In Destiny 2 könnt ihr euch jetzt schnell die guten Waffen und Rüstungen aus dem Zerbrochenen Thron holen. Ihr braucht nur etwas mit den Beutezügen zu tricksen.
Was ist das für ein Loot-Trick? Spieler haben in Season 13 von Destiny 2 einen Glitch entdeckt, der euch täglich Ausrüstung aus dem Dungeon Zerbrochener Thron gewährt. Das Tolle ist, ihr müsst den Dungeon dafür nicht zocken und der Trick funktioniert problemlos solo.
MeinMMO erklärt euch hier wie ihr Beutezüge zu eurem Vorteil nutzt und schnell exklusive Waffen und Rüstungen aus dem Dungeon erhaltet.
So funktioniert das: Die kurze Version: Holt euch Beutezüge für “Träumende Stadt”-Ausrüstung, erledigt die kleinen Aufgaben und öffnet den Beutezug im Dungeon. So verwandelt sich die Belohnung in Ausrüstung aus dem Zerbrochenen Thron.
Etwas ausführlicher: Besucht in der Träumenden Stadt Petra Venj. Der NPC der Region bietet Items, Ressourcen und auch Beutezüge. Für euch interessant sind die Bounties, die als Belohnung Legendäre Ausrüstung auflisten. Diese Beutezüge erledigt ihr dann ganz normal, löst sie aber nicht ein.
Petra Venj wechselt ihre Location, hat aber immer diese Beutezüge mit
Das sind die beiden Beutezüge:
“Aszendenten Herausforderung”: Den Beutezug könnt ihr einmal in der Woche annehmen und abschließen. Wo ihr Petra jede Woche findet und welche Aszendenten Herausforderung gemeistert werden will, findet ihr stets im Weekly Reset auf MeinMMO.
“Herausforderung: Geheime Geheimnisse”: Diese Aufgabe könnt ihr täglich annehmen und bekommt jeden neuen Destiny-Tag frischen Loot (aktueller Daliy Reset ist 19 Uhr) frischen Loot. Welche versteckten Missionen oder unsichtbaren Truhen dazu zählen, haben wir euch hier auf MeinMMO erklärt: Geheime Geheimnisse in Destiny 2 – Das müsst ihr für den Beutezug tun
Loot aus dem Zerbrochenen Thron, ohne den Dungeon zu zocken
Beide Beutezüge könnt ihr in einem Rutsch erledigen. Denkt dran, dass ihr für viele der Aktionen eine Königinnenlaub-Tinktur trinken müsst. Alle Aufgaben und auch die Aszendenten Herausforderung lassen sich aber in wenigen Minuten komplett solo abschließen.
Sobald die Beutezüge erledigt sind, steuert ihr den Zerbrochenen Thorn bequem vom Orbit aus an. Landet ihr dort, löst ihr die Beutezüge aus dem Menü heraus ein. Unser
Der Glitch ist jetzt, dass die legendäre Ausrüstung aus den Beutezügen vom Spiel als Drop des Dungeons gesehen wird. Ihr müsst euch also nicht durch den knackigen Mini-Raid kämpfen. Unser Leser Millerntorian wies uns darauf hin, dass ihr das am besten ohne Checkpoint im Thron machen solltet, da der Glitch sonst nicht richtig funktioniert. Bevor ihr die Beutezüge einlöst, löscht vorm Anflug in den Dungeon den Chekpoint.
Destiny und Beutezüge: Die verschiedenen NPC – vom Game gesteuerte Charaktere, also keine Spieler – bieten den Hütern zahlreiche kleinere und größere Aufträge. Dabei sind Kopfgeldjagden auf bestimmte Gegner, das Sammeln von Items oder andere Dinge, die man während des Spielens erledigen kann. Sobald der Beutezug erledigt ist, erhält man Erfahrungspunkte, einige Ressourcen und teilweise auch Ausrüstung. Das Spiel steht in der Kritik, zu sehr auf diese Beutezüge zu setzen und den Spielern sonst kaum mit kreativen Aufgaben Motivation zu bieten. Manche scherzen daher, Destiny 2 würde den Untertitelt “Beutezug-Simulator” tragen. Bungie steuert seit Season 13 gezielt gegen diese Kritik.
In diesem Video von Cheese Forever seht ihr den Trick. Ab Minute 2:00 zeigt er auch, wie ihr schnell 2 Geheimnisse findet und die Aszendenten Herausforderung schnell abschließt.
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Warum sollte ich das machen? Dadurch, dass die Beutezüge im Dungeon eingelöst werden, gelten sie als Loot aus dem Zerbrochenen Thron. Das bedeutet, dass die so erhaltenen Rüstungen bessere Statuswerte haben – also nahe an den 60 oder höher sind. Die Waffen aus dem Dungeon haben Perks, die auf den regulären Versionen nicht rollen können und exklusiv für den Zerbrochenen Thron sind. Im Falle des Raketenwerfers ist das beispielsweise “Vorpal Waffe“, was euch automatisch 15 % mehr Schaden gegen Bosse gibt.
Der “frische” Dungeon-Loot kam mit Season 13 ins Spiel und soll den beliebten Dungeons mehr Relevanz geben. Ihr erhaltet also in sehr kurzer Zeit gute Rüstungen und sonst schwer zu ergatternde Waffen, bei Bedarf 3-mal täglich.
Um diese Ausrüstung geht’s:
Erwachende Wache (140er Arkus-Handfeuerwaffe)
Schlaflos (15er Arkus-Raketenwerfer)
Gewährung (200er Leere-Scout-Gewehr)
Wiedererzählte Geschichte (65er Leere-Schrotflinte)
Träumerei-Morgenröte (Rüstungsset für Warlock, Jäger und Titan)
Hier seht ihr die Ausrüstung (linke Seite):
Season1 3 brachte den beiden Dungeons Zerbrochener Thron und Grube der Ketzerei aktualisierten Loot.
Was haltet ihr von dem neusten Glitch, den die Hüter da gefunden haben? Grund genug die malerische Träumende Stadt wieder zu besuchen? Immerhin meckern viele über die zahlreichen Beutezüge, jetzt sind sie doch auch Mal für etwas gut. Manche Spieler scherzten schon, dass Bungie da wohl nun den Zerbrochenen Thron deaktivieren muss – so weit wird es aber mit sehr großer Wahrscheinlichkeit nicht kommen.
Am 26. Mai erschien mit It Takes Two (PC, PS4, PS5, XBox One, Xbox Series X) ein Koop-Spiel, das aktuell fantastische Wertungen auf Metacritic erhält. Vor allem bei den Versionen für PC und PS5 schwärmen die Reviews vom Spiel und bewegen sich im 90er-Bereich. Wir stellen euch den Titel vor und erklären, was die Spieler und Tests an It Takes Two lieben.
Was ist It Takes Two? Im neuen Spiel der Entwickler von A Way Out schlüpft ihr in die Rolle von Cody und May, einem Paar, das eine Krise durchmacht. Durch einen Zauberspruch werden die beiden in kleine Puppen verwandelt und müssen nun einen Weg finden, die Verwandlung rückgängig zu machen. Dazu meistern sie ihre Umgebung, lösen Rätsel und müssen kooperativ agieren, was die beiden langsam wieder einander näher bringt.
Auf ihrer Reise erleben die beiden jede Menge verrückter Abenteuer. Sie kämpfen gegen Gangster-Eichhörnchen, flitzen mit einem Schlitten durch eine Schneekugel, legen sich mit Wespen an, spielen ein Videospiel und reiten auf Spinnen. Nur, wenn beide gemeinsam agieren, können sie die Herausforderungen meistern.
Wie das abläuft, könnt ihr euch um Trailer zu It Takes Two ansehen:
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Was ist das Besondere daran? Ihr könnt das Koop-Spiel It Takes Two nur zu zweit spielen, es gibt keine Möglichkeit, eine Figur von der KI spielen zu lassen. Ihr braucht also immer einen Partner. Das passiert entweder über ein lokales Koop-Spiel per Split-Screen oder über einen Online-Modus.
Jedoch ist nur eine Spielversion nötig. Denn über den Freundes-Pass könnt ihr den Titel mit einer anderen Person teilen, sie in euer Spiel einladen, ohne, dass sich der Mitspieler “It Takes Two” extra kaufen muss.
Metacritic gibt It Takes Two Reviews um die 90 auf XBox One, PC, PS5
Wie kommt das Spiel an? Die Bewertungen von internationalen Spielemagazinen auf Metacritic liegen:
für die PS4-Version bei 85 von 100 Punkten.
auf der Xbox One erhält das Spiel 90 Punkte auf Metacritic
auf der PS5 steht It Takes Two bei 89 Punkten.
beim PC erhält das Spiel ebenfalls 89 Punkte
Die Wertungen für Xbox Series X liegen auf Metacritic noch nicht gesammelt vor.
So bewertet die internationale Spielepresse It Takes Two:
GameRant (PS5) – 100 Punkte: „It Takes Two ist ein geniales Koop-Spiel und wird sowohl als Klassiker des Genres als auch als Anwärter auf das Spiel des Jahres in die Geschichte eingehen. Es gibt keinen einzigen langweiligen Moment im gesamten Spiel, und wir sind auch nicht auf irgendwelche Glitches oder technischen Probleme gestoßen. It Takes Two ist nahezu perfekt optimiert und ein absolutes Muss für Fans von Koop-Spielen.“
Gamespot (PS4) – 90 Punkte: „Beeindruckend. Takes Two ist der beste 3D-Plattformer, den ich seit Super Mario Odyssey gespielt habe, und wie dieses Spiel hat es ein Gespür für Abwechslung. Man kann auf einem Frosch reiten oder ein Flugzeug mit Flügeln aus Codys Boxershorts fliegen oder sich durch eine Burg im Diablo-Stil kämpfen. Trotz der enormen Menge an Dingen, die man tun kann, schafft es It Takes Two, jede Mechanik gut zu handhaben.“
IGN France (Xbox Series X/S) – 100 Punkte: „It Takes Two ist ohne Zweifel einer der besten Plattformer, die ich im letzten Jahrzehnt gespielt habe. Das Leveldesign ist unglaublich, und die Menge an Ideen in Bezug auf seine kooperativen Elemente machen jede Sekunde des Spiels so viel Spaß.“
Shacknews (PC) – 90 Punkte: „Das Spielen von It Takes Two brachte mich zurück in die Ära der Couch-Koop-Spiele, die ich mit meinen Freunden und meiner Familie erlebt habe. Die gemeinsamen Lacher, Frustrationen und Triumphe sind ein Aspekt von Koop-Spielen, den ich schmerzlich vermisst hatte. Mit einfallsreichen und kreativen Rätseln und einzigartigen Umgebungen ist It Takes Two ohne Zweifel das beste Couch-Koop-Spiel, das ich in letzter Zeit gespielt habe.“
Gamestar (PC) – 87 Punkte: „It Takes Two ist ein rasanter, fantasievoller und irre kreativer Action-Trip.“
Die Spieler bewerten It Takes Two sogar noch höher und vergeben 9.1 von 10 Punkten auf PS5 und sogar 9.3 auf PC. Wir fassen hier ein paar Stimmen der Spieler von Metacritic für euch zusammen:
doberman2yk schreibt zur PS4-Version: „Ganz einfach das beste lokale Koop-Spiel, das ich jemals gespielt habe und ich bin schon seit 20 Jahren Gamer!“
alivemau5 meint zur PS5-Fassung: „So macht man einen Zwei-Spieler-Koop richtig. Die Tatsache, dass man unbegrenzte Leben hat, macht es so großartig, das Spiel mit jemandem zu spielen, der nicht so geschickt in diesem Genre ist.“
javellinh schreibt über die Version auf Xbox Series X/S: „Die beste Koop-Erfahrung, die ich je hatte. Das Spiel fühlt sich einfach unglaublich gut an und sieht auch so aus.“
Sensualzurbagan hat It Takes Two auf der Xbox One gespielt: „Ein wunderbares und unglaubliches Spektakel. Es ist ein perfektes Spiel für Kinder und Erwachsene, das euch nicht kaltlassen wird. Ein Muss-Spiel für jedes einzelne Atom im Universum.“
helison zeigt sich von der PC-Fassung begeistert: „Das Beste, was 2021 passieren konnte. Alles am Spiel ist fantastisch. Ihr solltet es definitiv spielen.“
Für wen eignet sich das Spiel? Wollt ihr ein lustiges Koop-Spiel zu zweit erleben, in dem ihr gemeinsam Herausforderungen und Rätsel meistern müsst, während ihr einer lustigen und schön erzählten Story folgt, dann ist It Takes Two bestimmt der richtige Titel für euch. Ihr könnt euch das Spiel für PC, PS/PS5, sowie Xbox Series X/S und Xbox One holen.
Habt ihr schon in It Takes Two reingespielt? Findet ihr es auch so gut wie die internationale Spielepresse und diejenigen, die es schon gezockt haben?
Die Änderung an der Spielzeit bei World of Warcraft ist ein Trick, um Spieler in ein Abo zu locken – das denkt zumindest Cortyn.
Vor einigen Tagen hat World of Warcraft angekündigt, Spielzeit für direkten Kauf nur noch in Einheiten von 60 Tagen zu verkaufen. Die Angebote für 30, 90 und 180 Tage verschwinden. An den Abos ändert sich nichts, weshalb viele Spieler kaum einen Unterschied feststellen werden. Doch egal wie man es auch dreht und wendet – der Schritt wurde unternommen, um Spieler zu einem Abo zu verleiten, in der Hoffnung, dass sie es vergessen, das Abo wieder zu kündigen.
Der bekannte WoW-YouTuber Bellular hat dazu einen recht langen Stream gemacht und ich stimme mit ihm in fast allen Punkten überein. Ein paar seiner Punkte möchte ich aber herausstellen und mit eigenen Erfahrungen und Gedanken anreichern.
Abschaffung hat keine sinnvolle Begründung
Warum Blizzard die 3 Optionen entfernt, WoW für eine bestimmte Zeit zu bezahlen, ist mehr als nur fadenscheinig. Im Bluepost heißt es, man „habe eine Überprüfung aller Dienste in allen Währungen durchgeführt“ und sei „basierend darauf“ zu der Entscheidung gekommen, die Spielzeit-Optionen für 30, 90 und 180 Tage zu entfernen.
Da muss sich jeder Spieler nur fragen, was das denn für eine „Überprüfung“ gewesen sein soll. Standen die Angebote für 30, 90 und 180 Tage zu lange im Regal und waren immer kurz davor, das Mindesthaltbarkeitsdatum zu überschreiten?
Der rein technische Aufwand, diese Angebote im Shop zu behalten, ist extrem gering.
Die einzige logische Erklärung hier ist, dass sich Activision Blizzard anhand der Umstellung mehr Einnahmen und längere Verpflichtungen der Spieler wünscht. Sollte jemand eine andere Erklärung sehen – gerne ab damit in die Kommentare.
Grundsätzlich gilt hier: Wann immer ein Unternehmen die verfügbaren Optionen der Kunden einschränkt, ist das etwas Negatives. Es gibt absolut keine Verbesserungen für den Kunden. Weniger Auswahl „zwingt“ die Spieler dazu, ein Angebot in Erwägung zu ziehen, das sie sonst eigentlich nicht nutzen würden.
Abo vergessen – darauf spekuliert Blizzard
Klar könnte man hier jetzt sagen, „Ach, dann abonniere ich halt und kündige wieder“ und das ist für konsequente Menschen auch die aktuell beste Option.
