10 Tipps für Rainbow Six: Extraction, die ich gern vorher gewusst hätte

10 Tipps für Rainbow Six: Extraction, die ich gern vorher gewusst hätte

Der neue Koop-Shooter Rainbow Six: Extraction schickt euch in Parasiten-verseuchte Gebiete voller Gefahren und fieser Monster. MeinMMO hat ein paar Tipps für Einsteiger und Anfänger, die den aufdringlichen Gegnern gar nicht schmecken dürften.

Rainbow Six: Extraction ist ein Koop-Shooter mit kleineren Missionen, die euch in ein kurzes, aber intensives Abenteuer schicken. Mit bis zu zwei Freunden sollt ihr Informationen über einen Alien-Parasiten sammeln, der sich auf der Erde breitmachen will.

„Nicht mit uns“, sagt sich die Rainbow-Truppe und beginnt damit, den Parasiten auf Schwächen zu untersuchen, die bei der Auslöschung helfen sollen.

Damit ihr gleich vom Start weg eine gute Chance habt, euren Operator wieder gesund nach Hause zu bringen, haben wir hier die passenden Einsteiger-Tipps für euch.

Eine schnelle Übersicht zum Spiel findet ihr hier im Video:

Alles, was ihr zu Rainbow Six: Extraction wissen müsst – in 2 Minuten

1. Schleichen bis zum Knall

Startet ihr eine Mission oder einen neuen Bereich, dann sind die fiesen Gegner erst einmal ganz ruhig. Solange ihr den Viechern nicht zu nahe kommt, bleibt das auch so.

Es bietet sich in Extraction an, viel auf Schleichen zu setzen. In manchen Missionen ist das sogar notwendig, um überhaupt durchzukommen.

Setzt Headshots bei Gegnern, um sie direkt zu erledigen. Vermeidet die Sprenger-Gegner mit ihren Bomben auf den Rücken – gehen die hoch, alarmiert das oft weitere Gegner. Achtet zudem auf die Anzeigen rund um euer Visier – sie weisen euch auf Geräusche hin oder Gegner, die im Anmarsch sind.

Hat euch ein Feind doch entdeckt, dann habt ihr meist ein kleines Zeitfenster, bevor das Vieh schreit oder seinen Parasiten-Kumpels irgendwie Bescheid gibt. Mit einem „Takedown“ (Nahkampf-Angriff von hinten – Knopf gedrückt halten) kriegt ihr die angefressenen Feinde dann trotzdem noch down.

Bleibt viel zusammen, sprecht euch ab und achtet gegenseitig darauf, wo der Rest des Teams ist. Kommt es zum parasitären Alarm, seid ihr dann auch gemeinsam bereit für den Kampf.

rainbow six extraction boom headshot
Die normalen Feinde explodieren schon nach einem Headshot – gut Zielen!

2. Nester sind die größten Feinde

Überall in den Bereichen findet ihr Nester der Feinde. Die Nester werden ähnlich alarmiert wie Gegner und beginnen dann ihre schleimige Arbeit – sie „spawnen“ Gegner.

Ein alarmiertes Nest hört auch nicht auf, feindlichen Nachwuchs auf euch loszulassen. Zerstört ihr die Brutstätte nicht, sind die Nester unaufhörliche Feind-Lieferanten.

Sorgt deshalb dafür, dass ihr alle Nester erledigt – ob ihr nun noch in der Schleich-Phase seid oder bereit der große Kampf ausgebrochen ist.

Die rechtzeitige und systematische Vernichtung dieser Nachschub-Linie ist essenziell, um die Gegner-Horden in Schach zu halten.

Wichtige Tipps für Nester:

  • Die Teile können überall drankleben – checkt auch hohe Decken
  • Mit einem „Takedown“-Nahkampf gibts mehr Erfahrung und der eklige Parasiten-Schleim um das Nest herum verschwindet
  • In den meisten Missionen kommen die Nester nach der Zerstörung nicht wieder

Müsst ihr in einer Mission einen Bereich halten wie bei „Serienscan“ oder „Sabotage“, dann sucht vorher den ganzen Bereich nach Nestern ab und eliminiert die Brutstationen. So lässt sich die Anzahl an Störenfrieden direkt deutlich senken.

