Anthem 2.0 macht klar: Erwartet keine Wunder, sondern ehrliche Arbeit

Nach 3 Monaten Schweigen meldet sich BioWare und spricht über Anthem, ihren gescheiterten Blockbuster aus 2019. Das Reboot bekommt jetzt ein Gesicht. Was uns BioWare verrät, ist zum Teil ernüchternd und zum Teil ermutigend.

Das ist die Situation in der Kurzfassung: Anthem erschien im Februar 2019 mit viel Hype. Doch rasch stellte sich heraus, dass der „Jeder ist Ironman“-Shooter unter tief sitzenden Problemen litt. Die Content-Pipeline brach zusammen, alle Pläne wurden im September 2019 gestrichen und es herrschte lange Funkstille.

Im Februar 2020 kündigte BioWare dann ein Rework an – darüber erfahren wir jetzt weitere Details.

Anthem entsteht in Texas – Team mit ca. 30 Leuten arbeitet an 2.0

Das ist der ermutigende Teil: Der Leiter des Reworks, Anthem Next, ist Christian Doley, der Studio Director in Austin. Dort sitzt auch das Team, das SWTOR entwickelt und für die Weiterentwicklung von Anthem vorgesehen war. Das Hauptstudio in Edmonton ist an Dragon Age dran.

Doley macht gleich klar, dass er das Feedback der Spieler berücksichtigen wird. Er sagt, er beobachtet seit einem Jahr die Diskussionen der Anthem-Spieler auf reddit, im EA Forum, auf Twitter und auch sonst wo.

Er hat vor, die Dinge zu verändern, bei denen Anthem schwach ist, und das zu behalten, was die Spieler mögen.

Es heißt, dass das Team in den letzten 3 Monaten mit der Arbeit begonnen und verschiedene Design-Ideen durchgesprochen hat. BioWare möchte jetzt häufiger und offener kommunizieren. Sie wollen klar sagen, woran sie arbeiten. Sie werden zurück ans Zeichenbrett treten und sich Zeit nehmen.

BioWare sagt: „Das Erlebnis soll diesmal wirklich anders für Spieler und das Team sein.“

Anthem neu Aufmacher Story
Mit nur etwa 30 Mitarbeitern wird die Überarbeitung wohl lange dauern.

Das ist der ernüchternde Teil: Das Team besteht lediglich aus etwa 30 Leuten. Doley sagt zwar, damit sei man flexibler, aber es scheint klar, dass man von so wenigen Leuten keine Wunder erwarten kann.

Zudem macht Doley klar: „Das wird ein langer Prozess.“

Etwas ernüchtert ist auch, dass Anthem Next offenbar tatsächlich noch nicht so lange in Entwicklung ist. Nachdem Anthem schon ein Jahr in der Krise und im Umbruch ist, konnte man hoffen, dass sie etwas weiter wären.

Nüchterner Ton, keine großen Versprechen

Das steckt dahinter: Wer auf eine schnelle Lösung gehofft hat, vielleicht noch 2020, sieht sich jetzt erstmal enttäuscht.

Zwar halten EA und BioWare ihr Wort und arbeiten tatsächlich weiter an Anthem. Aber jetzt wird auch klar, in welchem Rahmen diese Arbeit stattfinden wird – das ist kein Riesen-Studio, das mit aller Kraft versucht, das so erfolgreiche gestartete Anthem noch mal umzubiegen, sondern ein Team von etwa 30 Leuten.

Da kann man letztlich keine Wunder erwarten, keinen irren neuen Content, sondern Änderungen an den Gameplay-Systemen.

Das Positive ist, dass BioWare jetzt einen geerdeten, realistischen Ton anschlägt. Der Blogpost ist viel persönlicher und nüchterner als früher. Die Erwartungshaltung ist damit klar gesteckt.

Anthem-Javelins
Anthem ist zu wichtig für EA, um es einfach aufzugeben.

Warum EA und BioWare an Anthem überhaupt noch mal rangehen und warum die Marke so wichtig ist, haben wir in diesem Artikel beleuchtet.