Doch sind wir mal ehrlich – hat nicht jeder von uns schon irgendwo mal ein Abo zu einem Dienst „vergessen“ oder im jeweiligen Zeitraum nicht genutzt? Bei Diensten wie Netflix, Amazon Prime, PlayStation Plus, Crunchyroll oder Wakanim kam es zumindest bei mir immer mal wieder vor, dass ich sie einen, zwei oder gar drei Monate gar nicht genutzt habe und mir im Nachhinein dachte: „Das hätte ich besser kündigen können und Geld gespart.“ Von meinen 24 angesparten Audible-Guthaben will ich gar nicht erst anfangen.
Genau darauf setzt Blizzard mit der Änderung. Man hofft, dass die Spieler sich zu einem Abo verpflichten und es vergessen – und das halte ich, ehrlich gesagt, für gar nicht so unwahrscheinlich. Ich habe alleine im Umfeld meiner Gilde zwei Leute, die in Battle for Azeroth plötzlich festgestellt haben, dass sie ja noch immer ein Abo laufen haben und so mal eben für 3 oder 6 weitere Monate bezahlt hatten, obwohl sie eigentlich nicht mehr spielen wollten.
Der Gedankenprozess dahinter ist auch recht einfach zu durchschauen. Wenn man ein Abo bei World of Warcraft hat, dann wird im Battle.net-Launcher keine verbleibende Spielzeit angezeigt. Logisch, die erneuert sich ja immer von alleine.
Verliert man nun langsam den Spaß an WoW, dann spielt man womöglich etwas weniger, verlagert den Fokus auf andere Spiele. Doch die meisten schauen noch immer mal wieder rein, erledigen tägliche und wöchentliche Aufgaben. Bei vielen Spielern „schläft“ das dann langsam ein, bis sie gar nicht mehr einloggen.
Doch die Entscheidung, ein laufendes Abo zu kündigen, muss bewusst gefällt werden. Man muss sich ganz klar sagen „Das Spiel frustriert mich oder bereitet mir keine Freude mehr, ich werde nun das Abo kündigen“. Viele werden das schlicht nicht tun. Ganz gleich, ob sie es vergessen, weil sie ihren Fokus schon auf andere Aktivitäten gelegt haben oder sich denken „Vielleicht will ich ja doch wieder reinschauen“.
Bei im Vorfeld gekaufter Spielzeit, die sich nicht automatisch erneuert, ist das Gegenteil der Fall.
Im Battle.net-Launcher sieht man unten links permanent die eingeblendete Zeit, wie lange man noch WoW spielen kann. In den letzten Tagen und Stunden verfärbt sich diese Anzeige als „Warnung“, dass die Spielzeit bald abgelaufen ist.
Die verbleibende Spielzeit wird nur angezeigt, wenn man sie manuell erneuern muss.
Doch hier ist der Gedankenprozess genau umgekehrt zum Abo. Bei direkter Spielzeit muss der Spieler sich die Frage beantworten: „Macht mir World of Warcraft noch so viel Spaß, dass ich dafür noch einmal bezahlen will?“
Der Spieler muss hier eine bewusste, erneute Kaufentscheidung treffen. Er muss abwägen, ob er einen Kaufprozess noch einmal in Gang setzt. Das ist eine klare Hürde, die genommen werden muss und bei so manch einem Spieler dafür sorgt, dass es eben keine weitere Spielzeit gibt. Ein Kunde ist damit verloren.
Abonnement schreckt auch in 2021 noch ab
Ein letzter Punkt, der hier noch mit hineinspielt: Ein Abo ist eine große Hürde.
Für uns langjährige WoW-Spieler, die wir vielleicht schon seit Vanilla, Burning Crusade oder Wrath of the Lich King dabei sind, ist das nichts neues. Wir sind seit über 15 Jahren daran gewöhnt, Abo-Kosten an Blizzard zu entrichten. Einige der Leser hier dürften vermutlich schon ihr halbes Leben oder länger ein WoW-Abo bezahlen. Für Veteranen ist das Alltag, Normalität und gehört einfach zu WoW dazu.
Doch versucht mal einen neuen Spieler zu World of Warcraft zu bringen und fragt, was sie bisher abgeschreckt hat. Für viele ist es das Abo. Sie wollen sich nicht binden.
Bisher mussten sie das auch nicht. Strenggenommen „müssen“ sie das auch jetzt noch nicht, doch die Ausdünnung der Angebote zeigt eindeutig, wohin die Reise geht.
Denn wer World of Warcraft mit seinen Freunden „nur mal testen“ will und das günstigste Angebot möchte, der muss ein Abo abschließen, um 30 Tage spielen zu können. Das ist nicht nur die günstigste Variante, sondern auch die einzige, um für den kürzesten Zeitraum zu bezahlen. Und bei jedem Abo besteht die Chance, dass jemand sein Abo vergisst und daran hängen bleibt.
Mehr rund um World of Warcraft und Blizzard gibt’s hier:
Natürlich verstehe ich jeden, der nun sagt: “Selbst Schuld, wenn du ein Abo abschließt, pass halt besser auf.” Im Grunde habt ihr damit auch recht, wer sich vertraglich an etwas bindet, sollte das bedenken. Doch dass Blizzard diese Bindung als einzige sinnvolle Option anbietet, nachdem es über Jahre auch andere Methoden gab – das kann man ihnen vorhalten. Sie hoffen schlicht darauf, dass man es vergisst oder der Frust nicht so groß ist, dass man das Abo kündigt.
Auch wenn es mich am Ende nicht betrifft, da ich seit knapp 15 Jahren schon „Abonnieren und direkt wieder kündigen“ praktiziere – die Abschaffung der Spielzeit-Optionen ist negativ und zu Lasten der Spieler. Da kann man auch nichts dran schönreden – ihr dürft es in den Kommentaren aber gerne versuchen.
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Am kommenden Mittwoch, den 31. März 2021, veröffentlicht EA Sports das neue TOTW 27 (Team of the Week) in FIFA 21 Ultimate Team. Welche Spieler diesmal dabei sein könnten, zeigen die TOTW 27 Predictions.
Was ist das Team of the Week? Jeden Mittwoch erhält eine Auswahl an Spielern, die im realen Fußball mit starken Leistungen überzeugt haben, eine neue Inform-Spezialkarte. Dieses Team der Woche ist dann eine Woche lang in den FIFA-21-Packs zu bekommen.
Die Spielerkarten stellen dabei verbesserte Versionen dar, die nicht nur bessere Werte mitbringen, sondern auch auf dem Transfermarkt mehr wert sind.
Das sind TOTW Predictions: Bei den Predictions handelt es sich um Voraussagen der Community zum kommenden TOTW. Dort versuchen Spieler aufgrund der realen Fußball-Ergebnisse zu erraten, welche Karten im Team der Woche dabei sein könnten.
Wichtig ist, dass es sich hierbei nicht um Garantien, sondern lediglich theoretische Voraussagen handelt. Das TOTW am kommenden Mittwoch kann also auch ein wenig anders aussehen, als die Predictions vermuten lassen.
Mit TOTW-Karten und Spielern, die möglicherweise eine solche bekommen, kann man auf dem Transfermarkt Trading betreiben. Wie das funktioniert, zeigen wir euch hier:
Die Vorhersage zum Team of the Week 27 in Ultimate Team
Wir schauen uns in dieser Woche des YouTubers KieronSSF an. In dieser Woche stehen internationale Matches anstatt von Ligapartien an. Die Spieler werden damit auf Grundlage ihrer Auftritte in den vergangenen Länderspielen bewertet.
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Viele Bundesliga-Kandidaten sind in dieser Woche nicht im TOTW vertreten. Allerdings könnten diese Spieler dabei sein:
Robert Lewandowski traf im Länderspiel für Polen doppelt und könnte sich so eine Karte verdienen. Allerdings sieht der YouTuber ihn eher als zusätzliche Option, die das TOTW verbessern soll.
Thorgan Hazard traf in seinem Länderspiel für Belgien ebenfalls und könnte eine neue Inform-Karte im linken Mittelfeld bekommen.
Auch Werders Augustinsson konnte sich in den internationalen Partien für Schweden in die Torschützenliste eintragen. Der Verteidiger könnte ein Upgrade bekommen.
Das MMORPG The Elder Scrolls Online (ESO) hat unglaublich viele PvE-Inhalte, aber auch das PvP ist sehr vielseitig. Wir haben mit zwei Spielern gesprochen, die in ESO hauptsächlich PvP spielen, und sie nach ihrer Meinung gefragt.
The Elder Scrolls Online ist keineswegs ein klassisches MMORPG. Das Spiel aus dem Universum der Elder-Scrolls-Reihe setzt nicht nur auf Gruppeninhalte, sondern auch auf solo und gehört so zu den besten MMOs für Solo-Spieler auf dem Markt.
Veröffentlicht wurde es im April 2014 für den PC und im Juni 2015 für die Konsolen PS4 und Xbox One, wobei im Juni 2020 noch Stadia dazu kam. Wir von MeinMMO beleuchten bei dem MMORPG häufig den PvE-Bereich, das PvP kommt da etwas kurz. Deshalb haben wir nun für euch zwei PvP-Spieler gefragt, was sie davon bei ESO halten. Zusätzlich gibt es noch ein paar Tipps für Einsteiger und Anekdoten toxischer Spieler.
In ESO könnt ihr euch auch mit anderen Spielern messen
Wer spricht da überhaupt?
Für dieses Interview haben wir uns zwei Spieler aus der Community gesucht, die sich selbst als waschechte PvP-Fans bezeichnen. Das ist zum einen Basti und zum anderen Bajinga, die uns zunächst etwas mehr über sich erzählt haben.
Wann hast du mit ESO angefangen und wie war dein Werdegang?
Basti hat ESO 2016 auf der PS4 angefangen. Da war er noch ein MMO-Anfänger und in einer sehr kleinen Anfängergilde. So hat er sich bis zum PvE-Endcontent alles selbst erarbeitet, war mit der Zeit dann auch raiden oder hat Skins gefarmt. Anfang 2018 kam dann sein stärkeres Interesse fürs PvP: “Ich wollte Char-Builds testen und bauen.” Mit diesem Interesse kam Bastis Eintritt in eine Progress-PvP-Gilde, mit der er auch Runs auf den Kaiser-Titel gestartet hat. Dieser Kaiser ist auch eine der schwersten Trophäen in ESO. 2019 ist Basti auf den PC gewechselt, um ESO mit besserer Performance weiter spielen zu können.
Basti sagt zudem: “Ich habe ESO mehrfach pausiert, Grund dafür waren oft die Bugs und schlechte Performance. Man nimmt es eine Zeit lang hin, aber irgendwann ist der Frust dann doch so angestaut, dass man etwas anderes spielen möchte.” Seine längste Pause war fast ein Jahr und diese verbrachte er in WoW.
Bajinga hat Mitte 2017 mit ESO angefangen. Zunächst hat er sich nur auf das Leveln konzentriert, die Maps erkundet und versucht, so viel Informationen wie möglich über ESO aufzusaugen. Das war deshalb nötig, weil ESO seiner Meinung nach doch sehr komplex ist. Obwohl er immer mal wieder pausiert hat und zusammen mit anderen auch weitere Spiele getestet hat, hat ihn sein Weg immer wieder zu ESO zurückgeführt.
Die PvP-Karte Cyrodiil
Hast du wegen des PvP mit ESO angefangen oder was hat dein Interesse geweckt?
Bastis Interesse am PvP kam erst durch die Langeweile im PvE: “Ich fand es interessant, an keine Meta gebunden zu sein, wenn man mit den Großen mithalten möchte. Im PvP kannst du spielen wie du möchtest, Hauptsache du hast Spaß dabei.” Ausnahmen hierbei bilden laut Basti das PvP in kleinen Gruppen wie Small Scale, da sollte man sich schon aufeinander abstimmen, um als Team stärker auftreten zu können.
Die Entscheidung, ESO anzufangen, kam für Basti sehr spontan: “Ich hatte mich damals mit einem Arbeitskollegen über MMOs unterhalten und er hatte mir ESO empfohlen, einmal angefangen hat es mich nicht mehr losgelassen.”
Bajinga hatte seinen Einstieg nur bedingt und durchs Leveln über das PvE. Eigentlich kam er wegen des PvP zu ESO:
Ein Freund (2StronK/Vita) erzählte mir von der großen PvP-Map. Das wollte ich live erleben und fand es so gut, dass ich bis heute da bin.
Bajinga
Spielst du in ESO hauptsächlich PvP oder gehst du zusätzlich PvE-Inhalte regelmäßig an?
Basti ist zwar über das PvE zu ESO gekommen, verbringt aber 80 % seiner Zeit in ESO im PvP. PvE spielt er nur, wenn es sein muss, oder er gefragt wird, ob er irgendwo aushelfen kann. Dabei ist es ihm recht egal, welchen PvE-Content er spielt, da ihm alles möglich ist.
Bajinga hingegen hat auch ein paar Lieblingsbeschäftigungen im PvE, auch wenn er hauptsächlich im PvP zu finden ist. Er ist ein Fashion-Hunter: “Ich mag optische Sachen sehr in Spielen, da man sich individueller gestalten kann, also erspiele ich Skins, Titel und Farben.” Außerdem probiert er gerne neue Sets aus, wenn sich die Meta ändert, die farmen sich bekanntlich nicht von selbst. Als hilfsbereiter Spieler ist er zudem in seiner Gilde “Tamriels Freunde” aktiv und hilft dort bei Dungeons und Raids aus.
Und nun ans Eingemachte – ans PvP selbst
Welchen Charakter spielst du im PvP am liebsten?
Bastis Hauptcharakter und Topfavorit ist der StamSorc (Ausdauer-Zauberer) als Ork: “Diese Klasse kombiniert den stärksten Mobility-Skill im Spiel (der Blitzschlag vom Zauberer) zusammen mit der hohen Ausdauer und Geschwindigkeit eines Stamina-Chars.”
Bajinga bringt gleich 7 reine PvP-Chars mit, weswegen es ihm schwerfällt, seine Lieblingsklasse zu nennen: “Aber ich gehe mit dem Drachenritter und von der Rasse her Nord, mir macht das Gameplay einfach am meisten Spaß.” Und darauf kommt es beim PvP ja auch an.
Basti sagt dazu: “Am PvP gefällt mir am meisten die Vielfalt, seinen Charakter zu bauen und zu optimieren, ohne an eine feste Meta gebunden zu sein. Du kannst spielen was und wie möchtest, Hauptsache du hast Spaß dabei.” Am liebsten baut er Charaktere und optimiert sie: “Nach solchen Optimierungen erfolgreich 1vsX zu spielen, gibt mir ein unglaublich gutes Gefühl.” Ansonsten ist er sehr gern im Open-World PvP in Cyrodiil unterwegs und seit der Entfernung der ganzen Proc-Sets liebt er es noch mehr. Außerdem gefällt ihm am PvP, dass er dort die freie Wahl hat, ob er in einer Gruppe oder solo unterwegs sein möchte.
Bajinga gefällt die Vielfalt, die das PvP in ESO zu bieten hat: “Sei es Cyrodiil, die Kaiserstadt oder Battlegrounds, die Taktiken sind immer anders.” Aber auch die Auswahl an verschiedenen Sets, die man kombinieren kann, ist unglaublich groß. Bajinga sagt von sich, er ist leidenschaftlicher Theorycrafter, also ein Fan von mathematischer Berechnung in Videospielen.
