warten lohnt sich aber, denn die Ladder bringt haufenweise neue Inhalte.
Neue Runenwörter, Rezepte und haufenweise Balance-Änderungen
Was bringt die Ladder? Blizzard hat bereits eine Liste mit neuen Features und Inhalten für die Ladder veröffentlicht. Darunter sind:
Was sind Runenwörter? Entgegen des Namens handelt es sich bei Runenwörtern um Items. Waffen und Rüstungen, in welche ihr sogenannte „Runen“ in der richtigen Reihenfolge einsetzt, werden zu mächtigen Runenwörtern. Hier auf MeinMMO findet ihr die Liste mit allen Runenwörtern und was sie bringen. Zur Ladder werden wir euch alle neuen Runenwörter ebenfalls vorstellen.
Die Änderungen an den Klassen sind äußerst umfangreich. Grundsätzlich dienen sie als Buff für alle, was besonders die bisher eher benachteiligten Nahkämpfer freuen dürfte. Es gibt etwa Schadens-Erhöhungen und einige Angriffe können nicht mehr unterbrochen werden. Allerdings sind sich vor allem Fans von Barbaren schon sicher, dass einer ihrer Builds “unspielbar” bleibt.
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Das ist der “Unbending Will”, eines der neuen Runenwörter.
Wie mache ich beim Test mit? Im Moment ist der PTR nur für die PC-Version von Diablo 2: Resurrected verfügbar. Um mitzumachen, navigiert im Battle.net-Client im Diablo-2-Reiter links unten zum Dropdown-Menü über dem „Spielen“-Button.
Währt dort die Option „PTR: Diablo II: Resurrected“ aus. Installiert den Client gegebenenfalls. Ihr solltet dann einfach Zugang zum PTR haben und könnt die neuen Inhalte testen. Freut ihr euch bereits auf die Ladder? Was wird eurer Meinung nach die spannendste Änderung?
Wenn ihr lieber wartet, bis der Test abgeschlossen ist und ihr die Ladder live spielen könnt, findet ihr so lange hier einige Alternativen:
Der Sohn des 70-jährigen Spielers “Zanegreen” wendet sich im subreddit an die Community mit der Bitte um Hilfe. Sein Vater sei ungerecht in World of Warcraft gebannt worden und er wisse nun nicht mehr weiter. Die Story hat aber ein Happy End.
Darum wurde Zanegreen gebannt: In dem offiziellen Subreddit von WoW meldete sich am 21. Januar der Sohn von Zanegreen zu Wort. In einem Thread erklärte er, dass sein Vater für einen Bot gehalten und deswegen eine Sperre für 6 Monate kassiert hat.
Er hat WoW seit dem Launch von Burning Crusade gespielt. Er ist ein 70 Jahre alter Mann, der es einfach gerne questet und neue Charaktere level. Er spricht nicht viel. Von außen betrachtet… ja, er scheint ein Bot zu sein. Aber es ist einfach nur ein alter Mann, der die Fantasy-Elemente des Spiels und der Welt liebt. Er hat mittlerweile wahrscheinlich um die 10 Jäger erstellt. […]
Er wurde für 6 Monate gebannt. Weil er so spielt, wie Blizzard es wohl von Bots erwartet. Aber so hat er schon fast ein Jahrzehnt lang gespielt. Es ist etwas, das er wirklich liebt, besonders jetzt im Ruhestand. […]
Der Sohn erzählt weiter in seinem Post, dass er und sein Bruder sich bereits mehrfach an den Support von Blizzard gewendet haben. Doch sie konnten nichts erreichen und ihr Vater blieb weiterhin gesperrt. Weswegen er sich an das Subreddit gewendet hat.
Er postete das Banndatum und die Nummer des ersten Tickets, damit andere reddit-User eine Revision des Banns beantragen konnten.
So ging’s weiter: Der reddit-Thread sammelte innerhalb eines Tags über 4.000 und zog die Aufmerksamkeit von Blizzard auf sich. Während ein Teil der User dort Skepsis über den Wahrheitsgehalt der Story äußerten, haben andere ihr Mitgefühl und Unterstützung zugesprochen.
Einige erzählten, dass auch ihre Eltern oder andere Familienmitglieder WoW auf eine “ungewöhnliche” Weise spielen. Sie seien alleine unterwegs oder würden sich nur die Landschaften anschauen und Quest-Texte lesen.
Daraufhin meldete sich der Community-Mitarbeiter Kalviery in dem Thread mit dem Angebot für ein Gespräch. Er betonte dabei aber, dass er aufgrund von Datenschutz nur mit dem Inhaber des Accounts, also Zanegreen selbst, sprechen kann.
Wenn der Thread-Öffner es möchte, kann er mir eine Privatnachricht mit der Ticketnummer schreiben und ich werde dafür sorgen, dass es korrekt gehandhabt wird. Aber ich werde ihm keine weitere Information geben können.
Kalviery
Zangreen hat gute Nachrichten für die reddit-User
Die Kontaktaufnahme war erfolgreich und kurze Zeit später eröffnete der Sohn einen zweiten Thread darüber, dass sein Vater entbannt wurde. Die beiden haben telefoniert und Zanegreen wäre “außer sich vor Freude”.