3. Doc ist der Operator zum Durchhalten

In Extraction gibt es Operator mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Vorteilen. Manche helfen bei der Aufklärung, andere helfen bei der Abwehr von Gegnern. Einer hat sogar einen dicken Hammer, mit dem sich zerstörbare Wände aus dem Weg räumen lassen.

Schaut euch alle Operator genau an und wählt 3, 4 aus, mit denen ihr euch arrangieren könnt. Geht ein Operator nämlich in einem Match down und wird von euch nicht evakuiert, dann steht euch die Spielfigur in der nächsten Runde nicht zur Verfügung.

Dieses Operator-System geht noch weiter: Bekommt ihr Gesundheits-Schaden, bleibt der Schaden auch nach der Runde. Anhängig von euren gesammelten Erfahrungspunkten bekommt ihr dann Gesundheit zurück.

Besonders am Anfang sollte immer ein Heiler dabei sein. „Doc“ ist hier mit Abstand die beste Wahl. Seine Fähigkeit „Gesundheitskugeln“ lässt euch heilende Projektile abfeuern. Damit verteilt ihr entweder Gesundheit oder belebt einen Mitspieler wieder, der zu Boden gegangen ist.

Doc hat also eine Wiederbelebungs-Pistole, die ihr auch für euch selbst nutzen könnt. Insgesamt stehen euch 3 Ladungen zur Verfügung und solange die Gesundheitskugeln in der Tasche habt, bleibt ihr auch im Spiel. In den Missions-Bereichen findet ihr auch neue Aufladungen für die Fähigkeiten.

Der zweite Heiler zum Start ist die Russin „Finka“. Auch sie kann Team-Mitglieder aus der Entfernung wiederbeleben.

Die 3 besten Operator, um in Rainbow Six Extraction einzusteigen

4. Ihr könnt nur einmal down gehen

Verliert ihr eure komplette Gesundheit, geht ihr zu Boden. Team-Mitglieder können euch dann retten – Doc und Finka müssen dafür nicht einmal in der Nähe sein.

Allerdings gibt es nur begrenzt Möglichkeiten, dem faulen Team-Kameraden wieder auf die Beine zu helfen. Tatsächlich könnt ihr sogar nur einmal down gehen.

Mithilfe von Körperpanzerung könnt ihr auch öfter down gehen. Die Panzerung verbraucht sich dann erst, bevor ihr angezählt werdet. Körperpanzerung gibt es als „REACT-Gerät“ oder als Fähigkeit. Der Operator „Rook“ verteilt an das ganze Team eine Ladung Schutz-Kleidung.

Geht ihr aber doch komplett down, packt sich euer Operator selbst in eine Art Isolier-Schaum ein. Der sogenannte „REACT-Schaum“ schützt bewusstlose Operator vor einer Infektion und anderen Gefahren.

Ein in Schaum eingepackter Spieler wird zum Zuschauer degradiert.

Lasst ihr den Kameraden zurück, muss der entsprechende Spieler in einer nächsten Mission den Operator befreien, damit der wieder zum Spielen zur Verfügung steht.

5. Operator werden immer stärker

Jede wählbare Spielfigur hat ein eigenes Operator-Level. Je öfter ihr einen Operator spielt, desto mehr Vorteile bekommt ihr.

Ihr schaltet dabei nicht nur Waffen frei. Mit steigendem Level gibt es auch passive Boni wie mehr Gesundheit, stärkere Fähigkeiten und höhere Bewegungsgeschwindigkeit.

Wählt deshalb einen Schwierigkeitsgrad, der zu eurem Operator-Level passt. Denn die Schwierigkeits-Einstellungen fordern von euch nicht nur klügere Taktiken – Extraction geht auch davon aus, dass eure Operator auf den höheren Schwierigkeiten besser sind.

Das sind die Operator von Rainbow Six: Extraction und was sie können

6. Nahkampf gibt euch Zeit

Geht ihr mit Feinden auf einer Mission auf Tuchfühlung, kann es schnell sehr eng werden. Gesundheit ist extrem wertvoll und jeder kassierte Treffer bringt euch dem Tode direkt näher. Heilen ist nicht ganz so leicht.