In diese Vielfalt spielt mit hinein, dass man sich sowohl Solo als auch als Duo oder in Gruppen im PvP durchschlagen kann. Außerdem ist der kompetitive Bereich in einem Spiel laut Bajinga im PvP viel mehr gegeben als im PvE.
Und auch wenn es komisch klingt, aber dass sich ca. 100 Spieler um eine Burg prügeln ist schon schön anzusehen.
Bajinga
Würdest du anderen das PvP in ESO empfehlen und hast du Tipps für Einsteiger?
Basti würde das PvP in ESO jedem empfehlen, der gern seinen Charakter verändert und immer wieder neue Sachen ausprobiert. Er hat auch noch ein paar Tipps für Einsteiger im Gepäck:
Der Anfang ist schwer, den besten Tipp, den man geben kann, ist, sich für eine Klasse zu entscheiden und diese spielen zu lernen. PvP ist deutlich skill-lastiger als PvE, es ist wichtig die Stärken und Schwächen seines Charakters zu kennen und diese gut auszuspielen – und Cyrodiil Regel Nr.1: Stehe nicht im Öl!
Basti
Bajinga spricht eine klare Empfehlung für das PvP in ESO aus. Er sagt jedoch auch, dass man sich zu Beginn nicht entmutigen lassen soll, weil es immer jemanden geben wird, der nun mal besser ist als man selbst. Da kann helfen, erfahrene Spieler anzusprechen: “Ich habe für unsere Gilde z.B. einen kleinen Guide und ein kostengünstiges, aber solides, Einsteigerbuild erstellt.”
Ansonsten sollte man sich informieren, Bajinga schaut sich dafür online sehr viele Builds an, und hat wohl jeden für PvP der letzten Jahre gesehen. Das ganze Lesen hilft jedoch nichts, wenn man nicht auch Dinge ausprobiert, da der eigene Spieltil erst gefunden werden muss.
Wie findest du, hat sich das PvP in ESO über die Jahre verändert?
Bajinga sagt, ihm macht das PvP seit Jahren gleichbleibend viel Spaß, er findet nichts besser oder schlechter. Gerade durch die Änderungen an den Sets, Klassen und Skills oder auch das Hinzufügen neuer Sets ändert sich stetig etwas im PvP und das macht für ihn die Langzeitmotivation aus.
Doch gerade mit Sets hat Basti so seine Probleme: “Ich finde das PvP hat sich in den letzten Jahren stark ins Negative entwickelt, es kamen immer mehr Proc-Sets ins Spiel, die jeden Spieler ohne wirklichen Skill durchs PvP tragen”. Außerdem wird laut Basti die Spielerschaft teilweise immer toxischer, Beleidigungen und geteabagged werden gehören zum normalen Alltag eines PvPlers. Allgemein ist das sogenannte “teabaggen” in MMOs eine gängige Praxis wie MeinMMO Autorin Leya Jankowski beschreibt.
Basti findet es daher sehr gut, dass diese Sets aus Cyrodiil entfernt werden und sie aus seinem Todesrückblick verschwinden. Damit fällt der Zufalls-Faktor weg und keine Wahrscheinlichkeiten eines Procs entscheiden mehr über Sieg und Niederlange:
PvP ist jetz aktuell zu dem geworden wie es hätte von Anfang sein sollen: dein Charakter, deine Stats, dein Skill! So muss PvP sein, das einzige, was dich im PvP töten darf, sind die Skills der anderen Spieler und nicht die Sets, die sie gefarmt haben. So macht das Sterben auch mehr Spaß, du weißt genau der andere Spieler war einfach besser als du und hat nicht nur das stärkere Set getragen, welches dich letztendlich getötet hat.
Basti
Was nervt dich am PvP in ESO am meisten?
Neben der eben bereits ausgeführten Problematik mit den Proc-Sets, die den Skill der Spieler außen vor lassen, nervt Basti noch eine Sache gewaltig: “Zum anderen steht ganz oben auf der Negativ-Liste das zunehmend toxische Verhalten vieler Spieler. Sobald deinem Gegner nicht gefällt was und wie du spielst, wirst du beleidigt und geteabagged ohne Ende.”
Das geht inzwischen so weit, dass er viele Spieler kennt, die sich auf offline stellen, wenn sie ins PvP gehen: “Da fragt man sich schon, ist das noch normal? Und die Antwort lautet: Ja! Das ist der ganz normale Alltag eines PvPlers.” Dazu hat er sogar noch eine Geschichte aus eigener Erfahrung parat:
Ganz krass war es bei mir mal, als ich relativ neu auf PC gewechselt bin und mit dem Wappenrock einer PvP-Gilde (in der echt nette Menschen waren) in Cyrodiil unterwegs war. Nur wegen des Namens dieser Gilde wurde ich von zwei mir völlig fremden Spielern massiv mit Beleidigungen beworfen und überall, wo man sich traf, ins Bodenlose geteabagged.
Basti
Danach hat sich Basti, wohl zurecht, gefragt, wie so etwas sein kann, dass man völlig fremde Spieler so fertig macht. Die beiden Gilden standen zwar auf Kriegsfuß miteinander, aber so ein Verhalten sollte dennoch nicht passieren. Und das nur wegen des Namens einer Gilde. Zum Glück blieb dieses krasse Beispiel auch ein Einzelfall, aber Basti gibt an, dass solch ein Verhalten dennoch über die letzten Jahre zugenommen hat: “Es reicht schon, einen Skill mehrfach genutzt zu haben, und man wird beleidigt.”
Das ist ein sehr schwieriges Thema, wie Basti zugibt, worauf sein Fazit lautet, dass man als PvPler eine dicke Haut braucht, um nichts persönlich zu nehmen. So verlieren leidenschaftliche PvP-Spieler etwas die Lust am PvP in ESO. Basti hat auch festgestellt, dass die Anzahl der Spieler, die in ESO PvP zocken, rückgängig ist, was er verstehen kann.
Bajinga nervt am meisten die Performance der Server: “Zur Primtime einen Skill 5x drücken zu müssen, bis überhaupt was passiert, ist schon belastend.” Das Problem mit toxischen Spielern scheint ihn weniger zu stören, oder er ist gut darin, solche Störenfriede auszublenden.
Immerhin der Dauerbrenner der schlechten Server-Perfomance soll sich mit dem neuen Championsystem in ESO ändern, habt ihr die Erfahrung bereits gemacht? Schreibt es uns doch in die Kommentare, gerne auch, was ihr vom PvP in ESO haltet.
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Schalke 04 trat in der League of Legends gegen das beste Team Europas an, gegen G2 Esports. Es ging um das Weiterkommen in den LEC Spring Playoffs 2021. Der Top-Laner von Schalke, Broken Blade, griff zu einem ungewöhnlichen Pick im Profi-LoL: zu Darius. Er glänzte mit ihm und holte den Penta-Kill.
Was war für das ein Spiel? Die Playoffs haben in der League of Legends begonnen. Gleich im ersten Mach trafen G2 und Schalke 04 aufeinander.
Es ist eine „Best of 5“-Serie, man muss 3 Spiele gewinnen, um weiterzukommen:
Wer gewinnt, steht schon im Halbfinale der Playoffs und wartet die nächsten Spiele ab, gegen wen er antritt.
Wer verliert, der wechselt ins „Loser’s Bracket“ und steht eine Niederlage vorm Ausscheiden.
Die Experten waren sich vorher einig: Schalke hatte eigentlich keine Chance. Die Wett-Quoten standen bei etwa 6:1 für G2.
Broken Blade entschied sich in den Spielen 2, 3 und 4 für den axtschwingenden Darius. Den Helden hatte seit 2018 keiner mehr in einem Spiel der LEC gewählt: in den Seasons 9, 10 und 11 kam er nicht ein einziges Mal vor.
Nach Spiel 2 sah es für Broken Blade und Schalke überhaupt nicht gut aus. Die Serie lief so, wie es vorher jeder erwartet hatte: Schalke lag 0-2 hinten und stand kurz vor der Niederlage, als Broken Blade in Spiel 3 erneut Darius als seinen Helden auswählte..
Hier gelang ihm ein spektakuläres Play, ein Pentakill. So nennt man es, wenn ein Spieler alle 5 Kills für sein Team erzielt.
Broken Blade ist in der Szene mehrfach kurz vorm Tod, zeigt aber, dass Darius selbst aus scheinbar aussichtslosen Positionen zurückkommen und Kills holen kann. Jeder, der in die Nähe der Axt kommt, fällt ihr zum Opfer. Nicht mal der tankige Sion kann ihm entkommen, den fängt er im letzten Moment ein.
Broken Blade nimmt 3-mal Darius – bei Match 5 bannt G2 den Helden
So ging das aus: Auch das Spiel 4 konnte Schalke gewinnen, die kamen tatsächlich noch auf 2:2 ran.
Bei Spiel 5 durchkreutze G2 die Pläne von Broken Blade: Sie bannten ihm seinen Darius weg und zwangen ihn auf Aatrox.
Letztlich wählte G2 dann im letzten Spiel 5 eine Kombo, die mit Seraphine und Sion zu tanky für Schalke war. Das letzte Spiel ging verloren und damit gewann G2 die Serie. In Spiel 5 konnte einfach kein Schalker mehr den WoW-Junkie Wunder aufhalten.
Der Pyromant gilt als Feuermagier von Outriders. People Can Fly hat diesen nun in einem Video vorgestellt, inklsuive Endgame-Build. Was kann die Klasse?
Was ist das für eine Klasse? Der Pyromant beherrscht das Feuer-Element. Er ist vor allem auf mittlere Distanzen stark, kann durch die richtigen Perks und Mods aber auch im Nahkmapf gespielt werden.
Durch seine Skills kann er ganze Gegner-Gruppen verbrennen und so in Schach halten. Die Fähigkeiten des Pyromanten treffen Gegner sogar durch Deckungen. Auf der offiziellen Website heißt es dazu: “Wollt ihr also effektiv große Gegnergruppen in Schach halten, ist diese Klasse großartig für euch!”
Nun haben die Entwickler von Outriders gezeigt, wie dieser im späteren Endgame von Outriders gespielt werden kann – inklusive Build mit einer legendären Rüstung, dem “Fire Witch”-Set.
Legendäre Rüstungen und Waffen sind die mächtigste Ausrüstung in Outriders. Sie sind besonders selten, haben ein spezielles Design und einzigartige Mods. Sie sind ein wichtiger Bestandteil des Endgames, da sie eure Builds stark beeinflussen und verbessern.
So sieht der Build im Detail aus:
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Das ist der Build: Im Video kommt ein Build zum Einsatz, das auf vier Teile des “Fire Witch”-Sets setzt (Kopf, Brust, Arme, Beine) und auf ein Teil des Reforged-Sets (Schuhe). Letzteres haben wir bereits in unserer Vorstellung von 8 legendären Rüstungen gezeigt: Seht jetzt schon 8 der legendären Rüstungen aus Outriders, die es zum Release gibt.
Diese Skills profitieren vom Set:
Das Set stärkt durch seine Modifikationen bestimmte Skills wie Überhitzen, die alle Gegner in einem gewissen Umkreis trifft und euch selbst bufft. Ihr könnt damit außerdem die Position eurer Gegner leichter sichtbar machen.
Das “Fire Witch”-Set gibt euch zudem Boni, wodurch der Cooldown des Überhitzen-Skills auf 6 Sekunden reduziert wird. Gegner werden markiert, wodurch ihr und eure Gruppe mehr Schaden bei diesen Feinden anrichtet. Tötet ihr markierte Gegner, heilt ihr euch selbst. Das ist die besondere Heilmechanik des Pyromanten.
Der zweite Schlüsselskill des Sets ist der Phaser-Beam. Das ist ein mächtiger Feuerstrahl, der Gegner durchschlägt und massiven Schaden verursacht.
Mit dem dritten Skill Eruption könnt ihr Gegner an einem Punkt explodieren lassen. Durch das Set könnt ihr Eruption bis zu dreimal einsetzen, bevor der Cooldown aktiviert wird.
Die mächtigen Skill-Kombinationen lassen die Gegner förmlich in Asche und Feuer verschwinden. Trotz oder gerade wegen der zahlreichen Feinde kann der Pyromant seine Stärken voll ausspielen. So sieht der Build in Aktion aus:
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YouTube-Experte sieht mehr Ähnlichkeit zu Diablo, als zu Destiny
Der YouTube-Experte SkillUp stimmt dem offenbar zu hat das Video zum Pyromanten auf Twitter als gutes Beispiel dafür bezeichnet, dass Outriders mehr Ähnlichkeit zum Action-RPG hat als zu Destiny: “Das ist ein gutes Video um zu demonstrieren, wie Outriders näher an Diablo ist als an Destiny.”
Wer ist das überhaupt? SkillUp ist ehemaliger Division-YouTuber und hat viel Zeit in Destiny 2 verbracht. Mittlerweile unterhält der Experte Tausende Fans mit Reviews zu verschiedenen Games und berichtet allgemein über die Branche. Seine Affinität für Loot-Shooter zeigt sich aber immer wieder.
Die Demo von Outriders hat er in seinem YouTube-Video durchaus positiv bewertet und lobt darin vor allem die Klassen und das Loot-System.
Seine Leser stimmen ihm größtenteils zu und fühlen sich ebenfalls an Diablo erinnert. So schreibt Nutzer Timeras: “Ich hatte das Gefühl von Anfang an und habe das Spiel immer mit Diablo vergleichen.”
Warum dieser Vergleich? Da es sich bei Outriders um einen Loot-Shooter handelt, ziehen viele den Vergleich zu anderen bekannten Spielen wie Destiny, The Division oder Anthem. Auch MeinMMO-Autor Benedict Grothaus hat die Spiele schon in seiner Meinung verglichen: Outriders sieht aus wie Destiny 2 – Aber in gut
Die Entwickler haben sich bereits in einem Interview mit MeinMMO dazu geäußert. Sie vermeiden den Vergleich zwar nicht, sehen Outriders aber eher als RPG-Shooter.
Was haltet ihr vom Pyromanten? Werdet ihr die Klasse spielen? Und stimmt ihr dem Diablo-Vergleich zu? Schreibt uns eure Meinung.
Leinenzwirn zu bekommen kann in Valheim ganz schön herausfordernd sein, denn ihr müsst euch dazu den schwersten Gegnern stellen. MeinMMO erklärt euch, wie ihr Leinen herstellt und wofür ihr den Zwirn braucht.
Was ist Leinenzwirn? Das Material ist eines der letzten, die ihr in Valheim bekommen könnt. Ihr stellt aus Leinenzwirn Waffen und Rüstungen her, mit denen ihr euch auf den bisher finalen Bosskampf gegen den fünften Yagluth vorbereiten könnt.
Leinen bekommt ihr in Form des Rohstoffs Flachs, welchen ihr in den Ebenen finden und anbauen könnt. Allerdings müsst ihr euch dazu durch einige der schwersten und nervigsten Gegner von Valheim prügeln.
Leinenzwirn bekommen – So stellt ihr ihn her
Das braucht ihr für die Herstellung: Leinenzwirn herzustellen ist leicht. Ihr braucht dazu aber erst einmal Flachs. Ihr müsst den gesammelten Flachs lediglich auf ein Spinnrad flechten – das erledigt dann den Rest. Für das Spinnrad braucht ihr allerdings einen Handwerkstisch, den ihr erst bekommt, nachdem ihr Moder besiegt habt.