Der Sohn bedankte sich bei den Usern und Kalviery für die Hilfe und postete Bilder von seinem Vater mit dem Zettel “Danke reddit!” sowie einen Screenshot von der Benachrichtigung über die Entsperrung als Beweise. Als Entschädigung für den ungerechten Bann wurden dem Account 30 Tage Spielzeit zugeschrieben.
Er solle den Usern von seinem Vater ausrichten, dass “Zangreen – Tichondrius und die Gilde ‘The Chubby Emus’ sie alle fantastisch finden”.
So gab es für den Rentner dank der reddit-Community noch ein Happy End. Es ist aber nicht die einzige schöne Geschichte aus WoW:
Vor einiger Zeit wurden beim Entwickler von Call of Duty: Warzone, Raven Software, Tester entlassen. Das sorgte für Aufruhr unter den Mitarbeitern. Nun haben diese eine Gewerkschaft gegründet und fordern bessere Arbeitsbedingungen. Das soll auch die Qualität der Spiele verbessern.
Die verbliebenen Mitarbeiter der Qualitätssicherung streikten daraufhin, haben aber lange keine Antwort erhalten.
Nun gründeten die Mitarbeiter eine Gewerkschaft, um bessere Arbeitsbedingungen zu fordern. Laut Bloomberg ist das die „erste Gewerkschaft bei großen Spiele-Firmen in den USA“. Zuvor habe es lediglich eine kleine Gewerkschaft von Indie-Entwicklern gegeben (via Washington Post).
„Kürzere Entwicklungszeit opfert die Qualität des Projekts“
Was ist das für eine Gewerkschaft? Die Game Workers Alliance (GWA) ist ein Zusammenschluss aus 34 Mitarbeitern von Activision und Raven Software. Sie sind Teil der Communitcation Workers of America (CWA), der größten Gewerkschaft der Medien-Industrie laut Bloomberg.
Die Mitarbeiter selbst sind 34 Mitglieder der Qualitätssicherung. Die Abteilung ist dafür zuständig, dass Spiele flüssig und ohne Fehler funktionieren – etwas, das gerade bei Call of Duty dringend notwendig zu sein scheint. Warzone und Vanguard waren Ende 2021 ein “Scherbenhaufen voller Bugs” und die Season 2 von Vanguard wurde sogar verschoben, damit das Team an Bugs arbeiten kann.
MeinMMO-Autor Maik Schneider hat sich die ganze Situation genauer angesehen. Seine Einschätzung als CoD-Experte ist: Call of Duty ist im schlechtesten Zustand seit Jahren. Mit den Forderungen der GWA könnte sich das zumindest auf lange Sicht ändern.
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CoD Warzone zeigt Trailer zum Pacific-Update mit Flugzeugen und Gameplay
Was fordert die Gewerkschaft? Die Mitarbeiter bitten Activision erst einmal darum, die Gewerkschaft anzuerkennen. Das könnte sich jedoch als schwierig erweisen, denn Gewerkschaften sind in den USA nicht gerne gesehen und erst kurz zuvor kündigte Tech-Riese Microsoft an, Activision Blizzard kaufen zu wollen. Eine Gewerkschaft steht dem möglicherweise im Weg.
Die Gewerkschaft will erreichen, dass Führung und Arbeiter gemeinsam eine „gesunde und erfolgreiche Arbeitsumgebung“ erschaffen. In einer Reihe von Tweets spricht die GWA von mehreren Zielen, die sie erreichen wollen. Darunter sind:
Nachhaltigkeit: Entwickler sollen nicht „crunchen“ müssen, um fertig zu werden.
Transparenz: Entscheidungen der Führung sollen klar kommuniziert werden.
Gleichheit: Die Qualitätssicherung soll den Respekt und den Ausgleich erhalten, den sie verdient.
Diversität: Minderheiten sollen eine Stimme bekommen.
Gerade, was die Diversität angeht, hab es bei Blizzard 2021 einen riesigen Skandal. Dort ging es um Sexismus und unangebrachtes Verhalten, eine sogenannte „Frat Boy Culture“. Die GWA will für Gleichberechtigung sorgen.
Besonders der Punkt der Nachhaltigkeit klingt hier jedoch wichtig. Die GWA betont, dass verkürzte Entwicklungszeit „die Qualität des Projekts“ opfert. Das bedeutet: je weniger Zeit bleibt, um ein Projekt fertigzustellen, desto gestresster sind die Mitarbeiter. Das wirkt sich auch aufs Spiel aus.
„Crunch“ als Problem bei der Entwicklung
Was genau ist das Problem? Oft sollen Spiele bestimmte Deadlines einhalten, um zu bestimmten Zeiten zu erscheinen. Beliebt sind hier die „Holidays“, also die Feiertage um Thanksgiving und Weihnachten. Publisher versprechen sich hier besonders gute Einnahmen.