Quelle(n): BioWare
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Karl
1 Monat zuvor

Krass das jemand überhaupt noch darüber berichtet. Diesen elektronischen aids Verein kucke ich nicht mal mehr mit dem arsch an. F… ea

Maledicus
1 Monat zuvor

Mir ist nicht klar was man bei EA/Bioware erreichen möchte mit Anthem, weder spieltechnisch noch finanziell. Das Spiel ist eine komplette Baustelle bis auf das Gameplay und die Strongholds, also müssen sie entweder wirklich was neues erschaffen ( jemand erwähnte hier neue Biome & Story – dem stimme ich zu ) oder sie können es auch gleich lassen, weil sie nur Geld verbrennen für Spieler die es nicht gibt.

Naja .. abwarten, zu verlieren haben die Käufer des Spiels eh nicht mehr, da schon alles verloren ist, leider.

Gruß.

Phil
1 Monat zuvor

Um das Spiel per se geht es auch nicht unbedingt, jedenfalls nicht ausschließlich. EA besitzt wie alle größeren Unternehmen Strategen die dafür bezahlt werden längerfristige Planungen zu kalkulieren.
Das bedeutet das sie auch in Zukunft noch Spiele verkaufen möchten.
Die Leute die zu release den Vollpreis bezahlt haben ist man noch etwas schuldig (in etwa noch 90% von dem was angekündigt war).
Und auch weit darüber hinaus sind viele Augen auf EA gerichtet (auch von Leuten die das Spiel an für sich nicht interessiert aber auf andere Spiele wie Dragon Age und Co. warten), -hätten sie das Spiel also so wie Andromeda einfach gleich fallen gelassen wäre der Image Verlust und die Aussicht in Zukunft noch Spiele bei release verkaufen zu können extrem gemindert worden.

Diese Tatsache ist ihnen bewusst, da die möglichen Alternativen zu deutlich hören Gewinneinbrüchen führen würde. Es geht ihnen nicht um „die liebe zum Spiel“ sondern lediglich um schadensminimierung, und das ist wirtschaftlich und langfristig betrachtet die beste Optionen.

Klarus
1 Monat zuvor

Diese Argumentation kann ich gut nachvollziehen.

Ich kann mir persönlich aber nicht vorstellen, dass so ein großer Publisher jemals wegen schlechtem Image zugrunde geht. Sobald sie wieder ein klasse Game rausbringen (oder auch nur irgendwie sehr gut bewerben) klingeln die Kassen. So stell ich mir das zumindest vor. Gemeckert wird immer viel, aber schließlich wollen alle ja nur eine tolle Zeit in tollen Spielen verbringen. Und wenn das Spiel dann von einem Publisher ist, den ein Großteil der Spieler negativ in Erinnerung hat, dann überwiegt sicherlich die Freude am Spiel und man gibt ihm wieder eine neue Chance ^^

Phil
1 Monat zuvor

Damit hast Du zwar vollkommen recht, aber das Ziel aller Publisher ist es, ihre Spiele in möglichst großen Stückzahlen direkt nach release gekauft zu können.

Bioware war (!!!) eine Spieleschmiede bei der man blind zugreifen konnte und immer etwas für sein Geld geboten bekommen hat. Diese Zeiten sind vorbei und das wissen sie genauso gut wie EA.
Die Spieler werden zunehmend vorsichtiger und kaufen häufiger nicht mehr direkt nach release sondern warten Berichte, Meinungen und Kommentare ab.
Dies abzuwenden ist eine Image Frage. Den Vertrauensvorschuss haben sie (zumindest momentan) verloren. Darum ist es wichtig für sie das notwendige vertrauen wieder Stück für Stück aufzubauen und ein zweites Spiel kurz nach release aufzugeben (Mass Effect: Andromeda und nun Anthem) wäre sicherlich das dümmste was sie machen könnten (Das ist ihnen aber auch bewusst)

Phil
1 Monat zuvor

Ergänzung:
Im ersten Satz muss es natürlich heißen: …direkt nach release verkaufen zu können.