Einfach Flachs ins Spinnrad und der Zwirn wird automatisch hergestellt – wie beim Schmelzen.
Wo finde ich Flachs? Flachs steht oft in kleinen Anbaugebieten in den Lagern von Kobolden. Haltet in den Ebenen Ausschau nach Ansammlungen von Hütten – dort ist oft auch Flachs oder Gerste zu finden.
Ein Tipp zum Abbauen: Wenn ihr den Spezialangriff eines Atgeir nutzt, mäht ihr wie mit einer Sense den gesamten Flachs um euch herum ohne Verlust. Ihr könnt ihn dann einfach einsammeln.
Flachs findet sich oft in Lagern von Kobolden in den Ebenen.
Habt ihr einmal Flachs gefunden, könnt ihr ihn einfach bei euch anbauen. Dazu benötigt ihr einen Bronzepflug und müsst erst einmal den Boden kultivieren. Pflanzt den Flachs einfach ein.
Aber Vorsicht: Flach wächst NUR in den Ebenen! Ihr könnt ihn zwar überall anpflanzen, aber außerhalb der Ebenen wird er nicht wachsen! Achtet darauf, um keine Pflanzen zu verschwenden.
Habt ihr Flachs einmal angebaut, müsst ihr warten. Bis er ausgewachsen ist, vergehen etwa zwei bis drei Tage im Spiel (grob 60-90 Minuten). Genaueres zu den Zeiten findet ihr in unserem Special zum Tag- und Nacht-Zyklus von Valheim.
Dafür braucht ihr den Zwirn: Habt ihr Leinenzwirn das erste Mal hergestellt, werdet ihr vermutlich gleich eine ganze Menge neuer Rezepte lernen. Ihr braucht den Zwirn für:
Zusätzlich werdet ihr weiteres Material brauchen wie Silber, edles Holz oder Schwarzmetall. Besonders für die Waffen solltet ihr eine große Menge Metall ansammeln. Das bekommt ihr glücklicherweise aber ohnehin bei den Kobolden, die den Flachs bewachen. Mehr dazu lest ihr in unserem großen Guide zu Metallen und Erzen in Valheim.
Der Weg zur Flachs, Leinen, der besten Ausrüstung und dem letzten Boss kann lange dauern und anstrengend sein. Wir haben deshalb für euch alle wichtigen Guides, Tipps und Stützen für euch handlich und auf einen Blick ersichtlich zusammengefasst: Alle Tipps und Guides zu Valheim in der Übersicht
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Destiny 2 ist an einem wichtigen Punkt angelangt, die Karten für 2021 liegen auf dem Tisch. Im Interview mit Nexxoss Gaming sprechen wir über Kritik, Lob und die Zukunft des MMO-Shooters.
Destiny 2 ist im Wandel: Ende 2020 brachte Bungie die große Erweiterung “Beyond Light” auf den Markt. Das war für viele Spieler sowas wie ein kritischer Punkt in Destiny 2, der zeigen sollte, ob das Studio ohne Activision Blizzard zurechtkommen kann. Die Erweiterung war erfolgreich, blieb aber hinter den Erwartungen zurück und Unmut macht sich bei den Hütern breit.
Bungie hat darauf reagiert und seine großen Pläne für 2021 vorgestellt. Das hat sich MeinMMO als Anlass genommen, um mit Nexxoss Gaming im Interview über den aktuellen Zustand von Destiny 2 und die Zukunft der Franchise zu sprechen. In unserem Gespräch gab es harsche Kritik, nostalgisches Lob und eine gewagte Prognose.
Wer spricht im Interview? Wir hatten die Gelegenheit, exklusiv für euch mit Nexxoss Gaming zu sprechen. Mit seinen 58.000 Followern auf Twitch und den 98.000 Abonnenten auf YouTube ist er der größte Destiny-Streamer im deutschsprachigen Raum.
Der gebürtige Schweizer hat Streaming mittlerweile zu seinem Hauptberuf gemacht und sich seine Channels über Destiny 1 und Destiny 2 aufgebaut. Er war auch schon zu Gast bei Bungie, um hinter verschlossener Tür über den Zustand des MMO-Shooters zu sprechen und ist für uns der Ideale Kandidat, um über den Zustand von Destiny 2 zu philosophieren.
Hinweis: Wir arbeiten auf MeinMMO mit Nexxoss schon seit Jahren zusammen, binden seine Videos in Guides mit ein und auch beim wöchentlichen Xur-Besuch bereichert er unsere Artikel.
Über den Autor: Philipp Hansen betreut auf MeinMMO hauptsächlich das Destiny-Franchise. Er hat im Destiny-Universum weit über 3.000 Stunden verbracht und ist im PvE sowie PvP gleichermaßen heimisch. Seine Lieblingsbeschäftigung ist, besondere Waffen zu jagen und dann mit den Knarren zu experimentieren.
Nexxoss Gaming im Interview zu Destiny 2 auf MeinMMO
MeinMMO: Wie siehst du den aktuellen Zustand von Destiny 2?
Nexxoss: Schwierige Frage, den aktuellen Zustand von Destiny würde ich in 2 Kategorien teilen.
Kategorie “Veteranen”: Für die ist Destiny momentan eher Wiederholung und etwas gestreckter Content, so geht es zumindest mir.
Kategorie “Neulinge”: Für die ist das Spiel aktuell interessant, da sie theoretisch viele Dinge erledigen können, viele Waffen oder Rüstungen farmen und es doch einiges an Aktivitäten für Neueinsteiger gibt.
Ich würde also sagen, der Zustand ist für Neueinsteiger ganz gut, für Denstiny-Veteranen aber eher mau.
MeinMMO: Du hast kürzlich ein echt langes Video dazu gemacht, was bei Destiny 2 alles falsch läuft. Was sind die größten Baustellen, die heftigsten Kritikpunkte deiner Meinung nach?
Nexxoss: Die großen Knackpunkte hab ich ja schon im Video angesprochen, ganz allgemein aber das Problem was alle Spiele in diese Richtung beschäftigt, Content. Der Community dürstet es schon seit Jahren nach mehr Content.
Es scheint aber schwierig zu sein, immer viel neuen Content ins Spiel zu integrieren, neue abwechslungsreiche Dinge zu gestalten und die Community dauerhaft bei Laune zu halten. Dieses Problem hat sich durch Destiny 1 durchgezogen und ist auch bei Destiny 2 unverändert geblieben. Vielleicht sollte man es aber einfach Positiv sehen, so hat man auch mehr Zeit für andere Games.
Hier könnt ihr euch die gesammelte Kritik von Nexxoss Gaming an Bungie und Destiny 2 in voller Länge anschauen:
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MeinMMO: Spürst du als Streamer und Content Creator den Unmut der Hüter?
Nexxoss: Deutlich in allen Bereichen, sowohl die Aufrufzahlen der YouTube-Videos, sowie die Zuschauer-Zahlen auf Twitch gehen runter. Auch die Kommunikation der Community hat sich verändert, man spürt sehr deutlich wie die Fronten extremer werden.
Auf der einen Seite Leute, die alles verteidigen und loben was Destiny/Bungie präsentiert, auf der anderen Seite Leute, die konsequent alles kritisieren oder schlechtreden. Das ist selbstverständlich nicht die komplette Community, es gibt auch viele die es wesentlich entspannter sehen, aber dass sich solche extremen Lager bilden, sehe ich vermehrt.
Zudem haben sich die Kommentare auf Twitch und YouTube auch etwas verschärft. Dass sich einige ihren Unmut und Frust von der Seele kommentieren, ist deutlich zu spüren [lacht].
MeinMMO: Bungie hat kürzlich über große Änderungen und die Zukunft von Destiny 2 gesprochen. Was hältst du von den angekündigten Plänen?
Nexxoss: Ein extrem großes Thema, ich werde mich hier aber kurz halten.
Viele der Ankündigungen (Mit Ausnahme der Verschiebung der Erweiterung “Witch Queen”) klingen ganz gut. Ich für meinen Teil habe aber schon sehr häufig viele Ankündigungen oder Versprechungen gehört.
Sprich: Was angekündigt wurde, ist gut, jetzt bleibt abzuwarten, was abgeliefert wird.
MeinMMO: Wie stehst du zum Waffenruhestand (Sunsetting) und dazu, dass Destiny 2 sich jetzt wieder davon verabschiedet?
Nexxoss: Ich habe gemischte Gefühle. Auf der einen Seite freue ich mich, dass es wieder entfernt wird. Auf der anderen Seite habe ich mich endlich daran gewöhnt und damit abgefunden und jetzt wechselt Bungie wieder den Kurs
Es ist zwar eine gute Änderung, es wirkt aber etwas unbeständig im großen Plan von Bungie. Freue mich dennoch, dass die Waffen und Rüstungen kein festes Ablaufdatum mehr haben. Das hatte Waffen und Rüstungen immer etwas ihres Wertes genommen, es ist gut, wenn das jetzt wieder weg ist.
Das Orakel verrät: „Destiny wird nicht sterben!“
MeinMMO: Welche in deinen Augen nötige Änderung oder welches Problem spricht Bungie dabei nicht an oder vergisst Bungie?
Nexxoss: Schwierig, es gäbe viele kleinere Themen. Nehme hier mal 2 Punkte die ich wichtig finde:
Ein Thema ist PvP. Ich selber glaube, dass PvP Destiny extrem langlebig macht und dafür sorgt, dass auch “Destiny Content Dürreperioden” mit PvP ganz anständig überbrückt werden können.
Ich bin davon überzeugt, Bungie sollte sich dem Wert von PvP mehr bewusst werden.
Klar, viele Leute in Destiny zocken sehr, sehr gerne PvE und auch dieser Content sollte im Fokus sein, aber wenn der PvE Content durch ist – was er zwangsläufig irgendwann ist – wechselt dennoch ein großer Teil der Community auf PvP, zockt da gemütlich und wartet auf neuen PvE Content.
Das war in den Destiny 1 Zeiten nicht anders, als es heute in Destiny 2 ist. Dessen sollte sich Bungie mehr bewusst werden und bei großflächigen Problemen Punkto PvP wesentlich schneller reagieren.
Ist das Universum gerettet, prügeln sich Hüter im Schmelztiegel – jetzt mit neuem Algorithmus, der alles besser machen soll.
Und der zweite Punkt ist: Ich für meinen Teil, habe zunehmend das Gefühl, dass Bungie den Fokus extrem stark auf Neueinsteiger legt und die Veteranen in dem ganzen Prozess etwas vergessen werden. Klar, Neueinsteiger im Spiel sind wichtig, die Community soll ja auch größer werden und neue Leute sollen sich für das Spiel begeistern. Aber da draußen gibt es viele Langzeitfans […], die sollte man auf keinen Fall vergessen!
MeinMMO: Bungie hat sich jetzt für noch mehrere Jahre zu Destiny 2 bekannt und baut die Franchise aktuell sogar aus. Welche Prognose kannst du zur Zukunft des MMO-Shooters stellen? Nexxoss: Ich selber stelle die Prognose: Destiny wird nicht sterben! Kleiner Insider Witz für die Destiny-Community [lacht].
Spaß beiseite, Prognosen sind natürlich immer schwierig zu stellen. Ich selber glaube aber, dass Destiny als Franchise noch lange existieren wird.
Gerade Destiny the Game hat ja noch viele Story-Stränge die erzählt werden wollen, viele feindliche Anführer, die noch bekämpft werden müssen und viel Macht der Dunkelheit oder des Lichtes, welche erlernt werden will. Im Game selber sehe ich nach wie vor noch sehr viel Potenzial.
Bei all den anderen Plänen, die Bungie mit dem Franchise Destiny vorhat, ist es sehr schwer zu sagen. Auf der einen Seite könnten ihre Ideen mit dem Franchise extrem gut ankommen und richtig gut werden. Auf der anderen Seite gibt es Entwickler-Studios oder Produzenten, die sowas auch schon versucht hatten und es ziemlich in die Hose gegangen ist.
Wie es ausgeht werden wir sehen, ein Versuch von Bungie ist es aber sicher wert. Als Fan vom Franchise Destiny hoffe ich natürlich das Beste.
In der Community gilt es als Dauerbrenner, vorherzusagen das Destiny mit DLC X oder Erweiterung Y endgültig gestorben wäre. Das orakeln die Hüter schon seit 2014 und Spiele wie Anthem galten stets als der Destiny-Killer.
Luke Smith wäre stolz: Ballern und mit Freunden quatschen, für Nexxoss ein Muss
MeinMMO: Warum hältst du Destiny seit Jahren die Treue, was macht es für dich so besonders?
Nexxoss: Das hat viele Gründe. Es ist ein Spiel welches einen über die Jahre immer wieder begleitet hat.
Man hat dadurch neue Leute oder sogar Freunde kennengelernt. Mit neuen oder bestehenden Freunden dann tolle Momente erlebt, die ersten Raids, Strikes, die ersten PvP Siege. Seltene Waffen-Drops und so weiter. Das sind einfach schöne Zocker-Erlebnisse, die man mit dem Spiel verbindet.
Selbst das stundenlange Quatschen mit Zocker-Kumpels auf dem Turm über Gott und die Welt gehört da mit rein.
Der ehemalige Destiny-Chef Luke Smith brachte das berühmte Zitat: “Destiny ist es, Aliens ins Gesicht zu schießen, während man mit seinen Freunden über die Oscars redet”. Es geht also im Shooter viel um soziale Aspekte.
Ich für meinen Teil habe damit natürlich auch meine YouTuber- und Streamer-Karriere begonnen. Dadurch hab ich auch neue Leute kennengelernt, einige von ihnen wurden über die Jahre zu Freunden. Ich habe dieses Hobby aus Streamen und Videos erstellen zu meinem Beruf gemacht und bin damit selbständig geworden. [In Destiny] liegen also auch meine Streaming- und YouTube-Wurzeln, wenn man so will. Ich habe über Destiny eine unglaublich tolle Community erhalten, die mich jetzt auch auf YouTube und Twitch über Destiny hinaus begleitet.
Also es ist wohl die Gesamtsumme aus Erfahrungen und schönen Momenten. Deswegen glaube ich, lösen sich die wenigsten komplett von dem Game, die meisten machen einfach eine kürzere oder längere Pause, wenn Destiny mal wieder schwierige Zeiten durchmacht. So geht es zumindest mir.
Destiny ist einzigartig aber nicht (ganz) alternativlos
MeinMMO: Hast du für unsere Hüter eine Alternative zu Destiny 2? Am besten ein Spiel, das schon draußen ist und das in eine ähnliche Kerbe schlägt oder die gleichen Zocker abholt.
Nexxoss: Destiny ist in seiner Form wie es existiert einzigartig, sicher nicht der einzige Loot-Shooter auf dem Markt, aber der einzige der PvE und PvP in seiner Form wie es existiert vereint. Also gefühlt ein Unikat auf dem Markt.
Wenn ich aber etwas empfehlen müsste, weil man gerade eine gemütliche Destiny-Pause macht, dann würde ich Borderlands empfehlen […]. Hat eine coole Story, mit viel Witz und hat auch einen großen Waffen-Loot-Pool. Mir hat es zumindest sehr viel Spaß gemacht es “durchzusuchten” mit 1 bis 2 Kumpels.
