Diablo 2: Die beste Klasse für euren Spielstil – Alle Charaktere im kurzen Check

Was können eigentlich die Klassen in Diablo 2: Resurrected und welches ist die beste Klasse? MeinMMO gibt euch einen Einblick in die 7 spielbaren Charaktere und verrät, zu wem sie passen.

Welche Klassen gibt es? Diablo 2 bietet insgesamt 7 Klassen mit unterschiedlichen Ausrichtungen. Besonders als Neuling könntet ihr hier schnell die Übersicht verlieren oder nicht wissen, was eigentlich zu euch passt.

Damit ihr alle Klassen auf einen Blick habt und euch besser entscheiden könnt, listen wir hier die 7 Klassen von Diablo 2 auf und umreißen kurz, was sie so können:

  • Amazone: Kriegerin mit Speer, Bogen und Elementarmagie – Für Schaden und Support
  • Assassine: Geschickt im Umgang mit Fallen und Krallen – Für Nahkampf und Kontrolle
  • Barbar: Mächtige Kämpfer mit großen Waffen – Als Nahkämpfer oder Tank
  • Druide: „Alleskönner“ und naturnahe Zauberer, die sich verwandeln und Tiere beschwören können – Für Schaden und Support
  • Paladin: Heilige Krieger, die mit Auren ihre Verbündeten stärken – Ideal als Off-Tank und Support
  • Totenbeschwörer: Erschafft Diener aus Skeletten und verflucht Gegner – Stark für Schaden und Solo-Gameplay
  • Zauberin: Nutzt magische Kräfte und verschiedene Elemente – Für Schaden und Kontrolle auf viele Ziele

Die Klassen sind übrigens an ihr jeweiliges Geschlecht gebunden, ihr könnt es also nicht frei auswählen. Über das Inhaltsverzeichnis springt ihr sofort zur jeweiligen Klasse, wo wir genauer auf die Vor- und Nachteile sowie den Spielstil eingehen. Wir haben außerdem noch für euch ein Quiz vorbereitet, das euch bei der Auswahl eurer Klasse hilft.

Amazone

Für wen eignet sich die Amazone? Wer gerne Jäger oder Schurken in MMORPGs spielt, sollte in Diablo 2 zur Amazone greifen. Sie kämpft vorrangig mit Speeren und Bögen auf Distanz und teilt Schaden aus. Die Amazone eignet sich auch für Spieler, die eine leichte Klasse für den Anfang wollen, die sich schnell lernen lässt.

Pro
  • leicht zu spielen
  • auf größere Distanzen nahezu unschlagbar
  • durch die verschiedenen Elemente vielseitig einsetzbar gegen Immunitäten
Contra
  • anfällig dafür, eingekesselt zu werden
  • eher „langweiliger“ Spielstil durch simpel verstärkte Angriffe


Wie spielt sich die Amazone? Als wilde Kriegerin setzt die Amazone vor allem auf ihre Waffen und die Verstärkung mit elementarer Magie. So könnt ihr eure Angriffe etwa mit Blitz-Schaden verbessern oder Kugelblitze verschießen.


Später könnt ihr sogar eine Walküre beschwören, die an eurer Seite kämpft und die für euch tankt. So bildet ihr zusammen mit eurem Söldner und der Walküre quasi alleine eine Gruppe. Die Amazone hat übrigens in der Community für viel Diskussion gesorgt:

Blizzard erklärt, warum die Amazone in Diablo 2 Resurrected weniger sexy aussieht

Als Amazone setzt ihr vor allem auf normale Angriffe, die ihr mit verschiedenen Fähigkeiten verstärkt. Ihr kämpft vor allem aus der Entfernung und findet euch eher selten im Nahkampf wieder.

Dabei seid ihr vor allem gegen einzelne Ziele effizient. Größere Gruppen an Gegnern können euch schnell problematisch werden.

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Assassine

Für wen eignet sich die Assassine? Assassinen in Diablo 2 entsprechen in etwa einer Mischung aus Mönch und Dämonenjäger aus Diablo 3. Wer gerne diese Klassen oder allgemein Schurken-Archetypen in MMORPGs spielt, sollte die Assassine wählen.

Pro
  • hoher Schaden, selbst mit normalen Angriffen
  • gute Verteidigung, sogar ohne Schild
  • unterschiedliche Spielstile mit Martial-Arts-Skills, Krallen oder Fallen
  • mit dem richtigen Build solo quasi unsterblich
Contra
  • eher schwer zu spielen
  • Fallen benötigen gute Koordination


Wie spielt sich die Assassine? Fallen sind eine einzigartige Mechanik der Assassine. Sie können verschiedene Effekt hervorrufen wie Gift oder Eis. Diese Fallen kann die Assassine auf den Boden setzen und dann Gegner hinein locken. Außerdem steht die Assassine für den Umgang mit Kampfkünsten und Krallen.