Es ist immer ein Spagat abzuschätzen wie hoch die Nachfrage ausfallen wird.
Produzieren sie zu viele Spiele die am Ende nicht gekauft werden, bleiben sie auf den Kosten sitzen. Kein Geschäft stellt sich „Ladenhüter“ in die Regale, wenn nicht relativ schnell viel verkauft wird müssen sie mit den Preisen heruntergehen um wenigstens die bereits produzierte Ware los zu werden oder sie verschwinden einfach wieder aus den regalen und Lagern.

Klarus
1 Monat zuvor

Das stimmt natürlich, zu oft kann man sich das nicht leisten.
Die großen Publisher zehren noch lange von ihren Erfolgen.

Ich glaube aber, dass sie alle mit nur einem guten Spiel sich wieder ins Rampenlicht katapultieren, egal was dann vorher lief. Die Spieler verweigern doch nicht den Kauf einer „Spieleperle“, nur weil das entsprechende Studio vorher reihenweise Mist gebaut hat. Es darf halt vor diesem neuen Top-Spiel nicht pleite gehen grin

Phil
1 Monat zuvor

Ja das stimmt, da bin ich bei Dir. Aber würdest Du SOFORT kaufen weil die Trailer und Werbungen vielversprechend aussehen, oder doch lieber (aus Mangel an Vertrauen) eine Zeitlang warten bis ausführliche Test und Berichte da sind und die ersten patches die groben bugs beseitigt haben?

Ich für meinen Teil bin sehr vorsichtig geworden und würde kein Spiel von EA/Bioware mehr vorbestellen. Ich würde lieber abwarten. Und wenn das viele tun sinken die Preise weil kein Unternehmen „Ladenhüter“ in den Regalen stehen haben möchte.
Die erste Zeit nach release ist für die Publisher nunmal sehr wichtig, -und wenn da nicht gleich ordentlich gekauft wird (aus welchen Gründen auch immer) sinken zwangsläufig die Preise.
Es gab ja auch schon Neuerscheinungen die selbst Monate nach release noch fast den Neupreis gekostet haben, das liegt dann an der hohen Nachfrage.

Ein gutes Beispiel wird GTA 6 sein, ich denke dieses Spiel wird massenweise nach Veröffentlichung gekauft auch wenn die Werbetrommel nicht groß gerührt wird. Sie haben bisher nie enttäuscht und das wissen die Spieler.

Klarus
1 Monat zuvor

Nein, die Zeiten sind vorbei, dass ich aufgrund von guter Werbung oder Trailern ein Spiel vorbestelle. Ich habe nur keine Ahnung, ob das immer mehr Spieler auch so sehen.

In Sachen Preispolitik kenne ich mich nicht wirklich aus, aber deine Erklärungen klingen plausibel. Ich wunder mich nur z.B. bei Ubisoft oft, wie lange Spiele immer noch einen hohen Kaufpreis haben, obwohl die Kritiken das Spiel stark in Mitleidenschaft ziehen (so mein Eindruck bei Breakpoint).

Mahagosh
1 Monat zuvor

Also eines vorweg: ich bin kein Spieleentwickler. Aber, wir sind auch ca. 30 Mitarbeiter und von uns werden jeden Tag Wunder erwartet 😁

Phil
1 Monat zuvor

Das Bioware bei der Kommunikation nun eine andere Richtung einschlägt (bescheidener und weniger großspurig als vor release) ist wenig verwunderlich, alleine vor dem Hintergrund betrachtet das die Leute nun genauer hinschauen und vermutlich jedes Wort auf die Goldwaage legen.

Ich denke das ein Teil der Strategie auch darin besteht „kleine Brötchen“ zu backen und mit Zeiträumen etwas vorsichtiger umgehen. So glaube ich zum Beispiel nicht daran das sie erst seit 3 Monaten an der Weiterentwicklung arbeiten.
Der Kotaku Bericht der im November oder Dezember erschien und bereits ankündigte das an einer Überarbeitung gearbeitet wird ist vermutlich auch noch nicht der „Startzeitpunkt“ gewesen.