Wer in Destiny gerade keinen Loot zum Jagen hat, kann das ja mal in Borderlands versuchen.
Wir danken an dieser Stelle herzlich Nexxoss Gaming dafür, dass er sich die Zeit genommen hat und auf all unsere Fragen geantwortet hat.
Wie seht ihr das, spricht Nexxoss euch aus der Seele oder habt ihr doch eine andere Ansicht. Teilt sie doch mit uns und den anderen Lesern in den Kommentaren. Aber denkt dran, den höflichen Umgangston zu wahren, schließlich bekämpfen sich Hüter nur im PvP, wenn Lord Shaxx aufpasst.
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Der Publisher Activision hat die Betreiber einer beliebten Stats-Seite zu Call Of Duty: Warzone aufgefordert, ihre Seite bis zum 29. März zu schließen. Diese kämpfen nun ums Überleben und mobilisieren ihre Community.
Was ist passiert? Die Seite SBMM Warzone stellt Spielern allerhand Statistiken zu CoD Warzone zur Verfügung. Nun hat Publisher Acitvision über ihre Anwälte die Betreiber der Website kontaktiert und die Anweisung gegeben: Bis Montag, den 29. März, muss die Seite zu machen. Das gaben die Betreiber Ben und Dav über Twitter bekannt.
Was ist der Grund? SBMM greift offenbar auf Systeme von CoD Warzone zu. Das will der Publisher unterbinden. Wörtlich heißt es dazu: “Wir können ihre API nicht benutzen.” Beim Publisher gibt es offenbar Bedenken wegen der Datensicherheit, so die Macher der Seite.
Was bedeutet API? Das ist eine sogenannte Programmierschnittstelle. Eine Programmierschnittstelle dient dazu, Informationen zwischen einer Anwendung und Programmen auszutauschen. In diesem Fall ist die API von Warzone dafür zuständig, Spielerdaten wie Kills und Siege zu erfassen.
Was ist das für eine Seite? SBMM WArzone ist vor allem bei Hardcore-Spielern von Warzone beliebt. Sie stellt umfangreiche Daten für CoD-Spieler zur Verfügung und gibt Einblick in eure Zahl an Abschüssen und Toden. Da Warzone keine eigene Rangliste oder Ranked-Modus hat, wird die Seite von vielen Spielern als Ersatz genutzt. Dabei bieten sie auch eine Art Premium-Mitgliedschaft an, die noch präzisere Daten einsehbar macht und weitere Vorteile liefert.
Die Betreiber versuchen nun, die Seite in letzter Sekunde zu retten.
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So soll die Seite online bleiben: Auf Twitter mobilisieren die Betreiber von SBMM ihre Community. Sie hoffen darauf, eine Partnerschaft mit Activision eingehen zu können und so mit offizieller Genehmigung weitermachen zu können: “Wir haben mehrfach versucht, sie zu erreichen. Irgendjemand, der bei Activision arbeitet: Kontaktiert uns!”
Man wollte alles versuchen, damit die Seite weiter läuft. Dazu gehören auch etwaige Verbesserungen, Einschränkungen oder andere Änderungen, um die Anforderungen an eine Partnerschaft zu erfüllen.
Sollte das nicht gelingen, werde man alles versuchen, um Premium-Mitglieder zu entschädigen.
“Großartiger” Ersatz für Ranglisten in Warzone
So reagieren die Spieler: Unter dem Aufruf der Website-Betreiber zeigen sich zahlreiche Spieler enttäuscht. Auch bekannte Content Creator wie Vikkstar oder Drift0r sind traurig über die Nachricht. Vikkstar schreibt dazu auf Twitter: “Tut mir leid, dass das passiert, eure Seite ist ein tolles Werkzeug, besonders, da Warzone kein eigenes Ranked-System hat. Ich beabsichtige, Activision das wissen zu lassen.”
Auch Drift0r ist nicht erfreut, sieht eine mögliche Rettung aber kritisch, da die Nachricht von Activions Anwälten kam. Auf Twitter schreibt er: “Das ist Mist. Ihr bietet einen großartigen Service. Leider […] ist es unwahrscheinlich, dass irgendjemand [von Activision] mit euch sprechen kann. Die Antwort wird von oben bis ganz nach unten lauten: ‘Wir können das nicht kommentieren, sprecht mit den Anwälten’ und das wird es gewesen sein.”
Manche Spieler zweifeln die API als Grund für die Schließung allerdings an. Sie vermuten, dass das Anbieten von Premium-Accounts ein Dorn im Auge von Activision sein könnte, da jemand mit ihrer API Geld verdient. Dabei handelt es sich allerdings um Vermutungen, der Publisher hat nichts Derartiges kommuniziert. Es bleibt also abzuwarten, wie es mit SSBM Warzone weiter geht.
Was haltet ihr von der Schließung? Nutzt ihr die Seite für eure eigenen Stats? Versteht ihr den Grund für die Schließung? Schreibt uns eure Meinung in den Kommentaren.
Der Streamer Ludwig “Ludwig” Ahgren (25) ist seit 326 Stunden live auf Twitch. Mittlerweile hat er etwa 552.000 $ an Einnahmen erzielt. Aber er rechnet sich arm. Laut seiner Berechnung bekommt er nach Steuern, Twitch-Anteil und anderen Ausgaben nur einen kleinen Bruchteil davon raus: Er sieht sich bei etwa 10.000$.
Deshalb nimmt Ludwig so viel Geld ein:
Der Streamer Ludwig startete vor etwa 2 Wochen einen „Marathon“-Stream auf Twitch. Je mehr Geld er in dem Stream über Spenden und Abos einnimmt, desto länger ist er auf Sendung: Ein Countdown steigt, wenn ihm Zuschauer Geld spenden. Mittlerweile dauert der Stream 326 Stunden – schon fast 14 Tage.
Fans protokollieren seine Einnahmen und schreiben kräftig mit. Er selbst ist transparent mit seinen Einnahmen und zeigt die immer wieder. Im Moment steht er bei etwa 552.216 $. Als er seine Rechnung vor einigen Tagen anstellte, nahm er 471.000$ an Brutto-Einnahmen an.
Der Streamer selbst hat im Stream aber gesagt, dass er nach allen Abzügen, von den Gesamt-Einnahmen nur sehr wenig Geld rausbekommt: Er rechnete sich von 471.000 $ auf 3.000 $ runter
Steuern, Spenden, Mods und Twitch fressen Großteil des Geldes auf
Warum bekommt er nur so wenig von seinem Anteil? Im Stream erklärte Ludwig, warum ihm von 471.000 $, die er zu dem Zeitpunkt eingenommen hatte, nur winzige 3.000 $ bleiben würden:
„Es ist nicht so einfach. Ich kann nicht mit so viel Geld rechnen, weil es Dinge im Leben gibt, die man zahlen muss. Das nennt man Steuern. Doch bevor ich Steuern zahle, müssen wir über meinen Anteil reden. Denn Twitch nimmt auch Geld. Also ist das nicht alles mein Geld, es ist auch das Geld von Twitch.“
Ludwig
Ludwig sagt: Twitch nimmt 35 % der Einnahmen, weil der Streamer noch in einem „alten Twitch-Vertrag“ steckt, der aus einer Zeit stammt, bevor er mit Among Us so groß wurde. Also fallen 35 % weg, die nimmt Twitch. Da bleiben ihm noch etwa 300.000 $ übrig.
Der Anteil des Geldes an Abos, den Twitch nimmt, ist Verhandlungssache. Normalerweise geht man von 50 % aus. Große Streamer handeln sich aber deutlich bessere Konditionen heraus. Ludwig scheint auch mit 35 % noch unzufrieden zu sein.
Von den 300.000 $ geht aber die Hälfte an Steuern drauf. Weil er in Kalifornien lebt, fallen extra Steuern an, die State income tax. Deshalb lebten viele Streamer und YouTuber in Texas, New Hamsphire oder Floria und zahlten weniger Steuer, erklärt Ludwig. Er aber lebe in Kaliforniern, da gingen eben mehr Steuern raus: In Kalifornien zahlt man 13,3 % Einkommenssteuer.
Von den etwa 150.000 $, die nun übrig waren, müsse er seinem Team noch deren Anteil geben. Er beschäftigt etwa 15 Moderatoren und vergütet die zusammen mit etwa 5.000 am Tag. Also war er auf 83.000 $ runter.
Von diesen 83.000 $ hat er aber versprochen, sich noch wohltätig zu verhalten. Er will für jedes Abo einen US-Dollar an eine wohltätige Organisation spenden. Bei etwa 80.000 Abos fiel das restliche Geld dann auf etwa 3.000$ runter.
Allerdings sagt Ludwig auch: Durch Steuerabschreibungen würden ihm letztlich zwischen 10.000 $ bis 15.000 $ bleiben.
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Lohnt sich das für ihn noch? Obwohl er sich so arm gerechnet hat, erklärte Ludwig den Fans, dass sich der Marathon-Stream trotzdem für ihn auszahle. Denn das langfristige Wachstum seines Kanals durch den Event-Stream sei beeindruckend. So wurde ein Artikel in der New York Times über ihn veröffentlicht. Die Aufmerksamkeit sei unbezahlbar.
Ein Steuer-Experte erklärt: Die Rechnung stimmt so nicht ganz.
Stimmen die Zahlen? Wie die US-Seite Kotaku im Gespräch mit einem Steuer-Experten rausfindet, hat Ludwig bei seiner Rechnung einige Fehler gemacht. Denn die Steuern müsste Ludwig erst zahlen, nachdem er Geld an Twitch abgedrückt, die Moderatoren ausgezahlt und an die wohltätige Organisation gespendet hat. Der Steuer-Anteil ist also deutlich geringer als die 150.000 $, die er angenommen hat.
Es würde zwar in der Tat eine Menge Geld abgehen, aber von 450.000 $, die er zu dem Zeitpunkt hatten, würden ihm etwa 80.000 $ bleiben. Da er seitdem noch mal etwa 100.000 $ an Gesamteinnahmen draufgepackt hat, wäre er wohl sicher bei einem Gewinn über 100.000 $.
Das ist kein schlechter Netto-Stundenlohn bei 330 Stunden.
Marathon-Stream läuft gerade in Abwesenheit des Streamers weiter
Wie läuft der Twitch-Stream denn gerade? Es ist schräg. Ludwigs Marathon-Stream läuft zwar weiter, aber ohne Ludwig. Der ist zu einer Reise aufgebrochen. Die Reise hatte er schon vereinbart, bevor der Stream gestartet war. Er konnte und wollte sie nicht mehr abbrechen.
Ludwigs Mitbewohner “Slime” ist aktuell im Stream zu sehen. Er vertritt Ludwig. Der Timer tickt weiter runter und ist auf 13 Stunden und 37 Minuten. angekommen.
Die Ansage ist: Sollte der Timer weiter runterlaufen, wird er bei einer Stunde gestoppt und geht erst weiter, wenn Ludwig wieder übernimmt. Das wäre sozusagen ein “Neustart”, Ludwig müsste dann die Zuschauer erneut überzeugen, zu spenden, um ihn auf Twitch zu halten.
Eine skurrile Situation bei einem Stream, der schon jetzt Twitch-Geschichte schreibt.
Mit etwa 130.500 Subs, bezahlpflichtigen Abos, liegt Ludwig aktuell auf Platz 2 der “Allzeit-Bestenliste” – an die legendären 270.000 von Ninja zu “Amazon pusht Fortnite”-Höchstzeiten wird er aber wohl nicht rankommen.
In Singapur findet ein großes Turnier für das MOBA Dota 2 statt. Eines der Top-Teams dort, Team Aster, muss aber ohne einen ihrer Spieler auskommen. Der Spieler Borax (oder auch: BoBoKa) fällt aus – weil er angeblich für Sex bezahlen wollte. Das steht in China unter Strafe.
Das Team Aster ist ein größeres E-Sport-Team für Dota 2 aus China. Sie spielen aktuell in einem Major-Turnier in Singapur, jedoch ohne ihre „Position 4“: BoBoKa. Der wird erst nach dem Turnier wieder spielen dürfen. Er ist aus „persönlichen Gründen“ verhindert, heißt es vom Team.
Das Team selbst führt die Gründe nicht weiter aus. Allerdings heißt es laut Gerüchten: BoBoKa habe eine Prostituierte angeheuert und sei dafür nun vorerst in den Knast gewandert – oder anderweitig verhindert.
Ob das tatsächlich stimmt, ist noch nicht klar. Angeblich soll BoBoKa rund 400 $ für Sex bezahlt haben und anschließend von der Polizei in einem Apartment verhaftet worden sein. Chinesische Medien berichteten über den Fall (via 163.com).
Warum ist das eigentlich ein Problem? Prostitution ist in China offiziell verboten, Wer sie betreibt oder in Anspruch nimmt und dabei erwischt wird, muss mit Geldstrafen oder einigen Tagen in Verwahrung rechnen.
Obwohl Prostitution illegal ist, wird sie in China in Form von Besuchen im Hotel angeboten oder als zusätzlicher „Dienst“ in Karaoke-Bars oder in Massage-Studios mit „happy end“.
In einem Thread auf reddit schreibt ein Nutzer, dass einer der Polizisten den Profi sogar erkannt haben soll und ihn gehen lassen wollte. BoBoKa habe aber zuvor schon gebeichtet, dass er die Prostituierte bezahlt habe.
Um wen geht es eigentlich? Ye „BoBoKa“ Zhibiao ist ein chinesischer Dota-Profi, der auf der vierten Position für das Team Aster spielt. Auf der vierten Position übernimmt er die Rolle eines „greedy support“ oder „roamers“, also eines Unterstützers für das Team.
Mit seinem Team konnte er schon etliche Preise gewinnen, darunter erste Plätze in kleineren Turnieren und sogar einen 5./6. Platz im International 2017. Dafür erhielt sein Team damals ein Preisgeld von über einer Million $.
200.000 $-Turnier ohne den Support
Um welches Turnier geht es? Vom 27. März bis zum 4. April 2021 findet das Singapore Major statt, eines der größeren Turniere der Region in Dota 2. Das Preisgeld für den ersten Platz beträgt hier stolze 200.000 $.
Das Team Aster ersetzt BoBoKa für das Turnier mit ihrem Manager, Cheng „Mad“ Han. Wie gut das für das Team funktioniert, wird sich zeigen. In der Regel dient so etwas aber nur als absolutes Notfall-Programm.
Dota-Spieler und -Fans machen sich über die Situation bereits lustig trotz der doch eher ernsten Umstände, sollte das alles stimmen. Sie spotten unter anderem darüber, dass andere Spieler wegen Corona zu Hause bleiben müssen und BoBoKa ausfällt, weil er „mal ran wollte“. Das löst sogar teilweise Mitleid aus.
Die Woche vom 22. bis zum 28. März war in der Welt der MMORPGs sehr ruhig. Wir haben für euch zwei coole Highlights herausgearbeitet und fassen zusammen, was sonst noch so wichtig war.
Ihr habt dort immer Gegner getötet und Items gesammelt
Eine Hintergrundgeschichte fehlte meist
Die Gegner waren an sich auch immer dieselben
Nun geloben die Entwickler aber Besserung, vor allem was Story und Abwechslung angeht.
Außerdem ist bei WoW Burning Crusade Classic die Beta gestartet, so könnt ihr erst einmal bis Level 64 spielen, weitere Inhalte kommen nach und nach hinzu. Die Plätze in der Beta sind heiß begehrt und nicht jeder Spieler, der gerne mitmachen wollte, hat auch Zugang bekommen. Ihr könnt euch jedoch immer noch anmelden und einen der Slots ergattern.