Assassinen setzen voll auf Geschick und Geschwindigkeit. Mit ihren Fallen können sie Gegner kontrollieren und sogar Gruppen ausschalten. Grob wird die Assassine in drei Spielstile eingeteilt:

  • Fallen („Trapsin“)
  • Martial Arts
  • Krallenwaffen („Vampir“)

In jedem Fall setzt ihr darauf, Gegner im Nahkampf zu beharken oder sie in eure Fallen zu locken. Mit euren Fähigkeiten macht ihr euch selbst schneller und manövriert Gegner aus.

Übrigens: MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat in Diablo 3 bereits über 20 verschiedene Dämonenjäger gespielt, und hat sich in Diablo 2 nun in die Assassine verliebt. Das liegt auch an der hervorragenden Controller-Steuerung, die ein großes Problem der PC-Version behebt.

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Barbar

Für wen eignet sich der Barbar? Wenn ihr in Rollenspielen gerne der breite Tank seid, auf den sich Gegner fixieren oder der mit großen Waffen kämpft, ist der Barbar eure Klasse – Frei nach dem Motto: Weniger denken, mehr prügeln.

Pro
  • starke Kontroll-Effekte
  • enormer Pool an Lebenspunkten und gute Überlebens-Fähgikeiten
  • kommt selbst mit Gegnergruppen gut klar
  • durch Kampfschreie und als Tank das Herz einer Gruppe
Contra
  • schlechte Offensive
  • reiner „Haudrauf“-Charakter mit weniger Tiefe als die anderen Klassen


Wie spielt sich der Barbar? Barbaren setzen große Waffen ein und das schlägt sich auch in ihrer Klassenfantasie nieder. Ihr seid ein regelrechter Berg oder eine Wand, an der Gegner erst einmal vorbei müssen, ehe sie eure Freunde erreichen.

Dementsprechend ist das Gameplay aber auch eher simpel. Ihr steht vor allem vorne und sorgt dafür, dass Gegner an euch gebunden werden. Dabei schreit ihr unentwegt eure Gefährten an, um sie mit Buffs zu versorgen.

Bis auf die Schreie und Skills wie den Wirbelwind werdet ihr vor allem auf normale Waffen-Angriffe zurückgreifen müssen.

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Druide

Für wen eignet sich der Druide? Wenn ihr euch nicht entscheiden könnt, was ihr in einem RPG am liebsten macht, spielt den Druiden. Diese Klasse ist ein echter Hansdampf in allen Gassen, benötigt aber einiges an Arbeit und Geschick, um sie gut zu beherrschen.

Pro
  • ein wahrer Alleskönner, der jede Rolle übernehmen kann
  • absolut einzigartig mit seinen Verwandlungen
  • verschiedene Ausrichtungen, um auch Tiere oder Wetter beschwören zu können
  • gute Erweiterung für jede Gruppe
Contra
  • die vermutlich schwerste Klasse im Spiel, um sie zu meistern
  • benötigt starke Spezialisierung; kann alles etwas, aber nichts „richtig“


Wie spielt sich der Druide? Ihr werdet bei Druiden-Builds hauptsächlich auf Werwölfe oder Werbären treffen. Diese Verwandlungs-Skills machen Druiden einzigartig und machen sie zu starken Nahkämpfern oder sogar improvisierten Tanks.

Dabei könnt ihr Druiden auch als Magier einsetzen, auch wenn er hier weniger vielfältig ist als die Zauberin. Mit Feuer- und Kälte-Skills sorgt ihr für Schaden und Kontrolle auf Gegnern. Alternativ könnt ihr durch Beschwörungen Tiere herbeirufen, die an eurer Seite kämpfen.

In Gruppen könnt ihr vor allem mit Flächen-Effekten größere Mengen an Feinden bekämpfen, welche für euch getankt werden.

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Paladin

Für wen eignet sich der Paladin? Wenn euer Herz dafür brennt, eure Freunde zu beschützen, ohne gleich einen blutrünstigen Berserker zu spielen, dann solltet ihr zum Paladin greifen. Diese heiligen Krieger stehen voll für Schutz und Unterstützung der Gruppe.

Pro
  • recht leicht zu lernen
  • Auren sind starke Buffs für die ganze Gruppe
  • kann durch Schilde recht gut tanken, teilt aber auch Schaden aus und unterstützt
  • DER Support für Gruppen
Contra
  • büßt solo viel von seiner Besonderheit ein
  • reiner Nahkampf


Wie spielt sich der Paladin? Auren machen den Paladin besonders und können der gesamten Gruppe nützliche Effekte verleihen, etwa höhere Manaregeneration oder verbesserter Widerstand gegen Elemente.

Paladine sind eine Art Mittelding zwischen Zauberern und Nahkämpfern, da ihr vor allem mit Magie kämpft. Wenn euch Barbaren zu langweilig aber Zauberinnen zu weich sind, füllt der Paladin genau die Lücke dazwischen.