Schon ein paar Monate vorher als die Berichterstattung in sämtlichen Spiele-Foren noch in die Richtung tendierten: „Anthem ist für EA quasi abgeschrieben“ hatte ich in einem Kommentar hier auf mein-mmo bereits geschrieben das Athem (wörtlich) „too big to fail“ ist, und knapp ein halbes Jahr später kam hier ein Beitrag mit exakt dieser Überschrift. Worauf ich hinaus will ist folgendes, -es war mir zwar nicht eindeutig klar das es so kommen wird aber rein Wirtschaftlich betrachtet gab und gibt es nicht besonders viele Alternativen die EA/Bioware hätte in Betracht ziehen können (das hatte ich in meinem Kommentar aber bereits ausführlich beschrieben und möchte ich daher nicht nochmal aufzählen).

Und aus diesem Grunde glaube ich auch in diesem Fall recht zu haben wenn ich sage das sie schon etwas auf die Beine stellen werden was sich zu zeigen lohnt. Ich denke nicht das sie die selben Fehler (zumindest nicht in diesem Umfang) wieder begehen werden.

Wenn EA/Bioware nicht selbst davon überzeugt wären diesesmal etwas „besseres“ auf die Beine stellen zu können, dann hätten sie schlicht und ergreifend einfach gar nichts gesagt, -im Hintergrund rumgewerkelt und es bei Fertigstellung ohne große Aufmerksamkeit einfach rausgebracht. Durch die Ankündigung haben sie aber eine gewisse Erwartungshaltung generiert und sie wissen das sie dieser Nachkommen müssen/sollten. Alles andere wäre ein fataler Fehler auf den ein großer (noch viel größer als ohnehin geschehen) imageverlust folgen würde.
Auch wenn sie es kleinreden (strategisch Klever) wissen sie genau was sie den Leuten schuldig sind.

Klarus
1 Monat zuvor

Anthem hat mir wirklich vom Setting und Gameplay Spaß gemacht. Die Idee und Feeling der Suits war neu, die Grafik gut und die Effekte wuchtig.
Ich bezweifle ebenfalls, dass die 30 Entwickler da etwas erschaffen/verändern können, was ein großes Team vor Jahren nicht hinbekommen hat. Sollten sie es wider Erwarten doch irgendwie hinbekommen, sind es wahrscheinlich absolute Meister ihres Faches und ich muss mich bei anderen Produktionen fragen, warum die so viele Entwickler für ein Game brauchen grin
Dann wäre da ja auch noch die Frage, was soll Anthem 2.0 kosten? Ich kann mir vorstellen, dass viele Spieler dann wirklich einiges an spürbar positiven Veränderungen sehen möchten, um dafür wieder zu bezahlen. Das ist dann auch nochmal eine Hürde, die genommen werden muss.
Eine ehrliche Kommunikation wünsche ich mir generell in der Welt, schön, dass dies nun auch bei den Entwicklern ins Blickfeld geraten ist.

Die Idee einer Fortsetzung durch Anthem 2 sehe ich auch als die bessere und wahrscheinlich auch lukrativere Lösung.

InCaGamingTV
1 Monat zuvor

Nachdem Destiny bei mir bald auf die Seite gelegt wird nachdem die 100% erreicht sind und ich im Saturn Anthem für 5 € gesehen habe, musste ich einfach zuschlagen! Natürlich dann gleich 4 Versionen U d die anderen 3 direkt meinen Team geschenkt 😎😎😎

Ich bin sehr gespannt auf das Game 💪 und für 5 € kann man nun wirklich nix falsch machen!

Weizen
1 Monat zuvor

Alles womit ich mich zufrieden geben würde sind:

1: Mehr und vor allem besseren Loot.
2: VIEL weniger Lade Screens.
3: Mehr Strongholds denn sie sind der beste Content im Spiel, einen neuen alle 2-3 Monate sollte doch realistisch machbar sein.

