DOTA 2 bannt früheren Weltmeister auf Lebenszeit

Das MOBA DOTA 2 (PC) hat einen seiner früheren Weltmeister permanent von der Teilnahme an Turnieren verbannt: Der Chinese Zeng „Faith“ Hongda ist in einen Skandal um Match-Fixing verwickelt. 4 weitere Profi-Spieler wurde ebenfalls lebenslang von allen Turnieren ausgeschlossen, die Valve und Perfect World ausrichten.

Wer ist das? Zeng „Faith“ Hongda (28) ist ein chinesischer Spieler im MOBA DOTA: 2 Seinen größten Erfolg feierte er früh in seiner Karriere. 2012 gehörte er zu Invictus Gaming, die gewannen damals das „The International 2“ – das riesige DOTA-Turnier ist sowas wie die inoffizielle Weltmeisterschaft im MOBA.

Das Turnier gilt als unglaublich lukrativ. Das Preisgeld wirkte 2011 mit 1,6 Millionen $ noch recht bescheiden, doch mittlerweile ist es auf über 34 Millionen US-Dollar gestiegen.

Match-Fixing-Skandal holt Team Newbee ein

Um was geht es bei dem Skandal? Im Mai 2020 wurde bekannt, dass die damaligen Angehörigen des Teams „Newbee“ lebenslang auf der Blacklist der chinesischen Liga stehen werden. Zu den 5 Spielern gehörte auch Weltmeister Faith.

Die Betreiber der neuen chinesischen Profi-Liga hatten entschieden, dass das Team „Newbee“ aus dem Turnier ausgeschlossen wird, aufgrund von Vorwürfen, sie hätten Matches manipuliert. Daher durften die 5 Mitglieder von Newbee nun nicht mehr an Events teilnehmen, die von ImbaTV und CDA ausgerichtet wurde.

Damals hieß es von den Betreibern die Liga, sie hätten Material über das Match-Fixing an Valve und Perfect World geschickt.

Offenbar drehten sich die Vorwürfe um eine Qualifikations-Serie im Februar 2020, die verdächtig erschien. Das Team verwehrte sich damals noch gegen die Vorwürfe.

Beim Matchfixing spielen Profis absichtlich schlecht oder genau so, dass ein bestimmtes Ergebnis erzielt wird, mit der Absicht Wett-Ergebnisse zu manipulieren. Das Problem kommt die letzten Jahre stärker auf, weil E-Sport immer attraktiver für Sport-Wetten wird, gerade während Corona gab es offenbar einen Boom bei Wetten auf E-Sport-Ereignisse.

Dota 2: 59 Sekunden Twitch-Clip zeigt Reaktion auf einen schlimmen Fehler

Das ist jetzt die Entscheidung: Anfang 2021 kam jetzt die Entscheidung von Valve und Perfect World, den Entwicklern des Spiels und dem chinesischen Publisher. Tatsächlich übernimmt man den Bann der 5 „Newbee“-Spieler aus China nun für alle Turniere, die von Valve und Perfect World ausgerichtet werden. Damit sind der ehemalige Weltmeister Faith und seine Teamkameraden für Newbee jetzt auf Lebenszeit aus DOTA 2 gesperrt.

Faith selbst hat seine Karriere schon beendet. Auch ein zweiter Star-Spieler des Teams, Moogy, ist schon im Ruhestand. Die anderen 3 DOTA-Profis waren aber noch aktiv. Deren Karriere ist nun praktisch zu Ende.

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CS:GO hat ebenfalls Cheater im Visier.

Neben DOTA 2 hat Valve mit CS:GO einen weiteren großen E-Sport-Titel. Auch dort überschattete ein Skandal den E-Sport. Dort ging es aber nicht um Match-Fixing, sondern um das Nutzen eines Exploits:

In CS:GO werden 37 Coaches für Cheaten gesperrt – Man spricht schon von „The Purge“

Quelle(n): Dotesports
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