Dr Disrespect, Ninja, shroud seit Wochen weg: Wie geht’s für die Ex-Stars von Twitch weiter?

Im Moment sind 3 der größten Streamer der Welt ohne eine Plattform. Es sind die drei ehemaligen Gesichter von Twitch: Tyler „Ninja“ Blevins, Michael „shroud“ Grzesiek und Guy „Dr Disrespect“ Beahm. Zwei von ihnen waren seit mehr als einem Monat nicht mehr zu sehen. Wie kam es zu dieser Situation und wohin führt sie der Weg?

Das sind die freien Gesichter von Twitch: Die drei Streamer Ninja, shroud und Dr Disrespect waren in den letzten 3 Jahren „die Gesichter von Twitch“:

  • Dr Disrespect (4.5 Mio Follower) dominierte die Plattform 2017 mit PUBG.
  • Ninja (14.7 Mio Follower) übernahm 2018 mit Fortnite und trieb das Gaming in ungeahnte Höhen.
  • shroud (7 Mio Follower) hatte 2019 seine Stunde im Rampenlicht, als Apex Legends durch die Decke ging.

Doch alle 3 Streamer sind von Twitch weg und im Moment überhaupt nicht mehr zu sehen.

Zusammen haben die drei Streamer 27.2 Millionen Abonnenten auf Twitch. Dazu noch Millionen Follower auf YouTube und Social Media.

Es ist klar, dass sie die Streaming-Plattform prägen werden, auf der sie landen. Aber welche wird das sein?

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Sogar Jessica Blevins, Ninjas Frau und Managerin, wundert sich, dass alle 3 Stars nicht streamen.

2 Top-Stars seit mehr als einem Monat nicht mehr zu sehen

Wann waren die Streamer das letzte Mal zu sehen?

CoD Warzone DrDisrespect Revive Schauspiel Titel
Er ist bekannt dafür, hart und schnell zu agieren. Und genauso hart und schnell kam der Bann.

Wie verhalten sich die Streamer seit dem Aus?

Von shroud gibt es keinen Kommentar seit einem Monat. Der sagt einfach nichts.

Tyler „Ninja“ Blevins ist weiter aktiv, als wär nichts gewesen. Der streamt nur nicht, pflegt aber seine Marke als „Gamer Nummer 1“ und moralische Instanz in allen Belangen. Ninja hat angedeutet, dass es bald in irgendeiner Form weitergeht. Sagt aber nicht, wie konkret.

Guy „Dr Disrespect“ Beahm hat lange geschwiegen und dann Interviews gegeben. Er wird nicht mehr zu Twitch zurückkehren. Aber er plant seine Rückkehr als Dr Disrespect. Er sagt jedoch, er wird keinen exklusiven Deal anstreben.

ninja twitch analystin header
Ninja kommentiert weiterhin so gut wie alles. Sagt nur nicht, wie es weitergeht.

Twitch, YouTube oder Facebook – die 3 Optionen

Wohin könnten die Streamer wechseln?

Die Streamer Ninja und shroud werden beide von der Agentur „Loaded“ vertreten. Gut möglich, dass sich beide wieder im Paket wo niederlassen. Der Streamer Dr Disrespect wird hingegen von einer großen Hollywood-Agentur vertreten.

Wahrscheinlich sind Ninja und shroud erneut auf einen exklusiven Deal aus, der ihnen finanzielle Vorteile bringt, während Dr Disrespect ohne so einen Deal weitermachen wird. Über die Gründe kann man nur spekulieren: Vielleicht ist er den anderen Anbietern nach seinem mysteriösen Twitch-Bann gerade „zu heiß.“

„10 Mio $ für 8 Monate Arbeit“ – Twitch-Streamer flucht über shrouds Mixer-Deal

Twitch ist sicher die naheliegende Option für shroud und Ninja. Hier haben sie riesige Fan-Bases. Sollten sie zurückkehren, hätte Ninja sofort wieder den größten Kanal vor Tfue und auch shroud wäre ganz vorne dabei.