Steed
1 Monat zuvor

Ich persönlich erachte das ganze schon als zu spät und zu wenig auch wenn es ehrlich gemeint ist. Lobenswert das 30 Leute sich dazu bereit erklärt haben das anzugehen aber zumindest für mich vieeeeeeellll zu spät.

Wenn man mal ehrlich zu sich selber ist, alle Dinge wurden abgesagt, Kommunikation war echt lausig und jetzt sollen 30man da irgendwas richten an einem toten Spiel, ja auch wenn einige es nicht wahrhaben wollen es ist tot! Ich verstehe diese Aktion auch nicht so recht, sollen sie lieber an einem Zweiten teil arbeiten und ein so bombastisches Spiel machen das es die Spieler vom hocker haut und ewtl. verzeihen dann einige Spieler die missere. Ohne shop, ohne Grafik blender mit viel content möglichst fertig und Bugfrei releasen.
Aber das ist vermutlich wieder zu aufwendig für EA und sie lieben es einfach zu sehr Spieler zu melken.
Vergebene Mühe mir tun die 30 Entwickler schon irgendwie leid…

MikeLee2077
1 Monat zuvor

Sie hatte Jahre Zeit für die ehrliche Arbeit. Heute hilft nur noch ein Wunder um das Spiel zu retten. Somit sagen sie selber das es nichts wird. Schade Anthem, im Kern warst du ein sehr interessantes Spiel.

Alfred Tetzlaff
1 Monat zuvor

Hmmmm….das klingt für mich (optimistisch gesehen) eher nach einer 50/50 Chance ob sie Anthem 2.0 wirklich realisieren. Es dürfte sehr davon abhängen ob das kleine Team Konzepte liefert die EA gefallen d.h. profitabel und realisierbar aussehen.
Zudem stehen auch die Xbox Series X und PS 5 vor der Tür. Wenn Bioware/EA es ernst nehmen mit Anthem 2.0 dann müssten sie auch dafür planen…ist das plausibel?
Zudem sind Gameplay und Loot nur zwei Aspekte für eine echte Rettung. Mehr Content d.h. u.a. auch mehr Story muss auch her. Denn nur für Loot komme ich sicher nicht mehr zurück. Da brauch ich u.a. schon neue Gebiete und eine neue Kampagne.
Und um all das zu realisieren bräuchte Bioware dann ein deutlich größeres Team und EA müsste einiges an Geld investieren…ist das realistisch?
Wenn ich so drüber nachdenke halte ich es für wahrscheinlicher, dass letztlich die jetzt entwickelten Konzepte verworfen und Anthem aufgegeben wird.
Sollte Dragon Age 4 floppen ist Bioware zudem eh am Ende…dann zieht EA so oder so grundsätzlich den Stecker…was auch Anthem 2.0 schlagartig beenden würde…

Psycheater
1 Monat zuvor

Ach stimmt; Anthem da war ja was 😂😂😂

Ganz ehrlich; egal wie viel Arbeit und Herzblut die da reinstecken und so sehr Ich es dem Spiel wünsche. Der Zug ist so dermaßen abgefahren

Matt Eagle
1 Monat zuvor

Habe Anthem zum Release damals gekauft und war total begeistert von der Idee des Spiels, der Welt… allem einfach. Die technischen Probleme, Bugs usw. waren mir daher auch egal.

Aber JEDESMAL wenn ich nach der Arbeit mit totaler Euphorie in das Spiel eintauchen wollte, habe ich nach spätestens 2 Stunden gelangweilt die Playsi ausgemacht… Oder habe zu Borderlands oder Destiny gewechselt.