Das Kurioseste der Woche: In dem Free2Play-MMORPG Riders of Icarus hat ein Spieler fast 8000 Stunden verbracht. Er outet sich letztendlich jedoch keinesfalls als Fan, sondern schreibt dem MMORPG eine geradezu vernichtende Kritik auf Steam.
In Guild Wars 2 ist ein neues Bonus-Event gestartet, welches sich um das Volk der Olmakhan dreht. Mehr dazu erfahrt ihr auf Guildnews.de.
In Sachen Final Fantasy XIV plant Square Enix, das Game auch für die Next-Gen-Konsole herauszubringen. Am 13. April soll hierzu eine Beta auf der Playstation 5 starten. (via gamesradar)
Für Bless Unleashed wurden einige Neuerungen angekündigt. So soll es bald Verbesserungen am Balancing in den Dungeons geben sowie einen besseren Quest-Fluss. (via massivelyop)
In Wild Terra 2 könnt ihr jetzt euren eigenen Alkohol brauen und euch festlich betrinken. Das Ganze kam am 25. März mit dem neusten Patch ins Spiel. (via massivelyop)
Das passierte bei den MMORPGs in der Entwicklung:
Bei Pantheon: Rise of the Fallen wurden erste Infos zu einer Alpha bekannt. Ein genaues Datum gibt es jedoch noch nicht. (via massivelyop)
Außerdem gibt es noch einen Tod zu verzeichnen. Das 2015 angekündigte Mobile-MMO Final Fantasy XI wurde noch vor Release eingestampft. (via massivelyop)
Das waren die News dieser Woche aus der Welt der MMORPGs im Überblick. Haben wir etwas wichtiges vergessen? Schreibt es uns doch in die Kommentare.
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Boosting ist schlecht! Oder etwa nicht? Die meisten von euch finden es in Ordnung. Das ergab unsere Umfrage.
Vor einigen Tagen hatten wir eine News über die Streamerin Naguura verfasst. Die gab öffentlich zu, dass sie sich im PvP von World of Warcraft hatte boosten lassen. Sie machte daraus keinen Hehl, veröffentlichte ein Video und stand ganz offen dazu. Das brachte ihr viel Kritik ein und sorgte dafür, dass die Debatte um Boosting in World of Warcraft noch einmal hochkochte.
Was ist Boosting? In WoW und anderen MMORPGs spricht man in aller Regel von Boosting, wenn Spielern zu einem Erfolg oder einer Wertung verholfen wird, die sie alleine nicht erreichen könnten. Zumeist bieten erfahrene Profi-Spieler dieses Boosting an, um dann einen anderen Spieler gegen einen entsprechenden Gold-Betrag zu Leistung zu verhelfen. Das kann das Bezwingen eines schwierigen Bosses im PvE, aber auch das Erreichen eines hohen Ranges im PvP sein. Gegen Gold sind solche Dienste – zumindest in WoW – ausdrücklich erlaubt.
Boosting gegen Gold ist in Ordnung – Eine knappe Mehrheit
Satte 45 % (510 Stimmen) von euch sind der Ansicht, dass Boosting vollkommen in Ordnung ist, solange es nur gegen Ingame-Gold stattfindet. Diese Gruppe hat kein Problem damit, sich Dienstleistungen, wie den Zugewinn einer Arena-Wertung oder dem Kill eines besonders schweren Bosses, mit Gold zu erkaufen. Das ist für sie ein fester Bestandteil des Spiels und in Ordnung. Ein paar Kommentare dazu aus der Community:
Angier schreibt in den Kommentaren auf MeinMMO:
Solange das Boosting keine direkte Dienstleistung gegen Echtgeld ist, sehe ich darin kein Problem. Und nein, der Umweg über WoW-Tokens macht es für mich noch nicht zu einer Echtgeldleistung.
Bluthusten meint dazu:
Grundsätzlich bin ich okay mit Boosting über Gold-Kauf, wenn die Leute ihr Gold mittels Farmen bzw. dem Verkauf von Ingame-Gegenständen oder auch übers Auktionshaus usw. bekommen haben. Bitte, dann haut es halt für ein „Ahead of the Curve“ [Aktueller Erfolg] raus oder was auch immer. Ich hab auch Spieler in BFA für Gold von 110 auf 12 in Freihafen geboosted und mir meine Spielzeit davon gekauft.
Auf Facebook schrieb Anca Nolting dazu:
Es ist eine Dienstleistung, die man mit Ingame-Währung bezahlt, also vollkommen in Ordnung. Der Spam könnte weniger werden, aber sonst ist alles Tutti.
Boosting wird nach wie vor heiß diskutiert.
Boosting sollte immer verboten sein – Auch eine große Gruppe
Ebenfalls 45 % – aber mit 509 Stimmen genau eine Person weniger – ist der Ansicht, dass Boosting keinen Platz in World of Warcraft hat. Es sollte von Blizzard aus verboten werden und wer es trotzdem anbietet oder nutzt, sollte mit Sanktionen bestraft werden. Für diese Spieler steht es gegen den Sinn des Spiels, sich solche Leistungen zu erkaufen, ganz egal, ob das mit Echtgeld oder Gold geschieht. Wer eine spielerische Leistung nicht aus eigener Anstrengung erbringen kann, sollte sie auch nicht erkaufen können.
Auch dazu ein paar Stimmen aus der Community.
Kyuukei schreibt in den Kommentaren auf MeinMMO:
Mir machen die Booster das Spiel kaputt. Habe angefangen mit MMO=sozial. Man interagiert mit Leuten, hilft sich gegenseitig aus, hilft anderen solange es sich so im Rahmen hält, dass man nicht ausgenutzt wird.
Heute? Wir spielen nur noch mit dir, wenn du uns bezahlst. Das ist nichtmal erfunden, leider ist das stellenweise auf Draenor so. […]
Addi Kaffenberger schreibt dazu über Facebook:
Werde die Leute nie verstehen. Geben 13 Euro im Monat aus, um ein Spiel nicht zu spielen. Das bleibt mir ein Rätsel. Wenn man zu schlecht für hohe Keys oder Wertung ist, dann sollte man eben niedrige spielen, bis man besser wird.
Auch Björn Köhler teilt über Facebook diese Meinung:
Klares Ja, sollte verboten werden. Was ist nur aus der Community geworden? Haben etwa alle Leute den Sinn des Spiels vergessen?
Das Ergebnis der Umfrage – ein extrem knappes Rennen.
Boosting gegen Geld – eine stumme Gruppe findet’s okay
Mit 9 % (104 Stimmen) gibt es aber auch eine von der Größe her relevante Gruppe an Spielern, die Boosting in Ordnung findet – sogar gegen Echtgeld. Für diese Spieler ist es in Ordnung, für Leistungen im Spiel mit Geld zu bezahlen und sich so etwas zu verdienen.
Allerdings gab es in unseren Kommentaren keine Befürworter und Stimmen dieser Gruppe, weshalb Kommentare fehlen. Hier scheint es allerdings auch verständlich zu sein, dass diese Leute bei dem Thema nicht öffentlich auftreten wollen.
Die Umfrage hat auf jeden Fall gezeigt, dass in der Spielerschaft keine einhellige Meinung dazu herrscht. Da die Gruppen der Befürworter und Kritiker fast gleich groß sind – zumindest in unserer Umfrage – lässt sich auf jeden Fall sagen, dass es keine Minderheit ist, welche die eine oder andere Seite vertritt. Wenn jemand also sagt, dass eine kleine Gruppe den Spielspaß für die Mehrheit ruiniert, ist das einfach falsch.
Hättet ihr mit so einem Ergebnis gerechnet? Oder hättet ihr gedacht, dass es eindeutiger ausfällt?
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Auf den Xbox-Servern von Apex Legends kam es jetzt zu einem Bann von zwei Apex Predators. Diese wurden dabei erwischt, wie sie ein Ranglisten-Match mit unfairen Mitteln manipuliert haben und dadurch Server-Probleme verursachten.
Was sind Apex Predators? Das sind die Top-Spieler nach Ranglisten. Zu diesen zählen die 750 besten Spieler auf ihrer jeweiligen Plattform. Die betroffenen Spieler waren zu dem Zeitpunkt der Vorwürfe auf Platz 6 und 4, gehörten damit zu der Top 10 der besten Spieler auf den Xbox-Servern von Apex Legends.
Was ist passiert? Vor kurzem ging im Subreddit von Apex Legends ein Video herum, das für Aufsehen sorgte. Spieler werfen nämlich zwei Apex Predators vor, DDoS-Attacken auf die Xbox-Server durchzuführen, um leichter Ranked-Matches zu gewinnen.
Was bedeutet DDoS-Angriff? DDoS bedeutet Distributed-Denial-of-Service. Bei einem Angriff werden Server mittels Millionen von Bots mit einem so hohen Datenmüll bombardiert, dass diese ins Stocken kommen oder sogar ganz in die Knie gezwungen werden.
Apex bannt 4. und 6. der Xbox-Rangliste für Angriff auf Server
Der Respawn-Sicherheits-Mitarbeiter Conor Fords (Spitzname “Hideouts”) hat unter dem reddit-Post bereits reagiert und die namentlich nicht genannten Spieler gebannt. Den Grund dafür könnt ihr euch im Video von Loloshooter genauer anschauen.
Dort ist zu sehen, wie mitten in der Partie plötzlich die Serververbindung unterbrochen wird. Zurück im Match stehen die Übeltäter plötzlich vor dem wehrlosen Spieler und können gemütlich den Kill holen.
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Der Spieler schreibt dazu: “Zweifelloser Beweis, dass die 4. und 6. Xbox Preds die Server DDoSen [angreifen], nachdem wir sie umgehauen haben. […] – Ranked auf Konsole ist buchstäblich unspielbar mit DDoS-Angriffen in 5 von 6 Predator-Lobbys.”
So reagieren Spieler auf das Video: Einige Spieler wünschen sich neben den Banns weitreichendere Konsequenzen. So forrdert beispielsweise karp_490 rechtliche Schritte gegen die Übeltäter (via reddit). Ein DDoS-Angriff verstoße gegen Gesetze: “Das ist ein Bundesverbrechen. Sie sollten verfolgt werden.” Andere fordern ähnlich harte Konsequenzen. Ein Bann würde nicht reichen, da Apex kostenlos ist und man sich einfach einen neuen Account erstellen kann.
Das sind die Konsequenzen: Neben den Banns kündet man auf Twitter an, jetzt gegen das DDoS-Problem auf Konsolen vorzugehen: “Die Abrechnung für DDoS-Nutzer und -Bastler auf Konsolen ist im Anmarsch. Ihr könnt euch nicht davor verstecken.”
Wie genau diese aussehen werden, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Wir halten euch dazu auf dem Laufenden.
Sind Cheater auf Konsolen ein Problem? Auf Twitter gibt es unter dem Post von Entwickler Hideout zahlreiche Beschwerden. NiceWigg schreibt dazu beispielsweise: “Das muss bald gelöst werden, ich bin es leid, mit einem Ping von 250 zu spielen, nur um dann das Spiel auf einem anderen Server zu spielen. Es hilft momentan nicht mal, Nordamerika als Region [Server] zu haben.”
Seid ihr selbst auch schon von solchen Problemen in Apex Legends betroffen gewesen? Schreibt es uns in die Kommentare.
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Im Loot-Shooter Outriders lässt sich fast alles im Multiplayer und mit Crossplay spielen. MeinMMO erklärt euch, wie das funktioniert.
Outriders bietet sowohl in der Demo, als auch im fertigen Spiel standardmäßig Crossplay und eine Spielersuche. Ihr könnt jederzeit anderen Spielern beitreten und gemeinsam Missionen erledigen.
Wie groß ist eine Gruppe? Wie in Destiny ist die Gruppenanzahl auf drei Outrider begrenzt. Doch was genau ist alles im Multiplayer spielbar? Und wie funktioniert Crossplay? MeinMMO erklärt es euch.
Was ist Crossplay überhaupt? Durch diese Funktion könnt ihr mit Spielern von anderen Plattformen eine Gruppe bilden. Das schließt den PC, Xbox Series X/S, Xbox One, PS4 und PS5 ein.
Bedingung dafür ist ein Account bei Square Enix, dem Publisher von Outriders. Denn über dieses System werden die Spieler zusammengeführt. Ihr müsst also auf der offiziellen Seite erst einen Account erstellen.
Update, 29. März: Wir haben den Guide angepasst, da sich die Crossplay-Funktion nun nicht mehr in der Beta-Phase befindet.
Crossplay und Multiplayer in der Demo
Crossplay ist von Beginn an aktiviert. Es gibt nur eine Bedingung, um diese Funktion nutzen zu können:
Bevor ihr loslegt, erscheint im Spiel die Aufforderung, euren jeweiligen Spieler-Account (Steam, PSN, Xbox usw.) mit dem Square-Enix-Account zu verbinden.
Nun könnt ihr in der Lobby des Spiels einen Code generieren lassen.
Diesen Code müssen eure Freunde nur noch eingeben, dann können sie eurer Gruppe beitreten.
Es gibt eine Spielersuche, die euch mit anderen Spielern zusammen wirft. Mit Freunden, die auf der gleichen Plattform spielen, könnt ihr gezielt Gruppen erstellen, indem ihr sie von der Lobby aus einladet. Ansonsten benötigt ihr den generierten Code.
Die Entwickler arbeiten aber an einer Methode, Freunde von anderen Plattformen, mit denen ihr bereits gespielt habt, direkt einzuladen.
So sieht die Einstellung in den Ingame-Settings aus.
Welche Inhalte bietet die Demo? Ihr könnt das erste Kapitel von Outriders spielen. Das umfasst den gesamten Prolog und die ersten Hauptmissionen, dazu kommen ein paar Nebenquests. Spieler können zudem sechs Charaktere erstellen und die vier Klassen von Outriders ausprobieren.
Das könnt ihr mit Freunden spielen: Bis auf den Prolog, in dem ihr in die Welt von Outriders eingeführt werdet und eure Klasse wählt, könnt ihr sämtliche Inhalte der Demo mit Freunden oder zufälligen Spielern bestreiten.
Was gibt es sonst noch zur Demo zu wissen? Alles, was ihr in der Demo erreicht, wird ins Hauptspiel übernommen. Ihr könnt bis Level 7 aufsteigen, World Tier 5 freischalten (das sind Schwierigkeitsgrade) und sogar schon legendären Loot finden. Wenn ihr also zum Release auf jeden Fall spielen wollt, müsst ihr nicht von vorne anfangen.
Habt ihr die Outriders-Demo schon ausprobiert? Wie findet ihr sie? Habt ihr Probleme mit Crossplay und Matchmaking? Schreibt es uns in den Kommentaren.
Das neue Survival-Spiel Undawn für PC und Mobile stammt vom Mega-Konzern Tencent aus China und verspricht völlig neue Innovationen. Die Zutaten klingen allerdings so wie für die Grundlage jedes Spiel im Genre seit etlichen Jahren.
Was ist das für ein Spiel? Undawn spielt in einer Postapokalypse nach einem Zombie-Ausbruch. Ihr verkörpert dabei einen der letzten Überlebenden, die sich den „Raven Squad“ angeschlossen haben.