Um euch im Eifer des Nahkampf-Gefechtes etwas Zeit zu geben, solltet ihr Feinde mit Interesse an Körperkontakt einen schnellen Schlag verpassen.

Erwischt ihr die Spreng-Viecher nicht direkt an ihrer „Bombe“, dann lassen sich die meisten Feinde mit einem Schlag kurz betäuben und sie machen einen Schritt nach hinten.

Das gibt euch den nötigen Moment, um schnell die Waffe nachzuladen, die Beine in die Hand zu nehmen oder Hilfe von euren Team-Kameraden zu bekommen.

7. Heilung ist nur vorübergehend

Wie bereits erwähnt ist Gesundheit extrem wertvoll in Extraction. Das liegt gleich an 2 Punkten:

  • Operator heilen nach einem Match nicht komplett
  • Während des Matches lässt sich schwer Gesundheit regenerieren

Heilt ihr einen Team-Kameraden mit Doc oder nehmt ein Medikit auf, dann bekommt ihr nur „vorübergehende Gesundheit“. Ihr seht dann einen blauen Bereich in der Gesundheits-Leiste – die echte Gesundheit ist weiß.

Die „blaue“ Gesundheit läuft dann langsam herunter. Das dauert eine Weile, kann bei längeren Runden aber wichtig werden. Außerdem bleibt von der blauen Gesundheit nach dem Match nichts übrig.

Findet ihr also Medikits – gönnt euch den Bonus auch mit „voller“ Gesundheit. Ihr könnt dann über 100 kommen. Seid ihr mit Doc unterwegs und findet Fähigkeits-Aufladungen, dann feuert euren Kameraden die 3 Schuss rein und sammelt danach die Aufladungen ein.

Später schaltet ihr auch den „Anabolika-Beschleuniger“ als REACT-Gerät frei. Damit könnt ihr eure „echte“ Gesundheit langsam wieder auf 50 erhöhen. Höher kriegt ihr den Wert dann aber nicht mehr während eines Matches.

8. Entfernt die nervige Parasiten-Suppe und Alien-Minen

Der komische Alien-Parasit hetzt euch nicht nur verschiedenen Arten von Gegner auf den Hals. Der pilzartige Eindringling hat noch ein paar andere fiese Tricks drauf.

So stehen überall Blendminen herum und hinterhältige Blendsporen warten nur darauf, sich wie eine Klette an euch zu haften.

Blendminen gehen in die Luft, sobald ihr ihnen zu nahe kommt. Die Sporen haften an euch und explodieren erst nach einer gewissen Zeit. Sorgt dafür, dass beides nicht zu oft vorkommt.

Denn die Blend-Effekte sind heftig. Ihr seid mehrere Sekunden quasi handlungsunfähig und könnt euch kaum noch wehren, sollte es ein Feind auf euch abgesehen haben.

Mit einer Kugel sind die kleinen Alien-Gadgets erledigt. Hat ein Kamerad Blendsporen gesammelt, lassen die sich ebenfalls vom Körper schießen. Allerdings hilft auch ein freundlicher Nahkampf-Angriff.

Auch der allgegenwärtige Schleim, der euch beim Drüberlaufen verlangsamt, lässt sich durch einen Nahkampf-Angriff oder Schuss ein Stück weit entfernen. Sehr hilfreich, wenn ihr schon wisst, dass eine Flucht bevorsteht – also quasi beinahe jederzeit.

9. Aim-Assist mit Controller kickt voll rein

Bei diesem Tipp können die Maus-Spieler mal kurz abschalten – der Aim-Assist für Controller ist höllisch stark.

Geht ihr in der Nähe eines Feindes ins Visier, springt das Fadenkreuz auf den Feind – ohne Rücksicht auf Verluste. Besonders am Anfang ist das sehr gewöhnungsbedürftig, aber auch hilfreich.