Und ich habe bis heute für mich nicht wirklich den Grund ausmachen können, weil Anthem eigentlich total meinen Geschmack hätte treffen müssen!
Daher glaube ich nicht, dass 30 Leute nun das beheben können, was in 6-7 Jahren Entwicklungszeit falsch gelaufen ist!!!
In meinen Augen sind es KEINE vielen kleinen Probleme, die man behebt indem man mit der Community kommuniziert. Es ist das Spielprinzip an sich, der langweilige Loot, immer gleiche Missionen mit gleich dummen Gegnern und das behebige Feeling mit den langweiligen Waffen.
Und das als Lootshooter ausgelegt für 10 Jahre… hmm

Bodicore
1 Monat zuvor

Na das ist jetzt mal eine Kommunikation mit der ich arbeiten kann.

Das „nur“ mit 30 Leuten gearbeitet wird sehe ich nicht als Problem es kommt auf das können an.

Materno
1 Monat zuvor

Mit 30 Leuten werden sie kein Restart ala Final Fantasy 14 machen. No mans sky hat zwar auch einen großen Patch damals gebracht mit weniger Leuten, aber ich denke die Frostbite Engine ist zu sperrig um sowas mit 30 Leuten zu bewerkstelligen. Ein komplett neues Lootsystem wird sicherlich kommen und Endgame Aktivitäten wird es sicher auch einige Neue geben. Und das kann man mit 30 Leuten bestimmt hinkriegen. Eine stärkere Erweiterung der Welt mit 1 bis 2 komplett anderen Biomen fänd ich auch cool. Und das mit einem Akt neue Story. Quasi so wie Reaper of Souls für Diablo 3 war. Das hat ein meiner Meinung mittelmäßiges Hack n Slay zu einem der Besten für mich gemacht. Denke sowas auf dem Niveau für Anthem sitzt mit 30 Leuten locker drinnen. Und in Anbetracht dessen, dass ich das Kern Gameplay von Anthem wirklich cool finde und auch die Story in Ordnung finde (wenn auch schwächer als sonst von BioWare gewohnt, aber besser als von Destiny 2 und Division 2) und mir die Welt auch gefällt, könnte das vielleicht sogar reichen. Mal gucken.

Rubear
1 Monat zuvor

Next!

Sebastian
Sebastian
1 Monat zuvor

Herr Schumann… wieso bewerten Sie die 30-Mann Anzahl die an Anthem arbeitet als negativ?
Hätten Sie den BioWare Blogpost gelesen, wüssten Sie, WORAN diese 30 Leute arbeiten: am KONZEPT!
Es ist absolut keine Rede von Grafikern, Tonleuten und und und!
Es geht rein ums KONZEPT
Finde es deshalb echt daneben dies negativ darzustellen
Vielen Dank

Sebastian
Sebastian
1 Monat zuvor

*Korrektur: Schuhmann natürlich, tut mir Leid

lIIIllIIlllIIlII
1 Monat zuvor

Ich lese da etwas anderes….. ich lese: wir sind ein kleines Team um die 30, dass sich nach vorne arbeitet um die ersten Meilensteine zu erreichen.

Abgesehen davon, schreibt er, dass es wohl lange dauern wird, aber man ihm die Zeit geben soll, damit er von Grund auf anfangen kann.

Mit ganz viel Phantasie kann man aus back to the drawing board raus lesen, dass sie die 30 Mann nur fürs Konzept haben…. das ergibt aber nicht viel Sinn. Sonst müsste er nicht immer wieder betonen, dass das Team so klein ist, dass es sehr lange dauern wird und man keine Wunder erwarten soll.

Das hat ja auch nicht Schumann gesagt, sondern das hat der Studio Director selbst geschrieben und Schuhmann hat das aufgegriffen, ja fast nur zitiert.

Sebastian
Sebastian
1 Monat zuvor

Lies dir den offiziellen Blogpost durch… Wozu braucht man über 100 Leute für ein KONZEPT? Wenn das Konzept steht sind es über 100 Leute die dran arbeiten werden

Platzhalter
1 Monat zuvor

Warum so direkt werden? Da ist doch der Hase im Busch das es hier nicht um die News geht

Zord
1 Monat zuvor

Wo liest du heraus das die 30 Leute nur für das Konzept da sind? Im Blog steht es nirgends explizit. Wenn das ausreichend viele Leute für den Entwicklungsstand wären, dann würde in dem Blog nicht so ausführlich und mehrfach gesagt das es ziemlich wenig Leute sind.