Euer Ziel ist es, selbst irgendwie über die Runden zu kommen und dabei anderen Überlebenden zu helfen. Ihr seid so etwas wie die „letzte Bastion“ der Menschheit. Dazu sammelt ihr Vorräte aus den Ruinen der Vorzeit, findet Fahrzeuge und Waffen und bekämpft Zombies und andere Menschen, die nicht so freundlich gestimmt sind wie ihr.
Undawn wird von Lightspeed & Quantum Studios entwickelt, einem Studio des chinesischen Konzerns Tencent. Die haben zuvor bereits das Mobile-Survival-Game Dawn Awakening erschaffen, aus dem offenbar recht viele Inhalte übernommen wurden – inklusive des Aussehens der Charaktere.
Tatsächlich soll es sich bei Undawn sogar um den „offiziellen Namen“ von Dawn Awakening handeln (via PC Gamer). Dawn Awakening gibt es nur in China und Undawn soll offenbar die globale Version werden. Allerdings hat das neue Spiel große Ambitionen.
Oben: Charaktere aus Dawn Awakening. Unten: Charaktere aus Undawn. Bildquelle: PC Gamer.
Laut dem Executive Producer Rick Li wollen die Entwickler mit Undawn „eine neue Art von Action-Spiel erschaffen, die Open-World-Freiheit mit RPG-Elementen mischt, die das Genre neu definieren würden, unabhängig von der Plattform“ (via gamespress.com) Bisher ist aber nicht so ganz klar, welche Elemente das sein sollen, denn alles sieht eigentlich aus wie gewohnt.
„Open-World-Freiheit mit RPG-Elementen“
Das macht Undawn gleich wie andere Spiele: Auf der offiziellen Website von Undawn gibt es noch keine detaillierten Infos zum Spiel. Allerdings soll das neue Survival-Game laut Pressemitteilung sowohl PvP- als auch PvE-Elemente besitzen.
Außerdem sollt ihr Ressourcen suchen können, um bessere Ausrüstung und Waffen herstellen zu können und einen Unterschlupf zu bauen. Auch Handel soll möglich sein – wobei das alles recht ähnlich klingt wie seinerzeit schon DayZ, in dem es bereits viele solcher Features gab.
Gameplay von Undawn direkt gibt es noch nicht, allerdings ist vor Kurzem ein neues Video aufgetaucht, das zeigt, wie Dawn Awakening aussieht. Das Mobile-Surival-Game sieht dabei auch recht ähnlich aus wie bereits bekannte Spiele des Genres:
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Was ist anders? Einer der großen Unterschiede sind die auf der Website aufgeführten Fraktionen. Bisher sind vier davon bekannt:
Clowns
Owl Gang
Eagles
Reivers (Titelbild)
Was genau die Aufgabe der Fraktionen ist oder wie Spieler mit ihnen interagieren können, bleibt noch ungewiss. Möglicherweise handelt es sich bei ihnen um die angesprochenen RPG-Aspekte und Spieler können sich ihnen anschließen, um Quests für sie zu erledigen.
Damit wäre das Feature aber auch nicht so viel anders als etwa die Fraktionen in Fallout 76. Es bleibt also abzuwarten, wie genau Undawn „das Genre neu definieren“ möchte.
Undawn soll für Mobile und PC erscheinen, wobei die Entwickler sogar Crossplay einbeziehen möchten. Das sei aber noch in Entwicklung. Auf der Website gibt es noch keine Infos zu einem Datum, lediglich den Verweis: „erscheint bald“. Wenn es sich wirklich um die fertige Version von Dawn Awakening handelt, wäre ein Release 2021 noch gut möglich.
Welche 3 Klassen führen wohl Season 23 in Diablo 3 an? Wir sprachen mit Experte Leviathan darüber, wie sich die Top-Platzierungen der Rangliste gestalten.
Was passiert gerade bei Diablo 3? In Diablo 3 steht der große Patch 2.6.7 an, der die Begleiter komplett überarbeitet. Aus diesem Anlass sprachen wir mit einem wahren Diablo-Experten. Streamer und YouTuber Leviathan. Er hat schon mehr als 10.000 Stunden auf seiner Diablo-Uhr und kann einschätzen, was der Patch für die Zukunft des Spiels bedeutet.
Leviathan ist ein begnadeter Dämonenjäger-Spieler und zeigt in seinen Streams immer wieder eindrucksvoll, wie hoch man diese Klasse pushen kann und wie man die Grenzen noch weiter nach oben verschiebt.
Wir wollten im Interview von ihm wissen, wie er den Demon Hunter in Season 23 einschätzt und welches die Top-Klassen sowie Builds der neuen Saison werden.
Der Dämonenjäger wird keine Top-Klasse in Season 23
MeinMMO: In der Community giltst du als einer der besten, wenn nicht der beste Dämonenjäger-Spieler. In Patch 2.7.0. gibt es nur wenig Änderungen bei dieser Klasse. Glaubst du, Dämonenjäger werden in der Rangliste von Season 23 mit gebufften Klassen wie dem Feuervogel-Zauberer mithalten können?
Leviathan: Oh Mann! Ich denke, dass der Demon Hunter in diesem neuen Patch nicht so hoch kommen wird und das ist die traurige Wahrheit. Der Affix “Schutz gegen Geschosse” hat den Build “Gears of Dreadlands” dazu gebracht hat, mit “Hungriger Pfeil – Verschlingender Pfeil” einige wirklich verrückte Dinge zu tun. Es ist bedauerlich, dass Blizzard sich dazu entschlossen hat, die Wirkungsweise auf eine Art und Weise zu beheben, die letztendlich das höchste Potenzial des Builds herabsetzt.
Ziemlich froh war ich, dass der Dämonenjäger mit der Einführung von “Gears of Dreadlands” einen zuverlässigen “GR145+”-Build hatte, aber jetzt wird die Klasse auf ihrem Höhepunkt wahrscheinlich nur noch in den niedrigen 140ern sein. Und das wird auch so bleiben, während andere Klassen wie der Zauberer und der Kreuzritter ihre Builds behalten, die sie wahrscheinlich nahe oder bis in die 150er bringen werden. Es gibt aber nicht nur schlechte Nachrichten.
Der eine Nebeneffekt des Nerfs ist, dass sich das Build tatsächlich ein bisschen konsistenter anfühlt und möglicherweise mehr Spaß beim Speedfarming macht. Außerdem werden die Fähigkeiten gegenüber Einzelzielen verbessert. Es wird immer noch das beste Build für Dämonenjäger sein, aber wenn du vorher ein High-End-Spieler warst, wirst du die Verluste bemerken. Davon abgesehen, da du speziell den Feuervogel-Zauberer erwähnt hast, bin ich nicht überrascht, dass das Set in den offiziellen Patch Notes einen Teil seiner Stärke einbüßen musste. Aber ich BIN überrascht, dass es so stark abgeschwächt wurde.
Der Dämonenjäger ist die Lieblingsklasse von Leviathan
Mit dem letzten Blue-Post von FilthieRich und dem Aufschrei der Community wäre ich allerdings nicht allzu schockiert, wenn sie etwas von seiner Leistungsfähigkeit wiederherstellen würden. Nicht so extrem, wie es auf dem PTR der Fall war, aber auf jeden Fall mehr, als es jetzt der Fall ist. [Nachtrag: Blizzard buffte das Set des Zauberers nach unserem Interview]
Es ist ein großer Erfolg für Blizzard, dass sie endlich eine eindeutige Spielstil-Identität für dieses Set gefunden haben, die den Spielern gefällt, aber es muss sich auch aus der Schadensperspektive verlockend spielen lassen. Wenn sie das schaffen, denke ich, dass man eine MENGE Zauberer in der Gruppen-Meta sehen wird. Und das bedeutet normalerweise, dass viele Spieler diese Klasse auch solo spielen.
Um also deine Frage zu beantworten, wird der Dämonenjäger mit dem Zauberer konkurrieren können? Sie könnten tatsächlich näher beieinander sein, als es scheint. Es hängt wirklich von den endgültigen Zahlen für den Feuervogel ab, aber man könnte Dämonenjäger in Gruppen entweder als Unterstützung oder als GoD-Speed machen. Bei der aktuellen Geschwindigkeit, die wir haben, sehen Rat-Runs so aus, als ob sie immer noch die Oberhand haben, also gewinnt letztendlich wieder der Nekromant.
MeinMMO: Hast du dich jetzt schon entschieden, welche Klasse du in Season 23 als Main spielen möchtest? Welche ist das und warum?
Leviathan: Ich starte mit dem Dämonenjäger. Überraschung! Trotz des Nerfs bin ich immer noch begeistert, mich auf DH zu konzentrieren, besonders in Saison 23 aufgrund der Änderung der Leaderboards.
Jetzt, da man in der Lage ist, mit allen Sets für seine Klasse zu konkurrieren, und da “Schatten” mein Lieblingsset ist, kannst du darauf wetten, dass ich versuchen werde, Rang 1 dieses Sets für so lange wie möglich zu halten!
MeinMMO: Nach aktuellem Stand [13. März]: Was werden die 3 stärksten Klassen (+ Builds) in Season 23?
Leviathan: Es sah erst, basierend auf dem PTR, so aus, dass der Feuervogel-Zauberer eine S-Tier-Auswahl für Saison 23 sein wird. Aber das hängt jetzt ein bisschen in der Luft, bis wir sehen, ob das Set bis zum Release des Patches doch noch mehr Liebe bekommt.
Ich denke auch, dass das Rathma-Totenbeschwörer-Zeug jetzt, wo sie sich speziell auf Armee der Toten konzentrieren, eine bessere Richtung hat, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass es Knochenspeer ausstechen wird. Das Set braucht ehrlich gesagt wohl einfach noch ein bisschen Arbeit, aber der Totenbeschwörer findet immer einen Weg, um relevant zu bleiben.
Zu guter Letzt, ein Build, das Blizzard scheinbar ständig versucht hat zu nerfen und das immer noch wahnsinnig gut funktioniert, ist “Aegis of Valor”-Kreuzritter. Also denke ich, dass es weiterhin eine starke Wahl für zuverlässige High-Tier-Clears sein wird.
Die Top 3 für Season 23: Wir sprachen nach den Patch Notes nochmal mit Leviathan und fragten, wie sich die Top-3 von Seaons 23 ändert, wenn das Firebird-Set so bleibt. Folgende Klassen und Builds ordnet der Experte etwa auf gleichem Level ein, weshalb wir hier auf ein Ranking verzichten. Die Reihenfolge ist also zufällig gewählt. – Kreuzritter mit Aegis of Valor – Totenbeschwörer mit Knochenspeer / LOD Skeletal Mage für Gruppen [Rat-Runs] – Zauberer mit LoD Energy Twister
* Kurz nach unserem Interview veröffentlichte Blizzard Buffs für den Firebird-Zauberer. Dieser wird also den Energy-Twister in der Top-3 ablösen. Wie stark das Set durch die Änderungen dann genau wird, zeigt sich in der Season 23.
MeinMMO: Was können wir in Season 23 von deinen Streams erwarten?
Leviathan: Ich habe vor, ab dem Beginn von Saison 23 wieder regelmäßig zu streamen und Hardcore und 100 % solo zu spielen. Wenn ihr das Geschehen verfolgen wollt, schaut auf https://www.twitch.tv/leviathan111 vorbei. Außerdem stelle ich normalerweise meine Highlights, interessante Funde, Build Guides und ähnliche Dinge als Videos auf meinen YouTube-Kanal https://www.youtube.com/LeviathanD3.
Was sagt ihr dazu? Wie gefällt euch das Interview mit Leviathan und habt ihr schon aufgrund dieser Aussagen ausgewählt, welche Klasse ihr in Season 23 spielen wollt? Schreibt es uns doch hier auf MeinMMO in die Kommentare und tauscht euch mit anderen Spielern darüber aus.
Ein neuer Hotfix hat das Cap für Seelenasche in World of Warcraft entfernt. Doch Twinks ist damit nicht wirklich geholfen.
Was wurde getan? Erst vor einigen Stunden hatten wir darüber berichtet, dass Blizzard an den Tank-Klassen massive Änderungen vornimmt. Doch der Hotfix hat noch eine andere Änderung gebracht, die sofort live ins Spiel gegangen ist. Die Obergrenze für Seelenasche wurde aus World of Warcraft entfernt – das Cap ist Geschichte.
Bisher konnten die Spieler maximal 8.000 Seelenasche ansammeln, weitere Asche ging verloren. Dieses Limit wurde nun entfernt, sodass Spieler auch darüber hinaus Seelenasche sammeln und ansparen können.
Wofür braucht man Seelenasche? Seelenasche erfüllt in WoW: Shadowlands einen einzigen Zweck. Man benötigt sie, um legendäre Gegenstände herzustellen oder aufzuwerten. Das erschaffen der bestmöglichen legendären Gegenstandes kostet knapp 5.000 Seelenasche, sodass man ca. 1,5 legendäre Gegenstände – rein vom Asche-Wert her – ansparen konnte.
Seelenasche verdient ihr in Torghast. Die höheren Ebenen geben mehr Asche und die Belohnungen der niedrigeren Ebenen gleich dazu!
Spieler sind verwirrt und unzufrieden: So richtig gut kommt die Änderung bei den meisten Spielern bisher nicht an. Zwar sind sich viele einig, dass das Cap von Anfang an keinen großen Sinn erfüllte, doch die Entfernung ändere nun auch nichts mehr. Stattdessen wünschen sich viele, dass es eine Art „Catch Up“ an Seelenasche für Twinks gibt. Diese müssen oft Wochen darauf warten, bis sie ein gutes Legendary herstellen können und damit effektiv mitspielen können.
So wünschten viele, dass man überschüssige Seelenasche vom Hauptcharakter an einen Twink schicken könnte – vielleicht sogar mit ein wenig Verlust der Seelenasche auf dem Weg.
Wem nützt das? Das ist eine gute Frage. Aktuell scheinen davon nur wenige Spieler zu profitieren, die ohnehin schon am Cap angelangt sind. Das könnten Spieler sein, die etwa auf den Drop einer besonderen, legendären Kraft warten, die sich bisher noch ihren Fängen entzieht.
Sonst dürfte die Änderung nur für Sammler interessant sein. Spieler, die langfristig sämtliche legendären Gegenstände für ihre Klasse haben wollen, können so also auf dieses Ziel hinsparen. Da gleichzeitig aber immer nur ein legendärer Gegenstand angelegt werden kann, dürfte es niemand zu eilig haben, dieses Ziel zu erreichen.
Der einzige Nutzen scheint demnach aktuell das schöne Gefühl zu sein, nach dem wöchentlichen Torghast-Durchlauf noch Seelenasche zu bekommen, obwohl man zuvor keine mehr ansammeln konnte.
Was haltet ihr von der Änderung? Sinnvoll und gut? Oder ist sie genau so sinnlos wie das Cap im Vorfeld?
In der deutschen Community zu Pokémon GO ist vor allem ein Name bekannt: Daniel “Spieletrend” Schilling. Der Österreicher versorgt seine Zuschauer auf YouTube regelmäßig mit neuen Infos und sprach nun im Interview mit MeinMMO über die aktuelle Entwicklung von Pokémon GO.
Wer ist Spieletrend? Im deutschsprachigen Raum gibt es keinen YouTuber zu Pokémon GO, der nur annähernd so groß ist wie Spieletrend. Seit dem Release in 2016 hatte der YouTuber an fast jedem Tag ein Video zum AR-Game hochgeladen.