Dadurch, dass ihr euch vor allem auf Schilde spezialisiert, könnt ihr sogar im Notfall als Tank herhalten, wenn eure Gruppe keinen Barbaren zur Hand hat. So oder so seid ihr vor allem zur Unterstützung anderer Spieler da.

Selbst solo kann der Paladin jedoch punkten. Als „Hammerdin“ teilt ihr ordentlich Schaden aus und bufft euch selbst sowie euren Söldner. So könnt ihr selbst größere Gegnergruppen niedermähen.

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Totenbeschwörer

Für wen eignet sich der Totenbeschwörer? Wenn ihr auf Pet-Builds steht oder eure Gegner einfach gerne leiden seht, spielt einen Totenbeschwörer. In anderen Rollenspielen entspricht die Klasse grob Hexenmeistern, wobei Nekromanten selbst schon ein bekannter Archetyp sind.

Pro
  • unterschiedliche Zauber zur Beschwörung oder zum direkten Angriff
  • Flüche sind ein effektives Mittel gegen viele stärkere Gegner
  • macht sogar harte Kämpfe so für die ganze Gruppe leichter
Contra
  • schwer zu meistern
  • kann sich alleine schwach anfühlen, braucht eine Gruppe


Wie spielt sich der Totenbeschwörer? Das Alleinstellungsmerkmal des Nekromanten ist, dass er Leichen besiegter Gegner nutzt, um seine eigene Armee aufzubauen. Ihr könnt so Feinde mit einer wahren Horde von Skeletten regelrecht überrennen.

Alternativ stärkt ihr euch mit unheiligen Kräften selbst und werft Knochenspeere auf Widersacher oder lasst Leichen explodieren. Auch Gift ist ein beliebtes Mittel von Nekromanten, um Gegnern zu schaden. Ihr kämpft dabei vorrangig auf Distanz, auch wenn ihr als „Daggermancer“ in den Nahkampf könntet.

Ein besonderes Merkmal des Totenbeschwörers sind zudem die Flüche. Ihr könnt die Resistenzen von Gegnern schwächen oder ihre Bewegung enorm verlangsamen. Das macht euch im Solo-Spiel stärker und besonders in Gruppen beliebt.

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Zauberin

Für wen eignet sich die Zauberin? Spielt ihr gerne Magier und kämpft mit starken Zaubern auf Distanz, ist die Zauberin eure Klasse. Sie hat ordentlich Wumms und ist ideal für jeden, der Gegner gerne explodieren sieht – oder sie kurzerhand einfriert.

Pro
  • teilt enorm viel Schaden aus
  • kann verschiedene Ausrichtungen wählen, etwa für Flächenschaden oder Kontrolle
  • äußerst mobil, perfekter „Scout“ in einem Team
  • ein Muss für jede ambitionierte Gruppe
Contra
  • Einstieg dauert länger als bei anderen Klassen
  • anfangs noch schwach, wird erst später richtig stark
  • hält wenig aus


Wie spielt sich die Zauberin? Zauberinnen setzen vor allem auf die Elemente Feuer, Eis und Blitz. Dementsprechend sucht ihr euch im Regelfall eine dieser Spezialisierungen aus und nutzt verschiedene Fähigkeiten des jeweiligen Elements.

Besonders beliebt sind Blizzard- und Blitz-Zauberinnen, die wir euch hier in den besten Builds der Zauberin in Diablo 2 vorstellen.

Durch ihre Vielfalt können Zauberinnen sowohl alleine viel Schaden austeilen als auch für Gruppenkontrolle sorgen. Besonders die Kälte-Zauber sind effizient dabei, Gegner zu verlangsamen und eure eigene Gruppe zu unterstützen.

Durch Teleport und Telekinese kommt ihr zudem schnell durch die Maps, könnt sie schneller erkunden als jede andere Klasse und sogar auf Entfernung mit Gegenständen interagieren.

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Allgemeine Tipps zu Diablo 2: Resurrected

Allgemein ist zu sagen, dass es keine “beste Klasse” in Diablo 2 gibt, sondern nur eine beste Klasse für euren Spielstil. Die Zauberin kann noch so viel Schaden austeilen – wenn ihr lieber in den Nahkampf geht, wäre die Assassine besser für euch.

Wichtig ist in jedem Fall aber die richtige Vorbereitung. Mit unseren Guides könnt ihr euch allgemein auf Diablo 2 vorbereiten – sie sind ideal zur Vorbereitung oder auch als Nachschlagewerk und praktische Kompendien zu jeder Zeit:

Welche Klasse findet ihr am besten? Für welche habt ihr euch entschieden und wie kamt ihr zu der Entscheidung? Schreibt uns einen Kommentar!

Wenn ihr übrigens noch immer nicht wisst, was ihr spielen sollt oder wenn ihr zwischen mehreren Klassen schwankt, lasst doch das Schicksal entscheiden:

Diablo 2: Resurrected – Welche Klasse zum Start? Fragt das Schicksalsrad

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