Sebastian
Sebastian
1 Monat zuvor

Im Blog steht dass 30 Leute am/an der Konzept/Gerüst/Idee whatever arbeiten

Alex
1 Monat zuvor

Gameplay ist das eine aber ich hoffe das sie dennoch etwas die Story und Content weiter spinnen ich erwarte keine Wunder nur mit 30 Leuten kann man halt auch kein Gaas am leben halten, Bungie bekommts ja nichtmal mit 700 Mitarbeitern hin, etwas gespaltener Meinung dazu.
Stimmt schon das man mit 30 Leuten flexibler ist, kann auch ein vorteil sein ein kleineres Team zu haben aber da muss unweigerlich auch vieles auf der Strecke bleiben.
Naja mal abwarten.

Sha
1 Monat zuvor

Bei Bungie arbeiten keine 700 leute an Destiny 2 , vielmehr wird da na Matter gewerkelt , vieleicht ein DLC noch zu D2 .
Im moment lässt Bungie auch rückschlüsse drauf , dass vieleicht 50 ( und ja das war sehr sehr Großzügig geschätzt) leute am Aktiven Content sitzen.

Alex
1 Monat zuvor

an den Aktuellen DLCs ja, der rest sitzt an dem Addon und zukünftigen Kontent und an der Neuen ID.
Ändert halt aber nichts ander Sache das war lange Zeit ein 1 ID Unternehmen und sie haben es noch nie ordentlich hinbekommen.
Ist aber ein allgemeines Ding mit der Gaas lüge.

Luripu
1 Monat zuvor

Ich will keinen neuen Content sofort,
ich will Loot 2.0.
Diablo 3 1.0 war sowas von Schrott,2.0 machte dann Spass wenn man den Rest wegblendete.
Das sollten sie hinbekommen.
Bioware ist mein Blizzard.
Bis jetzt habe ich jedes Spiel seit BG gesuchtet.
Ja die 250h für Anthem waren ok,kein Vergleich mit den 500h Andromeda.

Tronic48
1 Monat zuvor

Damit kann man Leben, ehrliche aus und ansagen, so soll es sein.

Destiny 2 macht leider zur Zeit, nicht so viel Spas, die letzte und auch die jetzige Seasons, sind nicht gerade der Hammer gewesen, und deshalb Spiele ich auch schon seid ca. 2-3 Wochen wieder Anthem, und ich muss sagen, es macht auch wieder Spas.

Und solange es bei Destiny 2 so weiter geht, wie bisher, werde ich auch weiter Anthem Spielen, und natürlich hoffe ich auch, das Bioware/Anthem den Umbruch schaffen.

Eines muss ich noch zu Gunsten, Anthems sagen, der Shop in Anthem ist um ein vielfaches besser als bei Destiny 2, da sind immer mal wieder richtig gute Rüstungs- Skis drin, was man von Destiny 2 nicht behaupten kann, da lohnt es sich immer mal einen neuen zu kaufen, natürlich mit der IGame Währung, da sollte sich Bungie mal ein Beispiel nehmen.

RyznOne
1 Monat zuvor

Die Festungen sind rein atmosphärisch und von der Kulisse her weit besser als die Raids in D2 – Last wish ausgenommen.
Düster anspruchsvoll und mit beweglichen Bossen die nicht auf der Stelle stehen und nur während Schadensphasen damage nehmen.
Im übrigen gameplay hinkt es D2 leider nach was content, Planeten und Aktivitäten angeht, aber man darf auch nicht vergessen wie lange D2 schon raus ist und das es nur überlebte weil es eine große starke Community aus D1 hat.
Viele sind zwar schnell gegangen als die Ernüchterung eintrat, doch einige sind bis heute da, wenn auch mit Pausen.

Luripu
1 Monat zuvor

D2?Von 2000?

