Seit den Anfängen von Fortnite hat sich vieles geändert und das würde auch total Spaß machen, wenn wir immer noch Noobs wären, die sich einfach vorsichtig durch die Neuerungen tasten. MeinMMO-Autorin Eilyn Rapp findet: Fortnite würde jetzt noch lustiger sein denn je, wenn wir alle einfach Noobs geblieben wären.
So sah es damals zum Anfang von Fortnite aus: Als Fortnite: Battle Royale vor fast 3 Jahren startete, war das eigentlich nichts Revolutionäres. Ein Shooter aus dem Battle-Royale-Bereich, was auch nichts Neues war. Doch etwas zeichnete Fortnite klar aus: Die Verbindung zum Bau-Element.
Doch dieses Bauen stellte sich als ziemlich schwierig heraus und so wurde es nur genutzt, wenn es keine andere Möglichkeit gab. Mal ein paar Treppen, um einen Hügel zu überwinden oder eine Wand bauen, wenn man angeschossen wird. Und das hat echt lange gedauert, bis man da richtigen Knöpfe erwischt hat.
Doch genau diese Mühe machte das Spiel so lustig, weil man einfach unbeholfen durch die Map wanderte und dann minutenlang mit dem Bauplan in der Hand irgendwo rumgestanden ist. Doch man war damit nicht alleine, denn andere Spieler mussten sich ebenfalls damit abfinden und sie dabei zu beobachten war herrlich.

Damals war noch alles ausgeglichen und jeder hatte meistens die gleichen Chancen, wenn man sich in einem Kampf gegenüberstand. Immerhin waren wir alle noch Noobs in Fortnite. Gewinnen war damals nicht mal eine Seltenheit und so kam es das wir an Tagen 5 mal hintereinander gewannen.
Ich habe sogar einen Kill-Rekord in dieser Zeit geschafft, für den ich mich eigentlich schämen müsste.
Spieler wurden immer besser und das Spiel weniger spaßig
Klar, mit der Zeit beherrscht man jedes Spiel besser, wenn man Zeit damit verbringt. In Fortnite fing es aber an, eine große Lücke zu geben, in der einige Spieler plötzlich zu Profis wurden, während andere immer noch Mühe beim Bauen haben. Der Kreativmodus wurde eingefügt und Spieler konnten nach Belieben üben, ohne sich stören zu lassen.
Fortnite war nicht mehr ausgeglichen und plötzlich musste man gegen Gegner antreten, die viel besser waren und das Spiel beherrschten. Das sorgte bei mir für großen Frust und das Spiel machte nicht mehr so viel Spaß.
Skillbasiertes Matchmaking sollte die Lösung sein
Das neue Matchmaking-System sollte einen Ausgleich ins Spiel bringen. Spieler werden mit höherer Wahrscheinlichkeit auf gleich starke Gegner treffen. Je besser man wird, desto stärker werden auch die Gegner. Doch trifft man wirklich immer auf gleich starke Gegner?
Das skillbasierte Matchmaking hat seine Vor- und Nachteile. Wenn ich mit “Noobs” in einer Gruppe spiele, ordnet mich das Spiel zu den schlechteren Spielern ein. Für mich ein klarer Vorteil, denn ich kann viele Kills holen und sogar gewinnen. Sobald der Anfänger aber die Gruppe verlässt, werden mir meine Kills und Platzierungen hoch angerechnet und plötzlich trete ich gegen viel stärkere Spieler an, die mich in Sekunden eliminieren.
So macht das Spiel einfach keinen Spaß, wenn ich mir sogar mehrmals überlegen muss, ob ich überhaupt eine Runde gewinnen möchte. Schließlich lande ich dann wieder bei den “Profis” und verliere sowieso.

Fortnite im jetzigen Zustand als Noobs
Stellt euch vor wir hätten den jetzigen Zustand von Fortnite, aber alle wären immer noch auf dem Stand von früher und es gäbe keine riesige Fähigkeits-Lücke. Jeder würde seinen eigenen Challenges nachgehen und vielleicht würde man noch ein Tänzchen zusammen abhalten, statt von einem Schwitzer abgeballert zu werden, der einfach Kills sammeln will.
Alle neuen Waffen, Items und Änderungen würden wir wohl mit großen Augen betrachten und Wochen damit verbringen, bis wir es gelernt haben und es wieder langweilig wird. Die spektakulären Live-Events könnten wir vielleicht genießen, ohne das Idioten es mit ihren Bau-Skills verderben.
Ich jedenfalls würde Fortnite genial finden, wenn wir wieder Anfänger wären und das Spiel jetzt mit der gleichen Begeisterung genießen könnten, wie es noch zum Start war. Was meint ihr? Wäre Fortnite dann nicht viel lustiger?
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