Auf Twitch hätten die Streamer sicher die höchste Relevanz und Zuschauer-Basis. Der Marktwert für Werbe-Deals wäre hoch und sie könnten, nach einer Zeit im „Exil“, endlich wieder voll mitspielen. Gerade Ninja schien es zuzusetzen, dass ihn Twitch-Streamer damit aufzogen, ihm würde keiner zuschauen.

YouTube ist für alle drei Streamer eine reizvolle Option. Als Twitch-Streamer haben sich die 3 auf YouTube ein zweites Standbein aufgebaut: Die Zuschauer sehen hier normalerweise „Video on Demands“, Zusammen-Schnitte aus Live-Streams, die auf YouTube nach-verwertet werden.

YouTube Gaming hat noch keine „Live-Streaming“-Kultur wie Twitch – ist aber augenscheinlich bereit und willens, hier weiter zu investieren.

Shroud titel
Er macht offenbar seit einem Monat Urlaub: shroud.

Facebook Gaming wäre wahrscheinlich nur eine Option, wenn sie mit viel Geld und einem starken Konzept locken würden. Angeblich haben shroud und Ninja beide schon herausragend starke Deals abgelehnt und wollten lieber ihre „Möglichkeiten erkunden“, als von Mixer direkt zu Facebook Gaming zu wechseln. Laut dem deutschen Top-Streamer, Marcel „MontanaBlack“ Eris, sei Facebook Gaming „einfach Schmutz.“

„Eine eigene Lösung“ brachte Dr Disrespect ins Spiel: Der könnte ja einfach auf seiner Homepage streamen. Aber solche Experimente scheinen unwahrscheinlich zu sein. Streamer, die solche Solo-Lösungen anstrebten, sendeten in der Vergangenheit nur noch für kleines Publikum. Sogar PewDiePie ist mittlerweile wieder auf YouTube zu sehen. Der war ein Jahr lang auf „DLive“, konnte da aber offenbar nicht die angestrebte Relevanz erreichen.

Mixer Soapy Title
Das Ende von Mixer traf viele kleine Streamer hart.

Auch wenn es die Fans schmerzt ihre liebsten Unterhalter nicht mehr täglich sehen zu können, sind shroud und Ninja finanziell sicher hervorragend aufgestellt. Sie fielen nach dem Ende von Mixer federweich, wie man hört. Anders ging es kleinen Streamern auf der Plattform:

Während Ninja und shroud abkassieren, sind kleine Mixer-Streamer völlig fertig

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5 Kommentare
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Frank

Auch wenn das mit Brime alles Fake war würden die 3 mit ner eigenen Plattform sicher trotzdem gut fahren. Zumal es für neue Streamer auch attraktiv sein würde dort zu streamen. Wenn man das gut aufzieht und in 10 Jahren kein bock mehr hat selbst zu streamen lebt man von den Einnahmen die einem die Plattform so einbringt. Ist sicher ne ordnetliche Investition aber Investoren wird man dafür sicher finden und eigene Kohle habe die 3 ja auch genug.

User

Die 3 boys brauchen keine Sponsoren weil sie alle mehrfache Millionäre sind. Ich glaube noch immer, dass sie „heimlich“ an einer eigenen Plattform arbeiten.

Frank

Und ob die Investoren brauchen wenn Sie es mit Twitch und Co aufnehmen wollen. Millionen sind da Peanuts. Da müssen Mitarbeiter eingestellt und bezahlt werden, Server gemietet, Kohle für Verträge mit anderen großen Streamern, Werbebudgets etc. Twitch is circa 5 Milliarden Wert und einer der größten Global Player steht hinter der Plattform. Die 3 sind vielleicht Reich und Berühmt als Einzelpersonen aber als Unternehmen ein Mückenschiss.

Captain Bimmelsack

Am Tag danach, am 26. Juli, kam der mysteriöse Twitch-Bann, für den man immer noch keinen Grund kennt.

*Juni. Der 26. Juli war letzten Sonntag. 😀

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