RyznOne
1 Monat zuvor

D2 -> Destiny 2 ( Released September 2017 ) wink

Luripu
1 Monat zuvor

Ahja.
Ist wohl ne Alterssache.D2 ist für mich immer Diablo 2.
Destiny 2 ja mal getestet und für schlecht befunden.
Nix was den Titel D2 verdient.

Gorm-GER
1 Monat zuvor

Da Destiny 2 jetzt für mich gestorben ist hoffe ich sehr das Anthem noch einmal die Kurve kriegt. Hab es letztes neu für ein paar euro erworben, und werde es die Tage Mal spielen. Dazu noch The Division 2, was ich alles in allem auch besser finde als D2, passt also.

Bin sehr gespannt was das Team um Anthem uns präsentieren wird, werde aber meine Erwartungen Drosseln.

Atain
1 Monat zuvor

Also bis zum Endgame macht das Spiel richtig Spaß, hab die Zeit damit nicht bereut wink

Gorm-GER
1 Monat zuvor

Ja hab ich schon öfters gelesen das es bis zum endgame empfehlenswert ist. Bin gespannt 🙂

Markes
1 Monat zuvor

Das das Team nur 30 Leute hat, hat überhaupt nichts zu heißen.

Wenn diese 30 gute Arbeit machen, wird das auch belohnt werden den Anthem hat Potenzial. Ein kleines Team kann durchaus vorteile haben.

Zord
1 Monat zuvor

Oh doch, das heist das man nicht mit nennenswerten neuen Content rechnen kann, dafür reichen bei einem Spiel mit AAA Anspruch und entsprechendem technischen Unterbau nunmal 30 Leute nicht mal annährend. Es heist auch das selbst EA und Bioware nicht viel Vertrauen in das Projekt haben, sonst würde da mehr Geld rein gesteckt. Im Prinzip sagt das auch das man sich von GAAS verabschiedet hat, da müsste man nähmlich auch schon an dem Content für die Zeit nach der Überarbeitung arbeiten um nicht wieder ewige Content Dürre zu haben.

EliazVance
1 Monat zuvor

Auf der einen Seite natürlich schade, dass EA/Bioware nicht schon lange damit begonnen haben all ihre Energie dafür zu verwenden, das Potential von Anthem noch auszuschöpfen.
Auf der anderen Seite bedeutet ein kleineres Team hoffentlich eine klarere Vision, an der auch jeder im Team mitarbeitet.
Ich bleib weiterhin gespannt, mir hat Anthem viel Spaß gemacht, und ich würde gerne eine positive Weiterentwicklung sehen.

N0ma
1 Monat zuvor

ehrliche Arbeit erwarte ich immer eek

René
1 Monat zuvor

Das wird solange durchgezogen bis es Tod ist damit EA und BW wenigstens sagen können wir haben versucht. ^^ is doch einfach nur ein move damit das Image nicht leidet was eh schon angekratzt ist.

Direwolf
1 Monat zuvor

Klar, man kann alles negativ sehen, aber immerhin sprechen sie Klartext, was den Fortschritt angeht. Das ist etwas, was man von Bungie nicht erwarten kann. Weil ihre momentane Kommunikationsoffensive können sie sich in den A**** schieben.

Daher bleib ich gespannt und neugierig, wie es mit Anthem weitergeht.
Ein Fehlkauf war es nicht für mich, da ich es bereits im Sale gekauft hab. Und für das Geld, hat es mich gut unterhalten.

Oldboy
Oldboy
1 Monat zuvor

Wenn man sich GTFO anschaut, sieht man, was 9 Leute leisten können!

Snake
1 Monat zuvor

GTFO?

Nico
1 Monat zuvor

get the fuck out, ist ein Spiel auf Steam, findet man aber nur unter den namen GTFO

N0ma
1 Monat zuvor

Grad mal YT geschaut. Hacken per Terminal Kommandozeile smile Von dem Spiel könnten sich andere eine Scheibe abschneiden, unter anderem auch Warframe.

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