Dadurch werden Entwickler jedoch immer wieder zu Überstunden gezwungen, sogenanntem „Crunch“. Ein besonders publiker Fall war etwa Cyberpunk 2077 (2020). Dort machten die Entwickler Überstunden und vielen Gamern war das egal.
Geht es auch anders? Viele Indie-Studios sorgen lieber dafür, dass ein Spiel gut wird, statt schnell zu erscheinen. Sie sind an keine Vorgaben von Publishern gebunden und können sich so viel Zeit lassen, wie sie wollen. Darum machen Indie-Games auch einige Sachen besser als AAA-Titel.
Aber selbst bei großen Studios lohnt es sich, mehr Zeit zu investieren. Das neuste Beispiel hier ist Rainbow Six: Extraction. Das kommt bei Spielern gut an, weil es sich einfach „fertig“ anfühlt. Anders als Call of Duty oder Battlefield gebe es kaum Bugs. Selbst, wenn das Spiel nicht viel „neues“ mit sich bringt, begeistert es die Fans allein dadurch, dass es sich gut spielt.
Hier zeigt sich allerdings auch die Kehrseite. Durch die Verschiebung von ehemals 2021 und den eher kleinen Release bekommt Extraction kaum Aufmerksamkeit. Gamer müssen sich vielleicht erst wieder daran gewöhnen, dass gute Spiele länger dauern. Oder wie seht ihr das?
Ein User hat erklärt, dass ein Bot seinen Vollzeitjob übernommen hat. Gemerkt hat das laut ihm niemand. Seine Erläuterungen sorgen für Begeisterung in der Community. Ein schlechtes Gewissen hat er nicht.
Wie wäre es, wenn ihr euren Job einfach von jemand anderem erledigen lassen und selbst die Beine hochlegen könntet? Ein User hat auf reddit gezeigt, wie er genau das gemacht hat und dafür viel Lob bekommen.
Denn der User Throwaway59724 hatte auf reddit erklärt, dass er sich ein Script geschrieben habe, welches seine Arbeit die letzten Monate übernommen habe (via reddit.com). Er selbst musste daher nicht viel machen. MeinMMO erzählt euch, was er genau gemacht hat.
User verdient Jahresgehalt von 80.000 Euro, Bot übernimmt seine Aufgaben
Was hat der User genau gemacht? Der User Throwaway59724 erzählte, dass er für eine kleine Anwaltskanzlei arbeite. Hier arbeitete er zuerst direkt vom Büro aus, doch durch die Corona-Pandemie musste er dann wie viele andere Personen im HomeOffice arbeiten. Der Corona-Virus hat das Leben vieler Personen verändert, einige haben sich durch den Virus den Online-Spielen zugewendet.
Sein Job in der Kanzlei war es eigentlich, bestimmte Daten in ein System einzupflegen und regelmäßig auf Ungereimtheiten zu überprüfen. Doch hier ließ er sich etwas einfallen. Denn der User schrieb einen Script, also ein kleines Programm, welches die Arbeitsschritte für ihn übernimmt.
So prüft das Script die neuen Dateien, generiert Hash-Werte und überträgt neue Daten wiederum in die Cloud. Er selbst, erklärte er, sitze nur noch daneben und prüfe, ob es auch keine Fehler gebe. Ein schlechtes Gewissen habe er deswegen übrigens nicht, denn die Arbeit würde ja gemacht werden.
Der User verdient ein Jahresgehalt von 90.000 US-Dollar, umgerechnet sind das etwa 80.000 Euro.
Community zeigt sich von Einfallsreichtum des Users begeistert
So reagieren die User: Die Community zeigt sich von den Ideen des Users beeindruckt. Zum aktuellen Zeitpunkt (19.01.2022) hat der Thread auf reddit über 80.000 Uvpotes und mehr als 5000 Kommentare. Der User trifft mit seinem Einfallsreichtum daher auf eine hohe Resonanz.
Tatsächlich hat er so viel Feedback und Rückmeldungen erhalten, dass der User, der die Story gepostet hatte, mittlerweile seinen Post erweitert und auf die Fragen der User geantwortet hat.
Einige User wünschen sich zumindest, ähnliche Fähigkeiten zu besitzen. So erklärt jemand unter dem Post:
Ich habe das Gefühl, alles, was mir diese Art von Beiträgen beibringen, ist, dass ich 1.) lernen muss, wie man programmiert und 2.) einen entspannten Bürojob finden muss.
Ein anderer sieht es ähnlich und erklärt:
Im Grunde genommen lautet jeder Ratschlag “Lerne programmieren”, aber sie lassen den Teil aus, dass es unheimlich schwer zu lernen ist.
Ich habe es versucht, und nie wollte ich in einem Kurs mehr sterben als in Java, Python und C+ (im Laufe von zwei Jahren, nicht auf einmal). Fs und Ws im Überfluss. Sogar Statistik war einfacher und angenehmer als diese Kurse.
Was denkt ihr? Würdet ihr es genauso wie der User machen und euch die Arbeit so leicht wie möglich machen, oder haltet ihr seine Vorgehensweise für Betrug? Würdet ihr solche Funktionen nutzen oder macht ihr die Arbeit lieber selbst?