Mittlerweile hat Spieletrend 359.000 Abonnenten und über 1600 Videos zu Pokémon GO hochgeladen. Er gilt als Sprachrohr und Experte in der deutschen Community und ist sogar Niantic-Partner, sodass er immer den direkten Kontakt zu den Entwicklern hält.
Wir von MeinMMO haben uns mit Daniel Schilling in einem Discord-Gespräch über Pokémon GO unterhalten. Dabei ging es um die Motivation am Spiel, die aktuelle Entwicklung von Pokémon GO und seinen eigenen Werdegang auf YouTube.
“So einen Hype habe ich echt noch nie erlebt”
MeinMMO: Hallo Daniel, zu Beginn erstmal zu deinem Werdegang auf YouTube. Du hattest ursprünglich ja gar nicht mit Pokémon GO angefangen, sondern hattest ja auch über MMORPGs berichtet. 2016 kam dann Pokémon GO dazu und irgendwann hast du dann nur noch Pokémon GO auf deinem Kanal gezeigt. Warum bist du den Schritt gegangen und hast nur noch Pokémon GO gemacht?
Spieletrend: Genau, das ist korrekt. Ich hab vor etwa 10 Jahren mit YouTube begonnen – komplett in der Free2Play-Welt. Das Konzept von MeinMMO war quasi ähnlich wie mein Konzept. Die Free2Play-Games, MMOs und dann kam Pokémon GO raus. Das hat eben auch gepasst: Free2Play, eine App, Mobile-Games waren sowieso im Kommen. Da hab ich mir gedacht, dass ich das mal versuche.
Ich hab mir in etwa 6-7 Jahren auf YouTube 100.000 Abonnenten aufgebaut. Dann kam Pokémon GO und so einen Hype habe ich echt noch nie erlebt. Ihr wisst, was 2016 mit Pokémon GO los war. Und dann, auf YouTube mit den Klicks, war das einfach überwältigend für mich.
Ich hab das nicht wegen den Klicks gemacht, aber wenn man das gegenüberstellt: Video zu Pokémon GO mit 50.000 Klicks oder ein Browsergame mit 2500 Klicks und die Leute denken sich nur “Hey, mach doch Pokémon GO, das wollen wir alle sehen”, dann mache ich natürlich lieber ein Video zu Pokémon GO.
Dazu kommt auch noch, dass sich die Gaming-Welt in der Zeit ein wenig verändert hat. Da gab es die Zeit, wo alle paar Wochen ein neues MMO rauskam und jetzt ist das anders. Deshalb bin ich bei Pokémon GO hängen geblieben.
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Mit diesem Video startete Spieletrend seine Trainer-Karriere auf YouTube.
MeinMMO: Wenn du das jetzt alles zusammenfasst, auch mit dem Hype 2016, was hat Pokémon GO für dich, was andere Spiele nicht haben?
Spieletrend: Ganz klar der AR-Aspekt, also das Rausgehen. Ich bin selbstständig seit ich denken kann und du musst eben den ganzen Tag vorm PC sitzen, Artikel schreiben, Spiele zocken. Für Pokémon GO musste ich, da führte kein Weg dran vorbei, nach draußen gehen. Das war so ein positiver Schub für mein Business. Das waren zwei Fliegen mit einer Klappe: Ich kann arbeiten, aber auch gleichzeitig an der frischen Luft sein.
MeinMMO: Du bist im deutschsprachigen Raum der größte YouTuber zu Pokémon GO, hast also schon viel erreicht. Was steht in der Zukunft bei dir und deinem Kanal an?
Spieletrend: Ja, das ist eine gute Frage, die ich mir auch schon oft gestellt habe. Ich bin der größte deutschsprachige Kanal, weil es kaum andere Konkurrenten gibt. Viele haben nach dem Hype in 2016 aufgehört, aber ich bin am Ball geblieben.
Mein Ziel ist es, dass ich weiterhin die Community informiere und nicht im Stich lasse. Ich will weiterhin den Bezug zur Community haben und den nicht verlieren. Ich habe aber nie Ziele, was Zahlen betrifft. Ich habe aktuell oftmals 60.000 Klicks pro Video, doch wäre schon mit 15.000 Klicks mehr als zufrieden.
MeinMMO: Wenn wir jetzt mal über Pokémon GO hinausschauen. Das wird es vielleicht auch nicht mehr ein Leben lang geben. Hast du drüber nachgedacht, was passiert, wenn es Pokémon GO nicht mehr gibt?
Spieletrend: Ja, sogar ziemlich oft. Immer zum Jahresende, wenn ich das Jahr so ein bisschen Revue passieren lasse. Ich frag mich dann immer, ob das noch ein Jahr so gut gehen kann, aber bisher ging es jedes Jahr nochmal so weiter.
Aber ich muss die rose Brille auch absetzen. Vor allem 2020 hat Niantic gezeigt, dass wenn sie ein paar falsche Wege einschlagen, kann es schnell steil bergab gehen. Zum Glück haben sie meiner Meinung nach nochmal die Kurve gekriegt, aber ich bin mir schon bewusst, dass es innerhalb von ein paar Wochen komplett bergab gehen kann.
Ich hab mir deshalb aber auch schon ein paar andere Standbeine aufgestellt und würde definitiv nicht auf der Straße landen, wenn Pokémon GO mal bergab geht.
“Das vergangene Jahr war eine komplette Achterbahnfahrt”
MeinMMO: Du hast gerade eben angesprochen, dass Niantic in der Corona-Zeit ein paar kritische Entscheidungen getroffen hat. Das kann ich komplett unterschreiben, ich war sogar teilweise echt gelangweilt. Wie hast du das empfunden?
Spieletrend: Ich finde die Corona-Zeit wirklich spannend. Das vergangene Jahr war eine komplette Achterbahnfahrt für Niantic und Pokémon GO. Als Corona bei uns noch nicht so ganz ernst genommen wurde, hat Niantic, und da muss man sie wirklich loben, extrem schnell reagiert. 30 Rauch für alle Spieler gratis, die PokéStop-Reichweite vergrößert und zahlreiche weitere Boni. Sie haben sich direkt an das Programmieren von Fern-Raids gesetzt.
Da war ich wirklich froh drüber, weil ich kein Virologe bin und nicht so recht wusste, wie ich damit [der Situation] umzugehen habe. Ich habe viele Zuschauer, die mich als Vorbild sehen. Wenn ich jetzt weiter rausgehe, dann ist das nicht unbedingt das Beste, was ich machen kann.
Zwischendurch wurde es dann wieder schwierig. Plötzlich verschwinden die Boni, obwohl wir noch mitten in einer Pandemie stecken, dann gab es ein paar kritische Events, wie beispielsweise die Sache mit Shiny Kapuno, es gab immer mehr bezahlte Pässe, für ein Pantifrost musste man 9 Euro bezahlen und noch viel mehr. Es war eine Achterbahnfahrt der Gefühle und da habe ich manchmal schon überlegen müssen, wie die Reise weitergeht.
Aber jetzt aktuell hat Niantic wieder die Kurve gekratzt, finde ich. Sie haben unter andere, die Lockdown-Boni um ein halbes Jahr verlängert. Ich kann die Kritik verstehen, wie zum Beispiel die Stimmung rund um die Bezahl-Events. Ein paar viele Events muss ich sagen, da blicken die Leute gar nicht mehr durch. Aber momentan bin ich eigentlich zufrieden.
MeinMMO: Was ich noch als kritischen Punkt sehe sind die zahlreichen Wiederholungen, die aktuell laufen. Beispielsweise die Community Days haben mich gar nicht mehr geflasht. Mir fehlen da einfach brauchbare Monster, stattdessen kriegt man die aus Eiern und an Community Days gibt es sogar Wiederholungen. Wie siehst du das?
Spieletrend: Hier kann ich beide Seiten verstehen. Vor allem zuletzt Dartiri: Das Shiny war zwar neu, aber die Attacke war unbrauchbar. Einige Pokémon haben sich komplett wiederholt, wie etwa Glumanda. Natürlich wären Kapuno oder Kaumalat Kandidaten für Community Days irgendwann mal, aber da muss ich auch die andere Seite beleuchten.
Ich bin mir relativ sicher, dass Pokémon GO die guten Sachen mit Absicht zurückhält, weshalb auch so viele Wiederholungen kommen. Weil einfach in so vielen Ländern noch der Lockdown herrscht und man im Grunde nicht rausgehen kann. Ein Community Day mit Kaumalat wird sicherlich kommen, sobald sich die Lage beruhigt hat und man Pokémon GO wieder in vollen Zügen genießen kann. Ich glaube schon, dass das einige Leute unterschätzen, die Kritik ausüben.
MeinMMO: Was motiviert dich zur jetzigen Zeit, um rauszugehen und täglich Pokémon GO zu spielen?
Spieletrend: Ich muss sagen, dass das “GO Beyond”-Update, also die Levelerweiterung, für mich nochmal ein komplett neuer Motivationsschub war. Alleine nur die Tatsache der XL-Bonbons. Ich weiß, dass es da auch Kritik gab, da man sie nur ab Level 40 bekommt. Aber, das ich all meine Pokémon nochmal höher pushen kann, jedoch nochmal neu etwas dafür tun muss, motiviert mich. Ich hab mich über jedes Pokémon gefreut, was ich schon tausend Mal in der Vergangenheit gefangen habe. Ich wollte einfach die XL-Bonbons haben.
Mit dem Update “GO Beyond” kam eine Levelerweiterung und die 6. Generation ins Spiel.
MeinMMO: Meinst du, dass der Hype rund um das Update für dich auch noch die nächsten Monate anhält?
Spieletrend: Das ist ein guter Punkt. Der Hype flacht schon langsam ab, wenn man schon viele XL-Bonbons hat. Ich bin mittlerweile auch schon Level 50, also hier gibt es auch nicht mehr neues. Aber, unterm Strich ist eine neue Grundmotivation geblieben.
Ein anderer Faktor, wo ich eher in der Minderheit bin: Der PvP-Modus. Jedes Mal, wenn eine neue Event-Ankündigung kommt, denke ich mir: “Welches Pokémon brauche ich jetzt für PvP?” Dazu kommen noch die täglichen Sets, die ich spiele. Also PvP ist noch eine zusätzliche Motivation, die ich habe.
MeinMMO: Bleiben wir beim PvP-Modus. Du sagst, dass das nicht alle Spieler motiviert. Aber was ist für dich der Reiz daran und wieso sollte das jeder ausprobieren?
Spieletrend: Wenn wir uns Pokémon im Ursprung anschauen, geht es ja darum. “Ich will der Allerbeste sein, wie keiner vor mir war.” Das wird daran gemessen, dass man Orden in Arenen verdient und dort gegen andere Trainer kämpft. Es geht also ums Kämpfen.
Natürlich hat man in Pokémon GO Team GO Rocket und die Raids auf den Arenen zum Kämpfen. Aber das Ziel ist doch, dass man gegen alle anderen Trainer auf der Welt kämpft und gewinnt. Genau das macht für mich den Reiz am PvP aus und genau darauf haben Spieler jahrelang gewartet.
Wenn man sich die Herangehensweise von Niantic anschaut, dann zeigt das auch ein klares Bild. Alle Attacken von den Community Days sind für PvP ausgelegt, so viele Events und Updates haben im Hintergedanken den PvP-Modus. Ich finde es zwar schwierig, dass man es den Leuten damit etwas unter die Nase reibt, aber ich glaube schon, dass es die ultimative Vision von Niantic ist, dass man PvP größer macht.
Ich kann allerdings niemandem, der bisher kein PvP gespielt hat, Gründe nennen, warum man damit anfangen sollte. Das ist ein bisschen wie Fußball und Basketball. Nur weil jemanden Fußball gefällt, muss der kein Basketball-Fan sein. Es ist ein komplett anderes Spiel im Spiel. Wenn das jemanden nicht gefällt, dann ist das eben so.
Das ist der PvP-Modus: Dieses Feature wurde im Winter 2018 in Pokémon GO eingeführt. Seitdem könnt ihr in Pokémon GO gegen andere Trainer direkt kämpfen.
Es gibt auch eine Liga, wo ihr in Rängen aufsteigen könnt und euch mit immer bessere Trainern messen müsst. Die Liga ist allerdings immer wieder umstritten, da oftmals Bugs für Probleme in den Kämpfen sorgen.
Kommunikation von Niantic ist verdammt wichtig
MeinMMO: Zuletzt noch ein Ausblick über die Zukunft von Pokémon GO. Was wünschst du dir noch vom Spiel und was denkst du, was noch kommen könnte?
Spieletrend: Das ist eine spannende Frage. Ich muss zugeben, dass ich so oft überrascht wurde in der Vergangenheit von Pokémon GO, sodass ich nichts mehr ausschließe. Ich hätte zum Beispiel niemals gedacht, dass Mega-Entwicklungen ins Spiel kommen.
Wenn man also überlegt, was es noch so für große Funktionen in der Pokémon-Welt gibt, die wir in Pokémon GO noch nicht haben, dann ist es das Züchten. Das könnte kommen und dürfte sicherlich noch für etwas Langzeitmotivation sorgen. Mittlerweile würde ich gar nichts mehr ausschließen.
Es gibt noch so viel in der Pokémon-Welt, wie zum Beispiel tausende, unterschiedliche Beeren, die es noch nicht gibt. Oder auch Bälle und andere Items.
Wenn ich noch einen Wunsch aussprechen möchte: Was mir verdammt wichtig ist, ist die Kommunikation von Niantic. Fehler passieren, selbst wenn Trainer dafür Geld ausgegeben haben, aber dann muss man schnell reagieren und kommunizieren: “Hey, die Shiny-Chance war in der ersten Stunde kaputt und hier gibt es jetzt eine Entschädigung”.
Wenn Niantic nicht kommuniziert und ich dann ein bisschen zwischen der Community und Niantic stehe, dann ist das schwierig. Am liebsten ist es für mich, wenn Niantic einfach ganz klar kommuniziert, wenn etwas schiefgelaufen ist. Da sind sie aber momentan auch auf einem richtigen Weg.
MeinMMO: Die Kommunikation ist definitiv ein Streitpunkt. So wird ja auch immer wieder Transparenz gefordert. “Wie wahrscheinlich ist ein Shiny?” oder “Was steckt eigentlich genau in den Eiern drin?”. Eier werden ja sogar mit Lootboxen vergleichen. Wünschst du dir sowas auch?
Spieletrend: Das ist ein Thema, dass es schon seit Tag 1 in Pokémon GO gibt. Niantic hat nie gesagt, welche Pokémon wo auftauchen und mit welcher Wahrscheinlichkeit. Dafür gab es ja bisher verschiedene Communitys, die das zusammenfassen.
Würde das Niantic einfach irgendwo in einem Wiki hochladen, dann wäre auch irgendwie der Entdeckungsaspekt von Pokémon GO weg. Auf der anderen Seite sind natürlich Eier im Vergleich mit Lootboxen anderer Spiele ein heikles Thema. Wenn man die Chancen so runtersetzt und das Shiny aber neu einführt und damit wirbt, dann kann es definitiv nicht schaden, wenn man damit etwas transparenter umgeht und einfach sagt, dass es ultra-selten ist. Also ja, in dieser Hinsicht kann es eigentlich nie genug Transparenz geben.
MeinMMO: Vielen Dank für deine Zeit und das Interview!
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