Kennt ihr „The Division 2“ oder den Zombie-Modus von Call of Duty als Controller-Spieler, dürftet ihr das kuriose Ziel-Gefühl bereits kennen. An alle anderen: Nein, ihr habt das Zielen nicht verlernt – der Assist ist nur so aufdringlich.

Schaltet den Aim-Assist entweder gleich zum Start aus (Optionen – Steuerung – Zielhilfe) oder lasst die Funktion für euch arbeiten.

Nutzt ihr den Assist, korrigiert kurz nach dem Anvisieren nicht direkt euer Fadenkreuz, sondern nehmt euch den Bruchteil einer Sekunde, um zu realisieren, wo der Assist hinzielt. Oft braucht ihr dann gar nicht mehr zu korrigieren – der Headshot sitzt.

Arbeitet aber keinesfalls gegen den Aim-Assist, sondern deaktiviert ihn direkt, wenn euch die Funktion auf die Nerven geht. Den Kampf verliert ihr sonst, sowie euren aktuellen Operator.

10. Überspringt nervige oder tödliche Aufträge

Beim Start einer Mission bekommt ihr 3 verschiedene Aufträge, die es zu erledigen gilt. Mit der Zeit stellen sich dabei Favoriten heraus – und womöglich auch ungeliebte Aufgaben.

Habt ihr keinen Bock auf eine Mission, dann könnt ihr direkt zum Ausgang und in den nächsten Abschnitt gehen. Grundsätzlich habt ihr dadurch keine Nachteile.

Das gilt auch, wenn ihr im ersten Abschnitt zu viel Schaden kassiert habt und nicht sicher seid, ob ihr die nächste Mission noch schafft.

Geht dann lieber zur Evakuierung und beendet die komplette Mission. So verliert ihr sicher keinen Operator und bekommt mehr Erfahrungspunkte für den Abschluss.

Eure Operator werden euch danken, dass sie nicht wieder Stunden in dem ekligen REACT-Schaum verbringen müssen. Umringt von Alien-Parasiten.

Eine Runde in Rainbow Six Extraction dauert keine 30 Minuten und genau das ist so gut daran

Der Koop-Shooter im Rainbow-Six-Universum fordert eure Fähigkeiten und verlangt immer von euch ab, wenn ihr auf höheren Schwierigkeitsstufen unterwegs seid.

Behaltet ihr unsere Tipps im Hinterkopf, dürftet ihr die ersten Stunden jedoch keine Probleme haben. Bleibt zusammen, sprecht viel miteinander und schützt euch gegenseitig vor dem fiesen Pilz.

Im Endgame wartet dann der Malstrom-Modus auf euch, der in Sachen Schwierigkeit nochmal ein gutes Stück anzieht: Wer Rainbow Six: Extraction im Endgame spielt, muss ein absoluter Masochist sein

Habt ihr selbst noch ein paar Tipps auf Lager, dann lasst uns gern ein Kommentar da.

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Sparplug

Das Spiel ist in Ordnung, dachte ehrlich es wäre schlimmer. Habe es aber auch nur wegen dem Gamepass.

Wenn ihr den Fehlercode DELTA 00014002 bekommt dann schaut am besten ob ihr in Ubisoft Connect auf Online steht. Wenn man sich auf Offline stellt kann das Spiel einen scheinbar nicht mit den Servern verbinden.

Nico

Punkt 10: Ja schlimm wenn man schwere Aufträge hat, wäre ja zuviel verlangt das zu machen um Spass zu haben…. aber alle wollen nur progressen und wenn sie das nicht mehr können schreien sie nach nachschub…. oh man….

Und zum Rest auch…. lasst die Spieler selbst entdecken was das Spiel so wirklich kann bzw man machen kann und was nicht…. Das ist doch eins der Dinge die Spiele ausmachen….

Diese Kategorie tips die ich gerne vorher gewußt hätte ist so eine blödsinnige News Kategorie…..

SoulPhenom

Stimme ich dir zu !!! Auch Punkt10 das ist sowas von Lächerlich am besten immer nur die 3 leichtesten Aufgaben machen das man nach 2 Wochen ruft scheiss Game keine Inhalte langweilig blablabla….. !!!

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